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Januar 26
              
Januar Bad Tölz
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Nolan Gardiner verlässt das Bayernliga-Schlußlicht. Der 27-jährige Kanadier hat um Auflösung seines Vertrages gebeten, da er seine mögliche Leistung nicht abrufen konnte und die Gesamtsituation für ihn belastend war. Trotz seiner guten Scorerwerte von 15 Toren und 21 Vorlagen aus 26 Spielen galt Gardiner bei den Fans als nicht unumstritten. Die Verantwortlichen sind bereits auf der Suche nach einem neuen Kontingentspieler
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Die GEG füllt ihren Kader weiter auf. Lester Brown ist ein weiterer Neuzugang in Grefrath. Der 34-jährige Niederländer mit amerikanischen Wurzeln gilt als Allrounder. In den letzten 2 Jahren spielte er in der nordamerikanischen FPHL. Davor ging er in der zweithöchsten holländischen Liga, sowie in der BeNe League aufs Eis
 
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Dominik Gutjahr verstärkt ab sofort die Defensive des EHC. Der 24-jährige Mannheimer spielte in den vergangenen drei Jahre für die EG Diez-Limburg in der Oberliga, BeNe-League und in der Central European Hockey League
  
ESV Kaufbeuren
(DEL2)  Der EHC Red Bull München hat Stürmertalent Vadim Schreiner mit einer Förderlizenz für seinen Heimatverein ausgestattet. Der 20-Jährige spielte in den letzten Jahren bei Red Bull Salzburg in der höchsten österreichischen Liga, sowie in der Alps Hockey League und im Nachwuchs
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Eisbären haben den Vertrag mit Trainer Tobias Stolikowski um eine weitere Spielzeit verlängert. Der 42-Jährige, der zudem auch als sportlicher Leiter fungiert,  stand in der letzten Saison noch an der Bande der Hannover Scorpions
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Verteidiger Jeremy Gervais hat um Vertragsauflösung gebeten und wird aus beruflichen Gründen nach Nordamerika zurückkehren. Verletzungsbedingt muss die EGDL wohl künftig auch auf Stürmer Emil Gabrielson verzichten. Mit Timothy Kim gibt es aber bereits Ersatz. Der 21-jährige Kanadier mit koreanischen Wurzeln spielte zuletzt in der SPHL für die Fayetteville Marksmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Schwaben haben sich nochmal auf der Torhüterposition abgesichert. Die Schwenninger Wild Wings haben Bruno Cicek mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 19-Jährige gehört zum erweiterten DEL-Kader und spielt im DNL-Team des SERC
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Angreifer Patrick Latusek und Pawel Kuszka, die beide erst zu Saisonbeginn zum GSC kamen, haben um Auflösung ihrer Verträge gebeten. Beide haben jeweils acht Spiele bestritten und blieben dabei ohne Scorerpunkte
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Anthony Marrone muss wegen einer Unterkörperverletzung bis auf Weiteres pausieren. Mehrere Wochen müssen die Füchse auch auf Verteidiger nils Elten verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung operiert werden muss
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC Kempten hat den Vertrag Stürmer Filip Kokoska um zwei weitere Jahre verlängert. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche kam vor drei Jahren aus Südtirol zu den Sharks. In der laufenden Saison konnte er bereits in 22 Spielen beachtliche 55 Scorerpunkte erzielen, womit er zweitbester Scorer im Team ist
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben mit Roni Salmenkangas einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 26-jährige Finne spielte in den letzten Jahren in der ndoramerikanischen College-Liga NCAA und in der vergangenen Saison in der SPHL für Quad City Storm
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Stürmer Kevin Schinko hat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Ausserdem wird auch Verteidiger Markus Duchenko den EVD verlassen und aus beruflichen Gründen eine Pause einlegen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Dienstag 30.Januar 2024

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, landesliga Nordrhein-Westfalen, aus Rheinland-Pfalz, aus der Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
 

kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK trifft auf Towerstars - Joker erwarten am Dienstagabend ein ziemlich volles Haus gegen Ravensburg

(DEL2)  Noch zehn Spieltage sind in der DEL2 zu gehen und die Tabellensituation wird in einer sowie schon engen Liga dabei immer spannender. Vom aktuell Tabellendritten Aus Ravensburg, dem Gegner der Joker am Dienstagabend und dem Tabellenelften Selber Wölfe liegen nur 9 Punkte unterschied. Der ESVK als vierter in der Tabelle hat gar nur sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Playdown-Platz. So erwartet die Fans in der energie schwaben arena morgen ab 19:30 Uhr also ein extrem spannendes Spiel um enorm wichtige Punkte.
Tickets:
Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich.
Der Kader der Joker:
ESVK-Trainer Daniel Jun kann nun wieder auf Simon Schütz zurückgreifen, der seine Sperre abgesessen hat. Verletzungsbedingt werden weiterhin Jacob Lagacé und Leon Sivic fehlen. Ansonsten sind alle Spieler nach aktuellem Stand einsatzfähig. Wobei wie bei vielen anderen Teams und im normalen Berufsleben auch, immer wieder Spieler mit Erkältungen herumplagen müssen.
Der Gegner der Joker:
Ravensburg Towerstars: Der Vorjahresmeister steht aktuell mit 69 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Am Sonntag ließen die Ravensburger mit einem 8:0 Auswärtssieg in Rosenheim aufhorchen und das obwohl Top-Torjäger Nick Latta (23 Saisontore) aufgrund einer Sperre nicht dabei sein konnte und deswegen auch die Partie in Kaufbeuren verpassen wird.  Top-Scorer in der Mannschaft von Trainer Gergely Majaross ist ex-Joker Charlie Saurault mit 44 Punkten aus 42 Spielen. Punktbester Defender der Towerstars ist Oliver Granz mit einem Saisontor, erzielt beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Clubs in der energie schwaben arena, sowie starken 27 Torvorlagen.
Live dabei aber nicht im Stadion:
Die Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt auf Sprade.TV zu sehen. Kurze Liveeindrücke von den Spielen aus der energie schwaben arena gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.  
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  16:29 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     pb


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
EISBÄREN BEWEISEN MORAL: REGENSBURG BESIEGT SPITZENREITER KASSEL HUSKIES NACH RÜCKSTAND MIT 4:3

(DEL2)  Mit einem starken Aufbäumen hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg auch das absolute Spitzenspiel der DEL 2 für sich entscheiden: Vor 4712 Zuschauern in der ausverkauften Donau-Arena rang der Tabellenzweite den Spitzenreiter Kassel Huskies mit 4:3 (2:1/0:2/2:0) nieder. Unter den Fans waren auch rund 1000 Anhänger der Gäste, die mit einem Sonderzug aus Hessen anreisten. Sie sahen, wie ihr Team zwar zwei Regensburger Führungen egalisierte: Jakob Weber hatte die EBR nach neun Minuten 1:0 in Front geschossen, Tristan Keck glich umgehend aus (10. Minute). Abbott Girduckis legte erneut für die Gastgeber vor (13.) – und erneut traf Keck zum 2:2, dieses Mal in Überzahl (28.). Als Daniel Weiß mit dem 3:2 die Schlittenhunde mit Ablauf des zweiten Drittels im Powerplay erstmals in Führung brachte, schien der dominante Favorit die Partie endgültig zu drehen. Doch Corey Trivino (52.) und Tariq Hammond (59.) verwandelten die Arena mit ihren Toren in ein Tollhaus und sorgten für den ersten Saisonsieg der Oberpfälzer über den ECK. Regensburg festigte dadurch Platz zwei (74 Punkte), Kassel führt die Rangliste trotz der Pleite nach wie vor souverän an (86). Schon am morgigen Dienstag, 30. Januar, haben die Domstädter ihr nächstes Heimspiel zu bestreiten: Ab 20 Uhr treten die Bietigheim Steelers in der Donau-Arena an (Vorbericht folgt). Weit über 3000 Karten sind bereits verkauft – zudem wird es eine ganz besondere Aktion geben: Gemeinsam mit dem Verein „Rengschburger Herzen e.V.“ laden die Eisbären Regensburg alle Menschen ein, für die ein Heimspielbesuch der Eisbären sonst finanziell nur schwer umzusetzen ist. Alle, die sich aus ihrem eigenen Empfinden heraus den Eintritt nicht leisten können oder soziale Leistungen beziehen (ganz egal ob Bürgergeld-Empfangende, (alleinerziehende Eltern), Rentner, Schülerinnen und Schüler, Flüchtlinge oder Großfamilien) kostenlos zu Heimspiel gegen Bietigheim kommen. Ein Nachweis ist nicht erforderlich (solange der Vorrat reicht – alle Infos: https://eisbaeren-regensburg.com/aktionspieltag-kostenlose-tickets-fuer-das-heimspiel-gegen-bietigheim). Tickets gibt es auch noch unter www.ebr.live
Nachbericht
Im Tor der Eisbären Regensburg startete im Heim-Spitzenspiel gegen den Ligaprimus Kassel Huskies Goalie Jonas Neffin, Tom McCollum nahm auf der Bank Platz. In der Verteidigung pausierten Xaver Tippmann und Patrick Demetz, im Sturm fehlten die verletzten Tomáš Schwamberger und Richard Diviš und Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga).
Die Gäste aus Hessen legten furios los und setzten das Team von EBR-Coach Max Kaltenhauser unter Druck – doch eine solide Verteidigung und ein stark haltender Neffin ließen die Startoffensive des großen Favoriten ins Leere laufen. Stattdessen legten die Domstädter vor: Einen ihrer ersten Angriffe nutzte Jakob Weber zum 1:0 (9. Minute). David Booth hatte den Verteidiger glänzend freigespielt. Doch die Führung hatte nur kurz Bestand: Nur 50 Sekunden später nutzten die Schlittenhunde ein Missverständnis in der Eisbären-Defensive zum stark vollstreckten 1:1-Ausgleich durch Tristan Keck (10.). Es war die ereignisreichste Phase des ersten Durchgangs, denn kurz darauf scheiterte David Booth mit einer großen Möglichkeit an Gäste-Keeper Philipp Maurer (12.). Und dennoch landete der Puck anschließend im Tor der Kassler. Corey Trivino umkurvte das Gehäuse mit einem Bauerntrick-Versuch und bediente Abbott Girduckis im Slot mustergültig: 2:1 (13.).
Nach dem ersten Seitenwechsel übernahmen dann die Huskies erneut das Zepter: 22:7 Schüsse verzeichnet die Statistik zugunsten der Hessen im zweiten Drittel – zwei davon fanden den Weg ins Regensburger Gehäuse und drehten die Partie für die Gäste. Erst war es erneut Keck, der in Überzahl mit einem punktgenauen Schuss neben den langen Pfosten traf (28.), dann brachte Daniel Weiß seine Farben mit Ablauf des zweiten Durchgangs im Nachsetzen erstmals in Führung – erneut im Powerplay (40.).
Mit toller Stimmung beider Fanlager auf den Rängen ging es mit einem knappen EBR-Rückstand ins entscheidende Schlussdrittel – und hier entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams. Schon in der 51. Minute hatte Booth den Ausgleich für die Donaustädter auf dem Schläger, doch der Puck landete nur am Pfosten. Mit einem starken Spielzug direkt vom Bully durch Girduckis stellte nicht einmal eine Zeigerumdrehung später Trivino für die Hausherren aber doch auf 3:3 (52.). Die Spannung stieg nun mit jeder Sekunde, beide Teams kamen zu guten Abschlüssen, doch die Torsteher hielten sich schadlos. Bis 97 Sekunden vor dem Ende: Booth nahm Maurer die Sicht und ein Schlenzer von Tariq Hammond fand den Weg ins Kreuzeck: Die Donau-Arena explodierte ob der späten Führung der Domstädter. Zwar nahmen die Gäste um Coach Bo Šubr umgehend ihre Auszeit und bei der nächsten Gelegenheit auch Maurer für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Doch sie schwächten sich wenig später selbst durch eine Strafzeit – die Eisbären gerieten nicht mehr unter Druck und feierten den 17 Sieg aus den jüngsten 21 Begegnungen vor den eigenen Fans... In diesem Zeitraum schlugen die EBR jeden Liga-Konkurrenten mindestens ein Mal. Es war der erste Saisonsieg im vierten Aufeinandertreffen gegen den großen Liga-Favoriten aus Hessen.
Durch den Erfolg blieben die Regensburger Tabellenzweiter der DEL 2 (74 Punkte), Kassel führt die Liga trotz der Niederlage weiterhin mit großem Abstand an (86). Schon am morgigen Dienstag, 30. Januar, treten die EBR erneut vor eigenem Publikum an – dann gastieren die Bietigheim Steelers ab 20 Uhr in der Donau-Arena (Vorbericht folgt). Weit über 3000 Tickets sind für die Begegnung bereits verkauft – zusätzlich steht eine ganz besondere Aktion an: Gemeinsam mit dem Verein „Rengschburger Herzen e.V.“ laden die Eisbären Regensburg alle Menschen ein, für die ein Heimspielbesuch der Eisbären sonst finanziell nur schwer umzusetzen ist. Alle, die sich aus ihrem eigenen Empfinden heraus den Eintritt nicht leisten können oder soziale Leistungen beziehen (egal ob Bürgergeld-Empfangende, (alleinerziehende) Eltern, Rentner, Schülerinnen und Schüler, Flüchtlinge oder Großfamilien) kostenlos zu Heimspiel gegen Bietigheim kommen. Ein Nachweis ist nicht erforderlich (solange der Vorrat reicht – alle Infos: https://eisbaeren-regensburg.com/aktionspieltag-kostenlose-tickets-fuer-das-heimspiel-gegen-bietigheim). Karten gibt es auch noch unter www.ebr.live
Statistik
Eisbären Regensburg – Kassel Huskies 4:3 (2:1/0:2/2:0)
Sonntag, 28. Januar 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: Startzeit Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Jonas Neffin (60:00) und Tom McCollum (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, André Bühler, Jakob Weber (4 Strafminuten), Korbinian Schütz, Lucas Flade und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid (2), David Booth, Abbott Girduckis (2), Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri (2), Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Kassel: Philipp Maurer (58:40) und Kristian Hufsky (beide Tor) – Andrew Bodnarchuk, Steven Seigo, Joel Keussen, Markus Freis, Rayan Bettahar, Maximilian Faber und Marco Müller (alle Abwehr) – Joel Lowry (2 Strafminuten), Jake Weidner, Louis Brune, Lois Spitzner, Carson McMillan, Yannik Valenti, Tristan Keck, Alec Ahlroth, Ryan Olsen (4), Pierre Preto, Daniel Weiß (2) und Hans Detsch (alle Sturm). – Trainer: Bo Šubr (Headcoach) und Jan Melichar (Assistent).
Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg – ausverkauft).
Schiedsrichter: Bastian Haupt und Jens Steinecke (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jakub Klima und Alexander Pletzer (beide Linesperson).
Strafminuten: Regensburg 10 – Kassel 8.
Tore
1. Drittel:
1:0 (9. Minute) Jakob Weber (David Booth, Sandro Mayr):
1:1 (10.) Tristan Keck (Alec Ahlroth);
2:1 (13.) Abbott Girduckis (Corey Trivino, Jakob Weber);
2. Drittel:
2:2 (28./PP1) Tristan Keck (Steven Seigo, Philipp Maurer);
2:3 (40./PP1) Daniel Weiß (Tristan Keck, Alec Ahlroth);
3. Drittel:
3:3 (52.) Corey Trivino (Abbott Girduckis);
4:3 (59.) Tariq Hammond (Marvin Scmid, Nikola gajovský).
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 2. Platz (74 Zähler aus 41 Partien/vorher 2.) – Kassel 1. Rang (86 Punkte aus 42 Spielen/vorher 1.).
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  15:41 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
DIENSTAGSSPIEL GEGEN BIETIGHEIM STEELERS: EISBÄREN REGENSBURG ERNEUT ZUHAUSE GEFORDERT

