IHP NachrichtenSamstag 2.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.
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Eisbären BerlinVeilleux-Hattrick bei Eisbären-Sieg gegen Frankfurt (DEL) Die Eisbären Berlin sind zurück auf der Siegerstraße. Die Berliner gewannen am Freitagabend in der heimischen Mercedes-Benz Arena gegen die Löwen Frankfurt mit 3:1. Stürmer Yannick Veilleux erzielte alle drei Eisbären-Treffer. Durch diesen Erfolg kletterte der Hauptstadtclub auf den zweiten Tabellenplatz. Die Gastgeber hatten im ersten Drittel mehr vom Spiel, es ging aber torlos in die erste Pause. Auch im Mitteldrittel waren die Eisbären zunächst die tonangebende Mannschaft. Dann erzielte jedoch Frankfurts Julian Napravnik (32.) den ersten Treffer der Partie. Die Berliner drückten in der Folge auf den Ausgleich, dieser wollte zunächst jedoch nicht gelingen. Im Schlussdrittel erspielte sich der Hauptstadtclub weitere zahlreiche Möglichkeiten. Yannick Veilleux (46., 51./PP1, 60./EN) sorgte schlussendlich mit einem lupenreinen Hattrick für den 3:1-Endstand. Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Ligaspiel am Sonntag, den 3. Dezember. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Adler Mannheim. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Wir haben eine gute Leistung abgeliefert. Vor allem hat mir unser Start gefallen. Wir haben unser Spiel einfach gehalten und konnten uns einige Torchancen herausspielen. Der Gegentreffer hat uns dann ein wenig zurückgeworfen. Wir sind aber drangeblieben und konnten ausgleichen. Unser Powerplaytreffer war dann natürlich sehr wichtig. Jake Hildebrand war zur Stelle, wenn wir ihn brauchten. Unser Unterzahlspiel hat gut funktioniert. Es war ein Schritt in die richtige Richtung, durch den wir hoffentlich weiter an Selbstvertrauen gewinnen.“ Yannick Veilleux (Stürmer Eisbären Berlin): „Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns, auch für unser Selbstvertrauen. Einige Spieler, die verletzt fehlten, waren wieder dabei. Das kam unserem Spielstil zugute. Das heutige Spiel war ein Schritt zurück zu unserem temporeichen Spielstil. Ich freue mich über meine Tore. Ich muss mich aber bei meinen Mitspielern bedanken. Jake Hildebrand hat uns im Spiel gehalten. Dann haben wir einen Weg gefunden, die Tore zu erzielen.“
Düsseldorfer EGDAYO Sport wird neuer DEG Partner! (DEL) Die DEG-Familie freut sich über ein neues Mitglied in den rot-gelben Reihen. DAYO Sport steigt beim achtmaligen Deutschen Meister ein. Das Düsseldorfer Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben, die Bewegung von Kindern zu fördern und fordern. DAYO wird u.a. im DEG-Magazin präsent sein und beim Schools Day als “Sponsor of the Day” agieren. Katharina Stobinski, Geschäftsführerin DAYO GmbH: “Unser Ziel ist es, Kindern die Freude an Bewegung zu vermitteln und diese entsprechend zu fördern. Dabei fordern wir spielerisch die Motorik der Teilnehmer. Eine Kooperation mit der DEG ist für uns daher sehr sinnvoll. Besonders beim Schools Day treffen wir dabei auf die passende und ideale Zielgruppe.” Christopher Schlenker, Director Sales & Marketing bei der DEG: “DAYO ist ein junges und dynamische Unternehmen, welches sich einem wichtigen Thema verschrieben hat. Bewegung bei Kindern kommt oft zu kurz. DAYO verfolgt dabei viele tolle Ansätze, die Agilität von Kindern zu unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass sie nun Teil unserer DEG-Familie sind.”
Düsseldorfer EGDEG verpasst Heimsieg; 1:2-Niederlage gegen Nürnberg (DEL) Die Düsseldorfer EG hat das Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 1:2 verloren. Nachdem Bernhard Ebner die Rot-Gelben in Führung gebracht hatte, drehten die Gäste die Partie im Schlussdrittel.
Red Bull MünchenRed Bull München gewinnt zu Hause gegen die Pinguins Bremerhaven (DEL) Der EHC Red Bull München gewann am 23. Spieltag der PENNY DEL 2:1 (0:0|2:0|0:1) gegen die als Tabellenzweiter angereisten Pinguins Bremerhaven. Vor 4.774 Zuschauern im Olympia-Eisstadion trafen Chris DeSousa und Markus Eisenschmid für das Team von Trainer Toni Söderholm. Vom ersten Bully weg legten beide Teams hohes Tempo aufs Eis und führten intensive Zweikämpfe. Richtig gefährlich vor den Toren wurde es zunächst aber nicht. Die ersten Topchancen hatten Yasin Ehliz (9.) und Patrick Hager (11.), doch Pinguins-Torhüter Kristers Gudlevskis war jeweils zur Stelle. Weil Münchens Mathias Niederberger ebenfalls alles hielt, was auf seinen Kasten kam, endete das umkämpfte erste Drittel ohne Treffer. Der Mittelabschnitt startete mit je einer guten Möglichkeit pro Mannschaft. Danach leisteten die Defensivreihen wieder ganze Arbeit und machten dicht. Auf dem Eis stieg ein leidenschaftliches Match, auf dem Würfel stand weiter zweimal die Null. Bis DeSousa den Bann brach: Er brachte den Nachschuss nach Dominik Bittners geblocktem Versuch aus der Distanz zum 1:0 für die Red Bulls im Bremerhavener Tor unter (33.). Und München setzte nach. Unmittelbar nach einem Unterzahlspiel erzielte Eisenschmid den zweiten Treffer für den Meister (37.), der mit einer 2:0-Führung in die zweite Drittelpause ging. Die Pinguins bemühten sich um den Anschlusstreffer, doch München ließ im Schlussdrittel nicht viel zu und war in der 49. Minute ganz nah am 3:0. Nach Videobeweis blieb es aber beim alten Spielstand. Der änderte sich erst 2:54 Minuten vor dem Ende: Bremerhaven hatte den Torhüter vom Eis genommen und Miha Verlic gelang das 1:2. Jetzt wurde das intensive Spiel dramatisch. Dauerfeuer auf Niederbergers Kasten – bis München über den 2:1-Sieg jubeln durfte. Markus Eisenschmid: „Unglaublich, wie die Jungs die Schüsse weggeblockt haben. Dazu hatten wir Mathias im Tor. Das war ein Arbeitssieg dank einer Teamleistung. Jetzt müssen wir so weitermachen und Konstanz reinbringen.“
