IHP NachrichtenDienstag 22.April 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenbeginns mit insgesamt drei Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus dem Frauen-Eishockey.
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| Eislöwen sichern sich Serienführung im Playoff-Finale (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben Spiel drei im Playoff-Finale der DEL2 gewonnen. Bei den Ravensburg Towerstars setzten sich die Blau-Weißen am Ostermontag mit 5:2 durch und führen die Serie jetzt mit 2:1 an. Weiter geht es am Mittwoch 19:30 Uhr mit Spiel 4 in der ausverkauften JOYNEXT Arena. Die Eislöwen taten sich in Ravensburg schwer ins Spiel zu kommen. Ravensburg kontrollierte die Partie und ging verdient in Führung. Luca Hauf traf mit einem platzierten Schuss ins obere Toreck zur Towerstars-Führung (9.). Im zweiten Drittel legte Robbie Czarnik in der 27. Minute mit dem Ravensburger 2:0 nach. Der Topscorer der Oberschwaben sicherte sich einen Abpraller und traf. Die Führung für die Gastgeber war weiter verdient. Die Eislöwen leisteten sich zu viele Strafen, ließen aber gute Chancen auch ungenutzt. Matthew Santos hätte beinahe noch auf 3:0 gestellt, scheiterte aber am Pfosten. Die Eislöwen sammelten sich in der zweiten Drittelpause nochmal und kamen im Schlussabschnitt deutlich besser rein. Sebastian Gorcik bekam die Scheibe von David Rundqvist aufgelegt und zimmerte sie zum Anschlusstreffer ins Tor (42.). Die Dresdner blieben am Drücker und kamen durch Andrew Yogan in der 49. Minute zum Ausgleich. Der Eislöwen-Goldhelm ließ Ilya Sharipov mit seinem platzierten Handgelenkschuss ins kurze Eck keine Chance. Das Momentum war nun voll auf Eislöwenseite, auch in Unterzahl. Mit einem Mann weniger lief Travis Turnbull allein auf Sharipov zu und traf zur 3:2-Führung (52.). Danny aus den Birken und David Suvanto verhinderten daraufhin gemeinsam das 3:3. Als Ravensburg den Torhüter für einen weiteren Feldspieler zog, erzielte Dane Fox aus der eigenen Zone das 4:2 (60.) und Drew LeBlanc machte ebenfalls mit einem Schuss ins leere Tor zum 5:2 den Deckel drauf. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Im ersten Drittel waren wir überhaupt nicht da. Sie haben viel Druck auf uns gemacht. Im zweiten Drittel sitzen wir zu viel auf der Strafbank. Aber im 3. Drittel kommen wir unglaublich gut zurück. Respekt an meine Mannschaft, das war sehr stark und eine richtig gute Mannschaftsleistung.“
Ravensburg TowerstarsTOWERSTARS MÜSSEN SERIENBREAK SCHLUCKEN (DEL2) Die Voraussetzungen für den zweiten Sieg in der Finalserie gegen die Dresdner Eislöwen waren am Ostermontagabend weitgehend perfekt – zumindest bis zur 42. Minute. Dann drehten die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt die 2:0-Führung der Gastgeber mit gnadenloser Effizienz. Die nächste Chance auf Wiedergutmachung bietet sich am Mittwoch – dann wieder in Dresden. Der Blick auf die Aufstellung der Towerstars sorgte nicht nur für Aufatmen, sondern auch für Vorfreude auf den Abend. Sowohl Topstürmer Erik Karlsson als auch Torhüter Ilya Sharipov waren wieder mit dabei. Auch Leo Korus reihte sich nach wochenlanger Zwangspause wieder in der Defensive ein. Wie schon in den vorangegangenen Spielen hatten die Oberschwaben einen druckvollen Start, und die zweite Sturmreihe hatte bereits nach 80 Sekunden die Führung auf dem Schläger. Adam Payerl setzte Fabian Dietz in Szene, der verpasste jedoch knapp. Eine Minute später hatte auch Ilya Sharipov ernsthafte Arbeit zu verrichten: Er parierte in der Halbdistanz gegen den frei stehenden Yannick Drews. Noch mehr zu tun bekam der Ravensburger Keeper ab der dritten Minute, als gegen Simon Sezemsky eine Strafzeit ausgesprochen wurde. Wieder komplett, starteten die Towerstars eine starke Druckphase, die nach exakt neun Minuten mit dem 1:0 belohnt wurde. Luca Hauf hielt aus vollem Lauf einfach mal drauf, und der Puck fand den Weg über die Fanghand von Eislöwen-Keeper Danny aus den Birken ins Netz. Zwar hatten die Gäste