IHP NachrichtenSonntag 9.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt elf Beiträgen von der Nationalmannschaft beim Deutschland-Cup, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEB-Männer unterliegen im zweiten Spiel (DEB) Die deutsche Männer-Nationalmannschaft musste das zweite Spiel beim Deutschland Cup 2025 in der ausverkauften VR-Bank Arena Landshut an Österreich abgeben. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis unterlag vor 4.200 Fans mit 2:5 (0:1, 1:1, 1:3). Die DEB-Torschützen waren Moritz Müller und Philipp Preto. Das DEB-Team startete mit Dustin Strahlmeier im Tor, in der Verteidigung rückte der nachnominierte Philipp Preto wie erwartet ins Aufgebot. Vinzenz Rohrer brachte die Gäste in Unterzahl zur 1:0-Pausenführung (15.), bevor Kapitän Moritz Müller zwischenzeitlich ausglich (30.). Doch Paul Huber stellte unmittelbar den alten Vorsprung wieder her (32.). Leon Wallner erhöhte nur 49 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels auf 3:1 (41.), Rohrer traf zum zweiten Mal und sorgte mit dem 4:1 für die Vorentscheidung (52.). Dominic Zwerger erhöhte noch auf 5:1 (55.), ehe Philipp Preto kurz vor Schluss mit seinem ersten Länderspieltor der 2:5-Endstand (59.) gelang. Die Männer-Nationalmannschaft bestreitet am Sonntag das dritte Turnierspiel des diesjährigen Deutschland Cup. Gegner ist die Slowakei, die Partie beginnt um 14:45 Uhr. Übersicht Torschützen Team GER: Moritz Müller (30.), Philipp Preto (59.) Strafminuten: Deutschland 6 – Österreich 6 Schüsse: Deutschland 24 – Österreich 26 Starting Goalie: Dustin Strahlmeier Kapitän: Moritz Müller (C), Yasin Ehliz (A), Marc Michaelis (A) Zuschauerzahl: 4.200 (ausverkauft) Best Player DEB-Team: Moritz Müller Stimmen zum Spiel Bundestrainer Harold Kreis: „Wir haben heute nicht gut gespielt. Die Österreicher waren läuferisch frischer, schneller in den Zweikämpfen und haben ihr Spielsystem konsequent durchgezogen. Ihr 2-1-2-System verlangt, dass man schnell an die Scheibe kommt und selbst Tempo aufnimmt. Das ist uns heute zu selten gelungen. Unsere Entscheidungsfindung war zu langsam, wir haben die Scheibe zu lange gehalten und zu wenig gradlinig gespielt. Wenn wir es geschafft haben, die Scheibe tief zu bringen, waren wir gefährlich, aber insgesamt konnten wir uns in der Offensivzone nicht festsetzen.“ Kapitän Moritz Müller: „Das war insgesamt kein gutes Spiel von uns. Schon von der ersten Minute an waren wir nicht richtig da, nicht gedankenschnell genug und zu oft einen Schritt zu spät. Die Österreicher waren mit großem Einsatz und Entschlossenheit unterwegs, und wir haben es nicht geschafft, diesen Kampf anzunehmen. Unsere Entscheidungsfindung war zu langsam. Es gab zu wenig Aufbäumen, zu wenig Leidenschaft. Solche Abende darf man nicht einfach hinnehmen – sie müssen uns ärgern, weil sie uns zeigen, wo wir stehen und was wir besser machen müssen. Ich halte die Art, wie wir grundsätzlich Eishockey spielen wollen – mutig, offensiv, leidenschaftlich – international für sehr effektiv. Davon war heute zu wenig zu sehen. Daran müssen wir arbeiten, und das werden wir auch tun.“ Deutschland Cup 2025: Spielplan der Männer-Nationalmannschaft 06.11.2025 | Deutschland – Lettland 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) 08.11.2025 | Deutschland – Österreich 2:5 (0:1, 1:1, 1:3) 09.11.2025 | 14:45 Uhr | Deutschland – Slowakei
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesPiraten gehen am Lech komplett baden - ESV Buchloe kassiert in Schongau mit 2:9 das nächste Debakel (BYL) Die erhoffte Reaktion auf die 4:11 Heimpleite vom vergangenen Wochenende ist beim ESV Buchloe ausgeblieben. Statt Wiedergutmachung kassierten die Buchloer am Freitagabend in Schongau nämlich gleich die nächste heftige Abreibung und unterlagen nach einem völlig verkorksten ersten Drittel am Ende klar mit 2:9 (0:5, 1:1, 1:3). Damit überholten die Mammuts die Freibeuter auch in der Tabelle, die nach der zweiten Packung in Folge erst einmal aus den Top 10 Rängen rausgerutscht sind. „Bis auf zehn Minuten im zweiten Drittel war das heute Schrott von uns“, zeigte sich ein sichtlich angefressener ESV-Trainer Waldemar Dietrich daher auch enttäuscht von der Leistung seiner Schützlinge. Denn nach dem katastrophalen letzten Durchgang gegen Schweinfurt erwischten die Freibeuter auch in Schongau zum Start ein gebrauchtes erstes Drittel, in dem man die Partie im Grunde bereits komplett herschenkte. Schon nach 46 Sekunden gab es schließlich durch Kurt Sonne den ganz frühen Nackenschlag zum 0:1 und nur rund vier Minuten später nutzten die Hausherren durch Anton Zimmer eine unübersichtliche Situation vor dem jungen Debütanten im ESV-Tor, Fabian Hartmann, zum 0:2 (6.). Danach gab es eine über 30-minütige Spielunterbrechung, da sich einer der beiden Hauptschiedsrichter bei einem unglücklichen Zusammenprall so schwer verletzte hatte, dass dieser zunächst auf dem Eis versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden