IHP NachrichtenSonntag 16.Februar 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären unterliegen in Bremerhaven mit 5:4 (DEL) Der amtierende Deutsche Meister unterlag dem Vizemeister aus der letzten Saison. Die Eisbären Berlin mussten sich am Freitagabend den Fischtown Pinguins mit 5:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Berlin kämpft weiterhin um den direkten Einzug ins Playoff-Viertelfinale. Im ersten Drittel tasteten sich die beiden Teams zunächst ab und kreierten Chancen auf beiden Seiten. Es waren dann die Gastgeber, die durch Nino Kinder (14.) das erste Tor des Abends schossen. Die Berliner nutzten daraufhin ihr erstes Powerplay aus und glichen durch Leo Pföderl (18./PP1) aus. Mit Gleichstand ging es in die erste Pause. Am Anfang des Mittelabschnitts drehten die Eisbären in doppelter Überzahl das Spiel. Leo Pföderl (22./PP2) machte seinen zweiten Treffer der Partie. Genau eine Minute später glich Phillip Bruggisser für die Gastgeber aus. In der 26. Minute war es Frederik Tiffels (26.), der die erneute Führung für die Gäste erzielte. Wenig später konnten die Bremerhavener abermals den Ausgleich durch Miha Verlic (30.) erzwingen. Kurz vor Ende des Drittels konnte dann Ty Ronning (40.) den Pausenstand von 4:3 aus Berliner Sicht herstellen. Auch im letzten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Zunächst konnte der Hauptstadtclub die erarbeitete Führung halten, bis Cedric Schiemenz (51.) für die Fischtown Pinguins wieder ausglich. Sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der darauffolgenden Verlängerung konnte kein Sieger ermittelt werden. Im Penaltyschießen machte dann Ludwig Byström (65./PS) das entscheidende Tor für die Norddeutschen. Für die Eisbären Berlin steht am Sonntag das nächste Heimspiel an. Dann sind die Straubing Tigers zu Gast. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): Es war ein hartumkämpftes Spiel. Das habe ich auch so erwartet. Bremerhaven kam schon stark aus der Kabine und hat von Anfang an gut mit der Scheibe gearbeitet. Wir konnten mithalten und auch in Führung gehen. Wir haben wichtige Treffer im Powerplay gemacht. Wir haben derzeit einige verletzte Spieler. So haben wir ein paar Fehler gemacht, die auf physische oder mentale Ermüdung zurückzuführen sind. Wir haben das Spiel in die Verlängerung gebracht, in der Jake Hildebrand uns einige Male gerettet hat. Im Penaltyschießen hat Bremerhaven dann ein Tor mehr gemacht als wir. Es war eine enge Partie mit gutem Eishockey auf beiden Seiten. Wir gucken jetzt nach vorne. Adam Smith (Verteidiger Eisbären Berlin): Es war ein energiegeladenes Spiel. Es ging mehr hin und her als wir es uns gewünscht hätten. Wir haben uns mit den Toren abgewechselt. Es war ein hartes Spiel und Bremerhaven hat eine starke Mannschaft. Wir haben leider zwei Punkte liegenlassen. Uns fehlen auch einige Spieler durch Verletzungen, sodass die Reihen umgestellt werden mussten. So ist das manchmal im Eishockey. Endstand Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 5:4 (1:1, 2:3, 1:0, 0:0, 1:0 ) Aufstellungen Fischtown Pinguins Bremerhaven: Gudlevskis (Franzreb) – Appendino, Eminger; Abt, Bruggisser; Byström, Jensen; Bettahar – Urbas, Jeglic, Verlic; Mauermann, Vikingstad, Görtz; Kinder, Wejse, Herrmann; Maegaard Scheel – Trainer: Alexander Sulzer Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller, Wissmann(C); Niemeläinen, Smith; Geibel, Mik; Panocha – Tiffels(A), Pföderl, Ronning; Veilleux, Kirk, Noebels(A); Hördler, Byron, Bergmann; Schneider, Leden, Schäfer – Trainer: Serge Aubin Tore 1:0 – 13:40 – Kinder (Bruggisser, Abt) – EQ 1:1 – 17:59 – Pföderl (Wissmann) – PP1 1:2 – 21:17 – Pföderl (Wissmann) – PP2 2:2 – 22:17 – Bruggisser (Urbas) – EQ 2:3 – 25:49 – Tiffels (Pföderl) – EQ 3:3 – 29:42 – Verlic (Bruggisser, Urbas) – EQ 3:4 – 39:15 – Ronning (Veilleux) – EQ 4:4 – 50:11 – Schiemenz (Byström, Jensen) – EQ 5:4 – 65:00 – Byström - PS Strafen Fischtown Pinguins Bremerhaven: 8 (4, 4, 0, 0, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 8 (2, 6, 0, 0, 0) Minuten Schiedsrichter Andris Ansons, Aleksander Polaczek, (Wayne Gerth, Nikolaj Ponomarjow) Zuschauer 4647
Eispiraten Crimmitschau2:4! Eispiraten unterliegen Regensburg - Westsachsen geben 2:0-Führung im Schlussdrittel aus der Hand (DEL2) Was für eine bittere Pille! Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg mit 2:4 verloren. Dabei war das Team von Cheftrainer Jussi Tuores über mindestens 40 Minuten klar spielbestimmend, ging nach vier Gegentreffern im Schlussdrittel aber gegen einen direkten Konkurrenten leer aus. Cheftrainer Jussi Tuores musste neben den ohnehin verletzten Akteuren Rihards Marenis und Tobias Lindberg auch auf die erkälteten Roman Zap, Lucas Böttcher und Assistenztrainer Sebastian Becker verzichten. Ebenso nicht im Kader standen Felix Thomas sowie Alex Vladelchtchikov, der in Halle spielte. Zurück im Lineup waren dafür Lukas Wagner und Alexander Schmidt. Im Tor stand Oleg Shilin. Die Eispiraten legten auf dem Eis der Donau-Arena einen regelrechten Traumstart hin! Gerade einmal 77 Sekunden waren gespielt, als Gregory Kreutzer von der blauen Linie abzog und Corey Mackin energisch nachsetzte. Der Stürmer mit der Trikotnummer 81 bugsierte den Puck im Fallen letztlich zur 1:0-Führung über die Linie (2.). Die Mannschaft von Jussi Tuores nahm den Schwung mit und blieb weiterhin das aktivere Team, wenngleich auch die Gastgeber aus Regensburg zu ihren Möglichkeiten kamen. So musste nach gut sechs Minuten der Videobeweis zu Rate gezogen werden, doch es blieb auch nach Sichtung der Videobilder bei der westsächsischen Führung. Auch in der Folge waren es die Gäste, die um Spielkontrolle bemüht waren und sich immer wieder im Drittel der Eisbären festsetzen konnten. Mehrere Unsicherheiten von Goalie Olivier Roy, der 2017 selbst einmal das Trikot der Eispiraten trug, blieben dabei aber ohne Folgen für die Donaustädter. Auch weil Lukas Wagner, der auf seinen langjährigen Jugendclub traf, seine hochkarätige Einschusschance kurz vor Drittelende nicht zu nutzen wusste. Auch im zweiten Drittel gehörte die erste Großchance den Eispiraten: Scott Feser zielte jedoch etwas zu hoch und verpasste den nächsten Crimmitschauer Treffer. Das erste Überzahlspiel dieser Begegnung sollte dann aber das 2:0 für die Westsachsen bringen. Zunächst scheiterte erneut der schussstarke Feser, ehe Vinny Saponari ganz genau zielte und den Puck in den Winkel hämmerte. Der Deutsch-Kanadier erhöhte und baute die Führung seiner Farben weiter aus (30.) – sehr zur Freude des prall gefüllten Gästeblocks. Die mitgereisten Eispiraten-Fans sahen in der Folge drei starke Paraden von Oleg Shilin, der zunächst mit den Matten klärte, im 1gegen1 ganz cool blieb und letztlich mit einem Fanghandsave seine Reflexe unter Beweis stellte. Da auch Olivier Roy in der Folge stark gegen Mario Scalzo, der es auch mal aus der zweiten Reihe probierte, parierte, ging es ohne weitere Tore in den Schlussabschnitt. Schließlich nahm das Unheil im Schlussdrittel seinen Lauf. Jakob Weber bekam nach gut 46 Minuten zu viel Platz und nutzte dies mit seinem Handgelenkschuss in die lange Ecke – 1:2. Die Donau-Arena in Regensburg erwachte nun wieder und die Eisbären bekamen mehr und mehr Oberwasser, während die Crimmitschauer nun teils konsterniert wirkten. Corey Trivino war es schließlich, der nur drei Minuten später zum 2:2-Ausgleich traf (49.). Die Schützlinge von Jussi Tuores bekamen nun kaum noch Zugriff auf die Partie, während die Bayern auf ihre erstmalige Führung drängten. David Morley war es letztlich, der im Powerplay zum 2:3 einschoss und somit den Rückstand für das Eispiraten-Team besorgte (54.). Dieses gab sich zwar nicht auf, stand aber einmal mit dem Rücken zur Wand und verpasste es, sich noch einmal in größere Drangphasen zu spielen und hochkarätige Möglichkeiten zu erarbeiten. So waren es die Gastgeber, die in Person von Xaver Tippmann alles klar machten und wenige Augenblicke vor der Schlusssirene zum 2:4 ins verwaiste Tor einschossen (60.). Torfolge (0:1, 0:1, 4:0): 0:1 Corey Mackin (Gregory Kreutzer, Jerkko Rämö) 01:17 0:2 Vinny Saponari (Denis Shevyrin, Jerkko Rämö) 29:05 – PP1 1:2 Jakob Weber (Tyler Wong) 45:39 2:2 Corey Trivino (David Morley, Tim Kose) 48:34 3:2 David Morley (Tyler Wong, Jakob Weber) 53:21 4:2 Xaver Tippmann 59:54 – EN Zuschauer: 4.003
Knappe Derbyniederlage in Weißwasser (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen am Freitag mit 1:2 verloren. Schlechte Nachrichten gab es schon vor dem Spiel. Mit Andrew Yogan, Sebastian Gorcik, Yannick Drews und David Rundqvist fehlten gleich vier Spieler krankheitsbedingt, neben den verletzten Porsberger, Riedl und Fox. So mussten Vincent Hessler und Samuel Schindler im Angriff aushelfen. Die Eislöwen starteten aber gut ins Derby, durften in den ersten zehn Minuten auch zweimal in Überzahl ran. Die Effizienz mit einem Mann mehr fehlte aber. Dafür schlugen sie bei Fünf gegen Fünf zu. Tomas Andres bekam viel Platz. Matej Mrazek sah das, spielte den Pass und Andres konnte in der 13. Minute die Führung erzielen. Kurz darauf mussten aber die Eislöwen in Unterzahl zum Teil sogar mit zwei Mann weniger agieren. Das nutzte Weißwasser im Powerplay zum 1:1-Ausgleich. Alexander Dosch kam im Slot zum Schuss und traf. Das zweite Drittel war geprägt von Strafzeiten auf beiden Seiten. Die Füchse durften im Mittelabschnitt zweimal in Überzahl agieren, die Eislöwen sogar viermal. Ein Treffer sollte nicht fallen, trotz deutlichem Chancenübergewicht für den Tabellenführer. Im Schlussabschnitt war es weiter ein schnelles, rassiges, körperbetontes Sachsenderby. Das führte auch zu weiteren Strafzeiten - für die Eislöwen. Die Lausitzer Füchse erwiesen sich letztlich als das effektivere Team. Auch ihren zweiten Treffer erzielten die Hausherren in Überzahl. Jeremy Beaudry zog in der 44. Minute von der blauen Linie ab, Clarke Breitkreuz fälschte entscheidend und unhaltbar für Janick Schwendener ab. Die Eislöwen gaben sich nicht auf, kämpften bis zur Schlusssirene um den Ausgleich, der aber nicht mehr fallen sollte. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich denke bei Fünf gegen Fünf waren wir überlegen und müssen auch ein paar Tore schießen. Die Special Teams haben am Ende den Unterschied gemacht. Wir haben sechsmal Powerplay, schießen aber kein Tor. Weißwasser trifft dagegen zweimal in Überzahl. Dazu hat Anthony Morrone im Tor der Füchse ein richtig gutes Spiel geliefert und einige richtig gute Paraden gezeigt. Wir müssen das Spiel abhaken und schauen auf Sonntag.“ Weiter geht es für die Eislöwen am Sonntag zum Familienspieltag bereits um 16:00 Uhr gegen den EC Bad Nauheim.
