IHP NachrichtenDienstag 14.Januar 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin, Central European Hockey League und aus dem Frauen-Eishockey.
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Eisbären RegensburgWICHTIGER 6:4-HEIMSIEG ÜBER FREIBURG / EISBÄREN REGENSBURG RINGEN WÖLFE DES EHC FREIBURG MIT 6:4 NIEDER – RICHARD DIVIŠ VERABSCHIEDET (DEL2) In einem nervenaufreibenden Heimspiel hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt drei wichtige Punkte eingefahren: Vor 4471 Fans in der Donau-Arena rangen die Domstädter die ersatzgeschwächten Wölfe des EHC Freiburg mit 6:4 (2:0/1:2/3:2) nieder. Dabei gab es schon vor dem Spiel einen emotionalen Höhepunkt: Nach seinem verletzungsbedingten Karriereende wurde Stürmer Richard Diviš auf dem Eis verabschiedet – nach sechs Jahren im Trikot der Eisbären Regensburg mit 144 Toren und 216 Vorlagen für 360 Scorerpunkte in 274 Spielen, inklusive unter anderem zwei Meisterschaften (Oberliga 2022 mit DEL-2-Aufstieg und 2024 in der DEL 2). Davon beflügelt, erwischten die Oberpfälzer einen starken Start und legten durch Pierre Preto (6. Minute) und Geburtstagseisbär Corey Trivino (12.) im ersten Drittel zwei Treffer vor. Durch einen Doppelschlag kamen dann die Gäste etwas überraschend zurück ins Spiel: Erst verkürzte Yannik Burghart auf 1:2 (23.), nur 62 Sekunden später schob Sebastian Streu bei angezeigter Strafe zum 2:2-Ausgleich ein (24.). Weil sich aber Preto im Powerplay ein Herz fasste und zum 3:2 abzog (26.), gingen die Donaustädter dennoch mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Diesen läutete dann Timo Kose mit dem Treffer zum 4:2 ein (43.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Erst ging Ex-Eisbär Tomáš Schwamberger in eigener Unterzahl auf und davon und verkürzte für die Breisgauer auf 3:4 (44.), dann nutzte David Morley einen Alleingang in Überzahl zum 5:3 (57.) und läutete damit eine furiose Schlussphase ein. 94 Sekunden vor dem Ende kamen die Baden-Württemberger, mit einem sechsten Feldspieler für deren Keeper Fabian Hegmann auf dem Eis, durch Sameli Ventelä noch einmal auf 4:5 heran (59.), doch mit einem Empty-Net-Treffer sicherte anschließend Trivino endgültig den Heimerfolg (60.). Dieser sicherte den Regensburgern weiter Tabellenplatz zehn (jetzt 47 Punkte), Freiburg indes rutschte vom sechsten auf den siebten Rang ab (57). Weiter geht es für die Eisbären mit dem Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser am kommenden Freitag, 17. Januar, ab 19:30 Uhr. Am Sonntag darauf, 19. Januar, empfangen sie dann das Topteam der Krefeld Pinguine ab 17 Uhr zum Heimspiel in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live Nachbericht Ohne Kapitän Nikola Gajovský, den von der DEL 2 frisch gebackenen U-21-Förderspieler des Monats Dezember Aleandro Angaran (beide verletzt) und Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga) im Sturm sowie Korbinian Schütz und Xaver Tippmann in der Verteidigung (beide krank) trat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg sein wichtiges Heimspiel gegen die Wölfe des EHC Freiburg an. Den Start im Tor bekam vor 4471 Fans in der Donau-Arena Eetu Laurikainen, Jonas Neffin nahm auf der Bank Platz. Einmal mehr zeigten die Domstädter einen souveränen Start in die Begegnung – auch wenn das erste Eisbären-Tor des Abends ausgerechnet aus einer gefährlichen Situation der Gäste heraus fiel: Freiburgs Verteidiger Alexander De Los Rios brach beim Direktschussversuch der Schläger, der Puck wurde von David Morley geblockt und Pierre Preto ging mit ihm auf und davon und tunnelte EHC-Keeper Fabian Hegmann zum 1:0 für die Oberpfälzer (6. Minute). Stark ausgespielt war dann das 2:0 für die Gastgeber: Jakob Weber überbrückte die Neutrale Zone nach Puckeroberung schnell mit einem punktgenauen Pass auf Morley, der sofort sehenswert auf den startenden Corey Trivino weiterleitete. Der Kanadier, der an diesem Tag seinen 35. Geburtstag feierte, tauchte so völlig frei vor Hegmann auf und überwand ihn mit einem platzierten Schuss auf der Stockhandseite (12.). Die stark ersatzgeschwächten Gäste aus dem Breisgau (sie waren nur mit 14 Feldspielern angereist) lieferten dennoch einen großen Kampf – mehrfach musste Laurikainen den Vorsprung mit guten Paraden festhalten. Aber auch die Regensburger vergaben weitere gute Chancen, wodurch es bis zur ersten Pause beim Zwei-Tore-Vorsprung blieb. Doppelschlag bringt Breisgauer zurück ins Spiel Nach Wiederbeginn machten dann die Wölfe ordentlich Alarm: Gleich die erste richtige Möglichkeit nach Wiederbeginn nutzte Yannick Burghart zum 1:2-Anschluss der Freiburger (23.). Und nur 62 Sekunden später musste Laurikainen schon wieder die Scheibe aus dem Tornetz hinter sich fischen: Bei angezeigter Strafe tauchte Sebastian Streu frei vor ihm auf und schob zum 2:2-Ausgleich ein (24.). Doch die Oberpfälzer hatten postwendend die Antwort parat: In Überzahl setzte erst Morley stark Corey Trivino in Szene, doch Hegmann bugsierte die Scheibe aus der Gefahrenzone – im hohen Slot lauerte allerdings Preto, der mit einem wuchtigen Schuss zum 3:2 traf (26.). So blieb es bis Anfang des Schlussabschnitts. Dann aber konterten sich die Donaustädter zum 4:2: Olle Liss bediente Constantin Ontl, der Timo Kose vor dem gegnerischen Kasten fand – und der Youngster überwand Hegmann (43.). Dieses Mal waren es die Gäste, die umgehend zurückschlugen – und das auch noch in eigener Unterzahl. Nach einem vermeintlichen Foul an einem Regensburger schnappte sich Ex-Eisbär Tomáš Schwamberger die Scheibe und fuhr den Gegenstoß Richtung Laurikainen. Seinen ersten Abschluss parierte der Finne noch, doch der quirlige Stürmer schnappte sich seinen eigenen Rebound und schoss Laurikainen von hinter dem Tor an den Schoner, von wo aus der Puck im Tor landete – nur noch 3:4 aus Freiburger Sicht (44.). Die Schlussphase des nervenaufreibenden Duells entwickelte sich dann zu einem offenen Schlagabtausch. Diesen läutete Morley, stark von Ontl freigespielt, eiskalt mit dem 5:3 für Regensburg im Powerplay ein (57.). Doch die Baden-Württemberger kämpften bis zum Schluss – sie nahmen Hegmann für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis und verkürzten durch Sameli Ventelä noch einmal auf 4:5 (59.). Doch in der letzten Minute eroberte sich Trivino noch einmal die Scheibe und netzte ins verwaiste Freiburger Gehäuse zum 6:4-Endstand ein (60.). Die drei wichtigen Punkte sicherten den Eisbären weiterhin den zehnten DEL-2-Tabellenplatz (jetzt 47 Punkte), Freiburg verlor indes einen Rang und ist nun Siebter (57). Weiter geht es für die Eisbären mit dem Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser am kommenden Freitag, 17. Januar, ab 19:30 Uhr. Am Sonntag darauf, 19. Januar, empfangen sie dann das Topteam der Krefeld Pinguine ab 17 Uhr zum Heimauftritt in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live Statistik Eisbären Regensburg – Wölfe EHC Freiburg 6:4 (2:0/1:2/3:2) Sonntag, 12. Januar 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Eetu Laurikainen (60:00 Minuten) und Jonas Neffin (beide Tor) – Fabio Kose, Jakob Weber (C), Sean Giles, André Bühler, Sandro Mayr, Patrick Demetz (5 Strafminuten) und Moritz Köttstorfer (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (2), David Morley, Constantin Ontl, Timo Kose, Olle Liss, Kevin Slezak, Marvin Schmid (2), Ryon Moser, Matěj Giesl, Yuma Grimm und Christoph Shcmidt (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent). Freiburg: Fabian Hegmann (58:17 Minuten) und Patrik Červený (beide Tor) – Alexander De Los Rios (2 Strafminuten), Daniel Schwaiger (2), Sameli Ventelä (2), Calvin Pokorny (5) und Petr Heider (alle Abwehr) – Dennis Miller, Shawn O’Donnell (C), Yannik Burghart, Eero Elo, Sebastian Streu, Nikolas Linsenmaier (2), Leo Hafenrichter, Tomáš Schwamberger und Georgiy Saakyan (alle Sturm). – Trainer: Mikhail Nemirovsky (Headcoach) und Peter Šalmík (Assistent). Strafminuten: Regensburg 9 – Freiburg 13. Zuschauer: 4471 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Markus Schütz und Achim Moosberger (beide Hauptschiedsrichter) sowie Moritz Bösl und Yannick Müller-Osten (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (6. Minute) Pierre Preto (David Morley); 2:0 (12.) Corey Trivino (David Morley, Jakob Weber); 2. Drittel: 2:1 (23.) Yannik Burghart (Tomáš Schwamberger, Daniel Schwaiger); 2:2 (24.) Sebastian Streu (Nikolas Linsenmaier); 3:2 (26./PP1) Pierre Preto (Corey Trivino, David Morley); 3. Drittel: 4:2 (43.) Timo Kose (Constantin Ontl, Olle Liss); 4:3 (44./SH1) Tomáš Schwamberger; 5:3 (57./PP1) David Morley (Constantin Ontl, Jakob Weber); 5:4 (59./EA) Sameli Ventelä (Georgiy Saakyan, Eero Elo); 6:4 (60./EN) Corey Trivino. Neuer Tabellenplatz: Regensburg 10. Platz (47 Zähler aus 36 Partien/vorher 10.) – Freiburg 7. Rang (57 Punkte aus 36 Spielen/zuvor 6.).
