IHP NachrichtenMittwoch 12.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag und Mittwoch mit insgesamt acht Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Kölner HaieHaie verleihen Verteidiger Luca Münzenberger bis Sommer an Kassel Huskies (DEL) Haie-Verteidiger Luca Münzenberger wird bis zum Sommer 2026 für die Kassel Huskies in der DEL2 auflaufen. Beide Clubs einigten sich auf eine entsprechende Vereinbarung, die ab sofort gilt und dem jungen Abwehrspieler Spielpraxis auf hohem Niveau ermöglichen soll. Matthias Baldys, Sportdirektor der Kölner Haie: „Mit dem Wechsel zu den Kassel Huskies hat Luca die Möglichkeit, wertvolle Spielpraxis zu sammeln und sich auf einem sehr guten Niveau weiterzuentwickeln. Da er bei uns einen langfristigen Vertrag hat, werden wir seinen Weg weiterhin sehr intensiv verfolgen und freuen uns, wenn er ab Sommer zu uns zurückkehrt.“
Starbulls RosenheimSolar Energie Plus wird Premium Partner der Starbulls Rosenheim (DEL2) Die Starbulls Rosenheim dürfen mit der Solar Energie Plus GmbH einen weiteren starken Partner in ihrer Sponsorenfamilie begrüßen. Das innovative Unternehmen mit Sitz in Kolbermoor ist ab sofort Premium Partner des Rosenheimer Eishockey-Traditionsvereins. Die Solar Energie Plus GmbH steht für zukunftsorientierte Energielösungen und ist spezialisiert auf die Planung, Installation und Betreuung von Photovoltaikanlagen, Stromspeichern und modernen Energiesystemen. Mit ihrem Anspruch, Nachhaltigkeit und Effizienz in Einklang zu bringen, zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern in der Region. Durch die Erhöhung von der Business-Partnerschaft auf die Premium-Partnerschaft wollen die Starbulls Rosenheim und Solar Energie Plus ihre gemeinsamen Werte – Nachhaltigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit – sichtbar nach außen tragen. Die Kooperation soll nicht nur die Energieeffizienz im Umfeld des Vereins fördern, sondern auch Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen schaffen. Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim, zeigt sich begeistert über die neue Zusammenarbeit: „Mit Solar Energie Plus gewinnen wir einen Partner, der perfekt zu unserer Philosophie passt. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind Themen, die auch für uns als Verein immer wichtiger werden. Gemeinsam möchten wir zeigen, dass Spitzensport und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft und die Projekte, die aus dieser Partnerschaft entstehen werden.“ Die Starbulls Rosenheim heißen Solar Energie Plus herzlich willkommen in der Starbulls-Familie und freuen sich auf eine erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Pfaffenhofen EishogsJan Tlacil trifft fünfmal - ECP feiert beim 9:5 in Burgau zweiten Saisonsieg (BYL) Der EC Pfaffenhofen hat den zweiten Saisonsieg eingefahren. Im Kellerduell beim bisher noch punktlosen Schlusslicht ESV Burgau siegten die Pfaffenhofener am Sonntagabend mit 9:5 (1:0; 4:4, 4:1). Als fünffacher Torschütze konnte sich dabei Torjäger Jan Tlacil auszeichnen. ECP-Coach Markus Muhr blickte der Partie in Burgau nach der eigenen Heimniederlage gegen Ulm und dem gleichzeitigen desaströsen Auftritt von Burgau in Dingolfing mit einem durchaus mulmigen Gefühl entgegen. „Da können wir eigentlich nur verlieren. Bei uns läuft es auch nicht, trotzdem erwartet jetzt jeder einen Sieg von uns. Aber Burgau wird vor eigenem Publikum alles geben, um den ersten Erfolg feiern zu