IHP NachrichtenMittwoch 20.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag und Mittwoch mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schwere Beinverletzung: Ryan Button fällt für lange Zeit aus (DEL) Die Grizzlys Wolfsburg müssen leider für längere Zeit ohne ihren Verteidiger Ryan Button auskommen. Der 32-jährige Deutsch-Kanadier, der seit 2019 bei den Niedersachsen spielt, hatte sich im Heimspiel gegen Ingolstadt am vergangenen Sonntag eine schwere Beinverletzung zugezogen. Das bittere Verletzungspech bleibt Ryan Button treu. Im Heimspiel der Niedersachsen am Sonntag gegen Ingolstadt musste der Verteidiger das Eis nach einem Zweikampf vorzeitig verlassen. Eingehende Untersuchungen haben nun gezeigt, dass Button für lange Zeit nicht zur Verfügung stehen wird. Seine erlittene Beinverletzung wird demnächst operativ behandelt. Bis auf die Saison 2021-2022 hatte der gebürtige Kanadier in jeder Saison eine schwere Verletzung hinnehmen und sich anschließend hart zurückarbeiten müssen. „Für Ryan und unser gesamtes Team ist diese Nachricht sehr bitter. Es ist sehr tragisch, dass Ryan immer wieder mit schwereren Verletzungen zu kämpfen hat. Es spricht aber für ihn, dass er anschließend immer wieder hart für seine Rückkehr arbeitet und den Weg zurückfindet. Wir wünschen ihm für die Operation viel Glück und einen anschließend unkomplizierten und schnellen Heilungsverlauf, bei dem wir ihn voll unterstützen werden“, so Grizzlys-Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.
EC Bad NauheimSaison-Aus für Taylor Vause! (DEL2) Das ist extrem bitter: Für Taylor Vause ist die Saison in der DEL2 beendet. Der Kanadier, Denker und Lenker des EC Bad Nauheim, hatte sich am 10. Dezember beim 5:3-Sieg in Dresden am Knie verletzt. Nach weiterführenden, eingehenden Untersuchungen steht fest, dass das rechte Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen ist. Daher wird der Stürmer am 8. Januar in Markgröningen von Professor Schuster operiert und mindestens ein halbes Jahr ausfallen. „Wir wünschen Taylor natürlich alles Gute“, sagt Geschäftsführer Andreas Ortwein. Derweil laufen die Bemühungen, kurzfristig einen Ersatz zu verpflichten, auf Hochtouren. Keine einfache Aufgabe, wie Trainer Harry Lange unterstreicht: „Der Markt gibt aktuell nicht viel her, aber wir halten Augen und Ohren offen und stehen in permanentem Kontakt mit Spieleragenten.“
Eispiraten CrimmitschauLotta Kohlmeyer verstärkt die Eispiraten-Verwaltung - Geschäftsstelle des Eishockey-Zweitligisten erhält Zuwachs (DEL2) In der Geschäftsstelle der Eispiraten Crimmitschau gibt es Zuwachs. Seit dem 1. Dezember 2023 unterstützt Lotta Kohlmeyer die Verwaltung des Eishockey-Zweitligisten und kümmert sich fortan um das Partnerschulprojekt Eispiraten @School und den Eispiraten Kids Club, welcher im Sommer dieses Jahres gegründet wurde. Zudem soll die 19-jährige Sportmanagement-Studentin dabei helfen, die Strukturen der GmbH noch weiter zu verbessern. „Schon in der Schule habe ich stets versucht, meine Leidenschaft Eishockey mit meinen Mitschülern zu teilen und sie mit der Begeisterung für den Sport anzustecken. Deswegen freue ich mich umso mehr über die Möglichkeit, die Projekte Eispiraten @School und den KidsClub mitzugestalten“, sagt Lotta Kohlmeyer, die Neuste im Bunde der Eispiraten-Verwaltung. Die 19-Jährige, die schon lange mit dem Eishockeysport in Crimmitschau verbunden ist, unterstützte die Eispiraten schon in der Vergangenheit bereits bei zahlreichen Projekten und arbeitet zudem ehrenamtlich im Kampfgericht des DEL2-Clubs. Ab sofort übernimmt Lotta Kohlmeyer jegliche Aufgaben rund um das Projekt Eispiraten @School und unterstützt ebenso beim Eispiraten Kids Club, dessen Aktionen bis zuletzt von Aaron Frieß, Head of Communication, und Mitgliedern der Fanorganisation FanICE organisiert wurden. Gerade da die Eispiraten mit einer schlanken Organisations-Struktur arbeiten, laufen diverse Bereiche fließend ineinander.
Starbulls RosenheimHeimspielkracher und Auswärtsdoppelschichten (DEL2) Sieben Spieltage innerhalb von 17 Tagen sieht der DEL2-Terminkalender für die Zeit um Weihnachten und Jahreswechsel vor. Für die Starbulls Rosenheim startet dieser Hauptrunden-Zwischenspurt mit dem ausverkauften Derby gegen den EV Landshut zwei Tage vor Heiligabend. Aber auch das letzte Rosenheimer Heimspiel des Jahres 2023 ist ein Kracher: Am Silvester-Vorabend sind die zur Vorsaison aus der DEL abgestiegenen und dorthin zurück strebenden Krefeld Pinguine im ROFA-Stadion zu Gast. Es ist das Duell der beiden Teams mit der ligaweit größten Zuschauerresonanz. Davor und danach hält der Spielplan für die Starbulls jeweils einen Auswärts-Doppelpack mit Reisen nach Ravensburg, Weißwasser, Regensburg und Selb parat. Nachdem die Serie von vier Rosenheimer Auswärtssiegen mit der knappen 3:4-Niederlage in Dresden am dritten Adventssonntag gerissen ist, schmolz der Vorsprung der Starbulls auf die Playdown-Zone auf drei Zähler zusammen; alle auf den letzten vier Tabellenplätzen rangierenden Mannschaften fuhren an jenem Tag ihrerseits Siege ein. Trotz sehr anspruchsvoller Aufgaben rund um den Jahreswechsel müssen und wollen die Grün-Weißen das jüngste Null-Punkte-Wochenende mit neuen Erfolgen vergessen machen. Der Anfang soll ein Derby-Sieg gegen den EV Landshut im bereits seit Wochen ausverkauften ROFA-Stadion am kommenden Freitag sein. Im bisherigen Saisonverlauf gingen beide Traditions-Duelle gegen die Niederbayern mit 1:4 verloren. Der Rivale von der Isar hat mit 42 Punkten zwei Zähler mehr auf dem Konto als die Starbulls. Mit einem Heimdreier könnten die Starbulls den EVL im Tableau also überholen. Allerdings sind die Landshuter, knapp hinter Tabellenführer Kassel, die zweitbeste Auswärtsmannschaft der DEL2 und holten 26 ihrer bislang gesammelten Punkte in fremden Stadien. Ein spezielles Highlight wird den Zuschauern am Derby-Freitag zwei Tage vor Heiligabend mit dem „Mustang-Shot“ geboten. In der ersten Drittelpause werden zwei Teilnehmer ausgelost, die in der zweiten Drittelpause die Chance bekommen, den Puck von der Mittellinie durch eine kleine Öffnung ins Tor zu schießen. Der Preis für den ersten zielsicheren Schützen: ein selbst beim Autohaus Freilinger & Geisler konfigurierbarer Ford Mustang im Wert von 60.000 Euro. Lose dafür gibt es ausschließlich online für 5 Euro unter dem Link www.starbulls.de/de/gewinne-einen-ford-mustang. Am zweiten Weihnachtsfeiertag sind die Starbulls Rosenheim bei den Ravensburg Towerstars zu Gast. Der Meister der Vorsaison hat sich nach Anlaufschwierigkeiten mit inzwischen 50 Punkten auf den zweiten