Starbulls Rosenheim4:2-Auswärtssieg in Selb macht Rosenheimer Sechs-Punkte-Wochenende perfekt (DEL2) Die Starbulls Rosenheim holten am 36. Spieltag der DEL2 einen 4:2-Auswärtssieg gegen die Selber Wölfe und konnten mit dem „Sechs-Punkte-Wochenende“ den vierten Tabellenrang untermauern. Je länger das Spiel in Selb dauerte, umso routinierter präsentierten sich die Grün-Weißen. Lukas Laub im ersten und Ludwig Nirschl im zweiten Drittel glichen Rückstände aus. Gleich zum Start des letzten Spielabschnitts brachte Ville Järveläinen die Starbulls bei zweifacher Überzahl erstmals in Führung, C.J. Stretch traf mit einem Empty-Net-Tor zum Endstand. Zwei Tage nach dem emotionalen 4:2-Heimsieg gegen die Kassel Huskies stand für die Starbulls Rosenheim die pikante Auswärtsaufgabe gegen den Tabellenletzten auf dem Programm. Die Selber Wölfe hatten zum „Blaulichttag“ geladen, die Kulisse war mit 3.119 Zuschauern entsprechend groß. Mit Ryan Smith, Brent Raedeke, Jordan George und Ryan Sproul standen gleich vier nachverpflichtete Spieler im Line-up der Oberfranken, die in den ersten beiden Saisonduellen gegen die Starbulls noch nicht mit von der Partie waren. Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen musste mit Manuel Strodel auf einen weiteren wichtigen Mann verzichten. Für den regelwidrigen, im Spiel aber ungeahndeten Check zwei Tage zuvor, der Strodel ausschaltete, wurde Kassels Marco Müller im Nachhinein für vier Spiele gesperrt. Mit Simon Gnyp und Ludwig Nirschl stellten sich in Selb zwei angeschlagene Spieler in den Dienst der Mannschaft, mit deren Einsatz im Vorfeld kaum zu rechnen war. Das Rosenheimer Tor hütetet diesmal Pascal Seidel, Stammtorwart Oskar Autio erhielt eine Erholungspause und machte die Fahrt nach Oberfranken gar nicht mit. Der erste Spielabschnitt ging mit 2:1 an die zunächst deutlich wacher wirkenden und strukturierter auftretenden Gastgeber. Alle drei Tor fielen binnen einer Minute. Zunächst traf Ryan Smith, der nicht bzw. zu spät angegangen wurde, mit einem platzierten Schuss aus dem rechten Bullykreis hoch ins kurze Eck (7.). Lukas Laub glich mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck zum 1:1 aus, nachdem er an der blauen Linie einen schlampigen gegnerischen Aufbaupass abfangen konnte (8.). Chad Bassen brachte die Wölfe erneut in Führung, als er einen Schuss von Luis Marusch unhaltbar für Starbulls-Schlussmann Seidel abfälschte (8.). Die größte Chance zum Ausgleich hatte Sebastian Zwickl, der nach einem feinen Antritt per Rückhand abschloss, aber am guten Selber Torwart Kevin Carr scheiterte (16.). In der Anfangsphase des zweiten Drittels hatten die Starbulls Glück, nicht mit zwei Toren in Rückstand zu geraten. Ryan Smith traf mit einem satten Schuss den Pfosten und einer der Hauptschiedsrichter wähnte den Puck bereits hinter der Linie, was die Videobilder aber als klare Fehleinschätzung entlarvten. Momente später parierte Seidel herausragend gegen den nach einem Rückpass aus bester Position frei zum Abschluss kommenden Bassen (22.). Auf der Gegenseite zeigte sich Dominik Kolb bei einem Ausflug von Keeper Carr aufmerksam, schnappte sich die Scheibe, legte perfekt in den Slot auf Charlie Sarault, der den Puck aber freistehend nicht am Schlussmann vorbeibrachte, der wieder rechtzeitig vor sein Tor zurückgekehrt war (28.). Fünf Minuten später war der Ausgleich aber fällig. Bei angezeigter Strafe zog Zack Dybowski zweimal zentral von der blauen Linie ab und der in der Schussbahn lauernde Ludwig Nirschl versenkte die hängengebliebene Scheibe aus der Drehung im rechten unteren Eck zum 2:2 (33.). Die Starbulls agierten von Minute zu Minute stabiler, die Hausherren dagegen immer einfallsloser und unkontrollierter. Kleine Strafen gegen Daniel Schwamberger und Nick Miglio kurz hintereinander knapp vor der zweiten Pause eröffneten den Grün-Weißen die Möglichkeit, ins letzte Drittel in zweifacher Überzahl zu starten. 41 Sekunden dieser besonderen Phase waren nach der zweiten Pause gespielt, als Ville Järveläinen per Direktabnahme hammerhart ins linke obere Eck traf (41.); der Rückpass kam von Lukas Laub, der vorangegangene Pass hinter dem Tor von C.J. Stretch. Nachdem Torwart Seidel bei einer Großchance von Raedeke stark retten konnte (43.), geriet die erstmalige Rosenheimer Führung kaum noch in nennenswerte Gefahr. Die Grün-Weißen hielten den Gegner mit einer nun äußerst routinierten Spielweise effektiv vom eigenen Tor fern und verteidigten auch die dritte und letzte Unterzahlsituation in dieser Partie gut. Als Charlie Sarault frei vor Kevin Carr zum Abschluss gekommen wäre, zog Miglio die Notbremse, es wurden aber nur zwei Minuten und kein Strafschuss ausgesprochen (52.). Auch Kilian Kühnhauser hatte die Möglichkeit zum vierten Rosenheimer Treffer, er scheiterte bei einem Alleingang am guten Selber Torwart (57.). Kurz danach musste Pascal Seidel ein letztes Mal entscheidend eingreifen und einen Direktschuss von Josh Winquist mit dem Schoner aus dem kurzen Eck fischen (58.). Mit gezogenem Torwart und sechsten Feldspieler kamen die Hausherren nicht mehr zum Abschluss, stattdessen antizipierte Lukas Laub clever und legte uneigennützig in der neutralen Zone quer auf C.J. Stretch, der ins leere Tor zum 4:2-Endstand aus Rosenheimer Sicht traf (60.). Starbulls-Headcoach Jari Pasanen fasste das Spiel bescheiden zusammen: „Ich bin froh über die Punkte. Am Anfang sah das nicht so aus. Ich war beeindruckt, wie gut die Heimmannschaft im ersten Drittel rausgekommen ist. Wir hatten Probleme dagegenzuhalten. Das Tor von Luki Laub war goldwert. Im zweiten Drittel haben wir denn schon besser gespielt, wir haben sehr geduldig verteidigt und dann kamen auch die Tore. Glücklicherweise haben wir die Fünf-gegen-drei-Situation bekommen und genutzt.“
Memmingen IndiansMemminger Kantersieg gegen Lindau (OLS) Der ECDC Memmingen hat sein Heimspiel auf furiose Art und Weise mit 9:1 gewinnen können. Die Gäste aus Lindau waren chancenlos, bereits nach 20 Minuten führten die Indians mit 6:0. Am kommenden Wochenende geht es zuerst nach Bayreuth, ehe dann am Sonntag das Spitzenspiel gegen Bietigheim ansteht. Es war ein Start nach Maß und bereits ein Vorgeschmack was die Gäste aus Lindau an diesem Abend zu erwarten hatten. Nach ziemlich genau einer Minute landete der Puck bereits im Tor des EVL. Markus Lillich hatte nach Vorarbeit von Jack Olmstead zum 1:0 eingeschoben. Und die Indians machten weiter wie die Feuerwehr. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Blau-Weißen, auch die Effizient passte an diesem Abend beim ECDC. Denis Fominych, Matej Pekr und Robert Peleikis sorgten bereits nach knapp 14 Minuten für einen Torhüterwechsel beim Team vom Bodensee. Doch auch Dieter Geidl konnte die Dominanz der Indians nicht bremsen. Gleich mit dem ersten Angriff musste auch er hinter sich greifen, Brett Schäfer verwandelte aus spitzem Winkel. Als dann auch noch Eddy Homjakovs auf 6:0 erhöhte waren die Islanders mehr als bedient und durften froh sein, als die Pausensirene sie erlöste. Im zweiten Drittel konnten sich die Gäste dann etwas im Spiel etablieren. Die Indians hatten den Fuß vom Gas genommen und das Spiel plätscherte vor sich hin. Positiv aus Memminger Sicht, abgesehen vom Lindauer Ehrentreffer, war, dass Urgestein Sven Schirrmacher zu seinem ersten Einsatz in dieser Spielzeit kam, welchen er souverän absolvierte. Er sprang ein, da Svedlund und Meisinger weiterhin krankheitsbedingt fehlten. Im letzten Drittel legten die Hausherren dann nochmal einen Zahn zu. Homjakovs war mit zwei weiteren Treffern zur Stelle und vollendete seinen Hattrick an diesem Abend. Ein Tor davon konnte sogar in Unterzahl erzielt werden. Den Schlusspunkt setzte an diesem Abend Milan Pfalzer, der den Puck, kurz nach Ablauf einer Lindauer Strafe, zum 9:1 über die Linie drücken konnte. Die Indians bleiben damit weiter voll dabei in der Spitzengruppe der Oberliga-Süd. Sechs Punkte Rückstand sind es aktuell auf den Tabellenführer aus Bietigheim, der in der kommenden Woche an den Hühnerberg muss. Nur zwei Zähler beträgt der Rückstand auf die Teams aus Heilbronn und Deggendorf, die ebenfalls in Kürze in Memmingen erwartet werden. Zuvor geht es für die Indians am Freitag nach Bayreuth. Zwei Tage später folgt dann das Topspiel gegen die Steelers (Tickets sind bereits im VVK erhältlich). ECDC Memmingen – EV Lindau 9:1 (6:0/0:1/3:0) Tore: 1:0 (2.) Lillich (Olmstead, Kurz), 2:0 (7.) Fominych (Homjakovs, Pekr), 3:0 (10.) Pekr (Olmstead), 4:0 (14.) Peleikis (Schubert, Dopatka), 5:0 (15.) Schäfer, 6:0 (15.) Homjakovs (Pekr, Fominych), 6:1 (33.) Jezovsek (Raaf-Effertz, Farny), 7:1 (46.) Homjakovs (4-5), 8:1 (58.) Homjakovs (Meier, Peleikis, 5-4), 9:1 (60.) Pfalzer (Ettwein). Strafminuten: Memmingen 12 – Lindau 12 Zuschauer: 1710 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Eisenhut) – Peleikis, Schmidbauer; Kurz, Homann; Ettwein, Schirrmacher – Fominych, Homjakovs, Pekr; Lillich, Spurgeon, Olmstead; Pfalzer, Dopatka, Schubert; Meier, Schaefer.
Passau Black HawksNichts zu holen bei den Tölzer Löwen (OLS) Am Sonntagabend mussten sich die Passau Black Hawks bei den Tölzer Löwen mit 5:1 vor 1.289 Zuschauern geschlagen geben. Insgesamt präsentierten sich die Habichte nicht ganz so spritzig wie in den letzten Partien. Die Tölzer Löwen kamen besser ins Spiel und nutzten zwei individuelle Scheibenverluste eiskalt zur 2:0 Führung aus. Im zweiten Drittel gelang den Habichten der Schlusstreffer durch Nicolas Sauer. Die Hausherren stellen nur wenigen Minuten später den zwei Tore Abstand wieder her. Ein abgefälschter Schuss schlug unhaltbar im Black-Hawks-Tor ein. Auch im letzten Drittel versuchten die Habichte weiter Druck zu machen. Doch die Löwen verteidigten aufmerksam und schlugen bei einem Konter eiskalt zu. Thomas Nuss musste kurz vor Schluss nach einer fünf plus Spieldauerdisziplinar Strafe die Eisfläche vorzeitig verlassen. Die Hausherren nutzten die Überzahl und erzielten den 5:1 Endstand. „Es war ein sehr gutes Spiel von beiden Seiten. Die Jungs haben sich sehr bemüht. Die ersten zwei Gegentore haben wir hergeschenkt. Im zweiten Drittel haben wir versucht Druck zu machen und konnten auch das Tor erzielen. Leider haben wir dann wieder ein Gegentor bekommen. Im letzten Drittel haben wir noch mal alles versucht, mussten dann aber fünf Minuten in Unterzahl spielen mussten. Da war das Spiel für uns dann vorbei.“ so das Fazit von Trainer Petr Bares. Das nächste Heimspiel absolvieren die Passau Black Hawks am Freitag, 17.01.2024 um 19:30 Uhr gegen die Stuttgart Rebels. Das Spiel am Freitag trägt das Motto „Studenten Tag“. Alle Studenten haben zu dem Heimspiel freien Eintritt. Tickets sind online auf etix.com erhältlich.
Hannover Scorpions19. Jan. Scorpions empfangen Moskitos Essen - Zwei Siege nach Gaudet Rückkehr (OLN) Mit einem 8:2 Sieg über Rostock und einem 4:3 Sieg (nach Penaltyschießen) in Hamm ist Coach Kevin Gaudet nach seiner Rückkehr an die 'Scorpions-Bande' ein Einstand nach Maß gelungen. „Meine Jungs waren motiviert und konzentriert, insbesondere bei der Partie gegen die Rostock Piranhas, die Begegnung in Hamm hat gezeigt, dass wir an unserer Defensive arbeiten müssen und aus den vielen hochkarätigen Torchancen mehr machen müssen“, so Coach Kevin Gaudet. Außergewöhnlich war am vergangenen Sonntag der Verlauf des ganzen Spieltages. Von sämtlichen Begegnungen sind bis auf eine Partie alle anderen nach Verlängerung oder Penaltyschießen entschieden worden. Das zeigt nochmal die Ausgeglichenheit in der Liga in dieser Saison. Nachdem Neuzugang Kristian Hufsky jetzt zwei volle Trainingswochen bei den Scorpions auf dem Eis war, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach seinen ersten Einsatz in Herne erhalten, wo die Scorpions Freitag (17.01./ 20 Uhr) antreten. Am kommenden Sonntag, 19. Jan. Spielbeginn 19 Uhr in der ARS Arena, empfangen die Hannover Scorpions die Moskitos aus Essen, den derzeitigen Tabellenfünften, gegen die sich die Scorpions in der bisherigen Saison mit einer Niederlage und zwei Siegen in der Verlängerung bisher recht schwer getan haben. Sicherlich können die Besucher ein äußerst spannendes Spiel erwarten, das zeigen wird, wie sich die Scorpions aktuell entwickeln. Für alle diejenigen Fans, die etwas längerfristig planen, hier schon einmal der Hinweis, dass am Sonntag, den 26. Januar um 19 Uhr Hochspannung pur angesagt sein wird, wenn die Scorpions in der ARS Arena den derzeitigen Tabellendritten, die Icefighters Leipzig, empfangen. Die Sitzplätze und der VIP-Bereich für den 14.02. gegen die Hannover Indians sind bereits restlos ausverkauft!
