IHP NachrichtenSonntag 12.Januar 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.
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| Aleandro Angaran ist U21-Förderspieler des Monats Dezember - Stürmer der Eisbären Regensburg überzeugt mit Leistungssteigerung und hervorragenden Eiszeiten in den Special Teams (DEL2) Der Dezember war für die Teams der DEL2 ein besonders intensiver Monat. In einer Phase mit zahlreichen Spielen innerhalb eines kurzen Zeitraumes konnte sich Aleandro Angaran von den Eisbären Regensburg als U21-Spieler beweisen. Der 20-jährige Stürmer wird für seine Leistungen und seinen Einsatz mit der Auszeichnung zum U21-Förderspieler des Monats Dezember gewürdigt. Angaran zeigte im Dezember eine beeindruckende Entwicklung und etablierte sich in seinem Team. Mit einer durchschnittlichen Eiszeit von 13:30 Minuten sowie herausragenden Einsatzzeiten in den Special Teams unterstrich er seinen Wert. Besonders beeindruckend waren seine 19:27 Minuten in Unterzahl sowie 08:48 Minuten in Überzahl. Seine Leistungen krönte er mit einem Tor und einer positiven Plus-Minus-Bilanz von +1. „Aleandro hat mich schon als U-20-Spieler voll mit seiner professionellen Einstellung überzeugt. Er ist ein absoluter Führungsspieler und geht immer voran, er hat auch vor niemandem Angst. Aleandro ist ein sehr harter Arbeiter und hat immer die richtige Einstellung. Deswegen hat er den Sprung von der U20 in die DEL2 auch so gut geschafft. Außerdem ist er einer der fittesten Spieler, die ich in meiner Karriere als Spieler und Trainer je gesehen habe“, erklärt Peter Flache, Trainer der Eisbären Regensburg. „Als Mensch ist er sehr sympathisch und ein absolutes Vorbild. Ale ist immer für alle im Club da und wir sind froh, so einen tollen Menschen bei uns in Regensburg zu haben.“ Im Vergleich zu den Vormonaten zeigte Angaran eine deutliche Leistungssteigerung, die auch dem Vertrauen seines Trainers und seiner unermüdlichen Arbeitseinstellung zuzuschreiben ist. Zusätzlich engagiert sich der junge Stürmer als Nachwuchstrainer beim EV Regensburg, hat seine C-Trainerlizenz erworben und ist für viele junge Spieler ein Vorbild. „Aleandro war letztes Jahr ein sehr guter DNL-Spieler, aber keiner hatte ihn wirklich auf dem Zettel. Jetzt wurde er für seinen Einsatz mit viel Eiszeit und Verantwortung im Dezember belohnt, vor allem in Unterzahl – und das macht er wirklich sehr gut“, lobt Markus Gleich, Standort- und Talententwickler der DEL2. „Seine Arbeitsbereitschaft und Eishockeyleidenschaft sind in jedem Moment spürbar – auf und neben dem Eis.“ Eine Blessur, die sich Angaran am vergangenen Wochenende zugezogen hat, entpuppte sich indes als weniger schlimm als befürchtet. Trotzdem wird der Stürmer voraussichtlich einige Spiele aussetzen müssen.
Eisbären RegensburgKNAPPE NIEDERLAGE IM SAHNPARK - EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN 4:5 BEI DEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU (DEL2) Nach einem turbulenten Auswärtsspiel gab es jetzt für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg keine Punkte. Bei den Eispiraten Crimmitschau gingen die Domstädter zwei Mal in Führung, verloren letztlich aber knapp mit 4:5 (1:0/1:2/2:3). Früh legte David Morley für die Oberpfälzer zum 1:0 vor (4. Minute). Im Mitteldrittel glichen die Sachsen zunächst durch Scott Feser in Überzahl aus (32.), ehe Pierre Preto mit einem Alleingang nur 27 Sekunden später wieder die Gäste mit 2:1 in Front brachte (33.). Durch das 2:2 der EPC durch Tim Lutz (37.) ging es mit Gleichstand in den Schlussabschnitt, in dem die Hausherren durch Lucas Böttcher schnell vorlegten (45.). Mit einer starken Aktion sorgte wenig später Corey Trivino für das 3:3 (46.). Doch mit zwei weiteren Powerplay-Treffern, beide von Kapitän und Topscorer Tobias Lindberg, zog Crimmitschau in der Schlussphase auf 5:3 davon (51. und 57.) – daran änderte auch der Anschlusstreffer von Timo Kose mit einem sechsten Feldspieler für Goalie Jonas Neffin auf dem Eis nichts mehr (59.). Schon vor der Partie hatte festgestanden: Die Eisbären würden den zehnten Platz in der DEL-2-Tabelle an diesem Spieltag unabhängig vom Ergebnis nicht verlassen können (44 Punkte). Crimmitschau kletterte indes durch den Sieg auf Rang 13 (jetzt 37). Weiter geht es für die Regensburger vor eigenem Publikum. Am heutigen Sonntag, 12. Januar, empfangen sie die starken Wölfe des EHC Freiburg in der Donau-Arena. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Tickets gibt es unter www.ebr.live Statistik Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 5:4 (0:1/2:1/3:2) Freitag, 10. Januar 2025 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00 Minuten) und Christian Schneider (beide Tor) – Jerkko Rämö, Mirko Sacher (2 Strafminuten), Gregory Kreutzer, Dominic Walsh, Denis Shevyrin und Mario Scalzo (alle Abwehr) – Justin Büsing, Tobias Lindberg (C), Colin Smith, Ladislav Zikmund, Scott Feser, Tim Lutz (2), Lucas Böttcher, Lukas Wagner (2), Lois Spitzner, Till Michel, Roman Zap und Alexander Schmidt (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) sowie Sebastian Becker (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (58:40 Minuten) und Eetu Laurikainen (beide Tor) – Moritz Köttstorfer, Jakob Weber (C/2 Strafminuten), Sean Giles, André Bühler, Fabio Kose, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Marvin Schmid (2), Olle Liss (2), Ryon Moser, Timo Kose, Constantin Ontl, Matěj Giesl (2), Yuma Grimm und Christoph Schmidt (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent). Zuschauer: 2373 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau). Schiedsrichter: Bastian Steingross und Bruce Becker (beide Hauptschiedsrichter) sowie Christopher Reitz und Kieran Schuster (beide Linesperson). Strafminuten: Crimmitschau 6 – Regensburg 8. Tore 1. Drittel: 0:1 (4. Minute) David Morley (Jakob Weber, Corey Trivino); 2. Drittel: 1:1 (32./PP1) Scott Feser (Gregory Kreutzer, Colin Smith); 1:2 (33.) Pierre Preto (Jakob Weber); 2:2 (37.) Tim Lutz (Ladislav Zikmund); 3. Drittel: 3:2 (45.) Lucas Böttcher (Lois Spitzner, Denis Shevyrin); 3:3 (46.) Corey Trivino (David Morley, Jakob Weber); 4:3 (51./PP1) Tobias Lindberg (Colin Smith, Gregory Kreutzer); 5:3 (57./PP1) Tobias Lindberg (Gregory Kreutzer, Colin Smith); 5:4 (59./EA) Timo Kose (Jakob Weber, David Morley). Neuer Tabellenplatz: Crimmitschau 13. Rang (37 Zähler aus 35 Partien/zuvor 14.) – Regensburg 10. Platz (44 Punkte aus 35 Spielen/vorher 10.).