können.,“ mutmaßte er schon am Freitag. Und mit über 800 Zuschauern in der nahezu vollbesetzten Halle im Rücken wollten die Gastgeber ihr Debakel von Dingolfing vergessen machen. Für den ECP, bei dem Christoph Eckl, Edgard Fichtenau, Michael Wolf und David Felsöci nicht mit dabei waren, hieß es, zunächst einmal die erwartete Anfangsoffensive der Eisbären zu überstehen, um nicht, wie am Freitag, erneut bereits zu Beginn in Rückstand zu geraten. Dies gelang auch und als Liam Hätinen in der 8. Minute von der blauen Linie abzog, lagen die Gäste nicht nur in Führung, sondern erarbeiteten sich danach leichte Vorteile. Allerdings ohne dabei souverän zu wirken. Immer wieder schlichen sich Unkonzentriertheiten und Fehler ein, die aber von den Hausherren, die ebenfalls nur wenig zustande brachten, nicht genutzt werden konnten. Als gleich nach dem ersten Wechsel Jan Tlacil zum 0:2 traf (22.) schien das Spiel in die vom ECP gewünschte Richtung zu laufen. Doch anstatt an Sicherheit zu gewinnen, waren die Gäste unverständlicherweise plötzlich völlig von der Rolle. Innerhalb von nur drei Minuten drehten die Hausherren unter dem frenetischen Jubel ihrer Fans mit drei Treffern die Partie. Muhr nahm sofort eine Auszeit und die schien zunächst zu fruchten. Nur zwei Minuten nach der Burgauer Führung hatte Jan Tlacil ausgeglichen (30.) und nur eine gute weitere Zeigerumdrehung die Begegnung mit einem knallharten Direktschuss im Powerplay nicht nur erneut gedreht, sondern die Euphorie bei den Hausherren wieder im Keim erstickt. Die blieben aber weiter dran und glichen durch Maximilian Arnawa, ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis, nochmals aus. Dennoch gingen die Gäste mit einem knappen Vorsprung in die zweite Pause, weil Anton Seidel einen schönen Angriff über Leon Koppitz und Marlon Wolf erfolgreich abschließen konnte und damit ein wildes Drittel mit ständigen Auf und Abs beendete. Im Schlussabschnitt beruhigte sich das Geschehen etwas. Nachdem der ECP eine Überzahlmöglichkeit gleich nach der Pause nicht nutzen konnte, sorgte Liam Hätinen in der 46. Minute wieder für eine Zwei-Tore-Führung, die der ECP nun nicht mehr aus der Hand geben sollte. Mit dem 4:7 durch Tlacil (52.) war die Begegnung praktisch entschieden. ESV-Trainer Heinrich riskierte zwar nochmals alles und nahm seinen Torhüter Roman Jourkov schon Minuten vor dem Ende vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los. Sekunden später traf Marlon Wolf nämlich zum 4:8 ins leere Tor (56.) Nico Miedl konnte noch einmal verkürzen, doch den Schlusspunkt setzte erneut Tlacil mit seinem fünften Treffer an diesem Abend (60.). Eine Niederlage musste dagegen die 1b-Mannschaft des ECP hinnehmen. Die Pfaffenhofener, die auf mehrere wichtige Spieler verzichten mussten, unterlagen am Sonntag dem EV Aich auf heimischem Eis mit 1:5 (0:0; 0:3; 1:2). Den einzigen Treffer für das Team von Carsten Gräber erzielte Nico Steger zum zwischenzeitlichen 1:4. EC Pfaffenhofen: Catelin, Kornreder, Muhr, Hätinen L.; Koppitz, Münzhuber, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Eckl A., Eckl O., Seidel, Wolf Ma., Hätinen K.; Tlacil,, Vrana, Weber, Hilser. Tore: 0:1 (8.) Hätinen l. (Hätinen K., Ullmann); 0:2 (22.) Tlacil (Eckl A., Hätinen K.); 1:2 (25.) Radvanji (Gäbelein, Wiesler); 2:2 (26.) Heinrich (Zachar, Dörrich); 3:2 (28.) Ballner (Petzold, Vehkakoski); 3:3 (30.) Tlacil (Vrana, Eckl A.); 3:4 (32.) Tlacil (Vrana, Hätinen L. 5:4); 4:4 (34.) Arnawa (Petzold, Spingler 5:4); 4:5 (37.) Seidel (Wolf Ma., Koppitz); 4:6 (46.) Hätinen L. (Ullmann, Hätinen K.); 4:7 (52.) Tlacil (Eckl A., Münzhuber); 4:8 (56.) Wolf Ma. (Neubauer, Seidel ENG); 5:8 (58.) Miedl (Zachar); 5:9 (60.) Tlacil (Leonhardt, Vrana) Strafen: ESV 8 ECP 13 Zuschauer: 820