Tabellenrang vorgearbeitet und stellt die beste Überzahlmannschaft der Liga (24,5 Prozent). Beim ersten Gastspiel in der „Türmchenstadt“ gab es für die Grün-Weißen nichts zu holen (0:4), im Rückspiel blieben immerhin zwei der drei möglichen Punkte an der Mangfall (3:2 nach Shout out). Zwei Tage nach dem Auftritt in Ravensburg steht für die Starbulls die weite Auswärtsfahrt nach Weißwasser auf dem Programm. Dort behielten die Lausitzer Füchse im ersten Saisonvergleich mit 5:2 die Oberhand, im ROFA-Stadion revanchierten sich die Starbulls mit 4:3. Aktuell hat der Kontrahent von der polnischen Grenze im Norden Sachsens, der das erfolgreichste Unterzahlspiel der Liga für sich reklamieren kann (89,5 Prozent), zwei Punkte mehr auf dem Konto als Rosenheim. Eine positive Bilanz können die Starbulls gegenüber den Krefeld Pinguinen vorweisen (4:1 im Heimspiel, 1:2 nach Verlängerung auswärts). Nach den bisher 28 absolvierten Spielen sind beide Mannschaften punktgleich. Bei den 2022 aus der DEL abgestiegenen Seidenstädtern hat sich der Wechsel des Cheftrainers – Boris Blank musste Ende Oktober gehen, Herbert Hohenberger sprang ein, Anfang Dezember übernahm Greg Poss – auf die Ausbeute bisher noch nicht entscheidend ausgewirkt. Trotzdem träumt man am Niederrhein nach wie vor von der Rückkehr in die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse. Die Zuschauer dürfen sich einen Tag vor Silvester auf ein Highlight im ROFA-Stadion gegen ein personell herausragend besetztes Krefelder Team freuen. Spielbeginn beim Duell der Standorte mit den meisten Zuschauern im Schnitt pro Heimspiel (Krefeld 4.384, Rosenheim 3.765) ist am Samstag um 19:30 Uhr. Zahlreiche Fans der Gäste, die einen Bus-Konvoi organisiert haben, werde ihren Teil zu einer großen und stimmungsvollen Kulisse beitragen. Nach dem Jahreswechsel müssen die Starbulls erneut zweimal hintereinander auswärts ran, bleiben dabei aber in bayerischen Gefilden. Teil eins des „Neujahrs-Doppelpacks“ geht am 2. Januar in Regensburg über die Bühne, wo die Mannschaft von Headcoach Jari Pasanen am 8. Oktober mit 4:3 ihren ersten Auswärtssieg der laufenden Spielzeit feierte. Im Rückspiel drehte der von Max Kaltenhauser betreute Kontrahent aus der Oberpfalz den Spieß um und gewann an der Mangfall 3:1. Auch mit den Eisbären Regensburg sind die Starbulls aktuell punktgleich. Am 5. Januar geht die Rosenheimer Reise zu den Selber Wölfen, wo die Starbulls Ende November souverän alle drei Zähler einheimsten (4:1). Neun Tage zuvor gab es gegen die „Porzellanstädter“ noch eine 3:7-Niederlage im ROFA-Stadion. Mit dem 40-jährigen Ex-DEL-Crack Chad Bassen und dem 23-jährigen Finnen Rasmus Heljanko haben sich die Oberfranken inzwischen doppelte Verstärkung für die Offensive geholt. Am jüngsten Wochenende machte die Selber Organisation Schlagzeilen, indem sie Cheftrainer Sergej Waßmiller nach der 1:3-Freitagsniederlage in Krefeld gleich am Samstag von seinen Aufgaben entbanden. Einen Tag später gewannen die Wölfe unter der Interims-Verantwortung von Nachwuchsleiter Sebastian Setzer und Co-Trainer Lenny Gare gegen die Lausitzer Füchse 4:3 und verkürzten den Abstand auf die Starbulls damit auf drei Zähler. Tags darauf wurde mit Ryan Foster bereits ein neuer Headoach präsentiert. Der Austro-Kanadier war bis Mitte Oktober Cheftrainer der Tölzer Löwen in der Oberliga Süd. Zum Auswärtsspiel in Selb wird es von Rosenheimer Seite einen Bus-Konvoi geben, sodass die Starbulls-Mannschaft auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans zählen kann. Ebenfalls und schon früh in der laufenden Spielzeit gab es einen Trainerwechsel bei den frisch aus der DEL abgestiegenen und personell umgekrempelten Bietigheim Steelers. Nach miserabler Punktausbeute in den ersten Saison-Wochen mussten Chef Dean Fedorchuk und sein Co. Fabian Dahlem bereits Mitte Oktober gehen. Unter Danny Naud, zuvor nur sportlicher Leiter, ging es aufwärts – auch, weil einige wichtige Spieler nach Verletzungen zurückkamen. Seither punktet das Team wie ein Playoff-Kandidat. Die Steelers haben ligaweit sogar die meisten Tore geschossen (93), aber auch die meisten Gegentore kassiert (109). Am jüngsten Wochenende gelang ihnen das Kunststück, in zwei Spielen hintereinander ohne Gegentreffer zu bleiben. Dem 3:0-Auswärtserfolg am Freitag in Crimmitschau folgte am Sonntag ein 1:0-Heimsieg nach Verlängerung gegen Krefeld. Der Lohn: Erstmals verließen die Bietigheimer den letzten Platz, verkürzten den Abstand auf die Pre-Playoff-Zone und die Starbulls auf fünf Punkte und reichten die Rote Laterne weiter in den Breisgau zu den Freiburger Wölfen. Das erste Heimspiel gegen die Steelers am 3. Oktober gewannen die Starbulls 4:1. Beim Rückspiel im Ellental kassierten die Grün-Weißen erst Sekunden vor Schluss den 3:3-Ausgleichstreffer, in der Verlängerung holten sich die Bietigheimer auch noch den Zusatzpunkt. Nun kommt es im Rahmen des ersten Starbulls-Heimspiels im neuen Jahr am 7. Januar zum dritten Vergleich zwischen Rosenheim und den wiedererstarken Steelers. Insgesamt haben die Starbulls Rosenheim aus bislang 28 Spielen 40 Punkte erbeutet, 84 Tore geschossen und 94 Gegentreffer hinnehmen müssen. Potenzial haben sie in der Special-Teams-Performance. Trotz zuletzt deutlichen spielerischen Aufwärtstrends im Powerplay sind die Starbulls mit einer Erfolgsquote von lediglich 15,2 Prozent statistisch immer noch das schwächste Überzahlteam, eine Nuance hinter dem nächsten Gegner EV Landshut (15,3 Prozent). Auch in der Unterzahl-Wertung liegen die Grün-Weißen mit einem Penalty-Killing von 71,9 Prozent im Ligavergleich noch auf dem letzten Platz. Das Spielprogramm der Starbulls Rosenheim in den nächsten zwei Wochen: Freitag, 22.12. – 19:30 Uhr Starbulls Rosenheim – EV Landshut Dienstag, 26.12. – 18:30 Uhr Ravensburg Towerstars – Starbulls Rosenheim Donnerstag, 28.12. – 19:30 Uhr Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim Samstag, 30.12. – 19:30 Uhr Starbulls Rosenheim – Krefeld Pinguine Dienstag, 02.01. – 20:00 Uhr Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim Freitag, 05.01. – 19:30 Uhr Selber Wölfe – Starbulls Rosenheim Sonntag, 07.01. – 17:00 Uhr Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers Eintrittskarten für die Heimspiele der Starbulls Rosenheim im ROFA-Stadion sind auf www.starbulls.de/tickets und jeweils ab zwei Stunden vor Spielbeginn an der Stadionkasse erhältlich, wobei das kommende Heimspiel am Freitag vor Weihnachten gegen den EV Landshut bereits ausverkauft ist. Alle Spiele der Starbulls werden live im Internet übertragen, buch- und abrufbar unter www.sprade.tv.
