IHP NachrichtenDienstag 19.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
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| und freundinnen spenden an die Bürgerspitalstiftung Straubing (DEL) Jahr für Jahr überlegen sich die Spielerfrauen und -freundinnen der Straubing Tigers eine Spendenaktion zur Weihnachtszeit. In diesem Jahr geht die Spende in Höhe von 570 Euro an das Bürgerheim Straubing. Im Bürgerheim Straubing leben 73 Personen auf drei Stationen. Insgesamt 75 Mitarbeiter sind dort tätig. Die Spendenübergabe erfolgte im Gotischen Saal des Bürgerheim Straubing bei Früchtepunsch und Lebkuchen durch Caroline Schönberger und Tanja Brandt mit vier Bewohnern, zwei Betreuern und der Heimleitung Magdalena Russek. Caroline Schönberger, Ehefrau des Tigers-Kapitäns Sandro Schönberger, erklärt: „In jeder Saison ist es uns wichtig, dass wir eine Institution aus der Region unterstützen. Heuer sind wir auf das Bürgerheim Straubing aufmerksam geworden. Wir sind begeistert, wie liebevoll die Mitarbeiter mit den Bewohnern umgehen und das Leben im Heim gestalten.“ „Wir freuen uns sehr über die Spende und möchten uns im Namen aller Bewohner recht herzlich bei allen Spielerfrauen und -freundinnen der Straubing Tigers bedanken. Ich habe mir bereits überlegt, dass wir allen Bewohnern damit ein besonderes Erlebnis ermöglichen möchten. Im Sommer werden wir einen Alpakazüchter zu uns einladen, der die Tiere direkt ans Bürgerheim bringt. So können alle Bewohner die Alpakas streicheln, füttern oder sie einfach nur bestaunen“, erklärt Magdalena Russek, Heimleitung des Bürgerheims.
Deggendorfer SCErstes Gastspiel am Kobelhang - DSC gastiert beim EV Füssen (OLS) Am kommenden Dienstag, den 19.12.2023 reisen die Niederbayern erstmalig ins Allgäu nach Füssen. Ganze neun Tage ist es her, dass der EV Füssen zum zweiten Mal in dieser Saison in der Festung an der Trat gastierte. Nach dem ersten 6:2 Heimerfolg Mitte Oktober konnte die Ehrenberger-Truppe auch das zweite Heimspiel am 10.12. mit 6:4 siegreich gestalten. Nun stehen die Vorzeichen etwas anders. Ein durchaus unangenehmer und zuletzt heimstarker Gegner erwartet die Mannen um Top-Scorer Thomas Greilinger, die seit zwei Spielen auf den nächsten Dreier warten. Aus den letzten vier Heimspielen konnte die Füssener dreimal alle Zähler für sich verbuchen. Nicht zuletzt verdanken die Gastgeber Ihren Aufwärtstrend dem wiedererstarkten Eetu-Ville Arkiomaa. Aus den letzten zehn Partien konnte der finnische Importstürmer 12 Scorerpunkte verbuchen. Auch Bauer Neudecker kommt nach seiner Verletzung immer besser in Fahrt. Aktuell steht er bei fünf Punkten aus sieben Partien. Top-Vorlagengeber Julian Straub bestätigt seine bestechende Form mit bereits 20 Vorlagen in der laufenden Saison ebenfalls. In der Defensive ist bei den Hausherren allerdings noch Luft nach oben. So gibt es im Kader des Altmeisters aktuell lediglich einen Verteidiger, mit positiver Plus-Minus-Statistik (Philippe Bureau-Blais, + 11). Zudem steht die Verteidigung um Top-Talent Max Bleicher bei aktuell im Schnitt vier Gegentoren pro Spiel. Nach 25 gespielten Partien stehen die Mannen von Headcoach Juhani Matikainen somit auf dem zehnten Rang und befinden sich nach wie vor im Wettstreit um die Pre-Playoffs. Auf die zuletzt sowohl zu Hause als auch auswärts geschlagenen Deggendorfer kommt also der erwartet harte Brocken zu. Kann man allerdings die Leistung aus dem Weiden-Spiel abrufen, sollte man ein durchaus ernstzunehmender Gegner für die Hausherren werden. Auf welches Line-Up Jiri Ehrenberger zurückgreifen kann, entscheidet sich kurzfristig. Sicher fehlen werden die weiterhin verletzten Benedikt Schopper, Lukas Miculka und Petr Stloukal.