Eispiraten Crimmitschau2:3! Eispiraten unterliegen Weißwasser in der Overtime - Westsachsen nehmen nur einen Zähler aus DEL2-Spitzenspiel mit (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau mussten am heutigen Freitagabend eine bittere Heimniederlage im Sachsenderby einstecken. Die Westsachsen unterlagen den Lausitzer Füchsen trotz eines guten und dominanten Auftritts mit 2:3 in der Overtime. Mit dem Gewinn des Zusatzpunkts sind die Crimmitschauer allerdings weiterhin Tabellenzweiter und nach Kassel erst das zweite Team, welches die 40-Punkte-Marke in der DEL2 geknackt hat. Jussi Tuores konnte pünktlich zum Spitzenspiel der DEL2 wieder auf den zuletzt angeschlagenen Henri Kanninen bauen. Neben den nach Bremerhaven gereisten Justin Büsing waren allerdings auch der Langzeitverletzte Scott Feser, Willy Rudert und Jannis Kälble, der in Leipzig auflief, nicht im Aufgebot des finnischen Cheftrainers. Oleg Shilin stand nach Christian Schneiders Einsatz gegen Kaufbeuren wieder zwischen den Pfosten. Die Eispiraten waren in diesem Derby vom Start weg das aktivere Team. Immer wieder setzten die Westsachsen die Gäste aus Weißwasser ordentlich unter Druck. Während die Lausitzer Füchse zumeist in der Defensive gefordert waren und nur selten zu gefährlichen Abschlüssen kamen, konnten sich die Crimmitschauer auf der Gegenseite für einen engagierten Auftritt nicht belohnen. So fanden Max Balinson, Colin Smith und Thomas Reichel kein Vorbeikommen an den stark aufgelegten Füchse-Goalie Nikita Quapp. Die Schützlinge von Chefcoach Jussi Tuores kamen ebenso stark aus der Pause. Nachdem auf Seiten der Füchse Ilja Fleischmann und auf Seiten der Eispiraten Tobias Lindberg in die Kühlbox mussten und das Spiel mit vier gegen vier fortgesetzt wurde, schlugen die Gäste aber eiskalt zu. Eric Valentin zog einfach mal ab, Oleg Shilin rutschte der Puck durch und kullerte zum 0:1 über die Torlinie (25.). Die Eispiraten zeigten sich nach dem ersten 0:1-Rückstand während dieser Saison im heimischen Sahnpark kurz geschockt, nahmen das Spiel mit Verlauf der Zeit aber wieder in die Hand. Wieder blieben mehrere gute Chancen ungenutzt. Tobias Lindberg scheiterte nach seinem Alleingang und der bis dato besten Möglichkeit an Nikita Quapp. Kurz später durften die rot-weißen Anhänger aber dann doch jubeln. Kurz nach Ablauf einer Powerplaysituation war es Ladislav Zikmund, der sich stark gegen zwei Gegenspieler durchsetzen konnte, nach innen zog und den Puck mit einem strammen Handgelenkschuss in den Winkel setzte – 1:1 (36.). Die Eispiraten blieben weiter dran und konnten sich nur sechs Minuten nach dem Wiederbeginn erneut belohnen. Thomas Reichel überwand Nikita Quapp am langen Pfosten und besorgte die erstmalige, aber durchaus verdiente Eispiraten-Führung – 2:1! Die Antwort der Lausitzer Füchse ließ aber nicht lange auf sich warten. Ville Järveläinen und Samuel Dove-McFalls bedienten Lane Scheidl sehenswert. Der Goldhelm der Ostsachsen hatte schließlich leichtes Spiel und schoss zum 2:2-Ausgleich ein (47.). Ville Järveläinen hätte seine Füchse kurze Zeit später mit einer Riesenchance sogar wieder in Front schießen können, danach waren aber wieder die Hausherren am Drücker. Tobias Lindberg, Ole Olleff, Ladislav Zikmund und Henri Kanninen verpassten es aber, die Crimmitschauer trotz bester Einschusschancen wieder in Führung zu bringen. Es ging mit einem Spielstand von 2:2 in die Overtime, in der die Crimmitschauer den Siegtreffer erzwingen wollten und weiterhin dominant auftraten. Schließlich war es Henri Kanninen, der den Puck über die Torlinie bugsieren konnte und so zum vermeintlichen und viel umjubelten 3:2-Siegtreffer einschoss. Die Referees gingen aber zum Videobeweis und nahmen den Treffer aufgrund eines Schlittschuhtores zurück. Es folgte der Nackenschlag neun Sekunden vor dem Ende der Verlängerung. Christoph Kiefersauer erlief den Puck und hatte somit den Breakaway, den er mit einem trockenen Schuss zum 2:3 vollendete (65.). Die Eispiraten konnten so letztlich nur einen Punkt aus ihrem ersten Sachsenderby im Sahnpark mitnehmen, aber immerhin als erst zweites Team in der DEL2 die 40-Punkte-Marke knacken. Somit bleiben die Eispiraten weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz und treffen am Sonntag in der Eissporthalle in Kassel auf den Spitzenreiter der zweiten Liga.
Eislöwen feiern Heimsieg gegen Ravensburg (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Vor 2.568 Zuschauern setzten sich die Blau-Weißen mit 5:1 gegen die Ravensburg Towerstars durch. Es ist der erste Heimsieg seit anderthalb Monaten. Viel schlechter hätten die Eislöwen allerdings nicht in die Partie starten können. Nach nur 68 Sekunden gingen die Gäste durch Nick Latta in Führung. David Suvanto versuchte einen Flachpass abzuwehren. Der Puck prallte gegen Schwendener und Latta verwertete. Aber die Eislöwen schüttelten den Rückstand gut ab und kamen in der dritten Minute zum Ausgleich. Tomas Andres bekam den Pass von Ricardo Hendreschke und bezwang Ilya Sharipov mit der Rückhand. Noch besser wurde es in der achten Minute, als Adam Kiedewicz die Eislöwen mit 2:1 in Führung bringen konnte. Eine deutlichere Dresdner Führung verhinderte allerdings Sharipov. Im zweiten Drittel zeigten beide Teams gutes Offensiveishockey. Den Eislöwen gelang dabei das schnelle 3:1. In der 25. Minute bekam Nils Elten den Puck und versenkte ihn zu seinem ersten DEL2-Treffer im Ravensburger Tor. Für die Gäste hatte Robbie Czarnik die beste Gelegenheit, scheiterte aber am Pfosten. Auf der Gegenseite war es Johan Porsberger, der ebenfalls am Torgestänge scheiterte. Im Schlussabschnitt spielten die Eislöwen weiter gut nach vorn und belohnten sich mit dem Treffer zum 4:1 in der 46. Minute. Wieder war es ein eher ungewohnter Torschütze, als Bruno Riedl den Puck mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie im rechten oberen Toreck versenkte. Ravensburg versuchte es in der Schlussphase mit sechs Feldspielern. Das nutzten die Eislöwen zum Empty-Net-Treffer durch Marco Baßler, der damit ebenfalls sein erstes Tor für die Eislöwen erzielte. Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Mir sind viele Steine vom Herzen gefallen. Wir hatten eine schwere Zeit und da wurde es Zeit, mal wieder einen Heimsieg mit unseren Fans einzufahren. Wir wollten den Preis zahlen und alles für diesen Sieg geben. Ravensburg war vor allem im zweiten Drittel gut im Spiel. Alles in allem war es eine gute Mannschaftsleistung von uns, wir waren stabil in der Defensive und ich denke es ist ein verdienter Sieg mit doch eher ungewöhnlichen Torschützen. Aber das zeigt, dass alle alles gegeben haben. Ich bin stolz auf die Jungs.“ Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag mit dem Sachsenderby in Weißwasser.