Ice Dragons HerfordWichtige Punkte für die Ice Dragons im HEV-Duell - Herford besiegt Herne in der Overtime (OLN) Der Herforder Eishockey Verein bleibt mittendrin im Rennen um die direkte PlayOff-Qualifikation. Durch einen umkämpften 4:3 OT (0:1/2:1/1:1/1:0)-Erfolg beim Herner EV Miners holten die Ice Dragons zwei sehr wertvolle Zähler und blieben zudem ein drittes Mal in dieser Saison siegreich im HEV-Duell. Die Miners hatten vor dem Wochenende sechs Punkte als Ziel ausgerufen und zeigten nach dem 5:4-Sieg in Halle vom vergangenen Freitag auch gegen die Ostwestfalen, dass sie unbedingt die rote Laterne abgeben wollen. Ausgerechnet Herfords Torhüter Jakub Urbisch, der insgesamt wieder ein starkes Spiel zeigte, leitete die Herner Führung ein. In Unterzahl ließ er bei einer harmlos wirkendenden Bogenlampe die Scheibe fallen und Hugo Enock musste nur noch aus kurzer Entfernung abstauben. Das 1:0 für die Gastgeber hatte trotz einiger Chancen auf beiden Seiten zur ersten Pause noch Bestand. Zu Beginn des Mittelabschnitts waren die Miners erneut hellwach und erhöhten durch Lennart Schmitz in der 23. Minute auf 2:0. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Ostwestfalen noch nicht richtig in der Partie angekommen, zeigten jedoch ab sofort ein anderes Gesicht und kämpften sich zurück. Logan DeNoble verkürzte in der 28. Minute zunächst mit einem sehenswerten Treffer auf 1:2 und Michael Schaaf glich in der 34. Minute zum 2:2 aus, womit es letztmalig in die Kabinen ging. Die Begegnung wurde nun ruppiger und so rückten die Specialteams verstärkt in den Vordergrund. Brett Humberstone nutzte mit einem Distanzschuss ein Powerplay in der 45. Minute zur ersten Herforder Führung, die jedoch nur zwei Minuten später durch die Miners ebenfalls in Überzahl wieder egalisiert wurde. Dramatisch verlief dann die Schlussphase, in der beide Mannschaften noch einmal mit viel Einsatz Unterzahlsituationen überstanden. Letztlich blieb es beim 3:3 und die Overtime musste die Entscheidung über den wertvollen Zusatzzähler bringen. Die Verlängerung gehörte zunächst eindeutig den Hausherren, die lange in Puckbesitz blieben und zu mehreren gefährlichen Situationen vor dem Herforder Tor kamen. Die Ice Dragons nutzten jedoch die erste Kontersituation in der 64. Minute zum 4:3-Siegtreffer durch Ryley Lindgren. „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Zusatzpunkt. Es war insgesamt ein merkwürdiges Spiel, in dem keines der Teams kontinuierlich die eigene Linie durchgespielt hat. Herne hat im ersten Drittel wenig zugelassen und war sehr gefährlich mit Kontern. Nach dem 1:2 haben wir selbst eine sehr starke Phase und kommen verdient zum Ausgleich. Das letzte Drittel geht dann rauf und runter und steht so mit Sicherheit nicht im Gameplan auf Trainerseite. In der Verlängerung hat Herne dann sehr lange die Scheibe, letztlich nutzen wir die erste Gelegenheit zum Siegtreffer“, analysierte Herford Chefcoach Henry Thom auf der anschließenden Pressekonferenz. In der Tabelle bleiben die Ice Dragons mit 49 Punkten auf Platz 7 unmittelbar hinter den Hammer Eisbären, die auf Platz 6 dieselbe Punktzahl aufweisen. Am kommenden Freitag kommt es zum Auswärtsspiel bei den Füchsen Duisburg, bevor am Sonntag Tabellenführer Tilburg Trappers zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ist. Tickets für die Sonntagsbegegnung gibt es online unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). Mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet auch eine Abendkasse, zudem werden die Begegnungen der Oberliga live auf www.sprade.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen wieder die Nutzung der Vorverkaufsstellen. Tore: 1:0 05:38 Hugo Enock (Michel Ackers / Samuel Eriksson) PP1 2:0 22:07 Lennart Schmitz (Nicklas Heyer / Brad Snetsinger) 2:1 27:15 Logan DeNoble (Brett Humberstone / Brandon Schultz) 2:2 33:45 Michael Schaaf (Leon Köhler / Yannis Walch) 2:3 44:55 Brett Humberstone (Logan DeNoble / Brandon Schultz) PP1 3:3 47:00 Samuel Eriksson (Michel Ackers / Hugo Enock) PP1 3:4 63:23 Ryley Lindgren (Marius Garten / Brandon Schultz) Strafen: Herne 8 Minuten + 5 Minuten Oliver Ott Herford 14 Minuten Zuschauer: 870
Herne MinersDer HEV muss sich erneut in der Verlängerung geschlagen geben! (OLN) Der Herner EV hat das gewünschte „Sechs-Punkte-Wochenende“ knapp verpasst. Gegen den Herforder EV gab es eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung, bei der Herne mit einigen fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen umgehen musste, aber auch selbst erneut an der eigenen Chancenverwertung scheiterte. Vor knapp 900 Zuschauern in der Hannibal-Arena stand den Miners dabei der gleiche Kader zur Verfügung wie beim 5:4-Erfolg in Halle am Freitag. Finn Becker hütete diesmal das Tor anstelle von David Miserotti-Böttcher. Und der HEV begann stark. Bereits das erste Powerplay des Abends wurde genutzt. Samuel Eriksson spielte die Scheibe in Richtung von Herford-Goalie Jakub Urbisch, dieser ließ die Scheibe fallen, so dass Hugo Enock im Nachsetzen einschieben konnte. Zur vor Ende des ersten Drittels spielte der HEV dann sogar für knapp eine Minute mit zwei Spielern mehr, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Im zweiten Drittel waren gerade etwas mehr als zwei Minuten gespielt als Verteidiger Niklas Heyer mustergültig Lennart Schmitz bediente, der mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 2:0 einnetzte. Doch in der Folge kam Herford immer besser ins Spiel. Erst traf Logan Denoble etwas glücklich zum Anschluss, wenig später hämmerte Michael Schaaf die Scheibe unhaltbar unter die Latte. „Nach dem 2:1 haben wir die Kontrolle verloren“, gab auch Dirk Schmitz zu. „Im letzten Abschnitt ging es dann rauf und runter. Ich glaube, dass diese in keinem Matchplan der beiden Trainer stand“, analysierte Herford-Coach Henry Thom die letzten 20 Minuten. Brett Humberstone brachte seine Mannschaft in Überzahl mit 2:3 in Führung, Samuel Eriksson glich nur zwei Minuten später, ebenfalls in Überzahl aus. Danach entwickelte sich ein Spiel mit komplett offenem Visier, in dem auch die Schiedsrichter Einfluss nahmen. Nach einem Bandencheck von Oliver Ott nahm sich Yannis Walch diesen „zur Brust“, zog dabei die Handschuhe aus und zeigte Ott damit, was er von seiner Aktion hielt. Der Herner musste fünf Minuten auf der Strafbank Platz nehmen, Walch „nur“ zwei Minuten. Drei Minuten vor dem Ende erkämpfte sich Rasmus Lundh-Hahnebeck die Scheibe und wurde von Brett Humberstone in letzter Sekunde zu Fall gebracht. Sonst wäre der Herner alleine auf das Tor zugelaufen. Die Gastgeber forderten für diese Aktion einen Penalty, die Schiedsrichter gaben aber erneut „nur“ eine Zwei-Minuten-Strafe. In der fälligen Overtime hatte der HEV dann fast ausschließlich den Puck, erspielte sich auch zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten, brachte die Scheibe aber nicht an Jakub Urbisch vorbei. Herford zeigte dann, wie man vor dem Tor effizient agiert. Nach einer Herner Chance liefen die Gäste einen Konter, Ryley Lindgren wurde mustergültig bedient und sorgte für den Zusatzpunkt der Ostwestfalen. „Ich bin glücklich über den zweiten Punkt“, zeigte sich Gäste-Coach Henry Thom nach diesem Verlauf der Overtime erleichtert. Für die Miners stehen am kommenden Wochenende erneut zwei schwere Aufgaben auf dem Plan. Am Freitag kommen die Hannover Scorpions um 20 Uhr in die Hannibal-Arena, am Sonntag geht es zum Tabellendritten KSW IceFighters Leipzig. Bully in der Messestadt ist dann bereits um 16 Uhr. Tore: 1:0 05:38 Enock (Eriksson/Ackers) – PP1 2:0 22:07 Schmitz (Heyer/Snetsinger) 2:1 27:15 Denoble (Humberstone/Schultz) 2:2 33:45 Schaaf (Köhler/Walch) 2:3 44:55 Humberstone (Denoble/Schultz) – PP1 3:3 47:00 Eriksson (Ackers/Enock) – PP1 3:4 63:23 Lindgren (Garten/Schultz) Strafen: 13 (inkl. 5 Min Ott) - 14 Zuschauer: 870 SpradeTV-Buchungen: 297
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Amberg Wild LionsWild Lions besiegen auch die Riverkings - ERSC holt im Shootout zwei Punkte in Landsberg / Fünf-Punkte-Wochenende (BYL) Der ERSC Amberg bestätigt seinen Aufwärtstrend auch beim favorisierten HC Landsberg und gewinnt am Sonntagabend nach dreimaligem Rückstand und Verlängerung letztendlich im Shootout mit 4:3, sorgt damit für ein Fünf-Punkte-Wochenende. Marco Pronath hatte den am Ende entscheidenden Penalty verwandelt, Brandon Walkom beseitigte mit dem zweiten Versuch dann vorzeitig letzte Zweifel. Für die Riverkings, die zuletzt sechs von sieben Heimspielen gewannen, zweifellos ein Rückschlag im Kampf um einen Playoff-Platz. HC-Trainer Martin Hoffmann war deshalb mit seinem Team ganz und gar nicht zufrieden: „Uns fehlte ab dem 2.Drittel die Galligkeit und uns unterliefen zu viele Konzentrationsfehler. Amberg hat das eigene Tor gut verteidigt und sich am Ende die zwei Punkte verdient“. Eine ganz andere Stimmungslage hatte Lions-Coach Bernhard Keil: „Ein gutes Wochenende für uns. Es ist wichtig für die Jungs, endlich mehr Punkte zu holen. Es war heute spannend bis zum Schluss und die zwei Punkte nehmen wir gerne mit“. Für einen Spieler hatte Keil ein Sonderlob: „Wir hatten einen starken Torhüter. Timotej (Pancur) hat uns den Schutz gegeben“. Die Riverkings begannen druckvoll, gingen früh durch Hess im Nachschuss in Führung und hatten danach etwas mehr Spielanteile. Der Ausgleich des ERSC fiel unerwartet und etwas glücklich durch Felix Köbele, aber die Gastgeber schafften elf Sekunden vor Drittelende in doppelter Überzahl noch das 2:1 durch Grözinger. Im Mittelabschnitt wirkte Amberg zielstrebiger, mit Erfolg: Walkom konnte alleine auf dem Weg zum Landsberger Tor nur durch ein Foul gestoppt werden und verwandelte den fälligen Penalty zum 2:2-Ausgleich. Lange wehrte der Jubel auf Amberger Seite nicht, denn für Daniel Krieger war nach einer Spieldauerstrafe die Partie vorzeitig beendet. Im Rahmen der fünfminütigen Unterzahl mussten die Lions das 3:2 der Riverkings durch den Schweden Bergsdorf hinnehmen. Amberg zeigte sich davon wenig beeindruckt und glich durch einen sehenswerten Treffer von Michael Kirchberger noch im Mittelabschnitt aus. Trotz Chancen auf beiden Seiten sollte dies schon den Spielstand nach der regulären Spielzeit bedeuten und auch in der Overtime fiel keine Entscheidung. So ging es in den Shootout mit dem glücklicheren aber verdienten Ende für den ERSC. HC Landsberg – ERSC Amberg 3:4 n.P (2:1,1:2,0:0,0:0) 1:0 (6.) Hess (Östling), 1:1 (16.) Köbele (Plihal, Feder), 2:1 (20.) Grözinger (Wedel, Hermann/5-3), 2:2 (25.) Walkom (PEN.), 3:2 (26.) Bergsdorf (Wagner, Grözinger/5-4), 3:3 (30.) Kirchberger (Köbele, Frank/4-4), 3:4 (65.) Pronath (PEN.) Strafen: Landsberg 10, Amberg 13 + 20 (Krieger). Zuschauer: 920.