Lindau IslandersIslanders mit englischer Woche in die heiße Phase - Dienstag auswärts in Tölz gegen die direkte Konkurrenz (OLS) Ab jetzt geht es Schlag auf Schlag für die Lindauer Eishockey-Cracks: Am Dienstag (19. Dezember / 19:30 Uhr) starten die EV Lindau Islanders mit dem Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen in die heiße Phase um die Weihnachtsspiele. Nach dem Duell am Sonntag gegen die Passau Black Hawks und am Dienstag in Bad Tölz, warten auf die Lindauer in den nächsten zweieinhalb Wochen ebenfalls noch viele direkte Konkurrenten. Die Partie kann ebenfalls wie gewohnt auf SpradeTV (www.sprade.tv) live verfolgt werden. Für die Lindauer wird es nach Penalty-Sieg am Sonntag gegen die Passau Black Hawks darum gehen, bei den Verfolgern in Bad Tölz ebenfalls zu punkten um die Oberbayern entsprechend auf Abstand zu halten und selbst in der Tabelle nach vorn die Abstände so gering wie möglich zu halten und am besten zu verkürzen. Es wird auf alle Fälle sicher wieder ein extrem unterhaltsames Spiel werden, denn allein die klangvollen Namen im Team der Löwen, zeigen, welch harter Brocken da auf die Islanders zukommt. Obendrein möchte man an der Punkte-Serie gegen die Löwen festhalten. Einer 3:4 Niederlage nach Overtime im Oktober dieses Jahres, folgte im November in der heimischen BPM-Arena ein glatter 3:0 Sieg. Ein solch klares Ergebnis wird es am Dienstag aber sicher nicht geben, denn die Löwen kommen nach dem Trainerwechsel zu Axel Kammerer immer mehr in Fahrt und so hamsterten sie in den letzten Wochen Punkte um Punkte und mussten sich auch gegen die großen der Liga häufig nur ganz knapp geschlagen geben. Gegen Weiden verlor man in einer turbulenten Partie am Ende nur mit 5:6 und in Bayreuth mit 2:3. Die Indians aus Memmingen wurden zu Hause in Bad Tölz sogar mit 6:3 geschlagen. Es ist also große Vorsicht geben bei den Lindauern Es ist sich wieder mit einer engen Partie zwischen den beiden Teams zu rechnen, die sich auch in der vergangenen Spielzeit immer sehr heiße, emotionale und harte Fights geliefert haben. Die Lindauer wollen bestenfalls mit einem Erfolgserlebnis in die heißen „Christmas Games“ starten. Denn nach Bad Tölz, spielen die Inselstädter mit Peiting (22. Dezember / Lindau), Füssen (26. Dezember / Füssen), Höchstadt (28. Dezember / Lindau) und am 30. Dezember in Garmisch, bis zum Jahresende nur Spiele gegen Mannschaften die um sie herum oder in Reichweite sind. Wenn man also in gewissen Flow kommt, könnte man in diesen Spielen sehr viel gewinnen, aber auch einiges verspielen. Eine heiße Phase „zwischen den Jahren“ ist also mehr als garantiere. Ein kleiner Ausblick noch auf das nächste Heimspiel der Islanders am Freitag (22. Dezember / 19:30 Uhr) gegen den EC Peiting. Hier wird die so beliebte Tombola mit 1000 Preisen, zu Gunsten des EVL-Nachwuchses stattfinden. Zudem haben alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 16 Jahre zum Start in die Ferien bei diesem Heimspiel freien Eintritt!
Memmingen IndiansBefreiungsschlag: Indians gewinnen gegen Deggendorf (OLS) Dem ECDC Memmingen ist beim Heimspiel gegen den Deggendorfer SC ein ganz wichtiger Heimerfolg gelungen. Für Daniel Huhn und sein Team war das 6:3 über den Tabellenzweiten ein Befreiungsschlag aus der zuletzt anhaltenden Formkrise. Am Dienstag geht es für die Indians bereits zum Verfolger nach Höchstadt, am Freitag folg das nächste Heimspiel, dann empfangen die Memminger den Spitzenreiter zum Spiel der Herzen. Die Indians starteten mit dem gleichen Aufgebot wie gegen Passau in die Partie. Marco Eisenhut begann gegen seinen Ex-Verein im Tor. Die Memminger waren von Beginn an gewollt, eine Reaktion zu zeigen. Die Indians spielten entschlossen und starteten furios gegen den DSC. Bereits in der dritten Minute klingelte es im DSC-Gehäuse. Matej Pekr hämmerte die Scheibe in Überzahl zum 1:0 ins Netz. Die Indianer hatten auch in der Folge mehr vom Spiel und gingen konzentriert zu Werke. In der 14.Minute dann das 2:0 für Memmingen. Marcus Marsall versenkte die Scheibe nach tollem Zusammenspiel mit Valentin Busch. Spätestens jetzt war auch auf den Rängen der Glaube an die Indians wieder da. Sekunden später ertönte die Torsirene erneut. Wieder war es Matej Pekr, der zum 3:0 abschloss. Und damit nicht genug. Der besagte Matej Pekr schnürte noch im ersten Drittel seinen lupenreinen Hattrick. In der 17.Minute traf der Goalgetter der Indians zum 4:0. Kurz vor Ende des ersten Drittels traf noch der DSC durch Thomas Greilinger zum 1:4. Im zweiten Drittel mussten die Hausherren zwei Gegentreffer hinnehmen. Der DSC verkürzte demnach auf 3:4 durch Antonin Dusek (28.Minute) und Neuzugang Marco Baßler (37.Minute). Dennoch spielten die Memminger auf Augenhöhe mit dem DSC und nahmen die Führung verdient mit in die letzte Pause des Abends. Im letzten Abschnitt wollten die Memminger den Sieg festzurren. Coach Huhn fand in der Kabine die richtigen Worte und stellte seine Mannschaft richtig auf den Heimsieg ein. Der glänzend aufgelegte Matej Pekr, Man of the Match, schloss mit einem Strahl zum 5:3 in doppelter Überzahl ab (47.Minute). Memmingen agierte geschlossen und selbstbewusst, sodass man am Ende das Spiel über die Bühne brachte. Den Schlusspunkt an diesem tollen Eishockeyabend konnte daher nur einer setzen. Matej Pekr sorgte mit seinem fünften Treffer für den 6:3 Endstand. Ein Befreiungsschlag, der nun Kräfte für die kommenden Partien freisetzen soll. Daniel Huhn und seine Mannschaft treffen am Dienstagabend auf den Höchstadter EC. Ein wichtiges Auswärtsspiel am Aischgrund, das der ECDC gewinnen möchte. Spielbeginn gegen den ewigen Rivalen ist um 20:00 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am kommenden Freitag, zwei Tage vor Heiligabend statt. Der Gegner ist dann der Tabellenführer aus Weiden. Gemeinsam mit den Fans soll wieder eine tolle Kulisse zum traditionellen „Spiel der Herzen“ geschaffen werden. Alle Spenden an diesem Abend gehen zugunsten der Kinderklinik Memmingen. Spielbeginn ist ebenfalls um 20:00 Uhr. Karten sind bereits online im VVK verfügbar.
