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NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Deutscher Eishockey Bund Florian Ondruschka ist neuer DEB-Cheftrainer Talententwicklung und Vereinsbetreuung
(DEB) Florian Ondruschka ist mit sofortiger Wirkung als neuer Cheftrainer Talententwicklung und Vereinsbetreuung beim Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) tätig. Damit tritt er die Nachfolge von Ernst Höfner an, der sich Ende 2023 in den Ruhestand verabschiedet hat. Ondruschka ist bereits seit mehreren Jahren zeitweise als Assistenztrainer der U16-Männer oder auch der Frauen-Nationalmannschaft des DEB im Einsatz. Optimale Voraussetzungen für seine neue Position im Bereich Talententwicklung und Vereinsbetreuung. Ebenso bringt der 36-Jährige somit bereits Kenntnisse der Strukturen und Abläufe innerhalb des Verbandes mit. Der ehemalige Profispieler wird sich in seiner neuen Position der Zertifizierung der Eishockey-Vereine nach dem „5-Sterne-Programm“ annehmen und diese in Zusammenarbeit mit DEB-Sportdirektor Christian Künast, der DEL und der DEL2 stetig weiterentwickeln. Zusammen mit dem Bundestrainer der U16-Nationalmannschaft Robin Beckers, der U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch und den Landestrainern- und Trainerinnen, wird Florian Ondruschka effektive und zeitgemäße Scouting-Systeme entwickeln und etablieren. DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Mit den bisherigen Tätigkeiten, die Florian Ondruschka beim DEB bereits ausgeübt hat oder aktuell noch ausübt und mit seiner nationalen und internationalen Erfahrung, bringt er alle Voraussetzungen mit, die Vereinsbetreuung und Talententwicklung beim DEB erfolgreich fortzuführen und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit. Florian Ondruschka ist die nächste wichtige Personalie in der Weiterentwicklung des Leistungssportpersonals beim Deutschen Eishockey-Bund.“ Florian Ondruschka: „Ich freue mich schon sehr auf meine neue Aufgabe. Besonders freue ich mich darauf, die Nachwuchsspieler und Vereine noch besser kennenzulernen und diese gemeinsam mit Trainern und Verantwortlichen weiterzuentwickeln.“
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Freitag 5.Januar 2024 11:01 Uhr
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Bericht: |
DEB
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Autor: |
te |
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Düsseldorfer EG Straubing schlägt die DEG 4:1!
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat das erste Heimspiel im Jahr 2024 mit 1:4 gegen die Straubing Tigers verloren. Nach der Führung durch Alex Ehl verpassten es die Rot-Gelben nachzulegen. Im dritten Drittel trafen die Tigers gleich dreifach und ließen der DEG keine Chance mehr.
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Freitag 5.Januar 2024 22:00 Uhr
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Bericht: |
DEG
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Autor: |
pdeg |
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Kölner Haie Konstantin Westenhoff wird Leiter der Abteilung Medien und Kommunikation
(DEL) Zum neuen Jahr strukturieren sich die Kölner Haie im Bereich Medien und Kommunikation um. Konstantin Westenhoff, der bisher beim KEC als Medienbeauftragter fungierte, ist ab sofort Leiter des Medien- und Kommunikationsteams. Der 34-Jährige war im Dezember 2022 zu den Haien gestoßen und arbeitete vorher knapp fünf Jahre als Medienbeauftragter beim DSC Arminia Bielefeld in der Fußball-Bundesliga. In seiner neuen Rolle als Abteilungsleiter kümmert sich Westenhoff beim KEC u.a. um die Weiterentwicklung der externen und internen Kommunikation und dient zudem als Bindeglied zu anderen Direktionen sowie der Geschäftsführung. Zusammen mit Pressesprecher Jason Schade fungiert Westenhoff auch weiterhin als Ansprechpartner für Medienschaffende.
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Freitag 5.Januar 2024 13:26 Uhr
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Bericht: |
KEC
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Autor: |
js |
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Red Bull München Nächster Sieg im neuen Jahr: Red Bulls gewinnen in Köln
(DEL) Der EHC Red Bull München bezwang am 35. Spieltag der PENNY DEL die Kölner Haie mit 6:3 (1:1|3:0|2:2). Vor 18.600 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess Arena trafen Jonathon Blum, Markus Eisenschmid (2), Andreas Eder, Trevor Parkes und Austin Ortega zum zweiten Sieg für den deutschen Meister im zweiten Match 2024. Nach kurzem Abtasten zum Start nutzte Köln die erste Überzahl zur Führung: Louis-Marc Aubry erzielte in der 5. Minute per Direktschuss das 1:0 für die Haie. Doch die Münchner Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Blum schob vier Minuten später zum 1:1 ein. Es entwickelte sich ein Spiel mit viel Tempo, Chancen auf beiden Seiten und etwas mehr Arbeit für Red-Bulls-Goalie Mathias Niederberger. Weitere Treffer fielen in diesem Drittel aber nicht, der Zwischenstand zur ersten Pause lautete 1:1. Und dieses Ergebnis hatte im Mittelabschnitt nur kurz Bestand: Eisenschmid reagierte 3:03 Minuten nach Drittelstart vor dem Tor am schnellsten und brachte den Puck nach Koni Abeltshausers Pfostenschuss zum Münchner 2:1 im Haie-Tor unter. Die Red Bulls hatten nun Oberwasser, verteidigten auch in Unterzahl konsequent und erhöhten: erst durch Eder auf 3:1 (34.), dann stellte Eisenschmid per Shorthander auf 4:1 (36.). Mit diesem Resultat ging es in die zweite Pause. Auch zu Beginn des Schlussabschnitts war Red Bull München am Drücker, aber jubeln durften die Kölner über das 2:4 durch Stanislav Dietz (45.). Hoffnung für die Haie? Wenige Minuten, denn Abeltshauser spielte einen feinen Pass vors Tor und Parkes jagte die Scheibe zum 5:2 für das Team von Trainer Toni Söderholm ins Netz (48.). Doch auch jetzt kam der KEC noch einmal heran, weil Dietz mit seinem zweiten Tor auf 3:5 verkürzte (58.). Meister München ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und Ortega schoss zum 6:3-Endstand ins leere Haie-Tor (60.). Markus Eisenschmid: „Das erste Drittel war nicht unser Drittel, aber ab dem zweiten Abschnitt haben wir es gut runtergespielt. Wir müssen im Hier und Jetzt bleiben und von Spiel zu Spiel denken, doch so kann es auf alle Fälle weitergehen.“
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Freitag 5.Januar 2024 22:14 Uhr
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Bericht: |
EHCM
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Autor: |
irbm |
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Eispiraten Crimmitschau 3:4! Eispiraten müssen sich Joker in der Overtime ergeben / Dezimierte Westsachsen zeigen Moral – ein Zähler bleibt in Crimmitschau
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben sich heute Abend einen großen Fight im Kunsteisstadion Crimmitschau geliefert. Die personell angeschlagenen Westsachsen haben dabei einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand aufgeholt, mussten sich letztlich aber in der Overtime mit 3:4 geschlagen geben. Ein Zähler, der im Verlauf der Saison noch wichtig werden könnte, bleibt allerdings in Crimmitschau. Jussi Tuores musste erneut ohne die erkälteten Oleg Shilin und Henri Kanninen sowie den an den Adduktoren verletzten Colin Smith auskommen. Wieder mit im Lineup war dagegen Hayden Verbeek, der nach muskulären Beschwerden rechtzeitig für das Heimspiel gegen die Buron Joker fit wurde. Die Eispiraten erwischten schließlich auch einen Start nach Maß. Nach nicht einmal 30 Sekunden nahm Dominic Walsh den Schuss, Scott Feser schaltete dann am schnellsten und verwertete den Abpraller zum frühen 1:0 (1.). Die Crimmitschauer konnten den Schwung mitnehmen und drängten so schnell auf eine höhere Führung. In numerischer Unterzahl klingelte es dann aber auf der Gegenseite. Joey Lewis stand im Slot goldrichtig und ließ den Puck zum 1:1-Ausgleich abtropfen (8.). Die Partie wurde danach zerfahrener. Großchancen gab es auf beiden Seiten kaum, Kaufbeuren stellte mit dem zweiten gefährlichen Abschluss dann aber auf 1:2. Sami Blomqvist setzte sich an der Bande energisch durch und blieb frei vor Christian Schneider eiskalt (11.). Blomqvist zeigte sich schließlich auch für den dritten Treffer der Kaufbeurer verantwortlich. In einer undurchsichtigen Szene stocherte er den Puck zum 1:3 über die Torlinie (19.). Die Eispiraten gaben aber nicht auf und investierten gerade im Mitteldrittel mehr in diese Partie. Die Belohnung war der Anschlusstreffer im Powerplay. Schön herausgespielt von Vinny Saponari und Ladislav Zikmund, war es Tobias Lindberg, der im Slot nicht lange fackelte und den Puck im Winkel versenkte – 2:3 (24.)! Der ESVK blieb aber auch in der Folge gefährlich. Immer wieder rettete Christian Schneider stark. Der Torhüter der Westsachsen sah aber ebenso eine kämpferische Crimmitschauer Vordermannschaft, die trotz aller Personalsorgen alles in die Waagschale warf und sich dafür erneut belohnen konnte. Nachdem Lucas Böttchers Rückhandschuss noch an den Pfosten trudelte, war es Ladislav Zikmund vorbehalten, die Partie auszugleichen. Der tschechische Offensivmann setzte sich gegen seinen Gegenspieler stark durch, zog vor das Tor und bugsierte die Scheibe kurz vor Drittelende, unhaltbar für Kaufbeurens Goalie Daniel Fießinger, in den Knick – ein Traumtor zum 3:3 (40.). Der späte Treffer im Mittelabschnitt gab den Hausherren einen Push. Das Team von Jussi Tuores war so auch im Schlussdrittel zumeist spielbestimmend und machte ordentlich Druck auf das Tor der Buron Joker. Daniel Fießinger wurde dabei immer wieder vor große Probleme gestellt. Tobias Lindberg konnte seinen Breakaway in Unterzahl aber ebenso wenig nutzen, wie der glücklose Hayden Verbeek im Fallen, Vinny Saponari, der nur die Maske des Kaufbeurer Goalies traf, und Scott Feser mit seinem Abfälscher in den Schlusssekunden. Es ging also in die Overtime, in welcher zunächst die Allgäuer in Person von Sami Blomqvist den Pfosten trafen. Nachdem Tobias Lindberg und Thomas Reichel einmal mehr an Daniel Fießinger scheiterten, war es Thomas Heigl, der in der 63. Minute zu viel Platz bekam und mit seinem platzierten Schuss in den Winkel den 3:4-Auswärtssieg der Gäste herausschoss. Eine bittere Pille für die Gastgeber, die sich nach dem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand, dank einer großartigen Moral, zurück in dieses Spiel kämpften und mit etwas mehr Scheibenglück sogar in regulärer Spielzeit das Eis als Sieger hätten verlassen können. Trotz der Overtime-Niederlage bleiben die Crimmitschauer mit dem Gewinn eines Punktes weiterhin Tabellensechster und haben dabei sogar einen Zähler auf den elften und somit ersten Playdown-Platz gutgemacht.
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Freitag 5.Januar 2024 23:06 Uhr
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Bericht: |
EC
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Autor: |
af |
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Dresdner Eislöwen Klare Pleite in Bietigheim
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben auch das dritte Duell mit den Bietigheim Steelers in dieser Saison verloren. Beim Tabellenschlusslicht setzte es eine 2:5-Pleite und damit einen weiteren Rückschlag im Tabellenkeller der DEL2. Die Eislöwen starteten druckvoll in die Partie. Tom Knobloch hatte direkt in den ersten beiden Minuten die Führung auf der Kelle, scheiterte aber beide Male an Olafr Schmidt im Bietigheimer Tor. Besser machte es David Rundqvist in der fünften Minute, der eine Vorlage von Tomas Andres zur verdienten frühen Führung nutzte. Die Dresdner verpassten aber nachzulegen, ließen einige Großchancen ungenutzt. Zu einfach sind die Eislöwen dann von ihrer Spielidee abgekommen. Jackson Cressey glich in der 10. Minute freistehend aus und Lewis Zerter-Gossage nutzte die nächsten Aussetzer in der Dresdner Hintermannschaft zum 2:1 für die Steelers (13.). Im zweiten Drittel spielten fast ausschließlich die Steelers. Die Eislöwen gerieten unter Dauerdruck und so kam was kommen musste. Bietigheim erhöhte durch Alexander Preibisch, der einen Schuss abfälschte, auf 3:1 (25.). Die Steelers blieben auf dem Gaspedal und legten durch Pascal Zerressen mit dem vierten Treffer nach (33.). Andres versuchte den Schuss zu blocken, machte es Schwendener dadurch aber noch schwerer beim Versuch die Scheibe abzufangen. Ein Faustkampf zwischen Matthias Pischoff und dem Bietigheimer Dietmann kurz darauf sollte auch nicht mehr die Initialzündung für die Eislöwen bedeuten. Mittlerweile hatte Pascal Seidel zudem Janick Schwendener im Tor ersetzt. Nachdem der 20-Jährige in Unterzahl noch mehrmals parieren konnte, musste Seidel in der 37. Minute aber das 1:5 aus Dresdner Sicht durch Spencer Berry hinnehmen. Im Schlussabschnitt blieb das letzte Aufbäumen der Eislöwen aus. Zudem fehlte im Schlussabschnitt Dani Bindels aufgrund einer Verletzung. Bietigheim verwaltete die deutliche Führung souverän, musste in der 58. Minute nur noch den Treffer zum 2:5 durch Johan Porsberger hinnehmen, der aber nur noch Ergebniskosmetik war. Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein verdienter Sieg für Bietigheim. Wir sind in das Spiel reingegangen, als wäre es das wichtigste Spiel der Saison und in den ersten fünf Minuten haben wir auch sehr gut gespielt. Wir gehen auch in Führung, aber danach lief nichts mehr bei uns zusammen. Es ist schwer in Worte zu fassen, wir haben unseren Faden komplett verloren. Bietigheim hat viel mehr Leidenschaft gezeigt und viel mehr investiert, um dieses Spiel zu gewinnen. Deswegen ist dieser klare Sieg auch hochverdient.“ Für die Eislöwen geht es am Sonntag bereits 16:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Kassel weiter.
