IHP NachrichtenSonntag 12.Oktober 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenende mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.
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Eisbären RegensburgKEINE PUNKTE IN CRIMMITSCHAU - Eisbären Regensburg unterliegen den Eispiraten trotz Chancenplus auswärts 0:3 (DEL2) Ohne Punkte im Gepäck musste Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nach dem Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau die Heimreise antreten. 0:3 (0:1/0:1/0:1) hieß es am Ende aus Sicht der Domstädter, die nach zuvor souveränen Derbysiegen in Rosenheim (2:1) und Landshut (4:1) damit erstmals in der neuen DEL-2-Saison auswärts leer ausgingen. Und auch in Sachsen wäre Zählbares für die Schützlinge von Peter Flache möglich gewesen: In einer insgesamt zerfahrenen Begegnung erspielten sie sich vor 2348 Fans im Kunsteisstadion im Sahnpark sogar ein Chancenplus. Doch die EPC agierten nach ihrer frühen Führung durch einen Abstauber von Vinny Saponari (4. Minute) clever, störten das Spiel der Oberpfälzer immer wieder früh und intensiv – und konnten sich auf einen stark haltenden Kevin Reich im Kasten der Freibeuter verlassen, der jegliche Chancen der Gäste zunichtemachte. Mehr Glück im Abschluss hatten die Freibeuter. Statt eines streckenweise nicht unverdienten Ausgleichs legte Offensivverteidiger Gregory Kreutzer das 2:0 für Crimmitschau nach just als gerade eine Strafe gegen Regensburg abgelaufen war und noch die letzte Zuordnung fehlte (39.). Den Endstand besorgte anschließend Heimkapitän Dominic Walsh kurz vor Schluss: Der erneut gute Eisbären-Goalie Jonas Neffin hatte das Eis für einen zusätzlichen Feldspieler verlassen und der Routinier verwandelte nach Puckgewinn souverän zum 3:0 (58.). Die Donaustädter sind nun Siebte der Tabelle (zehn Punkte), Crimmitschau, das eine Partie mehr absolviert hat, rückte auf Rang vier vor (13). Für die Eisbären steht nun der Integrationsspieltag am morgigen Sonntag, 12. Oktober, gegen die Bietigheim Steelers an - eine Aktion in Zusammenarbeit mit dem Integrationsausschuss sowie das Sportamt der Stadt Regensburg und dem Verein „Wir stehen auf e. V.“. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr. Tickets gibt es unter www.ebr.live Nachbericht Kurzfristige Ausfälle zwangen Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, vor der schweren Auswärtspartie beim Überraschungsteam Eispiraten Crimmitschau gleich zu mehreren Umstellungen im Aufgebot. In der Verteidigung musste Patrick Demetz angeschlagen passen, im Sturm reisten David Morley, Donát Péter, Matěj Giesl und Lukas Krieger nicht mit nach Sachsen. Im Tor begann Jonas Neffin, Konrad Fiedler war sein Ersatz. Die Begegnung begann vor 2348 Fans im Sahnpark denkbar schlecht für die Gäste aus der Oberpfalz: Einen Distanzschuss von Verteidiger Gregory Kreutzer parierte Neffin zwar noch, doch Vinny Saponari verwertete den Rebound zum frühen 1:0 für die Heimmannschaft (4. Minute). Die Eisbären brauchten einige Minuten, um sich vom Gegentreffer zu erholen, kamen dann aber besser ins Spiel. An Abschlüssen mangelte es nicht, doch immer wieder verhinderte der überragende EPC-Keeper Kevin Reich einen möglichen Ausgleich. Entscheidung ins leere Tor Ähnliches Bild in Durchgang zwei – die Eisbären kamen durchaus zu guten Chancen, unter anderem mehrere Alleingänge auf Reich. Doch dieser entschärfte immer wieder glänzend. Weil aber auch Neffin auf der Gegenseite erneut eine starke Leistung zeigte, blieb die zerfahrende und umkämpfte Partie lange offen. Kurz vor der zweiten Pause legten die Sachsen dann aber einen zweiten Treffer zum 2:0 nach (39.): Kreutzer wuchtete den Puck aus der Distanz in die Maschen – eine Strafe gegen die Eisbären war nur Sekunden zuvor abgelaufen und der Druck des Crimmitschauer Powerplays noch groß gewesen. Dennoch war die Partie im Schlussabschnitt noch völlig offen. Und erneut kamen die Gäste zu mehr Schüssen, die jedoch alle bei Reich endeten, statt im Tor. Die Eispiraten verlegten sich nun weitgehend auf eine destruktive Spielweise, die Eisbären fanden trotz guter Möglichkeiten letztlich keinen Weg durch die tief stehende Defensivabteilung der Gegner. Als dann Neffin zugunsten eines sechsten Feldspielers das Eis verließ, fiel die endgültige Entscheidung: Crimmitschaus Kapitän Dominic Walsh schlenzte nach Puckgewinn zum 3:0-Enstand ins verwaiste Gehäuse (58.). Für Regensburg war dies nach zuvor zwei starken Derbysiegen in Rosenheim (2:1) und Landshut (4:1) die erste sieglose Auswärtspartie der neuen DEL-2-Saison. In der Tabelle haben die Domstädter ob des starken Starts in die neue Spielzeit trotzdem noch Anschluss an die Spitze und sind mit zehn Punkten Siebte, haben dabei aber eine Begegnung weniger absolviert als große Teile der Konkurrenz. Zum Vergleich: Crimmitschau auf Rang vier ist gleichauf mit den punktgleichen Krefeldern auf Rang drei (je 13 Zähler). Am morgigen Sonntag, 12 Oktober, folgt jetzt der nächste spannende Prüfstein für die Eisbären: Ab 17 Uhr sind sie in der heimischen Donau-Arena gegen Oberliga-Meister und Aufsteiger Bietigheim Steelers gefordert. Dies ist auch der Integrationsspieltag – eine Aktion in Zusammenarbeit mit dem Integrationsausschuss sowie das Sportamt der Stadt Regensburg und dem Verein „Wir stehen auf e. V.“. Tickets gibt es unter www.ebr.live Statistik Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 3:0 (1:0/1:0/1:0) Freitag, 10. Oktober 2025 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Crimmitschau: Kevin Reich (60:00 Minuten) und Lex Kasakow (beide Tor) – Adam McCormick, Mirko Sacher, Gregory Kreutzer, Mario Scalzo, Rayan Bettahar und Ole Olleff (alle Abwehr) – Dylan Wruck, Corey Mackin (A), Dominic Walsh (C), Ladislav Zikmund (2 Strafminuten), Tim McGauley, Vinny Saponari, Robin Veber (2), Denis Shevyrin (A/2), Johannes Schmid (2), Nikolas Biggins, Till Michel und Felix Thomas (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (59:11 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Jakob Weber, Patrick Demetz, Pascal Zerressen, Nick Mähler und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto (A), Corey Trivino, Nikola Gajovský (C), David Morley, Yuma Grimm, Alexander Berardinelli, Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur, Constantin Ontl (A) und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Crimmitschau 8 – Regensburg 4. Zuschauer: 2348 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau). Schiedsrichter: Sirko Hunnius und Bastian Steingross (beide Hauptschiedsrichter) sowie Leonie Ernst und Yannick Lindner (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (4. Minute) Vinny Saponari (Gregory Kreutzer); 2. Drittel: 2:0 (39.) Gregory Kreutzer (Mirko Sacher, Denis Shevyrin); 3. Drittel: 3:ß (58./EN) Dominic Walsh (Corey Mackin, Dylan Wruck). Neuer Tabellenplatz: Crimmitschau 3. Rang (13 Punkte aus 7 Spielen/zuvor 7.) – Regensburg 7. Platz (10 Zähler aus 6 Partien/vorher 6.).