Passau Black HawksBlack Hawks zu Gast bei den Tölzer Löwen (OLS) Am heutigen Sonntagabend sind die Passau Black Hawks zu Gast bei den Tölzer Löwen. Die Oberbayern spielen bis dato eine sehr gute Vorrunde und stehen mit 52 Punkten auf dem fünften Platz der Oberliga Süd Tabelle. Zuletzt wechselten sich Siege und Niederlagen bei den Gastgebern ab. Trainer Axel Kammerer kann auf einen breiten Kader zurückgreifen. Im ersten Aufeinandertreffen mussten sich die Habichte in Tölz mit 3:6 geschlagen geben. In der Eis-Arena in Passau behielten die Black Hawks mit 2:0 die Oberhand. Zeigen sich die Dreiflüsse Städter vor dem Tor kaltschnäuziger, sind auch drei Auswärtspunkte absolut möglich. Ein Vorteil für Tölz ist sicherlich der Spielplan. Während die Habichte am Freitag gegen Memmingen ran mussten, hatten die Oberbayern spielfrei. Es ist übrigens bereits die zweite Partie in Folge für die Habichte gegen eine Mannschaft, die zuvor spielfrei hatte. Den auch die Memmingen Indians hatten spielfrei und mussten anders als die Black Hawks unter der Woche nicht antreten. Die Habichte hatten am Dienstag nämlich das schwere Spiel gegen die Falken Heilbronn zu absolvieren. Gerade in Zeiten von Verletzungen und Erkrankungen ist ein solcher Spielplan mehr als unglücklich zu bezeichnen. Das nächste Heimspiel absolvieren die Passau Black Hawks am Freitag, 17.01.2024 um 19:30 Uhr gegen die Stuttgart Rebels. Tickets sind online auf etix.com erhältlich.
Ice Dragons HerfordIce Dragons auswärts zum HEV-Duell - Herford mit wichtiger Begegnung in Herne (OLN) Für den Herforder Eishockey Verein steht das dritte HEV-Duell der Saison in der Oberliga Nord Hauptrunde auf dem Programm. Ab 18.30 Uhr treffen die Ice Dragons auswärts in der Sonntagsbegegnung auf den Herner EV Miners und wollen in der Hannibal-Arena unbedingt Zähler mitnehmen. Obwohl fast alle Teams den Blick auf die Tabelle aktuell noch als zweitrangig ansehen, rückt der Kampf um PlayOff- und PrePlayOff-Plätze, aber auch Ausgangsituationen an sämtlichen Standorten immer mehr in den Vordergrund. Nimmt man das derzeitige Ranking der Oberliga Nord, so befindet sich der Herforder EV auf Platz 7 mittendrin im Rennen um die Top 6, während Herne versucht, den Anschluss an die übrigen Mannschaften herzustellen, um gleichzeitig wieder in den Kampf um die PrePlayOff-Qualifikation einzugreifen. So hat man bei den Miners vor dem Wochenende ein klares Ziel ausgerufen: 6 Punkte müssen her. Teil 1 dieser Mission erfüllte Herne mit einem 5:4-Auswärtserfolg bei den Saale Bulls Halle, nun liegt es an den Ostwestfalen, den Gastgebern einen Strich durch diese Rechnung zu machen. Nach dem 4:5 gegen die Moskitos Essen ist das Team von Chefcoach Henry Thom gefordert. „Die Oberliga Nord ist in dieser Saison so ausgeglichen, dass man fast immer am Wochenende punkten muss. Verliert man beide Spiele, findet man sich in der Tabelle durchaus auch einige Plätze weiter hinten“, mahnte Henry Thom bereits vor einigen Wochen. Ein Abrutschen droht den Herfordern aufgrund eines kleines Vorsprungs auf Position 8 zwar an diesem Spieltag nicht, doch ein Sieg bietet sofort wieder Optionen auf eine Verbesserung der eigenen Platzierung und bringt zudem Luft auf die Vereine, die sich hinter den Ice Dragons befinden. Die beiden bisherigen HEV-Duelle entschied das Team um Kapitän Marius Garten in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ mit 5:2 und 3:1 für sich und die ostwestfälischen Eishockeyfans dürften nichts dagegen haben, wenn diese Serie ausgebaut würde. Für alle, die nicht live in der Hannibal-Arena dabei sind, wird die Begegnung auf www.sprade.tv übertragen.
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Schweinfurt Mighty DogsLVM AGENTUR WOLFGANG HALBIG NEUER BRUSTSPONSOR DER MIGHTY DOGS (BYL) Rechtzeitig zum spannenden Endspurt um die Play off Plätze können die Mighty Dogs auch erfreuliche Nachrichten aus dem off-ice-Bereich melden. Die Versicherungsagentur Wolfgang Halbig, die seit der Spielzeit 2023/2024 bereits als Namensgeber der LVM – Business Lounge fungiert und schon seit langen Jahren zum Sponsorenkreis des ERV Schweinfurt gehört, wird zunächst bis zum Ende der diesjährigen Spielzeit auch die Trikotbrust der Mighty Dogs zieren. Die LVM-Versicherungsagentur Halbig gehört zu den renommiertesten Versicherungsagenturen Schweinfurts und zu den erfolgreichsten LVM Agenturen Deutschlands. In der Agentur wird Kundenservice seit zwei Generationen groß geschrieben. https://agentur.lvm.de/halbig/1 Die Mighty Dogs bedanken sich recht herzlich bei Wolfgang Halbig und seinem Team und hoffen im Laufe der Spielzeit gemeinsam noch viele Erfolge feiern zu dürfen.