musste. Eigentlich hätte diese längere Unterbrechung den Buchloern in die Karten spielen müssen, doch auch nach dem Re-Start blieben die Freibeuter viel zu fahrig, was erneut Sonne mit dem 0:3 bestrafte (11.). Der ESV wechselten anschließend den Torwart, doch auch das änderte nichts an den zugegeben auch sehr druckvollen Mammuts, die dem eingewechselten David Blaschta bis zum ersten Seitenwechsel dank eines Doppelpacks von Lukas Skavarek sogar noch zwei weitere Tore zum 0:5 Pausenstand einschenkten (18./20.). Und obwohl die Buchloer etwas bemühter ins zweite Drittel starteten, kassierte man dort prompt den nächsten Wirkungstreffer. Einen mustergültigen Konter der Gastgeber vollstreckte Sonne mit seinem dritten Treffer an diesem Abend zum 0:6 (23.). Die Buchloer drohten also weiter nahtlos auseinander zu fallen, doch endlich nahmen die Freibeuter nun zumindest etwas den Kampf an. Mit dem ersten Powerplay des Abends gelang den Gennachstädtern so auch ein erstes echtes Lebenszeichen, da Joey Lewis mit einem satten Schuss in den Winkel auf 1:6 verkürzte (28.). Jetzt hatten die Pirates besseren Zugriff, doch man verpasste es im Verlauf des Abschnitts, die schwierige Ausgangslage mit weiteren Toren nochmals zu verbessern, um so noch einmal irgendwie in Schlagdistanz zu kommen. Und spätestens im letzten Drittel war der Käse dann endgültig gebissen, da Schongau nur 64 Sekunden nach Wiederbeginn auf 1:7 stellte. Reivo Freidenfelds ließ sich die Gelegenheit mutterseelenalleine vor Blaschta nicht entgehen. Die Gegenwehr der Buchloer auf ein Aufbäumen war so direkt wieder im Keim erstickt und so mussten die Freibeuter noch einen weiteren Gegentreffer durch Skavarek und einen Shorthander des überragenden Kurt Sonne schlucken (44./51.), ehe Adriano Carciola kurz vor Spielschluss mit dem 2:9 nochmals minimal Ergebniskosmetik betreiben konnte. Für die Buchloer war es somit der zweite extrem enttäuschende Auftritt nacheinander, in denen man vor allem defensiv viel zu leichtsinnig und löchrig agierte. 20 Gegentore in zwei Partien sprechen hier eine eindeutige Sprache, die man schleunigst wieder besser machen muss, damit man den Anschluss an die Top 10 Ränge nicht verliert. Nächste Möglichkeit dazu ist am Sonntag, wenn für die Rot-Weißen nach Amberg geht (18 Uhr/live bei SpradeTV).
Kempten SharksSharks werden zum Partycrusher - ESC Kempten gewinnt das Jubiläumsspiel des HC Landsberg (BYL) 70 Jahre Eishockey in Landsberg feierten die Riverkings beim Spiel gegen die Sharks. Eine stattliche Kulisse von 1770 Zuschauern gab der Partie einen würdigen Rahmen. Im ersten Drittel zeigte sich Kempten als höflicher Gast und brachte auch die Gastgeschenke in Form von zwei Treffern für die Hausherren mit. Landsberg kam sehr engagiert aus der Kabine und war von der ersten Spielsekunde an auf dem Gaspedal. Bis jetzt noch ohne Heimsieg in der Saison war man sichtlich gewillt dies zu ändern. Eine schnelle 2:0 Führung nach knapp sechs Minuten sorgte für zusätzlichen Rückenwind. Kempten brauchte eine ganze Weile um ins Spiel zu finden, hatte gegen Drittelende dann aber auch bereits die ein oder andere gute Torchance. Das zweite Drittel startete man in Überzahl, Kevin Hu verkürzte für seine Farben auf 2:1. Nur drei Minuten später stellte Kevin Marquardt mit einem satten Schuss auf 2:2, ab nun war es ein sehr intensives Spiel auf Augenhöhe. Das Momentum schwankte immer wieder hin und her, auch physisch wurde die Begegnung mehr und mehr intensiv. Martin Hlozek und unmittelbar vor der Pause Clemens Löhr brachten die Sharks mit zwei Toren in Front. Eine gute Ausgangslage um den Sieg im Schlussdrittel nach Hause zu bringen. Dachte man eigentlich, aber Landsberg zog die Zügel wieder an machte viel Druck und zwang Kempten vermehrt Strafen zu nehmen. Und so kam es wie es kommen musste, mit zwei Überzahltreffern glichen die Gasgeber wieder aus. Auch in die Verlängerung mussten die Allgäuer mit Unterzahl starten und es brannte mehr als einmal lichterloh vor dem Gehäuse von Jakob Nerb. Doch es wurde aufopferungsvoll verteidigt und endlich wieder komplett wurde Martin Hlozek auf die Reise geschickt. Alleine auf dem Weg zum Tor verwandelte er eiskalt, brachte Kempten den Zusatzpunkt, vor allem aber auch die Stimmung auf der randvollen Gästetribüne zum Kochen. Nun gilt es am Sonntag gegen Geretsried nachzulegen, um den aktuell sechsten Tabellenplatz weiter zu festigen. Statistik: HC Landsberg - ESC Kempten 4:5 n.V. (2:0,0:4,2:0,0:1) Tore: 1:0 Reuter (Wagner,Voit)(5.), 2:0 Voit (Bergsdorf)(6.), 2:1 Hu (Kulhanek,Hlozek)(21.), 2:2 Marquardt (Hu,Kulhanek)(24.), 2:3 Hlozek (Kokoska,Hu)(38.), 2:4 Löhr (Schäffler,Stauder)(40.), 3:4 Callaghan (Östling,Bergsdorf)(46.), 4:4 Kasten (Bergsdorf,Östling)(57), 4:5 Hlozek (Schirrmacher,Seider)(64.). Strafminuten: HC Landsberg: 14 ESC Kempten: 14 Beste Spieler: HC Landsberg: Mika Reuter ESC Kempten: Martin Hlozek Zuschauer: 1770