Lausitzer Füchse WeißwasserNEUE SPONSOREN ZUM JAHRESENDE - HERZLICH WILLKOMMEN IN DER FÜCHSE-FAMILIE! (DEL2) Die Lausitzer Füchse dürfen weitere Sponsoren in ihren Reihen begrüßen. Wir freuen uns außerordentlich, dass die Erfolgsgeschichte in diesem Jahr mit weiteren acht neuen Sponsoren ihren Abschluss findet. Wir sagen Herzlich willkommen! WIS Spreewald – Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH Lübbenau TG Autohandels GmbH Hoyerswerda Heizung-Sanitär-Solar Gerd Dominikowski Krauschwitz Autoland & Service GmbH – Autoland Greiner J&L Jordan GmbH (JOKA) Cottbus Gimmo Serv GmbH&Co.KG. Turnow-Preilack Freie KFZ-Werkstatt Mückisch Weißwasser Dittloff – Kältetechnick & Transportkühlung – Ottendorf-Okrilla Wir sind stolz auf den Zuwachs in unserer Sponsorenfamilie und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit!
Bayreuth TigersKalte Dusche in Heilbronn - Heilbronner Falken vs. Bayreuth Tigers 6:0 (3:0, 1:0, 2:0) (OLS) Schnell waren die gastgebenden Falken auf Betriebstemperatur und gaben den Takt vor. So scheiterten zunächst noch Supis und Jentsch, bevor in der dritten Spielminute Krenzlin Cabana mit einem langen Pass auf die Reise schickte und der ehemalige Tigers-Akteur diese Situation für sich nutzen konnte, nachdem er mit einer Körpertäuschung Kristian in die „falsche Ecke“ geschickt hatte. Erneut Cabana war es, der kurz darauf aus zentraler Position zum Schuss kam aber dieses Mal am Bayreuther Torsteher nicht vorbeikam. Als Reinig für zwei Minuten auf die Strafbank wanderte und die Falken dieses Powerplay geschickt ausspielten, war der nächste Eintrag auf dem Scoreboard fällig. Uski suchte und fand P. Wernerson Libäck, der am langen Pfosten lauerte und die Scheibe über die Linie drücken konnte. Die erste gute Gelegenheit der Tigers resultierte, nach zwölf gespielten Minuten, aus einem kapitalen Fehler in der Abwehr der Falken, als V. Jiranek die Scheibe vertändelte. Knaub nahm diese auf aber fand in Berger in dieser Situation seinen Meister, der stark parierte. Nach 15 Minuten zog man dann die erste Drittelpause vor, nachdem ein Loch im Eis nicht auf die Schnelle repariert werden konnte. Nach 75-minütiger Unterbrechung, in welcher das Eis, mit Hilfe der Heilbronner Feuerwehr, gerichtet werden konnte, nahm man das Spiel wieder in Angriff. Und hierbei waren es erneut die Gastgeber, die besser „reinkamen“ und durch Linus Wernerson Libäck, der einen schnellen Konter lief, zum 3:0 kam, bevor man die Seiten wechselte und dann offiziell auch in den Mittelabschnitt gehen konnte. Auch hier gerieten die Tigers schnell ins Hintertreffen. War es zunächst Uski, der den Pfosten anvisiert hatte, konnte nur Augenblicke später Supis von der blauen Linie Maß nehmen und traf zum 4:0. Nun häuften sich die Strafen auf beiden Seiten, wobei die Tigers nach einer Hinausstellung gegen die Falken, als Just zusehen musste, erstmals an diesem Abend ihr gewohnt gutes Powerplay aufziehen konnten. Dabei nahm man Abschlüsse durch Hult, Ledlin, Elo und erneut Hult und Ledlin, die jedoch entweder knapp am Tor vorbei gingen oder Berger im Tor der Falken einen Treffer zu verhindern wusste. Bei eigener Unterzahl stand man dann sicherer und ließ keine weiteren Tore zu, konnte aber selbst auch Gelegenheiten bei Kontern nicht verwerten. Gegen Ende des Abschnitts, als man es nochmals in Überzahl probieren konnte, war der vorher noch gezeigte Drive wie weggeblasen, sodass man nicht einmal in Position kam. Im Schlussabschnitt erhöhte sich noch einmal die Anzahl der Hinausstellungen, was jedoch nur den Falken entgegenkam. In Überzahl – bei den Tigers wanderten in kurzer Abfolge Fabian, Nuss und R. Drothen auf die Strafbank - schlugen diese nach 50 Minuten erneut zu und kamen zum fünften Treffer. In der Folge gerieten zunächst Victor Knaub und Benedikt Jiranek aneinander, was fünf Minuten für den Heilbronner bedeutete und für den Tigers-Akteur, der mit 5 + 2 + Spieldauer bestraft wurde, die Partie beendete. Quintessenz des Ganzen war erneut ein Treffer der Falken, die in doppelter Überzahl das halbe Duzend vollmachten. Nur noch Randerscheinung war der zweite Faustkampf, den R. Drothen mit Vincent Jiranek ausgefochten hatte und beide Akteure für fünf Minuten zum zuschauen verdammte. „Es gibt vier Punkte aus meiner Sicht, warum wir das Spiel heute verloren haben. Wir waren nicht bereit und sind nicht gut gelaufen, haben zu viele Turnovers zugelassen. Normal sind unsere Specialteams sehr effektiv, was heute nicht der Fall war. Wir hatten gegen einen Gegner, der einen Punkt vor uns in der Tabelle ist, nicht die richtige Einstellung. Und Berger hat heute eine super Leistung gezeigt,“ so Coach Chernomaz im Anschluss an die Partie. Den Abend gilt es schnell aus den Köpfen zu bekommen, um am Freitag frisch und topfit die nächste Partie anzugehen, wenn die Höchstadt Alligators ab 19:30 Uhr im Bayreuther Tigerkäfig zu Gast sein werden.