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Freitag 5.Januar 2024 22:24 Uhr
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Bericht: |
ESCD
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Autor: |
ka |
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Kassel Huskies Per Powerplay zum Erfolg: Huskies besiegen Wölfe mit 4:1
(DEL2) Zum heutigen Heimspiel empfingen die Kassel Huskies die Wölfe aus Freiburg. Freiburg glich im Mittelabschnitt die Führung der Huskies aus, die Schlittenhunde sicherten sich aber anschließend mit drei Treffern in Überzahl die drei Punkte. Die Huskies erwischten den besseren Start in die Partie und belohnten sich so auch früh mit der ersten größeren Chance im Spiel. Nach Vorarbeit von Lowry und Seigo, tauchte Weidner allein vor dem Tor der Wölfe auf und konnte den Puck im Nachsetzten auch im Tor unterbringen (5.). Kurz darauf setzte Top-Scorer Valenti fast noch einen drauf, sein Schuss aus dem High Slot wurde aber von Zabolotny pariert (8.). In der Folge ließen beide Teams jeweils ein Powerplay ungenutzt. Ihre größte Chance hatten die Gäste schließlich in der 18. Minute, doch Maxwell konnte im Nachfassen den Puck und die 1:0-Pausenführung sichern. Die Wölfe gingen mit anderthalb Minuten Überzahl in den Mittelabschnitt und wussten diese auch direkt zu nutzen. Nach Vorlage von Ventelä und Master traf Reisnecker aus dem rechten Bullykreis per Schlagschuss zum 1:1-Ausgleich (22.). Im Anschluss bekamen die Huskies ihre nächste Gelegenheit im Powerplay, waren aber trotz guter Puckkontrolle nicht erfolgreich. Zudem wusste Zabolotny einen gefährlichen Schuss von Lowry aus dem Slot mit seiner Fanghand zu parieren (27.). Nachdem Valenti mit seinem Schuss aus dem Slot (35.) noch den Kasten verfehlte, trafen die Schlittenhunde gleich zweimal in Überzahl. Den Treffer zum 2:1 erzielte erneut Kapitän Weidner, welcher einen Rebound nach einem Schuss von McMillan unter die Latte beförderte (37.). Es dauerte nicht lange, da wiederholte sich die Geschichte: Die Gäste müssen auf die Strafbank und die Gastgeber treffen. Zum 3:1 war Valenti per Handgelenksschuss ins rechte Eck erfolgreich (39.). Auch Freiburg durfte im Anschluss nochmal in Überzahl ran, konnte ihr starkes Powerplay nicht mehr nutzen, weswegen es mit 3:1 in die zweite Pause ging. Der Schlussabschnitt startete mit einer Schrecksekunde für alle Anhänger der Huskies. Valenti fiel unglücklich und konnte sich erst nach einer kurzen Verletzungsunterbrechung auf die Bank bewegen. All das war aber schnell wieder vergessen, denn in einem Powerplay wenige Minuten später stand der Goldhelm plötzlich wieder zum Eis und netzte nach nur wenigen Sekunden zum 4:1 ein (47.). In den nächsten Minuten verpasste Valenti noch zwei weitere Chancen. Sein Schuss aus dem Slot flog über das Tor (50.), anschließend traf er noch aus halbrechter Position den Pfosten (56.). In den Schlussminuten wurde es nochmal heiß: Nach einer vermeintlichen Torhüterbehinderung durch einen Spieler der Wölfe, waren es am Ende zwei Spieler der Schlittenhunde, welche auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Die daraus resultierende zwei minütige doppelte Unterzahl überstanden die Nordhessen, auch dank eines starken Maxwell, unbeschadet und sicherten sich so den verdienten 4:1-Erfolg.
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Freitag 5.Januar 2024 22:13 Uhr
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Bericht: |
ECK
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Autor: |
mk |
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ESV Kaufbeuren Joker holen sich erneut zwei Punkte / Thomas Heigl entscheidet Partie in Crimmitschau in der Verlängerung für den ESVK - Endstand 3:4 n.V.
(DEL2) Für den ESV Kaufbeuren stand heute Abend in Westsachsen nicht nur das dritte Auswärtsspiel in Folge auf dem Plan, sondern auch die Partie vom 34. DEL2 Spieltag 2023/2024 bei den Eispiraten Crimmitschau. Die Mannschaft von Chef-Trainer Daniel Jun ging dabei erneut leicht angeschlagen in die Partie. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Jacob Lagacé, Max Hops und Leon Sivic, fehlte auch Yannik Burghart weiter krankheitsbedingt. Um weiter mit vier Sturmreihen agieren zu können, rückte Philipp Bidoul aus der Verteidigung in den Sturm. Im Tor stand Daniel Fießinger. Backup war Keanu Salmik, da Rihards Babulis für den EV Füssen auflief. Der ESVK konnte am Ende vor 2.483 Zuschauern, darunter gut und gerne 80 Fans aus dem Allgäuer, erneut zwei Punkte holen. Die Partie hätte für den ESV Kaufbeuren dann wohl nicht schlechter beginnen können. Bereits nach 31 Sekunden konnten die Eispiraten in ihrem Wohnzimmer in Führung gehen. Ein Fehlpass im Spielaufbau ermöglichte den Westsachsen einen schnellen Konter. Dabei konnte Scott Feser die Scheibe im Nachschuss zum 1:0 über die Linie drücken. In der Folge spielten die Crimmitschauer stark auf und der ESVK hatte alle Hände voll zu tun, um nicht noch einen weiteren Gegentreffer in den Anfangsminuten eingeschenkt zu bekommen. Ein Powerplay für den ESVK nach acht Minuten konnten die Allgäuer dann aber so gleich zum Ausgleich nutzen. Sami Blomqvist fand dabei Joey Lewis vor dem Tor von Christian Schneider lauernd und der Deutsch-Waliser konnte die Scheibe zum 1:1 eintippen. Der ESVK war nun in der Partie angekommen und schaffte es auch immer wieder, das Spiel zu kontrollieren. Daraus resultierte in der 11. Minuten ein Konter für Sami Blomqvist, der nach einem Scheibenverlust eines Eispiraten Verteidigers alleine auf Christian Schneider im Tor der Westsachsen zu laufen konnte. Dabei legte der Top-Scorer dem Crimmitschauer Torhüter die Scheibe gekonnt durch die Beine und brachte seine Farben mit 1:2 in Führung. In der 14. Minute hatten die Crimmitschauer eine große Chance zum Ausgleich, aber ESVK Torhüter Daniel Fießinger konnte zum Glück in einem konfusen Gewühl vor seinen Tor am Ende doch die Übersicht behalten und den Puck sicheren. In der selben Spielminute hatte Alex Thiel noch eine gute Chance für den ESVK, als er unter Druck seines Gegenspielers auf Christian Schneider zu laufen konnte, seinen Schuss aber konnte der Eispiraten Schlussmann parieren. Eine Minute vor der ersten Pause konnten die Joker einen weiteren Konter zum 1:3 nutzen. Joey Lewis brachte die Scheibe auf das Tor und Sami Blomqvist konnte den Nachschuss schlussendlich über die Linie arbeiten und seine Mannschaft mit zwei Toren in Führung bringen. 30 Sekunden vor der Pause fingen sich die Eispiraten noch eine Strafe ein und die Joker konnten somit mit noch 90 Sekunden in Überzahl in das Mitteldrittel starten. Das zweite Drittel war dann über weite Strecken in der Hand der Joker. Nur konnten die Kaufbeurer es dieses Mal nicht auf die Anzeigentafel bringen. Im Gegenteil. Nach dem der ESVK sein eigenes Powerplay nicht verwerten konnte, schlugen die Eispiraten in numerischer Überzahl nach 24 Minuten eiskalt zu und verkürzten den Spielstand auf 2:3. Tobias Lindberg konnte dabei trotz eines direkten Gegenspielers unbedrängt im Slot einschießen. Der ESVK zeigte sich davon nicht wirklich beeindruckt und schaffte es auch nach dem Gegentreffer das Spiel weiter zu kontrollieren und auch im Forecheck immer wieder für Gefahr vor dem Tor von Christian Schneider zu sorgen. Allerdings verpassten es die Gelbroten trotz guter Chancen, unter anderem von Alex Thiel und Philipp Bidoul in der 31. Minute, leider nicht den Spielstand zu erhöhen. Drei Minuten vor der zweiten Pause musste mit Jamal Watson wieder ein Joker auf die Strafbank. Die Allgäuer überstanden das Powerplay der Gäste, fingen sich dann aber kurz vor der Pause doch noch den Ausgleich ein. Ladislav Zikmund konnte dabei von der Bandenseite direkt vor das Tor von Daniel Fießinger ziehen und brachte die Scheibe über die Schulter des Kaufbeurer Torhüters zum Ausgleichstreffer im Kasten unter. Mit dem Spielstand von 3:3 ging es dann auch in die zweite Pause. Im dritten Drittel kamen die Hausherren mit viel Dampf aus der Kabine und setzten die Wertachstädter immer wieder gut unter Druck. Man merkte den Eispiraten deutlich an, dass der Ausgleichstreffer vor der Pause neue Kräfte frei setzte. In der 44. Minute war es erneut Ladislav Zikmund, der eine dicke Chance für die Crimmitschauer hatte. Daniel Fießinger konnte den Schuss des Eispiraten Stürmers aber parieren. Es dauerte bis zur 50. Minute, ehe die Joker auch wieder in der Offensive gefährlich wurden. Jamal Watson setzte dabei zu einem Solo an und scheiterte im letzten Moment an der Beinschiene von Christian Schneider. In der 52. Minute hatten die Allgäuer noch ein Powerplay zugesprochen bekommen und somit eine gute Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Zuerst aber musste Daniel Fießinger einen Unterzahlkonter der Westsachsen in Person von Tobias Lindberg entschärfen. Auf der anderen Seite taten sich die Kaufbeurer etwas schwer, kamen dann aber durch Jamal Watson, der alleine vor Christian Schneider auftauchte, nochmals zu einer ganz großen Chance, er scheiterte aber am Eispiraten Torhüter. In den letzten Minuten des dritten Drittels hatten dann erneut die Crimmitschauer etwas mehr Schwung, richtig gefährlich wurde es für Daniel Fießinger aber nicht mehr. Dank einer konzentrierten Teamleistung brachten die Joker das Spiel in die Overtime und sicherten sich somit schon einmal einen weiteren Punk. In der Verlängerung traf Sami Blomqvist nach wenigen Sekunden schon den Pfosten. Die Entscheidung gelang dann aber in der 63. Minute erneut Thomas Heigl. Der Youngster von Kooperationspartner Redbull München traf mit einem trockenen Handgelenkschuss genau in den linken Torwinkel und stellte somit den 3:4 Endstand für die Joker her. Für den ESVK bedeut dies in drei Auswärtspielen in Folge, den dritten Sieg in Penaltyschießen bzw. in der Verlängerung eingefahren zu haben. Eintrittskarten für das nächste Heimspiel des ESV Kaufbeuren am Sonntag um 17:00 Uhr gegen die Krefeld Pinguine sind wie gewohnt noch im Ticket-Online-Shop und an den Abendkassen erhältlich. Bis zum Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine gilt auch noch das ESVK Neujahrs-Special, hier gibt es die Tickets für die Spiele gegen Krefeld, Dresden und Kassel zusammen im Paket mit 19,46 Prozent Rabatt auf den normalen Ticketpreis.
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Freitag 5.Januar 2024 23:29 Uhr
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Bericht: |
ESVK
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Autor: |
pb |
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Krefeld Pinguine Krefeld Pinguine - EC Bad Nauheim 1-4
(DEL2) Die Krefeld Pinguine haben ihr Heimspiel am 34. Spieltag gegen den EC Bad Nauheim mit 1:4 verloren. Nach zuletzt vier Heimsiegen in Folge verschlief der KEV am Freitagabend das erste Drittel und konnte das Defizit im Spielverlauf nicht mehr aufholen. Vor dem Spiel verkündete Alexander Weiß, dass er ein weiteres Jahr im schwarz-gelben Dress spielen wird. Der EC Bad Nauheim kaufte den Pinguinen im ersten Drittel den Schneid ab. Die Hessen spielten physischer und wacher und nutzten gleich drei Fehler der Pinguine eiskalt aus. Dem US-amerikanischen Neuzugang der Roten Teufel, Max Gerlach, gelang das erste Tor der Partie bereits in der fünften Minute, nachdem die Gäste einen Aufbau-Pass in der Zone der Pinguine abfangen konnten. Beim zweiten Treffer in der zwölften Minute passierte der Scheibenverlust der Pinguine in der neutralen Zone. Daniel Weiß, Bruder von KEV-Stürmer Alexander, hatte seinem älteren Bruder zur Vertragsverlängerung ein unliebsames Geschenk mitgebracht und erhöhte auf 0:2. Das schwache Auftakt-Drittel fand im 0:3 in der 17. Minute sein bitteres Ende. Dieses Mal fand Christopher Fischer eine Lücke in der kurzen Ecke Felix Bicks und zwang KEV-Coach Greg Poss zu einer Umstellung in der Drittelpause. Diese sollte helfen, Stabilität in das Spiel zu bekommen. Während sich die Gäste auf das Verteidigen konzentrierten, gelang den Pinguinen in der 39. Minute der Anschlusstreffer. Lucas Lessio vollendete eine ansehnliche Einzelaktion. Der Kanadier startete seinen Solo-Lauf in der eigenen Zone und düpierte auf dem Weg zum Tor Leo Hafenrichter, ehe er Niklas Lunemann im ECN-Tor keine Chance ließ. Der stark aufgelegte junge Schlussmann verhinderte jedoch, dass die Pinguine mehrere ihrer hochkarätigen Chancen nutzen konnten. Dadurch gelang es dem EC Bad Nauheim, die Führung im letzten Drittel zu verwalten. Die Pinguine brachten mehr Pucks auf das Tor, konnten jedoch nichts Zählbares mehr rausholen. Die Roten Teufel machten hingegen in der 60. Minute den Deckel drauf. Tim Coffman nahm Maß und traf ins leere Tor der Pinguine, die alles auf eine Karte setzten und Felix Bick für einen sechsten Feldspieler ausgetauscht hatten. Zahlen zum Spiel Stimmen zum Spiel Greg Poss Bad Nauheim war heute besser. Wir haben im ersten Drittel nicht gut gespielt. Wir haben jeden Zweikampf verloren und zu viele Fehlpässe gespielt. Erst im zweiten Drittel haben wir uns mehr Chancen erarbeitet und genug geschossen, um drei bis vier Tore zu schießen. Es ist aber immer so, dass es, wenn man so früh schon so weit zurückliegt, schwer ist zurück zu kommen. Wir müssen es jetzt schaffen von dieser Achterbahn runter zu kommen. Wir spielen ein Spiel gut, dann wieder eines nicht. Wir brauchen mehr Konstanz und das fängt damit an, dass jeder Spieler seinen Job macht. Leon Niederberger Die Tatsache, dass ich auf dem Eis stehen konnte, hat sich gut angefühlt, jedoch nicht, wie ich mich heute bei meinem Comeback präsentiert habe. Das ist nicht das, wo ich mich sehen will und was ich von mir erwarte. Das ist etwas frustrierend. Ich war noch nie länger verletzt und vielleicht ist das ein Umstand mit dem ich erst klarkommen muss. Dass ich mich in den nächsten Spielen erst mal wieder zurückkämpfen muss. Zur jetzigen Situation gibt es nur eine Sache, die wir tun müssen: In den Spiegel gucken und ehrlich miteinander sein. Das Achterbahnfahren zwischen den Spielen macht keinen Spaß. Wir brauchen eine bessere Körpersprache auf der Bank, müssen Sachen ändern wollen und nicht immer nur reden. Da nehme ich mich ganz vorne weg selbst in die Pflicht.