TEV MiesbachTEV dominiert und verliert (BYL) Mittlerweile kann fast jedes verbleibende Spiel der Bayernliga Hauptrunde als Playoff-Spiel angesehen werden, denn die Liga ist so knapp beisammen wie selten und jeder Punkt kann am Ende darüber entscheiden, ob man sich direkt für die Playoffs qualifiziert, man in die Pre-Playoffs muss oder gar in die Abstiegsrunde. Am Sonntagabend war der TEV gegen den EV Dingolfing gefordert und mit einem Sieg hätte man den Vorsprung auf Platz 7 auf 5 Punkte ausbauen können, doch gegen dieses Vorhaben hatten die Gäste vom EV Dingolfing etwas dagegen. Die Gäste legten von Beginn an den Fokus auf die Defensive und machten es dem TEV schwer mit Tempo durch die neutrale Zone zu kommen und es entwickelte sich eine defensiv geprägte Partie. Dennoch hatte der TEV die besseren Chancen. Die beste Möglichkeit vergab Neuzugang Jan Svoboda als er den Pfosten traf und bereits im ersten Drittel merkten die 404 Zuschauer im Miesbacher Eisstadion, dass Gästetorwart Christoph Schedlbauer einen Sahnetag erwischt hatte. Im zweiten Drittel bot sich das gleiche Bild. Der TEV rennte an und die IsarRats lauerten auf Konter. Benedikt Pölt hatte das 1:0 auf der Kelle, doch auch er scheiterte bei seinem Alleingang. So kam es wie es kamen musste und in der 39.Minute klaute Denis Gulda, der Bruder von TEV Verteidiger Petr Gulda, der TEV Defensive den Puck und verlud Philip Lehr elegant und traf per Rückhand zum 0:1. Für den TEV gab es zu Beginn des Schlussabschnitts gleich die nächste kalte Dusche, als ein Schuss von Maximilian Huber in der 43.Minute durch Freund und Feind hindurch seinen Weg ins Netz zum 0:2 fand. Der TEV, der bis dahin die Partie in allen Belangen dominierte, zeigte sich aber wenig geschockt und in der 46.Minute legte Jan Svoboda stark für Petr Gulda auf, der am langen Pfosten zum 1:2 einschob. Auch in der Folge erarbeitete sich der TEV Chance um Chance, aber das Bollwerk des EVD schien, gestützt auf einen überragenden Schedlbauer, stand zu halten. Doch in der 54.Minute zeigte Patrick Asselin wiedermal seine ganze Klasse und versenkte die Scheibe zum 2:2. Beiden Mannschaften war nun anzumerken, dass man jeden Punkt im Vorrundenendspurt unbedingt mitnehmen wollte und beide Teams waren bedacht keinen Fehler mehr zu machen. Doch leider gelang dies dem TEV nicht und 85 Sekunden vor dem Ende ließ man EVD-Topscorer Anthony Gagnon zu viel Platz und Gagnon versenkte die Scheibe eiskalt zum 2:3. Der TEV rannte nochmal an und warf alles in die Waagschale für den Ausgleich, doch dieser sollte nicht mehr und Dingolfing gewann mit 2:3 an der Schlierach. Der TEV liegt damit auf Platz 5 und hat zwei Punkte Vorsprung auf Platz 7. Am Freitag kommt es dann direkt zum Duell mit dem siebten Platz, den Mighty Dogs Schweinfurt. Spielbeginn im Miesbacher Eisstadion ist um 20 Uhr.
Pfaffenhofen EishogsAuch in Peißenberg war nichts zu holen - ECP findet nicht zurück in die Erfolgsspur (BYL) Auch im dritten Spiel des neuen Jahres gab es für den EC Pfaffenhofen nichts zu holen. Am Freitag unterlag der Bayernligist beim TSV Peißenberg mit 4:8 (0:3; 1:4; 3:1) und findet weiterhin nicht zurück in die Erfolgsspur. Zwei Tiefschlafphasen der Gäste zu Beginn der Partie und am Ende des Mitteldrittels ebneten den Gastgebern den Weg zu einem letztendlich ungefährdeten Heimsieg. Der stand nur kurzzeitig etwas in Frage, als die Pfaffenhofener in ihrer besten Phase nach dem Anschlusstreffer zum 3:1 durch Jan Tlacil drauf und dran waren, weiter zu verkürzen, aber auch beste Chancen fast im Minutentakt ungenutzt ließen. „Die ersten 10 Minuten im zweiten Drittel hat es uns Pfaffenhofen richtig schwer gemacht. Da waren sie nah dran, das 3:2 zu machen und dann weißt du nicht, in welche Richtung das Spiel geht,“ bemerkte TSV-Trainer Andreas Becher, der deshalb froh war, dass seine beiden Topskorer Dejan Vogl und Ryan Murphy im Duett dann für das 4:1 und damit für Beruhigung sorgten. Und noch im Mittelabschnitt machte seine Mannschaft dann alles klar, als die Gäste kurzzeitig wieder total von der Rolle waren und innerhalb von nur einer guten Minute gleich drei Gegentreffer kassierten. „Gegen einen Gegner wie Peißenberg musst du jedes Drittel 20 Minuten intensiv spielen und zwar nicht nur mit, sondern auch ohne Scheibe und das haben wir heute nicht hingekriegt,“ sprach Stefan Teufel auf die Schwächephasen seines Teams an, das sich bereits zu Beginn eine solche leistete und schon nach gut acht Spielminuten einem 0:3 Rückstand hinterherlaufen musste. „Da ist das Spiel eigentlich schon weg,“ so Teufel weiter. Bis sich die Gäste einigermaßen fingen, dauerte es noch ein wenig, doch weiter davonziehen konnten die Hausherren bis zur ersten Pause nicht mehr. Dass seine Mannschaft derzeit nicht in der Lage sei, die Konzentration über die gesamte Spieldauer hochzuhalten, sei nicht nur ihrer Unerfahrenheit geschuldet, sondern auch dem seit Wochen relativ kleinem Kader, der ihm momentan kaum Alternativen biete, führte der ECP-Coach als Gründe an. So fehlten in Peißenberg mit Kareem Hätinen (beruflich) und David Felsöci zwei wichtige Spieler. Wobei bei letzterem allerdings ein freudiger Anlass der Grund war. Er war nämlich in der Nacht zum ersten Mal Vater geworden. Obwohl es mit einem aus Pfaffenhofener Sicht ernüchternden Zwischenergebnis ins Schlussdrittel ging, stimmte zumindest positiv, dass sich die Mannschaft nicht hängen ließ und jederzeit um eine Resultatsverbesserung bemüht war. Und das sollte auch gelingen. Christoph Eckl (47.), Hannes Leonhardt (50.) und Leonard Mößinger (53.) konnten auf 4:7 verkürzen. Den Schlusspunkt setzten allerdings erneut die Miners durch Dejan Vogl (55.). „Der Sieg war zwar letztendlich nicht gefährdet, aber Pfaffenhofen ist sehr unangenehm. Sie bewegen die Scheibe schnell und suchen den Abschluss. Und bei 34 Schüssen muss man sich auch bei unserem Torwart bedanken,“ lautete das Schlussfazit von TSV-Coach Becher. EC Pfaffenhofen: Usselmann, Köpf, Baumgardt, Eckl C., Hätinen L., Münzhuber, Wolf, Leonhardt, Bachmann, Neubauer, Gebhardt, Eckl O., Tlacil, Mößinger, Vrana, Fichtenau, Weber Tore: 1:0 (3.) Engel (Murphy, Lidl); 2:0 (5.) Engel (Murphy, Vogl); 3:0 (8.) Ondörtoglu (Vogl 5:4); 3:1 (26.) Tlacil (Vrana); 4:1 (31.) Murphy (Vogl); 5:1 (38.) Vogl (Engel, Murphy); 6:1 (39.) Ondörtoglu (Hörndl, Murphy); 7:1 (39.) Degenstein (Seelmann, Ebentheuer); 7:2 (47.) Eckl C. (Gebhardt, Neubauer); 7:3 (50.) Leonhardt (Neubauer, Münzhuber); 7:4 (53.) Mössinger (Leonhardt, Gebhardt); 8:4 (55.) Vogl (Malzatzki, Lidl) Strafen: TSV 10 ECP 4 Zuschauer: 700
Schweinfurt Mighty DogsWICHTIGER SIEG IM PENALTYSCHIESSEN IM KAMPF UM DIE PLAY-OFF PLÄTZE! (BYL) Es war mal wieder kein Spiel für schwache Nerven! Wie schon am Freitag stand dem Trainer-Duo Semjon Bär und Tomas Kubalik die gleichen Mannen zur Verfügung, konnten sich aber über die Verstärkung von Kevin Adam aus Höchstadt freuen. Somit fehlten also weiterhin die wichtigen Stützen wie Petr Pohl, Tomas Cermak, Nils Melchior und Daniel Herzog am Sonntag Abend in Geretsried. Vor dem Duell war beiden Mannschaften klar, um was es hier geht: direkte Qualifikation für die Play-Offs oder zumindest für die Pre-Play-Offs. Am Ende siegten die Mighty Dogs im Penaltyschießen gegen die RiverRats, gaben aber eine 0:3 Führung her. Wie seit Wochen starteten die Gäste mit Elan und Willen in die Partie und machten es schon wie am Freitag gegen Erding: früh in Führung gehen! Nach 208 Sekunden versenkte Georg Pinsack den Abpraller und schloss zum 0:1 ab. In der Folge wollten auch die Hausherren ihren ersten Treffer an diesem Abend erzielen und setzen immer wieder Nadelstiche. Gelingen wollte aber noch kein Treffer im ersten Spielabschnitt vor knapp 900 Zuschauern in Geretsried. Die Tore erzielten dann eher die Mighty Dogs, die drei bzw. zwei Minuten vor dem ersten Pausentee auf 0:3 durch Kevin Heckenberger und Leo Ewald erhöhten. Ein optimaler Start in die Partie und keiner im Stadion dachte zu diesem Zeitpunkt daran, dass dieses Spiel am Ende über die volle Distanz ging. Die Kabinenansprache von Hans Tauber auf Seiten des ESC muss deutlich ausgefallen sein, denn die RiverRats legten einen Zahn zu. Wegen 6 Mann auf dem Eis saß Moritz Schlick die Bankstrafe bei den Mighty Dogs ab und Dominic Fuchs nutzte das Powerplay für Geretsried zum 1:3. Somit waren die RiverRats wieder im Spiel und drückten auf den Ausgleich. Dieser gelang auch in Person von Xaver Hochstrasser, der zum umjubelten 2:3 in der 27 Minute einnetzte. Während die Mighty Dogs die Führung natürlich wieder etwas ausbauen wollte, drängte der ESC Geretsried auf den Ausgleich. Einen großen Aufreger gab es dann wenige Sekunden vor Drittelende: Josef Reiter wird auf die Reise geschickt und von Michal Bezouska verfolgt. Kurz vor Benny Roßberg stört Michal Bezouska entscheidend Josef Reiter, der den Puck dadurch nur an den Pfosten setzen konnte. Im ersten Moment sah es auch für alle Fans der RiverRats nach dem Ausgleich aus, aber das Tor wurde zurecht nicht gegeben. Josef Reiter und seine Teamkollegen beklagten sich aber bei den Schiedsrichtern eher darüber, dass man ein Penalty haben möchte. Sicherlich eine streitbare Szene, die der ein oder andere Schiedsrichter sicherlich anders entschieden hätte. Am Ende ging es mit dem 2:3 in die Pause. Im Schlussabschnitt waren die Rollen bei beiden Mannschaft klar verteilt: die einen wollten die Führung wieder komfortabler machen, die anderen wollten vor einer Saison-Rekordkulisse (wird am Freitag im Derby gegen die Miners Peißenberg sicherlich überboten) den nicht ganz unverdienten Ausgleich erzielen. So war es auch im letzten Abschnitt meist so, dass die Gastgeber dem Ausgleich näher waren, als das die Mighty Dogs die Führung ausbauen würden. Am Ende belohnte sich der ESC in Person von Josef Reiter mit dem 3:3 Ausgleich und beide Mannschaften mussten in die Verlängerung. Die Kräfte schwanden nach und nach mehr bei den Mighty Dogs, während die Gastgeber noch Energie im Tank hatten. Sicherlich auch von Vorteil, wenn man hier fast eine komplette Reihe mehr zur Verfügung an diesem Abend hatte. Die Overtime brachte auch noch keinen Sieger hervor, wo beide Mannschaften je eine Strafe kassierten. Besonders Ärgerlich war im ersten Moment auch die Strafe für Dylan Hood mit dem Schlusspfiff, der durch seine zwei Minuten für Stockschlag am Penaltyschießen nicht teilnehmen durfte und von der Strafbank aus zusehen musste. Den Anfang machte Stefano Rizzo für den ESC und ließ Benny Roßberg im Tor keine Chance. Den ersten Versuch für die Mighty Dogs netzte Alex Asmus zum Ausgleich ein. Für den zweiten Versuch beim ESC lief Michal Popelka an und diesmal hatte Benny Roßberg die Oberhand. Das sogenannten game-winning-goal erzielte Michal Bezouska mit einer Seelenruhe und der dritte Versuch der Gastgeber konnte erneut Benny Roßberg entschärfen. Somit ging der Zusatzpunkt mit nach Schweinfurt und mit Blick auf die Tabelle war das absolut wichtig. Die Mighty Dogs bleiben weiterhin auf „ihrem“ siebten Tabellenplatz, den man seit Wochen nicht verlassen konnte bzw. musste und sind aktuell Punktgleich mit dem TSV Peißenberg, die der Gewinner des Wochenende sind. Von Rang elf schob man sich auf Platz sechs vor. Vier Spiele bleiben den Mighty Dogs noch, um den ersehnten sechsten Platz einzunehmen, den man noch aus eigener Kraft erreichen kann. Dazu bietet sich die Chance am kommenden Freitag beim TEV Miesbach, die nur zwei Punkte Vorsprung auf den ERV haben. Das nächste Heimspiel findet dann zwei Tage später gegen starken Aufsteiger EHC Waldkraiburg statt. Spätestens jetzt hat die Crunch-Time um Platz 6 begonnen!