Deggendorfer SCKantersieg im Allgäu: Deutlicher Erfolg beim EV Füssen (OLS) Nach zwei Niederlagen in Folge konnte der Deggendorfer SC am Dienstagabend wieder einen Sieg feiern. Mit einem deutlichen 1:6 bezwang die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger vor 621 Zuschauer in der Bundesstützpunkt-Arena den EV Füssen. Bei den Allgäuern konnte der Deggendorfer Cheftrainer auf den gleichen Kader wie am Wochenende zurückgreifen. Somit fehlten neben den bekannten Ausfällen von Lukas Miculka, Petr Stloukal und Benedikt Schopper weiterhin krankheitsbedingt Tomas Gulda. Die Deggendorfer starteten konzentriert in die Partie und ließen in den ersten Minuten nur wenig in der eigenen Defensive zu. In der Offensive erspielte sich der DSC nach den ersten Minuten ebenfalls die ein oder andere gefährliche Chance und in der achten Minute zappelte der Puck das erste Mal im Netz. Von hinter dem Tor zog Niklas Pill in den freien Raum, umkurvte EVF-Keeper Hötzinger und schob ein zum 0:1. Im weiteren Drittelverlauf blieb es bei dem leichten Übergewicht für die Deggendorfer, die in der 18. Minute den nächsten Treffer nachlegten. Aus dem Gewühl heraus bediente Carter Popoff Neuzugang Marco Baßler, der überlegt zum 0:2 einnetzte. Mit diesem Spielstand ging es hinein in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Abschnitts neutralisierten sich beide Teams zunächst weitestgehend, ehe die Füssener mit dem ersten Powerplay der Partie den Anschlusstreffer markierten. Philippe Bureau-Blais wurde in der 27. Minute mustergültig von Bauer Neudecker freigespielt und traf freistehend zum 1:2. Zwar hatten die Füssener daraufhin mehr Spielanteile, doch die Deggendorfer Defensive ließ sich davon nicht beeindrucken. Auf der Gegenseite nutzte der DSC in der 36. Minute einen Konter, als Marco Baßler mit einem sehenswerten Treffer per Bauerntrick zum 1:3 Pausenstand traf. Im Schlussdrittel überstanden die Deggendorfer gleich zu Beginn eine Unterzahlsituation und sorgten in der 47. Minute für die Vorentscheidung. Ein Schuss von Sascha Maul wurde von Julian Elsberger abgefälscht, sodass dieser zum 1:4 ins Tor trudelte. Als nur 70 Sekunden später Curtis Leinweber auf Zuspiel von Thomas Greilinger zum 1:5 traf, war die Messe endgültig gelesen. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte Carter Popoff, als in der 51. Minute mit einem Powerplaytreffer das 1:6 Endergebnis sorgte. Für den Deggendorfer SC geht es am kommenden Freitag mit dem letzten Heimspiel vor der kurzen Weihnachtspause weiter. Zu Gast in der Festung an der Trat sind die Heilbronner Falken.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Landsberg RiverkingsSouveräner Sieg gegen Dingolfing – knappe Niederlage im Spitzenspiel gegen Peißenberg (BYL) Im ersten Spiel des Wochenendes gastierten die Riverkings auswärts in Dingolfing bei den Isar Rats. Die Landsberger kamen zunächst gut ins Spiel und hatte in den ersten zwei Spielminuten neben einem Pfostentreffer auch gleich eine weitere gute Chance. Im Anschluss kam Dingolfing nach einer Kette kleinerer Fehler auf Seiten des HCL zu ihrer ersten Torchance, die Nico Wolfgramm direkt zur 1:0 Führung für die Gastgeber nutzte. In den folgenden Minuten gab es die ein oder andere Chance auf beiden Seiten. Allerdings konnte Dingolfing auch eine längere Überzahl Situation nicht nutzen. In der 13. Spielminute erzielte Lars Grözinger den 1:1 Ausgleich. Vorausgegangen war ein Fehler der Gastgeber, den der Landsberger Routinier eiskalt ausnutzte. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, zunächst erhöhte Manuel Müller mit der Rückhand zur 2:1 Führung für die Riverkings. Nur eineinhalb Minuten später schloss Frantisek Wagner einen schönen Spielzug zur 3:1 Führung ab. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die 1. Drittelpause. Im zweiten Drittel war der HCL spielerisch überlegen und erarbeitete sich einige gute Chancen. Eine davon nutzte David Amort, der in Unterzahl, bedient von Lukas Heß, dass 4:1 erzielen konnte. Lukas Heß erhöhte noch vor der zweiten Drittel Pause in Überzahl auf 5:1. Er fälschte einen Schuss von Manuel Müller unhaltbar ab. Im letzten Drittel verwaltete der HC Landsberg das Ergebnis und kam trotzdem immer noch zu einigen Chancen, die allerdings allesamt ungenutzt blieben. Am Ende fuhr man einen ungefährdeten Auswärtssieg ein und kann sich nun auf das Derby gegen Peißenberg am Sonntag konzentrieren. Zum Player of the Match wurde in Dingolfing unser Lukas Heß gewählt - Herzlichen Glückwunsch Lukas! Trainer Martin Hoffmann: „Die Jungs haben das heute gut gemacht. Das war wirklich ein starkes Auswärtsspiel bei einer sehr heimstarken Mannschaft. Wenn man etwas kritisieren will, dann vielleicht die etwas laxe Chancenverwertung. Alle Reihen haben heute überzeugt. Jetzt wollen wir uns allerdings auf das Spiel gegen Peißenberg vorbereiten. Hier haben wir noch etwas gut zu machen. Wir müssen mit viel Herz, Kampf, Teamgeist und Laufbereitschaft in das Spiel gehen. Darauf müssen wir uns ab jetzt konzentrieren.“ Im zweiten Spiel des Wochenendes traf der HC Landsberg auf den TSV Peißenberg. 1225 Zuschauer sahen dabei ein starkes Bayernliga Match mit einem knappen 2:3 Sieg für die Gäste aus dem Oberland. Beide Mannschaften kamen mit viel Einsatz und Elan aus der Kabine und so entwickelte sich von Beginn an ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Tor der Partie erzielten die Peißenberg Miners in der siebten Spielminute. Sinan Ondörtoglu stand nach einer Nachlässigkeit in der Landsberger Abwehr mutterseelenallein vor dem Tor von Goalie Moritz Borst und musste nur noch einschieben. Nach dem 0:1 kämpften die Riverkings um den Ausgleich zu erzielen. Dies gelang allerdings im ersten Drittel nicht mehr. Im zweiten Drittel nahm die Intensität des Spiels zu. Beide Teams spielten jetzt noch mehr auf Körper. In der 23. Minute nutzte Lars Grözinger ein Missverständnis von Peißenbergs starkem Torwart Korbinian Sertl eiskalt aus. Von der Bande aus traf er auf sensationelle Weise zum 1:1 Ausgleich. Voran gegangen, war eine missverständliche Geste der Schiedsrichter, aufgrund der Sertl sein Tor verlies. Als in der 35. Spielminute Peißenbergs Maximilian Bauer, Landsbergs Stürmer Florian Stauder sehr hart attackierte, kassierte er eine 5 Minuten Strafe. Dem HCL gelang es allerdings trotz zahlreicher Chancen nicht, den Führungstreffer zu erzielen. Diese vergeben Chance war der Schlüsselmoment dieser Partie. Zwar erzielte direkt nach Anpfiff des letzten Drittels Florian Reicheneder die 2:1 Führung für die Riverkings, aber nur eine Minute später konnte Peißenbergs überragender Importspieler Ryan Murphy zum 2:2 ausgleichen. Murphy gelang dann auch die 2:3 Führung für die Gäste. Er verwandelte eiskalt nach erneutem Assist von Dejan Vogel und auch Denis Degenstein war an der Aktion beteiligt. In den Folge Minuten versuchten die Riverkings alles, um noch den verdienten Ausgleich zu erzielen. Dies gelang allerdings nicht mehr. Trainer Martin Hoffmann: „Heute haben wir uns sicherlich nichts vorzuwerfen. Es war ein gutes Bayernligaspiel mit leider dem schlechteren Ende für uns. Peißenberg Importspieler Ryan Murphy hat an diesem Tag den kleinen unterschied ausgemacht. Jetzt bereiten wir uns in dieser Woche gleich auf das nächste schwere Heimspiel am Freitag 22.12. gegen Buchloe vor. Auch in dieser Partie haben wir noch etwas gut zu machen. Bereits am Dienstag 19.12. spielen wir ja ein Freundschaftsspiel gegen die Bethel Royals aus Minnesota. Dieses Spiel ist ein echter Gradmesser! Das Team der University of Bethel spielt in der College Liga NCAA 3 aus der einige Import Spieler der Bayernliga kommen.“ Den Riverkings stehen an Weihnachten zwei Topspiele in der Bayernliga ins Haus. Am Freitag 22.12.23 gastiert um 20 Uhr der ESV Buchloe im Landsberger Eisstadion bevor am 2612. Ebenfalls um 20 Uhr der EHC Klostersee sein Stelldichein am Lech gibt.
