IHP NachrichtenMontag 1.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 39 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West, Landesliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| PENNY DEL spendet insgesamt 16.000 Euro aus der Versteigerung der Finalpucks aus der Saison 2024/25 - Moorprojekt Drömling des WWF Deutschland und Förderverein des deutschen Eishockey-Nachwuchses e.V. erhalten jeweils Scheck in Höhe von 8000 Euro / Fans ersteigern Unikate als besondere Erinnerungsstücke an das Duell der Eisbären Berlin und der Kölner Haie (DEL) Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) hat am heutigen Sonntag insgesamt 16.000 Euro als Spende an das Moorprojekt Drömling des WWF Deutschland und den Förderverein des deutschen Eishockey-Nachwuchses e.V. übergeben. Unmittelbar vor Beginn der Neuauflage der Finalpaarung der vergangenen Saison zwischen den Eisbären Berlin und den Kölner Haien erhielten der WWF und der Förderverein jeweils einen Scheck in Höhe von 8000 Euro, der das Ergebnis einer ganz besonderen Aktion ist: In der Finalserie der vergangenen Saison zwischen den Eisbären und den Haien waren alle Pucks für den guten Zweck versteigert worden, mit denen ein Tor erzielt worden ist. Viele Fans beider Clubs hatten auf diese Unikate geboten, die mit einem Echtheits-Zertifikat und einem QR-Code versehen an die Höchstbietenden verschickt wurden, über den man unter anderem die Spielszene anschauen sowie viele statistische Daten zu genau diesem Puck erfahren kann. Dabei waren mehr als 14.000 Euro zusammengekommen, die PENNY DEL hatte diese Summe auf 16.000 Euro aufgestockt. So konnte Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb und Nachhaltigkeit der PENNY DEL, heute vor dem Eröffnungsbully in der mit 14.200 Zuschauern ausverkauften Uber-Arena in Berlin zwei Schecks in Höhe von jeweils 8000 Euro an Meike Rothschädl, Vorständin für Kommunikation, Marketing und Fundraising des WWF Deutschland, sowie an Uli Liebsch, Nachwuchskoordinator der PENNY DEL vom Förderverein des deutschen Eishockey-Nachwuchses e.V., übergeben. Auch in der laufenden Saison, in der die Finalserie am 24. April 2026 beginnt, wirden wieder alle Pucks, mit denen Tore erzielt werden, für einen guten Zweck versteigert. Erstmals hatte die PENNY DEL diese Aktion in der Finalserie der Saison 2023/24 zwischen den Eisbären und den Fischtown Pinguins Bremerhaven durchgeführt. Damals waren 12.000 Euro an den Förderverein gespendet worden.
Eisbären verlieren gegen Köln mit 3:4 nach Penaltyschießen (DEL) Die Eisbären Berlin müssen sich am 24. Spieltag der PENNY DEL geschlagen geben, können aber einen weiteren Punktgewinn verbuchen. Die Berliner unterlagen den Kölner Haien am 1. Adventssonntag in der ausverkauften Uber Arena knapp mit 3:4 nach Penaltyschießen. Nach einem ruhigen Beginn der Partie, war der Hauptstadtclub zunächst das bessere Team. Matej Leden (9.) brachte die Eisbären mit seinem ersten DEL-Treffer in Führung. In der Folge erspielte Köln sich jedoch ein Übergewicht und konnte durch Maximilian Kammerer (15.) ausgleichen. Patrick Russel (17.) drehte das Spiel dann noch vor der ersten Pause für die Haie. Zu Beginn des Mitteldrittels egalisierte Eric Mik (22.) für die Berliner. Die Gastgeber blieben nach diesem Ausgleich zunächst die tonangebende Mannschaft und kamen durch Yannick Veilleux (30.) zum 3:2. Aber auch die Kölner kamen im weiteren Spielverlauf zu guten Abschlussmöglichkeiten, die Jake Hildebrand aber allesamt vereitelte. Im Schlussabschnitt blieb es eine intensive und schnelle Partie. Sowohl Berlin als auch Köln kreierten Chancen. Frederik Storm (47.) gelang dann der abermalige Ausgleich der Gäste, sodass es in die Overtime ging. In der Verlängerung hatten beide Teams gute Abschlussmöglichkeiten, ein weiterer Treffer gelang jedoch nicht. Im Penaltyschießen erzielte Nate Schnarr (65./PS) dann das entscheidende Tor für die Kölner. Die Eisbären Berlin sind am Freitag, den 5. Dezember wieder im Einsatz. Dann sind die Iserlohn Roosters zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir waren in der ersten Phase des Startdrittels die bessere Mannschaft. Dann haben wir allerdings nachgegeben und Köln war in der Folge tonangebend. Wir konnten im Mittelabschnitt zurückkommen, wobei wir hier trotzdem noch besser spielen können. Wenn wir mit der Führung ins letzte Drittel gehen, müssen wir diese besser verwalten. Durch einen Forecheck-Fehler mussten wir leider den Ausgleich hinnehmen. Jake Hildebrand hat unglaublich gehalten, vor allem gegen Ende des Spiels. In der Verlängerung hatten wir gute Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Im Shootout kann es immer in beide Richtungen gehen.“ Matej Leden (Stürmer Eisbären Berlin): „Im Startdrittel sind wir nach der Führung von unserem Spielplan abgekommen. Wir konnten uns dann aber wieder fangen. Leider haben wir unsere Führung dann wieder hergegeben. Penaltyschießen ist dann auch immer etwas Glückssache. Es fühlt sich super an, mein erstes Tor in der DEL geschossen zu haben. Dieses Gefühl wäre aber noch besser, wenn wir gewonnen hätten.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Kölner Haie 3:4 n. P. (1:2, 2:0, 0:1, 0:0, 0:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Reinke; Mik, Smith; Panocha, Lancaster – Tiffels (A), Vikingstad, Veilleux (A); Kirk, Eder, Pföderl; Hördler, Byron, Bergmann; Noebels, Wiederer, Leden – Trainer: Serge Aubin Kölner Haie: Juvonen (Kaiser) – Austin, Kaski; Sennhenn, Kemiläinen; Vittasmäki, Fischer; Münzenberger – Kero, MacLeod, Russell; Storm, Schnarr, Bokk; Kammerer, Aubry, Niedenz; Uher, MacInnis, van Calster – Trainer: Kari Jalonen Tore 1:0 – 08:53 – Leden (Mik, Noebels) – EQ 1:1 – 14:19 – Kammerer (Niedenz, Austin) – 4-4 1:2 – 16:14 – Russell (Kemiläinen, Vittasmäki) – EQ 2:2 – 21:11 – Mik (Tiffels, Vikingstad) – EQ 3:2 – 29:17 – Veilleux (Tiffels, Vikingstad) – EQ 3:3 – 46:38 – Storm (Schnarr, Kemiläinen) – EQ 3:4 – 65:00 – Schnarr – PS Strafen Eisbären Berlin: 4 (2, 0, 2, 0, 0) Minuten– Kölner Haie: 6 (2, 0, 4, 0, 0) Minuten Schiedsrichter Martin Frano, Roman Gofman (Maksim Cepik, Jiri Ondracek) Zuschauer 14.200
Keine Punkte gegen München (DEL) Am ersten Advent stand für die Dresdner Eislöwen das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast war der EHC Red Bull München. Neben den bereits bekannten Ausfällen fehlte diesmal auch der angeschlagene Trevor Parkes. Dafür kehrten Simon Karlsson und Drew LeBlanc ins Line-up zurück. Die Eislöwen erwischten den besseren Start und hatten die erste große Möglichkeit, doch der Schuss von Tomas Andres prallte nur an den Außenpfosten. Kurz darauf musste Münchens Schlussmann einen Versuch von Lance Bouma abprallen lassen, ein Nachschuss blieb jedoch ungenutzt. Auf der Gegenseite parierte Jussi Olkinuora, der heute von Beginn an das Dresdner Tor hütete, eine gute Gelegenheit der Gäste.Nach einem Stockschlag von Bouma durften die Münchner erstmals in Überzahl agieren und nutzten diese prompt: Patrick Hager traf in der siebten Minute zur Führung. Wenig später wanderte Dillon Heatherington wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die Blau-Weißen setzten sich im Powerplay gut fest, konnten Antoine Bibeau im Münchner Tor jedoch nicht überwinden. Stattdessen schlug wenig später erneut Hager zu und erhöhte für den EHC. Die nächste Strafe folgte auf dem Fuß: Andres musste nach einem Bandencheck in die Kühlbox. In Unterzahl bot sich Rourke Chartier die Chance zum Anschluss, doch Bibeau war erneut zur Stelle. Wieder vollzählig drängte Dresden weiter auf den ersten Treffer, blieb aber ohne Erfolg. Stattdessen legte Gabriel Fontaine für die Bayern nach. Mit dem 3:0 für München ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel blieben die Gäste weiterhin eiskalt in der Chancenverwertung. Konrad Abeltshauser erhöhte in der 23. Minute für München. Nach einem hohen Stock von Tariq Hammond mussten die Sachsen erneut in Unterzahl ran, überstanden diese Phase jedoch. Über weite Strecken blieb es beim bestehenden Spielstand. In der 35. Minute kassierte Andres eine Strafe wegen Beinstellens. Wieder bot sich den Eislöwen in Unterzahl eine Konterchance, doch auch diesmal sprang kein Treffer heraus. Kurz vor Ablauf der Strafe musste dann Münchens Maxi Kastner wegen Hakens auf die Bank, doch Antoine Bibeau ließ sich im Münchner Tor weiterhin nicht überwinden. In der Schlussminute des Mitteldrittels wurde es noch einmal unruhig: Auf beiden Seiten gab es je eine Strafe wegen übertriebener Härte, sodass Dane Fox und Kastner pausieren mussten. Kurz darauf wanderte Münchens Rio Kaiser nach einer Behinderung in die Kühlbox. Diese Überzahl nutzten die Eislöwen schließlich: Lance Bouma traf in der 40. Minute zum ersten Dresdner Tor.Mit einem 4:1 für Red Bull ging es in die zweite Pause. Im Schlussdrittel gab es binnen weniger Sekunden zwei Strafzeiten gegen die Blau-Weißen. Zunächst musste Bouma nach einem hohen Stock vom Eis und kurz darauf Travis Turnbull wegen Stockschlags. Über eine Minute agierten die Hausherren in doppelter Unterzahl, überstanden diese ohne Gegentreffer. Nachdem bei den Gästen zu viele Spieler auf dem Eis waren, gab es eine Strafe, ein Tor fiel nicht. In Folge ließ München nicht viele Chancen zu. Kurz vor Spielende bekam Heatherington noch eine Strafe wegen Stockschlags. Im Powerplay verkürzte Fox. Am Ende sicherte sich der EHC den 4:2-Sieg. Petteri Kilpivaara, Interimscheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben die Partie gut angefangen, waren dann aber defensiv phasenweise zu unstrukturiert, das hat München eiskalt ausgenutzt. Im zweiten Drittel war es viel Kampf auf Augenhöhe und für uns wichtig, kurz vor der zweiten Pause das Tor zu erzielen. Im Schlussabschnitt haben wir uns einige Möglichkeiten erarbeitet, aber zu spät einen Weg zurück in dieses Spiel gefunden.“