Königsbrunn holt wichtige Punkte gegen Klostersee (BYL) Mit 6:2 gewinnt der EHC Königsbrunn in der heimischen Pharmpur EISARENA das Heimspiel gegen den EHC Klostersee. In einer intensiv und schnell geführten Begegnung entschieden die Special Teams die Partie. Beide Mannschaften konnten mit gut gefülltem Reihen antreten, Die Brunnenstädter mussten allerdings auf den erkrankten Luca Kinzel verzichten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank. Wie schon in den vergangenen Jahren starteten beide Mannschaften mit viel Tempo und Einsatz in die Partie. Königsbrunn war von Beginn an hellwach in der Rückwärtsbewegung und verteidigte gut. Gleich das erste Überzahlspiel in der sechsten Spielminute konnten die Brunnenstädter für sich ausnutzen. Nach einem Querpass von Marco Sternheimer nahm der freistehende Niklas Länger Maß und zimmerte den Puck über die Schulter des gegnerischen Goalies ins Netz zur 1:0 Führung für Königsbrunn. Nur zwei Minuten später fiel das 2:0, erneut in Überzahl. Mit einem verdeckten Rückhandschuss überwand Anton Egle den gegnerischen Goalie Mayer, der beim Treffer chancenlos war. Aller guten Dinge sind drei, dachte sich wohl Marco Sternheimer, und traf drei Minuten später zum 3:0. Nach feinem Anspiel tankte er sich von der Mittellinie durch, umkurvte die Verteidiger und traf mit einem satten Schuss über die Schulter des Goalies in den Giebel. In der 18. Spielminute freuten sich die Königsbrunner Fans schon über einen weiteren Treffer, doch Sekunden zuvor wurde die Partie durch einen Pfiff des Unparteiischen abgebrochen. Mit der klaren 3:0 Führung für Königsbrunn ging es dann ein erstes Mal in die Kabinen. Nach dem Pausentee starteten die Gäste mit viel Einsatz in die Partie, Klostersee hatte sich noch lange nicht aufgegeben. In der 23. Spielminute hatten die Grafinger sogar die Möglichkeit, in einer fünfminütigen Überzahlsituation Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen Doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht, die Brunnenstädter konnten sich zeitweise sogar im gegnerischen Drittel festsetzen und hatten gute Chancen auf ein weiteres Tor. Doch auch Klostersee hatte den ersten Treffer auf dem Schläger, ehe die Strafzeit torlos ablief. Königsbrunn hatte danach noch zwei richtig gute Möglichkeiten auf das 4:0, den nächsten Treffer markierten aber die Gäste. Der sträflich freistehende Nicolai Quinlan netzte in der 32. Spielminute ins lange Eck ein und verkürzte auf 3:1. Auch danach hatten die Brunnenstädter gute Möglichkeiten, kassierten aber in der 38. Spielminute das 3:2, als ein verdeckter Schuss von der blauen Linie den Weg ins Tor fand. Die Partie war wieder offen, bis zur letzten Pause fiel jedoch kein Treffer mehr. Das Spiel versprach nun wieder spannend zu werden, doch es kam anders. Gleich in der 42. Spielminute erzielte Königsbrunn in Überzahl das 4:2, als Marco Sternheimer seine Kreise im gegnerischen Drittel zog und dann von der linken Seite aus mit einem platziertem Schuss ins Kreuzeck einnetzte. Nur eine Minute später legte Hayden Trupp nach klugem Anspiel von Lion Stange das 5:2 nach, erneut profitierte Königsbrunn von einer Strafzeit der Gäste. Klostersee musste nun drei Treffer aufholen, in der 48. Spielminute hatten die Gäste dann auch in doppelter Überzahl Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht. In der 56. Spielminute rettete der Pfosten die Grafinger noch vor dem nächsten Gegentreffer, der fiel jedoch nur eine Minute später, als Königsbrunn den nächsten Treffer in Überzahl nachlegte. Niklas Länger erzielte seinen zweiten Treffer, nach Anspiel von Tim Bullnheimer traf er per Direktabnahme zum 6:2 und sorgte so für den Endstand einer sehr unterhaltsamen Partie. Nach der bitteren Niederlage vom letzten Sonntag hat sich Königsbrunn wieder zurück gekämpft. Neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem unbedingten Willen zum Sieg entschieden die Special Teams die Partie. Fünf Tore in Überzahl, in Unterzahl keinen Treffer gegen eine Mannschaft, die bisher das beste Powerplay der Liga hatte. Am Ende war der Sieg hochverdient, auch wenn es der Gegner im zweiten Drittel nochmal spannend machen konnte. Königsbrunns Trainer Bobby Linke hatte nach der Partie kaum Grund zur Kritik: „Wir haben nach der Niederlage in Peißenberg Reaktion gezeigt und hatten guten Zugriff auf das Spiel. Die Mannschaft war laufbereit, gallig und mit guter Zweikampfhärte. Über die Powerplays haben wir uns gut ins Spiel gebracht und waren sehr effizient. Nach dem 3:0 im ersten Drittel waren wir uns vielleicht zu sicher, wobei das Mitteldrittel trotz fünfminütiger Unterzahl ausgeglichen war. Allerdings haben wir da zu viel ausgelassen, und Klostersee hat gezeigt, warum die Mannschaft aktuell so weit oben in der Tabelle steht. Aus wenigen Chancen haben die mit einfachem Spiel viel gemacht, sie waren effizient und torgefährlich. Da haben sich die Grafinger in die Partie zurück gekämpft. Danach war die Partie wieder offen, wir mussten im Schlussabschnitt wieder Gas geben und weniger Fehler machen. Die Powerplay-Situationen haben uns dann natürlich geholfen, das Spiel wieder zu entspannen. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft und bin sehr zufrieden, auch wenn wir das zweite Drittel verschenkt haben.“ Tore: 1:0 Länger (Sternheimer, Erdt) (6.), 2:0 Egle (Rodrigues, Trupp) (8.), 3:0 Sternheimer (Streicher) (11.), 3:1 N. Quinlan (Saloranta) (32.), 3:2 Kaller (Gleixner) (38.), 4:2 Sternheimer (42.), 5:2 Trupp (Stange, Ellerbrock) (43.), 6:2 Länger (Bullnheimer, Sternheimer) (56.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 13 EHC Klostersee 18 Zuschauer: 486
