IHP NachrichtenMontag 10.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 14 Beiträgen von der Nationalmannschaft beim Deutschland-Cup, aus der Deutschen Eishockey Liga und aus der Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEB-Männer gewinnen zum elften Mal das Turnier (DEB) Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat zum Abschluss des Turniers gegen die Slowakei gewonnen und feierte damit den elften Turniersieg beim 36. Deutschland Cup. Vor 3.333 Fans stand es am Ende in der VR-Bank Arena Landshut 3:0 (2:0, 1:0, 0:0). Die Tore für das Team von Bundestrainer Harold Kreis erzielten Parker Tuomie, Bennet Roßmy und Fabio Wagner. Wie erwartet startete heute Maximilian Franzreb im Tor der deutschen Auswahl. Weitere Änderungen an der Aufstellung im Vergleich zum Spiel gegen Österreich gab es nicht. Tuomie brachte das DEB-Team im ersten Drittel mit 1:0 in Führung (11.), nur 68 Sekunden später erhöhte Roßmy sehenswert auf 2:0 (12.). Fabio Wagner erzielte im Mitteldrittel mit einem Schuss von der blauen Linie den 3:0-Endstand her (22.). Torhüter Franzreb feierte seinen zweiten Shutout im DEB-Trikot und wurde Spieler des Spiels. Die fünf Eishockey-Tage in Landshut haben in diesem Jahr 21.076 Fans in die Arena gelockt. Damit setzt Landshut einen neuen Zuschauerrekord beim Deutschland Cup für diesen Standort (2023: 20.881 Zuschauer, 2024: 20.012 Zuschauer). In der kommenden Saison wird das Turnier in Düsseldorf stattfinden. Übersicht Torschützen Team GER: Parker Tuomie (11.), Bennet Roßmy (12.), Fabio Wagner (23.) Strafminuten: Deutschland 10 – Slowakei 14 Schüsse: Deutschland 28 – Slowakei 24 Starting Goalie: Maximilian Franzreb Kapitän: Moritz Müller (C), Yasin Ehliz (A), Marc Michaelis (A) Zuschauerzahl: 3.333. Best Player DEB-Team: Maximilian Franzreb Stimmen zum Spiel Bundestrainer Harold Kreis: „Es war ein schöner Abschluss hier in Landshut. Die Frauen haben gewonnen, wir haben gewonnen – das freut uns natürlich sehr. Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die mit Leidenschaft, Einsatz und Zusammenhalt gespielt hat. Diese Geschlossenheit und das Engagement sind ein starkes Fundament für unser Eishockey. Nach dem gestrigen Spiel war klar, dass wir eine Reaktion zeigen müssen – und das ist uns gelungen. Vom ersten Bully an war spürbar, dass das Team heute mit mehr Tempo, Aggressivität und körperlicher Präsenz aufgetreten ist. Über 60 Minuten haben die Jungs das Niveau gehalten und sich somit den Sieg verdient.“ Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Wir freuen uns, dass unsere beiden Nationalmannschaften in dieser wichtigen olympischen Saison den Titel beim Deutschland Cup 2025 gewinnen konnten – und das noch einmal vor den heimischen Fans in Landshut im abschließenden Jahr hier an dem Standort. Es waren drei schöne und erfolgreiche Jahre Deutschland Cup für uns in Landshut, wir haben uns mit dem gesamten Team hier sehr wohl gefühlt und möchten uns bei allen Beteiligten dafür herzlich bedanken.“ Kapitän Moritz Müller: „Ich bin sehr stolz, gerade nach dem Spiel gestern. Heute den Cup zu gewinnen, ist der krönender Abschluss. Wir waren in der Pflicht, etwas anders zu machen. Gestern war kein guter Tag, all die Dinge haben wir heute besser gemacht. Mit einem solchen Erfolgserlebnis gehen wir mit einem guten Gefühl aus Landshut. Danke an alle Fans für die großartige Unterstützung.“ Stürmer Parker Tuomie: „Ich glaube, für alle Beteiligten war das heute ein sehr wichtiger Schritt. Wir haben gezeigt, dass wir auch nach einer schwierigen Niederlage, in der wir sicher nicht unser bestes Spiel gemacht haben, eine starke Antwort geben können. Heute haben wir als Mannschaft gekämpft. Trotz der vielen Ausfälle haben wir zusammengehalten, hart gearbeitet und uns den Sieg verdient. Es ging heute vor allem um harte Arbeit, unseren läuferischen Einsatz und darum, dass wir füreinander gespielt haben. Das war der Schlüssel.“ Deutschland Cup 2025: Ergebnisse der Männer-Nationalmannschaft 06.11.2025 | Deutschland – Lettland 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) 08.11.2025 | Deutschland – Österreich 2:5 (0:1, 1:1, 1:3) 09.11.2025 | Deutschland – Slowakei 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)
PANTHER ERMÖGLICHEN LUCA TOSTO EINEN CLUBWECHSEL - STÜRMER SCHLIESST SICH DER DÜSSELDORFER EG IN DER DEL2 AN (DEL) Die Augsburger Panther entsprechen dem Wechselwunsch von Luca Tosto und lassen den 24-jährigen Stürmer ziehen. Tosto schließt sich mit sofortiger Wirkung der Düsseldorfer EG in der DEL2 an, sein Vertrag in Augsburg wurde aufgelöst. Darüber erzielten Spieler und Clubs in der Deutschland Cup-Pause Einigkeit. Luca Tosto wechselte zur Saison 2023-24 aus der Organisation der Adler Mannheim nach Augsburg und bestritt seither 75 Spiele in der PENNY DEL für die Panther. Für den Außenstürmer stehen im Trikot der Fuggerstädter sechs Tore und neun Assists in der Statistik. Nachdem Tosto in dieser Spielzeit zumeist als überzähliger Feldspieler nicht im Kader stand, ermöglichte der PENNY DEL-Club dem Spieler nun einen Wechsel in die DEL2 zum Aufstiegsaspiranten Düsseldorf. Dort will Tosto in einer größeren Rolle seiner noch jungen Karriere neuen Schwung verleihen. Panther-Sportdirektor Larry Mitchell: „Luca Tosto hat sich stets vorbildlich verhalten, auch wenn er mit seiner Rolle in unserem Team selbstverständlich unzufrieden war. Wir respektieren und verstehen seinen Wunsch nach mehr Eiszeit und mehr Verantwortung und möchten ihm bei dieser nötigen Veränderung keine Steine in den Weg legen. Wir wünschen Luca privat und sportlich nur das Beste und danken ihm für seinen Einsatz in Diensten der Augsburger Panther in den vergangenen zweieinhalb Jahren.“