Starbulls RosenheimAdam-Doppelpack stellte Weichen auf Starbulls-Sieg in Weißwasser (DEL2) Am siebten Spieltag der DEL2 belohnten sich die Starbulls für ein gutes Auswärtsspiel in der Eisarena Weißwasser mit drei Punkten. Vor 2.646 Zuschauern gingen zwar die gastgebenden Lausitzer Füchse in Führung, doch noch vor der ersten Pause drehte Starbulls-Verteidiger Maximilian Adam mit zwei Treffern von der blauen Linie die Partie. Die weiteren Rosenheimer Treffer zum verdienten 4:2-Auswärtssieg steuerten Topscorer Ville Järveläinen und Shane Hanna bei. Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen schickte in Weißwasser neu formierte Reihen aufs Eis: Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage stürmten neben Luigi Calce, Jordan Taupert und Sebastian Zwickl an der Seite von Charlie Sarault. In der Verteidigung spielte Shane Hanna mit Dominik Tiffels, Lars Bosecker mit Joel Keussen und Maximilian Adam mit Maximilian Vollmayer; krankheitsbedingt nicht mit von der Partie war der vor dieser Saison von den Füchsen zu den Starbulls gewechselte Dylan Plouffe. Pasanen forderte von seiner Mannschaft, von Anfang an voll da sein, viele Scheiben vor das Tor zu bringen und dort für Verkehr zu sorgen – und das Team setzte dies um. Schon nach vier Sekunden (!) visierte Calce den Außenpfosten an, nach vier Minuten scheiterte Calce dann mit einem Alleingang an Füchse-Keeper Anthony Morrone. Vom unglücklichen Rückstand – nach einem Bandenabpraller lenkte Hannu Tripcke den Puck mit einer guten Portion Zufall an den Innenpfosten (12.) – ließen sich die Grün-Weißen nicht beindrucken. Bereits 59 Sekunden später gelang Maximilian Adam der Ausgleich. Der Verteidiger traf aus zentraler Position von der blauen Linie ins linke Eck, Lewis Zerter-Gossage nahm dem Torwart die Sicht und damit die Möglichkeit, zu reagieren (13). 20 Sekunden vor der ersten Pause belohnten sich die Starbulls für ein dominantes erstes Drittel mit dem Führungstreffer. Wieder war Adam der Torschütze, diesmal mit einem satten Schlenzer von der linken Seite. Der Puck schlug im rechten oberen Eck ein, wieder wurde Schlussmann Morrone entscheidend irritiert, diesmal von Scott Feser. In einem ausgeglichenen zweiten Spielabschnitt verhinderte der gut aufgelegte Christopher Kolarz im Rosenheimer Gehäuse gegen die frei zum Abschluss kommenden Filip Reisnecker, Clarke Breitkreuz und Tim Sezemsky dreimal den möglichen Ausgleichstreffer der Hausherren. Die Starbulls kamen nun deutlich seltener zu gefährlichen Abschlüssen, schlugen dann aber nach einem Powerplay zu, in dem die Scheibe gut lief. Die Füchse waren wenige Sekunden wieder komplett, als Ville Järveläinen einen perfekten Pass von Lukas Laub per Direktabnahme aus dem linken Bullykreis im kurzen Eck versenkte (38.). Im letzten Drittel erhöhte Shane Hanna auf 4:1 für Grün-Weiß, indem er die sich aufstellende Scheibe sofort vors Tor brachte. Torwart Morrone, diesmal irritiert von Charlie Sarault, konnte erst spät reagieren und nicht mehr verhindern, dass der Puck über die Torlinie trudelte (46.). Clarke Breitkreuz verkürzte knapp zehn Minuten vor der Schlusssirene mit einer unhaltbaren Direktabnehme auf 4:2 (51.), in der Entstehung war Dominik Kolb unglücklich vom Puck getroffen worden. Fast wäre Breitkreuz auch noch der Anschlusstreffer zum 4:3 geglückt, aber der Puck blieb im letzten Moment hängen (54.). Bereits fünf Minuten vor Spielende versuchten es die Hausherren – in Überzahl – mit einem zusätzlichen Feldspieler und ohne Torwart, aber die Starbulls verteidigten geschickt und erfolgreich. Torwart Kolarz musste nur noch einmal entscheidend eingreifen, ehe der verdiente Rosenheimer Auswärtssieg feststand. Weiter geht’s für die Starbulls am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den bayerischen Rivalen ESV Kaufbeuren (17 Uhr, ROFA-Stadion, Liveübertragung bei www.sporteurope.tv, Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Tageskasse).
Lausitzer Füchse WeißwasserVerletzungssorgen bei den Lausitzer Füchsen verschärfen sich - Zwei weitere Akteure fallen aus (DEL2) Die personelle Lage bei den Lausitzer Füchsen verschärft sich weiter. Nach der gestrigen Begegnung gegen die Starbulls Rosenheim fallen mit Eric Valentin und Filip Reisnecker zwei weitere Spieler verletzungsbedingt aus. Beide Akteure werden die Mannschaft nicht zur morgigen Auswärtspartie beim EHC Freiburg begleiten können. Damit stehen Cheftrainer Christof Kreutzer aktuell vier Spieler nicht zur Verfügung. • Eric Valentin und Lane Scheidel fehlen aufgrund von Unterkörperverletzungen. • Alexander Dosch und Filip Reisnecker pausieren mit Oberkörperverletzungen. Eine genaue Prognose über die Dauer der Ausfälle kann derzeit nicht abgegeben werden. Das gesamte Team der Lausitzer Füchse wünscht allen verletzten Spielern eine schnelle Genesung und baldige Rückkehr aufs Eis.
Memmingen IndiansNächster Heimsieg: Indians besiegen Peiting (OLS) Der ECDC Memmingen holte am Freitagabend die nächsten drei Punkte in der ALPHA COOLING-Arena. Mit einem souveränen 6:1 Heimerfolg gegen den EC Peiting geht die Siegesserie der Indianer weiter. Rund 2000 Zuschauer verfolgten die Partie am Hühnerberg. Am Sonntag treten die Maustädter in Lindau an. Die Indians mussten weiterhin auf Robert Peleikis und Sven Schirrmacher verzichten, Basti Flott-Kucis startete dieses Mal im Tor. Der ECDC kam druckvoll aus der Kabine und drängte auf den Führungstreffer. Memmingen hatte das Heft in der Hand, tat sich trotz spielerischem Übergewicht aber noch etwas schwer. Peiting setze nur vereinzelt offensive Nadelstiche, war jedoch zumeist auf die Defensivarbeit konzentriert. Nach starker Vorarbeit von Linus Svedlund erzielte Denis Fominych jedoch das verdiente 1:0 in Überzahl für den ECDC. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Im Mitteldrittel stellten die Memminger die Weichen auf Sieg. Kurz nach Wiederbeginn traf Markus Lillich nach einem Rebound zum 2:0. Timo Gams legte zum 3:0 nach, ehe Jayden Schubert die Scheibe zum 4:0 im Peitinger Gehäuse unterbrachte. Das 1:4 gelang dem ECP durch Carson MacKinnon, doch offensiv fanden die Gäste wenig statt. Die Indianer dominerten das Spielgeschehen und Felix Brassard traf nach Pass von Tyler Spurgeon zum 5:1 noch vor der Pause. Das letzte Drittel kontrollierten die Hausherren weiterhin souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Der EC Peiting hatte an diesem Abend nur noch wenig entgegenzusetzen und musste auch noch das sechste Gegentor hinnehmen. Memmingen erhöhte durch Tyler Spurgeon auf 6:1. Dabei blieb es auch, und die Indianer holten die nächsten drei Punkte am Hühnerberg., womit der zweite Platz gefestigt wurde. Für die Memminger geht es am Sonntag nun an den Bodensee. Dort treten sie zum ersten Derby gegen den EV Lindau an. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr, ein Livestream wird angeboten, kostenloses Public Viewing gibt’s im Puck Hockey-Treff in der Eissporthalle. Das nächste Heimspiel am Hühnerberg findet am darauffolgenden Sonntag um 18:00 Uhr statt. Gegner sind dann die Heilbronner Falken, mit denen die Maustädter noch einige Rechnungen offen hab. ECDC Memmingen vs EC Peiting 6:1 (1:0/4:1/1:0) Tore:1:0 (6.) Fominych (Svedlund, Brassard, 5-4), 2:0 (21.) Lillich (Homjakovs, Meisinger), 3:0 (27.) Gams (Krymskiy, Meisinger), 4:0 (32.) Schubert (Gams, Krymskiy), 4:1 (35.) MacKinnon (Maylan, Laßmann), 5:1 (37.) Brassard (Spurgeon, Ouderkirk), 6:1 (50.) Spurgeon (Brassard, Ouderkirk) Strafminuten:Memmingen 8-Peiting 10 Zuschauer:1972 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth)- Svedlund, Meisinger; Blake, Ettwein; Kurz, Menner- Pfalzer, Gorgenländer, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Meier; Krymskiy, Schubert, Gams.