TEV MiesbachFünfter Sieg in Folge für den TEV (BYL) Der TEV feierte am Freitagabend den nächsten wichtigen Auswärtserfolg. Dank eines überragenden ersten Drittels in Peissenberg bleibt der TEV damit in der Spitzengruppe und empfängt am Sonntag um 18 Uhr den EHC Königsbrunn zum Spitzenspiel. Die rund 60 mitgereisten Miesbacher Fans durften frühe Jubeln, denn der Mann des Abends Patrick Asselin brachte den TEV nach nicht einmal einer Minute in Führung. Lautstark von den eigenen Fans angepeitscht zeigte der TEV im ersten Abschnitt eine herausragende Leistung, einzig in der vierten Minute war man etwas zu weit aufgerückt und Weiland Parrish vollendete einen Konter zum Zwischenzeitlichen 1:1. In den folgenden 16 Minuten schnürte der TEV die Miners regelrecht im eigenen Drittel ein und kam zu vier weiteren Treffern. Thomas März brachte den TEV wieder in Front, ehe Patrick Asselin mit einem lupenreinen Hattrick auf 1:5 stellts und bei einem Alleingang sogar noch die Chance auf seinen fünften Treffer hatte. Im zweiten Drittel nahm der TEV sichtlich zwei Gänge raus und Peissenberg kam besser ins Spiel. Nach einem Fehler in der Offensivzone konterten die Miners und bekamen nach einem Foul einen Penalty zugesprochen, den Ryan Murphy sehenswert versenkte. Im Anschluss hatte die Miners einige gute Chancen auf den Anschluss, doch Timon Ewert war stets auf der Hut. Im Schlussabschnitt das gleiche Bild. Die Miners mutiger und der TEV defensiv konzentriert. In der 47.Minute sorgte dann Michael Grabmaier mit dem 2:6 für die Entscheidung und das Spiel plätscherte vor sich hin. So gelang dem TEV der fünfte Sieg in Folge und im Lager der weiß-roten freut man sich nun auf ein ganz besonderes Spiel am Sonntag, wenn rund 150 Memminger Fans nach Miesbach kommen, um ihren ehemaligen Publikumsliebling Matej Pekr zu besuchen. Spielbeginn im Topspiel ist um 18 Uhr.
Schweinfurt Mighty DogsAuswärtsstark: Schweinfurt feiert klaren Sieg bei den Riverrats (BYL) Am Freitagabend führte die Reise der Mighty Dogs vom ERV Schweinfurt über 300 Kilometer nach Oberbayern zu den Riverrats des ESC Geretsried. Während die Dogs erneut auf die Unterstützung der Förderlizenzspieler Samuel Keck und Samuel Lassan aus Selb bauen konnten, kehrte auf Seiten der Gastgeber Routinier Florian Strobl in den Kader zurück – die Riverrats mussten zuletzt einige Ausfälle verkraften. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel übernahmen die Schweinfurter im weiteren Spielverlauf die Kontrolle und sicherten sich durch eine konzentrierte Leistung verdiente drei Punkte. Bereits nach 24 Sekunden musste das Spiel erstmals unterbrochen werden, als Tomas Cermak von einem Geretsrieder Verteidiger in Torhüter Korbinian Sertl gedrängt wurde – beide blieben zunächst benommen liegen, konnten aber weiterspielen. In der vierten Minute ging es dann erstmals in Überzahl für den ERV, doch die Gastgeber setzten im Forecheck stark nach, sodass Lukas Krumpe nur mit einem Haken Schlimmeres verhindern konnte. Es hieß also vier gegen vier. Nach überstandener Unterzahl drückte Schweinfurt wieder aufs Gas: Georg Pinsack hatte eine gute Gelegenheit, doch Sertl parierte. Kurz darauf durften die rund 40 mitgereisten Schweinfurter Fans jubeln – Ilya Zheltakov reagierte blitzschnell, als ein Schuss von der Bande zurücksprang, und versenkte den Puck aus dem Slot zum 0:1. Geretsried versuchte, mit aggressivem Forechecking zu antworten, doch Leon Pöhlmann im Schweinfurter Tor war hellwach und entschärfte mehrere gefährliche Situationen souverän. Mit einer Strafe für Dominic Fuchs starteten die Mighty Dogs ins zweite Drittel in Überzahl. Als kurz darauf auch Englbrecht auf die Strafbank musste, bot sich sogar doppelte Überzahl – die der ERV kurz nach Ablauf der ersten Strafe durch Tomas Cermak zum 0:2 nutzte. Nur zwei Minuten später erhöhte Pavel Bares aus spitzem Winkel auf 0:3. Das schien den Widerstand der Gastgeber zu brechen. Zwar hatte Florian Strobl im Alleingang die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Pöhlmann blieb erneut Sieger. Dann lief die Schweinfurter Offensive heiß: Nach einer sehenswerten Kombination von Dzerods Alksnis über Kristers Donins zu Petr Pohl stand es 0:4. Keine 60 Sekunden später traf Kevin Adam zum 0:5. Den