Newsticker

    
August 26
                     
Jahrestag des Mauerbaus 1961
          
Testspiele
    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Maurice Becker wechselt ein Oberliga-erfahrener Stürmer zum ESC. Der 28-Jährige der mehrere Jahre für Rostock und Halle aufs Eis ging, wechselt von den Eagles Essen-West aus der Regionalliga West zu den Hawks. Zum Gewinn der Meisterschaft konnte er in 29 Spielen 15 Tore und 36 Assists beisteuern
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmer Michael Jamieson geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 34-jährige US-Amerikaner kehrte vor zwei Jahren zu den Bären zurück. In der vergangenen Saison brachte es der Routinier in 49 Spielen auf 34 Tore und 23 Assists
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Kanadier Kurt Sonne geht weiter für die EAS auf Torejagd. Der 30-jährige Angreifer, der in sein drittes Jahr in Schongau geht, konnte zuletzt in 24 Partien 15 Tore und 16 Vorlagen für sich verbuchen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die beiden Verteidiger Niclas Hempel und Niklas Hübner werden von den Schwenninger Wild Wings mit Förderlizenzen für die Towerstars ausgestattet. Hübner absolvierte bereits in der letzten Saison zahlreiche Spiele im Ravensburger Trikot, während Hempel bei seinem Heimatverein EHC Freiburg Spielpraxis erhalten hat
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Simon von Fraunberg wird auch in der neuen Spielzeit wieder für den ESC auflaufen. Der 31-Jährige spielte bislang ausschliesslich für seinen Heimatverein
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Ayko Grewe bleibt als weiterer Torhüter bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs stammt, spielte zwischenzeitlich im Wolfsburger Nachwuchs und stand auch schon im erweiterten Oberliga-Aufgebot der Hannover Indians
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Dorian Hanna wird in sein drittes Jahr beim EV gehen. Der 22-Jährige, der aus dme Duisburger Nachwuchs stammt, konnte in zuletzt 23 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Mit Sascha Göth bleibt dem EHC ein langjähriger Akteur weiter treu. Der 29-jährige Verteidiger kam 2021 von den Mad Dogs Mannheim und ist inzwischen eine feste Größe in der Hintermannschaft der Hornets
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit Dennis Stoljarov kommt ein neuer junger Stürmer zum SCR. Der 20-Jährige begann einst im Tölzer Nachwuchs und spielte zuletzt im Nachwuchsbereich des ESC Geretsried
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Torhüter Luca Huster in den Regionalliga-Kader auf. Das Goalie-Trio neben der klaren Nummer-1 Dennis Korff wird von Dustin Hey komplettiert. Der 26-Jährige kommt vom 1b-Team der Saale Bulls Halle und spielte früher bereits für die 1b der Icefighters
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Aus dem letztjährigen Bayernliga-Kader werden die beiden Verteidiger Leon Koppitz und Michael Wolf bleiben und den Neubeginn unterstützen. Ausserdem kommen mit Mathias Jeske und dem Tschechen Kresimir Schildhaben zwei torgefährliche Stürmer aus der Landesliga vom EV Fürstenfeldbruck zum ECP
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Alexander van gen Sassend bleibt dem MEK weiter treu. Der 35-Jährige wird somit vereits in seine vierzehnte Spielzeit im Trikot der Luchse gehen
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Der Lette Klavs Planis soll die dritte Kontingentstelle bei den Black Hawks besetzen. Der 32-Jährige spielte zuletzt in der Oberliga Nord für die Füchse Duisburg und war zuvor drei Jahre lang sehr erfolgreich für den Ligakonkurrenten Höchstadt aktiv
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Stürmer Jesper Öhrvall verlängert. Der 31-jährige Schwede, der vor zwei Jahren aus Österreich an die Ostsee kam, war in zuletzt 45 Spielen mit 21 Toren und 51 Assists teaminterner Topscorer der Piranhas
  

   

 Stichwortsuche:
IHP-PuckIHP Nachrichten
Freitag 18.April 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte von Gründonnerstag und Karfreitag mit insgesamt sieben Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der WM-Vorbereitung, aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

NationalmannschaftNationalmannschaft
Zweites Aufeinandertreffen geht an die Slowakei

(DEB)  Die Männer-Nationalmannschaft unterlag bei ihrem zweiten Länderspiel binnen 24 Stunden gegen die Slowakei. Vor 2.556 Zuschauern in Piešťany (SVK) stand es nach 60 Minuten 0:4 (0:1, 0:3, 0:0) aus Sicht des DEB-Teams. Am Karfreitag reist die Mannschaft zurück nach Deutschland und kommt zur dritten Phase der WM-Vorbereitung am kommenden Dienstag in Rosenheim zusammen.
Im Tor bekam Maximilian Franzreb seinen zweiten Einsatz der laufenden Vorbereitung auf die WM in Dänemark und Schweden, im Sturm rückten für das Spiel heute Tim Fleischer und Roman Kechter ins Aufgebot für Nino Kinder, Joshua Samanski und den angeschlagenen Elis Hede.
Die Nationalmannschaft startete konzentriert und engagiert ins Spiel gegen die Slowakei, geriet jedoch früh und etwas unglücklich mit 0:1 in Rückstand. Im zweiten Drittel trafen die Gastgeber in Überzahl und bei gleicher Spieleranzahl zum 2:0 sowie 3:0, bevor sie kurz vor der Pause noch einen weiteren Treffer nachlegten und davoneilten. Im Schlussabschnitt gelang es dem DEB-Team, wieder mehr Druck auf das gegnerische Tor auszuüben – der Anschlusstreffer blieb allerdings aus.
Spiel-Übersicht SVK – GER
Torschützen Team GER: –
Schussverhältnis: Slowakei 16 – Deutschland 16
Strafminuten: Slowakei 6 – Deutschland 6
Starting Goalie: Maximilian Franzreb
Kapitän: Patrick Hager (C), Alexander Ehl (A), Maximilian Kastner (A)
Bester Spieler des Spiels Team GER: Lukas Kälble
Zuschauerzahl: 2.556
Stimmen zum Spiel SVK – GER
Bundestrainer Harold Kreis: „Wir haben in dieser Phase der Vorbereitung nochmal deutlich erfahren, welche Geschwindigkeit auf diesem Level herrscht, wie wenig Zeit man mit der Scheibe hat und wie physisch es zugeht. Heute war unser erstes Drittel an sich gut, dann sind wir von unserem Spiel abgekommen und haben uns mehr damit befasst, den Gegner in die Mangel zu nehmen, anstatt die Scheibe zu spielen. Insgesamt haben die Slowaken auch viel zügiger als gestern gespielt. Gestern konnten wir Sie unter Druck setzen, heute haben sie das mit uns gemacht. Insofern geht der Sieg für die Slowakei in Ordnung – auch wenn es am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist."
Verteidiger Dominik Bittner: „Das Spiel lief im Prinzip konträr zur Partie gestern. Wir sind heute viel besser gestartet als gestern, die ersten Wechsel konnten wir guten Druck aufbauen. Dann haben wir leider ein unglückliches Gegentor in Unterzahl bekommen. Insbesondere im zweiten Abschnitt sind wir von unserem Spiel abgekommen und haben uns in Nickligkeiten verstrickt, so dass die Slowaken das Spiel übernehmen konnten. Wir haben uns dann in der zweiten Pause gesammelt und uns besonnen, zu unserem System zurückzukehren. Das ist uns gut gelungen, auch wenn wir dann leider nicht mehr ins Tor getroffen haben. Wichtig ist einfach jetzt, die Lehren daraus zu ziehen und uns weiterzuentwickeln Richtung WM.“
 www.ihp.hockey    Donnerstag 17.April 2025  21:53 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     ms


eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen Finalauftakt gegen Köln

(DEL)  Die Eisbären Berlin sind erfolgreich ins Playoff-Finale der PENNY DEL gestartet. Die Berliner bezwangen die Kölner Haie am Donnerstagabend in der Uber Arena mit 5:1. Die Eisbären führen somit in der Best-of-Seven-Serie um die Deutsche Meisterschaft mit 1:0.
Der Hauptstadtclub erwischte einen Blitzstart und ging direkt nach 25 Sekunden durch Liam Kirk (1.) in Führung. In der Folge blieben die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft, aber auch die Kölner kamen besser in die Partie. Zu Beginn des Mitteldrittels erzielte Alex Grenier (23.) den Kölner Ausgleich. In der Folge blieb es eine schnelle Partie, in der die Haie zunächst das tonangebende Team waren. Marcel Noebels (33.) brachte die Berliner dann aber erneut in Front. Im Schlussabschnitt erhöhten die Eisbären das Tempo wieder. Nachdem Kai Wissmann (50./PP2) zunächst den Vorsprung in doppelter Überzahl ausbaute, traf erneut Kirk (51.) wenig später zum 4:1 Berlins. Leo Pföderl (56.) sorgte schlussendlich mit seinem Treffer zum 5:1 für den Endstand.
Partie zwei dieser Finalserie findet bereits am Ostersamstag, den 19. April um 19:00 Uhr in Köln statt.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich bin natürlich mit dem Ergebnis zufrieden. Es hat uns Energie gegeben, dass wir direkt im ersten Wechsel einen Treffer erzielt haben. Die Anfangsphase war in Ordnung, man hat aber gesehen, dass wir neun Tage spielfrei hatten. Wir brauchten etwas Zeit, um in Schwung zu kommen. Anfangs waren meine Spieler auch noch ein wenig nervös, das haben sie aber gut in den Griff bekommen. Mir hat gefallen, wie wir die Partie zu Ende gespielt haben. Es war ein guter erster Schritt, die Spiele werden jedoch im Verlauf der Serie noch schwerer. Jetzt bereiten wir uns auf das zweite Duell vor.“   
Liam Kirk (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir sind gut in die Serie gestartet. Der erste Sieg ist immer wichtig. Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Haie. Zu Beginn war zu merken, dass wir eine neuntägige Pause hatten. Wir sind aber immer besser in die Partie gekommen, insbesondere im letzten Drittel. Im Schlussabschnitt haben wir dominiert und die Kontrolle übernommen. Am Samstag wird es ein intensives Spiel. Wir glauben aber an uns und unsere Stärke. In der Kölner Arena wird es laut sein. Ich freue mich auf die Partie.“   
Endergebnis
Eisbären Berlin – Kölner Haie 5:1 (1:0, 1:1, 3:0)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – J. Müller, Wissmann (C); Geibel, Smith; Galipeau, Mik; Panocha – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Kirk, Fontaine, Veilleux; Noebels (A), Byron, Bergmann; Leden, Wiederer, Hördler – Trainer: Serge Aubin       
Kölner Haie: Hudacek (Ancicka) – Vittasmäki, Sennhenn; Austin, M. Müller; Glötzl, Almquist; Niedenz – Schütz, MacLeod, Grenier; Kammerer, Tyrväinen, Storm; Tuomie, Curry, Münzenberger; van Calster, Aubry, Wohlgemuth – Trainer: Kari Jalonen
Tore
1:0 – 00:25 – Kirk (Fontaine, Veilleux) – EQ
1:1 – 23:56 – Grenier – EQ
2:1 – 32:20 – Noebels (Geibel, Byron) – EQ
3:1 – 49:58 – Wissmann (Kirk, Pföderl) – PP2
4:1 – 50:49 – Kirk (Veilleux, Byron) – EQ
5:1 – 55.32 – Pföderl (Ronning, Tiffels) – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 4 (0, 2, 2) Minuten– Kölner Haie: 4 (0, 0, 4) Minuten
Schiedsrichter
Marian Rohatsch, Sean MacFarlane (Maksim Cepik, Kai Jürgens)
Zuschauer
14.200
 www.ihp.hockey    Donnerstag 17.April 2025  23:16 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Niederlage im ersten Finalspiel