Kassel HuskiesBrune entscheidet nächste Overtime: Huskies besiegen Starbulls verdient (DEL2) Zum Start ins Wochenende waren am heutigen Abend die Starbulls aus Rosenheim zu Gast in Kassel. Garlent brachte die Huskies früh in Front, das vermeintliche 2:0 durch Wolf wurde nicht anerkannt, da die Schiedsrichter zu früh abpfiffen. Laub glich die Partie noch im Anfangsdrittel aus, die Entscheidung fiel schließlich erst durch Brune in der Verlängerung. Die Huskies kontrollierten die Partie früh. In der zweiten Minute verpasste Garlent mit einem Schuss aus der Drehung noch den Führungstreffer, erzielte diesen aber dennoch wenige Minuten später mit einem Schuss ins linke Eck, nachdem die Starbulls-Defensive ihm zu viel Platz gelassen hatte (6.). Die Starbulls wurden ihrerseits in ihrem ersten Powerplay erstmals gefährlich, scheiterten aber an einer stabilen Defensive. In der zwölften Minute gab es schließlich den größten Aufreger der Partie: Im Huskies-Powerplay konnte der Goalie der Gäste die Scheibe nicht kontrollieren, sie landete schließlich auf dem linken Flügel bei Wolf, welcher sie im Tor versenkte. Der Treffer zählte jedoch nicht, da die Schiedsrichter im Glauben Porter hätte den Puck gesichert zu früh abgepfiffen hatten. Und so kam es wie es kommen musste: Im eigenen Powerplay glichen die Oberbayern durch einen Schuss von Laub ins rechte obere Eck das Spiel aus (15.). Im zweiten Abschnitt waren große Chancen auf beiden Seiten lange Zeit Mangelware. Erst etwa ab dem Powerbreak kam wieder etwas Schwung in die Partie. Erst verpasste Cutler knapp (30.), dann blieb auch ein ordentliches Powerplay der Huskies ohne Erfolg. Auch im Anschluss zum Überzahlspiel häuften sich weiter die Chancen der Schlittenhunde: Innerhalb weniger Sekunden verpassten sowohl Turgeon als auch Wolf aus aussichtsreicher Position (36.), weswegen es ohne weitere Tore in die zweite Pause ging. Im Schlussdrittel waren es zunächst die Gäste, die dem Führungstreffer näher waren. Trotz teils langen Puckbesitzphasen in der offensiven Zone brachten sie jedoch wenige Scheiben auf das Tor von Maurer. Die Huskies waren hingegen in dieser Phase gelegentlich per Konter gefährlich. Auch in diesem Drittel war es erneut das Powerbreak, welches den Spielverlauf etwas änderte. In den letzten Minuten waren es nun wieder die Schlittenhunde, die auf die Entscheidung in regulärer Spielzeit drängten. Da sie aber gleich zwei Überzahlsituationen in den Schlussminuten, trotz guter Chancen, verstreichen ließen ging es in die Verlängerung. Dort kontrollierten erneut die Starbulls überwiegend die Scheibe, fanden aber auch bei 3-gegen-3 nicht den Weg zum Tor. Nachdem Cutler die beste Chance zunächst verpasste und kurz darauf sowohl Stretch als auch Bodnarchuk durchaus umstritten vom Eis gestellt wurden fiel die Entscheidung doch noch in der Overtime: Einen schönen Spielzug über Cutler und Brune vollendete Letzterer elf Sekunden vor Schluss zum vielumjubelten Siegtreffer. Tore: 1:0 Garlent (Keck - 6. Min.) 1:1 Laub (PP – Ewanyk, Järveläinen – 15. Min.) 2:1 Brune (GWG – Cutler – 65. Min.)
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine - Blue Devils Weiden 3-6 (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben gegen die Blue Devils Weiden am Freitagabend eine bittere 3:6-Niederlage einstecken müssen und kassieren damit die zweite Heimpleite in Folge. Dabei begann das Spiel aus Sicht der Schwarz-Gelben eigentlich vielversprechend. Doch gerade in den letzten 40 Minuten fehlte es dem KEV an Spritzigkeit und Entschlossenheit. Die ersten Minuten waren geprägt von vielen Unterbrechungen. Trotz einiger Schwierigkeiten im gegnerischen Drittel gelang den Pinguinen schließlich die Führung. In der 18. Minute nutzten sie ihr erstes Powerplay eiskalt aus: Marcel Müller legte mustergültig für Davis Vandane auf, der per Direktabnahme das 1:0 erzielte. Nur eine Minute später legte Christian Kretschmann nach, als er nach einem Raabe-Schuss den Abpraller verwertete und auf 2:0 stellte. Mit diesem Vorsprung ging es in die erste Pause. Doch schon früh im zweiten Drittel zeigte sich, dass Weiden mit seiner gnadenlosen Effizienz jederzeit zurückschlagen konnte. Ein Missverständnis in der Krefelder Defensive ermöglichte Dominik Müller einen verdeckten Schuss von der blauen Linie, der genau in den Winkel zum 2:1 traf (23.). Plötzlich häuften sich die Fehler im Spiel der Gastgeber, was die Blue Devils eiskalt nutzten. Zunächst hatte Elsner noch Pech, als er nur die Latte traf (29.), doch eine Minute später war es dann soweit: Mit zwei schnellen Pässen wurde Luca Gläser freigespielt, der mit einem platzierten Schuss ins lange Eck den Ausgleich zum 2:2 markierte (30.). Kurz darauf konnten die Pinguine nochmal in Führung gehen: Lessio legte für Vandane ab, der zunächst aus spitzem Winkel auf Wölfl zulief, dann aber uneigennützig querlegte, sodass Newton nur noch ins leere Tor einschieben musste – 3:2 (35.). Doch die Freude währte nicht lange. Fast im Gegenzug zog Muck von der blauen Linie ab, Voit nahm Bick die Sicht, und die Scheibe schlug erneut ein – 3:3 (36.). Im Schlussdrittel setzten sich die Muster der ersten 40 Minuten fort. Die Pinguine hatten mehr Scheibenbesitz, kamen aber kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Die Gäste hingegen nutzten ihre wenigen Gelegenheiten eiskalt. In der 47. Minute war es erneut Gläser, der nach einem Aufbaufehler plötzlich frei vor Bick auftauchte und das 3:4 erzielte. Trotz der Umstellung auf drei Reihen und zunehmender Offensivbemühungen gelang es den Pinguinen nicht mehr, entscheidende Akzente zu setzen. In der Schlussphase setzte der KEV alles auf eine Karte. Felix Bick wurde gleich zwei Mal für einen zusätzlichen Angreifer vom Eis genommen, doch Weiden ließ nichts mehr anbrennen. Tyler Ward (59.) und Fabien Voit (60.) trafen jeweils ins leere Tor und sorgten somit für den 3:6-Endstand. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden 3:6 (2:0, 1:3, 0:3) Tore: Tore: 1:0 (17:44)(PP) Vandane (Müller), 2:0 (18:37) Kretschmann (Raabe, Niederberger), 2:1 (22:26) D. Müller (Vantuch, Vogt), 2:2 (29:31)(PP) Gläser (Elsner, Muck), 3:2 (34:16) Newton (Vandane, Lessio), 3:3 (35:08) Muck (Ribnitzky, Schlenker), 3:4 (46:59) Gläser (Ward, Rubes), 3:5 (58:37)(EN) Ward (ohne Vorlage), 3:6 (59:02)(EN) Voit (Samanski, Vantuch) Schüsse: 36:28 Strafminuten: 2:4 Zuschauer: 5130 Stimmen zum Spiel Thomas Popiesch Es ist schwer so ein Spiel zu verdauen und zu analysieren. Wir wussten, dass Weiden in den letzten Wochen einen Lauf hat, sehr clever spielt und in der neutralen Zone gut umschaltet. Im ersten Drittel wollten wir daher nicht ins offene Messer laufen, wollten kontolliert spielen und das haben wir denke ich auch gemacht. Wir haben dann auch die Tore geschossen und plötzlich ab dem zweiten Drittel hören wir auf zu laufen. Wir hatten dann nur noch eine Reihe, die wirklich effektiv vorgecheckt und Scheiben in der O-Zone erobert hat. Der Rest hat irgendwie die Laufbereitschaft eingestellt, die Zweikampfbereitschaft eingestellt, haben nicht hart genug vor dem Tor gearbeitet, waren nicht mehr in den Schussbahnen gewesen. So wirst du gegen ein Team, das heute sehr geschlossen aufgetreten ist, das vor dem Tor zusammen mit Mann und Maus verteidigt hat, nicht einfach die Räume freispielen. Wir müssen auch vor dem Tor kämpfen und uns Tore erarbeiten. Dort haben wir uns aber schwer getan und somit geht des Sieg für Weiden auch in Ordnung.
Eisbären RegensburgCOMEBACK-SIEG IM WICHTIGEN HEIMSPIEL - EISBÄREN REGENSBURG RINGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU 4:2 NIEDER (DEL2) Ein Sieg des Willens und der Moral: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Eispiraten Crimmitschau mit 4:2 (0:1/0:1/4:0) gewonnen und damit im Endspurt der DEL-2-Hauptrunde ein wichtiges Lebenszeichen gesetzt. Dabei gab es zum Start in die Begegnung erst einmal eine Kalte Dusche für die Oberpfälzer: Bereits nach 77 Sekunden legten die Gäste aus Sachsen, die glücklich zum Nachschuss kamen, mit ihrem ersten Angriff der Partie gleich das 1:0 durch Corey Mackin vor (2. Minute) – dem Treffer war zudem eigentlich ein Foul der Freibeuter vorausgegangen. Und die Pechsträhne der Domstädter schien weiterzugehen: Der vermeintliche Ausgleich durch Timo Kose zählte ob des unmittelbar zuvor verschobenen EPC-Gehäuses (Xaver Tippmann war vom Verteidiger in das Tor bugsiert worden) nach Videobeweis nicht. Als die Pleißestädter im Mitteldrittel dann auch noch in ihrem ersten Powerplay das 2:0 durch einen Kracher von Topstürmer Vinny Saponari nachlegten (30.), wähnten die meisten der 4003 Fans in der Donau-Arena Regensburg endgültig auf der Verliererstraße. Doch mit vier Toren in einem furiosen Schlussabschnitt drehten die Schützlinge von Trainer Peter Flache die Begegnung. Erst schlenzte Verteidiger Jakob Weber zum 1:2-Anschluss (46.), dann besorgte Corey Trivino den 2:2-Ausgleich (49.). In Überzahl drosch David Morley einen Onetimer zur erstmaligen Eisbären-Führung in die Maschen (54.) und den Schlusspunkt zum 4:2 setzte Xaver Tippmann mit einem Schuss ins zu diesem Zeitpunkt bereits für einen zusätzlichen Feldspieler geräumte Gästetor (60.). Die Donaustädter bleiben trotz des Heimerfolgs auf Rang zwölf der DEL-2-Tabelle (jetzt 55 Punkte), verkürzten aber den Rückstand auf einige besser platzierte Mannschaften. Auch bei den Sachsen veränderte sich die Position in der Rangliste nicht: Sie sind weiter 13. (50). Schon am morgigen Sonntag, 16. Februar, steht für die Flache-Schützlinge das nächste wichtige Spiel an: Auswärts geht es ab 18:30 Uhr bei den Wölfen des EHC Freiburg, einem weiteren direkten Konkurrenten, in deren Echte-Helden-Arena um wichtige Punkte. Vor eigenem Publikum sind die Oberpfälzer dann am darauffolgenden Freitag, 21. Februar, wieder gefordert – dann geht es ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Tickets für diese Begegnung gibt es unter www.ebr.live Nachbericht Mit zahlreichen (durch das Debut von Sturm-Neuzugang Tyler Wong ausgelösten) Umstellungen schickte der Cheftrainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, Peter Flache, seine Schützlinge in das wichtige Heimspiel gegen Tabellennachbar Eispiraten Crimmitschau. Im Tor fehlten weiterhin Eetu Laurikainen und Jonas Neffin verletzt, es startete Olivier Roy, David Kubík war sein Backup. Kapitän Nikola Gajovský rückte bei seinem Comeback nach krankheitsbedingter Pause in die Verteidigung, in der auch der wiedergenesene Korbinian Schütz im Lineup stand – nicht mit von der Partie waren Fabio Kose, Moritz Köttstorfer und André Bühler. Im Sturm standen indes Matěj