Forst Nature BoyzDas perfekte Wochenende für Nature Boyz - Tabellenführer Wanderers Germering besiegt (BLL) Die Forster Nature Boyz sicherten sich nach den sieglosen Spielen zuvor gleich mal ein 6 Punktewochenende, denn nach dem Sieg in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern wurde am Sonntag der aktuelle Tabellenführer Wanderers Germering nach einem spannenden Match mit einem 4:3 (2:1, 1:1, 1:1)-Sieg nach Hause geschickt. Nach der klaren Niederlage in Germering vor einer Woche wollten die Nature Boyz natürlich Revanche, obwohl die Vorzeichen wiederum nicht optimal waren, denn es standen Trainer Robert Kienle nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Doch der Sieg gegen Reichersbeuern tat den Spielern richtig gut, sie knüpften nahtlos an die starke Leistung an. Der Auftakt des Spiels war für die Hausherren optimal, denn bereits nach 89 gespielten Sekunden versenkte Bastian Grundner die Scheibe im Gehäuse der Gäste zur 1:0-Führung. Germering reagierte postwendend und erlangten eine spielerische Überlegenheit. Die Angriffe waren stehts gefährlich, doch die Abwehrspieler ließen nichts anbrennen. Kam die Scheibe doch mal auf das Tor, war der sehr starke Thomas Zimmermann auf seinem Posten und parierte. Machtlos war er jedoch in der 8. Spielminute, denn die Germeringer glichen zum 1:1 aus. Die Hausherren ließen sich jedoch nicht beirren und schlugen in der 12. Spielminute zurück, denn Lukas Bucher gelang auf Zuspiel von Marco Mooslechner die erneute Führung zum 2:1 in Überzahl. Bei diesem Zwischenstand gings zum ersten Pausentee. Im Mittelabschnitt waren wiederum die Wanderers die etwas aktivere Mannschaft. Ihre Angriffsbemühungen wurden in der 25. Minute belohnt, denn sie glichen zum 2:2 aus. Forst zeigte sich weiter unbeeindruckt und erspielte sich einige klare Tormöglichkeiten. Zweimal tauchte Marco Mooslechner allein vor dem gegnerischen Torhüter auf, leider vergab er diese Chancen. Forst kämpfte weiter und belohnte sich in der 31. Spielminute. Auf Zuspiel von Marco Mooslechner und Florian Drexler brachte Matthäus Lidl seine Farben wieder in Front. Beide Teams verzeichneten noch gute Chancen, etwas Zählbares sprang auf beiden Seiten nicht heraus. Mit dieser knappen Führung von 3:2 gings in die zweite Pause. Etwas unkonzentriert seitens der Gastgeber begann das Schlußdrittel. Nach 16 Sekunden stand es 3:3, und jetzt wurde es spannend. In der 42. Spielminute drückte ein Forster die Strafbank, man konnte meinen, jetzt kippt das Spiel in die andere Richtung. Doch Tobias Estermeier hämmerte die Scheibe in Unterzahl in die Maschen zur 4:3-Führung, dies geschah in der 45. Spielminute. Germering spielte zwar wieder etwas überlegener, doch verzettelten sie sich immer öfter in Einzelaktionen. Diese Spielweise kam den Hausherren sehr entgegen, die Abwehr um Thomas Zimmermann brachte immer wieder Schläger oder Körper zwischen die Schüsse. Eine Minute vor Schluß nahm Gästetrainer Markus Ratberger seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis, doch auch diese Maßnahme brachte nichts mehr ein. Forst hat durch Kampfeswillen und Einsatzbereitschaft dieses Spiel für sich entschieden.