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben Spiel 1 im Playoff-Finale in der DEL2 verloren. Mit 2:4 musste sich das Team von Cheftrainer Niklas Sundblad am Donnerstagabend bei den Ravensburg Towerstars geschlagen geben. Karsamstag geht es weiter in der Serie. Dann empfangen die Eislöwen die Ravensburger in der ausverkauften JOYNEXT Arena.
Ravensburg kam deutlich besser in die Finalserie, nutzte gleich eine der ersten Chancen zur Führung. Nach einem Schuss aus der Distanz schnappte sich Robbie Czarnik die freie Scheibe und ließ Danny aus den Birken keine Chance (3.). Die Towerstars blieben am Drücker, konnten aber nicht erhöhen. Mitte des ersten Spielabschnitts kamen die Eislöwen besser in die Partie. Ein Treffer sollte aber nicht fallen, auch weil Ilya Sharipov im Ravensburger Tor einen guten Tag erwischte.
Im Mittelabschnitt wurde es ungemütlicher. Beide Mannschaften kassierten Strafzeiten, wobei Ravensburg zeigte, warum sie in Überzahl stark sind. Es dauerte nur zehn Sekunden, da stellte Czarnik nach Traumpass von Matt Santos auf 2:0 für die Towerstars. Die Eislöwen ließen ihre Überzahlsituationen dagegen ungenutzt, kamen aber bei Fünf gegen Fünf zum Anschlusstreffer. Tariq Hammond brachte den Puck in der 32. Minute in Richtung Tor, wo Nicolas Schindler goldrichtig stand und die Scheibe unhaltbar abfälschte. Premierentor für den 20-Jährigen in den Playoffs.
Im Schlussabschnitt durften die Eislöwen über zwei Minuten am Stück in Überzahl agieren, konnten diese aber erneut nicht nutzen. Ravensburg machte es zudem clever, zerstörte den Spielaufbau früh. Die Dresdner versuchten weiter konsequent auf den Ausgleich zu gehen, offenbarten dadurch aber auch Konterchancen für die Gastgeber. Eine dieser Gelegenheiten nutzte Fabian Dietz in der 50. Minute zum 3:1 für Ravensburg. Die Eislöwen gaben sich aber weiter nicht geschlagen, verkürzten durch Sebastian Gorcik in der 55. Minute zum 2:3. Am Ende wurde Danny aus den Birken zugunsten eines sechsten Feldspielers gezogen. Ein Fehler im Spielaufbau sorgte aber dafür, dass Ravensburg mit einem Schuss ins leere Tor durch Santos den 2:4-Endstand aus Eislöwen-Sicht erzielte.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ravensburg war im ersten Drittel spritziger und besser als wir. Sie hatten ein paar gute Tempoangriffe und gehen verdient in Führung. Wir kommen im zweiten Drittel besser rein, hatten längere Angriffsphasen und verkürzen. Im letzten Drittel versuchen wir weiter alles, kommen noch einmal heran. Zum Ausgleich hat es leider nicht mehr gereicht. Die Special Teams waren heute mitentscheidend. Ravensburg trifft in Überzahl, wir aber nicht. Wir müssen das abhaken und uns auf das Heimspiel am Samstag fokussieren.“
 www.ihp.hockey    Donnerstag 17.April 2025  23:26 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     ka


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
Towerstars feiern Auftaktsieg in der Finalserie

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben am Donnerstagabend den ersten von vier erforderlichen Siegen gegen die Dresdner Eislöwen eingefahren. Das Team von Coach Bo Subr profitierte von einer frühen Führung und überzeugte mit einer hart kämpfenden Defensive um Torhüter Ilya Sharipov.
Die 3.418 erwartungsfrohen Zuschauer in der ausverkauften CHG Arena sahen von Beginn an ein schnelles, nach vorne orientiertes Spiel der Towerstars. Zwar klappte es trotz hochkarätiger Möglichkeiten in der Startminute nicht mit dem erhofften „Pohl-Goal“ – und damit auch nicht mit dem für die Startminute ausgelobten Freibier für die Zuschauer – doch Robbie Czarnik sorgte nach zwei Spielminuten für die Führung. Mat Santos brachte die Scheibe zum Tor, Eislöwen-Keeper Danny aus den Birken ließ nach vorne abprallen und nach einer kurzen Kurve drückte der Towerstars-Goldhelm die Scheibe zum 1:0 über die Linie.  Auch danach hatten die Towerstars deutlich mehr vom Spiel und waren nahe dran, die Führung auszubauen. Nach dem Powerbreak in der 10. Minute übernahmen jedoch die Gäste das Kommando. Immer wieder wurden die Gastgeber im eigenen Drittel eingeschnürt und Ilya Sharipov hatte im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Die Oberschwaben retteten die knappe Führung aber in die erste Pause.
Nachdem im ersten Drittel – bis auf ein Scharmützel in der Schlusssekunde – keine Strafzeiten ausgesprochen wurden, ging es im zweiten Abschnitt deutlich ruppiger und emotionaler zur Sache. Dresdens Topstürmer Travis Turnbull musste in der 26. Minute wegen eines Stockchecks auf die Strafbank – diese konnte er jedoch bereits nach zehn Sekunden wieder verlassen. Nach einem gewonnenen Bully wurde Robbie Czarnik an seiner Lieblingsposition am linken Bullypunkt angespielt und die Scheibe zischte zum 2:0 ins lange Eck.  Auch danach hatten die Towerstars eine starke Phase mit klaren Chancen, die Führung weiter auszubauen. Doch wie schon im ersten Drittel kippte das spielerische Pendel ab der zweiten Hälfte des Spielabschnitts wieder zugunsten der Dresdner. Zudem gab es nun Strafzeiten im Minutentakt, die dem Spiel den Rhythmus nahmen – was den Gästen aus der sächsischen Landeshauptstadt durchaus gelegen kam. So mussten die Towerstars in der 32. Minute prompt den Anschlusstreffer hinnehmen: Nicolas Schindler fälschte einen Schlenzer vor dem Tor unhaltbar zum 2:1 ab.
Zwar konnten die Towerstars durch Konter und Gegenstöße offensive Nadelstiche setzen, doch die Chancenverwertung ließ in dieser Phase durchaus zu wünschen übrig – so etwa bei einem Drei-gegen-Null-Konter, der nicht im Tor der Elbstädter untergebracht werden konnte. Immerhin gelang es den Towerstars dank eines aufopferungsvollen Kampfes in der eigenen Zone, die Führung auch in die zweite Pause zu retten. Mehrfach mussten sie dabei auch Unterzahlsituationen überstehen. Es war klar, dass der Schlussabschnitt nur durch harten Kampf entschieden werden konnte. Die Towerstars zeigten hier wieder deutlich mehr Engagement beim Forechecking. Das Spielgeschehen war nun vollkommen ausgeglichen und je mehr Zeit von der Uhr verstrich, desto klarer wurde: Der nächste Treffer würde das Spiel entscheidend beeinflussen. Darauf arbeitete das Team von Coach Bo Subr auch durchaus clever hin.
Knapp zehn Minuten vor Schluss schickte Florin Ketterer den für den ausgefallenen Erik Karlsson in die erste Sturmreihe nachgerückten Fabian Dietz auf die Reise und dieser verwandelte das Break eiskalt zum 3:1. Doch entschieden war die Partie damit noch nicht: Nach einem Puckverlust beim Spielaufbau in der eigenen Zone kam die Scheibe nach zwei Pässen zu Sebastian Gorcik, der mit einem verdeckten Schuss den 3:2-Anschlusstreffer markierte. Hochspannung war also für die Schlussphase garantiert.
Es zeichnete die Towerstars an diesem Abend aus, dass sie Rückschläge gut wegsteckten. Zwar konnte Dresden noch einmal Druck aufbauen und nahm nach einer Auszeit 110 Sekunden vor Schluss den Torhüter vom Eis, doch die Towerstars standen kompakt in der eigenen Zone. Als Dresden in der Schlussminute den Puck verlor, schaltete Mat Santos am schnellsten und traf 59 Sekunden vor der Schlusssirene zum 4:2-Endstand.
Am Samstag um 16 Uhr wird die „Best-of-Seven“-Finalserie mit Spiel 2 in Dresden fortgesetzt. Das Spiel wird live ab 16 Uhr auf Sportdeutschland.TV übertragen. Fans, die gemeinsam mitfiebern möchten, haben beim Public Viewing im Stadionrestaurant „Eiszeit“ Gelegenheit dazu. Einlass ist um 15 Uhr, für Bewirtung ist selbstverständlich gesorgt. Das nächste Heimspiel in der CHG Arena, das bereits seit Tagen ausverkauft ist, steigt dann am Ostermontag um 18:30 Uhr.
 www.ihp.hockey    Freitag 18.April 2025  10:16 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     fe