Königsbrunn beendet die Siegesserie des EHC Waldkraiburg (BYL) Zweiter gegen den Dritten, so waren die Vorzeichen in dieser Partie der Eishockey Bayernliga am Sonntagabend. Sowohl der Zweitplatzierte, der EHC Waldkraiburg als auch der Drittplatzierte, der EHC Königsbrunn, hatten jedoch mit Personalsorgen zu kämpfen. Viele Stammkräfte die bereits am Freitag zuvor, beim Auswärtssieg in Dingolfing bei den Löwen fehlten, fehlten auch in dieser Partie. Hinzu kamen noch Jakub Šrámek, der am Freitag nur das erste Drittel bestritt, Santeri Ovaska und Torhüter Max Englbrecht zu den Fehlenden hinzu. Trainer Jürgen Lederer konnte von der „OansBee“ des EHC Waldkraiburg freundlicherweise auf Josef Huber für den Angriff und auf Tobias Sickinger für die Position des Torhüters zurückgreifen. Auch Co-Trainer Philipp Seifert schnürte sich an diesem Abend die Schlittschuhe und half in der Verteidigung aus. Trotz der Niederlage, die am Ende des Abends für den EHC Waldkraiburg zu Buche stand, erlebten die 622 Zuschauer in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena ein hochklassiges Spiel. Beide Trainer bestätigten dies auch auf der anschließenden Pressekonferenz und sprachen der Partie schon ein vorweggenommenes Play-Off-Niveau zu. Der erste Treffer der Partie fiel in der siebten Minute. Während der ersten Strafe des Spiels, saß Bastian Rosenkranz auf der Strafbank. Zwar hatten die Löwen in Unterzahl nur Sekunden zuvor noch eine Doppel-Chance durch Decker, doch war es Königsbrunns Bullnheimer, der letztlich das erste Tor markierte. Ein von seinem Mannschaftskollegen Sternheimer ausgelöster Abpraller, stellte kein Problem mehr für ihn dar. Ungewöhnlich viele Strafen folgten im ersten Durchgang für das statistisch zweitfairste Team dieser Liga, dem EHC Waldkraiburg. Doch alle Folgenden überstanden die Löwen unbeschadet. Ähnlich wie das erste Drittel gestaltete sich auch der zweite Spielabschnitt. Beide Teams agierten taktisch sehr diszipliniert und glichen sich somit gegenseitig aus. Tormöglichkeiten ergaben sich auf beiden Seiten auch immer wieder, doch beide Torhüter, die an diesem Abend auch zu Recht jeweils zum besten Spieler ihres Teams gewählt wurden, standen auf ihren Posten. Kurz vor Ablauf des zweiten Drittels gelangte Marco Sternheimer im Slot an den Puck. Aus einer Drehung heraus schloss er diese Möglichkeit zum 0:2 für die schwäbischen Gäste, die ohne großen Anhang nach Waldkraiburg reisten, ab. Auch im finalen Durchgang wäre noch alles möglich gewesen für die eine oder andere Seite. Doch so sehr es die Löwen auch versuchten, sie konnten das Tor an diesem Abend nicht treffen. Deutlich zu sehen war das Fehlen wichtiger offensiver Kräfte im Team. Jürgen Lederer versuchte durch die Herausnahme von Christoph Lode zugunsten eines sechsten Feldspielers zwar noch einmal alles, was in seiner Macht stand, doch nutzte Königsbrunn dieses leere Tor dafür aus, den Endstand von 0:3 durch Mika Reuter herzustellen. Der EHC Waldkraiburg muss sich nach diesem Abend nicht in Schande verstecken. Bei einem vollzähligen Team wäre dieses ohnehin schön anzusehende Spiel sehr wahrscheinlich noch einmal spannender geworden. Zudem hat man in der Tabelle, in der man ohnehin schon sicher in den Play-Off-Runden ist, keinen Platz eingebüßt. Viel wichtiger ist es, das betonte auch Jürgen Lederer, dass man die verbleibende Zeit in der Vorrunde dafür nutzt, die Spieler, die eine Pause benötigen, ein wenig zu schonen. Mit Peißenberg, Ulm und Schweinfurt warten in den verbleibenden Spielen Gegner, bei denen es noch um alles geht. Entsprechend werden diese Teams auch auftreten.
HC MaustadtHCM mit vierten Sieg in Folge / 3:1-Erfolg in Senden – jetzt geht’s zum Schlußlicht (BBZL) Es war eine unangenehme Aufgabe, aber die SG HC Maustadt/ECDC U20 hat das Derby beim EC Senden letztendlich verdient mit 3:1 (0:1/1:0/2:0) gewonnen und damit den vierten Erfolg in Folge gefeiert. Nun geht’s am Freitag zur EA Schongau 1b, dort soll die Erfolgsserie fortgesetzt werden. Das Nachbarschaftsduell in Senden war erwartungsgemäß von Beginn an ein kampfbetontes Duell, in dem beide Torhüter im Fokus standen. Senden hatte kadermäßig personell nachgelegt und unter anderem den ehemaligen HCM-Spieler Frederic Hermann, der zuletzt für Burgau in der Landesliga aufgelaufen ist, verpflichtet. Der HCM konnte wieder auf die U20 Spielern zurückgreifen. Die Maustädter erspielten sich die ersten Möglichkeiten, Senden war mit Kontern gefährlich. So fiel auch der Führungstreffer der Gastgeber, die bis zum Ende des ersten Durchgangs trotz mehrerer Ausgleichschancen für den HCM ihr Tor sauber hielten. Mester mit dem Ausgleich Ähnlich auch im zweiten Durchgang, der HCM im Vorwärtsgang, aber die Chancenverwertung ließ ein wenig zu wünschen übrig. Für den verdienten Ausgleich sorgte U20-Spieler Paul Mester, der nach schönem Zuspiel von André Aschenbrenner den Puck über die Linie zum 1:1 arbeitete. So ging es auch ins letzte und entscheidende Drittel. Senden wollte wie der HCM den Führungstreffer, es war nun eine ziemlich offene und beidseitig offensiv geführte Partie. Entscheidung im Schlußabschnitt André Aschenbrenner nutzte eine Unachtsamkeit in der Sendener Abwehr und zimmerte die Scheibe zur 2:1 Führung in den Winkel. Nun waren die Hausherren gefordert und machten auch Druck, dem hielten die Grün-Gelben aber Stand und waren mit Kontern immer wieder selbst gefährlich. Rico Schmalz zog auf und davon und schob abgeklärt zum vorentscheidenden 3:1 ein. Kurz vor Schluß wurde es nochmals eng, als Senden in Überzahl agieren konnte, seinen Meister aber im gut haltenden Flo Edelmann im HCM-Kasten fand. „Das waren wichtige Punkte“, freuten sich die Trainer Ingo Nieder und Tobias John auch über die richtige Einstellung ihrer Jungs. Am Freitag geht’s zum Schlußlicht Nun geht’s am Freitag (19.30 Uhr) zur EA Schongau 1b. Beim Tabellenletzten soll unbedingt gewonnen werden, dann wäre auch wieder ein Sprung nach vorn in der Tabelle möglich. „Dort wollen wir unbedingt nachlegen“, so die Coaches, die aber auch davor warnen, das Schlußlicht zu unterschätzen. Auch, wenn im Hinspiel deutlich mit 7:1 gewonnen wurde.
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Eisadler DortmundEisadler gewinnen gegen Moers und holen den 10. Sieg in Folge (RLW) Knapp 1000 Zuschauer sahen am Sonntagabend an der Strobelallee einen 7:3-Heimerfolg der Eisadler Dortmund gegen den GSC Moers. Wie schon im Hinspiel brauchten die Westfalen eine gewisse Anlaufzeit gegen das Team vom Niederrhein, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Das gelang dann mit drei Treffern im zweiten Abschnitt. Die Black Tigers steckten dennoch nie auf und kamen mit schnellen Kontern immer mal wieder gefährlich vor das Eisadler Tor. Die Gäste verloren bereits in der 12. Minute ihren Verteidiger Philipp Hoth nach einer überflüssigen Aktion gegen die Linienrichterin mit einer Matchstrafe. Nach Spielende gab es noch einen ebenso unnötigen Fight zwischen Dortmunds Marlon Polter und dem Moerser Maximilian Klett, die beide eine Fünfminutenstrafe zu ihrer persönlichen Statistik hinzufügen konnten. Ansonsten verlief die Partie allerdings fast durchweg fair. Die Eisadler gingen in der 4. Spielminute mit 1:0 in Führung, als Ben Busch noch knapp im eigenen Drittel angespielt wurde und im Alleingang vor das Gästetor fuhr und den Keeper gekonnt ausspielte. Die Führung konnte aber nicht mit in die erste Pause genommen werden, denn die Gäste kamen in der 18. Minute nicht unverdient zum Ausgleich. Im zweiten Drittel gingen die Eisadler dann etwas energischer zu Werke und wieder war es Ben Busch, der in der 23. Minute zum 2:1 traf. Die Black Tigers zeigten sich nach wie vor wenig beeindruckt und hatten erneut die ein oder andere Konterchance, bis Oliver Kraft in der 35. Minute im Nachschuss auf 3:1 erhöhen konnte. Das 4:1 durch Verteidiger Robin Poberitz drei Minute später mit einem verdeckten Schuss von halbrechts war schon eine gewisse Beruhigung für die Eisadler Fans, die zu Beginn des letzten Abschnitts nach dem 5:1 durch Parker Saretsky in der 44. Minute noch etwas größer wurde. Die Gäste blieben dennoch am Puck, konnten erst auf 5:2 verkürzen und nach dem 6:2 durch Corvin Rosenthal in der 54. Minute noch einmal auf 6:3 herankommen. Den Schlusspunkt setzte dann Mike Ortwein in Überzahl 45 Sekunden vor der Schlusssirene im Nachschuss. Am kommenden Wochenende sind die Eisadler spielfrei, weiter geht es am Freitag, dem 24. Januar 2025 um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Neusser EV. Statistik: Eisadler Dortmund - GSC Moers 7:3 (1:1, 3:0, 3:2) Tore: 1:0 (4.) Busch (Benes, Scharfenort) 1:1 (18.) Van Hees (Ehrich, Beck) 2:1 (22.) Busch (Benes, Ortwein) 3:1 (35.) Kraft (Rosenthal, Polter) 4:1 (38.) Poberitz (Kraft, Rosenthal) 5:1 (44.) Saretsky (Kuntu-Blankson, Long) 5:2 (48.) Bauermeister (Kardas, Robens) 6:2 (54.) Rosenthal (Scharfenort, Ortwein) 6:3 (58.) van Hees (Bauermeister, Pfeifer) 7:3 (60.) Ortwein (Thau, Scharfenort) PP1 Zuschauer: 921 Strafminuten: Dortmund 9 - Moers 38 (inklusive Matchstrafe Hoth) EAD-Team: #35 Brlic, #33 Brunnert (nicht eingesetzt) – #12 Lauer, #18 Poberitz, #68 Scharfenort, #70 Ortwein, #71 Kuntu-Blankson, #77 Bergstermann – # 13 Long, #14 Busch, #17 Rosenthal, #20 Woltmann, #41 Trapp, #49 Saretsky, #53 Benes, #88 Kraft, # 91 Polter, #97 Thau. Es fehlten: #5 Nemec, #6 Walkenhorst, #22 Wiechert, #60 Cohut (krank).