Giesl, Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga) und Olle Liss vor 4003 Fans in der Donau-Arena nicht im Aufgebot. Der Start in die Begegnung verlief aus Regensburger Sicht denkbar schlecht: Zwar setzten die Eisbären die ersten Akzente und Abschlüsse, doch nach einem ungeahndeten EPC-Foul verwandelte Gäste-Stürmer Corey Mackin einen glücklich zustande gekommenen Nachschuss nach nur 77 Sekunden zum 1:0 für die Gäste (2. Minute). Und den Eisbären schien das Pech treu zu bleiben: Der vermeintliche Ausgleich durch Timo Kose in der 5. Minute zählte ob des zuvor verschobenen Eispiraten-Gehäuses nach Videobeweis nicht – Xaver Tippmann war im Kampf um die Scheibe kurz vor Koses Schuss vom Verteidiger in das Tor befördert worden. In einem ausgeglichenen weiteren ersten Drittel fielen keine weiteren Treffer, weil Roy und sein Gegenüber Oleg Shilin souveräne Leistungen zeigten. Als dann die Sachsen im Mitteldrittel mit ihrem ersten (und einzigen) Powerplay gar das 2:0 durch einen satten Handgelenksschuss in den Winkel von Ex-DEL-Profi Vinny Saponari nachlegten (30.) – dem Topstürmer wurde zu viel Platz gelassen – sahen viele die Niederlage im Duell mit dem direkten Konkurrenten bereits besiegelt. Doch die Domstädter wurden immer stärker und erkämpften sich ein deutliches Chancenplus. Scheiterten sie im zweiten Durchgang noch wiederholt knapp oder fanden ihren Meister in Shilin, platzte der Knoten im Schlussabschnitt. Furiose Aufholjagd zu drei Punkten Denn in diesem verkürzte erst Verteidiger Jakob Weber mit einem platzierten Flachschuss auf 1:2 (46.), dann sorgte wenig später Corey Trivino nach starkem Einsatz von Timo Kose gar für den 2:2-Ausgleich (49.). Als dann die Oberpfälzer erstmals in Überzahl agierten, drosch der von Wong und Weber schön freigespielte David Morley den Puck per Onetimer in die Maschen und sorgte so für die erste Führung der Flache-Schützlinge (54.). Es war der Auftakt in eine umkämpfte und spannende Schlussphase: Crimmitschau warf alles nach vorne und nahm nach einer Auszeit auch Shilin für einen sechsten Feldspieler vom Eis, Regensburg blieb hellwach und gefährlich, scheiterte aber mehrfach knapp. Erst in der Schlussminute machten die Eisbären den Deckel drauf: Nach von Marvin Schmid gewonnenem Bully in der eigenen Zone arbeiteten Patrick Demetz und Xaver Tippmann den Puck aus dem Verteidigungsdrittel. Letzterer ging auf und davon und schob zum 4:2-Endstand ins verwaiste Gästegehäuse ein (60.). Die Donaustädter bleiben trotz des Heimerfolgs auf Rang zwölf der DEL-2-Tabelle (jetzt 55 Punkte), verkürzten aber den Rückstand auf einige besser platzierte Teams. Auch bei den Gästen veränderte sich die Position in der Rangliste nicht: Sie sind weiter 13. (50). Schon am morgigen Sonntag, 16. Februar, steht für die Flache-Schützlinge das nächste wichtige Spiel an: Auswärts geht es ab 18:30 Uhr bei den Wölfen des EHC Freiburg in deren Echte-Helden-Arena, einem weiteren direkten Konkurrenten, um wichtige Punkte. Vor eigenem Publikum sind die Oberpfälzer dann am darauffolgenden Freitag, 21. Februar, wieder gefordert – dann geht es ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Tickets für diese Begegnung gibt es unter www.ebr.live Statistik Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 4:2 (0:1/0:1/4:0) Freitag, 14. Februar 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Olivier Roy (60:00 Minuten) und David Kubík (beide Tor) – Sandro Mayr, Patrick Demetz, Xaver Tippmann, Jakob Weber, Nikola Gajovský, Sean Giles und Korbinian Schütz (alle Abwehr) – Yuma Grimm, Marvin Schmid, Constantin Ontl, Timo Kose, Corey Trivino, David Morley, Pierre Preto, Ryon Moser, Tyler Wong, Kevin Slezak (2 Strafminuten), Christoph Schmidt und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent). Crimmitschau: Oleg Shilin (58:14 Minuten) und Florian Mnich (beide Tor) – Mario Scalzo, Mirko Sacher, Jerkko Rämö, Gregory Kreutzer, Ole Olleff und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Scott Feser, Thomas Reichel, Vinny Saponari, Dominic Walsh, Corey Mackin, Colin Smith, Tim Lutz (2 Strafminuten), Denis Shevyrin, Ladislav Zikmund, Till Michel und Lukas Wagner (alle Sturm). – Jussi Tuores (Headcoach) sowie Esbjörn Hofverberg und Sebastian Becker (beide Assistenten). Strafminuten: Regensburg 2 – Crimmitschau 2. Zuschauer: 4003 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Vladislav Gossmann und Erich Singaitis (beide Hauptschiedsrichter) sowie Soeren Kriebel und Matthäus Riemel (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (2. Minute) Corey Mackin (Gregory Kreutzer, Jerkko Rämö); 2. Drittel: 0:2 (30.) Vinny Saponari (Jerkko Rämö, Denis Shevyrin); 3. Drittel: 1:2 (46.) Jakob Weber (Corey Trivino, Tyler Wong); 2:2 (49.) Corey Trivino (Timo Kose, David Morley); 3:2 (54./PP1) David Morley (Jakob Weber, Tyler Wong); 4:2 (60./EN) Xaver Tippmann (Patrick Demetz, Marvin Schmid). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 12. Platz (55 Zähler aus 47 Partien/vorher 12.) – Crimmitschau 13. Rang (50 Punkte aus 47 Spielen/zuvor 13.).
Eisbären RegensburgAndrew Schembri kehrt zu den Eisbären Regensburg zurück (DEL2) Kurz vor dem Saisonendspurt haben sich die Eisbären Regensburg noch einmal verstärkt: Andrew Schembri kehrt zu den Eisbären zurück und wird bis zum Saisonende das Trikot der Eisbären tragen. Der erfahrene Stürmer wird mit der Rückennummer 74 auflaufen und dem Team mit seinem Kampfgeist, seinem Einsatz und seiner Routine zusätzliche Tiefe verleihen. Schembri ist in Regensburg kein Unbekannter: Bereits in der Vergangenheit begeisterte er in 215 Pflichtspielen die Fans mit seiner unermüdlichen Spielweise und seiner Leidenschaft. Nun kehrt er zurück, um die Eisbären im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen. Er weiß, was es bedeutet, das Eisbären-Trikot zu tragen, und ist bereit, alles zu geben. „Ich möchte mich für die Kooperation zwischen Passau und Regensburg bedanken, die eine temporäre Rückkehr möglich gemacht hat. Ich hoffe natürlich, dass ich für das Team eine Hilfe sein kann. Ich freue mich schon auf meine ‚alten‘ Teamkollegen, auf die Fans und die Stimmung in der Donau-Arena“, so Andrew Schembri. Die Eisbären Regensburg bedanken sich bei den EHF Passau Black Hawks für die unkomplizierten Gespräche zu diesem Transfer und für die gute Zusammenarbeit während der gesamten Saison, in der die jungen Spieler der Eisbären in Passau wertvolle Eiszeit bekommen haben. Beide Klubs planen, ihre Kooperation auch langfristig fortzusetzen, um die Entwicklung junger Talente weiter zu fördern. Andrew Schembri wird am Dienstag zum Team stoßen. Die Eisbären Regensburg heißen Andrew herzlich willkommen zurück und freuen sich auf die Verstärkung für den Saisonendspurt!
Starbulls RosenheimLaub trifft, Porter hält, Starbulls erkämpfen sich Punkt in Kassel (DEL2) Die Starbulls Rosenheim traten am 47. Spieltag der DEL2 beim top aufgestellten Titelaspiranten Kassel Huskies an – und erkämpften sich mit einem 1:1 nach regulärer Spielzeit einen Punkt. Lukas Laub egalisierte noch vor der ersten Pause mit einem Überzahltreffer die frühe Führung der Hausherren. Die Grün-Weißen verteidigten effektiv, kämpften leidenschaftlich und konnten sich auf einen hervorragend aufgelegten Torwart Cody Porter Porter verlassen – der aber elf Sekunden vor Ende der Verlängerung doch noch ein zweites Mal hinter sich greifen musste. Lukas Laub war auf Rosenheimer Seite trotz Krankheit unter der Woche mit dabei, Jannick Stein musste dagegen passen. Ludwig Nirschl, Tobias Beck und die Langzeitverletzten fehlten. Rückkehrer Stefan Reiter spielte im zweiten Sturm mit Charlie Sarault und Manuel Strodel. Das Tor der Starbulls hütete, wie angekündigt, Cody Porter. Der erst vor knapp drei Wochen verpflichtete Porter präsentierte sich in seinem vierten Einsatz für die Starbulls in exzellenter Verfassung und strahlte Ruhe und Souveränität aus. Unterstützt wurde er von seinen taktisch clever verteidigenden Vorderleuten, die zwar viele Schüsse auf das Rosenheimer Tor zulassen mussten, darunter aber die deutlich Mehrzahl aus ungefährlichen Positionen. Einem allein auf ihn zufahrenden gegnerischen Stürmer sah sich der kanadische Goalie kein einzige Mal ausgesetzt. Machtlos war Porter mit Anbruch der sechsten Spielminute. Hunter Garlent brachte sich mit einem raffinierten Move zur Mitte in beste Abschlussposition und versenkte unhaltbar im linken unteren Eck zur Führung der Hausherren. Erst 60 Minuten später war Porter ein zweites Mal machtlos. Luis Brune spielte mit Brandon Cutler Doppelpass und drückte elf Sekunden vor Ende der Overtime aus kurzer Distanz zum 2:1-Siegtreffer für Kassel ein. Den Starbulls-Treffer, der zum Punktgewinn reichte, erzielte Lukas Laub im Powerplay in der 15. Minute. Nach Querpass von C.J. Stretch wuchtete der 2022 von den Huskies nach Rosenheim gewechselte Stürmer den Puck aus dem hohen Slot maßgenau in den rechten oberen Torwinkel. Dafür, dass es für Kassels Keeper Philipp Maurer überhaupt nichts zu halten gab, sorgte zusätzlich der am Torraum arbeitende Travis Ewanyk. Es war die zweite von insgesamt nur drei Rosenheimer Powerplaysituationen. Insgesamt acht Unterzahlminuten überstanden die Starbulls ohne Gegentreffer. Die personell top besetzten und bestens aufgestellten Gastgeber kombinierten zwar oft schnell, sicher und variabel, die grün-weiße Defensive arbeitete aber auch mit einem Mann weniger taktisch perfekt und konsequent. Die wenigen gefährlichen der vielen Kasseler Abschlüssen wurden ausnahmslos und spätestens im Nachfassen zur Beute von Cody Porter. Ende des ersten und Mitte des zweiten Spielabschnitts hatten die Starbulls die besten Gelegenheiten, selbst in Führung zu gehen. Ansonsten verpufften die Rosenheimer Entlastungsangriffe weitgehend ohne nennenswerten Torabschluss. Fazit von Starbulls-Headcoach Jari Pasanen: „Es war ein spannendes Spiel. Respekt für meine Mannschaft, sie hat das Anrennen von Kassel gut gebremst, so wie wir wollten. Wir verteidigen mittlerweile sehr gut und das war unsere einzige Chance heute. Wir haben auf unsere Chancen gewartet – Konterchancen, Überzahlchancen, Offensivbullys. Ein Überzahltor haben wir geschossen. Wenn wir zwei Überzahltore schießen, dann gewinnen wir das Spiel – das war meine Prognose. Es war knapp. Unsere Unterzahl hat einen guten Job gemacht. Wir fahren nach Hause mit einem Punkt und damit bin ich zufrieden – und sehr stolz, was meine Jungs heute gemacht haben“, Am Sonntag empfangen die Starbulls Rosenheim die Selber Wölfe. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr (Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse, Liveübertragung auf sportdeutschland.tv).
