Newsticker

    
Juni 26
                          
Rock am Ring
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Samuel Eriksson hat seinen Vertrag im Aischgrund verlängert. Der 26-jährige Schwede kam letztes Jahr über Herne und Duisburg zum HEC und war mit seinen 16 Toren und 41 Vorlagen aus 54 Spielen ein wichtiger Leistungsträger und Führungsspieler im Team
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die nächsten drei Verlängerungen beim ESV sind fix: Stürmer Sebastian Kneuse wird genauso wie die beiden Verteidiger Matthias Sauerwein und Michael Stiegler wieder im Trikot der Crashers aufs Eis gehen
  
Harzer Falken
(RLNO)  Dauerbrenner Patrik Franz hält dem EC weiter die Treue. Der 32-jährige Verteidiger kam vor 8 Jahren von den Rostock Piranhas nach Braunalge und ist seither eine feste Größe in der Hintermannschaft
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Verteidiger Miguel Book wird weiterhin für sienen Heimatverein auflaufen. Der 34-Jährige absolvierte zuletzt 25 Partien und konnte dabei 2 Tore und 5 Assists beisteuern. Dazu musste er 102Minuten auf der Strafbank absitzen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Beim ECW schreiten die Personalplanungen zügig voran. Als nächstes hat Verteidiger Eriks Zubulis seine weitere Zusage gegeben. Sein lettischer Landsmann, Stürmer Vitalijs Jache, wird ebenfalls weiterhin die Schlittschuhe für die Jadehaie schnüren
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Der tschechische Angreifer Jakub Bernad, der letztes Jahr aus der Landesliga vom EV Pfronten zum VfE kam, hat seinen Vertrag verlängert. Der 35-jährige Routinier konnte in 39 Bayernligaspielen 66 Scorerpunkte erzielen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Stürmer Noah Bruns wird seine aktive Laufbahn beenden. dem ESV wird er jedoch in anderer Form in der Organisation weiter erhalten bleiben
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Moritz Hofschen wird in sein drittes Jahr bei den Realstars gehen. Der 30-jährige Verteidiger absolvierte zuletzt 22 Partien und konnte dabei 5 Assists beisteuern
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Dominik Klein bleibt auch in der neuen Landesligasaison Trainer des EHC. Als Co-Trainer wird ihn dabei Klaus Weber unterstützen. Zudem wird Ralph Alberts die Dynamites verlassen und von Thomas Gaida als neuen Manager abgelöst
  
Eisbären Burgau
(BYL)  Dauerbrenner Roman Jourkov wird weiterhin im Tor des ESV stehen. Der 31-Jährige spielt bereits seit 10 Jahren für die Eisbären
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Nachdem Kai Sellers zum Geschäftsführer der Falken berufen wurde, hat man sich beim HEC intern auf Trainersuche begeben. Andreas Novac wird künftig an der Bande der Eisbären stehen. Er war zuletzt als Nachwuchscoach tätig
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Nach Kapitän Christoph Gottwald hat als nächstes der dienstälteste Akteur im Kader für die nächste Saison zugesagt. Stürmer Thomas Neumaier bleibt. Der 35-jährige Routinier konnte zuletzt in 24 Spielen 12 Tore und 12 Assists für sich verbuchen
  
Hannover Indians
(OLN)  Stürmertalent Tim Hemr wechselt an den Pferdeturm. Der 19-Jährige spielte bislang im Kölner Nachwuchs und stellte dabei zuletzt in der DNL seine Scoerquälitäten unter Beweis. Nun will er sich in der Oberliga durchsetzen
  
Bären Neuwied
(OLN)  Torhüter Jonas Gähr, die Verteidiger Justin Polok, Marcus Götz und Jonas Burghard, sowie Stürmer Tom Stumpe verfügen noch über laufende Verträge und werden in der neuen Saison auch in der Oberliga für den EHC auflaufen
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Der mit reichlich höherklassiger Erfahrung ausgestattete Tobias Schmitz wird auch in der nächsten Saison wieder die Hintermannschaft der Eisadler verstärken. Der 29-Jährige kam zur letzten Saison aus Erfurt und brachte es in 27 Spielen auf 10 Tore und 11 Assists
  
Black Bears Freising
(BBZL)  Mit Philipp Aigner bleibt den Black Bears ein wichtiger Leistungsträger erhalten. Der 25-jähroge Stürmer, der bereits in seine fünfte Saison in Freising gehen wird, konnte zuletzt in 20 Spielen 10 Tore und 13 Assists erzielen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Montag 13.Oktober 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Samstag, Sonntag und Montag mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Vierter Sieg in Serie: Eisbären gewinnen gegen Nürnberg mit 3:2

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben ihre Siegesserie in der PENNY DEL auf vier Erfolge am Stück ausgebaut. Die Berliner, die verletzungsbedingt weiterhin auf zahlreiche Stammkräfte verzichten mussten, setzten sich am Sonntag in der Uber Arena mit 3:2 gegen die Nürnberg Ice Tigers durch. Marcel Noebels gab sein Comeback nach Verletzungspause. Die Partie war der Hauptspieltag der Charity-Aktion Pink in the Rink. Die Eisbären spielten erneut in pinken Sondertrikots, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Diese Jerseys werden im Anschluss der Aktion für diesen guten Zweck versteigert. 
Das Startdrittel gestaltete sich noch ausgeglichen und ohne allzu viele Highlights. So dauerte es bis zum Mittelabschnitt, bis der erste Treffer der Partie fiel. Lean Bergmann (27.) brachte die Gastgeber in Führung. Diese baute Leo Pföderl (34.) dann auf 2:0 für den Hauptstadtclub aus. Im weiteren Spielverlauf stellte Constantin Braun (36.) jedoch den Anschluss für die Franken her. Im Schlussdrittel erhöhte Ty Ronning (50./PP1) im Powerplay auf 3:1 für die Eisbären. Tyler Spezia (52.) konnte aber wenig später den abermaligen Anschluss für die Nürnberger herstellen. In der Folge warfen die Ice Tigers alles nach vorne, die Berliner verteidigten jedoch aufopferungsvoll. So blieb es schlussendlich beim 3:2-Heimsieg der Eisbären.
Die Eisbären Berlin sind am Mittwoch, den 15. Oktober wieder in der Champions Hockey League gefordert. Am letzten Spieltag der CHL-Vorrunde sind die Berliner zu Gast beim EC Red Bull Salzburg. Spielbeginn ist um 20:20 Uhr. Am Freitag, den 17. Oktober spielen die Berliner dann wieder in der PENNY DEL. Dann gastieren die Grizzlys Wolfsburg in der Bundeshauptstadt. Diese Partie startet um 19:30 Uhr in der Uber Arena.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Ich freue mich sehr für meine Spieler. Uns fehlen bereits seit langer Zeit viele Verletzte. Nach fünf Spielen in den letzten zehn Tagen spüren wir langsam die Müdigkeit. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft. Sie hat hart gekämpft und Kapital aus den Chancen geschlagen. Unser Treffer in Überzahl war sehr wichtig. Der Sieg war sehr gut für die Moral.“  
Ty Ronning (Stürmer Eisbären Berlin): „Es sind wichtige drei Punkte für uns. Es war aber ein hartes Stück Arbeit der gesamten Mannschaft. Alle haben zusammengehalten und füreinander gekämpft. Es ist toll, dass wir uns mit Pink in the Rink engagieren. Es geht hier nicht nur um Spendengelder, sondern vor allem auch um die Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs.“     
Endergebnis
Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Tiffels (A), Müller (C); Geibel, Mik; Panocha, Smith – Noebels, Pföderl, Ronning; Kirk, Vikingstad, Veilleux (A); Hördler, Eder, Bergmann; Kretzschmar, Wiederer, Leden – Trainer: Serge Aubin       
Nürnberg Ice Tigers: Fitzpatrick (Treutle) – Karrer, Weber; Braun, Haiskanen; Weber, Headrick – Kechter, Meireles, Gerard; Spezia, Maier, Barrat; Üffing, Dove-McFalls, Heigl; Böttner, Alanov – Trainer: Mitch O‘Keefe
Tore
1:0 – 26:17 – Bergmann (Wiederer, Eder) – EQ
2:0 – 33:54 – Pföderl (Tiffels) – EQ
2:1 – 35:53 – Braun (Dove-McFalls, Heigl) – EQ
3:1 – 49:54 – Ronning (Veilleux) – PP1
3:2 – 52:00 – Spezia (Böttner, Barratt) – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2) Minuten– Nürnberg Ice Tigers: 6 (2, 2, 2) Minuten
Schiedsrichter
Marian Rohatsch, Seedo Janssen (Maksim Cepik, Vincent Brüggemann)
Zuschauer
14.055
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  18:09 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb

  
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Großer Kampfgeist wird nicht belohnt

(DEL)  Am zehnten Spieltag empfingen die Dresdner Eislöwen die Fischtown Pinguins. Mit ihnen reisten rund 800 Fans aus Bremerhaven per Sonderzug an. Tomas Sykora kehrte für den angeschlagenen Travis Turnbull in den Kader zurück, als Kapitän führte Lance Bouma die Mannschaft aufs Eis. Im Tor stand von Beginn an Janick Schwendener.
Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen bereits in der dritten Minute mit einem Doppelschlag durch Alexander Friesen und Ludwig Byström in Führung. Wenig später folgte die erste Strafe aufseiten der Eislöwen, als David Suvanto wegen Haltens zwei Minuten pausieren musste. Die Hausherren überstanden das Unterzahlspiel jedoch ohne Gegentreffer. Mit zunehmender Spieldauer kämpften sich die Eislöwen besser in die Partie. Auch die Gäste kassierten Strafen: Zunächst musste Matthew Abt nach einem Beinstellen auf die Strafbank, kurz vor Ablauf dieser Strafe folgte Ross Mauermann wegen des gleichen Vergehens. Als Bremerhaven wieder komplett war, erhielt Nicholas B. Jensen nach einer Spielverzögerung zwei Minuten, doch auch daraus resultierte kein Tor. In der 18. Minute markierte schließlich Austin Ortega den Anschlusstreffer für die Sachsen. Mit der knappen Gästeführung ging es in die Kabinen.
Im Mittelabschnitt kassierte Dresdens Dane Fox eine Strafe wegen Hakens. Die Pinguins nutzten das Powerplay und Christian Wejse (26.) baute die Führung für sein Team aus. Nach einem Bandencheck musste Bennet Roßmy auf die Gäste-Strafbank, doch am Spielstand änderte sich nichts. Das nächste Überzahlspiel war dann von Erfolg gekrönt: Akito Hirose pausierte nach einer Behinderung und Bouma sorgte für den Anschlusstreffer. Die Partie nahm an Intensität zu – wegen übertriebener Härte mussten sowohl Matthew Abt als auch Phillip Bruggisser auf Seiten der Bremerhavener pausieren; bei den Hausherren traf es Tariq Hammond und C. J. Suess. Kurz darauf ging es für das gleiche Vergehen auch Eislöwe Justin Braun und Pinguin Andy Miele in die Kühlbox. In der 37. Minute ließ Andrew Yogan die Dresdner Fans mit seinem Ausgleichstreffer jubeln. Aufgrund einer Behinderung von Bremerhavens Vladimir Eminger gab es anschließend einen Penalty für die Blau-Weißen. Ortega trat an und netzte die Scheibe zur 4:3-Pausenführung ein.
Im dritten Abschnitt blieb es lange Zeit bei dem Spielstand, dabei überstanden beide Teams je ein Unterzahlspiel. Die Gäste nahmen ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – mit Erfolg. Wejse netzte die Scheibe zum Ausgleich für Bremerhaven ein. Somit ging es in die Verlängerung. Diese entschieden die Gäste durch den Treffer von Max Görtz für sich. Somit sicherten sich die Pinguins den 5:4-Sieg in der Overtime und Dresden holte einen Punkt.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir hatten keinen guten Start und lagen schnell mit 0:2 zurück. Aber dann hat sich das Team stark zurückgekämpft und das Spiel gedreht. Leider mussten wir kurz vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen und verlieren schließlich in der Verlängerung. Ein großes Dankeschön geht an die Fans im Stadion – die Atmosphäre war wirklich großartig.“
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  17:24 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     dk


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München holt einen Punkt bei Tabellenführer Adler Mannheim

(DEL)  Der EHC Red Bull München sicherte sich am 10. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 einen Zähler bei den Adler Mannheim. Die Mannschaft von Trainer Oliver David gab sich dem Tabellenführer erst nach Penaltyschießen mit 3:4 (2:1|0:2|1:0|0:0|0:1) geschlagen. Vor 11.472 Zuschauern in der SAP Arena erzielten Adam Brooks, Markus Eisenschmid und Brady Ferguson die Münchner Tore. Das nächste Match steht für die Red Bulls am Freitag (17. Oktober | 19:30 Uhr) bei den Löwen Frankfurt auf dem Programm.
Spielverlauf 
Die Red Bulls begannen das Spiel konzentriert und präzise. Im Powerplay belohnten sie sich früh für den starken Start: Brooks traf von der blauen Linie zum 1:0 (3.). Doch der Ausgleich der Adler ließ nicht lange auf sich warten. In doppelter Überzahl überwand Leon Gawanke Münchens Torwart Simon Wolf per Onetimer zum 1:1 (7.). In der Folge lieferten sich beide Teams ein laufintensives Duell mit leichten Vorteilen für Mannheim. Die nächste Führung holten sich allerdings die Münchner. Wieder in Überzahl, diesmal erzielte Eisenschmid den 2:1-Pausenstand für die Gäste (15.).
Im Mittelabschnitt dauerte es knapp fünf Minuten, bis die Gastgeber durch Zachary Solow zum 2:2 ausglichen (25.). Die nächsten Chancen gehörten wieder den Red Bulls, doch der nächste Treffer gelang den Adlern: Yannick Proske brachte die Kurpfälzer in der 30. Minute nach schnellem Umschaltspiel mit seinem 3:2 erstmals in Führung. Dabei blieb es trotz guter Münchner Möglichkeiten bis zur zweiten Pausensirene.
Auch im Schlussabschnitt waren die Red Bulls weiter sehr gut im Spiel und kamen in Überzahl zu ihrem dritten Tor. Ferguson netzte in der 51. Minute zum 3:3 ein. Das hart umkämpfte Duell zweier Top-Mannschaften ging nun in eine packende Schlussphase – und in die Verlängerung. Die verlief torlos, das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen. Hier sicherte Nicolas Mattinen Mannheim den Zusatzpunkt.
Brady Ferguson: 
„Es war wie ein Playoff-Match und wir haben gezeigt, dass wir es mit jedem Gegner in der Liga aufnehmen können. Wir müssen weiter viel und hart arbeiten, dann werden wir Siege holen.“ 
Tore: 
0:1 | 02:46 | Adam Brooks
1:1 | 06:11 | Leon Gawanke
1:2 | 14:37 | Markus Eisenschmid
2:2 | 24:46 | Zachary Solow
3:2 | 29:33 | Yannick Proske
3:3 | 50:52 | Brady Ferguson
4:3 | 65:00 | Nicolas Mattinen
Zuschauer: 
11.472 
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  19:37 Uhr
Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:6! Eispiraten unterliegen der Düsseldorfer EG - Westsachsen bleiben nach Undiszipliniertheiten im Mitteldrittel ohne Ertrag