Im Derby platzt der Knoten – Luchse holen sich in Dachau die ersten drei Punkte der Saison (BBZL) Nach zwei bitteren Niederlagen konnte das Luchsrudel am Sonntagabend endlich feiern. Im Derby beim ESV Dachau kämpfte sich das Team von Markus Kiefl von einem frühen Rückstand zurück, hielt der Schlussoffensive der Gastgeber stand und sicherte sich mit einem 4-5 (2-1, 0-3, 2-1) Erfolg den ersten Derbysieg in Dachau seit fünfeinhalb Jahren! Luchse trotzen Blitzstart der Spechte Trotz des ergebnistechnisch mageren Saisonstarts und nur einem Training in der Herbstferienwoche gab es vor dem Spiel gute Nachrichten für das Luchsrudel. Neben Simon Klopstock (Verletzung) und Clemens von Friderici (Sperre) kehrte auch Leon Axtner für das Derby bei den Spechten in das Lineup der Landeshauptstädter zurück. Der Münchner Kapitän war deutlich früher als befürchtet von seiner Verletzung genesen, sodass Coach Markus Kiefl erstmals vier volle Reihen zu seiner Verfügung hatte. Der Münchner Trainer nutzte den vollen Kader zudem, um ein wenig an den Stellschrauben zu drehen und die bisherigen Reihen minimal umzustellen. Das Spiel begann weniger positiv für die Münchner. Die Spechte kamen mit viel Dampf aus der Kabine und gingen mit dem ersten Torschuss in Führung. In der zweiten Minute zog Verteidiger Dominik Posselt aus dem hohen Slot ab, und der Schuss konnte vom Münchner Abwehrverbund zwar schräg nach oben geblockt werden, allerdings konnten weder Hintermannschaft noch Goalie Tamino Kaut die springende Scheibe sichern. So hüpfte die Scheibe zum frühen 1-0 für die Gastgeber über die Linie. In der siebten Minute kam es noch dicker für die Münchner. Bayernligaveteran Robert Gebhardt betrat das gegnerische Drittel und zog von der blauen Linie aus einfach mal ab. Der flache Handgelenkschuss schlug humorlos im Winkel ein, und die mitgereisten Münchner Fans fürchteten schon eine Fortsetzung der aktuellen Niederlagenserie. Glücklicherweise hatten die Luchse andere Pläne. Die Landeshauptstädter steckten trotz der frühen Rückschläge nicht auf und machten allen klar, dass auch sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. In ihrem ersten Überzahlspiel des Abends erarbeiteten sie sich bereits die ein oder andere gute Gelegenheit, doch der Pfosten verhinderte das erste Powerplaytor der Saison für den MEK. In der 12. Minute war es dann endlich so weit. Stürmer Michael Glattenbacher gab eine Scheibe im gegnerischen Drittel nicht auf, setzte sich gegen mehrere Verteidiger durch und markierte aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer. Ein Tor des Willens für die Kampfsau aus dem Oberland, und ein wichtiges Zeichen für Mannschaft und Fans – wir geben uns nicht auf. MEK marschiert im Mittelabschnitt Im zweiten Abschnitt waren es die Luchse, die wie die Feuerwehr loslegten, und den kompletten Abschnitt lang den Fuß nicht mehr vom Gas nahmen. Als Maximilian Kronschnabl drei Minuten nach Wiederanpfiff auf der Strafbank Platz nehmen durfte, zeigten die Luchse erneut ein starkes Überzahlspiel, das diesmal von Erfolg gekrönt wurde. Luis Stroppe brachte die Scheibe von der blauen Linie aus einfach mal aufs Tor, Clemens von Friderici hielt vor dem Tor seinen Schläger