IHP NachrichtenDonnerstag 3.April 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag, Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären starten erfolgreich ins Halbfinale (DEL) Die Eisbären Berlin sind mit einem Sieg ins Playoff-Halbfinale gestartet. Die Berliner bezwangen die Adler Mannheim am Dienstagabend in der Uber Arena mit 3:1. Die Eisbären führen somit in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale mit 1:0. Im Startdrittel fokussierten sich beide Mannschaften zunächst auf die Defensive. So kam es zu wenigen klaren Torchancen und Highlights. Zu Beginn des Mittelabschnitts erzielte Liam Kirk (22.) dann die Berliner Führung. In der Folge blieb es eine intensive Partie, in der die Gastgeber weiterhin konsequent verteidigten. Jeder Zentimeter auf dem Eis war umkämpft und hochkarätige Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Im Schlussdrittel baute Ty Ronning (45.) die Eisbären-Führung zunächst weiter aus. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Wenige Minuten vor Spielende verkürzten die Adler dann aber im Powerplay durch Marc Michaelis (57./PP1, EA). In der Folge warfen die Gäste alles nach vorne. Frederik Tiffels (60./EN) traf dann ins leere Mannheimer Tor zum 3:1-Endstand. Partie zwei dieser Halbfinalserie findet am Freitag, den 4. April um 19:00 Uhr in Mannheim statt. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Es war der erwartet harte Kampf zweier guter Teams. Wir wussten, dass es auf die kleinen Details ankommen wird. Die Haltung meiner Mannschaft hat mir gefallen. Während der gesamten Partie waren meine Spieler ruhig und gefasst. Wenn Mannheim Druck aufgebaut hat, hatten wir die nötigen Antworten parat. Wir freuen uns kurz über den Sieg. Es war aber nur ein Spiel. Ich erwarte eine umkämpfte und enge Serie.“ Frederik Tiffels (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir haben kontrolliert begonnen und so gut ins Spiel gefunden. Wir haben dann über die gesamten 60 Minuten eine gute Partie abgeliefert. Am Ende haben wir leider noch den Gegentreffer kassiert. Wir haben die Mannheimer heute gut von unserem Tor weggehalten, einfach gespielt und viel Zeit in der gegnerischen Zone verbracht.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Hildebrand (Vieillard) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Smith; Galipeau, Mik; Panocha – Tiffels, Pföderl, Ronning; Kirk, Fontaine, Veilleux; Noebels (A), Boychuk (A), Bergmann; Leden, Wiederer, Hördler – Trainer: Serge Aubin Adler Mannheim: Tiefensee (Gravel) – Kälble, Fohrler; Cicek, Gawanke; Jokipakka, Gilmour; Pilu – Hännikäinen, Esposito, Reichel, Bennett, Michaelis, Plachta; Kühnhackl, Loibl, Szwarz; Heim, MacInnis, Proske – Trainer: Dallas Eakins Tore 1:0 – 21:07 – Kirk (Veilleux, Fontaine) – EQ 2:0 – 44:37 – Ronning (Tiffels, Pföderl) – EQ 2:1 – 56:52 – Michaelis (Szwarz, Plachta) – PP1, EA 3:1 – 59:38 – Tiffels (Pföderl) – EN Strafen Eisbären Berlin: 4 (0, 0, 4) Minuten– Adler Mannheim: 6 (2, 0, 4) Minuten Schiedsrichter Martin Frano, Christopher Schadewaldt (Maksim Cepik, Tobias Schwenk) Zuschauer 13.522
Neuer Performance-Coach für die Löwen. (DEL) Mit Dr. Johan Merbah verpflichten die Löwen Frankfurt einen ausgewiesenen Fachmann für den Bereich Athletik und Fitness. Der gebürtige Franzose promovierte an der University of Toulon im Fachbereich Biomechanik. Er ist somit ein Experte was das Zusammenspiel zwischen Muskeln, Sehnen, Bändern und dem Nervensystem angeht und kann durch sein Wissen auch auf jeden Spieler sehr individuell eingehen. In der kommenden Saison wird sich Johan vor allem um das Athletiktraining kümmern, sowie in Absprache mit Ärzten, Physios und Trainern dafür sorgen, dass jeder Spieler in der bestmöglichen Verfassung ist. Johan: Es war für mich eine einfache Entscheidung nach Frankfurt zu kommen. Ich war begeistert von dem Projekt, von dem mir Jan Barta erzählt hat. Zusätzlich habe ich von ehemaligen Spielern, wie Nils Liesegang, Bastian Kucis oder Alexej Dmitriev nur Positives über den Club gehört. Ich bin sehr enthusiastisch und glücklich hier zu sein. Jan: Johan bringt umfassendes Wissen und maximalen Ehrgeiz mit, um unsere Spieler so zu pushen, dass sie ihr individuelles Potenzial ausschöpfen können. Dadurch werden wir auch als Team besser, insbesondere wenn es darum geht, über die Saison temporeiches und mitreißendes Eishockey zu spielen. Wir sind überzeugt, dass Johan eine große Bereicherung für die Entwicklung der Löwen ist.