Starbulls RosenheimRichter Spielgeräte erweitert Engagement (DEL2) Die Starbulls Rosenheim freuen sich, die Partnerschaft mit Richter Spielgeräte weiter auszubauen. Das international tätige Familienunternehmen bleibt nicht nur Blocksponsor im ROFA-Stadion, sondern unterstützt die Starbulls ab sofort als Premium Partner. Damit wird eine bereits erfolgreiche Zusammenarbeit auf die nächste Ebene gehoben. Seit dem Einstieg als Blocksponsor steht Richter Spielgeräte als Symbol für Stabilität, Qualität und Verlässlichkeit – Werte, die auch im Eishockey fest verankert sind. Mit dem Ausbau der Partnerschaft bekräftigt das Unternehmen seine Verbundenheit mit dem Rosenheimer Eishockey und der gesamten Region. Die Richter Spielgeräte GmbH mit Sitz in Frasdorf ist weltweit für die Entwicklung und Produktion hochwertiger, langlebiger und nachhaltiger Spielgeräte aus Holz bekannt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Kreativität, handwerklicher Präzision und kindgerechter Gestaltung – stets mit dem Ziel, Bewegungsfreude, Fantasie und Gemeinschaft zu fördern. Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim, betont die Bedeutung der erweiterten Kooperation: „Richter Spielgeräte steht für Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Verantwortung – Werte, die perfekt zu uns passen. Dass Richter sein Engagement bei den Starbulls weiter ausbaut und sich nun als Premium Partner positioniert, zeigt das große Vertrauen in unseren Verein und die gemeinsame Vision, die Region Rosenheim sportlich und gesellschaftlich weiter zu stärken.“ Die Starbulls Rosenheim bedanken sich herzlich bei der Richter Spielgeräte GmbH für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit und freuen sich auf viele weitere gemeinsame Projekte auf und neben dem Eis.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsDezimierter ERSC wird im Schlussdrittel abgeschossen (BYL) Mit einer klaren 1:8-Niederlage kehrte der ERSC Amberg am Freitagabend von seinem Gastspiel beim EHC Waldkraiburg zurück. „Der Sieg von Waldkraiburg war verdient, auch wenn wir selbst unsere Möglichkeiten hatten, vor allem im Anfangsdrittel“, resümierte ERSC-Coach Jan Bönning nach der Partie. Mit Routinier Benjamin Frank und dem 20-jährigen Juri Gauerhof – einem Förderlizenzspieler aus Bayreuth – konnte Bönning den Mini-Kader der Wild Lions etwas ergänzen, dafür war nach dem Anfangsdrittel die Partie für Daniel Schroepfer und Lukas Preßl bereits wieder beendet. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber mit 2:0, obwohl Amberg einige gute Gelegenheiten hatte, aber eben nicht das Schussglück. Ab dem Mittelabschnitt diktierten die Waldkraiburger Löwen die Partie deutlich, während bei den Ambergern die Kräfte nachließen. Kurz vor Drittelende gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für die Wild Lions durch Nolan Gardiner und Sekunden vor der Pausensirene scheiterte Tom Berlin nur knapp, dafür war Daniel Hora für die Gastgeber zum 4:1 erfolgreich. Letzte Zweifel am Heimerfolg beseitigte Nico Vogl dann nur 28 Sekunden nach Wiederbeginn im Schlussdrittel mit dem 5:1. Der EHC ließ noch zwei Überzahltreffer folgen, ehe Ovaska Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt zum 8:1 setzte. EHC-Trainer Jürgen Lederer zollte Amberg trotz des hohen Resultats Respekt: „Amberg hat uns mit dem kleinen Kader anfangs sehr viel abverlangt“. Als besten Spieler auf dem Eis sah Lederer ERSC-Goalie Lucas DiBerardo: „Wir zählten 75 Schüsse auf das Amberger Tor. Mein Respekt an den Torhüter“. Jan Bönning wirkte in der Pressekonferenz dagegen entsprechend nachdenklich: „Wir befinden uns in sehr turbulenten Wochen, hatten heute wieder nicht die besten Voraussetzungen und viele wichtige Spieler nicht dabei. Nach dem Anfangsdrittel fehlten uns dann zwei weitere Akteure. Es ist ja auch so, dass wir die Qualität unserer fehlenden Spieler nicht Eins-zu-Eins ersetzen können“, umschrieb Bönning das Dilemma bei den Wild Lions. Ein rasche Verbesserung auf dem personellen Sektor sieht Bönning nicht wirklich: „Wenn, dann nur vereinzelt und in Abständen“, so der Lionscoach. EHC Waldkraiburg – ERSC Amberg 8:1 (2:0,2:1,4:0) 1:0 (10.) Sramek (Maierhofer, Vogl), 2:0 (17.) Engel (Ludwig, Russ), 3:0 (33.) Lode, 3:1 (37.) Gardiner (Walkom, Baranovskis), 4:1 (39.) Hora (Decker), 5:1 (41.) Vogl (Sramek, Hora), 6:1 (48.) Dzerins (Kokes, Zimmermann/6-5), 7:1 ( (57.) Maierhofer (Decker/5-4), 8:1 (60.) Ovaska. Strafen: Waldkraiburg 10, Amberg 16 Minuten. Zuschauer: 417.