Riverrats gelang kurz darauf im Powerplay durch Horvath der Ehrentreffer, der vor dem Tor unhaltbar abfälschte. Der Pfosten rettete schließlich für Geretsried, als Pohl das halbe Dutzend beinahe perfekt gemacht hätte – so ging es mit einem klaren 1:5 in die Pause. Auch im Schlussabschnitt ließen die Mighty Dogs nichts mehr anbrennen. Selbstbewusst und diszipliniert kontrollierten sie das Spielgeschehen und ließen den Gastgebern kaum Raum für Offensivaktionen. In einem Drei-auf-eins-Angriff legte Cermak quer auf Pohl, der sein zweites Tor des Abends erzielte. Der Rückkehrer Florian Strobl konnte sich für Geretsried immerhin noch mit dem Treffer zum 2:6 belohnen, ehe Kristers Donins einen Schuss von Alksnis abfälschte und mit dem 2:7 den Endstand herstellte. Nach einem zunächst offenen Beginn zeigte sich der ERV Schweinfurt über die restlichen 40 Minuten als klar spielbestimmende Mannschaft. Mit konzentriertem Aufbau, effektiven Abschlüssen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten sich die Mighty Dogs verdient den Auswärtssieg in Geretsried – und bestätigten einmal mehr ihre starke Frühform in der Bayernliga. Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, den 9. November, um 18 Uhr im Icedome an. Dann empfangen die Mighty Dogs die Löwen des EHC Waldkraiburg, die ihrerseits mit einem deutlichen 8:1-Erfolg über Amberg Selbstvertrauen tankten. Es dürfte also eine packende Partie werden, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
EHC Waldkraiburg – ERSC Amberg 8:1 (2:0/2:1/4:0) (BYL) Tor: Sickinger Tobias (#32); [X] Englbrecht Maximilian (#45); Verteidigung: Hora Daniel (#3); Lode Felix (#10); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Cejka Max (#81); Sturm: Lode Philipp (#7); Šrámek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Džeriņš Andris (#25); Decker Leon (#34); Engel Florian (#51); Ruß Leander (#63); Rosenkranz Bastian (#68); Maierhofer Florian (#74); Kaer Philip (#78); Vogl Nico (#88); Zimmermann Patrick (#98); Tore: 1:0 (10.) Šrámek (Vogl, Maierhofer); 2:0 (17.) Engel (Ruß, Maierhofer); 3:0 (33.) Rosenkranz (Lode, Cejka); 3:1 (37.) Gardiner (Walkom, Baranovskis); 4:1 (39.) Hora (Decker, Maierhofer); 5:1 (41.) Vogl (Hora, Šrámek); 6:1 (48.) Džeriņš (Zimmermann, Kokeš); 7:1 (57.) Maierhofer (Decker, Lode - PP1); 8:1 (60.) Ovaska (Decker, Kokeš); Zuschauer: 417; Strafen: Waldkraiburg 10 Minuten – Amberg 16 Minuten EHC Waldkraiburg beendet Negativserie mit einem 8:1 gegen Amberg Bereits vor dem Heimspiel am vergangenen Freitag gegen den ERSC Amberg standen die Zeichen gut für die Löwen. Amberg, stark dezimiert aus den Spielen zuvor, reiste mit lediglich 13 Feldspielern nach Waldkraiburg an – ab dem zweiten Drittel standen den Gästen sogar nur noch elf Akteure zur Verfügung. Die Löwen hingegen waren zwar ebenfalls nicht in Bestbesetzung – Anthony Dillmann, Tomas Vrba, Jakub Revaj, der langzeitverletzte Christoph Lode sowie kurzfristig auch Thomas Rott fehlten –, konnten jedoch mit 18 Feldspielern antreten und damit drei komplette Sturmreihen aufbieten. Zusätzlich rückte mit Florian Engel ein Spieler aus dem 1B-Team in den Kader der Löwen. Von der ersten Minute an übernahm der EHC Waldkraiburg das Kommando. Die Devise der Gäste hingegen war klar: kompakt stehen, defensiv sicher agieren und bei Gelegenheit durch schnelle Konter Nadelstiche setzen. Verlassen konnten sich die Amberger dabei vor allem auf ihren überragend aufgelegten Schlussmann Lucas Di Berado, der schon früh unter Dauerbeschuss stand und ein größeres Debakel zunächst eindrucksvoll verhinderte. Angriff um Angriff rollte auf sein Tor, doch Di Berado hielt seine Farben lange im Spiel – bis zur zehnten Minute: Florian Maierhofer drang entschlossen ins Drittel der Gäste ein und bediente Nico Vogl auf der linken Seite. Statt selbst abzuschließen, legte Waldkraiburgs Kapitän klug quer auf den mitgelaufenen Jakub Šrámek, der den Puck auf der offenen Seite des Tores zum 1:0 einschieben konnte. Noch vor der ersten Sirene erhöhten die Löwen auf 2:0 – und der Treffer hätte kaum symbolträchtiger sein können. Ausgerechnet Florian Engel, der eigentlich im 1B-Team beheimatet ist, narrte die gesamte Amberger Hintermannschaft. Erst deutete er an, hinter das Tor zu ziehen, nur um dann blitzschnell davor abzudrehen und Di Berado frech durch die Beine zu überwinden. Ein Tor wie aus dem Lehrbuch eines cleveren Torjägers und der verdiente Pausenstand. Im zweiten Drittel taten sich die Löwen trotz Überlegenheit zunächst schwer, weitere Treffer nachzulegen. Zwar bestimmten sie weiterhin das Spielgeschehen und kamen regelmäßig zu Chancen, doch entweder stand sich der EHC selbst im Weg oder Di Berado rettete sehenswert. Erst in der 33. Minute fiel der dritte Treffer – erneut durch Waldkraiburgs dritte Reihe: Nach einem Schuss von Philipp Lode ließ Di Berado den Puck nach vorne prallen. Bastian Rosenkranz nahm ihn artistisch mit dem Fuß an und bugsierte ihn anschließend regelkonform mit dem Schläger über die Linie – 3:0. Rund dreieinhalb Minuten vor der zweiten Pause gelang den Gästen dann ihr Ehrentreffer. Ein herausragender langer Pass von Roberts Baranovskis fand den Schläger von Nolan Gardiner, der eiskalt rechts unten abschloss und zum 3:1 verkürzte. Doch die Löwen hatten die passende Antwort parat – und zwar noch im selben Drittel: Daniel Hora setzte sich auf der linken Seite zu einem unwiderstehlichen Alleingang an, zog bis vor das Tor und jagte den Puck per Rückhand kühl zwischen die Schoner von Di Berado. 