(DEL2)  Keine Pause für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Nach zwei harten Spielen am zurückliegenden Wochenende steht schon am morgigen Dienstag die nächste Aufgabe an. Ab 20 Uhr fordern die Bietigheim Steelers die Domstädter in deren heimischer Donau-Arena. Nach dem kräftezehrenden Sieg im Spitzenspiel gegen den Ligaprimus Kassel ein harter Prüfstein für den Tabellenzweiten aus der Oberpfalz (74 Punkte) – auch wenn die Gäste aus Baden-Württemberg auf dem 14. und damit letzten Platz der DEL 2 stehen (43). Weit über 3000 Karten sind für die Partie bereits weg, etliche weitere Hundert dürften durch eine ganz besondere Aktion hinzukommen: Gemeinsam mit dem Verein „Rengschburger Herzen e. V.“ laden die Eisbären Regensburg alle Menschen ein, für die ein Heimspielbesuch der Eisbären sonst finanziell nur schwer umzusetzen ist. Alle, die sich aus ihrem eigenen Empfinden heraus den Eintritt nicht leisten können oder soziale Leistungen beziehen (ganz egal ob Bürgergeld-Empfangende, (alleinerziehende Eltern), Rentner, Schülerinnen und Schüler, Flüchtlinge oder Großfamilien) können also kostenlos zum Heimspiel gegen Bietigheim kommen (solange der Vorrat reicht – alle Infos: https://eisbaeren-regensburg.com/aktionspieltag-kostenlose-tickets-fuer-das-heimspiel-gegen-bietigheim). Ein Nachweis ist nicht erforderlich. Tickets für die Begegnung gibt es selbstverständlich auch auf normalem Wege weiterhin unter www.ebr.live
Drei Mal kreuzten beide Teams bisher in der laufenden Saison die Schläger – immer behielt das Auswärtsteam die Überhand. Zwei Mal siegten die Donaustädter in Bietigheim (4:2 und 5:1), während die Steelers beim 6:5 nach Overtime zwei von drei Punkten aus der Donau-Arena entführten. Sechs Spiele verloren die Enzstädter zuletzt in Serie. Auch im ersten Spiel unter der Leistung des neuen Headcoaches Alexander Dück reichte es beim 1:3 beim EC Bad Nauheim nicht für Punkte. Dück, zuvor Co-Trainer, hatte unter der Woche Daniel Naud als führende Kraft an der Bande ersetzt. Er ist bereits der zweite Wechsel der Mannschaft aus dem Ellental auf dieser Position in der laufenden Saison.
Anhaltende Verletzungssorgen beim SCB
Der Erstliga-Absteiger tut sich seit Saisonbeginn in der DEL 2 schwer. Nach bislang 42 Partien stehen erst 15 Siege (davon fünf erst nach Overtime oder Penaltyschießen) und satte 27 Niederlagen (davon drei nach Verlängerung) zu Buche. Nach nur fünf Partien stand der Klub erstmals auf dem letzten Tabellenplatz – und gab die Rote Laterne seither (zwischenzeitlich) nur zwei Spieltage lang ab. Grund dafür ist mitunter auch das Verletzungspech, das den Baden-Württembergern schon die gesamte Saison treu bleibt. So absolvierte etwa Verteidigungs-Stütze und Ex-Regensburger Max Pommersberger noch keine einzige Partie in der laufenden Saison. Mit dem 36-Jährigen fehlt dem SCB ein Führungsspieler in der Abwehr, der es auf reichlich Erst- (knapp 100 Partien) und Zweitliga-Erfahrung (knapp 800) bringt. Auch Deutsch-Kanadier Ryker Killins, im Sommer für die Defensive nach einem starken Oberliga-Jahr vom SC Riessersee verpflichtet, verpasste bereits etliche Einsätze.
Und auch im Sturm fehlen immer wieder Leistungsträger: Die beiden kanadischen Kontingentspieler Ryan Gropp (18 Punkte) und Brett Welychka (23) konnten jeweils erst 23 Mal eingreifen. Auch ihr Landsmann Ryon Moser, der den deutschen Pass hat, sammelte erst 30 Einsätze (20 Zähler). Und auch Guillaume Naud, Sohn des kürzlich von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbundenen Daniel, zwangen Blessuren bislang in knapp der Hälfte der Bietigheimer Partien zum Zuschauen (24 Spiele, 15 Punkte). Der deutsch-kanadische Allrounder war (unter anderem gemeinsam mit Pommersberger) einer der wenigen Akteure, die dem Team auch nach dem Abstieg die Treue gehalten hatten.
Zahlreiche weitere (kurzfristige) Ausfälle sorgten mitunter dafür, dass die Bietigheimer zum Teil nur mit 14 oder 15 Feldspielern zu ihren Begegnungen antraten. Mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen sah der Start in 2024 eigentlich vielversprechend aus, doch danach folgten im Januar-Spielemarathon satte sechs Pleiten in Folge mit nur einem einzigen Zähler. Zuletzt reagierte der Klub und holte mit dem 31-jährigen Tschechen einen weiteren Kontingentstürmer an Bord. Bislang lief der Flügelspieler, der aus der zweiten Liga seiner Heimat ins Ellental kam, fünf Mal für die Steelers auf und bereitete dabei einen Treffer vor.
Die Offensive der Baden-Württemberger liegt mit 123 eigenen Toren fast genau im DEL-2-Durchschnitt (gut 125,7 pro Team). Der US-amerikanische Topscorer Jack Olin Doremus sammelte bereits 40 Torbeteiligungen, Deutsch-Kanadier Jackson Cressey und Kanadier Cole MacDonald (Als Abwehrspieler) stehen bei derer je 36. Mit Alexander Preibisch (30 Punkte) steht auch ein ehemaliger Nationalspieler für stete Gefahr. Und auch Lewis Zerter-Gossage (26), ein weiterer kanadischer Offensivmann mit deutscher Staatsbürgerschaft, stellt seine Qualitäten regelmäßig unter Beweis. Das Problem der Steelers ist indes vielmehr die anfällige Hintermannschaft: Der deutsch-kanadische Stammgoalie Olafr Schmidt und sein Backup Leon Doubrawa parieren zwar jeweils knapp 90 Prozent der gegnerischen Abschlüsse – doch mit 164 Gegentreffern stellt das Team dennoch die mit Abstand schlechteste Defensive der ganzen Liga. Und das, obwohl mit Kapitän Pascal Zerressen ein weiterer ehemaliger Nationalspieler und DEL-Leistungsträger im Kader steht. Auch etwa Killins, MacDonald, Deutsch-Kanadier Spencer Berry, der junge und Erstliga-erfahrene Niklas Heinzinger oder Talent Dennis Dietmann bringen theoretisch viel Qualität mit.
Fehlen werden den Eisbären auch in dieser Begegnung die beiden verletzten Angreifer Richard Diviš und Tomáš Schwamberger. Tickets gibt es unter www.ebr.live
Informationen zu den Spieltagen:
Von der Partie berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird am Dienstag ab 18 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen.
Einlass in die Arena beim Spiel gegen Bietigheim ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (18:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (18:15 Uhr).
Alle Informationen zum Freikarten-Sonderaktion für Bedürftige mit den „Rengschburger Herzen e. V.“ finden Sie unter: https://eisbaeren-regensburg.com/aktionspieltag-kostenlose-tickets-fuer-das-heimspiel-gegen-bietigheim
Tickets für das Heimspiel gibt es unter:
www.ebr.live
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  19:45 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Weite Auswärtsfahrt am Dienstag: Starbulls gastieren in Krefeld

(DEL2)  Ein desaströses Wochenende liegt hinter den Starbulls Rosenheim. Doch bereits am Dienstag steht der 43. Spieltag der DEL2 auf dem Programm – mit dem Rosenheimer  Auswärtsspiel in Krefeld. Es ist die mit – einfach – knapp 750 Kilometern weiteste Auswärtsfahrt der Starbulls. Beim ersten Mal Anfang November nahmen die Grün-Weißen dabei vom Niederrhein einen verdienten Punkt mit an die Mangfall.
Die Krefelder Pinguine sind mit Aufstiegsambitionen in die DEL in die Saison gestartet. Obwohl inzwischen (nach Boris Blank und Herbert Hohenberger) mit Greg Poss bereits der dritte Headcoach hinter der Bande steht, rangieren die Schwarz-Gelben aber nur knapp vor der Playdown-Zone mit derzeit zwei Zählern Vorsprung auf die elfplatzierten Selber Wölfe. Das Heimspiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten aus Freiburg verloren die Pinguine am Sonntag 2:5 und stehen damit unter Zugzwang und Erwartungsdruck der eigenen Fans in der Yayla-Arena, wo auch am Dienstag mit einer großen Kulisse zu rechnen ist. Mit im Schnitt 4.786 Besuchern ist der vor zwei Jahren in die DEL2 abgestiegene Standort die Zuschauer-Hochburg der Liga.
Beim ersten Gastspiel am 3. November zeigten sich die Starbulls von der langen Anreise und der besonderen Stimmung in Krefeld unbeeindruckt und lieferten eine starke Leistung ab, versäumten aber mehrfach den möglichen Siegtreffer und mussten sich nach Shoot-out mit 1:2 geschlagen geben. Vor dem damaligen Vergleich waren sie mit den Pinguinen punktgleich, nun hinken sie ihnen zehn Zähler hinterher.
Angesichts des deutlich schlechteren Torverhältnisses gegenüber allen Konkurrenten müssten die Starbulls in den verbleibenden zehn Spielen zehn Punkte auf die Konkurrenz gutmachen und noch drei andere Mannschaften überholen, um die Pre-Playoffs zu erreichen. Doch selbst, wenn dieses Unterfangen inzwischen fast aussichtslos erscheint, kann jeder ergatterte Punkt sehr wertvoll sein. Denn in der Abstiegsrunde entscheidet die Platzierung erstmals nicht nur über den Heimvorteil. Der Elftplatzierte braucht in der ersten Runde nur zwei, der Tabellenzwölfte nur drei Siege zum Klassenerhalt, der jeweilige Gegner dagegen vier Erfolge. In der zweiten Playdown-Runde benötigt das in der Hauptrunde besser platzierte Team drei Siege zum Klassenerhalt, das schlechter platzierte dagegen vier. Auf den Tabellenzwölften, die Dresdner Eislöwen, haben die Starbulls derzeit zwei Zähler Rückstand. Der Rosenheimer Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Bietigheim Steelers beträgt noch neun Punkte.
In Krefeld will die Starbulls-Mannschaft nach einem bitteren Null-Punkte-Wochenende und trotz der 2:6-Derbyniederlage in Landshut und dem 0:8-Heimdebakel gegen Ravensburg zeigen, dass sie in die DEL2 gehört. Die Rosenheimer Saison-Bilanz gegen die Pinguine ist bislang positiv, in den beiden Heimspielen gingen die Grün-Weißen als Sieger vom Eis (6:3 und 2:1 nach Verlängerung). Das Spiel am Dienstag in der Yayla-Arena beginnt um 19:30 Uhr, die Liveübertragung ist buchbar auf www.sprade.tv
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  12:41 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah
 

oberligasuedOberliga Süd
Das Spiel Peiting gegen Bayreuth findet statt

(OLS)  Laut des Insolvenzverwalters der Bayreuth Tigers Eishockey GmbH, wird die Mannschaft gemäß des aktuellen Spielplans der Oberliga Süd, morgen beim EC Peiting antreten.
Die Partie findet am Dienstag, den 30. Januar 2024, um 19:30 Uhr im Eisstadion Peiting statt.
Informationen darüber, ob die Bayreuth Tigers auch die verbleibenden Spiele der Hauptrunde absolvieren werden, liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  18:50 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     te


bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers treten in Peiting an…

(OLS)  Nach unruhigen Tagen und unzähligen intern geführten Gesprächen werden die Bayreuth Tigers am heutigen Abend um 19:30 Uhr mit abgespecktem Kader beim EC Peiting antreten.
Die drei in der bisherigen Saison ausgetragenen Partien gingen an die Tigers. Die Auftritte im Bayreuther Tigerkäfig gingen mit 4:2 im Oktober, sowie mit 8:1 im Januar klar an die Oberfranken. Auch in Oberbayern hielt man sich im November mit einem 1:5-Erfolg schadlos.
Aktuell liegt der ECP, mit 48 erspielten Punkten, auf dem achten Tabellenplatz. Mit Felix Brassard und Brett Ouderkirk ragen zwei Kontingentangreifer, die 52 bzw. 51 Punkte auf ihr persönliches Konto geschossen haben, heraus. Ihnen folgt mit Samuel Payeur der dritte kanadische Import, der mit 16 Treffern sowie 15 Vorlagen bei 31 Punkten steht und zudem mit knapp 80 Minuten die meisten Strafen zieht. Die Fäden in der Defensive ziehen Andreas Feuerecker, Alexander Biberger und Daniel Holzmann, die auch Offensiv in Erscheinung treten. Die Aufgabe im Tor teilen sich fast zu gleichen Teilen Andreas Magg und Konrad Fiedler, die beide eine Fangquote von unter 90% aufweisen. Beim Powerplay liegt man derzeit bei knapp unter 20% Erfolgsquote, welche im Vergleich zu den Tigers, die bei fast jedem dritten Überzahlspiel treffen, ausbaufähig erscheint. Im Penaltykilling nehmen sich beide Teams nicht viel.
Ob Unterstützung aus Ingolstadt möglich sein wird, entscheidet sich kurzfristig im Laufe des Tages.
 www.ihp.hockey    Dienstag 30.Januar 2024  09:15 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     av


ecdcmemmingenMemmingen Indians
Arbeitssieg in Füssen: Am Dienstag Showdown gegen Garmisch

