IHP NachrichtenMontag 17.Februar 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären qualifizieren sich für die Playoffs (DEL) Die Eisbären Berlin haben am 45. Spieltag der PENNY DEL den dritten Heimsieg in Serie gefeiert. Die Berliner gewannen am Sonntagnachmittag gegen die Straubing Tigers mit 4:2. Durch diesen Erfolg haben sich die Eisbären vorzeitig fürs Playoff-Viertelfinale qualifiziert. In der ausverkauften Uber Arena entwickelte sich ein schnelles Startdrittel, in dem es hin und her ging. Beide Teams erspielten sich Abschlussmöglichkeiten. Leo Pföderl (14.) erzielte dann mit seinem 250. DEL-Treffer die Führung der Gastgeber. Straubings Elis Hede (20.) konnte jedoch noch in der letzten Spielminute des ersten Spielabschnitts egalisieren. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels nutzten die Tigers ihr erstes Powerplay und drehten die Partie. Joshua Samanski (22./PP1) war für die Gäste erfolgreich. Pföderl (35./PP1) sorgte in Überzahl aber mit seinem zweiten Tor des Spiels für den 2:2-Ausgleich. Auch im Schlussabschnitt fiel wenige Momente nach Wiederbeginn ein erneuter Treffer. Dieses Mal traf Yannick Veilleux (41./PP1) im Powerplay für die Berliner. Kurz vor Spielende sorgte Ty Ronning (60./EN) mit seinem 30. Saisontor für den 4:2-Endstand. Die Eisbären Berlin sind am Mittwoch, den 19. Februar wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Löwen Frankfurt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein sehr hartes Spiel. Die Straubinger haben es uns mit ihrem Forecheck sehr schwergemacht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Im Eishockey geht es darum, Spiele zu gewinnen. Wir haben heute einen Weg gefunden, die Partie für uns zu entscheiden. Der frühe Treffer im Schlussdrittel zum 3:2 war sehr wichtig. Unser Powerplay hat uns heute im Spiel gehalten. Jonas Stettmer war zur Stelle, als wir ihn brauchten. Uns fehlen gerade alle unsere Mittelstürmer. So kommen einige Spieler auf ungewohnten Positionen zum Einsatz. “ Leo Pföderl (Stürmer Eisbären Berlin):„Im Startdrittel haben wir gut gespielt. Im mittleren Spielabschnitt war es dann in Ordnung. So hatten wir vor dem Schlussdrittel mit dem Remis noch alle Chancen. Diese haben wir dann genutzt und die nächsten drei Punkte eingefahren. Die Länderspielpause hat mir gutgetan. Ich freue mich über meine Punkteausbeute, diese ist für mich aber nicht ausschlaggebend.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Straubing Tigers 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Smith; Geibel, Galipeau; Panocha – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Veilleux, Kirk, Noebels (A); Hördler, Bergmann, Mik; Schneider, Leden, Schäfer – Trainer: Serge Aubin Straubing Tigers: Bugl (McIntyre) – Braun, Brandt; Green, Samuelsson; Nogier, Zimmermann; Klein – McKenzie, Leonhardt, Scott; Hede, Samanski, Connolly; St. Denis, Melnick, Leier; Fleischer, Brunnhuber, Clarke – Trainer: Craig Woodcroft Tore 1:0 – 13:25 – Pföderl (Tiffels, Geibel) – EQ 1:1 – 19:21 – Hede – EQ 1:2 – 21:16 – Samanski (Melnick, Green) – PP1 2:2 – 34:36 – Pföderl (Tiffels, Wissmann) – PP1 3:2 – 40:43 – Veilleux (Tiffels, Pföderl) – PP1 4:2 – 59:38 – Ronning (Noebels, Pföderl) – EN Strafen Eisbären Berlin: 15 (2, 7, 6) Minuten– Straubing Tigers: 17 (0, 13, 4) Minuten Schiedsrichter Marc Iwert, Zsombor Palkövi (Marcus Höfer, Tobias Treitl) Zuschauer 14.200
Düsseldorfer EGDEG verliert in Köln: 3:5 bei den Haien (DEL) Die Düsseldorfer EG hat auch das vierte Derby der Saison verloren. Bei den Kölner Haien unterlag sie mit 3:5 (0:1, 2:2, 1:2). Dabei zeigte sie sich insgesamt gegenüber den beiden vergangenen Spielen stark verbessert, hatte deutlich mehr Schüsse und war bei 5:5 das bessere Team. Leider entschieden heute die Special Teams. Die Haie trafen bei drei Powerplays drei Mal, die DEG bei drei eigenen Überzahl-Situationen dagegen nicht. Dennoch macht dieser Auftritt Mut für die letzten acht Spiele!
Red Bull MünchenSiebter Sieg in Folge: Red Bull München gewinnt auch gegen Frankfurt – Ehliz stellt Tor-Rekord auf (DEL) Der EHC Red Bull München setzte sich am 45. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2024/25 gegen die Löwen Frankfurt mit 5:3 (2:0|2:1|1:2) durch und fuhr damit seinen siebten Sieg in Folge ein. Vor 10.796 Zuschauern im erneut ausverkauften SAP Garden erzielten Yasin Ehliz (2), Andreas Eder, Maximilian Kastner und Patrick Hager die Tore für die Mannschaft von Trainer Don Jackson. Mit seinen beiden Toren zum zwischenzeitlichen 1:0 und 5:2 und jetzt 129 DEL-Treffern für München überholte Ehliz in der ewigen Torschützenliste des EHC Red Bull München den bislang Führenden Trevor Parkes. Spielverlauf Kurz vor Spielbeginn wurde eine Schweigeminute in Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in München abgehalten. Im Anschluss startete die Partie mit spielfreudigen Red Bulls, die in der fünften Minute zum ersten Mal für ihr druckvolles Spiel belohnt wurden: Ehliz staubte in Überzahl zum 1:0 ab (5.). Der Druck auf das Tor von Thomas Greiss hielt an und München drängte auf den nächsten Treffer. Der Löwen-Schlussmann vereitelte weitere Hochkaräter, in der 19. Spielminute war er aber erneut chancenlos. Eder erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 2:0 – gleichzeitig der Spielstand nach 20 Minuten. Im Mittelabschnitt konnte sich Frankfurt zwar häufiger kontrolliert befreien, an der Überlegenheit der Red Bulls änderte sich aber nichts. Das Jackson-Team zog seinen Spielplan konsequent durch und legte in der 33. Minute nach: Wenige Sekunden nach dem Pfostentreffer von Veit Oswald veredelte Kastner eine Traumkombination mit Nico Krämmer zum 3:0. Die Löwen verkürzten danach aus dem Nichts durch Markus Schweiger (37.), doch davon ließ sich München nicht beirren. Hager stellte mit seinem Treffer zum 4:1 (38.) den alten Abstand wieder her und sorgte für eine Drei-Tore-Führung nach zwei Dritteln. Die Red Bulls ließen im Schlussabschnitt zunächst wenig zu. Da Cameron Brace die erste gute Chance der Gäste im dritten Drittel nutzte (49.), nahm die Partie noch einmal richtig Fahrt auf. Frankfurt startete nun die Schlussoffensive und erspielte sich weitere Möglichkeiten, doch Ehliz verpasste den Löwen mit seinem Treffer zum 5:2 einen Dämpfer (53.) – und schrieb außerdem Club-Geschichte. Kurz darauf brachte Daniel Pfaffengut die Hessen zwar noch einmal auf zwei Tore heran (56.), doch der elfte Münchner Erfolg gegen Frankfurt geriet nicht mehr in Gefahr. Patrick Hager: „Wenn wir unser Spiel durchziehen, wird es für jeden Gegner schwer, sich zu entfalten. Momentan läuft es, wir haben sehr viel Selbstvertrauen und so wollen wir in den nächsten Wochen weitermachen.“ Tore: 1:0 | 04:05 | Yasin Ehliz 2:0 | 18:57 | Andreas Eder 3:0 | 32:21 | Maximilian Kastner 3:1 | 36:40 | Markus Schweiger 4:1 | 37:35 | Patrick Hager 4:2 | 48:19 | Cameron Brace 5:2 | 53:04 | Yasin Ehliz 5:3 | 55:18 | Daniel Pfaffengut Zuschauer: 10.796
Eispiraten Crimmitschau2:3! Eispiraten müssen sich Krefeld in der Overtime beugen - Westsachsen nehmen am 3. Blaulicht-Tag einen Zähler mit (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Die Westsachsen, die sich gleich zwei Mal bemerkenswert in diese Partie zurückkämpften, nehmen am 3. Blaulicht-Tag im Sahnpark somit einen Zähler mit. Corey Mackin und Tim Lutz trafen für die Crimmitschauer. Neben Tobias Lindberg (Oberkörperverletzung), Rihards Marenis (in Lettland) und Christian Schneider (angeschlagen) musste Cheftrainer Jussi Tuores auch weiterhin auf die erkälteten Roman Zap und Lucas Böttcher verzichten. Während Justin Büsing und Rayan Bettahar in Bremerhaven zum Einsatz kamen und auch Alex Vladelchtchikov für Halle auflief, stand auch Felix Thomas aufgrund der Altersbeschränkung nicht im Aufgebot. Das Gehäuse der Eispiraten hütete Oleg Shilin. Die Zuschauer im Sahnpark sahen im ersten Durchgang ein weitgehend offenes Spiel, in welchem die Krefelder aber deutlich mehr Chancen für sich verbuchen konnten. Bereits nach fünf Minuten gelang es den Pinguinen dann auch, in Front zu gehen. Maximilian Adam, von Yushiroh Hirano und Jon Matsumoto im Drittel der Gastgeber schön freigespielt, traf mit seinem trockenen Schuss zum 0:1 (5.). Auch in der Folge blieben die Krefelder die gefährlichere Mannschaf, fanden ihren Meister aber immer wieder in Oleg Shilin, der ein ums andere Mal stark parierte. Auf der Gegenseite ließen die Crimmitschauer zunächst ein Powerplay ungenutzt. In der Folge zielten Sacher, Rämö, Wagner und auch Mackin zu ungenau. Die Krefelder blieben auch im zweiten Drittel die spielbestimmende Mannschaft, konnten aus ihren guten Möglichkeiten aber keinen Ertrag erzielen. Dies lag nicht nur, vor allem aber auch an Torhüter Oleg Shilin, der seine Vorderleute mit unzähligen und vor allem auch bärenstarken Paraden im Spiel hielt. Mit Verlauf der Zeit kamen auch die Crimmitschauer wieder besser ins Spiel und konnten offensiv immer wieder Akzente setzen. Mario Scalzo drang nach einem feinen Doppelpass mit Vinny Saponari in die Gefahrenzone der Pinguine, zog vor Bick, brachte die Scheibe aber nicht über die Torlinie, weil sie von dort aus geklärt werden konnte. Jubeln konnten die Crimmitschauer Fans kurz darauf aber dennoch. Kurz vor der Pausensirene fasste sich Tim Lutz ein Herz und zog aus der zweiten Reihe einfach mal ab – den heranfliegenden Puck fälschte Corey Mackin im Gedränge, lediglich zwei Sekunden vor Drittelende, unhaltbar für Felix Bick zum 1:1 ab (40.). Die erste Gelegenheit im dritten Drittel gehörte dann auch den Eispiraten. Nachdem Colin Smith seine gute Möglichkeit aber nicht zu nutzen wusste, war es auf der Gegenseite Mike Fischer, der mit der ersten Krefelder Chance und somit fast aus dem Nichts unter die Querlatte zum 1:2 einschoss (43.). Die Mannschaft von Jussi Tuores zeigte sich davon aber kaum geschockt und suchte im Nachgang sofort den Zug zum gegnerischen Tor. Insbesondere der auffällige Jerkko Rämö drückte ordentlich auf das Gaspedal, auch Tim Lutz prüfte Felix Bick immer wieder. Eben jener Lutz konnte sich für seine Bemühungen dann auch belohnen. Nach 54 Minuten war es der Angreifer, der einen zurückprallenden Puck im Tor der Krefelder unterbringen und somit auf 2:2 stellen konnte (54.)! Die Eispiraten nahmen den Schwung mit und setzten alles daran, noch vor der Schlusssirene erneut zu treffen. Gepusht von mehr als 3.400 Zuschauern konnten sich die Westsachsen so in den letzten Augenblicken eine Druckphase erspielen. Ausgerechnet eine Strafzeit gegen Vinny Saponari, kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit, bremste die Gastgeber aus. Diese starteten letztlich mit einem Feldspieler weniger in die Verlängerung, sahen sich dort einem Krefelder Dauerdruck ausgesetzt und schafften es nicht, den Puck aus der Gefahrenzone zu klären. Schließlich war es Max Newton, der ein Zuspiel von Davis Vandane verarbeitete und nach 62 Minuten die Entscheidung zum 2:3 herbeiführte – elf Sekunden vor Ablauf der Strafzeit. Torfolge (0:1, 1:0, 1:1, 0:1): 0:1 Maximilian Adam (Yushiroh Hirano, Jon Matsumoto) 04:19 1:1 Corey Mackin (Tim Lutz, Colin Smith) 39:58 2:1 Mike Fischer (Leon Niederberger, Davis Vandane) 42:38 2:2 Tim Lutz (Ladislav Zikmund, Denis Shevyrin) 53:18 2:3 Max Newton (Davis Vandane) 61:36 – PP1 Zuschauer: 3.473
Eislöwen unterliegen im Heimspiel gegen Bad Nauheim (DEL2) Die Dresdner Eislöwen sind am Wochenende leer ausgegangen. Zwei Tage nach der Derbyniederlage am Freitag in Weißwasser ging das Heimspiel gegen Bad Nauheim am Sonntag mit 0:1 verloren. Die Krankheitswelle im Team hatte nach Freitag erneut zugeschlagen, sodass Tomas Sykora gegen Bad Nauheim nun auch nicht zur Verfügung stand. Mit 14 Angreifern, von denen zwei etatmäßige Verteidiger sind, gingen die Eislöwen ins Spiel. Die erste Torchance konnten die Gäste aus Hessen verzeichnen. Ein Schuss von der blauen Linie wurde gefährlich abgefälscht, konnte von Janick Schwendener aber entschärft werden. Beide Teams erspielten sich im ersten Durchgang gute Gelegenheiten. Schwendener und sein Gegenüber Jerry Kuhn erwiesen sich aber jeweils als sicherer Rückhalt. Während das Chancenverhältnis im ersten Durchgang noch ausgeglichen war, erspielten sich die Eislöwen im zweiten Drittel ein deutliches Übergewicht. Nur fehlte der letzte Schritt, den Puck im Tor unterzubringen. Trotz 19 zu 5 Torschüssen gelang kein Treffer. Die Entscheidung musste im Schlussabschnitt fallen, in dem die Dresdner weiter das Spiel bestimmten und sich einige Großchancen erarbeiteten. Niklas Postel wischte in der 42. Minute am langen Pfosten über den Puck, verpasste so die Führung. Auch in Überzahl fehlte das letzte Quäntchen für die Eislöwen-Führung. Besser machten es die Gäste in der 53. Minute. Marc El-Sayed drückte aus kurzer Distanz den Puck über die Linie. Die Eislöwen kämpften weiter, scheiterten durch David Suvanto kurz vor Spielende aber noch am Pfosten. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir rennen und kämpfen und geben alles, aber wir schießen kein Tor. Das erinnert ein wenig an letzte Saison. Die Jungs geben wirklich alles, aber wir sind nicht kaltschnäuzig genug. Dann nehmen wir eine Strafe und kassieren das Tor. In Weißwasser war es am Freitag ähnlich. Wir rennen an, schießen aber kein Tor. Es ist auch keine Ausrede, dass uns einige Spieler gefehlt haben. Wir hatten auch heute genug Qualität in der Mannschaft. Das war dann nicht gut genug vor dem Tor.“ Weiter geht es für die Eislöwen am Freitagabend mit dem Auswärtsspiel in Kassel.