Schweinfurt Mighty DogsKÄMPFERISCHER AUFTRITT VOR GROSSER KULISSE (BYL) Der Tabellenführer zu Gast im Icedome: erst drei mal haben die Gladiators aus Erding eine Niederlage nach regulärer Spielzeit hinnehmen müssen – und die erste davon im Hinspiel gegen die Mighty Dogs, die nach einer engen Partie mit einem 2:3 Sieg die Punkte nach Schweinfurt entführen konnten. Für das Rückspiel im Icedome war trotz etwas ausgedünntem Kader (ohne Pohl, Cermak, Melchior, Herzog) das Ziel, mit viel Einsatz möglichst wieder Punkte gegen den Klassenprimus zu holen. Dafür hatte sich der ERV eine besondere Aktion überlegt, denn für Schüler und Studenten war an diesem Spieltag der Eintritt frei, und so war die Kulisse im Icedome wieder einmal großartig. Die Mannschaft gab alles und hielt lange Zeit gut mit, musste sich am Ende aber mit 2:5 geschlagen geben. Mit viel Elan starteten die Jungs um Kapitän Dylan Hood in das erste Drittel, und erspielten sich gleich die ersten drei Chancen des Spiels. Folgerichtig war dann in der fünften Minute bereits der erste schallende Jubel im Icedome zu hören, denn Dylan Hood schickte mit gutem Auge den lauernden Leo Ewald an der blauen Linie mit einem Pass auf die Reise, der anschließend allein aufs Tor der Erdinger stürmte. Er behielt die Nerven und schenkte den Gladiators das erste Gegentor ein und brachte die Mighty Dogs früh in Führung. Wenig später, eine Strafe gegen die Gäste war angezeigt, verzog Kevin Heckenberger knapp übers Tor. In der neunten Minute gelang dem zuvor noch auf der Strafbank sitzenden Busch dann mit einer guten Bewegung das Duell gegen den Collin Freibert für sich zu entscheiden, und anschließend zum 1:1 Ausgleich zu versenken. Die Mighty Dogs blieben aber weiterhin am Drücker, und nach dem dritten Bully in Folge vor dem Erdinger Tor gelang es Pavel Pares dann im Nachsetzen, die Schweinfurter Führung wieder herzustellen. Trotz Powerplays für Schweinfurt zeigten die Erdinger, dass immer mit ihnen zu rechnen ist und erzielten in eigener Unterzahl beinahe den Ausgleichstreffer. Fünf Minuten vor Drittelende nutzte Zimmermann die Gelegenheit den Puck mit der Rückhand ins Tor von Roßberg zu befördern und erneut auszugleichen. Die direkte Antwort des ERV folgte im Angriff von Dylan Hood und Yannis Steffens, der den Puck nur Zentimeter am Tor vorbeisetzte. Die erste nennenswerte Aktion im zweiten Drittel ging an die Gäste, denn Forster versenkte einen trockenen Handgelenkschuss zur erstmaligen Führung in den Maschen. Die Gladiators waren jetzt endgültig im Spiel angekommen, denn auch deren Torjäger Matheson verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter als er Gelegenheit hatte, die Führung auszubauen. Einen ähnlichen Alleingang wie Ewald hatte dann Kevin Heckenberger, doch diesmal war der Erdinger Goalie Meder zur Stelle und ließ nichts anbrennen. Das Spiel wurde insgesamt fair aber robust geführt, so mussten mehrmals beide Teams vom Eis. Zum Ende des Drittels ließen die Gladiators eine Großchance liegen, als Sebastian Busch vor leerem Tor den Puck nicht unterbringen konnte. Im letzten Drittel zeigte sich dann trotz engagierten Schweinfurter Auftritts, dass die Erdinger auch in diesem Jahr wieder am Ziel des Aufstiegs in die Oberliga arbeiten und nicht umsonst auf dem ersten Tabellenrang stehen, denn nach nur einer Minute ging der schnelle Erik Modlmayr hinter dem Schweinfurter Tor entlang und legte den Puck blitzschnell in den Slot, wo Maximilian Forster bereits wartete und zum 2:4 traf. Im gesamten Drittel gingen die hochkarätigeren Chancen an die Gäste, doch Schweinfurt wehrte sich nach Kräften und schlug sich trotz teilweise fehlender Leistungsträger gut. Die immer wieder schnell gespielten Erdinger Chancen wurden weitgehend defensiv gestoppt und auch eigene Chancen wie von Hood, der Moritz Schlick in aussichtsreiche Abschlussposition brachte, blieben nicht aus. Für einen weiteren Treffer sollte es vor über 800 Zuschauern jedoch nicht mehr reichen – stattdessen nutzten die Gladiators ihr Powerplay aus, als mit einem schnellen Angriff über links am Ende Matheson noch den Treffer zum 2:5 Endstand erzielte. Im Rennen um die Playoffs/Pre-Playoffs ist weiterhin noch alles möglich: am Sonntag geht die Reise für die Mighty Dogs zum ESC Geretsried, einem direkten Konkurrenten mit nur vier Punkten Rückstand auf den ERV. Das nächste Heimspiel findet dann am kommenden Wochenende statt, wenn der ERV die Waldkraiburger Löwen um die Ex-Haßfurter Sramek und Hora empfängt. Anpfiff wird am Sonntag, 19.01. um 18 Uhr sein.