(OLS)  Das letzte Allgäu-Derby der Saison ging am Sonntagabend erneut an den ECDC Memmingen. Mit 4:2 sicherte sich das Team von Daniel Huhn den Sieg beim EV Füssen und gewann damit alle vier Begegnungen gegen das Team vom Kobelhang. Schon Dienstag kommt es zum wichtigen Duell um Platz 4 gegen den SC Riessersee am Hühnerberg. Die Partie beginnt um 19:30 Uhr, Karten sind bereits erhältlich.
Nach dem 12:0 Heimsieg am vergangenen Sonntag, waren die Memminger auf ein anderes Gesicht des EVF gefasst. Die Indians, mit Leon Meder im Tor, mussten auch bereits nach einer Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Edgar Simon verwertete einen Abpraller zum 1:0 für die Schwarz-Gelben. Wichtig war aus Sicht der Indianer dann, dass die Antwort bereits eine halbe Minute später folgte. Tobi Meier schloss nach Vorarbeit von Dominik Meisinger zum 1:1 ab.  Die ersten zwanzig Minuten verliefen relativ ausgeglichen. Memmingen hatte das Spiel zwar in der Hand, Füssen blieb aber mit offensiven Nadelstichen gefährlich.
Im zweiten Drittel kamen die indianer gut aus der Kabine. Jaro Hafenrichter stellte das Ergebnis kurz nach Wiederbeginn auf 2:1. Memmingen blieb das bessere Team, doch Füssen zeigte sich kämpferisch, was den Indianern den Spielfluss erschwerte und weitere Treffer verhinderte.
Im letzten Abschnitt nutzten die Rot-Weißen eine Überzahlsituation aus. Robert Peleikis schoss das wichtige 3:1 für die Maustädter. Der ECDC ließ nur noch wenig zu und erzielte durch Matej Pekr zwei Minuten vor dem Ende per Empty Net Goal das entscheidende 4:1. Den Schlusspunkt zum 2:4 im vierten Allgäu-Derby dieser Saison setzte aber der Gastgeber vom Kobelhang. Am Ende stand ein wichtiger Arbeitssieg für die Indians, die weitere Zähler sammeln konnten.
Garmisch kommt zum direkten Duell
Bereits am Dienstag kommt es zu einem wegweisenden Spiel im Kampf um den begehrten 4. Platz, der in den Playoffs Heimrecht bedeuten würde. Da die Bayreuth Tigers, nach erfolgtem Insolvenzantrag, die Playoffs nicht mehr bestreiten dürfen, rücken die Teams aus Memmingen und Garmisch auf und damit gleichzeitig in den Fokus des Kampfs um das Heimrecht. Im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften kann der direkte Tabellennachbar aus Garmisch-Partenkirchen am Dienstag mit den Indians nach Punkten gleichziehen. Unabhängig davon was mit den Tigers aus Franken noch passiert, hat die Partie eine enorme Bedeutung und kann zweifelsfrei als „6-Punkte-Spiel“ bezeichnet werden. Das Team von Pat Cortina wird alles versuchen, um die Punkte aus Memmingen zu entführen und den ECDC weiter unter Druck zu setzen. Die bisherigen Begegnungen beider Clubs verliefen allesamt ähnlich. Trotz Memminger Überlegenheit machten es sich die Indians meist selbst schwer und unterlagen jeweils knapp. Um diese Serie zu beenden, und auch den Garmischer Lauf von sechs Siegen in Folge zu stoppen, braucht das Team die Unterstützung der Zuschauer. Spielbeginn gegen den SC Riessersee am Dienstagabend ist um 19:30 Uhr. Karten sind bereits online im VVK verfügbar. Vor der Partie und während den Pausen sorgt die Lumpenkapelle Aitrach für musikalische Untermalung. 
EV Füssen - ECDC Memmingen 2:4 (1:1/0:1/1:2)
Tore: 1:0 (2.) Simon (Arkiomaa, Straub), 1:1 (2.) Meier (Meisinger), 1:2 (21.) Hafenrichter (Svedlund, Homjakovs), 1:3 (42.) Peleikis (Svedlund, Bräuner), 1:4 (58.) Pekr (ENG), 2:4 (59.) Zimmer (Schuster, Kaiser)
Strafminuten: Füssen 8 – Memmingen 4
ECDC Memmingen: Eisenhut (Meder) – Svedlund, Mastic; Peleikis, Menner; Kasten, Dobryskin; Schirrmacher – Hafenrichter, Homjakovs, Pekr; Meier, Meisinger, Fominych; Busch, Bräuner, Marsall; Pfalzer, Dopatka, Sarto.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  13:46 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


saalebullshalle04Saale Bulls Halle
Spielbericht - Auswärtsspiel gegen die Tilburg Trappers, Heimspiel gegen die Hannover Indians

(OLN)  Mit dem Ziel in der Tabelle weiter aufzusteigen, gingen die Bulls ins Wochenende. Aber die beiden Gegner wollten es Ihnen nicht zu leicht machen und so verloren unsere Kufencracks beide Partien äußerst knapp. Erst am Freitag in den Niederlanden gegen die Tilburg Trappers mit 2:1 (1:0|0:0|0:1) nach der Verlängerung und dann Daheim gegen die Hannover Indians mit 2:4 (0:0|1:1|1:3), kurz vor dem Abpfiff.
Nachdem Sie erst vor Kurzem gegeneinander gespielt hatten, wussten sowohl die Bulls als auch die Trappers was sie erwartete. Die Kontrahenten verzichteten also aus abtasten und gingen energisch nach vorn, um das erste Tor zu schießen. Der Druck beiderseits stieg an und nach einer Strafe für Georgiy Saakyan gelang es Branden Gracel für die Trappers den Überzahltreffer zu erzielen. Ab der fünften Spielminute stand es somit 0:1 und dabei sollte es auch erstmal bleiben. Die Tilburger gaben sich auch mit dem minimalen Vorsprung äußerst sicher. Die Bulls liefen immer wieder an doch die Gäste blockten zeitig.
Auch nach der Pause, als unser Team den Druck erhöhte wurde es zwar gefährlicher doch die Tore blieben aus – auf beiden Seiten, so blieb das Mitteldrittel Torlos
Und auch das letzte Drittel schickte sich an ähnlich zu verlaufen. Auf einen Konter folgte der nächste doch immer bevor es richtig gefährlich wurde, konnte schlimmere (oder manchmal besseres) verhindert werden. Bis in der 49. Spielminute endlich der Durchbruch gelang. Brett Perlini traf zum Ausgleich und 1:1 ging die Partie weiter. Weiterhin ließ keiner locker und alle Mühen blieben unbelohnt. Es gelang nicht anzuknüpfen und bevor das nächste Tor geschossen werden konnte, lief die Zeit ab.
Aber mit Unentschieden gibt man sich bekanntermaßen beim Eishockey nicht zufrieden und so ging es in die Verlängerung. Und während im regulären Spiel sehr lange torlos blieb entschied sich hier alles recht schnell. Eine Strafe brachte den Trappers einen Mann mehr auf dem Eis und damit den ausschlaggebenden Vorteil. In der 63. Spielminute erhöhten die Trappers auf 2:1 und sicherten sich damit den sieg und auch zwei Punkte.
Das machte aus dem Heimspiel am Sonntag ein Sechspunktespiel. Wer auch immer siegte wurde Tabellenfünfter. Und darauf sannen sowohl die Indians als auch unsere Bulls.
Die Gäste aus Hannover entschieden den Anbully für sich und machten klar dass sie nach vorne wollten. Doch unser Team gab nicht klein bei und zog nach. Schnell wurde es rauer und es häuften sich die Strafen. Nach dem Getümmel fanden sich die Bulls zu dritt auf dem Eis wieder und die Gäste gingen zu fünft in den Angriff konnten aber nicht einnetzen. Der Ton blieb ruppiger und so vielen weiter Strafen aber keine Tore.
Nach der Pause schienen sich die Gemüter etwas abgekühlt zu haben und geordneter suchte man den Abschluss bzw. die Führung. Doch es blieb sehr ausgeglichen bis in der 35. Spielminute die Hannover Indians eine Strafe erhielten und für zwei Minute in Unterzahl auf dem Eis Standen. Zwar Fanden unsere Bulls erst nicht in Stellung konnten dann aber langsam an Oberhand gewinnen und netzten kurz nach Ablauf der Strafe ein.
Da war die Führung! Nur wehrte sie nicht lang. Noch in der gleichen Spielminute glich Matias Varttinen für die Gäste aus und das Bangen begann erneut.
Das letzte Drittel starteten die Bulls dann direkt mit einem Angriff, den die Indians in einen Konter verwandelten. Einen erfolgreichen, wie per Videobeweis entschieden wurde. Somit führten ab der 42. Minute die Indians und unsere Kufencracks waren im Zugzwang.
Die Bulls legten sich ins Zeug und in der 49. Spielminute war es dann soweit – Thomas Merl glich aus.
Alles wieder auf Null sollten die letzten zehn Minuten des Spiels besonders spannend werden. Die Bulls setzten sich immer wieder fest doch immer wieder befreiten sich die Indians.
Die Zeit wurde knapp und es sah nach Verlängerung aus, da traf in der 59. Spielminute Branislav Pohanka und brachte die Gäste erneut in Führung.
Eine Kurze Unterbrechung wegen einer defekten Bande nahm kurz den Schwung aus dem Spiel doch die Indians liefen noch einmal an und beförderten den Puck in unser leeres Tor. Damit sicherten sich die Gäste den Sieg und den 5. Platz in der Tabelle.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  18:27 Uhr
Bericht:     MECH
Autor:     nsb


saalebullshalle04Hannover Scorpions
Scorpions Sieg im Spitzenspiel gegen Essen - Freitag 2. Febr. 20:00 Scorpions vs. Duisburg

(OLN)  6:3 Sieg über den direkten Verfolger und Spielabbruch in Herford lautet die Bilanz des vergangenen Spielwochenendes für die Hannover Scorpions.
Mit einem überragenden und wirklich sehenswerten Anfangsdrittel, nachdem die Scorpions mit 4:0 über Essen führten, legten sie den Grundstein für den 6:3 Sieg über die Moskitos.
Beim Auswärtsspiel am Sonntag in Herford, führten die Scorpions nach dem 2. Drittel 5:2. Ein Loch im Eis führte nach langer Wartezeit, und vergeblichen Bemühungen das Loch zu beseitigen, letztlich zum Spielabbruch. Scorpions und Herforder Verantwortliche waren sich am Montag früh in einem Telefonat darüber einig, dass es schwierig wird das Spiel wegen der Terminproblematik erneut anzusetzen.
Am kommenden Freitag 20:00 Uhr findet das drittletzte Heimspiel vor Beginn der Playoffs gegen die Füchse aus Duisburg statt.
Das Team aus Duisburg, zumal es vom ehemaligen NHL Spieler Christoph Schubert trainiert wird, der auch schon bei den Scorpions tätig war, hat immer wieder mit außergewöhnlich starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und auch die Scorpions diese Saison bereits einmal bezwungen.
Spannend dürfte auch werden, ob Marcus Götz, Dylan Wruck, Justin Kirsch, Ralf Rinke und Robin Thomson wieder im Aufgebot stehen werden. Alle Spieler befinden sich im Mannschaftstraining und stehen kurz vor der Rückkehr in den Spielbetrieb.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  15:42 Uhr
Bericht:     HS
Autor:     nb

  
icedragonsherfordIce Dragons Herford
Spielabbruch in Herford gegen Hannover Scorpions

(OLN)  Die Begegnung der Oberliga Nord zwischen dem Herforder Eishockey Verein und den Hannover Scorpions musste nach dem zweiten Drittel beim Stand von 5:2 für die Gäste abgebrochen werden. Ein Loch, das sich in der Drittelpause auf dem Eis gebildet hatte, ließ eine Fortführung der Begegnung nicht mehr zu, ein Verletzungsrisiko wäre zu hoch gewesen. Rund 90 Minuten lang versuchten die Eismeister in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ die Eisfläche wiederherzustellen, doch alle Mühen waren am Ende vergebens.
Über 850 Zuschauer sahen zunächst ein starkes erstes Drittel der Ice Dragons, denen es gelang, das gefährliche Angriffsspiel des Tabellenführers aus Niedersachsen weitestgehend zu neutralisieren, womit es ohne Treffer erstmals in die Kabinen ging.
Torreich wurde es dann im Mittelabschnitt. Die Scorpions erhöhten deutlich den Druck und zogen zunächst auf 3:0 davon, bevor David Woltmann mit seinem ersten Oberligator sowie Lukas Krumpe mit seinem ersten Saisontreffer den HEV auf 2:3 heranbrachten. Hannover ließ sich jedoch nicht beeindrucken und stellte bis zum letzten Seitenwechsel den alten Abstand mit 5:2 wieder her.
Unmittelbar vor Beginn des Schlussdrittels bemerkten zunächst Spieler die Schwachstelle auf dem Eis, versuchten diese selbst zu beheben, holten jedoch dann die Schiedsrichter, später Offizielle und schließlich die Eismeister hinzu. Rund 90 Minuten lang wurde manuell, mit Eismaschine und dem Einsatz von Stickstoff versucht, die gebrochene Stelle zu reparieren, um so die Eisfläche wieder bespielbar zu machen. Doch trotz aller Mühen, sollte es nicht mehr zur Wiederaufnahme der Partie kommen.
So muss sich nun der DEB näher mit der Begegnung beschäftigen und es bleibt abzuwarten, inwieweit es zu einer Wiederaufnahme, Neuansetzung oder Wertung kommen wird. Aktuell ist das Spiel noch nicht in der Tabelle berücksichtigt.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  12:36 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

erscambergAmberg Wild Lions
ERSC Amberg muss in die Pre-Playoffs - In Miesbach wollte nichts gelingen