Kassel HuskiesGarlent und Keck mit Doppelpack: Effiziente Huskies siegen in Kaufbeuren (DEL2) Vor den nächsten zwei Heimspielen waren die Huskies heute in Kaufbeuren zu Gast. Durch Garlent und Ahlroth gingen die Gäste früh in Führung, die Joker konnten noch im ersten Abschnitt im Powerplay verkürzen. Im Mitteldrittel stellte Garlent auf 1:3, ehe der ESVK durch Laaksonen zum zweiten Treffer kamen. Keck stellte im Schlussdrittel den alten Abstand wieder her, Duquette und erneut Keck entschieden die Partie etwa sechs Minuten vor Schluss. Die Gastgeber konnten lediglich noch das 3:6 erzielen. Den Zuschauern in Kaufbeuren bot sich ein munteres Anfangsdrittel. Nach nur wenigen Sekunden umkurvte Garlent Karg im Tor der Joker, setzte den Puck aber nur an den Pfosten. Einige Minuten später war Garlent dennoch erfolgreich als er einen Schuss von Keussen von der blauen Linie entscheidend zur 1:0-Führung abfälschen konnte (5.). Ahlroth legte etwa eine Minute nach und konnte eine unkontrollierte Scheibe zum 2:0 über die Linie stochern. Es dauerte bis zur 15. Spielminute, ehe die Gastgeber die erste Scheibe auf Maurers Kasten brachten. Der Huskies-Goalie konnte den Schuss von Thal aus kurzer Distanz sichern. Kurz vor Drittelende erhielt der ESVK das erste Powerplay des Spiels und wusste dies direkt zu nutzen: Die Verteidigung der Schlittenhunde konnte den Puck nicht entscheidend klären und so nutzte Blomqvist einen Nachschuss um auf 1:2 zu verkürzen (20.). Das zweite Drittel schien sich zunächst zum Drittel der Torhüter zu entwickeln. Beide konnten sich durch mehrere starke Paraden auszeichnen: Karg parierte einen Schlagschuss von Cutler (23.) und war bei einem Rückhandabschluss von Keck zur Stelle (27.), Maurer parierte zwischenzeitlich gegen Maul (26.). Dann war es jedoch erneut Garlent, welcher Karg nach schöner Vorarbeit von Keussen zum 3:1 überwinden konnte (30.). Doch die Joker wussten auch in diesem Drittel wieder zu verkürzen. Blomqvist spielte von der rechten Seite einen Puck in Richtung Tor, wo Laaksonen die Scheibe noch leicht zum erneuten Anschlusstreffer abfälschen konnte (38.). Es dauerte jedoch nicht lange und die Huskies konnten den alten Abstand wiederherstellen: Bei einem Gegenstoß legte Garlent den Puck auf den rechten Flügel zu Keck, welcher von dort per Handgelenksschuss vollendete (44.). In der Folge entwickelte sich zunehmend ein Duell von „Kann nicht“ gegen „Muss nicht“. Die Nordhessen ließen die Joker kommen, allerdings gelang es diesen kaum, gefährliche Abschlüsse in Richtung Maurer zu bringen. Dieser Phase ein Ende setzten dann die Huskies selbst und entschieden die Partie mit einem Doppelschlag endgültig für sich: Zuerst traf Duquette mit einem Schuss ins rechte Eck (54.), dann legte dieser selbst für Keck auf (55.). Kurz vor Ende der Partie konnten die Joker durch Thal noch ihren dritten Treffer des Abends erzielen (58.), am Ausgang des Spiels änderte dieser aber nichts mehr und die Huskies konnten so ihren vierten Auswärtssieg in Serie bejubeln. Tore: 0:1 Garlent (Keussen - 5. Min.) 0:2 Ahlroth (6. Min.) 1:2 Blomqvist (PP – Yaremko, Oswald – 20. Min.) 1:3 Garlent (Keussen – 30. Min.) 2:3 Laaksonen (Blomqvist, Schütz – 38. Min.) 2:4 Keck (Olsen, Faber – 44. Min.) 2:5 Duquette (Mieszkowski – 54. Min.) 2:6 Keck (Duquette – 55. Min.) 3:6 Thal (Bader, Oswald – 58. Min.)
ESV KaufbeurenAngeschlagener ESVK unterliegt Kassel Huskies mit 3:6 (DEL2) Zum 48. Spieltag gastierte die Kassel Huskies in der energie schwaben arena. ESVK-Trainer Leif Carlsson musste auf Samir Kharboutli, Daniel Fießinger, Dani Bindels und Jacob Lagace krankheitsbedingt verzichten. Aufgrund einer Verletzung standen Jakob Peukert, Ryan Valentini und Leon Sivic nicht im Aufgebot. Im Tor startete Michael Karg und gab somit sein Starterdebüt in der DEL2. Vor 2.060 Zuschauern gewannen die Kassel Huskies mit 3:6. Kassel begann mit viel Schwung und so brannte es direkt von der ersten Spielsituation vor Michael Karg. Die Schlittenhunde belohnten sich für diesen Aufwand und gingen in Spielminute 4, durch einen abgefälschten Schuss von Hunter Garlent, in Führung. Keine zwei gespielten Minuten später waren es erneut die Hessen, die jubelten: Alec Alroth drückte die Scheibe über die Linie und dessen Treffer hatte auch nach dem Videobeweis bestand. Der ESVK fand keinen Weg nach vorne und stellte die Defensive der Huskies vor keine wirkliche Herausforderung. Einzig eine Chance von Georg Thal in der 14. Spielminute ließ Philipp Maurer ins Spielgeschehen eingreifen. Eine Strafzeit gegen Brandon Cutler wegen Behinderung brachte den ESV Kaufbeuren erstmals in Überzahl. Ein Rebound nach einem Schuss von Alexander Thiel wurde von Sami Blomqvist ausgenutzt und brachte die Joker auf die Anzeigetafel. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es dann auch in die erste Drittelpause. Direkt nach dem Wideranpfiff musste Bence Farkas wegen eines Beinstellens in die Kühlbox. Die Joker killten diese Unterzahl ohne Gegentreffer. Doch die Allgäuer kamen in der Folge besser in die Partie und schafften es immer wieder gefährlich zu werden, doch die Endstation hieß Phillip Maurer. Aber auch Michael Karg auf der Gegenseite zeigte mehrfach sein Können. Die Paradereihe von Kassel stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung in Person von Hunter Garlent in der 30. Spielminute wieder her. Ein Bandencheck von Andrew Bodnarchuk an Max Oswald gab die zweite Strafzeit gegen die Gäste. Das Team von Todd Woodcroft überstand diese Überzahl unbeschadet. Auch in der Folge blieben Die Nordhessen die bessere Mannschaft. Ein Bandencheck von Ryan Olsen führte zur nächsten Strafzeit gegen die Schlittenhunde. Eine Behinderung von Nick Maul beendete diese nach rund einer Minute. In dieser 4gegen4-Situation konnte Jere Laaksonen nach Vorlage von Sami Blomqvist verkürzen. Mit 2:3 verabschiedeten sich die Teams in die 2. Drittelpause. In der 44. Spielminute traf Tristan Keck und stellte den Spielstand auf 2:4. Die Joker in der Folge bemüht, aber die Schlittenhunde standen defensiv sicher. In einer Phase, wo sich der ESVK erstmals länger festsetzen konnte, war es Marc- Oliver Duquette der die Huskies erneut jubeln ließ. Sekunden später war es Goldhelm Tristan Keck, der den Doppelschlag für die Nordhessen perfekt machte. Georg Thal nutzte einen Fehler im Aufbau der Kasseler und verkürzte 150 Sekunden vor Spielende auf den Endstand von 3:6.
Krefeld PinguineEispiraten Crimmitschau - Krefeld Pinguine 2-3 nV (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben sich am Sonntagabend in der DEL2 ein hart umkämpftes Auswärtsspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 3:2 nach Verlängerung gesichert. In einer spannenden Partie erzielte Max Newton mit einem abgefälschten Schuss in der Overtime den Zusatzpunkt für die Schwarz-Gelben. Bereits im ersten Drittel zeigte sich, dass die Pinguine gewillt waren, nach den zuletzt enttäuschenden Heimspielen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Gegen aggressive Eispiraten gelang Maximilian Adam in der 5. Spielminute der Führungstreffer. Nach einem starken Vorstoß von Yushiroh Hirano legte dieser mustergültig für den Verteidiger auf, der mit einem präzisen Schuss an Ex-Pinguin Oleg Shilin vorbei zum 1:0 traf. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kontrollierte Krefeld das Spielgeschehen, musste jedoch gegen Ende des Abschnitts einige gefährliche Angriffe der Eispiraten entschärfen. Im zweiten Drittel kam Crimmitschau besser ins Spiel und erhöhte den Druck auf Felix Bick im Krefelder Tor. Die Pinguine hatten zwar durch Davis Vandane und Jon Matsumoto gute Gelegenheiten, scheiterten jedoch an Shilin. In der 40. Minute fiel schließlich der Ausgleich. Colin Smith schlenzte den Puck durch eine vielbeinige Abwehr hindurch und traf dabei Corey Mackin. Der Treffer wurde per Videobeweis überprüft, blieb aber bestehen, da kein Regelverstoß festgestellt wurde. Im Schlussabschnitt war es erneut Krefeld, das in Führung ging. In der 43. Minute scheiterte Mike Fischer zunächst mit einem Schussversuch, setzte aber nach und brachte den Puck im zweiten Anlauf über die Linie. Die Pinguine schienen das Spiel nun wieder besser im Griff zu haben, doch die Eispiraten blieben gefährlich. In der 54. Minute kam Crimmitschau durch Tim Lutz erneut zum Ausgleich, nachdem Ladislav Zikmund und Bick sich gegenseitig behindert hatten, der Treffer jedoch nicht aberkannt wurde. Die Pinguine zeigten sich sichtlich frustriert über diese Entscheidung, mussten sich aber in die Schlussphase retten. Trotz einer Strafe gegen die Gastgeber in den letzten Sekunden der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung. Das Powerplay zu Beginn der Overtime nutzten die Pinguine sofort, um den entscheidenden Akzent zu setzen. Davis Vandane zeigte Übersicht an der blauen Linie, wartete geduldig auf die richtige Lücke und fand Max Newton vor dem Tor. Der Stürmer fälschte unhaltbar ab und sicherte den Krefeldern den Zusatzpunkt. Zahlen zum Spiel EPC – KEV 2:3 n.V. (0:1, 1:0, 1:1/0:1) Tore: 0:1 (4:19) Adam (Hirano, Matsumoto), 1:1 (39:58) Mackin (Smith), 1:2 (42:38) Fischer (Niederberger, Vandane), 2:2 (53:18) Lutz (Zikmund, Shevyrin), 2:3 (61:36)(PP) Newton (Vandane. Marcinew) Schüsse: 28:35 Strafminuten: 6:2 Zuschauer: 3473 Stimmen zum Spiel Thomas Popiesch Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde, und genau das hat sich nach den ersten fünf Minuten bestätigt. Crimmitschau kam mit viel Aggressivität und hat gute Spielzüge in der offensiven Zone gezeigt. Wir sind dann besser ins Spiel gekommen und konnten den Führungstreffer erzielen. Danach waren wir gut drin und hätten möglicherweise nachlegen müssen. Ab dem zweiten Drittel ging es dann hin und her. Beide Torhüter hatten ihre Momente und haben ihren Teams die Chance gegeben, die Punkte mitzunehmen. Es war ein offenes – für die Coaches vielleicht zu offenes – Spiel, insbesondere vor dem Tor. Grundsätzlich ist es hier aber nie einfach zu spielen. Angesichts unserer Situation, in der wir in den letzten Wochen immer wieder Spiele dominiert, aber wegen mangelnder Chancenverwertung verloren haben, war es heute wichtig, mental stabil zu bleiben. In der Overtime haben wir uns schließlich belohnt. Das war auch für unsere Psyche ein wichtiger Sieg.