Ice Dragons HerfordIce Dragons in Leipzig ohne Siegchance - Verdiente Niederlage bei den Icefighters (OLN) Der Herforder Eishockey Verein musste in der Oberliga Nord Hauptrunde bei den KSW Icefighters Leipzig eine deutliche 1:6 (0:2/1:3/0:1)-Niederlage hinnehmen. Die Gastgeber dominierten dabei die Begegnung, ließen den Ostwestfalen keine Chance auf Auswärtspunkte und behielten verdient alle Zähler im heimischen anona ICEDOME. Nach einer relativ ausgeglichenen Anfangsphase, übernahmen die Icefighters immer mehr das Kommando und brachten sich mit einem Doppelschlag früh in Position. Nachdem Tim Detig in der 14. Minute zunächst das 1:0 erzielte, legte Yannic Bauer keine 60 Sekunden später mit dem 2:0 nach. In den Folgeminuten zeigte sich die Qualität der Hausherren, die durch teilweise unnötige Strafzeiten mehrere Unterzahlsituationen durch starkes Penalty-Killing überstanden. Zwar mühte sich Herford um den Anschlusstreffer, blieb aber bis zur ersten Pause ohne eigenen Treffer. Im zweiten Spielabschnitt ging es ruppiger zur Sache und auf beiden Seiten häuften sich die Strafen. Leipzig wusste diese hektische Phase besser für sich zu nutzen und erhöhte durch Johan Eriksson in der 23. Minute auf 3:0. Nachdem Mika Hupach der Anschlusstreffer zum 1:3 (28.) gelang, folgten die stärksten Minuten der Ice Dragons. Der HEV drängte auf das 2:3, doch Leipzig verteidigte zunächst den Vorsprung, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Daniel Visner erzielte in der 35. Minute zunächst auf 4:1 und wenige Sekunden später sorgte Darek Hejcman mit dem 5:1 aus kurzer Distanz für die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt verteidigten die Gastgeber souverän ihre komfortable Führung und legten durch Marc Zajic in der 52. Minute mit dem Treffer zum 6:1-Endstand nach. „Gratulation an die Leipziger Mannschaft zum sehr verdienten Sieg, die Icefighters waren heute in allen Belangen besser als wir. In den ersten 10 Minuten haben wir das gespielt, was wir wollten, doch nach dem ersten Tor hat Leipzig den Druck enorm erhöht und auch sehr gut in Unterzahl agiert. Für mich war es das stärkste Saisonspiel der Icefighters bislang. Wir müssen jetzt den Mund abwischen und wieder aufstehen. Zum Glück spielen wir am Sonntag wieder und dann können wir es besser machen“, schaute Chefcoach Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz bereits wieder nach vorne auf die nächste Begegnung. Bevor es für den Herforder Eishockey Verein in ein spielfreies Wochenende geht, steht im Sonntagsheimspiel das Duell mit den Tilburg Trappers auf dem Programm. Ab 18.30 Uhr wollen die Ice Dragons in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ die Punkte in der heimischen Drachenhöhle behalten. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Tore: 1:0 13:04 Tim Detig (Daniel Visner / Tom Pauker) 2:0 14:00 Yannic Bauer (Robin Thalmeier / Johan Eriksson) 3:0 22:42 Johan Eriksson (Paul Reiner / Emil Aronsson) 3:1 27:49 Mika Hupach (Jackson Pierson / Ryley Lindgren) 4:1 34:28 Daniel Visner (Tom Pauker / Paul Reiner) 5:1 34:59 Darek Hejcman (Jan-Luca Schumacher / Luke Volkmann) 6:1 51:39 Marc Zajic (Chad Bassen / Daniel Schwamberger) Strafen: Leipzig 20 Minuten Herford 12 Minuten Zuschauer: 1436
Ice Dragons HerfordIce Dragons gegen Tilburg gefordert - Herford mit Heimspiel vor der Pause (OLN) Für den Herforder Eishockey Verein steht das nächste Heimspiel unmittelbar vor einer 12-tägigen Pause auf dem Programm. In der Sonntagsbegegnung sind die Tilburg Trappers ab 18.30 Uhr zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ und beide Mannschaften benötigen Punkte aus der Partie, womit Spannung vorprogrammiert ist. Die Niederländer zählen traditionell zu den Mitfavoriten in der Oberliga Nord, kamen jedoch noch nicht so richtig ins Rollen. Nach starken Auftritten in den ersten drei Spielen mit Siegen gegen Halle, Leipzig und die Hannover Scorpions, folgten zuletzt Niederlagen gegen die Hannover Indians, Hamm und gegen Duisburg. So findet sich Tilburg aktuell mit 10 Punkten auf Platz 6 der Tabelle wieder und musste zu den Topteams der Liga bereits ein wenig abreißen lassen. Drei Zähler weniger weisen die Ice Dragons auf und nehmen somit Platz 8 der Nordstaffel ein. Luft auf die dahinter liegenden Teams besteht nicht und so sind die Ostwestfalen gefordert, alles in die Partie zu werfen, um den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen und am kommenden spielfreien Wochenende nicht weiter abzurutschen. Nachdem die Ice Dragons am vergangenen Freitag bei der 1:6-Niederlage in Leipzig deutlich unterlegen waren, will man nun vor heimischer Kulisse die Weichen wieder auf Sieg stellen. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen aufgrund der Kartennachfrage die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.