  
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
TRAINERSTAB WIRD BREITER AUFGESTELLT: EISBÄREN REGENSBURG VERPFLICHTEN NEUEN ASSISTENZCOACH HUGO BOISVERT - 49-JÄHRIGER BRINGT REICHLICH ERFAHRUNG MIT IN DIE DOMSTADT

(DEL2)  Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg weitet sein Trainerteam aus: Hugo Boisvert wechselt in die Oberpfalz und unterstützt Headcoach und Sportlichen Leiter Peter Flache künftig als Assistent. Der 49-jährige Deutsch-Kanadier bringt die Erfahrung aus über zehn Jahren als (Co-)Trainer und Verantwortlicher in der DEL 2 mit in die Domstadt, war unter anderem für die Kassel Huskies (Co-Trainer von Juni 2015 bis April 2018 und von Februar bis April 2024 sowie Sportlicher Leiter 2022/2023 und 2023/2024), die Bietigheim Steelers (Cheftrainer Mai 2018 bis November 2019) und den EC Bad Nauheim (Co-Trainer 2021/2022) tätig. Gegenwärtig ist er auch Teil des Trainerstabes sowohl der japanischen Männer-, als auch U-20-Nationalmannschaft. Mit ersterer reist er in den kommenden Tagen nach Sfântu Gheorghe in Rumänien, dort findet in Kürze die B-Weltmeisterschaft statt.
Boisvert ist gespannt auf die neue Aufgabe: „Ich bin absolut glücklich, jetzt zu den Eisbären zu kommen. Ich kann es kaum erwarten, mit den Leuten hier zu arbeiten und freue mich schon auf die neue DEL-2-Saison.“ Peter Holmgren von der Eisbären-Geschäftsführung erklärt die Verpflichtung: „Mit Hugo ergänzen wir unseren Trainerstab mit Erfahrung. Er kennt die Liga seit vielen Jahren – als Spieler, Co-Trainer, Headcoach und Sportlicher Leiter. Er ist ein ausgezeichneter Teamplayer und wird unser Team fachlich wie menschlich sehr gut ergänzen. Gerade mit einem jungen Cheftrainer ist es mir wichtig, einen erfahrenen Co an der Seite von Peter Flache zu wissen.“
Boisvert kennt Liga als Spieler und Funktionär
Als Spieler Boisverts Weg nicht (unter anderem) nicht nur in die zweithöchste nordamerikanische Profiliga AHL, sondern mit Duisburg, Kassel und Dresden auch in die beiden höchsten deutschen Spielklassen, in denen er etliche Jahre auch als Kapitän fungierte oder das „A“ auf der Brust trug. Hinter der Bande feierte der gebürtige Kanadier mit Kassel 2016 die DEL-2-Meisterschaft und unterlag im Play-off-Finale 2024 dem Außenseiter aus Regensburg. Peter Flache spricht von einer „großen Verstärkung für die Eisbären. Er ist ein riesiger Gewinn für unser Trainerteam – seine Erfahrung als jahrelanger Führungsspieler und später als Sportlicher Leiter und Trainer in der DEL 2 sprechen für sich. Er kann uns helfen, eine starke Mannschaft aufs Eis zu bringen und in der neuen Saison unsere Ziele zu erreichen.“
Mit Boisvert stellen sich die Eisbären im Trainerstab breiter auf, er soll Flache in mehreren Bereichen unterstützen. Mit allen weiteren bisherigen Teilen des Coachingstaffs laufen derzeit noch Gespräche.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 17.April 2025  18:03 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml

     
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft
Frauen-WM: DEB-Auswahl unterliegt nach starkem Spiel der USA im Viertelfinale