Selber WölfeFrustrierende Niederlage an der Mangfall - Starbulls Rosenheim vs. Selber Wölfe 4:2 (1:0; 1:1; 2:1) (DEL2) Die Selber Wölfe müssen bei den Starbulls Rosenheim eine frustrierende Niederlage hinnehmen. Nach einem zwei-Tore-Rückstand fanden die Wölfe immer besser ins Spiel und waren ab dem zweiten Drittel die spielbestimmende Mannschaft. Schwamberger und Park glichen die Partie aus, doch dann gab Järveläinen mit seinem Lucky Punch zum 3:2 den Spielverderber für die Selber Wölfe. Früher Rückstand für die Wölfe Bereits in der zweiten Spielminute gab es die kalte Dusche für die Selber Wölfe. Strodel zog einfach mal ab und fand mit seinem platzierten Schuss die Lücke zwischen Carr und Pfosten und netzte zum 1:0 für die Gastgeber ein. Die Starbulls drückten weiter, aber Carr und seine Vorderleute wussten einen höheren Rückstand zu verhindern. In der 13. Spielminute hatte der Selber Goalie bei Powerplay für die Gastgeber allerdings Glück, dass die Rosenheimer Angreifer einen Abpraller nicht im leeren Tor unterbrachten. Die Selber Wölfe hatten nur wenige gute Möglichkeiten, eine durch Raab, dessen Schuss knapp am Pfosten vorbeizischte und kurz vor Drittelende traf Kiedewicz nach Zuspiel von George nur das Außennetz. Wölfe übernehmen das Ruder Die Porzellanstädter starteten gut ins zweite Drittel und brachten nun auch deutlich mehr Schüsse auf das von Autio gehütete Rosenheimer Tor ab. Zwingende Torchancen fehlten allerdings zunächst noch. Bei einem der Entlastungsangriffe der Oberbayern war es Järveläinen, der gefährlich vor Carr auftauchte, doch der Selber Goalie war wie gewohnt zur Stelle. Kurz darauf hatten die Starbulls dann aber mehr Glück. Handschuh schickte mit einem weiten Pass Ewanyk auf die Reise, dieser umkurvte Carrs Tor und legte die Scheibe wieder zu Handschuh, der den Treffer zum 2:0 markieren konnte. Die Wölfe schien dieser Treffer eher anzustacheln, statt zu entmutigen und Raedeke als auch Smith beschäftigten Goalie Autio. In der 37. Minute dann der verdiente Lohn für die Selber Bemühungen: Gläßls Schuss von der blauen Linie konnte der finnische Torhüter der Gastgeber nur nach vorne abprallen lassen und Schwamberger drückte die Scheibe zum Anschlusstreffer über die Linie. Die Wölfe drückten bis zur Pausensirene weiter auf das Rosenheimer Tor, ein weiterer Treffer gelang ihnen aber nicht. Järvelainen ist der Spielverderber Die Selber Wölfe spielten die Starbulls Rosenheim im Schlussabschnitt über weite Strecken an die Wand und drängten auf den Ausgleich. Nachdem in der 49. Minute Schwamberger mit seinem Abfälscher noch am Pfosten scheiterte, ließ Park vier Minuten später seine Farben jubeln. Aus dem Gewühl heraus schaltete der junge Selber Stürmer am schnellsten und netzte zum Ausgleich ein. Selb drückte weiter aufs Gaspedal und wollte den Sieg. Ein Konter von Järveläinen vollkommen aus dem Nichts zerstörte dann aber alle Selber Träume. Mit einem perfekten Schuss ließ er Carr keine Abwehrchance. Dieser Treffer verschaffte den Rosenheimern nochmal Luft und so brachten die Gstgeber die Partie über die Zeit. Laubs Treffer zum 4:2 mit der Schlusssirene ins verwaiste Selber Tor hatte nur noch statistischen Wert. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Starbulls Rosenheim: Autio (Mühlberger) – Dybowski, Hanna, Gnyp, Zerressen, Tiffels, Beck – Järveläinen, Stretch, Laub, Reiter, Sasault, Nirschl, Handschuh, Ewanyk, Strodel Selber Wölfe: Carr (Weidekamp) - Sproul, Hördler, Heyter, Gläßl, Raab, Plauschin, Stowasser – Krymskiy, Park, Hofmann, Campbell, Smith, Schwamberger, Bassen, Raedeke, Miglio, George, McMillan, Kiedewicz Tore: 2. Min. 1:0 Strodel (Tiffels, Handschuh); 30. Min. 2:0 Handschuh (Ewanyk, Zerressen); 37. Min. 1:2 Schwamberger (Gläßl, George); 53. Min. 2:2 Park (Krymskiy); 54. Min. 3:2 Järveläinen (Gnyp); 60. Min. 4:2 Laub (Stretch, Hanna; empty net) Strafzeiten: Rosenheim 2, Selb 6 Schiedsrichter: Brill, Gossmann (Spiegl, Kriebel) Zuschauer: 3.853
Tigers BayreuthIslanders nehmen die Punkte mit an den Bodensee - Onesto Tigers vs. Lindau Islanders 4:7 (1:1, 0:2, 2:4) (OLS) Bayreuth: Andryukhov – Spacek, Flade, Becker, Nedved, Reiner (2), Menner – Seto, Vihavainen, Brown, Verelst (2), Hammerbauer, Bergbauer, Junemann, Hinz (2), Schuster Lindau: Steffen, Geidl – Müller (2), Tölzer (2), Wucher, Nyman, Berge, Raaf-Effertz (2), Lebek – Jezovsek, Farny, Busch, Neugebauer, Strodel (2), Mayer (2), Wucher, Rollinger (2), Schneider (2), Wolf, Carciola Schiedsrichter: Schnabel, Noeller – Preiß, Ullrich Zuschauer: 1002 Strafen: Bayreuth: 10 Lindau: 14 PP: Bayreuth: 1/6 Lindau: 2/5 Torfolge: 1:0 (2.) Schuster (Menner, Hinz), 1:1 (16.) Wucher (Jezovsek, Farny), 1:2 (23.) Jezovsek (Strobel, Nyman) SH, 1:3 (26.) Jezovsek (Neugebauer) PP1, 2:3 (43.) Seto (Brown, Vihavainen) PP1, 3:3 (43.) Hammbauer (Bergbauer, Verelst), 3:4 (44.) Raaf-Effertz (Jezovsek, Müller), 3:5 (46.) Mayer (Nyman), 3:6 (49.) Schneider (Mayer, Strodel) PP1, 4:6 (49.) Seto (Brown, Vihavainen), 4:7 (58.) Schneider Etwas entspannter, als noch zuletzt in Memmingen war die Personalsituation im Lager der Tigers, die mit drei Blöcken antreten konnten. Einige der Jungs stellten sich angeschlagen oder gesundheitlich beeinträchtigt in den Dienst der Mannschaft. Mit starkem Spiel ging man in die Partie und konnte schnell die Anzeigentafel in Anspruch nehmen. Menner hatte nach 2 Minuten aus dem Halbfeld die Scheibe hoch in den Slot gebracht, Schuster arbeitete nach und traf mit seinem ersten Tor der Saison zur Führung. Seto, der im Slot knapp verpasste und Becker, der nach einem schönen „Move“ zu zentral abgezogen hatte, hätten diese noch ausbauen können. Auch Verelst, der nach einer schönen Kombination freigespielt worden war, scheiterte knapp. Als Lindau nach 16 Minuten zum zweiten Mal gefährlich in der Zone der Tigers agierte und Jezovsek einen Abwehrspieler der Tigers verladen hatte, in die Mitte passte, fand er dort Wucher, der zum Ausgleich traf. Glück hatten die Tigers kurz vor Ende des Abschnitts, als Neugebauer in Überzahl den Schuss aufs leere Tor vermied und stattdessen um das selbige herumfuhr, so die riesen Möglichkeit liegen ließ. So ging man, trotz der optischen Überlegenheit der Gastgeber und den besseren Möglichkeiten mit dem Unentschieden in die erste Pause. Mit zwei vollen Minuten Überzahl ging man in den zweiten Abschnitt. Hinzu kam, dass kurz darauf Schneider auf die Strafbank musste, sodass man kurzzeitig mit zwei Mann mehr auf dem Eis unterwegs war. Diese Gelegenheit ließ man jedoch nicht nur liegen, sondern musste, nachdem Lindau wieder mit vier Feldspielern agierte, einen Treffer in Unterzahl hinnehmen, den Jezovsek nach einem Sololauf über die komplette Eisfläche für sich verbuchte. Kurz darauf waren es die Gäste, die – nach einer verpassten Chance von Seto – ihrerseits mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen. Diese Möglichkeit nutzte Lindau, die sich festspielten und erneut durch Jezovsek – als einer der Tigers-Akteure zurück war – einen Treffer setzten und damit die Führung auf 1:3 ausbauten. Im weiteren Spielverlauf waren gute Möglichkeiten eher Mangelware, bis Neugebauer alleinstehend vor Andryukhov auftauchte und im Torsteher der Tigers seinen Meister fand. Brown durfte wenige Augenblicke vor der zweiten Pause, nachdem er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, zum Penalty antreten, diesen jedoch nicht verwerten. Vier Treffer innerhalb von drei Minuten sah man zu Beginn des Schlussdrittels. Zunächst waren es die Tigers, die die 2-Tore-Führung der Lindauer egalisierten und durch Seto sowie Hammerbauer zum Ausgleich kamen. Allerdings schlugen die Gäste eiskalt zurück und holten sich diese Führung durch Raaf-Effertz und Mayer, der leichtes Spiel hatte, da sich keiner für den Routinier der Islanders zuständig fühlte, schnell wieder. Der nächste Treffer der Gäste fiel dann in Überzahl, als Mayer Schneider bedient hatte. Die zwischenzeitliche Hoffnung durch den zweiten Treffer von Seto an diesem Abend nochmals heranzukommen, wurde nicht erfüllt. Schneider war kurz vor dem Ende der Partie für den Schlusspunkt zuständig, als dieser durch Freund und Feind hindurch vors Tor lief und zum 4:7 Endstand traf. Zum letzten Spiel der Saison geht es für die Tigers am kommenden Freitag nach Garmisch-Partenkirchen, wo man um 20 Uhr gegen den SC Riessersee geht.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC beendet Hauptrunde mit Heimsieg über den SC Riessersee (OLS) Der Deggendorfer SC gestaltete das letzte Spiel der Hauptrunde siegreich. Vor 1.724 Zuschauern in der Festung an der Trat bezwang das Team von Trainer Jiri Ehrenberger den SC Riessersee mit 2:1 und fixiert damit den dritten Tabellenplatz in der Oberliga Süd. Im letzten Spiel der Hauptrunde gab es erneut eine veränderte Lage bei den Ausfällen. Raphael Fössinger, Ondrej Pozivil, Benedikt Schopper, Andreé Hult, Leon Draser, Johannes Schmid und Thomas Greilinger fehlten weiterhin, während sich Marcel Pfänder kurzfristig krankmelden musste. In den Kader zurückkehrten hingegen Tomas Gulda und Jaroslav Hafenrichter. Die U20-Akteure Valentin Lehner, Viktor Skorohodov, Robert Linhart, Jakub Pluhar und Stanja Picha stießen ebenfalls ins Lineup. Neuzugang David Miserotti-Böttcher kann beim DEB erst ab Montag lizenziert werden. Der SC Riessersee erwischte den besseren Start in die Partie und ging in der fünften Minute in Führung. Bair Gendunov traf nach schöner Einzelleistung zum 0:1 für die Gäste. In der Folgezeit brauchten die Deggendorfer etwas, bis sie richtig ins Spiel fanden. Kurz vor der Pause schlug das Team von Trainer Jiri Ehrenberger aber im Powerplay zu: David Stach bediente in der 17. Minute vor dem Tor Thomas Pielmeier, der den Puck unhaltbar zum 1:1 Pausenstand abfälschte. Im zweiten Abschnitt hatte der SC Riessersee über weite Strecken ein optisches Übergewicht, jedoch waren es erneut die Deggendorfer, die erneut kurz vor der Drittelpause trafen. Im Powerplay war es dieses Mal Curtis Leinweber, der in der 40. Minute sehenswert die Garmischer Hintermannschaft umkurvte und mit der Rückhand zum 2:1 einschob. Auch im Schlussdrittel starteten die Oberbayern druckvoll, während sich der DSC über weite Strecken auf das Konterspiel verlagerte. Kurz vor Ende der Partie nahmen die Gäste ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb allerdings nicht von Erfolg gekrönt und der Deggendorfer SC brachte das Ergebnis über die Zeit. Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger in exakt zwei Wochen mit dem ersten Heimspiel in den Playoffs.