Heiko Vogler wird neuer Co-Trainer der Grizzlys (DEL) Die Grizzlys Wolfsburg nehmen vor der Saison 2025-2026 einen Wechsel auf der Position des Co-Trainers vor. Für Todd Miller, dessen Vertrag ausgelaufen ist, wird Heiko Vogler (41) neu an der Seite von Headcoach Mike Stewart sowie Assistenztrainer Gary Shuchuk stehen. Heiko Vogler war seit 2022 und bis zuletzt Cheftrainer sowie sportlicher Leiter des EV Landshut aus der DEL2. Zuvor war der gebürtige Heilbronner bei den Augsburger Panthern als Development Coach sowie Trainer der U20 tätig. Bei den Niedersachsen wird Vogler einen Einjahresvertrag erhalten. Die Grizzlys Wolfsburg bedanken sich herzlich bei ihrem bisherigen Co-Trainer Todd Miller für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute. „Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance bekomme, ein Teil der Grizzlys sein zu dürfen. Ich kenne Mike aus unserer Augsburger Zeit und weiß, an wessen Seite ich trete. Die Grizzlys sind eine Top-Organisation in der PENNY DEL. Meine Motivation ist riesig, meine bisherigen Erfahrungen als Trainer einfließen zu lassen und hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen zu dürfen“, erklärt Heiko Vogler. „Mein großer Dank geht an die Organisation des EV Landshut für unsere gemeinsame Zeit. Speziell hervorheben möchte ich dabei Ralf Hantschke und den gesamten Vorstand, die mir als jungem Trainer die Chance gegeben und mir viel Vertrauen geschenkt haben. Gemeinsam mit dem EVL haben wir viele Erfolge gefeiert, standen unter anderem dreimal im Playoff-Viertelfinale. Für diese Zeit bin ich allen Beteiligten sehr dankbar“, ergänzt der neue Co-Trainer der Grizzlys. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Heiko, der durch seine Expertise ein wichtiger Teil unseres Trainerteams werden wird. Es hat beim EV Landshut hervorragende Arbeit geleistet und die Mannschaft kontinuierlich zu einem Playoff-Team weiterentwickelt. Unsere Motivation ist riesig, eine Grizzlys-Mannschaft zu formen, die in der kommenden Saison erfolgreiches und attraktives Eishockey spielen wird. Gleichzeitig möchte ich mich im Namen des gesamten Trainerteams bei „Millsy“ für sein großes Engagement und unsere gemeinsame Zeit herzlich bedanken. Ich wünsche ihm für seine berufliche und private Zukunft nur das Beste“, betont Grizzlys-Headcoach Mike Stewart.