Tigers BayreuthTigers mit achtbarem Auftritt in Memmingen - ECDC Memmingen vs. onesto Tigers 5:3 (2:0, 3:1, 0:2) (OLS) Memmingen: Flott-Kucis, Eisenhut – Kurz, Peleikis, Svedlund, Meisinger, Ettwein, Schirrmacher, Homann, Schmidbauer – Meier, Dopotka, Schubert, Lillich, Spurgeon, Spitzner, Olmstead, Pekr (2), Schaefer, Fabian (2), Pfalzer, Fominych 82) Bayreuth: Andryukhov (2), Dünkel – Reiner, Nedved, Becker, Menner (2), Flade, Burbach, Schellhorn – Seto (2), Vihavainen, Brown, Lüsch (2), Laßmann, Bergbauer, Franzese, Kulpinau, Schepel, Schiedsrichter: Fendt, Haas – Spiegl, Kreuzer Zuschauer: 1.809 Strafen: Memmingen: 6 Bayreuth: 8 PP: Memmingen: 0/4 Bayreuth: 0/3 Torfolge: 1:0 (3.) Dopatka (Meier), 2:0 (12.) Pekr, 3:0 (23.) Pekr, 3:1 (24.) Brown (Seto), 4:1 (32.) Meier (Schubert) SH, 5:1 (33.) Lillich (Fabian, Spurgeon), 5:2 (45.) Laßmann (Becker), 5:3 (50.) Vihavainen (Brown, Seto) Unter denkbar schwierigen Umständen ging man – nach dem Match in Heilbronn am vergangenen Dienstag – zum zweiten Mal in dieser Woche in eine Partie, bei welcher mehrere Stammkräfte fehlten. Mit dem gesperrten Moritz Israel, dem verletzten Konstantin Melnikow, den erkrankten Michal Spacek, Tim Detig, Dominik Piskor, Justin Spiewok, Jan Hammerbauer, Leon Schuster, Nicolas Hinz sowie Edmund Junemann waren gleich neun Akteure nicht einsetzbar. Sam Verelst fehlte aus privaten Gründen und machte damit die Dekade voll. Zudem stellten einige Jungs ihre Blessuren hinten an und gingen leicht gehandicapt aufs Eis. Unterstützung für diese Partie kam vom Stammverein EHC Bayreuth, der Florian Lüsch und Sebastian Dünkel mit nach Memmingen schickte. Zudem liefen sechs Förderlizenz-Akteure vom ERC Ingolstadt auf. Neben Sebastian Laßmann, der bereits in Heilbronn im Kader stand, konnte man auf die beiden Verteidiger Ilias Burbach und Jaden Schellhorn zurückgreifen. Mit Luca Franzese, Devid Kulpinau und Michael Schepel standen zudem drei weitere Offensivkräfte im Line-up. Für ein Spiel, bei welchen 10 Stammkräfte fehlten, schlugen sich die Bayreuther durchaus beachtlich und spielten – mit einer kompletten Reihe, die sich aus 2006er Jahrgängen zusammensetzte – über 60 Minuten ein ansehnliches Spiel. Gegen Indians, die mit vollem Lineup unterwegs waren, musste man zunächst – bis zur 22. Spielminute – einen Rückstand von 3 Toren auf der Anzeigentafel lesen. Dabei hatte man im ersten Abschnitt durchaus einige Möglichkeiten, die Brown, Seto oder Lüsch herausgespielt hatten. Zudem überstand man eine Überzahlgelegenheit der Indians, die für 1,5 Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis unterwegs waren. Die Chancen, die sich die Gastgeber erspielten bis zu diesem Zeitpunkt, konnten jedoch konsequent genutzt werden, sodass die Tore durch Dopatka und zwei Mal Pekr einen verdienten 3:0 Vorsprung mit sich brachte. Erstmal auf das Scoreboard kamen die Tigers in der 24. Spielminute, als Seto über die linke Seite ins Drittel lief, Brown in der Mitte bediente und der als Kapitän aufgelaufen Stürmer den ersten Treffer für seine Farben erzielen konnte. Ein Fehler in der Defensive, als man gerade in eine Überzahl kam, wurde dann bestraft. Schubert passte schnell auf Meier, der per Shorthander auf 4:1 stellen konnte. Eine gute Minute später hebelten die Indians die Tigers-Abwehr mit einem schnellen Tempogegenstoß aus und liefen einen „2 auf 0-Konter“, der am Ende erfolgreich sein sollte. Lillich überwand in dieser Situation, nach 33 Minuten, mit dem dritten Nachschuss Andryukhov. Das Momentum, das man sich nach dem Anschlusstreffer erarbeitet hatte und der einige Möglichkeiten mit sich brachte, war damit umgedreht. Dass man in der verbleibenden Spielzeit keinen Treffer mehr des Tabellenvierten zuließ, war den aufopferungsvollen Kampf des jungen Line-ups zu verdanken. Zudem konnte man die Memminger noch in leichte Verlegenheit bringen, nachdem man durch Laßmann, der eine Vorlage von Becker verwertete und Vihavainen, der einen Schuss aus der Halbdistanz flach erfolgreich abschloss, auf 2 Tore herankam und es am Ende noch mal spannend machte. Zwei Strafzeiten in kurzer Abfolge und die Herausnahme von Andrykhov für einen sechsten Feldspieler sollte aber dann nichts mehr einbringen, sodass man nun, nach dieser Niederlage, auch rechnerisch keine Möglichkeit mehr hat, die Pre-Playoffs zu erreichen. „Wir hatten sehr schwere letzte Tage. Uns hat enorm die Grippe erwischt und wir konnten nur mit zehn unserer eigentlichen Akteure antreten. Wir sind mit sechs Junioren aus Ingolstadt heute hier gewesen. Natürlich ist das Ziel ein Spiel zu gewinnen aber manchmal zählen auch andere Dinge. Die Jungs haben enormen Charakter gezeigt. Gerade auch die Youngsters, die heute gegen eine stark Memminger Mannschaft vor vielen Zuschauern angetreten sind. Aidan Brown ist die ganze Zeit schon krank aber läuft auf. Die Zuschauer haben den weiten Weg auf sich genommen und haben uns unterstützt. Da bekommt man Gänsehaut. Ein riesen Kompliment an die Fans“, so Head-Coach Suarez im Anschluss an die Partie. Für die onesto Tigers steht am Sonntag das letzte Heimspiel der aktuellen Spielzeit auf dem Programm, wenn man den EV Lindau begrüßt. Bully im Bayreuther Tigerkäfig ist dann um 18 Uhr.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC knackt 100-Punkte-Marke mit Auswärtssieg in Höchstadt (OLS) Der Deggendorfer SC knackte bei seinem letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde die 100-Punkte-Marke. Beim Gastspiel in Höchstadt bezwang das Team von Trainer Jiri Ehrenberger die heimischen Alligatoren am Ende mit 3:4 nach Verlängerung. Der Cheftrainer des DSC musste vor der Partie erneut personelle Rückschläge hinnehmen. Denn neben den bereits bekannten Ausfällen von Raphael Fössinger, Ondrej Pozivil, Benedikt Schopper, Andreé Hult, Leon Draser, Johannes Schmid und Thomas Greilinger fehlten kurzfristig auch noch Jaroslav Hafenrichter und Tomas Gulda. Verteidiger Kevin Lengle kehrte hingegen zurück und mit Viktor Skorohodov, Robert Linhart, Stanja Picha und Jakub Pluhar stießen gleich vier Spieler aus der U20 in die Mannschaft. Pluhar vergibt der Deggendorfer SC seine vierte Kontingentstelle damit an den tschechischen Topscorer der eigenen U20. Die Deggendorfer erwischten einen optimalen Start: Nach nur 104 Sekunden stellte Niklas Pill frei stehend auf 0:1. Doch die Alligators hatten die richtige Antwort parat und glichen in der sechsten Minute im Powerplay durch Planics zum 1:1 aus. Im weiteren Drittelverlauf erspielte sich der DSC ein optisches Übergewicht, verpasste es allerdings den zweiten Treffer nachzulegen, sodass es mit dem Unentschieden in die erste Pause ging. Auch im zweiten Abschnitt erwischte der DSC den besseren Start. In der 22. Minute brachte Topscorer Antonin Dusek im Powerplay erneut mit 2:1 in Front. Es entwickelte sich eine offene Partie, in der beide Mannschaften zu ihren Chancen kamen. Kurz vor der zweiten Pause kamen die Hausherren doch noch zu einem Erfolgserlebnis. Martin Vojcak bekam den Puck an der blauen Linie und überwand Timo Pielmeier in der 38. Minute zum 2:2 Ausgleich. Im Schlussdrittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Beide Teams erspielten sich Tormöglichkeiten und in der 52. Minute gingen die Hausherren das erste Mal in Führung. Klavs Planics fälschte einen Schuss von Martin Vojcak zum 3:2 ab. Doch die Deggendorfer steckten nicht auf und kamen in der 59. Minute zum Ausgleich: David Stach bediente Petr Stloukal, der per Direktabnahme zum 3:3 traf. Die Partie musste somit in der Verlängerung entschieden werden. Dort war es erneut Stloukal, der sich in der 62. Minute zum endgültig Matchwinner aufschwang. Auf Zuspiel von Alex Grossrubatscher sicherte er seinen Farben den Extrapunkt. Am kommenden Sonntag kommt es für das Team von Trainer Jiri Ehrenberger zum letzten Spiel der Hauptrunde. Zu Gast in der Festung an der Trat ist der SC Riessersee.
Deggendorfer SCNEUER GOALIE GEFUNDEN – DEGGENDORFER SC VERPFLICHTET DAVID MISEROTTI-BÖTTCHER (OLS) Lange war man auf dem Transfermarkt auf der Suche nach Verstärkung, nun wurden die Verantwortlichen fündig: David Miserotti-Böttcher wechselt vom Herner EV zum Deggendorfer SC und nimmt die vakante Position hinter Timo Pielmeier in Vertretung für Raphael Fössinger ein. Unsere neue Nummer 65 unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende. Zum Einsatz kommt der 23-jährige für seinen neuen Verein erst zu den Playoffs. Ausgebildet im Nachwuchs der Kölner Haie fasste der in Vipiteno geborene Deutsch-Italiener schnell im deutschen Eishockey fuß. Über Köln, Bad Nauheim und Dresden landete Miserotti-Böttcher in der Oberliga Nord. Den DSC-Fans sollte der Linksfänger durchaus ein Begriff sein: im Playoff-Viertelfinale der Saison 2021/2022 hütete er das Tor der Hannover Indians, unter anderem im Rekordspiel, welches erst nach 127 Minuten und 29 Sekunden mit 3:4 zugunsten der Indians endete. Den Verantwortlichen fällt nach der Verpflichtung des Schlussmannes ein Stein vom Herzen: „Dass uns Raphael Fössinger mit einer schwerwiegenden Unterkörperverletzung für den Rest der Saison fehlen wird, war für uns alle ein Schock. Eigentlich war unser Plan, auf dem Transfermarkt im Felspieler-Sektor noch etwas zu machen, was wir dann allerdings verwerfen mussten. Dass wir David überhaupt verpflichten konnten, liegt auch an der Kooperationsbereitschaft der Herne Miners. Dafür möchten wir uns nochmals ausdrücklich bedanken!“
Memmingen IndiansIndians mit Heimerfolg gegen Bayreuth (OLS) Mit 5:3 hat der ECDC Memmingen das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde für sich entscheiden können. Die Indians setzten sich verdient gegen Bayreuth durch, am kommenden Wochenende steht noch der Vergleich mit Peiting an, ehe die Endrunde startet. Mit vollen vier Reihen gingen die Indians in die Partie. Neuzugang Lois Spitzner feierte neben Tyler Spurgeon und Markus Lillich sein Debüt, Eddy Homjakovs war der einzige Ausfall im Team von Daniel Huhn. Die Memminger erwischten auch den besseren Start, Pascal Dopatka schoss nach nur rund zwei Minuten zur Führung ein. Erwartungsgemäß konnten die Indians auch in der Folge die Gäste aus Franken über längere Zeit in deren Drittel festsetzen, Matej Pekr krönte den guten Start mit einem sehenswerten Treffer zum 2:0 nach 12 gespielten Minuten. Chancen das Spiel bereits im ersten Drittel zu entscheiden boten sich dann mehrmals, doch das Überzahlspiel funktionierte, wie zuletzt, überhaupt nicht. So verstrichen mehrere Minuten Powerplay ohne Ergebnis. Im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Matej Pekr sorgte mit seinem zweiten Treffer für das frühe 3:0, ehe die Tigers erstmals auf die Anzeigetafel kamen und den Anschluss erzielten. Der ECDC schickte sich aber an das Spiel noch in diesem Drittel zu entscheiden. Tobi Meier in Unterzahl sowie Markus Lillich mit einem Konter waren die Torschützen. Pascal Dopatka war zu diesem Zeitpunkt bereits in der Kabine, er wurde nach verletzungsbedingten Problemen vorsorglich aus dem Team genommen. In den letzten zwanzig Minuten bekamen die rund 1800 Zuschauer keinen Eishockey-Leckerbissen mehr geboten. Bayreuth schaffte es noch zu zwei weiteren Treffern, ansonsten ging die Partie ohne große Highlights zu Ende. Für die Indians richtet sich der Blick nun auf die beiden letzten Partien der Hauptrunde. Noch immer besteht die kleine Chance auf Rang 3. Notwendig wären dafür aber zwei deutliche Siege zum Abschluss sowie eine Deggendorfer Niederlage am Sonntag gegen Garmisch. Für die Indians geht die Reise zuerst nach Stuttgart, ehe am kommenden Freitag der EC Peiting zum Saisonfinale in der ALPHA COOLING-Arena gastiert. Karten für diese Partie sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Die Freischaltung der Playoff-Tickets erfolgt am kommenden Samstag. Die Indians beginnen die Endrunde mit einem Heimspiel am 02. März. Der Gegner steht hierbei noch nicht fest, dies entscheidet sich zwischen den Hannover Indians und dem Team aus Herford. Schon unter der Woche wird es zwei Sondertermine geben, an denen Karten gekauft bzw. Dauerkarten verlängert werden können. Diese finden am Dienstag, 18.02. von 15-17:30 Uhr sowie am Freitag, 21.02. von 9-11 Uhr statt. Hier wird es auch den limitierten Playoff-Schal sowie ECDC-Fanbier zu erwerben geben. ECDC Memmingen – Bayreuth Tigers 5:3 (2:0/3:1/0:2) Tore: 1:0 (3.) Dopatka (Meier, Schubert), 2:0 (12.) Pekr (Lillich, Kurz), 3:0 (23.) Pekr (Kurz, Peleikis), 3:1 (24.) Brown (Vihavainen, Seto), 4:1 (32.) Meier (Schubert; 4-5) 5:1 (33.) Lillich (Spurgeon, Fabian), 5:2 (45.) Laßmann (Becker, Menner), 5:3 (50.) Vihavainen (Brown, Seto). Strafminuten: Memmingen 6 – Bayreuth 8 Zuschauer: 1809 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Eisenhut) – Peleikis, Kurz; Svedlund, Meisinger; Ettwein, Schirrmacher; Schmidbauer, Homann – Spitzner, Spurgeon, Lillich; Olmstead, Schaefer, Pekr; Meier, Dopatka, Schubert; Fabian, Pfalzer, Fominych.