Buchloe PiratesUnnötige Niederlage mit fadem Beigeschmack - Die Buchloer Piraten haben 40 Minuten lang in Amberg mehr vom Spiel und kassieren dennoch die nächste Niederlage (BYL) Da wäre deutlich mehr drin gewesen – doch am Ende stehen die Buchloer Piraten erneut mit leeren Händen da. Trotz einer erheblichen Leistungssteigerung im Vergleich zum bitteren 2:9 am Freitag in Schongau hat der ESV auch am Sonntag den Bock nicht umstoßen können. Denn beim ERSC Amberg verloren die Rot-Weißen knapp mit 3:4 (1:1, 2:2, 0:1) und kassierten somit die vierte Niederlage in den letzten fünf Partien. Diese wäre unter dem Strich allerdings sicherlich vermeidbar gewesen und war am Ende aus Buchloer Sicht zu allem Überfluss auch noch heftig umstritten, da beim Siegtreffer der Amberger knapp eine Minute vor dem Ende das Buchloer Tor schon mehrere Sekunden zuvor aus der Verankerung gerutscht war. Doch die Schiedsrichter gaben den Treffer und die Buchloer mussten so erneut ohne Punkte die Heimreise antreten. Dabei hatten die Freibeuter zwei Drittel lang offensiv eigentlich deutlich mehr vom Spiel. Die Amberger, die nur mit einer kurzen Bank von 14 Feldspielern antreten konnten überließen nämlich lange Zeit den Buchloern die Initiative. Und die hatten somit in den ersten 40 Minuten auch ein sichtbares Chancenplus, wobei man hier zu ineffizient blieb und immer wieder an einem starken ERSC-Schlussmann Lucas Di Berado scheiterte. Pech hatten die Gennachstädter dann zudem, als Demeed Podrezov nur das Aluminium traf (10.). Statt einem möglichen Buchloer Führungstreffer schlug es dann aber nach gut elf Minuten auf der Gegenseite ein, als die ESV-Verteidigung einmal zu passiv agierte. Den entsprechenden Freiraum nutzte Roberts Baranovskis, der mit einem verdeckten Schuss in den Winkel Pirates-Schlussmann David Blaschta keine Abwehrchance ließ (12.). Joey Lewis glich aber verdientermaßen noch vor dem ersten Seitenwechsel in Überzahl aus, als er die Scheibe scharf in den Slot spielte, wo ein Amberger Verteidiger den Puck zum 1:1 Pausenstand ins eigene Tor abfälschte (19.). Auch im Mittelabschnitt änderte sich kaum etwas: Amberg konzentrierte sich weiterhin vermehrt auf die Defensive, wobei man – wie in den ersten 20 Minuten auch – mit Kontern immer wieder brandgefährlich blieb. Ein Übergewicht an Chancen hatten aber weiter die Freibeuter, die sich daher ärgern mussten, dass man abermals zu fahrlässig vor dem gegnerischen Tor mit diesen Gelegenheiten umging. Fast schon kurios, dass dann ausgerechnet ein Schuss erneut von Joey Lewis aus ganz krummem Winkel genau im Torknick zum 2:1 für die Buchloer einschlug (30.). Aber Amberg antwortete prompt mit dem 2:2 durch Lukas Preßl, dessen Schuss ebenfalls unhaltbar im Torwinkel landete (33.). Und auch die neuerliche ESV-Führung durch einen verwandelten Penalty von Michal Petrak (37.) egalisierten die Gastgeber umgehend. Denn mit Ablauf einer Strafe war Kevin Schmitt mit einem satten Onetimer zum 3:3 erfolgreich (39.). Das letzte Drittel war dann deutlich zerfahrener und ausgeglichener, was vor allem an den vielen Strafzeiten lag. Mit insgesamt sieben waren hier vor allem die Buchloer zu undiszipliniert, wobei man sich in Unterzahl zumindest keinen weiteren Gegentreffer fing und bei einem Pfostenschuss von Daniel Krieger auch das nötige Glück auf seiner Seite hatte. Als alles schon mit der Verlängerung rechnete hatte Michal Petrak kurz vor Schluss nochmals die dicke Chance zur Entscheidung – doch wieder war Di Berado zur Stelle (59.). Und dann kassierten die Freibeuter hinten tatsächlich den Lucky-Punch gegen sich, als Benjamin Frank den Puck irgendwie zum 3:4 über die Linie brachte (59.). Allerdings war hier das Tor, wie von Torhüter Blaschta auch reklamiert, schon einige Momente zuvor aus der Verankerung gerutscht. Trotz der verständlichen ESV-Proteste gaben die Unparteiischen den Treffer aber, der die enge Partie letztlich zu Gunsten der Hausherren entschied. Am Ende mussten sich die Pirates trotz des diskussionswürdigen K.O. aber an die eigene Nase fassen, da man 40 Minuten lang zu viele Chancen liegen gelassen und dann im letzten Abschnitt zu viele Strafzeiten kassiert hatte. Durch diese verhängnisvolle Mischung bleibt man damit erstmalig in dieser Saison an einem Wochenende komplett ohne Punkte und muss nun am kommenden Wochenende wieder schauen, dass man zurück in die Erfolgsspur findet.