Eispiraten CrimmitschauHinter den Kulissen: Die Saisonnachbereitung bei den Eispiraten - Norman Markert über Ausrüstungsrückgaben, Inventur und die Ruhe im Sahnpark (DEL2) Mit einem 4:0-Heimsieg über die Eisbären Regensburg beendeten die Eispiraten Crimmitschau am 23. März 2025 ihre DEL2-Saison im siebten Playdown-Spiel. Nachdem sich zunächst Erleichterung breit machte und in der vergangenen Woche auch die letzten Events für das Team anstanden, gibt es derweil immer noch genügend Nachbereitungen zu tätigen. Was passiert eigentlich nach dem Ende einer Saison? Wir haben uns mit Eispiraten-Mannschaftsleiter Norman Markert unterhalten. „Ich bin froh, dass wir die Saison mit einem guten Ausgang beenden und eine noch nervenaufreibendere zweite Runde in den Playdowns vermeiden konnten“, erklärt Markert, der als Mannschaftsleiter während einer Saison durchaus auch seine Belastungsgrenzen geht und vor allem viel zu wenig Schlaf abbekommt. „Besonders die letzten Monate waren sehr anstrengend. Eigentlich hat man, mit Ausnahme der Länderspielpause, nie richtig frei. Man muss von Anfang August bis zum Saisonende immer Vollgas geben und bereit sein“. So laufen während der Trainingstage mindestens vier Waschmaschinen auf Hochtouren, während der Spieltage mindestens sechs. Dazu kommen unter anderem auch das Schlittschuhschleifen sowie das Vor- und Nachbereiten der Trainingseinheiten und der Spiele. Norman Markert begleitet seit nunmehr zwei Jahren das Amt des Mannschaftsleiters und trat, nach dem Weggang von Klaus Schietzold, in große Fußstapfen. „Es ist genau der Job, den ich mir vorgestellt habe. Trotz aller Anstrengung macht der Kabinenalltag sehr viel Spaß. Auch wenn wir zuletzt in den Playdowns ranmussten, machte sich nie eine negative Stimmung breit. Es war immer schön, in die Kabine zu kommen, mit den Spielern zu quatschen und Spaß miteinander zu haben“, sagt der 38-Jährige, der zuvor über viele Jahre in der Lagerlogistik tätig war. Im Kunsteisstadion Crimmitschau kehrte nun aber Ruhe ein. Die ersten Spieler verließen bereits nach dem „Come Together“ am Sonntag die Stadt und fuhren nachhause. Andere werden von Mitarbeitern der Geschäftsstelle und ehrenamtlichen Helfern auf die jeweiligen Flughäfen gefahren. Zuvor finden noch die obligatorischen Wohnungs- und Autorückgaben statt. Mit Ausnahme von Dominic Walsh, der Norman Markert heute einen kurzen Besuch in der Kabine abstattete, sind die Eismeister aktuell die einzigen, auf die der Mannschaftsleiter im Sahnpark trifft. Während diese aktuell mit dem Abtauen des Eises oder der Reinigung der Eismaschinen beschäftigt sind, gibt es auch für Markert noch allerhand zu tun. „Bereits am vergangenen Dienstag fand die Ausrüstungsrückgabe in der Kabine statt. Dazu gehören unter anderem die Handschuhe, Hosen und Helme“, meint der 38-Jährige, der sich im Anschluss einer großen Kabinenreinigung widmete und nun mit der Inventur beschäftigt ist. „Alles muss gezählt werden. Schläger, Tape, Off Ice-Kleidung unseres Ausrüsters CCM, Schwitzwäsche und Handtücher“. Bis nächste Woche will Norman Markert mit einem Großteil der Nachbereitungen fertig sein. Dann kann die wohlverdiente Sommerpause kommen, auch wenn diese zunächst mit einem Ausflug zum Eishockey beginnt. „Am kommenden Samstag schaue ich mir, gemeinsam mit Kollegen aus dem Staff, in Regensburg das Länderspiel der deutschen Mannschaft an. Dann folgen viele Wanderevents, eine Urlaubsreise nach Polen, das Betreuertreffen der DEL2 und ein Meeting mit CCM in Innsbruck. Ratz Batz ist August und es geht wieder von vorne los“, schildert der Hohensteiner, der sicherlich trotzdem die Möglichkeiten finden wird und auch finden muss, um seine Akkus wieder aufzuladen.