Ice Dragons HerfordIce Dragons müssen Hamm gratulieren - Derbyniederlage für Herford (OLN) Der Herforder Eishockey Verein musste erstmals in dieser Spielzeit eine Derbyniederlage gegen die Hammer Eisbären hinnehmen. Beim 2:5 (1:2/0:2/1:1) fanden die Ice Dragons nicht richtig in die Begegnung, während die Gastgeber deutlich präsenter agierten und verdient gewannen. Chefcoach Henry Thom gab seinen Feldspielern, von denen bis auf den verletzten Nils Wegner alle im LineUp standen, ausreichend Eiszeit, gönnte jedoch Jakub Urbisch im Tor der Herforder etwas Erholung vor den anstehenden PlayOffs, wodurch Kieren Vogel im HEV-Gehäuse startete. Die Begegnung begann für die Ostwestfalen alles andere als wunschgemäß. Noch nicht einmal 30 Sekunden waren in der beta Finanz Eissportarena gespielt, da nutzte Joonas Alanne die erste Torchance zum 1:0. Herford zeigte sich jedoch nur kurz geschockt und kam durch Brett Humberstone in der 9. Minute zum Ausgleich in einer Überzahlsituation. Doch auch Hamm zeigte Qualität im Powerplay und ging in der 18. Minute noch vor dem ersten Seitenwechsel durch Philip Kuschel erneut in Führung. Im zweiten Spielabschnitt verlor Herford dann den Derbyfaden und agierte insgesamt zu brav, während Hamm deutlich aggressiver wirkte. In der 30. Minute war es nochmals Philip Kuschel, der mit seinem zweiten Treffer die Weichen in Richtung Sieg stellte. Mit dem 4:1 sorgte Dante Hahn dann in der 38. Minute für die Vorentscheidung. Auch die ersten Minuten des Schlussabschnitts gehörten den Eisbären. Erst nach dem 5:1 durch Oleg Tschwanow in der 44. Minute fand Herford besser ins Spiel und gestaltete den Rest der Begegnung zumindest ausgeglichen. Zu mehr als dem 2:5-Überzahltreffer durch Logan DeNoble sollte es jedoch nicht mehr reichen (48.). „Hamm hat heute verdient gewonnen und gezeigt, dass es für sie um sehr viel ging. Wir haben nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben. Es wird nun für uns darum gehen, in den beiden verbleibenden Hauptrundenspielen den PlayOff-Modus hochzufahren. Es wird nicht klappen, den Schalter einfach so zum ersten Spiel umzulegen. Unsere tollen Fans haben heute beim Auswärtsspiel alles gegeben und wir wollen ab Sonntag vor heimischer Kulisse unbedingt wieder ein anderes Gesicht zeigen“, blickte Henry Thom nach dem Derby direkt auf die nächste Begegnung gegen die Hannover Scorpions am Sonntag ab 18.30 Uhr. Aufgrund der extrem hohen Ticketanfrage wurde der Online-Vorverkauf für das Sonntagsspiel bereits vorzeitig beendet. Restkarten gibt es noch im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). In jedem Fall öffnet mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr eine Abendkasse, zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins bitten dringend um eine pünktliche Anreise um die angespannte Parkplatz- und Einlass-Situation zu entzerren. Tore: 1:0 00:24 Joonas Alanne (Dominik Lascheit / Spencer Berry) 1:1 08:12 Brett Humberstone (Gleb Berezovskij / Dennis Sticha) PP1 2:1 17:21 Philip Kuschel (Gianluca Balla / Dante Hahn) PP1 3:1 29:45 Philip Kuschel (Daniel Reichert / Toni Silfver) 4:1 37:13 Dante Hahn (Joey Luknowsky / Dominik Lascheit) 5:1 43:12 Oleg Tschwanow (Lars Reuss / Thomas Zuravlev) 5:2 47:32 Logan DeNoble (Brett Humberstone / Brandon Schultz) PP1 Strafen: Hamm 14 Minuten Herford 6 Minuten Zuschauer: 1147
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga |
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Amberg Wild LionsNach acht Siegen die erste Niederlage - ERSC verliert wichtige Punkte gegen Dingolfing (BYL) Die Siegesserie des ERSC Amberg ist gerissen! Nach acht Erfolgen am Stück verloren die Wild Lions am Freitagabend gegen den EV Dingolfing erstmals wieder ein Spiel in der Eishockey-Bayernliga. Die Entscheidung beim 3:5 gegen die Isar Rats fiel im Schlussdrittel, nachdem Amberg zuvor noch mit 3:1 in Führung gelegen hatte. Der ERSC muss dadurch wieder um den vorzeitigen Klassenerhalt bangen. Schwer wiegt auch der verletzungsbedingte Ausfall von Verteidiger Felix Feder. Die Anfangsphase brachte viele Aktionen aber wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Das sollte sich erst nach knapp zehn Minuten ändern, wo dann beide Torhüter öfter gefordert wurden. Eine blitzsaubere Kombination über Michael Kirchberger und Marco Pronath brachte die 1:0-Führung durch Hunter Fortin für die Gastgeber, die es in der Folge versäumten, bei doppelter Überzahl den Vorsprung auszubauen. „Im Mittelabschnitt war Amberg das klar bessere Team, weil wir zu viele Scheibenverluste hatten“, monierte Gästecoach Dustin Whitecotton. Der ERSC hatte hier mehr von der Partie, ließ zunächst aber erneut ein sogar vierminütiges Powerplay ungenutzt. Dafür klappte es mit einem Mann weniger: Während Tim Schlauderer auf der Strafbank saß verwandelte Kirchberger einen Break über Brandon Walkom und Mauritz Silbermann zur 2:0-Führung. Die Gastgeber blieben am Drücker, allerdings auch in der Defensive nicht immer konzentriert. Das begünstigte den 2:1-Anschlusstreffer des Kanadiers Plouffe-Dube. Sekunden vor der Pausensirene konnte Pronath mit einem sehenswerten Rückhandschuss den Zwei-Tore-Vorsprung aber wieder herstellen. Damit hätte man beruhigt das Schlussdrittel angehen können, doch schon in der Anfangsphase hatte das Amberger Defensivverhalten einen Blackout, den die Gäste binnen 30 Sekunden zum 3:3-Ausgleich nutzen konnten: „Wir haben heute dreimal die gleichen Fehler begangen, die zu drei Gegentreffern führten“, beklagte sich Löwencoach Bernhard Keil hinterher. Nichtsdestotrotz attestierte er seinem Team „insgesamt eine bessere Leistung als zuletzt“. Chancen auf eine Vorentscheidung hatten im weiteren Verlauf beide Teams, die Gäste wollten das vielleicht ein wenig mehr. Letztendlich führte eine Strafzeit gegen Lukas Salinger – den sein Gegenspieler auch nicht gerade regelkonform attackiert hatte – zum Powperplay, das die Isar Rats drei Minuten vor dem Ende zum vorentscheidenden 3:4 durch den Schweden Jansson nutzten. Das 3:5 ins leere Amberger Tor war in den Schlusssekunden nur noch für die Statistik. „Es war ganz wichtig, dass wir immer vor das gegnerische Tor gingen. Das haben wir vor allem im Schlussdrittel umgesetzt“, lobte Whitecotton seine Mannschaft. Bernhard Keil wünscht sich von seinem Team „100% Konzentration in der Defensive“. ERSC Amberg – EV Dingolfing 3:5 (1:0,2:1,0:4) 1:0 (13.) Fortin (Kirchberger, Pronath), 2:0 (33.) Kirchberger (Walkom, Silbermann/4-5), 2:1 (39.) Plouffe-Dube (Krämmer, Schander), 3:1 (40.) Pronath (Fortin), 3:2 (45.) Krämmer (Lampl), 3:3 (45.) Theberge (Plouffe-Dube), 3:4 (57.) Jansson (Theberge, Plouffe-Dube/5-4), 3:5 (60.) Plouffe-Dube (Jansson)ENG. Strafen: Amberg 6, Dingolfing 8 Minuten. Zuschauer: 682.
Buchloe PiratesAngeschlagene Piraten taumeln weiter - ESV Buchloe bleibt auch in Geretsried glücklos und kassiert die nächste Abfuhr (BYL) Der erhoffte Befreiungsschlag des ESV Buchloe in der Abstiegsrunde ist am Freitagabend ausgeblieben. Nachdem Christopher Lerchner unter der Woche ja bekanntermaßen seinen Trainerposten freiwillig geräumt hatte um seiner zuletzt glücklosen und in der Abstiegsrunde noch punktlosen ESV-Truppe mit einem Impuls nochmals einen Neustart zu ermöglichen, blieb die Trendwende auch beim Gastspiel der Piraten in Geretsried aus. Ganz im Gegenteil: Mit 0:7 (0:2, 0:3, 0:2) kassierten die Freibeuter die nächste deutliche Abfuhr, womit die Lage im Kampf um den Klassenerhalt immer bedrohlicher wird. Denn nach der dritten Niederlage im dritten Spiel sinken die Buchloer immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Für die beiden Interimstrainer Christian Vaitl – dem eigentlichen Co-Trainer der 1B-Mannschaft der Buchloer – und Alexander Reichelmeir – dem bisherige Co-Trainer des zu Wochenbeginn zurückgetretenen Coaches Christopher Lerchner – der nächste Nackenschlag, da die Playdowns somit inzwischen kaum mehr zu vermeiden sind. Die Hausherren starteten etwas aktiver ins Spiel, auch bedingt durch ein frühes Powerplay, das die Geretsrieder dann auch prompt zur schnellen Führung nutzten. Eine schöne Kombination konnte letztlich Josef Reiter zum 0:1 in die Maschen setzten (4.). Dieser Treffer spielte sicherlich den Gastgebern in die Karten, die auch in der Folge die besseren Abschlüsse hatten, aber zunächst immer wieder am wachsamen ESV-Keeper Dominic Guran scheiterten. Die Buchloer hingegen hielten zwar oft recht gut dagegen, konnten aber selbst kaum für Torgefahr sorgen. Bitter dann, dass man sich noch vor der Pause den zweiten Gegentreffer einhandelte, als Michal Popelka nach einem Bully gedankenschnell Luis Huber vor dem Tor anspielte und der keine Mühe mehr hatte auf 0:2 zu erhöhen (17.). Mit diesem Rückstand als Hypothek kamen die Buchloer dann eigentlich durchaus engagiert aus den Kabinen, doch der Anschluss wollte nicht fallen. Stattdessen fing man sich auf der Gegenseite ein für die aktuelle Situation fast schon symptomatisches Gegentor, als der Puck im Gestocher vor dem ESV- Kasten mehrfach so unglücklich sich den Weg bahnte, dass Maximilian Hüsken in letzter Konsequenz nur noch zum 0:3 einschieben musste (25.). Und nach diesem Nackenschlag verfiel das Spiel zum Leidwesen der Piraten wieder in alte Muster zurück. Denn während das Selbstvertrauen der Hausherren nun von Minute zu Minute zu wachsen schien, war bei den Gennachstädter genau Gegenteiliges der Fall. Vor allem da die Riverrats nach 27 Minuten im Powerplay sogar erneut durch Huber auf 0:4 erhöhten, als das Scheibenglück erneut auf Geretsrieder Seite war (27.). Die Buchloer wechselten anschließend den Torhüter, doch die nachvollziehbare Verunsicherung wurde zunächst nicht weniger, sodass man in dieser Phase froh sein musste, dass der ESC seinen Vorsprung nicht noch weiter ausbaute und der gekommene Daniel Blankenburg Schlimmeres verhinderte. Als Geretsried dann in doppelter Überzahl agieren durfte, traf Michal Popelka vor dem zweiten Seitenwechsel doch noch zum 0:5 (34.), womit das Match schon vor dem letzten Drittel endgültig entschieden war. Und auch im letzten Drittel sollte das Frustrations-Level auf Buchloer Seite nicht kleiner werden. Denn während die Pirates bezeichnenderweise an diesem Abend ohne eigenen Torerfolg blieben, trafen die Gastgeber durch Michael Harrer (44.) und Stefano Rizzo (52.) noch zweimal und sorgten so mit dem glatten 0:7 für die nächste ganz bittere Enttäuschung für die Rot-Weißen, für die die Lage im Abstiegskampf somit immer prekärer wird.
EHC KlosterseeEHC Klostersee – EA Schongau Mammuts 4:1 (0:0, 4:1, 0:0) (BYL) Der EHC Klostersee hat auch im dritten Auftritt in der Bayernliga-Relegation gepunktet. Gegen die Schongau Mammuts konnten die Grafinger in der Wildbräu-Arena mit einem verdienten 4:1 den zweiten Heim-Dreier landen. Die Rot-Weißen halten in der Gruppe A damit auf Kurs vorzeitiger Klassenerhalt. "Wir spielen zurzeit gut und lassen für den Gegner insgesamt auch wenig zu", fasste der sportliche Leiter und Interimstrainer Dominik Quinlan die konzentrierte Leistung der Rot-Weißen zusammen. Der zur Absicherung auf der Schlüsselposition zwischen den Pfosten noch kurz vor Transferschluss vom Kooperationspartner Tölzer Löwen geholte Torhüter Joshua Baron kam sofort zu seinem ersten Wettkampfeinsatz, nachdem der angeschlagene Stammkeeper Lukas Steinhauer den Belastungstest im Abschlusstraining am Tag davor hatte abbrechen müssen. Im letztlich torlosen ersten Drittel hatte der 21 Jahre junge Puckfänger einige Male die Gelegenheit, sich zu zeigen. Sehr konzentrierte und starke erste Minuten im zweiten Durchgang brachten die Vorentscheidung zugunsten der Klosterseer. Ein Doppelschlag innerhalb von 31 Sekunden und das 3:0 drei Minuten später gaben die notwendige Sicherheit. Der einzige Gegentreffer des Abends vor den torlosen letzten 20 Spielminuten und kurz nach dem vierten Einschlag der EHCler in Überzahl war so gesehen zu verschmerzen. EHC Klostersee: Joshua Baron (Maximilian Stinauer) Johannes Kroner, Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Raphael Kaefer; Ville Saloranta, Kelvin Walz, Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Quirin Spies, Matthias Baumhackl, Florian Gaschke, Julian Dengl, Stefan Würmseer. EA Schongau Mammuts: Mitja Fiedrich (Simon Reindl); Stefan Saal, Tim Mühlegger, Yanik Schweinberger, Samuel Holzmann, Lucas Spindler, Fabian Weber, Moritz Eberle, René Mertz; Grayden Gottschalk, Kurt Sonne, Ferdinand Hummel, Dominic Krabbat, Clay Ellerbrock, Luis Hegner, Marco Munzig, Tobias Hoferer, Maximilian Weber, Philip Zabel, Timo Kindl. Torfolge: 1:0 (20:45) Ville Saloranta (Marc Bosecker, Kelvin Walz); 2:0 (21:16) Quirin Spies (Vitus Gleixner, Philipp Quinlan); 3:0 (24:18) Johannes Kroner (Florian Gaschke); 4:0 (38:37) Ville Saloranta (Kelvin Walz, Nicolai Quinlan – 5:4); 4:1 (39:14) Grayden Gottschalk (Kurt Sonne, Marco Munzig). Strafminuten: EHC Klostersee 8; EA Schongau Mammuts 4. Hauptschiedsrichter: Alexander Saal, Stefan Huber. Zuschauer: 448.