rein, und die Scheibe landete zum Ausgleich hinter der Linie. Für Clemens war es das erste Punktspieltor im Münchner Trikot, und das hat er sich nach zwei starken Jahren im Luchsrudel wahrlich verdient. Die Luchse blieben am Drücker und hatten einige Gelegenheiten, sich die erste Führung des Abends zu erspielen. Theodor Ziegelhöffer und Sascha Günzel fuhren einen schönen Zwei-auf-Eins-Konter, allerdings scheiterte Theo knapp an ESV-Goalie Jannes Steurer. Kurz darauf fuhr Christian Steinmetz einen Alleingang, feuerte die Scheibe jedoch über die Latte. Vielleicht hat Steini noch eine kleine Adjustierung seines Visiers benötigt, und für diese sorgte dankenswerterweise der Gegner. In der 35. Minute bekam die Münchner Nummer Dreizehn in einer an und für sich komplett harmlosen Situation nach einem Pfiff noch einen Schlag ins Gesicht. Die vierte Reihe blieb auf dem Eis, und der Münchner Veteran nahm die Situation sportlich. Maximilian Deutzmann entschied das Bully für sich, der Puck kam zu Steini, und der Stürmer versenkte die Scheibe eiskalt im Winkel zur verdienten 2-3 Führung. Nun marschierte der MEK, und einen Pfeil hatten die Landeshauptstädter noch im Köcher. Die stark aufspielende dritte Münchner Reihe produzierte den dritten Streich des Drittels. Luca Neudecker fing einen Querpass der Spechte mit seiner Hand ab und legte zu Marvin Kovac ab, Marvin spielte vom rechten Bullykreis aus einen schönen Querpass auf die Kelle von Michael Glattenbacher, und der Neuluchs ließ die Scheibe per Direktschuss sehenswert im Netz zappeln. Der vierte Münchner Treffer war die perfekte Krönung eines dominanten Mittelabschnitts, und die Luchse gingen erneut mit einer Führung in die letzten zwanzig Minuten. Mit Herz und Leidenschaft Comebackversuch vereitelt Letztes Drittel, ein starker Gegner, eine knappe Führung. Diese Situation könnte der ein oder anderen noch vom letztwöchigen Spiel beim EV Aich bekannt vorkommen, und in diesem Spiel schafften es die Landeshauptstädter nicht, ihren Vorsprung über die Zeit zu bekommen. Um sicherzustellen, dass es diese Woche anders laufen würde, nahm Goalgetter Yehor Vinnytskyi die Angelegenheit selbst in die Hand. Lukas Doubrawa und der ukrainische Stürmer liefen einen Konter, Lukas bediente Yehor, und letzterer erhöhte 39 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 2-5. In den kommenden Minuten verteidigten die Luchse mit Herz und Leidenschaft, allerdings gab es nicht sonderlich viele gefährliche Situationen. Der aggressive Münchner Forecheck unterband das Dachauer Spiel schon im eigenen Drittel, sodass es bis zum letzten Seitenwechsel in der 50. Minute kaum Torchancen für die Gastgeber zu sehen gab. In den letzten zehn Minuten sollte sich dies jedoch nochmal ändern. In der 54. Minute agierten die Luchse ein wenig zu offensiv. Die Luchse griffen etwas zu tief im gegnerischen Drittel an, die Dachauer Abwehr konnte das Mitteldrittel schnell überbrücken, und Robert Gebhardt schloss den Konter im eigenen Stadion erfolgreich ab. Nur noch 3-5, und nun witterten die Spechte Morgenluft. ESV-Coach Manuel Speth verkürzte auf zwei Reihen, und die bayernligaerfahrene Prunkreihe der Vorstädter machte nun regelmäßig Alarm im Münchner