Vorschau: Eislöwen reisen zu Spiel 3 nach Kassel (DEL2) Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es für unsere Eislöwen in den diesjährigen Playoffs der DEL2 weiter. Zwei Spiele sind bisher in der Halbfinal-Serie gegen die Kassel Huskies absolviert und beiden Teams gelang je ein Sieg. Dass der Vergleich mit den Nordhessen absolut auf Augenhöhe stattfindet, zeigt auch der Blick auf das Torverhältnis: beide Mannschaften erzielten bisher je vier Treffer. Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Freitag (1:0) mussten sich die Eislöwen am Sonntag vor heimischem Publikum denkbar knapp nach Verlängerung geschlagen ge-ben (3:4). "Wir haben am Sonntag ein gutes Comeback gezeigt und uns stark zurück gekämpft. Diese Moral macht die Mannschaft schon die gesamte Saison stark, darauf können wir für Freitag aufbauen," blickt Eislöwen-Coach Niklas Sundblad nochmals auf Spiel 2 zurück. Klar ist aber auch, dass der Cheftrainer eine Idee braucht, wie man den Kasseler Druck, gerade in den ersten 20 Minuten einer Partie, mindern möchte. "Wir müssen clever spielen, einfache Entscheidungen treffen. Wenn wir Kassel mehr beschäftigen, dann wird es auch für sie schwierig, Druck auf uns auszuüben." Positiv sieht der Schwede auch das bisherige Scoring, auch wenn bisher erst ein Treffer bei Fünf-gegen-Fünf dabei rumgekommen ist. "Wir haben am Freitag in Über-zahl getroffen, am Sonntag in Unterzahl und per Penalty. Auch bei Gleichzahl erarbei-ten wir uns einige Gelegenheiten. Wenn wir so weitermachen, erzielen wir mittelfris-tig auch mehr Tore bei Fünf-gegen-Fünf," gibt sich Sundblad optimistisch. Durch den Gleichstand nach zwei Spielen ist es nun eine Best-of-five-Serie, beide Teams benötigen also noch drei Erfolge für den Finaleinzug. „Wir wissen, wie wir spielen müssen, um diese Serie für uns zu entscheiden. Deshalb wollen wir in Kassel an das letzte Drittel vom Sonntag anknüpfen, als wir viel Druck erzeugen konnten,“ gibt Sundblad die Marschrichtung vor. Spielbeginn in der Nordhessen Arena ist um 19:30 Uhr, für alle Blau-Weißen, die den Weg in die Fuldastadt nicht mit antreten werden, gibt es sowohl in der Sportsbar Ostra, als auch im Kaufpark Dresden ein Public-Viewing-Angebot.
Hannover IndiansHannover Indians begrüßen McDonald´s Ehmann als neuen Sponsoring-Partner (OLN) Die EC Hannover Indians freuen sich, einen neuen starken Partner an ihrer Seite begrüßen zu dürfen: McDonald's Ehmann Hannover schließt sich ab sofort dem Sponsorenpool des Eishockey-Traditionsclubs vom Pferdeturm an. Die neue Partnerschaft markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Sponsoren-Entwicklung der Indians und steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Indians. „Wir sind sehr stolz darauf, McDonald's Ehmann als neuen Partner in der Indians- Familie willkommen zu heißen. Die Marke steht wie unser Club für Leidenschaft, Teamgeist und Engagement in der Region Hannover. Gemeinsam wollen wir nicht nur sportliche Erfolge feiern, sondern auch soziale und regionale Projekte fördern“, so Andy Gysau, Leiter Marketing und Vertrieb der EC Hannover Indians. Das Familienunternehmen McDonald’s Ehmann ist als Betreiber von 14 McDonald’s Restaurants im Großraum Hannover eines der größten McDonald’s Franchise- Unternehmen Norddeutschlands. Insgesamt tragen rund 650 Mitarbeitende aus über 40 Nationen, darunter Auszubildende und Duale Studenten, zum Erfolg des Unternehmens bei. McDonald´s Ehmann ist auch über die Grenzen Hannovers bekannt für sein lokales und auch soziales Engagement. „Die EC Hannover Indians sind ein großer Bestandteil der Sportkultur in unserer Region, und wir freuen uns, Teil dieser einzigartigen Gemeinschaft zu werden. Wir teilen die Werte des Clubs – Leidenschaft, Zusammenhalt und Engagement – und wollen gemeinsam mit den Indians große Momente erleben“, sagt David Ehmann. Max Pohl aus dem Vertriebsteam der Indians hat zusammen mit David Ehmann noch weitergehende Pläne in der Zusammenarbeit: „Der Einstieg von Herrn Ehmann und seinem Team ins Sponsoring bei den Indians, soll nur der Beginn einer längerfristigen Partnerschaft sein, in der wir für den ECH und seine Fans einige gemeinsame Projekte planen.“ Die EC Hannover Indians danken David Ehmann für das Vertrauen und freuen sich auf eine erfolgreiche Partnerschaft.