Grefrath PhoenixDrei Punkte zum Start ins neue Jahr (RLW) Die Grefrather EG ist mit einem deutlich Auswärtssieg ins neue Jahr gestartet. Beim EC Bergisch Land Raptors siegte der Phoenix am Freitagabend dank eines souveränen Schlussdrittels deutlich mit 6:1 (0:0,1:0,5:1) und entführte somit drei wichtige Punkte an die Niers. Das Grefrather Trainer-Duo Tilo Schwittek und Christian Tebbe musste für die Jahresauftakt-Begegnung krankheits- bzw. verletzungsbedingt kurzfristig auf die Stürmer Clemens Seeger, Dennis Lüdke, Julian Stahlhut und Marc Losert verzichten. Dazu gesellten sich die beiden Lanzeitverletzten Brian Westerkamp und Sven Schiefner. Dennoch konnten die Coaches dank des großen Kaders auf vier komplette Reihen zurückgreifen. Erstmals nach dessen Rückkehr aus Weißwasser hütete Leon Jessler das Grefrather Tor. Von Beginn an setzte der Phoenix die Solinger Gastgeber gehörig unter Druck, tat sich zunächst jedoch trotz bester Möglichkeiten schwer, Mara Pieterek, die starke Torfrau der Raptors zu überwinden. Nach einem torlosen ersten Drittel startete der zweite Spielabschnitt mit einem Grefrather Pfostenschuss durch Laurenz von Colson (21.). Gut fünf Minuten später hatten die etwa 50 mitgereisten Grefrather Anhänger schließlich doch erstmals Grund mit ihrem Team zu jubeln, nachdem Jan Wellen nach Vorarbeit von Max Tillmann zum längst überfälligen 0:1 getroffen hatte (27.). Auf der Gegenseite war dann wenig später Leon Jessler im Glück, als diesmal die Bergischen einen ihrer gefährlichen Konter nur ans Torgestänge setzten konnten (30.). Bis zur zweiten Pause blieb es beim denkbar knappen 1:0 für das Team von der Niers. Zwar hatte der Phoenix bis hierhin in weiten Teilen das Geschehen auf dem Eis bestimmt, einzig mit der Torausbeute konnten Schwittek und Tebbe nicht zufrieden sein. Dies sollte sich im Schlussabschnitt ändern. Grefrath startete druckvoll und mit viel Tempo. Es dauerte gerade einmal zwei Minuten, da hatten Marlon Alves de Lima (42.) und Roby Haazen (43.) auf 0:3 gestellt und den Knoten endgültig zum platzen gebracht. Von nun an spielte fast nur noch die GEG, auch wenn die Raptors im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter versuchten, dagegen zu halten. Spätestens nach dem 0:4 durch Lukas Siebenmorgen (51.) und Tim Schröders schönem Winkeltreffer zum 0:5 (52.) von der blauen Linie, war die Partie entschieden. Die Gastgeber nutzten in der 55. Minute eine Überzahlsituation, um auf 1:5 zu verkürzen. Schade für Leon Jessler, dem somit trotz einer fehlerlosen Leistung der Shutout verwehrt blieb. Den Schlusspunkt der Begegnung setzte schließlich Marlon Alves de Lima für die GEG mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 1:6-Endstand (60.). GEG-Trainer Christian Tebbe nach dem Spiel: „Zunächst einmal Danke an die mitgereisten Fans. Es war ein hart erarbeiteter Sieg. Wir haben uns lange schwer getan, zu selten den Abschluss gesucht und unsere Chancen nicht genutzt. Im zweiten Drittel wurde es dann besser, bevor wir uns im Schlussabschnitt dann endlich auch mit Toren belohnt haben. Für uns sind es drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze“. Mit dem Sieg beim Tabellenschlusslicht bleibt der Phoenix weiter klar auf Playoff-Kurs und hält Tuchfühlung zu Platz 6. Von diesem könnte die GEG am kommenden Wochenende den Rivalen aus Moers verdrängen. Voraussetzung dafür wäre ein weiterer Erfolg im Rückspiel gegen die Bergisch Raptors am kommenden Freitag, 17.01., 20:00 Uhr im Grefrather EisSport & EventPark.
Niederlage trotz guter Leistung – Die Tigers unterliegen in Dortmund mit 7:3 (1:1, 3:0,3:2) (RLW) Trotz einer guten Leistung mussten die Black Tigers die Heimreise am späten Sonntagabend aus Dortmund ohne Punkte antreten. Headcoach Max Eberlein musste in Dortmund auf seine beiden Top-Scorer Jan Theuerkauf (verletzt) und Marc Schaub (berufliche Gründe) verzichten. Daher musste er die Reihen wieder umbauen. Förderlizenzspieler Maxim Beck (Moskitos Essen) spiele in der ersten Sturmreihe neben Julius Bauermeister und Nick Kardas. Dahinter verteidige mit Nikolas Maritzen neben Lars Ehrich ein weiterer Förderlizenzspieler. Als 3. Essener war Ryan Franz in der 2. Reihe als Verteidiger auf dem Eis. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Sowohl Philipp Nikolic bei den Moersern wie auch Marko Brlic bei den Gastgebern wurden warmgeschossen. Nach 4 Minuten gingen die Gastgeber in Führung. In der 11. Minute musste Philipp Hoth mit einer Matchstrafe das Eis verlassen. Die folgende 5-minütige Unterzahl konnten die Tigers ohne Gegentor überstehen. In der 18. Minute erzielte Maximilian van Hees auf Zuspiel von Lars Ehrich und Maxim Beck den Ausgleich für die Grafenstädter. Das 2. Drittel gehörte, trotz Chancen auf beiden Seiten, den Dortmundern. Sie konnten den Spielstand auf 4:1 erhöhen. Kurz nach Beginn des letzten Drittels erhöhten die Gastgeber sogar auf 5:1. In der 48. Minute konnte Julius Bauermeister auf Zuspiel von Nick Kardas und Christian Robens die Moerser wieder ran bringen. Nachdem die Dortmunder ein weiteres Tor erzielt hatten, konnte Maximilan van Hees seinen 2. Treffer am Abend bejubeln. Die Vorlagen kamen von Julius Bauermeister und Sebastian Pfeifer. Den Schlusspunkt setzen wieder die Gastgeberin der letzten Spielminute. „Wir haben ein sehr gutes 1. Drittel gespielt, hatten in der 5-minütigen Unterzahl sogar die besseren Chancen. Leider haben wir im 2. Drittel nachgelassen und den Dortmundern zu viel Platz gelassen. Das haben wir im letzten Drittel wieder besser gemacht“, so Julius Bauermeister nach dem Spiel. „Es war auf jeden Fall mehr drin. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt und waren teilweise zu nachlässig im Spiel. Unser Ziel muss es sein, unsere Leistung mit Vollgas im nächsten Spiel über 60 Minuten auf das Eis zu bringen“. „Wir haben wieder gezeigt, dass wir gegen starke Gegner mithalten können. Es war über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben die Partie im 2. Drittel verloren. Ich bin überzeugt, wenn wir unsere Leistung 60 Minuten zeigen, können wir auch Mannschaften wie Dortmund oder Ratingen schlagen. Das Potential, was in meiner Mannschaft steckt, hat man auf jeden Fall wieder gesehen“, so Max Eberlein nach dem Spiel. „Unser Problem ist, dass wir uns den Gegner oft anpassen und gegen die vermeidlich schwächeren Gegner nicht unsere Top-Leistung bringen. Das müssen wir ändern und daran werden wir auch diese Woche wieder arbeiten.“ Zum nächsten Spiel kommt mit Bergisch Gladbach wieder einer der Favoriten nach Moers. Auch hier haben die Black Tigers im Hinspiel gezeigt, dass sie sich nicht verstecken müssen. Bully in der Enni-Eiswelt ist um 18:15 Uhr.
Ratinger Ice AliensHeimsieg in umkämpftem Derby! (RLW) Mit einem 6:2-Erfolg gegen den Neusser EV sind die Ice Aliens in das neue Jahr 2025 gestartet. Mehrere Ausfälle auf Seiten der Hausherren sorgten dafür, dass noch 13 Feldspieler zur Verfügung standen. Der US-Amerikaner Zane Schartz gab einen Tag nach seiner Landung sein Debut für Ratingen. Schwungvoll ging es los, doch die Ice Aliens konnten ihre Chancen zu Beginn nicht verwerten. In der 11. Minute eröffnete jedoch Marco Clemens mit einem tollen Schlagschuss den Torreigen. Nur 29 Sekunden später das 2:0 aus ähnlicher Position durch Mathias Onckels. Doch Neuss nutzte die erste Überzahl nach nur 7 Sekunden in der 13. Minute zum 2:1- Anschluss durch Kessinger. So ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel ein erneuter Doppelschlag durch Pavel Avdeev (27.) und Giovanni Schönfeld (28.) zum 4:1. Stefan Traut fälschte in der 37. Minute einen Schlagschuss von Eric Stephan mustergültig ab und stellte die Anzeigetafel auf 5:1 nach dem zweiten Abschnitt. Durchgang Nummer 3 plätscherte bis auf ein paar kleinere Scharmützel so vor sich hin. Neuss kam noch zum 5:2 durch Robach in der 52. Minute. Den Schlusspunkt setzte jedoch Neuzugang Zane Schartz mit dem 6:2 in der 57. Minute. Cheftrainer Frank Gentges hielt sich nach dem Spielende kurz: "Obwohl wir heute viel zu viele sichere Torchancen nicht verwertet haben, haben wir den Sieg trotzdem verdient eingefahren, alles Weitere ist nicht erwähnenswert. Wir sind heute mit 13 Spielern angetreten und es war mein erstes Spiel in den zweieinhalb Jahren, wo beide Brazdas nicht im Kader standen. Es war leider deutlich zu sehen, dass ohne die Brazdas mindestens 50% an offensiver Qualität und Durchschlagskraft fehlt, aber das wusste ich auch vorher." Nächstes Spiel ist am kommenden Sonntag um 17:15 Uhr bei den Wiehl Penguins.
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| Die nächsten vier Spiele (RLO) Wieder mit vier Spielen ging es in der Regionalliga weiter. Und die Favoriten konnten sich zwar durchsetzen, sie hatten aber ihre Schwierigkeiten Crashers gewinnen nur knapp Die Chemnitz Crashers reisten zu Tornado Niesky. Vor 323 Zuschauern fielen acht Tore und es wurden 83 Strafminuten verteilt. Kenneth Hirsch konnte die Crashers nach bereits 33 Sekunden in Führung bringen, doch Phil Miethling gelang nach acht Minuten in Überzahl der Ausglich. Ebenfalls in Überzahl sorgte erneut Kenneth Hirsch nach 13 Minuten für den 1:2-Pausenstand. Im 2. Drittel konnte Joey Mendel zwar nach 105 Sekunden in Unterzahl das 1:3 erzielen, doch 38 Sekunden später traf Luca Ladusch in Überzahl zum 2:3. Scott Zierold (24.) und Daniel Hala (33.) konnten bis zur 2. Pause den Vorsprung der Gäste auf 2:5 ausbauen. Den letzten Treffer des Spiels erzielte Martin Barak nach 48 Minuten in Unterzahl, danach gab es nur noch Strafen. Drei Minuten vor dem Ende war die Partie für Christoph Rogenz beendet, nach einer Meinungsverschiedenheit kassierte er eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Chemnitz gewann am Ende mit 3:5 (1:2/1:3/1:0) und holte damit drei wichtige Punkte. Luchse gewinnen gegen Dresden ohne Probleme Für die Luchse Lauterbach stand ein Heimspiel gegen den ESC Dresden an. Mit nur zwei Reihen angereist hatte Dresden vor 311 Zuschauern keine Chance. Die Luchse gewannen durch Tore von Tobias Schwab (2), Julius Kranz, Dave König, Fiete Lasar, Philipp Maier, Nikita Spannagel, Martin Sulcs und Matyas Welser mit 9:0 (2:0/4:0/3:0). Torhüter Benjamin Dierksen fierte bei seinem Comeback nach einer Verletzungspause einen Shutout. Wölfe gewinnen glanzlos Die Jungfüchse Weißwasser empfingen die Schönheider Wölfe und hatten damit wieder ein Spitzenteam als Gegner. Und sie unterlagen auch wenig überraschend mit 5:11 (1:3/3:2/1:6), konnten dabei aber 40 Minuten gut mithalten. Neo Siegmund (3), Pavel Dousa und Vojta Marcinek erzielten die Tore für die Jungfüchse, für Schönheide waren Tomas Rubes (4), Tom Berlin (2), Christian Freitag, Jan Gruß, Roy Hähnlein, Florian Heinz und Richard Zerbst erfolgreich. Im Tor teilten sich Lukas Kreller und Oliver Granert die Spielzeit. FASS siegt im Derby locker Zum Derby trafen sich im Wellblechpalast die Eisbären Juniors Berlin und FASS Berlin. Und die Weddinger sorgten schon im 1. Drittel für klare Verhältnisse. Daniel Volynec (5.), Nico Jentzsch in Überzahl (8.), Dennis Thielsch (11.) und Tom Fiedler (16.) trafen im 1. Drittel und so stand es nach 20 Minuten 0:4. Im 2. Drittel konnte Justin Ludwig-Herbst nach 25 Minuten das 1:4. Eine Minute später vergaben die Juniors die Chance auf das 2:4, sie scheiterten mit einem Penalty. FASS konnte im Mittelabschnitt auch noch einen Treffer erzielen, Ludwig Wild traf in Überzahl zum 1:5. Ludwig Wild in Überzahl (52.) und zwei Minuten später Nils Herzog trafen im letzten Abschnitt und so gewann FASS am Ende vor 206 Zuschauern mit 1:7 (0:4/1:1/0:2). Die Tabellensituation: Schönheide führt die Tabelle mit 40 Punkten aus 17 Spielen weiter an, FASS hat zwei Spiele weniger bestritten und liegt zwei Punkte zurück. Chemnitz hat aus 16 Spielen 34 Punkte geholt, Lauterbach aus ebenfalls 16 Spielen 32 Punkte. Die Juniors haben nun bei ebenfalls 16 absolvierten Partien zehn Punkte Rückstand auf den 4. Platz. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit fünf Spielen.