(DEB)  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der 2025 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft das Viertelfinalspiel verloren. Die DEB-Auswahl unterlag den favorisierten US-Amerikanerinnen mit 0:3 (0:2, 0:1, 0:0) vor 2.985 Zuschauern in der Budvar Arena. Somit beendet die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod das Turnier auf dem achten Platz. Kapitänin Daria Gleißner feierte am Donnerstagnachmittag ihr 250. Länderspiel für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft.
Im ersten Drittel wurden die US-Amerikanerinnen direkt ihrer Favoritenrolle gerecht und legten in der sechsten sowie elften Minute mit zwei Toren vor. Im Mitteldrittel konnte die DEB-Auswahl engagiert dagegenhalten und das Spiel lange ausgeglichen gestalten. Erst 68 Sekunden vor der zweiten Pause mussten die DEB-Frauen das 0:3 hinnehmen. Im Schlussdrittel ließ die deutsche Mannschaft keinen weiteren Treffer mehr zu, kam zu eigenen Torchancen, doch ein eigener Treffer sollte der Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod verwehrt bleiben.
Die drei besten Spielerinnen des DEB-Teams bei dieser Weltmeisterschaft wurden Sandra Abstreiter, Lilli Welcke und Katarina Jobst-Smith.
· Torschützen DEB: –
· Beste Spielerin DEB: Emily Nix
· Schussverhältnis: USA 51, Deutschland 12
· Strafen: USA 2, Deutschland 8
· Starting Goalie: Sandra Abstreiter
· Kapitän/Assistenten: Daria Gleißner (C), Laura Kluge (A), Ronja Hark (A)
· Starting Six: Sandra Abstreiter, Daria Gleißner, Ronja Hark, Nicola Hadraschek, Laura Kluge, Emily Nix
Stimmen zum Spiel
Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir sind glücklich mit dem Turnier. Es ist wichtig für uns, gute Spiele zu zeigen und unsere Spielerinnen viel mitzugeben. Sie haben in der langen Saison sehr gute Schritte gemacht und Ziele erreicht. Deshalb bin ich bin sehr stolz auf das Team. Der Deutschland Cup Erfolg und die Olympia Qualifikation waren sicherlich die Highlights der Saison, aber auch das Ergebnis dieser Weltmeisterschaft freut uns. Am Ende ist es natürlich immer schwer, wie heute, zu verlieren. Der Druck war von Beginn an da – so wie wir es von der Top-Nation USA erwartet haben, aber wir sind damit gut umgegangen und haben ein tolles Spiel gezeigt. Darauf bauen wir auf und freuen uns schon, in der kommenden Saison die nächste Schritte mit der Mannschaft zu gehen.“
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Nach einem schwierigen Start gegen Schweden hat sich unser Team mit mannschaftlicher Geschlossenheit in das Turnier hineingearbeitet und letztlich unser wichtigstes Ziel mit der erneuten Viertelfinalteilnahme erreicht. Am Ende hat es gegen einen der großen Titel-Favoriten nicht gereicht, dennoch haben wir ein ordentliches Spiel gemacht und den USA einen guten Kampf geliefert. Daher bedanken wir uns bei allen Nationalspielerinnen und beim Team-Staff von Bundestrainer Jeff MacLeod für ihren vorbildlichen Einsatz in den vergangenen Wochen und gratulieren gleichzeitig auch herzlich unser Kapitänin Daria Gleißner für 250 Länderspiele im DEB-Trikot. Das diesjährige WM-Turnier hat gezeigt, dass sich das internationale Frauen-Eishockey stetig weiterentwickelt und viele Nationen ihre Bemühungen verstärken, zu den Top-Teams aufzuschließen. Insofern ist das für uns Ansporn und Antrieb, das WM-Turnier in den nächsten Tagen zu analysieren und weiter intensiv an uns und der Entwicklung des Frauen-Eishockeys in Deutschland zu arbeiten.“
Kapitänin Daria Gleißner: „Die Entwicklung im deutschen Frauen-Eishockey geht stetig voran, das konnten wir mit unserer heutigen Mannschaftsleistung wieder beweisen. Die Arbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt! Jede Spielerin hat heute hart gekämpft und alles gegeben. Natürlich hatte die WM ihre Höhen und Tiefen, wir sind nicht ideal ins Turnier gestartet. Aber durch unseren Mannschaftszusammenhalt und den gemeinsamen Einsatz sind wir zum dritten Mal in Folge ins Viertelfinale einzogen. Darauf können wir stolz sein!“
Goalie Sandra Abstreiter: „Ein 0:3 gegen die USA war vor vielen Jahren noch gar nicht vorstellbar. Über einige Phasen haben wir heute sogar Spielzüge im Angriffsdrittel gehabt. Wir haben es den Amerikanerinnen heute schwer gemacht. Es gab einige Situationen, in denen sie ein Icing nehmen mussten. Natürlich gab es heute wieder vielen  Schüsse auf mein Tor, aber ich weiß, dass die Mannschaft auf mich setzt und ich hoffe, ich konnte das auch zurückgeben. Wir freuen uns über das Turnierergebnis, auch wenn wir wieder nah dran waren, noch weiter zu kommen.“
Der Spielplan der DEB-Auswahl:
Weltmeisterschaft:
09.04.2025 | 11:00 | Schweden – Deutschland 5:2 (0:1, 1:1, 1:3)
12.04.2025 | 15:00 | Norwegen – Deutschland 2:5 (1:2, 1:2, 0:1)
14.04.2025 | 11:00 | Deutschland – Ungarn 4:1 (0:0, 1:1, 3:0)
15.04.2025 | 15:00 | Deutschland – Japan 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
17.04.2025 | 13:30 | USA – Deutschland 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)
 www.ihp.hockey    Donnerstag 17.April 2025  16:56 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     dn