Die Königsbrunner Serie gegen Peißenberg reißt (BYL) Der EHC Königsbrunn verliert das dritte Viertelfinalspiel der Play-offs gegen die "Miners" des TSV Peißenberg knapp mit 1:3. Trotz der verdienten Niederlage führen die Brunnenstädter weiterhin mit 2:1 in der Serie Best-of-Seven. Beim EHC hatte unter der Woche die Grippe zugeschlagen, doch der Verein konnte immer noch 17 Feldspieler aufbieten. Allerdings fehlten neben Marco Riedl auch Mika Reuter, Max Dropmann und der gesperrte David Farny. Die Gäste waren mit komplettem Kader angetreten, auch der zuletzt verletzte Lynnden Pastachak durfte wieder von Beginn an aufs Eis. Bei Königsbrunn stand Stefan Vajs im Tor, Benny Beck hielt sich als Backup bereit. Beide Teams starteten mit viel Tempo in die Partie und suchten ihr Heil in der Offensive. Der EHC hatte zunächst mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen. In der achten Spielminute setzte sich Königsbrunn im gegnerischen Drittel fest und sorgte für viel Druck, doch der Gästekeeper Korbinian Sertl war auf der Hut und entschärfte die Situation. In der zehnten Spielminute fiel dann auch das erste Tor, allerdings für die Gäste. Nach einem katastrophalen Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor spielten es die Miners clever aus und trafen zum 0:1. Das Tor zeigte Wirkung, nur Sekunden später hatte Peißenberg schon fast den nächsten Treffer erzielt, doch die Defensive brachte noch einen Schläger in den gefährlichen Pass auf einen freistehenden Spieler. Nach dem Powerbreak hatte der TSV mehr vom Spiel, Königsbrunn tat sich schwer gegen passsichere Miners. Auch in Überzahl wollte dem EHC an diesem Abend nichts gelingen, zudem verteidigten die Gäste sehr gut und mit viel Einsatz. Kurz vor der Pause fiel dann doch noch der Ausgleich, Dennis Tausend fälschte einen Schuss von Max Petzold unhaltbar ins Tor ab. Mit dem 1:1 gingen dann beide Teams ein erstes Mal in die Pause. Auch im Mitteldrittel hatten die Gäste Zugriff auf die Partie, in der 24. Spielminute musste Goalie Stefan Vajs einen Alleingang von Ryan Murphy entschärfen. Danach hatten die Brunnenstädter nach einem rüden Foul von Lynnden Pastachak gleich vier Minuten Überzahl, doch die Miners verteidigten clever und wären fast durch einen Shorthander in Führung gegangen. In der 26. Spielminute setzte sich Königsbrunn fest und brachte einige gute Schüsse aufs Tor, doch Keeper Sertl zeigte sein ganzes Können, einmal rettete der Pfosten. Beide Teams hatten immer wieder gute Möglichkeiten, bis zur letzten Pause wollte aber kein Treffer mehr fallen. Im Schlussdrittel blieb es ein Fight auf Augenhöhe, in der 42. Spielminute verzog Luca Kinzel nur knapp über das Tor. Die Miners blieben brandgefährlich und warteten nur auf Fehler der Brunnenstädter. In der 46. Spielminute hatte Königsbrunn die nächste gute Chance durch Toms Prokopovics und Tim Bullnheimer, wurde im Gegenzug aber ausgekontert. Doch auch EHC-Goalie Stefan Vajs zeigte eine fehlerfreie Partie und entschärfte die gefährliche Situation. Anton Egle hatte in der 48. Spielminute das 2:1 auf dem Schläger, verzog dann aber. Ab der 52. Spielminute hatte Königsbrunn gleich doppelte Überzahl, doch das Überzahlspiel des EHC blieb zu harmlos. Das sollte sich rächen, in der 56. Spielminute legten die Gäste in Überzahl das 1:2 durch Dejan Vogl nach. Königsbrunn versuchte zwar noch den Ausgleich zu erzielen, Anton Egle brachte aus der Drehung eine Scheibe aufs Tor, der Schuss war aber zu harmlos. Coach Linke zog dann den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers. Es war aber nicht der Abend des EHC, nach Scheibenverlust trafen die Miners zum 1:3 ins leere Netz und erzwingen damit ein fünftes Spiel in Königsbrunn am Dienstag um 20 Uhr. Der TSV beendet damit die lange Serie an Niederlagen gegen den EHC Königsbrunn, am Sonntag geht es ab 17:45 Uhr in der Peißenberger Eishalle weiter im Viertelfinale der Play-offs. David Farny wird dann wieder in den Kader zurückkehren, bei anderen Spielern ist eine Rückkehr aufgrund Verletzung oder Erkrankung noch unklar. Für EHC- Coach Bobby Linke kam die Niederlage nicht wirklich überraschend, er nennt Gründe dafür: „Wir hatten keine gute Trainingswoche, uns hat heute die Zielstrebigkeit gefehlt und die Passqualität war nicht so gut wie zuletzt. Allerdings galt es auch einige Spieler zu kompensieren, da mussten andere dafür ins kalte Wasser springen. Wir hatten das Spiel eigentlich bis zum ersten Gegentreffer ganz gut im Griff, den hatten wir aber selbst durch Unachtsamkeit verursacht. Dennoch haben wir uns mit dem Ausgleich belohnt. Unser Powerplay haben wir heute nicht gut gespielt, da müssen wir cleverer agieren. Peißenberg hat das besser gemacht und die erneute Führung erzielt. Danach hatten wir noch die Möglichkeit auf den Ausgleich. Die Niederlage müssen wir so akzeptieren, wir waren heute nicht gut genug, um das Spiel verdient zu gewinnen. Peißenberg war kaltschnäuziger und hat verdient gewonnen. Am Sonntag geht es aber wieder bei Null los, wir werden da wieder eine schlagkräftige Truppe aufs Eis bringen.“ Tore: 0:1 Höfler (Engel, Klein) (10.), 1:1 Tausend (Petzold, Döring) (19.), 1:2 Vogl (Klein, Murphy) (56.), 1:3 Klein (Engel) (60. Empty Net) Strafminuten: EHC Königsbrunn 10 TSV Peißenberg 14 Zuschauer: 950 Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele können über den Ticketshop auf www.ehc-koenigsbrunn.com oder am Montag und Donnerstag von 17-19 Uhr in der ehemaligen Penalty Bar in der Pharmpur EISARENA erworben werden. Dort ist aber nur Barzahlung möglich. Dauerkarteninhaber erhalten den ermäßigten Ticketpreis.
Schweinfurt Mighty DogsDreimal Bares zum 1:6 Sieg in Ulm! (BYL) Playoff-Viertelfinale, Spiel 3: Für die Mighty Dogs ging es an diesem Freitag abermals auf die Reise an die Donau zu den Devils Ulm/Neu-Ulm – begleitet von einem Doppeldecker Fanbus und rund 150 Schweinfurter Anhängern, hieß die Mission für den Freitag Abend: Den Anschluss in der Best of Seven Serie schaffen und das Momentum auf die eigene Seite holen. Mit Ausnahme von Lukas Krumpe und Yannis Steffens war der Kader der Mighty Dogs vollzählig, und schon vor Anpfiff brannte die Luft im Ulmer Stadion – es war also alles da für einen packenden Abend mit schönstem Playoff Eishockey. Den besseren Start in das Spiel erwischten allerdings dann erstmal die Hausherren, die sich rund um Martin Podesva und Dominik Synek mehrmals vor den Schweinfurter Kasten spielen konnten – der ERV hatte in den ersten Minuten des Spiels noch Mühe, in den Angriff zu finden, stand defensiv aber stabil und erlaubte den Devils nur selten größere Möglichkeiten. Eine davon war in der zwölften Spielminute, als die Scheibe von hinter dem Tor in den Slot gespielt wurde, wo Valentin Dér bereitstand um abzuschließen, doch der Puck rauschte am Tor vorbei. Mit schließlich abgelegten Busbeinen fand der ERV gegen Ende des Drittels besser in den Angriff, doch am Ende verabschiedeten sich beide Teams mit einem ausgeglichenen 0:0 in die erste Drittelpause. Blitzschnell aus der Kabine kamen dann erstmal die Hausherren, denn nur 17 Sekunden nach Wiederanpfiff der Partie fand Dominik Synek von hinter dem Tor Martin Podesva, der schnell quer auf Julian Tischendorf spielt. Dieser muss dann vor dem leeren Tor nur noch einschieben und bringt die Devils damit mit 1:0 in Führung. Doch die Mighty Dogs ließen nicht die Köpfe hängen sondern hielten an ihrem Plan fest, und nur knappe eineinhalb Minuten später glich der ERV die Partie wieder aus. Lucas Kleider schickte den Puck von der blauen Linie vor das Tor von David Heckenberger, der den Puck prallen lässt – Pavel Bares schaltete blitzschnell, setzte sich gegen die Abwehr durch und drückte das Spielgerät über die Linie. Das Tor brachte nicht nur im Fanblock, sondern auch in der Mannschaft sichtbaren Rückenwind, denn das Offensivspiel der Schweinfurter gelang nun schon deutlich effektiver – knappe fünf Minuten nach dem Treffer von Bares zieht Collin Freibert auf Zuspiel von Michal Bezouska von der blauen Linie ab und schweißt den Puck durch sämtliche Spieler hindurch ins tiefe Eck des Tors zum 1:2 Führungstreffer. Zur Mitte des Drittels wird es vor dem Schweinfurter Tor nochmal heiß, doch mit geeinten Kräften verteidigen die Dogs ihr Tor und lassen keinen Gegentreffer zu. Petr Pohl, der an der gegnerischen Blauen lauerte, bekam die Scheibe und hinterlief damit die gesamte Ulmer Defensive, so dass er allein auf David Heckenbergers Tor stürmt – dieser behielt jedoch die Nerven und konnte Pohls Chance verhindern. Zwei Minuten später ist erneut die starke dritte Reihe der Schweinfurter am Werk, als Faulhaber von der blauen Linie abzieht, und Bares vor dem Tor seinen Stock in den Schuss hält und damit unhaltbar zum 1:3 abfälscht. Kurz vor Ende des Drittels zeichnet sich Roßberg aus, als er eine große Ulmer Chance mit dem Schoner entschärft. Noch in Unterzahl starten die Mighty Dogs ins letzte Drittel hinein, und tun es dann beinahe den Ulmern gleich: nach nur wenigen Sekunden im Drittel legt Pohl den Puck vor Heckenbergers Kasten quer auf Bares, der das Zuspiel direkt zum Abschluss bringt und Heckenberger zum 1:4 überwindet und gleichzeitig sein drittes Tor an diesem Abend erzielt. Unter großer Bedrängnis hinter dem Ulmer Tor bringt Tomas Cermak den Puck zu Pohl, der völlig alleingelassen in der Offensive lauert und Heckenberger auf der Blockerseite halbhoch überwinden kann – die Schweinfurter Fans feiern, und für Ulm war die Partie wohl spätestens jetzt gelaufen. Der ERV dachte jedoch nicht ans Aufhören sondern spielte sich regelrecht in einen Rausch: Tomas Cermak läuft ins gegnerische Drittel ein, spielt die Scheibe ins Zentrum zu Daniel Herzog, der sie nach links auf Petr Pohl weiterleitet – per Direktabnahme wuchtet Pohl den Puck dann zum 1:6 Endstand in die Maschen und lässt die Schweinfurter Fans ein weiteres Mal jubeln. Damit melden sich die Mighty Dogs eindrucksvoll in der Viertelfinalserie zurück und stellen den Anschluss zum Serienstand von 2:1 her, der schon am kommenden Sonntag vor heimischem Publikum ausgeglichen werden soll. Anpfiff ist wie gewohnt um 18 Uhr, der Einlass beginnt bereits um 17 Uhr. Ein frühzeitiges Erscheinen wird empfohlen, denn es wird erneut eine große Kulisse erwartet. Tickets sind sowohl online, als auch an der Abendkasse verfügbar. Mit dem Online Ticket könnt ihr beide Eingänge nutzen, Abendkasse gibt es nur am Haupteingang. Nachfolgend noch wichtige Informationen zum Heimspiel gegen die Devils Ulm: - Drittelpausen in den Playoffs von 15 auf 18 Minuten angepasst - pro Drittel gibt es ein Powerbreak von 90 Sekunden geben - es wird nach dem Spiel wie auch schon in Ulm keine Pressekonferenz geben - Handshake zwischen beiden Mannschaften nach dem Spiel entfällt - bei einem Heimsieg wird die Mannschaft nicht nochmal aus der Kabine kommen - eindringlicher Hinweis frühzeitig am Icedome zu sein, da mit einer sehr großen Kulisse gerechnet werden muss - weiterhin wird gebeten, sich vorab im Ticket-Onlineshop eine Eintrittskarte für das Heimspiel zu kaufen Tickets: https://mightydogs.regy.me/ticketing/#/events/ Stream: SpradeTV Gleichzeitig steht durch den Sieg des ERV in Ulm fest, dass am nächsten Dienstag, den 18. Februar Spiel 5 der Viertelfinalserie in Ulm stattfinden wird. Der Anpfiff in Ulm ist um 20 Uhr – genug Zeit also, um nach Feierabend noch eine kleine Reise nach Ulm einzulegen.