EHC FreiburgLange Ausfallzeit für Alexander De Los Rios (DEL2) Das Freiburger Eigengewächs und Wölfe-Verteidiger Alexander De Los Rios wird dem EHC Freiburg voraussichtlich längere Zeit fehlen. Nach einem Zusammenprall im Spiel bei den Kassel Huskies am vergangenen Dienstagabend kurz vor Ende der Partie zog sich der Defensivspezialist eine schwerwiegende Verletzung im Oberkörperbereich zu. Nach heutigem Stand muss die Verletzung operativ behandelt werden. Damit fehlt De Los Rios dem Rudel höchstwahrscheinlich bis zum Saisonende. Der gesamte EHC Freiburg wünscht Alexander De Los Rios gute Besserung und eine schnelle und vollständige Genesung.
Kassel HuskiesWieder ohne Gegentor: Maurer feiert Shutout gegen Landshut (DEL2) Am heutigen Freitagabend ging es für unsere Schlittenhunde ins verschneite Landshut. Mit Goalie Philipp Maurer durfte dabei der bereits dritte Huskie-Goalie in dieser Saison einen Shutout bejubeln. Für Kassel trafen Valenti im ersten Drittel und Mieszkowski im Schlussabschnitt. Bis zum ersten Powerbreak gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Beide Teams setzten erste Nadelstiche, wirklich nennenswerte Chancen erspielte sich jedoch niemand. Erst nach dem Powerbreak war es Philipp Maurer, der ernsthaft geprüft wurde. Zuerst war er gegen McLellan, welcher über die linke Seite in Richtung Tor zog, per Poke-Check zur Stelle (10.), dann behielt er die Übersicht als die Scheibe vor seinem Tor zwischen einigen Schlittschuhen frei lag (13.). Die Führung erzielten dann die Huskies und das abermals durch den DEL2-Top-Scorer Yannik Valenti. Mit einem gezielten Handgelenkschuss aus dem High Slot traf dieser ins linke untere Eck (13.). Kurz darauf galt es für die Schlittenhunde die erste Unterzahl zu überstehen, welche jedoch vorzeitig beendet wurde, weil Keck die Scheibe eroberte und nur durch ein Beinstellen gestoppt werden konnte (16.). Brenzlig vor dem Gehäuse des ECK wurde es nochmal in den letzten Sekunden des Drittels, doch Maurer verhinderte den Ausgleich. Im zweiten Drittel änderte sich an dem Zwischenergebnis aus dem Anfangsdrittel nichts, was auch an den wenigen Chancen auf beiden Seiten lag. Die größte Gelegenheit hatten dabei die Gastgeber in Unterzahl, doch Schwarz gelang es alleinstehend vor Maurer nicht, die Scheibe ins Tor abzufälschen (29.). Die Huskies kamen erst gegen Drittelende zu Chancen. Zuerst parierte Langmann stark mit seinem Blocker gegen Dotter (38.), dann hatte er Glück, dass ein Puck von Keussen, welcher ihm durch die Beine rutschte, nicht den Weg ins Tor fand und von einem Verteidiger aus dem Torraum geklärt werden konnte (39.). Im Schlussabschnitt sah es dann wieder anders aus und die besten Gelegenheiten gehörten den Huskies. In der 46. Spielminute hatte Valenti eine gute Gelegenheit auf seinen zweiten Treffer, allerdings scheiterte er am Schoner von EVL-Schlussmann Langmann. Was wenige Minuten zuvor nicht gelang, klappte dann in der 50. Minute. Faber zog aus dem rechten Bullykreis ab und Mieszkowski fälschte den Puck ins Tor zum 2:0 für die Huskies ab. Glücklich aus Sicht der Gäste war dabei, dass Langmann vor seinem Tor den Halt verlor und so nicht entscheidend eingreifen konnte. Eine wichtige Unterzahlsituation galt es kurz danach für den ECK zu bestehen, allerdings gelang es Keck abermals eine Strafe gegen Landshut zu erzwingen und so die Überzahl der Gastgeber vorzeitig zu beenden (53.). In den Schlussminuten brannten die Schlittenhunde dann ein Chancenfeuerwerk ab: Detsch traf den Pfosten (56.), stoppte Keck in höchster Not (58.) und parierte zwei Schlagschüsse von Valenti. Landshut hingegen wurde nicht noch einmal gefährlich, weswegen Maurer unbezwungen blieb und die Huskies nun seit über 120 ohne Gegentor sind.
ESV KaufbeurenJoker gewinnen Derby gegen Starbulls - Tausend mitgereiste ESVK Fans sehen einen 4:2 Auswärtssieg ihrer Mannschaft in Rosenheim (DEL2) Der ESV Kaufbeuren, mit seinem neuen Chef-Trainer Daniel Jun, musste am heutigen Freitagabend zum 23. Spieltag bei den Starbulls Rosenheim antreten. Dabei wurde das Team von Rund 1.000 ESVK Fans an die Mangfall begleitet. Im Lineup fehlten verletzungsbedingt weiterhin Jacob Lagacé sowie Johannes Krauß, der eine Pause bekam. Fabian Nifosi und Leon Sivic spielten in der Oberliga Süd für den EV Füssen. Im Tor stand Daniel Fießinger. Die Joker kamen eigentlich ganz gut in die Partie und mussten dann mit dem ersten Angriff der Rosenheimer in der dritten Minute das 1:0 schlucken. Norman Hauner konnte über die Außenposition durchbrechen und Daniel Fießinger zum ersten Treffer des Abends überwinden. Die Kaufbeurer konnten unter großen Jubel der vielen mitgereisten Fans aber ziemlich schnell wieder ausgleichen. Jere Laaksonen tauchte dabei nach Pässen von Jamal Watson und Max Hops frei vor Tomas Pöpperle auf und überwand den Routinier im Tor der Roseneimer mit einer gekonnten Körpertäuschung zum 1:1. Lange sollte die Freude aber nicht wehren. Die Starbulls kamen postwendend wieder zum Führungstreffer. Manuel Strodel konnte einen Nachschuss im Slot in der sechsten Minute zum 2:1 nutzen. Der ESVK hatte nun arg mit dem schnellen Angriffsspiel der Rosenheimer zu kämpfen. Daniel Fießinger stand dabei immer wieder im Mittelpunkt. Ein Powerplay der Joker nach neun Minuten war dann durchaus gefährlich und Max Oswald hatte dabei die ganz große Chance auf den Ausgleichstreffer liegen gelassen. Im weiteren Verlauf wog das Spiel hin und her, wobei die Rosenheimer zwar weniger in der Offensive agierten, dabei aber gefährlicher waren wie die Kaufbeurer. Die Joker waren im zweiten Drittel dann eindeutig besser im Spiel und hatten nach 22 Spielminuten durch Sami Blomqvist eine erste ganz große Möglichkeit die Partie auszugleichen. Die Scheibe trudelte dabei im Nachsetzen noch fast über die Torlinie, ehe ein Rosenheimer Defender noch retten konnte. Die Starbulls waren ihrerseits vor allem im schnellen Konterspiel gefährlich. Ein Überzahlspiel der Rosenheimer nach 33 Minuten konnten die Gelbroten dann gut verteidigen. In der 34. Minute war es dann wieder die neue Sturmformation über Micke Saari, Sebastian Gorcik und Sami Blomqvist, die eine dicke Chance durch die Nummer 71 liegen ließ. Diese Formation sorgte auch immer wieder für Gefahr in der Rosenheimer Defensive und harmonierte dabei gut. Die Joker waren nun aber auch immer mehr am Drücker und kamen verdienterweise durch Max Hops zum Ausgleich. Nach dem der Youngster in der 38. Spielminute zusammen mit Jere Laaksonen und Joey Lewis die Abwehr der