Play-Off-Ticket gesichert: EHC Waldkraiburg siegt in Dingolfing (BYL) Mit dem sechsten Sieg in Folge in der Eishockey Bayernliga, sicherte sich der EHC Waldkraiburg am Freitagabend als zweites Team der Liga, die sichere Teilnahme an der Play-Off-Runde. Das dies auch den sicheren Klassenerhalt bedeutet, wusste Trainer Jürgen Lederer, nicht ohne ein Schmunzeln, auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zu berichten. Doch einen Wermutstropfen mussten die Waldkraiburger Löwen in diesem Spiel auch schlucken. So verletzte sich Jakub Šrámek bei einer Aktion im ersten Durchgang des Spiels und lief auch in den darauffolgenden Dritteln nicht wieder auf. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Fast schon wie gewohnt starteten die Löwen in der Marco-Sturm-Eishalle in Dingolfing das Spiel überlegen. Bereits in der ersten Minute sahen die mehr als 100 mitgereisten Löwen-Fans einen Angriff von Nico Vogl der jedoch nur auf dem Helm von Christoph Schedlbauer landete der für die „Isar Rats“ das Tor hütete. Auch in der Folge sahen die Zuschauer Möglichkeiten von Decker, Vrba oder Šrámek, die jedoch vorerst ohne Zählbares versandeten. Auch die Gastgeber glänzten hin und wieder mit Entlastung durch ihren Besten Anthony Gagnon oder dem an diesem Abend auffälligen Sergej Janzen, doch endeten diese Angriffe stets in der Löwen-Abwehr oder in letzter Instanz bei Max Englbrecht im Tor der Löwen. In der 11. Minute spielten die Löwen in Überzahl. Diese sollte jedoch nur 30 Sekunden andauern, denn Anthony Dillmann lenkte einen Schuss von Martin Kokeš gekonnt in das Tor zum verdienten 0:1 ab. Nur wenig später dann der zweite Treffer für die Waldkraiburger Farben. Nach einem von Jakub Šrámek initiierten Konter, traf Florian Maierhofer aus spitzem Winkel in eine Lücke zwischen Dingolfings Schedlbauer und dem Torpfosten zum 0:2 Pausenstand. Deutlich ambitionierter als im ersten Durchgang, kamen die Dingolfinger Gastgeber aus der Kabine. Die Löwen hingegen mussten sich sortieren, nachdem ihnen Jakub Šrámek wegfiel, der nach einem mit viel Blutverlust einhergehenden Foul an ihm, den Rest des Spiels pausierte. So durften sich wieder Gagnon oder auch Daniel Schander vorerst an Max Englbrecht die Zähne ausbeißen. Auf der Seite der Löwen versuchten sich Nico Vogl, der nach dem Ausfall Šrámeks augenscheinlich gar nicht mehr vom Eis ging, Bastian Rosenkranz oder Martin Kokeš. Doch auch sie waren vorerst erfolglos vor Christoph Schedlbauer. In der elften Minute des 2. Drittels befanden sich die Löwen in Unterzahl. Von der blauen Linie chippt William Théberge den Puck in Richtung Tor und Daniel Schander fälscht diesen noch ab. In Zeitlupe kullert der Puck zwischen den Schonern von Max Englbrecht hindurch und über die Linie zum nicht unverdienten Anschlusstreffer und gleichzeitig Pausenstand. Im finalen Durchgang drehten die „Isar Rats“ zu Beginn noch einmal deutlich auf. Sie witterten den Ausgleich und wollten diesen mit aller Macht erzielen. Erneut in Überzahl, sollte es nach sechs Minuten so weit sein. In einer strittigen Szene, welche vom Schiri-Quartett ungeahndet blieb, hielten die Gastgeber den Puck im Drittel. Einen Pass auf ihren besten Gagnon später, zappelte das Spielgerät im Tor und die „Isar Rats“ schöpften neuen Mut. Dieser wurde ihnen weniger als zwei Minuten im Anschluss jedoch gleich wieder genommen. In doppelter Überzahl zeigte Daniel Hora wieder einmal, dass er nicht nur einen festen, sondern auch platzierten Schuss sein Eigen nennt. So setzte er den Treffer zum 2:3 flach ins rechte untere Eck. Eine ganze Weile lief die Partie mit dieser knappen Führung vor sich hin. Dingolfing vermochte es nicht daran noch etwas zu ändern und wurde mit steigender Verzweiflung immer offensiver. So konnte Florian Maierhofer seinen zweiten Treffer in der 59. Minute erzielen. Nach einem überlegten Pass von Anthony Dillmann erzielte Maierhofer das 2:4 und nahm den Gastgebern somit jede Hoffnung, die sie möglicherweise noch hatten. Dennoch zog Dingolfing vor dem Ende noch den Torhüter für einen sechsten Feldspieler. Diesen Umstand nutzte, nachdem die Löwen bereits einmal das Tor verfehlten, Santeri Ovaska zwei Sekunden vor Ende um den Endstand von 2:5 herzustellen.
Lechbruck FlößerDramatik pur: ERC erkämpft sich bei 6:7 n.V. gegen Germering einen wichtigen Punkt (BLL) Am vergangenen Freitag erlebten die Fans im Lechparkstadion eine hochdramatische Partie zwischen dem ERC Lechbruck und den Wanderers Germering. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle einiger Leistungsträger, darunter wichtige Stammspieler, sowie dem wetterbedingten Trainingsausfall in der vergangenen Woche, boten die Flößer eine beeindruckende Leistung. Mit einer Mischung aus erfahrenen Spielern und motivierten U20-Talenten zeigte die Mannschaft große Moral und Leidenschaft, musste sich jedoch nach Verlängerung knapp mit 6:7 geschlagen geben. Der ERC Lechbruck erwischte einen Traumstart: Schon nach 40 Sekunden brachte Marcus Köpf, der angeschlagen ins Spiel gegangen war, die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Die Vorlage lieferte Cameron Roberts mit einem perfekten Zuspiel. Lechbruck spielte in den Anfangsminuten konzentriert und erspielte sich weitere Chancen, doch auch Germering fand schnell ins Spiel. Die Gäste nutzten in der 7. Minute ihre