Passau Black HawksHeimspiel am Dienstag: Black Hawks empfangen den SC Riessersee (OLS) Bereits am Dienstag, 19. Dezember um 20 Uhr steht das nächste Heimspiel der Passau Black Hawks auf dem Spielplan. Es ist das letzte Heimspiel der Habichte vor den Weihnachtsfeiertagen. Zu Gast ist der 7. der Oberliga Süd Tabelle, der SC Riessersee. Zwei mal standen sich beide Teams in dieser Saison schon gegenüber. Das erste Duell konnten die Oberbayern mit 4:2 für sich entscheiden. Beim Auswärtsspiel in Garmisch behielten die Passau Black Hawks mit 6:2 die Oberhand. Nach vier Niederlagen am Stück ging der SC Riessersee am Sonntag wieder als Sieger vom Eis. Bei Aufsteiger Stuttgart feierten die Garmischer einen ungefährdeten und souveränen 7:1 Auswärtssieg. Spieler des Abends war Robin Soudek der gleich fünf Tore für den SCR erzielen konnte. Gemeinsam mit Lubor Dibelka führt Soudek das Team interne Scorerranking an. Das Team von Trainer Pat Cortina verfügt über eine hohe Qualität im Kader und kann sich zusätzlich über Spieler aus der DEL freuen. Der SC Riessersee ist Förderlizenz Partner vom deutschen Meister EHC Red Bull München. Etliche Talente aus der Red Bulls Academy stehen den Garmischern somit zur Verfügung. Die Habichte hingegen müssen weiter auf die verletzten Jakub Cizek und Santeri Ovaska verzichten. Neu mit dabei ist vermutlich Tobias Schwarz welcher vom EV Landshut per Förderlizenz für die Habichte auflaufen kann. Tobias Schwarz hat mit erst 17 Jahren bereits siebzehn Spiele in der DEL2 absolviert und konnte bereits ein Tor und eine Vorlage für sich verbuchen. Ebenso wird morgen Simon Seidl für die Habichte auflaufen. Der Youngster wurde vor einer Woche im Derby des EV Landshut gegen die Eisbären Regensburg zum Spieler des Tages gewählt. „Wir bekommen mit Simon Seidl und Tobias Schwarz zum Spiel gegen Garmischer wieder zwei absolute Top Talente aus Landshut. Wir werden trotz der Verletzungen morgen mit vier Angriffsreihen antreten“. erzählt Black Hawks Trainer Thomas Vogl vor dem Spiel. Tickets sind Online auf ETIX.com erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Das Spiel wird außerdem auf SpradeTV live übertragen.
Hannover ScorpionsBauwo lädt Kids am 26.12. zu Scorpions ein / 2. Feiertag 20:00 Scorpions – Herforder EV (OLN) Am 2ten Feiertag, den 26. Dezember um 20 Uhr, empfangen die Scorpions im 'kleinen Derby' den Herforder EV in der ARS Arena. An diesem 2. Weihnachtsfeiertag lädt der Hauptsponsor der Hannover Scorpions, die Firma BAUWO, alle Kinder bis einschließlich 14 Jahre zum Besuch eines Spiels ein. „Wir freuen uns“, so der geschäftsführende Gesellschafter der Bauwo, „dass wir auf diesem Weg den kleinen Fans der Hannover Scorpions ein kleines Weihnachtsgeschenk machen können“. Ehe es aber am 2. Feiertag so weit ist, müssen die Hannover Scorpions am Freitag (22. Dezember - Spielbeginn 20 Uhr) bei den Moskitos Essen antreten. „Das ist ein vorgezogenes Playoff-Spiel“, so Coach Kevin Gaudet bei der Pressekonferenz nach dem 4:3 Sieg am vergangenen Sonntag über die Hammer Eisbären. Essen, das Überraschungsteam der Oberliga Nord, steht aktuell punktgleich auf Tabellenplatz zwei und wird mit Sicherheit gegen die Scorpions alles daran setzen, die Tabellenspitze zu erobern Da der 2. Weihnachtsfeiertag traditionell schon immer ein beliebter Tag ist, nach den Feiertagen ein paar Stunden an der frischen Luft beim Eishockey zu verbringen, machen die Scorpions auch noch einmal darauf aufmerksam, dass das Derby am 30.12. bereits seit längerer Zeit restlos ausverkauft ist.