Herne MinersNur ein Spiel am Wochenende – Miners reisen an die Ostsee (OLN) Nachdem der HEV aufgrund der ungeraden Teilnehmeranzahl in der Oberliga Nord am Freitag das erste Mal spielfrei hatte, tritt die Mannschaft der Grün-Weiß-Roten am Sonntag die lange Reise nach Rostock an. Wer ist dabei? An der Verletzungs- und Krankheitsfront wird es leider nicht besser für die Miners: Neben Carl Zimmermann, für den die Saison beendet ist, fallen auch Justus Meyl, Marc Hofmann und Mike Mieszkowski weiterhin verletzungsbedingt aus. Vincent Grunewald, der am Sonntag gegen Herford bereits ausgefallen ist, wird auch an diesem Sonntag nicht zum Einsatz kommen. Bei ihm stehen aktuell noch ärztliche Untersuchungen aus. Mehrere weitere Akteure sind krankheitsbedingt angeschlagen, bei einigen Spielern wird sich also erst am Spieltag entscheiden, ob sie mit nach Rostock reisen können oder nicht. Aus Dinslaken und Düsseldorf werden keine Förderlizenzspieler kommen. In den nächsten zwei bis drei Wochen kann man jedoch voraussichtlich wieder mit Förderlizenzspielern von den beiden Kooperationspartnern rechnen. Ob Tjark Kölsch aus Bad Nauheim dabei sein wird, entscheidet sich wieder kurzfristig. Außerdem wurde der Verteidiger Fabian Nifosi von den Roten Teufeln zusätzlich mit einer Förderlizenz für den Herner EV ausgestattet, da die Nauheimer aber ebenfalls noch mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben, wird er aktuell dort benötigt und kommt am Sonntag voraussichtlich noch nicht für den HEV zum Einsatz. Nicklas Müller ist aufgrund seiner Strafe im Spiel gegen Herford gesperrt und wird ebenfalls nicht mit nach Rostock reisen. Leon Tettenborn hingegen stößt nach überwundener Krankheit wieder zum Kader hinzu, auch Rodion Schumacher ist wieder komplett im Training und wird am Sonntag gegen Rostock im Kader stehen. (Stand: 10.10.2025, 14 Uhr) Rostock Piranhas, 12.10.2025: Für das einzige Spiel am Wochenende reist die Mannschaft um Dirk Schmitz am Sonntag nach Rostock. Der Saisonstart der Piranhas, die sich mit sechs Punkten aktuell auf Tabellenplatz elf wiederfinden, verlief holprig: In den ersten sechs Spielen mussten sich die Piranhas den Herforder Ice Dragons, den Hannover Indians, den Saale Bulls Halle und den Hammer Eisbären geschlagen geben, konnten dafür aber Siege gegen die Füchse Duisburg und Hannover Scorpions feiern. Zwei Spieler, die dabei immer wieder auf dem Scoreboard auftauchten, sind die Leistungsträger Jesper Öhrvall und Connor Hannon. Die beiden führen die teaminterne Scorerliste der Piranhas auch dieses Jahr wieder an. Dazu können die Rostocker mit Timon Bätge und Sebastian Albrecht auf zwei starke Schlussmänner setzen. HEV-Trainer Dirk Schmitz zu der alles andere als erfreulichen Personallage und der schwierigen Aufgabe am Sonntag: „Du hoffst als Trainer nach dem Spiel gegen Herford natürlich, dass über die Woche mit dem spielfreien Freitag vielleicht ein paar Jungs wieder zurück zum Kader stoßen. Wir konnten allerdings aufgrund der Ausfälle diese Woche nicht einmal vernünftig trainieren. In jeder Reihe fehlte jemand verletzungs- oder krankheitsbedingt. Wir werden am Sonntag wieder alles geben, aber mit so einem kleinen Kader wird es schwer für uns.“
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsSchnelles Wiedersehen mit den Schweinfurter Mighty Dogs (BYL) Der ERSC Amberg startet am Sonntag vor heimischen Publikum in die Saison der Eishockey-Bayernliga, muss gegen Schweinfurt aber zwei Ausfälle im Angriff ersetzen. Die Testphase ist aufgearbeitet und der Blick geht nach vorne. Acht Testspiele hat der ERSC Amberg in seiner knapp sechswöchigen Vorbereitungsphase ausgetragen, dabei viermal gewonnen und ebenso oft verloren. Darunter waren zwei Niederlagen gegen den ERV Schweinfurt. Bei der Planung der Tests im Sommer konnte man nicht erahnen, dass sich die Wild Lions und die Mighty Dogs gleich zum Saisonauftakt in der Eishockey-Bayernliga erneut gegenüberstehen. So treffen die beiden alten Rivalen am Sonntag, 18 Uhr, im Eisstadion am Schanzl schon zum dritten Mal binnen drei Wochen aufeinander. Bislang hatte Schweinfurt die Nase vorn, auch was die weiteren Vorbereitungsspiele der Mighty Dogs betrifft, denn alle sieben Tests (Höchstadt, je 2x Haßfurt, Amberg, Braunlage) verliefen erfolgreich. Der achte gegen Pegnitz wurde noch am gestrigen Freitag nachgeschoben. Insgesamt gab es in der Vorbereitung der Bayernligateams teilweise „wilde“ Ergebnisse, auch untereinander. Dem will Ambergs Sportlicher Leiter nicht zu viel Beachtung schenken: „Resultate in der Vorbereitung lassen nicht wirklich Schlüsse zu und sind nur bedingt aussagekräftig“, kommentiert Chris Spanger, wenn auch die Auftritte von Schweinfurt Eindruck hinterlassen hätten. Bei den Mighty Dogs freut man sich darüber, dass es endlich wieder um Punkte geht. Die Erfolgsserie ist eng verbunden mit dem Namen Sergej Wassmiller, der mit Semjon Bär das Trainerteam des ERV bildet. Der neue Coach hat bei der Zusammenstellung des Teams eine glückliche Hand bewiesen und die Mighty Dogs dürften zum engeren Favoritenkreis gehören. Dies sorgt auch für gute Stimmung im Umfeld der Dogs, die am Sonntag von etlichen Fans nach Amberg begleitet werden. Ein zahlreicher Besuch am Schanzl ist demnach vorprogrammiert. Auf Amberger Seite haben das Trainerteam Jan Bönning und Kevin Lavallee zusammen mit Chris Spanger und der Mannschaft die Vorbereitungsphase aufgearbeitet – speziell auch die beiden Partien gegen Schweinfurt - und den Fokus voll auf den Saisonstart gelegt. Mit voller Besetzung werden die Wild Lions allerdings nicht antreten können: „Roberts Baranovskis ist weiterhin verletzt und Daniel Rolsing fehlt wegen der Spieldauerstrafe aus dem Testspiel gegen Schweinfurt“, benennt Chris Spanger die beiden Ausfälle im ERSC-Aufgebot. Drei komplette Blöcke könne man aber aufbieten.
Pfaffenhofen EishogsEin dicker Brocken gleich zum Auftakt (BYL) Schwerer könnte der Auftakt in die neue Bayernliga-Saison für den EC Pfaffenhofen gar nicht sein. Am Sonntag (17:30 Uhr) erwarten die Pfaffenhofener in der heimischen Stadtwerke-Arena mit dem EHC Königsbrunn diejenige Mannschaft, die die letzten Jahre die Liga maßgeblich geprägt hat. Zweimal die Bayerische Meisterschaft und eine weitere Finalteilnahme in den vergangenen drei Jahren stehen in der Erfolgsbilanz der Schwaben. Und auch heuer dürfte der Weg zum Titel nur über den EHC führen, der über eine personell außergewöhnlich gut besetzte und eingespielte Mannschaft verfügt. Auch heuer konnten die Abgänge von Leistungsträgern wie Toms Prokopovics (Tölz) oder Mika Reuter (Landsberg) durch Zugänge wie Stefan Rodrigues (Ulm) oder dem Deutsch-Amerikaner Clay Ellerbrock (Schongau) adäquat ersetzt werden. Mit Ex-DEL-Profi Marco Sternheimer, Tim Bullnheimer oder dem Schweden Anton Egle stehen ohnehin weitere überragende Offensivkräfte im Team, das mit dem früheren DEL2-Torhüter Stefan Vajs zudem auf einen starken Rückhalt bauen kann. So reisen die Gäste als klarer Favorit an, zumal Markus Muhr mit Torhüter Jonathan Kornreder, Liam Hätinen (beide verletzt), Christoph Eckl, Anton Seidel (beide gesperrt) sowie Robert Neubauer (privat verhindert) weiterhin auf einige Leistungsträger verzichten muss. Hoffnungen, dass Königsbrunn den Außenseiter vielleicht unterschätzen könnte, brauchen sich die Gastgeber aber wohl nicht machen. „Pfaffenhofen sehe ich als gefährlichen Gegner, da denkt jeder, die Rollen sind klar verteilt. Der ECP baut sich Stück für Stück einen jungen Kader auf, die darfst du nicht unterschätzen. Wir werden Pfaffenhofen sehr ernst nehmen und alles geben,“ hat EHC-Coach Bobby Linke seine Mannschaft schon im Vorfeld gemahnt, erst gar keinen Schlendrian aufkommen zu lassen.