EHC KlosterseeEHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 1:6 (0:3, 0:1, 1:2) (BYL) Bittere Pille für den EHC Klostersee in der heimischen Wildbräu-Arena. Den Landsberg Riverkings unterlagen die Grafinger Rot-Weißen deutlich mit 1:6. Die Gäste aus der Lechstadt hatten mit einem schnellen Doppelpack die Initiative sofort an sich gerissen und in den meisten Phasen auch die Spielkontrolle. Für die Mannschaft von Thomas Vogl ließ insgesamt wenig zusammen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts wurde der intensivierte Einsatz durch den nächsten Gegentreffer sofort wieder eingebremst, ebenso die stärkste Phase nach dem 1:4 im Schlussdrittel. EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Patrick Mayer); Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Johannes Kroner, Felix Kaller, Ole Krüger, Lukas Krämmer; Ville Saloranta, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Philipp Quinlan Marc Bosecker, Luka Kauppila, Quirin Spies, Simon Roeder, Florian Gaschke. HC Landsberg Riverkings: Moritz Borst (Jakob Härtle); Mathias Binder, Christopher Kasten, Tobias Wedl, Lorenzo Valenti, Florian Reicheneder, Maximilian Hermann, Jonas Mosler; Mika Reuter, Frantisek Wagner, Lukas Heß, Thomas Callaghan, Jesper Bergsdorf, Victor Östling, Manuel Müller, Lars Grözinger, Linus Voit, Korbinian Benz, Jonas Huber, Tim Söldner. Torfolge: 0:1 (2:21) Korbinian Benz (Mika Reuter, Mathias Binder); 0:2 (4:45) Linus Voit (Lukas Heß, Christopher Kasten); 0:3 (16:15) Manuel Müller (Mathias Binder, Christopher Kasten); 0:4 (22:15) Linus Voit (Lars Grözinger, Florian Reicheneder); 1:4 (44:09) Luka Kauppila (Marc Bosecker); 1:5 (50:21) Lars Grözinger (Mika Reuter, Lucas Heß – 5:4); 1:6 (58:10) Jesper Bergsdorf (Victor Östling, Tobias Wedl – 4:5). Strafminuten: EHC Klostersee 9 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Nicolai Quinlan); HC Landsberg Riverkings 17 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Linus Voit). Hauptschiedsrichter: Benjamin Gasda, Michael Kees. Zuschauer: 592.
Lechbruck FlößerPackender Eishockey-Abend: ERC Lechbruck besiegt Ravensburg (BLL) Der ERC Lechbruck hat am vergangenen Spieltag ein mitreißendes Heimspiel gegen den EV Ravensburg mit 4:2 gewonnen und damit seinen dritten Sieg in Folge gefeiert. Mit dieser starken Leistung kletterten die Flößer auf den dritten Tabellenplatz. Der Abend bot alles, was das Eishockeyherz begehrt: Tempo, Taktik, Emotionen – und ein spannender Spielverlauf bis in die Schlussminuten. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass beide Teams hochmotiviert waren. Mit schnellen Tempogegenstößen, intensiv geführten Zweikämpfen und viel Einsatz wurde von Beginn an um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Der EV Ravensburg nutzte in der 8. Minute einen schnellen Angriff und ging durch Yaroslav Raivakhovskyi mit 1:0 in Führung. Die Lecher antworteten jedoch beherzt und erspielten sich mehrere hochkarätige Chancen – unter anderem scheiterten Paolo De Sousa und Marcus Köpf nur knapp am Ausgleich. In der 15. Minute war es dann soweit: Cameron Roberts erzielte nach Vorlage von De Sousa und Schuster den verdienten 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase des ersten Drittels geriet Ravensburg mit zwei Strafzeiten unter Druck, doch der ERC konnte die Überzahlsituation nicht in eine Führung ummünzen. Somit ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die erste Pause. Das zweite Drittel sollte aus Sicht der Lecher das spielerisch stärkste des Abends werden. Die Mannschaft um die Trainer De Sousa und Ott erhöhte das Tempo und schaltete in den Kombinationsmodus. Mit präzisen Pässen, schnellem Umkehrspiel und jeder Menge Spielfreude drängten sie die Gäste phasenweise tief in deren Drittel. Trotz einiger hochkarätiger Chancen und herrlicher Spielzüge – darunter ein Lattentreffer – blieb es zunächst beim Unentschieden. Doch in der 26. Minute sorgte ein sehenswerter Schlenzer von Paolo De Sousa aus dem Rückraum, platziert in den rechten Winkel, für die 2:1-Führung. In der Folge zeigte der ERC auch in Unterzahl eine starke Leistung und vereitelte alle Ravensburger Angriffsversuche durch konsequentes Penaltykilling. So ging es nach einem intensiven Mittelabschnitt mit einer knappen, aber verdienten Führung in die zweite Pause. Der Schlussabschnitt begann mit einem Dämpfer für den ERC: In der 41. Minute nutzten die Ravensburger einen blitzsauberen Konter und glichen durch Steffen Kirsch zum 2:2 aus. Torhüter Philipp Wieland, der über die gesamte Spielzeit mit viel Übersicht und starken Reflexen überzeugte, war bei diesem Treffer chancenlos. Kurzzeitig übernahm der EVR das Kommando, doch die Lecher behielten die Nerven. In den letzten zehn Minuten drehten die Flößer das Spiel mit viel Kampfgeist und spielerischem Mut wieder zu ihren Gunsten. In der 56. Minute markierte Marcus Köpf nach einem energischen Angriff den umjubelten und viel umkämpften 3:2-Führungstreffer. Ravensburg setzte nun alles auf eine Karte und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – doch dieser Schachzug ging nach hinten los. In der Schlussminute fing Simon Maucher einen Passversuch der Gäste ab, schob den Puck ins leere Tor ein und stellte mit seinem Treffer den 4:2-Endstand her. Neben den etablierten Kräften konnte sich an diesem Abend auch Neuzugang Marius Keller erstmals im ERC-Trikot beweisen. Er fügte sich gut ein und zeigte, dass er eine wertvolle Verstärkung für das Team sein kann. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, spielerischer Klasse und taktischer Disziplin sicherte sich der ERC Lechbruck verdient drei weitere Punkte. Bereits am Sonntag geht es im direkten Rückspiel weiter: Dann gastieren die Lecher um 18:30 Uhr in der CHG-Arena in Ravensburg, wo die Flößer ihre Erfolgsserie fortsetzen wollen. Strafminuten: Lechbruck 12 / Ravensburg 4