eishockeylogoWWM 2025
Tag 8: Die Viertelfinalspiele

Die Viertelfinale füllen diesen Tag sehr gut. aus Los ging es mit einem Erfolg von Finnland gegen Schweden. Im 2. Viertelfinale setzte sich die USA gegen Deutschland durch. Viertelfinale drei ging an Tschechien, dass sich gegen die Schweiz durchsetzte. Kanada zog nach einem Erfolg gegen Japan als letztes Team ins Halbfinale ein.
Finnland gewinnt Duell der Skandinavierinnen knapp
Finnland holte in der Gruppenphase sechs Punkte und war damit das beste Team hinter den beiden dominierenden Nationen. Schweden konnte alle Spiele der Gruppe B gewinnen und konnte dabei überzeugen. Somit konnte ein spannendes Spiel erwartet werden.
Beide können gut verteidigen und das zeigte sich auch gleich. Zwar kamen einige Torschüsse durch, Großchancen gab es aber nicht. Finnland konnte mehr Schüsse anbringen und nach neun Minuten landete einer im Tor. Aus dem Bullykreis zog Jenniina Nylund ab du es schlug oben im langen Eck ein. Viel zu sehen war da für Torhüterin Emma Söderberg nicht und so stand es 1:0. Es blieb bei nur wenigen Torschüssen und nach 18 Minuten wieder gejubelt werden. Finnland holte sich im schwedischen Drittel den Puck und Ronja Savolainen traf mit einem platzierten Schuss in den Winkel zum 2:0. Finnland hatte im 1. Drittel Vorteile und so führten sie nach 20 Minuten verdient.
Schweden musste kommen und nach 50 Sekunden waren sie im Spiel. Nach einem Konter überwand Ebba Hedqvist Finnlands Torhüterin Sanni Ahola mit einem Schuss aus dem Bullykreis und so war Schweden wieder im Spiel. Schwedens Torhüterin Emma Söderberg gab als erste Torhüterin der WM eine Vorlage. Und nach 26 Minuten war das Spiel wieder offen. Zunächst überstand Schweden eine erst Strafzeit, dann kam der Ausgleich. Josefin Bouveng scheiterte zunächst mit einem Schuss, der Nachschuss saß dann und es stand 2.2. Finnland ließ noch ein zweites Powerplay aus, konnte dann aber wieder in Führung gehen. Elisa Holopainen scheiterte nach einem Alleingang noch an der Torhüterin, im Nachschuss sorgte dann Susanna Tapani in der 32. Minute für das 3:2. Finnland hatte zwar auch in diesem Drittel Vorteile, entschieden war dieses erste Viertelfinale aber noch lange nicht.
Und es wurde vor 2.594 Zuschauern auch ein spannendes Drittel. Wieder kamen beide nur selten zum Torabschuss, versuche gab es genug. Finnland hatte dabei weiter Vorteile, Schweden kam nur zu wenigen Angriffen. 70 Sekunden vor dem Ende konnte Schweden die Torhüterin ziehen, Finnland ließ trotzdem kaum Schüsse zu. So blieb es am Ende bei fünf Toren und einem Erfolg für Finnland.
Finnland hatte mehr Spielanteile und gewann so verdient. Damit ist Finnland erster Halbfinalist.
Finnland – Schweden 3:2 (2:0/1:2/0:0)
Schiedsrichter: M. Doyle (USA), A. Tassoni (USA) – L. Gutauskas (USA), K. Hajkova (CZE)
Zuschauer: 2.594
Strafen: FIN 0 (0/0/0), SWE 4 (0/4/0)
Tore:
1:0 (08:35) J. Nylund (J. Liikala, S. Vanhanen); 2:0 (17:15) R. Savolainen (E. Souranta, J. Liikala);
2:1 (20:50) E. Hedqvist (S. Hjalmarsson, E. Söderberg); 2:2 (25:54) J. Bouveng (J. Raunio, M. Jungaker); 3:2 (31:46) S. Tapani (E. Holopainen);
Beste Spielerinnen: Jenniina Nylund (FIN), Lina Ljungblom (SWE)
Vizeweltmeister gewinnt gegen DEB-Team
Vizeweltmeister USA ging als klarer Favorit in dieses Spiel. Es müsste schon viel passieren, damit Deutschland hier die Sensation schafft. Deutschland tat wieder in unveränderter Aufstellung an und Sandra Abstreiter begann wieder im Tor. Daria Gleißner feierte ein Jubiläum, sie bestritt vor 2.958 Zuschauern ihr 250. Länderspiel. Um eine Chance zu haben, galt es US-Torhüterin Aerin Frankl zu überwinden.
Wenig überraschend griffen die USA gleich an. Deutschland versuchte mit viel Einsatz Großchancen zu verhindern, was auch einigermaßen gelang. Nach sechs Minuten klingelte es erstmals, Kelly Pannek traf zum 1:0. Nach elf Minuten folgte das 2:0, Lacey Eden traf per Nachschuss. Die USA blieben überlegen, aber mit viel Einsatz und einer guten Torhüterin konnten weitere Gegentore verhindert werden. Deutschland hatte nur wenige Angriffe und kam dabei auf zwei gute Chancen.
Im 2. Drittel gab es einen Wechsel bei den Linienrichterinnen. Jennifer Cameron verletzte sich und für sie pfiff nun Deutschlands Leonie Ernst. Deutschland kämpfte im 2. Drittel weiter und so gab es zunächst nicht viele Schüsse der USA. Glück hatten sie allerdings bei einem Metalltreffer von Hilary Knight. 67 Sekunden vor der Pause fiel doch das 3:0, ein Pass von Alex Carpenter wurde von einer deutschen Abwehrspielerin unhaltbar ins Tor abgefälscht.
Die USA blieb auch im letzten Dittel überlegen, es gab aber auch wieder Angriffsversuche von Deutschland. Es gab auch wieder vereinzelt gute Angriffe, mehr Chancen gab es aber weiter von den USA. Ein Treffer fiel nicht mehr und so endete das Spiel mit 3:0 und einem Shutout für Aerin Frankl.