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr allererstes Pflichtspiel gegen die Düsseldorfer EG in einem wahren Torfestival verloren. Mit 4:6 unterlagen die Schützlinge von Chefcoach Jussi Tuores der DEG im PSD Bank DOME. Trotz eines über weite Strecken guten Auswärtsspiels blieben die Crimmitschauer – auch aufgrund von vier Gegentoren in Unterzahl – letztlich ohne Ertrag.
Cheftrainer Jussi Tuores musste im Vergleich zum Freitag nur wenige Änderungen an seinem Kader vornehmen. Nikolas Biggins fiel erkältet aus, während Felix Thomas nicht im Spieltagskader stand. Dafür kehrte Louis Brune ins Line-up zurück, der am Freitag noch mit muskulären Beschwerden gefehlt hatte.
Die Hausherren erwischten im PSD Bank DOME den besseren Start und setzten die Westsachsen früh unter Druck. Die Mannschaft der Eispiraten verteidigte jedoch gut strukturiert und überstand die erste Druckphase der Düsseldorfer, um wenig später selbst offensiv zwingender zu werden. In eigener Unterzahl war es Corey Mackin, der nach einem Alleingang an Ryan Bednard scheiterte. Der Goldhelm der Gäste blieb aber auch im weiteren Verlauf ein ständiger Unruheherd und beschäftigte die Defensive der DEG immer wieder.
Das erste Drittel war besonders von Momentumwechseln geprägt. Beide Teams schafften es immer wieder, sich abwechselnd in der gegnerischen Zone festzusetzen. Schließlich war es Düsseldorf, das den ersten Treffer der Partie erzielte. Rayan Bettahar bekam den Puck in der Rundung nicht entscheidend geklärt, Kevin Marx Norén ließ Kevin Reich aus Nahdistanz keine Abwehrchance und sorgte nach 17 Minuten für das 0:1. Die Schützlinge von Jussi Tuores fanden jedoch prompt eine Antwort. Kurz vor der ersten Pausensirene bediente Dylan Wruck Adam McCormick mustergültig – der aufgerückte Verteidiger traf folglich zum nicht unverdienten 1:1-Ausgleich.
Die Eispiraten erwischten einen richtig guten Start ins Mitteldrittel. Corey Mackin verpasste nach einem blitzschnellen Gegenstoß am langen Pfosten nur knapp, kurz darauf scheiterte Vinny Saponari an DEG-Schlussmann Ryan Bednard. Eine fünfminütige Strafe gegen Denis Shevyrin ließ das Spiel dann jedoch komplett kippen. Yushiroh Hirano (26.) und Lucas Lessio (28.) trafen binnen zwei Minuten zum 1:3. Die Westsachsen fanden in Unterzahl jedoch die perfekte Antwort: Corey Mackin, der zunächst an Bednard gescheitert war, blieb in der Situation und bediente Dominic Walsh, der mit seinem Schuss ins kurze Eck auf 2:3 stellte (29.).
Eine Aufholjagd kam danach allerdings nicht zustande. Düsseldorf, noch immer in Überzahl, startete den nächsten Offensivlauf und kam wiederum nur 30 Sekunden später zum 2:4. Kevin Marx Norén erzielte in der 29. Minute seinen zweiten Treffer. Die nächste Undiszipliniertheit brachte schließlich auch das nächste Gegentor mit sich: Ladislav Zikmund musste wegen eines Beinstellens in die Kühlbox – Ture Linden wusste das zu nutzen und traf nach 36 Minuten zum 2:5 aus Sicht der Eispiraten.
Die Crimmitschauer nahmen sich für den Schlussabschnitt noch einmal viel vor. Aus einer besser strukturierten Defensive heraus kamen die Gäste auch zu guten Gelegenheiten, konnten sich aber lange nicht belohnen. So lief den Eispiraten allmählich die Zeit davon, und auch die Hoffnung der knapp 400 mitgereisten Fans, etwas Zählbares mitnehmen zu können, schwand zunehmend. Doch Ladislav Zikmund brachte seine Farben in Überzahl zurück aufs Scoreboard. Unnachahmlich tankte er sich vor das Tor und bugsierte den Puck in den Winkel – 3:5 (54.).
In der Folge verpassten es die Westsachsen jedoch, nachzulegen und aus einer doppelten Überzahl Kapital zu schlagen. Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Ture Linden, der 36 Sekunden vor dem Ende in den verwaisten Kasten der Eispiraten traf, das 3:6 markierte (60.) und die Niederlage der Pleißestädter endgültig besiegelte. Daran änderte auch Rayan Bettahars erster Saisontreffer, der unter gütiger Mithilfe von Ryan Bednard fiel, nichts mehr – 4:6 (60.).
Torfolge (1:1, 4:1, 1:2):
1:0 Kevin Marx Norén (Eric Bradford, Kevin Orendorz) 16:57 1:1 Adam McCormick (Dylan Wruck, Corey Mackin) 19:03 2:1 Yushiroh Hirano (Ture Linden, Maximilian Faber) 25:32 – PP1 3:1 Lucas Lessio (Ture Linden) 27:42 – PP1 3:2 Dominic Walsh (Corey Mackin) 28:18 – SH1 4:2 Kevin Marx Norén (Michael Clarke, Kevin Maginot) 28:58 – PP1 5:2 Ture Linden (Eric Bradford, Lucas Lessio) 35:23 – PP1 5:3 Ladislav Zikmund (Dylan Wruck) 53:25 – PP1 6:3 Ture Linden 59:24 – SH1 – EN 6:4 Rayan Bettahar (Gregory Kreutzer) 59:45 – PP1
Zuschauer: 5.718
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  21:53 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
DEG gewinnt Premieren-Spiel gegen Crimmitschau 6:4!

(DEL2)  Das erste Pflichtspiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Eispiraten Crimmitschau haben die Rot-Gelben 6:4 (1:1, 4:1, 1:2) gewonnen! Eine lange Überzahl im zweiten Drittel brachte Rot-Gelb auf die Siegerstraße und sicherte die ersten drei Punkte am langen Wochenende. Dabei hinterließ der große und lautstarke Gästeanhang einen bleibenden Eindruck im PSD Bank Dome.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  20:29 Uhr
Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
0:3-Rückstand nach 25 Minuten: Huskies verpassen Comeback in Ravensburg

(DEL2)  Am Sonntagabend waren die Huskies bei den Towerstars in Ravensburg zu Gast. Die Gastgeber kontrollierten die Partie zu Beginn und gingen auch sehr früh mit 1:0 in Führung. Zu Beginn des Mittelabschnitts erhöhten sie gar auf 3:0, ehe Garlent und Hoelscher auf 2:3 verkürzten. Im letzten Drittel erzielte Weidner den 3:3-Ausgleich, doch die Towerstars sicherten sich durch einen Powerplaytreffer die drei Punkte.
Der Start ins Spiel verlief für die Nordhessen denkbar schlecht: Nach nur zehn Sekunden war Rassell der Huskies-Defensive enteilt und traf zum 1:0. Auch in der Folge kontrollierten die Oberschwaben die Begegnung über weite Strecken, ließen aber eine Chance durch Czarnik (5.). sowie zwei Überzahlsituationen aus.
Während der 0:1-Rückstand nach dem ersten Abschnitt noch schmeichelhaft erschien, legten die Hausherren schließlich im Mittelabschnitt nach. In der 23. Minute traf Voyer mit einem satten Schuss aus rechter Position in den Winkel, zwei Minuten später traf Kessler aus ähnlicher Position flach ins linke Eck und stellte so auf 3:0. Erst jetzt schienen die Huskies allmählich ins Spiel zu finden. So gelang es Garlent in der 28. Spielminute einen Rebound in Überzahl zum 1:3-Anschlusstreffer zu verwandeln. Nur wenige Minuten später legten sie sogar nach: Wilde fand von hinter der Ravensburger Grundlinie Hoelscher mit einem starken Pass, welcher aus kurzer Distanz den Puck erneut über die Linie drückte (31.). In den folgenden Minuten lag der Ausgleich in der Luft. In Überzahl konnte Valenti mit zwei Direktabnahmen Sharipov nicht überwinden (36.), in der 37. Minute scheiterte Mieszkowski mit einem Alleingang am Schlussmann der Towerstars.
Zu Beginn des Schlussdrittels konnten die Nordhessen eine weitere Gelegenheit in Überzahl nicht nutzen. Zu einer Schlüsselszene kam es in der 48. Minute: Fernab des Pucks fuhr Towerstars-Stürmer Sarto durch den Torraum der Huskies und brachte Shilin zu Fall. Eine Strafe blieb aus, Shilin konnte nach einer Behandlungspause die Partie zum Glück der Schlittenhunde fortsetzen. Doch auch ohne Powerplay hatten die Huskies in Person von Weidner eine Antwort parat. Valenti spielte vor dem Tor einen Querpass auf seinen Kapitän, welcher aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielte (50.). Die Freude währte jedoch nicht lange, denn die Towerstars trafen ihrerseits kurz darauf im Powerplay und gingen so erneut in Führung (52.). Die Schlussoffensive der Schlittenhunde kam, trotz eines weiteren Powerplays, nicht mehr wirklich ins Rollen und so auch nicht zum Erfolg. Ein Ravensburger Treffer ins leere Huskies-Tor besiegelte die zweite Saisonniederlage (60.)
Tore:
1:0 Rassell (Pfaffengut, Sezemsky – 1. Min.)
2:0 Voyer (Latta – 23. Min.)
3:0 Kessler (25. Min.)
3:1 Garlent (PP – Keck, Bender – 28. Min.)
3:2 Hoelscher (Wilde, Keck – 31. Min.)
3:3 Weidner (Braun, Valenti – 50. Min.)
4:3 Czarnik (PP – 52. Min.)
5:3 Rassen (ENG – Czarnik – 60. Min.)
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  21:47 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker nehmen einen Punkt mit nach Hause

(DEL2)  Für den ESV Kaufbeuren stand heute ein Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim auf dem Plan. Joker Chef-Trainer Todd Warriner konnte dabei wieder auf Tyson McLellan setzen. Musste aber verletzungsbedingt weiter auf Max Oswald, Max Kislinger und Florian Reinwald verzichten. Dazu stand vom Kooperationspartner Red Bull München Stümer Thomas Heigl erneut im Kader der Joker.
Wie das erste Drittel war dann auch das ganze Spiel sehr ausgeglichen. Der ESVK hatte schon nach wenigen Sekunden eine erste richtige dicke Chance durch Henri Kanninen, welche Oscar Autio im Tor der Hausherren stark klären konnte. In der Folge glänzten beide Mannschaften mit wenig bis kaum nennenswerten Offensiven Aktionen, da beide Defensivreihen sehr gut standen, vor allem die Rosenheimer Verteidigung ließ dabei so gut wie nichts zu. Während der ESVK in der eigenen Zone schon auch immer wieder auch mal etwas zu kämpfen hatte. Vor allem dann wenn die Starbulls schnell konterten. Schlussendlich ging es aber ohne viele Highlights dann auch mit einem Leistungsgerechten 0:0 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel sah es dann auch lange danach aus, als würde kein Treffer fallen. Die größte Chance zu Beginn hatte Lukas Laub, der einen schlechten Wechsel der Kaufbeurer alleine vor Daniel Fießinger nicht ausnutzen konnte. Dabei bot sich dem Rosenheimer Stürmer im Anschluss noch eine gute Schussmöglichkeit, aber er scheiterte wieder an Daniel Fießinger. Der ESVK hatte in der 28. Spielminute eine gefährliche Chance durch Joe Cassetti, dessen Schuss Verteidiger Dominik Tiffels aber gerade noch mit der Hand blocken konnte. Oscar Autio wäre wohl zu spät gekommen in dieser Szene. In der 33. Spielminute sollte dann der erste Treffer der Partie fallen. Dabei nutzten die Starbulls einen schnellen Konter im Nachsetzen zum Führungstreffer. Torschütze Scott Feser konnte die Scheibe zum 1:0 im Nachsetzen über die Linie drücken. Auch nach dem ersten Treffer des Spiels wollte aber keine der beiden Mannschaften offensiver agieren. Die Rosenheimer konzentrierten sich sichtlich darauf, in ihrem System keinen Fehler zu machen und vor allem zuerst defensiv zu denken. Der ESVK musste dabei aufpassen, im Spielaufbau nicht zu viel zu riskieren, um schnelle Konter der Hausherren zu vermeiden. Dies gelang über weite Strecken der Partie sehr gut. Kurz vor der Pause gab es dann noch das erste Powerplay an diesem Abend. Joker-Stürmer Joe Cassetti wanderte dabei auf die Strafbank.
So starteten die Wertachstädter mit knapp einer Minuten in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel. Sie konnten das Powerplay der Rosenheimer aber gut verteidigen und starteten danach in ihre beste offensive Phase der Partie. In der 44. Minute hatten Alec Zawatsky und Max Hadraschek bereits eine große Möglichkeit auf den Ausgleich liegen gelassen. Oscar Autio konnte dabei mit einem starken Reflex mit den Schoner vor dem einschussbereiten Max Hadraschek retten. Nur wenige Augenblicke später hatte Jere Laaksonen ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger, aber auch er scheiterte. Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen sah sich dann gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft, die bis dato defensiv stark agierte, neu zu ordnen. Diese sollte aber verpuffen. Direkt nach der Auszeit fingen sich die Starbulls einen Zwei-auf-eins-Konter der Joker ein. Jere Laaksonen bediente dabei den mitgelaufenen Sami Blomqvist, und dieser hatte keine Mühe, in der 45. Minute zum 1:1 einzuschießen. Direkt nach dem Ausgleichstreffer hatte Sami Blomqvist etwas Pech, als er in aussichtsreicher Position knapp verzog und es somit verpasste, den ESVK sogar in Führung zu bringen. Die Starbulls fingen sich dann auch wieder, und das Spiel war in den folgenden Minuten wieder sehr ausgeglichen. Ein zweites Überzahlspiel konnten die Rosenheimer in der 49. Minute ebenfalls nicht zu einem Treffer nutzen. Der ESVK verteidigte gut, und auch Daniel Fießinger konnte sich zwei Mal auszeichnen. In der 55. Minute konnten die Wertachstädter dann sogar doch in Führung gehen. Und wieder war es ein Zwei-auf-eins-Konter, den die Joker ausnutzen konnten. Yannik Burghart nahm dabei den Schuss, den Oscar Autio mit der Stockhand parieren konnte. Der mitgelaufene ESVK-Kapitän Bernhard Ebener versenkte dann aber den Nachschuss eiskalt zum 1:2. Die Rosenheimer schüttelten sich nach dem Gegentor kurz und zeigten dann einen ganz starken Wechsel. Zuerst hatte Charlie Saurault schon die große Chance, das Spiel direkt vor Daniel Fießinger auszugleichen. Seine Mannschaft blieb aber am Puck und konnte dank mehrerer starker Zweikämpfe weitere Schüsse auf das Kaufbeurer Tor abfeuern. Dabei konnte Sebastian Zwickel schließlich einen Schuss von Shane Hanna direkt vor Daniel Fießinger entscheidend zum 2:2 in der 58. Minute abfälschen. Somit ging es für die Joker wieder einmal in dieser DEL2-Saison in die Overtime. Nachdem beide Mannschaften die eine oder andere Chance auf einen Treffer hatten, war es Jordan Taubert, der Daniel Fießinger mit einem Schuss über die Fanghand zum spielentscheidenden Treffer in der 63. Minute überwinden konnte.
Für den ESVK endete also auch das achte Spiel in der laufenden Saison mit nur einem Tor Unterschied. Insgesamt konnte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner an diesem Wochenende vier Punkte einfahren. Das nächste Heimspiel des ESV Kaufbeuren findet am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr gegen den Tabellenführer Kassel Huskies statt. Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  20:59 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
EV Landshut - Krefeld Pinguine 5-3