Türkheim CelticsESV Türkheim – EC Oberstdorf 1:4 (1:0/1:1/2:0) / Celtics erarbeiten sich gegen Oberstdorf die nächsten drei Punkte (BBZL) Es war das erwartet unangenehme Spiel gegen die Eisbären aus Oberstdorf. Doch am Ende siegt die individuelle Überlegenheit des ESV Türkheim gegen aufopferungsvoll kämpfende Oberstdorfer und beschert den Celtics die nächsten drei Zähler auf dem Punktekonto. Türkheim ging mit dem exakt gleichen Kader wie am Freitag in die Partie. Lediglich im Tor gab es einen Wechsel. Zwischen den Pfosten stand am Sonntagnachmittag Patrick Zibrowius. Oberstdorf reiste nur mit 12 Feldspielern an. Von Spielbeginn an sah man, was sich die Gäste für die Partie vorgenommen hatten. Den Gegner kommen lassen, kompakt im Mitteldrittel stehen und versuchen, mit Kontern gefährlich zu werden. Dazu legten die Eisbären ein körperbetontes Spiel an den Tag. Anfangs taten sich die Celtics schwer, echte Chancen zu erarbeiten. Oft war ein Oberstdorfer Schläger dazwischen oder der letzte Pass kam nicht an. Mit der Zeit kam der ESVT dann aber besser ins Spiel und belohnte sich in der 12. Minute mit dem Führungstreffer. In Überzahl bekam Marius Dörner die Scheibe nach Zuspiel von Darius Sirch und Max Schorer im Slot auf den Schläger. Johannes Henkel im Oberstdorf Tor war beim Abschluss von Dörner machtlos. In der Folge verpassten es die Celtics noch im ersten Drittel den Spielstand nach oben zu schrauben, die Chancen dafür waren jetzt da. Die Eisbären wurden lediglich in Überzahl gefährlich. In der Drittelpause nahmen sich die Celtics vor, direkt nachzulegen und auf 2:0 zu erhöhen. Dies gelang prompt nach 30 Sekunden. Marco Fichtl bugsierte die Scheibe nach Zuspiel von Florian Döring über die Linie. Anschließend bot sich für die 135 Zuschauer im Sieben-Schwaben dasselbe Bild, wie zum Ende des ersten Spielabschnitts. Türkheim die spielbestimmende Mannschaft mit guten Möglichkeiten aber ohne die letzte Effizienz vor dem Tor. Oberstdorf wurde vor allem in Überzahl gefährlich und das sollte sich für die Gäste auszahlen. In der 33. Minute gelang Kris Hindelang von den Eisbären im 5 gegen 4 Powerplay der Anschlusstreffer. Türkheim traf in der Folge zweimal nur das Torgestänge und so ging es beim Spielstand von 2:1 zum zweiten Mal in die Kabinen. Das dritte Drittel war zu Beginn geprägt von einigen Strafzeiten auf Oberstdorfer Seite. Die Überzahl nutzte Türkheim dann konsequent aus. Erst traf Maxi Sams nach Zuspiel von Darius Sirch aus halbrechter Position zum 3:1. Nur zwei Minuten später avancierte Sams als Vorlegengeber. Eine schöne Kombination zwischen ihm und Maxi Döring endete bei Jakob Bottner der sehenswert zum 4:1 traf. Vielmehr passierte nicht mehr. Von Oberstdorf kamen lediglich noch ein paar Entlastungsangriffe, die alle im Sande verliefen. Auch Türkheim gelang vorne kein weiterer Treffer und so blieb es am Ende beim verdienten 4:1 Heimsieg für den ESVT. Nächstes Wochenende haben die Celtics spielfrei. Am 23. November geht´s mit einem Heimspiel gegen den EC Senden weiter. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion.
Eisbären HeilbronnHeimniederlage für die Eisbären Heilbronn (BWL) Die Eisbären Heilbronn mussten sich am Freitagabend in einem intensiven Regionalliga-Duell den Gästen aus Reutlingen mit 1:3 geschlagen geben. Trotz der Niederlage lieferten beide Teams den Zuschauern ein spannendes und temporeiches Eishockeyspiel. Von Beginn an zeigten die Black Eagles, warum sie derzeit die Tabellenspitze innehaben: Mit schnellem, präzisem Spiel und cleveren Aktionen setzten sie die Heilbronner früh unter Druck. Häufig attackierten gleich zwei Spieler den Puckführenden, sodass die Eisbären ihr gewohntes Spiel kaum entfalten konnten. Auch die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte, und der Reutlinger Torhüter entschärfte die wenigen klaren Chancen. So entwickelte sich zwar ein insgesamt ausgeglichenes erstes Drittel, doch die Black Eagles waren meist einen Schritt schneller und präsenter. Ein Stellungsfehler in der Heilbronner Defensive führte schließlich 18 Sekunden vor Drittelende zum 0:1 für die Gäste. Auch im zweiten Drittel fanden die Eisbären nur schwer in ihren Rhythmus. Reutlingen nutzte die sich bietenden Räume konsequent und erhöhte in der 32. Minute auf 0:2. Erst ein sehenswerter Konter nach einem präzisen Pass von Stefano Rupp, den Nico Horter (38.) eiskalt zum 1:2 verwandelte, weckte das Team wieder auf und brachte die Fans in der Halle zurück ins Spiel. In diesen letzten zwei Minuten vor der Drittelpause blitzte das Potenzial der Eisbären auf. Sie schnürten die Reutlinger ins eigene Drittel ein, konnten daraus jedoch kein weiteres Kapital schlagen. Mit dem Schwung der Schlussminuten des zweiten Drittels starteten die Heilbronner ins letzte Drittel und machten den Zuschauern zunächst Hoffnung auf eine Aufholjagd. Doch das Feuer entpuppte sich als kurzes Strohfeuer, das nach wenigen Minuten verpuffte, und das Momentum ging wieder verloren. Ein Fehler ermöglichte den Eagles in der 53. Minute die Vorentscheidung. Gegen Ende fehlten Kraft und Durchschlagskraft, um das Spiel noch einmal zu drehen. Am Ende steht eine verdiente Niederlage. Mit mehr Konsequenz, Präsenz und weniger individuellen Fehlern werden die Eisbären in den kommenden Spielen sicher wieder punkten.