Starbulls unter Druck setzte und mehrere Schusschancen hatte, konnte die Nummer 76 der Joker vor dem Tor stehend mit der Rückhand zum 2:2 einnetzen. Sekunden vor der Pause liefen die Kaufbeurer dann nach einem unglücklichen Wechsel noch in einen Konter. Dieses spielten die Oberbayern stark aus. Am Ende aber parierte Daniel Fießinger sensationell gegen Maximilian Vollmayer und es ging mit dem Spielstand von 2:2 in die zweite Pause. Im Schlussdrittel sollte es dann weiter sehr spannend bleiben. Ganz große Chancen waren zuerst Mangelware, bis Chris Dodero in der 44. Minute mit einen Schuss aus dem Slot heraus den Pfosten tuschierte. Der ESVK, angetrieben von den über tausend mitgereisten Fans im Rücken, kam auch immer wieder gefährlich in die Zone der Hausherren, schaffte es aber vorerst nicht, Tomas Pöpperle im Tor der Oberbayern zu überwinden. Auf Seiten der Rosenheimer war immer wieder die Reihe um Reid Duke gefährlich, vor allem dann, wenn auch Goldhelm und Offensiv-Verteidiger Shane Hanna mit auf dem Eis war. Die mitgereisten Joker Fans hatten dann in Minute 47 allen Grund zum jubeln. Nach Pässen von Max Oswald und Nikolaus Heigl gelang Thomas Heigl der erstmalige Führungstreffer für seine Farben und stellte den Spielstand somit auf 2:3. Die Rosenheimer agierten nun Offensiver und kamen so auch das eine oder andere Mal zu guten Torabschlüssen. Daniel Fießinger und eine umsichtige ESVK Defensive waren aber zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden. Etwas über eine Minute vor dem Ende nahmen die Hausherren noch ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Joker aber standen dem Druck stand und Joey Lewis traf noch eine Sekunde vor dem Ende der Partie, zur großen Freude der rappelvollen Gästekurve, zum 2:4. Die Mannschaft des neuen Chef-Trainers Daniel Jun erarbeitete sich diesen Auswärtssieg nach einem eher etwas schwierigen Start sehr hart und nahm sich am Ende verdientermaßen drei Punkte mit nach Hause.
Krefeld PinguineEisbären Regensburg - Krefeld Pinguine 3-2 (DEL2) Die Krefeld Pinguine konnten am Freitagabend bei ihrem Gastspiel in Regensburg leider keine Punkte einfahren. Am 23. Spieltag der DEL2 unterlagen die Pinguine mit 2:3, trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung. Die Pinguine überzeugten im ersten Drittel mit mehr Spielanteilen und gingen folgerichtig bis zur ersten Drittelpause in Führung. Philipp Kuhnekath eröffnete den Torreigen in der vierten Minute als er mit Tempo von Links vor das Tor Thomas McCollums zog und den Schlussmann mit einem geschickten Rückhandschuss zwischen die Beine überlistete. In der 17. Minute erhöhte der KEV durch Christian Ehrhoff auf 2:0. Der Routinier hatte sich in die Offensive eingeschaltet und staubte mit einem Schuss in die kurze Ecke ab. Die Hausherren ließen sich an ihrem „F*ck Cancer“-Spieltag jedoch nicht unterkriegen und investierten ab dem zweiten Drittel mehr ins Spiel. Die Eisbären starteten ihre Aufholjagd in der 26. Minute. Andrew Yogan fasste sich ein Herz und zog bei einem 2-gegen-1 auf die Stockhandseite Felix Bicks unhaltbar ab. Im letzten Drittel drehten die Bayern das Spiel dann komplett. Erneut war es Yogan, der in der 42. Minute nach einem Missverständnis der Pinguine in der neutralen Zone ausglich. Der Super-GAU für die Pinguine trat in der 52. Minute ein. Corey Trivino fälschte den Puck nach einem Schuss von Yogan aus der Luft stark ab und ließ Bick im Tor erneut keine Abwehrchance. Der Rest des Spiels wirkte wie eine Schablone der letzten Partien. Die Pinguine wirkten nervös und kamen bis zur letzten Minute zu keinen nennenswerten Großchancen mehr. Mit Ablauf der Uhr und dem sechsten Feldspieler auf dem Eis, hatten die Pinguine noch eine Gelegenheit das Spiel auszugleichen. Doch McCollum im Tor avancierte zum Matchwinner als er einen Abpraller im Liegen abwehren und damit den Sieg der Regensburger besiegeln konnte.
Selber WölfeWölfe können Ausfälle nicht kompensieren - Selber Wölfe vs. EC Bad Nauheim 1:4 (0:1; 0:2; 1:1) (DEL2) Die Selber Wölfe mussten stark ersatzgeschwächt ins Spiel gehen. Neben Naumann standen mit Vantuch, McNeill und Hördler 3 absolute Leistungsträger nicht zur Verfügung. Diese Ausfälle waren für die glücklos agierenden Porzellanstädter nicht zu kompensieren. Positiv zu erwähnen ist, dass die Wölfe sich trotz eines zwischenzeitlichen 4-Tore-Rückstands nicht aufgaben und bis zum Ende des Spiels kämpften. Ein etwas zerfahrenes erstes Spieldrittel mit vielen Strafen auf beiden Seiten wurde den Zuschauern in der NETZSCH-Arena geboten. Die erste Überzahlsituation wurde den Wölfen zugesprochen, die trotz zwangsweise neu zusammengewürfelten Special-Teams immerhin zu zwei gefährlichen Abschlüssen durch Knackstedt und Kruminsch kamen. Kurz nachdem Coffman schon den Außenpfosten getroffen hatte, gingen die Gäste durch Herrmann mit 0:1 in Führung. Bitter für die Hausherren, dass die Scheibe gleich zweimal abgefälscht wurde, ehe sie die Torlinie überquerte. Im weiteren Verlauf bot sich Gelke in der 14. Minute eine Torchance, der aber ebenso am Nauheimer Torhüter scheiterte wie 4 Minuten später Lautenschlager im Alleingang gegen Bitzer. Die Wölfe starten gut in den Mittelabschnitt. Knackstedt bot sich bereits in der 21. Minute eine 100%ige Gelegenheit auf den Ausgleich, doch der Topscorer der Wölfe zog die Scheibe deutlich am Tor vorbei. Auch Kolupaylo ließ noch eine Chance liegen, ehe die Kurstädter mitten in diese Drangphase der Gastgeber das 0:2 erzielten. In der 29. Minute hatte Miglio in Unterzahl den Anschlusstreffer auf dem Schläger, traf die Scheibe aber nicht. Diese Unzulänglichkeiten im Abschluss bestraften die Gäste kurz darauf erneut, als Lillich vor Bitzer freigespielt wurde und zum 0:3 einnetzte. Kalns, Peter und Miglio zielten im weiteren Verlauf ebenfalls am Tor vorbei oder fanden im Nauheimer Schlussmann ihren Meister. Auf der anderen Seite vergab auch der EC Bad Nauheim fahrlässig eine 3-auf-1-Situation. Die Selber Wölfe gaben sich nicht auf. Gelke setzte in der 42. Minute eine erste Duftmarke vor dem Gästetor. Kurz darauf eine Szene, die symptomatisch für diesen Abend war: Kalns scheiterte an Meier, der Abpraller sprang zum von der Strafbank kommenden Orendorz und der Topscorer der Nauheimer Mannschaft nutzte diese Gelegenheit zum 0:4. Doch die Wölfe steckten nicht auf. Kalns gelang in der 46. Minute der Anschluss zum 1:4. Dieser Treffer gab den Porzellanstädtern noch einmal Energie. Doch die Schüsse von Peter, Gläßl, Trska und Krymskiy fanden ihr Ziel nicht.