Red Bull MünchenRed Bull München gewinnt erstes DEL-Auswärtsspiel in Dresden (DEL) Der EHC Red Bull München gewann am 24. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 sein erstes Pflichtspiel bei den Dresdner Eislöwen mit 4:2 (3:0|1:1|0:1). Vor 4.080 Zuschauern erzielten Patrick Hager (2), Gabriel Fontaine und Konrad Abeltshauser die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Spielverlauf Dresden begann schwungvoll, die Red Bulls ließen aber wenig zu. Kurz nach ihrer ersten guten Chance durch Maximilian Kastner jubelten die Gäste im Powerplay. Hager fälschte einen Schuss von Ryan Murphy erfolgreich zum 1:0 ab (7.). Die Red Bulls agierten kontrolliert und konzentriert – und vor dem Tor eiskalt. Die Folge waren zwei weitere Treffer vor der ersten Pause. Zunächst schnürte Hager nach sehenswerter Vorarbeit von Rio Kaiser den Doppelpack (12.), für den Youngster war es der erste DEL-Scorerpunkt. Gabriel Fontaine legte noch vor der Pause das 3:0 nach (19.). Weil auf der anderen Seite Antoine Bibeau alle Versuche der Eislöwen parierte, ging es mit einer Münchner 3:0-Führung in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel gehörte das erste Highlight den effizienten Münchnern: Abeltshauser erhöhte per Nachschuss auf 4:0 (23.). Im Anschluss drängte das Team von Oliver David auf den fünften Treffer. Eislöwen-Goalie Jussi Olkinuora stand unter Dauerbeschuss, während Bibeau auf der anderen Seite zunächst selten gefragt war. Eine Ausnahme war der Alleingang von Drew LeBlanc, den der Münchner Goalie entschärfte (28.). In der Schlussphase des Mittelabschnittes warf der Aufsteiger noch einmal alles nach vorne – mit Erfolg: Lance Bouma verkürzte drei Sekunden vor der Pause auf 1:4. Zu Beginn des letzten Drittels verpassten es beide Teams, im Powerplay nachzulegen: zuerst München in doppelter Überzahl, dann Dresden mit einem Spieler mehr. In der Folge konzentrierten sich die Red Bulls auf eine kompakte Defensive. Dresden lief an, kam aber bis in die Schlussphase kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Da war Dane Fox für den Tabellenletzten im Powerplay erfolgreich; sein Treffer zum 2:4 neun Sekunden vor Schluss war aber zu spät. Konrad Abeltshauser: „Die Tore im ersten Drittel haben uns geholfen. Mit der Führung ging es leichter von der Hand, Dresden hat es uns aber schwer gemacht. Trotzdem können wir zufrieden sein. Wir haben jetzt zehn der letzten 13 Spiele gewonnen. Wir klettern in der Tabelle, das Selbstvertrauen wächst. So macht es Spaß.“ Tore: 0:1 | 06:54 | Patrick Hager 0:2 | 11:40 | Patrick Hager 0:3 | 18:02 | Gabriel Fontaine 0:4 | 22:22 | Konrad Abeltshauser 1:4 | 39:57 | Lance Bouma 2:4 | 59:51 | Dane Fox Zuschauer: 4.080
Eispiraten Crimmitschau3:4! Eispiraten unterliegen Eisbären Regensburg / Comeback der Westsachsen kommt zu spät – Keine Punkte in der Donau-Arena (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg nicht siegreich gestalten können. Mit 3:4 unterlagen die Westsachsen den Donaustädtern – trotz eines ansprechenden Auswärtsspiels. Adam McCormick und Doppelpacker Dylan Wruck erzielten die drei Eispiraten-Treffer. Cheftrainer Jussi Tuores konnte auf das gleiche Spielermaterial zurückgreifen, wie auch schon am Freitagabend gegen Düsseldorf. Neuzugang Maxim Trépanier blieb nach seiner langen und turbulenten Anreise von über 30 Stunden in Crimmitschau und trat die Busreise nach Regensburg nicht mit an. Regensburg trifft früh im Spiel – McCormick gleicht per Onetimer aus Bereits früh im Spiel zeigten die Gastgeber, weshalb sie auf heimischem Eis nur schwer zu bespielen sind. Nach einem Puckverlust im Crimmitschauer Aufbau nutzte Regensburg die erste echte Chance: Constantin Ontl scheiterte zunächst an Reich, doch Alex Berardinelli setzte nach und brachte die Scheibe zum 1:0 über die Linie (3.). Die Eispiraten brauchten einige Minuten, um in die Partie zu finden, waren jedoch offensiv häufig zu unpräzise im Passspiel und liefen sich immer wieder in der kompakten Regensburger Defensive fest. Erst ein stark herausgespielter Angriff brachte die Pleißestädter zurück ins Spiel: Nach Dominic Walshs Vorarbeit von der Grundlinie vollendete Adam McCormick per Onetimer zum 1:1-Ausgleich (15.). Regensburg mit schnellem Doppelschlag – Preto trifft im Schlussabschnitt zum 1:4 Regensburg antwortete jedoch im zweiten Drittel mit einem Doppelschlag, der die bis dahin weitestgehend offene Partie kippen ließ. Zunächst sprang ein abgefälschter Schuss zu Kevin Slezak, der trocken zum 2:1 einnetzte (22.), ehe Donat Péter wenig später einen unübersichtlichen Moment vor Reich zum 3:1 nutzte (23.). In einer zerfahrenen Partie verlor Crimmitschau gerade im Mittelabschnitt zu oft die Ordnung. Mehrere Strafen erschwerten den Gästen den Weg zurück ins Spiel. Nachdem Corey Mackin schließlich am überragend parierenden Jonas Neffin scheiterte, führte ein 4-auf-1-Konter sogar zum 4:1 durch Pierre Preto (31.). Kurz danach kehrte Christian Schneider nach längerer Verletzungspause ins Tor zurück und hielt sein Team fortan mit weiteren starken Paraden im Spiel. Dylan Wrucks Doppelpack lässt bis zum Schluss hoffen Mit dem vierten Gegentreffer versuchten die Westsachsen, die Begegnung doch noch einmal zu drehen. Nach einem druckvollen Wechsel setzte Dylan Wruck schließlich ein erstes Ausrufezeichen und traf mit einem satten Schuss unter die Latte zum 4:2-Anschluss (41.). Das gab Crimmitschau spürbar Auftrieb. Regensburg konzentrierte sich nun zunehmend auf Konter, während die Eispiraten immer mehr ins Risiko gingen. In der Schlussphase drückte Crimmitschau vehement: Schneider verließ mehrfach das Tor, Wruck verkürzte drei Minuten vor Ende nach feinem Tic-Tac-Toe mit Mackin und Sheyvrin sogar auf 4:3 (57.). Der mögliche Ausgleich lag in der Luft – auch nach dem vermeintlichen 3:5 der Regensburger durch einen Schuss ins verwaiste Tor. Dieses wurde nach einer Abseitsstellung aber zurückgenommen. Letztlich blieb es beim 3:4 aus Sicht der Eispiraten, die am Ende ohne zählbaren Ertrag die Heimreise nach Crimmitschau antreten mussten. Bereits am Freitag, den 05.12., um 19:30 Uhr, geht es im heimischen Sahnpark gegen den EV Landshut weiter. Dann steht der Retro Day – eine Hommage an die Saison 1999/2000 – im Sahnpark an. Torfolge (1:1, 2:0, 1:2): 1:0 Alex Berardinelli (Constantin Ontl) 01:44 1:1 Adam McCormick (Dominic Walsh, Gregory Kreutzer) 12:34 2:1 Kevin Slezak (Constantin Ontl, Jakob Weber) 23:55 3:1 Donat Péter (Jeremy Bracco, Corey Trivino) 25:34 – PP1 4:1 Pierre Preto (Guillaume Naud, Bryce Kindopp) 44:00 4:2 Dylan Wruck (Adam McCormick, Corey Mackin) 46:54 – PP1 4:3 Dylan Wruck (Denis Shevyrin, Corey Mackin) 57:06 Zuschauer: 4.023
Düsseldorfer EGDie Georg Fischer AG wird neuer Team Partner der DEG! (DEL2) Ein erfreulicher „Neuzugang“ im Unterstützerkreis der Düsseldorfer EG. Die Georg Fischer AG (GF) wird erstmalig Team Partner des achtmaligen Deutschen Eishockey-Meisters. Das Schweizer Unternehmen blickt auf eine lange Tradition industrieller Innovation zurück und richtet sich konsequent neu aus, um globaler Marktführer im Bereich Flow Solutions für Gebäude, Industrie und Infrastruktur zu werden. Mit „Excellence in Flow“ bietet GF hochwertige Lösungen, die den sicheren und nachhaltigen Transport von Medien weltweit ermöglichen. GF wird ab sofort auf den Vorder- und Rückseiten der Spieler Hosen präsent sein – und das bei allen Heim- und Auswärtsspielen der DEG. Die Zusammenarbeit läuft zunächst bis zum Ende der Saison 2025/26. Christopher Merrell, Chief Marketing Officer von GF: „Die Partnerschaft mit der DEG ist eine hervorragende Gelegenheit, unseren ‚Plus-Effekt‘ dort zum Leben zu erwecken, wo ihn die Fans am stärksten spüren – im Herzen ihrer Gemeinschaft. Im gleichen Teamgeist, der den Sport auszeichnet, sind wir stolz darauf, an der Seite der Installateure und Partner zu stehen, deren Handwerkskunst mit GF- und Uponor-Lösungen dafür sorgt, dass in Arenen, Städten und im Alltag hinter den Kulissen alles reibungslos läuft.“ Jan Klug, Senior Specialist Sponsoring & Partnership DEG: „Wir freuen uns immer, wenn wir gänzlich neue Partner für die DEG begeistern können. Die DEG bedankt sich für das Vertrauen und freut sich die gemeinsame Zeit mit GF!“ Über GF: GF hat seinen Hauptsitz in der Schweiz, beschäftigt rund 15.700 Mitarbeitende und ist in 46 Ländern präsent. GF schafft einen positiven „Plus-Effekt“ – oft unsichtbar, aber dennoch unverzichtbar. Er steht für den Mehrwert, den GF der Welt bietet: den unsichtbaren Einfluss, der das tägliche Leben verbessert. Dies reicht von Heizung, Kühlung und sicherer Warm- und Kaltwasserversorgung in Gebäuden bis hin zu prozesskritischen Flow-Lösungen, die Wasser, Chemikalien und Gase sicher und effizient für Branchen wie Mikroelektronik, Rechenzentren, chemische Verarbeitung, Wasseraufbereitung und Energie transportieren.
Düsseldorfer EG3:6-Derbyniederlage vor DEL2-Rekordkulisse (DEL2) Die Düsseldorfer EG muss eine bittere 3:6-Niederlage (0:4, 3:1, 0:1) im Straßenbahnduell gegen die Krefeld Pinguine hinnehmen. Vier Gegentore – davon drei Treffer in nur drei Minuten – brachten die Gäste im ersten Drittel auf Erfolgskurs. Trotz einer starken Reaktion im Mittelabschnitt vor der (erneuten) DEL2-Rekordkulisse von 13.102 Zuschauern im ausverkauften PSD BANK DOME gelang der DEG das Comeback nicht.