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben beim EV Landshut am Sonntagabend eine couragierte Leistung gezeigt, mussten sich am Ende aber am 8. Spieltag der DEL2 mit 3:5 (1:0, 2:2, 0:3) geschlagen geben. Trotz einer langen Ausfallliste bot die Mannschaft von Thomas Popiesch dem offensivstarken Tabellenzweiten über weite Strecken Paroli und hielt die Partie bis in die Schlussminuten offen.
Mit nur sechs Verteidigern und zehn Stürmern reiste der KEV in die VR-Bank Landshut Arena – und legte dennoch einen starken Start hin. In einer intensiven Anfangsphase mit Chancen auf beiden Seiten waren es schließlich die Pinguine, die kurz vor der ersten Pause in Führung gingen. Marcel Müller nutzte einen Konter mustergültig aus und verwandelte eiskalt über die Stockhand von Philipp Dietl zum 1:0 (19.).
Mit diesem knappen Vorsprung ging es in den Mittelabschnitt, der zunächst unter Landshuter Druck stand. Die Gastgeber erhöhten das Tempo und kamen durch Tobias Lindberg (27.) und Trevor Gooch (28.) innerhalb weniger Sekunden zum 2:1. Doch die Pinguine hatten die richtige Antwort parat: Im Powerplay lenkte David Cerny den Puck zum Ausgleich spektakulär aus der Luft ins Tor ab (33.), anschließend – nur 17 Sekunden später – drehte Davis Vandane mit einem Schlagschuss das Spiel. Das Momentum war nun wieder klar auf Seiten der Schwarz-Gelben, die bis zur zweiten Pause die Kontrolle behielten.
Im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, ehe ein kleiner Fehler im KEV-Aufbau bestraft wurde: Yannick Wenzel glich in der 50. Minute aus. Erneut kurz darauf nutzte Landshut ein Powerplay zur 4:3-Führung – wieder war es Wenzel (53.). Die Pinguine warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, setzten sich im Drittel der Niederbayern fest und trafen durch Daniel Bruch nur die Latte. In der letzten Minute sorgte Tobias Lindberg per Empty-Net-Goal für die Entscheidung.
Angesichts der personellen Situation darf die Leistung dennoch als Achtungserfolg gelten. Mit viel Einsatz, Disziplin und Leidenschaft hielten die Pinguine die Partie lange offen und verkauften sich teuer beim zweiten Spiel des Wochenendes.
Zahlen zum Spiel
EV Landshut – Krefeld Pinguine 5:3 (0:1, 2:2, 3:0)
Tore:
0:1 (18:19) Müller (Gogulla, Zengerle), 1:1 (26:31) Lindberg (Immo, Stieler), 2:1 (27:28) Gooch (Dietz, Koskenkorva), 2:2 (32:12)(PP) Cerny (Matsumoto, Gogulla), 2:3 (32:29) Vandane (Raabe, Hops), 3:3 (49:34) Wenzel (ohne Assist), 4:3 (52:40) Wenzel (Gooch), 5:3 (58:09)(EN) Lindberg (ohne Assist)
Schüsse: 30:39
Strafminuten: 12:8
Zuschauer: 3.678
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Für uns ist das Ergebnis natürlich eine Enttäuschung. Wir sind mit einem kleinen Kader angereist, haben uns aber viel vorgenommen und über weite Strecken ein gutes und defensiv kompaktes Eishockeyspiel gezeigt. Umso ärgerlicher sind dann unnötige Scheibenverluste wie die vor dem Ausgleich im letzten Drittel. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Mannschaften ein Spiel entscheiden sollten. Landshut hat die Chancen genutzt, allerdings gab es einige Entscheidungen, die für mich nur schwer nachvollziehbar sind. Wenn man sieht, welchen Einsatz die Mannschaft bringt, sind solche Pfiffe doppelt bitter. Das ist hart für die Mannschaft, die heute enorm viel investiert hat. Wir fahren ohne Punkte nach Hause und müssen daraus lernen, in gewissen Momenten disziplinierter zu agieren.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  20:21 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Jordan Taupert schießt die Starbulls zum Overtime-Sieg gegen Kaufbeuren

(DEL2)  Wie schon in den beiden Heimspielen zuvor führten die Starbulls Rosenheim auch im bayerischen Derby am 8. Spieltag der DEL2 gegen den ESV Kaufbeuren verdient mit 1:0, konnten aber nicht nachlegen und gerieten im dritten Drittel mit 1:2 in Rückstand. Diesmal fand der Spielfilm im ROFA-Stadion vor 3.720 Zuschauern aber ein anderes Ende als bei den beiden vorangegangenen 1:2-Heimpleiten: Die Grün-Weißen erzwangen den 2:2-Ausgleich und holten sich durch einen Treffer von Jordan Taupert in der Verlängerung den Zusatzpunkt.
Gegen Regensburg und Crimmitschau konnten die Starbulls nach den Gegentreffern zum 1:2 keine Wende mehr erzwingen. Gegen den ESV Kaufbeuren wollten sie aber keinesfalls zum dritten Mal hintereinander in einem Heimspiel unverdient ohne Punkte dastehen. Zwei Minuten nach dem zweiten Treffer der Allgäuer brachte Shane Hanna den Puck zweimal mit Nachdruck auf das Gästetor. Zunächst schrammte das Spielgerät knapp am linken Pfosten vorbei, Momente später aber hielt Sebastian Zwickl seinen Schläger kurz vor dem Torraum ideal in die Schussbahn und lenkte die Scheibe unhaltbar für den Schlussmann der Gäste exakt neben den Pfosten ins kurze Eck zum 2:2 (57.).
Fast hätten Zwickl und Lewis Zerter-Gossage in der letzten Minute der regulären Spielzeit noch einen Treffer erzwungen, aber der stark spielende Keeper Daniel Fießinger rettete. Die Starbulls müssen also auch nach fünf absolvierten Spielen weiterhin auf den ersten dreifachen Punktgewinn vor den eigenen Fans warten. Die durften dann aber nach zwei Minuten und 47 Sekunden Verlängerung jubeln: Jordan Taupert behauptete sich schlittschuhläuferisch und stocktechnisch fein so lange an der Scheibe, bis er aus zentraler Position abziehen konnte. Der Puck zischte über die Fanghand von Fießinger knapp unterhalb der Latte ins Netz – und das Punktekonto der Starbulls war um zwei Zähler reicher. Nach dem 4:2-Auswärtserfolg gegen die Lausitzer Füchse am Freitag stehen die Grün-Weißen nach acht absolvierten Partien nun bei elf Punkten.
Siegtorschütze Jordan Taupert war es auch, der den verdienten Rosenheimer Führungstreffer einleitete. Er brachte den Puck mit viel Energie in die Angriffszone und legte ab auf Shane Hanna, dessen Schuss Fießinger parieren, aber nicht festhalten konnte. Taupert, Luigi Calce und Scott Feser setzten nach und schließlich schob Feser die Scheibe unter dem Torwart hindurch über die Torlinie – 1:0 (33.).
Die Hausherren hätten höher führen können. Lukas Laub scheiterte nach schönen Aktionen gleich dreimal frei vor dem Kaufbeurer Tor. Hanna hatte nach einem weiteren Solo von Taupert ebenso das 2:0 auf dem Schläger (35.) wie der von der Bank kommende Maximilian Adam nach perfektem Zuspiel von Lewis Zerter-Gossage (39.). Im ersten Drittel „vergaßen“ Ville Järveläinen und Luige Calce nach feinen Einzelaktionen den rechtzeigen Abschluss, kurz vor der ersten Pause verzog der überraschend aus bester Position zum Schuss kommende Järveläinen knapp (18.). Die Gäste aus dem Allgäu konterten einige Male gefährlich, doch stets war Starbulls-Keeper Oskar Autio rettend zur Stelle.
Beide Teams legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensivarbeit, die Grün-Weißen waren dabei aber in den ersten 40 Minute die konsequentere und erfolgreichere Mannschaft. Doch mit Beginn des Schlussdrittels änderte sich das Bild. Kaufbeuren kam sehr engagiert aus der Kabine, die Starbulls liefen plötzlich minutenlang nur noch hinterher. Autio konnte gegen Alec Zawatzky und Jere Laaksonen noch parieren, doch schließlich traf Sami Blomqvist bei einem Gegenstoß nach Ablage von Laaksonen zum 1:1 (45.). Die Auszeit, die Jari Pasanen zuvor nahm, hatte ihre Wirkung verfehlt. „Wir haben nichts gemacht, ich habe die Gefahr gesehen und gespürt. Wir müssen was ändern. Aber beim nächsten Wechsel stehen unsere Topleute auf dem Eis und der Gegner macht einen Zwei-gegen-Eins-Konter, das war komplett unnötig“, erklärte der Starbulls-Cheftrainer.
Die Gäste hatten nun Oberwasser, Blomqvist vergab frei vor Autio das 1:2 (48.). Bei einer von zweit Rosenheimer Überzahlsituation hätten Laub, der frei vor dem Torwart zum Abschluss kam (50.) und Zerter-Gossage, der das offene kurze Eck anvisierte, aber nur das Außennetz traf (52.), das Momentum wieder zurückholen können. Stattdessen konterte der ESVK erneut erfolgreich, gegen Yannik Burghart konnte Autio noch retten, doch Kapitän Bernhard Ebner drückte den Abpraller ein (55.). Zum dritten Mal hintereinander stand es in einem Heimspiel mit lange Zeit richtig gut spielenden und „nur“ 1:0 in Führung liegen Starbulls plötzlich im letzten Drittel 1:2 – doch diesmal gabs noch ein Happy End für Grün-Weiß.
„Es war ein sehr intensives Spiel. Bis zum 1:1 haben wir fast perfektes Hockey gespielt bei fünf gegen fünf, vor allem defensiv sehr gut. Was dann passiert ist in der Situation mit 1:1 und 1:2, darüber gibt es sicherlich viel zu reden. Und unsere Chancenauswertung war miserabel heute. Die Jungs tun ihr Bestes, wir üben das jeden Tag, aber wenn die Scheibe nicht rein will, dann will sie nicht rein. Man hat wieder gesehen, was die Fans für uns bringen können. Sie waren da, als das Momentum weg war und dann haben wir Gott sei Dank den Ausgleich geschossen. So wie die Situation war, muss man mit den zwei Punkten zufrieden sein. Taupert ist ein Top-Spieler für uns – der richtige Mann hat das entscheidende Tor geschossen“, lautete Jari Pasanens Fazit nach der Partie.
 www.ihp.hockey    Montag 13.Oktober 2025  00:06 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Wölfe nehmen die Punkte mit nach Hochfranken - onesto Tigers vs. Selber Wölfe 2:5 (0:2, 0:1, 2:2)