erste große Gelegenheit: Metelkov traf zum 1:1-Ausgleich auf Zuspiel von Menge. Das Spiel nahm nun an Intensität zu und bot beste Unterhaltung für die Zuschauer. In der 11. Minute gingen die Wanderers durch Raß erstmals mit 2:1 in Führung. Doch die Flößer reagierten umgehend: Nur eine Minute später erzielte Kevin Loppatto nach Vorarbeit von Manuel Schnöll den erneuten Ausgleich zum 2:2. Das erste Drittel blieb weiter hochklassig und spannend. Kurz vor der Pause setzte Loppatto erneut ein Zeichen und schoss den ERC in der 20. Minute nach Vorarbeit von Simon Maucher mit 3:2 in Führung. Doch Germering hatte die passende Antwort parat: Praktisch mit der Pausensirene gelang Henrici der erneute Ausgleich zum 3:3. Im zweiten Drittel zeigten beide Mannschaften weiterhin großen Einsatz und schnelles Spiel. Die Gäste erwischten jedoch den besseren Start: Metelkov brachte Germering in der 23. Minute mit 4:3 in Führung. In der 28. Minute legten die Oberbayern nach, als Berger auf 5:3 erhöhte. Der ERC wirkte in dieser Phase etwas unkonzentriert, während die Wanderers mehr Spielkontrolle zeigten. Doch die Hausherren gaben nicht auf. Kevin Loppatto, an diesem Abend in herausragender Form, sorgte in der 32. Minute für den wichtigen Anschlusstreffer zum 4:5. Die Vorlage kam von Lucas Hay. Die Fans im Lechparkstadion waren nun voll da und feuerten ihre Mannschaft lautstark an. Der ERC wurde wieder stärker und drängte auf den Ausgleich. Kurz vor der zweiten Pause war es schließlich soweit: Kevin Loppatto bediente U20-Angreifer Daniel Tutschner, der eiskalt vor dem Tor vollstreckte und sein erstes Tor in der 1. Mannschaft erzielte. Mit dem umjubelten 5:5-Ausgleich ging es in die Kabine. Das letzte Drittel setzte die Intensität des Spiels nahtlos fort. Beide Teams lieferten sich ein spannendes Duell, in dem sich keiner auch nur einen Zentimeter schenkte. Germering war erneut etwas effizienter und ging in der 49. Minute durch Menge mit 6:5 in Führung. Doch die Flößer ließen sich davon nicht entmutigen. Kevin Loppatto war es schließlich, der in der 52. Minute zum 6:6 ausglich und die Fans erneut jubeln ließ. In den verbleibenden Minuten der regulären Spielzeit hatten beide Mannschaften noch gute Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Die Torhüter Christoph Lohr (ERC) und Matthias Kipfelsberger (Germering) verhinderten jedoch mit starken Paraden weitere Treffer, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Die Overtime begann dramatisch: Der ERC hatte durch Cameron Roberts die große Chance auf den Sieg, doch Kipfelsberger rettete mit einer Glanztat. Im Gegenzug nutzte Germerings Neuzugang Simon Beslic seine Möglichkeit eiskalt und erzielte in der 62. Minute den entscheidenden Treffer zum 7:6-Endstand für die Wanderers. Die Enttäuschung bei den Flößern war zwar groß, dennoch wurde die Mannschaft von den Fans für ihren Kampfgeist gefeiert. Trotz der knappen Niederlage zeigte der ERC Lechbruck eine starke Leistung. Die Mannschaft bewies große Moral und kämpfte sich mehrfach zurück ins Spiel. Besonders die jungen Spieler aus der U20, Thomas Lochbihler, Daniel Tutschner und Mathias Weizbauer, fügten sich nahtlos ins Team ein und trugen wesentlich zum Erfolg bei. Kevin Loppatto glänzte mit einer überragenden Leistung und war an fast allen Toren beteiligt. Der verdiente Punktgewinn lässt den ERC in der Tabelle auf Platz 7 klettern. Der Fokus richtet sich nun auf das nächste Heimspiel: Am kommenden Freitag, den 17. Januar 2025, erwartet der ERC Lechbruck den EV Pfronten zum Ostallgäu-Derby. Die Partie verspricht ein weiteres Highlight der Saison zu werden. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr im Lechparkstadion. Die Fans dürfen sich auf ein weiteres spannendes Eishockey-Spiel freuen.
Pfronten FalconsFalcons verlieren Spiel und Tabellenplatz (BLL) Durch die weitere Niederlage am Freitag Abend bei den Bulls des ERC Sonthofen 99, (6:4 (2:3/1:0/3:1) haben die Pfrontener den vierten Tabellenplatz an die Wanderers Germering verloren, die sich in Lechbruck in Overtime durchsetzen konnten. Eine weitere negative Überraschung gab es aber bereits vor Spielbeginn, als festgestellt wurde, dass Domenik Timpe zwar seine eigentliche Sperre von fünf Spielen abgesessen hatte, er aber aufgrund der Spieldauerstrafe noch eine weitere Begegnung gesperrt war und somit erneut nicht zur Verfügung stand. Die nächste Überraschung war im Tor der Falcons zu finden, denn Trainer Martin Grimmer gab dem 16jährigen Fedir Tuchyn die Chance sich erstmals bei den Senioren zu beweisen, als Backup stand Pascal Lorenz zum ersten Mal in dieser Saison wieder zur Verfügung, Stammtorhüter Dominik Gimbel, der bislang alle Ligaspiele absolvierte bekam eine Pause. Tuchyn, der ein starkes Debut zeigte, musste in der 5. Minute das erste Mal hinter sich greifen, als Jonas Gotzler (Hartmann/Krzak) die Hausherren in Führung brachte. In der 8. Minute nutzten die Falcons durch Jakub Bernad (Richter/Munz) die erste Überzahlsituation zum zwischenzeitlichen Ausgleich. In der 15. Minute erkämpfte sich Leon Richter nach einem Fehler der Sonthofener Hintermannschaft die Scheibe und gab diese weiter an Thomas Böck, der Calvin Stadelmann zum 1:2 (15. Minute) überwand. Kurz vor der ersten Pause war es dann einmal mehr die Oberallgäuer Lebensversicherung in Person von Ondrej