Kassel HuskiesTrotz erstem Daugavins-Treffer: Huskies unterliegen Wölfen im Penaltyschießen (DEL2) Nach dem Heimsieg am Freitag, waren die Schlittenhunde am Sonntagabend beim EHC Freiburg zu Gast. Turgeon brachte die Huskies mit einem frühen Powerplaytreffer in Führung, Hempel glich im Mittelabschnitt aus und Ilestedt bescherte den Gastgebern im Schlussdrittel die Führung. Mit seinem Treffer in der 54. Minute brachte Daugavins sein Team in die Verlängerung, in welcher die Entscheidung noch ausblieb. Im Penaltyschießen sicherte Ilestedt den Freiburgern den Zusatzpunkt. Denkbar günstig verlief aus Sicht der Huskies der Start in die Partie. In einem frühen Powerplay konnte Turgeon einen Distanzschuss von Wilde entscheidend zur Führung abfälschen (2.). Kurz darauf gab es nach einer 2+2-Strafe gegen Ilestedt direkt die nächste Gelegenheit in Überzahl für die Schlittenhunde. Diese blieb aber ungenutzt, genau wie auch das erste Powerplay der Gastgeber. Die beste Chance in den verbliebenen Minuten des Drittels hatte Weidner im Konter nach Zuspiel von Braun, konnte Cerveny im Tor des EHC aber nicht überwinden (12.), wodurch es mit der knappen Huskies-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt hatten die Wölfe die besseren Chancen. In der 22. Minute parierte Shilin stark gegen Ewanyk, zwei Minuten später in Unterzahl zwang er sich praktisch selbst zu einer zweiten wichtigen Parade, nachdem ein Klärungsversuch auf der Kelle von Schwamberger landete. Einige Minuten später war dann der Huskies-Schlussmann aber machtlos: Schwamberger spielte auf den im Slot vollkommen freistehenden Hempel, welcher ins linke Eck zum 1:1 traf (29.). In den verbliebenen Minuten des Drittels hatten Hoelscher (31.) und Ilestedt (38.) jeweils die Gelegenheit ihr Team in Führung zu bringen, scheiterten aber jeweils am Torhüter des Gegners. Besser machte es Ilestedt dann im Schlussdrittel als er mit einem Schuss unter die Latte Shilin zur 2:1-Führung für die Wölfe überwinden konnte (47.). Nachdem die Schlittenhunde eine Unterzahlsituation überstanden, ließen sowohl Weidner (50.) als auch Keck (54.) einen Alleingang ungenutzt. Nach dem Powerbreak fiel der Ausgleich dann aber doch: Nach einer schnellen Kombination der Top-Reihe war es Daugavins, welcher den Puck am linken Pfosten ins Tor schieben konnte (54.). In den Schlussminuten waren die Wölfe dem Lucky Punch näher, konnten jedoch ein spätes Powerplay nicht nutzen und scheiterten in den Schlusssekunden an der Fanghand von Shilin. In der Verlängerung kontrollierten die Gastgeber die Scheibe über weite Strecken. Die beste Chance der Verlängerung hatte Linsenmaier, welcher freistehend vor Shilin aber nicht verwandeln konnte (61.). Im Penaltyschießen sicherte sich der EHC den Zusatzpunkt, für die Nordhessen traf lediglich Daugavins. Tore: 0:1 Turgeon (PP – Wilde, Daugavins – 2. Min.) 1:1 Hempel (Schwamberger – 29. Min.) 2:1 Ilestedt (47. Min.) 2:2 Daugavins (Turgeon, Detsch – 54. Min.) 3:2 Ilestedt (GWG – SO)
ESV KaufbeurenJoker mit 4:1 Auswärtssieg in Ravensburg (DEL2) Nach acht Spielen ohne Sieg reiste der ESV Kaufbeuren heute nach Oberschwaben zu den Ravensburg Towerstars. Trainer Andrew Donaldson stand dabei dasselbe Personal wie am Freitag im Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim zur Verfügung. Im Tor startete Cody Porter. Nach einem starken und geschlossenen Auftritt stand nach 60 Minuten ein 1:4-Auswärtssieg für die Joker auf der Anzeigentafel. Balsam für die viel gescholtene ESVK-Seele. Der ESV Kaufbeuren startete gut in die Partie und stand in der Defensive bis auf eine Situation zu Beginn, als Nick Latta im Slot alleingelassen wurde, relativ gut und stabil. Die Hausherren versuchten natürlich, die Joker gleich unter Druck zu setzen, welche das Spiel aber sehr einfach hielten und den Ravensburgern somit nicht viel anboten. Ein erstes Powerplay des ESVK nach einer Minute war im Ansatz relativ gut gespielt, am Ende fehlte jedoch ein richtig gefährlicher Torabschluss. In der zehnten Spielminute gingen die Joker dann mit einem Konter in Führung. Jason Bast blockte einen Schussversuch eines Ravensburger Defenders und konnte im Anschluss allein auf Ilya Sharipov zulaufen. Dabei ließ der Deutsch-Kanadier den Towerstars-Schlussmann gekonnt austeigen und netzte zum 0:1 für den ESVK ein. In der Folge wurden die Oberschwaben dann etwas stärker, und Cody Porter konnte sich dabei mit mehreren starken Paraden auszeichnen. Zum Aufschwung der Ravensburger gehörten auch zwei Powerplays in der 14. und 18. Spielminute. Beide Situationen konnten die Joker aber gut verteidigen, und somit gingen die Kaufbeurer mit einer knappen Führung zum ersten Pausentee. Im zweiten Abschnitt waren die Joker in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten die Partie auch relativ gut im Griff. Dabei ließen die Joker in der 24. Minute ein fünf gegen drei Powerplay liegen und verpassten es somit, ihre Führung auszubauen. Gerade als die Hausherren wieder besser in die Partie kamen, setzten die Joker in der 29. Minute über Jason Bast und Henri Kanninen zu einem Konter an. Jason Bast setzte den Finnen dabei gut in Szene, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss in den rechten Torwinkel zum 0:2. In der Folge schafften es die Oberschwaben jedoch, den ESVK mehr und mehr in dessen Zone festzusetzen und kamen dabei auch zu einigen guten Chancen. Cody Porter im Tor der Joker rettete dabei mehrfach für seine Mannschaft, und auch Jere Laaksonen konnte eine im Torraum liegende Scheibe gerade noch klären. Es sah so aus, als wäre der Anschlusstreffer der Towerstars nur noch eine Frage der Zeit. Apropos Frage der Zeit: Jason Bast kam in den Schlusssekunden erneut zu einem Alleingang und traf 0,2 Sekunden vor der Pausensirene zum 0:3. Der Treffer wurde auch mittels des Videobeweises nochmals überprüft und dementsprechend bestätigt. So ging es mit einem Spielstand von 0:3 zum zweiten Pausentee. Mit Beginn des Schlussabschnitts machten die Joker schnell den Deckel auf die Partie. Meinte man zumindest, als Henri Kanninen in der 41. Minute im Nachschuss das 0:4 markierte. Nur 36 Sekunden später waren dann aber auch die Hausherren auf der Anzeigentafel. Nick Latta konnte die Scheibe aus kurzer Distanz im Nachschuss an Cody Porter vorbeim im Tor unterbringen. Der nun dachte, die Oberschwaben hätten nun nochmal Lunte gerochen, sah sich ein wenig getäuscht. Der ESVK ließ sich vom Gegentreffer nicht verunsichern, sondern spielte sein Spiel weiterhin sehr konzentriert und auch konsequent. Dazu stand mit Cody Porter ein starker Rückhalt im Kasten der Kaufbeurer, der mit seiner stoischen Ruhe alles, was auf seinen Kasten kam, parieren konnte. Den Towerstars halfen auch zwei weitere Powerplays nichts, um zurück in die Partie zu kommen. Gut drei Minuten vor dem Ende agierten die Ravensburger dann mit dem sechsten Feldspieler, aber auch hier ließen sich die Allgäuer nicht beirren und verteidigten stark, sodass die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson am Ende einen verdienten 4:1-Auswärtssieg feiern konnte.
Krefeld PinguineMäkitalo-Doppelpack lässt KEV-Fans in Düsseldorf jubeln / Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 3:6 (0:4, 3:1, 0:1) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben am Sonntagnachmittag in einem elektrisierenden Derby vor über 13.000 Zuschauern einen 6:3-Auswärtssieg mit zwei Gesichtern gefeiert. In der ersten 30 Minuten dominierten die Seidenstädter die Gastgeber, dann kamen die Düsseldorfer zu drei Anschlusstreffern auf 5:3 heran. Roope Mäkitalo erlöste mit seinem zweiten Treffer des Spiels in der Schlussphase die über 4000 mitgereisten KEV-Fans. Wie erwartet herrschte im PSD Bank Dome eine elektrisierende Stimmung. Der Vorteil auf den Rängen spiegelte sich auch auf dem Eis wider. Bereits in der dritten Minute ließ Roope Mäkitalo die über 4000 mitgereisten KEV-Fans jubeln. Dem Finnen, der im ersten Derby nach nur einem Wechsel verletzungsbedingt ausfiel, fiel sichtlich ein Stein von Herzen. Der KEV machte in der Folge genau dort weiter und deklassierte die DEG in den ersten 30 Minuten nach Strich und Faden. In der 16. Minute zog Leon Niederberger die erste DEG-Strafe des Spiels und musste mit ansehen, wie die Pinguine den zweiten Treffer des Nachmittags markieren. Philip Gogulla servierte den Puck auf den Schläger von Max Newton, der Ryan Bednard keine Chance ließ. Innerhalb von zwei weiteren Minuten legten die Pinguine sogar noch mal doppelt nach. Daniel Bruch via Sololauf über die linke Seite, der den DEG-Schlussmann Richtung langem Pfosten umkurvte und wenig später Matt Santos, der einen Schuss von Davis Vandane von der blauen Linie abfälschte (jeweils 18.), erhöhten auf 3:0 respektive 4:0 – der Pausenstand. Das zweite Drittel begann so, wie das erste aufgehört hatte: Der KEV hatte das Kommando und machte ein Spiel auf ein Tor. In Minute 28 machte Santos seinen zweiten Treffer zum 0:5 und sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung. Doch die Sicherheit war trügerisch. Nur zwei Minuten später sollte die Aufholjagd der bis dahin gedemütigten Gastgeber folgen. Bis zum Ende des Drittels kamen die Pinguine immer wieder zu Entlastungsangriffen, aber Niklas Lunemann, der das Tor von Bednard nach dem fünften Treffer übernahm, hielt seinen Kasten sauber. Die DEG erwachte durch einen Doppelschlag in der 30. und 31. Minute wieder zum Leben. Ture Linden im Powerplay auf Zuspiel von Yushiroh Hirano und Lucas Tosto nach fahrlässigem Abpraller brachten die Landeshauptstädter zurück ins Spiel. In der 39. Minute gelang den Löwen sogar noch der dritte Treffer des Drittels. Dieses Mal sprang der Puck etwas glücklich zu Hirano, der schnell schaltete und auf Linden in den Slot legte. Der Amerikaner ließ sich aus bester Position nicht zwei Mal bitten und ließ Bick erneut keine Chance. Doch Trainer Thomas Popiesch fand in der zweiten Pause wohl die richtigen Worte. Die Pinguine zeigten sich im letzten Abschnitt wieder von ihrer besseren Seite und hatten die Angriffe der Hausherren besser im Griff. Gefährlich bleiben sie trotzdem: Linden prüfte Bick in der 53. Minute auf der Fanghand, kurz darauf trafen Gastgeber die Latte. Letztlich war es erneut Roope Mäkitalo, der die KEV-Anhänger und seine Mitspieler erlöste: Eine Minute nach der Doppelchance eroberten die Pinguine den Puck in der Offensivzone und machten das Spiel schnell. Santos bediente den Finnen, der kurz zielte, zum umjubelten 3:6 einnetzte (54.) und somit den Schlusspunkt im zweiten Straßenbahnderby der Saison markierte. Zahlen zum Spiel Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 3:6 (0:4, 3:1, 0:1) Tore: 0:1 (2:40) Mäkitalo (Raabe, Cerny), 0:2 (15:30)(PP) Newton (Gogulla, Müller), 0:3 (17:03) Bruch (Konze), 0:4 (17:57)(PP) Santos (Vandane, Müller), 0:5 (28:10) Santos (Newton, Müller), 1:5 (29:19)(PP) Linden (Hirano, Balinson), 2:5 (30:11) Tosto (Thiel, Niederberger), 3:5 (38:46) Linden (Hirano, Faber), 3:6 (53:58) Mäkitalo (Santos, Cerny) Schüsse: 29:35 Strafminuten: 14:18 Zuschauer: 13.102 Stimmen zum Spiel Thomas Popiesch Die Atmosphäre heute war, glaube ich, nicht nur für die DEL2, sondern auch für die DEL überwältigend. Es war beeindruckend, wie viele Krefelder hier waren. Auf beiden Seiten herrschte eine fantastische Stimmung. Wir haben diese Energie gut aufgenommen, besonders im ersten Drittel. Was uns in den letzten Wochen gefehlt hat – manchmal das Schussglück oder die Konsequenz – hat heute im ersten Drittel alles gepasst. Wir haben viele Dinge richtig gemacht. Uns war klar, dass Düsseldorf zurückkommen würde. Wir haben dann leider zu einfache Fehler gemacht, und man hat schnell gesehen, wie das Momentum einer Partie kippen kann. Aber gerade im letzten Drittel haben wir meiner Meinung nach eine sehr gute Leistung gezeigt: kompakt, konzentriert und sehr solide. Über die gesamte Spielzeit betrachtet, denke ich, haben wir die drei Punkte verdient gewonnen.
Ravensburg TowerstarsTOWERSTARS UND FANS ERLEBEN DERBEN ABEND (DEL2) Die Ravensburg Towerstars sind aus dem vergangenen Wochenende ohne Punkte gekommen. Nach der Niederlage in einem ansonsten soliden Spiel beim Topfavoriten Kassel am Freitagabend setzte es am Sonntag eine empfindliche 1:4-Heimniederlage gegen den ESV Kaufbeuren. Mit 2921 Zuschauern war die Ravensburger CHG Arena ordentlich gefüllt, und es herrschte erwartungsfrohe Derbystimmung. Aus personeller Sicht gab es allerdings einen Dämpfer: Erik Karlsson musste verletzungsbedingt kurzfristig passen, Marvin Schmid rückte anstelle des schwedischen Stürmers nach. Die Partie startete erneut nicht wie gewünscht. Anstatt das gegnerische Tor des Tabellenschlusslichts vom Anspielbully an unter Beschuss zu nehmen, segelte in der eigenen Zone ein missglückter Schuss von Florin Ketterer über das Plexiglas und es setzte zwei Strafminuten. Immerhin wurde diese Unterzahlsituation schadlos überstanden. Wieder vollzählig erarbeiteten sich die Oberschwaben dann durchaus gute Möglichkeiten. Die wohl hochkarätigste hatte Thomas Reichel in der 9. Minute. Er fand seinen Meister – wie auch die Kollegen zuvor – in ESVK-Torhüter Cody Porter. Eine Minute später folgte dann eine Szene, die das gesamte Spiel prägen sollte. Alex-Olivier Voyer wollte auf der linken Seite die Scheibe nach einer Körpertäuschung zum Tor bringen, der Puck landete allerdings in den Schlittschuhen von Jason Bast, der den anschließenden Alleingang trocken zum 0:1 über die Linie schob. Chancen für den Ausgleich gab es danach einige. So auch in der 12. Minute, als Louis Latta am linken Pfosten bedient wurde, der Puck aber nur am Außennetz landete. Nicht effektiv waren auch zwei Überzahlspiele in der 14. und 18. Spielminute. Das Powerplay war zu durchsichtig, Kaufbeuren konnte dadurch die gefährlichen Passwege gut eingrenzen. Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Spiel nur unwesentlich. Die Towerstars hatten zwar optische Vorteile, Kaufbeuren stand allerdings kompakt in der eigenen Zone. Einen jähen Unterbruch der Offensive gab es dann zwischen der 23. und 26. Minute. Denis Pfaffengut saß wegen Haltens auf der Strafbank, wenig später gesellte sich Nikita Kessler hinzu, weil die Towerstars nach einem fliegenden Wechsel einen Mann zu viel auf dem Eis hatten. Das zuletzt gescholtene Penaltykilling war diesmal erfolgreich: Mit viel Kampf wurde die 3:5-Unterzahl überstanden. Nicht selten schöpft ein Team aus solchen Situationen Selbstvertrauen, doch bei den Towerstars stellte sich dieser Effekt leider nicht ein. In der 29. Minute rieben sich die Oberschwaben wieder an der gegnerischen blauen Linie auf, es kam zum Puckverlust, und beim nachfolgenden Konter traf Henri Kanninen aus halblinker Position zum 0:2. Nach weiteren zähen Spielminuten hatten sich die Zuschauer – und leider auch die Towerstars-Akteure – bereits auf die zweite Drittelpause eingestellt. Nur noch wenige Sekunden waren zu spielen, als Henri Kanninen den Puck an der Ravensburger Bank eroberte, sofort auf Jason Bast weiterleitete und dieser mit der Schlusssirene auf 0:3 erhöhte. Sämtliche Hoffnungen auf die Wende im Schlussabschnitt zerstreute erneut Henri Kanninen nach nur 27 Sekunden mit dem ernüchternden 0:4 – wieder war die Entstehung des Gegentreffers zu einfach gestrickt. Zwar verkürzte Nick Latta 36 Sekunden später postwendend auf 1:4, doch mehr wollte den Oberschwaben an diesem Abend nicht gelingen – auch nicht, als Coach Bo Subr schon drei Minuten vor dem Ende für einen sechsten Feldspieler zog. „Das war ein enttäuschendes Spiel. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben uns aber viel zu viele individuelle Fehler geleistet und wurden von Kaufbeuren eiskalt bestraft. Offensiv hatten wir zwar einige gute Phasen und auch gute Szenen im Powerplay. Aber wir können die Möglichkeiten nicht in Treffer ummünzen, das ist ein Riesenproblem, schon die ganze Saison über“, resümierte Towerstars-Trainer Bo Subr.