Die USA war erwartet das bessere Team. Es fehlt noch einiges, um gegen einen solchen Gegner mithalten zu können. Der Einsatz stimmte in diesem Spiel und so machte man es dem Gegner nicht zu leicht. Eine Chance hatten sie aber nicht.
Stimmen zum Spiel (Quelle DEB):
Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir sind glücklich mit dem Turnier. Es ist wichtig für uns, gute Spiele zu zeigen und unsere Spielerinnen viel mitzugeben. Sie haben in der langen Saison sehr gute Schritte gemacht und Ziele erreicht. Deshalb bin ich bin sehr stolz auf das Team. Der Deutschland Cup Erfolg und die Olympia Qualifikation waren sicherlich die Highlights der Saison, aber auch das Ergebnis dieser Weltmeisterschaft freut uns. Am Ende ist es natürlich immer schwer, wie heute, zu verlieren. Der Druck war von Beginn an da – so wie wir es von der Top-Nation USA erwartet haben, aber wir sind damit gut umgegangen und haben ein tolles Spiel gezeigt. Darauf bauen wir auf und freuen uns schon, in der kommenden Saison die nächste Schritte mit der Mannschaft zu gehen.“
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Nach einem schwierigen Start gegen Schweden hat sich unser Team mit mannschaftlicher Geschlossenheit in das Turnier hineingearbeitet und letztlich unser wichtigstes Ziel mit der erneuten Viertelfinalteilnahme erreicht. Am Ende hat es gegen einen der großen Titel-Favoriten nicht gereicht, dennoch haben wir ein ordentliches Spiel gemacht und den USA einen guten Kampf geliefert. Daher bedanken wir uns bei allen Nationalspielerinnen und beim Team-Staff von Bundestrainer Jeff MacLeod für ihren vorbildlichen Einsatz in den vergangenen Wochen und gratulieren gleichzeitig auch herzlich unser Kapitänin Daria Gleißner für 250 Länderspiele im DEB-Trikot. Das diesjährige WM-Turnier hat gezeigt, dass sich das internationale Frauen-Eishockey stetig weiterentwickelt und viele Nationen ihre Bemühungen verstärken, zu den Top-Teams aufzuschließen. Insofern ist das für uns Ansporn und Antrieb, das WM-Turnier in den nächsten Tagen zu analysieren und weiter intensiv an uns und der Entwicklung des Frauen-Eishockeys in Deutschland zu arbeiten.“
Kapitänin Daria Gleißner: „Die Entwicklung im deutschen Frauen-Eishockey geht stetig voran, das konnten wir mit unserer heutigen Mannschaftsleistung wieder beweisen. Die Arbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt! Jede Spielerin hat heute hart gekämpft und alles gegeben. Natürlich hatte die WM ihre Höhen und Tiefen, wir sind nicht ideal ins Turnier gestartet. Aber durch unseren Mannschaftszusammenhalt und den gemeinsamen Einsatz sind wir zum dritten Mal in Folge ins Viertelfinale einzogen. Darauf können wir stolz sein!“
Goalie Sandra Abstreiter: „Ein 0:3 gegen die USA war vor vielen Jahren noch gar nicht vorstellbar. Über einige Phasen haben wir heute sogar Spielzüge im Angriffsdrittel gehabt. Wir haben es den Amerikanerinnen heute schwer gemacht. Es gab einige Situationen, in denen sie ein Icing nehmen mussten. Natürlich gab es heute wieder vielen  Schüsse auf mein Tor, aber ich weiß, dass die Mannschaft auf mich setzt und ich hoffe, ich konnte das auch zurückgeben. Wir freuen uns über das Turnierergebnis, auch wenn wir wieder nah dran waren, noch weiter zu kommen.“
USA – Deutschland 3:0 (2:0/1:0/0:0)
Schiedsrichter: M. McKenna (CAN), A, Nurmi (FIN) – J. Cameron (USA) (ab dem 2. Drittel L. Ernst/GER), E. Zach (USA)
Zuschauer: 2.958
Strafen: USA 2 (2/0/0), GER 10 (6/2/2)
Tore:
1:0 (05:36) K. Pannek (A. Murphy, L. Edwards); 2:0 (10:50) L. Eden (H. Winn, T. Heise);
3:0 (38:53) A. Carpenter (H. Knight, T. Janecke);
Beste Spielerinnen: Kelly Pannek (USA), Emily Nix (GER)
Beste Spielerinnen Deutschland: Sandra Abstreiter (Tor), Nina Jobst-Smith), Lilli Welcke (Angriff)
Tschechien stürmt ins Halbfinale
Nicht nur wegen des Heimvorteils ging Tschechien favorisiert in dieses Spiel. Tschechien hat sich wieder stark präsentiert, auch wenn es am Ende „nur“ zu einem Gruppensieg gegen die Schweiz reichte. Die Schweizerinnen mussten sich vor allem in der Offensive steigern, wollten sie hier eine Chance haben.
Natürlich war die Halle ausverkauft und ein Großteil der Zuschauer feuerte Tschechien an. Tschechien versuchte auch Druck aufzubauen, da die Schweiz gut verteidigte, gab es nur wenige Chancen. Nach zehn Minuten kam die Schweiz zum ersten Powerplay des Spiels und da gab es einige gute Schüsse. Doch kaum komplett, konterte Tschechien und ein abgefälschter Schuss von Daniela Pejsova landete zum 1:0 im Tor. Zwei Minuten später kassiere du Schweiz ihre erste Strafe und zehn Sekunden später stand es 2:0. Einen ersten Schuss konnte Andrea Braendli noch abwehren, gegen den Nachschuss von Natalie Mlynkova war sie aber machtlos. Und 25 Sekunden später konnte Tereza Vanisova ungehindert einen Querpass zum 3.0 einschießen. Tschechien war nicht mehr zu stoppen und 107 Sekunden vor der Pause konnte Kristyna Kaltounkova mit einem Hammer aus dem Bullykreis auf 4:0 erhöhen und das war der 100. Treffer dieser WM. Dass war es immer noch nicht, 12 Sekunden vor der Sirene konnte sich auch Denisa Krizova in die Torschützenliste eintragen. Eine starke Chancenverwertung bracht so schon in diesem Drittel eine Vorentscheidung.