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Freitag 5.Januar 2024 23:13 Uhr
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Bericht: |
KEV
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Autor: |
mt |
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Eisbären Regensburg 4:2 IN WEIßWASSER: EISBÄREN REGENSBURG GEWINNEN BEI DEN LAUSITZER FÜCHSEN
(DEL2) Das erste Auswärtsspiel des Jahres 2024 hat für die Eisbären Regensburg direkt auch den ersten Sieg gebracht: In Weißwasser gelang dem Eishockey-Zweitligisten nach hartem Kampf ein 4:2 (1:0/1:0/2:2). Damit sicherten die Domstädter bereits den vierten Erfolg in Serie und gewannen neun ihrer jüngsten zwölf Begegnungen. Abbott Girduckis (18. Minute), Jakob Weber in Überzahl (38.) und Petr Heider (51.) hatten einen 3:0-Vorsprung für die EBR herausgeschossen, ehe die Gastgeber mit einem abgefälschten Schuss von Sebastian Zauner trafen (51.). Corey Trivino sorgte mit seinem Empty-Net-Treffer zum 4:1 vor 2682 Fans für die Entscheidung (58.) – am wichtigen Auswärtssieg änderte auch das 2:4 der LFX durch Lane Scheidls Alleingang nichts mehr (58.). Die Oberpfälzer setzten sich dadurch auf DEL-2-Tabellenplatz fünf fest (55 Punkte), die Sachsen blieben trotz der Niederlage Siebter (51). Weiter geht es mit dem nächsten Duell gegen einen direkten Konkurrenten aus Ostdeutschland: Am Sonntag, 7. Januar, gastieren die Eispiraten Crimmitschau ab 17 Uhr in der Donau-Arena (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/zwei-saechsische-teams-eisbaeren-regensburg-am-freitag-gegen-lausitzer-fuechse-in-weisswasser-am-sonntag-kommen-die-eispiraten-crimmitschau). Für die Partie sind bereits weit über 3000 Tickets verkauft. Karten gibt es unter www.ebr.live Nachbericht Die Anhänger der Eisbären Regensburg warteten auch beim Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser vergeblich auf das Debut des Sturm-Neuzugangs David Booth. Der US-Amerikaner trat die Reise nach Sachsen ebenso wenig mit an, wie seine Angriffskollegen Marvin Schmid (erkrankt), Tomáš Schwamberger (verletzt) und Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga). Ferner fehlte der Langzeitverletzte Richard Divis im Aufgebot – er unterstützte einmal mehr das Trainerteam um Headcoach Max Kaltenhauser und Assistent Jan Šuráň hinter der Bande. Ob der Ausfälle rückte Verteidiger Petr Heider in den Angriff. Im Tor begann Goalie Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup. Die Partie begann mit einer Verzögerung von knapp 50 Minuten – in der Eisarena Weißwasser hatte es ein Problem mit dem Eis gegeben. Die 2682 wartenden Fans in der Eisarena sahen nach dessen Behebung ein Abtasten beider Teams in der Anfangsphase. Auf beiden Seiten boten sich gute Chancen – doch Nikita Quapp im Tor der LFX und Tom McCollum bei den Domstädtern erwischten jeweils einen starken Tag. Den Bann brach schließlich Abbott Girduckis: Unmittelbar nach Ablauf einer Strafe gegen die Hausherren setzte er einen platzierten Schuss unter die Latte und brachte die EBR mit 1:0 in Führung (18. Minute). Einen offenen Schlagabtausch gab es auch in Durchgang zwei zu sehen. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit zahlreichen Torszenen für beide Teams. Den nächsten Treffer setzten dann aber erneut die Gäste: In Überzahl wuchtete Jakob Weber den Puck zum 2:0 ins Netz (38.). Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging es auch in der Schlussabschnitt – und in diesem machten die sächsischen Hausherren noch einmal ordentlich Druck. Regensburg verteidigte wacker und blieb stets mit Entlastungskontern gefährlich. Als Petr Heider einen solchen nach 51 Minuten mit seinem ersten Saisontreffer zum 3:0 nutzte, schienen alle Zeichen auf EBR-Sieg zu stehen. Doch durch einen von der Eisbären-Defensive abgefälschten Schuss von Sebastian Zauner gelang den Füchsen doch noch das 1:3 (56.). Nach einer Auszeit nahm Heim-Coach Petteri Väkiparta wenig später Quapp für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Durch einen Empty-Net-Treffer von Corey Trivino machten die Domstädter anschließend aber den Deckel drauf – auch wenn Lane Scheidl postwendend einen Alleingang zum 2:4 nutzte (jeweils 58. – zwischen beiden Treffern lagen nur 19 Sekunden). Mit dem Sieg, den vierten in Serie, hielten die Eisbären den starken fünften Platz in der DEL-2-Tabelle (55 Punkte), Weißwasser blieb trotz Niederlage Siebter (51). Schon am morgigen Sonntag, 7. Januar, steht für die Domstädter das nächste richtungsweisende Spiel an: Ab 17 Uhr treten dann die Eispiraten Crimmitschau, auf Rang sechs direkter Nachbar in der Rangliste, in der Donau-Arena an (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/zwei-saechsische-teams-eisbaeren-regensburg-am-freitag-gegen-lausitzer-fuechse-in-weisswasser-am-sonntag-kommen-die-eispiraten-crimmitschau). Deutlich über 3000 Tickets sind für diese wichtige Begegnung bereits verkauft. Karten gibt es unter www.ebr.live
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Samstag 6.Januar 2024 01:21 Uhr
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Bericht: |
EVR
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Autor: |
jml |
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Starbulls Rosenheim Starbulls erbeuten beim 3:2 in Selb zwei Auswärtspunkte
(DEL2) Nach vier Auswärts-Nullrunden hintereinander haben die Starbulls Rosenheim am 34. Spieltag der DEL2 beim Gastspiel im oberfränkischen Selb zwei Punkte einfahren können und in der Tabelle mit dem Gegner und dem EHC Freiburg gleichgezogen. Die über 500 Rosenheimer Fans unter den 3.085 Zuschauern in der Netzsch-Arena bejubelten am Vorabend des Dreikönigstages Rosenheimer Tore durch Marvin Feigl und Chris Dodero in der regulären Spielzeit. Den Zusatzpunkt sicherte Stefan Reiter mit dem einzig verwandelten Schuss im Shout out. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen hatte erstmals seit zahlreichen Spielen kaum Aufstellungssorgen. Neben dem Langzeitverletzen Hagen Kaisler und dem noch gesperrten Reid Duke stand lediglich Norman Hauner nicht zur Verfügung. Die zuletzt fehlenden Lukas Laub, Niklas Länger, Denis Shevyrin und Marius Möchel waren ebenso wie Kevin Handschuh wieder mit dabei. Tomas Pöpperle kehrte ins Tor zurück, Christopher Kolarz war sein Backup. Nach einer torlosen Anfangsphase leisteten sich die Grün-Weißen einen riskanten Wechsel. Selbs Neuzugang Chad Bassen erkannte die Situation und bediente Nick Miglio, der frei vor Pöpperle zum Abschluss kam und den Puck unhaltbar unter das Tordach hob (7.). Marvin Feigl gelang aber noch vor der ersten Pause der Ausgleich zum 1:1; von rechts außen vor das Tor ziehend, mogelte er die Scheibe ins kurze Eck und ließ Wölfe-Torwart Michel Weidekamp dabei nicht gut aussehen (19.). Im zweiten Drittel verzeichneten die Starbulls ein Übergewicht an Spielanteilen und Abschlüssen. Die beste Möglichkeit zum Führungstreffer hatte C.J. Stretch, der einen Schlenzer von Niklas Länger an die Latte abfälschte (31.). Zwei Minuten später musste Pöpperle mit einer Glanztat gegen den frei vor ihm zu Abschluss kommenden Nikita Nauman allerdings den erneuten Rosenheimer Rückstand verhindern. Im dritten Drittel bot sich zunächst Lukas Laub eine Großchance, nachdem Shane Hanna einen Selber Vorstoß erfolgreich stören konnte und sofort den Gegenangriff einleitete. Aber Torwart Weidekamp ließ sich nicht überwinden (44.). Knapp zwei Minuten danach spielten Chris Dodero und Manuel Strodel Doppelpass und Dodero schloss frei vor dem Wölfe-Keeper zum 2:1 aus Rosenheimer Sicht ab (46.) – Starbulls-Schlussmann Pöpperle bekam für seinen feinen Pass im Vorfeld einen Scorer-Punkt gutgeschrieben. Die Starbulls hätten nachlegen können, spielten ihre Gegenangriffe, teils in Unterzahl, jedoch nicht effektiv aus. Stattdessen fiel das 2:2 – auf völlig unnötige Art und Weise: Nach einem eigentlich von den Grün-Weißen gewonnen Anspiel vor dem eigenen Tor kam Luis Marusch an die überhastet abgeschenkte Scheibe und zog von der blauen Linie ab, Jordan Knackstedt irritierte zunächst Pöpperle und drückte den Abpraller reaktionsschnell über die Torlinie (53.). Manuel Strodel hätte postwendend die Rosenheimer Führung wieder herstellen können, brachte nach einem prima Solo den Puck aber nicht über die auf der Torlinie ausgefahrene Beinschiene von Weidekamp hinweg. Großes Glück hatten die Starbulls, dass Donat Peter bei einem Powerplay, als Pöpperle schon geschlagen war, nur den Pfosten traf (57.). Das Rosenheimer Überzahlspiel (sechs Situation bzw. zwölf Minuten) blieb an diesem Abend ebenfalls ohne Ertrag. Nach der torlosen Verlängerung scheiterten im Shout out Jordan Knackstedt, Peter Trska und Rasmus Heljanko für Selb und Shane Hanne sowie Sebastian Streu für die Starbulls. Stefan Reiter hingegen verwandelte als dritter Rosenheimer Schütze seinen Versuch souverän. Rosenheims Headcoach Jari Pasanen fasste die Partie so zusammen: „Es war ein fulminantes Spiel, das Playoff-Charakter hatte. Vor allem unsere jungen Spieler haben hervorragendes Hockey gespielt. Im zweiten Drittel haben Überzahlsituationen das Momentum auf unsere Seite gebracht – schade, dass wir da nicht mehr draus gemacht haben. Trotzdem waren wir 2:1 vorne, haben dann aber eine Bullysituation nicht gut gespielt. Rechter und linker Verteidiger waren falsch positioniert, so kriegen wir die Scheibe nicht raus und bekommen das 2:2. Penalty-Schießen ist dann etwas Lotterie. Pöpperle hat uns mit drei gehaltenen Schüssen die Chance gegeben, zu gewinnen und Reiter hat sie genutzt. Ich bedanke mich bei unseren Fans für die unglaubliche Unterstützung. Beide Fanlager haben tolle Stimmung gemacht, in so einer Atmosphäre ist es schön zu spielen.“ In der Tabelle haben die Starbulls dank des Teilerfolgs im direkten Duell mit den Selber Wölfen, aber auch mit dem auf Pre-Playoff-Rang zehn rangierendenden EHC Freiburg nach Punkten (44) gleichgezogen. Am Sonntag gilt es nun, im heimischen ROFA-Stadion gegen die Bietigheim Steelers – das Tabellenschlusslicht gewann gegen Dresden deutlich mit 5:2 – nachzulegen. Spielbeginn ist um 17 Uhr (Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets, Liveübertragung: www.sprade.tv).