Starbulls RosenheimVier Rosenheimer Powerplaytore beim 4:2-Sieg gegen die Lausitzer Füchse (DEL2) Am 20. Spieltag der DEL2 behielten die Starbulls Rosenheim gegen die Lausitzer Füchse mit 4:2 die Oberhand. Alle vier Rosenheimer Treffer fielen im Powerplay, drei davon Ende des zweiten Drittels, als die fast über die gesamte Spielzeit deutlich überlegenen Starbulls innerhalb von 2:04 Minuten aus einem 1:1 ein 4:1 machten. Shane Hanna, Teemu Pulkkinen, Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage waren die Rosenheimer Torschützen vor 4.078 Zuschauerinnen und Zuschauern, die der Partie am ersten Adventssonntag im ROFA-Stadion beiwohnten. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nahm nach dem 8:2-Auswärtssieg am Freitag in Kaufbeuren nur eine einzige Veränderung im Line-up vor: Kapitän C.J Stretch kehrte ins Team zurück und übernahm die Mittelstürmerposition zwischen Teemu Pulkkinen und Scott Feser von Charlie Sarault, der aus der Mannschaft rotierte. Feser nach einem Unterzahl-Konter (6.), Pulkkinen – am Rande der Legalität einschussbereit gestört (9.) – und Stretch aus nächster Nähe gleich zweimal binnen Sekunden (13.) waren es auch, die den Rosenheimer Führungstreffer im ersten Spielabschnitt auf dem Schläger hatten. Außerdem scheiterte Jordan Taupert von der Seite in den Slot fahrend am jungen Gästekeeper Lennart Neiße, der den Vorzug vor Stammkeeper Anthony Morrone erhielt und im Füchse-Tor eine herausragende Leistung zeigte. Die Gäste aus Weißwasser, die auf einige Spieler verzichten und mit nur neun nominellen Stürmern auskommen mussten, konnten nur selten Gefahr für das von Oskar Autio sicher gehütete Rosenheimer Tor entfachen. Mit zwei frühen Überzahlminuten konnten die Füchse gegen defensiv stabile Hausherren nichts anfangen. In den ersten Momenten des zweiten Spielabschnitts vergab Lennart Nieleck nach einem Rosenheimer Abwehrfehler die große Chance zur Gästeführung, zielte jedoch freistehend aus kurzer Distanz vorbei. Dann aber schlugen die Starbulls bei ihrem ersten Powerplay der Partie zu. Shane Hanna nahm nach Ablage von Pulkkinen an der blauen Linie Maß und traf per Schlagschuss hoch über den Innenpfosten zum 1:0 (25.). Mehrfach lag das 2:0 der nun drückend überlegenen Hausherren in der Luft, doch Scott Feser, Ville Järvläinen und Lukas Laub scheiterten am Gästetorwart. Plötzlich lag die Scheibe wie aus dem Nichts im Rosenheimer Tor. Nach gewonnenem Anspiel schoss Verteidiger Moritz Kretschmar zentral von der blauen Linie und traf ebenfalls hoch via Innenpfosten über die Fanghand von Oskar Autio zum 1:1 – Feser stand in der Schussbahn und hatte wohl auch noch minimal abgefälscht (29.). Mit der Rosenheimer Überlegenheit war es für einige Minuten vorbei und die Gäste schnupperten in Überzahl, 37 Sekunden sogar mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, am Führungstreffer. Nach einem Abpraller verhinderte Autio mit einem tollen Reflex gegen Alexis D’Aoust das 1:2. Doch dann wendete sich das Blatt. Denn auch die Starbulls kamen in den Genuss eines Drei-gegen-fünf-Powerplays – und schlugen nach nur fünf Sekunden zu: Teemu Pulkinnen nahm ein Zuspiel von Shane Hanna direkt und Nieleck lenkte den Puck mit der Kufe so ab, dass er unhaltbar im linken Giebel einschlug (36.). Es war bereits Pulkkinens vierter Treffer im vierten Spiel, jedoch der erste im ROFA-Stadion. Mit weiterhin einem Spieler mehr auf dem Eis legten die Grün-Weißen nur 20 Sekunden später nach. Scott Feser wuchtete einen Querpass von Pulkkinen direkt und unhaltbar ins rechte obere Eck – 3:1 (36.). Bei einem weiteren Überzahlspiel hielt Lewis Zerter-Gossage seine Schlägerschaufel in das perfekte Zuspiel von Ville Järveläinen und drückte das Spielgerät ins kurze Eck zum 4:1 (38.). Für die drei Powerplaytreffer benötigen die Hausherren nur 2:04 Minuten. Im Schlussdrittel kamen beide Mannschaften noch zu einer Reihe von Abschlüssen. Ein fünftes Rosenheimer Tor lag deutlich öfters in der Luft als ein zweiter Füchse-Treffer. Dieser fiel dann aber 14 Sekunden vor der Schlusssirene doch noch. Lennart Nieleck versenkte einen Rückpass von Chris Theodore zum 4:2-Endstand. Ohne diesen späten Gegentreffer hätten sich die Grün-Weißen in der DEL2-Tabelle sogar am EV Landshut vorbei auf Rang drei geschoben. Die starke Bilanz von 38 Zählern aus 20 Spielen beschert der Mannschaft von Jari Pasanen aber einen Vorsprung von bereits sechs Zählern auf Tabellenrang fünf.
Starbulls RosenheimStudents Night im ROFA-Stadion (DEL2) Starbulls Rosenheim laden alle Schüler und Studierende ein – beim Heimspiel der Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag gegen die Freiburger Wölfe findet erneut die beliebte „Students Night“ im ROFA-Stadion statt. An diesem Abend sind alle Schülerinnen und Schüler, Studierenden sowie Berufsschülerinnen und Berufsschüler herzlich eingeladen, die besondere Atmosphäre im ROFA-Stadion zu erleben. Für alle, die ihren gültigen Schüler- oder Studentenausweis vorlegen, gibt es an derAbendkasse ein exklusives Angebot: Stehplatzkarten für nur 10 Euro. Das Angebot gilt ausschließlich für den kommenden Heimspieltag, ausschließlich an der Abendkasse und nur gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises. Die Starbulls freuen sich auf ein junges, lautstarkes Publikum und einen energiegeladenen Eishockeyabend im ROFA-Stadion.
Tigers BayreuthSouveräner Auftritt der Tigers bringt 3 Punkte / onesto Tigers vs. SC Riessersee 7:1 (2:0, 4:0, 1:1) (OLS) Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek (2), Nedved (4), Schusser, Hüserich, Müllejans, Stelzmann, Leask - Bollers, Barber (2), Brown, Lüsch, Piskor, Verelst, Habeck, Hammerbauer, Zimmermann, Bauhof, Maschke (5) Riessersee: Mühlberger, Mechel (ab 36.) – Allavena, Echtler (2), Risk (7), Chyzowski, Schmid, Elwing, Pelg – Dibelka, Colley, Armstrong, Neiger, Steinhübl, Höller, Stein, Kircher, Glas-Bader (2), Benkert, Hettich, Schneider (2) Schiedsrichter: Wohlgemuth, Ruhnau – Stehl, Rügner Zuschauer: 1.094 Strafen: Bayreuth: 13 Riessersee: 13 PP: Bayreuth: 0/3 Riessersee: 0/3 Torfolge: 1:0 (1.) Bollers (Barber), 2:0 (17.) Hammerbauer (Bollers, Brown), 3:0 (23.) Stelzmann (Zimmermann, Habeck), 4:0 (32.) Bollers SH1, 5:0 (36.) Verelst (Hüserich, Lüsch), 6:0 (39.) Bollers (Brown), 6:1 (53.) Colley (Elwing, Schmid), 7:1 (54.) Habeck (Spacek) Die Tigers starteten mit „Rückkehrer“ Hüserich, der nach dem harten Check kürzlich beim Spiel gegen Höchstadt, und die dadurch notwendig gewordene Pause, wieder eingreifen konnte. Dafür musste Pietsch gesperrt passen an diesem Abend. Mit einem Blitzstart, wie man es zuletzt oft vom Gegner gewohnt war, ging es in die Partie gegen den Altmeister. Barber hatte eine Scheibe in der Angriffszone abgefangen, den in der Mitte lauernden Bollers bedient, der nach nur 24 Sekunden seine Farben jubeln ließ. Die einzige Strafe des Drittels, nach 4 Minuten gegen die Gäste ausgesprochen, brachte ein ansehnliches Überzahlspiel der Tigers mit sich, dass jedoch nicht von Erfolg gekrönt werden konnte. Wenig später war es der Bayreuther Topscorer, der Brown schön bediente, dieser jedoch bereits zu nah am Goalie war und dementsprechend die Scheibe nicht verarbeiten konnte. Nach der Hälfte des Abschnitts die erste Annäherung der Garmischer an das Bayreuther Tor, dass – auch bei folgenden Gelegenheiten – durch Meier gut verteidigt wurde. Auch auf der Gegenseite war man in Abschlusslaune – so verzog Piskor aus der Halbdistanz und Brown nagelte die Scheibe mit Gewalt an den Pfosten. Als nach 17 Minuten Bollers die Scheibe von der Grundlinie aus Richtung Tor chippte und Hammerbauer energisch nacharbeitet, stand es 2:0 für Gelb-Schwarz, was gleichzeitig auch der Pausenstand nach dem ersten Spieldrittel war. Vermeintlich besser kam der SCR aus der Drittelpause, der schnell zwei, drei Abschlüsse hatte aber ohne Erfolg. Doch diese kurze Druckphase war schnell vorbei, als zunächst Piskor nach 23 Minuten gefährlich im Slot auftauchte und Stelzmann in der gleichen Spielminute von Zimmermann einen Querpass aufnahm, noch einen Gegenspieler aussteigen ließ und platziert zum 3:0 abschloss. Als sich Piksor, Verelst und Lüsch in der gefährlichen Zone vor dem gegnerischen Tor einparkten, warfen die Garmischer alles rein, was sie hatten und verhinderten einen höheren Rückstand. Beim darauffolgenden Überzahlspiel visierten Barber und Bollers in kurzer Abfolge den Pfosten an, was das gute Powerplay ohne Folgen für die Gäste verstreichen ließ. Als Nedved nach 31 Minuten erstmals für die Tigers zwei Minuten absitzen musste, war es Bollers, der einen schnellen Konter fuhr und per Shorthander auf 4:0 stellen konnte. Minuten später nahm Hüserich einen Schuss von der blauen Linie, dem Verelst die entscheidende Richtungsänderung mitgab und damit auf 5:0 erhöhte. Der Videobeweis, der bei dieser Situation bemüht wurde, bestätigte die Rechtmäßigkeit des Treffers. Danach wechselte man im Lager der Gäste den Goalie. Mechel kam für Mühlberger. Doch auch dieser musste, nachdem er einmal stark gegen Brown geklärt hatte, noch hinter sich greifen: erneut war es Bollers, der in Torlaune war und ansatzlos aus dem Halbfeld die Scheibe in die Maschen jagte und damit den 6:0 Pausenstand herstellte. Im letzten Abschnitt, in welchem Hüserich passen musste, verwaltete man das Ergebnis zunächst und überließ in weiten Teilen den Gästen das Spiel. So war der einzige „Aufreger“ ein kurzer Fight zwischen Maschke und Risk, für welchen der Bayreuther 5 Minuten sitzen musste und der Garmischer 5 + 2. Als die Wagnerstädter dann einmal zu weit aufgerückt waren und die Gäste das Spielfeld schnell überbrückten, konnte sich Colley fast die Ecke aussuchen und markierte den einzigen Treffer für seine Farben an diesem Abend. Der „Weckruf“ bewirkte, dass man im Lager der Tigers nur mehr für die Offensive tat und dies nach 54 Minuten auch belohnt wurde. Spacek hatte von der blauen Linie abgezogen, den Abpraller verwertete Habeck, der im Liegen mit der Rückhand die Scheibe über die Linie drücken konnte. Damit holte man sich, auch in der Höhe verdient, wichtige 3 Punkte. Für die onesto Tigers geht es am kommenden Wochenende weiter. Zunächst empfängt man am Freitag um 20 Uhr die Lindau Islanders im Tigerkäfig, bevor man am Sonntag um 17:30 Uhr bei den Stuttgart Rebels antritt.