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Amberg Wild LionsWild Lions überrollen Klostersee - 7:1-Erfolg des ERSC gegen den Ex-Oberligisten (BYL) Ein außergewöhnliches Spiel erlebten die knapp 600 Zuschauer am Sonntagabend beim Duell in der Eishockey-Bayernliga zwischen dem ERSC Amberg und dem EHC Klostersee. Vor allem sehenswerte Treffer der Gastgeber und jede Menge Strafzeiten. 7:1 gewann der ERSC nach seiner bislang besten Saisonleistung, und dafür hatte man die Richtung schon im Anfangsdrittel vorgegeben. Die Fangruppierungen beider Teams sorgten für Lautstärke und die Wild Lions mit ihrer Vorstellung für beste Stimmung bei den heimischen Zuschauern. Bereits nach 39 Sekunden klingelte es erstmals hinter Gästetorhüter Marinus Schunda nachdem Philipp Siller von Brandon Walkom auf die Reise geschickt wurde und den Puck unhaltbar zum 1:0 versenkte. Weil sich eine Plexyglasscheibe von der Bande löste, gab es eine kurzzeitige Unterbrechung, aber der Offensivschwung der Amberger ließ sich dadurch nicht bremsen. Vor allem die Sturmreihe mit Siller, Walkom und dem herausragenden Hunter Fortin stellte mit ihrem Tempo die Gästedefensive vor kaum zu lösende Probleme. Das 2:0 durch Walkom folgte postwendend, was zusätzliche Wirkung bei den Grafingern zeigte. Die wirkten zusehends verunsichert und mussten auch noch das 3:0 durch Marco Pronath verdauen. Damit ging es etwas verfrüht in die erste Pause, ein kleinerer Eisdefekt war der Grund. Die Zeit wurde vor dem eigentlichen Mittelabschnitt nachgeholt und hierbei erhöhte Walkom im Powerplay auf 4:0. Die Grafinger fanden einfach kein Mittel gegen die schnellen Breaks des ERSC. Nach dem gleichen Muster fiel auch das 5:0 durch Kevin Lavallee, wieder vorbereitet von Fortin. Danach wurde es in einem sehr emotional geführten Abschnitt etwas zerfahrener, setzte es reichlich Strafzeiten, worunter auch der Spielfluss litt. Die Gäste kamen durch Philipp Quinlan zu ihrem einzigen Treffer des Abends. Im Schlussdrittel hatte Amberg die Partie gleich wieder im Griff, Strafzeiten setzte es auch hier wieder – insgesamt kamen 113 Minuten zusammen – und der ERSC machte in der Endphase mit zwei weiteren Treffern durch Walkom und Pronath den 7:1-Erfolg perfekt. Die Löwen überzeugten in allen Mannschaftsteilen, angefangen von einem sehr sicheren Timon Bätge im Tor und einer souveränen Defensive. Gästecoach Florian Engel zeigte sich hinterher bedient: „Das war unser schlechtestes Auswärtsspiel, aber Glückwunsch auch an den ERSC. Wir hatten uns an nichts gehalten, was vorher besprochen wurde. Wir müssen diese Partie schnellstens aus dem Kopf bringen“. Ambergs Trainer Dirk Salinger sparte nicht mit Lob für seine Mannschaft: „Die Jungs können stolz auf sich sein, was sie heute geleistet haben. Die Moral im Team ist einfach überragend. Wir haben von der ersten Minute an fokussiert und haben gleich zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“.
Pfaffenhofen EishogsKemptener Offensive nicht zu stoppen / ECP unterliegt auch im Rückspiel deutlich - Jakub Vrana ersetzt Ondrej Vaculik (BYL) Auch beim ESC Kempten musste der EC Pfaffenhofen eine hohe Niederlage hinnehmen. Wie schon im Hinspiel gelang es den Pfaffenhofenern dabei nicht, die starke Offensive des Tabellenzweiten in den Griff zu bekommen. Am Ende stand ein deutliches 9:1 (3:0; 2:0; 4:1) für die Hausherren zu Buche. Die Voraussetzungen waren ohnehin nicht die besten, denn man musste personell doch arg geschwächt die Reise ins Allgäu antreten. Mit Mario Strobel (verletzt), Kilian Strack (beruflich) und Vitus Gleixner (Wechsel zum EHC Klostersee) fehlten drei Stürmer. Dazu gesellte sich auch noch Ondrej Vaculik. Vom tschechischen Kontingentspieler hatte sich der Verein während der Woche getrennt. Dafür war Wassilij Guft-Sokolov nach seiner Verletzungspause erstmals wieder mit von der Partie. „Wir haben versucht mitzuspielen und nicht nur zu zerstören. Das ist uns zeitweise ganz gut gelungen,“ stellte Stefan Teufel fest. Der ECP-Coach verlangt von seiner Mannschaft auch gegen die Spitzenteams von hinten heraus eine spielerische Lösung zu suchen und nicht nur mit Icings zu agieren, was er für die Entwicklung seiner jungen Truppe als sehr wichtig erachtet. Allerdings kann diese Spielweise auch immer wieder in eine hohe Niederlage münden. Vor allem gegen ein Team wie es Kempten besitzt. „Der ESC hat Spieler im Kader, die von einem normalen Bayernligaverteidiger kaum zu verteidigen sind. Da ist eben sehr viel Qualität vorhanden und da tun sich Mannschaften wie wir dann sehr schwer,“ führte er deshalb weiter aus. So lagen die Gastgeber bereits zur ersten Pause mit 3:0 in Front. „Etwas glücklich, weil wir doch zu viel zugelassen haben“ wie Kemptens Trainer Sven Curmann einräumte. Aber schon während der ersten zwanzig Minuten zeigte sich, dass die technisch versierten und läuferisch starken Topskorer der Allgäuer wie Jakub Bitomsky, Ondrej Zelenka und vor allem Filip Kokoska kaum in den Griff zu bekommen waren. Vor allem Letztgenannter hatte einen glänzenden Tag erwischt, erzielte drei Treffer selbst und war an weiteren vier beteiligt. Während sich bei den Sharks zuletzt hin und wieder nach klaren Führungen etwas der Schlendrian breitmachte, gingen sie dieses Mal konzentriert und couragiert über 60 Minuten zu Werke und bauten so kontinuierlich ihren Vorsprung weiter aus, was auch deren Coach zu einem Lob veranlasste. Einen Shut-Out für ESC Keeper Jakob Nerb verhinderte David Felsöci, dem kurz vor Ende wenigstens noch der Ehrentreffer gelang. Am hoch verdienten Sieg der Hausherren gab es somit nichts zu rütteln, auch wenn laut Stefan Teufel „zwei Tore mehr und drei Gegentreffer weniger durchaus möglich gewesen wären.“ Für Ondrej Vaculik, der bisher sehr deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, hat der EC Pfaffenhofen unterdessen während der Woche mit Jakub Vrana einen Ersatz verpflichtet. Der Namensvetter des NHL-Stars von den St. Louis Blues kommt von Remparts de Tours aus der 2.französischen Liga. Davor spielte er zwei Jahre für Brest (ebenfalls 2. Liga Frankreich) und für mehrere Teams in der 2. und 3. tschechischen Liga. Der 28jährige Außenstürmer ist am Freitagabend in Pfaffenhofen eingetroffen und sollte bereits gestern gegen Buchloe sein Debüt geben, ohne übrigens vorher seine neuen Mannschaftskameraden kennengelernt zu haben.