Schweinfurt Mighty DogsDie perfekte Vorbereitung (BYL) Die Vorbereitung auf die heute startende Bayernliga-Saison 2025/2026 verlief für die Mighty Dogs in vielerlei Hinsicht perfekt. Aus den insgesamt acht Vorbereitungsspielen ging man achtmal als Sieger vom Eis. Vom Oberligisten bis zum Landesligisten war für das Trainerteam Sergej Waßmiller und Semjon Bär alles dabei – und man schlug sogar den aktuellen Regionalliga-Nord-Meister in beiden Partien. Kein Wunder also, dass die Stimmung nicht nur innerhalb der Mighty Dogs bestens ist, sondern auch die Fans nach eher dürftigen Jahren – mit Ausnahme der vergangenen Saison – mit einem guten Gefühl am Sonntag in die neue Spielzeit starten. Bei der Aufstellung am Freitagabend fiel sofort auf, dass einige Spieler der Mighty Dogs geschont wurden. So standen Petr Pohl, Ilya Zheltakov, Dzerods Alksnis, Alexander Diel und Josef Dana von Beginn an nicht im Kader. Im späteren Verlauf nahm man auch Tomas Cermak vom Eis. Neben Jamie Akers stand erstmals auch Denis Steinbeck von der EinsBe im Aufgebot der Mighty Dogs, und beide durften wertvolle Eiszeit sammeln. Zudem verstärkten drei U20-Spieler der Selber Wölfe das Team: Samuel Keck und Samuel Lasson trugen bereits das Trikot des ERV, und mit Korbinian Salzhuber kam ein weiterer Debütant hinzu. Auch die Gäste aus Pegnitz mussten einige Ausfälle verkraften, sodass beide Mannschaften mit neuen Formationen spielten, die so wohl noch nie gemeinsam auf dem Eis standen. Das machte sich auch im Spielverlauf bemerkbar: Wenig gelungene Kombinationen, immer wieder Stockfehler oder Fehlpässe prägten das Bild. Dennoch gehörten die Anfangsminuten den Mighty Dogs, die früh die Weichen auf Sieg stellen wollten. Nach einigen Minuten kamen auch die Gäste besser ins Spiel und zu ihren Chancen. Das erste Tor des Abends erzielte schließlich Pavel Bares in der neunten Spielminute. Tomas Cermak gewann das Bully im Drittel der Gäste und sah den freistehenden Bares, der nur noch einschieben musste. Der Torjubel war noch in vollen Gane, da durften auch die Gäste jubeln: Nur 12 Sekunden später gelang ihnen der 1:1-Ausgleich. Fünf Minuten danach stellte Tomas Cermak die Führung wieder her. Kurz vor der ersten Pause konnte dann Samuel Lasson sein Premierentor im Icedome feiern – sein Schuss rutschte Filip Rieger über die Fanghand ins Tor. Somit ging es mit einer 3:1-Führung in die erste Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Dogs etwas frischer aus der Kabine und erhöhten nach nur drei Minuten durch Kevin Adam auf 4:1. Die Gäste versuchten zwar, den Anschluss zu halten, standen sich dabei aber oft selbst im Weg – Fehlpässe und schwache Puckannahmen verhinderten weitere Treffer. Stattdessen trafen erneut die Mighty Dogs: In der 31. Minute bekam Lucas Kleider den Puck in der neutralen Zone, fuhr ins Drittel der Pegnitzer und zog kurz nach der blauen Linie einfach ab – der Puck schlug direkt im Winkel ein, 5:1! Keine drei Minuten später folgte das nächste Premierentor im Icedome. Georg Pinsack eroberte die Scheibe hinter dem Tor der Gäste, sah den freistehenden Samuel Lasson, dessen Schuss zwar noch pariert wurde, doch im Nachschuss traf Samuel Keck und erzielte ebenfalls sein erstes Tor für die Mighty Dogs. Das 6:1 war zugleich der Pausenstand. Vorweggenommen: Es sollte der letzte Treffer der Hausherren bleiben. Während der EV Pegnitz den Goalie wechselte – Filip Rieger machte Platz für Frederik Weiß – blieb Leon Pöhlmann die vollen sechzig Minuten im Tor der Mighty Dogs. Nun merkte man den Hausherren an, dass die Beine schwer wurden, während die IceDogs etwas besser ins Spiel kamen und sich nicht aufgaben. Fünf Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da erzielten die Gäste ihren zweiten Treffer des Abends. Zunächst noch als Schönheitsfehler abgetan, kam Pegnitz nun immer besser ins Spiel. In der 49. Minute stand es bereits 6:3, wenig später sogar 6:4 – es schien, als könnte es doch noch einmal spannend werden. Am Ende blieb es jedoch beim 6:4, und die Mighty Dogs feierten vor 627 Zuschauern ihren achten Sieg im achten Vorbereitungsspiel. Damit schließt sich das Kapitel Vorbereitung – ab Sonntag wird das Kapitel Hauptrunde aufgeschlagen. Am Sonntag gastieren Sergej Waßmiller und Co. beim ERSC Amberg, wo es dann erstmals um Punkte geht. Zwar entschied man die Vorbereitungsspiele gegen den ERSC für sich, doch sowohl das Trainerteam als auch die Mannschaft wissen diesen Erfolg richtig einzuordnen. Klar ist: Ab Sonntag beginnen alle wieder bei Null. Wie Semjon Bär auf der gestrigen Pressekonferenz mitteilte, kann man wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen – bis auf den langzeitverletzten Moritz Schlick. Von der Verletzungsliste gestrichen ist hingegen Leon Hartl, der seit Dienstag wieder mit der Mannschaft trainiert und am Freitagabend erstmals im Aufgebot stand. Auf lautstarken Support können die Mighty Dogs auf jeden Fall zählen: Neben einem Fanbus werden sicherlich auch wieder zahlreiche Privatfahrer den Weg nach Amberg antreten und für einen gut gefüllten Gästeblock sorgen. Im Fanbus sind nach kurzfristigen Absagen wieder 4–5 Plätze frei – wer sich einen Platz sichern möchte, kann sich telefonisch oder per WhatsApp unter 0172/9744908 melden. Spielbeginn ist um 18 Uhr in Amberg, Treffpunkt für den Fanbus ist 13:45 Uhr am Icedome.