Die Schweiz reagierte auf das 1. Drittel mit einem Torhüterwechsel, Saskia Maurer löste Andrea Braendli ab, die an den Gegentoren schuldlos war. Tschechien hatte zwar weiter Vorteile, die Schweiz konnte das Drittel aber etwas ausgeglichener gestalten. Und so gab es nun Chancen auf beiden Seiten. Es blieb am Ende ein torloses Drittel, was Tschechien sicherlich weniger störte.
Auch das letzte Drittel verlief zunächst ausgeglichen. Als die Schweiz di dritte Strafe des Spiels kassierte, konnte Tschechien den 6. Treffer erzielen. Natalie Mlynkova bekam aufgelegt und ihr Schuss landete nach 49 Minuten oben im langen Eck. Passend zum Spiel kassierte die Schweiz auch noch bei eigener Überzahl einen Gegentreffer. Sie schnappte sich im eigenen Drittel den Puck und war nach 54 Minuten auch nicht von der Torhüterin zu stoppen. Damit erzielte sie ihren dritten Treffer in diesem Spiel. Mit dem 12. Shutout der WM endete dieses Spiel und Torhüterin Klara Peslarova kann sich über ihr zweites Shutout der WM freuen.
Ein Sturmlauf im 1. Drittel reichte Tschechien, um dieses Viertelfinale zu entscheiden. Die Schweiz fand zunächst nicht ins Spiel und danach war es nicht möglich den Tschechinnen noch gefährlich zu werden.
Tschechien – Schweiz 7:0 (5:0/0:0/2:0)
Schiedsrichter: S. Hiller (USA), C. Mantha (CAN) – A. Clarke (CAN), J. Lundgren (SWE)
Zuschauer: 5.859
Strafen: CZE 8 (2/4/2), SUI 6 (2/2/2)
Tore:
1:0 (11:47) D. Pejsova (T. Vanisova, M. Pejzlova); 2:0 (13:15) N. Mlynkova (K. Kaltounkova, A. Tejralova) PP1; 3:0 (13:40) T. Vanisova (D. Krizova, D. Pejsova); 4:0 (18:13) K. Kaltounkova (K. Mrazova, A. Sapovalivova); 5:0 (19:48) D. Krizova (T. Vanisova, K. Seroiszkova);
6:0 (48:14) M. Mlynkova (K. Mrazova, K. Kaltounkova) PP1; 7:0 (53:41) M. Mlynkova SH1;
Beste Spielerinnen: Natalie Mlynkova (CZE), Shannon Sigrist (SUI)
Kanada gewinnt gegen Japan deutlich
Titelverteidiger Kanada wirkte in der Gruppenphase nicht immer souverän, für den 2. Platz reichte es aber trotzdem. Japan ist Außenseiter, sie sind aber in der Lage dem Gegner das Spiel schwer zu machen. Für Kanadas Marie-Philip Poulin war es das 200. Länderspiel.
Kanada hatte zwar gleich Vorteile, aber Japan versuchte ebenfalls anzugreifen, wenn das möglich war. Im Laufe des Drittels wurden die Vorteile größer und nach 14 Minuten schoss Claire Thompson den Puck an Torhüterin Miyuu Masuhara vorbei ins Tor. Drei Minuten später sorgte Jennifer Gardiner nach einem Break für das 2:0 und so lief das Spiel doch noch früh in die erwartete Richtung.
Auch im 2. Drittel war Kanada überlegen, aber die Japanerinnen kämpften und so gab es nicht sehr viele Chancen. Nach genau 30 Minute schrieb Mei Mura Geschichte. Sie kam an der eigenen blauen Linie an den Puck und ließ bei ihrem Alleingang auch Torhüterin Kirsten Campbell schön aussteigen. Mit dieser Aktion erzielte sie den ersten Treffer, den Japan bei Weltmeisterschaften gegen Kanada erzielen konnte. Die Antwort von Kanada kam 90 Sekunden später, Ella Shelton traf zum 3:1. Und zwei Minuten später konnte Sarah Fillier auf 4:1 erhöhen. Zur Pause stand es 5:1, Julia Gosling traf nach 35 Minuten in Überzahl.
Kanada ließ nun nichts mehr anbrennen. Und spätestens mit dem 6:1 nach 43 Minuten durch Jennifer Gardiner war die Partie entschieden. Ein schöner Alleingang brachte Kanada nach 53 Minuten das 7:1, Sarah Fillier war die Torschützin. Eine Minute später konnte Emily Clark nach einen geblockten Schuss den Puck zum 8:1 einschießen. Japan versuchte auch im letzten Abschnitt Angriffe durchzubringen, viele Schüsse gab es aber nicht. Dafür konnte Sophie Jaques 59 Sekunden vor dem Ende das 9:1 erzielen.
Kanada gewann wie erwartet und komplettiert damit das Halbfinale. Japan konnte immerhin Geschichte schreiben und mit den Einsatz konnten sie auch zufrieden sein.
Kanada – Japan 9:1 (2:0/3:1/4:0)
Schiedsrichter: J. Kainberger (AUT), S. Neary (CAN) – S. Bruckner (USA), K. Welsh CAN)
Zuschauer: 4.877
Strafen: CAN 2 (0/2/0), JPN 2 (0/2/0)
Tore:
1:0 (13:42) C. Thompson (R. Fast, E. Clark); 2:0 (16:38) J. Gardiner (C. Thompson);
2:1 (30:00) M. Miura; 3:1 (31:30) E. Shelton (D. Watts); 4:1 (33:56) S. Fillier (N. Spooner, R: Fas); 5:1 (34:44) J. Gosling (M.-P. Poulin, R. Fast) PP1;
6:1 (42:52) J. Gardiner; 7:1 (52:20) S. Fillier (J. Larocque); 8:1 (53:10) E. Clark (B. Turnbull); 9:1 (59:00) S. Jaques (K. O’Neill, C. Thompson);
Beste Spielerinnen: Ella Shelton (CAN), Mei Miura (JPN)
Die Halbfinalspiele:
USA – Tschechien
Kanada – Finnland
Spiel um den 5. Platz:
Schweiz - Schweden
 www.ihp.hockey    Donnerstag 17.April 2025  22:58 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Freitag 18.April 2025
13:00 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!