(BYL)  Der ERSC Amberg hat sein Sonntagsspiel in Miesbach klar mit 2:7 verloren. Die Niederlage hatte sich bereits im Anfangsdrittel abgezeichnet, wo die Löwen nach elf Minuten schon 0:3 hinten lagen. Damit steht schon vor dem letzten Spieltag fest, dass der ERSC in den Pre-Playoffs „nachsitzen“ muss, um ins Playoff-Viertelfinale einzuziehen. Nach dem aktuellen Stand wären die Buchloe Pirates der Gegner, es sei denn, Amberg gewinnt im letzten Spiel in Erding und Klostersee verliert gegen Dorfen – beides eher unwahrscheinlich.
Die Voraussetzungen vor der Partie in Miesbach waren eigentlich so schlecht nicht für den ERSC, denn die Gastgeber mussten auf ihre beiden Kontingentspieler Asselin und Slavicek verzichten. Trotzdem hatte Miesbach den besseren Start. Schon in der Anfangsphase traf Feuerreiter zunächst den Pfosten und kurz darauf zum 1:0. In der Folge geriet Amberg in Unterzahl, überstand diese Phase aber unbeschadet, doch kaum wieder komplett kassierten die Löwen das 0:2, weil Endress einen Abpraller von der Bande ungehindert einschieben konnte. Kaum eine Minute später ließ Bergmann den dritten Miesbacher Treffer folgen. Erst danach konnte Amberg den ersten erwähnenswerten Torschuss durch Kevin Schmitt verbuchen. Ansonsten fand die Löwen-Offensive kaum statt.
Das änderte sich zu Beginn des Mittelabschnitts, nachdem Felix Köbele auf 3:1 verkürzte. Der ERSC war nun wesentlich intensiver im Spiel, hatte einige gute Aktionen im Angriff. Die beste davon lief über Philipp Siller, dessen Pass auf den völlig freien Brandon Walkom abgefangen wurde und im direkten Konter erhöhte Ehliz auf 4:1. Das war die Vorentscheidung und der TEV-Verteidiger ließ binnen sechs Minuten noch zwei weitere Treffer folgen und erzielte damit einen lupenreinen Hattrick. Das 6:2 durch Krieger in der Schlussminute war der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
Das letzte Drittel plätscherte ohne größere Höhepunkte dahin, denn Miesbach verwaltete die Führung und der ERSC hatte kapituliert. Den Schlusspunkt setzte Pölt mit dem 7:2 für die Gastgeber.
TEV Miesbach – ERSC Amberg 7:2 (3:0,3:2,1:0)
Tore: 1:0 (4.) Feuerreiter (Neuert), 2:0 (10.) Endress (Pölt, Deml), 3:0 (11.) Bergmann (Neuert, Feuerreiter), 3:1 (26.) Köbele (Kirchberger, Krieger), 4:1 (31.) Ehliz (Neuert, Meier), 5:1 (36.) Ehliz (Neuert, Bacher/5-4), 6:1 (37.) Ehliz (Feuerreiter, Bergmann), 6:2 (40.) Krieger (Feder), 7:2 (58.) Pölt (Meier, Grabmeier).
Strafen: Miesbach 8, Amberg 8 Minuten. Zuschauer: 515.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  18:17 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


DingolfingIsarRatsDingolfing Isar Rats
Spannend wie ein Krimi - EV Dingolfing verliert nach guter Leistung im Penaltyschießen gegen Klostersee

(BYL)  Ein Spiel ganz nach dem Geschmack der knapp 900 Zuschauer zeigten die Kufencracks des EV Dingolfing am Sonntagabend in der Marco-Sturm-Eishalle gegen den letztjährigen Oberligisten EHC Klostersee. Nur das Endergebnis passte nicht (ganz), denn die Isar Rats mussten sich nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung noch mit 3:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben.
Kurzzeitig hatten viele Zuschauer eine Art Deju-Vu als Kevin Walz, dessen Vater Wes im Übrigen ein NHL-Star bei den Minnesota Wild war, in der 58. Minute den 3:2-Führungstreffer für den EHC Klostersee erzielte. Wie im Hinspiel vergaben die Isar Rats eine Führung nach einer starken Vorstellung. Doch im Gegensatz zur Hinrunde hatten die Hausherren noch eine Antwort in petto. Sergej Janzen markierte 46 Sekunden vor dem Ende den vielumjubelten Ausgleichstreffer für die Whitecotton-Truppe. In der Marco-Sturm-Eishalle war es somit mindestens genauso spannend wie beim Sonntags-Tatort in der ARD. Cheftrainer Dustin Whitecotton verteilte nach der Partie viel Lob an seine Mannschaft: „Jeder ist willig und will arbeiten“. Auf der anderen Seite sparte er auch nicht mit einer schonungslosen Analyse, „denn wir haben wieder ein wenig Angst vor dem Sieg gehabt und uns so in Schwierigkeiten gebracht.“
Starke Torhüter
Doch nun alles von vorne. Nach sieben Punkten aus den letzten drei Begegnungen gingen die Isar Rats mit einer breiten Brust in die Begegnung gegen den letztjährigen Oberligisten aus Klostersee. Zwar endete das erste Drittel mit einem torlosen Remis, doch dies war keineswegs ein Indikator für eine langweilige Partie. Es ging rauf und runter mit hohem Tempo und auch das Körperspiel wurde von beiden Teams nicht vernachlässigt. Dass keine Treffer fielen, lag an den beiden Goalies Dennis Jedrus und Philipp Hähl, die eine starke Leistung zeigten. Bis zur 35. Minute hielten die beiden Keeper ihr Gehäuse sauber, doch dann brach großer Jubel in der Eishalle aus. Daniel Schander brachte den EVD in Führung, was zu diesem Zeitpunkt nicht gerade unverdient war. Vor allem defensiv zeigten sich die Hausherren stark verbessert. In der neutralen Zone wurde hart gearbeitet und so den Klosterseer Offensivleuten das Tempo genommen. 
Viel Action im Schlussabschnitt
Der intensivste und packendste Spielabschnitt sollte noch kommen. Anthony Gagnon brachte den EVD mit seinem neunten Saisontreffer in Unterzahl, im Übrigen schon sein dritter Treffer in numerischer Unterlegenheit, klar auf die Siegerstraße. Doch Klostersee zeigte erneut enorme Comeback-Qualitäten und nutzte dicke Fehler in der Dingolfinger Defensive zum Anschlusstreffer durch Marek Haloda sowie zum Ausgleich durch Vitus Gleixner aus. Und die Grafinger zeigten sich noch gnadenloser als sie zwei Minuten vor dem Ende der Begegnung sogar noch in Führung gingen. Zum Glück hatten die EVDler noch die passende Antwort mit dem Treffer von Sergej Janzen und retteten sich somit in die Verlängerung. 
Dort passierte nicht viel. Um einen Sieger zu finden, musste somit das Penaltyschießen folgen. Hier zeigte insbesondere Philipp Hähl, der groß aufgeschossene Keeper der Gäste, seine ganze Klasse. Er entschärfte alle Versuche der Dingolfinger (Anthony Gagnon, Sergej Janzen und Patrick Geiger traten an) mit Bravour. Auf der Gegenseite sorgte Marek Haloda, der überragende tschechische Verteidiger des EHC, für die Entscheidung. Somit blieb letzten Endes zwar nur ein Punkt für die Hausherren, aber die Zuschauer konnten zufrieden nach Hause gehen. Die Dingolfinger sind Ende Januar endgültig in der Bayernliga angekommen und sicherlich bestens gerüstet für die Abstiegsrunde.
Aufstellung des EV Dingolfing gegen Schweinfurt: Jedrus, Kinikeev; Geiger, Theberge, Ohr, Wolfgramm, Schwarz, Huber; Sedlar, Krämmer, Gagnon, Grinwald, Aigner, D. Schander, S. Janzen, A. Janzen, Endres.
Zuschauer: 864.
Strafzeiten: 18 -18.
Torfolge: 1:0 (34.) D. Schander (Endres, Sedlar), 2:0 (45.) Gagnon (Sedlar, Theberge), 2:1 (50.) Haloda (Bosecker, Walz), 2:2 (53.) Gleixner (Bachner), 2:3 (58.) Walz (Spies, Bosecker), 3:3 (60.) S. Janzen (Gagnon), 3:4(65./Penalty) Haloda.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  14:46 Uhr
Bericht:     EVD
Autor:     jo


ESC KemptenKempten Sharks
Die Sharks sichern sich die direkte Playoffqualifikation - ESC Kempten gewinnt mit 5:1 beim ESC Dorfen

(BYL)  Rechenschieber raus, es dürfen von den Analytikern nun die verschiedenen Möglichkeiten ausgelotet werden, wer  in den Playoffs gegen wen ran darf, und wer zuerst noch in die Vorausscheidung muss. Mit dem Sieg haben die Sharks  ihren 3 Punkte Vorsprung auf Platz sieben gehalten. Theoretisch kann Klostersee nach Punkten noch zum ESC aufschließen, das um 38 Tore schlechtere Torverhältnis dürfte aber in einem Spiel nicht mehr aufzuholen sein. Fix in die Preplayoffs gehen Ulm, Buchloe und Amberg. Landsberg, Königsbrunn und Klostersee kämpfen um die Plätze davor, Königsbrunn hat aufgrund des noch ausstehenden Nachholspiels am Sonntag in Schweinfurt sogar noch die Chance Kempten von Rang vier zu verdrängen und sich damit Heimrecht im Viertelfinale zu sichern. Gegen wen die Truppe von Sven Curmann nun also antreten muss wird sich erst am kommenden Freitag entscheiden, aufgrund der Nachholspiele vielleicht auch erst am Sonntag. Gegen Geretsried gilt es dann am Freitag nochmals einen Heimsieg und drei Punkte zu holen um in der Endabrechnung so weit wie möglich vorne  zu stehen. Wen man dann bekommt hat man selber eh nicht in der Hand. Und gegen jeden der möglichen Wettstreiter hat man im Laufe der Runde schon gezeigt dass man bestehen kann.
Es war nicht das große Eishockeyspektakel am Sonntagabend bei den Eispiraten, aber das hatte auch niemand erwartet. Dorfen wehrte sich mit seiner jungen und kämpferischen Mannschaft so gut es ging gegen den Favoriten, aber letztendlich setzte sich die Erfahrung der Allgäuer ungefährdet durch. Erstmals seit seiner Verletzung stand Danny Schubert als Backup wieder in der Mannschaft, der erkrankte Linus Voit fehlte wie bereits am Freitag. Zwei schön herausgespielte Treffer durch Jakub Bitomsky und Filip Kokoska brachten die beruhigende zwei Tore Führung nach dem ersten Drittel. Noch etwas verunsichert von der Niederlage am Freitag war man darauf bedacht den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss fiel dann doch der Anschlusstreffer für die Hausherren, die dadurch tatsächlich nochmal eine Schippe drauflegten. Erneut Bitomsky war es dann der den zwei Tore Vorsprung wieder herstellte. Maximilian Schäffler sorgte mit einem sehenswerten Alleingang im letzten Abschnitt für die Vorentscheidung und Nikolas Oppenberger mit dem fünften Treffer für den Endstand in einer fairen Partie.
Statistik:
ESC Dorfen: – ESC Kempten 1:5 (0:2,1:1,0:2)
Tore:
0:1 Bitomsky (Kokoska,Kröber)(5.),
0:2 Kokoska (Bitomsky,Zelenka)(8.),
1:2 Hradek (Brenninger,Schroepfer)(36.),
1:3 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(39.),
1:4 Schäffler (Bitomsky)(47.)
1:5 Oppenberger Schirrmacher,Schäffler)(56.).
Strafminuten:
ESC Dorfen: 12
ESC Kempten: 10
Beste Spieler:
ESC Dorfen: -
ESC Kempten: -
Zuschauer: 132
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  12:52 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
Sieg und Niederlage – der Kampf um die Playoffs geht weiter