4:1 – der alte Abstand war wiederhergestellt und die Kräfteverhältnisse klar sichtbar. Im dritten Drittel zeigte sich dann endgültig, was sich bereits angedeutet hatte: Amberg war stehend K.o. Der kleine Kader musste dem hohen Tempo und der intensiven Spielweise Tribut zollen, während die Löwen zunehmend nach Belieben kombinierten. Gerade einmal 28 Sekunden waren gespielt, als Nico Vogl zur Stelle war. Nach einem Bully, das Andris Džeriņš mit seinem vorangegangenen Torversuch erzwungen hatte, stand der Kapitän goldrichtig und verwertete einen Pass von Daniel Hora zum 5:1 – wieder durch die Beine des starken, aber nun zunehmend bemitleidenswerten Gästekeepers. Nur wenige Minuten später machte Andris Džeriņš selbst das halbe Dutzend voll. Ohne passende Anspielstation zögerte der Lette nicht lange, zog aus dem linken Bullykreis ab und platzierte den Schuss flach und präzise ins rechte untere Eck – 6:1. Danach kontrollierten die Löwen das Spiel souverän, schnürten die Gäste im eigenen Drittel ein und gerieten zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr, den Vorsprung aus der Hand zu geben. Dreieinhalb Minuten vor Schluss erhöhten die Hausherren auf 7:1. Wieder war ein Bully Ausgangspunkt – diesmal brachte Florian Maierhofer einen halbhohen Schlenzer auf das Tor, der schlicht seinen Weg in die Maschen fand. Doch das Spiel sollte noch ein Tor bereithalten – und was für eines: 26 Sekunden vor dem Ende ein Zwei-gegen-Null-Konter der Löwen. Santeri Ovaska und Leon Decker spielten sich den Puck im Stil eines Showreels quer, bis ein verzweifelter Amberger Verteidiger seinen Schläger in die Passlinie warf. Die Folge: Der Puck wurde unhaltbar ins Tor abgefälscht. Der Treffer wurde Ovaska zugesprochen – 8:1. Ein kurioser, aber durchaus humorvoller Schlusspunkt unter einen Abend, der für die Löwen nach vier Niederlagen in Folge wie Balsam für die Seele wirkte.
Forst Nature BoyzDer Bann ist für die Nature Boyz gebrochen - Erster Sieg beim SC Reichersbeuern (BLL) Die Vorzeichen standen für Trainer Robert Kienle wiederum nicht gut, denn im Vorfeld mußten drei Akteure kurzfristig absagen. Die Gründe waren wie immer Krankheit oder Verletzung. Zudem waren einige privat verhindert. Somit waren 14 Feldspieler und ein Torhüter auf die Reise nach Bad Tölz gegangen. In diesem Aufeinandertreffen zeigten sich die Nature Boyz als kämpferische Einheit und gewann verdient mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2), die ersten drei Punkte waren eingefahren. In der fairen Partie übernahmen zunächst die Gastgeber die Initiative und bestürmten das von Thomas Zimmermann gehütete Tor. Dieser zeigte eine überaus gute Verfassung und ließ keinen Treffer zu. Die Gäste agierten aus einer verstärkten Abwehr heraus und verließen sich auf Konter. Die Chancen waren nicht so zwingend, sodaß es nach 20 Minuten beim 0:0 blieb. Im Mittelabschnitt agierten beide Teams sehr aktiv, Thomas Zimmermann ließ bis zur 30. Minute keinen Treffer zu. Dann schlug es in seinem Tor ein, die Führung der Hausherren war nicht zu verhindern. Die Nature Boyz legten jetzt einen Zahn zu und kamen in der 32. Spielminute zum verdienten und schnellen Ausgleich. Bastian Grundner ließ Sofie Disl keine Chance. Das Zuspiel kam von Julian Kraus und Tim Vogl. Jetzt ging es rauf und runter, beide Teams verzeichneten diverse Einschußmöglichkeiten. Das Spiel lebte jetzt von der Spannung, mit dem 1:1 ging es ins letzte Drittel. Die Nature Boyz kamen mit sehr entschlossener Miene aus der Kabine, der Teamgeist mobilisierte jeden einzelnen Akteur, es präsentierte sich verstärkt die Mannschaft als Kollektiv. Jede Abwehraktion wurde frenetisch gefeiert, die Spieler pushten sich gegenseitig. Der Lohn für dieses Engagement ließ nicht lange auf sich warten, in der 53. Spielminute brachte Lukas Bucher die Scheibe zur 1:2-Führung in die Maschen. Matthäus Lidl und wieder Tim Vogl waren die Assistenten. Die Gastgeber reagierten mit sehr engagierten Angriffen, doch die Forster kämpten um jeden Millimeter. Knapp zwei Minuten vor Schluß nahmen die Gastgeber ihre Torhüterin für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Lukas Bucher war es in der 60. Spielminute mit seinem 2. Treffer in diesem Spiel, die Scheibe per Befreiungsschlag im verwaisten Tor zum 1:3 Endstand unterzubringen. Die Freude war entsprechend groß, endlich die ersten Punkte eingefahren zu haben.