Pfaffenhofen EishogsBuchloe einen Tick cleverer - ECP unterliegt in einem hart umkämpften Spiel mit 1:3 – Debüt von Jakub Vrana (BYL) Eine enge und hart umkämpfte Bayernligapartie lieferten sich am Sonntagabend der EC Pfaffenhofen und der ESV Buchloe. Beim 1:3 (1:1; 0:1; 0:1) hatten die Gäste das bessere Ende schließlich für sich, weil sie sich als einen Tick cleverer erwiesen als die Gastgeber. Bei denen gab Neuzugang Jakub Vrana sein Debüt, der erst am Freitagabend in Pfaffenhofen angekommen war. Schon im Hinspiel, in dem die Pfaffenhofener mit 3:2 als Sieger das Eis verließen, lieferten sich beide Teams einen harten Kampf und auch beim erneuten Aufeinandertreffen war es nicht anders. Angesichts der vielen Gegentore, die seine Mannschaft aufgrund ihrer offensiv ausgerichteten Spielweise zuletzt des Öfteren hatte hinnehmen müssen, hatte er ihr dieses Mal eine defensivere Ausrichtung verordnet. So verzichtete er auf ein Forechecking mit zwei Mann und ließ dafür schon in der neutralen Zone die Räume eng machen, um dem Gegner das Aufbauspiel zu erschweren. „Das ist uns auch gut gelungen,“ zeigte er sich nach der Partie zufrieden. Zumal seine Mannschaft auch im eigenen Verteidigungsdrittel deutlich aggressiver zu Werke ging und dadurch viele zweite Scheiben klären konnte. Vor allem im ersten Spielabschnitt war dies oft der Fall, denn bis zur ersten Pause wanderten viermal ECP-Spieler auf die Strafbank, während die Gäste ohne Strafzeit blieben. War die Begegnung bei Gleichstand auf dem Eis ziemlich ausgeglichen mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, übten die Gäste in Überzahl entsprechend großen Druck aus. Doch immer wieder konnte die ECP-Abwehr oder ein sicherer Jonathan Kornreder klären. Nur einmal kam der Klärungsversuch zu spät, als ein von Kornreder abgewehrter Schuss Andreas Schorer direkt auf den Schläger fiel und der nur noch zur Führung einschieben brauchte (16.) Doch keine zwei Minuten später war die Begegnung wieder ausgeglichen. Nach einem Fehlpass in der Gästeabwehr bediente Robert Gebhardt den mitgelaufenen Jakub Felsöci und der überwand ESV-Keeper Johannes Wiedemann zum Ausgleich. Auch nach dem Wechsel schenkten sich beide Teams nichts. Es wurde um jeden Meter Eis gekämpft, nur dass sich die Gastgeber nun weitgehend von der Strafbank fernhielten und dadurch auch offensiv gefährlicher wurden. Die beste Möglichkeit hatte Jakub Felsöci, der allein auf das Tor zulief, in Wiedemann aber seinen Meister fand. Besser machte es auf der Gegenseite Buchloes Routinier Alexander Krafczyk, der während einer kurzzeitigen Unordnung in der ECP-Abwehr den Überblick behielt und zum 1:2 traf. „Es war natürlich sehr wichtig, dass wir mit einer Führung aus diesem Drittel gegangen sind,“ stellte ESV-Coach Christopher Lerchner fest. Denn im Schlussabschnitt erhöhte der ECP nochmals den Druck und kam auch zu einigen guten Chancen, die aber nicht genutzt wurden. „Wir machen aus unseren Möglichkeiten einfach zu wenig,“ sprach Teufel ein großes Manko seines Teams an. Doch die Gäste verteidigten auch sehr diszipliniert und starteten immer wieder gefährliche Konter. Einer davon brachte dann die Vorentscheidung, als sich Demeed Podrezov stark durchsetzte und auch Kornreder keine Chance ließ (53.). Stefan Teufel nahm zwar noch seinen Torhüter vom Eis, doch auch diese Maßnahme verpuffte letztendlich wirkungslos. Zufrieden zeigte er sich mit dem Debüt seines Neuzugangs Jakub Vrana, der seine neuen Mannschaftskameraden erst in der Kabine kennengelernt hatte. „Jakub ist erst am Freitag nach elfstündiger Autofahrt angekommen und hat heute schon in einigen Situationen gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann.“
Wanderers GermeringKritik verstummt: Schwarz-Gelb zurück in der Erfolgsspur (BLL) Eine Reaktion zeigen … das können die Wanderers! Nach der Blamage am vergangenen Sonntag beim punktlosen Tabellenletzten ERC Lechbruck, folgte im darauffolgenden Spiel am vergangenen Freitag eine gehörige Leistungssteigerung und das gegen den Tabellenführer ESV Burgau. Ein 6:4 stand am Ende auf der Anzeigetafel und drei wichtige Punkte für Germering. Auch die an den Tag gelegte Disziplin mit nur vier Strafzeiten war ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Ein sehr engagiertes, konzentriertes und spielfreudiges erstes Drittel, in dem Burgau mit der Scheibe kaum in ihren Rhythmus fand, entschieden die Hausherren deutlich aber leistungsgerecht mit 4:0 für sich. Dabei trafen Andreas Schmelcher, Michael Fischer, Markus Mair und Konstantin Kolb für Schwarz-Gelb. Der Gästetrainer Erwin Halusa fand in der Pause wohl die richtigen Worte und entsprechend entschlossener kamen die „Eisbären“ aus der Kabine. Die Münchner Vorstädter hatten zwar auch noch ihre Schläger im Geschehen, aber die Durchschlagskraft war nicht mehr auf dem Niveau der ersten 20 Minuten. Stattdessen führten zwei individuelle Fehler zu einem Doppelschlag der Mindelstädter im zweiten Spielabschnitt. Für den ESV wäre sogar noch mehr möglich gewesen, aber die Mucha-Truppe bewies an diesem Abend, dass man auch den Kampf annehmen konnte und wollte. Mit einem 4:2 ging es für beide Teams ins letzte Drittel. Es war ein leichter Kräfteverschleiß beim Gastgeber zu erkennen, denn das Passspiel und der Aufbau funktionierte bei weitem nicht