(OLS)  Bayreuth: Meier, Arendas – Hüserich (2), Pietsch, Spacek (2), Schusser, Nedved, Leask – Barber (6), Stelzmann, Bauhof, Brown (2), Habeck (4), Pohjamo, Verelst (2), Bollers, Hammerbauer, Maschke, Piskor, Lüsch
Selb: Weidekamp, Scherer – Gläßl, Tramm (6), Gauch, Ulrich (2), Müller, Kassay-Kezi, Hördler –
Spitzner, Gelke (8), Schutz, Doronin, Nemec, Valasek, Rubin, Lahtinen, Ziesche, Klughardt, Körber
Schiedsrichter: Harrer, Lender – Reitz, Meyer
Zuschauer: 4455
Strafen: Bayreuth: 18 Selb: 16 PP: Bayreuth: 1/5 Selb: 3/6
Torfolge: 0:1 (19.) Zische (Müller, Nemec) PP1, 0:2 (19.) Gelke (Ulrich, Spitzner), 0:3 (29.) Valasek (Klughardt, Gauch), 0:4 (49.) Gauch (Nemec, Müller) PP1, 0:5 (52.) Nemec (Zische, Müller) PP1, 1:5 (56.) Verelst (Bollers, Brown) PP1, 2:5 (59.) Brown (Bollers, Pietsch)
Vor ausverkauftem Haus, das an diesem Abend 4.455 Zuschauer fasste, ging man in das
Oberfrankenderby, auf welches beide Mannschaften inklusive ihrer Fans mehr als zwei Jahre
verzichten musste.
Die Fans sahen ein ausgeglichenes erstes Drittel, aus dem die Selber Wölfe doch etwas
überraschend mit einer 2-Tore-Führung gingen. Es dauerte zunächst etwas bis Kassay-Kezi mit
einer ersten zaghaften Annäherung an das Bayreuther Tor auf sich aufmerksam machte, bevor
Bollers im direkten Gegenzug Brown, der mitgelaufen war, einsetzte und dieser haarscharf das Tor
verpasste. Nachdem Verelst aus halblinker Position Weidkamp testete versuchte sich auf der
anderen Seite Dorowin, der jedoch nur die Latte anvisierte. Die Tigers hielten insgesamt stark
dagegen und suchten im Angriff ihre Möglichkeiten. Eine dieser hatte Habeck, der knapp daneben
zielte oder Piskor bei einem Nachschuss, als er die Scheibe nicht richtig traf. Als Barber die ersten
Zwei Minuten zog und kurz darauf Tramm auf der Selber Seite, schickten die Unparteiischen den gefoulten Brown mit auf die Strafbank, sodass die Gäste weiterhin in Überzahl agieren durften.
Dies ließen die Hochfranken nicht ungenutzt. Zische stand goldrichtig im Slot, als er einen steilen
Pass von Müller die entscheidende Richtungsänderung mitgab und damit seine Farben in Führung
schoss. Dieser folgte nur 30 Sekunden später der nächste Treffer für die Wölfe, als Gelke einen
Nachschuss verwertete und damit den Pausenstand ins Scoreboard eintrug.
Im zweiten Abschnitt erspielten sich die Selber schnell ein optisches Übergewicht und konnten
mehrfach gefährlich vor das Tor von den Bayreuther kommen, die ihrerseits weiterhin dagegen
hielten aber oftmals vom schnellen Umschaltspiel der Gäste überrascht wurden. Nachdem Habeck
im Slot stehend eine der wenigen Möglichkeiten der Tigers in diesem Abschnitt nicht verwerten
konnte, kam es auf der anderen Seite – als Meier angegangen wurde – zu einem Gerangel
zwischen Spacek und Gelke, die dafür beide auf die Strafbank wanderten. Gelke zwei Minuten
mehr als sein Kontrahent, was ein Überzahlspiel für die Gastgeber mit sich brachte. Bollers setzte
in dieser Phase in aussichtsreicher Position zu hoch an. Als die Gäste wieder komplett waren, ging
es schnell über die linke Seite, auf der Klughardt die Scheibe nach vorne trieb und den in der Mitte
mitgelaufenen Valasek suchte und fand – was gleichzeitig zum 0:3 führte. Auch beim nächsten
Überzahlspiel, das folgte, kamen die Bayreuther zu Gelegenheiten, liefen aber auch zwei Mal in
einen Konter. Was jedoch ohne Folgen blieb. Auch die Selber versuchten sich noch mit einem
Mann mehr auf der Eisfläche, konnten aber kein weiteres Kapital aus dieser Situation schlagen,
sodass es mit 0:3 aus Bayreuther Sicht in die nächste Pause ging.
Noch mit vier Mann zu Beginn, konnte man die Unterzahl erfolgreich gestalten, zog aber schnell
wieder zwei Minuten, als Barber auf die Strafbank musste. Das Powerplay der Wölfe stach dieses
Mal nicht, auch weil Tramm nur die Latte traf. Auf der anderen Seite kamen auch die Tigers zu nur
wenigen Gelegenheiten als sie selbst im Powerplay anrannten. Die Strafen gingen weiter, so waren
dann wieder die Tigers, die mit einem Mann weniger auskommen mussten und jetzt nutzten die
Gäste dies, als Gauch von der blauen Linie mit einem verdeckten und platzieren Schuss ins rechte
obere Toreck traf. Und auch die nächste Überzahl gestalteten die Wölfe erfolgreich. Hier ließ man
den Gästen zu viele Nachschussmöglichkeiten, die Nemec mit dem fünften Treffer für seine Farben
veredelte. Aufgeben wollten die Tigers aber auch nach diesem hohen Rückstand nicht und gingen
offensiv weiter zu Werke. Auszahlen sollte sich dies, jedoch etwas zu spät, nach 55 gespielten
Minuten, als Bollers in Überzahl die Scheibe vors Tor warf und Verelst per Abstauber die Tigers
erstmals aufs Scoreboard brachte. Und erneut war es Bollers, der das Spielgerät ins Getümmel
vors Tor brachte und dieses Mal Brown am schnellsten reagierte. So brachte der Bayreuther
Stürmer mit seinem Treffer den Endstand auf die Anzeigentafel, in einem Spiel, das der Favorit am
Ende verdient zog und sich die Punkte in den Bus packen konnte.
Für die onesto Tigers geht es am kommenden Freitag weiter, wenn man um 20 Uhr die
Memmingen Indians im Bayreuther Tigerkäfig empfängt.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  20:54 Uhr
Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC mit deutlichem Erfolg über die Tölzer Löwen

(OLS)  Der Deggendorfer SC sicherte sich am Sonntagabend den zweiten Sieg an diesem Wochenende. Vor 1.665 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin die Tölzer Löwen mit 6:0.
Im Duell mit den Oberbayern konnte der Deggendorfer Cheftrainer auf den nahezu gleichen Kader wie am Freitag gegen den EV Füssen zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Jaroslav Hafenrichter, Brett Humberstone und Niklas Pill. Die beiden Youngster Julian Beck und Stanja Picha waren bereits am Vormittag bei der U20 im Einsatz.
Die Deggendorfer kamen mit viel Dampf aus der Kabine und ging in der sechsten Minute. Ausgerechnet der gebürtige Tölzer Niklas Heinzinger brachte den DSC mit 1:0 in Front. Der Startschuss für ein erstes Drittel, das größtenteils die Hausherren dominierten. Dante Hahn (8.) und Curtis Leinweber (12.) sorgten für eine deutliche Führung und als Marco Baßler in der 19. Minute den 4:0 Pausenstand nachlegte, schien der DSC bereits auf der Siegerstraße zu sein.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Der DSC blieb die bessere Mannschaft und erhöhte in der 26. Minute durch Harrison Roy im Powerplay auf 5:0. Zwar gab es weitere Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, weitere Treffer fielen im zweiten Abschnitt jedoch nicht mehr.
Im Schlussdrittel verlor die Partie etwas an Fahrt und plätscherte über weite Strecken vor sich hin. Kurz vor Ende der Partie legten die Deggendorfer in Person von Dylan Jackson in der 56. Minute noch den 6:0 Endstand nach.
Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit dem nächsten Auswärtsspiel. Zu Gast ist der DSC bei den Lindau Islanders.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  21:07 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh


erdinggladiatorsErding Gladiators
Gladiators bleiben an Wochenende ohne Punkte – Niederlagen gegen Bayreuth und Peiting

(OLS)  Die Erding Gladiators haben an diesem Wochenende beide Spiele verloren. Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan in der Stadtwerke Erding Arena den Onesto Tigers Bayreuth mit 2:5, am Sonntag musste sich Erding beim EC Peiting mit 2:4 geschlagen geben.
Gegen Bayreuth begannen die Gladiators stark und gingen durch Cheyne Matheson früh in Führung. Danach übernahmen jedoch die Gäste das Kommando. Die Tigers agierten aggressiver, zielstrebiger und nutzten ihre Chancen konsequent. Zwar brachte Grady Hobbs die Hausherren im zweiten Drittel per Powerplay-Treffer noch einmal heran, doch Bayreuth schlug sofort zurück und ließ nichts mehr anbrennen. Am Ende stand eine verdiente Niederlage, bei der Erding zu umständlich spielte und kaum Mittel gegen die kompakte Defensive der Franken fand.
In Peiting zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber waren über weite Strecken die aktivere Mannschaft, während David Zabolotny im Erdinger Tor mit zahlreichen Paraden glänzte. Nach dem frühen Rückstand in Unterzahl glich erneut Matheson mit großer Effizienz aus. Kurz vor Drittelende ging Peiting jedoch glücklich erneut in Führung. Zwei schnelle Tore zu Beginn des Schlussabschnitts entschieden die Partie, ehe Maximilian Forster mit dem 4:2 nur noch Ergebniskosmetik betrieb.
Trainer Dominik Quinlan sah trotz der Rückschläge auch positive Ansätze: „Wir haben Phasen, in denen wir sehr ordentliches Eishockey spielen. Aber wir müssen lernen, über 60 Minuten konstant und fehlerfrei zu agieren. In dieser Liga wird jeder kleine Fehler sofort bestraft.“
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  22:18 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe dominieren das Derby - Onesto Tigers Bayreuth vs. Selber Wölfe 2:5 (0:2; 0:1; 2:2)

(OLS)  Auf den Rängen hatte der Selber Anhang von Beginn an das Heft in der Hand im Bayreuther Kunsteisstadion. Und auch auf dem Eis hatte das Wolfsrudel frühzeitig alles im Griff. Durch einen Doppelschlag kurz vor der ersten Drittelpause gingen die Porzellanstädter mit 2 Toren in Front. Im mittleren Spielabschnitt legte Valasek gar den 3. Treffer nach. Im Schlussdrittel stellten Gauch und Nemec den Spielstand auf 0:5, ehe die Porzellanstädter in der Schlussphase zwei Gänge zurückschalteten und noch 2 Treffer für die Gastgeber zuließen.
Wölfe haben alles im Griff
Auf den Rängen zeigten die Selber Wölfe von Beginn an, wer das Zepter im Bayreuther Kunsteisstadion in der Hand hatte. Der Selber Anhang war deutlich lauter und sangesfreudiger als der der Gastgeber. Auf dem Eis war die Partie zunächst ausgeglichen. Doch je länger das Spiel lief, desto mehr übernahmen die Wölfe die Initiative. So gehörte auch die erste Großchance den Porzellanstädtern, Doronins Abschluss krachte in der 4. Minute jedoch nur an die Latte. Nach einem ersten kleinen Scharmützel zwischen Gelke und Habeck konnte sich Weidekamp zum ersten Mal an diesem Abend so richtig auszeichnen. Doch wurde Verelsts Schuss zur sicheren Beute für den Wölfe-Goalie. In der 19. Minute schlugen die Wölfe dann zweimal gnadenlos zu: Zunächst war es Ziesche, der in Überzahl vor dem Tor den Schläger in die Schussbahn hielt und den Puck unhaltbar zum 0:1 abfälschte. Der Jubel der weit über 1.000 mitgereisten Selber Anhänger war noch nicht verhallt, da hatte Gelke im Nachschuss schon das 0:2 besorgt. Kurz vor der Pausensirene hatte Doronin nochmal eine gute Gelegenheit, doch diesmal parierte Meier im Tigers-Tor den Abschluss gut.
Valasek legt nach
Im mittleren Spielabschnitt ging es zunächst hin und her. Nach Chancen von Nemec und zweimal Lahtinen, näherten sich auch die Bayreuther ein paar Mal gefährlich dem Selber Tor an, doch Weidekamp behielt stets den Überblick. In der 28. Minute lenkte der Selber Goalie in Unterzahl einen Bollers-Schuss mit einer spektakulären Parade an die Latte. Kaum waren die Selber wieder komplett, schlossen sie einen Konter mustergültig zum 0:3 ab: Der von der Strafbank kommende Klughardt fand mit einem starken Zuspiel den mitgelaufenen Valasek, der sich nicht zweimal bitten ließ und eiskalt vollstreckte. In der 33. Minute vergab Nedved eine gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, auf der anderen Seite verzog 2 Minuten vor der Drittelpause aber auch Lahtinen knapp. So ging es mit einer 3-Tore-Führung für die Wölfe in die 2. Pause.
Gauch und Nemec machen den Deckel drauf
Im Schlussabschnitt ließen die Wölfe zunächst nichts anbrennen und machten weiter Druck. In der 43. Minute traf Tramm erneut das Gestänge und Lahtinens Schuss trudelte – abgewehrt von Meier – knapp am Pfosten vorbei. Besser machte es in der 49. Minute Gauch, der im Powerplay mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie zum 0:4 einnetzte. Keine 3 Minuten später war es Nemec, der im dritten Nachschuss gar auf 0:5 stellte. Die Wölfe schalteten nun 1-2 Gänge zurück, was sich prompt rächte. Zunächst war es der Ex-Selber Verelst, der in der 56. den ersten Bayreuther Treffer an diesem Abend erzielte und in der 59. Stellte Braun den Endstand zum 2:5 her.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Onesto Tigers Bayreuth: Meier (Arendas) – Spacek, Schusser, Nedved, Pietsch, Hüserich, Leask – Bollers, Barber, Brown, Piskor, Hammerbauer, Verelst, Habeck, Lüsch, Stelzmann, Bauhof, Maschke, Pohjamo
Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Gläßl, Tramm, Gauch, Ulrich, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Spitzner, Gelke, Schutz, Doronin, Němec, Valasek, Rubin, Lahtinen, Ziesche, Klughardt, Körber
Tore: 19. Min. 0:1 Ziesche (Nemec, Müller; 5/4); 19. Min. 0:2 Gelke (Spitzner, Schutz); 29. Min. 0:3 Valasek (Klughardt, Nemec); 49. Min. 0:4 Gauch (Nemec, Müller; 5/4); 52. Min. 0:5 Nemec (Müller, Ziesche; 5/4); 56. Min. 1:5 Verelst (Brown, Bollers; 5/4); 59. Min. 2:5 Brown (Bollers, Barber)
Strafzeiten: Bayreuth 18, Selb 16
Schiedsrichter: Harrer, Lender (Reitz, Meyer)
Zuschauer: 4.455
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  20:48 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     oo

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten erkämpften sich Auftaktsieg - ESV Buchloe startet mit einem Heimsieg erfolgreich in die neue Bayernligasaison