Türkheim CelticsHC Maustadt – ESV Türkheim 1:4 (0:2/0:1/1:1) / Celtics mit Auswärtssieg in Maustadt (BBZL) Nach dem gelungenen Saisonauftakt stand beim ESV Türkheim am vergangenen Freitag das Auswärtsspiel beim HC Maustadt auf dem Programm. Beide Teams gingen mit vier Reihen in die Partie, im Tor des ESVT stand Michi Bernthaler. Die Celtics bestimmten von Beginn an das Spielgeschehen und waren sichtlich bemüht, eine schnelle Führung zu erzielen. Eine frühe Strafzeit des HCM brachte die Celtics in Überzahl, woraus aber noch kein Kapital geschlagen werden konnte. Kurz danach wanderte Moritz Hanslbauer auf die Strafbank und Türkheim war plötzlich in Unterzahl. Doch was beim 5 gegen 4 nicht funktionierte, klappte nun beim 4 gegen 5. Benni Hofmann bekam die Scheibe an der blauen Linie und traf zum 0:1 für sein Team. Anschließend die Celtics weiter spielbestimmend mit guten Chancen, doch Florian Edelmann im Maustädter Tor avancierte schon im ersten Drittel zum besten Memminger. Kurz vor der Pause viel dann doch noch das 0:2. Torschütze war Jakob Bottner. Auch im zweiten Drittel gab Türkheim den Ton an. Nur wenn die Defensive etwas nachlässig wurde, kam Maustadt zu Möglichkeiten. Das Chancenplus lag aber deutlich bei den Celtics und so gelang Marius Dörner in der 30. Spielminute das 0:3. Sein Schuss aus dem Slot schlug rechts oben neben Edelmann im Tor ein. Der ESVT wollte nun endgültig den Deckel drauf machen, doch beste Gelegenheiten blieben ungenutzt. Im dritten Drittel kam Maustadt mit allen Kräften aus der Kabine und versuchte mit einem schnellen Tor nochmal ein Wörtchen mitzureden. Das gelang dann auch in der 42. Minute. Doch es war kein Maustädter Offensivspektakel, das den Treffer ermöglichte, sondern vielmehr eine Unstimmigkeit in der Türkheimer Defensive. Eine eigentlich ungefährliche Scheibe wurde durch ein Missverständnis in der Celtics-Verteidigung wieder scharf und Moritz Börner vom HCM ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf zum 1:3. Doch anstatt nervös zu werden spielte Türkheim weiter munter nach vorne und wollte den alten Abstand wieder herstellen. Anfangs war Edelmann noch ein paar Mal sehenswert zur Stelle, doch beim Alleingang von Lucas Lerchner in der 50. Minute war der HCM-Schlussmann machtlos. Am Ende blieb es beim verdienten 1:4 Auswärtserfolg für den ESVT. Angesichts der Vielzahl an Chancen müssen sich die Celtics ankreiden, das Endergebnis nicht höher gestaltet zu haben. Dennoch zählen am Ende nur die drei Punkte, die mit ins Sieben-Schwaben-Stadion genommen wurden. Schon am morgigen Sonntag ist dann der EC Oberstdorf zu Gast in Türkheim. Gegen die Oberallgäuer wollen die Celtics an die gute Leistung vom Freitag anknüpfen, einzelne Unstimmigkeiten in der Defensive abstellen und ihren Fans einen Heimsieg bescheren. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr.
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FASS BerlinDas war zu wenig! (RLO) An dem angekündigten Spitzenspiel schien sich FASS Berlin nicht so recht beteiligen zu wollen. Bei den Schönheider Wölfen unterlag man mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) und muss den Rivalen an der Tabellenspitze davon ziehen lassen. FASS war mit 17 Skatern und zwei Torhütern angereist, im Tor startete Eric Steffen. DAS SPIEL Schönheide machte von Beginn an viel Druck und brachte die Scheiben aufs Tor. Als nach fünf Minuten das 1:0 fiel, stand die Schussstatistik bereits bei 10-0. Danach befreiten sich die Berliner zunehmend und kamen zu einem Überzahltreffer durch Gregor Kubail. Aber auch die Wölfe hatten ihr Visier in Überzahl gut eingestellt. In der 18. Minute schlug ein Schuss von Seidel zum 2:1 ein. Im zweiten Drittel war die Partie eher zerfahren und durch konzentrierte Defensivarbeit geprägt; flüssige Kombinationen waren Mangelware. Die Vorentscheidung brachten die Schlussminuten, als zunächst Novotny im Powerplay (37.) und Meixner nach einer Unaufmerksamkeit (38.) auf 4:1 erhöhten. Man hatte nicht den Eindruck, dass FASS an diesem Abend nochmal zurückkommen würde. Und der Eindruck täuschte nicht. Rubes markierte noch den dritten Überzahltreffer der Gastgeber (46.), und danach spielte Schönheide die Uhr routiniert herunter. In der Schlussphase erspielten sich die Nordberliner noch ein paar gute Gelegenheiten, aber es passte zu diesem Abend, dass kein weiterer Treffer gelingen wollte. So blieb es beim letztlich ungefährdeten Sieg der Erzgebirger, die damit bereits fünf Punkte Vorsprung auf FASS erarbeitet haben. AUSBLICK In den nächsten Wochen können die Fans jede Menge FASS-Eishockey schauen. Nach dem Auswärtsspiel am Samstagabend (15.11.25) in Niesky gibt es einen echten „Home Stand“ mit sechs Heimspielen in Folge. Den Auftakt macht das Derby gegen die Regionalliga-Eisbären am Sonntag, 16.11.25 um 15:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion. Seid dabei! STATISTIK FASS: Steffen (Thiem) – Junge, Heinicke; Hüfner, Kruggel; Falk, Levin; Haase – Licitis, Fiedler, Jentzsch; O. Noack, Miguez, Belimenko; Volynec, Kubail, L. Noack; Weihrauch. Tore: 1:0 (04:59) Hirsch, 1:1 (07:32) Kubail (Fiedler, Jentzsch) PP1, 2:1 (17:29) Seidel; 3:1 (36:09) Novotny PP1, 4:1 (37:53) Meixner; 5:1 (45:07) Rubes PP1. Schiedsrichter: Lindner – Moll, Müller. Strafen: Schönheide 8, FASS 10. Zuschauer: 628. Schüsse: 37-30. Face-off: 35-45.