mehr so locker und einfach, wie noch zuvor. Es war die individuelle Klasse des Tschechen David Zachar, der mit seinen beiden Treffern zum Ausgleich, das Polariom erstummen ließ. Im Anschluss liefen zehn intensive, emotionale und nervenaufreibende Minuten von der Uhr, in denen das Germeringer Publikum das Schlimmste befürchtete. Aber nein - da hatte es die Rechnung nicht mit ihrer Mannschaft gemacht. Ein lupenrein vorgetragener Angriff mit viel Tempo und One-touch-Hockey schloss Routinier Daniel Menge, 42 Sekunden vor der Schlusssirene, eiskalt in die Maschen des gegnerischen Gehäuses ab. Als die Gäste kurz darauf volles Risiko gingen und ihren Goalie Philipp Schnierstein für einen extra Feldspieler zogen, war es der wachsame Markus Mair, der einen schlampigen Pass aus der Burgauer Zone abfing und den zentral freistehenden Dmitrii Metelkov bediente, der zum vielumjubelten und furiosen 6:4 einnetzte. Ein großer Dank gebührte in dieser Partie auch der „Freaky Family“, die für eine tolle und mitreißende Atmosphäre sorgte und sich auf den Rängen einen stimmungsvollen Schlagabtausch mit dem gegnerischen Fanclub, den „Hurricanes“, lieferte. Auch zwei Tage später beim Heimspiel gegen den SC Reichersbeuern behielt Schwarz-Gelb die Oberhand und krönte ein optimales Wochenende mit dem zweiten 3-er binnen 48 Stunden. Im ersten Drittel brachte Aushilfskapitän Daniel Menge seine Farben, nach zwei schön vorgetragenen Angriffen, mit 2:0 in Führung. Kurz darauf überstanden die Hausherren eine brenzliche Vierfach-Einschussmöglichkeit und doch folgte in der 14. Minute der nicht unverdiente Anschlusstreffer der Gäste. Die zweiten 20 Minuten starteten mit einem individuellen Fehler der Wanderers, der von der „Urkraft“ eiskalt zum Ausgleich bestraft wurde. Das Mucha-Team blieb ihrer Linie jedoch treu und nutzte eine Schwächephase des SCR, um das Ergebnis, nach Toren von Dennis Sturm, Maximilian Raß und Andreas Schmelcher, auf 5:2 in die Höhe zu schrauben. Der Schlussabschnitt verlief großteils ausgeglichen. Den besseren Start erwischten aber abermals die Münchner Vorstädter, die durch ein fantastisches Solo von Dennis Sturm das 6:2 markieren konnten. Den Schlusspunkt setzte die Auswärtsmannschaft aus dem Tölzer Land mit ihrem dritten Treffer in der 50. Minute. Die Partie insgesamt hatte nicht das Niveau vom Freitag und doch war es ein Spitzenspiel in der Gruppe A, bei dem die Germeringer der Truppe aus Reichersbeuern die bis dato meisten Gegentore einschenkte. Der EVG festigte damit Platz 3 in der Tabelle. Am kommenden Freitag reist die Mucha-Truppe zum ERC Sonthofen. Das erste Aufeinandertreffen Mitte November endete knapp mit 4:3 für die Münchner Vorstädter. Nur Pfronten hat es neben Germering bis dato geschafft, die „99er“ zu bezwingen. Unter der Leitung des langjährigen DEL2-Profis Vladimir Kames zählen das tschechische Trio um Ondrej Havlicek, Dan Przybyla und Matyas Stransky sowie das Vereinsurgestein Marc Sill zu den Leistungsträgern. In Person von Fabian Schütze und Calvin Stadelmann hat der ERC zudem zwei starke Goalies im Kader, die schon den ein oder anderen Gegenspieler zur Verzweiflung brachten. Man hat heuer schon des Öfteren schmerzlich erfahren müssen, dass Scheibenbesitz und Spielkontrolle keine Garantie dafür sind, dass man als Gewinner vom Eis geht. Insbesondere wenn es gegen Topmannschaften geht. Da entscheiden am Ende Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage. Das Potential und die Mentalität haben die Wanderers ohne Frage, das schwere Auswärtsspiel in Sonthofen zu gewinnen, wenn auch die Oberallgäuer in eigener Halle ungeschlagen sind. Man will früh attackieren und den Gegner damit nicht zu seinem Kombinationsspiel kommen lassen. Bei allem Forechecking muss aber auch eine gute Balance zur Rückwärtsbewegung und Verteidigung gefunden werden. Eine schwere aber interessante Aufgabe für Quirin Reichel und Co., die ihnen alles abverlangen wird und den Zuschauern hoffentlich ein tolles Match mit viel Spannung bietet. Das letzte Spiel in diesem Kalenderjahr bestreiten die Wanderers dann am zweiten Weihnachtsfeiertag im Eisstadion Peißenberg gegen den SC Forst. Die „Nature Boyz“ rangieren aktuell im Tabellenmittelfeld und stecken mitten im Kampf um das Playoff-Achtelfinale. Sie sind ein äußerst unangenehmer und schwer zu bespielender Gegner, das haben die Münchner Vorstädter in der Testspielphase und im Hinspiel bereits zu spüren bekommen. Aber auch andere Landesligisten bissen sich in der laufenden Hauptrunde die Zähne an der sehr kompakt auftretenden Mannschaft aus, was die knappen Ergebnisse entsprechend belegen. Die Beständigkeit im Kader über die letzten Jahre trägt folglich Früchte. So hatte der SCF im Sommer lediglich zwei Abgänge zu vermelden und konnte sich unter anderem mit Thomas Zimmermann, Max Willberger und Tim Vogl aus der Peißenberger Talentschmiede verstärken. Auch die punktstärksten Leistungsträger Bastian Grundner, Marco Mooslechner und Simon Fend sind heuer wieder in guter Form. Es wird wichtig sein, von Anfang an bis zum Schluss aufmerksam zu sein, die nötige sportliche Aggressivität auf das Eis zu bringen und Forst wenig Luft zu lassen. Das Mucha-Team wird alles in die Waagschale werfen müssen, um ihr Spiel durchzubringen und die Punkte nach Germering zu entführen.