Deggendorfer SCSechs-Punkte-Wochenende perfekt: Deggendorfer SC siegt auch in Höchstadt (OLS) Der Deggendorfer SC feiert ein Sechs-Punkte-Wochenende in der Oberliga Süd. Auswärts in Höchstadt bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Alligators mit 3:6. Vor dem Duell mit den Franken kehrte Niklas Pill in den Kader zurück, während der Deggendorfer Cheftrainer weiterhin auf Philipp Wachter, Jaroslav Hafenrichter und Ondrej Pozivil verzichten musste. Der DSC nahm die Partie gegen ersatzgeschwächte Höchstadter von Beginn an in die Hand und gingen folgerichtig in der achten Minute in Führung. Petr Stloukal fand im Hintergrund Niklas Heinzinger, der frei stehend zum 0:1 traf. Im weiteren Drittelverlauf blieben die Deggendorfer weiterhin überlegen, verpassten es aber vor der ersten Pause weitere Treffer nachzulegen. Dies holte die Fratkin-Truppe im zweiten Abschnitt nach. Zunächst stellte Marco Baßler in der 25. Minute mit einem ansatzlosen Schuss auf 0:2, ehe Lars Bergbauer in der 29. Minute auf Zuspiel von Curtis Leinweber zum 0:3 traf. Ganz geschlagen geben wollten sich die Alligators allerdings noch nicht: Roman Zap verkürzte in der 34. Minute auf 1:3. Im Schlussdrittel dauerte es genau 37 Sekunden, ehe Dylan Jackson per Bauerntrick auf 1:4 stellte. Doch erneut steckten die Franken nicht auf und kamen erneut durch Zap in der 48. Minute noch einmal auf zwei Tore heran. Nach einem Foul an Luca Zitterbart, bekam der Verteidiger in der 53. Minute einen Penalty zugesprochen, den er trocken durch die Hosenträger von HEC-Keeper Nico Zimmermann verwandelte. Höchstadts Maxim Mastic brachte seine Farben nur wenige Sekunden später noch einmal auf 3:5 heran, doch spätestens als Ty Jackson 55. Minute das 3:6 erzielte, war die Partie endgültig entschieden. Durch die zeitgleiche Niederlage der Memmingen Indians in Selb springt das Fratkin-Team wieder zurück an die Tabellenspitze. Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel beim EC Peiting. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Erding GladiatorsGLADIATORS HOLEN WICHTIGE PUNKTE – STARKER AUFTRITT IN BAD TÖLZ, KLARER HEIMSIEG GEGEN PEITING (OLS) Die Erding Gladiators können trotz einer unglücklichen Auswärtsniederlage in Bad Tölz auf ein insgesamt erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Nach dem 2:3 nach Penaltyschießen gegen die Tölzer Löwen feierte die Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan am Sonntag einen souveränen 5:1-Heimsieg gegen den EC Peiting. Beim Auswärtsspiel in Bad Tölz boten die Gladiators eine geschlossene Mannschaftsleistung und begegneten den Löwen über 60 Minuten auf Augenhöhe. Nach dem frühen 0:1-Rückstand sorgte Pascal Steck für den Ausgleich, bevor Bad Tölz in Überzahl erneut vorlegte. Doch Erding blieb dran: Grady Hobbs erzielte das 2:2. Im weiteren Spielverlauf boten sich den Gladiators mehrere gute Chancen, doch es fehlte einmal mehr an der nötigen Cleverness im Abschluss. Da im Penaltyschießen nur Tölz traf, musste sich Erding mit einem Punkt zufriedengeben. Positiv hervorzuheben: Denis Miller feierte ein gutes Debüt, und Torhüter David Zabolotny zeigte erneut eine starke Leistung. Zwei Tage später folgte die passende Reaktion. Beim 5:1-Heimsieg gegen den EC Peiting war Cheyne Matheson der Mann des Abends. Der Kanadier erzielte drei Treffer (1:0, 2:0, 5:1) und war an nahezu jeder gefährlichen Szene beteiligt. Die weiteren Erdinger Tore steuerten Louis Trattner (3:1) und Markus Eberhardt (4:1) bei. Nachdem Peiting im Schlussdrittel auf 2:1 verkürzen konnte, blieb Erding im Gegensatz zu vielen vorherigen Spielen stabil und entschlossen. Die Gladiators verteidigten kompakt, agierten effizient und entschieden die Partie mit konsequent vorgetragenen Angriffen. Mit diesen drei Punkten haben die Gladiators ihre Aufwärtstendenz unterstrichen. Die Mannschaft zeigt zunehmend Struktur, spielt diszipliniert und tritt deutlich selbstbewusster auf. Weiter geht es am Freitag, 5. Dezember, 20 Uhr, wenn beim Teddy Bear Toss Game die Stuttgart Rebels in der Stadtwerke Erding Arena zu Gast sind.
Memmingen IndiansSchwarzer Sonntag: Indians unterliegen deutlich (OLS) Der ECDC Memmingen verlor das Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen mit 2:7. Am Ende mussten sich die Maustädter deutlich geschlagen geben, zu wenig hatte man couragierten Wölfen an diesem Abend entgegenzusetzen. Am kommenden Wochenende heißen die Gegner nun Höchstadt und Bad Tölz. Im ersten Drittel starteten beide Mannschaften mit guten Offensivaktionen ins Spiel. Die Selber Wölfe nutzten dabei zwei ihrer Chancen früh aus. Lukas Valasek sorgte für das 1:0 der Selber. Keine zwei Minuten netzte Philip Rubin zum 2:0 ein. Daraufhin räumte Justus Roth seinen Platz im Tor für Basti Flott-Kucis, der fortan das Indians-Gehäuse hütete. Memmingen tat sich in der Folge schwer, drängte aber weiterhin auf das Selber-Gehäuse. Eddy Homjakovs verkürzte aus 1:2 für den ECDC. Jedoch mussten die Maustädter sieben Sekunden vor Ende des Drittels eine Matchstrafe hinnehmen. Nach einem Check gegen den Kopf war das Spiel für Jayden Schubert vorzeitig beendet. Zugleich musste Connor Blake für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Wölfe schlugen kurz nach der Pause zu. Philip Rubin traf in doppelter Überzahl zum 3:1. Die Indians taten sich im Mitteldrittel gegen die Hausherren schwer und fanden keine richtigen Lösungen. Selb jedoch konnte zwei weitere Treffer nachlegen. Die Torschützen waren Max Klughardt und Chris Schutz. Mit dem Zwischenstand von 5:1 für die Wölfe ging es in die letzte Drittelpause. Im letzten Drittel ließen die Hausherren nicht mehr viel zu. Selb konnte mit zwei weiteren Treffern für die Entscheidung sorgen. Erik Nemec und Moritz Raab erhöhten auf 7:1. Den Schlusspunkt setzte Nikita Krmyskiy, der das 2:7 für Memmingen schoss. Dabei blieb es schlussendlich auch. Der ECDC scheiterte an diesem Abend an einem couragierten Auftritt der Selber Wölfe, die verdient gewannen. Durch die Niederlage und den zeitgleichen Sieg der Deggendorfer sind die Indians von der Tabellenspitze gerutscht. In der kommenden Woche geht es am Freitag mit einem Auswärtsspiel weiter. Die Indians gastieren beim Höchstadter EC. Spielbeginn am Aischgrund ist um 20:00 Uhr, auch ein Fanbus soll eingesetzt werden. Am Sonntag kommen dann die Tölzer Löwen an den Hühnerberg. Puck Drop gegen die Oberbayern ist um 18:00 Uhr. Karten für die Partie in der ALPHA COOLING-Arena sind bereits im VVK erhältlich. Selber Wölfe vs ECDC Memmingen 7:2 (2:1/3:0/2:1) Tore:1:0 (4.) Valasek (Nemec, Gauch), 2:0 (5.) Rubin (Müller, Klughardt), 2:1 (18.) Homjakovs (Lillich), 3:1 (22.) Rubin (Spitzner, Lahtinen, 5-3), 4:1 (34.) Klughardt, 5:1 (37.) Schutz (Gauch, Rubin), 6:1 (53.) Nemec, 7:1 (58.) Raab (Lahtinen), 7:2 (59.) Krymskiy (Pfalzer, Peleikis) Strafminuten:Selb 4-Memmingen 31 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger; Blake, Ettwein; Kurz, Peleikis; Menner- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Schubert, Gams; Pfalzer, Gorgenländer, Krymskiy.
Selber WölfeWölfe fertigen den Spitzenreiter ab - Selber Wölfe vs. ECDC Memmingen Indians 7:2 (2:1; 3:0; 2:1) (OLS) Was für ein Auftritt der Selber Wölfe an diesem Abend in der NETZSCH Arena. Von der ersten Minute an sahen die Zuschauer eine entschlossene Mannschaft, die dem Tabellenführer sofort den Schneid abkaufte. Nach frühen Toren von Valasek und Rubin nahm diese fulminante Partie ihren Lauf. Die gefürchtete Offensive der Indians um Top Scorer Brassard fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Der Gameplan der Wölfe fruchtete und die Wölfe zeigten trotz dezimierten Kaders eine top Leistung. Torhüter Nico Wiens erwischte einen Sahnetag und Max Klughardt feierte seinen ersten Treffer im Profibereich. Ein hochverdienter Sieg der Selber Wölfe, die dem Spitzenreiter zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gaben, einen Weg in diese Partie zu finden. Wölfe dominieren Von der ersten Sekunde an waren die Selber Wölfe voll da und waren komplett überlegen. Die ersten Abschlüsse von Lahtinen und Raab gingen noch daneben, ehe Valasek nach etwas mehr als drei Minuten die Führung erzielen konnte. Spitzner legte vorm Wechsel den Puck in der neutralen Zone clever auf den heranstürmenden Valasek ab, woraufhin der Angreifer mit einem schönen Handgelenksschuss vollstreckte. Im direkten Gegenzug war Spurgeon durch, doch Wiens parierte hier stark. Die Wölfe blieben auf dem Gaspedal und Rubin überraschte Roth mit einem Schuss aufs kurze Eck, welcher dem Torhüter durch den Arm rutschte. Nach dieser Aktion war bereits Feierabend für den Goalie der Gäste, der sich selbst auswechselte. Selb war weiterhin wie entfesselt und erspielte sich Torchance um Torchance. Allen voran dem agilen Valasek tat der Treffer gut, konnte dieser doch immer wieder für Gefahr vor dem Tor der Indians sorgen. Nach einem Schuss von Schutz, welchen Flott-Kucis mit dem Schoner entschärfte, liefen die Indians einen Konter, welchen Homjakovs zum vollkommen unverdienten Anschlusstreffer über die Linie drückte. Kurz darauf musste Nemec auf die Strafbank, die Wölfe verteidigten aber stark und spätestens beim Wiens war Endstation. Nach einem überharten Check gegen Kopf und Nacken von Nemec, war für Schubert nach Ansicht des Videos in Form einer Matchstrafe Feierabend. Zusätzlich wurde Spitzner noch von Blake am Abschluss gehindert, wodurch die Wölfe mit einem fünf gegen drei in den Mittelabschnitt starten. Selb lässt Memmingen keine Chance Perfekter Start für die Wölfe in den Mittelabschnitt. Erst scheiterte Gauch noch an der Latte, kurz darauf verpasste Schutz, der von Lahtinen freigespielt wurde, knapp. Wenige Augenblicke später dann aber doch der Treffer für Selb. Wieder war es Lahtinen, der im perfekten Moment auf Rubin abspielte, der am langen Eck mühelos einschieben konnte. Memmingen verteidigte im fünf gegen vier dann gut und ließ wenig zu. Bei numerischer Gleichzahl waren die Wölfe aber nach wie vor klar besser und erspielten sich immer wieder gute Torchancen. Als die Indians erstmals eine kleinere Druckphase entwickeln konnten, parierte Wiens erneut stark, als er gegen Meier im eins gegen eins Sieger blieb. Kurz darauf war es dann Max Klughardt, welcher auf außen durch war und mit einen Flachschuss ins lange Eck die Führung der Wölfe ausbauen konnte und sich sogleich über seinen ersten Treffer im Profibereich freuen durfte. Es kam noch besser für die Wölfe. Gauch mit einem schönen Pass von der blauen Linie vors Tor, wo Schutz goldrichtig stand und unhaltbar abfälschen konnte. Mit diesem schnellen Doppelschlag der Wölfe ging es dann in die nächste Pause. Wölfe machen es deutlich Im Schlussabschnitt war von den Indians nochmal ein Aufbäumen zu erkennen, die Wölfe waren aber weiterhin hellwach und verteidigten konsequent ihr Tor. Mit zunehmender Spieldauer merkte man den Gästen auch an, dass sie sich mit dieser Niederlage abgefunden hatten. Torhüter Wiens durfte sich auf Seiten der Wölfe noch ein ums andere Mal auszeichnen, ehe Nemec nach einem schönen Alleingang mit einem platzierten Schuss unter die Latte den sechsten Treffer folgen ließ. In den Schlussminuten folgte dann noch das erste Saisontor von Moritz Raab, ehe die Indians in Person vom Ex-Wolf Krymskiy nochmals etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) - Hördler, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Gläßl - Spitzner, Rubin, Schutz, Lahtinen, Nemec, Valasek, Tabert, Ziesche, Klughardt, Bauer Memmingen Indians: Roth (Flott-Kucis) - Svedlund, Meisinger, Blake, Ettwein, Kurz, Peleikis, Menner - Beauchemin-Brassard, Spurgeon, Ouderkirk, Lillich, Homjakovs, Fominych, Meier, Schubert, Gams, Krymskiy, Gorgenländer, Pfalzer Tore: 4. Min. 1:0 Valasek (Spitzner, Gauch) 5. Min. 2:0 Rubin 18. Min. 2:1 Homjakovs (Lillich, Fominych) 22. Min. 3:1 Rubin (Lahtinen, Spitzner; 5/3) 34. Min. 4:1 Klughardt (Raab) 37. Min. 5:1 Schutz (Gauch, Kassay-Kezi) 53. Min. 6:1 Nemec (Tramm, Kassay-Kezi) 58. Min. 7:1 Raab (Lahtinen, Valasek) 59. Min. 7:2 Krymskiy (Pfalzer, Peleikis) Strafzeiten: Selb 4; Memmingen 6 + 5 + Matchstrafe gegen Schubert Schiedsrichter: Lajoie, Gossmann (Kriebel, Ernst) Zuschauer: 1.828