SCC lässt Frust an den Wikingern aus (LLB) Die Enttäuschung war groß beim SCC nach der Niederlage gegen den ASC Spandau. Doch nur einen Tag später zeigte das Team die passende Reaktion - zum Leidwesen des Schlittschuh-Clubs 1b. Einen Tag nach dem enttäuschenden Auftritt gegen den ASC Spandau hat der SC Charlottenburg auf beeindruckende Art Wiedergutmachung betrieben. Mit ihrer besten Saisonleistung kamen die Zebras am Sonntagnachmittag auswärts zu einem klaren 11:6-Erfolg (3:2, 6:0, 2:4) gegen die 2. Mannschaft des Berliner Schlittschuh-Clubs (BSC 1b „Die Wikinger“). Bemerkenswert war nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die spielerische und kämpferische Leistung des SCC. Den Zuschauern im Paul-Heyse-Stadion bot sich ein Spektakel. Das Spiel begann mit einem Eintrag in die Rekordbücher und dem mutmaßlich schnellsten Tor der Ligageschichte nach nur sechs (!) Sekunden. Vom Eröffnungsbully weg zog SCC-Stürmer Valerian Sokolovskyi auf und davon und überwand BSC-Keeper Ben Weyrauch mit einer Körpertäuschung aus kurzer Distanz. Ein perfekter Start, der den Spielverlauf allerdings noch nicht vorwegnehmen sollte. Denn nur wenig später übernahmen die Wikinger per Doppelschlag die Führung. Das 1:1 besorgte Kevin Hoffer, der eine freie Scheibe im SCC-Drittel mit einem harten Schuss versenkte. Beim zweiten Treffer geriet der SCC in eine 1:2-Kontersituation, die Samjon Poguntke vollendete. Anders als tags zuvor bei der Niederlage gegen den ASC Spandau zeigte sich der SCC vom Rückstand jedoch unbeeindruckt. Das Spiel der Zebras blieb druckvoll, immer wieder suchten sie den Abschluss und deckten BSC-Keeper Weyrauch mit Schüssen ein. In der 9. Minute besorgte Filip Cahoj nach Zuspiel von Karsten Röbisch mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den Ausgleich. Besonders sehenswert dann der dritte SCC-Treffer: Über drei Passstationen im BSC-Drittel gelangte der Puck in den Slot zu Strachan Wilson, der aus Nahdistanz trocken abzog. Dem Treffer folgten noch viele weitere gute Gelegenheiten für den SCC, der die Führung in den ersten 20 Minuten noch hätte ausbauen können. Das geschah dann im zweiten Drittel, in dem sich die Charlottenburger förmlich in einen Rausch spielten. Beeindruckend war vor allem die Tiefe in ihrem Spiel: Immer wieder trugen sie schnelle Angriffe aus dem eigenen Drittel vor und stellten mit ihrem Tempo die gegnerische Abwehr vor Probleme. Aus solchen Konter-Situationen resultierten beispielsweise sehenswerte Treffer zum 2:5 (23. Min) durch Patayala auf Vorarbeit von Laine und – in umgekehrter Rollenverteilung – zum 2:6 (27. Min). Nun machte sich bei den ungläubigen Wikingern, die die vergangenen Aufeinandertreffen stets für sich entschieden hatten, hörbar Umut breit. Doch auch mit einer Auszeit vermochte es der BSC 1b nicht, das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Im Vergleich zu den Gästen fehlte es ihrem Offensiv-Spiel an Tempo und zwingenden Aktionen im Slot. Dem SCC gelang hingegen nun alles – auch kuriose Dinger. So bewarb sich Patrick Dreßler mit seinem Treffer zum 2:9-Pausenstand für die Wahl zum Tor des Jahres. Sein Schuss von kurz hinter der Mittellinie fand seinen Weg in die Maschen, BSC-Keeper Weyrauch sah dabei etwas unglücklich aus. Der Schlussabschnitt begann mit wütenden Angriffen der Wikinger, die nun das sichere Kombinationsspiel zeigten, das sie in den vergangenen Jahren stets auszeichnete. Daniel Hesse (46. Min) und Daniel Garms (51. Min) verkürzten so auf 4:9. Bei den Gästen ließen die Kräfte etwas nach. Der Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr, zumal sich der BSC 1b durch Strafzeiten gegen Ende des Spiels selbst schwächte. Aus zwei Überzahl-Spielen kam der SCC noch zu zwei Treffern. Mit dem Sieg wahrten die Charlottenburger ihre Chance auf die Teilnahme an der Meisterrunde. Mit nun 9 Punkten rangiert das Team aktuell auf Platz sechs der Landesliga Berlin, der für die Qualifikation ausreichen sollte. Am kommenden Wochenende hat die Mannschaft spielfrei, eine Woche später wartet der ERSC Berliner Bären. Strafzeiten BSC 1b „Die Wikinger“: 30 (6 - 16 - 8) SCC: 22 (4 - 10 - 8) Torstatistik 0:1 1. Min SOKOLOVSKYI 1:1 2. Min HOFFER (HERRLE; WALL) 2:1 3. Min POGUNTKE 2:2 9. Min CAHOJ (RÖBISCH; LIEBIG) 2:3 14. Min WILSON (PATAYALA, KOWALSKI) 2:4 22. Min PATAYALA (CAHOJ; KOHRT) 2:5 23. Min PATAYALA I. (LAINE) 2:6 27. Min LAINE P. (PATAYALA; LIEBIG) 2:7 29. Min WILSON (PATAYALA) 2:8 30. Min KOHRT 2:9 38. Min DRESSLER 3:9 46. Min HESSE (LENK; WOLFF) 4:9 51. Min GARMS (LENK; REINHARDT) 4:10 53. Min PATAYALA (KOHRT) 5:10 54. Min GARMS 5:11 57. Min LAINE (WILSON) 6:11 60. Min GARMS (WALL)
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| NEWS International Internationale Ligen / Central European Hockey League |
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| EG Diez-Limburg - Mechelen Golden Sharks (CEHL) David Lademann wurde vor der Partie für 250 Pflichtspiele im Trikot der Rockets geehrt; im Anschluss feierte die EG Diez-Limburg einen souveränen Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Belgien. Sami Tamminen, Christian Bauhof und Thomas Lichnovsky waren wieder an Bord, zudem gaben Riku Tiainen und Josh LeBlanc ihr Debüt für die Rockets, so dass Coach Uli Egen erstmals seit längerer Zeit wieder mehr als drei Reihen aufbieten konnte. Im ersten Abschnitt war der EGDL die Verunsicherung nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge noch deutlich anzumerken und es dauerte bis kurz vor Drittelende, ehe Josh Leblanc die Hausherren mit einer schönen Einzelleistung und einem Schuss in den Winkel in Front brachte (20.). Zwar konnten die Sharks direkt nach Wiederanpfiff durch Egle den Ausgleich herstellen (21.), in der Folge spielten aber nur noch die Rockets. Sami Tamminen in Überzahl (28.) und erneut Josh LeBlanc (30.) sorgten für den 3:1-Zwischenstand nach 40 Minuten, aufgrund der Großchancen hätte die EGDL zu diesem Zeitpunkt aber bereits uneinholbar führen müssen. Im Schlussdrittel belohnte sich das Team vom Heckenweg für einen couragierten Auftritt dann endlich mit einem Ergebnis, dass auch den Spielanteilen entsprach: Nach vier weiteren Treffern von Christian Bauhof (46.), Paul König (46.), Jannik Kaus (52.) und Philip Kecojevic (60.) zeigte die Anzeigetafel am Ende ein 7:1, das auch in dieser Höhe hochverdient war. EG Diez - Limburg: Schrörs (Kapicak) - Kreuzmann, Yamak, Valenti, Gutjahr, Kristic, Klingsporn, Seifert - Tamminen, König, Bauhof, Lademann, Kecojevic, Kaus, LeBlanc, Tiainen, Dreschmann, Lichnovsky Zuschauer: 304 Schiedsrichter: Stromberg 1:0 LeBlanc (19:59) 1:1 Egle (Bosmans, Tsaplin) (20:32) 2:1 Tamminen (LeBlanc) (27:31) PP1, GWG 3:1 LeBlanc (Bauhof, Klingsporn) (29:04) 4:1 Bauhof (Lademann, LeBlanc) (45:03) 5:1 König (Kaus, Valenti) (45:24) 6:1 Kaus (Gutjahr) (51:07) 7:1 Kecojevic (Tamminen, Tiainen) Schussverhältnis: 56:17 (10:7,26:6,20:4) Bullies: 31:24 (10:5,9:12,12:7) Goalies: Schrörs 13 von 14 (92,9 %) - Kapicak 3 von 3 (100 %) / Flodell 49 von 56 (87,5 %) Strafen: EGDL 2 / Mechelen 4
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| Eine WM und sieben Spiele aus zwei Ligen Die U18-WM, vier Spiele der Blossom-ic DFEL, drei Spiele der 1. Frauenliga Nordost gibt es diesmal als Zusammenfassung. NATIONALMANNSCHAFT: Die U18-WM endete für Deutschland mit einem -.Platz. Gegen Österreich gab es ein 4:1-Erfolg (0:1/3:0/1:0). Torschützinnen waren für Deutschland Alexandra Boico (3) und Charleen Poindl, für Österreich traf Vanessa Picka zum zwischenzeitlichen 0:1. Es folgte ein 3:4 gegen Frankreich, hier trafen Alexandra Boico, Lena Spagert und Anabel Seyrer für Deutschland und Marleen Origlio, Anais Peyne Dingival, Maeli Raigneau und Maeva Sadoun für Frankreich. Gegen Ungarn reichte ein Tor von Alexandra Boico nicht, das DEB-Team unterlag Ungarn 1:2 (0:1/1:1/0:0). Die Tore für Ungarn erzielten Bonita Szabo und Petra Polonyi. Zum Abschluss folgte ein 0:3 (0:0/0:2/0:1) gegen Italien. Hier waren Maddalena Bedont, Emily Innocenti und Manuela Heidenberger für Italien erfolgreich. Den Titel und damit den Aufstieg in die Top Division holte sich Ungarn vor Italien und Deutschland. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Minikader der Indians holt sechs Punkte Die ECDC Memmingen Indians empfingen den EC Bergkamener Bären. 112 Besucher bekamen eine Überraschung zu sehen, denn Andrea Lanzl spielte mit. Memmingen hatte einige Personalsorgen und so kamen sie mit der erfahrenden Angreiferin auf elf Feldspielerinnen. Und Andrea Lanzl machte weiter, wo sie aufgehört hatte, die erzielte nach fünf Minuten das 1:0. Charlott Schaffrath (8.), Nara Elia (20.) und im 2. Drittel Theresa Knutson (36.) trafen für Memmingen zum zwischenzeitlichen 4:0, dann konnte Malin Winkel für die Gäste nach 39 Minuten den Ehrentreffer erzielen. Im letzten Abschnitt konnte Nara Elia mit einem Powerplaytreffer in der 52. Minute für den 5:1-Endstand (3:0/1:1/1:0) sorgen. Am Sonntag bestritt Andrea Lanzl ihr 350. Bundesligaspiel und das begann gar nicht gut. Denn Annaliese Meier erzielte zwei Tore (3., 7.) und Bergkamen führte nach 20 Minuten mit 0:2. Es war dann Andrea Lanzl, die nach 26 Minuten den Anschlusstreffer erzielen konnte und zwei Minuten später sorgte Anne Bartsch für den Ausgleich. Und 94 Sekunden vor der Pause war es wieder Andrea Lanzl, die mit dem 3:2 das Spiel endgültig drehte. Ein Unterzahltreffer brachte die Vorentscheidung des Spiels, Daria Gleißner traf in der 53. Minute das 4:2. Und 90 Sekunden später traf Nara Elia zum 5:2. Es wurde nun deutlicher, denn drei Minuten später traf Ronja Hark in Überzahl zum 6:2. 46 Sekunden später erzielte auch Daria Gleißner ihren zweiten Treffer und es stand 7:2. Neun Minuten vor dem Ende musste Zoe Wintgen nach einem unkorrektem Körperangriff mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine gehen. Dana Wood konnte für Bergkamen noch vier Minuten vor dem Ende in Überzahl das 7:3 erzielen, bevor Theresa Knutson eine Minute später für den 8:3-Endstand (0:2/3:0/5:1) sorgte. Und Andrea Lanzl feierte neben ihrem 350. Bundesligaspiel noch ein Jubiläum, sie hat nun 555 Scorerpunkte gesammelt und hat damit mit der bisherigen Rekordsammlerin Julia Zorn gleichgezogen. Ein Punkt für Ingolstadt, fünf Punkte für Budapest Eine schwere Aufgabe stand für den ERC Ingolstadt an, der Hokiklub Budapest war zu Besuch. Und die favorisierten Gäste konnten am Samstag die ersten Punkte holen. Madeline Leidt traf erst nach drei Minuten und legte nach 24 Minuten mit dem 0:2 nach. Petra Szamosfalvi sorgte nach 42 Minuten mit dem 0:3 für die Entscheidung und Theresa Wagner traf vier Minuten vor dem Ende für den ERC und Madeline Leidt sorgte mit ihrem 3. Treffer in dieser Partie für den 1:4-Endstand (0:1/0:1/1:2). Ein Wechselfehler brachte Ingolstadt am Sonntag in Rückstand, denn Lindsey Donovan nutzte das fällige Powerplay nach 12 Minuten zum 0:1. Madeline Leidt konnte nach 25 Minuten das 0:2 erzielen. Hoffnung auf einen Punkt gab es nach 38 Minuten, bei doppelter Überzahl erzielte Lea Villiot das 1:2. Acht Minuten vor dem Ende konnte Lore Baudrit für den ERC den Ausgleich erzielen und so gab es eine Verlängerung. Die brachte auch keine Entscheidung und so folgte ein Penaltyschießen. Madeline Leidt sorgte hier für die Entscheidung und so gewann Budapest mit 2:3 (0:1/1:1/1:0) Am Wochenende fiel der 200. Saisontreffer der DFEL. Tabellenführer bleiben die ECDC Memmingen Indians, vor dem Hokiklub Budapest und den Eisbären Juniors Berlin. Die Mad Dogs Mannheim, der ERC Ingolstadt und der EC Bergkamen folgen auf den Plätzen. Die Anzahl der Spiele ist aber immer noch unterschiedlich und so kann es noch zu Verschiebungen kommen. Für die Playoffs qualifiziert ist aber schon Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians. Drei Spiele folgen am Wochenende 18./19. Januar. 1.FRAUENLIGA NORDOST: Der REV Bremerhaven war wieder Gastgeber, diesmal kam der Hamburger SV. Und der REV konnte wieder jubeln, denn die Fischtown Ladies gewannen nach Penaltyschießen mit 5:4 (1:2/2:1)1:1). Stefanie Still, Melina Harbeck, Gina Korch und Livana Gen trafen für den REV, Lina Ahrens (2), Alisha-Delayna Wendt und Denise Poweleit für den HSV. Livana Gen war die entscheidende Schützin im Penaltyschießen. Die ASV Penguins haten es mit Tabellenführer FASS Berlin zu tun. FASS gewann am Ende mit 1:3 (0:0/0:1/1:2). Für Altona traf Helen George in Unterzahl, für FASS Pauline Gruchot, Chiara Leinhardt und Vanessa Wartha-Gasde. Und die Hamburg Crocodiles komplettierten das Wochenende mit einem Heimspiel gegen die AEC Lady Rams. Die Crocodiles gewannen das Spiel knapp mit 7:6 (0:1/4:2/3:3). Jessica Passon (4), Celine England, Valerie Stammer und Alexandra Stübner trafen für Hamburg, Ronja Helms (3), Pia Richter (2) und Carina Hannebohm für die Lady Rams.