(BYL)  Zum ersten Spiel des Wochenendes reisten die Riverkings zum Tabellenführer nach Erding. Die Partie begann denkbar ungünstig. Nach nur zweieinhalb Minuten lag der HCL bereits mit 0:1 zurück. Maximilian Forster konnte in Überzahl für die Galdiators treffen. Im Anschluss entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Landsberg war mit zunehmender Spielzeit mehr am Drücker und so gelang Marius Dörner, frei im Slot stehend, der 1:1 Ausgleich in der achten Spielminute. Nur 45 Sekunden später konnte der junge Korbinian Benz in Überzahl sogar das 2:1 für die Lechstädter erzielen. Die Freude war aber nur kurz, denn nur 30 Sekunden später erzielte Daniel Krzizok den 2:2 Ausgleich für die Gastgeber. Die schnelle und unterhaltsame Partie ergab auf beiden Seiten zahlreiche Chancen, die Torhüter Dimitri Pätzold auf Erdinger Seite und Moritz Borst auf Landsberger Seite aber zu verhindern wussten und so ging es mit einem 2:2 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel bekam Erding immer mehr Oberwasser. Zwar konnte Landsberg immer wieder einzelne Nadelstiche setzen, Erdings Startruppe zog aber souverän durch zwei Powerplay-Tore durch Matheson und Pohl sowie ein Tor bei fünf gegen fünf durch Michael Trox bis zur zweiten Drittel Pause auf 5:2 davon.
Im letzten Drittel verwalteten die Erding Galdiators den Spielstand clever und erzielten in der 56. Minute in Überzahl den 6:2 Endstand. Die Riverkings kamen zwar noch zur einen oder anderen Chance, konnten aber dem Tabellenführer nicht mehr gefährlich werden.
Trainer Martin Hoffmann: "Heute hat man gesehen, welche starke Mannschaft Erding besitzt. Wir konnten im ersten Drittel gut mitspielen und unseren Matchplan umsetzen. Im zweiten Drittel haben wir etwas unseren Faden verloren und unsere junge Mannschaft wurde dafür knallhart bestraft. Ich gratuliere Erding zum verdienten Sieg.“
Im Kampf um die Play-Offs begrüßten die Riverkings am Sonntag den EC Pfaffenhofen im Landsberger Eisstadion. Bis auf Edgar Protcenko, der nach seiner Verletzung aus der Partie gegen Schongau noch nicht ganz genesen war, konnte Trainer Martin Hoffmann auf seine gesamten Kader zurückgreifen. Mit dabei war auch der Nachwuchsspieler Nils Asner.
Der HCL startete entschlossen in das Spiel und ging nach nur 20 Sekunden mit 1:0 durch Frantisek Wagner in Führung. In der Folge entwickelte sich ein relativ zerfahrenes Spiel, das von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. In der neunten Minute konnte Jan Tlacil nach einem Konter zum 1:1 für die Gäste ausgleichen. Im relativ ausgeglichenen ersten Drittel gelang Luis Hegner 40 Sekunden vor der Pause noch die 2:1 Führung für die Riverkings. Nach einem schönen Pass von Frantisek Wagner überwand Hegner den Gästekeeper sehenswert.
Nachdem im zweiten Drittel zunächst Pfaffenhofen deutlich mehr vom Spiel hatte, besorgte die zweite Reihe der Lechstädter die kleine Vorentscheidung. Innerhalb von 18 Sekunden trafen zunächst Korbinian Benz und dann Lars Grözinger zur 4:1 Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel war exakt eine Minute gespielt da verkürzte Jan Tlacil auf 2:4. Landsberg war jetzt wie zum Ende des zweiten Drittel besser im Spiel und so konnte Jonas Schwarzfischer in der 52. Minute zum 5:2 Endstand einnetzen.
Trainer Martin Hoffmann: „Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit, umso glücklicher bin ich, dass wir die drei Punkte dann doch verdient gewonnen haben. Gegen Mannschaften, bei denen wir das Spiel machen müssen, tut sich unsere junge Mannschaft immer wieder recht schwer. Am Ende des Tages zählt aber in dieser Phase der Saison nur ein Sieg, diese Aufgabe haben wir erledigt. Jetzt geht es darum, sich gezielt auf den nächsten Freitag vorzubereiten, denn wenn wir sicher aus eigener Kraft direkt die Play-Offs erreichen wollen, müssen wir am Freitag in Schweinfurt gewinnen. Diese Aufgabe ist wirklich schwer, auch wenn Schweinfurt in der Tabelle sicher nicht einen der ganz vorderen Plätze belegt. Wir sind froh, dass wir nach wie vor in der Situation sind, unser Ziel, den 6. Platz aus eigener Kraft zu erreichen.“
Sollten die Riverkings am kommenden Freitag in Schweinfurt gewinnen, sind Sie direkt für die Play-Offs qualifiziert und haben am Faschingswochenende spielfrei. Während dieser Zeit laufen die Pre Play-Offs zwischen den Mannschaften vom siebten bis zum zehnten Tabellenplatz.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  21:36 Uhr
Bericht:     HCL
Autor:     js


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV feiert Eishockeyfest im letzten Hauptrundenheimspiel

(BYL)  Nach der Niederlage gegen Ulm am Freitag, standen die Vorzeichen am Sonntag beim TEV erneut schlecht. Trainer Zdenek Travnicek hatte erneut mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen, darunter die beiden Kontigentspieler Bohumil Slavicek und Patrick Asselin. Dafür war das Eisstadion in Miesbach wieder gut gefüllt und die Fans unterstützten die Mannschaft ab der ersten Minute lautstark. Für den TEV zählte nur ein Heimsieg um den vierten Platz und damit das Heimrecht abzusichern.
Wie in den letzten Heimspielen legte man wieder los wie die Feuerwehr und man führte nach 20 Minuten bereits mit 3:0. Zunächst überwand Felix Feuerreiter Gästetorwart Timon Bätge schlitzohrig von hinter der Torlinie. Dann war es Nick Endress, der nach einem Schuss von Sebastian Deml goldrichtig stand und abstaubte und als Matthias Bergmann von der blauen zum 3:0 traf, standen die Chancen auf den achten Heimsieg in Folge früh sehr gut.
Im Mittelabschnitt war Timon Ewert zunächst bei einem Schuss von Felix Köbele machtlos und Amberg verkürzte auf 3:1. Darauf folgten aber die Aziz Ehliz Festspiele. Binnen knapp sieben Minuten traf der Angreifer dreimal und feierte damit einen lupenreinen Hattrick und entschied die Partie frühzeitig. Kurz vor der Pause verkürzten die Gäste durch Daniel Krieger nochmal auf 6:2.
Im Schlussabschnitt plätscherte die Partie dahin und der TEV verteidigte konsequent sein eigenes Drittel. Den Endstand besiegelte Benedikt Pölt mit dem 7:2.
Durch den Sieg steht der TEV mindestens auf Platz 3 nach der Vorrunde und am Freitag kommt es um 20 Uhr zum Showdown um Platz 2 mit den punktgleichen Peißenberg Miners. Die Partie in Peißenberg beginnt um 20 Uhr und vom TEV wird mindestens ein vollbesetzter Fanbus. 
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  19:01 Uhr
Bericht:     TEVM
Autor:     sh

  
EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
ECP geht gegen den Meister unter - Im zweiten Drittel brachen alle Dämme

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen ist gegen den EHC Königsbrunn gewaltig unter die Räder gekommen. Gegen den amtierenden Meister setzte es am Freitag eine ganz bittere 1:13 (0:1; 1:9; 0:3) Klatsche, wobei die Gastgeber vor allem im zweiten Drittel völlig von der Rolle waren und von den läuferisch und spielerisch enorm starken Gästen regelrecht an die Wand gespielt wurden.
„Das war heute sicherlich eines unserer besten Spiele in letzter Zeit,“ zeigte sich dann auch Königsbrunns Trainer Robert Linke hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die vor allem im zweiten Spielabschnitt eine gnadenlose Effizienz an den Tag legte. Ganz anders dagegen die Stimmungslage bei den Hausherren, für die diese herbe Abfuhr einen empfindlichen Rückschlag bedeutete, nachdem zuletzt doch ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar gewesen war. „So etwas wie im zweiten Drittel darf einfach nicht passieren. Da haben wir so ziemlich alles falsch gemacht,“ stellte ein sichtlich enttäuschter Stefan Teufel fest. Der hatte noch versucht, nach dem 0:4 seine Spieler mit einer Auszeit aufzurütteln, allerdings ohne Erfolg. So brach eine wahre Torflut über seine Mannschaft herein, ähnlich wie sie es diese Saison schon einmal gegen Tabellenführer Erding erleben musste. Die Karten waren schon vor Beginn klar verteilt. Königsbrunn reiste mit dem Rückenwind des Erfolges eben gegen jenes Erding vom letzten Sonntag an die Ilm und dem Bewusstsein, sich gegen den Tabellennachzügler keinen Ausrutscher im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs leisten zu können. Und so trat der amtierende Meister auch von Beginn an auf. Die Gäste dominierten die Partie, ließen auch immer wieder ihre individuelle Klasse aufblitzen, hatten es aber zunächst mit einem Gegner zu tun, der sich erfolgreich dagegenstemmte. Zwar gingen sie in der 5. Minute durch Peter Brückner in Führung, doch sollte dies der einzige Treffer bis zur Pause bleiben, auch weil ansonsten spätestens bei Patrick Weiner im Kasten Endstation war. Und mit etwas Glück wäre auch ein eigener Torerfolg durchaus möglich gewesen, doch scheiterte Jan Tlacil bei Kontern zweimal am Pfosten. Dennoch war der Spielstand zur Pause aus Pfaffenhofener Sicht eher schmeichelhaft. Die fehlende Effizienz im Torabschluss bei den Gästen sollte sich jedoch nach dem Wechsel schnell ändern, wobei ihnen beim 0:2 aber erstmal das Glück zur Seite stand. Nachdem die Felsöci-Brüder die erste sehr gute Möglichkeit des zweiten Durchgangs verpasst hatten, traf im Gegenzug Hayden Trupp fast von der Torauslinie, indem er Torhüter Weiner anschoss, von dem der Puck ins Tor tropfte. Und als kurz darauf der Lette Tom Prokopovics das 0:3 nachgelegt hatte, brachen bei den Hausherren alle Dämme und eine wahre Torflut ergoss sich über sie. So stand zur zweiten Pause ein aus ECP-Sicht deprimierendes 1:10 auf der Anzeigetafel. Einziger Lichtblick dieses total verkorksten Drittels war der Ehrentreffer von Jan Tlacil, erzielt bei eigener Unterzahl und schön vorbereitet von Jakub Vrana. Im Schlussabschnitt fingen sich die Hausherren wieder etwas, mussten aber noch drei weitere Gegentreffer hinnehmen. Kurz vor Schluss fing sich Hannes Leonhardt nach einem Check gegen Florian Döring, der sich dabei verletzte, noch eine Spieldauerstrafe ein. Auf die Genesungswünsche für den Verletzten antwortete Robert Linke nach dem Spiel: „Das war eine unglückliche Situation und sicher keine Absicht. Das ist Eishockey, da kann sowas schon mal passieren,“ nahm der Gästetrainer dies dem ECP-Youngster nicht übel und hatte zugleich auch noch aufmunternde Worte für die Gastgeber parat: „Wir sind derzeit, anders als der ECP, in der glücklichen Lage, uns eine Mannschaft mit dieser Qualität leisten zu können. Deshalb finde ich es sehr gut, was Pfaffenhofen macht. Stefan hat hier viele junge Spieler und setzt die auch ein, indem er immer mit vier Blöcken spielt. Denn nur so können sie lernen, auch wenn es immer wieder mal solche Rückschläge wie heute gibt.“
ECP: Weiner, Kornreder, Oexler, Hätinen L., Eckl A.. Eisenhofer, Eckl C., Wolf, Münzhuber, Leonhardt, Felsöci J., Strack, Neubauer, Gebhardt, Eckl O., Vrana, Pfab M., Hätinen K.,Tlacil, Felsöci D., Weber, Pfab L.;
Tore: 0:1 (5.) Brückner (Reuter, Bullnheimer); 0:2 (21.) Trupp (Bullnheimer, Reuter); 0:3 (22.) Prokopovics (Sternheimer, Erdt); 0:4 (25.) Sternheimer (Trupp, Döring); 0:5 (26.) Farny (Trupp, Reuter 5:4); 0:6 (29.) Brückner (Reuter, Döring 5:4); 0:7 (31.) Brückner (Bullnheimer); 0:8 (31.) Sternheimer (Sander, Döring); 0:9 (33.) Prokopovics (Szegedin 4:5); 1:9 (39.) Tlacil (Vrana 4:5); 1:10 (40.) Bullnheimer (Farny 5:4); 1:11 (48.) Reuter (Bullnheimer); 1:12 (53.) Hartl (Baur, Szegedin); 1:13 (55.) Sternheimer (Prokopovics, Erdt)
Strafen: ECP  15 + Spieldauer f. Leonhardt   EHC   2
Zuschauer: 280
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  10:50 Uhr
Bericht:     ECP
Autor:     oex


wanderersgermeringWanderers Germering
EVG weiter mit stark wechselhaften Leistungen in 2024