Hannover IndiansJari Neugebauer erste Neuverpflichtung für die Offensive (OLN) Die Hannover Indians können mit Jari Neugebauer den ersten Neuzugang für die Offensive präsentieren. Der 30-jährige Stürmer wechselt von den Lindau Islanders aus der Oberliga Süd an den Pferdeturm. „Jari bringt viel Erfahrung mit und kann hart spielen, wenn es nötig ist. Er ist konsequent in der Defensivarbeit und hat die offensiven Fähigkeiten, die wir auf der Position gesucht haben“, erklärt Indians-Coach Raphaël Joly. In der vergangenen Saison erzielte Neugebauer in 54 Spielen 17 Tore und gab 27 Assists, womit er zu den Top-Scorern seines Teams gehörte. Er soll das Angriffsspiel der Indians variabler gestalten. „Ich freue mich sehr, ein Teil der Indians zu werden! Der Wechsel nach Hannover ist für mich eine neue Herausforderung und ich bin sehr motiviert, gemeinsam mit dem Team eine erfolgreiche Saison zu spielen. Ich hatte einige gute Gespräche mit dem Trainer und kann es kaum erwarten endlich mal im Heimteam am Pferdeturm zu spielen und diese unglaubliche Stimmung zu erleben. Ich freue mich darauf, Euch alle bald am Pferdeturm zu sehen!“, sagt Neugebauer zu seinem Wechsel nach Hannover.
Hannover ScorpionsScorpions siegen mit 4:1 im 2ten Halbfinale - Sonntag 18 Uhr Spiel 4 in ARS Arena (OLN) Insgesamt knapp 7.000 Zuschauer verfolgten am Dienstagabend den 4:1 Heimsieg der Scorpions in der ARS Arena live oder an den Bildschirmen bei sprade.tv. Hochkonzentriert und mit vollem Einsatz starteten die Scorpions in die Partie am Dienstagabend und hätten in den ersten Minuten nicht nur mit 1:0, sondern durchaus auch höher in Führung gehen können. Insgesamt ein ganz starker Auftakt der Hannover Scorpions, bei dem sich Torhüter Kevin Reich ein Sonderlob verdiente. Sowohl die gesamte Abwehr als auch die Angriffsreihen zeigten nach dem erfolgreichen Spiel in Heilbronn auch gestern wieder, dass sie ihre Aufgabe äußerst ernst nehmen, aber auch Spaß beim Spiel haben. Für Spiel 3 am kommenden Freitag in Heilbronn, Spielbeginn 19:30 Uhr, werden die Scorpions wie bisher bei allen Playoffs auf fremdem Eis am Vortag anreisen, um entsprechend vorbereitet in die Partie gehen zu können. Nicht dabei sein wird Patrick Klöpper, der sich am Dienstag eine Spieldauerdisziplinarstrafe eingehandelt hatte. Dafür hoffen die Scorpions das Christoph Kabitzky wieder zur Verfügung stehen wird. Der Vorverkauf für Sonntag läuft auf Hochtouren. Auch die tolle Sponsorenaktion der Firma Gieseke cosmetic läuft jetzt, wenn die Ferien anfangen, weiter. Dadurch erhalten Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren freien Eintritt, solange die Spiele nicht ausverkauft sind.