Memmingen IndiansSouveräner Erfolg: Indians besiegen Stuttgart (OLS) Vom vorletzten Spiel der Oberliga-Hauptrunde kehrt der ECDC Memmingen mit einem 6:1 Erfolg aus Stuttgart heim. Drei Powerplay-Treffer sichern dem ECDC den Sieg, der nie wirklich in Gefahr war. Am Freitag folgt das Heimspiel gegen Peiting, dann geht es mit den Playoffs los. Die Indians gaben beim Tabellenschlusslicht vom Start weg den Ton an. Auch wenn zuerst keine Treffer fallen sollten, hatten die Memminger ein optisches Übergewicht. Das konnte erst der starke Tobi Meier nutzen, als er in der 16. Minute den Heim-Goalie geduldig aussteigen ließ und zum 1:0 einschob. Im Mittelabschnitt setzten sich die Indianer dann etwas ab, auch weil das Powerplay funktionierte. Zuerst traf Matej Pekr mit seinem berüchtigten Schlagschuss in den Winkel, dann machte es ihm Markus Lillich nach, der ebenfalls in Überzahl zum 3:0 einschoss. Das letzte Drittel nutzten die Indians dann noch zu weiteren Treffern, auch wenn bei den Gastgebern ganz kurz noch Hoffnung aufkeimte. Nach dem Anschluss der Rebels stellte Dominik Meisinger fast postwendend den alten Abstand wieder her. Der Verteidiger setzte sich dabei sehenswert durch und legte den Puck in den Winkel. Es folgte das wohl schönste Tor des Abends, was aber nicht unbedingt am Abschluss, sondern eher an der Vorarbeit lag. Neuzugang Lois Spitzner spielte dabei die Stuttgarter Hintermannschaft schwindlig und brachte den Puck zu Milan Pfalzer, der gekonnt verwandelte. Markus Lillich sorgte drei Minuten vor Schluss für den 6:1 Endstand, erneut waren die Maustädter im Powerplay erfolgreich. Somit knackten die Indianer die 200-Tore-Marke in dieser Saison, am kommenden Freitag, im letzten Hauptrundenspiel, sollen auch die 100 Punkte geknackt werden. Zu Gast in der ALPHA COOLING-Arena ist dann der EC Peiting. Die Rot-Weißen werden die Hauptrunde definitiv als Vierter beenden, das steht seit Sonntag fest. Der Gegner wird aller Voraussicht nach aus Hannover kommen. Die Hannover Indians haben einen praktisch nicht mehr aufzuholenden Vorsprung in der Tordifferenz, welcher ihnen den fünften Rang im Norden quasi sicher bescheren wird. Karten für das voraussichtliche Indianer-Duell, das erste Spiel findet am 02. März in Memmingen statt, sind online ab Samstag, 22.02. erhältlich. Es finden unter der Woche außerdem zwei Sonderverkäufe in der Eishalle statt, am Dienstag (15-17:30 Uhr) sowie am Freitag (9-11 Uhr). Hier können auch Sitzplatz-Dauerkarten verlängert werden. Saisontickets haben in den Playoffs keine Gültigkeit mehr. Stuttgart Rebels – ECDC Memmingen 1:6 (0:1/0:2/1:3) Tore: 0:1 (16.) Meier (Fominych), 0:2 (32.) Pekr (Svedlund, Lillich, 5-4), 0:3 (40.) Lillich (Svedlund, Pekr, 5-4), 1:3 (46.) Geidl (Fink, Pistilli), 1:4 (48.) Meisinger (Svedlund, Spurgeon), 1:5 (54.) Pfalzer (Spitzner, Spurgeon), 1:6 (58.) Lillich (Pekr, Svedlund) Strafminuten: Stuttgart 8 – Memmingen 2 ECDC Memmingen: Eisenhut (Flott-Kucis) – Peleikis, Kurz; Svedlund, Meisinger; Ettwein, Schirrmacher; Homann, Schmidbauer – Pfalzer, Spurgeon, Spitzner; Lillich, Schubert, Meier; Fominych, Schaefer, Pekr.
Memmingen IndiansDEL2-Lizenzunterlagen eingereicht (OLS) Der ECDC Memmingen hat, wie mehrere andere Teams der Oberligen, den Antrag zur Lizenzprüfung sowie die entsprechende Bürgschaft fristgemäß bei der DEL2 eingereicht. Diese sind notwendig, um im Fall der Fälle überhaupt das Recht auf eine Zulassungsprüfung für die zweithöchste deutsche Spielklasse zu haben. Auch wenn wir einen turbulenten Sommer hinter uns haben, sind seitdem viele positive Entwicklungen, insbesondere eine beachtenswerte Konsolidierung der finanziellen Situation, eingetreten, die uns diesen Schritt überhaupt erst möglich machen. Dabei sind wir uns völlig im Klaren, dass es vor allem an der Infrastruktur der ALPHA COOLING-Arena noch erheblichen Verbesserungsbedarf gibt. Diesbezüglich sind die Gespräche mit der Stadt Memmingen bereits fortgeschritten. Wir bedanken uns außerdem bei Thilo Frommlet, Geschäftsführer unseres Hauptsponsors GEFRO, der uns bei der Hinterlegung der Bürgschaft maßgeblich unterstützt hat. Die Playoffs der Oberligen starten am 02. März. Unser Team geht mit einem Heimspiel in die Achtelfinal-Serie, Gegner sind die Hannover Indians oder die Herford Ice Dragons. Tickets sind ab dem 22.02. online erhältlich. Sonderverkäufe finden am Dienstag (15-17:30 Uhr), sowie am Freitag (9-11 Uhr) statt.
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Buchloe PiratesEin Sieg des puren Willens - ESV Buchloe fährt nach zuletzt zahlreichen Enttäuschungen einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf ein (BYL) „Wir leben noch!“ Das war die kurze aber treffende Aussage von ESV-Interimstrainer Christian Vaitl kurz nach dem lang ersehnten ersten Sieg für die Buchloer Piraten am Sonntag im Abstiegsrunden-Heimspiel gegen den ESC Geretsried. Denn nachdem die ersten drei Partien im Kampf um den Klassenerhalt teils deutlich verloren wurden, gaben die Freibeuter beim 4:3 (3:2, 0:1, 1:0) Sieg an diesem Abend ein echtes, aber hart erarbeitetes Lebenszeichen von sich, womit man sich vor dem letzten Wochenende in der Gruppe auch weiter die Chance auf Platz 2 bewahrt. Zudem konnte man durch der Erfolg nach den letzten harten Wochen aber auch endlich wieder einmal Selbstvertrauen tanken und sich zudem auch für die glatte 0:7 Niederlage vom Freitag bei den Riverrats revanchieren. Dabei hatte es zum Start gar nicht gut ausgesehen, denn der Auftakt ins Rückspiel nach der herben Hinspielpleite von vor zwei Tagen ging aus Buchloer Sicht zunächst gründlich in die Hose. Gerade einmal 15 Sekunden waren schließlich absolviert, da lagen die Gennachstädter schon wieder hinten. Michal Popelka hatte für den Blitzstart der Gäste gesorgt. Doch im Gegensatz zu den letzten Partien stemmten sich die Buchloer nach diesem Nackenschlag und auch noch einigen weiteren in diesem Spiel vehement dagegen. Das sah auch Interimstrainer Vaitl so: „Der Schlüssel heute war die Reaktion unserer Jungs auf diese Rückschläge.“ Und diese Reaktion wurde nach neun Minuten zunächst mit dem Ausgleich durch Alexander Krafczyk belohnt. Auch als Geretsried lediglich drei Minuten später durch Xaver Hochstrasser wieder in Front ging (12.), brachte das die ESV-Truppe nicht so aus dem Konzept, wie das zuletzt zum Teil noch der Fall war. Mit Engagement, Moral und Willen biss man sich zurück und konnte das Spiel noch vor der ersten Pause mit einem Doppelschlag in Überzahl drehen. Erst hatte Michal Petrak zum 2:2 getroffen (17.), ehe in der selben Minute ein wuchtiger Schuss von Andreas Schorer, der an diesem Wochenende nach länger Pause glücklicherweise wieder mit auf dem Eis stand, zur erstmaligen Führung für die Rot-Weißen einschlug (17.). Das Mitteldrittel war danach - ähnlich wie die 20 Minuten zuvor – weiter relativ ausgeglichen. Einige Strafzeiten störten immer wieder den Spielfluss und so brachte auch ein Powerplay nach 23 Minuten den 3:3 Ausgleich durch Luis Huber, der einen Rizzo-Schuss wohl noch minimal aber entscheidend abgefälscht hatte. Geretsried hatte in dieser Phase etwas mehr vom Spiel, doch wiederum kämpften sich die zuletzt arg gebeutelten Hausherren zurück und mussten sich ärgern, dass Andreas Schorer am Pfosten scheiterte (24.) und Alexander Krafczyk mit zwei riesen Chancen gleich doppelt am reaktionsschnellen Gäste-Tormann Dominik Gräubig verzweifelte (28./35.). So blieb es für den Schlussabschnitt spannend, in dem dann Michal Petrak bereits früh mit seinem zweiten Tor an diesem Abend der goldene Siegtreffer gelingen sollte. Aus ganz spitzem Winkel überlistete der schlitzohrige Routinier der Pirates Schlussmann Gräubig zum 4:3 (45.), was die Piraten in der Folge nicht mehr hergeben sollten. Geretsried erhöhte in der Schlussphase zwar nochmals deutlich den Druck, doch die geschlossen agierenden Piraten verteidigten den hauchdünnen Vorsprung mit Leidenschaft und aufopferungsvollem Einsatz über die Zeit. „Die Jungs haben alles reingeschmissen und sich dann dafür belohnt“, zollte Vaitl seinen Schützlingen Respekt. Letztlich war die Erleichterung nach 60 Minuten doch spürbar, da man die Geretsrieder nach zuvor fünf Niederlagen in der Spielzeit endlich erstmalig in die Knie zwingen konnte und auch, weil man sich durch den überlebenswichtigen Sieg rechnerisch weiterhin die Chance auf den vorzeitigen Ligaverbleib erhält. Dazu wären in den abschließenden Gruppenduellen gegen Pfaffenhofen und Kempten aber zwingend zwei Siege nötig und zeitgleich ist man auch Schützenhilfe angewiesen, wenn man den Gang in die Playdowns tatsächlich noch verhindern will.
Erding GladiatorsGladiators erleben Playoff-Höhen und -Tiefen – Serie gegen Landsberg steht 2:2 (BYL) Die Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Erding Gladiators und dem HC Landsberg bietet bislang alles, was das Eishockey-Herz begehrt: Nervenkitzel, dramatische Verlängerungen und herbe Rückschläge. Nach einem mitreißenden 1:0-Sieg in der Overtime am Freitag mussten die Gladiators am Sonntag in Landsberg eine deutliche 2:6-Niederlage hinnehmen. Damit ist die Serie wieder ausgeglichen – Spannung ist vor Spiel 5 am Dienstag in Erding garantiert. Overtime-Krimi bringt Erding in Führung In einem packenden dritten Spiel der Serie lieferten sich beide Teams ein intensives Duell, das von den Torhütern dominiert wurde. Landsberg begann druckvoll und setzte Erding zu Beginn stark unter Druck, doch mit zunehmender Spielzeit fanden die Gladiators besser ins Match. Während der regulären Spielzeit konnten weder die Gastgeber noch die Gäste einen Treffer erzielen – die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Dort übernahm Erding das Kommando und belohnte sich nach 65:28 Minuten: Marco Deubler verwertete einen Pass von Sebastian Busch und ließ die Stadtwerke Erding Arena erbeben. Der 1:0-Sieg bedeutete die 2:1-Führung in der Serie für die Gladiators und stellte einmal mehr die mentale Stärke des Teams unter Beweis. Playoff-Debakel in Landsberg – Erding ohne Chance Das Momentum nach dem Overtime-Sieg konnten die Gladiators am Sonntag allerdings nicht nutzen. Landsberg dominierte von der ersten Minute an das Geschehen, während Erding verkrampft wirkte und keinen Zugriff auf das Spiel bekam. Bereits nach zwanzig Minuten führten die Gastgeber mit 3:0 durch Treffer von Frantisek Wagner (8:01), Mathias Binder (12:17) und Victor Östling (17:27, PP1). Auch im Mittelabschnitt änderte sich das Bild nicht. Landsberg spielte befreit auf und erhöhte durch Jesper Bergsdorf (28:21), Wagner (38:09) und Lars Grözinger (39:50, PP1) auf 6:0. Die höchste Saisonniederlage für die Gladiators war damit besiegelt. Erst im Schlussdrittel konnte Erding etwas Ergebniskosmetik betreiben: Ian Farrell (53:02) und Thomas Matheson (55:37) sorgten für den 6:2-Endstand. Spiel 5 in Erding: Entscheidung über das Momentum Mit dem klaren Sieg hat Landsberg das Momentum nun auf seiner Seite, doch die Gladiators wollen sich vor eigenem Publikum zurückmelden. Am Dienstag um 20:00 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena bietet sich die Chance, in der Serie erneut in Führung zu gehen.