EHC Waldkraiburg – TEV Miesbach 3:2 (2:1/1:0/0:1) (BYL) Tor: [X] Englbrecht Maximilian (#45); Lode Christoph (#40); Verteidigung: Hora Daniel (#3); Lode Felix (#10); Ludwig Tim (#23); Cejka Max (#81); Sturm: Lode Philipp (#7); Vrba Thomas (#9); Dillmann Anthony (#11); Sramek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Decker Leon (#34); Engel Florian (#51); Rosenkranz Bastian (#68); Meier Peter (#75); Vogl Nico (#88); Zimmermann Patrick (#98); 1:0 (9.) Vogl N. (Lode F., Dillmann A.); 1:1 (16.) Ehliz A. (März T.); 2:1 (18.) Lode F. (Sramek J., Vogl N.); 3:1 (40.) Lode F. (Cejka M., Decker L. - PP1); 3:2 (60.) Kuhn S. (Merl D.); Zuschauer: 804; Strafen: Waldkraiburg 10, Miesbach 12 Erstmals ohne Verlängerung: EHC Waldkraiburg gewinnt Spiel 3 gegen TEV Miesbach Spiel 3 des Play-Off-Viertelfinals zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem TEV Miesbach fand am Valentinstag in der Raiffeisen-Arena statt. Noch bevor das Spiel startete, warteten die Löwen mit einer Meldung auf. Florian Engel aus der 2. Mannschaft der Löwen stößt bis zum Ende der Play-Off-Runde zur ersten Mannschaft. Dies ist insofern eine interessante Meldung, wenn man weiß, dass eben dieser Florian Engel in der Saison 21/22, mit seinem damaligen Team dem EHC Klostersee, ganze zehn Tore in sieben Begegnungen seines Teams gegen den TEV Miesbach erzielte. Glanzstück hierbei waren seine vier Tore, die er im letzten Spiel des Finales erzielte. In der Gegenwart lief Engel, zusammen mit seinen nun neuen Löwen pünktlich um 19:00 Uhr auf. Sehr wahrscheinlich genoss keiner der Löwen das „Valentins-Dinner for 2“ welches die Löwen an diesem besonderen Tag allen Verliebten anbot, doch sah man Menschen mit zufrieden-verliebten Blicken gegen 19 Uhr die Wirtschaft verlassen. Verliebt ging es auch auf dem Eis zu, bis zum zweiten Durchgang sollte es dauern bis eines der Teams eine Strafzeit kassierte. Beide Mannschaften starteten engagiert in die Begegnung und wollten direkt Akzente setzen. Auch Neuzugang Engel brachte sich gut in seine neue Reihe ein. Er startete neben Nico Vogl und Jakub Šrámek als Ersatz für den Dauer-Verletzten Florian Maierhofer. In der neunten Spielminute erlebten die anwesenden Zuschauer ihr erstes Tor. Nachdem die Gäste nicht konsequent genug klären konnten, war es Felix Lode, der sich am Torschuss auf den heute wieder herausragenden Philip Lehr versuchte. Dieser konnte jedoch nur zur Seite prallen lassen, was Nico Vogl nutzte und das 1:0 für seine Löwen markierte. In der 16. Minute durften auch die mitgereisten Miesbach-Anhänger ein Tor ihrer Mannschaft bejubeln. Nur Sekunden nachdem Jakub Šrámek eine weitere dicke Möglichkeit vor dem Tor der Oberländer vergab, war es Aziz Ehliz, der einen groben Schnitzer in der Löwen-Defensive nutzte, um das Spiel wieder auszugleichen. Doch noch vor der Pause konnten die Löwen erneut in Führung gehen. In einer kurzen Phase, die eher von Taktik als von Torgefahr geprägt war, gewann Waldkraiburgs 13 Jakub Šrámek, das Duell gegen Miesbachs 13 Christian Neuert an der rechten Bande und spielte einen perfekten Pass in den Slot. Dort wartete Felix Lode mit seinem Schläger und ganz in Stürmer-Manier setzte er das Spielgerät in das Tor zum 2:1 Pausenstand. Nicht ereignis- aber nahezu torlos verlief der zweite Durchgang. Zwar gab es gute Möglichkeiten wie von Svoboda aus der 27. Minute, der einen Schuss von Christian Neuert im Rebound nahm, ihn jedoch weit am freien Tor vorbeisetzte. Aber auch die Löwen warteten mit guten Chancen auf. Beispielsweise konnte Jakub Šrámek in der 29. Minute allein mit dem Puck am Schläger vor das Miesbacher Tor. Doch sein Versuch per Rückhand war zwar sehenswert, dennoch nicht von Erfolg gekrönt. Auch rund eine Minute mit doppelter Überzahl brachte zwar gute Chancen hervor, doch wurde von den Löwen nicht genutzt. Eine andere Überzahl war es schließlich die den ersehnten zwei Tore Vorsprung brachte. 21 Sekunden vor dem Ende stürmte Leon Decker von Links in Richtung Miesbacher Tor, sein Schuss auf Lehr war so gut, dass dieser nur noch nach vorne prallen lassen konnte. Dort stand Felix Lode und erzielte nicht nur sein zweites Tor des Abends, sondern auch ein sehr kurioses. Den Nachschuss wollte er zu genau ins Tor abschließen und traf lediglich die Unterkante der Latte. Von dort ging der Puck auf das Eis, hüpfte einmal auf und Torhüter Lehr auf die Rückseite seines Schoners. Während Lehr dachte, dass Lode den Puck über das Tor gesetzt hatte, flog der Puck von seinem Schoner und allen Miesbacher Bemühungen zur Verteidigung zum Trotz, passierte der Puck letztlich die Linie zum 3:1 Pausenstand. Auch der finale Durchgang war geprägt von schnellem Play-Off-Eishockey. Miesbach musste aufgrund der Spielstands kommen, Waldkraiburg hingegen tat gut daran zu sehen, dass man aus einer stabilen Abwehr heraus agierte. Diese Aufgabe erledigten sie sehr Konsequent. So verzweifelte Miesbach ein ums andere Mal an der Defensive der Waldstädter, bis sie schließlich rund zwei Minuten vor Ende Torhüter Lehr für einen sechsten Feldspieler zogen. Fast hätte Florian Engel diesen Umstand noch dafür genutzt weiterzumachen, wo er 2022 aufhörte, doch ging sein Versuch knapp am Tor vorbei. Miesbach hingegen hatte mehr Glück. 14,5 Sekunden vor Ende des Spiels, erzielten sie den Anschluss zum 3:2, welcher jedoch ohne Folgen blieb, da dies der letzte Treffer des Spiels bleiben sollte. Das erste Mal in dieser Serie waren die Löwen augenscheinlich das stärkere von beiden Teams. Man darf als Löwen-Fan hoffen, dass es nur der Motor war, der warm laufen musste.
Lechbruck FlößerFlößer unterliegen Burgau trotz starkem Beginn – Fokus auf die Playoffs (BLL) Am Freitagabend bestritt der ERC Lechbruck sein letztes Hauptrundenspiel gegen den ESV Burgau. Tabellarisch hatte die Begegnung keine große Bedeutung mehr, sodass beide Teams primär darauf bedacht waren, verletzungsfrei zu bleiben. Die rund 330 Zuschauer in Burgau sahen eine faire Partie, in der beim ERC U20-Torhüter Jonas Kothmayr über die gesamte Spielzeit das Tor hütete und dabei eine ansprechende Leistung zeigte. Das Spiel begann vielversprechend für die Flößer. Bereits in der 4. Minute brachte Simon Maucher den ERC in Unterzahl mit 1:0 in Führung, nachdem er von Cameron Roberts mustergültig bedient wurde. Doch die Gastgeber fanden schnell eine Antwort: Patrick Spingler glich in der 5. Minute zum 1:1 aus. In der 17. Minute war es dann Marius Hack, der in Überzahl nach Vorarbeit von Mathias Schuster und Marcus Köpf den ERC erneut in Führung brachte. Das erste Drittel bot somit ein ausgeglichenes Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten und endete mit einer knappen 2:1-Führung für die Lecher. Im Mitteldrittel drehte Burgau auf und setzte den ERC zunehmend unter Druck. Die Defensive der Flößer zeigte sich nicht immer sattelfest, sodass die Eisbären innerhalb von nur zwölf Minuten das Spiel klar zu ihren Gunsten drehten. Zachar (22.), Radvanyi (23.), Ballner (28.) und Häckelsmiller (32.) sorgten für eine komfortable 5:2-Führung der Hausherren. Doch der ERC zeigte weiterhin Offensivgeist und konnte durch Cameron Roberts, der nach Zuspiel von Simon Maucher traf, in der 36. Minute auf 5:3 verkürzen. Die Hoffnung auf eine Aufholjagd währte jedoch nur kurz: Ein Doppelschlag von Zachar und Seifert in der 37. Minute brachte den ESV Burgau mit 7:3 in Front – der Pausenstand nach 40 Minuten. Im Schlussabschnitt agierte der ERC wieder konzentrierter und bot den Mindelstädtern Paroli. Zwar erhöhte Spingler in der 44. Minute auf 8:3 für Burgau, doch hielten die Flößer im weiteren Verlauf gut dagegen. In der 59. Minute setzte Cameron Roberts mit seinem zweiten Treffer des Abends – vorbereitet von Kevin Loppatto und Mathias Schuster – den Schlusspunkt zum 8:4-Endstand. Damit endet die Hauptrunde für den ERC Lechbruck, der nun den Fokus voll auf das erste Playoff-Spiel richtet. Am Sonntag um 18:00 Uhr geht es in der K.O.-Runde auswärts gegen den EV Pegnitz weiter.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Landesliga Rheinl.-Pfalz |
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| RealStars zähmen Black Tigers! (RLW) Co-Trainer Andre Könitzer vertrat hinter der Bande seinen mit einer verschleppten Bronchitis erkrankten ‚Boss‘ Daniel Pering und seine RealStars gestalteten seine Premiere sehr erfolgreich – 6:3 (0:0,4:1,2:2) hieß es am Ende! Trotz des letztendlich nie gefährdeten Sieges war Könitzer nicht ganz zufrieden mit der gezeigten Leistung. Im Gefühl des sicheren Sieges – seine RealStars führten schon 5:1, bzw. 6:2 – schlichen sich kleine Leichtsinnsfehler ein, die den Black Tigers noch eine unnötige Resultatskosmetik ermöglichten. Es ist Playoff-Zeit und es fängt wieder alles bei ‚0‘ an – die beiden Vorrundenspiele endeten 5:4 und 2:3 nV. So starteten beide Teams auch zuerst etwas abwartend, keiner wollte früh in Rückstand geraten. Die beste Chance eröffnete sich in der 4. Minute dann aber den Gästen, die mit drei gegen zwei auf das wieder sehr souverän von Felix Köllejan gehütete Tor zusteuerten, dieser aber gewohnt ruhig abwartete, damit seinem Gegner den Nerv raubte und den Puck schließlich sicher in seiner Fanghand festhielt. Es entwickelte sich ein nettes Spielchen mit Chancen hüben wie drüben, aber beide Torhüter bewiesen, dass sie ein Meister ihres Fachs sind. Der Moerser Goalie musste mehrfach gegen Tim Ratmann, der dieses Mal im Sturm aufgestellt wurde, Sebastian Brockelt, Eric Peters und Lasse Bach sein ganzes Können aufbieten, um sein Tor sauber zu halten. Nach 20 Minuten wurde beim Stande von 0:0 der erste Spielabschnitt abgepfiffen! Könitzer mahnte zur Vorsicht und fand wohl die richtigen Worte, denn kaum war der zweite Durchgang angepfiffen, stand es 1:0! Der Jubel war groß und eine große Last von der Schulter gefallen. Meik Kindler und Florian Frisch hatten sich auf der rechten Seite schön durchkombiniert, sahen ziemlich mittig ihren schwedischen Sturmpartner Fabian Hast, der noch zwei Gegner ausspielte, schoss und die Scheibe dann abgefälscht mit etwas Glück im Netz landete – Glück hin, Glück her, es stand 1:0 (20:32)! Es war sein erstes Tor für unsere RealStars – und was für ein wichtiges! Gerade einmal zwei Zeigerumdrehungen weiter konnten die Hausherren wieder jubeln – Bach hatte nachgesetzt, sich den Puck hinter des Gegners Tor erkämpft, mit einer geschickten Körpertäuschung den Torhüter verladen und mit einem sogenannten Bauerntrick den Puck zum 2:0 (22:33) über die Linie gebracht. Die Chancen häuften sich, aber die Black Tigers schafften den Anschluss! Plötzlich kamen drei Moerser vor das Tor und ließen Kölle im Tor mit einem Schuss unter den Querbalken aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit – 2:1 (28:44). Doch praktisch postwendend kam die Antwort – wieder Frisch und Bach zeigten eine schöne Kombination, passten auf Kindler und der ließ sich nicht zweimal bitten und es hieß 3:1 (30:37) – mit einem gefühlvollen Heber ließ er dem Black Tiger im Tor keine Chance. In der 37. Spielminute musste unser Verteidiger Ilya Silkou wegen eines harten, aber fairen Checks (meine Meinung) zwei Minuten auf die Strafbank. Die Strafe war abgelaufen, Silkou wieder auf dem Eis und die Scheibe im Netz! Von der Strafbank kommend fing der Verteidiger einen Pass ab, machte noch drei, vier Schritte in Richtung Tor, und wuchtete den Puck mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch (wegen der ungerechten Strafe {?})ins gegnerische Tor – 4:1 (38:53). Auch sein erstes Tor für uns und es sollte der Siegtreffer werden! Pause! Der letzte Durchgang begann wieder mit einem schnellen Tor für die Hausherren. Sebastian Brockelt, schön in Szene gesetzt von Ratmann und Peters, umkurvte noch einen Gegner bevor er aus halblinker Position den Puck humorlos in die obere rechte Torhälfte donnerte – keine Abwehrchance – 5:1 (43:00). Im Gefühl des sicheren Sieges wurde jetzt Köllejan etwas im Stich gelassen. Es folgte das zweite Tor der Moerser (5:2, 47:01). Auf die Sekunde genau vier Minuten später war Nick Aichinger erfolgreich, als er einen Querpass von Philipp Seckel schnörkellos halbhoch, rechts neben den Pfosten positioniert – 6:2 (51:01). Nun lief die Zeit runter, Moers gab noch mal alles und unsere RealStars verwalteten das Ergebnis! Als dann vier Minuten vor dem Ende noch ein Black Tiger auf die Strafbank musste, wurde die Sorglosigkeit in unserer Abwehr zu groß und so ‚erlaubten‘ wir dem Gegner noch ein Tor in Unterzahl – 6:3 (57:45)! Jetzt setzte Moers noch einmal alles auf eine Karte, doch unsere Jungs ließen nichts mehr anbrennen. Chefcoach Könitzer konnte mit seinem Debüt zufrieden sein! Endstand 6:3! 1:0 Serienführung (Best-Of-Three) Am Sonntag geht es in Moers weiter – zwei Spiele müssen zum Weiterkommen gewonnen werden! Am kommenden Dienstag, 18. Februar, um 20:15 Uhr würde das eventuell nötige Entscheidungsspiel stattfinden.