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Samstag 6.Januar 2024 02:12 Uhr
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Bericht: |
SBR
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Autor: |
ah |
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Selber Wölfe Nächster Nackenschlag für die Wölfe / Selber Wölfe vs. Starbulls Rosenheim 2:3 (1:1; 0:0; 1:1 / 0:1)
(DEL2) Auch im nächsten Heimspiel gegen einen Konkurrenten mussten die Selber Wölfe die nächste Niederlage hinnehmen. Die Wölfe begannen stark und hatten den Gegner im Griff. Nach dem glücklichen Ausgleich der Starbulls verloren die Wölfe zunehmend die Kontrolle über das Spiel. In der Overtime fehlte dann etwas der Mut, die Partie hier für sich zu entscheiden. Die Wölfe müssen die beiden Heimspiele nun schnellstmöglich abhaken und im besten Falle schon am Sonntag in Ravensburg wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Wölfe klar überlegen Die Wölfe starten dominant in die Begegnung und erspielten sich ein Chancenplus. Von den Gästen war in der Offensive wenig zu sehen. Die erste große Chance hatte Kruminsch, der von McNeill im Slot bedient wurde, jedoch knapp das Tor verfehlte. Die Wölfe blieben weiter am Drücker, woraus dann auch die verdiente Führung resultierte. Hördler im Spielaufbau mit einem starken Pass auf Bassen, der im Angriffsdrittel auf Miglio querlegte und der Texaner zog entschlossen mit der Rückhand zum Tor, wo er den Puck gefühlvoll unter die Latte legte. Das erste Powerplay der Starbulls überstanden die Wölfe auch problemlos und hatten hier selbst sogar zwei Chancen, die Führung auszubauen. In den letzten Minuten wurden die Gäste dann etwas aktiver und konnten kurz vor der Pause noch den Ausgleich durch Feigl erzielen, der Weidekamp im kurzen Eck überwinden konnte. Umkämpftes Mitteldrittel Die Starbulls knüpften an ihre letzten Minuten im ersten Drittel an und waren nun deutlich besser in der Partie. Die Defensive der Wölfe war immer wieder gefordert, vor allem Weidekamp hatte alle Hände voll zu tun. Die Wölfe kamen zwar auch immer wieder zu guten Chancen, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Pöpperle. Naumann hätte die erneute Führung erzielen können, doch sein Versuch mit der Rückhand war am Ende leichte Beute für Pöpperle. Gegen Ende des Drittels mussten die Wölfe zusätzlich noch zweimal in Unterzahl agieren. Vor allem die Strafe gegen Trska war hier doch äußerst fragwürdig. Doch bis dato halten sich die Wölfe in Unterzahl schadlos. Penaltyschießen sorgt für die Entscheidung Nachdem die Wölfe die Reststrafe überstanden hatten, entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Wölfe waren gewillt, die Begegnung für sich zu entscheiden, mussten aber den nächsten Rückschlag hinnehmen, als Rosenheim ein zwei gegen eins ausspielte und Dodero die Starbulls erstmals in Führung bringen konnte. Die Gastgeber setzten alles daran, den Ausgleich zu erzielen, was dann in Person von Knackstedt auch gelang. Nach Bullygewinn von McNeill fasste sich Marusch ein Herz und zog von der blauen Linie ab. Pöpperle konnte nur prallen lassen und Knackstedt war beim Rebound zur Stelle. Die Wölfe investierten in den Schlussminuten nochmal alles, hatten aber Pech, als Peter nur den Pfosten traf. Es ging in die Overtime und hier merkte man beiden Mannschaften an, keine Fehler machen zu wollen. Die fünf Minuten verliefen ohne größere Chancen auf beiden Seiten und so musste letztlich das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Auf Selber Seite vergaben Knackstedt, Trska und Heljanko. Bei den Starbulls war es Reiter, der mit seinem Penalty die zwei Punkte für Rosenheim sicherte.
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Freitag 5.Januar 2024 22:55 Uhr
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Bericht: |
SW
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Autor: |
cj |
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Bayreuth Tigers Arbeitssieg der Tigers bringt drei Punkte! Bayreuth Tigers vs. SC Riessersee 3:2 (2:0, 0:2, 1:0)
(OLS) Neben den weiterhin nicht einsatzfähigen Victor Knaub sowie Samuel Schindler fehlten am Abend auch die gesperrten Robin Drothen und Mark Ledlin. Aus Ingolstadt waren Christian Schiling und Joel Hofmann zur Unterstützung angereist. Die Tigers erwischten einen Start nach Maß. Keine zwei Minuten standen auf der Uhr, da bediente Schaefer Marvin Drothen, der aus halbrechter Position mit einem platzierten Schuss die Führung herausschießen konnte. Nur wenig später lief Nicolas Schindler über die linke Seite ins Drittel, fand den mitgelaufenen Schwarz, der noch einer Körpertäuschung abzog und zum 2:0 traf. In der Folge war der Arbeitstag für Goalie Böhm, der doch unsicher bei den Treffern wirkte, nach nur 4,5 Minuten Einsatzzeit beendet. Mechel übernahm seine Position auf dem Eis. Die Überlegenheit der Tigers in diesem Abschnitt tat dies jedoch keinen Abbruch, auch wenn die Gäste aus Garmisch zu einigen, wenigen Chancen kamen, bei welchen Kristian auf dem Posten war und seinen Kasten sauber hielt, sodass man mit der 2:0 Führung in die erste Pause ging. Die richtigen Worte schien Cortina in der Pause gefunden zu haben, denn die Garmischer kamen mit wesentlich mehr Schwung wieder aufs Eis und spielten mehr und mehr eine gute Rolle, die sie dann auch in Torerfolge ummünzen konnten. Allerdings benötigten sie zum Anschlusstreffer eine doppelte Überzahl, nachdem zunächst Schwarz wegen zu vielen Spielern auf die Bank musste und kurz darauf Hult folgte. Lang wehrten sich die drei verbleibenden Feldspieler der Gastmannschaft und hatten in Kristian, der einmal mit einem „Monstersave“ aufwartete einen starken Rückhalt. Dennoch kam man, als Schwarz gerade wieder aufs Eis durfte, noch in der „Aufstellung fünf gegen drei“ zum Treffer, den Soudek vorbereitet und Dibelka abschloss. Eine lang heraus geschlagene Scheibe der Garmischer ging keiner der Tigers-Akteure so richtig nach, sodass Bader hinterherjagte und die von der Bande zurückgekommen Scheibe an Kristian vorbei in die Maschen des Bayreuther Tores hämmerte. Die teilweise laxe Spielweise der vom Mittelabschnitt legten die Jungs von Coach Chernomaz im dritten Drittel ab und schalteten in der Offensive wieder einen Gang hoch. Schaefer und Hult waren gleich mit Abschlüssen zurück, Elo verpasste knapp und Stach fand im Slot stehend in Mechel seinen Meister. Nach 47 Minuten lief Nuss über die rechte Seite in die offensive Zone, suchte und fand den mitgelaufenen Schubert, der aus kurzer Distanz die Führung auf die Anzeigentafel schrieb. Schwarz, der abzog und auch den Nachschuss nahm oder Schindler, der es flach probierte, scheiterten ebenso, wie Hult, der Mechel in Schwierigkeiten brachte aber nicht überwinden konnte. So blieb es, auch nach einer Auszeit und der Herausnahme von Mechel für einen sechsten Feldspieler, bei dem knappen Sieg der Tigers, der am Ende doch verdient mit vom Eis genommen werden konnte. Für die Tigers geht es am Sonntag weiter, wenn man um 18:00 Uhr beim ECDC Memmingen in der Eissporthalle am Hühnerberg antritt.
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Freitag 5.Januar 2024 21:55 Uhr
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Bericht: |
BT
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Autor: |
av |
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Deggendorfer SC Heimspiel gegen Höchstadt – Alligators gastieren erstmals in dieser Saison in Deggendorf
(OLS) Am kommenden Sonntag kommt es zum ersten Heimvergleich des Deggendorfer SC gegen die Höchstadt Alligators. Sieht man sich die bisherigen beiden Vergleiche beider Teams an, so herrscht zwischen dem DSC und den Alligators nahezu Gleichstand. Setzte sich der DSC doch Anfang Oktober mit 2:4 gegen die Franken durch, so konterten diese mit einem 4:1-Heimsieg Ende November. Wie bereits in den letzten Spielzeiten stellen die Höchstadter daher den erwartet unangenehmen Gegner dar. Im Moment steht die Mannschaft um Headcoach Mikhail Nemirovsky auf Rang sieben und befindet sich im Rennen um die direkte Play-Off-Teilnahme. Personell gab es in der letzten Zeit ein paar Neuigkeiten bei den Gästen. Mit Torhüter Nico Zimmermann hat man den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Gemeinsam mit Justin Spiewok bildet Zimmermann in dieser Spielzeit das Torhüterduo. Von Defender Tom Horschel musste man sich während der Saison verabschieden, dieser schloss sich den Hannover Indians in der Oberliga Nord an. Nach Niederlagen gegen Memmingen, Bayreuth und Passau konnten die Gäste zuletzt gegen Lindau und auch Stuttgart je drei Punkte einfahren. Sollten die Alligators es schaffen ähnlich fair aufzutreten, wie bisher muss man aus Deggendorfer Sicht seine Möglichkeiten im 5 gg. 5 nutzen. Wird dann einmal ein Höchstadter auf die Strafbank geschickt, bekommt der Gegner es mit dem zweitbesten Penalty-Killing der Oberliga Süd zu tun. Lediglich im Power-Play steht man mit knapp 19,8 % Erfolgsquote im Mittelfeld der Liga. Beim Deggendorfer SC gibt Benedikt Schopper nach seinem Ausfall sein Comeback. Weiterhin nicht zum Kader gehören Lukas Miculka, Petr Stloukal, Antonin Dusek, Leon Draser und Niklas Pill. Hinzu kommt, dass auch Thomas Pielmeier für das kommende Heimspiel nicht zur Verfügung steht. Timo Pielmeier pausiert weiterhin.
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Freitag 5.Januar 2024 17:21 Uhr
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Bericht: |
dsc
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Autor: |
rb |
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Deggendorfer SC Ausfallliste stellt DSC vor immer größere Probleme: Der Markt wird beobachtet
(OLS) Mit Antonin Dusek, Lukas Miculka, Petr Stloukal, Niklas Pill, Benedikt Schopper und Timo Pielmeier fehlten dem Deggendorfer SC zuletzt eine komplette, hochkarätigst besetzte Reihe beim Auswärtsspiel in Stuttgart. Auch nach dem Mittwochsspiel werden die Sorgen nicht kleiner. Zwar kündigt sich die Rückkehr von Schopper beim Sonntagsspiel gegen Höchstadt an, jedoch droht gleichzeitig mit Thomas Pielmeier der nächste längerfristige Ausfall. Beim DSC geht man davon aus, dass Top-Torjäger Stloukal in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Auch bei Niklas Pill, der nach einem ungeahndeten Foul ungebremst mit dem Rücken in die Bande gekracht war, ist es fraglich, ob es bei der prognostizierten Ausfalldauer von 6 Wochen bleiben wird. Bei Lukas Miculka lässt sich die genaue Zeit, die seine Genesung erfordern wird, noch nicht final bestimmen. Es droht ebenfalls das Saisonende für den Stürmer. Derzeit belegt der Deggendorfer SC Platz 2 in der Oberliga Süd und ist damit sportlich voll und ganz im Soll, so dass Prokurist Stefan Liebergesell klar Position bezieht: „Die Mannschaft und die Fans haben es nicht verdient, dass wir die Saison jetzt wegschenken und vor der Situation kapitulieren.“ Derzeit laufen im Hintergrund Gespräche und alle Möglichkeiten werden ausgelotet. Liebergesell weiter: „Unser sportlicher Leiter Thomas Greilinger beobachtet den Markt und prüft, ob und wie wir die Lücken im Angriff füllen könnten. Zum aktuellen Zeitpunkt ist es aber sehr schwer, passende Spieler zu finden und Schnellschüsse als Akt der Verzweiflung helfen niemanden weiter.“
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Samstag 6.Januar 2024 12:44 Uhr
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Bericht: |
DSC
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Autor: |
tt |
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Memmingen Indians Fulminantes Comeback: Indians drehen Spiel gegen Stuttgart
(OLS) Ein verrücktes Spiel am Freitagabend endete am Ende mit einem Sieg für den ECDC Memmingen. Im letzten Drittel drehten die Indians mit sechs Toren die Partie und nahmen einen 7:5 Sieg aus Stuttgart mit. Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel gegen Bayreuth am Hühnerberg. Im ersten Drittel zeichnete sich bereits ab, dass Memmingen sich gegen mutige Rebels schwer tat. Die Indians fanden nie richtig ins Spiel und machten es sich mit individuellen Fehlern selber schwer. Stuttgart ging noch vor der Pause durch Lukas Traub mit 1:0 in Führung. Auch das zweite Drittel versprach nicht wirklich eine Besserung. Stuttgart erhöhte nach der Pause durch Pistilli auf 2:0, ehe Carlo Wittor Sekunden später das 3:0 nachlegte. Eddy Homjakovs verkürzte für die Indianer zwar auf 1:3, doch Stuttgart kam daraufhin wieder zum Torerfolg. Loris Walter vollstreckte zum 4:1 für die Hausherren. Mittlerweile hatte Daniel Huhn, der ganz und gar nicht mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden sein konnte, nicht nur seine Auszeit genommen sondern auch den Torhüter gewechselt. Für Leon Meder stand erstmals Luca Ganz im Indianer-Tor. Im letzten Drittel wollten es die Mannen von Coach Huhn dann aber nochmals wissen. Vor allem die erste Reihe spielte Stuttgart nahezu völlig im eigenen Drittel fest. Ein Doppelschlag zum 3:4 von Jaro Hafenrichter und Eddy Homjakovs läutete die Aufholjagd ein. In der 52. Minute fiel dann der Ausgleich und Memmingen dominierte fortan das Spiel. Matej Pekr netzte erst in Überzahl ein, keine zwei Minuten später klingelte es erneut im Gehäuse der Rebels. Matej Pekr vollendete erneut zur 5:4 Führung. Gute zwei Minuten vor dem Ende vollendete der bärenstarke Eddy Homjakovs einen Pass von Jaro Hafenrichter zum 6:4. Stuttgart verkürzte zwar noch auf 5:6, Dominik Meisinger setzte aber den Schlusspunkt zum 7:5 per Empty Net Goal. Mit diesem wichtigen Sieg für die Indians geht es nun ins Spitzenspiel am Sonntag. Im Kampf um Platz 4 kommt der direkte Konkurrent in die Maustadt. Die Memminger treffen dann auf die Bayreuth Tigers vor einem vollen Hühnerberg und wollen dieses wichtige Spiel unbedingt gewinnen. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Karten sind online im VVK verfügbar.