(BLL)  Eine starke Leistung zeigten die Wanderers am vergangenen Freitag beim Auswärtsauftritt gegen den ERSC Ottobrunn. Es bedurfte großer Geduld wegen anhaltenden Regens, bis Quirin Reichel & Co. losgelassen werden konnten. Erst um 21:30 Uhr wurde die Partie schließlich angepfiffen. Die Mucha-Truppe agierte von Beginn an druckvoll und nahm das Heft in die Hand. Durch konzentriertes und überlegenes Auftreten kreierte man einige gute Chancen und erspielte sich bis zur 15. Minute eine komfortable 4:0 Führung durch Nico Rossi, Michael Dorfner, Daniel Menge und Dennis Sturm. Im direkten Gegenzug antwortete der ERSC mit dem ersten Anschlusstreffer. In der ersten Hälfte des Mittelabschnitts startete Ottobrunn energischer, Emanuel Geiger im EVG-Gehäuse hatte viel zu tun, um den Vorsprung festzuhalten. Insbesondere nach fahrlässigen Wechselfehlern eröffnete man den Hausherren die Möglichkeit, gute und gefährliche Konter zu fahren. Ausgerechnet in dieser Sequenz markierte Markus Mair das 1:5 für seine Farben. Ab der 30. Minute schlug das Pendel um. Germering war wieder besser in der Partie und hatte aussichtsreiche Möglichkeiten. Das Match wurde ausgeglichener, insgesamt gehörte der zweite Durchgang aber eher dem Gastgeber. In der 42. Minute bejubelte dieser endlich das längst verdiente 2:5. Der EVG übernahm jedoch schnell das Zepter, dominierte das Geschehen auf dem Eis und krönte diese Phase, in Person von Konstantin Kolb, Dennis Sturm und Daniel Menge, mit einem Dreierpack zum 2:8. Der Schlusspunkt zum 3:8, 17 Sekunden vor der Schlusssirene, war der Heimmannschaft vorbehalten. Ein alles in allem auch in der Höhe verdienter Erfolg für Schwarz-Gelb.
Einen Satz mit X, das war wohl Nix. Keine Mittel und Wege fand Germering am Sonntag im Heimspiel gegen den SC Forst. Kein Rhythmus im Spielaufbau, unsauberes Passspiel und wenig Kreativität und Ideenreichtum in der Angriffszone waren ausschlaggebend dafür, dass am Ende die Gäste nicht unverdient mit 2:3 als Sieger vom Eis gingen. Die „Nature Boyz“ verstanden es ihrerseits bestens, kompakt aufzutreten, die Räume in der neutralen Zone eng zu machen und vor dem eigenen Gehäuse nah beim Gegenspieler zu stehen und die Zweikämpfe anzunehmen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung als Erfolgsrezept. Das erste Drittel gestaltete sich überwiegend ausgeglichen. 57 Sekunden vor der Sirene war es der SCF, der mit 0:1 in Führung ging. Im zweiten Abschnitt war es eine doppelte Überzahl der Gastmannschaft, die in der 31. Minute zum 0:2 führte. Die Nerven der Mucha-Truppe lagen schon zu diesem Zeitpunkt ein wenig blank, und trotzdem steckte man nicht auf und suchte das Glück in der Offensive. Es war Dennis Sturm, der 31 Sekunden vor dem zweiten Pausentee energisch den Anschlusstreffer für seine Farben markierte. Nicht abzusprechen war Schwarz-Gelb der Wille im letzten Drittel, das Ruder noch mal rumzureißen, aber lange Zeit fand man keine nachhaltigen Lösungen gegen das robuste Kollektiv aus Forst. Einer der zahlreichen Verzweiflungsangriffe fand schließlich in der 58. Minute doch seinen Weg zum Ausgleich durch Maximilian Raß. Die Wanderers waren vermutlich gedanklich schon in der Overtime, da fasste sich SCF-Topscorer Bastian Grundner 46 Sekunden vor Schluss ein Herz, schnappte sich die Scheibe in der neutralen Zone, tanzte die Germeringer Defensivabteilung regelrecht aus und schloss alleine vor EVG-Goalie Emanuel Geiger zum Spiel entscheidenden 2:3 ab.
Der Landkreis-Klassiker geht in die vierte Runde
Aller guten Dinge sollen Drei sein, wenn die Wanderers am nächsten Sonntag den EV Fürstenfeldbruck zum Derby im heimischen Polariom begrüßen. Die letzten beiden Aufeinandertreffen konnten die Germeringer für sich entscheiden. Ein Makel in der Bilanz ist aber noch immer die Pleite vom 10.11.2023, wo man nach 0:4 Führung am Ende noch 6:4 verlor. Die einzige Derby-Niederlage für Quirin Reichel und Co. in der diesjährigen Landesliga-Saison 2023/24. Um dem Spiel einen gebührenden Rahmen zu verleihen, haben sich die Germeringer Verantwortlichen ein umfassendes und buntes Rahmenprogramm ausgedacht: Einlaufkinder und Pausengame des Nachwuchses beider Vereine, Puckwerfen, 150 Liter Freibier, ein kostenloses Glas Sekt für das weibliche Publikum und vieles mehr …
Neues Spiel, Neues Glück! Die Mucha-Truppe muss Mittel und Wege finden, die Leistung und das Potential über die vollen 60 Minuten abzurufen, dann wird es für die Brucker schwer, die Derby-Wende herbeizuführen. Der Wille und die Entschlossenheit zum Derby-Hattrick ist da. Das Publikum darf sich auf tolles, intensives und spannendes Eishockey der ewigen Rivalen freuen. Möge der Bessere gewinnen.
Die Wanderers bitten darum, dass sämtliche Freunde, Verwandte & Bekannte, Nachbarn & Kollegen animiert werden, ins schwarz-gelbe Wohnzimmer zu kommen. Mehr denn je braucht man die Unterstützung von jedem Einzelnen!
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  15:18 Uhr
Bericht:     EVG
Autor:     fh


ERC LechbruckLechbruck Flößer
Der Tabellenführer entführt drei Punkte aus dem Lechpark

(BLL)  Gegen den ERC Sonthofen zeigte die Rumpfmannschaft der Flößer eine ordentliche Leistung, mußte aber am Ende eine 2:8-Heimniederlage einstecken. Die Effizienz des Aufstiegskandidaten war beeindruckend, demgegenüber ließen die Lecher zahlreiche gute Chancen liegen.
Erneut mußte das Trainerduo Köpf/Ego auf einige Stammspieler verzichten. Dennoch war die Mannschaft gut eingestellt, spielte aus einer abgesicherten Abwehr heraus und kam ihrerseits über das gesamte Spiel hinweg immer wieder zu guten Möglichkeiten. Kaltschnäuziger im Abschluss zeigte sich jedoch Sonthofen: In der 6. Minute gingen die Oberallgäuer durch Stransky mit 1:0 in Führung. Spican (14.) und Przybyla (18.) erhöhten auf den Pausenstand von 3:0.
Auch im zweiten Abschnitt hatten die Flößer mehrfach die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Bulls-Torhüter Stadelmann war ein sicherer Rückhalt und die Zielgenauigkeit der Hausherren ausbaufähig. Wer vorne nicht trifft, kassiert hinten die Tore – so war es dann auch in der 30. Minute, als Stransky zum 4:0 für Sonthofen erhöhte. In der 32. Minute dann endlich der erste Treffer für Lechbruck: Maxime Danis setzte nach und brachte den ERC auf die Anzeigetafel. Die Lecher kamen nun etwas auf, erhöhten den Druck auf das Gästetor, doch dieses schien wie zugenagelt. Dann ein Konter und der Tabellenführer schraubte den Zwischenstand zur zweiten Pause durch Engler auf 5:1 (39.).
Fünfzehn Sekunden im dritten Drittel gespielt und schon klingelte es zum sechsten Mal für die Bulls im Tor des ERC. Torschütze zum 6:1 war erneut der agile Matyas Stransky. Die Lecher wehrten sich und steckten weiterhin nicht zurück. Doch die Sonthofener konnten ihren Vorsprung nochmals ausbauen: Przybyla (49.) und Spican (52.) erhöhten auf 8:1. In der 54. Minute gelang Marcus Köpf (Josef Bayrhof, Mathias Schuster) noch ein Treffer für den ERC zum 8:2-Endstand.
Der Tabellenführer aus Sonthofen entführte damit vor 160 Zuschauern verdient drei Punkte aus dem Lechparkstadion und revanchierte sich für die 5:1-Niederlage Anfang Januar. Trotzdem war die Leistung der Flößer, gemessen an den Umständen, okay. Gegen einen starken, schnellen und effizienten Gegner sah das Spiel des ERC streckenweise gut aus. Der entscheidende Unterschied war tatsächlich die Qualität im Torabschluss. Kämpferisch kann man den Blau-Weißen keinen Vorwurf machen.
Weiter geht es am kommenden Freitag, 02. Februar, um 19:30 Uhr, wenn der nächste Aufstiegskandidat in Lechbruck seine Visitenkarte abgibt: Dann treffen die Flößer aus den ESV Burgau.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  11:47 Uhr
Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Verletzungspech bleibt Falcons treu

(BLL)  Am Sonntag Abend unterlagen die Falcons in Burgau den Eisbären mit 6:2 (1:1/1:0/4:1). Die Rumpfmannschaft von Trainer Michael Bielefeld zeigte eine starke Leistung und konnte die Begegnung gegen den Tabellenzweiten bis zur 51. Minute offen halten. In der 2. Minute war es wieder einmal Jakub Bernad (Timpe/Hruska, Ladislav), der die Falcons früh in Führung brachte. Diese wurde jedoch von Marvin Mändle (Ballner/Seifert) bereits 4 Minuten später egalisiert. In der 15. Spielminute wurde Pfrontens Stürmer Domenik Timpe vollkommen überhart und regelwidrig von Patrick Spingler in die Bande gecheckt. Obwohl der Pfrontener Spieler erkennbar verletzt und im Anschluss im Krankenhaus behandelt werden musste, sprachen die Unparteiischen lediglich eine 5 Minuten Strafe gegen den Verursacher aus. Unverständlicherweise wurde Sven Gäbelein nach einem Kniecheck in der 30. Minute jedoch mit einer 5 Minuten + Spieldauerstrafe belegt, obwohl der gefoulte Spieler der Falcons weitermachen konnte. Insgesamt sorgten die drei Unparteiischen mit ihren Entscheidungen auf beiden Seiten für Unverständnis und für Konfusion, sowohl auf, als auch neben dem Eis. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts gingen die Hausherren durch den Treffer von David Zachar mit 2:1 in Führung. Eine Überzahlsituation in der 43. Minute konnten die Eisbären durch Marvin Mändle (Barchmann/Kozlik) zum 3:1 nutzen. Das sollte jedoch noch nicht die Vorentscheidung gewesen sein, denn Ladislav Hruska (Matejka) schlug nur wenige Sekunden zurück und verkürzte auf 3:2. Die Falcons kämpften aufopferungsvoll und konnten das Spiel bis zur 51. Minute offen gestalten, als erneut David Zachar zum 4:2 für die Hausherren traf. Von diesem Gegentreffer konnten sich die Pfrontener, die sehr viel investiert hatten, nicht mehr erholen,  Max Arnawa (Mändle) in der 58. und Marc Barchmann in der 60. Minute erzielten im Anschluss noch die Treffer zum 6:2 Endstand. Ein Wochenende zum Vergessen für die angeschlagenen Falcons, die nun auch vmtl. für den Rest der Saison auf ihren verletzten Stürmer Domenik Timpe verzichten müssen. Pfrontens Trainer zollte seiner Mannschaft trotz der Niederlage seinen Respekt. "Die meisten meiner noch verbliebenen Spieler konnten die Woche krankheitsbedingt gar nicht oder nur kaum trainieren und hatten zwei harte Spiele zu absolvieren. Auch wenn es am Ende nicht für Punkte gereicht hat, muss ich die Spieler in Schutz nehmen. Gerade was das heutige Spiel angeht, hat jeder noch mal alles aus sich herausgeholt und wir konnten lange dagegenhalten, mehr war einfach nicht möglich. Die Verletzung von Domenik war vollkommen überflüssig und trifft uns natürlich hart, mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen".
Strafzeiten: ESV Burgau: 20 Minuten + 5 Minuten für Spingler + 5 Minuten + Spieldauerstrafe für Gäbelein, EV Pfronten: 22 Minuten
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  14:00 Uhr
Bericht:     EVP
Autor:     jk


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Raketenstart des EHC Waldkraiburg ist Grundstein für souveränes 10:3 gegen Waldkirchen

(BLL)  Das von Trainer Jürgen Lederer ausgerufene Sechs-Punkte-Wochenende ist perfekt. Die Löwen aus Waldkraiburg erklommen mit dem 10:3-Sieg gegen Waldkirchen erneut die Tabellenspitze der Eishockey Landesliga Gruppe B und verdrängte damit Haßfurt, die mit aktuell zwei Spielen mehr auf Platz 2 verweilen dürfen. Dabei half den Löwen ein Traumstart im Spiel am Sonntag mit gleich zwei Toren in der ersten Spielminute.
Erst wenige Sekunden war das Spiel alt, da musste sich Waldkirchens Kapitän Toller auf die Strafbank verabschieden. Die Löwen nutzten diese frühe Möglichkeit sogleich, um ihrerseits am Spielstand zu arbeiten. Nur acht Sekunden musste Tolle sitzen, bis er Nico Vogl sah, wie er Richtung rechten Pfosten passte, wo Josef Dana bereits bereitstand, um den Puck zu verwerten. Möglicherweise gefiel dem Bestraften dieser Ausgang nicht, weshalb er, kaum war er wieder aufs Feld gefahren, vom Schiedsrichtergespann erneut auf die Strafbank geschickt wurde – vermutlich musste er seinen Unmut lauter kundtun als es den Unparteiischen lieb war. Diesen Umstand nutzten die Löwen erneut, diesmal in Form von Daniel Hora um von der blauen Linie auf 2:0 zu erhöhen. Nicht einmal vier Minuten waren ins Land gezogen, als die Löwen erneut treffen sollten. Dabei leitetet Dominik Soukup mit einem Pass auf Josef Dana seinen Treffer selbst ein. Dana verzögerte, wartete, bis sein Kollege in Stellung war, spielte ab und das 3:0 ging auf die Anzeigetafel. Nur etwa 45 Sekunden später, war es dann an Waldkirchen eine Reaktion zu zeigen. Nachdem sie zuvor bereits in einer Drei-gegen-Eins-Situation an Torhüter Sickinger scheiterten, nutzten sie nun eine Unaufmerksamkeit in der Löwen-Verteidigung, um einen Sonntags-Schuss auf das Tor des EHC abzufeuern. Patrick Zimmermann, der, wie auch am Freitag, in der Verteidigung auflief, versuchte den Puck zwar noch zu blocken, machte ihn damit jedoch unhaltbar für den Waldkraiburger Torwart. In der siebten Spielminute begaben sich die Löwen ihrerseits in Unterzahl. Josef Huber saß zwei seiner insgesamt acht Strafminuten an diesem Abend ab. Wie das ganze Drittel, dominierten die Löwen auch diese Unterzahl. So begaben sich Nico Vogl und Dominik Soukup, nachdem sie es Sekunden zuvor schon einmal glücklos versuchten, auf Konterfahrt in Richtung Tor der Gäste. Nico Vogl, Passgeber in dieser Situation, verzögerte gekonnt und spielte die Scheibe zu Dominik Soukup. Dieser täuscht einmal mit dem Körper an und versenkt diesen Unterzahltreffer zum 100. Löwen-Heimspieltor dieser Saison in den Maschen. Damit war im Drittel jedoch noch nicht Schluss. Noch bevor die Hälfte des ersten Durchgangs vorüber war, trafen die Löwen erneut. Direkt vor dem Tor erhielt Josef Dana den Puck von Soukup. Dana behielt hier einen kühlen Kopf, legte sich den Puck zurecht und verwandelte zum 5:1. Lediglich 49 Sekunden später war dann Waldkirchen wieder am Zug. Nach einem eher zufälligen Doppelpass vor dem Tor, war es der Crocodiles-Kapitän Nico Tolle, der das 5:2 erzielen konnte. Ein Tor sollte dieses Drittel noch sehen, bevor es in die Kabine ging. Auf Zuspiel von Leon Decker, packte Patrick Zimmermann seine Fähigkeiten als „Blueliner“ aus und versenkte die Scheibe mit einem Gewaltschuss in der rechten unteren Ecke zum Pausenstand.
Im zweiten Durchgang ließen die Löwen den Gästen mehr Raum für ihr Spiel und so gestaltete sich das Spiel phasenweise sogar mit einer leichten Überlegenheit der Gäste. So musste Tobias Sickinger im Tor der Löwen in den ersten drei Minuten gleich zweimal mit starken Paraden glänzen, um ein Erstarken der Gäste zu vermeiden. Dennoch waren es die Hausherren, die das nächste Tor nachlegen sollten. Kein Geringerer als Daniel Hora schnappte sich die Scheibe noch im eigenen Spieldrittel und schickte sich an einen Lauf über die gesamte Spielfeldlänge anzutreten. Diesen schloss er, wie schon so oft, mit seiner Rückhand ab und erhöhte auf 7:2. Auch in diesem Durchgang gab es noch einige Möglichkeiten für die Löwen. Die beste war wohl von Nico Vogl, der den Puck jedoch über den bereits geschlagenen Konstantin Maier im Gästetor legte. Das letzte Wort hatten jedoch die Gäste. Erneut war es der Kapitän Tolle, der aus nächster Nähe den Pausenstand von 7:3 besiegelte.
Eine ganze Zeit lang sollte im finalen Durchgang nicht viel passieren. Die Löwen konnten die Partie friedlich zu Ende bringen, die Gäste vermochten es nicht noch mehr Druck aufzubauen. Nach einer vogelwilden Szene vor dem Tor der „Crocodiles“, gab das Schiedsrichtergespann Penalty für den EHC Waldkraiburg. Für die Innstädter trat Daniel Schmidt an und ohne extravagante Bewegungen, jedoch mit Präzision, verwandelte dieser die Scheibe zwischen die Beine von Maier im Tor. 33 Sekunden im Anschluss dann bereits das nächste Tor für die Hausherren. Nach einem vorerst noch geblockten Schuss von Leon Decker, reagiert Florian Maierhofer am schnellsten und bringt den Nachschuss im Kasten unter. Das zehnte und letzte Tor der Löwen an diesem Abend fällt schließlich auf ganz ähnliche Weise. Als erster Schütze zeichnete sich diesmal Daniel Hora verantwortlich, doch der Nutznießer blieb derselbe: Florian Maierhofer.
Am kommenden Freitag empfangen die Löwen nun den Landesliga-Erzrivalen aus Trostberg. Dieses Spiel wird ein besonderes, denn der EHC Waldkraiburg lädt feierlich zum „Teddybear Toss“. Das bedeutet, dass beim ersten Treffer für die Heimmannschaft jeder Zuschauer seine mitgebrachten Kuscheltiere ungestraft auf das Eis werfen darf. Bei der letzten Aktion dieser Art in Waldkraiburg kamen so knapp 2000 Kuscheltiere zugunsten diverser Einrichtungen zusammen – man darf sich also auf ein kuscheliges Spiel freuen.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  17:00 Uhr
Bericht:     EHCW
Autor:     aha