immer wieder gefährliche Szenen vor dem Ravensburger Tor, die Towerstars waren aber deutlich engagierter und am Drücker. Nachdem die Partie immer wieder von Nickligkeiten begleitet wurde, gipfelte eine Szene in der 15. Minute in einer handfesten Auseinandersetzung. Weil Matthias Pischoff mehrfach auf den bereits am Boden liegenden Adam Payerl eindrosch, kassierte er eine 5-Minuten-Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Da auch Erik Karlsson zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste, reduzierte sich die Überzahl auf drei Minuten. In dieser Zeit hatten die Oberschwaben zwar eine ganze Reihe von Großchancen, konnten diese jedoch nicht nutzen. Zu Beginn des zweiten Drittels musste Ilya Sharipov gleich zweimal sein ganzes Können unter Beweis stellen: Zunächst entschärfte er einen Alleingang von Andrew Yogan und rettete wenig später bei einem Unterzahlbreak. Auf der Gegenseite erspielten sich die Hausherren im Powerplay durchaus gute Einschusschancen, doch entweder fehlte das viel zitierte Scheibenglück oder der letzte „tödliche“ Pass kam nicht präzise genug beim Mitspieler an. Die vergebenen Chancen gerieten zumindest kurzzeitig in Vergessenheit: In der 27. Minute vollendete Robbie Czarnik einen schnellen Gegenangriff zum 2:0, als er den nach der Chance von Nick Latta freiliegenden Puck im Nachschuss verwertete. Die Dresdner Eislöwen nahmen das allerdings als Weckruf, erhöhten Tempo und Druck – und die Towerstars gerieten zunehmend in Bedrängnis. Das spielerische Übergewicht der Elbstädter wurde erst in der Schlussphase des zweiten Drittels unterbrochen. Fünf Minuten vor der Pause hatte Robbie Czarnik bei einem Gegenstoß nur noch den gegnerischen Keeper vor sich, doch Danny aus den Birken machte das kurze Eck entscheidend zu. Pech hatte auch Mat Santos, dessen Schuss 49 Sekunden vor Drittelende vom rechten Pfosten ins Spiel zurückprallte. Weitere Chancen auf den Ausbau der Führung folgten in der Schlussphase des zweiten Drittels. Kurz hintereinander mussten gleich zwei Eislöwen-Spieler auf die Strafbank. Die Towerstars konnten die doppelte Überzahl jedoch nicht zu einem weiteren Treffer nutzen – was sich im Schlussabschnitt rächen sollte. Schon nach zwei Minuten verkürzte Sebastian Gorcik auf 2:1 und Dresden war wieder in direkter Schlagdistanz. Zwar hatten die Towerstars noch einige Konterchancen, doch nun spielten fast nur noch die Gäste – mit Folgen für den Spielstand: Aus halblinker Position nahm Andrew Yogan Maß und setzte den Puck zum 2:2-Ausgleich in den Torwinkel. Nach ein paar Wechseln schien sich das Spiel der Towerstars wieder etwas zu stabilisieren, zumal drei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer eine Dresdner Strafzeit erneut die Möglichkeit eröffnete, die Führung zurückzuerobern. Doch schon nach dem ersten Bully im gegnerischen Drittel kam es zu einem fatalen Puckverlust. Travis Turnbull konnte alleine in Richtung Towerstars-Tor durchstarten und brachte den Puck eiskalt zum 2:3 unter. In den verbleibenden Minuten spielten sich vor dem Dresdner Tor teils dramatische Szenen ab, doch die Zeit für den Ausgleich glitt den Towerstars immer mehr durch die Finger. Als 80 Sekunden vor Spielende Ilya Sharipov einem sechsten Feldspieler Platz machte, dauerte es nur Sekunden, bis die Gäste mit einem Empty-Net-Treffer zum 2:4 den Vorsprung ausbauten – und eine Minute vor Schluss mit dem 2:5 endgültig den Deckel auf das erste Break machten. Am Mittwoch ab 19:30 Uhr ist die Finalserie wieder in Dresden zu Gast. Dort haben die Oberschwaben die Möglichkeit, die Serie auszugleichen und den verlorenen Heimvorteil zurückzuholen. Auch dieses Spiel wird selbstverständlich live auf Sportdeutschland.TV übertragen. Die Towerstars möchten an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass für das nächste Heimspiel am Freitag, den 25. April, das Vorkaufsrecht für Dauerkarteninhaber am Mittwoch, den 23. April, um 12 Uhr endet. Alle übrigen Tickets gehen im Anschluss ab 17 Uhr in den freien Verkauf.