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Samstag 6.Januar 2024 10:10 Uhr
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Bericht: |
ECDCM
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Autor: |
mfr |
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NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe Pirates Gebeutelte Piraten verlieren zum Jahresauftakt - Der ESV Buchloe wehrt sich gegen den Tabellendritten Miesbach lange und verliert am Ende aber doch das erste Spiel des neuen Jahres
(BYL) Die Buchloer Piraten haben zum Jahresstart gegen den TEV Miesbach eine Heimniederlage einstecken müssen. Im ersten Spiel des noch jungen Jahres unterlagen die Freibeuter trotz aufopferungsvollem Kampf am Ende verdient mit 2:5 (1:1, 0:1, 1:3). Gegen den Tabellendritten stemmten sich die durch Verletzungen und Krankheit arg gebeutelte Buchloer Truppe zwar lange gegen die Niederlage, schlussendlich behielten die Gäste aber doch die Oberhand. „Miesbach war heute über 60 Minuten die bessere Mannschaft, was unter diesen Umständen aber auch nicht anders zu erwarten war“, fasste Christopher Lerchner das erste Match des neuen Jahres zusammen. Die Umstände von denen der Buchloer Trainer sprach waren dabei neben einigen verletzungsbedingt fehlenden Stammkräften auch ein durch Krankheit ziemlich geschwächter Kader, der dem Vizemeister der vergangenen Saison aber bis ins letzte Drittel einen aufopferungsvollen Kampf bot. Bis zur 47 Minute war die Begegnung und der Spielstand somit eng und eigentlich vollkommen offen, doch letztlich schwanden dann auch gegen zuletzt stark aufspielende Gäste verständlicherweise die Kräfte, sodass die Buchloer doch das Nachsehen hatten. Dabei hatte die Partie schon mit einem denkbar schlechten Start begonnen. Gerade einmal 44 Sekunden waren absolviert, als Miesbach durch Bohumil Slavicek in Front ging. Die Pirates brauchten nach dem frühen Schock einen kurzen Moment, bissen sich anschließend aber nach und nach ins Spiel. Und direkt vor der Pause gelang es Michal Petrak auch nicht ganz unverdient den Rückstand mit dem 1:1 zu egalisieren, als er in Überzahl einen Schuss von Max Dropmann in die Maschen abfälschte. Das Mitteldrittel gestaltete sich ebenfalls zunächst umkämpft, bis nach gut 26 Minuten dann die Miesbach wieder in Front gingen, als man auch ein Powerplay durch Thomas März zum 1:2 verwertete. Danach wurden die Gäste immer stärker, auch weil die Buchloer immer wieder auf die Strafbank wanderten. „Das hat uns natürlich auch jede Menge Körner gekostet“, meinte Lerchner, dessen Team die mehrfache numerische Unterzahl dank eines stark aufgelegten Johannes Wiedemann im Tor und einem leidenschaftlichen Einsatz bis zur Pause auch noch ohne weitere Gegentreffer schadlos überstand. Doch im letzten Durchgang schwanden die Kräfte dann zusehends, was der TEV mit seiner Qualität auch wie zu befürchten war eiskalt bestrafte – allen voran Bohumil Slavicek. Denn mit einem Doppelschlag nach 47 bzw. 48 Minuten war die Vorentscheidung durch die Treffer von Benedikt Pölt zum 1:3 und Slavicek zum 1:4 praktisch gefallen. Davon erholten sich die Buchloer nicht mehr und konnten sich bei ihrem Schlussmann bedanken, dass bis zur Schlussphase keine weiteren Gegentore mehr fielen. Zwei Minuten vor Spielende überwand Slavicek mit seinem dritten Tor an diesem Abend Wiedemann aber nochmals, wobei auch die tapfer kämpfenden Piraten noch einmal jubeln durften. Der 2:5 Endstand von Michal Petrak war in der Schlussminute allerdings nur noch Ergebniskosmetik. Wirklich viel vorwerfen konnte ESV-Trainer Christopher Lerchner seinen Schützlingen bis auf die vielen Strafzeiten trotz der verdienten Niederlage auf Grund der widrigen Umstände zwar nicht. Aber dennoch müssen die Freibeuter in den nächsten Partien wieder Wege finden um Punkte zu holen, wenn man weiter oben dran bleiben will, so Lerchner am Ende bereits mit dem vorausschauenden Ausblick auf das schwere Allgäu-Derby am Sonntag in Kempten.
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Samstag 6.Januar 2024 01:04 Uhr
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Bericht: |
ESVB
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Autor: |
chs |
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Dingolfing Isar Rats Wird der Glücksfall zum Volltreffer? Anthony Gagnon feiert am Sonntag gegen Amberg sein Heimdebüt
(BYL) Beim ersten Heimspiel der Isar Rats wird eine Person im Mittelpunkt stehen. Der neue Importspieler Anthony Gagnon feiert sein Debüt in der Marco-Sturm-Eishalle und soll einen Neuanfang beim EV Dingolfing einleiten. Die ersten Trainingseindrücke lassen auf einen erfolgreichen Start gegen den ERSC Amberg hoffen, die sich noch mitten im Rennen um die begehrten Playoff-Plätze befinden. Die Vorgaben bei der Suche nach einer Verstärkung für den Angriff waren klar definiert. „Wir wollten einen Spieler, der den Weg zum Tor sucht und einen guten Abschluss hat“, erklärt EVD-Vorsitzender Jürgen Ohr. Die Suche gestaltete sich mehr als schwierig. Es hagelte Absagen, „da wir als Aufsteiger und mit dem 14. Tabellenplatz in der Bayernliga freilich nicht sehr attraktiv waren.“ Der Durchbruch gelang kurz vor Silvester, als Anthony Gagnon, 24, seine Zusage gab. Und EVD-Vorsitzender Jürgen Ohr gibt zu: „Das war ein klarer Glücksfall, weil letzten Endes er genau der Spieler ist, denn wir gesucht haben.“ Der Außenstürmer, unter anderem in der höchsten Juniorenliga in Kanada sowie in der ECHL aktiv, machte sich bereits am Dienstag auf dem Weg nach Niederbayern. Am Donnerstag trainierte er das erste Mal mit seiner neuen Mannschaft und gab bereits eine kleine Kostprobe seines Könnens. Viel zug zum Tor, platzierter Handgelenkschuss und pfeilschnell. Die Mitspieler und auch Trainer Bernie Englbrecht zeigten sich mehr als zufrieden. Nun soll Gagnon am Sonntag, vor einem großen Publikum, für die notwendigen Akzente in der Offensive sorgen. Geplant ist, dass der Kanadier in der ersten Sturmreihe mit Lukas Krämmer und Sergej Janzen zusammenspielt. Eine starke Leistung ist am Sonntag im Übrigen nicht nur von Gagnon vonnöten, denn der Gegner aus Amberg wird mit hoher Motivation nach Niederbayern reisen. Auch beim ehemaligen Zweitligisten aus der Oberpfalz ist der Hype um die kleine Hartgummischeibe wieder groß. In der vergangenen Saison erreichte die Mannschaft um Trainer Dirk Salinger einen sensationellen zweiten Platz nach der Vorrunde. In der Playoffs flog man zwar im Viertelfinale raus, aber die Lust auf Erfolge ist bei den Oberpfälzern deutlich angestiegen. Dementsprechend verstärkt wurde der Kader vor der Saison. Zu den Topspielern wie Felix Köbele und Marco Pronath gesellen sich einige oberligaerfahrene Spieler hinzu. Unter anderem holte man den Kanadier Ryan Boucher aus Peiting, Phillip Siller aus Weiden sowie die beiden DEL2-Talente Mauritz Silbermann und Lukas Klughardt aus Selb. Topneuzugang ist zweifelsohne Brandon Walkom, der aus Großbritanien nach Bayern gelockt wurde. Und vor allem der letzte Neuzugang ließ in der Bayernliga ziemlich aufhorchen. Aus Selb wechselte der Ex-Nationalspieler Kevin Lavallee zum ambitionierten Viertligisten. Zwar ist Lavallee mit seiner 41 Jahren nicht mehr der jüngste Eishockeyspieler, aber mit seiner Erfahrung aus knapp 500 DEL-Spielen soll er die Defensive noch weiter stabilsieren. Ferner stehen mit Timon Bätge und Janik Engler zwei herausragende Keeper zwischen den Pfosten. Daher war es nicht überraschend, dass die Amberger neben Erding und Königsbrunn zu den Topfavoriten in dieser Saison gezählt wurden. Doch die Saison verlief bis dato überhaupt nicht nach Plan. Zeitweise stand man nicht einmal auf einem Playoff-Platz. Grund waren unter anderem die schwachen Auftritte von Ryan Boucher, der nach drei Monaten gehen musste und von Hunter Fortin ersetzt wurde. Mittlerweile haben sich die „Wild Lions“ stabilisiert und stehen auf dem achten Tabellenplatz. Aus eigener Kraft kann man sich in den kommenden Spielen noch weiter in der Tabelle verbessern. Deshalb wird ein Dreier in Dingolfing angepeilt. Somit kann ein spannendes Duell ab 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle erwartet werden. Bereits das Hinspiel war ein echter Krimi, bei dem die Amberger knapp die Oberhand behielten
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Freitag 5.Januar 2024 12:42 Uhr
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Bericht: |
EVD
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Autor: |
af |
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Erding Gladiators Hartes Stück Arbeit: 7:6 Erfolg gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL) Eine spannende Partie sahen die über 1.000 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena beim 7:6 Erfolg der Gladiators gegen die Devils aus Ulm/Neu-Ulm. Wieder mit von der Partie waren Dimitri Pätzold sowie Max Forster. Dagegen standen die verletzten Matheson und Zimmermann weiterhin nicht im Kader. Es waren gerade einmal 21 Sekunden gespielt, da wanderte Rudi Lorenz auf die Strafbank. Die Unterzahl überstand der TSV aber schadlos. Dennoch fand der Tabellenführer gegen aggressive Gäste nur schwer ins Spiel. Die Devils verteidigten kompakt und setzten offensive Nadelstiche. Einen davon nutzte Valentin Der in der 4. Minute zum 0:1. Anschließend musste Gladiators Torhüter Pätzold ein ums andere Mal seine ganze Klasse aufbieten, um weitere Gegentore zu verhindern. Doch umso länger das Drittel dauerte, desto öfters kam auch Erding zu Chancen. So rettete die Latte nach einem Schuss von Forster vor dem Ausgleich. Dieser fiel aber in der 10 Minute. In Überzahl verwertete der überragende Tomas Plihal ein mustergültiges Zuspiel von Forster zum 1:1. Allerdings verhinderten zahlreiche Hinausstellungen auf beiden Seiten sowie individuelle Fehler der Gladiators ein flüssiges Spiel. Nichtsdestotrotz gingen die Herzogstädter mit einer Führung in die erste Drittelpause. Plihal überwand Devils Goalie David Heckenberger mit einem Schuss aus der Drehung zum 2:1. In den zweiten 20 Minuten glich der wieselflinke Stefan Rodrigues in Überzahl zum 2:2 (27. Minute) aus. Nur knapp eine Minute später drehten die Gäste durch einen Fernschuss von Matteo Miller das Spiel. Doch wie sollte es anders sein, stand es bald schon 3:3. Im Power-Play traf Plihal nach Zuspiel seines kongenialen Partners Petr Pohl. Ulm ließ sich aber vom abermaligen Ausgleich nicht beirren. Das Team von Trainer Martin Jainz spielte cleveres Eishockey mit einer hocheffektiven Chancenverwertung. Allerdings ließ Erding Pätzold direkt vor dem Tor auch oftmals im Stich. Dies nahm Der mit dem Tor zum 3:4 dankbar an. Dann wurde es kurios. Bei Spielzeit 37:19 Minuten musste Erik Modlmayr auf die Strafbank. Das allerdings entpuppte sich mehr als Vorteil für Erding als für Ulm. Die Uhr zeigte 38:57 Minuten an, als Michael Franz einem Devils Verteidiger den Puck abnahm und Heckenberger zum 4:4 verlud. Dem nicht genug brachte Pohl – diesmal war Plihal der Passgeber - nur 17 Sekunden später die Grün-Weißen weiterhin in Unterzahl mit 5:4 in Front. Wer nun glaubte das Spiel würde sich im letzten Drittel beruhigen, sah sich bald eines Besseren belehrt. Nach 3 (!) Sekunden erhielt Forster eine Strafe. Das Überzahlspiel verwertete Martin Podesva zum 5:5. Erding spielte weiter zerfahren, glänzte aber mit Einsatzwillen. Als etwa neun Minuten vor der Schlusssirene Forster die Scheibe über die Linie drückte, sah man die Gastgeber auf der Siegesstrasse. Doch zu früh gefreut. Die Donaustädter belohnten sich für ihre Moral mit dem 6:6. Torschütze war Ludwig Danzer. Nach dem wiederholten Ausgleich stellte sich das Publikum schon auf eine Verlängerung ein. Dagegen hatte aber Plihal etwas einzuwenden. Rund drei Minuten vor dem Ende überlistete er Heckenberger mit seinem vierten Treffer an diesem Abend. Nun brachte Erding die knappe Führung über die Zeit. Letztendlich zeichnet es Spitzenmannschaften aus, einen Weg zu finden, um auch solche Spiele zu gewinnen. Das nächste Heimspiel steigt am Freitag, 12.01. um 20 Uhr. Zu Gast ist der EV Dingolfing.
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Samstag 6.Januar 2024 09:30 Uhr
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Bericht: |
TSVE
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Autor: |
dw |
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Kempten Sharks Ein ganz hartes Stück Arbeit - Max Schäffler wird zum Matchwinner beim 4:3 des ESC Kempten über den ERV Schweinfurt
(BYL) Stocksauer auf die ersten 30 Minuten seiner Mannschaft war Trainer Sven Curmann nach dem schwer umkämpften Sieg in Schweinfurt. Mit dem 3:1 Rückstand nach der ersten Hälfte des Spiels war seine Mannschaft noch gut bedient so der Coach. Wir arbeiten im Moment kein Eishockey sondern wollen es zaubern und das können wir nicht. Wir nehmen uns vor Dinge richtig zu machen und einfaches Hockey zu spielen, aber es gelingt uns im Moment nicht. Zufrieden war er dann mit der Moral seiner Truppe das Spiel im letzten Drittel noch zu drehen und den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Zur Hilfe kam den Allgäuern dabei auch, und da waren sich beide Trainer einig, die dünne Personaldecke der Schweinfurter. Mit ohnehin nur 4 Verteidigern gestartet musste im letzten Drittel noch ein weiterer verletzt in der Kabine bleiben. Mit zwei Reihen versuchten sich die Unterfranken über die Zeit zu retten, zollten dem aber Tribut und mussten sich den zum Ende konditionell überlegenen Sharks geschlagen geben. Mit auch nur drei Reihen machten sich die Sharks auf den langen Weg nach Schweinfurt. Sowohl Nikolai Streif, Lucas Spindler wie auch Filip Kokoska laborieren noch an Verletzungen aus dem alten Jahr und mussten zusätzlich zu den Langzeitverletzten aussetzen. Das Spiel begann flott und bereits in der zweiten Spielminute zappelte die Scheibe zum ersten Treffer 2024 im Schweinfurter Netz. Phillip Zeiske brachte seine Farben früh in Front. Doch nur kurz darauf der Ausgleich der Hausherren durch einen verdeckten Schuss. Schweinfurt nun absolut auf Augenhöhe, Kempten tat sich schwer im Spielaufbau. Innerhalb von nur 13 Sekunden kippte die Partie dann komplett durch einen Doppelschlag der Mighty Dogs. Curmann nahm daraufhin eine Auszeit um sein Team wieder in die Spur zu bringen. Zumindest brachte er wieder Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft, das erste Drittel gehörte trotzdem klar den Hausherren, die Führung war hochverdient. In der Pause gab es wohl eine deutliche Ansage, Kempten jetzt agiler und schneller auf den Beinen. Chancen gab es aber trotzdem auf beiden Seiten und es dauerte bis drei Minuten vor der zweiten Pause bis etwas zählbares heraussprang. Kempten in Überzahl und Daniel Rau hämmerte die Scheibe an den Pfosten. Das Spielgerät kam unmittelbar wieder zu ihm zurück und er zog erneut ab. Diesmal konnte Roßberg im Tor nur abprallen lassen, Timo Schirrmacher brauchte den Abpraller nur noch im leeren Tor zu versenken. Im letzten Drittel ging es dann fast nur noch in Richtung Gästegehäuse. Zum Matchwinner wurde Maximilian Schäffler der unmittelbar nach dem Ausgleich auch den Siegtreffer für sein Team erzielte.