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| DEB-Frauen verteidigen Titel (DEB) Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihren Titel beim Deutschland Cup verteidigt. Im letzten Turnierspiel in der VR-Bank Arena Landshut gewann die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod vor 3.246 Zuschauern mit 9:1 (2:0, 3:0, 4:1) gegen Ungarn und überholte die Slowakinnen in der Tabelle aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs. Torschützinnen für die DEB-Auswahl waren Carina Strobel, Mathilda Heine (2), Ronja Hark, Daria Gleißner, Celina Haider, Emily Nix, Katharina Häckelsmiller und Franziska Feldmeier. Im Tor der DEB-Auswahl startete im abschließenden Turnierspiel Sandra Abstreiter, ihr Backup war Lisa Hemmerle. Die Mannschaft wurde wie gewohnt von Kapitänin Daria Gleißner aufs Eis geführt. Nach der frühen Führung durch Strobel (2.) und Heines erstem Länderspieltor (16.) dominierte das DEB-Team vor allem im Mitteldrittel mit drei weiteren Treffern zum 5:0. Obwohl Mira Seregely zu Beginn des Schlussabschnitts auf 5:1 verkürzte (41.), folgten noch vier weitere deutsche Tore sowie ein Doppelschlag von Häckelsmiller und Feldmeier. Durch den Sieg im direkten Vergleich überholte die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod die Slowakei in der Tabelle und sicherte sich die Titelverteidigung. Die Nationalspielerinnen kehren nach dem Deutschland Cup wieder zu ihren Vereinen zurück. Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod bestreitet ihre nächsten Länderspiele am 13. Dezember (17:15 Uhr) und 14. Dezember (15 Uhr) gegen Österreich, bevor sie in die direkte Olympia Vorbereitung starten. Spiel-Übersicht Torschützinnen Team GER: Carina Strobel, Mathilda Heine (2), Ronja Hark, Daria Gleißner, Celina Haider, Emily Nix und Katharina Häckelsmiller Strafminuten: Deutschland – Ungarn 6:6 Schüsse: Deutschland – Ungarn 38:17 Starting Goalie: Sandra Abstreiter Kapitänin: Daria Gleißner (C), Laura Kluge (A), Ronja Hark (A) Zuschauerzahl: 3.246 Best Player DEB: Daria Gleißner Stimmen zum Spiel Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wenn du Spielerinnen hast, die als eine Einheit auftreten, dann macht das das Leben als Coach einfach. Wir freuen uns riesig über die Titelverteidigung und auch die Art, wie wir diesen Turniersieg erarbeitet haben. Wir haben viele unterschiedliche Torschützinnen gesehen, enge Spiele für uns entschieden und die nächsten Schritte gemacht. Mit unserer Entwicklung sind wir demnach sehr zufrieden. Wir haben gelernt, dass wir 60 Minuten spielen müssen, und haben aber auch gezeigt, dass wir gewinnen können. Wir freuen uns über den positiven Prozess und bereiten uns nun auf die nächste Maßnahme im Dezember vor.“ Kapitänin Daria Gleißner: „Die Titelverteidigung fühlt sich gut an – das war auch unser Ziel. In den ersten beiden Spielen haben wir uns etwas schwer getan, aber heute war das eine klare Sache. Ich bin sehr glücklich mit dem Spiel, dem Ergebnis und der Stimmung hier. Wir wissen alle, was für eine Saison vor uns liegt. Der Turniersieg gibt uns auf jeden Fall noch einmal Selbstvertrauen. Wir haben in den letzten Jahren schon viel aufgebaut, und ich denke, wir können jetzt positiv in die Zukunft schauen und uns optimal auf Olympia vorbereiten.“ Stürmerin Celina Haider: „Das ist ein richtig gutes Gefühl heute – vor allem nach den ersten beiden Spielen, in die wir nicht so gut gestartet sind. Dass wir heute so viele Tore geschossen haben, fühlt sich einfach super an. Wir gehen mit einem richtig guten Gefühl aus diesem Turnier hinaus. Wir haben viel Selbstvertrauen getankt, das wir jetzt mitnehmen können. Im Dezember wollen wir dann noch einmal nachlegen und in den Länderspielen gegen Österreich zwei weitere Siege holen – und uns so Rückenwind in Richtung Olympia holen.“ Deutschland Cup 2025: Spielplan der Frauen-Nationalmannschaft 05.11.2025 | 19:30 Uhr | Deutschland – Frankreich 3:2 n.P. (1:0, 0:0, 1:2, 0:0, 1:0) 07.11.2025 | 19:00 Uhr | Deutschland – Slowakei 3:2 n.V. (1:2, 1:0, 0:0, 1:0) 08.11.2025 | 14:45 Uhr | Deutschland – Ungarn 9:1 (2:0, 3:0, 4:1)
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