ERC SonthofenAchter Sieg in Folge? ERC will seine Serie gegen Germering ausbauen (BLL) Auf den ERC Sonthofen warten in diesem Jahr noch zwei Meisterschaftsspiele: Zwei Tage vor Heiligabend reisen die Wanderers aus Germering an, am 29.12. tritt der SC Forst in Sonthofen an. Aktuell stehen die Germeringer auf Platz drei der Landesliga-Gruppe A mit vier Punkten Rückstand auf den Tabellenführer aus Sonthofen. Während Germering eine Heimmacht ist, schwächelt die Truppe aus der Münchner Vorstadt auswärts gehörig. Mit einem weiteren Erfolg kann der ERC seine stolze Siegesserie ausbauen. Viel größer könnten die Schwankungen bei den Germeringern zwischen den Leistungen auf heimischen und fremden Eis nicht sein: Zuhause hat die Mannschaft von Trainer Roman Mucha alle acht Partien gewonnen. Auswärts hakt es aber bei den Wanderers. Drei Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber. Der letzte Auswärtserfolg der Wanderers liegt schon anderthalb Monate zurück, als sie 4:2 in Ottobrunn gewannen. Seitdem gab es drei Auswärtspleiten in Folge, und das unter anderem gegen Mannschaften, die im Tabellenkeller stehen. Beim Drittletzten Fürstenfeldbruck verloren sie 4:6 und beim Schlusslicht Lechbruck setzte es bei ihrem letzten Auswärtsauftritt ein 6:7. Gerade die Abwehr hat sich in den vergangenen Wochen auswärts als anfällig erwiesen. In den letzten fünf Partien kassierten sie immer mindestens vier Tore. Für die torhungrige Sonthofer Offensive wird es darauf ankommen, von Beginn an Druck auf den Kasten der Wanderers auszuüben und möglichst viele Schüsse abzufeuern. Gerade bei ihren letzten beiden Auftritten daheim gegen Pfronten und auswärts in Forst hat die Mannschaft von Trainer Helmut Wahl und Vladi Kames gezeigt, dass sie mit viel Tempo agieren, sich jede Menge Chancen herausspielen und Tore schießen, wenn es darauf ankommt. Doch auch die Germeringer verfügen über eine spielerisch und technisch gute Mannschaft. Die Sonthofer werden gut beraten sein, defensiv kompakt zu stehen und das Spielsystem der Germering frühzeitig zu lesen, um die Offensivbemühungen der Wanderers im Keim zu ersticken. Die Devise wird zudem lauten: von der Strafbank wegbleiben und dem Gegner so keine zusätzlichen Möglichkeiten zur Entfaltung geben. Beherzigen die Schwarz-Gelben die Marschroute und zeigen sich vorm gegnerischen Kasten kaltschnäuzig, dann winkt ihnen der achte Sieg in Folge. Die letzte Niederlage gab es übrigens am 12. November – beim 3:4 in Germering.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen / Rheinland-Pfalz |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Grefrath PhoenixGrefrath Phoenix bei Hammer Eisbären gefordert (LLW) Noch einmal volle Konzentration, noch einmal den ganzen Fokus auf die nächste Herausforderung richten. Bevor die Landesliga und damit auch die Grefrather EG in die zweiwöchige Weihnachtspause geht, sind die Blau-Gelben am Freitagabend, 22.12. im letzten Spiel des Jahres noch einmal bei der Zweitvertretung der Hammer Eisbären zu Gast. Erstes Bully im Stadion am Hammer Maxipark ist um 20:15 Uhr. Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die Verantwortlichen an der Niers durchaus zufrieden sein. Rein sportlich stehen einer einzigen Niederlage bei Spitzenreiter Bergkamen acht Siege gegenüber, gleichbedeutend mit Platz 2 in der derzeitigen Landesliga-Tabelle. Wohl auch wegen des sportlichen Erfolges haben bislang durchschnittlich über 500 Zuschauerinnen und Zuschauer die Heimspiele an der Grefrather Stadionstraße besucht. Damit kann der Phoenix auch in Sachen Zuschauerentwicklung noch einmal einen deutlichen Zuwachs zur Vorsaison verzeichnen. Für die Landesliga ist dies ohne Zweifel ein enormer Wert und ein gewaltiger Vorteil bei den Heimspielen. Bevor jedoch endgültig ein Strich unter die kalendarische Jahresbilanz gezogen werden kann, sind die Blau-Gelben nun noch einmal auswärts beim derzeitigen Tabellensechsten aus Hamm gefordert. Die Eisbären, welche vor der Saison sicherlich zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden durften, haben inzwischen ein wenig den Anschluss an die Tabellenspitze verloren. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen, will das von Lars Wicknig trainierte Team nun in der zweiten Hälfte der Vorrunde versuchen, den Schalter umzulegen und verlorenen Boden wieder gut zu machen. Im Hinspiel trafen beide Teams bereits vor knapp vier Wochen im Grefrather EisSport & EventPark aufeinander. Damals siegte die GEG am Ende deutlich mit 10:1, nachdem die aufopferungsvoll kämpfenden Eisbären im Schlussdrittel sprichwörtlich überrollt wurden. Davon, dass es am Freitagabend eine ähnlich deutliche Angelegenheit werden könnte, geht beim Phoenix niemand aus. Aus gutem Grund, denn auch wenn die Westfalen zuletzt ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind, so verfügt das Team doch über eine Vielzahl an spielstarken und erfahrenen Spielern. Zudem gab es immer wieder auch Ergebnisse, die durchaus aufhorchen ließen. Trainer Joschua Schmitz warnt davor, die Begegnung angesichts des deutlichen Hinspiel-Sieges auf die leichte Schulter zu nehmen und schätzt die Situation so ein: „Die Eisbären haben eine starke Mannschaft zusammen, sind jedoch noch auf der Suche nach der Konstanz, die es braucht, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Was sie tatsächlich zu leisten imstande sind, haben sie unter anderem mit ihrem Punktgewinn bei Tabellenführer Bergkamen und einem zweistelligen Sieg gegen Herne unter Beweis gestellt. Wir sollten also auf der Hut sein und uns auf unsere Qualitäten konzentrieren“. Für die Begegnung am Freitag droht beim Phoenix jedoch auch ein personeller Engpass, denn die weitläufige Erkältungswelle hat auch bei der GEG zugeschlagen. So fehlten am Dienstagabend gleich 9 Spieler beim Mannschaftstraining. Neben Verteidiger Stefan Bronischewski wird auch Allrounder Tobias Meertz mehrere Wochen aufgrund einer Unterkörperverletzung fehlen. Wenngleich angeschlagen, reist der Phoenix als Tabellenzweiter dennoch in der Rolle des Favoriten nach Hamm. Keine Frage - Das Team von der Niers hat keineswegs vor, dort verfrühte Weihnachtsgeschenke in Form von drei Punkten zu verteilen. Vielmehr werden diese selber dringend benötigt, um gegenüber Tabellenführer Bergkamen in Schlagdistanz zu kommen und den direkten Verfolger aus Moers auf Abstand zu halten. Für Joschua Schmitz und seine Grefrather Jungs soll das insgesamt sehr erfolgreiche Jahr mit einen weiteren Erfolgserlebnis zu Ende gehen. Gleiches dürften sich aber auch die Hammer Eisbären 1b zum Jahresabschluss vorgenommen haben.