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Freitag 5.Januar 2024 22:59 Uhr
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Bericht: |
ESCK
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Autor: |
th |
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Pinguine Königsbrunn Königsbrunn holt wichtige drei Punkte
(BYL) Nach zuletzt zwei Niederlagen gewinnt der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die “River Rats“ des ESC Geretsried sehr deutlich mit 6:1. Wie schon im Hinspiel taten sich die Brunnenstädter aber zunächst schwer und ließen zu viele Chancen liegen. Die Gäste waren mit drei kompletten Reihen am Start und mussten auf einige Leistungsträger verzichten. Neben Ondrej Horvath fehlten unter anderem Stefano Rizzo und Maximilian Hüsken. Beim EHC fehlten Gustav Veisert, Luca Szegedin, Moritz Zöller und Lukas Häckelsmiller, dafür kehrte zur großen Freude der Königsbrunner Fans der Langzeitverletzte Dennis Tausend wieder in den Kader zurück. Die beiden jungen Augsburger Förderlizenzspieler Marco Riedl und Moritz Weißenhorn füllten die Lücken in den Formationen auf, so dass der EHC mit 4 Reihen in die Begegnung gehen konnte. Im Tor der Königsbrunner stand Dave Blaschta, als Backup saß Stefan Vajs auf der Spielerbank. Der EHC startete engagiert und mit Zug zum Tor in die Partie, doch Geretsried verteidigte konsequent und mit viel Härte. Königsbrunn erarbeitete sich in der fair geführten Begegnung einige Chancen, die aber allesamt nicht zwingend waren. Die Gäste kamen erst nach fünf Spielminuten zum ersten Abschluss, der EHC hatte die Partie gut unter Kontrolle. In der 15. Spielminute fiel dann auch der erste Treffer, in Überzahl traf Hayden Trupp mit einem verdeckten, platzierten Schuss zum 1:0. Danach fielen aber keine weiteren Tore mehr, mit der verdienten Führung für die Brunnenstädter ging es dann in die erste Pause. Auch nach dem Pausetee blieb der EHC die spielbestimmende Mannschaft und drängte auf den nächsten Treffer. Königsbrunn kam zwar zu einigen guten Chancen, oft fehlte aber beim letzten Abspiel die Genauigkeit. In der 26. Spielminute hatte Mika Reuter den nächsten Treffer auf der Kelle, ein Tor wollte aber nicht fallen. Auch danach vergaben die Brunnenstädter gute Möglichkeiten, Coach Bobby Linke stellte nun um. In der 35. Minute fiel dann aber doch noch das 2:0, mach schönem Anspiel von Tim Bullnheimer netzte Hayden Trupp eiskalt ein. Nur drei Minuten später erhöhte der EHC sogar noch auf 3:0, in Überzahl legte Tim Bullnheimer für Marco Sternheimer auf, der dann per Direktabnahme den Puck ins Netz hämmerte und den Brunnenstädtern damit eine Last von den Schultern nahm. Mit der beruhigend klaren Führung ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen. Im Schlussabschnitt änderten die Gäste ihre Taktik, dadurch ergaben sich für den EHC mehr Räume. In der 43. Spielminute traf dann Mika Reuter zum 4:0, er nutzte einen Abpraller vor dem Geretsrieder Tor und netzte freistehend ein. Königsbrunn erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, in der 48. Spielminute belohnte sich die Mannschaft mit dem 5:0 für ihren Einsatz. In Überzahl legte Florian Döring für Simon Beslic auf, der dann per Direktabnahme und abgefälscht von einem Gästespieler ins Geretsrieder Tor traf. Es kam aber noch schlimmer für die Gäste, nur drei Minuten spielte Toms Prokopovics hinter dem Tor stehend Marco Sternheimer an, der dann den Puck zum 6:0 ins kurze Eck schoss. Geretsried kam zwar in der 54. Spielminute in Überzahl zum 6:1 Anschlusstreffer, die Partie war aber längst gelaufen. Bis zum Abpfiff fielen dann auch keine weiteren Treffer mehr, so dass der EHC hochverdient drei Punkte aus dem Spiel mitnimmt. Der Sieg gegen die River Rats war hochverdient, Königsbrunn bestimmte über die gesamte Spielzeit die Begegnung und hatte mit dem wieder sehr starken Dave Blaschta einen souveränen Rückhalt im Tor. EHC-Coach Bobby Linke war froh über die wichtigen Punkte, sprach dann aber auch die Defizite seiner Mannschaft an: „Wir hatten uns vor dem Spiel viel vorgenommen und wollten vor allem die individuellen Fehler abstellen, was uns auch ganz gut gelungen ist. Geretsried hat uns mit Härte sehr gefordert, wir haben zunächst mal wieder zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Im zweiten Abschnitt hat Hayden dann mit seinem Treffer den Druck herausgenommen. Mit einem 3:0 im Rücken sind wir dann ins letzte Drittel gegangen und haben das dann spielerisch sehr gut gemacht, da war ich auch sehr zufrieden. Mich ärgert ein wenig das Gegentor, aber da waren wir auch in Unterzahl. Nun müssen wir weiter mit Leidenschaft und Energie spielen und an unsere Grenzen gehen.“
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Samstag 6.Januar 2024 10:16 Uhr
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Bericht: |
EHCK
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Autor: |
hp |
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TEV Miesbach TEV startet mit Sieg ins neue Jahr
(BYL) Zum ersten Spiel des Jahres 2024 ging es für den TEV ins Ostallgäu zum ESV Buchloe. Die Pirates drehten in Miesbach im Hinspiel einen 3:0 Rückstand und sicherten sich den Sieg in der Verlängerung. Der TEV war also auf Revanche aus. Trainer Zdenek Travnicek musste neben Nick Endress auch auf Felix Feuerreiter verzichten, der beruflich verhindert war. Im Tor begann Timon Ewert. Der TEV erwischte erneut einen Blitzstart und Bohumil Slavicek traf bereits nach 44 Sekunden auf Zuspiel von Christian Neuert. Slavicek traf an gleicher Stelle im Vorjahr beim Bayernligaeröffnungsspiel fünffach als der TEV mit 2:6 gewann. In der Folge gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo. Die besseren Chancen hatte dabei der TEV. Gegen Ende des ersten Drittels hatten beide Mannschaften Überzahl Möglichkeiten und eines davon nutzte Maximilian Dropmann zum 1:1. Er ließ in der 18.Spielminute mit seinem Schuss von der blauen Linie Timon Ewert keine Chance und somit ging es ausgeglichen in die Pause. Zu Beginn musste der TEV in Unterzahl agieren, hatte dabei aber durch Slavicek die große Chance zur Führung, aber die Scheibe wollte nicht über die Linie. Aber in der 26.Minute jubelte die Mannschaft von Zdenek Travnicek. Thomas März traf im Überzahl zum 1:2. Gleich im Anschluss gab es eine doppelte Strafe gegen die Hausherren aufgrund eines hohen Stockes, aber der TEV baute die Führung nicht aus. Die beste Möglichkeit hatte im Anschluss Patrick Asselin per Alleingang, aber er scheiterte an Johannes Wiedemann. Auch ein weiteres Überzahl für den TEV brachte keinen Treffer. Die beste Möglichkeit vergab man bei einer 3 auf 1 Situation. Rund zweieinhalb Minuten vor der Pause dann eine unschöne Aktion von den Hausherren. Nico Nieberle erwischte Christian Neuert mit dem Knie und bekam dafür fünf Minuten wegen Beinstellens. Es ging mit dem 1:2 in die Pause. In Überzahl gelang dem TEV kein Treffer, dafür ging es in der 47.Spielminute Schlag auf Schlag. Zunächst traf Benedikt Pölt zum 1:3, ehe Bohumil Slavicek den Doppelpack schnürte und 50 Sekunden später führte der TEV mit 1:4. Der TEV spielte ein sehr starkes Drittel und schnürte die Hausherren zum Teil regelrecht im eigenen Drittel ein. Es dauerte aber bis zur 58.Spielminute, ehe Slavicek seinen Hattrick vollendete und die Partie endgültig entschied. 40 Sekunden vor Ende betrieb Michal Petrak mit dem 2:5 noch etwas Ergebniskosmetik. Damit feierte der TEV einen wichtigen 2:5 Sieg in Buchloe und gewinnt das vierte Spiel in Folge Somit zieht der TEV gleich mit dem zweitplatzierten, den Peißenberg Miners, und am Sonntag kommt es um 18 Uhr im Miesbacher Eisstadion zur Neuauflage des Finales der Vorsaison. Der EHC Königsbrunn gastiert an der Schlierach und die Fans im Landkreis dürfen sich auf den nächsten Eishockey Leckerbissen freuen.
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Freitag 5.Januar 2024 22:44 Uhr
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Bericht: |
TEVM
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Autor: |
sh |
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Schweinfurt Mighty Dogs FAMILY-DAY BEIM EHC KLOSTERSEE UND DIE DOGS SIND ZU GAST
(BYL) 23. Spieltag: Zu Gast beim Oberliga-Absteiger EHC Klostersee. Die Grafinger mussten sich zuletzt zweimal geschlagen geben, konnten aber das Gastspiel am Freitag beim EC Pfaffenhofen knapp mit 4:5 für sich entscheiden. Zuvor verlor man beim HC Landsberg knapp mit 5:4 nach Verlängerung und anschließend das Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn mit 3:1. Nach 22 Spielen liegt der EHC aktuell mit 41 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz der Eishockey Bayernliga und somit einem Punkt hinter dem ESC Kempten, der den direkten Startplatz für die Play Offs bedeuten würde. Vor allem die Offensive der Grafinger um Kevin Walz, der bereits 44 Scorerpunkte erzielen konnte, ist in guter Form. Für die Mighty Dogs, die in ihren letzten drei Partien keine Punkte holen konnten, geht es weiterhin darum sich für die Abstiegsrunde in Form zu spielen. Dabei fielen die letzten beiden Spiele denkbar knapp aus: im letzten Heimspiel 23 und zuletzt nun beim ersten Heimspiel 24 verlor man jeweils mit 3:4 gegen Amberg bzw. Kempten. Punkte waren für die Mighty Dogs in beiden Spielen möglich. War es gegen Amberg noch der schwache Start, war es gegen Kempten die fehlende Kraft gegen Ende der Partie. In Grafing wird Semjon Bär auf den ein oder anderen Spieler verzichten müssen. Neben dem Langzeitverletzten Nils Melchior, werden auch die erkrankten Masel, Kleider und Esche nicht zur Verfügung stehen. Auch Sean Fischer kann die Reise nach Grafing aus privaten Gründen nicht antreten. Unabhängig der Verletzung von Max Klughardt (Förderlizenzspieler der Selber Wölfe), wird der Shooting-Star ohnehin nicht zur Verfügung stehen, da er eigentlich mit seinem DNL-Team auf dem Eis gestanden wäre. Abermals also treten die Mighty Dogs mit einem Mini-Kader die Reise an und wollen dennoch das Spiel offen gestalten. Sicherlich keine leichte Aufgabe beim EHC Klostersee, aber dennoch nicht unmöglich. Für den Gastgeber geht es nicht nur darum, bei seinem Aktionsspieltag (Family-Day) einen guten Eindruck bei seinen Zuschauer zu hinterlassen, sondern auch jeden Punkt für die direkten Play-Off Plätze zu sammeln. Mit einer Niederlage gegen Schweinfurt und gleichzeitig würden die Kempten und Co gewinnen, wäre der Abstand wieder größer und das erhoffte Ziel PlayOff rückt wieder ein kleines Stück in die Ferne. Spielbeginn gegen den EHC-Klostersee ist am Sonntag, den 07. Januar bereits 15:00 Uhr in der Eisporthalle Grafing bei München. Übertragen wird das Spiel seitens des EHC Klostersee auf SpradeTV.