  
       
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen  /  Rheinland-Pfalz
    
   
 
neusserevNeusser EV
Ein starker Auswärts-Auftritt :  Wiehl vs Neusser EV 1:4

(RLW)  Zufrieden blickte der an die Bande zurück gekehrte Sebastian Geisler auf die ersten zwanzig Minuten in der Pause zurück: „ Wir haben unser Tor gut verteidigt und nichts zugelassen, obwohl Wiehl viele Schüsse auf unser Tor abgeben hat. Nach vorne haben wir abwartend gespielt und konnten dann unsere Konter erfolgreich gestalten!“
In der Tat schlug der NEV zwischen der achten und der zehnten Spielminute zu. Zuerst war Nick Kardas erfolgreich, dann konnte Lukas Malcher in Unterzahl das 2:0 markieren.
Bis zur 34. Minute zog der NEV auf 4:0 davon, im zweiten Drittel konnten jubelten Lukas Siebenmorgen und Dominick Thum.
Leon Brunet hielt weiterhin den Kasten sauber, er machte wie seine Vorderleute einen tollen Job.
Der Shutout blieb ihm leider verwehrt, denn in Überzahl konnten die Wiehler im letzten Drittel den Ehrentreffer erzielen.
Der Jubel war nach Spielende auf Neusser Seite groß, denn zum Einen konnte ein sechs Punkte Wochenende gefeiert werden, zum anderen wurde durch diesen Sieg der Rückstand auf Wiehl auf zwei Punkte verkürzt.
Am Freitag steht das Spiel in Dortmund an, während am nächsten Sonntag die Troisdorfer nochmal im Südpark gastieren. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  11:16 Uhr
Bericht:     NEV
Autor:     kf


dinslakenerkobrasDinslakener Kobras
Nichts für schwache Nerven

(LLW)  Die Begegnung der Kobras gegen die Zweitvertretung der Hammer Eisbären im Kampf um das Heimrecht der Viertelfinals war schon aufreibend genug. Hinzu kam, dass man auf die Schützenhilfe aus Moers angewiesen war und nur ein Moerser Sieg bei gleichzeitigem Erfolg der Kobras über Hamm den Giftschlangen das Heimrecht in den nun folgenden Playoffs bescheren würde.
Und tatsächlich: Die Black Panther gewannen ihre Partie in Rheine mit 7:5, während die Kobras zeitgleich den Hammer Eisbären beim 5:3 das Nachsehen gaben. Aber das war ein hartes Stück Arbeit.
Die Kobras starteten wie die Feuerwehr und machten dort weiter, wo sie zwei Tage zuvor in Rheine aufgehört hatten. Und sie konnten ihren Einsatz schnell belohnen. Ein Doppelpack von Bennet Schroll (4. und 7.) sowie ein weiterer Treffer von Kapitän Pierre Klein (17.) sorgte im Abschnitt 1 für eine beruhigende 3:0 – Führung.
In den ersten 10 Minuten des Mittelabschnitts weiterhin souveräne Dinslakener, die sich allerdings inzwischen im Auslassen von Großchancen übertrafen. Dann hatten sich die Gäste mehr und mehr auf das Spiel eingestellt und wurden ein ebenbürtiger Gegner. Es ging in hohem Tempo von Tor zu Tor, wobei beide Seiten das Spiel in der neutralen Zone ausließen.
 Allerdings hatten die Kobras den Spielfluss ihres Gegners unfreiwilliger weise durch Strafzeiten unterstützt. Und die Gäste hatten ein gutes Überzahlspiel. Durfte man das Tor von Alexander Cicigin in der 25. Spielminute bei gleicher Mannschaftsstärke zum 3:1 noch als Schönheitsfehler ansehen, brachten die Dinslakener durch Strafzeiten das Spiel ihres Gegners selbst ins Rollen. Als die Eisbären in der 30. Spielminute das 3:2 in Überzahl erzielten, schwante dem Dinslakener Anhang nichts Gutes, zumal weiterhin der Puck nicht über die Eisbären - Torlinie rutschen wollte.
Doch die Hausherren blieben in den letzten 20 Minuten unaufgeregt, arbeiteten weiter hart und belohnten sich dann auch durch den Treffer von Daniel Pleger in der 44. Spielminute zum 4:2.
Doch auch die Gäste hatten sich keinesfalls aufgegeben. Sie nutzten eine erneute Überzahlsituation aus, um auf 4:3 zu verkürzen (50:24).
Nun bewiesen die Dinslakener, dass auch sie etwas mit Überzahlsituationen anfangen können. Nils Cleven brachte in einer solchen Phase den Puck im gegnerischen Gehäuse unter und setzte in der 53. Spielminute den Schlusspunkt unter die Partie.
Bei den vielen Großchancen auf beiden Seiten hätte die Begegnung durchaus auch 10:7 enden können, doch mit Jan Vlach und Marvin Frenzel standen an diesem Abend zwei Goalies zwischen den Pfosten, die beide eine starke Leistung abrufen konnten und sich in nichts nachstanden.
Dinslakens Coach Böhme kommentierte die Begegnung im Anschluss drittelweise: „Das erste Drittel von uns hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns bei hohem Tempo viele Torchancen erarbeitet und die ein oder andere auch verwertet. Auch defensiv hat es gut gepasst. Im zweiten Drittel sind wir deutlich zu wenig gelaufen und waren zu verspielt. Der letzte Abschnitt war dann wieder etwas besser, wir konnten das Tempo wieder etwas anziehen und haben uns auch wieder gute Möglichkeiten erarbeitet. Das Ziel, welches wir zu Saisonbeginn ausgegeben hatten, ist mit Platz 4 erreicht, Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus. Wir werden sehen, wohin die Reise geht“, will Dinslakens Übungsleiter von Spiel zu Spiel denken.
Und bereits am kommenden Freitaggehen die Dinslakener im Rahmen des Viertelfinales wieder auf Tore- und Punktejagd. Gegner im Viertelfinale sind die Rheine Ice Cats, an denen sich die Kobras bei diesem Fernduell am letzten Spieltag noch in der Tabelle vorbeischieben konnten. Die erste der maximal drei Begegnungen findet am Freitag, 02.02.2024, um ! 20:15 ! Uhr in der Schlangengrube statt.
Dinslakener Kobras – Hammer Eisbären 1b:     5:3 (3:0; 0:2; 2:1)
Torschützen Dinslaken:                            Schroll (2), Klein, Pleger, Cleven
Torschützen Hamm:                                 Cicigin (2), Ostertag
Strafminuten Dinslaken:                                    12
Strafminuten Hamm:                                8
Zuschauer:                                      175
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  19:19 Uhr
Bericht:     ERVD
Autor:     oh


diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Die EG Diez Limburg kann in Geleen insgesamt nicht überzeugen und verliert die Auswärtspartie bei den Snackpoint Eaters Limburg völlig unnötig mit 2:3

(RLP)  Im ersten Abschnitt zeigten die Gastgeber wie Effizienz aussieht. Die Rockets vergaben durch Artjom Piskowazkow die erste Großchance des Spiels, die Snackpoint Eaters hingegegen aggierten eiskalt und nutzten ihre erste nennenswerte Möglichkeit zur Führung durch Lars van Sloun, der völlig freistehend im Slot abschließen konnte (7.). Ähnlich lief es auch vor dem 2:0: Paul König konnte den Puck nach einem Alleingang nicht im Gehäuse unterbringen, auf der Gegenseite schweißte Yevgen Fadyeyev das Spielgerät in den Winkel (20.). Dass der Topscorer der Niederländer aus dieser Position gerne trifft, hätte den Mannen von Coach Carsten Gosdeck bekannt sein müssen, denn schon im Halbfinale des BeNe League - Pokals traf Fadyeyev kurz vor Schluss nahezu identisch.
Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay und der Gelegenheit für die EGDL den Spielstand positiver zu gestalten, die besseren Einschussmöglichkeiten in diesen zwei Minuten hatten aber die Hausherren. Zwar ließen die Rockets im Anschluss weiterhin die Durchschlagskraft vermissen, kamen aber trotzdem zum Ausgleich. Auch wenn es sich zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend andeutete, konnte Paul König mit schönem Handgelenkschuss verkürzen (31.), ehe Alexander Seifert eine Sekunde vor der Sirene das 2:2 erzielte (40.)
In den letzten zwanzig Minuten durften die Snackpoint Eaters in Überzahl beginnen und nutzten diese Situation - bezeichnenderweise für diesen Abend - gewohnt abgeklärt zur erneuten Führung durch Ben Duperreault, der nach starker Vorarbeit von Yevgen Fadyeyev nur noch einschieben musste (42.). Die Niederländer beschränkten sich nun auf das Verwalten des knappen Vorsprungs und gerieten in der Folge auch nicht ernsthaft in Gefahr. Die EGDL zog in der Schlussminute noch den Keeper zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, aber auch hier waren die Gastgeber dem vierten Treffer näher, als die Rockets dem Ausgleich.
EG Diez - Limburg: Ekholm Rosén (Kapicak) - Valenti, Gutjahr, Kristic, Lachmann, Minaychev, Seifert - Wegner, Firsanov, Piskowazkow, König, Lademann, Lavallée, Turcotte, Karpenko, Grund
Schiedsrichter: Nick Van Grinsven
Zuschauer: 316
Tore:
1:0 Van Sloun (Duperreault, Forrest) (06:16)
2:0 Fadyeyev (Duperreault, Gielen) (19:42)
2:1 König (Wegner, Valenti) (30:29)
2:2 Seifert (Lademann, Wegner) (39:59)
3:2 Duperrault (Fadyeyev, Ramoul) (41:08) PP1, GWG
Schussverhältnis: 36:31 (10:11,14:11,12:9)
Bullies: 35:29 (8:14,16:10,11:5)
Goalies: Ansems 29 von 31 (93,5 %) -  Eckholm Rosén 33 von 36 (91,7 %)
Strafen: Snackpoint Eaters 8 / EGDL 10
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  18:59 Uhr
Bericht:     EGDL
Autor:     mh


baerenneuwiedBären Neuwied
Bären landen souveränen Sieg in Mechelen - EHC reitet in der BeNe League weiterhin auf der Erfolgswelle