Bayreuth TigersDie Punkte bleiben im Tigerkäfig! Bayreuth Tigers vs. Höchstadt Alligators 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) (OLS) Erstmals zu einem Pflichtspieleinsatz kam Dominik Tiffels, der sich nach der Vorbereitung auf die Saison einer Operation unterziehen musste. Ein schnelles erstes Drittel sah man gegen die Alligators, die ebenso, wie die Tigers sofort auf Betriebstemperatur waren. Die ersten Versuche gingen auf die Gäste von der Aisch, bevor Elo und Hult auf den Plan traten und Zimmermann im Tor der Mittelfranken testete. Hier waren noch keine zwei Minuten auf der Uhr. Und es ging munter weiter mit herausgespielten Aktionen, welche die Torhüter der beiden Teams in den Mittelpunkt rückten. So tauchte Nicolas Schindler in Tornähe der Gäste auf, bevor Sokolov und Planics den Bayreuther Schlussmann Kristian unter Beschuss nahmen. Ein langer, und zentimetergenauer Pass, den Tölzer aus dem eigenen Drittel auf Stach spielte, vergoldete der Top-Scorer der Tigers mit einem platzierten Schuss, der im Tor einschlug und gleichzeitig die Führung für die Tigers bedeutete. Bei der einzigen Strafe des Abschnitts, die Elo kurz vor der ersten Drittelpause nahm und die Gäste in Überzahl brachte, ging wenig Gefahr aus, sodass es mit der knappen Führung für die Heimmannschaft in die erste Pause ging. Auch der Mittelabschnitt war für die knapp über 1.600 Zuschauer recht kurzweilig, da beide Mannschaften ihre Offensivbemühungen weiter vorantrieben und schnelles Eishockey zeigten. Zunächst verpasste Nicolas Schindler aus kurzer Distanz, bevor Sokolov auf der anderen Seite Kristian zu einem „Monstersave“ zwang. Bergbauer verpasste später mit freier Schussbahn einen Torerfolg, sowie nur Augenblickt später, als er versuchte, die Scheibe per „Verlängerung“ an Zimmermann vorbei zu bekommen. Langsam erspielten sich die Tigers ein leichtes Übergewicht, was zunächst in einem powerplayähnlichen Zustand mündete, jedoch ohne Abschluss. Wenig später kam Schwarz an die Scheibe, der aus dem Halbfeld das Spielgerät mit Gewalt an den Pfosten nagelte. Als die Scheibe zu Zernikel kam und dessen Versuch zurückprallte, war der junge Stürmer der Tigers – der wenige Augenblickt noch Pech hatte – zur Stelle und versenkte den Puck zur 2:0-Führung im Netz. Nach einem ersten Überzahlspiel der Tigers, die dieses mit einer gut laufenden Scheibe aber ohne einen Treffer vortrugen, kamen die Gäste wieder etwas auf und erneut musste Kristian – dieses Mal gegen Heinisch – sein ganzen Können aufbieten. In der nächsten Situation, in welcher Seewald und Planics einen schnellen Konter vortrugen und am Ende Planics zum Abschluss kam, musste Kristian erstmals hinter sich greifen. Allerdings korrigierten dies die Bayreuther Puckjäger in kürzester Zeit. Nach genau zehn Sekunden unterbrach man den noch anhaltenden Torjubel der Gäste, indem man durch Elo, der die Scheibe über die Linie „arbeitete“, den alten 2-Tore-Abstand wiederherstellte. Höchstadt nahm noch mal Anlauf und ging im letzten Abschnitt zum Angriff über. Litesov, Topol oder Seewald, der Kristian erneut zu einer starken Reaktion zwang – ebenso wie Heinisch versuchten es mit dem schnellen Anschlusstreffer, der jedoch nicht mehr fallen sollte. Bergbauer, der an diesem Abend stark performte aber glücklos blieb, visierte den Pfosten an bevor N. Schindler, für die Fans der Tigers unverständlicherweise auf die Strafbank geschickt wurde. In Unterzahl ging Bergbauer einem Befreiungsschlag nach, erkämpfte sich die Scheibe und scheiterte wieder knapp. Nachdem Elo, der von Hult bedient worden war, Zimmermann das Spielgerät durch die Beine schob und damit den vierten Treffer setzte, musste M. Drothen auf die Strafbank. Nachdem Hult und Ledlin beim schnellen Konterlauf gescheitert waren, schickten die Unparteiischen Tölzer auf die Strafbank was zur Folge hatte, dass man knapp über eine Minute mit zwei Mann weniger agieren musste. Der darauffolgende „Kampf“ der Tigers, die sich wehrten und auch in dieser Situation nichts zuließen, war dann nochmal eines der Highlights des Abends, an welchen man mit einer konzentrierten und läuferisch starken Leistung verdient die Punkte im Tigerkäfig behielt.
Deggendorfer SCAuswärts am Hühnerberg - Memmingen Indians empfangen den Deggendorfer SC (OLS) Am Sonntag heißt es erneut Spitzenspiel in der Oberliga Süd. Auswärts am Memminger Hühnerberg trifft der Deggendorfer SC auf die Memmingen Indians. Mit Rang vier in der Tabelle steht das Team von Headcoach Daniel Huhn momentan voll im Soll. Aus aktuell 19 Partien ging man zehnmal nach 60 Minuten als Sieger hervor. Gründe für den sportlichen Erfolg gibt es bei den Gastgebern einige. Zum einen das Tiefenscoring. Im Kader hat man aktuell gleich elf Spieler mit mindestens zehn Scorerpunkten. Der Ausfall von Leistungsträger Jaroslav Hafenrichter, welcher wohl im Januar wieder einstiegen wird, konnte daher gut kompensiert werden. Zum anderen ist es ein durchaus solides Powerplay, im Moment steht dort eine Quote von ca. 26 %. Mit Leon Meder hat man ebenso eine stabile Nummer eins mit etwas über 89 % Fangquote, welche sich im internen Konkurrenzkampf gegen Marco Eisenhut durchsetzen konnte. Lediglich das Spiel mit einem Mann weniger liegt den Indians noch nicht ganz. Im Penalty-Killing musste man in 66 Situationen 19 mal ein Gegentor hinnehmen. Interessant wird zu sehen sein, ob es zu vielen Strafzeiten kommen wird, da sich zwei der drei fairsten Teams in der Oberliga Süd messen werden. Der Kader des Deggendorfer SC bleibt nach wie vor unverändert, Jiri Ehrenberger kann auf das gleiche Line-Up wie im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken zurückgreifen.