Ice Dragons HerfordWildes Spiel ohne Happy End für die Ice Dragons - Herford muss sich in Tilburg geschlagen geben (OLN) Für den Herforder Eishockey Verein endete das Oberliga Nord-Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers mit einer Niederlage. In einem torreichen und teilweise auch wilden Spiel unterlagen die Ice Dragons dem niederländischen Team nach zwischenzeitlicher 4:2-Führung noch mit 5:8. Nach noch nicht einmal 30 Sekunden Spielzeit eröffnete Kobe Roth den Torreigen mit dem frühen 1:0. Die Gastgeber drängten sofort auf den nächsten Treffer, ließen jedoch einige hochkarätige Chancen liegen. Herford nutzte hingegen in der 8. Minute eine schnelle Kombination zum 1:1-Ausgleich durch Leon Köhler. Gerade als der HEV einen besseren Zugriff auf das Spielgeschehen bekam, schlug Kobe Roth in der 13. Minute ein zweites Mal zu und stellte die Tilburger Führung wieder her. In den Schlussminuten des ersten Drittels hatten die Ostwestfalen dann die Möglichkeit, das Ergebnis bei eigener Überzahl zu korrigieren. Und diese Möglichkeit nutzte der HEV dann auch aus. Mit einem Doppelschlag durch Sebastian Moberg (17. / 19.) brachten sich die Ice Dragons plötzlich in Position und gingen mit einem 3:2 in die erste Pause. Nachdem sich das Spiel zunächst ein wenig beruhigte, wurde es im Verlauf des Mittelabschnitt wieder sehr torreich. Mit einem sehenswerten Treffer erhöhte Marius Garten in der 29. Minute zunächst auf 4:2 für die Gäste, womit Tilburg endgültig gefordert war. Doch die Trappers kamen zurück und übernahmen mit drei Treffern innerhalb von zwei Minuten wieder das Kommando. Zuerst netzte Kobe Roth in der 32. Minute im Powerplay zum dritten Mal ein, dann folgte der Ausgleich durch Phillip Marinaccio (33.) und schließlich das 5:4, für das erneut Kobe Roth zuständig war. Herford wehrte sich und glich im Torspektakel noch vor dem letzten Seitenwechsel durch Timo Sticha (38.) Minute wieder aus. So musste das letzte Drittel die Entscheidung im wilden Duell zwischen beiden Teams bringen. Tilburg erhöhte nochmals den Druck und ging durch Ties van Soest in der 45. Minute mit 6:5 in Führung. Die Trappers agierten weiterhin mit schnellen Pässen und übernahmen nun immer mehr das Spielgeschehen. Bjorn Borgman sorgte in der 52. Minute mit dem 7:5 für die Vorentscheidung. Das ständige Hin und Her bei hohem Tempo hatte Substanz gekostet und trotz aller Bemühungen gelang es Herford nicht mehr, noch einmal zurückzukommen. Den Schlusspunkt zum 8:5 besorgte schließlich Phillip Marinaccio mit einem EmptyNet-Treffer in der letzten Sekunde. „Das war insgesamt ein recht wildes und sehr offensiv geführtes Spiel, was man aus Trainersicht eigentlich gar nicht so sehen will. Das passiert dann jedoch, wenn sich die Offensivreihen viele Torchancen erspielen. In Tilburg ist es schwierig. Die Trappers spielen zuhause immer mit sehr viel Tempo. Während bei uns im letzten Drittel ein ganz wenig die Kraft und das Tempo nachließen, veränderte sich das Tilburger Spiel nicht. Nach dem Treffer zum 6:5, geht das Duell dann verdient in Richtung der Trappers“, analysierte Herfords Chefcoach Henry Thom im Anschluss an die Partie. Nachdem viele Teams aus den unteren Tabellenregionen in den Sonntagspartien punkteten, ist der Abstand für die Ice Dragons zur PlayOff-Region weiter angewachsen. Die TecArt Black Dragons Erfurt weisen auf dem letzten PlayOff-Platz 8 mit 26 Zählern inzwischen neun Punkte mehr als das Herforder Team auf. Nur mit einem Sieg in der Dienstagsbegegnung über die Erfurter Mannschaft, kann der HEV den Abstand verkürzen. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr an der Abendkasse. Spielbeginn ist in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ um 20.00 Uhr. Tore: 1:0 00:22 Kobe Roth (Ties van Soest / Reno de Hondt) 1:1 07:15 Leon Köhler (David Makuzki / Marius Garten) 2:1 12:22 Kobe Roth (Reno de Hondt / Ties van Soest) 2:2 16:53 Sebastian Moberg (Timo Sticha / Jackson Pierson) PP2 2:3 18:42 Sebastian Moberg (Ryley Lindgren / Leon Köhler) PP1 2:4 28:55 Marius Garten (Dennis Sticha / David Makuzki) 3:4 31:11 Kobe Roth (Mike Dalhuisen / Giovanni Vogelaar) PP1 4:4 32:52 Phillip Marinaccio (Max Hermens / Mike Dalhuisen) 5:4 33:11 Kobe Rothz (Phillip Marinaccio / Mike Dalhuisen) 5:5 37:50 Timo Sticha (Dennis König / Jegors Kalnins) 6:5 44:50 Ties van Soest (Mike Dalhuisen / Jordy Verkiel) 7:5 51:01 Bjorn Borgmann (Kobe Roth / Reno de Hondt) 8:5 59:59 Phillip Marinaccio (Mike Dalhuisen) Strafen: Tilburg 8 Minuten Herford 6 Minuten Zuschauer: 2353
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsEntscheidung in Kempten binnen 65 Sekunden - ERSC wird im Mittelabschnitt abgeschossen (BYL) Der ERSC Amberg verlor am Sonntagabend mit einem 5:8 bei den Kemptener Sharks auch die zweite Partie des Wochenendes. Nach einem ergebnistechnisch ausgeglichenen Anfangsdrittel entschieden die Gastgeber das Spiel mit fünf Treffern im Mittelabschnitt vorzeitig. Durch die Verletzung von Tim Berlin während der Woche standen Ambergs Trainer Kevin Lavallee nur noch zwei Verteidiger-Paare zur Verfügung. Den besseren Start in die Partie hatte aber sein Team, denn nach nicht einmal zwei Minuten hatte Daniel Schroepfer die Wild Lions in Führung gebracht. Die Amberger standen in der Folge stabil in der Abwehr und hatten mit Lucas DiBerardo zudem einen sicheren Rückhalt. Kempten drängte vor heimischen Publikum massiv auf den Ausgleich, der schließlich Sekunden vor Ende des Drittels im Nachschuss durch Dopatka gelang. Im Mittelabschnitt hielt Amberg weiter mit seinen Möglichkeiten dagegen, bis die Sharks durch den Ex-Schweinfurter Marquardt mit einem Schlagschuss von der blauen Linie erstmals in Front gingen. Nur wenig später sollte den Gastgebern bereits die Vorentscheidung gelingen, denn mit drei Treffern innerhalb von 65 Sekunden schraubten die Sharks das Resultat auf 5:1 und machten noch kurz vor der nächsten Pause das halbe Dutzend an Treffern voll. Diese Phase stand in der Kritik von Kevin Lavallee: „Wir müssen das eigene Tor besser verteidigen. Unsere Fehler wurden bestraft, zumal Kempten sehr gute Individualität im Angriff besitzt“, so der Übungsleiter, der ergänzte: „Mit der momentanen Aufstellung ist es sehr schwierig für uns und irgendwann fehlt einfach die Kraft“. Im Schlussdrittel nahm Kempten mit dem klaren Vorsprung im Rücken das Tempo etwas raus und die niemals aufgebenden Wild Lions betrieben zum Ende hin noch Ergebniskorrektur und konnten den Abschnitt für sich verbuchen. ESC Kempten – ERSC Amberg 8:5 (1:1,5:0,2:4) 0:1 (2.) Schroepfer (L.Pronath, Mühlpointner), 1:1 (20.) Dopatka (Hu, Topol), 2:1 (29.) Marquardt (Topol, Dopatka), 3:1 (31.) Hlozek (Dopatka), 4:1 (32.) Hu (Limböck, Topol), 5:1 (32.) Schirrmacher (Oswald, Hlozek), 6:1 (39.) Schwarz, 7:1 (43.) Hu (Hlozek), 7:2 (44.) Frank (M.Pronath, Tom Berlin/5-4), 8:2 (50.) Kulhanek (4-5), 8:3 (54.) Baranovskis (Gardiner, Walkom), 8:4 (59.) M.Pronath (T.Berlin, Baranovskis), 8:5 (59.) M.Pronath (Baranovskis, T.Berlin). Strafen: Kempten 8, Amberg 8 Minuten. Zuschauer: 513.
Buchloe PiratesEnttäuschender Hinrundenabschluss - ESV Buchloe kommt beim EHC Waldkraiburg mit 1:9 unter die Räder (BYL) Herber Dämpfer nach zuletzt aufsteigender Form: Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend zum Abschluss der Hinrunde in Waldkraiburg nach zuletzt sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen eine empfindliche 1:9 (0:3, 0:1, 1:5) Niederlage einstecken müssen und damit einen ernüchternden Rückschlag im Kampf um die Top 6 Ränge hinnehmen müssen. Denn die sechstplatzierten Löwen bauten mit dem hochverdienten Erfolg ihren Vorsprung auf die Piraten wieder auf fünf Zähler aus, während die Buchloer nach einem gebrauchten und somit absolut enttäuschenden Abend wieder auf Rang zehn abgerutscht sind und dabei viel vermissen ließen, was man die Spiele zuvor richtig gemacht hatte. Bereits der Start misslang den Gennachstädter komplett, da die Hausherren loslegten wie die Feuerwehr. So wurden die Freibeuter nach nicht einmal eineinhalb gespielten Minuten gleich zweimal eiskalt erwischt. Denn nach dem Führungstreffer von Jakub Sramek nach 53 Sekunden legten die Gastgeber sofort nach, als Leon Decker der ESV-Abwehr enteilte und allein vor Dominic Guran auf 2:0 erhöhte (2.). „Wir haben das erste Drittel komplett verschlafen“, resümierte auch ESV-Coach Waldemar Dietrich den katastrophalen Auftakt seiner Mannen. Und dieser nagte auch sichtbar an den Buchloern, denen auch in der Folge selten entsprechende Mittel gegen die zweitbeste Offensive der Liga einfielen, um die immer wieder mit Tempo agierenden Löwen zu bremsen. Demnach war auch der dritte Treffer nur eine Frage der Zeit, als Felix Lode mit einem überragenden Pass die ESV-Defensive erneut aushebelte und Nico Vogl wiederum alleine auf Guran zulaufen konnte und auf 3:0 stellte (9.). Erst nach und nach bekamen die Piraten etwas besseren Zugriff aufs Spiel, aber da man Vorne zu ideenlos blieb und bittererweise auch noch den Ausfall von Topscorer Adriano Carciola verkraften musste, ging es mit dem 0:3 in die erste Pause. Und die Löwen machten dann im zweiten Drittel genau so weiter, wie sie das erste begonnen hatten und sorgten so gleich für den nächsten kräftigen Dämpfer der Gennachstädter. Denn wieder waren nur 38 Sekunden gespielt, als es erneut im Buchloer Tor einschlug und Nico Vogl mit dem 4:0 seinen Doppelpack schnürte. Die gesteckten Vorsätze zur Besserung waren auf ESV-Seite also sofort wieder zunichtegemacht, womit die weiterhin deutlich spritziger wirkenderen Löwen spielerisch die Oberhand behielten. Mit ihrem überfallartigem Umschaltspiel stellten sie die Freibeuter immer wieder vor Probleme, während bei den Freibeutern weiter wenig zusammenlief – auch, weil der sichere EHC-Tormann Daniel Henter einen starken Abend erwischte. Das bewies der junge Schlussmann besonders nochmals im letzten Drittel, als die Waldkraiburger sich anfangs zurückzogen und Buchloe so zumindest nochmal am Anschluss schnupperte. Doch Felix Schurr verpasste aus spitzem Winkel das offene Tor und dann parierte Henter klasse bei einem Alleingang von Benedikt Diebolder (45.). Während die Rot-Weißen so die letzte Möglichkeit verpassten, doch nochmal irgendwie in dieses Spiel einen Fuß reinzubekommen, machten die Gastgeber mit einem Doppelschlag anschließend endgültig alles klar (54.). Ein überragend ausgespielter Konter – vollendet zum 5:0 durch Jakub Sramek – und das 6:0 von Andris Dzerins machten den Deckel auf diese Partie drauf, die dann die ohnehin schon wacklige ESV-Abwehr an diesem Abend komplett auseinanderfallen ließ. Für einen bedienten Trainer Waldemar Dietrich „absolut unerklärlich“, denn bis zur Schlusssirene schenkten die Löwen dem völlig im Stich gelassenen und verständlicherweise gefrusteten Buchloer Schlussmann noch drei weitere Tore durch Bastian Rosenkranz (58.), Daniel Hora (59.) und Florian Maierhofer zum 9:1 Endstand ein (60.), während Felix Schur zwischenzeitlich nur noch der Ehrentreffer geglückt war (58.). Für die Buchloer zum Abschluss der Hinrunde also alles in allem ein komplett verkorkster Abend, der nach zuletzt ansteigender Formkurve vor allem defensiv sicherlich wieder empfindlicher Rückschritt war.