Kempten SharksSharks machen es zweimal spannend - ESC Kempten verliert zuhause in Overtime aber gewinnt beim EC Pfaffenhofen (BYL) Denkbar ungünstig waren die Nachrichten aus dem Krankenlager der Sharks vor dem wichtigen Doppelwochenende gegen Pfaffenhofen. Zu den Langzeitverletzten Nerb und Streif gesellte sich Mitch Limböck, der nach einem geblockten Schuss im Spiel in Geretsried verletzt nicht einsatzfähig war. Mit Kröber, Schirrmacher und Voit kamen gleich drei weitere Spieler dazu die erkrankt ausfielen. Sechs auf einen Streich also, deren Ausfall Kemptens Coach Sven Curmann bestmöglich kompensieren musste. Am Freitag rückte daher Tobias Russler aus der U 20 in die Mannschaft, neben ihm ergänzte am Sonntag noch Markus Walter den Kader, so dass zumindest drei komplette Reihen am Start waren. Die Begegnung am Freitag verlief zunächst auch richtig gut für Kempten, schnell lag man mit 2:0 in Front, gab danach das Spiel unerklärlicherweise aber aus der Hand. Mit vier Treffern am Stück drehten die Gäste die Partie zu ihren Gunsten. Kempten kämpfte sich zurück auf 4:4, und auch die erneute Gästeführung konnte man unmittelbar vor Spielende bei gezogenem Torhüter noch egalisieren. In der Verlängerung musste man dann aber in Unterzahl das 5:6 hinnehmen und sich mit nur einem Punkt begnügen. Dieser könnte bei der aktuell engen Situation in der Tabelle am Ende durchaus Gold wert sein. Nach den ersten drei Spielen steht Kempten mit 7 Punkten an der Spitze, gefolgt von Geretsried mit 6, Pfaffenhofen mit 5 und Buchloe mit 0 Punkten. Statistik Freitag: ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 5:6 n.V. (2:1,0:3,3:1,0:1) Tore: 1:0 Kulhanek (Mische,Kokoska)(4.), 2:0 Topol (Mische,Kokoska)(6.), 2:1 Felsöci (Vrana,Tlacil)(9.), 2:2 Eckl (Wolf,Felsöci)(24.), 2:3 Tlacil (Eckl,Vrana)(36.), 2:4 Felsöci (Eckl,Hätinen)(40.), 3:4 Topol (Rau,Zimmer)(42.), 4:4 Marquardt (Zimmer)(51.), 4:5 Tlacil (Leonhardt,Mössinger)(56.), 5:5 Stauder (Schäffler,Kokoska)(60.), 5:6 Hätinen(Tlacil)(60.). Strafminuten: ESC Kempten: 12 EC Pfaffenhofen: 14 Beste Spieler: ESC Kempten: Tomas Kulhanek EC Pfaffenhofen: Jan Tlacil Zuschauer: 563 Die Begegnung am Sonntag begann mit viel Druck der Hausherren. Kempten war sichtlich die aktuelle Verunsicherung anzusehen. Pfaffenhofen deutlich überlegen mit vielen Torchancen. Einzig Danny Schubert im Tor war es zu verdanken dass nach 20 Minuten das 0:0 auf der Anzeigetafel stand, er musste reihenweise sein ganzes Können aufbieten um sein Team im Spiel zu halten. Doch kurz nach der Pause war auch er machtlos, zweimal konnte er parieren, doch der zweite Nachschuss fand den Weg ins Tor. Ob es dieser Treffer war oder die Pausenansprache von Sven Curmann ist nicht bekannt. Auf jeden Fall stand plötzlich eine gefühlt andere Mannschaft auf dem Eis. Kempten ab da nur noch im Vorwärtsgang. Die einfachen Dinge wurden richtig gemacht. Aggressiver Forecheck, einfacher Spielaufbau und immer wieder die Scheiben aufs Tor bringen. Nun war es die Gasgeber die kaum noch aus dem Drittel kamen. Lohn der Arbeit war der schnelle Ausgleich durch Florian Stauder der einen Abstauber versenkte und die Führung durch Filip Kokoska. Der Ausgleich Pfaffenhofens in Überzahl wurde schnell gekontert, das 2:3 durch Sergei Topol war wunderschön herausgespielt über Kokoska und Kulhanek. Max Miller brachte seine Farben im Schlussabschnitt erstmals mit zwei Toren in Führung, Pfaffenhofen konnte aber, erneut in Überzahl, auf 3:4 verkürzen. Die letzten zwölf Minuten sorgten also nochmals für viel Spannung, Die Hausherren drückten mehr und mehr auf den Ausgleich aber auch die Sharks blieben gefährlich, Pech hatte dann Maximilian Schäffler, sein Schuss blieb auf der Torlinie liegen. Die letzten beiden Spielminuten Kempten dann noch in Unterzahl, doch das Abwehrbollwerk hielt allen Angriffen stand und die wichtigen drei Punkte gingen somit verdient an die Allgäuer. Durch die gleichzeitige Niederlage Geretsrieds in Buchloe konnte der Vorsprung auf die Verfolger wieder ausgebaut werden, und am Freitag kann in der heimischen ABW Arena gegen Geretsried endgültig alles klar gemacht werden. Statistik Sonntag: EC Pfaffenhofen – ESC Kempten 3:4 (0:02:3,1:1) Tore: 1:0 Hätinen (Vrana)(22.), 1:1 Stauder (Schäffler,Kulhanek)(24.), 1:2 Kokoska (Rau,Kulhanek)30. 2:2 Hätinen (Möser)(36.) 2:3 Topol (Kulhanek,Kokoska)(37.) 2:4 Miller (Stauder,Landerer)(43.), 3:4 Felsöci (Hätinen,Eckl)(48.). Strafminuten: EC Pfaffenhofen:8 ESC Kempten: 12 Zuschauer: 230
Königsbrunn verliert in Peißenberg (BYL) Der EHC Königsbrunn verliert mit 2:4 auch das zweite Spiel vom Wochenende gegen die "Miners" des TSV Peißenberg. Damit steht es nun 2:2 in der Serie Best-of-Seven. Königsbrunn musste neben den Langzeitverletzten auf Max Dropmann, Leon Hartl und Julian Becher verzichten, dafür kehrte der gesperrte David Farny in den Kader zurück. Trotzdem konnten beide Teams mit der maximalen Spieleranzahl antreten. Im Königsbrunner Tor stand wie schon am Freitag Stefan Vajs, als Backup saß Dave Blaschta auf der Bank. Beide Teams starteten mit Tempo und Zug zum Tor in die Partie, wie schon in den bisherigen Begegnungen war dann aber spätestens bei den Goalies Stefan Vajs und Korbinian Sertl zunächst Endstation. Schon ab der dritten Spielminute hatte der EHC die Möglichkeit, nach einem Foulspiel gegen Anton Egle in doppelter Überzahl sich ein erstes Mal auf die Anzeigetafel zu bringen. Doch die Miners verteidigten sehr gut, Königsbrunn brachte zu wenige Scheiben aufs Tor und vergab die frühe Chance auf die Führung. Leider hatte sich Egle bei dem rüden Foul schwerer verletzt und konnte zunächst nicht ins Geschehen eingreifen. Beide Teams hatten immer wieder Druckphasen, die Miners dabei aber mit mehr Möglichkeiten. Königsbrunn versuchte es weiter, bei einer weiteren Überzahlsituation war die nächste Chance da, doch Keeper Sertl im Peißenberger Tor entschärfte mit einem sehenswerten Save die Möglichkeit. Die Miners machten es dafür besser, in der 19. Spielminute erzielte Marek Haloda mit einem verdeckten Schuss und in Überzahl das 1:0 für den TSV. Mit der Führung für Peißenberg ging es dann ein erstes Mal in die Kabinen, zuvor kassierte Marc Streicher aber noch eine strittige Spieldauerstrafe und durfte den Rest der Partie von der Tribüne aus ansehen. Nach der ersten Pause war Königsbrunn zunächst fast fünf Minuten in Unterzahl. Erneut spielten es die Miners stark, und erneut war es Marek Haloda, der mit einem platzierten Schuss in der 22. Spielminute Stefan Vajs bezwang. Der hatte wieder keine freie Sicht, es stand nun 2:0 für den TSV. Peißenberg hätte fast noch einen dritten Treffer nachgelegt, doch der Königsbrunner Keeper war auf der Hut und konnte die Situation entschärfen. Peter Brückner wäre beinahe noch ein Shorthander geglückt, aber auch der Peißenberger Keeper war zur Stelle und nicht zu bezwingen. Danach hatte der EHC wieder eine stärkere Phase, Luca Kinzel und Toms Prokopovics freistehend mit zwei Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. Es sprang aber nichts Zählbares heraus. In der 33. Spielminute hatte Königsbrunn erneut eine gute Chance bei einer 3-auf-1 Situation, doch der EHC machte zu wenig daraus, der Abschluss zu harmlos. Peißenberg hatte danach mehr Zugriff aufs Spiel, begünstigt durch Unsicherheiten in der Königsbrunner Defensive. Dafür kehrte der verletzte Egle wieder in die Mannschaft zurück, nachdem er in der Kabine wieder zusammengeflickt wurde, stand er nun mit Vollvisier wieder auf dem Eis. Die Miners hatten in der 37. Spielminute dann die Möglichkeit, bei einem Penalty den Sack endgültig zuzumachen, doch Ryan Murphy scheiterte knapp. Der EHC hatte vor der Pause zwar noch eine Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, doch es blieb beim verdienten 2:0 für die Gastgeber. Nach Wiederanpfiff musste Königsbrunn volles Risiko gehen, doch zunächst setzte es erneut eine Spieldauer für Königsbrunn, dieses Mal für Luca Kinzel. Nach einem Bandencheck musste er vom Eis, der EHC war wieder für fünf Minuten in Unterzahl. Königsbrunn kam durch einen abgefälschten Schuss noch zu einer guten Chance und verteidigte mit Mann und Maus, und verhinderte den dritten Treffer in Unterzahl. Nach Ablauf der Strafe erhöhte Königsbrunn die Schlagzahl, blieb aber zu harmlos, auch in Überzahl konnten danach keine Akzente gesetzt werden. Die Miners nutzten nun den Raum, den sie jetzt hatten und konterten den EHC in der 51. Spielminute eiskalt aus, das 3:0 war schön herausgespielt. In der 54. Spielminute zog Bobby Linke in Überzahl noch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, und ab der 55. Spielminute kassierten die Miners die nächste Strafe, so dass der EHC ohne Goalie mit sechs gegen drei Feldspielern den Ausgleich erzwingen wollte. Das Tor war aber wie vernagelt, und in der 56. Spielminute erzielten dann die Miners das 4:0 in den verwaisten Königsbrunner Kasten. Die Partie war eigentlich schon beim 3:0 gelaufen, doch Coach Bobby Linke zog bei einer weiteren Überzahlsituation erneut den Goalie, dieses Mal mit Erfolg. In doppelter Überzahl verkürzte Toms Prokopovics zunächst auf 4:1 und vermieste dem Miners-Keeper Sertl seinen Shutout, noch in der gleichen Spielminute traf dann auch Peter Brückner in einfacher Überzahl zum 4:2 und sorgte so für den versöhnlicheren Endstand. Am Ende siegen die Miners verdient und gleichen in der Serie aus, es werden also noch mindestens zwei weitere Spiele stattfinden, bis eine Mannschaft vier Siege erringt. Am Dienstag geht es nun in Königsbrunn ab 20 Uhr weiter im Viertelfinale der Play-offs. Königsbrunn blieb heute auch im Powerplay zu harmlos gegen gallige Peißenberger, die den Sieg erzwangen. EHC-Coach Bobby Linke zieht sein Fazit nach der Begegnung: „Wir haben heute nicht unser bestes Spiel abgeliefert. Da haben einige Körner gefehlt, es waren nicht alle fit. Leider haben wir unser Tempo vermissen lassen, die Passqualität war auch schlechter wie am Freitag. Ohne taktische Disziplin hatten wir nur wenige Torchancen und waren teilweise zu schlampig im Spielaufbau. Zwei Spieldauerstrafen zu überstehen war sehr schwer, das hat uns einige Kraft gekostet. Die ersten zwei Tore durch Haloda waren ein Beispiel dafür, wie einfach Powerplay sein kann. Wir hingegen machen das in Überzahl viel zu kompliziert, die Gegner kennen uns inzwischen zu gut. Momentan läuft Vieles gegen uns, Krankheit, Sperren und verletzte Spieler. Das ist unsere Reifeprüfung, die wir jetzt überstehen müssen. Zum Glück hat uns Stefan Vajs immer im Spiel gehalten und wieder mal eine starke Leistung gezeigt, es wird Zeit, wieder das Eishockey zu zeigen, was wir in der Rückrunde gespielt haben und nicht so fehlerbehaftet wie zuletzt. Nun muss jeder Spieler mit anpacken, um die Serie zu schaffen.“ Unabhängig vom Spiel gab es noch einen Vorfall, der ihm sauer aufstieß: „Ich finde es unerhört, wenn Fans einen verletzten Spieler auf dem Eis beschimpfen und ihm dann noch Schauspielerei unterstellen. Das ist in meinen Augen grob unsportlich.“ Tore: 1:0 Haloda (Vogl, Birkner) (19.), 2:0 Haloda (Murphy, Vogl) (22.), 3:0 Engel (Höfler, Ebentheuer) (51.), 4:0 Ondörtoglu (Klein) (56.), 4:1 Prokopovics (Bullnheimer, Reuter) (58.), 4:2 Brückner (Bullnheimer) (58.) Strafminuten: TSV Peißenberg 24 EHC Königsbrunn 12+2 SD Zuschauer: 1427 Eintrittskarten für das kommende Heimspiel am Dienstag können über den Ticketshop auf www.ehc-koenigsbrunn.com oder am Montag von 17-19 Uhr in der ehemaligen Penalty Bar in der Pharmpur EISARENA erworben werden. Dort ist aber nur Barzahlung möglich. Dauerkarteninhaber erhalten den ermäßigten Ticketpreis. Der Verein weist darauf hin, dass es dieses Jahr in der Geschäftsstelle in der Nibelungenstraße keine Tickets gibt.