Deggendorfer SCVon wegen „staade Zeit“ - Deggendorfer SC ringt in hitziger Partie die Heilbronner Falken nieder (OLS) Was für ein Abend in der Festung an der Trat. Insgesamt 1579 Zuschauer sahen viele Tore, fliegende Fäuste und viel Action als die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger die Heilbronner Falken mit 5:1 bezwang. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit dem Zweitligaabsteiger auf einen nahezu identischen Kader wie am vergangenen Wochenende zurückgreifen. Somit fehlten weiterhin Petr Stloukal, Lukas Miculka und auch Leon Zitzer verletzungsbedingt. Youngster Johannes Schmid kehrte in den Kader zurück. Die Gäste aus Baden-Württemberg starteten mit viel Laufbereitschaft und Aggressivität in die Partie und setzten den Deggendorfern in den ersten Minuten ordentlich zu. Jedoch ließ sich der DSC nicht aus der Ruhe bringen und erspielte sich selbst einige gute Einschussmöglichkeiten. Gegen Ende des Drittels mussten die Deggendorfer eine lange Unterzahlsequenz überstehen und bekam Sekunden vor der Pause die große Chance auf die Führung. Carter Popoff schickte Johannes Schmid auf die Reise, der mit der Schlusssekunde zum 1:0 traf. Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag: Nach nur 55 Sekunden traf Heilbronns Linus Wernerson-Libäck zum 1:1 – und das in eigener Unterzahl. Doch der DSC ließ sich davon nicht beirren und ging in der 28. Minute wieder in Führung. Erneut war es Carter Popoff, der dieses Mal René Röthke bediente und der Deggendorfer Kapitän vollendete zum 2:1. In den folgenden Minuten erhöhten die Falken den Druck enorm, scheiterten jedoch ein ums andere Mal an der Defensive des DSC. Und mitten in diese Drangphase hinein das 3:1 – Ondrej Pozivil warf in der 36. Minute den Puck Richtung Tor und vom Schoner von Falken-Keeper Kapteinat prallte der Puck direkt auf Julian Elsberger, von dem das Spielgerät über die Linie trudelte. Kurz vor der zweiten Pause kochten die Emotionen noch einmal hoch, als sich Tomas Gulda einen Faustkampf mit Pontus Wernerson-Libäck lieferte. Mit dem 3:1 ging es hinein in die zweite Pause. Auch im Schlussdrittel nahm die Härte nicht ab und gipfelte in einem weiteren Faustkampf zwischen Benedikt Schopper und Benedikt Jiranek. Beide Akteure wurden in der 51. Minuten mit einer Spieldauerstrafe vom Eis geschickt. Die Gäste warfen nun alles in die Offensive und nahmen bereits frühzeitig den Torhüter vom Eis. Diesen Umstand nutzte in der 58. Minute Thomas Greilinger, als er ins verwaiste Tor zum 4:1 einnetzte. Die Falken setzten nun alles auf eine Karte und nahmen erneut den Torhüter vom Eis – mit dem gleichen Ergebnis. Erneut war es Thomas Greilinger, der in der 60. Minute auf 5:1 stellte. Am Sonntag geht es für den Deggendorfer SC am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Memmingen Indians.
Lindau IslandersStuttgart Rebels kommen erstmals in die BPM-Arena - Islanders wollen Heimsieg gegen den Aufsteiger (OLS) Premiere am 1. Advent in der Lindauer BPM-Arena: Am Sonntag (03. Dezember / 18 Uhr) gastieren die Aufsteiger der Stuttgart Rebels erstmals im Lindauer Eichwald. Im Duell mit dem Aufsteiger wollen die Islanders einen Heimsieg einfahren und die wichtigen drei Punkte im Kampf um die Plätze im Mittelfeld behalten. Die Partie kann wie gewohnt auf SpradeTV (www.sprade.tv) live verfolgt werden. Der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt schlägt sich bisher in der Oberliga Süd sehr wacker, auch wenn es der letzte Tabellenplatz noch nicht zeigt. Häufig gab es knappe Ergebnisse gegen die Ligakonkurrenz, was auch ein Beleg dafür ist, dass man definitiv in der Liga angekommen ist. Der Anspruch im Lager der Lindauer muss beim Heimspiel gegen die Rebels aber dennoch heißen, die drei Punkte in Lindau zu behalten. Dass dies aber kein Spaziergang wird, weiß man am Bodensee ganz gewiss, denn mit dem vor der Saison verpflichteten Matthew Pistilli (Hannover Indians) und Jannik Herm haben die Gäste zwei exzellente Stürmer in den ihren Reihen, die genau wissen, wo das gegnerische Tor steht. Das Duo konnte in 20 Partien schon über 50 Scorerpunkte erzielen. Die Defensive der Lindauer muss also gut und kompakt stehen, damit dieses Duo nicht zur Entfaltung kommen kann. Dies gelang zwar im ersten Aufeinandertreffen Anfang November schon gut, aber das Spiel in der Schwaben-Metropole war alles andere als ein Spaziergang für die EV Lindau Islanders. Man ist also gewarnt. Eine frühe Führung von Zach Kaiser glich der Stuttgarter Loris Walter noch im ersten Drittel mit einem satten Schuss zum 1:1 aus. Auch das zweite Drittel ging mit einem Unentschieden zu Ende, nach dem Alexander Dosch zum 1:2 traf und Sebastian Hon diese Lindauer Führung erneut zum 2:2 ausgleichen konnte. Als die Rebels dann im letzten Drittel Morgenluft witterten, schlugen die Islanders durch Sommer und Schneider eiskalt zu und stellten innerhalb von vier Minuten auf 2:4. Als die Stuttgarter dann mit gezogenem Goalie volles Risiko gingen, entschied Nicolas Strodel mit einem Empty-Net-Treffer zum 2:5 das Spiel endgültig zu Gunsten der Lindauer. Die Lindauer sind deshalb gewarnt, was für ein gefährlicher Gegner da am Sonntag ins Eichwald kommt. Was zudem für das Trainerteam der Islanders ein gewisser unbekannter Faktor ist, ist das sich auf der Bank der Rebels seit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften einiges verändert hat. Der mittlerweile ehemalige Headcoach Ravil Khaidarov wurde vor dem letzten Wochenende freigestellt, als Interimscoach agiert aktuell Jakob Vostarek. Mit einer knappen Overtimeniederlage und einem erkämpften Punkt in Garmisch (2:3 OT), sowie einem sehr torreichen Spiel gegen Bad Tölz (6:9) gingen die kämpferischen Rebels zwar nur mit einem Punkt, aber mit viel Selbstvertrauen aus dem letzten Wochenende. Ein Highlight gibt es am Sonntag zudem ebenfalls noch in der BPM-Arena. Denn ein Teil der Nachwuchsmannschaften wird in der ersten Drittelpause ein Pausengame absolvieren und den Lindauer Zuschauern das in den Trainings gelernte zeigen.