Kempten SharksHauptsache drei Punkte - Sharks gewinnen 8:5 gegen Amberg (BYL) Heute bin ich einfach froh darüber dass wir drei Punkte haben, so Kemptens Trainer Sven Curmann nach dem Spiel. Die waren unser Ziel vor dem Wochenende und heute haben wir sie geholt. Das Spiel am Freitag in Schweinfurt hat viele Körner gekostet und mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kader sind wir mit dem Ergebnis heute zufrieden. Gegenüber Freitag konnte Curmann zusätzlich auf Florian Stauder und Dominik Dörfler zurückgreifen, und somit zumindest drei komplette Sturmreihen aufbieten. Schlimmer trifft es seit Wochen die Gäste aus Amberg, das neue Trainergespann Kevin Lavallee und Dirk Salinger hatte gerade einmal 13 Feldspieler im Kader. Nichtsdestotrotz gingen die Gäste gleich mit ihrem ersten Angriff nach zwei Minuten in Führung. Kempten versuchte mit viel Offensivkraft den Ausgleich zu erzielen, biss sich aber das ganze Drittel die Zähne am ex Lindauer und Rostocker Oberligagoalie Lucas di Berado die Zähne aus. Erst unmittelbar vor der Pause gelang Pascal Dopatka der verdiente Ausgleich. Bis zur Spielmitte das gleiche Bild, erst in Minute 29 brach Kevin Marquardt den Bann und brachte sein Team erstmals in Führung. Die folgende Sequenz würde Amberg sicher gerne aus dem Spielbericht streichen, mit drei Treffern innerhalb von 54 Sekunden zogen die Sharks auf 5:1 davon. Bereits jetzt war die Messe gelesen, bis auf 7:1 zog man im weiteren Spielverlauf davon. Amberg kämpfte trotz aller Probleme wacker weiter und während Kempten gefühlte drei Gänge zurückschalteten gestalteten die Oberpfälzer mit noch vier Treffern das Endergebnis von 8:5 halbwegs erträglich. Curmann kommentierte diese Phase im Spiel in seiner gewohnten Art: In den letzten zehn Minuten haben wir das Eishockeyspielen eingestellt, das werden wir uns anschauen und darüber sprechen. Aber ich mache den Jungs heute keinen Vorwurf, wir sind einfach glücklich über den Sieg und die Punkte, das ist es was heute zählt. Am nächsten Freitag ist spielfrei, so dass nun sieben Tage bleiben um die aktuellen Wunden zu lecken und auf die Rückkehr des ein oder anderen angeschlagenen Spielers zu hoffen. Statistik: ESC Kempten – ERSC Amberg 8:5 (1:1,5:0,2:4) Tore: 0:1 Schroepfer (Pronath,Mühlpointner)(3.), 1:1 Dopatka (Hu,Topol)(20.), 2:1 Marquardt (Dopatka,Hu)(29), 3:1 Hlozek (Dopatka,Kulhanek)(31.), 4:1 Hu (Limböck,Dopatka)(32.), 5:1 Schirrmacher (Oswald,Hlozek)(32.), 6:1 Schwarz (Steiner,Schäffler)(39.), 7:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(43.), 7:2 Frank (Pronath,Berlin)(44.), 8:2 Kulhanek (Limböck,Schirrmacher)(50.), 8:3 Baranovskis (Gardiner,Walkom)(54.), 8:4 Pronath (Berlin,Baranovskis)(59.), 8:5 Pronath (Baranovskis,Berlin)(59.). Strafminuten: ESC Kempten: 8 ERSC Amberg: 8 Beste Spieler: ESC Kempten: Kevin Marquardt ERSC Amberg: Benjamin Frank Zuschauer: 513
EHC KlosterseeEHC Klostersee – EA Schongau Mammuts 9:1 (1:0, 6:1, 2:0) (BYL) Mit einem am Ende sehr deutlichen 9:1 am sogenannten Blaulichttag gegen die Schongau Mammuts machte der EHC Klostersee in der heimischen Wildbräu-Arena das Sechs-Punkte-Wochenende komplett. Die Grafinger kontrollierten das Geschehen zwar vom ersten Bully weg, taten sich eineinhalb Spielabschnitte lang gegen defensiv sehr diszipliniert auftretende Gäste aber schwer. Auf die Siegerstraße einbiegen konnten die Rot-Weißen durch einen doppelten Shorthander in der 31. Minute innerhalb von nur 43 Sekunden zum 4:0-Zwischenstand. Damit war der Widerstand der Mammuts gebrochen. EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (ab Min. 40:00 Patrick Mayer); Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Johannes Kroner, Matthias Baumhackl, Ole Krüger, Valentin Kroha, Felix Kaller; Luka Kauppila, Kelvin Walz, Julian Dengl, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Simon Roeder, Robin Rieke, Marc Bosecker, Tobias Nettesheim, Ferdinand Löchle. EA Schongau Mammuts: Daniel Blankenburg (ab Min. 40:00 Michael Güßbacher); Leonhard Zink, Felix Merkle, Yanik Schweinberger, Fynn Wager, Moritz Eberle, Lucas Spindler; Lukas Skvarek, Niklas Greil, Anton Zimmer, Dominic Krabbat, Raivo Freidenfelds, Luis Hegner, Marco Munzig, Yannis Steffens, David Moor, Maximilian Seiler, Jonathan Schubert. Torfolge: 1:0 (8:11) Kelvin Walz (Tobias Hilger, Luka Kauppila); 2:0 (25:30) Luka Kauppila (Kelvin Walz, Julian Dengl); 3:0 (30:13) Simon Roeder (Vitus Gleixner, Johannes Kroner – 4:5); 4:0 (30:56) Julian Dengl (Kelvin Walz – 4:5); 4:1 (31:42) Fynn Wager (Dominik Krabbat – 5:4); 5:1 (32:22) Tobias Nettesheim (Ferdinand Löchle, Matthias Baumhackl); 6:1 (38:26) Vitus Gleixner (Philipp Quinlan, Tobias Hilger); 7:1 (39:31) Felix Kaller; 8:1 (50:48) Julian Dengl (Kelvin Walz, Luka Kauppila): 9:1 (57:00) Marc Bosecker (Valentin Kroha, Robin Rieke). Strafminuten: EHC Klostersee 8; EA Schongau Mammuts 4. Hauptschiedsrichter: Sebastian Alt, Stefan Huber. Zuschauer: 378.
TEV MiesbachPflichtsieg gegen Burgau (BYL) Der TEV Miesbach setzte am Sonntagabend ein deutliches Ausrufezeichen und gewann seine Bayernliga-Partie gegen den ESV Burgau souverän mit 9:1. Die Hausherren traten – bis auf Benedikt Dietrich – komplett an und nutzten die Möglichkeit, allen Spielern Eiszeit zu geben. Im Mittelpunkt der Anfangsphase stand jedoch ein Debütant: Philip Lehr, der erstmals das Miesbacher Tor hütete und sofort überzeugte. Gleich zweimal tauchte Burgau-Stürmer Maximilian Arnawa frei vor ihm auf, doch Lehr parierte stark und hielt seinem Team die frühe Führung fest. Auf der Gegenseite präsentierte sich der TEV eiskalt und nutzte seine Chancen konsequent. Matej Pekr traf im Powerplay zum 1:0, kurz darauf erhöhten Klemen Pretnar und Aziz Ehliz – ebenfalls in Überzahl – auf 3:0. Bei den Gästen musste nach einem Schuss auf die Maske Torhüter Louis Waaßmann verletzt vom Eis, für ihn kam Benedict Schaller. Im Mittelabschnitt spielte sich der TEV dann in einen wahren Torrausch. Justi Späth traf doppelt, außerdem reihten sich Laurenz Haltmair, Patrick Asselin und Thomas März in die Torschützenliste ein – 8:0 für Miesbach. Erst zwei Strafzeiten, eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Ehliz sowie 2+10 Minuten gegen Reto Schüpping, bremsten den Angriffswirbel kurzzeitig. Der Schlussabschnitt verlief deutlich ruhiger. Der TEV kontrollierte die Begegnung, ohne weiter zu drücken. Benedikt Pölt stellte auf 9:0, ehe Burgau 90 Sekunden vor dem Ende durch Arnawa noch zum Ehrentreffer kam. Der TEV Miesbach präsentierte sich über 60 Minuten wie ein Spitzenteam und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am deutlichen Heimsieg aufkommen. Mit sechs Punkten aus dem Wochenende festigt die Mannschaft ihre Position in der oberen Tabellenregion. Weiter geht es für den TEV am kommenden Sonntag bei den Devils Ulm/Neu-Ulm. Das nächste Heimspiel findet bereits am 14. Dezember um 14 Uhr statt – dann lädt der TEV zum großen Familientag und empfängt den EV Dingolfing.