ERC SonthofenERC fertigt Bad Aibling mit 9:1 ab und hat ersten Matchball (BLL) Mit einem souveränen und zu keiner Zeit gefährdeten Sieg startet Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen ins Playoff-Achtelfinale: Am Ende gewinnt der ERC mit 9:1 (2:0, 4:0, 3:1) gegen den EHC Bad Aibling. Damit geht die Mannschaft von Coach Helmut Wahl und Spielertrainer Vladimir Kames in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 in Führung. Schon am Freitag in Bad Aibling können die Sonthofer den Einzug ins Viertelfinale klar machen. Mann des Abends war Dan Przybyla, der vier Treffer erzielte. Kapitän Marc Sill feierte sein 600. Spiel im Dress des ERC und wurde geehrt. It’s finally Playoff time an der Hindelanger! Die Gastgeber starteten mit dem erfahrenen Fabian Schütze zwischen den Pfosten, und der ERC fing sich gleich in der ersten Minute eine Strafe, als Ondrej Havlicek für zwei Minuten in die Kühlbox wanderte. Die beste Chance zur Führung aber hatten die in Unterzahl agierenden Sonthofer, Bad Aiblings Keeper Rudolf Schmidt wehrte den Angriff in letzter Sekunde ab. In einen geordneten Spielfluss kamen die Sonthofer in der Anfangsphase noch nicht, denn in der 5. Minute musste mit Roman Zwicker der nächste Schwarz-Gelbe auf die Strafbank. Doch auch das zweite Unterzahlspiel überstanden sie schadlos. Als die Sonthofer vollzählig waren, zeigten sie gleich ihren Spielwitz: Auf Vorlage von Aaron Grillinger und einem feinen Zuspiel von Ondrej Havlicek musste Matyas Stransky in der 9. Minute den Puck aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken – 1:0! Der Führungstreffer gab den Gastgebern sichtlich Rückenwind: Allein Dan Przybyla verbuchte zwei beste Einschussmöglichkeiten. Und auch die Gäste kamen mitunter gefährlich vors Gehäuse von Fabian Schütze. Kurz vor der Drittelpause stellte Sonthofens Keeper den knapp 1000 Zuschauern seine ganze Klasse unter Beweis: Bad Aiblings Nicolas Vogel aber scheiterte in der 18. Minute bei einem Penalty. 34 Sekunden vor der Pausensirene durfte Dan Przybyla dann aber doch noch jubeln: Mit Tempo zog der Goalgetter über die rechte Seite vors Tor und ließ dem Gästekeeper mit einem Rückhandschuss nicht den Hauch einer Chance (Assist: Jonas Gotzler, Nicolas Neuber). Im Mittelabschnitt knüpften die Sonthofer dort an, wo sie kurz vor der Pausensirene aufgehört hatten: mit dem nächsten Tor. Auf Vorlage von Denis Adebahr und Roman Zwicker fasste sich Verteidiger Nicolas Neuber von der blauen Linie ein Herz und traf mit einem satten Handgelenkschuss zum 3:0 in den Winkel (23. Minute). Und in der 29. Minute durften die Fans der Schwarz-Gelben abermals jubeln: Wieder war es Dan Pryzybla, der auf Zuspiel von Jochen Hartmann mit seinem zweiten Treffer des Abends das 4:0 markierte. Kurios: Der Tscheche gab sich die Vorlage zu diesem Tor selbst, als er den von der Bande zurückprallenden Puck aufnahm und unter die Latte versenkte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dominierten die Gastgeber das Spielgeschehen und ließen den Gästen wenig Raum zur Entfaltung. Und wenn Bad Aibling ins gegnerische Drittel kam, stand Ruhepol Fabian Schütze im Weg. In der 35. Minute zahlte sich dann endlich auch mal ein Überzahlspiel des ERC aus: Fabian Schütze passte zu Filip Krzak, und der bediente über die linke Angriffsseite Matyas Stransky. Die Nummer 88 zündete den Turbo und verlud Bad Aiblings Keeper zum 5:0. Und das 6:0 sollte nicht lange auf sich warten lassen: Wieder zog Dan Przybyla mit Tempo ins Gästedrittel, wieder brachte er den Puck mit der Rückhand vorbei am Goalie zum 6:0. Damit schnürte der junge Tscheche in der 38. Minute seinen Dreierpack (Assists: Vladimir Kames, Filip Krzak). Genau wie im Mittelabschnitt auch, markierten die Gastgeber im Schlussdrittel früh den nächsten Treffer: In der 43. Minute erhöhte Chad Frost auf Zuspiel von Denis Adebahr und Nicolas Neuber auf 7:0 – nun wurde es deutlich für die Gäste aus dem Landkreis Rosenheim, die der spielerischen und läuferischen Übermacht der Oberallgäuer nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten. Die Jungs in den schwarz-gelben Trikots kombinierten sich vor den Bad Aiblinger Kasten und schraubten das Ergebnis noch weiter nach oben. Das 8:0 fiel dann in der 53. Minute durch Vladimir Kames. In Überzahl bediente Dan Przybyla erst Ondrej Havlicek, der den Puck zu Kames weiterleitete. Der Spielertrainer drosch das Spielgerät in die Maschen. Einer aber hatte noch nicht genug: Dan Przybyla schnappte sich in eigener Unterzahl den Puck, lief allen Bad Aiblingern davon und schob die Scheibe eiskalt an Rudolf Schmidt vorbei zum 9:0. Wenige Sekunden später durften dann auch die Gäste jubeln, als Patrick Fritz das 1:9 schoss und ERC-Keeper Fabian Schütze damit ein Shutout, ein Spiel ohne Gegentreffer, verwehrt blieb. Die Sonthofer sind mit diesem Kantersieg erfolgreich in die Playoffs gestartet und haben nun bereits am Freitag in Bad Aibling die Chance, das Viertelfinal-Ticket zu lösen. Erstes Bully ist um 19.45h.
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Neusser EVEin zäher Beginn der Play Off´s / NEV vs Dinslaken 1b 6-1 (RLW) Nachdem die Regionalliga Play Off´s um einen Punkt verpasst wurden, tritt der NEV nun im Viertelfinale der Landesliga Play Off Runde gegen die 1b der Dinslakener Kobras an. Als Favorit dieser Runde musste der NEV von Anfang an das Heft in die Hand nehmen und tat sich gegen die sehr defensiv eingestellten Gäste schwer. Erst in der elften Minute führte eine schöne Kombination zwischen Vincent Robach und Jordi Cuena Pazos zum 1:0. Doch keine Minute später kamen die Kobras durch eine Unachtsamkeit der Neusser Hintermannschaft zum Ausgleich. Nach der ersten Pause nahm der NEV das Heft fester in die Hand, das Spiel fand praktisch nur im Dinslakener Drittel statt. Doch die finale Vollstreckung klemmte an diesem Abend, die besten Chancen ließ der NEV liegen. Jason Wolf und Mika Horrix erlösten die 170 Zuschauer mit ihren Treffern zum 2:1 und 3:1 innerhalb von 30 Sekunden. Horrix erhöhte kurz vor dem Ende des zweiten Drittels noch auf 4:1. Auch im letzten Abschnitt fand das Spiel fast ausschließlich vor dem Tor der Gäste statt, Leroy Reichel mi Neusser Gehäuse bekam selten Arbeit, dann war er aber auf seinem Posten. Mit einem satten Schuss von der blauen Linie erhöhte Jason Hinz zum 5:1, dann traf noch einmal Jordi Cuena Pazos zum Endstand von 6:1. Am kommenden Freitag steht nun das Rückspiel in Dinslaken an, schafft dort der NEV einen weiteren Sieg, so steht die Mannschaft im Halbfinale. Bei einem Erfolg der Kobras gibt es am nächsten Samstag im Neusser Südpark das entscheidende dritte Spiel.
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Wunstorf LionsUngefährdetes 10:1 gegen den Altonaer SV (RLO) Nach einer zweiwöchigen Pause kreuzten die Lions erneut die Schläger mit dem Altonaer SV. Wurde die Partie vor zwei Wochen erst im letzten Abschnitt, nach zuvor zwei quälenden Dritteln und einem 1:2 Rückstand, mit einen 8:2-Sieg beendet, so traten die Lions im dritten Aufeinandertreffen dieser Saison wieder souveräner auf. Gut entschlossen gingen die Wunstorfer ins Spiel und verlagerten das Spiel sofort ins Verteidigungsdrittel der Gäste. Dennoch dauerte es bis zur 13. Minute, ehe Tim Böttcher mit einem Rückhandschlenzer den Puck zum 1:0 im Gästetor unterbrachte. In der 14. Minute folgte dann durch Daniel Doroshko mit einem Direktschuss das 2:0. Etwas überraschend, nicht mal eine Zeigerumdrehung später, der Anschlusstreffer der Gäste durch P. Wasik. Doch die Wunstorfer ließen sich dadurch nicht schocken und stellten durch Cedric Neske, 26 Sekunden später, den alten Abstand wieder her. Noch im ersten Drittel nutzte Frederik Schultz ein Gewusel vor dem Gästegehäuse gedankenschnell aus und erhöhte auf 4:1. Auch im zweiten Spielabschnitt ging es zunächst Schlag auf Schlag, denn zwischen Tor fünf und sieben der Hausherren lagen nicht einmal 2 Minute. Zunächst netzte Daniel Doroshko, bei eigenem Unterzahlspiel, zum 5:1 ein, ehe dann Maik Gatzka und Frederik Schultz mit ihren Toren auf 7:1 das Ergebnis ausbauten. Das sollte aber nicht alles im zweiten Drittel gewesen sein. Was in eigener Unterzahl geht, funktioniert auch bei eigener Überzahl, denn Daniel Doroshko stellte mit seinem 3 Tor in dieser Begegnung auf 8:1. Dies sollte allerdings der einzige Überzahltreffer für die Hausherren an diesem Abend bleiben, obwohl genug Möglichkeiten vorhanden waren. Fünf Minuten vor der zweiten Pausensirene stellte Kirill Borisov noch auf 9:1. Im Schlussdrittel war es dann zu Ende mit der Torflut. Zwar stellte Frederik Schultz mit einem beherzten Schlagschuss in der 45 Minute das Ergebnis noch auf 10:1, doch sollte die restliche Spielzeit ohne weitere Treffer bleiben. 1:0 (13.) T. Böttcher (C. Neske, J. Hornburg) // 2:0 (14.) D. Doroshko (F. Schultz, M. Wedemeyer) // 2:1 (15.) P. Wasik (C. Zachariassen) // 3:1 (15.) C. Neske ( T. Strasser) // 4:1 (18.) F. Schultz ( A. Schwab, M. Wedemeyer) // 5:1 (25.) D. Doroshko (F. Schultz) // 6:1 (26.) M. Gatzka (J. Hornburg, M. Wedemeyer) // 7:1 (27.) F. Schultz ( M. Gatzka, M. Wedemeyer) // 8:1 (31.) D. Doroshko (F.Schultz, M. Mennecke) // 9:1 (35.) K. Borisov ( M. Gatzka, C. Thieße) // 10:1 (45.) F. Schultz (D. Doroshko), A. Schwab) Strafzeiten: WUN - 16 Min. / ASV - 14 Min.