Havlicek (Stansky/Kames) der zum 2:2 ausglich. Doch kurz darauf war nun Pfrontens Topscorer Jakub Bernad (Richter) an der Reihe, der fünf Sekunden vor der Sirene auf 2:3 stellte. Im Mitteldrittel gelang es den Pfrontenern zunächst drei Unterzahlsituationen hintereinander zu überstehen, erst als die Mannschaft wieder komplett war, glich erneut Ondrej Havlicek (Sill/Kames) aus. Im Schlussabschnitt waren gerade 34 Sekunden gespielt, da brachte der Rückkehrer Matyas Stransky (Sill/Havlicek) die Bulls mit 4:3 in Führung. In der 47. Minute sorgte Mannschaftskapitän Marc Sill (Havlicek/Streif) dann für die Vorentscheidung zum 5:3, doch die Falcons gaben sich noch nicht auf und schlugen in Person von Moritz Lochbihler (Kyttälä/Nöß) in der 51. Minute zurück und verkürzten auf 5:4. In der 54. Minute war es dann der Spieler des Abends, Ondrej Havlicek der mit seinem Hattrick für den Endstand von 6:4 sorgte. Die Pfrontener mussten sich im Derby trotz einer guten Leistung erneut geschlagen geben. Trainer Martin Grimmer: "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat ihr Bestes gegeben, gekämpft und sich gegen die Niederlage gestemmt. Jetzt geht es für uns darum, die Niederlage abzuhaken und uns auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten." Strafzeiten: ERC Sonthofen 99: 6 Minuten, EV Pfronten: 6 Minuten.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Schönheider WölfeDeutlicher Sieg für die Schönheide in Weißwasser • 11:5-Auswärtserfolg bringt weitere drei Punkte (RLO) Am gestrigen Samstagabend reisten die Schönheider Wölfe als Spitzenreiter der Regionalliga Ost zum Tabellenschlusslicht ES Weißwasser. In der Eisarena Weißwasser fanden offiziell nur 39 Zuschauer den Weg ins Stadion, darunter rund 20 lautstarke Fans der Erzgebirger, die ihre Mannschaft über die gesamte Partie hinweg tatkräftig unterstützten. Mit einem letztlich klaren 11:5 (3:1, 2:3, 6:1) wurden die Wölfe ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn das Team von Coach Sven Schröder nicht über die gesamte Spielzeit hinweg überzeugen konnte. Bereits im ersten Drittel stellten die Wölfe früh die Weichen auf Sieg. Tomas Rubes, der an diesem Abend einer der auffälligsten Akteure war, traf bereits in der zweiten Minute zur 1:0-Führung für die Gäste. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels blieb Rubes der gefährlichste Mann auf dem Eis. Mit einem weiteren Treffer in der zwölften Minute erhöhte er auf 2:0, bevor Weißwasser in der 14. Minute durch Neo Siegmund zum 1:2 verkürzen konnte. Doch nur zwei Minuten später schlug Schönheide erneut zu. Tomas Rubes erzielte in Überzahl seinen dritten Treffer des Abends und stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung bis zur ersten Pause wieder her. Im zweiten Drittel schlichen sich dann viele Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten ins Spiel der Wölfe ein. Zwar baute Liga-Topscorer Tomas Rubes mit seinem vierten Treffer in der 21. Minute den Vorsprung auf 4:2 aus und auch Richard Zerbst konnte sich in der 27. Minute mit dem 5:2 in die Torschützenliste eintragen, doch Weißwasser hielt zum Leidwesen der Wölfefans dagegen. Zunächst traf erneut Neo Siegmund zum 3:5 (28.) und kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang es den Jungfüchsen durch Pavel Dousa den Rückstand sogar auf 4:5 zu verkürzen. In dieser Phase des Spiels fehlte es den Wölfen an der notwendigen Konsequenz und Konzentration, was auch Trainer Sven Schröder nicht entgangen ist. „In den ersten 40 Minuten wurde von uns zu viel quer gespielt und wir waren nicht zielstrebig genug, so dass man Weißwasser immer wieder zu Kontern eingeladen hat. Im letzten Drittel haben sie es dann ordentlich gemacht und am Ende verdient gewonnen.“, so das Resümee des Wölfe-Coachs. Und tatsächlich, direkt zu Beginn des dritten Drittels setzte Tom Berlin mit seinem Treffer zum 6:4 in der 43. Minute das Zeichen zur Wende. Innerhalb von nur zwei weiteren Minuten erhöhten Jan Gruß, Roy Hähnlein und Christian Freitag auf 9:4, womit die Partie entschieden war. Tom Berlin ließ in der 50. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends das 10:4 folgen, bevor Weißwasser in der 53. Minute durch Neo Siegmund zum 5:10 verkürzen konnte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Florian Heinz in der 56. Minute mit einem Überzahltreffer zum 11:5-Endstand. Ein besonderes Highlight war der überraschende Einsatz von Oliver Granert, der ab der 29. Minute für Lukas Kreller das Tor der Wölfe hütete. Granert, eigentlich als Mannschaftsleiter im Einsatz, kam nach fast zwei Jahren ohne Pflichtspiel zu einem Comeback im Wölfe-Tor und hinterließ einen soliden Eindruck. Die Wölfe zeigten, insbesondere im letzten Drittel, ihre Offensiv-Qualitäten und bestätigten ihre aktuelle Tabellenführung in der Regionalliga Ost. Trainer Sven Schröder wird jedoch die schwächelnde Phase im zweiten Drittel genau analysieren, um solche Durchhänger künftig zu vermeiden. Am kommenden Wochenende steht das direkte Rückspiel gegen Weißwasser auf dem Spielplan. Am Sonntag, den 19. Januar 2025, empfangen die Schönheider Wölfe die Jungfüchse um 16:00 Uhr im heimischen Wolfsbau. Dann wird es erneut darum gehen, die fast „weiße Weste“, nur ein Punktverlust in den bisherigen acht Heimspielen, zu behalten und weitere drei Punkte einzufahren.