Drittel. Als Tobias Treichl in der 55. Minute auf die Strafbank wanderte, wurde es erstmals richtig gefährlich, doch glücklicherweise leistete sich Michael Schmidbauer ein Foulspiel in eigener Überzahl. Kaum waren die Luchse komplett, wanderte jedoch Luis Stroppe auf die Strafbank, und diesmal schlugen die Spechte zu. Robert Gebhardt legte im Powerplay ab zu Ota Rehak, und der tschechische Verteidiger ließ den Puck mit einem mächtigen Hammer im Netz einschlagen. Mit 107 Sekunden auf der Uhr gab es nur noch ein Mantra, nämlich 100% Defense und die Zeit von der Uhr spielen. Im Vergleich zur letzten Woche ließen sich die Münchner die Butter nun nicht mehr vom Brot nehmen. Die Landeshauptstädter warfen sich in jedem Schuss, spielten im Puckbesitz so viel Zeit wie möglich von der Uhr, gewannen wichtige Bullys und konnten sich in der Schlussminute noch zwei mal auf ihren Tamino Kaut verlassen. Der Münchner Goalie entschärfte die letzten Torschüsse der Gastgeber, und als Sascha Günzel das letzte Bully im eigenen Drittel drei Sekunden vor Abpfiff für sich entscheiden konnte, war die Messe endgültig gelesen, und die Luchse machten sich mit drei Punkten im Gepäck auf den Heimweg. Perfekter Mix aus Kampf und Spiel beschert Luchsen den ersten Dreier Nach zwei Spielen, in denen lange Gesichter das Kabinenbild nach Abpfiff bestimmten, konnten die Landeshauptstädter am Sonntag endlich den ersten Sieg einfahren. In Dachau zeigten die Luchse nicht nur die spielerischen Fortschritte, die sie schon die ganze Vorbereitung über sowie im zweiten Punktspiel beim EV Aich aufs Eis brachten, sondern machten mit einer kämpferisch vorbildlichen Leistung auch unmissverständlich klar, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Bestes Beispiel hierfür war die Schlussphase, in der die Münchner mehrfach mit einem Mann weniger verteidigen mussten und die finalen 90 Sekunden bravourös von der Uhr kämpften. Der Held der Schlussmomente war Tamino Kaut, der sich sowohl von den zwei frühen Gegentoren als auch von den zwei späten Treffern der Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen ließ und den Sieg in den Schlussmomenten mit starken Saves festhalten konnte. Mit einem Erfolgserlebnis im Rücken lässt es sich befreiter aufspielen, und es bleibt nur zu hoffen, dass die Luchse diesen Schwung nun in die nächsten Wochen mitnehmen können. Ausblick Lange müssen die letzten Gegner der Landeshauptstädter nicht auf eine Gelegenheit zur Revanche warten. Am Samstag empfangen die Luchse die Spechte zum Rückspiel im Münchner Weststadion. Wir freuen uns jetzt schon auf eine stimmungsvolle Kulisse und auf eure Unterstützung! Statistik ESV Dachau Woodpeckers – Münchner EK „Die Luchse“ 4-5 (2-1, 0-3, 2-1) 09. November 2025, 19:30 Uhr Städtische Kunsteisbahn Dachau Zuschauer: 50 Aufstellungen: ESV Dachau Woodpeckers Steurer, Götz – Rimann, Posselt, Robert Gebhardt, Bachmann, Guft-Sokolov, Maraun – Kämpf, Braun, Rehak, Erber, Kronschnabl, Lenz, Rick Gebhardt, Schmidbauer, Grad, Kogler Münchner EK „Die Luchse“ Kaut, Kumerics – von Friderici, Stroppe, Jörg, Killinger (A), Höhn, Hnat, Axtner (C), Paramonov – Neudecker, Klopstock, Steinmetz, Günzel, Doubrawa, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Kovac, Deutzmann (A), Glattenbacher, Barth, Treichl Tore: 1-0 Posselt (Kogler, 1:34) 2-0 Robert Gebhardt (Bachmann, 6:10) 2-1 Glattenbacher (Kovac, 11:00) 2-2 von Friderici (Stroppe, Günzel, 23:38/PP1) 2-3 Steinmetz (Deutzmann, 34:15) 2-4 Glattenbacher (Kovac, Neudecker, 37:24) 2-5 Vinnytskyi (Doubrawa, Stroppe, 40:39) 3-5 Robert Gebhardt (Rehak, Schmidbauer, 53:45) 4-5 Rehak (Maraun, Robert Gebhardt, 58:13/PP1) Strafminuten: ESV Dachau Woodpeckers: 10 Münchner EK „Die Luchse“: 10
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Soester Bördeindianer(LLW) Was für ein Spiel! Nach einer intensiven Kirmes-Woche in Soest und nur einer Trainingseinheit stand gestern das Auswärtsspiel bei der Herner 1b an – und das hatte’s in sich! Nach einem schwachen Start lagen wir schon 2:5 hinten, aber das Team bewies echten Kampfgeist. Im zweiten Drittel kamen wir besser ins Spiel, fanden unseren Rhythmus – und im letzten Abschnitt drehten wir das Match komplett! Am Ende steht ein 8:6-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel – ein echter Arbeitssieg, wie Coach Jan Buschmann sagte. Trainerstimme – Jan Buschmann: „Leider lief das erste Drittel nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Der einzige, der sofort auf Betriebstemperatur war, war Max Schyma im Tor. Ab der 35. Minute musste ich dann auf zwei Reihen umstellen, um den Druck zu erhöhen – da kommen natürlich einige Spieler zu kurz. Das ist eigentlich komplett unnötig, wenn alle von Anfang an Gas gegeben hätten. Am Ende hätte Herne den Sieg ebenfalls verdient gehabt.“ Danke an alle mitgereisten Fans für euren Support – ihr wart der extra Push, den wir gebraucht haben! Nächstes Spiel: Am 16.11. um 18:45 Uhr empfangen wir den Tabellenfünften aus Dinslaken im Eissportzentrum Möhnesee. Kommt vorbei und unterstützt uns lautstark!
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Schönheider WölfeZweite Begegnung binnen zwei Wochen - Schönheider Wölfe empfangen Eisbären Juniors Berlin (RLO) Nach zwei intensiven Doppelspieltagen steht für unsere Schönheider Wölfe am Samstag, 15.11.25, um 17:00 Uhr im heimischen Wolfsbau nur ein Spiel am kommenden Wochenende auf dem Programm. Binnen 14 Tagen gastieren die Eisbären Juniors Berlin zum zweiten, aber auch letzten Mal in der Hauptrunde im schönen Erzgebirge. Vor zwei Wochen setzten sich die Wölfe deutlich mit 6:1 durch, doch trotz des klaren Ergebnisses zeigte sich Headcoach Sven Schröder anschließend nur bedingt zufrieden: „Wir haben phasenweise gut gespielt, aber über die kompletten 60 Minuten gesehen, war das nicht die Konzentration und Konsequenz, die ich mir von uns vorstelle.“ Genau dort wollen die Wölfe am Samstag ansetzen. Ziel ist es, von Beginn an fokussiert zu agieren, das eigene Spiel konsequent durchzuziehen und die Siegesserie fortzusetzen. „Wir wollen unsere gute Form bestätigen, aber unser Spiel auch immer weiterentwickeln.“, erklärt der Trainer. „Berlin hat trotz des Ergebnisses vom letzten Mal gezeigt, dass sie gefährlich werden können, wenn man ihnen Raum gibt. Wir müssen also wieder mit maximaler Konzentration und Energie auftreten.