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FASS BerlinNach OT-Niederlage steht Rang 1 auf der Kippe (RLO) Bei den Chemnitz Crashers unterliegt FASS Berlin in der Overtime mit 3:2 (1:2. 0:0, 1:0, 1:0). Die Entscheidung im Kampf um Rang 1 nach der Hauptrunde ist damit vertagt. FASS musste im Vergleich zur Vorwoche auf Benjamin Hüfner, Justin Polok und Moritz Miguez verzichten. Dafür kehrte Ludwig Wild ins Line-up zurück. Markus Babinsky wurde in die Defense zurückgezogen. Im Tor stand Eric Steffen. Bei den Gastgebern fehlten einige Stammkräfte, was durch fünf Spieler aus dem eigenen DNL-Team ausgeglichen wurde. DAS SPIEL Die Berliner nahmen den Schwung vom Sieg in der Vorwoche mit und dominierten die Anfangsphase. In der 6. Minute tankte sich Nils Herzog auf dem linken Flügel durch und schob die Scheibe im Nachsetzen zum 0:1 über die Linie. Als Daniel Volynec in der 12. Minute eine schöne Kombination zum 0:2 abschloss, wurde es sehr ruhig in der mit über 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern gefüllten Halle. Nicht viel deutete darauf hin, dass FASS damit sein Pulver an diesem Abend schon verschossen hatte. Mit Schwabe war es dann einer der Nachwuchsspieler, der noch im ersten Abschnitt zum 1:2 verkürzte (19.). Im zweiten Drittel hatten die Crashers ein deutliches Chancen-Übergewicht, doch Eric Steffen ließ sich nicht überwinden. Auf der anderen Seite scheiterte Dennis Thielsch nach einem Turnover an dem aufmerksamen Kopp. Wichtig war dann die letzte Minute, als die Berliner noch zwei Strafen zogen und ins Schlussdrittel mitnahmen. Und prompt nutzten die Gastgeber die doppelte Überzahl zum Ausgleichstreffer, als Kießling die Scheibe ins obere linke Eck schlenzte. In der Folge setzte Daniel Volynec zum zweiten Mal einen Schuss an den Pfosten, und einen Abschluss von Tom Fiedler in Überzahl sahen die Rot-weißen hinter der Linie, aber auf der Anzeigetafel tat sich nichts mehr. Auch Chemnitz hatte noch sehr gute Gelegenheiten, doch waren beide Torleute auf der Höhe, so dass ein ausgeglichenes Spiel der Sirene entgegenging lief. Wieder nahm FASS eine Strafzeit mit, und in der Overtime hieß dies vier gegen drei. Chemnitz nutzte dies erneut, diesmal hatte Fischer abgezogen. Unter dem Strich war der Erfolg für die Crashers nicht unverdient, die mit Herz und Leidenschaft ihr Glück erzwungen hatten. AUSBLICK Es bleibt dabei, dass FASS aus den ausstehenden drei Spielen drei Siege holen muss. Morgen haben die Schönheider Wölfe die Gelegenheit, mit einem Sieg gegen Chemnitz die Tabellenspitze zu erobern. Allerdings hat FASS ein Spiel weniger, und in den beiden Heimspielen am kommenden Wochenende gegen die Eisbären Juniors (22.02.25, 19:00 Uhr) und den ES Weißwasser (23.02.25, 16:30 Uhr) können sich die Nordberliner wieder an die Spitze schieben. Zum Abschluss der Hauptrunde (01.03.25, 19:00 Uhr) kommt Tornado Niesky in die Eissporthalle Charlottenburg. In dieser Partie will FASS dann endgültig Rang 1 bestätigen. STATISTIK FASS: Steffen (Hoffmann) – Wild, Falk; Miethke, Preiß; Babinsky, Kruggel – Volynec, Kubail, Braun; Licitis, Fiedler, Jentzsch; Noack, Herzog, Thielsch; Weihrauch, Lendzian. Tore: 0:1 (05:14) Herzog (Noack), 0:2 (11:54) Volynec (Braun, Kubail), 1:2 (18:24) Schwabe; 2:2 (40:34) Kießling PP2; 3:2 (61:05) Fischer PP1. Schiedsrichter: Noeller, Stoß / Heppner, Lindner. Strafen: Chemnitz 10, FASS 12. Zuschauer: 1015. Schüsse: 34-22. Face-off: 13-39.
Luchse LauterbachLuchse holen hart erkämpfte Punkte gegen Niesky (RLO) Die Lauterbacher Luchse haben sich am vergangenen Samstag in einem hart umkämpften Spiel gegen Tornado Niesky durchgesetzt. Noch drei Spiele standen in der Hauptrunde aus, um wertvolle Punkte zu sammeln und sich Platz drei in der Hauptrunde zu sichern. Doch auch dieses Mal mussten die Spieler um Trainer Dieter Reiss alles abrufen, um den Sieg einzufahren. Tornado Niesky reiste mit 11 Feldspielern und zwei Torhütern an, während die Luchse mit einem vollen Kader von 20 Feldspielern und zwei Torhütern aufwarten konnten. Doch aus dieser zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die Vogelsberger zunächst keinen Vorteil ziehen. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres und schnelles Spiel. Im Gegensatz zu den letzten Spielen waren es die Lauterbacher, die den ersten Treffer erzielten. Luis Flemming brachte die Luchse in der 7. Spielminute mit 1:0 in Führung. Er wurde von Emre Yamak freigespielt, der erneut als Förderlizenzspieler von der EG Diez-Limburg zur Verfügung stand. Nur drei Minuten später legten die Hausherren nach: Martins Sulcs erhöhte auf 2:0, erneut mit Yamak als Vorlagengeber. Doch die Tornados ließen sich davon nicht beeindrucken. In der 10. Minute nutzte Ladusch einen Fehler im Aufbauspiel der Luchse und verkürzte auf 2:1, was auch der Pausenstand blieb. Im zweiten Drittel nahm die Intensität des Spiels weiter zu. Beide Mannschaften spielten schneller, aber auch härter. Insgesamt wurden 22 Strafminuten ausgesprochen, davon allein 20 in diesem Drittel. Die Luchse nutzten eine ihrer Überzahlsituationen in der 25. Minute konsequent aus: Paul Kranz stellte mit seinem Treffer auf 3:1. Doch die Antwort von Niesky folgte prompt. Kube erzielte kurz darauf den erneuten Anschlusstreffer zum 3:2. Die Torhüter beider Teams, Dirksen und Morawitz, präsentierten sich in bestechender Form und verhinderten weitere Treffer, sodass es mit diesem knappen Spielstand in die zweite Pause ging. Im letzten Spielabschnitt präsentierten sich die Luchse in einer anderen Verfassung. Sie kamen mit frischer Energie aus der Kabine und nutzten ihre Chancen nun effektiver. Martins Sulcs, Mika Junker, Julius Kranz und Dave König trugen sich in die Torschützenliste ein und sorgten für einen letztendlich klaren 7:2-Endstand. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit kämpften die Tornados verbissen bis zum Schluss um jede Scheibe und gaben sich nie auf. Am Ende war der Sieg für die Lauterbacher Luchse verdient, wenn auch das Endergebnis nicht ganz den umkämpften Spielverlauf widerspiegelt. Für die Lauterbacher Luchse steht nun ein echtes Top-Spiel an. Am kommenden Samstag, den 22.02., treffen sie um 19 Uhr auf heimischem Eis auf den Tabellenzweiten der Regionalliga Ost, die Schönheider Wölfe. Ein spannendes Duell ist garantiert!
Tornados erneut mit guter Leistung - aber ohne Happy End (RLO) Für die Nieskyer Tornados ging es einen Tag nach dem Valentinstag, dem 15.02.2025 bei romantischem Winterwetter nach Hessen zu den Luchsen aus Lauterbach. Die letzten Spiele zeigten sich die Tornados deutlich verbessert, wenn auch nicht immer die erhofften Ergebnisse kamen. Personell war es diesmal jedoch äußerst bedenklich. Durch Krankheit und Arbeit konnte Trainer Jens Schwabe nur 11 Feldspieler aufbieten, vor dem Routinier Lars Morawitz im Tor. Die Luchse begannen mit viel Tempo. Ihre Bank war lang und es war klar, dass sie direkt zeigen wollten, wer Herr im heimischen Käfig ist. Niesky wollte die Räume eng halten und es den Luchsen schwer machen. In der 6. Minute gingen die Hausherren in Führung, als Flemming den dritten Nachschuss verwandeln konnte. Das zweite Tor für Lauterbach erzielte Sulcs in der 9. Spielminute, als er freistehend am langen Eck bedient wurde. Doch die Tornados hielten gut dagegen und viele klare Chancen erspielten sich die Luchse nicht. In der 11. Minute belohnte sich Niesky durch den Anschlusstreffer zum 2:1, als Luca Ladusch die Scheibe anfangen konnte und im Alleingang traf. Die aufopferungsvoll kämpfenden Tornados hielten in der Folge das Spiel bis zur Drittelsirene offen. Der Mittelabschnitt zeigte zunehmend eine gewisse Härte in der Partie. In Überzahl konnte Lauterbach dann auf 3:1 davonziehen. Torschütze war P. Kranz in der 26. Minute. Doch auch dieses Mal hatten die Tornados eine Antwort parat. David Kube ging tief und brachte die Scheibe hart aufs Tor, wo sie irgendwie dem Torhüter der Luchse durch die Hosenträger rutschte. Der schmale Kader tat alles dafür, so gut es geht, dem Druck standzuhalten. Lars Morawitz war dafür der nötige Rückhalt. Es blieb bis zur zweiten Pause beim 3:2. Im letzten Drittel nahmen sich die Mannen aus der Oberlausitz nochmal vor, die Partie bis zum Ende offen zu gestalten. Doch leider ließen die Kräfte und die Konzentration nach. Die Beine wurden schwer und die Folge waren Fehler. Lauterbach wusste dies eiskalt auszunutzen. Sie konnten ihr Spiel durchziehen und am Ende mit 7:2 gewinnen. Es war ein verdienter Sieg, auch wenn die Tornados sich 40 Minuten mit allem, was sie hatten, dagegenstemmten. Insbesondere Luca Ladusch und Lars Morawitz ragten mit ihrem Einsatz heraus. Doch trotzdem ging es ohne Punkte auf die lange Heimfahrt. Am Abend gab es auch ein Eishockeyspiel der Tornado Reserve im heimischen Eisstadion in Niesky. Zu Gast waren die Freitaler Pinguine. Diese Partie konnte die Reserve klar mit 10:2 gewinnen.
Schönheider WölfeSchönheide feiert Derbysieg gegen Chemnitz (RLO) Am heutigen Sonntagabend triumphierten die Schönheider Wölfe im heimischen Wolfsbau vor 938 begeisterten Zuschauern in einem packenden Derby gegen die Chemnitz Crashers mit 3:1 (1:0, 0:0, 2:1). Mit diesem Erfolg sicherten sich die Wölfe nicht nur den prestigeträchtigen Derbysieg, sondern auch mindestens den zweiten Tabellenplatz in der Hauptrunde der Regionalliga Ost, was ihnen das Heimrecht für das anstehende Playoff-Halbfinale beschert. Von der ersten Minute an war die Spannung im Wolfsbau greifbar, als sich die beiden Erzrivalen gegenüberstanden. Die Wölfe wollten unbedingt die letzten Punkte vor heimischer Kulisse sichern, während die Chemnitzer Crashers ebenfalls hochmotiviert in die Partie gingen. Beide Teams lieferten sich ein intensives Spiel, geprägt von hohem Tempo, harten Zweikämpfen und einer defensiv guten Leistung auf beiden Seiten. Die Wölfe hatten zu Beginn des ersten Drittels allerdings noch Probleme, sich an das hohe Spieltempo der Crashers anzupassen, was jedoch mit zunehmender Spielzeit besser wurde und die Hausherren in der Folge auch die größeren Torchancen für sich verbuchen konnten. Doch es dauerte bis zur 18. Minute, ehe der Wolfsbau erstmals jubeln durfte. Florian Heinz nutzte einen feinen Spielzug über Ricco Warkus und Kevin Piehler und brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel boten sich beide Mannschaften weiterhin ein intensives Duell, das jedoch keine Tore brachte. Die Wölfe hatten zwar mehr Spielanteile und erarbeiteten sich einige hochkarätige Chancen, scheiterten jedoch entweder an der gut organisierten Abwehr der Crashers oder am gut aufgelegten Kevin Kopp im Chemnitzer Gehäuse. Pech hatten die Wölfe in der 26. Spielminute, als ein regulärer Treffer von Lukas Lenk wegen angeblichen Spielschuhspiels keine Anerkennung fand. Aber auch die Crashers blieben gefährlich und versuchten immer wieder, mit schnellen Kontern Nadelstiche zu setzen, doch die Defensive der Wölfe um Goalie Niko Stark stand sicher. So ging es torlos in die letzte Pause. Das letzte Drittel versprach Hochspannung und die Fans sollten nicht enttäuscht werden. In der 52. Minute gelang den Chemnitzern schließlich der Ausgleich. Leon Zyla traf zum 1:1 und brachte sein Team zurück ins Spiel. Doch die Wölfe zeigten sich unbeeindruckt und antworteten nur drei Minuten später in Überzahl. Yannek Seidel erzielte in der 55. Minute das vielumjubelte 2:1 und brachte Schönheide erneut in Führung. Der Wolfsbau tobte und die Wölfe spürten, dass der Derbysieg greifbar nah war. In den letzten Minuten des Spiels warfen die Chemnitz Crashers alles nach vorne, um erneut den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Wölfe verteidigten leidenschaftlich und ließen nur wenige Chancen zu. Schließlich sorgte Lukas Lenk 34 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Er traf ins leere Tor, nachdem die Chemnitzer ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten und stellte so den 3:1-Endstand her. Mit diesem wichtigen Sieg im letzten Heimspiel der Hauptrunde haben sich die Schönheider Wölfe eine hervorragende Ausgangsposition für das bevorstehende Playoff-Halbfinale erarbeitet. Sie stehen nun mit mindestens Platz zwei fest und haben sich damit das Heimrecht gesichert. Bevor jedoch die "Best-of-five"-Serie beginnt, müssen die Wölfe noch zwei Auswärtsspiele bestreiten. Am 22. Februar 2025 geht es zuerst nach Lauterbach, ehe am 2. März 2025 das letzte Hauptrundenspiel in Dresden ansteht. Das erste Halbfinalspiel wird am Samstag, dem 8. März 2025, um 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau stattfinden. Der Gegner steht noch nicht fest, da die Lauterbacher Luchse und die Chemnitz Crashers um den dritten Tabellenplatz kämpfen. Das Spiel wurde freundlichst präsentiert von der GREEN HealthService gGmbH aus Falkenstein. Vielen herzlichen Dank! Die Stimmen zum Spiel gab es wie gewohnt auf der anschließenden Pressekonferenz welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/vYF6twFYhsE zu sehen ist.