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| Tag 10: Die Finalspiele Es ist Finaltag bei der WM 2025 und im Spiel um den 3. Platz konnte sich Finnland nach Verlängerung gegen Tschechien durchsetzen. Im Finale setzte sich die USA nach Verlängerung gegen Kanada durch und ist damit Weltmeister 2025. Finnland dreht Rückstand und holt Bronze Beide haben eine gute WM gespielt und sich zuletzt auch spannende Duelle geliefert. Bei der letzten WM konnte Finnland sich nach Penaltyschießen durchsetzen, das Gruppenspiel ging mit 4:2 an Finnland. Es wurde ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem Tschechien im ersten Abschnitt zwei Chancen nutzen konnte. Nach bereits 168 Sekunden konnte Finnlands Abwehr Kristyna Kaltounkova nicht stoppe und si schob den Puck an Torhüterin Sanni Ahola vorbei zum 0:1 ins Tor. Finnland kassierte im 1. Drittel zwei Strafen, darunter ein über fünf Minuten. Diese nutzte Tschechien nach 13 Minuten, um nach eine schönen Kombination durch Natalie Mlynkova zum Pausenstand von 0:2 zu erhöhen. Auch das 2. Drittel verlief recht ausgeglichen. Nach 31 Minuten wurde es wieder sehr laut in der Arena, denn Dominika Laskova traf mit einem Schuss von der blauen Linie zum 0:3. Finnland kämpfte weiter und drei Minuten vor der Pause kamen sie zum 1:3. Elli Souranta zog ab und Torhüterin Klara Peslarova war erstmals geschlagen. Der letzte Abschnitt startete mit einem frühen Powerplay für Finnland und das brachte sie wieder ins Spiel. Elisa Holopainen schoss den Puck oben ins Eck und so stand es nach 66 Sekunden 2:3. Finnland drückte weiter, von Tschechien kamen nur noch wenige Angriffe. Doch auch zwei weitere Powerplays brachen nicht den Ausgleich und so mussten sie 143 Sekunden vor dem Ende die Torhüterin ziehen. Acht Sekunden spätere kassierte Tschechien noch eine Strafe und so hatten sie s nun noch schwerer, den Vorsprung zu verteidigen. Und Finnland kam zum Ausgleich, Elisa Holopainen konnte 93 Sekunden vor der Sirene einen Bandenabpraller zum 3:3 ins Tor schießen. Mit einer Chance für Finnland endete die reguläre Spielzeit und es folgte eine Verlängerung. Die Verlängerung war auf zehn Minuten angesetzt und mit drei Feldspielerinnen gespielt. Bei einem Treffer wäre diese beendet. Finnland hatte hier die erste Torchance und ach 65 Minuten schosse sie den Siegreffe. Jenniina Nylund scheiterte zunächst mit einem Schuss, bekam den Puck aber dann nochmals aufgelegt und hatte keine Mühe das 4:3 zu erzielen. Finnland bewies Moral und drehte dieses Spiel noch. Hier muss sich Tschechien fragen wie das passieren konnte. Für Finnland ist es die 15. Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften, Tschechien belegt einen durchaus gute 4. Platz. Platz 3: Finnland – Tschechien 4:3 (0:2/1:1/2:0) n.V. Schiedsrichter: S. Hiller (USA), J. Kainberger (AUT) – A. Clarke (CAN), E. Zach (USA) Zuschauer: 5.859 Strafen: FIN 7 (7/0/0/0), CZE 8 (0/0/8/0) Tore: 0:1 (02:48) K. Kaltounkova (D. Pejsova, N. Mlynkova); 0:2 (12:53) N. Mlynkova (K. Mrazova, A. Tejralova) PP1; 0:3 (30:42) D. Laskova (S. Cajanova, B. Jurickova); 1:3 (36:26) E. Souranta (S. Vanhanen); 2:3 (41:06) E. Holopainen (P. Nieminen, N. Laitinen) PP1: 3:3 (58:37) E: Holopainen (R. Savolainen, N. Laitinen) PP1 EA; 4:3 (64:52) J. Nylund (S. Vanhanen); Beste Spielerinnen: Elisa Holopainen (FIN), Aneta Tejralova (CZE) Die USA holt sich den Titel Es ist das erwartete Finale und es darf wieder auf ein Spektakel gehofft werden. Letztes Jahr gab es