SC RiesserseeWerdenfelser Hockey Day am 23.12.2023 - Doppelspieltag zum 100sten Geburtstag des SC Riessersee (OLS) Am 23.12.1923 wurde die Eishockeyabteilung des SC Riessersee gegründet! Genau 100 Jahre später, am Samstag, 23.12.2023 feiert der SCR seinen 100. Geburtstag. Zu diesem Anlass sind die Tölzer Löwen um 19:30 Uhr zum Geburtstagsderby zu Gast. Die Eishockeytradition im Werdenfelser Land gehört aber natürlich nicht dem SC Riessersee alleine und daher haben sich die Verantwortlichen der Weiß-Blauen und des TSV Farchant Eishockey etwas Besonderes überlegt: Aus Eins mach Zwei ! Ein Jubiläum, zwei Eishockeyspiele, zwei brisante Derbies, zweifacher Eishockeyspaß - doppelt verpackt im ersten "WERDENFELSER HOCKEY DAY"! Einen Tag vor Weihnachten wartet auf alle Sport-und Eishockeybegeisterten im Werdenfels ein Nachmittag voller Glühwein, Spaß und Derbys! Den Auftakt in den 100- jährigen Jubiläumstag macht um 15:00 Uhr der TSV Farchant mit dem „kleinen“ Derby gegen den Lokalrivalen EV Mittenwald. Bereits eine Stunde vorher, ab 14:00 Uhr öffnet die Jubiläums - Fanmeile auf dem Vorplatz des Olympia Eissportzentrums. Alle Besucher erwartet dort ein weihnachtlicher Glühwein- und Getränkestand, schmackhafte Bratwürste vom Würschtlmo sowie süße Naschereien. Für den Spaß auf der Fanmeile sorgt die passende Musik sowie einige Actionstände von CCM Hockey! Das große Highlight des Tages startet, nach dem Lokalderby TSVF – EVM, um 19:30 Uhr. Der SC Riessersee empfängt zum 270.Oberlandderby den ewigen Rivalen aus dem Nachbarlandkreis, die Tölzer Löwen. Elias Fischbacher, Vorstand der Farchanter Eishockeyabteilung zeigt sich begeistert: „Eishockey hat im Werdenfelser Land eine lange Tradition und wir sind Stolz ein Teil davon sein zu dürfen. Für uns ist es eine große Ehre an diesem besonderen Tag unseren Teil zum Gelingen der großen Jubiläumsveranstaltung beitragen zu dürfen und freuen uns auf den Werdenfelser Hockey Day. " Sebastian Ziener, Geschäftsstellenleiter der SC Riessersee Eishockey Vermarktungs GmbH: „100 Jahre SC Riessersee ist eine unglaubliche Zahl! Wir wollten zu diesem Jubiläum daher etwas noch nie Dagewesenes auf die Beine stellen um diesem Anlass gebührend zu würdigen! Mit dem Werdenfelser Hockey Day setzen wir daher ein Statement für den großen Stellenwert dieses Sports in der Region sowie für die lange und erfolgreiche Eishockeytradition. Was gibt es, einen Tag vor Weihnachten, schöneres als einen Nachmittag voller Spaß, Eishockey und dem ein oder anderen Glühwein und weihnachtlichen Nascherein! Die perfekte Einstimmung auf die Weihnachtsfeiertage.“ Ab sofort sind Tickets für das Oberlandderby SC Riessersee vs. Tölzer Löwen, sowie Kombitickets für beide Derbies im Onlineticketshop des SC Riessersee erhältlich: bit.ly/scr-ticketshop Einzeltickets für das Lokalderby TSV Farchant vs. EV Mittenwald gibt es vor Ort an der Abendkasse im Vorfeld des Spiels! Der Eintritt zur Jubiläums-Fanmeile ist kostenlos: „Das Jubiläumsderby unseres SCR´s gegen die Tölzer Löwen ist wohl eines der größten Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte. Das größte Geburtstagsgeschenk für unseren Sportclub zu diesem Spiel wäre ein ausverkauftes Olympia Eissportzentrum – Packmas gemeinsam zum 100-jährigen Jubiläum“, so erneut Sebastian Ziener vom SC Riessersee!
Saale Bulls HalleTeddy Toss: Erfolgreiche Aktion – Plüschis für kranke Kinder (OLN) Beim Heimspiel gegen die Rostock Piranhas flogen nach dem ersten Tor der Saale Bulls zahlreiche kuschelige Plüschtiere aufs Eis. Die großzügige Spendenbereitschaft der Fans übertraf alle Erwartungen. Mit Partner Alexander Tauschel von der Wäscherei Edelweiss starteten wir erneut eine besondere Aktion für den guten Zweck. Geschätzte 1.500 Plüschtiere wurden gesammelt. Ein herzliches Dankeschön an unsere großartigen Fans und das Team von Alexander Tauschel! Die emotionale Übergabe im Universitätsklinikum Halle mit dem Sportlichen Leiter Kai Schmitz und Sponsorenbetreuer Maximilian Bobbe zeigte, welch positiven Einfluss die Aktion hatte. Die ersten Teddys wurden gemeinsam mit der Pflegerischen Klinikleitung Kathrin Cyris und PD Dr. med. Jessica Höll, Kommissarische Leiterin der Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I verteilt. In den kommenden Wochen gehen weitere Plüschtiere an kleine Patienten. Danke an alle Unterstützer, besonders an Alexander Tauschel von der Wäscherei Edelweiss, auch wenn er diesmal leider geschäftlich verhindert war. Gemeinsam schaffen wir bleibende Erinnerungen und zaubern den Kindern ein Lächeln ins Gesicht!