Torfeuerwerk in Burgau: Löwen dominieren letzte Vorbereitungspartie (BYL) Das letzte Vorbereitungsspiel zur anstehenden Saison führte den EHC Waldkraiburg ins Schwabenland zum ESV Burgau. Das Hinspiel in der Raiffeisen-Arena endete mit einem 6:4-Sieg für die Löwen – die Eisbären, neu in der Bayernliga, hatten also etwas gutzumachen auf eigenem Eis. Viel wichtiger war es jedoch für beide Teams, den letzten Feinschliff in die Reihen zu bringen, bevor es am Sonntag ernst wird. Nach zwei Minuten hatte Tim Ludwig die erste gute Gelegenheit für die Löwen, als er allein aus dem Halbfeld abzog, jedoch an Benedikt Schaller im Burgauer Tor scheiterte. In der sechsten Minute versuchte es Daniel Hora aus dem linken Bullykreis, doch auch sein Schuss wurde sichere Beute des Keepers. Bis dahin hatten die Löwen das Spiel klar im Griff, ließen kaum Chancen zu und setzten Burgau früh unter Druck. In der siebten Minute dann der Dämpfer: in eigener Überzahl vertändelten die Löwen den Puck an der blauen Linie – Burgau nutzte die Gelegenheit eiskalt und ging per Konter mit 1:0 in Führung. Nur rund eine Minute später antwortete der EHC postwendend: Daniel Hora traf von der blauen Linie auf Zuspiel von Santeri Ovaska zum Ausgleich. Ab der zwölften Minute fanden die Gastgeber besser in die Partie, kämpften sich energischer in die Zweikämpfe und kamen zu mehr Spielanteilen. In der 14. Minute rettete Max Englbrecht stark gegen Burgaus Andreas Wiesler. Kurz vor der Pause schlugen dann die Löwen erneut zu: In der 20. Minute erzielte Leon Decker auf Vorlage von Andris Džeriņš die 1:2-Führung. Mit diesem Ergebnis ging es zum ersten Pausentee. Der Start in den Mittelabschnitt verlief aus Waldkraiburger Sicht unglücklich – gerade erst wieder auf dem Eis, kassierten sie nach einem schnellen Gegenzug den 2:2-Ausgleich. Nur Sekunden später parierte Englbrecht eine Großchance der Eisbären stark, ehe Anthony Dillmann auf der Gegenseite freistehend vor dem Tor vergab. Danach fanden die Löwen wieder zu ihrem Spiel, und es entwickelte sich eine erneut einseitigere Partie. Leander Ruß brachte den EHC in der 26. Minute erneut in Führung, ehe Philipp Lode in der 30. Minute auf 2:4 erhöhte. Doch Burgau schlug im Powerplay zurück und verkürzte auf 3:4. Die Antwort der Löwen ließ nicht lange auf sich warten: Martin Kokeš traf mit einem abgefälschten Schuss, der Schaller zwischen den Schonern hindurch zum 3:5 über die Linie rutschte. Wieder in Unterzahl kassierten die Löwen das 4:5, doch Anthony Dillmann stellte kurz vor Drittelende mit seinem Treffer zum 4:6 den alten Abstand wieder her. Im Schlussabschnitt wechselte Trainer Alexej Lederer auf der Torhüterposition – Tobias Sickinger ersetzte Maximilian Englbrecht. Der erste Jubel des Drittels gehörte aber wieder den Löwen: Leon Decker erzielte in der 42. Minute das 4:7, Schaller war machtlos. Kurz darauf vergab Florian Maierhofer einen Penalty, der ihm zugesprochen wurde, nachdem er in Unterzahl regelwidrig gestoppt worden war. Burgau durfte anschließend 1:20 Minuten doppelte Überzahl spielen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Stattdessen legten die Löwen nach: In der 47. Minute bediente Santeri Ovaska mustergültig Andris Džeriņš, der am rechten Pfosten nur noch den Schläger hinhalten musste – 4:8. Zur Mitte des Schlussabschnitts erhöhte Daniel Hora mit einem satten Handgelenkschuss auf 4:9, ehe sich in der 55. Minute Philipp Lode nach einem Zweikampf verletzte und vom Eis begleitet werden musste – hoffentlich nichts Ernstes. Den Schlusspunkt setzte schließlich Thomas Rott, der in Überzahl zum 4:10-Endstand traf und sich damit fast schon zu einem Löwen-Torjäger der Vorbereitung mauserte. Unterm Strich dominierte der EHC Waldkraiburg über weite Strecken das Spielgeschehen, offenbarte aber erneut Schwächen in der Defensive. Mit dem klaren Sieg und einer starken Offensivleistung im Rücken kann das Team nun selbstbewusst in die Punktspielrunde starten. Gegen Peißenberg – und alle kommenden Gegner – wird es jedoch entscheidend sein, auch in der eigenen Zone konsequenter zu arbeiten. Doch die Saison ist lang, und die Löwen haben gezeigt, dass sie das Potenzial haben, um die Play-Off-Plätze mitzuspielen.
Lechbruck FlößerCouragierte Leistung beim Topfavoriten Sonthofen (BLL) Am Freitagabend trat der ERC Lechbruck zu einem weiteren Vorbereitungsspiel beim ERC Sonthofen an – einem der großen Favoriten der kommenden Landesliga-Saison. Beide Mannschaften nutzten die Partie, um ihren Talenten wertvolle Eiszeit zu geben – ein erfreulicher Trend, der die Entwicklung junger Spieler in beiden Vereinen fördert. Im Tor der Flößer stand diesmal Jonas Kothmayr, der mit einer guten und konzentrierten Leistung überzeugte. Der Start verlief jedoch alles andere als optimal: Bereits in der 2. Minute gingen die Gastgeber durch Adam Suchomer mit 1:0 in Führung. Doch Lechbruck ließ sich davon nicht beeindrucken, kam mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie und agierte fortan auf Augenhöhe. In der 12. Minute nutzte der ERC ein Überzahlspiel konsequent aus – Paolo De Sousa erzielte auf Vorlage von Maximilian Ott und Fabian Bacz den verdienten Ausgleich. Nur zwei Minuten später drehte Lucas Hay das Spiel und brachte die Flößer nach Vorarbeit von Marcus Köpf mit 2:1 in Front. Auch im zweiten Drittel zeigte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Lecher Defensive arbeitete diszipliniert und stand kompakt, Sonthofen fand kaum Lücken und kam nur selten gefährlich vor das Tor von Kothmayr. Auf der anderen Seite vergaben die Flößer einige gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Auch nach 40 Minuten führte Lechbruck verdient mit 2:1. Im Schlussabschnitt erhöhte Sonthofen den Druck und kam in der 43. Minute durch Hartmann zum 2:2-Ausgleich. Der ERC hielt weiter gut dagegen, musste dann jedoch zwei umstrittene Strafzeiten hinnehmen, die zu einer doppelten Unterzahl führten. Das nutzten die Gastgeber eiskalt: Kröber (47.) und Grillinger (48.) sorgten mit einem Doppelschlag für die 4:2-Führung der Oberallgäuer. Trotz des Rückschlags zeigte Lechbruck Moral, suchte den Weg nach vorne und erspielte sich weitere Chancen, blieb aber zunächst ohne Torerfolg. In der 58. Minute erhöhte Sonthofen durch Slavicek nach einem Konter auf 5:2, doch nur sechs Sekunden später verkürzte Marcus Köpf (Assist: Marius Hack, Mathias Schuster) auf 5:3. Trainer Andreas Ott setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte und nahm Torhüter Kothmayr zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – kurz vor Ende traf jedoch erneut Hartmann ins verwaiste Tor zum 6:3-Endstand. Trotz der Niederlage kann der ERC Lechbruck zufrieden mit der gezeigten Leistung sein. Gegen einen starken Gegner präsentierten sich die Flößer kämpferisch, diszipliniert und mit spielerischen Fortschritten. Auf diese engagierte Vorstellung lässt sich in den kommenden Wochen aufbauen.