Schweinfurt Mighty DogsAUSWÄRTSSPIEL STATT TRAINING – MIGHTY DOGS ZU GAST IN GERETSRIED (BYL) 11 Spieltag: Nachholspiel – zu Gast bei den aktuellen Tabellen 13. und vorjahreszehnten ESC Geretsried. Nach einer starken Rückrunde in der vergangenen Saison gilt es für das Team um Headcoach Hans Tauber an den Plätzen für die Playoffs dranzubleiben. Helfen soll dabei Neuzugang Tyler Wiesmann, der Kanadier überzeugte sofort und ist aktuell mit 20 Punkten der Topscorer des ESC. Aus den vergangenen drei Partien konnten die RiverRats einen Sieg gegen den Dingolfing (2:0) einfahren, zuvor verloren die Oberbayern zuhause gegen Miesbach (7:5) und gegen die ESC Dorfen (6:4). Für das Team um Headcoach Semjon Bär geht es nachdem überraschenden, aber überzeugenden Heimsieg gegen den TEV Miesbach, der zugleich der zweite Heimsieg in Folge war, das Selbstvertrauen in die Partie gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mitzunehmen und auch Auswärts die ersten Zähler einzufahren. Ganz wie befürchtet, dass man quasi mit 9+2 nach Geretsried fährt, ist es nun doch nicht. Neben Kubalik (als Spieler), Melchior und Ewald, fehlen auch Masel, Fischer und Heckenberger, die auch unter anderem aus arbeitstechnischen Gründen nicht mitfahren können. Auch Marcel Grüner, der überraschend am Sonntag im Kader stand, ist am Dienstag nicht mit dabei. Auch hier lässt es die Arbeit nicht zu. Wie in den letzten beiden Spielen, werden auch morgen Leon Pöhlmann und Anton Hesselbach das Goalie-Duo für die Mighty Dogs bilden. Semjon Bär über den wichtigen 7-4 Heimerfolg über Miesbach und zur Frage, wer im Tor steht: „Leon wird auch in Geretsried von Beginn im Tor stehen. Er hat super Job in den letzten beiden Spielen gemacht! Benni Roßberg wird somit auch nicht in Geretsried dabei sein, was aber private Gründe hat. Der Heimsieg gegen Miesbach war sehr verdient und hat mich richtig Stolz gemacht! Wir haben endlich mal über sechzig Minuten all das umgesetzt, was wir spielen wollten. Genau so werden wir auch das Nachholspiel in Geretsried angehen – egal, wer am Ende im Bus sitzt!“ Auf die Tabelle schauen die Mighty Dogs indes nicht. Aktuell haben die Dogs 17 Punkte Rückstand, bei noch zwei Nachholspiele, auf den begehrten zehnten Platz, der die Teilnahme an den Pre-PlayOffs berechtigt. Weiterhin liegt das Augenmerk darauf, sich weiter einzuspielen und eine gewisse Leichtigkeit wieder zu bekommen. Wie in den vergangenen drei Gastspielen wird auch morgen das Team vom Livestream das Gastspiel LIVE übertragen. Teamleiter Danny Erk zur Übertragung auf SpradeTV: „Es ist fast schon eine kleine Tradition geworden, dass wir unser Auswärtsspiel in Geretsried per Livestream anbieten. Natürlich ist hier ein logistischer Aufwand von Nöten, aber der Spaß an der Übertragung und der Zusammenhalt innerhalb des Teams vom Livestream machen diesen Aufwand wett. Zudem sind wir dem ESC Geretsried dafür dankbar, dass wir das ganze so durchführen können und viel mehr dankbar bin ich meinem Team, die das diesmal unter der Woche und zudem kurz Weihnachten mitmachen! Immerhin sind das gut und gerne 12 Stunden, die für diese Übertragung von Nöten sind.“ Spielbeginn in im neuen „Heinz Schneider“ Eisstadion ist am Dienstag, den 19. Dezember, um 19.00 Uhr und die Übertragung beginnt um 18:30 Uhr auf SpradeTv.
Pfronten FalconsBurgau mit Kantersieg in Pfronten (BLL) Am Ende stand ein 3:13 (2:3/0:4/1:4) auf der Anzeigetafel und die Falcons mussten kurz vor Weihnachten ihre höchste Saisonniederlage hinnehmen. Wie bereits am Freitag wurde Verteidiger Lukas Hruska schmerzlich vermisst, ebenso fehlte Mannschaftskapitän Thomas Böck, sowie der Langzeitverletzte Robin Wiedmann. Trotzdem erwischten die Hausherren einen Traumstart und gingen durch Tobias Nöß (Bernad) in der 2. Spielminute in Führung. Als sich gleich zwei Gästespieler auf der Strafbank befanden, nutze die Filip Matjeka (Bernad/Scheffer) zum 2:0 (6. Spielminute. Das sollte es aber erstmal gewesen sein, denn nun übernahmen die Gäste das Ruder und stellten mit einem Doppelschlag in der 10. Minute durch Patrik Kozlik (Zachar) und Petr Ceslik (Ballner/Gäbelein) auf 2:2. In der 15. Minute brachte Marc Barchmann (Hermann/Novykov) erstmalig in Führung und beim Stand von 2:3 ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel legte Burgau nach, Max Arnawa mit dem 2:4 in der 24. Minute, David Ballner (Ceslik/Gäbelein) und Max Arnawa (Barchmann) in der 28. Minute und Petr Ceslik (37. Minute) sorgten für die frühe Vorentscheidung zum 2:7. Die Hausherren waren bemüht konnten aber die spielfreudigen Gäste kaum in den Griff bekommen, so dass vier weitere Gegentore die logische Konsequenz waren. Für Burgau trafen 2 x Patrik Kozlik (in der 42. Minute), David Zachar (Kozlik) 44. Minute und Sven Gäbelein (Dörrich/Barchmann). Auf Seiten der Pfrontener war Eugen Scheffer (Bernad/Bielefeld) erfolgreich. Somit musste man sich am Wochenende den Favoriten geschlagen geben und bleib ohne Punkte. Für die Mannschaft von Trainer Michael Bielefeld geht es nun darum die Pause bestmöglich zur Regeneration zu nutzen und sich auf die Aufgaben, die nach den Feiertagen auf sie wartet bewältigen zu können.