Pforzheim BisonsVerdienter Heimerfolg gegen Mannheim (BWL) Die Pforzheim Bisons bleiben auch im dritten Heimspiel der Saison ungeschlagen und besiegten am Freitagabend die Mad Dogs Mannheim mit 4:3 (3:1/1:1/0:1). Beide Teams kamen gut aus der Kabine, so dass sich beide Goalies bereits auszeichnen konnten. Die Gäste aus der Quadratestadt schossen sich als erstes Team auf die Anzeigetafel, denn Oliver Zbaranski konnte den gut aufgelegten Bisongoalie Roni Hovi zur 1:0-Führung überwinden (7.). Die Bisons hatten im Anschluss einige Chancen zum Ausgleich, doch erst Michal Rambousek war mit seinem Schuss erfolgreich und traf zum vielumjubelten Ausgleich (15.). Knapp 80 Sekunden später gingen die Bisons dann durch Nicolas Nölting mit 2:1 in Führung. Zwei Minuten vor dem Ende baute Frans Landström mit seinem Treffer zum 3:1 die Führung aus. Im zweiten Drittel bekamen auch die Unparteiischen etwas Arbeit und schickten zunächst Oliver Cabala von den Bisons in die Kühlbox. Das Überzahlspiel nutzten die Mad Dogs gut, doch am finnischen Goalie im Gehäuse der Bisons bissen sie sich die Zähne aus. Auch das zweite Powerplay blieb ungenutzt, doch kaum waren die Bisons wieder vollzählig, konnten sie auch schon jubeln, denn Kenneth Taraszewski konnte ein Zuspiel von Christian Pister zum 4:1 nutzen (32.). Knapp drei Minuten später konterten die Mad Dogs durch Rico Grossmann und verkürzten auf 2:4. Im Schlussabschnitt verteidigten die Bisons bravourös und erst ein Überzahlspiel konnten die Gäste nutzen und kamen durch Felix Fleischer zum 3:4 (56.). Als dann in der Schlussminute Matej Jurco auf die Strafbank musste, witterte Mannheim ihre Chance zum Ausgleich. Sie nahmen für einen zusätzlichen Feldspieler ihren Goalie vom Eis, jedoch scheiterten sie an Roni Hovi und so konnten die Bisons einen verdienten Sieg feiern, der vom Publikum gefeiert wurde. Am kommenden Freitag, 14.11.2025 folgt schon das nächste Heimspiel für die Bisons, dann empfangen sie um 20:00 Uhr die Hornets des EHC Zweibrücken.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Tornados zeigen in Chemnitz ihre Stärke – Niederlage nach Penalty (RLO) Nach dem ersten Punktgewinn der Saison zu Hause gegen Lauterbach wollten am 08.11.2025 die Tornados auch in Chemnitz nachlegen. Direkt zu Beginn legte die Mannschaft von Trainer Jens Schwabe einen Traumstart hin. Bereits nach wenigen Sekunden traf Martin Barak auf Zuspiel von Phil Miethling zum 0:1 (1. Min). Auch in der Folge stürmten die Nieskyer nach vorn und Chemnitz wusste gar nicht so recht wie ihnen geschah. Phil Miethling (PP, 6. Min) und Philip Riedel (8. Min) schraubten das Ergebnis auf 0:3 und die ca 660 Zuschauer im Jutta-Müller-Eissportzentrum staunten nicht schlecht. Doch die Gastgeber kamen mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie. Der starke Robert Handrick im Tornado-Tor verhinderte jedoch zunächst den Anschlusstreffer. In der 16. Minute war er aber machtlos, als Kneuse das verdiente 1:3 aus Sicht der Crashers erzielen konnte. Damit ging es in die erste Pause. Dem hohen Tempo des ersten Abschnitts zollten die Tornados im Mitteldrittel leider etwas Tribut. Die Crashers spielten deutlich besser und kamen zu guten Abschlüssen. Niesky war wieder den Tick zu weit weg vom Gegner. Rudert (24. Min) und Böttcher (37. Min) konnten die Chemnitzer zurück ins Spiel und zum verdienten Ausgleich bringen. Die Gäste waren hier nicht konsequent genug in der Verteidigung. Mit dem 3:3 ging es mit einem schmeichelhaften Unentschieden in die zweite Drittelpause. Aufgeben war noch nie eine Tugend der Tornados. Das Trainerteam Schwabe und Bartlick schwörte das Team nochmal ein. Diese steckten den Kopf nicht in den Sand, sondern spielten deutlich verbessert und hatten mindestens einen Punkt vor Augen. Ein super herausgespielter Powerplay-Treffer durch Tom Domula (43. Min) sorgte für die umjubelte erneute Führung der Tornados. Leider hielt die Freude nur kurz an, denn in derselben Spielminute fälschte Töpker einen Schuss unhaltbar ab zum 4:4. Bis zur Sirene konnten beide Mannschaften den Siegtreffer erzielen, doch beide Torhüter zeigten eine super Leistung. Also ging es tatsächlich in die Overtime. Dort konnten die Tornados eine Überzahl-Situation nicht nutzen und sich in der Folge bei Goalie Robert Handrick bedanken, der sie ins Penaltyschießen rettete. Dort hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite und ein Youngster namens Hamori wurde zum Matchwinner. Mit einem Endstand von 5:4 n.P. und einem Tabellenpunkt fuhren die Tornados dennoch zufrieden nach Haus. Robert Bartlick meinte nach der Partie: „Die Jungs haben super gekämpft und zurzeit macht das Coachen wieder richtig Spaß.“ Das zeigt, dass die Tornados immer besser werden und die großen wieder ärgern können. Man darf gespannt sein, ob man sich in Zukunft noch weiter verbessern und dann auch den ersten Dreier einfahren kann.