Starker ASC gewinnt bei schwachem SCC (LLB) Es war nicht der Tag des SCC Berlin und so unterlagen sie nach einer mäßigen Leistung gegen den ASC Spandau mit 2:4 (0:4/0:0/2:0). Der SCC steht bei sechs Punkte aus vier Punkten gut da und könnte mit einem Erfolg den Anschluss an die Spitzenplätze halten. Die Askanier haben drei Punkte aus vier Spielen geholt und sie könnten nach Punkten mit den Zebras gleichziehen. Während der SCC 14 Feldspieler aufbieten konnte, war es beim ASC zwei mehr. Starttorhüter waren Bernd Homm bei den Zebras und Dennis Benna beim ASC. Beide Teams erspielten sich von Beginn an sehr gute Torchancen und nach vier Minuten konnte der ASC eine nutzen. Obwohl noch gestört, konnte Matthias Blaschzik den Puck ins Tor schießen und die Gäste führten. Es ging weiter mit guten Chancen, wobei der SCC einige mehr hatte und in einigen Situationen auch etwas Pech hatte. Die Askanier machten das besser Mika Gromoll konnte nach zehn Minuten auf 0:2 erhöhen. Und nach 14 Minuten stand Tim Bartsch alleine vor dem Tor und er hatte keine Mühe einen Pass zum 0:3 zu verwerten. In der gleichen Minute folgte das erste Powerplay des Spiels und das führte der ASC zum 0:4 durch Daniel Pietsch. Beide ließen noch ein Powerplay aus und so führte der ASC dank einer starken Effektivität verdient mit 0:4. Der SCC musste seine Chancenverwertung verbessern, wollten sie hier noch zählbares holen. Doch die Askanier standen hinten sehr gut und sie ließen kaum Chancen zu. Zwischendurch gab es immer wieder gefährliche Gegenangriffe. Tore konnten beide Teams in diesem Abschnitt beide nicht erzielen, was den ASC sicherlich weniger störte. Mit der Pausensirene kassierte Spandau noch eine Strafe und so ging der SCC mit einem Powerplay in den Schlussabschnitt. Doch auch diesmal wollte der erste Treffer einfach nicht fallen. Nach 44 Minuten gelang dann doch das 1:4, Ivan Patayala spitzelte den Puck ins Tor und der SCC konnte wieder hoffen. Der SCC setzte nach, der ASC konterte weiter. So hatten ihre Chancen und nach 50 Minuten hatte der SCC sogar für 49 Sekunden zwei Feldspieler mehr auf dem Eis doch mit viel Einsatz hielten die Spandauer das Ergebnis. Drei Minuten vor dem Ende wurde es etwas spannender, denn nach einem Konter erzielte Ivan Patayala per Nachschuss das 2:4. In einer etwas hektischen Schlussphase kam der SCC noch zu einem Metalltreffer, am Spielstand änderte sich nichts mehr. Auch wenn der SCC alles versuchte, sie unterlagen insgesamt verdient. Vorne wurden die Chancen nicht genutzt, hinten ließen sie ihren Torhüter oft alleine. Der ASC nutzte im 1. Drittel brutal seine Chancen aus und sie standen hinten gut. So holten sie verdient die Punkte und schließen zum SCC auf. Schiedsrichter: P. Hermann, P. Höhn Strafen: SCC 10 (4/4/2), ASC 12 (2/4/6) Tore: 0:1 (03:18) M. Blaschzik (M. Hafemeister); 0:2 (09:19) M. Gromoll (M. Hafemeister); 0:3 (13:05) T. Bartsch (M. Hafemeister, D. Clark); 0:4 (13:40) D. Pietsch (T. Bartsch) PP1; 1:4 (43:24) I. Patayala (V. Sokolovskyi); 2:4 (56:39) I. Patayala (V. Sokolovskyi)
SCC verschläft Auftaktdrittel (LLB) Der SC Charlottenburg hat sein Heimspiel gegen den ASC Spandau mit 2:4 (0:4; 0:0; 2:0) verloren. Einen möglichen Sieg verschenkten die Gastgeber im ersten Drittel, als den Charlottenburger offensiv nichts gelingen wollte, die Gäste dafür ihr Chancen effizient ausnutzten. Es war vor allem die ASC-Topreihe um Tim Bartsch und Matthias Blaschzik, die dem SCC am Samstagnachmittag im Erika-Heß-Stadion im ersten Drittel große Probleme bereitete. Bereits in der 4. Minute nutzte ebenjener Blaschzik nach einem Puckverlust des SCC im Spielaufbau die Lücken in der Charlottenburger Abwehr zur Führung. Wenig später hätte Bartsch mit einem Solo gar auf 2:0 stellen können. Das besorgte in der 10. Minute Mika Gromoll, der frei vor SCC-Keeper Bernd Homm zum Abschluss kam. Wiederum drei Minuten später erhöhte Bartsch auf 3:0, als er sich durch das SCC-Drittel tanzte und unbedrängt zum Schuss kam. Mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie stellte der ASC in Überzahl wenige Sekunden später sogar noch auf 4:0. Ein aus SCC-Sicht extrem bitteres Ergebnis. Denn vier Tore schlechter waren die Gastgeber keineswegs, bei denen Coach Ralph Tibursky krankheitsbedingt erneut hinter der Bande fehlte. Die größte Chance hatten die Charlottenburger in der 7. Minute, als zunächst Strachan Wilson nach schöner Vorarbeit von Ivan Patayala scheiterte und auch Valerian Sokolovskyi den Nachschuss nicht nutzen konnte. Patayala wäre drei Minuten vor Ende des Drittels in Unterzahl mit einem schönen Solo beinahe das 1:4 gelungen. Dass die Charlottenburger mindestens ebenbürtig waren, zeigte sich ab dem 2. Drittel. Fortan hatten sie ein spielerisches Übergewicht, hochkarätige Chancen sprangen allerdings kaum heraus. Immer wieder probierten es die Gastgeber mit Schüssen aus der Distanz, die entweder an einem ASC-Spieler hängen blieben oder zur sicheren Beute für Torhüter Dennis Benna wurden. Die Gäste standen tief und ließen kaum Räume für Konter. Offensiv traten sie kaum noch in Erscheinung. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe ASC-Stürmer Maximilian Hafemeister gefährlich vor SCC-Keeper Bernd Homm auftauchte. Im 3. Drittel intensivierte der SCC noch einmal seine Angriffsbemühungen. Und es begann zunächst gut: Topscorer Patayala schürte in der 43. Minute mit dem 1:4 Hoffnungen auf eine Wende. Diese wäre vielleicht noch möglich gewesen, wenn wiederum Patayala nach in der 50. Minute nach einem Schuss von Filip Cahoj den Rebound untergebracht hätte, ASC-Keeper Benna hielt jedoch glänzend. In der Folge nahm das Spiel einen ähnlichen Verlauf wie im 2. Drittel: Viele Schüsse des SCC, allerdings wenig Torgefahr. Das 2:4 durch Patayala in 57. Minute war letztlich spät. Bereits an diesem Sonntag muss der SCC auswärts bei den Wikingern vom Schlittschuh-Club antreten. Eine erneute Niederlage dürfte die Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Meisterrunde platzen lassen. Strafzeiten: SCC: 10 (4;4;2) ASC: 12 (2;4;6) Torstatistik: 4. Min 0:1 BLASCHZIK (HAFEMEISTER) 10. Min 0:2 GROMOLL (HAFEMEISTER) 14. Min 0:3 BARTSCH (HAFEMEISTER; CLARK) 14. Min 0:4 PIETSCH (BARTSCH) 44. Min 1:4 PATAYALA (SOKOLOVSKYI) 57. Min 2:4 PATAYALA (SOKOLOVSKYI)