(BYL)  Es war ein echter Kraftakt, der am Ende aber von Erfolg gekrönt war. Gemeint ist der Auftakt des ESV Buchloe in die neue Bayernligasaison, den die Buchloer dank einer kämpferischen Leistung und eines Doppelpacks von Alexander Thiel am Sonntagabend mit dem ersten Dreier abschließen konnten. Denn beim 3:2 (1:0, 0:0, 2:2) Heimsieg über die Riverrats Geretsried sahen die gut 300 Zuschauer lange ein spannendes und ausgeglichenes Duell auf Augenhöhe, bei dem am Ende aber knapp die Buchloer die Nase vorne hatten und so einen optimalen Einstand in die neue Spielzeit feierten.
Beide Teams hatten sich in der Vorbereitung ja kürzlich bereits zweimal gesehen – mit je einem Sieg für beide Kontrahenten – doch am Sonntag ging es erstmalig um Punkte. Dementsprechend nervös und eher vorsichtig starteten auch beide Mannschaften ins Spiel. Hinten erst einmal sicher zu stehen war offenbar die Devise und so wurden die beiden stark aufgelegten Torhüter zunächst kaum ernsthaft geprüft. Die beste Chance der Gäste vereitelte dann der sichere Buchloer Goalie David Blaschta (6.), der am Auftaktsieg der Rot-Weißen am Ende auch großen Anteil haben sollte. Auf der Gegenseite verpasste Christian Guran im ersten Powerplay den Führungstreffer für die Hausherren (11.). Das zweite Überzahlspiel der Buchloer saß dann aber und brachte die Gennachstädter doch noch vor dem ersten Seitenwechsel in Front. Michal Telesz hatte einen Schuss von Adriano Carciola zum 1:0 in die Maschen abgefälscht, womit es auch erstmalig in die Kabinen ging (18.).
Aus diesen zurück konnten sich die Piraten zunächst bei Blaschta bedanken, der mit einem ganz starken Fanghandsave gegen Athanasios Fissekis direkt nach Wiederbeginn den Ausgleich verhinderte (21.). Danach hatten die Buchloer die große Chance in doppelter Überzahl nachzulegen, doch diese blieb ungenutzt, was sich bei beiden Teams an diesem Abend ein wenig wie ein roter Faden durchziehen sollte. Denn sowohl die Hausherren wie auch die Gäste konnten aus ihren Powerplaysituationen kein wirkliches Kapital schlagen, was aber auch an der guten Arbeit der jeweiligen Unterzahlreihen und den wachsamen Torhütern lag. So blieb es auch zur zweiten Pause beim hauchdünnen Vorsprung der Freibeuter, auch weil Xaver Hochstraßer den Ausgleich liegen ließ, als er die Scheibe am eigentlich schon offenen ESV-Tor vorbeisetzte (34.).
Nach 40 engen und eher durch die Defensivreihen geprägten Minuten war der Start ins letzte Drittel dann richtig furios. Denn binnen gut fünf Minuten fielen plötzlich ganze vier Treffer – je zwei auf beiden Seiten. Zunächst hatte Alexander Thiel gerade einmal 13 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 2:0 erhöht, nachdem er sich mit Joey Lewis schön durch die Geretsrieder Abwehr kombiniert hatte. Doch die Antwort der Gäste dauerte nur handgestoppte 37 Sekunden, ehe Dominik Soukup auf 2:1 verkürzte. Danach rettete Blaschta erneut gleich zweimal spektakulär und verhinderte so das 2:2 (42.). Statt dem Ausgleich brachte dann wenig später erneut Kapitän Thiel die Buchloer mit einem Flachschuss wieder mit zwei Treffer in Front (45.). Doch auch nach Thiels Doppelpack dauerte es wieder nicht lange, ehe die Gäste zurückschlugen: Maximilian Hüsken hatte vor Blaschta zu viel Platz und brachte seine Farben keine 60 Sekunden später mit dem 3:2 wieder in Schlagdistanz (46.). So blieb es weiterhin eine enge und spannende Angelegenheit, vor allem da die Riverrats nun immer druckvoller wurden und das vermeintliche 4:2 durch Alexander Krafczyk wegen Abseits wohl zurecht die Anerkennung verweigert wurde (53.). Mit Leidenschaft und vereinten Kräften retteten die Buchloer den denkbar knappen Vorsprung aber letztlich über die Zeit und durften sich so über einen Start nach Maß und alle drei Punkte zum Ligaauftakt freuen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  22:15 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs

 
scforstForst Nature Boyz
Zwei Niederlagen in der Vorbereitung - In Dorfen und zu Hause gegen Fürstenfeldbruck unterlegen

(BLL)  In der letzten Woche stand nur ein Vorbereitungsspiel auf dem Terminplan. Die Nature Boyz traten beim ESC Dorfen an. Mit einer 8:1-Niederlage wurde die Heimreise angetreten. 
Die Gastgeber zeigten sich von Beginn an hellwach und drängten die Nature Boyz in deren Verteidigungsdrittel zurück. Es dauerte gar nicht lange, dann bejubelten die Hausherren in der 3. Spielminute die 1:0-Führung. Die Eispiraten waren permanent überlegen, Forst mußte sich auf gelegentliche Konter verlassen. Einen dieser Konter verwandelte Tobias Estermaier in der 7. Spielminute zum 1:1. In der 13. Minute gingen jedoch wieder die Hausherren in Führung. Kurz vor Ende des 1. Spieldrittels lag der Ausgleich in der Luft, doch Schusspech verhinderte diesen.
In den letzten beiden Drittel spielten die Dorfener ihre Überlagenheit aus und erzielten in regelmäßige Abständen ihre Tore bis zum 8:1-Endstand. Dieser Sieg war in dieser Höhe auch verdient, wenn man die Hochkaräter im Dorfener Team berücksichtigt.
Eine Woche später, am 10.10. gastierte der EV Fürstenfeldbruck im Peißenberger Eisstadion. Die Nature Boyz wollten natürlich das Eis als Sieger verlassen, doch die Gäste machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. Die Hausherren fanden nicht die richtige Einstellung zum Spiel, das Spielverständnis blieb im 1. Spieldrittel aus. Es ergaben sich einige Chancen auf beiden Seiten, doch bis zur 19. Spielminute passierte nichts. Eine Minute vor Schluß gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. Diese Führung hielt bis zum Ende des 2. Spieldrittels bestand, denn die sich bietenden Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt.
Im Schlußabschnitt zeigten sich die Nature Boyz verbessert und konnten in der 44. Spielminute durch Max Willberger auf Zuspiel von Bastian Grundner ausgleichen. In der 49. Minute brachte Denis Degenstein sein Team mit 2:1 in Führung, das Zuspiel wiederum von Bastian Grundner. Für Degenstein, der mit Förderlizenz spielte, war es der erste Treffer für die Gastgeber. Die Führung hatte nicht lange Bestand, denn in der 52. Minute glichen die Crusaders per Distanzschuß zum 2:2 aus. Weitere Chancen ergaben sich, aber die Chancenverwertung war dürftig. In der Verlängerung boten sich zwei hochkarätige Einschußmöglichkeiten, doch der Fürstenfeldbrucker Keeper hielt zweimal bärenstark. Das anschließende Penaltyschießen brachte keinen Torerfolg für die Hausherren, denn alle drei Schützen vergaben, nur Pfeil traf für die Gäste zum 2:3-Endstand.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  11:44 Uhr
Bericht:     SCF
Autor:     ws


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons müssen sich knapp geschlagen geben

(BLL)  In einem unterhaltsamen Testspiel mussten sich die Falcons am Freitag Abend mit 5:6 (0:2/2:1/3:3) knapp dem Ligakonkurrenten aus Ravensburg geschlagen geben. Pfrontens Trainer Jörg Peters musste dabei mit Viktor Stipek, Miroslav Dobner, Robin Wiedmann und Niklas Ditsch gleich auf vier seiner Offensivkräfte verzichten und dementsprechend die Reihen neu zusammenstellen. Aufgrund der Ausfälle rückten Phil Bielefeld und Simon Krauß von der U20 in den Kader nach. Die Gäste, die mit 14 Feldspielern angereist waren, konnten in der 13. Spielminute durch Marcel Metzler (Jäger) in Führung gehen und diese nur vier Minuten später, durch Jonas Mikulic (Kirsch, Steffen/Katjuschenko) auf 0:2 ausbauen. Im Mitteldrittel brachte dann auch Leon Richter (Hruska, Lukas) die Falcons mit seinem Treffer zum 1:2 auf die Anzeigetafel. Neun Minuten später war es dann Mannschaftskapitän Thomas Böck (Hruska, Lukas) der den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer erzielte. Kurz vor der zweiten Pause schlugen die Gäste mit dem 2:3 durch Jonas Mikulic (Jäger/Kirsch, Steffen) zurück und erneut mussten die Hausherren einen Rückstand hinnehmen. Im Schlussdrittel sollten sich die Ereignisse dann überschlagen, als die Pfrontener in der 49. Minute, durch Thomas Böck (Richter/Hruska, Lukas) und 50. Minute durch Phil Bielefeld (Veilands/Hruska Ladislav) die Partie drehten und auf 4:3 stellten. 70 Sekunden später zappelte die Scheibe allerdings erneut im Kasten von Dominik Gimbel, als Marcel Metzler (Böhm/Kirsch, Adrian) zum 4:4 traf. Diesmal brauchte es keine volle Zeigerumdrehung bis Pfrontens bester Spieler des Abends, Leon Richter sein Team erneut mit 5:4 in Führung schoß. Doch auch diesmal sollte diese nicht lange halten, als Steffen Kirsch in der 55. Minute das 5:5 beisteuerte. Eine unnötige Strafzeit kurz vor Ende, ließen sich die Ravensburger in Person von Steffen Kirsch nicht nehmen um in Überzahl den Siegtreffer zum 5:6 zu erzielen. Am Ende einer fairen geführten Begegnung konnte die Gäste einen knappen Sieg bejubeln. Auf Seiten der Falcons bleibt festzuhalten, dass trotz des Fehlens einiger Stammkräfte, bei einer besseren Chancenverwertung, insbesondere bei den Überzahlsituationen ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre. 
Strafzeiten: EV Ravensburg: 12 Minuten, EV Pfronten: 6 Minuten
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  11:52 Uhr
Bericht:     EVP
Autor:     jk