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| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesViel zu viel liegen gelassen - ESV Buchloe betreibt in Schongau reinen Chancenwucher und muss nach fünf Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken (BYL) Es gibt so Spiele, da könnte man noch Stunden weiterspielen und man müht sich letztlich doch vergebens. Genau ein solches Match hatten die Buchloer Piraten am Freitagabend in Schongau, wo die Gennachstädter nach zuletzt fünf Erfolgen in Serie erstmalig wieder eine Niederlage einstecken mussten. Diese war am Ende aber ganz bitter, den eigentlich machten die Buchloer ein ordentliches Spiel. Einzig die Chancenverwertung blieb das große, aber letzten Endes entscheidende Manko, das dann auch zur 3:4 (0:2, 2:1,1:1) Niederlage führte. Denn die Piraten vergaben teils reihenweise beste Einschussmöglichkeiten und die cleveren Mammuts bestraften diesen Chancenwucher unter dem Strich eiskalt. Die Buchloer übernahmen eigentlich von Beginn an die Initiative, doch obwohl man sich im ersten Drittel gleich mehrfach gute Gelegenheiten herausspielte, waren es nur die Mammuts die trafen. Ein Bild, das sich den ganzen Abend wie ein roter Faden durchziehen sollte. Die Piraten waren somit zwar die spielerisch gefälligere Mannschaft, doch das große Manko blieb die Effizienz im Abschluss. Ganz anders die Mammuts, die mit ihren Kontern immer gefährlich waren und nach sieben Minuten durch Mathieu Newcomb auch mit 0:1 in Front gingen. Der Kanadier wurde mit einem wunderbaren Diagonalpass geschickt und blieb vor Wiedemann eiskalt. Auch danach zeigten sich die Buchloer recht unbeeindruckt, aber Vorne wollte die Scheibe einfach nicht am überragenden Tormann Xaver Nagel vorbei. Stattdessen fiel kurz vor der Pause sogar noch das 0:2, wobei fraglich blieb, ob ein abgefälschter Schuss von Ville Saloranta überhaupt komplett die Linie überquert hatte (18.). Im Mitteldrittel änderte sich zunächst nicht viel. Buchloe überbot sich ein ums andere Mal im Auslassen bester Chancen und das Tor von Nagel schien auch weiterhin förmlich wie vernagelt zu sein. So waren es wieder die Hausherren, die in Sachen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor den optimalen Anschauungsunterricht für die fahrlässigen Freibeuter boten, als erneut Saloranta alleine vor dem ESV-Kasten zum mehr als schmeichelhaften 0:3 erhöhte (26.). Nur knapp eineinhalb Minuten später durften dann endlich auch die Piraten jubeln, da Demeed Podrezov aus der Distanz zum 1:3 traf (27.). Und nach dem 2:3 Anschluss von Felix Schurr, der ein kluges Zuspiel von Robert Wittmann am kurzen Pfosten verwertete, waren die Rot-Weißen ergebnistechnisch endgültig zurück im Spiel (35.). Bis zu zweiten Pause hatte man auch weiterhin Möglichkeiten in Hülle und Fülle um auszugleichen, doch der Puck wollte einfach nicht rein. „Es ist schon hanebüchen, was wir da für Chancen versemmelt haben“, meinte auch Trainer Christopher Lerchner, der auf der Bank vermutlich inzwischen am Verzweifeln war. Und seine Schützlinge sollten auch im letzten Durchgang kein Mittel finden, um ihre Abschlussschwäche zu verbessern. Auch hier blieb es das selbe Bild: Buchloe versuchte offensiv das Spiel zu drehen, doch Schongau erteilte den Anstrengungen mit dem 2:4 durch Matthias Müller einen herben Dämpfer (47.). Die Piraten bemühten sich zwar anschließend weiter, doch es sollte an diesem Abend vergebens sein. Immer wieder verzweifelte man am Mann des Abends – EAS-Tormann Xaver Nagel – und auch am eigenen Unvermögen. So konnte nur noch Marc Krammer im Powerplay auf 3:4 verkürzen (50.), ehe die extrem bittere und total unnötige Niederlage feststand. Diese haben sich die Freibeuter aber alles in allem auch selbst zuzuschreiben, wenngleich man an diesem Abend sicherlich nicht das nötige Glück der letzten Partien auf seiner hatte.
Dingolfing Isar RatsZum Siegen verdammt - EV Dingolfing empfängt am Sonntag ab 18 Uhr den ESC Geretsried (BYL) Die Kufencracks des EV Dingolfing stehen am Sonntag im Heimspiel gegen den ESC Geretsried vor einer Pflichtaufgabe in der Bayernliga. Die Oberbayern stehen in der Tabelle hinter den Isar Rats und laufen ihrer Form aus dem Vorjahr meilenweit hinterher. Demzufolge zählt für die Mannen um Trainer Bernie Englbrecht in dieser Partie nur ein Sieg. Dann könnte man mit dem nötigen Schwung in das schwere Dezember-Programm starten. Es geht in der Tat Schlag auf Schlag für den EV Dingolfing in der Bayernliga. Nach dem ungewollten freien Wochenende standen fünf Partien in den nächsten zehn Tagen auf dem Programm. Das Mammutprogramm wird mit dem Heimspiel am morgigen Sonntag ab 18 Uhr gegen den ESC Geretsried abgeschlossen. Dabei gehen die EVDler als Favorit in die Partie, denn die Oberbayern sind bis jetzt noch überhaupt nicht in Schwung gekommen. Lediglich zwei Saisonsiege konnten die „River Rats“ nach zwölf absolvierten Spielen auf ihrer Habenseite verbuchen. Doch die Dingolfinger sollten gewarnt sein, denn beide Dreier gelangen der Truppe um Trainer Hans Tauber in den Auswärtsduellen gegen Amberg und Pfaffenhofen. Generell ist man im Lager der Geretsrieder erwartungsfroh in die neue Saison gegangen. Nach dem souveränen Klassenerhalt im Vorjahr wollte man einen weiteren Schritt nach vorne machen. Dafür holte man den Kanadier Tyler Wiseman aus der Eishockeyrente. Wiseman ist in der Bayernliga kein Unbekannter, denn er war vor zehn Jahren ein Top-Ausländer in Peißenberg und auch in Landsberg. Mehr als 150 Scorerpunkte konnte er in drei Bayernligajahren auf seinem individuellen Konto sammeln. Ferner verpflichtete man mit Stefano Rizzo und Maximilian Hüsken zwei Topspieler von Konkurrenten TEV Miesbach. Zudem stehen mit Josef Reiter, Ondrej Horvath oder dem Tschechen Jakob Rezac noch weitere erstklassige Spieler im Kader. Die Torhüterposition teilen sich Dominik Gräubig und Johanna May. Auch der Gegentorschnitt liegt durchaus im Soll, doch die Mannschaft hat vor allem im Überzahlspiel große Probleme. Nur jedes zehnte Powerplay wird zu einem Treffer genutzt. Damit liegt man auf dem letzten Platz in der Liga. Der EV Dingolfing steht in dieser Statistik im Übrigen auf dem vorletzten Platz. Dass das Überzahlspiel im Lager des EV Dingolfing besser werden muss, das weiß auch Trainer Bernie Englbrecht. Gefordert sind dabei die Leistungsträger wie Patrick Geiger, Dominik Schindlbeck sowie die beiden Kontingentspieler William Theberge und Martin Benes. Ein wichtiger Faktor könnte in der nahen Zukunft auch Daniel Schander werden. Der Rückkehrer hatte in der vergangenen Saison viele Scorerpunkte in den Special Teams erzielt. Bei seinem Comeback wird noch nicht viel von ihm verlangt, „da er erst noch fit werden muss“, so Englbrecht. Zwar spiele Schander im Sommer beim SV Frauenbiburg Fußball und absolvierte auch die eine oder andere Einheit auf dem Eis. „Mit dem Niveau in der Bayernliga“, so Englbrecht, „ist das aber nicht zu vergleichen.“ Er soll somit behutsam aufgebaut werden, damit er spätestens im Januar wieder an seine Topform herankommt. Weiterhin fehlen werden beim Heimspiel gegen Geretsried die langzeitverletzten Dominik König, Alex Janzen und Marco Sedlar. Auch für Max Hofbauer kommt ein Einsatz gegen die Oberbayern definitiv noch zu früh.
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