EC BergkamenBergkamener Bären setzen Ausrufezeichen bei Meister Memmingen (DFEL) Ganze 13 Gegentore musste der ECB am zweiten Wochenende der Fraueneishockey-Bundesliga DFEL in den beiden Spielen bei Meister ECDC Memmingen Indians Frauen hinnehmen. Dennoch brachten die Bären eine starke Leistung aufs Eis, die für einen denkwürdigen Moment sorgte. In der ersten Partie dominierten die zwar ersatzgeschwächten, aber dennoch stark und prominent besetzten Gastgeberinnen von Beginn an. Erst in der vierten Minute der erste Vorstoß der Bären ins gegnerische Drittel, doch es folgte ein Pass von Ronja Hark auf Andrea Lanzl, die davonzog und Memmingen in Führung brachte. Damit brachte die Veteranin mit ihrem Comeback ihr Team früh auf die Siegerstraße. Schon gut drei Minuten später erhöhte Charlott Schaffrath auf 2:0. Eine Chance auf den Anschlusstreffer konnte Annaliese Meier im Alleingang in der 12. Minute nicht verwerten wie auch Malin Winkel, die verzog (15.). Für einen komfortablen und verdienten 3:0-Vorsprung sorgte Nara Elia mit einem strammen Schuss in der 20. Minute. Mit Chancen vor allem für die Hausherrinnen ging es nach der ersten Pause weiter, doch auch der ECB hatte seine Gelegenheiten, zum Beispiel durch Zoe Wintgen, ebenfalls im Alleingang (23.). Das Spiel gewann an Intensität, und der ECB hielt gut dagegen und musste erst in der 36. Minute das 4:0 auf der Anzeigetafel durch Theresa Knutson hinnehmen. Dann aber der Anschluss von Malin Winkel, die den Rebound geistesgegenwärtig über den Schoner von Selma Luggin lupfte und sich unbändig über ihr erstes DFEL-Tor freute. Auch im letzten Drittel Chancen auf beiden Seiten, auch wenn das Schussverhältnis wie schon zuvor eindeutig auf Memminger Seite lag. Fielen alle Treffer zuvor bei Gleichzahl, so erzielte Nara Elia in der 51. Minute den Endstand im Powerplay, dessen Ansage noch durch die Lautsprecher schallte. Annaliese Meier hatte noch einmal eine gute Chance im Alleingang (57.), doch Österreichs Nationaltorhüterin Luggin wehrte ihren Versuch mit stoischer Ruhe ab. Erheblich besser sollte es für Meier am Sonntag laufen. Zwar übernahm Memmingen erneut sofort die Initiative, doch gleich beim ersten Bergkamener Vorstoß (3.) tanzte sie durch die Memminger Abwehr und überwand Chiara Schultes zum 0:1. Und es sollte noch besser kommen. Nur viereinhalb Minuten später staubte Meier einen Rebound ab und erhöhte auf 0:2. Die Gastgeberinnen zogen ihre Auszeit, die ECDC-Trainer Waldemar Dietrich zu einer kurzen Ansprache nutzte. Doch alle nachfolgenden Versuche wehrte der ECB ab, und so fand der Meister im ersten Abschnitt kein Rezept zur Überwindung, erst Bruchteile nach der ersten Pausensirene. Mit diesem Zwischenstand des Tabellenschlusslichts gegen den deutschen Meister und Pokalvize dürfte wohl kaum jemand gerechnet haben. Dies sollte auch so bis zur 27. Minute Bestand haben, doch genau zur vollen Minute war es wieder Andrea Lanzl, welche in ihrem nunmehr 350. Bundesliga-Einsatz den ersten Memminger Treffer mit einem Distanzschuss setzte. Damit war der Memminger Knoten geplatzt. Zwar hatten die Bären die nächste gute Gelegenheit, doch diese konnte nicht genutzt werden, und gleich im Gegenzug glich Anne Bartsch nach gutem Zuspiel von Anna Rose im Davonziehen aus. Es folgten weitere Chancen vor allem für die Allgäuerinnen, die zunächst unter hohem Energieeinsatz mit vereinten Kräften abgewehrt werden konnten. Wieder war es aber Andrea Lanzl, die ihr Team noch vor der zweiten Pausensirene in Führung brachte (39.). Im letzten Abschnitt wurden Arme und Beine schwer, und die Gäste mussten dem hohen Kraftaufwand Tribut zollen. Gelegenheiten, die Memmingen für weitere Treffer in der 43. (Daria Gleissner), 45. (Nara Elia), 46. (Jule Schiefer) und 48. Minute (wieder Gleissner) zum 7:2-Zwischenstand zu nutzen wusste. Der ECB steckte aber wie man es von ihm in dieser Saison schon kennt nicht auf, und Annaliese Meier, Michelle Lübbert und Dana Wood verkürzten fast TicTacToe-mäßig auf 7:3 (56.). Auch wenn Theresa Knutson noch auf den 8:3-Endstand erhöhte (57.), nochmal ein Moment der Freude als Belohnung für die harte Arbeit. Das junge Team um Trainer Marvin Wintgen hat an diesem Wochenende einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Auch wenn die Playoffs außer Reichweite sind, kann man sich noch auf zwei weitere Auswärtswochenenden in Berlin und Budapest freuen. Zunächst geht es in zwei Wochen in die deutsche Hauptstadt, ehe die Spielzeit in der ungarischen Metropole abgeschlossen wird. 11.01.2025 ECDC Memmingen Indians Frauen – EC Bergkamen 5:1 (3:0, 1:1, 1:0) Tore: 1:0 (04:34) # 16 Andrea Lanzl (# 8 Ronja Hark) 2:0 (07:48) # 5 Charlotte Schaffrath (# 17 Theresa Knutson, # 19 Anna Rose) 3:0 (19:16) # 7 Nara Elia (# 21 Zikmunda Mazancova) 4:0 (35:12) # 17 Theresa Knutson (# 19 Anna Rose, # 5 Charlott Schaffrath) 4:1 (38:42) # 25 Malin Winkel (# 5 Michelle Lübbert, # 27 Alina Leveringhaus) 5:1 (51:03) PP1 # 7 Nara Elia (# 20 Daria Gleissner, # 67 Jule Schiefer) Strafminuten: Memmingen 2, Bergkamen 10 12.01.2025 ECDC Memmingen Indians Frauen – EC Bergkamen 8:3 (0:2, 3:0, 5:1) Tore: 0:1 (02:17) # 91 Annaliese Meier (# 22 Alena Hahn) 0:2 (06:47) # 91 Annaliese Meier (# 22 Alena Hahn) 1:2 (26:00) # 16 Andrea Lanzl (# 7 Nara Elia, # 67 Jule Schiefer) 3:2 (27:08) # 71 Anne Bartsch (# 19 Anna Rose) 4:2 (38:26) # 16 Andrea Lanzl (# 7 Nara Elia, # 17 Theresa Knutson) 5:2 (42:30) SH1 # 20 Daria Gleissner (# 67 Jule Schiefer) 6:2 (44:00) # 7 Nara Elia (# 20 Daria Gleissner, # 67 Jule Schiefer) 7:2 (46:24) # 20 Daria Gleissner (# 67 Jule Schiefer, # 8 Ronja Hark) 7:3 (47:10) # 14 Dana Wood (# 91 Annaliese Meier, # 5 Michelle Lübbert) 8:3 (56:21) # 17 Theresa Knutson (# 16 Andrea Lanzl, # 7 Nara Elia) Strafminuten: Memmingen 10, Bergkamen 31
FASS BerlinArbeitssieg in Stellingen (1DLNO) Mit einem Auswärtsspiel bei den Penguinen vom Altonaer SV ging es für die Frauen von FASS Berlin weiter und es gab den 4. Saisonsieg. 1:3 (0:0/0:1=1:2) gewann FASS ein enges Spiel. Früh aufstehen hieß es auch an diesem Wochenende wieder für die Frauen der Weddinger, denn um 12:45 Uhr war in Hamburg der Anpfiff. Mit drei Blöcken und Torhüterin Nancy Mah ging es nach Stellingen, wo die nächsten drei Punkte geholt werden sollten. Und wieder hatte FASS Anlaufschwierigkeiten, im 1. Drittel gab es noch nichts Zählbares. Aber zumindest kassierten sie im 1. Drittel keinen Treffer. Im 2. Drittel klappte es nach 29 Minuten mit dem ersten Treffer, Chiara Leonhardt erzielte das 0:1. Mit diesem Spielstand ging es in die 2. Pause und so war in dieser Partie noch alles offen. 20 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Helen George in Unterzahl für den Ausgleich sorgen, doch FASS konnte antworten. Vanessa Wartha-Gasde (44.) und Pauline Gruchot (46.) trafen für die Gäste, die am Ende mit 1:3 gewannen. Es war ein hartes Stück Arbeit, am Ende steht aber der 4. Saisonsieg und damit bleibt FASS Tabellenführer. Und es war ein insgesamt faires Spiel mit nur drei Strafen gegen die Penguins. Weiter geht es für FASS am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel bei den AEC Lady Rams. Schiedsrichter: G. Bergas, M. Wollner Strafen: ASV 6 (0/2/4), FASS 0 (0/0/0) Tore: 0:1 (28:12) Ch. Leonhardt (V. Wartha-Gasde, P. Gruchot); 1:1 (40:20) H. George SH1; 1:2 (43:03) V. Wartha-Gasde; 1:3 (45:46) P. Gruchot (M. Reyher, Ch. Leonhardt)
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Eisbären Regensburg
Starbulls Rosenheim
Memmingen Indians
Passau Black Hawks
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Amberg Wild Lions
TEV Miesbach
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Schweinfurt Mighty Dogs
HC Maustadt
Eisadler Dortmund
Grefrath Phoenix
Ratinger Ice Aliens
EC Bergkamen
FASS Berlin