Eisadler DortmundEisadler starten mit 16:2-Kantersieg in die Playoffs! (RLW) Gut 1400 Zuschauer sahen am Freitagabend im Eissportzentrum Westfalen den Start der Eisadler Dortmund in die diesjährigen Playoffs. Dabei war Spiel 1 im Viertelfinale bei Duell Erster gegen Achter eine sehr eindeutige Angelegenheit, denn am Ende stand ein 16:2 auf der Anzeigentafel. Der TuS Wiehl war mit 15 Spielern aus dem Oberbergischen angereist und mühte sich nach Kräften gegen den Favoriten dagegen zu halten, musste aber bereits im ersten Drittel die spielerische Überlegenheit der Eisadler erkennen. Der Sieger der Regionalliga NRW Hauptrunde konnte z.B. zwischen der 9. und 10. Spielminute innerhalb von nur 80 Sekunden mit vier Treffern die Führung von 2:0 auf 5:0 ausbauen. Nach dem 6:0 ging es in der 18. Minute vorzeitig in die erste Pause, weil ein Defekt an der Bandenverkleidung repariert werden musste. Im zweiten Spielabschnitt nahmen die Wiehl Penguins frühzeitig einen Torhüterwechsel vor, allerdings ist beiden Goalies die hohe Niederlage nicht anzukreiden. Im Gegenteil, man muss den Wiehlern Respekt zollen, dass sie sich weiterhin mit fairen Mitteln diesem ungleichen Kampf stellten. Bei den Eisadlern waren die zuletzt nicht einsatzfähigen Kontingentspieler Colin Long, Parker Saretsky und Simon Nemec wieder dabei, dafür fehlten neben dem gesperrten Robin Poberitz die erkrankten Ben Busch und Malte Bergstermann. Bemerkenswert auf Dortmunder Seite: Martin Benes schoss zwar kein Tor, war aber als Assistent gleich an 9 (!) Treffern beteiligt. Die meisten Tore konnten Colin Long (5), Parker Saretsky und Marlon Polter (je 3) bejubeln. Am Sonntag müssen die Eisadler Dortmund zu Spiel 2 der Viertelfinalserie nach Wiehl ins Oberbergische Reisen. Die Partie dort beginnt um 17:15 Uhr. Die erste Playoff-Runde wird im Modus Best-Of-3 bestritten. Natürlich wollen die Eisadler in der Eissporthalle Wiehl mit der Unterstützung der mitgereisten Fans den Halbfinaleinzug feiern, die sportliche Fairness gebietet es aber darauf hinzuweisen, dass ein mögliches entscheidendes Spiel 3 am darauf folgenden Dienstag ab 19.30 Uhr stattfinden würde. Statistik: Eisadler Dortmund – TuS Wiehl 16:2 (6:0,7:0,3:2) Tore: 1:0 (7.) Long (Benes, Ortwein) 2:0 (9.) Kraft (Mansfeld, Polter) 3:0 (9.) Long (Benes, Ortwein) 4:0 (10.) Long (Benes, Saretsky) 5:0 (10.) Rosenthal (Ortwein, Thau) 6:0 (17.) Saretsky (Benes, Kuntu-Blankson) 7:0 (21.) Polter (Walkenhorst, Kraft) 8:0 (23.) Trapp (Thau, Rosenthal) 9:0 (27.) Saretsky (Benes, Cohut) 10:0 (30.) Saretsky (Benes, Long) 11:0 (33.) Polter (Benes, Saretsky) 12:0 (34.) Cohut (Scharfenort, Long) 13:0 (35.) Trapp (Rosenthal, Thau) 13:1 (41.) Slesinski (P. Schumacher) 14:1 (49.) Polter (Kraft, Mansfeld) 15:1 (50.) Long (Benes, Saretsky) 16:1 (52.) Long (Benes, Mansfeld) 16:2 (54.) Pniewski (Stamm, Kautschke) Zuschauer: 1410 Strafminuten: Dortmund 2 – Wiehl 2 EAD-Team: #33 Brunnert, #35 Brlic (nicht eingesetzt) – #5 Nemec, # 11 Mansfeld, #12 Lauer, #68 Scharfenort, #70 Ortwein, #71 Kuntu-Blankson, #94 Cohut – #6 Walkenhorst, #13 Long, #17 Rosenthal, #20 Woltmann, #41 Trapp, #49 Saretsky, #53 Benes, #88 Kraft, # 91 Polter, #97 Thau. Es fehlten: #18 Poberitz (gesperrt), #14 Busch, #77 Bergstermann (beide krank)
Ratinger Ice AliensSchokoladentag erwischt! (RLW) Frank Gentges war zurück, doch Palmeira- Kerkhoff (Arbeit), Taraschewski (gesperrt), Schönfeld und Schartz (krank) fehlten. Einen idealen Start erwischten die Ice Aliens vor 464 Zuschauern gegen den Gast aus Grefrath. Nach gut zehn Minuten führte der kleine Kader mit 3:0 durch Tore von Avdeev, Birzins und Lamers. Doch Grefrath kam noch im ersten Drittel durch Bergmann und Haazen zum 3:2- Anschluss. Doch die Ice Aliens ließen sich davon nicht beirren. Gegen vier komplette Reihen der Gäste spielten sie stark auf und konnten im zweiten Drittel den Vorsprung durch drei Tore von Avdeev und einen Treffer von Stroh auf 7:3 ausbauen. Auch im Schlussabschnitt brannte nichts mehr an. Lamers, Tim Brazda und Stocker erhöhten auf 10:2 nach 60 Minuten. Somit steht es 1:0 in der Serie für die Ice Aliens, entschieden ist freilich noch nichts. Sonntag kommt es in Grefrath zu Spiel 2 der Serie, in der die Hausherren sicherlich schon arg unter Druck stehen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Cheftrainer Frank Gentges war zufrieden, sich aber bewusst, dass noch nichts entschieden ist: "Es war ein überragendes Spiel unseres kleinen Kaders. Grefrath wird uns aber mit Sicherheit nicht nochmal so in die Karten spielen." Mit Stefan Traut (beruflich verhindert) fehlt ein weiterer Spieler am Sonntag und ggf. am Dienstag. Des Weiteren könnten zwei weitere Spieler aus dem heutigen Kader fehlen. Leon Taraschewski steht dagegen nach der Sperre wieder im Kader.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Bären gewinnen spannendes Spiel (LLB) Es ging zwar "nur" um einen Platz unterhalb der Finalteilnehmer, dennoch lieferten sich der ASC Spandau und der ERSC Berliner Bären ein spannendes Duell, dass die Bären am Ende knapp mit 3:4 (1:0/0:3/2:1) gewannen. Beide Teams haben sechs Punkte auf dem Konto, der ASC hat bei acht absolvieren Spielen allerdings eins mehr bestritten. Für beide war noch eine Verbesserung in der Tabelle möglich, dazu musste dieses Spiel aber gewonnen werden. Zuzutrauen war beiden ein Erfolg, dazu musste aber auch die Leistung stimmen. Mit drei Blöcken und Dennis Gembus im Tor wollte der ASC die Punkte holen, die Bären boten 12 Feldspieler auf und begannen mit Christian Preuß im Tor. 100 Sekunden waren gespielt, da war der Puck erstmals im Tor. Mika Gromoll brachte ihn im Tor der Bären unter und der ASC führte früh mit 1:0. Der ERSC versuchte zu antworten, Spandau konterte immer wieder, Chancen hatten so beide Teams. Spandau ließ im 1. Drittel ein Powerplay liegen, die Bären testeten nach 12 Minuten das Metall der ASC-Tores. Die Gäste hatten nach 20 Minuten zwar mehr Torchancen, trotzdem stand es nach dem 1. Drittel 1:0. 12 Sekunden nach Wiederbeginn fiel der durchaus verdiente Ausgleich. Harald Kott traf mit einem Schuss hoch ins lange Eck und es stand 1:1. Spandau hatte durch zwei Powerplays die Möglichkeit wieder in Führung zu gehen, sie nutzten diese aber nicht. Anders die Bären, ihr erstes Powerplay brachte nach einem schönen Spielzug das 1:2 von Liam Englisch. Und 58 Sekunden später legte Rico Juschten das 1:3 nach. Die letzten Minuten des Drittels überstand der ERSC in Unterzahl und führte nach 40 Minuten mit 1:3. Der ASC ging mit einer doppelten Überzahl von 80 Sekunden in den Schlussabschnitt und sie nutzten das nach 29 Sekunden aus. Neuzugang Leon Wäser konnte in seinem ersten Spiel gleich ein Tor erzielen und es stand nur noch 2:3. Doch der ERSC antwortete, kurz nach einem Powerplay konnte Rico Juschten auf 2:4 erhöhen. Zwei Minuten später konnte der ASC erneut verkürzen, Maximilian Hafemeister machte es wieder spannend. Es ging nun hin und her und vier Minuten vor dem Ende hatte der ASC die große Chance zum Ausgleich, aber Matthias Blaschzik scheiterte mit einem Penalty am Goalie der Bären. Zwar versuchten die Spandauer alles, um noch zum Ausgleich zu kommen, mit viel Einsatz verteidigen die Bären aber den knappen Vorsprung und gewannen am Ende knapp mit 3:4. Es war am Ende ein verdienter Sieg der Bären, die etwas mehr Chancen hatten und ihre am Ende besser verwerteten. Hier hatte der ASC Nachteile, was zur Niederlage führte. Schiedsrichter: Brüggemann, F. Möller Strafen: ASC 8 (0/2/6), ERSC 16 (2/10/4) Tore: 1:0 (18:20) M. Gromoll; 1:1 (20:12) H. Kott (D. Kiss, L. Englisch); 1:2 (32:53) L. Englisch (H. Kott, F. Fiedler) PP1; 1:3 (33:51) R. Juschten (G. Faubel, A. Bülow); 2:3 (40:29) L. Wäser (T. Bartsch, M. Blaschzik) PP2; 2:4 (45:50) R. Juschten (L. Englisch, H. Kott); 3:4 (47:18) H. Hafemeister (T. Bartsch, M. Blaschzik)
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