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe gewinnen Topspiel gegen FASS Berlin (RLO) Die Schönheider Wölfe bleiben auch nach dem Topspiel gegen FASS Berlin das Maß aller Dinge in der Regionalliga Ost. Vor 628 lautstarken Zuschauern im Wolfsbau feierte das Team von Trainer Sven Schröder am Samstagabend einen verdienten 5:1 (2:1, 2:0, 1:0)-Heimerfolg und damit den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel. Besonders erfreulich: Fünf verschiedene Torschützen und drei Treffer im Powerplay unterstrichen einmal mehr die mannschaftliche Geschlossenheit der Erzgebirger. Die Wölfe legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Von Beginn an drückte Schönheide aufs Tempo und setzte die Gäste aus der Hauptstadt mächtig unter Druck. Bereits nach knapp fünf Minuten brachte Kenneth Hirsch die Hausherren mit 1:0 in Führung. FASS fand anfänglich offensiv kaum statt – die Schussstatistik nach fünf Minuten sprach mit 10:0 für die Hausherren eine klare Sprache. In Überzahl kamen die Berliner dann zum bis dahin etwas schmeichelhaften Ausgleich durch Gregor Kubail (8.). Doch die Wölfe ließen sich davon nicht beirren. Ebenfalls in Überzahl stellte Yannek Seidel (18.) kurz vor Drittelende den verdienten 2:1-Pausenstand her. Nach der Pause kamen die Gäste zunächst etwas besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige gute Chancen. Doch Wölfe-Goalie Kevin Kopp war an diesem Abend in Topform und vereitelte mehrfach einen möglichen Ausgleichstreffer. Als FASS gerade am Drücker war, schlugen die Wölfe eiskalt zu. Zunächst erhöhte David Novotny (37.) in Überzahl mit einem präzisen Schuss zum 3:1, ehe Jan Meixner keine zwei Minuten später das 4:1 nachlegte. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es in die zweite Pause. Im Schlussdrittel verlor die Partie etwas an Struktur. FASS zunächst druckvoll, vermochte es allerdings nicht, die Wölfe-Defensive zu überwinden. Schönheide verwaltete seinerseits die Führung clever und setzte noch einen drauf. Erneut in Überzahl traf Tomas Rubes (46.) zum 5:1-Endstand. Damit war die Messe endgültig gelesen. Auch wenn beide Trainer das Spielniveau nicht als echtes „Topspiel“ bewerteten, überzeugten die Wölfe mit einer konzentrierten und effektiven Vorstellung. Das Powerplay funktionierte mit drei Treffern bei numerischer Überlegenheit nahezu perfekt und mit fünf verschiedenen Torschützen zeigte sich auch die Ausgeglichenheit des Teams. Mit nun 18 Punkten aus sechs Spielen und weiterhin weißer Weste untermauern die Schönheider Wölfe damit ihre Spitzenposition in der Regionalliga Ost. Die Stimmen zum Spiel gab es wieder wie gewohnt auf der anschließenden Pressekonferenz. Zu sehen auf unserem YouTube-Kanal unter: https://www.youtube.com/watch?v=FHFWVo6CO_A&t=70s Das Topspiel und die Pressekonferenz wurden freundlichst präsentiert von der Erzgebirgssparkasse und dem S-Versicherungsservice Erzgebirge. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung. Viel Zeit zum Feiern bleibt den Schönheider Wölfen allerdings nicht. Bereits morgen früh, Sonntag, den 09.11.25 geht es für die Erzgebirger in die sächsische Landeshauptstadt, wo das Team von Coach Sven Schröder ab 14:00 Uhr in der JoyNext-Arena auf das Regionalliga-Team des ESC Dresden trifft.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe feiern 9:0-Auswärtssieg in Dresden (RLO) Die Schönheider Wölfe bleiben in der Regionalliga Ost das Maß der Dinge. Nach dem 5:1-Heimerfolg am Samstag gegen FASS Berlin setzte sich die Mannschaft von Trainer Sven Schröder am Sonntagnachmittag beim Regio-Team des ESC Dresden souverän mit 9:0 (4:0, 3:0, 2:0) durch und bleibt damit weiterhin verlustpunktfreier Tabellenführer. Die Partie in der JoyNext-Arena begann aus Sicht der Gäste optimal. Bereits nach zehn Sekunden erzielte Kevin Piehler das 1:0 – ein Treffer, der sich im Nachhinein bereits als Game-Winning-Goal herausstellen sollte. Die Wölfe übernahmen von Beginn an die Kontrolle, dominierten das Spielgeschehen und bauten ihre Führung im ersten Drittel durch Florian Richter (13.), Ricco Warkus (15., in Unterzahl) und Florian Heinz (16.) auf 4:0 aus. Auch im zweiten Drittel blieben die Gäste das tonangebende Team. Jan Meixner (28.), Kenneth Hirsch (29.) und erneut Florian Heinz (37.) sorgten für eine komfortable 7:0-Führung zur zweiten Pause. Im Schlussdrittel legten die Wölfe noch zweimal nach. Tomas Rubes (46.) traf in Unterzahl zum 8:0, ehe Florian Heinz (50.) mit seinem dritten Treffer den 9:0-Endstand herstellte. Die Defensive um die beiden Wölfe-Goalies Kevin Kopp und Patrick Wandeler, welche sich jeweils für 30 Minuten den Kasten teilten, agierte erneut konzentriert und ließ keinen Gegentreffer zu. Knapp 100 mitgereiste Wölfe-Fans begleiteten die Schönheider Mannschaft nach Dresden und verwandelten die JoyNext-Arena mit lautstarker Unterstützung nahezu in ein Heimstadion. Nach zwei intensiven Doppelspieltagen steht am kommenden Wochenende nur ein Einzelspiel auf dem Programm. Am Samstag, den 15. November 2025, empfangen die Schönheider Wölfe um 17:00 Uhr im Wolfsbau erneut die Eisbären Juniors Berlin. Tickets für die Partie sind bereits online unter https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe erhältlich.