Blues gewinnen bei den Bucks ohne Probleme (LLB) Sie waren Favorit und sie ließen auch nichts anbrennen. Die OSC Berlin Mighty Bucks unterlagen dem EHC Berlin Blues mit 5:11 (1:4/2:5/2:2) und damit bleiben die Blues auch nach sieben Spielen ungeschlagen. Die Blues waren hier klarer Favorit, hatten sie doch alle sechs bestrittenen Spiele gewonnen. Bei den Bucks musste schon alles passen, um die Blues ärgern zu können. Während die Bucks 12 Feldspieler aufbieten konnten, waren es bei den Blues ein kompletter Block mehr. Im Tor starteten bei den Bucks Sebastian Grunwald und bei den Blues Lenny Sturm. Ganze 47 Sekunden waren gespielt, da führte der Favorit auch schon 0:2. Kevin Haucke traf nach 34 Sekunden und Phil Hallmann erhöhte 13 Sekunden später auf 0:2. Die Blues stürmten weiter und konnten nach vier Minuten durch Rick Giermann auf 0:3 erhöhen. Zwar hatten die Bucks im Anschluss auch erste Chancen, nach 10 Minuten klingelte es aber wieder bei den Gastgebern. In Überzahl landete ein Schuss von Dustin Tinius im Tor und es stand 0:4. Auch die Bucks konnten noch jubeln, Alexander Schulz verwandelte drei Minuten vor der einen Konter zum 1:4 -Pausenstand. Die Blues blieben überlegen und nach 25 Minuten konnte Felix Mattschull den 5. Treffer der Gäste erzielen. Mathias Hahn konnte zwei Minuten später das 2:5 erzielen, dann kam es für die Bucks knüppeldick. Felix Mattschull erzielte innerhalb von elf Sekunden zwei Tore (beide 28.) und Steven Haucke konnte wenige Sekunden später auf 2:8 erhöhen. Nun wechselten die Bucks den Torhüter, Claus Kraft übernahm nun. Und er sah wie Mathias Hahn in Unterzahl den 3. Treffer der Bucks erzielen konnte (36.). 24 Sekunden später sorgte Kevin Faust mit einem Powerplaytreffer für den 3:9-Pausenstand Im letzten Drittel konnten die Bucks mehr mitspielen, sie kassierten aber nach 48 Minuten den 10. Treffer, Phil Hallmann sorgte für Freude bei seinem Team. Auch die Bucks konnten in diesem Drittel jubeln, Sergei Terekhov traf in der 55. Minute in Überzahl zum 4:10. 90 Sekunden vor dem Ende wurde es noch etwas freundlicher, denn Mathias Hahn traf zum 5:10. Den letzten Treffer des Spiels erzielten die Blues, Nicolas Steinbrunner traf zum 5:11-Endstand. Die Blues waren für die Bucks einfach zu stark und wenn dann auch noch die Anfangsphase verschlafen wird, ist es schwer erfolgreich zu sein. Die Blues bleiben weiter ungeschlagen und unterstrichen damit, dass sie zu den Favoriten um den Titel gehören. Es war aber leider auch Phasenweise ein sehr unruhiges Spiel, was völlig unnötig war. Schiedsrichter: D. Barz, F. Gläser Strafen: Bucks 14 (6/6/2), Blues 16 (2/8/6) Tore: 0:1 (00:34) K. Haucke (S. Haucke, L. Sturm); 0:2 (00:47) P. Hallmann (R. Giermann); 0:3 (03:55) R. Giermann; 0:4 (09:39) D. Tinius (S. Haucke, K. Haucke) PP1; 1:4 (16:39) A. Schulz (R. Richter); 1:5 (24:49) D. Tinius (K. Haucke, S. Haucke); 2:5 (26:21) M. Hahn (L. Werner, S. Terekhov); 2:6 (28:37) F. Mattschull (D. Tinius); 2:7 (28:48) F. Mattschull (K. Haucke, S. Haucke); 2:8 (29:10) S. Haucke (A. Weise, F. Mattschull) 3:8 (35:42) M. Hahn SH1; 3:9 (36:06) K. Faust PP1; 3:10 (47:38) P. Hallmann (K. Haucke, S. Haucke); 4:10 (54:43) S. Terekhov (G. Jablukov) PP1; 5:10 (58:30) M. Hahn (E. Gwost); 5:11 (59:18) N. Steinbrunner
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EC BergkamenBergkamen beschließt Saison mit zwei Niederlagen in Budapest (DFEL) So wie die Spielzeit 2024/25 der Fraueneishockey-Bundesliga DFEL für den EC Bergkamen begonnen hatte, so endete sie auch: Mit null eigenen Toren und sieben Gegentreffern gegen HK Budapest. Im Spiel am Vortag gelang hingegen ein Ergebnis, welches auch die bessere Leistung widerspiegelte. Auch am Samstag übernahmen die Ungarinnen schnell die Initiative und dominierten die Partie. Nach gut sechs Minuten die erste Unterzahl für den ECB, doch weder aus ihrer Dominanz noch dem Powerplay konnten die Gastgeberinnen etwas machen. Bis zur ersten gefährlichen Aktion der Bären sollte es knapp zehn Minuten dauern, gefolgt von einer weiteren eine gute Minute später. Die bislang beste Chance für Budapest in der 13. Minute für Dalma Gergely allein vor Sarah Semp, die parierte. In ihrer nächsten Überzahl brachten die Gastgeberinnen dann doch den ersten Treffer in die Bücher. Nachdem Madeline Leidt das Tor umfahren hatte, musste sie nur die vor dem Tor zu frei stehende Une Bjelland Strandborg bedienen, die per One-Timer verwandelte. Budapest zog Strafen und hatte in Unterzahl eine Konterchance, die Semp noch vereiteln konnte. Zwei Großchancen hatte der ECB bei 26-sekündiger doppelter Überzahl, viel hatte zum Ausgleich nicht gefehlt. Budapest blieb auch im Mittelabschnitt bestimmend, doch in einer der Drucksituationen schlich sich Alena Hahn davon, nahm Zoe Wintgens Pass auf und tunnelte per Rückhand zum 1:1. Die Hausherrinnen steigerten ihre Intensität, der ECB hielt dagegen. In der 34. Minute prüfte Zoe Wintgen Carlotta Regine. Ihren zweiten Scorerpunkt des Spiels erzielte drei Minuten später Goldhelmträgerin Leidt, diesmal als Torschützin. Wieder stand mit ihr eine Budapesterin einen Moment zu unbewacht und konnte nach sehenswerten Zuspielen von Adel Marton und Reka Dabasi einschieben. Anderthalb Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, als es vor Budapests Tor durch Nachsetzen von Leonie Maßner gefährlich wurde. Doch kurz darauf die erste Unterzahl für den ECB seit dem zwischenzeitlichen 1:0, und die Gastgeberinnen ließen sich nach nur wenigen Sekunden nicht bitten, als Fruzsina Mayer den Puck mit einem Schlagschuss an allen vorbei ins Tor zum 3:1 beförderte. Budapest hielt den Druck aufrecht und hatte weitaus mehr vom Spiel, doch immer wieder konnte der ECB zumindest Akzente setzen. Wieder war es aber das nächste Powerplay und das nächste Tor für Leidt (54.). Vier Minuten vor Ende eine Riesenchance für Leonie Maßner, die auf die Reise geschickt wurde und beinahe verwandelte. Gleich im Gegenzug machte es Hayley Williams allein vor Semp besser und erhöhte auf 5:1 (57.). Die Hausherrinnen blieben gefährlich, Strafen auf beiden Seiten änderten nichts mehr am Endstand. Es dauerte nur eine Minute am Sonntag, ehe Budapest gefährlich vors Bergkamener Tor kam, in dem Jennifer Klömpges stand. Auch auf der anderen Seite war mit Zsofia Toth eine andere Keeperin im Einsatz. Knapp drei Minuten vergingen bis zur ersten Strafe, Unterzahl für den ECB. Die Null hielt, aber nur bis zur 9. Minute, als Madeline Leidt einen Bergkamener Wechsel ausnutzte und die Defensive im Alleingang überwand. Auch die zweite Strafe des Spiels nahm Bergkamen. Michelle Lübbert gelang die Eroberung der Scheibe im gegnerischen Drittel, und sie hatte eine Chance, einige Zeit später setzte Budapest sich beim ECB fest, und Reka Dabasi beförderte das Hartgummi aus spitzem Winkel ins Netz (13.) Nach dem Seitenwechsel erzwangen die Deutschen ein Powerplay, doch ein Tor konnte nicht erzielt werden. Budapest machte es da in Unterzahl besser. Torschützin Lindsey Donovan nutzte ihren Freiraum vor dem Tor und brauchte bloß mit der Rückhand einzutippen (26.). Und die Gastgeberinnen bestimmten nicht nur weiter das Spiel, sie blieben konsequent. 4:0 stand es in der 33. Minute, nach Problemen der ECB-Defensive mit der Zuordnung. Budapest wechselte im Gehäuse von Toth auf Carlotta Regine. Zwei Minuten später eine weitere Situation, in der die Abwehr nicht genug an den Gegenspielerinnen dran war. Jennifer Klömpges war im Tor verblieben und hielt, wie auch kurz darauf eine gefährliche Situation und den daraus resultierenden Rebound. Kurz vor der zweiten Pausensirene noch eine gute Gelegenheit für den ECB, dennoch ging es mit 4:0 in die zweite reguläre Unterbrechung. Eine Topchance hatte Alena Hahn nach Pass von Zoe Wintgen nach fünf gespielten Drittelminuten allein vor Regine, doch diese konnte noch mit dem Schoner abwehren. Stattdessen das 5:0 von Fruzsina Mayer von der blauen Linie durch Klömpges‘ Schoner hindurch (46.). Kurzen Prozess machte Budapest wenige Sekunden nach seiner Überzahl, einmal mehr spielte eine Spielerin ums Tor und passte von hinten auf die Torschützin, in diesem Fall Hayley Williams (54.). Für einen aus den Bergkamener Heimspielen vertrauten Schlussstand sorgten Strandborg und Kiss-Simon, die unbedrängt ihren One-Timer ins freie Tor zum 7:0 tippen konnte (59.). Nicht nur aufgrund des Schussverhältnisses von 47:20 und der größeren Gefahr vor dem Tor ein verdienter Sieg für Budapest. Da Memmingen sein Samstagsspiel gewonnen hatte, verbleiben die Ungarinnen auf dem zweiten Tabellenplatz und treffen in den Playoffs auf die Berlinerinnen, welche den ERC Ingolstadt Frauen bereits am Samstag die letzten Playoff-Hoffnungen raubten. Meister Memmingen muss sich im zweiten Halbfinale mit den Mad Dogs Mannheim auseinandersetzen. Der EC Bergkamen hingegen muss zuschauen. Auf den ersten Blick sind ein Punkt, 18 Tore und 99 Gegentore nach 20 Spielen keine berauschende Bilanz. Ein Blick auf den Verlauf der Saison zeigt aber nicht nur teils knappere Ergebnisse als an diesem Wochenende, auch in der Art und Weise, wie das junge Team um Trainer Marvin Wintgen auftritt, hat sich einiges getan. Es dürfte bekannt sein, was zu tun ist, aber auch wo man auf dem richtigen Weg ist. Mit dem letzten Spiel der Saison bedankt sich der ECB bei allen Sponsoren, Partnern, Unterstützerinnen und Unterstützern und Fans für den Support und freut sich auf ein Wiedersehen in der nächsten Spielzeit 2025/26. 15.02.2025 HK Budapest – EC Bergkamen 5:1 (1:0, 1:1, 3:0) Tore: 1:0 (15:23) PP1 # 19 Une Bjelland Strandborg (# 17 Madeline Leidt) 1:1 (29:05) # 22 Alena Hahn (# 17 Zoe Wintgen) 2:1 (36:31) # 17 Madeline Leidt (# 15 Reka Dabasi) 3:1 (42:09) PP1 # 71 Fruzsina Mayer (# 14 Franciska Kiss-Simon, # 91 Boglarka Koncz) 4:1 (53:56) PP1 # 3 Hayley Williams (# 17 Madeline Leidt, # 16 Lindsey Donovan) 5:1 (56:09) # 3 Hayley Williams (# 91 Boglarka Koncz, # 15 Reka Dabasi) Strafminuten: Budapest 6, Bergkamen 12 16.02.2025 HK Budapest – EC Bergkamen 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) Tore: 1:0 (08:07) # 17 Madeline Leidt (# 15 Reka Dabasi, # 3 Hayley Williams) 2:0 (12:27) PP1 # 15 Reka Dabasi (# 19 Une Bjelland Strandborg, # 16 Lindsey Donovan) 3:0 (25:01) SH1 # 16 Lindsey Donovan (# 15 Reka Dabasi, # 19 Une Bjelland Strandborg) 4:0 (32:19) # 17 Madeline Leidt (# Dalma Gergely, # 3 Hayley Williams) 5:0 (45:56) #71 Fruzsina Mayer (# 14 Franciska Kiss-Simon) 6:0 (53:22) PP1 # 3 Hayley Williams (# 17 Madeline Leidt, # 15 Reka Dabasi) 7:0 (58:16) # 14 Franciska Kiss-Simon (# 19 Une Bjelland Strandborg, # 15 Reka Dabasi) Strafminuten: Budapest 4, Bergkamen 6
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