HC MaustadtDer HCM bleibt weiter im Rennen / 7:5-Derbysieg über Senden – am 29. Dezember gegen Oberstdorf (BBZL) Eishockey-Bezirksligist SG HC Maustadt/ECDC U20 hält den Kontakt zur Tabellenspitze aufrecht. Gegen den EC Senden setzten sich die Maustädter knapp aber verdient mit 7:5 (1:2/3:1/3:2) durch. Am 29. Dezember steht die letzte Partie des Kalenderjahres an, dann kommt der EC Oberstdorf an den Hühnerberg. Die Aufgabe gegen den bislang nicht überzeugenden EC Senden war eine undankbare, weil die Gäste mit ihrem neuem Trainer Daniel Pfeiffer nach Memmingen gereist waren. Personell haben die Illertaler zudem mächtig aufgerüstet und sind gleich mit fünf sog. Ausländern (4 tschechische und ein kanadischer Spieler) aufgelaufen. Bei den Maustädtern war die Personaldecke dagegen in dieser Partie recht dünn, weil die U20 des ECDC zeitgleich im Einsatz war. Trainer Ingo Nieder konnte dennoch auf 13 Feldspieler zurückgreifen. Auch, weil Rico Schmalz von der ECDC-U20 ab sofort zum festen HCM-Stamm gehört. Senden erwischte den besseren Start und ging nach einem Wechselfehler früh in Führung. Flo Schwarz egalisierte aber in der achten Minute in Überzahl zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Das 1:1 hielt allerdings nicht lange, weil sich der HCM einen Shorthander durch Michal Dang in der 17. Minute zum 1:2 einfing. Die Grün-Gelben wollten konzentrierter agieren, konnten die schnellen Gegenstöße der Sendener aber nicht immer unterbinden. Dennoch gelang Jimmy Nagle das 2:2 (28.), postwendend gingen die Gäste wieder in Führung. Aber auch der HCM hatte eine passende Antwort, nur 22 Sekunden später glich Jimmy Nagle erneut aus und beendete die torreiche Phase zwischen der 28. und 30. Minute. Es kam noch besser, kurz vor der zweiten Pause war es wieder Jimmy Nagle, der kaltschnäuzig zur erstmaligen Führung der Maustädter traf. Es blieb spannend, Senden nutzte gleich zu Beginn des Schlußabschnitts eine Unterzahl des HCM zum neuerlichen Ausgleich (43.). Dann aber zogen die Hausherren davon und sorgten durch Floh Jahrmann und Maxi Härtel mit einem Doppelschlag in der 45. Minute für eine kleine Vorentscheidung. Flo Schwarz stellte mit dem Treffer zum 7:4 (47.) die Weichen endgültig auf Sieg, das 5:7 (54.) aus Sendener Sicht war nur noch Makulatur. Damit bleibt der HC ganz nahe an den vorderen Plätzen dran. „Die Jungs haben nie zurückgesteckt und immer gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen wollen“, freute sich Trainer Ingo Nieder über die Einsatzfreude seiner Mannschaft. Die kann ihre gute Ausgangslage mit einem Sieg gegen das Schlußlicht Oberstdorf am 29. Dezember weiter verbessern. Darf aber nicht den Fehler machen, den noch punktlosen Tabellenletzten zu unterschätzen. Das Hinspiel ging erst in der Schlußphase deutlich mit 11:5 an den HCM.