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Samstag 6.Januar 2024 13:37 Uhr
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Bericht: |
ERVS
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Autor: |
imd |
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ERV Schweinfurt AM ENDE FEHLTE DIE KRAFT
(BYL) Die Mighty Dogs Schweinfurt beendeten das alte Jahr mit einem Heimspiel und begannen es mit einem. Und beide Spiele hatten das selbe Ergebnis am Ende und die Mannen um Semjon Bär standen nach hartem Kampf mit leeren Pfoten da. Vor dem Spiel fiel kurzfristig mit starker Erkältung noch Lucas Kleider aus und machte aus fünf Verteidigern nur noch deren vier. Mit Melchior (verletzt), Esche und Masel (beide erkrankt) vielen weitere Spieler für das Heimspiel gegen den ESC Kempten aus. Bei den Gästen fehlte unter anderem der Topscorer Kokoska. Wie beim Spiel gegen Amberg gingen auch diesmal die Gäste wieder früh in Führung und nach nicht mal zwei Minuten stand es 0:1 für den ESC Kempten, wo der ehemalige Schweinfurter Pascal Kröber mit an Bord war. Die Führung hielt gerade einmal zwei Minuten und sieben Sekunden, ehe das erste mal die heimischen Fans im Icedome jubelten. Daniel Herzog traf erstmalig für die Mighty Dogs auf Vorlage von Klughardt und Grüner. Fortan gehörte der Heimmannschaft das Spiel und übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. Sechs Minuten vor der ersten Pause erhöhte Nils Münzberg mit seinem ersten Saisontreffer auf 2:1 und somit drehten die Dogs das Spiel. Der Jubel war noch nicht ganz verflogen, ließ Tomas Cermak nach weiteren dreizehn Sekunden die Fans jubeln und schraubte den Spielstand auf 3:1, was gleichzeitig dann auch der Pausenstand war. Zuvor nahm Gästecoach Sven Curmann seine Auszeit, um die Sharks wachzurütteln. Die Auszeit im ersten Drittel und auch die Drittelpause zeigte dann nach und nach Wirkung beim ESC und die Gäste wurden allmählich Stärker. Beide Seiten entwickelten ihre Chancen auf ein weiteres Tor, wobei ein Tor für die Hausherren zu einem möglichen 4:1 sicherlich gut getan hätte – auch mit Verlauf der schwindenden Kräfte. Benni Roßberg stand mehr und mehr im Blickpunkt und musste einige male sein Können unter Beweis stellen. Dennoch war Gästecoach Curmann mit seinen Sharks die ersten dreißig Minuten absolut unzufrieden, nicht zuletzt wahrscheinlich auch dadurch, dass man bis zur 27. Minute bereits vier Strafzeiten kassierte, während die Dogs bis dato ohne ausgekommen sind. Erstmalig saß Ewald in der 29. Minute auf der Bank, ehe danach noch zweimal Dylan Hood Platz nahm. Dies tat er dann in der 36. Spielminute und das konnte Schirrmacher im Powerplay nutzen und den umjubelten Anschlusstreffer zum 3:2 schießen. Im letzten Spielabschnitt gab es dann gefühlt nur noch eine Spielrichtung: auf das Tor von Benni Roßberg. Der Ausgleich oder gar ein Führungswechsel lag mehr mehr in der Luft. So war es dann auch Schäffler im Dress der Sharks, der die Hoffnung der Dogs auf Punkte zunichte machte. Erst sein Ausgleich zum 3:3 in der 50. Spielminute und 120 Sekunden später dann der sehr umjubelte Führungstreffer zum 3:4. Natürlich bäumten sich Hood, Cermak, Heckenberger und Co sich gegen die drohende Niederlage auf, aber auch das ziehen von Roßberg für einen weiteren Feldspieler brachte nichts mehr und somit ging das zweite Heimspiel in Folge mit 3:4 an die jeweilige Gastmannschaft. Wie wichtig der Sieg für den ESC war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Mit nun 42 Punkten stehen man mit einem Punkt Vorsprung vor dem nächsten Gegner der Dogs, den EHC Klostersee, auf den sechsten Tabellenplatz. In Schlagdistanz auf Kempten sind neben Klostersse auch noch Amberg und Buchloe, die gerade mal sechs Punkte Rückstand aufweisen. Für die Mighty Dogs geht es am Sonntag in den Kreis Ebersberg zum EHC Klostersse, wo das Spiel bereits um 15 Uhr beginnt. Grund hierfür ist, dass der EHC ein Family Day abhält.
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Samstag 6.Januar 2024 13:37 Uhr
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Bericht: |
ERVS
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Autor: |
imd |
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ERC Lechbruck ERC Lechbruck besiegt Tabellenführer Sonthofen
(BLL) Paukenschlag in der Eishalle an der Hindelanger Straße in Sonthofen: Der ERC Lechbruck stoppt die Siegesserie des Aufstiegsfavoriten ERC Sonthofen und siegt vor 700 Zuschauern verdient mit 5:1. Am Sonntag wollen die Flößer gegen Ottobrunn nachlegen. Die Bulls haben mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass der ERC Lechbruck drei Punkte aus der altehrwürdigen Eishalle in Sonthofen an den Lech entführt. Die Lecher zeigten von Anfang an eine starke kämpferische Leistung und kauften den Oberallgäuern, aus einer kompakten Defensive heraus, gepaart mit intensivem Körpereinsatz, den Schneid ab. Der Tabellenführer konnte sich nicht wie gewohnt entfalten und hatte Probleme mit dem konsequenten Abwehrverhalten des ERC. Fanden die Hausherren dann doch einmal eine Lücke, war Markus Echtler im ERC-Tor auf dem Posten. So auch in der 9. Minute, als Echtler in höchster Not mit einer Glanztat einen Sonthofener Angriff entschärfte. In der 14. Minute mußte Maxime Danis für zwei Minuten in die Kühlbox und die Bulls konnten das Powerplay durch Vladimir Kames zum 1:0 nutzen (15.). Die Lecher hatten auch ihre Chancen, doch zunächst ohne zählbaren Erfolg. Kurz vor Drittelende bekam Sonthofen eine 5-Minuten-Strafzeit wegen Beinstellen ausgesprochen und rettete die 1:0-Führung in die Pause. Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts zogen die Hausherren eine weitere Strafzeit und Lechbruck ließ sich nicht zweimal bitten: Marcus Köpf sorgte in 5 gegen 3-Überzahl für den mittlerweile verdienten Ausgleich (22.). Jetzte drehten die Flößer auf: Ebenfalls in der 22. Minute schoß Maxime Danis den ERC mit 2:1 in Führung. In der 24. Minute spielten die beiden ERC-Kanadier mit der Sonthofener Abwehr Katz und Maus: Gabriel Larivière-Piché tankte sich bis vor das gegnerische Tor durch, stand frei vor Bulls-Keeper Stadelmann, legte dann mustergültig auf Maxime Danis auf, der nur noch ins leere Tore einschieben mußte – 3:1 für den ERC Lechbruck (24.). In der Sonthofener Eishalle wurde es nun sehr ruhig. Das erfolgsverwöhnte - sehr faire - Publikum konnte kaum glauben was dort auf dem Eis zu sehen war. Die Flößer dominierten nun das Geschehen und ließen nicht locker. Der nächste Tiefschlag für den Tabellenführer sollte nicht lange auf sich warten lassen: In der 27. Minute erhöhte Maxime Danis mit seinem dritten Treffer an diesem Abend auf 4:1 für Lechbruck. Sonthofen versuchte nun mit aller Macht den Druck zu erhöhen, aber der ERC zeigte sich sehr stabil und konnte die Führung in die zweite Pause mitnehmen. Sonthofen versuchte in den letzten zwanzig Minuten mit aller Macht ein Comeback zu erzwingen. Wütende Angriffe der Bulls erstickten aber meist bereits im Ansatz. Denn der ERC störte früh und war defensiv sattelfest. Die Hausherren bissen sich am Lechbrucker Abwehrriegel die Zähne aus und die Flößer ihrerseits tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor der Hausherren auf. Die Uhr lief für den ERC und mit jeder verstrichenen Minute rückte der Überraschungserfolg näher. Fünf Minuten vor dem Ende zog Sonthofen eine Auszeit und nahm Torhüter Stadelmann für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Bulls-Trainer Wahl ging damit volles Risiko, doch der Schuss sollte nach hinten losgehen. Christoph Pfeiffer fing die Scheibe im eigenen Drittel ab, spielte auf Lukas Zugmaier, der dann in aller Ruhe von der eigenen blauen Linie ins leere Sonthofener Tor einnetzte – 5:1 für den ERC (56.). In den letzten Minuten spielten die Flößer clever und ließen keine größeren Torchancen der Oberallgäuer mehr zu. Der ERC brachte den verdienten Auswärtssieg souverän über die Zeit, schaffte damit eine Riesenüberraschung und das Comeback im Kampf um den achten Tabellenplatz, der zu den Play-Offs berechtigt. Was dieser Sieg wirklich wert ist, stellt sich dann am Sonntag heraus. Dann treffen die Flößer auf den direkten Konkurrenten ERSC Ottobrunn. Gelingt auch gegen Ottobrunn ein Sieg, dann ist der ERC Lechbruck wieder dick im Geschäft. Und das ist das erklärte Ziel.
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Samstag 6.Januar 2024 14:20 Uhr
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Bericht: |
ERCL
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Autor: |
ms |
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ERC Sonthofen Sonthofen verliert 1:5 gegen Schlusslicht Lechbruck und bleibt Erster
(BLL) Es war ein gebrauchter Abend für den ERC Sonthofen: Zum Auftakt der Halbfachrunde setzte es gegen den Tabellenletzten ERC Lechbruck mit dem 1:5 die erste Heimniederlage der Saison. Aufgrund einer taktisch starken Leistung war der Sieg für die „Flößer“ am Ende verdient. Bei den Schwarz-Gelben lief am Freitagabend wenig zusammen. Trotz der Schlappe bleiben die Sonthofer aber Tabellenerster. Dass es für den ERC Sonthofen nicht so ein Spaziergang werden würde wie Ende November, als die Mannschaft von Trainer Vladi Kames und Helmut Wahl die Lechbrucker mit 10:1 vom heimischen Eis fegte, war Verantwortlichen und Spielern aufgrund einer ansteigenden Formkurve der Gäste in den vergangenen Partien bewusst. Dass nach 60 Minuten aber für alle sichtbar ein 1:5 auf der Anzeigentafel zu lesen und damit die erste Heimschlappe der Saison besiegelt war – damit hatten vor der Partie sicherlich nur die Allerwenigsten der über 700 Zuschauer im Eisstadion an der Hindelanger Straße gerechnet. Allerdings verdienten sich die „Flößer“ diesen Sieg am Ende aufgrund einer taktisch reifen Leistung. Die Sonthofer begannen mit Calvin Stadelmann im Tor und brauchten einige Minuten, um in der Partie anzukommen. Die Gäste aus Lechbruck agierten aus einer kompakten Defensive heraus und ließen der sonst so pfeilschnellen Offensive der Schwarz-Gelben wenig Raum zur Entfaltung. Der ohnehin groß gewachsene und stämmige Abwehrverbund der Lechbrucker erledigte seinen Job gewissenhaft. Sicherlich auch ein Grund, warum der schwarz-gelbe Motor nicht so recht auf Betriebstemperatur kommen konnte. Zwar durften die Zuschauer in der 15. Minute jubeln, als Vladi Kames auf Vorlage von Kapitän Marc Sill mit einem satten Schuss von der blauen Linie das 1:0 erzielte. Doch Lechbruck hatte einen Matchplan – und den zogen sie konsequent durch. Nachdem Calvin Stadelmann in der 18. Minute mit einem starken Save den Ausgleich verhindern und sein ganzes Können unter Beweis stellen konnte, setzte es 43 Sekunden vor Drittelpause eine Fünf-Minuten-Strafe für Jonas Gotzler wegen Beinstellens. Nach nur 24 Sekunden im zweiten Abschnitt kam es für den ERC noch dicker: Nicolas Neuber wanderte wegen Behinderung in die Kühlbox. Und so konnten die „Flößer“ volle zwei Minuten bei 5 zu 3-Überzahl agieren. Es dauerte nur 45 Sekunden, bis die Gäste in Person von Marcus Köpf den Ausgleich markierten. 35 Sekunden später erzielte Lechbruck – weiter in numerischer Überlegenheit – durch Maxime Danis sogar die Führung. Der Doppelschlag saß tief, und fortan schien sich Nervosität in den Reihen der Schwarz-Gelben breit zu machen. Denn nur zwei Minuten später war es erneut Danis, der mit seinem zweiten Treffer das 3:1 schoss, um weitere zwei Zeigerumdrehungen darauf sogar das 4:1 zu markieren. Schweigen im sonst so stimmungsvollen Eisstadion. Den Sonthofern war der Wille und der Einsatz nicht abzusprechen – allerdings passte an diesem Abend nichts zusammen: Pucks versprangen oder fanden erst gar nicht ihren Empfänger, Schüsse wurden geblockt oder segelten am Tor ins Fangnetz. Und Lechbruck? Sie schauten sich die schwarz-gelbe Bemühungen in aller Ruhe an und formierten mit allen fünf Feldspielern einen schier unüberwindbaren Schutzwall vor Keeper Markus Echtler. Vor allem setzten sie immer wieder körperliche Nadelstiche, indem sie die Heimmannschaft in kräftezehrende Zweikämpfe verstrickten und die Sonthofer damit vom eigenen Kasten fernhielten. Der ERC versuchte alles, um irgendwie zurück ins Spiel zu finden und das Momentun auf seine Seite zu ziehen. Ein Drei-Tore-Rückstand ist im Eishockey schließlich keine unlösbare Aufgabe. Aber irgendwie klebte bei allen Spielern heute das Scheibenpech am Schläger. Die wenigen, selbst klarsten Einschussmöglichkeiten blieben ungenutzt. Fünf Minuten vor Ende zog das Trainergespann den letzten Joker aus dem Ärmel und holte Keeper Calvin Stadelmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. 40 Sekunden später netzte Lukas Zugmaier zum finalen 5:1 aus Gästesicht ein – auch das passte ins Bild dieses gebrauchten Abends. Zwar gewannen die Eisbären Burgau ihr Heimspiel gegen den SC Forst mit 5:2, da die Sonthofer vor dem Spiel vier Punkte Vorsprung hatten, bleiben sie nun mit einem Punkt Vorsprung Tabellenführer. Weiter geht es für den ERC am nächsten Freitag, 12. Januar, mit einem schweren Auswärtsspiel ausgerechnet beim Tabellenzweiten Burgau. Auftaktbully ist um 20 Uhr. Beide Duelle in der Hauptrunde konnten die Sonthofer für sich entscheiden. In besonderer Erinnerung ist das denkwürdige 12:1 in Burgau am zweiten Spieltag geblieben. Anfang Dezember gewann der ERC dann auch sein Heimspiel, wenn auch hart umkämpft, mit 4:3 nach Verlängerung.
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Samstag 6.Januar 2024 10:19 Uhr
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Bericht: |
ERCS
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Autor: |
nb |
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Waldkraiburg Löwen Weihnachtspause beendet: Löwen starten neues Jahr gegen Moosburg
(BLL) Etwas früher als ursprünglich geplant geht es für den EHC Waldkraiburg im neuen Jahr wieder aufs Eis. Mit Bekanntwerden der verlängerten Vorrunde war das erste Spiel der Löwen im Jahr 2024 am 12.01.2024 angesetzt, Gegner: Moosburg. Aufgrund der gesperrten Waldkraiburger Eishalle im Dezember des nun vergangenen Jahres, gibt es für die Löwen noch ein Nachholspiel am 07.01. zu spielen. Gegner ist, um 17:15 Uhr in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena ebenfalls der EV Moosburg. Für den EV Moosburg sieht es in der aktuellen Landesliga-Saison alles andere als rosig aus. Konnten sie anfangs noch regelmäßig Siege einfahren, unter anderem auch respektabel gegen die „Aibdogs“ aus Bad Aibling, so verloren sie ihre letzten sechs Partien allesamt. Entsprechend dieser Ergebnisse und der Tatsache aktuell im Schnitt zwei Spiele hintendran zu sein, steht der EVM aktuell als Schlusslicht in der Tabelle mit mageren zehn Punkten. Vielleicht auch aus diesem Grund rüsteten die Dreirosenstädter kurz vor dem Weihnachtsfest personell noch einmal auf. Vom EV Pfaffenhofen aus der Bayernliga kam der 29-jährige Angreifer Dominik Thebing, welcher helfen soll die Torausbeute zu erhöhen. Die Löwen trafen in dieser Saison bereits einmal auf den EV Moosburg. Zwischen Isar und Amper hagelte es zehn Tore – allesamt in das Netz der Moosburger. Ob dieses Kunststück am kommenden Sonntag wiederholt werden kann, bleibt abzuwarten. Lange war die Pause der Lederer-Truppe zwischen dem 7:3-Sieg gegen Trostberg am 26.12.2023 und es ist durchaus denkbar, dass es einige Minuten der Findung benötigt. Minuten, die Moosburg nutzen könnte, um es den Löwen schwer zu machen. Der Verein indes hofft, neben einem Sieg, auch auf eine Fortsetzung der zuletzt starken Zuschauerzahlen. Mit rund 1000 Zusehern beim Spiel gegen Trostberg konnte man zeigen, dass das Eishockey und die Lust darauf, in Waldkraiburg ungebrochen scheint.