2021 MEKMünchner Luchse
Luchse starten mit Torlaune in den Oktober – MEK gewinnt in Kempten und in Waldkraiburg

(BBZL)  Die Landeshauptstädter vom Münchner EK haben sich am vergangenen Wochenende mit großem Torhunger präsentiert. Beim ESC Kempten 1B strichen die Münchner einen ungefährdeten 3-9 (0-2, 2-5, 1-2) Erfolg ein, ehe es zwei Tage später beim EHC Waldkraiburg 1B deutlich spannender, allerdings mit einem 7-8 (3-2, 1-1, 3-4, 0-1) Sieg nach Penaltyschießen nicht weniger erfolgreich zuging.
Deutlicher Feiertagssieg in Kempten
Zu Beginn des Wochenendes machten sich die Landeshauptstädter am Tag der deutschen Einheit ins schöne Allgäu auf. Dort wartete mit dem ESC Kempten 1B ein Gegner aus der letztjährigen Vorbereitung, der den Luchsen damals in letzter Sekunde eine bittere Niederlage zufügte. Die Landeshauptstädter ließen im Rückspiel jedoch nie einen Zweifel daran aufkommen, dass es diesmal anders laufen sollte. Die Münchner bestimmten im ersten Drittel das Spiel und konnten in der 14. Minute verdient in Führung gehen. In der 14. Minute bediente Simon Klopstock seinen Reihenpartner Lukas Doubrawa, der humorlos für das 0-1 sorgte. Drei Minuten später stand es schon 0-2. Diesmal war es Yehor Vinnytskyi, der den Puck versenkte und für eine Zwei-Tore-Führung nach 20 Minuten sorgte.
Weniger verhalten verlief der Start in den Mittelabschnitt. Keine Minute nach Wiederanpfiff erhöhte Luis Stroppe mit seinem Premierentreffer im Luchsfell auf 0-3. Dass eine Führung in Kempten auch im Jahr 2025 alles andere als sicher ist, stellten die Gastgeber in den folgenden Minuten unter Beweis. 60 Sekunden nach dem dritten Münchner Treffer steckte der hochmotivierte Ex-Luchs Alexander Brugger im gegnerischen Drittel nicht auf, nahm den Gästen die Scheibe ab und brachte den Puck aufs Tor. Der erste Versuch scheiterte noch, allerdings war Felix Menzel im Nachschuss erfolgreich. Nun waren auch die Gastgeber gelandet, und als erneut Menzel in der 29. Minute das 2-3 erzielte, wurden langsam Erinnerungen an das Vorjahr wach. In den verbleibenden Minuten des zweiten Drittels machten die Landeshauptstädter jedoch jegliche Hoffnungen auf ein weiteres Comeback zunichte. Keine Minute später sorgte Yehor Vinnytskyi mit einer feinen Einzelaktion für das 2-4. Dann ging es absolut schnell. In der 33. Minute scheiterte Yehor mit einem Alleingang am Pfosten, allerdings war der mitgelaufene Luis Stroppe zur Stelle und drückte den Puck zum 2-5 über die Linie. Eine halbe Minute später war Yehor selbst erfolgreich und machte das halbe Dutzend voll. Vom Bully nach dem Tor an drückten die Münchner weiter, und weitere 13 Sekunden später schloss Nicholas Gagne einen Spielzug mit dem 2-7 ab. Drei Tore in 41 Sekunden – ein Toilettengang zum falschen Zeitpunkt wäre in dieser Phase sehr ärgerlich gewesen.
Mit fünf Toren Unterschied war bereits eine klare Tendenz für das Endergebnis erkennbar. Simon Klopstock ging jedoch lieber auf Nummer sicher und sorgte früh für die finale Entscheidung. Im ersten Wechsel des letzten Drittels schweißte er einen gnadenlosen Schlagschuss in die Maschen, und knapp drei Minuten später erzielte das Münchner Kindl den neunten und letzten Treffer für den MEK. Das zweifelsohne entschiedene Spiel plätscherte in den letzten Minuten des Drittels vor sich hin, bis die Gastgeber kurz vor Abpfiff den Schlusspfiff setzten. In doppelter Überzahl markierte Tobi Pichler wenige Sekunden vor Abpfiff den dritten Treffer der Allgäuer und sorgte somit für den 3-9 Endstand.
Spektakulärer Schlagabtausch in Waldkraiburg
Nur zwei Tage später ging es für die Landeshauptstädter wieder aufs Eis, diesmal in Waldkraiburg. Dort erwartete der diesjährige Gruppengegner und Playoff-Kandidat EHC Waldkraiburg 1B das Team von Coach Markus Kiefl. Das Raubkatzenduell zwischen Löwen und Luchsen versprach viel Spannung sowie hochklassigen Sport, und die Begegnung wurde beiden Erwartungen gerecht. Den ersten Stich setzten die Luchse. In der zehnten Minute agierten die Gäste mit einem Mann mehr auf dem Eis. Dort ließen die Münchner die Scheibe gut laufen, bis schließlich Theodor Ziegelhöffer eine sehenswerte Kombination mit dem ersten Treffer des Abends beendete. Direkt im nächsten Wechsel fiel schon das 0-2 für den MEK. Nachdem Moritz Barth und Michael Glattenbacher zunächst scheiterten, landete der dritte Rebound bei Alexander Killinger. Der Münchner Assistenzkapitän versuchte ebenfalls sein Glück, und sein Handgelenkschuss fand den Weg ins Waldkraiburger Tor. Angesichts der optischen Überlegenheit der Luchse, die mehr als doppelt so viele Schüsse auf das Tor brachten als ihre Gegner, war die Führung absolut verdient, allerdings lernten die Landeshauptstädter in der Industriestadt eine wertvolle Lektion – eine gute Mannschaft wie die Löwen-Reserve lässt sich nicht einfach so aus dem Spiel bringen. In der 15. Minute brachte Sebastian Stanik die Gastgeber auf einen Treffer heran, und eine Minute später zeigten die Waldkraiburger, dass auch sie Doppelschläge beherrschen. Nach einem cleveren Wechsel sprintete Tobias Jakob ungesehen von der Münchner Hintermannschaft an die Blaue Linie, bekam den langen Pass, und hatte nahezu unbegrenzt Zeit, Tamino Kaut im Münchner Gehäuse auszuspielen und das Spiel auszugleichen. Doch damit nicht genug. Drei Sekunden vor Drittelende kassierten die Luchse eine vermeidbare Strafe, und tatsächlich klingelte es nochmal im Münchner Tor. Erneut Stanik versenkte die Scheibe mit der Drittelsirene zum 3-2 und sorgte für einen Moment des kollektiven Kopfschüttelns auf der Bank der Gäste.
Im Mittelabschnitt ging es zunächst etwas behaglicher zu. Die Luchse feuerten weiter aus allen Rohren, doch bis auf einen Pfostentreffer von Simon Klopstock kam nichts Zählbares dabei herum. Als die Münchner in der 35. Minute erneut ein Unterzahlspiel überstehen mussten, waren die Gastgeber eiskalt zur Stelle. Georg Biller netzte zum 4-2 ein, und mit dem Ausbau der Führung kurz vor der Pause stand nun die Frage im Raum, ob die Gastgeber das Spiel nun bis zum Schlusspfiff locker herunterspielen könnten. Die Luchse beantworteten diese Frage schnell und überzeugend. Simon Klopstock fuhr mit Yehor Vinnytskyi einen Konter, das Münchner Kindl bediente den ukrainischen Goalgetter, und Yehor konnte per Direktschuss wieder auf 4-3 verkürzen. Die Gastgeber waren vom Anschlusstreffer weniger angetan und machten auch keinen Hehl aus dieser Meinung. Noch beim Torjubel der Luchse startete ein erstes Scharmützel, und in den verbleibenden zweieinhalb Minuten bis zum Drittelende hitzten sich die Gemüter weiter auf. Die Krönung dieser intensiven Phase war eine Strafzeit gegen die Gastgeber nach Ende des Abschnitts, die den Luchsen mit einem Powerplay in die letzten zwanzig Minuten starten ließ.
Das letzte Drittel begann so, wie der Mittelabschnitt endete, nämlich mit einem Tor für den MEK. Luis Stroppe nutzte die numerische Überzahl und sorgte für den 4-4 Ausgleichstreffer. Lange konnten sich die Münchner jedoch nicht am Unentschieden erfreuen. Zweieinhalb Minuten später brachte Verteidiger Alexander Imiolek die Löwen wieder in Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken spielten die Gastgeber die Partie jedoch nun nicht herunter, sondern verloren sich in Undiszipliniertheiten. Nach einer bereits angezeigten kleinen Strafe buchte Martin Hagemeister mittels Beschwerde bei den Referees erfolgreich eine Erhöhung des Strafmaßes auf 2+2+10 Minuten. In der vierminütigen Überzahl erspielten sich die Landeshauptstädter einige Chancen, ehe es schließlich Simon Klopstock war, der das 5-5 markierte. Nun ging es schnell, denn nur eine Minute später stand es dank eines weiteren Treffers von Luis Stroppe 5-6. Wendepunkt? Denkste! Tobias Jakob und Sebastian Mair unter den Eggen schnürten innerhalb von 28 Sekunden einen Doppelpack und stellten das Spiel erneut auf den Kopf. Sechs Tore in den ersten zehn Minuten des Drittels, und doch waren wir wieder dort, wo wir zum Anpfiff standen – Vorteil Gastgeber mit einem Tor Vorsprung. Nach ihrem siebten Streich erweckten die Löwen über einige Minuten den Anschein, die Begegnung nun locker von der Uhr spielen zu können. Als fünf Minuten vor Ende zu allem Überfluss auch noch Leon Axtner auf die Strafbank musste, sah es so aus, als könnten sich die Industriestädter nur noch selbst schlagen. Nahezu wie aufs Wort wanderte dreißig Sekunden später Christof Hradek auf die Strafbank, und eine weitere Minute später wurde Niclas Hundseder wegen unsportlichen Verhaltens auf die Kühlbox geschickt. Die Luchse agierten plötzlich in doppelter Überzahl und konnten dem Abend tatsächlich noch eine weitere Wendung geben. Simon Klopstock brachte die Scheibe von der blauen Linie aufs Tor, Yehor Vinnytskyi hielt den Schläger rein, und der Puck schlug drei Minuten vor Ende zum 7-7 im Tor ein. Nachdem in den verbleibenden drei Minuten für dieses Spiel untypischerweise keine weitere Wendung mehr auf die Zuschauer wartete, ging es ins Penaltyschiessen. Dort brachte Maximilian Deutzmann die Luchse in Durchgang eins in Führung. Die Gastgeber starteten den zweiten Durchgang mit einem Treffer von Mair unter den Eggen erfolgreich, allerdings war auch Simon Klopstock erfolgreich. Paul Hipentinger musste mit Penalty Nummer drei treffen, um den Abend noch weiter zu verlängern, doch Tamino Kaut konnte den Versuch abwehren und hielt somit den spektakulären wie überraschenden 7-8 Erfolg seiner Mannschaft fest.
Luchsrudel kommt offensiv gut in Fahrt, muss defensiv noch arbeiten
Nach einem Wochenende mit 17 erzielten Toren lässt sich eines zweifelsohne behaupten – offensiv sind die Landeshauptstädter in bestechender Frühform. Die Luchse erspielen sich Chancen im Überfluss und nutzen diese deutlich effektiver als in der Vergangenheit. Die Mannschaft von Markus Kiefl weist zudem die Fähigkeit für unwiderstehliche Zwischenspurts auf, in denen sie innerhalb weniger Minuten mehrere Tore erzielt und Spiele somit außer Reichweite bringen kann. Was allerdings noch hapert, ist die kompromisslose Defensivarbeit. Zehn Gegentore an einem Wochenende sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache, nämlich dass hier noch Luft nach oben ist. Hieran konnten Mannschaft und Trainer jedoch im dieswöchigen Trainingslager arbeiten, und bis zum ersten Punktspiel in Pfaffenhofen stehen immerhin noch zwei Testspiele und einige Trainingseinheiten an.
Ausblick
Endlich steht das letzte Vorbereitungswochenende an. Am Freitag geht es für den MEK nach Türkheim, und am Sonntag sind die Luchse zur Generalprobe bei den Freising Black Bears zu Gast. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung in den Gästeblocken!
Statistik Kempten 1B – MEK
ESC Kempten 1B – Münchner EK „Die Luchse“ 3-9 (0-2, 2-5, 1-2)
03. Oktober 2025, 20:00 Uhr
DEWART Arena Kempten
Zuschauer: k.A.
Aufstellungen:
ESC Kempten 1B
Schreiber, Bartsch – Linnartz, Clermont, Gehr, Kohler (A), Lipp – Egli, Ziegler (A), Jörg, Brugger, Düerkop, Pichler (C), Winter, Bremasev, Walk, Menzel
Münchner EK „Die Luchse“
Kumerics, Weber – Jörg, Killinger (A), Höhn, Stroppe, Hnat, Axtner (C) – Mauch, Klopstock, Steinmetz, Doubrawa, Vinnytskyi, Kovac, Treichl, Deutzmann (A), Gagne, Valyshkin, Senghas, Barth
Tore:
0-1 Doubrawa (Klopstock, 13:16)
0-2 Vinnytskyi (Doubrawa, 17:37)
0-3 Stroppe (Deutzmann, Steinmetz, 20:50)
1-3 Menzel (Brugger, Winter, 21:52)
2-3 Menzel (Lipp, 28:30/PP1)
2-4 Vinnytskyi (kein Assist, 29:20)
2-5 Stroppe (Vinnytskyi, 32:37)
2-6 Vinnytskyi (Jörg, 33:05)
2-7 Gagne (Hnat, Barth, 33:18)
2-8 Klopstock (Vinnytskyi, Höhn, 40:37)
2-9 Klopstock (Vinnytskyi, 43:23)
3-9 Pichler (Linnartz, Ziegler, 59:19/PP2)
Statistik Waldkraiburg 1B – MEK
EHC Waldkraiburg 1B – Münchner EK „Die Luchse“ 7-8 (3-2, 1-1, 3-4, 0-1) SO
05. Oktober 2025, 17:15 Uhr
Raiffeisen Arena Waldkraiburg
Zuschauer: 20
Aufstellungen:
EHC Waldkraiburg 1B
T. Greimel – Weinzierl, Imiolek (C), Beer, Schmidt – Mair unter den Eggen, Hradek, Huber, Weiß, Biller, Hipentinger, Stanik, Hundseder, F. Greimel (A), Jakob (A), Hagemeister
Münchner EK „Die Luchse“
Kaut, Kumerics – Stroppe, Jörg, Killinger (A), Höhn, Hnat, Axtner (C) – Gagne, Neudecker, Klopstock, Steinmetz, Doubrawa, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Kovac, Deutzmann (A), Glattenbacher, Steer, Mauch, Barth
Tore:
0-1 Ziegelhöffer (Axtner, Deutzmann, 9:52/PP1)
0-2 Killinger (Glattenbacher, Barth, 10:43)
1-2 Stanik (Hagemeister, 14:06)
2-2 Jakob (Weiß, Greimel, 15:19)
3-2 Stanik (Hagemeister, 19:59/PP1)
4-2 Biller (Hundseder, Huber, 35:10/PP1)
4-3 Vinnytskyi (Klopstock, Doubrawa, 37:31)
4-4 Stroppe (Axtner, Ziegelhöffer, 41:47/PP1)
5-4 Imiolek (Stanik, Biller, 44:19)
5-5 Klopstock (kein Assist, 48:02/PP1)
5-6 Stroppe (Ziegelhöffer, Steinmetz, 49:19)
6-6 Jakob (Stanik, 49:51)
7-6 Mair unter den Eggen (Greimel, Huber, 50:19)
7-7 Vinnytskyi (Klopstock, 57:08/PP2)
7-8 Klopstock (60:00/Penaltyschiessen)
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  18:45 Uhr
Bericht:     MEK
Autor:     bd


pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Bisons gewinnen Spektakel gegen Heilbronn

(BWL)  Im ersten Heimspiel der Saison in der Baden-Württemberg-Liga gewinnen die Pforzheim Bisons gegen die Eisbären Heilbronn in einem wilden Spiel mit 6:5 (0:1/4:2/1:2) nach Penaltyschießen.
Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften ab, die besten Chancen auf beiden Seiten vereitelten zunächst die gut aufgelegten Goalies. Die erste Strafzeit des Spiels mussten die Gäste aus Heilbronn absitzen, doch die Bisons konnten kein Kapital daraus schlagen. In der 18. Minute fiel dann durch Stefano Rupp das erste Tor und die Eisbären gingen in Führung.
Zu Beginn des zweiten Drittels drückten die Gäste aus der Käthchenstadt auf das zweite Tor. Jesse Lottonen war es dann schließlich, der zum 2:0 einnetzen konnte (27.). Nach einer halben Stunde mussten dann die Bisons zum ersten Mal in der Kühlbox platznehmen. Nicolas Nölting spielte die Scheibe aus dem eigenen Drittel über die Bande, so dass er wegen Spielverzögerung runter musste. Das Powerplay nutzte Heilbronn zur vermeintlichen Vorentscheidung, denn Eetu Santanen markierte das 3:0 (31.). Doch wer die Bisons kennt, weiß, dass sie nicht aufstecken und auf dem Eis kämpfen. So kamen die Bisons durch Frans Landström schnell zum 1:3-Anschluss (34.). Eine weitere Hinausstellung gegen die Bisons nutzten die Bisons selbst, denn in Unterzahl markierte Matej Jurco das 2:3 aus Sicht der Pforzheimer Kufencracks (36.). In der Schlussminute des Mittelabschnitts zeigten die Bisons ihre wahre Stärke und drehten das Spiel durch zwei weitere Tore innerhalb von zwölf Sekunden durch Frans Landström und Tim Essig und gingen so mit 4:3 in Führung. Im dritten Drittel verteidigten die Bisons leidenschaftlich und setzten auch immer wieder Nadelstiche, doch sie verpassten den nächsten Treffer. Die Eisbären kamen durch zwei Überzahlspiele wieder besser ins Spiel, doch erst bei gleicher Spieleranzahl konnten die Eisbären durch Nicolas Bastian ausgleichen (54.). Nur 24 Sekunden später schlugen die favorisierten Gäste aus Heilbronn erneut zu und gingen durch Claudio Schreyer mit 5:4 in Führung. Die Bisons wollten sich nicht geschlagen geben und so ging das Spektakel auf dem Eis weiter, denn Kenneth Taraszewski nutze das Zuspiel von Landström und netzte zum verdienten 5:5-Ausgleich ein (56.). Im Anschluss mussten die Bisons noch um den Punktgewinn zittern, denn die Eisbären durften noch einmal in Überzahl ran, doch die Bisons um Goalie Nicolas Alvarez hielten ihren Kasten sauber. Bis zur Schlusssirene sollte kein weiterer Treffer mehr fallen, so dass am Ende das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen musste. Die Bisons behielten die Nerven und Frans Landström sicherte mit seinem verwandelten Penalty den Zusatzpunkt für die Bisons.
Für die Bisons geht’s am kommenden Samstag, 18.10.2025 auswärts weiter. Dann sind sie beim Schwenninger ERC zu Gast.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  23:07 Uhr
Bericht:     EFRP
Autor:     oi