ERC SonthofenSonthofen setzt im letzten Testspiel auf junge Talente – 6:3-Sieg gegen Lechbruck (BLL) Im finalen Vorbereitungsspiel am Freitagabend ließ Sonthofens Eishockey-Landesligist mehrere Stammkräfte planmäßig pausieren – und überzeugte dennoch mit einem 6:3-Erfolg gegen Ligakonkurrent ERC Lechbruck. Auf dem Spielbericht fehlten diesmal Routiniers wie Lynnden Pastachak, Dan Przybyla, Ondrej Havlicek, Fabian Schütze, Marc Sill, Filip Krzak, Kevin Adebahr und Joas Gotzler. Stattdessen rückte der Nachwuchs in den Vordergrund: Die U20-Spieler Eyk Junker, Luca Bucher und Markus Walter erhielten wertvolle Einsatzminuten und im Tor durfte sich der junge Felix Ottenbreit beweisen. Unterstützung kam zudem vom Kooperationspartner ESC Kempten, der mit den Förderlizenzspielern Tobias Russler, Clemens Löhr und Nikolai Streif seinen Teil beitrug. Sonthofen erwischte im ersten Drittel einen echten Traumstart: Bereits nach 72 Sekunden konnten die 620 anwesenden Fans zum ersten Mal jubeln: Adam Suchomer brachte seine Farben mit einem präzisen Schuss in Führung, vorbereitet durch Jochen Hartmann. Die verjüngte Sonthofner Mannschaft blieb danach weiter am Drücker, erspielte sich einige Chancen und verpasste den zweiten Treffer mehrfach nur knapp. Nach einem Bandencheck musste Sonthofen für fünf Minuten in Unterzahl agieren – das nutzten die Gäste eiskalt aus: Paolo de Soussa traf mit einem verdeckten Schlagschuss zum Ausgleich. Keine zwei Minuten später geriet der ERC in Rückstand: Lucas Hay schob die Scheibe im Fallen aus einer unübersichtlichen Situation über die Linie. Auch im Mitteldrittel blieb der ERC Sonthofen die spielbestimmende Mannschaft. Die jungen Schwarz-Gelben drängten immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste, doch das Glück war ihnen nicht hold – die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Lechbrucks Schlussmann Jonas Kothmayr war immer wieder gefordert, unter anderem bei einem Sonthofner Alleingang in Unterzahl. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten blieb es beim 1:2-Zwischenstand. Im letzten Drittel kam der ERC Sonthofen richtig in Fahrt: Jochen Hartmann eröffnete den Torreigen mit einem satten Schuss ins Kreuzeck zum 2:2-Ausgleich, punktgenau bedient von Aaron Grillinger. Die Hausherren blieben anschließend spielbestimmend und nutzten eine doppelte Überzahl konsequent – Pascal Kröber versenkte das Zuspiel von Nicolas Neuber über die Stockhand des Gästekeepers zur erneuten Führung. Kurz darauf ein ähnliches Bild: Kröber zog im Powerplay erneut ab, Grillinger stand goldrichtig und verwertete den Rebound zum 4:2. Auf der Gegenseite zeigte sich Grillingers Schlussmann aufmerksam und parierte einen gefährlichen Alleingang. Lechbruck schöpfte noch einmal Hoffnung, als Marcus Köpf die Scheibe aufs Sonthofner Tor brachte und diese unglücklich abgefälscht im Netz landete. Doch die Antwort des ERC folgte prompt: Nur sechs Sekunden später stellte Josef Slavicek – nach feinem Zuspiel von Denis Adebahr – den alten Abstand wieder her und traf vorbei an der Stockhand zum 5:3. In der Schlussphase ging Lechbruck volles Risiko, ersetzte Torhüter Kothmayr durch einen sechsten Feldspieler – mit fatalen Folgen: Jochen Hartmann schnappte sich die Scheibe und beförderte im Alleingang nicht nur das Spielgerät, sondern auch sich selbst nach einem Körperkontakt direkt ins verwaiste Tor zum 6:3-Endstand. Positive Testspielbilanz für den ERC Sonthofen Mit Blick auf die Testspielphase kann der ERC Sonthofen mit den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein. Auch in den beiden Begegnungen gegen die höherklassigen Bayernligisten Kempten und Buchloe präsentierte sich das Team von Helmut Wahl und Vladimir Kames konkurrenzfähig – trotz der Niederlagen. Besonders in Kempten zeigte der ERC eine starke Vorstellung und kämpfte sich bis in die Verlängerung. Gegen die Ligakonkurrenten aus Forst und Lechbruck ließ Sonthofen hingegen nichts anbrennen und dominierte beide Partien souverän. Die Mannschaft scheint gut gerüstet für den bevorstehenden Saisonstart. Saisonstart in Germering Für die Sonthofner Jungs beginnt am kommenden Samstag die Landesliga-Saison mit dem Auftaktspiel in Germering. Bully ist um 17:15 Uhr – und das Beste: Der Eintritt ist frei. Eine perfekte Gelegenheit für alle Fans, das Team direkt zum Start lautstark zu unterstützen.
Türkheim CelticsEV Berchtesgaden - ESV Türkheim 2:6 (2:3/0:1/0:2) / Celtics gewinnen Vorbereitungsspiel in Berchtesgaden (BBZL) Mit 19 Feldspielern und Patrick Zibrowius sowie Johannes Schöner im Tor machte sich der Celtics-Bus am frühen Freitagnachmittag auf den Weg nach Berchtesgaden. Dort angekommen legten die Türkheimer los wie die Feuerwehr. Florian Döring brachte seine Farben bereits nach 11 Sekunden in Führung und auch kurz danach hätte der ESVT mit besten Chancen erhöhen können. Doch ein abgefangener Schuss an der blauen Linie ermöglichte Matthias Zern vom EVB einen Alleingang, den er zum 1:1 Ausgleich nutzen konnte. Kurz danach dann aus dem Nichts das 2:1. Stefan Fegg fasste sich ein Herz an der blauen Linie, sein Sonntagsschuss schlug direkt im Winkel ein. Doch die Celtics stecken nicht auf und spielten weiter munter nach vorne. Trotz guten Möglichkeiten brachte erst ein Doppelschlag durch Pius Bader und wieder Florian Döring in der 20. Spielminute den ESVT wieder in Front. Im zweiten Drittel waren die Rollen dann noch klarer verteilt. Türkheim war die spielbestimmende Mannschaft, Berchtesgaden lauerte auf Konter, welche nur sehr selten zustande kamen. Aber wie schon in den ersten beiden Vorbereitungsspielen tat sich der ESVT mit dem Toreschießen schwer. Einzig Maxi Sams konnte in der 25. Spielminute auf 2:4 erhöhen. Im dritten Drittel dasselbe Bild. Die Zuschauer sahen spielbestimmende Celtics mit guten Torchancen, doch meistens scheiterte man am eigenen Unvermögen oder am gut aufgelegten Berchtesgadener Torhüter. Endgültig den Deckel drauf machte dann aber Mathias Wexel, der in der 56. Minute gegen seinen Ex-Verein auf 2:5 erhöhte. Eine Minute vor Schluss krönte Florian Döring seine gute Leistung mit seinem dritten Treffer. Am Ende konnten die Celtics einen souveränen und überzeugenden 2:6 Auswärtssieg einfahren, haben aber dennoch weiterhin einiges zu tun vor dem Ligastart am 31. Oktober. Nächstes Wochenende stehen mit zwei Heimspielen die letzten beiden Tests auf dem Programm. Am Freitag gastiert um 19:30 Uhr der Münchner EK im Sieben-Schwaben-Stadion. Sonntag reist der TSV Farchant ins Unterallgäu. Bully ist um 16:30 Uhr.