“ Für die Eisbären Juniors Berlin ist die Reise ins Erzgebirge mehr als nur ein Routineauswärtsspiel. Nach der deutlichen 4:9-Heimniederlage gegen Lauterbach und mit einem absolvierten Spiel mehr als die Konkurrenz beträgt der Rückstand auf Platz vier bereits sieben Punkte. Entsprechend werden die Hauptstädter alles daransetzen, um den Favoriten zu ärgern. Ein entscheidender Faktor könnte erneut der Wolfsbau sein. Die Stimmung im Schönheider Eisstadion war zuletzt sehr gut und die Unterstützung der treuen Anhänger trägt die Mannschaft spürbar nach vorn. „Unsere Fans sind einfach überragend. Egal ob auswärts oder zuhause, sie pushen uns in jeder Phase des Spiels.“, so der Wölfe-Coach. Für die Schönheider Wölfe ist die Marschroute klar. Die drei Punkte sollen im Erzgebirge bleiben. Mit konzentriertem Eishockey, hohem Tempo und mannschaftlicher Geschlossenheit soll der nächste Heimsieg eingefahren werden. Doch die Eisbären Juniors werden alles daransetzen, dem Favoriten ein Bein zu stellen – Spannung ist also garantiert. Das Heimspiel Wölfe vs. Eisbären Juniors wird freundlichst präsentiert von der JG Verpackungen GmbH in Schönheide - Verpackungen und Gastronomiebedarf günstig online bestellen! - www.jg-verpackungen.de Tickets für die Partie sind bereits jetzt online unter https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe erhältlich.
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TSV Erding„Kids on Ice“ bei den Young Gladiators – Nachwuchs auf dem Eis willkommen Die Young Gladiators Erding laden alle eissportbegeisterten Kinder am Samstag, 22. November 2025, zu einem besonderen Erlebnis in die Stadtwerke Erding Arena ein. Unter dem Motto „Kids on Ice – Probiere dich als Eishockeyspieler“ können Mädchen und Jungen selbst in die Rolle eines Eishockeyspielers schlüpfen und die Faszination des Sports hautnah erleben. Los geht es bereits am Vormittag: Von 10:15 bis 12:45 Uhr steht das U9 BEV-Turnier auf dem Programm, bei dem die Young Gladiators auf die Nachwuchsteams aus Ingolstadt, Landshut und Gebensbach treffen. Die jungen Talente zeigen, wie viel Leidenschaft und Teamgeist schon in den kleinsten Spielern steckt – ein Highlight für alle, die Eishockey aus nächster Nähe erleben wollen. Im Anschluss dürfen die Kinder selbst aktiv werden: Beim Schnuppertraining von 13:00 bis 14:15 Uhr haben sie die Möglichkeit, mit Unterstützung erfahrener Trainer und Spieler der Young Gladiators ihre ersten Versuche auf dem Eis zu machen. Schlittschuhe und Ausrüstung können vor Ort ausgeliehen werden, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. „Mit dem Kids on Ice Day wollen wir Kindern die Freude am Eishockey näherbringen und zeigen, wie viel Spaß dieser Sport macht – ganz ohne Druck, einfach mit Begeisterung“, sagen Verena Gentele und Martin Klostermann, die Jugendleiter der Young Gladiators. Eltern, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen, den Tag in der Stadtwerke Erding Arena mitzuerleben und sich über die Nachwuchsarbeit des Vereins zu informieren. Termin: Samstag, 22. November 2025 Ort: Stadtwerke Erding Arena Programm: 10:15 – 12:45 Uhr: U9 BEV-Turnier mit Ingolstadt, Landshut und Gebensbach 13:00 – 14:15 Uhr: Schnuppertraining für Kinder
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