Icefighters LeipzigDominic Auger komplettiert Leipziger Trainerteam (OLN) Der ehemalige DEL-Profi Dominic Auger wird neuer Assistant Coach der KSW IceFighters Leipzig. Für den 48-jährigen Deutsch-Kanadier ist es die erste Trainerstation im Profi-Eishockey. Zuletzt war er als Nachwuchscoach in Berlin tätig. Der in Montmagny in der kanadischen Provinz Quebec geborene Dominic Auger wechselte nach mehreren Stationen in Nordamerika, unter anderem in der NCAA, mit 24 Jahren nach Deutschland und stieg in seiner ersten Saison mit Kaufbeuren in die zweite Liga auf. Über die Zwischenstation Schwenningen ging es nach Kassel in die DEL. Für die Huskies bestritt er in Deutschlands Oberhaus 78 Spiele in zwei Saisons. In den letzten fünf Spielzeiten seiner Profikarriere stand der Verteidiger für die Bietigheim Steelers auf dem Eis, mit denen er zwischen 2014 und 2018 zweimal Meister und zweimal Vizemeister der DEL2 wurde. Insgesamt fast 900 Spiele in Deutschlands zweithöchster Spielklasse hat Dominic Auger bestritten und gehörte zu den punktbesten Verteidigern, bevor er 2018 seine Karriere als Eishockeyprofi beendete. „Dominic verfügt über eine jahrelange Erfahrung im deutschen Eishockey und ist nicht nur ein Abwehrexperte, sondern auch ein ausgesprochener Powerplayspezialist. Genau diese Stärken wird er bei uns einbringen. Gerade unsere jungen Abwehrspieler können enorm von seiner Expertise profitieren und dass wir etwas Nachholbedarf im Powerplay haben, ist kein Geheimnis“, sagt André Schilbach, Geschäftsführer und sportlicher Leiter der KSW IceFighters und ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass Dominic sehr gut mit Headcoach Patric Wener und Goalie-Coach Oliver Eriksson, deren Verträge wir kürzlich verlängert haben, zusammenarbeiten wird und dass die drei Trainer das Team und jeden einzelnen Spieler kontinuierlich besser machen werden.“ Herzlich willkommen in Leipzig – Dominic Auger!
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinBack-to-back Champions (RLO) Es war ein hochklassiges Spiel 5 der Finalserie, und es gab am Ende einen würdigen Sieger. FASS Berlin gewann das entscheidende Spiel nach Penaltyschießen mit 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 1:0) und ist damit wieder Meister der Regionalliga Ost. Es war das letzte Spiel um die Meisterschaft, es ging also für beide um alles. FASS trat mit voller Kapelle an, im Tor startete wieder Eric Steffen. Schönheide hatte einen Feldspieler weniger dabei und Niko Stark begann im Tor.DAS SPIEL Es ging gleich richtig los, in den ersten 30 Sekunden hatten die Wölfe drei Torchancen. Die 3. Minute brachte den Weddingern die ersten guten Chancen. In einem hochklassigem Drittel folgten zahlreiche gute Chancen auf beiden Seiten. Nach 12 Minuten fiel der erste Treffer des Spiels, Richard Zerbst brachte die Wölfe nach einem Konter in Führung. Der Treffer zeigte Wirkung, FASS brauchte ein wenig, um wieder ins Spiel zu finden. Bis zur Pause gelang das nicht, und so ging es mit dem 0:1 in die Kabine. Torjubel nach dem 1:1-Ausgleich durch Ludwig Wild.FASS versuchte im zweiten Drittel Druck aufzubauen, Schönheide konterte. Viele Chancen gab es dabei aber nicht. Das Spiel lebte inzwischen mehr von der Spannung, bis es in der 35. Minute laut wurde in der Eissporthalle Charlottenburg. Daniel Volynec setzte nach und seine Vorlage nutzte Ludwig Wild, um den Puck zum 1:1 unter die Latte zu schießen. Da es auch in diesem Abschnitt nur einen Treffer gab, war für das letzte Drittel noch einiges zu erwarten. Der nächste Treffer könnte schon die Entscheidung bringen. Dennoch griffen beide Teams munter an, zunächst mit leichten Vorteilen der Gastgeber. Eine Strafe gegen Schönheides Torhüter verhalf FASS zur Führung. Eine schöne Kombination über Markus Babinsky und Luis Noack schloss Roberts Licitis in der 47. Minute zum 2:1 ab. Doch auch die Wölfe können Powerplay und das brachte ihnen eine Minute später den Ausgleich. 