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Ein aufregender Tag für die Young Tigers Der Samstag war für die Young Tigers des GSC Moers in doppelter Hinsicht ein toller Tag. Am Vormittag stand der 2. KidsDay der Saison auf dem Plan. Hier konnten die Kids ihre Idole der Black Tigers treffen, mit ihnen Eishockey spielen und sogar bei einer interviewrunde die Großen alles Fragen, was sie schon immer wissen wollten. Der GSC hatte dazu auch alle Kinder zwischen 3 und 10 Jahren eingeladen, den Eissport kennenzulernen. Knapp 70 Kinder sind der Einladung gefolgt und waren mit Freude in der Eislaufschule oder dem vom Trainer der Black Tigers Max Eberlein betreuten Parkour zu finden. Am Abend erspielte unsere U9 (in der Spielgemeinschaft mit dem Aachener EC) einen Turniersieg gegen starke Gegner (Kölner Haie, Neusser e.V. und EHC Troisdorf). Besonders stolz waren 2 Kinder aus unserer U7, die das Team dabei unterstützt haben.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| U18-Frauen-WM: DEB-Team schließt Turnier auf Platz drei ab (DEB) Die U18-Frauen-Nationalmannschaft hat bei ihrem fünften und letzten Spiel bei der 2025 IIHF-Weltmeisterschaft der Division 1A eine 0:3-Niederlage gegen Italien hinnehmen müssen. Somit schließt das Team um U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones das Turnier auf Rang drei ab. Für das deutsche Team geht die WM in Budapest (Ungarn) heute zu Ende – für morgen ist die Heimreise nach Deutschland geplant. Im heutigen Aufeinandertreffen präsentierten sich die Italienerinnen einen Tick effektiver als die deutsche Auswahl. Nach einem torlosen ersten Abschnitt nutze Italien ein Powerplay in der 34. Spielminute, um in Führung zu gehen. Rund drei Minuten später fiel das 0:2 aus deutscher Sicht. Trotz einiger guter Gelegenheiten gelang der DEB-Auswahl kein Treffer (auch mit sechs Feldspielerinnen). In den Schlussminuten traf Italien ins deutsche Tor (Empty-Net-Goal) und stellte so den 0:3-Endstand her. Einen Spielbericht finden Sie auf der Website des DEB: www.deb-online.de. Schussverhältnis: Deutschland 17, Italien 21 Strafminuten: Deutschland 2, Italien 2 Starting Goalie: Hannah Loist Kapitänin/Assistentinnen: Hanna Weichenhain (C), Antonia Thume (A), Theresa Zielinski (A) Bester Spielerin des Spiels Team GER: Aimée Georgi Beste Spielerin des Turniers Team GER: Alexandra Boico Stimmen zum Spiel und zum Turnier: U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones zum Spiel: „Es war schon eine Herausforderung, nach der Enttäuschung von gestern, heute in das Spiel zu gehen. Wir haben die Mannschaft in unseren Meetings darauf vorbereitet und entsprechend motiviert sind wir in die Partie gegangen. Beide Teams haben sich in der ersten Spielhälfte über weite Strecken neutralisiert, wobei wir gerade im zweiten Abschnitt einige Situation hatten, in denen wir das erste Tor hätten erzielen und damit auch das Momentum auf unsere Seite bringen können. Genau die Energie haben sich dann die Italienerinnen geholt mit dem unglücklichen Unterzahl-Gegentor. Positiv ist, dass wir uns auch im Schlussabschnitt zusammengerissen haben und Italien nochmal unter Druck gesetzt haben. Uns ist leider der Anschluss nicht gelungen. Deshalb war es uns nicht vergönnt, noch einen Weg zurück in das Spiel zu finden.“ U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones zum Turnier: „Wir hatten eine junge Mannschaft dabei, von der wir sehr viel Positives gesehen haben. Zudem können wir gemeinsam viel aus der Erfahrung bei dem Turnier lernen. Das gilt für uns als Coaches, für die Mannschaft und unsere individuell für unsere Spielerinnen. Wir haben gesehen, wie hart so ein Turnier ist mit vielen Teams auf Augenhöhe. Da kommt es eben auf die berühmten Kleinigkeiten an, auf jeden Wechsel und die Systemtreue. In der Summe haben das die Ungarinnen als Turniersiegerinnen am besten gelöst. Wir hatten eine großartige Gruppe zusammen, die lernwillig war und aufmerksam jeden Input aufgesaugt hat. Sie wollen an sich arbeiten, das macht Spaß zu sehen und ist eine gute Aussicht für die Zukunft. Mittelfristig wollen wir wieder in die A-Gruppe, doch das beruht auf einem Prozess, den wir als DEB weiterverfolgen werden. Es gibt einfach viele strukturelle Herausforderungen in der Frauen-Nachwuchsarbeit in Deutschland, die wir sehen und verbessen wollen.“ DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Wir haben in den fünf WM-Spielen viele gute Ansätze und Szenen unserer jungen Mannschaft gesehen. Unsere Spielerinnen haben über weite Strecken diszipliniert und konzentriert innerhalb unseres Systems agiert, was der richtige Weg ist, um konstante Leistungen zu auf hohem Niveau zu zeigen. Am Ende waren es dann einige wenige Momente in den Spielen gegen Frankreich und Ungarn, die nicht für uns liefen und verhindert haben, dass wir um den Aufstieg mitspielen. Dennoch sprechen wir der gesamten Mannschaft und auch dem Coaching Staff um Bundestrainer Sebastian Jones ein Kompliment aus für eine insgesamt gute Leistung, auf der wir aufbauen können. Wohlwissend, dass noch einiges an Arbeit vor uns liegt, um wieder in die A-Gruppe der Nationen aufzusteigen. Letztlich bildet das Resultat bei der WM den aktuellen Stand in dieser Altersgruppe in Deutschland ab. Hier gilt es gemeinsam mit den Vereinen in der Nachwuchsarbeit und Talentförderung anzusetzen.“
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Passau Black Hawks
Ice Dragons Herford
Schweinfurt Mighty Dogs
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Schönheider Wölfe