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Freitag 5.Januar 2024 07:00 Uhr
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Bericht: |
EHCW
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Autor: |
aha |
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Pforzheim Bisons Vorbericht
(LLBW) Bald ist es soweit! Die lang ersehnte Heimpremiere der Bisons steht bevor. Am kommenden Sonntag, den 07.01.2024, treffen wir in unserem ersten Heimspiel auf die 1b des EHC Freiburg. Ein spannendes Duell erwartet uns gegen eine Mannschaft, die bisher 3 Siege und 5 Niederlagen verzeichnet und auf dem 7. Platz steht. Die Bisons hingegen konnten in 6 Spielen bereits 5 Siege einfahren und möchten diesen Erfolg vor unseren eigenen Fans fortsetzen. Es ist an der Zeit, unsere Mannschaft vor einer tollen Kulisse spielen zu sehen. Endlich habt auch ihr die Chance, eure Jungs auf heimischem Eis anzufeuern! Seid dabei und unterstützt die Bisons mit eurem Enthusiasmus. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die unser Team zum Sieg treibt! Auf ein aufregendes erstes Heimspiel und eine erfolgreiche Premiere!
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Freitag 5.Januar 2024 11:37 Uhr
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Bericht: |
CFRP
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Autor: |
em |
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NEWS Landesverbände Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen / Rheinland-Pfalz |
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Eisadler Dortmund Heimniederlage gegen Bergisch Gladbach zum Jahresauftakt!
(RLW) Vor erneut knapp 900 Zuschauern mussten sich die Eisadler Dortmund am Freitagabend im heimischen Eissportzentrum Westfalen den Gästen vom ESC Bergisch Gladbach mit 2:5 (0:2,1:1,1:2) geschlagen geben. Die Real Stars konnten bereits früh in der 5. bzw. 6. Minute mit zwei Toren in Führung gehen. Die Eisadler brauchten eine Zeit um in die Partie zu kommen, konnten im zweiten Drittel auch auf 1:2 verkürzen, aber gerade als der Ausgleich möglich war, zeigten sich die Gäste zielsicherer und erhöhten auf 1:3. Auch in den letzten Zwanzigminuten steckten die Eisadler nicht auf und kamen noch einmal auf 2:4 heran, aber Bergisch Gladbach setzte sich am Ende verdient mit 5:2 durch. Bedingt durch das Fehlen des gesperrten Brayden Dale und des erkrankten Kevin Thau, sowie einigen Langzeitverletzten fehlte es bei den Eisadlern an Durchschlagskraft im Angriff, zumal sich Robin Loecke beim Abschlusstraining einen Tag zuvor ebenfalls eine schwerwiegende und längerfristige Verletzung zugezogen hatte. So mussten die Angriffsreihen komplett neu zusammengestellt werden. Deshalb dauerte es bis zur 9. Spielminute, bevor die Eisadler ihre erste Torchance verbuchen konnten. Im zweiten Abschnitt agierte das Dortmunder Team dann druckvoller und hatte mehr Möglichkeiten. So konnten sich die Eisadler auch in der 27. Minute mit dem Treffer von Kevin Trapp zum 1:2 belohnen, aber gerade als in der 37. Minute eine gute Ausgleichsmöglichkeit nicht genutzt werden konnte, waren die Gäste im Gegenzug beim 1:3 zwingender. Im letzten Drittel hatten die Real Stars wieder den besseren Start und schafften in der 42. Minute im Nachstochern das 1:4. In der 44. Minute keimte aus Eisadler Sicht noch einmal etwas Hoffnung auf, als der Herner Förderlizenzspieler Leon Kotke, ebenfalls im Nachschuss, auf 2:4 verkürzen konnte. Diese Hoffnung machte aber das 2:5 der Real Stars vier Minute später zunichte. Die Eisadler probierten weiterhin alles, aber zu mehr reichte es an diesem Abend nicht. Am Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Eisadler. Dann müssen sie ab 18 Uhr beim Tabellenführer, den Ratinger Ice Aliens, antreten.
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Samstag 6.Januar 2024 09:51 Uhr
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Bericht: |
EAD
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Autor: |
tb |
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Ratinger Ice Aliens Klarer Erfolg in Troisdorf! (RLW) Mit einem eindeutigen 12:1- Sieg kehrten die Ice Aliens gestern Abend aus Troisdorf zurück. Ohne Hodi, Kielbasa und Busse, dafür mit Neuzugang Verkroost, traten die Ice Aliens ihre Auswärtspartie an. Nach einer zehnminütigen Anfangsphase ohne Tor eröffnete Hanke in Überzahl den Torreigen. Kurze Zeit später kam Troisdorf zum einzigen Treffer durch Wonde, doch nur 21 Sekunden nach dem Ausgleich sorgte Nemec postwendend wieder für die Führung. Bis zur Pause erhöhten Tobi Brazda und Clemens auf 4:1. Im zweiten Drittel gaben die Ice Aliens weiter den Takt vor. Erneut Tobi Brazda, Onckels in Überzahl (die Ice Aliens blieben im Spiel ohne Strafminute), Grein mit seinem ersten Tor der Saison, Lamers und Tim Brazda stellten auf 9:1 nach 40 Minuten. Im letzten Abschnitt Torwartwechsel bei beiden Teams. Lukas Schaffrath nun bei den Ice Aliens für Christoph Oster im Tor und es fielen noch drei weitere Treffer. Bleyer, Verkroost (erster Treffer für den Neuzugang) und nochmal Clemens erhöhten auf 12:1. Der Fokus liegt jetzt auf dem morgigen Sonntag. Das Spitzenspiel steht an gegen die Eisadler aus Dortmund. Die Ice Aliens erwarten eine hart umkämpfte und enge Partie und hoffen auf viele Zuschauer. Die Dauerkarteninhaber der DEG zahlen zu diesem Spiel nur 8,- Euro ermäßigten Eintritt. Kommt zahlreich und unterstützt die Mannschaft. Bis morgen.
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Samstag 6.Januar 2024 10:50 Uhr
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Bericht: |
RIA
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Autor: |
us |
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NEWS Nachwuchs-Eishockey Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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U20-WM Tag 9: Die USA sind neuer Weltmeister, Tschechien holt Bronze
Mit den Finalspielen endete am Freitag die U20-EM in Göteborg/Schweden. Die USA sind neuer Weltmeister, dass kleine Finale ging an Tschechien. Spiel um den 3. Platz: Tschechien – Finnland 8:5 (1:2/2:3/5:0) Tschechien gewinnt mit zwei WM-Rekorden Beide haben sich die Teilnahme an diesem kleinen Finale verdient. Die ersten guten Angriffe kamen von den Tschechen und sie hatten auch die ersten Chancen. Erst nach einigen Minuten kamen auch die Finnen zu einem ersten Torabschluss. Nach sieben Minuten machten sie es besser, ein Schuss von Rasmus Kumpulainen ging durch und Tschechiens Torhüter Michael Hrabal war geschlagen. Die Tschechen hatten sich kaum vom Gegentor erholt, da schoss Jani Nyman den Puck ins kurze Eck und Tschechien wechselte nach acht Minuten den Torhüter. Jakob Vondras übernahm nun und er musste gleich ein Powerplay der Finnen überstehen. Nun war Finnland überlegen, auch wenn es zunächst keinen weiteren Treffer gab. Und nach 14 Minuten hatten die Tschechen Glück, ein Schuss der Finnen landete am Metall. Die erste Strafe gegen Finnland brachte Tschechien wieder ins Spiel. Acht Sekunden dauerte es, dann schoss Jiri Kulich einen Querpass an Torhüter Niklas Kokko vorbei ins Tor und es stand nach 17 Minuten 1:2. Tschechien war zwar wieder im Spiel, die Anfangsphase des 2. Drittels ging allerdings klar an Finnland. Sie übten viel Druck aus und die Tschechen kamen kaum zu eigenen Angriffen. Erst das zweite Powerplay brachte den Tschechen Entlastung und den Ausgleich. Jakub Stancl zog ab und es stand nach 29 Minuten zum 2:2. Doch 15 Sekunden späte führte Finnland wieder. Konsta Helenius stand am langen Pfosten völlig frei und konnte einen Querpass zur Führung verwerten. Und weitere 19 Sekunden später stand es 2:4, Lenni Hämeenaho traf für die Finnen. Auch Finnland kam in diesem Drittel zu einem Powerplay und das nutzte Lenni Hämeenaho, um mit einem Alleingang nach 35 Minuten auf 2:5 zu erhöhen. Finnland bekam noch ein weiteres Powerplay, kassierten dabei aber das 3:5. Ondrej Becher wurde auf die Reise geschickt und er verwandelte 55 Sekunden vor der Pause zum 3:5. So hatten sie nach 40 Minuten noch ein wenig Hoffnung, das Spiel im letzten Drittel noch drehen zu können. Tschechien versuchte im letzten Drittel Druck aufzubauen, aber die Finnen standen hinten gut und so kamen sie kaum durch. Nach 45 Minuten waren sie aber wieder dran, in Überzahl hämmerte Jiri Kulich den Puck ins Tor und es stand 4:5. Die letzten 116 Sekunden gehen in die WM-Geschichte ein, denn die Tschechen stellten gleich zwei neue Rekorde auf. 116 Sekunden vor dem Ende konnte Ondrej Becher den Ausgleich erzielen, hier hatten die Tschechen den Torhüter gezogen. 15 Sekunden später traf Tomas Hamara zum 6:5 und 31 Sekunden später traf Dominik Rymon ins leere finnische Tor. Finnland spielte weiter ohne Torhüter und das führte zwei Sekunden später zum 8:5 durch Ondrej Becher. Vier Tore in 50 Sekunden und zwei Tore in zwei Sekunden bedeuteten ein doppelter Rekord für die Tschechen, die am Ende mit 8:5 gewannen. Finale: USA – Schweden 6:2 (1:0/2:2/3:0) Starke US-Boys holen sich den Titel Die beiden besten Teams der WM haben sich bis ins Finale gespielt und es versprach ein spannendes Spiel ohne klaren Favoriten zu werden. Es wurde das erwartet intensive Spiel, wobei beide Teams zunächst nicht viele Chancen hatte. Die besseren hatten die Schweden, von den USA kamen noch nicht viele Angriffe. Ein Powerplay de Schweden erhöhte den Druck, nur der Treffer fiel nicht. Erst in der zweiten Hälfte des Drittels kamen die USA besser ins Spiel und drei Minuten vor der Pause konnte Gabe Perreault bei einer angezeigten Strafe gegen Schweden eine Schuss von der blauen Linie abfälschen und so Torhüter Hugo Hävelid 1:0 überwinden. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Schweden drückte auch zu Beginn des 2. Drittels und nach 23 Minuten gelang der Ausgleich. Otto Stenberg fälschte einen Schuss ab und auch Trey Augustine im Tor der USA war geschlagen. Die USA versuchten mitzuspielen, viel ließen die Schweden aber wieder nicht zu. Eine davon saß dennoch, Isaac Howard traf in der 30. Minute nach einem Break und die SUA führten wieder. Und während Schweden seine wenigen Chancen weiter nicht nutzen konnte, kam Isaac Howard nach 35 Minuten zu seinem zweiten Treffer. Er schoss Schwedens Torhüter an und es stand 3:1. Schweden kam in der letzten Minute des Drittels zu einem Powerplay und fünf Sekunden vor der Sirene landete ein Schlagschuss von Jonathan Lekkerimäki im Tor der USA und es stand zur Pause 3:2. Der WM-Gastgeber konnte auch zu Beginn des letzten Drittels viel Druck ausüben, wurden dann aber kalt erwischt. Zeev Buium konnte nach 79 Sekunden nach einem Bullygewinn im Drittel der Schweden mit einem Schlagschuss das 4:2 erzielen und die USA waren wieder näher am WM-Titel. Zwar versuchten die Schweden weiter wieder zum Anschluss zu kommen, eine 2+2-Strafe bremste sie allerdings nach 47 Minuten aus. Einen Treffer kassierten die Skandinavier zwar nicht, aber es waren wieder vier Minuten von der Uhr. Doch auch komplett gelang es den Schweden nicht das Spiel zu drehen. Stattdessen erkämpften sich die USA im Drittel der Schweden den Puck und Ryan Leonard schoss drei Minuten vor dem Ende das 5:2. Schweden nahm 207 Sekunden vor dem Ende den Torhüter vom Eis und 17 Sekunden späte sorgte Rutger McGroarty mit dem 6:2 für die Entscheidung. Das Spiel endete leider mit einer kleinen Auseinandersetzung und so erlebten einige Spieler die Schlusssirene auf der Strafbank. Damit holen sich die USA den sechsten WM-Titel in dieser Altersklasse und sie haben alle sieben Spiele gewonnen. Schweden hat nun ein Dutzend Silbermedaillen geholt. MVP: Jonathan Lekkerimäki (SWE) Beste Spieler des Turniers: Tor: Hugo Hävelid (SWE) Abwehr: Axel Sandin-Pellikka (SWE) Angriff: Cutter Gauthier (USA) All Star Team: Tor: Hugo Hävelid (SWE) Abwehr: Theo Lindstein (SWE), Lane Hutson (USA) Angriff: Jiri Kulich (CZE), Jonathan Lekkerimäki (SWE), Cutter Gauthier (USA)
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Freitag 5.Januar 2024 22:18 Uhr
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Bericht: |
NIS
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Autor: |
ns |
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