Niederlage in Frankfurt; deutliches 30:0 (7:0,8:0;15:0) in Zweibrücken (HL) Die beiden letzten Spiele in diesem Jahr brachten kein Erfolgserlebnis für die Eifel-Mosel Bären. Während die Niederlage in Zweibrücken zu erwarten war, ist die Partie bei Eintracht Frankfurt anders zu bewerten. Am Samstagabend ging es für die Bären in Frankfurt um wichtige Punkte in der Hessenliga. Die Eifel-Mosel Bären erwischten auch den besseren Start. In der 6. Spielminute traf Alexander Burdekin zum 0:1. Diese Führung hielt bis zu 12. Spielminute, ehe Janosch Sartorius für die Hausherren ausgleichen konnte. Stefan Wanken und Thomas Barth sorgten mit Ihren Treffern für eine 1:3 Führung der Bären nach dem 1. Drittel. Im Mittelabschnitt schafften es die Bären, ohne weiteren Gegentreffer zu bleiben, erzielten selber aber auch keinen eigenen Treffer. Somit ging es mit einer 2-Tore-Führung ins letzte Drittel ging. Diese Führung war leider trügerisch. Mit zunehmender Spieldauer und schwindenden Kräften auf Seiten der Bären, kippte das Spiel zu Gunsten der Eisadler aus Frankfurt. Binnen 60 Sekunden trafen Mikhail Polianskii und Stefan Schubert zum 3:3 (45. + 46. Minute). Die Bären versuchten mit einer Auszeit den Schwung des Heimteams zu unterbrechen. Doch es kam wie es kommen musste. Polianskii traf zum 4:3 (52.). Die Bären riskierten nun alles und brachten einen 6. Feldspieler anstelle des Goalies. Dieses Risiko wurde jedoch nicht belohnt. Sartorius war es, der kurz vor Schluss zum 5:3 Endstand traf. Aufgrund einer 3:1 Führung wäre es durchaus möglich gewesen, was zählbares aus Frankfurt mitzubringen. Am Ende des Tages stand jedoch eine 5:3 Niederlage. Keine 24 Stunde später reisten die Bären im act.VERTISE RLP-Pokal nach Zweibrücken. Die Vorzeichen in diesem Spiel waren ganz andere. Gegen den klaren Favoriten aus Zweibrücken hatten die Bären, vor knapp 700 Zuschauern, zu keinem Zeitpunkt eine Chance im Spiel. Ein ums andere Mal stürmten die heimischen Hornets aufs Bären Gehäuse und so fiel ein Tor nach dem Anderen. Anders als wenige Wochen zuvor, blieb der amtiere Meister der Regionalliga Süd, bis zum Ende auf dem Gaspedal. Zu der Überlegenheit des Heimteams, kam bei den Bären die Müdigkeit vom Vortag hinzu. Auch ein Ehrentreffer blieb den Bären verwehrt, sodass am Ende eine deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel stand. Nun geht es für Bären in eine 3 wöchige Pause und man kann Weihnachten sowie Sylvester feiern. Im Januar geht es allerdings wieder schwungvoll weiter. Zum Jahresauftakt geht es am 07.01.24 an den Heckenweg nach Diez.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2. Spieltag Landesliga Berlin (LLB) Bei der Landesliga Berlin stand der 2. Spieltag mit fünf Spielen auf dem Programm. LANDESLIGA BERLIN: FASS 1b gewinnt beim ASC: Der ASC Spandau stieg am Samstag mit der Partie gegen FASS Berlin 1b in den Spielbetrieb ein. Nach einem torlosem 1. Drittel konnte Florian Idschok FASS in der 23. Minute in Führung bringen, doch vier Minuten später erzielte Mathias Blaschzik den Ausgleich. Meik Palicki konnte FASS nach 31 Minuten in Führung bringen und im letzten Drittel sorgten Marco Cote in Überzahl (45.) und Reid Yager (50.) für die Entscheidung. Nico Kirchner konnte zwar noch auf 2:4 verkürzen (51.), doch bei diesem Ergebnis blieb es. So holte FASS mit dem 2:4 (0:0/1:2/1:2) den ersten Saisonsieg. Allstars holen sich Spitzenspiel: Mit dem EHC Berlin Blues und den FASS Berlin Allstars trafen zwei Gewinner des 1. Spieltages aufeinander. Ab dem 2. Drittel konnten die Teams Toe erzielen. Alexandr Zhiliaev erzielte nach 29 Minuten den ersten Treffer, bei doppelter Überzahl traf Nils Watzke zwei Minuten später zum 1:1. Julian Melchert konnte FASS nach 31 Minuten in Führung bringen und 99 Sekunden vor der 2. Pause erhöhte Lucien Aicher auf 1:3. Benjamin Salzmann erzielte mit dem 1:4 nach 43 Minuten eine Vorentscheidung und auch das 2:4 von Andre Berger in der 54. Minute half den Blues nicht mehr, denn 16 Sekunden später traf Jules Thoma zum 2:5. Da Phillip Hermann 23 Sekunden vor dem Ende für FASS mit einem Penalty scheiterte, blieb es beim 2:4 (0:0/1:3/1:2). Adler gewinnen deutlich beim OSC: Der OSC Berlin musste gegen die 1b der SCC Adler Berlin ran und es gab nichts zu holen, 3:10 (1:4/1:3/1:3) ging die Partie an die Adler. Für den OSC trafen Justin Dembski, Anthony Eshun und Sebastian Schramm. Anthony Eshun scheiterte im 2. Drittel noch mit einem Penalty. Vincent Rebel war bei vier Treffern und einer Vorlage erfolgreichster Adler. Die weiteren Tore erzielten Timofii Morozov (2), Dustin Gottschalk, Theo Mathea, Alexander Plinger und Maximilian Schlatmann. Drei Tore konnten die Gäste in Überzahl erzielen und im Tor wechselten sich Hakim Kemper (40 Minuten) und Erik Hartmann (20) ab. Bären gewinnen nach Anlaufschwierigkeiten: Der ERSC Berliner Bären und der Berliner Schlittschuh-Club starteten mit zwei hohen Niederlagen in die Saison, nun bestand die Möglichkeit sich Selbstvertrauen zu verschaffen. Dass gelang den Bären, gegen den Außenseiter wurde deutlich mit 14:3 (3:1/4:2/7:0). Allerdings konnte der Club das Ergebnis 40 Minuten einigermaßen freundlich gestalten. Für den ERSC trafen Harald Kott (4), Jakob Sauerzapfe (3), Peter Gräber, Marco Jagnow, Dustin Kiss (je 2) und Hannes Becker. Dustin Kiss und Harald Kott trafen in Überzahl, außerdem konnten Harald Kott und Jakob Sauerzapfe in Unterzahl einen Treffer erzielen. Maximilian Lorenz holte sich als zweiter Torhüter eine kleine Strafe ab. Für den Club konnten Nikolas Guder nach 16 Minuten auf 1:2 verkürzen, Daniel Culm (29.) traf zum 2:3 und Lars Breitinger (40.) zum 3:7. Wikinger gewinnen bei den Bucks: Die Mighty Bucks vom OSC trafen am Sonntag auf die Wikinger vom BSchC. Mit 1:6 (0:4/0:0/1:2) gewannen die Wikinger und profitierten dabei von einem guten Startdrittel. Adrian Lenk (8.), Patrick Balko (17.), Nils Herrle (18.) und 17 Sekunden später Jannis Glöden sorgten früh für klare Verhältnisse. Nach dem 0:5 von Patrick Balko (46.) konnte Robert Fritsche den Ehrentreffer der Bucks erzielen. Sechs Minuten vor dem Ende konnte Patrick Balko in Unterzahl mit seinem 3. Treffer in Unterzahl das 1:6 erzielen und es war gleichzeitig der 100. Saisontreffer. Bei den Wikingern teilten sich Thomas Schwarzmeier (bis zur 48. Minuten) und Claus Kraft die Spielzeit. 338 Spieler umfasst die Statistik nun, 68 erzielten Tore und 74 gaben Vorlagen. 78 Spieler schickten die Schiedsrichte bisher zum Ausruhen, darunter sind auch zwei Torhüter. Die erste Bankstrafe gab es auch. Patrick Balko (Wikinger) erzielten das 100. Saisontor, Jakob Sauerzapfe (ERSC) erzielte den 200. Scorerpunkt der Saison, die Marke von 100 Vorlagen wurde ebenfalls geknackt. Benjamin Ufnowski (Bucks) saß die 200. Strafminute ab. Die Wikinger vom BSchC, die SCC Adler und die Allstars von FASS haben nach zwei Spielen noch eine weiße Weste und führen die Tabelle an. Noch ohne Punkt sind der ASC Spandau, der OSC Berlin, der SCC Berlin und der BSchC. Zwei dieser Teams haben aber auch nur ein Spiel bestritten. Weiter geht es am ersten Januarwochenende und wieder sind fünf Spiele angesetzt.
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de |









EC Bad Nauheim
Eispiraten Crimmitschau
Starbulls Rosenheim
Lausitzer Füchse Weißwasser
Bayreuth Tigers
Deggendorfer SC
Landsberg Riverkings
Pfaffenhofen Eishogs
Wanderers Germering
ERC Sonthofen
Grefrath Phoenix