  
         
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FASSBerlinFASS Berlin
FASS siegt überzeugend in Lauterbach

(RLO)  Im Auswärtsspiel bei den bis dato verlustpunktfreien Luchsen aus Lauterbach zeigt FASS Berlin eine reife Leistung und gewinnt mit 3:5 (2:3, 1:2, 0:0). Damit greifen die Nordberliner am Sonntagnachmittag (12.10.25, 16:00 Uhr) nach der Tabellenspitze in der Regionalliga Ost.
Headcoach Christopher Scholz hatte 16+2 Spieler mit nach Osthessen gebracht. Gegenüber der Vorwoche waren Daniel Volynec und – nach rascher Genesung – Marvin Miethke wieder dabei. Im Tor stand Marks Slavinskis-Repe.
DAS SPIEL
Die 376 Zuschauerinnen und Zuschauer (darunter etwa zehn Berliner Supporter) sahen von Beginn an ein flottes und offensiver Spiel beider Mannschaften. Oliver Noack eröffnete schon früh den Torreigen (2.), als er einen Schuss von Daniel Kruggel ins Tor abfälschte. Lange währte die Freude nicht, denn Lauterbachs Goalgetter Hodge glich in der 6. Minute aus. Kurios war der nächste Treffer (16.), als bei angezeigter Strafe für die Gastgeber der Berliner Goalie zwar zur Bank stürmte, aber letztlich trotzdem nur fünf Berliner weiterspielten. Dennoch traf Kapitän Tom Fiedler nach feinem Zuspiel von Daniel Volynec zum 1:2. Wenig später zog der überzeugende Tim Junge ab, und irgendwie fand die Scheibe den Weg ins Tor (17.). Auch die Luchse hatten noch nicht genug und kamen durch Schwab in der Schlussminute wieder auf 2:3 heran.
Im Mitteldrittel bemühten sich beide Mannschaften um ein kontrollierteres Spiel. Besonders die Berliner überzeugten jetzt mit schnellen Kombinationen, was Felix Braun (28.) und Daniel Volynec (32.) nutzten und auf 2:5 stellten. Lauterbach hatte in dieser Phase wenig entgegenzusetzen, nutzte allerdings eine doppelte Überzahl (35.) durch Hodge und blieben so im Spiel.
Das Publikum erwartete jetzt, dass sich die Luchse im Schlussdrittel mit vollem Einsatz gegen die Niederlage stemmen – und wurde nicht enttäuscht. Die Gastgeber waren dominant und brachten die Scheiben auf den gewohnt starken Marks Slavinskis-Repe. Dennoch hatte man nicht den Eindruck, dass FASS ins Wanken kam. Das Team blockte Schüsse und kombinierte sich immer wieder aus dem eigenen Verteidigungsdrittel, ließ dabei nur wenige Turnover zu. So tickte die Uhr herunter. In den letzten 90 Sekunden versuchten es die Hessen mit einem Skater mehr, dann besiegelte die Sirene einen überzeugenden Auswärtssieg im Spitzenspiel.
Nun liegt eine lange Heimfahrt und eine kurze Ruhephase vor dem Titelverteidiger. Bereits um 16.00 Uhr geht es im Derby bei den Regio-Eisbären weiter. Der FASS-Anhang kann im Auswärtsspiel im Wellblechpalast erstmals seit dem Titelgewinn Anfang April seine Mannschaft auf Berliner Eis sehen. Und das Bonbon kann die Tabellenführung sein, die im Falle eines Sieges winkt. Personell haben wir am Sonntagnachmittag noch eine Überraschung im Köcher.
Noch größer ist die Vorfreude auf das erste Heimspiel im Erika-Heß-Eisstadion seit ewigen Zeiten. Am Samstag (18.10.25) ist es um 19:00 Uhr soweit, wenn der Schiedsrichter zum Eröffnungsbully gegen den ESC Dresden einwerfen wird.
STATISTIK
FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Kruggel, Hüfner; Heinicke, Miethke; Junge, Levin – Licitis, O. Noack, Thielsch; Miguez, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch.
Tore:
0:1 (02:20) O. Noack (Kruggel, Licitis), 1:1 (05:50) Hodge, 1:2 (15:30) Fiedler (Volynec), 1:3 (16:44) Junge (Braun), 2:3 (19:15) Schwab;
2:4 (27:30) Braun (Fiedler), 2:5 (31:38) Volynec (Kubail, Junge), 3:5 (34:23) Hodge PP2.
Schiedsrichter: Kubiak – Pfeiffer, Lenhart.
Strafen: Luchse 6, FASS 6.
Zuschauer: 376.
Schüsse: 37-35.
Face-off: 30-36.
 www.ihp.hockey    Samstag 11.Oktober 2025  23:27 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah


FASSBerlinFASS Berlin
Sechs-Punkte-Wochenende bringt Tabellenführung

(RLO)  FASS Berlin war klarer Favorit im ersten Derby der Saison bei den Regionalliga-Eisbären, und sie wurden dieser Favoritenrolle klar gerecht. 0:9 (0:3, 0:4, 0:2) endete das erste Derby, und damit übernimmt FASS in der noch jungen Saison die Tabellenführung der Regionalliga Ost.
Während die Gastgeber an diesem Wochenende nur ein Spiel bestreiten mussten, war es für FASS nach dem 3:5-Erfolg bei den Luchsen Lauterbach das zweite Spiel binnen 24 Stunden. Die Juniors traten wie angekündigt mit 20 Feldspielern an; im Tor startete Philipp Lücke. FASS hatte 18 Feldspieler aufgeboten, darunter mit Stepan Belimenko einen Neuzugang, den wir in den nächsten Tagen ausführlicher vorstellen. Starttorhüter war Eric Steffen.
DAS SPIEL
FASS übernahm sofort das Kommando, und nach vier Minuten jubelten sie erstmals. Allerdings vergeblich, denn ein vermeidlicher Treffer wurde von den Schiedsrichtern nicht gegeben. Wenig später wurde doch gejubelt, Felix Braun traf in Überzahl zum 0:1 (4.). Eine Minute später saß ein Konter, abgeschlossen von Dennis Thielsch. Und das 0:3 folgte in der 14. Minute, diesmal war Daniel Volynec mit einer klassischen Bully-Tor-Situation erfolgreich. Die Eisbären hatten zwar auch Angriffe und ein Powerplay, der Favorit war aber klar spielbestimmend. Trotz der Überlegenheit konnten die Weddinger keine Tore mehr erzielen, und so stand es zur Pause 0:3.
Schnell mit weiteren Toren ging es im Mitteldrittel. Oliver Noack erhöhte nach 51 Sekunden auf 0:4, und Gregor Kubail schloss 32 Sekunden später einen Turnover zum 0:5 ab. Nach 30 Minuten jubelten die Weddinger erneut, Daniel Kruggel beförderte den Puck irgendwie ins Tor und das halbe Dutzend war voll. FASS hatte weiter gute Möglichkeiten, sie scheiterten aber oft am Torhüter. Dieser wurde nach 34 Minuten ausgewechselt, Benjamin Nitschke übernahm nun. Und er musste 140 Sekunden vor der Pause das 0:7 von Dennis Thielsch hinnehmen. Mit diesem Spielstand endete das Drittel.
Auch im letzten Drittel traf FASS weiter, Niklas Weihrauch sorgte nach 44 Minuten für den achten Treffer der Weddinger. Im Anschluss kontrollierte FASS das Spiel und schonte die inzwischen müderen Beine, die Eisbären kamen trotzdem nur selten zu erfolgversprechenden Angriffen und scheiterten dann an Eric Steffen, der einen Shut-out feiern konnte. Den letzten Treffer des Spiels erzielte FASS mit einem Empty Net Goal. Die Eisbären zogen den Torhüter, um wenigstens noch den Ehrentreffer zu erzielen, aber Tom Fiedler hatte etwas dagegen: er traf neun Sekunden vor dem Ende zum 0:9.
Es war der erwartete Erfolg von FASS und er fiel sehr deutlich aus. Die Eisbären hatten zwar auch einige gute Chancen, sie nutzten diese aber nicht.
DER AUSBLICK
Weiter geht es für FASS mit dem Wiedereröffnungsspiel des Erika-Heß-Eisstadions am Samstag, dem 18. Oktober um 19:00 Uhr gegen den ESC Dresden. Die Eisbären reisen einen Tag später zum ESC Dresden, wo sie um 13:00 Uhr antreten müssen.
DIE STATISTIK
FASS: Steffen (Thiem) – Kruggel, Haase; Heinicke, Miethke; Junge, Levin – Licitis, O. Noack, Thielsch; Jentzsch, Fiedler, Miguez; Volynec, Kubail, Braun; L. Noack, Belimenko, Weihrauch.
Tore:
0:1 (03:46) Braun (Volynec, Kubail) PP1, 0:2 (04:41) Thielsch (O. Noack, Licitis), 0:3 (13:15) Volynec (Kubail);
0:4 (20:51) O. Noack (Haase, Kruggel), 0:5 (21:37) Kubail, 0:6 (29:06) Kruggel (Thielsch, O. Noack), 0:7 (37:40) Thielsch (Licitis, O. Noack);
0:8 (43:03) Weihrauch (Heinicke, Belimenko), 0:9 (59:51) Fiedler (Jentzsch, Miethke) ENG.
Schiedsrichter: Hecker – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: Eisbären 4, FASS 2.
Zuschauer: 180.
Schüsse: 28-50.
Face-off: 26-33.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  21:01 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah


luchselauterbachLuchse Lauterbach
Lauterbacher Luchse müssen sich dem Meister geschlagen geben

(RLO)  Nach zwei Siegen zum Saisonstart mussten die Lauterbacher Luchse am Samstagabend ihre erste Niederlage der noch jungen Saison hinnehmen. Gegen den amtierenden Meister FASS Berlin unterlag das Team von Trainer Dieter Reiss im heimischen Luchsbau mit 3:5 (2:3, 1:2, 0:0).
Von Beginn an zeigten die Gäste aus der Hauptstadt, warum sie in der vergangenen Saison den Titel holten. Bereits nach zwei Minuten traf Noack zur frühen 0:1-Führung für FASS Berlin. Die Luchse ließen sich davon jedoch nicht beirren: Nur vier Minuten später glich Michael Hodge zum 1:1 aus und brachte sein Team damit wieder zurück ins Spiel. Doch die Berliner blieben das spielbestimmende Team und zogen durch Treffer von Fiedler und Junge auf 1:3 davon. Kurz vor der ersten Pause sorgte Kapitän Tobias Schwab mit dem wichtigen Anschlusstreffer zum 2:3 dafür, dass die Luchse in Schlagdistanz blieben.
Im Mitteldrittel dominierten die Gäste weitgehend das Geschehen auf dem Eis. Mit zwei weiteren Toren durch Volynec und Braun bauten die Berliner ihre Führung auf 2:5 aus. Die Luchse kämpften jedoch weiter und nutzten eine doppelte Überzahlsituation, um durch einen weiteren Treffer auf 3:5 zu verkürzen.
Im Schlussabschnitt blieb die Partie torlos, doch es entwickelte sich ein intensives und spannendes Drittel. Die Lauterbacher warfen noch einmal alles nach vorne und drängten auf weitere Treffer. Trotz zahlreicher Chancen wollte die Scheibe an diesem Abend aber nicht mehr über die Linie – der Rückstand blieb bestehen, und die erste Saisonniederlage war besiegelt.
Trotz des Ergebnisses zeigte sich Trainer Dieter Reiss im anschließenden Trainertalk nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Zwar reichte es gegen den Meister nicht zum Punktgewinn, doch das Team kämpfte bis zum Schluss, gab sich nie auf und zeigte eine engagierte Leistung, auf der sich für die kommenden Spiele aufbauen lässt.
Für die Luchse geht es am kommenden Samstag mit dem ersten Auswärtsspiel der Hauptrunde weiter – dann gastieren die Lauterbacher bei den Schönheider Wölfen. Das nächste Heimspiel steht am 2. November um 19 Uhr auf dem Programm, wenn erneut die Wölfe aus Schönheide im Luchsbau zu Gast sind.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  11:53 Uhr
Bericht:     ECL
Autor:     pll