eines, erst in der Verlängerung konnte sich Kanada den Titel holen. Bei dieser WM fielen im Gruppenspiel drei Tore, die USA gewann mit 2:1. Di Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Halbfinale hatte für Kanadas Daryl Watts keine Folgen, sie war im Finale mit dabei. Nach erste Angriffen der USA kam auch Kanada und so wurde es das erwartet offene Spiel. Trotz Chancen auf beiden Seiten warteten die Zuschauer im ersten Drittel vergeblich auf Tore. Kanada hatte im 2. Drittel zunächst die besseren Chancen. Nach 28 Minuten fiel der erst Treffer des Spiels, eine Abwehrspielerin war dafür zuständig. Caroline Harvey zog ab und Torhüterin Ann-Renee Desbiens war geschlagen. 29 Sekunden später stand es 2:0, Abbey Murphy staubte ab. Dann kam auch Kanada zum ersten Treffer, 50 Sekunden nach dem 2:0 überwand Danielle Serdachny US-Torhüterin Aerin Frankel mit einem Schuss vom Bullykreis auf 2:0 und 55 Sekunden später war wieder alles offen. Jennifer Gardiner stand alleine vor dem Tor und konnte einen Pass von hinter der Torlinie ins Tor schießen. Kanada kam im Anschluss noch zu zwei Powerplays und so wurde die Torhüterin der USA weiter gefordert. Weitere Tore konnten nicht erzielt werden, aber es standen ja noch 20 Minuten an. Etwas hektisch begann der Schussabschnitt. Nach ersten Chancen der USA kassierte Kanada eine Strafe und wenige Sekunden später prallten Kanadas Laura Stacey und US-Torhüterin Aerin Frankel zusammen. Kanadas Angreiferin kassierte eine kleine Strafe, die US-Torhüterin musste durch Gwyneth Philips ersetzt werden. Die USA hatte so ein doppeltes Überzahl von 116 Sekunden. Die USA nutzte den Platz aus, Taylor Heise traf mit einem platzierten Schuss zum 3:2 und so führten die USA nach 46 Minuten wieder. Kanada war ein wenig geschockt, aber sie kämpften weiter. Und nach einer weiteren überstandenen Strafe konnte Sarah Fillier fünf Minuten vor dem Ende mit einem Nachschuss en Ausgleich erzielen. Da es keinen weiteren Treffer mehr gab, konnten sich die Zuschauer auf eine Zugabe freuen. Auch im Finale wurde mit drei Feldspielerinnen gespielt, allerdings über maximal 20 Minuten. Es gab für beide Teams gute Möglichkeiten, beide versuchten das Spiel zu entscheiden. Am Ende jubelten die USA, Taylor Heise fing einen Pass ab und Tessa Janecke konnte einen Querpass ins Tor schießen und war damit nach 77:06 die Heldin der USA. Die USA revanchierten sich damit für die Overtime-Niederlage aus dem Vorjahr und holten den 14. Titel der Geschichte. Für Kanada ist es die zehnte Silbermedaille. Finale: USA – Kanada 4:3 (0:0/2:2/1:1) n.V. Schiedsrichter: K. Cooke (USA), C. Lieffers (USA) – J. Todd (CAN), K. Welsh (CAN) Zuschauer: 5.369 Strafen: USA 4 (0/4/0/0),CAN 6 (0/0/6/0) Tore: 1:0 (27:16) C. Harvey (H. Knight, A. Carpenter); 2:0 (27:45) A. Murphy (K. Coyne); 2:1 (28:37) D. Serdachny (R. Fast, E. Clark); 2:2 (29:32) J. Gardiner (M.-P. Poulin, L. Stacey); 3:2 (45:27) T. Heise (A. Murphy, L. Edwards) PP2; 3:3 (54:12) S. Fillier (E. Clarke); 4:3 (77:06) T. Janecke (T. Heise) Beste Spielerinnen: Tessa Janecke (USA), Renata Fast (CAN) MVP: Marie-Philip Poulin (CAN) Beste Spielerinnen: Tor: Aerin Frankel (USA) Abwehr: Caroline Harvey (USA) Angriff: Marie-Philip Poulin (CAN) All Star Team: Tor: Karla Peslarova (CZE Abwehr: Renata Fast (CAN), Ronja Savolainen (FIN) Angriff: Marie-Philip Poulin (CAN), Kristyna Kaltounkova (CZE), Kelly Pannek (USA) Die Abschlussplatzierungen:
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