14 Sekunden spielten die Wölfe mit einem Mann mehr, dann traf Ricco Warkus zum 2:2. Beide schenkten sich weiter nichts, und so gab es viele gefährliche Situationen. Weitere Tore fielen nicht, und so bekamen die 619 Zuschauerinnen und Zuschauer noch eine Zugabe. Diese war auf zehn Minuten angesetzt, der nächste Treffer würde das Spiel entschieden. Auch hier gingen beide ein hohes Tempo und es gab einige Torchancen. Da auch hier keine Entscheidung fiel, wurde der Meister im Penaltyschießen ermittelt. Der erste Schütze des Penaltyschießens war der Einzige, der seinen Penalty verwandeln konnte. Tom Fiedler traf, während der überragende Eric Steffen die Versuche von Berlin, Seidel und Rubes vereitelte. Damit verteidigt FASS erfolgreich den Titel. Danach war der Jubel groß, als Ligenleiter Tobias Rentzsch den FASS-Kapitänen Tom Fiedler, Felix Braun, Nico Jentzsch und Marvin Miethke den Meisterpokal überreichte. Eine ausgiebige Feier schloss sich an. DER AUSBLICK Es war eine hochklassige Serie, beide Teams haben Werbung für die Liga und das Eishockey gemacht. Schönheide hätte den Sieg mindestens so sehr verdient gehabt wie die Berliner, aber gerade im Shoot-out spielt auch das Glück eine Rolle. FASS wird sich noch mit einer Feier bei den Fans verabschieden, alle Infos dazu folgen noch. DIE STATISTIK FASS: Steffen (Hoffmann) – Miethke, Falk; Kruggel, Hüfner; Wild, Polok; Preiß, Lendzian – Thielsch, Fiedler, Babinsky; Noack, Miguez, Licitis; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Levin, Flemming. Tore: 0:1 (11:26) Zerbst; 1:1 (34:28) Wild (Volynec); 2:1 (46:19) Licitis (Noack, Babinsky) PP1, 2:2 (47:36) Warkus PP1; 3:2 (70:00) Fiedler SOW. Schiedsrichter: Hecker, Möller – Krüger, Niedermeyer. Strafen: FASS 10 (0/6/4/0), Schönheide 6 (2/2/2/0). Zuschauer: 619. Schüsse: 22-40. Face-off: 29-22.
Schönheider WölfeWölfe unterliegen unglücklich im Finale - Bitteres Ende nach großem Kampf (RLO) Es war ein Finale, das spannender kaum hätte sein können, doch am Ende fehlte den Schönheider Wölfen das nötige Quäntchen Glück. Im alles entscheidenden fünften Spiel der Playoff-Finalserie der Regionalliga Ost unterlagen die Wölfe FASS Berlin nach Penaltyschießen mit 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 1:0) und verpassten damit den Meistertitel nur denkbar knapp. Besonders bitter: Über weite Strecken der Partie war Schönheide an diesem Abend das bessere Team, setzte die Hauptstädter mit fast doppelt so vielen Schüssen unter Druck und hatte insbesondere im letzten Drittel sowie der Overtime die besseren Chancen. Vor 619 Zuschauern in der Eissporthalle P09 Charlottenburg, darunter rund 80 lautstarke Wölfefans, erwischten die Erzgebirgler den besseren Start. Konzentriert und entschlossen begann das Team von Coach Sven Schröder die Partie und wurde in der 12. Minute belohnt, als Richard Zerbst zum 1:0 für die Wölfe traf. Auch in der Folge hatten die Schönheider mehr Spielanteile. Aufgrund des Rückstands mussten die Gastgeber im zweiten Drittel etwas mehr investieren. Lange Zeit gelang es den Wölfen, den knappen Vorsprung geschickt zu verteidigen und zwischenzeitlich lag eher ein zweiter Treffer für die Erzgebirger in der Luft, doch FASS nutzte in der 35. Minute eine der wenigen Möglichkeiten zum Ausgleich, als Ludwig Wild in der 35. Minute zum 1:1 traf. Das letzte Drittel begann mit einem Dämpfer für die Wölfe. Nach einer sehr fragwürdigen Strafe gegen die Wölfe, nutzte Roberts Licitis in der 47. Minute eine Überzahlsituation und brachte Berlin erstmals in Führung. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später schlug Ricco Warkus ebenfalls im Powerplay zurück und glich zum 2:2 aus. In den verbleibenden Minuten des Schlussdrittels drängte Schönheide auf die Entscheidung. Angriff um Angriff rollte auf das Berliner Tor, doch fehlte das letzte Quäntchen Präzision, um den möglichen Siegtreffer zu erzielen. Auch in der zehnminütigen Verlängerung hatten die Wölfe in der Summe die besseren Chancen, doch der Puck wollte einfach nicht ins Netz. So musste das Penaltyschießen über den Meistertitel entscheiden, ein denkbar unglückliches Szenario nach einer Partie, in der Schönheide alles gegeben hatte. Während FASS Berlin einen Versuch durch Tom Fiedler verwandeln konnte, scheiterten alle drei Schützen der Wölfe. Bezeichnend, wie unglücklich es gelaufen ist, war der Versuch von Yannek Seidel, welcher nur die Querlatte traf. Auch wenn die Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft zunächst groß war, kann das Team auf eine überragende Saison zurückblicken. Nach einer starken Hauptrunde, spannenden Playoffs und einem packenden Finale honorierten auch die mitgereisten Wölfefans die leidenschaftliche Leistung ihrer Mannschaft lautstark und verabschiedeten das Team mit Applaus in die Sommerpause. Mit erhobenem Kopf kann Schönheide auf eine Saison zurückblicken, die eindrucksvoll bewiesen hat, dass die Wölfe zur absoluten Spitze der Regionalliga Ost gehören und auch im nächsten Jahr wieder angreifen werden! Das Team und der Verein samt Nachwuchsabteilung lädt alle Fans, Sponsoren, Mitglieder und Helfer am kommenden Freitag, den 04.04.25, um 18:00 Uhr noch einmal in den Schönheider Wolfsbau ein, um die Saison 2024/2025 bei Musik und Freibier gebührend abzuschließen. Ab 19:00 Uhr gibt es die Versteigerung der Original-Heimtrikots aus dieser Spielzeit, welche bei einem Startgebot von 75,00 Euro unter den Hammer kommen. Kommt vorbei. Wir freuen uns auf Euren Besuch!
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Eislöwen Juniors U17 zieht ins Meisterschaftsfinale ein Der Nachwuchs des Eissportclub Dresden e.V. hat am Dienstagabend das entscheidende Spiel im Playoff-Halbfinale gewonnen. In Spiel 5 der Serie gegen die Düsseldorfer EG gelang der U17 der Eislöwen Juniors der entscheidende Treffer zum Finaleinzug acht Sekunden vor der Schlusssirene in Überzahl zum 5:4-Sieg. Im Spielverlauf ging der Eislöwen-Nachwuchs dreimal in Führung, doch die Hausherren fanden immer die passende Antwort. Den Düsseldorfern gelang dann 2:16 Minuten vor dem Ende der Treffer zum 4:3. Doch der ESCD gab nicht auf, erzielte zunächst den Ausgleich und kurz vor Schluss den vielumjubelten Siegtreffer. „Unsere Saison ist noch nicht vorbei. Unsere Mannschaft hat nun die Möglichkeit, etwas Großartiges für den Standort und sich selbst zu erreichen. Ich bin unheimlich stolz auf das Team, nun wollen wir den Titel nach Dresden holen. Das ist ein tolles Erlebnis für die gesamte Mannschaft. Mein Dank geht an alle, die rund um das Team geholfen haben über die gesamte Saison, um diesen Erfolg zu ermöglichen“, sagt Jan Caloun, Cheftrainer der U17, nach dem Auswärtserfolg an der Brehmstraße. Durch den 3:2-Seriensieg in der Best-of-Five-Serie gegen die Rheinländer kämpft die U17 der Eislöwen Juniors nun ab Samstag um den Titel in der Altersklasse. Gegner im Finale werden die Jungadler Mannheim sein. Die Finalserie wird ebenfalls im Modus Best-of-Five ausgetragen und startet mit zwei Auswärtspartien für die Dresdner am Samstag (05.04.) und Sonntag (06.04.) in Mannheim.
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