Black Eagles Reutlingen – Heilbronner EC 1b 8:1 (0:0; 3:0; 5:1) (LLBW) Ein deutliches, aber auch verdientes 8:1 konnten die Black Eagles am vergangenen Sonntag gegen den Heilbronner EC 1B verbuchen. In der dicht gestaffelten Tabellenmitte hatten die Heilbronner zuletzt mit 9:6 gegen die Eisbären Balingen gewonnen. Von der dortigen Torgefährlichkeit war gegen die Black Eagles aber nicht viel zu sehen. Von Beginn an lagen die Spielanteile bei den Hausherren. Mit der Chancenauswertung haperte es allerdings auf beiden Seiten. Auf Seiten der Black Eagles waren die Tormöglichkeiten nicht zwingend genug. Die Gäste hatten mit drei schnellen Kontern da schon bessere Chancen. Nach einem torlosen ersten Drittel kamen die Black Eagles verbessert aus der Kabine. Es dauerte aber bis in die 31. Minute bis Mathias Schreiber, der an diesem Abend sicherlich kampfstärkste Akteur der Black Eagles, trotz Unterzahl mehr in einem Gewaltakt die Scheibe auf dem rechten Flügel eroberte und sich nach kurzem Rückpass mit Kapitän Martin Cervenka vor dem gegnerischen Gehäuse positionierte, um dann im Nachschuss das langersehnte 1:0 zu erzielen. Mit der wichtigen Führung im Rücken kann das Team Tim Rogers immer besser in Fahrt. Bei den nur mit zwei Blöcken angereisten Gästen schwanden langsam die Kräfte. So war die Heilbronner Defensive nicht aufmerksam genug, als Kapitän Martin Cervenka in Unterzahl aus dem eigenen Drittel zum Alleingang ansetzte, vier Gegenspieler aussteigen ließ, um dann noch den Gästekeeper mit einer Körpertäuschung zu verladen um auf dem langen Eck zum 2:0 einzuschließen. Dass es manchmal im Sport der Führungsqualitäten eines Kapitäns bedarf, wurde einmal mehr an diesem Treffer erkennbar. Fortan legten die Black Eagles noch einmal eine Gang zu und kamen bereits nach 1 Minute durch Ingolf Abramyuk in der 38. Minute zum 3:0. Der vermeidbare Gegentreffer in der 43. Minute durch die Gäste brachte aber keine Spielwende. Als Erick Schellenberg in der 47. Minute auf 4:1 erhöhte, waren die Kräfte der Gäste dann völlig weg. Keine 2 Minuten später erhöhte Luis Fabig mit einem schönen Schlagschuss zum 5:1. Jesper Leis und Ingolf Abramyuk legten nach. Der Schlusspunkt gehörte Dominik Bönsch, der mit dem schönen Zuspiel von Martin Cervenka keine Probleme hatte und unbedrängt zum 8:1 in der Schlussminute einschießen konnte. Mit den drei wichtigen Punkten bleiben die Black Eagles weiterhin auf Platz sechs, nur einen Punkt hinter der ESG Esslingen und den Bisons Pforzheim, die allerdings weniger Spiele haben. Weiter geht es für die Black Eagles erst nach den Feiertagen am 12.1.2024 mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer Schwenningen ERC.
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| Das Erfolgserlebnis zum Jahresende blieb aus (LLW) Beim letzten Spiel des Jahres 2023 mussten die Kobras eine verdiente 2:5 – Niederlage einstecken. die Tigers waren in den meisten Disziplinen, die für ein gutes Eishockeyspiel von Belang sind, überlegen und nach Spielverlauf stand der Sieg für die Hausherren eigentlich nie in Frage. Allerdings war die Dinslakener Defensive lange Zeit gut gestaffelt, und so bedurfte es einer Überzahlsituation der Black Tigers, damit der Favorit erstmalig in Führung gehen konnte. Verteidiger Lars Ehrich nutzte die numerische Überlegenheit in der 10. Spielminute zur 1:0 – Führung für die Black Tigers. Dabei blieb es allerdings auch schon in den ersten 20 Minuten. Die Moerser konnten trotz optischer Überlegenheit nichts Zählbares mehr herausschlagen, das gut gestaffelte Giftschlangen – Bollwerk inklusive Goalie Thomas Pedarnig hielten dagegen. Dies sollte sich kurz nach Wiederanpfiff allerdings ändern. Binnen 90 Sekunden zogen die Hausherren bis zur 23. Spielminute auf 3:0 davon. Doch noch ergaben sich die Dinslakener nicht ihrem Schicksal. Der Powerplay – Treffer von Nils Cleven in Spielminute 32 hauchte der Böhme – Truppe wieder neues Leben ein. Dass man nun willens war, sich zu wehren, stellte auch Maxim Chakleine, der sich mit Lars Ehrich Ende des Mitteldrittels eine sehenswerte körperliche Auseinandersetzung lieferte, unter Beweis. Beide Teams erarbeiteten sich in diesem Abschnitt noch gute Einschussmöglichkeiten, doch spätestens bei den beiden Goalies war Endstation. Im Schlussabschnitt waren die Gäste nun etwas besser in der Partie. Leichtsinnsfehler ermöglichten den Tigers allerdings zwei weitere Treffer, und das jeweils bei Dinslakener Überzahl. Beim 4:1 für die Tigers war die Begegnung entschieden, das 5:1 setzte ihrer Leistung noch das Sahnehäubchen auf. Dennoch waren die Dinslakener bestrebt, das Ergebnis bis zur letzten Sekunde freundlicher zu gestalten und hatten auch einige vielversprechende Möglichkeiten, doch die fehlende Effizienz vor des Gegners Tor wurde ihnen auch in diesem Spiel zum Verhängnis. Lediglich Sebastian Bürgers konnte gut 90 Sekunden vor dem Ende für etwas Ergebniskosmetik sorgen. Dinslakens Coach Jörg Böhme hatte die Partie wie folgt gesehen: „Moers war läuferisch deutlich besser und cleverer als wir. Im ersten Drittel haben wir noch gut dagegenhalten können. Die beiden Gegentreffer innerhalb von 90 Sekunden zu Beginn des Mitteldrittels waren natürlich Gift für uns. Dann haben wir uns gute Möglichkeiten zum 2:3 erarbeitet, die Scheibe aber nicht hinter die Linie gebracht. Stattdessen fällt das 1:4 bei eigener Überzahl. Fällt vorher das 2:3, wäre eventuell noch etwas für uns drin gewesen. Aber so war dieser Treffer der spielentscheidende. Natürlich dürfen uns die beiden Shorthander im Schlussdrittel nicht unterlaufen. Torchancen waren für uns durchaus vorhanden, leider waren wir nicht in der Lage, sie auch zu verwerten“. Die Kobras haben jetzt bis zum 14.01.2024 Pause. Bis dahin sind hoffentlich alle Verletzten wieder an Bord und man kann eine Schlussoffensive in der Hauptrunde starten. Ob ein kompletter Kader die Bergkamener Grizzlys dann besiegen kann, wird sich zeigen. Die Kobras wünschen auf alle Fälle allen Gönnern, Ehrenamtlern, Fans und Akteuren ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
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| WEIHNACHTS-DERBY (RLO) Ob die Siegesserie diesen Freitag im WEIHNACHTS-DERBY hält, werden wir sehen. Schönheide präsentiert sich aktuell sehr stark. Seit der 5:2-Niederlage in unserem Wohnzimmer Mitte Oktober haben die Wölfe alle Spiele gewonnen, teilweise deutlich. Mit 133 geschossenen Toren sind sie die offensivstärkste Mannschaft der Liga und haben mit nur 33 Gegentoren aus 15 Spielen auch die beste Defensivstatistik. Seit Sonntag ist Schönheide Tabellenzweiter und kämpft am Freitag gegen uns um die Tabellenspitze. Save the date! „Live“ und in Farbe in unserem Wohnzimmer am 22.12., 19:45 Uhr – Chemnitz Crashers vs. Schönheide Wölfe Tickets gibt es an der Kasse ab 18:30 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Der Eintritt kostet 9€, ermäßigt 6€. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 18:45 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Nutzt Öffentliche Verkehrsmittel der CVAG! Das erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt. Um Wartezeiten am Parkplatzautomat nach den Spielen zu vermeiden, wird zur Einfahrt abkassiert. Bitte 3€ für unsere Stadionbetreiber bereit halten!