(RLP)  Wenn es ein Spiel benötigte, das exemplarisch die Entwicklung des EHC Neuwied in den vergangenen zweieinhalb Monaten aufzeigt, dann war es das am Sonntagabend in Mechelen. Mitte November hatten die Bären das BeNe-League-Cup-Heimspiel gegen die Golden Sharks mit 3:7 verloren, auch diesmal erzielte der Gewinner sieben Tore, aber der hieß nun EHC Neuwied. Durch den 7:1-Erfolg in Belgien verbesserte sich das Team von Trainer Leos Sulak in der BeNe League auf den dritten Tabellenplatz.
Es gibt keine Laufkundschaft in der BeNe League. Mechelen hat in dieser Saison unter anderem schon gegen Lüttich sowie Diez-Limburg, und eben auch gegen den EHC gewonnen. So brauchten die Deichstädter zwei Tage nach dem 5:3-Heimsieg über die Unis Flyers Heerenveen ein weiteres Mal den vollen Fokus. „Wir haben sehr souverän gespielt und die Partie verdient für uns entschieden“, sagte EHC-Manager Carsten Billigmann.
Genauso wie am Freitag legten die Bären schon im ersten Drittel den Grundstein für den späteren Dreier. Juuso Rajala (14.), Janeck Sperling (15.) und Maximilian Wasser (20.) schossen die 3:0-Führung heraus. Das EHC-Team, das mit Ausnahme der Langzeitverletzten komplett war, präsentierte sich in der Breite stark und ausgeglichen. Alle drei Erste-Reihe-Angreifer – Rajala, Wasser und Jeff Smith – trafen, aber auch der Rest zeigte sich treffsicher. Die sieben Tore verteilten sich auf sieben Spieler. Neben 2:0-Schütze Sperling jubelten Xaver Hochstraßer (31.), Kirill Klyuyev (39.) und Dennis Schlicht (55.).
„Es gab ein paar Situationen, in denen wir defensiv nicht richtig aufmerksam waren. Das hing sicherlich auch mit der klaren Führung zusammen“, stellte Billigmann fest. Rütteln konnten die Golden Sharks am klaren Neuwieder Erfolg nicht. Marek Ziarny verkürzte in der 27. Minute zum 1:3, weitere Einschläge des Pucks hinter Jan Guryca gab es nicht zu beklagen. Dem EHC gelingt es derzeit richtig gut, die gegnerischen Torjäger auszuschalten. Genauso wie Herentals‘ Alexander Vasilyev und Heerenveens Henri Ruotsalainen kam diesmal auch Mechelens lettischer Topscorer Verners Egle kaum zur Geltung. „Wir haben uns sehr gut stabilisiert. Das betrifft die Leistung in allen Mannschaftsteilen“, analysiert Billigmann. Der sechste Sieg im siebten BeNe-League-Spiel ist die Konsequenz daraus.
Mechelen Golden Sharks: van Noten – Vanderhulst, Blomme, Ziarny – Palmaerts, van Bogaert, Egle, Adriaenssens, Verryt, op de Beeck, Baranovskis, Bosmans, Staps.
Neuwied: Guryca – Dech, Esche, Dennis Schlicht, Magee, Klyuyev, Rieger – Rajala, Chetik, Asbach, Litvinov, Apel, Hochstraßer, Sperling, Wasser, Smith, Etzel.
Schiedsrichter: Chris van Grinsven.
Zuschauer: 75.
Strafminuten: 4:2.
Tore: 0:1 Juuso Rajala (Smith, Rieger) 14', 0:2 Janeck Sperling (Asbach, Etzel) 15', 0:3 Maximilian Wasser (Smith, Rajala) 20', 1:3 Marek Ziarny (Bosmans, Adriaenssens) 27', 1:4 Xaver Hochstraßer (Chetik) 31', 1:5 Jeff Smith (Rajala, Wasser) 32', 1:6 Kirill Klyuyev 39', 1:7 Dennis Schlicht (Sperling, Hochstraßer) 55'.
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  13:13 Uhr
Bericht:     EHCN
Autor:     rw

  
        
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

luchselauterbachLuchse Lauterbach
Spiel gewonnen – Torwart Justin Fuss verloren / Luchse Lauterbach begeistern weiter, bezahlen den Sieg aber teuer

(RLO)  Einmal mehr, begeisterten die Lauterbacher Luchse mit ihrer Spielweise und ihrem Toptorjäger Michael Egan, die heimischen Zuschauer. Nach dem überragenden Sieg gegen Tabellenführer Schönheide, dem bis Sekunden vor Ende dramatischem Spiel gegen FASS Berlin, war am vergangenen Sonntag, der letztjährige Meister aus Chemnitz in Lauterbach zu Gast. Am Ende siegten die Luchse nach einer weiteren Glanzvorstellung, mit einem verdienten 5:2 gegen die Crashers aus Chemnitz.
Erneute Garanten für den Sieg, waren der Toptorjäger der Liga, US-Boy Michael Egan, der mit seinen drei Treffern an diesem Abend, einmal mehr seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat, sowie Torwart Justin Fuss. Für den glanzvollen Sieg müssen die Luchse aber wahrscheinlich einen hohen Preis bezahlen. Mitte des zweiten Drittels verletzte sich Torwart Fuss so schwer, dass er den Luchsen auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen wird. Nach dem langfristigen Ausfall von Backup Goalie Elias Umali, fehlt nun auch die etatmäßige Nummer Eins der Luchse. Ein Szenario, das Verantwortlichen und dem Trainer, große Sorgen bereitet.
„Justin war über die komplette Saison der große Rückhalt für das Team. Das er nun ausfällt ist wahnsinnig bitter für ihn persönlich, aber auch für die Mannschaft. Am 31. Januar endet die Wechselfrist, bis dahin muss es uns gelingen, einen neuen Torwart zu verpflichten. Zum aktuellen Zeitpunkt fast aussichtslos, aber nicht unmöglich, so Sven Naumann, Sport Manager der Luchse Lauterbach, der bereits unmittelbar nach der Verletzung von Fuss, gestern Abend die ersten Anrufe getätigt hat.
Aktuell steht mit Klaus-Dieter Lechner ein wahres Urgestein im Lauterbacher Tor. KD, wie ihn alle nur nennen, kann man gar nicht oft genug Danke sagen. Er ist mit 52 Jahren, der zurzeit älteste Spieler aller Eishockey Regionalligen in Deutschland, aber immer noch topfit. Zum Glück!
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  12:32 Uhr
Bericht:     ECL
Autor:     sn

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheide gewinnt Eishockey-Krimi gegen FASS Berlin

(RLO)  Es war das erwartet spannende Topspiel der Regionalliga Ost zwischen den Schönheider Wölfen und FASS Berlin, welches vor allem in der Schlussphase für beide Teams und die 560 Zuschauer im Wolfsbau wahrlich auch nichts für schwache Nerven war. Dank einer Energieleistung drehte das Team von Wölfe-Coach Sven Schröder in den letzten 110 Sekunden einen Rückstand noch in einen Sieg und gewinnt den Eishockey-Krimi gegen die Akademiker am Ende mit 4:3 (1:0, 1:2, 2:1). Zum Matchwinner avancierte Wölfe-Stürmer und Liga-Topscorer Tomas Rubes, welchem zwei Tore und ein Assist gelangen. Während die Wölfe wieder nur einen schmaler Kader von 14 Spielern und zwei Torhütern aufbieten konnten und das Auswärtsspiel vom Vorabend in Niesky in den Beinen hatten, kamen die Akademiker als Tabellenführer, ausgeruht und mit nahezu voller Kapelle zum Gastspiel nach Schönheide. Von daher war für die Hausherren erst einmal abtasten angesagt und man sah von Beginn an ein sehr ausgeglichenes Spiel der aktuell zwei besten Teams der Liga. Den besseren Start erwischten dennoch die Wölfe, welche gleich das erste Überzahlspiel zu nutzen wussten und durch Tomas Rubes in der zehnten Minute mit 1:0 in Führung gingen. FASS hatte kurz darauf ebenfalls die Möglichkeit, mit einem Mann mehr auszugleichen, doch die Wölfe-Defensive um Goalie Niko Stark überstand diese Unterzahlsituation schadlos, wonach es mit dem knappen Vorsprung in die erste Pause ging. Den Mittelabschnitt eröffneten die Erzgebirger mit knapp einer Minute im Powerplay und wieder packten die Wölfe die Gelegenheit beim Schopf und erhöhten nur 42 Sekunden nach Wiederbeginn durch Richard Zerbst auf 2:0. Der zweite Gegentreffer war für die Akademiker wie ein Weckruf, denn in der Folge erspielten sich die Hauptstädter ein kleines Übergewicht und kamen in der 23. Minute durch Felix Braun zum 2:1-Anschlusstreffer. Durch gute Umschaltmomente hatten die Wölfe zwar in der Folge auch ihre Möglichkeiten, doch die Berliner zeigten sich einen Tick zielstrebiger und erzielten in der 35. Minute durch Niklas Pilz den nicht unverdienten 2:2-Ausgleich. Allerdings mussten die ohnehin schon ersatzgeschwächten Wölfe im zweiten Drittel erneut einen verletzten Spieler beklagen, als Moritz Gottsmann nach einem harten aber „normalen“ Check unglücklich am Kopf getroffen wurde und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort stellten die Ärzte eine schwere Gehirnerschütterung fest, wonach der Verteidiger vorerst ausfallen wird. An dieser Stelle gute Besserung und schnellstmögliche Genesung, Moritz! Für das Schlussdrittel nicht die besten Voraussetzungen für die Gastgeber, denn das Spiel stand auf des Messers Schneide. Mit zunehmender Spielzeit spitzte sich das Geschehen auf dem Eis dann auch immer mehr zu. Beide Mannschaften versuchten Fehler zu vermeiden und warteten förmlich auf den Lucky Punch. Die beste Gelegenheit zur erneuten Führung hatten die Wölfe, welche in der 53. Minute gleich in doppelter Überzahl agierten, diese Chance aber nicht zu nutzten wussten. Viel schlimmer noch, denn den Akademikern gelang in der 56. Minute mit einem Mann weniger das Break und der Shorthander von Felix Braun zur 3:2-Führung. Den Wölfen lief natürlich jetzt die Zeit weg und als noch 118 Sekunden auf der Uhr standen, griff Schönheides Coach Sven Schröder zur Auszeit, nahm Goalie Niko Stark vom Eis und brachte einen sechsten Feldspieler. Die Maßnahme fruchtete nur acht Sekunden später, als Lukas Lenk zum umjubelten 3:3-Ausgleich traf. In der Szene kurz nach dem Treffer wurde ein Wölfe-Spieler von einem gegnerischen Verteidiger von den Beinen geholt, wonach dieser von oben auf den Torhüter fiel und beim Aufstehen zusätzlich noch hängen blieb. Dabei verletzte sich FASS-Goalie Eric Steffen unglücklich an der Schulter, wonach für die verbleibenden 110 Sekunden Berlins Backup Sören Thiem zwischen die Pfosten musste. Die Schönheider Wölfe wünschen auch Eric Steffen gute Besserung und schnellstmögliche Genesung! Beiden Szenen, sowohl die von Moritz Gottsmann, als auch die von Eric Steffen sind nach Auswertung des Videomaterials sehr unglückglich verlaufen und in beiden Fällen kein Foul erkennbar. Schon gar nicht kann den Beteiligten Absicht oder Vorsatz unterstellt werden. Nach der Verletzungspause und dem Torhüterwechsel fand der Eishockey-Krimi seine Fortsetzung. Die Wölfe witterten jetzt, dass die Akademiker angezählt waren und liefen gegen die zu offensiv ausgerichteten Berliner einen Drei-auf-Zwei-Konter, welchen Tomas Rubes 49 Sekunden vor Ultimo zur 4:3-Führung abschloss, welche dann auch unter dem tosenden Beifall der Wölfefans bis zum Schlusspfiff Bestand haben sollte. Eine wahrliche Energieleistung der Schönheider Wölfe, welche mit diesem Erfolg auch die Tabellenführung in der Regionalliga Ost von FASS Berlin übernehmen. Nachdem es die emotional angegriffenen Akademiker dann vorzogen, die übliche Pressekonferenz nach dem Spiel abzusagen, äußerte sich Wölfe-Coach Sven Schröder allein zur Partie. Zu sehen auf unserem YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/watch?v=5bj8AylvsmQ Das Heimspiel und die Pressekonferenz wurden präsentiert von der Erzgebirgssparkasse. Vielen herzlichen Dank!
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  11:31 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg

  
     
    

NEWS Nachwuchs-Eishockey

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
deutschereishockeybundYouth Olympic Games 2024
DEB-Frauen spielen Halbfinale gegen Schweden

(DEB)  Trotz der denkbar knappen 1:2-Niederlage im zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz, hat die DEB-Nachwuchsauswahl das Halbfinale der Olympischen Jugend-Winterspiele im südkoreanischen Gangwon erreicht. Das Tor auf deutscher Seite erzielte Zoe Wintgen in der 42. Spielminute.
Zum Turnierauftakt am Sonntag, durfte sich das deutsche Team über einen 4:0-Sieg gegen die Französinnen freuen. Die DEB-Torschützinnen waren Zoe Wintgen, Hanna Weichenhain, Sandra Mayr und Mathilda Heine.
Die Halbfinal-Partie findet bereits am morgigen Dienstag, den 30. Januar 2024 um 03:00 Uhr (dt. Zeit) statt. Hierbei tritt die Mannschaft um Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner im Gangneung Hockey Centre gegen die Schwedinnen an.
Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner: „In unserer Auftaktpartie gegen Frankreich hat die Mannschaft ein sehr gutes Spiel abgeliefert und über 60 Minuten dominiert. Auch im zweiten Spiel gegen die Schweiz haben wir einen guten Start erwischt, nachdem wir in Rückstand geraten sind, haben wir allerdings ein bisschen den Faden verloren. Insgesamt war es aber ein Spiel auf Augenhöhe, wo die Kleinigkeiten am Ende entschieden haben.“
 www.ihp.hockey    Montag 29.Januar 2024  12:03 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     te


deutschereishockeybundYouth Olympic Games 2024
DEB-Nachwuchs verpasst Finale

(DEB)  Die U16-Frauen-Nationalmannschaft hat bei den Olympischen Jugend-Winterspiele im südkoreanischen Gangwon den Finaleinzug verpasst. Das Team um Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner unterlag den Schwedinnen mit 1:6. Den einzigen Treffer auf deutscher Seite erzielte die Stürmerin Friederike Pfalz in der 44. Spielminute.
Bereits am morgigen Mittwoch, den 31. Januar 2024, geht es für die deutsche Mannschaft im Gangneung Hockey Centre um die Bronzemedaille. Um 02:00 Uhr (dt. Zeit) heißen dann die Gegnerinnen im Spiel um Platz drei, Japan oder die Schweiz.
Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner: „Die Schwedinnen waren heute eine Klasse besser und haben ein tolles Spiel abgeliefert. Wir haben auch von Beginn an gespürt, dass wir das dritte Spiel in drei Tagen absolvieren und uns ein bisschen die Körner ausgehen. Jetzt heißt es aber vollen Fokus auf das Spiel um Platz drei. Wir werden uns gut darauf vorbereiten und am Ende hoffentlich die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.“
Spielplan Youth Olympic Games 2024 Gangwon (KOR)
28.01.2024 | 09:00 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland – Frankreich 4:0
29.01.2024 | 09:00 Uhr (dt. Zeit) | Schweiz – Deutschland 2:1
30.01.2024 | 03:00 Uhr (dt. Zeit) | Halbfinale I Schweden – Deutschland 6:1
31.01.2024 | 02:00 Uhr (dt. Zeit) | Spiel um Platz 3 I Deutschland – Japan/ Schweiz
 www.ihp.hockey    Dienstag 30.Januar 2024  08:19 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     te

    
  Dienstag 30.Januar 2024
10:00 Uhr
   
Informationen:
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Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
 
 
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Autor:
  
IHP  
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