OSC gewinnt sicher gegen den ASC (LLB) Eine gute Chancenverwertung im 1. Drittel sicherte dem OSC Berlin gegen den ASC Spandau einen am Ende sicheren 10:3-Erfolg (6:0/2:2/2:1). Der OSC Berlin hat aus zwei Spielen drei Punkte geholt, der ASC hat sein Auftaktspiel verloren. Dennoch war ein offenes Spiel zu erwarten, in dem beide Teams ein Erfolg zuzutrauen war. Mit drei Reihen trat der OSC an, Spandau konnte 12 Feldspieler aufbieten. Im Tor begannen Marlon Melian beim OSC und Neuzugang Leonidas Ziethlow. Viel tat sich in den ersten Minuten nicht, dafür wurde die erste Chance genutzt. Tilman Schönfeld konnte nach vier Minuten mit einem Nachschuss das 1:0 erzielen. Drei Minuten später nutzte der OSC einen Konter, wieder per Nachschuss erhöhte Kevin Fleck auf 2:0. Der OSC nutzte seine Chancen weiter aus, nach 12 Minuten stand Tilmann Schönfeld frei vor dem Tor und 22 Sekunden später kam der Neuzugang des OSC zu seinem dritten Treffer und es stand 4:0. Den schönsten Treffer des Spiels erzielte Tilman Schönfeld, 60 Sekunden vor der Pause zauberte er den Puck ins Tor und so kam der Torschütze zu einem lupenreinen Hattrick. Sieben Sekunden vor der Sirene kam Kevin Fleck zu seinem zweiten Treffer und so stand es zur Pause 6:0. Tilman Schönfeld hatte noch nicht genug, acht Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte er auf 7:0. Der OSC hatte weitere Chancen, dem ASC gelang nicht sehr viel. Nach genau 30 Minuten wechselte der OSC den Torhüter, für Marlon Melian, der die wenigen Chancen des ASC gut abwehren konnte, kam Patrick Einsiedler. Und zeitgleich war die Partie für Norman Schumann beendet, er kassierte nach einer kleinen Strafe und einer 10er noch eine weitere 10er und damit eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Spandau nutzte das Powerplay und kam durch Tim Bartsch nach 32 Minuten das 7:1. Das Spiel wurde immer zerfahrender und 118 Sekunden vor der Pause konnte Tim Bartsch wieder in Überzahl den zweiten Treffer des ASC erzielten. Auch im letzten Abschnitt erzielte Tilman Schönfeld den ersten Treffer, nach fünf Minuten erzielte er seinen fünften Treffer. Den 10. Treffer erzielte der OSC nach 53 Minuten, Sven Hannemann sorgte für Jubel bei seinen Mitspielern. Für den Schlusspunkt sorgte der ASC, Tim Bartsch erzielte 27 Sekunden vor dem Ende seinen 3. Powerplaytreffer. Es war ab dem 2. Drittel ein sehr unruhiges Spiel mit leider unnötigen vielen Strafen. Der Sieg des OSC war dennoch verdient und sie nutzten ihre Chancen vor allem im 1. Drittel sehr gut aus. Der ASC muss sich noch steigern, es fehlten aber auch einige Spieler. Schiedsrichter: A. Betnerowicz, D. Schneider Strafen: OSC 18+ 10 + Spieldauerdisziplinarstrafe N. Schumann (2/42/4), ASC 14 (0/10/4) Tore: 1:0 (03:31) T. Schönfeld; 2:0 (06:32) K. Fleck (F. Hamade); 3:0 (11:09) T. Schönfeld (K. Fleck, F. Hamade); 4:0 (11:31) T. Schönfeld (K. Fleck); 5:0 (19:00) T. Schönfeld; 6:0 (19:53) K. Fleck (M. Breitkopf, F. Hamade); 7:0 (20:08) T. Schönfeld; 7:1 (31:10) T. Bartsch (M. Hafemeister) PP1; 8:1 (35:24) M. Schmidt (V. Fleck); 8:2 (38:02) T. Bartsch (M. Blaschzik) PP1; 9:2 (44:06) T. Schönfeld (F. Hamade, K. Fleck); 10:2 (52:20) S. Hannemann (D. Gottschalk); 10:3 (59:27) T. Bartsch (M. Blaschzik) PP1
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