Schönheider WölfeAm Samstag ist Weihnachtsderby im Schönheider Wolfsbau - Wölfe empfangen Chemnitz Crashers zum Jahreshighlight (RLO) Auch wenn die Schönheider Wölfe nicht gerade glücklich über diese Doppel-Ansetzung sind, am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Derbys gegen die Chemnitz Crashers auf dem Spielplan der Regionalliga Ost. Zunächst geht es für die Wölfe am Freitag, dem 22.12.23 (Anbully 19:45 Uhr) in den Küchwald nach Chemnitz, ehe es keine 24 Stunden später, am Samstag, dem 23.12.23, ab 17:00 Uhr zum ultimativen Showdown und Jahreshighlight im Wolfsbau kommt und die Chemnitz Crashers zum Weihnachtsderby in Schönheide anreisen. Erster gegen Zweiter, mehr gibt es eigentlich zu den beiden Spielen nicht zu sagen, denn die Chemnitz Crashers liegen mit aktuell drei Punkten Vorsprung vor den Schönheider Wölfen auf dem "Platz an der Sonne". Während Chemnitz mit zuletzt acht Siegen in Folge antritt, darunter der 6:4-Heimsieg am vergangenen Wochenende zuhause gegen FASS, sind die Wölfe nunmehr seit elf Spielen ungeschlagen. Wie alle anderen Teams in der Liga, mussten aber auch die Crashers schon Punkte lassen, so gingen die Partien bei FASS (4:6) und in Lauterbach (2:3 n.V.) verloren und gegen die Eisbären Juniors gelang im Küchwald der 3:2-Sieg erst nach Verlängerung. Zudem gab es in jüngerer Vergangenheit und überraschenderweise eine Reihe sehr enger Spiele gegen bspw. Weißwasser, Dresden, Lauterbach oder Niesky, welche Chemnitz jeweils erst in der Schlussphase gewinnen konnte. Dies ist aber auch der Beweis für eine gute Moral und, dass die Crashers aktuell einen Weg finden, eben diese Spiele auch irgendwie zu gewinnen. Die Wölfe sind daher vorgewarnt und mussten es in dieser Saison bereits am eigenen Leib erfahren, wie es ist, ein eigentlich sicher geglaubtes Spiel zu verlieren, als die Erzgebirger im Oktober diesen Jahres unnötig mit 2:5 im Küchwald den Kürzeren zogen. Rein statistisch hat Chemnitz schon ein Spiel mehr als Schönheide absolviert und so kommt es am kommenden Wochenende zu der spannenden Konstellation, dass die Wölfe mit zwei Erfolgen gegen die Crashers die Tabellenspitze über den Jahreswechsel selbst übernehmen könnten. Eine bessere Motivation für eine Revanche gibt es nicht und so sind speziell die Fans zum Weihnachtsderby am Samstag, dem 23.12.23 im Wolfsbau gefragt, ihr Team zahlreich und lautstark zu unterstützen. Die Mannschaft und auch der Verein brauchen diese Unterstützung! Kommt ALLE in den Wolfsbau und bekennt Euch zum Eishockeysport und -standort Schönheide! Neben dem Weihnachtsspiel dürfen sich die Zuschauer in der ersten Drittelpause auch auf den Auftritt der Dance-Factory Eibenstock freuen, welche speziell zum Derby eine sehenswerte Wölfe-Choreografie einstudiert hat. Obendrein könnt Ihr beim Weihnachts-Puckspiel in der zweiten Drittelpause tolle Preise gewinnen. So warten unter anderem ein Monopoly Erzgebirge-Spiel und 3x zwei Freikarten für ein Heimspiel im Wolfsbau auf ihre Gewinner. Einfach am Samstag einen Puck am Fanshop kaufen und gut Zielen. Viel Spaß beim Mitmachen! Das Weihnachtsderby am Samstag wird präsentiert von der Erzgebirgssparkasse. Vielen herzlichen Dank! Sichert Euch jetzt unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events die Tickets für das Weihnachtsderby am Samstag, 23.12.23 im Wolfsbau. Wollt IHR in Zukunft weiter die Wölfe sehen, dann müsst IHR auch ins Stadion gehen! Es geht nur GEMEINSAM! WIR für EUCH - IHR für UNS!
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