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Eisadler DortmundEisadler feiern ersten Saisonsieg! (RLW) Am Freitagabend haben die Eisadler Dortmund das erste Meisterschaftsspiel in der Regionalliga NRW gegen die Kobras aus Dinslaken mit 7:4 gewonnen. Vor der beeindruckenden Zahl von knapp 1.900 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja über weite Strecken eine gute Leistung und sicherte sich am Ende verdient die ersten drei Punkte. Auch wenn es erst das erste MeisterschaftsspieI für die Eisadler war, war von Nervosität oder Angespanntheit auf Seiten der Hausherren wenig zu spüren. Die Eisadler spielten von Beginn an druckvoll nach vorne und erarbeiteten sich so Chance um Chance. Die Kobras konnten sich auch beim Spiel 5 gegen 5 zeitweise kaum aus ihrem eigenen Drittel befreien. Aber ein Tor wollte leider nicht fallen. So ging es torlos in die erste Pause. Im Mittelabschnitt war dann eine knappe Minute gespielt ehe Marvin Cohut in Überzahl zum 1:0 traf. Der Bann war gebrochen und die Dortmunder gaben weiter Vollgas. Per Doppelschlag (23./24.) erhöhten Jelle Julien und Pavel Avdeev zum 3:0 Zwischenstand. Sehr zur Freude der EAD Fans erzielte Kevin Thau in der 37. Minute nach Vorarbeit von Colin Long und Tobias Schmitz dann sogar das 4:0. Doch die Gäste aus Dinslaken wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und kamen in der 40. Minute zum Anschlusstreffer, so dass es mit einem 4:1 in die zweite Pause ging. Im letzten Drittel waren 9 Sekunden gespielt und es stand 5:1 für die Eisadler. Kevin Trapp und Kevin Thau legten im Zusammenspiel auf und Colin Long vollendete. 3 Minuten später konnte sich auch EAD Neuzugang Thomas Lichnovsky mit dem Treffer zum 6:1 in die Torschützenliste eintragen. Wer nun gedacht hatte, das Spiel sei entschieden, der wurde eines besseren belehrt. Die Eisadler spielten auf einmal unkonzentriert und ließen die Zügel etwas schleifen. Die Kobras dagegen witterten ihre Chance und trafen in Minute 46. zum 6:2 und in der 51. Minute zum 6:3. Auch in die Phase des Spiels unterstützen die Eisadler Fans ihre Mannschaft leidenschaftlich, allerdings mussten sie in der 52. Minute sogar das 6:4 hinnehmen. Jetzt war das Spiel wieder offen bis Kevin Trapp seine Mannschaft und die Zuschauer mit dem Tor zum 7:4 Endstand (59.) erlöste. Am Sonntag steht das erste Auswärtsspiel für der Eisadler auf dem Spielplan, dann geht die Fahrt zur ENNI Eiswelt nach Moers (Spielbeginn 18.15 Uhr). Spielstatistik: Eisadler Dortmund - Dinslakener Kobras 7:4 (0:0, 4:1, 3:3) Torfolge: 1:0 (21.) Cohut (Avdeev, Benes) 2:0 (23.) Julien (Lichnovsky, Lauer) 3:0 (24.) Avdeev (Busch, Benes) 4:0 (37.) Thau (Long, Schmitz) 4:1 (40.) Kardas (Nemec, Heinrich) 5:1 (41.) Long (Trapp, Thau) 6:1 (43.) Lichnovsky (Rosenthal, Morasch) 6:2 (46.) Bleyer (Mensch, Nemec) 6:3 (51.) Nemec (Petrozza, Kardas) 6:4 (52.) Raab (Hanan, Orth) 7:4 (59.) Trapp (Dreschmann, Long) Zuschauer: 1.864 Strafen: Dortmund 12 - Dinslaken 12 Kader: #1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #11 Morasch, #12 Lauer, #18 Poberitz, #40 Schmitz #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #94 Cohut - #4 Julien, #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #50 Bathe, #53 Benes, #60 Avdeev, # 80 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau Nicht eingesetzt: ##33 Brunnert (verletzt), #77 Bergstermann (gesperrt), #6 Walkenhorst
Ratinger Ice AliensEin harter Brocken! (RLW) So hatten es die Ice Aliens erwartet in Diez-Limburg und so kam es auch. Das erste Drittel war ausgeglichen, nach einer 2:0-Führung glichen die Rockets durch ihren bärenstarken Import Florit schnell aus, doch die Aliens gingen erneut in Führung. Diese bauten sie in einem zweiten Drittel, in dem sie die Kontrolle übernahmen, verdient auf 6:3 aus. Nach dem 6:4, erneut durch Florit, zogen die Ratinger mit dem 7:4 den Hausherren schnell den Zahn und kontrollierten im letzten Drittel die Partie weitestgehend. Sonntag geht es um 20:00 Uhr beim Neusser EV weiter, die in ihrer ersten Partie in Bergisch Gladbach mit 2:6 Unterlagen. Tore für Ratingen: Rakell (4), Miller, Irwin, Dmitriev Cheftrainer Frank Gentges war so semi zufrieden: "Es war ein absolut verdienter Sieg. Mit der Offensive war ich grundsätzlich zufrieden, mit der Defensive dagegen überhaupt nicht und dazu zählen die Verteidiger und die Stürmer. Neben dem erkrankten Tobias Fischer mussten wir nach einem üblen Stockschlag auch auf Mathias Onckels verzichten, der mit gebrochenem Finger ausscheiden musste. Stephan Kreuzmann erlitt im Spiel eine Rippenverletzung, da müssen wir abwarten, ob er Sonntag spielen kann."
Soester BördeindianerSaisonstart, wir kommen! (LLW) Am Sonntag geht’s endlich wieder los – unsere Soester EG startet in die neue Saison und gleich zum Auftakt wartet auswärts die 1b der Dinslakener Kobras. Bully ist um 19:00 Uhr in Dinslaken. Die Kobras kennen wir noch gut aus der letzten Saison – da haben wir beide Spiele für uns entschieden 9:7 auswärts 12:2 zuhause Heißt: Wir wissen, was auf uns zukommt – aber unterschätzen? Niemals! Nach der Testspiel-Niederlage gegen Dortmund am vergangenen Wochenende haben wir auf jeden Fall noch was gutzumachen.- Jetzt heißt’s: Fokus, Teamgeist und alles raushauen, um mit drei Punkten in die Saison zu starten! Coach Buschmann weiß um die Qualität der Dinslakener: „Wir sind noch nicht richtig auf Betriebstemperatur. Haben gegen Dortmund eine katastrophale Leistung ab Mitte des Spiels gezeigt. Dinslaken hat viele gute junge Spieler und spielt ein gutes System.“ Faninfo: Dank unserem Premium Partner KTM gibt’s wieder Buspower! Der Karrie Tours Soest-Bus fährt am Sonntag um 15:00 Uhr am Eissportzentrum Echtrop ab. 15€p.P Getränke werden im Bus bereitgestellt.
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| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |










Eisbären Regensburg
Starbulls Rosenheim
Lausitzer Füchse Weißwasser
Memmingen Indians
Ice Dragons Herford
Herne Miners
Amberg Wild Lions
Pfaffenhofen Eishogs
Schweinfurt Mighty Dogs
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ERC Sonthofen
Eisadler Dortmund
Ratinger Ice Aliens
Soester Bördeindianer