nieskyTornado Niesky
Klarer Sieg der Wölfe im 1.Heimspiel der Tornados

(RLO)  Es war am 11.10.2025 alles angerichtet. Das Eis im Waldstadion in Niesky war bereit für den Heimspielauftakt der Tornados gegen die Schönheider Wölfe. Die gut gefüllte Zuschauertribüne zeugte von der Vorfreude. Darunter waren auch ca. 80 „Schlachtenbummler“ aus dem Erzgebirge. Ein leichter Nebel zog durch das Stadion und es roch nach Pommes. Alles war perfekt, doch augenscheinlich nur für unsere Gäste aus Schönheide.
Die Topmannschaft von Trainer Sven Schröder legte los wie ein wild gewordenes Rudel. Mit enormem Tempo wussten die Tornados gar nicht wie ihnen geschieht. Man war nicht bereit und ließ die Gäste gewähren, die ihrerseits durch klasse Passspiel bereits nach 04:30 Min auf der Uhr mit 0:3 in Führung lagen. Nieskys Trainer Jens Schwabe nahm sofort die Auszeit. Der arme Lars Morawitz im Nieskyer Tor konnte einem leidtun. In der Folge kamen zwar mehr und mehr Entlastungsangriffe zustande, doch Schönheide war die klar bessere Mannschaft.
Bezeichnend für fehlende Laufbereitschaft war das 0:4 in eigener Überzahl, als man die Gäste laufen ließ und keiner einen Gegenspieler im Blick hatte. Bei doppelter Überzahl fiel dann jedoch das wichtige 1:4 aus Sicht der Tornados. Super vorbereitet von Philip Riedel war es Neuzugang Leon Eisebitt, der am langen Pfosten bereitstand und einnetzen konnte. Damit ging es in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt war spielerisch aus Tornadosicht der Beste. Man war auf einmal bereit die Wege der Wölfe mitzugehen und selbst auch torgefährlich zu werden. Manch einer mag behaupten, dass Schönheide auf die Bremse trat, doch die vier Reihen der Nieskyer machten allesamt einen deutlich besseren Eindruck. Man verstand es, das Passspiel der Schönheider gut zu unterbinden und nach vorn mit Nadelstichen gefährlich zu werden. 
Mit etwas mehr Glück hätte es durchaus für einen Anschlusstreffer gereicht. Doch sowohl Lars Morawitz, der sich mehrfach auszeichnen konnte, als auch sein Gegenüber Kevin Kopp hielten stark. Einzig die Topreihe der Gäste um Lukas Lenk und Tomas Rubes spielte die Verteidigung der Tornados einige Male schwindelig und konnte auch den einzigen Treffer des Drittels erzielen. An dieser Stelle war einmal mehr zu erkennen, dass die Geschwindigkeit ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein kann. Anzumerken war allerdings auch, dass das Schussverhältnis in diesem Drittel zu Gunsten der Tornados ausfiel, was die gute Leistung unterstrich.
Das Bild im Schlussabschnitt änderte sich kaum. Schönheide machte weiterhin mit viel Tempo Druck und die Tornados versuchten alles, um selbst noch einmal erfolgreich zu sein. Am Ende zahlten die Tornados doch dem temporeichen Spiel etwas Tribut. Man merkte ihnen, aber auch den Gästen die schwindenden Kräfte an. Es kam zu einigen Nickligkeiten in einer ansonsten überaus fairen und vom Schiedsrichter-Duett souverän geleiteten Partie. Schönheide spielte die Begegnung am Ende konzentriert bis zum Ende und konnte noch zwei weitere, durchaus vermeidbare Treffer erzielen. Somit fiel das Ergebnis von 1:7 (0:4; 1:1; 0:2) aus Sicht der Tornados etwas zu hoch aus. Am Ende war es aber ein durch den Gästeanhang viel umjubelter verdienter Auswärtssieg der Erzgebirgler.
Fazit:
Niesky muss nun erneut die positiven Dinge mitnehmen, an den Fehlern arbeiten und versuchen, besser zu werden. Das klingt sehr einfach, ist jedoch ein langer Prozess. Letztlich war man gegen einen sehr starken Gegner gut im Spiel und zahlte dennoch Lehrgeld. Kommenden Samstag gegen Chemnitz sieht die Welt schon wieder anders aus und mit etwas Glück kann man wieder „einen großen Gegner ärgern“.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  19:16 Uhr
Bericht:     ELVN
Autor:     ew


schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Gelungener Ligastart für die Wölfe – 7:1-Auswärtssieg in Niesky

(RLO)  Mit einem, auch in der Höhe verdienten, 7:1 (4:1, 1:0, 2:0)-Auswärtserfolg bei Tornado Niesky sind die Schönheider Wölfe am gestrigen Samstagabend in die neue Regionalliga Ost-Saison 2025/2026 gestartet. Rund 100 mitgereiste Wölfefans unter den 636 Zuschauern im Nieskyer Eisstadion sorgten für fantastische Unterstützung und feierten gemeinsam mit ihrem Team einen rundum gelungenen Auftakt. 
Von Beginn an zeigte sich die Mannschaft von Coach Sven Schröder hellwach und höchst effizient. Gerade einmal 99 Sekunden waren gespielt, da zappelte der Puck zum ersten Mal im Netz der Gastgeber. David Novotny eröffnete die Saison mit dem 0:1. Nur kurz darauf folgte in der 5. Minute ein Doppelschlag binnen 22 Sekunden durch Kenneth Hirsch und Tomas Rubes zum frühen 0:3. Daraufhin nahm Niesky eine Auszeit, um den Wölfe-Sturmlauf zu stoppen – und diese zeigte Wirkung. Die Tornados kamen etwas besser ins Spiel, während die Wölfe ihren anfänglichen Druck nicht ganz aufrechterhalten konnten. Dennoch erhöhte Jan Meixner in Unterzahl (9.) auf 0:4, ehe Niesky durch Leon Eisebitt im doppelten Powerplay (11.) den Anschlusstreffer zum 1:4 erzielte.
Im zweiten Drittel verflachte das Spiel etwas. Die Wölfe agierten nicht mehr ganz so druckvoll und ließen den Tornados mehr Raum. Diese kamen zu einigen guten Chancen, doch Wölfe-Goalie Kevin Kopp bewahrte sein Team mit mehreren starken Paraden vor weiteren Gegentreffern. Statt eines möglichen 2:4 oder 3:4 aus Nieskyer Sicht fiel auf der Gegenseite das 1:5 durch Lukas Lenk (28.).
In der zweiten Pause fand Schönheides Coach Sven Schröder offenbar die richtigen Worte. Sein Team präsentierte sich im Schlussabschnitt wieder konzentrierter und defensiv stabil. Offensiv blieben die Wölfe gefährlich und so erhöhten Roy Hähnlein (51.) und Kevin Piehler (60.) auf den Endstand von 1:7. Dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel, lag vor allem an Nieskys Torhüter Lars Morawitz, der mit mehreren starken Paraden Schlimmeres verhinderte.
Besonders erfreulich aus Wölfe-Sicht - Die sieben Treffer verteilten sich auf sieben verschiedene Torschützen – ein klares Zeichen für die mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit des Teams. Auch wenn noch nicht alles perfekt lief und in einigen Phasen etwas die Konzentration fehlte, zeigte der Saisonauftakt bereits, dass die Wölfe auf einem guten Weg sind, wieder um die Spitzenplätze mitzuspielen.
Am kommenden Samstag, 18. Oktober 2025, steht das erste Heimspiel im Schönheider Wolfsbau an. Um 17:00 Uhr empfangen die Wölfe im Topspiel die Luchse Lauterbach, den Halbfinalgegner der vergangenen Saison. Tickets sind ab sofort im Online-Vorverkauf erhältlich unter: https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe/eisho-schoenheiderwoelfe/4634026
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  11:29 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg

  
      
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berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Eisbären gewinnen nach Verlängerung

Ein sehr spannendes Spiel bekamen die Zuschauer am Samstag zwischen den Eisbären Juniors Berlin und dem ERC Ingolstadt zu sehen. Erst nach Penaltyschießen gab es einen Sieger und der hieß Eisbären, 3:2 (1:1/0:1/1:0) hieß es am Ende.
In Ingolstadt konnten die Eisbären beide Spiele gewinnen, nun kam es zum zweiten Wochenende zwischen beiden Teams. Und es ging für beide um die Tabellenführung, auch wenn dies zu so einem frühen Zeitpunkt noch nicht viel zu gaben hat. Ein Punkt trennt beide Teams, Ingolstadt liegt mit 12 Punkten vor den Juniors mit elf Punkten. Beide Teams haben bisher sechs Spiele bestritten.
Beide Teams gingen mit 18 Feldspielerinnen an den Start. Doch während die Eisbären mit Starttorhüterin Lilly-Ann Riesner und Leonie Kühberger zwei Torhüterinnen aufbieten konnten, hatte Ingolstadt nur Lisa Hemmerle mit in die Hauptstadt gebracht.
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit zunächst nur wenigen Torchancen. Die ersten Tore gab es nach 10 Minuten, erst brachte Mathilda Heine die Eisbären in Führung, elf Sekunden später konnte Lokelani Antonio den Ausgleich erzielen.
Der Mittelabschnitt begann mit einer ersten Strafe des Spiels, die Gäste konnten sich in Überzahl versuchen. Hier fiel kein Treffer, nach 25 Minuten konnte Ingolstadt dennoch in Führung gehen, Celina Haider traf zum 1:2. Es ging weiter hin und her und nach 32 Minuten jubelten die Berliner. Aber die Schiedsrichter entschieden nach kurzer Beratung auf einen zu hohen Stock und so blieb es beim 1:2. Zwar hatten die Berlinerinnen nun Vorteile, bis zur Pause konnten sie aber am Spielstand nichts mehr ändern.
Im letzten Drittel kamen die Eisbären zu einen frühen Powerplay, doch auch sie konnten das nicht ausnutzen. Die Eisbären kämpften weiter und das wurde nach 49 Minuten belohnt. Alina Fiedler bekam den Puck schön von Theresa Zielinski aufgelegt und sie verwandelte die Vorlage zum 2:2. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten, bei Vorteilen der Eisbären, blieb es nach 60 Minuten beim 2:2 und es gab eine Verlängerung.
Da auch hier keine Entscheidung fiel, folgte ein Penaltyschießen. Hier traf Mathilda Heine für die Eisbären und sie war die Einzige, die ihren Penalty verwandeln konnte. Damit holen die Eisbären zwei Punkte, für Ingolstadt bleibt ein Punkt.
 www.ihp.hockey    Samstag 11.Oktober 2025  22:37 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns


berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Eisbären unterliegen diesmal nach Penaltyschießen

Auch am Sonntag gab es zwischen den Eisbären Juniors Berlin und dem ERC Ingolstadt eine sehr spannende Partie und wieder reichte die reguläre Spielzeit nicht aus, um einen Sieger zu ermitteln. Wieder ging es in ein Penaltyschießen und diesmal holten sich die Gäste zwei Punkte. 2:3 (0:0/2:1/0:1) ging diese Partie an den ERC Ingolstadt.
Nach einer spannenden Partie am Samstag durften sich die Zuschauer auch für diesmal sicherlich auf einiges freuen. Die Juniors wechselten im Vergleich zum Vortag nur die Torhüterin, Leonie Kühberger begann diesmal. Ingolstadt musste auf Sarah Kubiczek verzichten, die am Vortag das Spiel angeschlagen beenden musste. Von dieser Stelle gute Besserung an die Angreiferin vom ERCI.
Das Spiel lief wie erwartet, beide Teams ließen kaum Torchancen zu und was auf das Tor kam, wurde sicher weggefischt. Drei Strafen gegen Ingolstadt brachten den Eisbären zwar Vorteile und auch gute Schüsse, nur ein Treffer gelang nicht und so stand es nach 20 Minuten 0:0.
Ausgeglichen ging es im 2. Drittel weiter, wobei beide Teams nun noch weniger Schüsse zuließen. Die 35. Minute brachte den ersten Treffer der Partie, Katharina Häckelsmiller traf zum 0:1. Die Berliner kämpfen und sie kamen bis zur Pause die Partie drehen. Erst traf Anastasia Gruß per Nachschuss 80 Sekunden vor der Pause zum Ausgleich und 21 Sekunden später sorgte Anna-Maria Nickisch für das 2:1 und mit diesem Spielstand endete das Drittel.
Recht ausgeglichen verlief zunächst auch das letzte Drittel und wieder ließen beide Teams kaum Chancen zu. So musste ei Powerplay her und das verhalf dem ERC nach 50 Minuten zum 2:2 durch Celina Haider. Es blieb der letzte Treffer der regulären Spielzeit und so gab es wieder eine Zugabe.
Da auch heute wieder kein Sieger ermittelt werden konnte, folgte wieder ein Penaltyschießen. Wieder wurde nur ein Penalty verwandelt. Heute traf Lore Baudrit für die Gäste, die sich damit am Sonntag zwei Punkte holten.
Es waren zwei sehr spannende Spiele, mit einemhohen Tempo und viel Einsatz beider Teams. Insgesamt geht die Punkteverteilung an diesem Wochenende in Ordnung, beide haben starke Leistungen abgerufen und es damit dem Gegner schwer gemacht. Gute Besserung an Chanel-Virginia Hofverberg, die im 2. Drittel verletzt ausgeschieden ist.
Am kommenden Wochenende reisen die Juniors zum Finalturnier des EWHL EURO CUP in Ingolstadt. Die nächsten Bundesligaspiele gibt es in 14 Tagen, am 25. und 26. Oktober kommt der Hokiklub Budapest in den Welli.
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  18:19 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns


ESC KemptenESC Kempten
Nachsitzen zum Saisonauftakt - Lady Sharks gewinnen erst nach Penaltyschießen mit 2:1 gegen Mannheim

Es war ein holpriger Saisonauftakt für beide Teams.
Kempten musste ohne Vorbereitungsspiel in die Partie zum Saisonbeginn starten. Mit vielen Wechseln und neuen Spielerinnen war sichtlich noch kein richtiger Spielfluss erkennbar. Beide Teams wirkten bemüht, aber die Angriffsversuche verpufften schnell wieder in der gegnerischen Zone. Kemptens Coach Max Berger schickte ein massiv verjüngtes Team ins Rennen. Während Routiniers wie Sonja Kullmann, Bärbel Buhl, Tanja Eisenschmid, Manu Geiger  oder Dani Grajewski nicht oder nicht mehr im Aufgebot standen schickte er gleich sechs Spielerinnen unter 18 Jahren ins Rennen. Das Tempo war hoch, und wenn sich in den nächsten Wochen auch der Spielfluss wie in der vergangenen Saison einstellt dürfte es wieder eine erfolgreiche Saison für die Kemptnerinnen werden.
Nach einem torlosen Anfangsdrittel gingen die Lady Sharks dann zur Spielmitte endlich in Führung, die aber nicht lange Bestand hatte. Gleichzeitig waren es auch die einzigen beiden Treffer in der regulären Spielzeit.
Im Penaltyschießen verwandelten Alexandra Usichenko und Marie Délarbre ihre Penaltys eiskalt während Carina Bartsch zwischen den Pfosten nicht zu überwinden war. Somit hat man die ersten beiden Punkte auf der Habenseite und nun wieder ein paar Tage Gelegenheit sich im Training weiter zu finden.
Statistik:
ESC Kempten – EKU Mannheim 1b 2:1 n.P. (0:0,1:1,0:0,1:0)
Tore:
1:0 Usichenko (Délarbre,Brugger)(27),
1:1 Kirschner (Schäfer,Halbgewachs)(31.),
2:1 Délarbre (Pen.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 2
EKU Mannheim 1b: 4
Zuschauer: 38
 www.ihp.hockey    Sonntag 12.Oktober 2025  10:20 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th

   
  Montag 13.Oktober 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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