Pfaffenhofen EishogsHoher Aufwand und wenig Ertrag - ECP scheitert an fehlender Effektivität und einem starken Sertl im Geretsrieder Tor (BYL) Wieder wurde es nichts mit dem erhofften Heimsieg. Am Freitag unterlag der EC Pfaffenhofen dem ESC Geretsried vor rund 200 Zuschauern mit 3:6 (0:1; 1:2; 2:3) und scheiterte dabei vor allem an der fehlenden Effektivität beim Torabschluss, was allerdings auch an Geretsrieds überragendem Torhüter Korbinian Sertl lag. „Pfaffenhofen hat ein gutes Spiel gemacht und uns immer wieder unter Druck gesetzt. Aber wir haben den Kampf angenommen und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht,“ sah ESC-Trainer Hans Tauber den Unterschied im Auftritt seiner Mannschaft im Vergleich zum letzten Sonntag, als Aufsteiger Burgau gegen den ESC den ersten Saisonsieg feiern konnte. Und dieses Mal stand mit Sertl nach überstandener Verletzung auch wieder Geretsrieds Nummer eins zwischen den Pfosten, an dem sich die ECP-Stürmer immer wieder die Zähne ausbissen. Allerdings war dies auch der fehlenden Genauigkeit und Konsequenz bei den Abschlüssen geschuldet. Entweder man zielte knapp am Tor vorbei oder traf zu zentral, womit man Sertl kaum in Verlegenheit bringen konnte. Als deutlich effektiver erwiesen sich da die Gäste, die in einer Phase zu Ende des ersten Drittels, als die Gastgeber gerade die Partie zu kontrollieren schienen, in Führung gingen. Nach einem Scheibenverlust im neutralen Drittel war Josef Reiter von rechts mit einem Schuss genau in den Winkel, bei dem Steven Catelin keine Chance hatte, erfolgreich (18.). Im Mittelabschnitt, in dem Oliver Eckl verletzt aufgeben musste, neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst. Die Hausherren bemühten sich zwar um den Ausgleich, agierten aber bisweilen zu umständlich und nicht zielstrebig genug. So konnte die aufmerksame Abwehr der Riverrats immer wieder dazwischengehen und was dennoch auf das Tor kam, war eine sichere Beute von Sertl. In den Minuten vor der zweiten Pause nahm die Begegnung dann allerdings noch mal Fahrt auf. Bei einem der eher seltenen Vorstöße der Gäste, rutschte Catelin ein an sich harmloser Schuss von Linksaußen durch die Schoner zum 0:2 über die Linie ((38.). Die Antwort der Hausherren folgte noch in derselben Minute. Anton Seidel bediente den vor dem Tor lauernden Robert Neubauer, der den Puck im zweiten Versuch ins Tor arbeitete. Im Anschluss kam es zu einem Gerangel, in dessen Folge Marlon Wolf auf die Strafbank musste. Mit einem von Luis Huber noch entscheidend abgefälschten Schuss stellte Moritz Schug in Überzahl den alten Abstand prompt wieder her (39.). Und zu Beginn des Schlussabschnitts sollte es sogar noch schlimmer kommen. Bei einem Bully im eigenen Drittel verhielten sich die Pfaffenhofener viel zu passiv, so dass Reiter frei vor Catelin zum Schuss kam und auf 1:4 stellte. Danach versuchten die Hausherren alles, setzten die Gäste gewaltig unter Druck, doch es dauerte bis zur 52. Minute, ehe sich Erfolg einstellte. Kareem Hätinen fing einen Pass ab und versenkte die Scheibe im kurzen Eck. Hoffnung zumindest auf einen Teilerfolg kam in der 56. Minute auf, als sein Bruder Liam in Überzahl weiter verkürzte. Doch die währte nur eine gute Minute. Die jetzt alles auf eine Karte setzenden Gastgeber fingen sich einen Konter ein, den Reiter erfolgreich abschloss und damit für die Entscheidung sorgte. Das 3:6 durch Hüskens Treffer in das von Catelin bereits verlassene Tor hatte da nur noch statistischen Wert. „Wir haben heute über weite Strecken nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Ein gutes Drittel reicht eben einfach nicht,“ stellte Markus Muhr nach dem Spiel fest. EC Pfaffenhofen: Catelin, Kornreder, Muhr, Hätinen L.; Koppitz, Wolf Mi., Münzhuber, Sauer, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Eckl A., Eckl O., Seidel, Wolf Ma., Hätinen K., Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Weber, Hilser Tore: 0:1 (18.) Reiter; 0:2 (38.) Reiter (Sanner); 1:2 (38.) Neubauer (Seidel, Wolf Ma.); 1:3 (39.) Huber (Schug, Strobl 5:4); 1:4 (43.) Reiter (Hüsken, Fissekis); 2:4 (52.) Hätinen K. (Seidel, Ullmann); 3:4 (56.) Hätinen L. (Vrana, Tlacil 5:4); 3:5 (57.) Reiter (Ott, Hüsken); 3:6 (59.) Hüsken (ENG) Strafen: ECP 4 ESC 10 Zuschauer: 220
Schweinfurt Mighty Dogs3 Punkte bei den Miners, Michigan-Tor und Platz 3 nach der Hinrunde (BYL) Eigentlich ist mit der Überschrift schon alles zum Auswärtsspiel gestern am späten Nachmittag in Peißenberg gesagt. Sergej Waßmiller und Semjon Bär standen wieder komplett zur Verfügung, und erneut lieferte die Mannschaft ein gutes Spiel ab – vor gut 20 mitgereisten Fans der Mighty Dogs. Und im letzten Spielabschnitt packte der Kapitän der Mighty Dogs, Kevin Heckenberger, einen Move aus, den man so bisher nur selten in der Eishockey-Bayernliga gesehen hat. Die ersten fünf Minuten des letzten Spieltags der Hinrunde hatten es gleich in sich, und die Miners starteten aus ihrer Sicht traumhaft in die Partie. Nach knapp drei Minuten traf Jonas Lauterbacher zur schnellen 1:0-Führung – sehr zur Freude der rund 700 Fans der Peißenberger. Die Freude hielt allerdings nicht lange, denn die Mighty Dogs antworteten fast umgehend mit dem 1:1. Lucas Kleider schlenzte den Puck von der blauen Linie in Richtung des Tores von Xaver Nagel, der die Scheibe nur abprallen lassen konnte. Sie landete direkt auf der Kelle von Petr Pohl, der keine Mühe hatte, den Puck über die Linie zu drücken. Im Vergleich zu den letzten Spielen waren es diesmal die Dogs, die innerhalb von 37 Sekunden mit einem Doppelschlag den zweiten Treffer nachlegten. Ilya Zheltakov setzte Kristers Donins in Szene, der noch zwei Miners stehen ließ und aus spitzem Winkel zur erstmaligen Führung an diesem Abend traf. Sechs Minuten vor der ersten Pause zog Ryan Murphy über links in die Mitte und schloss ab. Der Puck ging knapp am linken Pfosten vorbei, sprang über die Bande zu dem lauernden Weiland Parrish, der an Pöhlmann vorbeischob – 2:2 lautete der neue Spielstand. Während sich viele bereits mit dem Unentschieden zur Pause abgefunden hatten, stand Josef Dana Sekunden vor der Sirene plötzlich allein vor Xaver Nagel. Mit einem satten Schuss netzte er zum 2:3-Pausenstand ein. Vorweggenommen: Diese Führung gaben die Mighty Dogs an diesem Abend nicht mehr ab und bauten sie nach und nach aus. Und das, was Petr Pohl, Ilya Zheltakov und Tomas Cermak dabei zeigten, war sehenswert. Zunächst schnappte sich Renards Alksnis die Scheibe an der blauen Linie der Gastgeber und schoss einfach aufs Tor. Wie schon beim 1:1 ließ Xaver Nagel abprallen, Pohl schnappte sich den Puck, sah Zheltakov, der auf den noch besser postierten Cermak ablegte – 2:4 in der 24. Minute. Zwei Minuten später trug sich dann auch Nils Melchior in die Scorerliste ein. Erneut ein kapitaler Fehler der Hintermannschaft der Miners, den der junge Stürmer eiskalt ausnutzte. Zunächst scheiterte er noch an Nagel, doch den Abpraller verwertete er zum 2:5. Mit diesem Gegentreffer nahmen die Hausherren umgehend eine Auszeit. Markus Schröder wollte seine Mannschaft nochmals wachrütteln, und zumindest ein weiteres Gegentor wurde bis zur Drittelpause vermieden. 23 Sekunden vor der Sirene musste Kristers Donins wegen eines Stockchecks zwei Minuten auf die Strafbank. Somit hätten die Gastgeber im letzten Drittel noch über 90 Sekunden Powerplay auf frischem Eis gehabt. Die Betonung liegt auf hätten. Denn die Gastgeber kamen zu spät aus der Kabine zurück und kassierten folgerichtig eine zweiminütige Bankstrafe. In der 43. Spielminute sahen nicht nur die 708 Zuschauer in Peißenberg wohl das bisherige Tor der Saison, sondern auch zahlreiche Fans bei SpradeTV: Alex Asmus passte auf Kevin Heckenberger, der die Scheibe in der Rundung erhielt. Dort ließ er seinen Gegenspieler stehen und orientierte sich direkt Richtung Tor von Xaver Nagel. Was dann passierte, sieht man nicht allzu oft in der höchsten Spielklasse des BEV: Kevin Heckenberger packte den sogenannten Michigan-Move aus – und traf traumhaft vor dem Gästeblock. Die Gastgeber kamen vor allem im dritten Spielabschnitt immer wieder gefährlich vor das Tor von Leon Pöhlmann, doch dieser entschärfte alle Alleingänge der Miners souverän. Sieben Minuten vor dem Ende war es erneut Kevin Heckenberger, der den Puck im Tor der Miners versenkte und auf 2:7 erhöhte. Den Schlusspunkt der Partie setzten jedoch die Hausherren, die durch Marius Klein drei Minuten vor dem Ende noch auf 3:7 verkürzten. Dabei blieb es auch – ein verdienter Auswärtssieg. Damit beenden die Mighty Dogs die hervorragende Hinrunde auf dem dritten Tabellenplatz und bleiben weiterhin dicht dran an Spitzenreiter Königsbrunn (4:0-Heimsieg gegen die Devils Ulm) sowie dem zweitplatzierten TEV Miesbach (9:1-Heimsieg gegen den ESV Burgau). Königsbrunn führt mit 40 Punkten die Tabelle an, gefolgt vom TEV Miesbach mit 36 Punkten und den Mighty Dogs mit 35 Punkten. Auf Rang vier liegen die Devils Ulm mit 30 Punkten. Mit acht Punkten Rückstand auf die Mighty Dogs folgt der EHC Klostersee auf Platz fünf. Weiter geht es für die Mighty Dogs am Sonntag, den 7. Dezember, um 18 Uhr im Icedome gegen den ERSC Amberg – das Hinspiel gewann man auswärts mit 3:6. Am 5. Dezember stehen die Nachholspiele Landsberg – Geretsried sowie Dingolfing – Amberg an. Mit einem Sieg könnten sich die Landsberger sogar noch auf Rang fünf vorschieben.
EHC Waldkraiburg – ESV Buchloe 9:1 (3:0, 1:0, 5:1) (BYL) Tor: [X] Henter (#45), Sickinger (#32); Verteidigung: Hora (#3), Lode F. (#10), Rott (#20), Ludwig (#23), Kokeš (#50), Cejka (#81); Angriff: Lode P. (#7), Šrámek (#13), Ovaska (#18), Džeriņš (#25), Decker (#34), Ruß (#63), Rosenkranz (#68), Maierhofer (#74), Vogl (#88), Zimmermann (#98); Tore: 1:0 (1.) Šrámek (Vogl, Maierhofer); 2:0 (2.) Decker (Zimmermann, Kokeš); 3:0 (9.) Vogl (Lode F., Hora); 4:0 (21.) Vogl (Maierhofer, Lode F.); 5:0 (54.) Šrámek (Vogl, Maierhofer); 6:0 (54.) Džeriņš (Ovaska, Decker); 7:0 (58., PP) Rosenkranz (Lode P., Hora – PP1); 7:1 (58.) Schurr (Wittmann); 8:1 (59.) Hora (Džeriņš, Zimmermann); 9:1 (60.) Maierhofer (Šrámek, Vogl); Zuschauer: 541; Strafen: Waldkraiburg 8 – Buchloe 6. EHC Waldkraiburg zerlegt Buchloe mit 9:1 „Hut ab vor meiner Mannschaft, die machen mich richtig glücklich gerade.“ Das waren die Worte von Trainer Jürgen Lederer nach dem grandiosen 9:1-Erfolg seiner Löwen gegen den ESV Buchloe am Sonntagabend. Grund zur Euphorie war an diesem Abend mehr als genug vorhanden. Nicht nur, dass der EHC Waldkraiburg gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten so überzeugend gewann, auch die Art und Weise, wie die Löwen das Spiel dominierten, war ein Statement. Bereits vor dem ersten Bully gab es Grund zu feiern: Thomas Rott bestritt sein 499. Spiel im Dress der Innstädter – ein Wert, den vor ihm kein Spieler für den EHC Waldkraiburg erreicht hat. Wer es etwas überspitzt, formulieren möchte, könnte sagen, dass man das Spiel bereits nach einer Minute und 22 Sekunden hätte abpfeifen können. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie nämlich praktisch durch das 2:0 schon entschieden. Den Auftakt machte Jakub Šrámek, der nach nur 53 Sekunden zum 1:0 traf. Šrámek erwischte ein starkes Wochenende, punktete insgesamt fünfmal und scheint Schritt für Schritt wieder an seine beeindruckende Form der Vorsaison anzuknüpfen. Bedient von Nico Vogl schloss er aus der Distanz ab – fast im Stil eines Offensivverteidigers –, und setzte die Scheibe trocken in die Maschen. Nur 29 Sekunden später durfte das Waldkraiburger Publikum erneut jubeln. Leon Decker eroberte in der eigenen Zone den Puck, beschleunigte wie entfesselt über das ganze Eis und tanzte die Buchloer Defensive mit einer sauberen Körpertäuschung aus. Mit der Rückhand versenkte er den Puck zum 2:0. Die Löwen blieben auch danach tonangebend, ließen defensiv wenig zu und spielten geradlinig nach vorne. Lediglich eine nennenswerte Chance bot sich den Gästen, als Krafczyk plötzlich vor der verwaisten rechten Torseite zum Abschluss kam. Doch Daniel Henter, die erst 19-jährige Leihgabe aus Landshut, pflückte den Schuss mit einer spektakulären Bewegung noch vor der Linie herunter. Eine Szene, die sinnbildlich für seinen gesamten Abend stand. Henter zeigte ein starkes Spiel, blieb über weite Strecken fehlerlos und war spätestens dann zur Stelle, wenn die Waldkraiburger Defensive doch einmal Lücken offenbarte. Folgerichtig wurde er nach der Partie zum Spieler des Spiels gewählt. Und die Löwen machten einfach weiter: Ein langer Laserpass von Felix Lode aus der eigenen Zone heraus landete punktgenau auf dem Schläger von Kapitän Nico Vogl, der allein vor Buchloes Schlussmann Dominic Guran auftauchte. Mit viel Ruhe setzte er den Puck zwischen dessen Schoner hindurch – ein wunderschöner Treffer zum 3:0, der gleichzeitig den Pausenstand markierte. Wenn die Gäste aus Buchloe im zweiten Drittel noch einmal Hoffnung schöpfen wollten, wurde dieser Funke nach nur 38 Sekunden konsequent erstickt. Nach einem gewonnenen Anspiel vor dem eigenen Tor schalteten die Löwen blitzschnell um. Šrámek hätte selbst schießen können, entschied sich aber clever für den Querpass zu Vogl. Der Schuss wurde noch leicht von Guran berührt, rutschte jedoch im Zeitlupentempo über die Linie – das 4:0 und gleichzeitig die endgültige Vorentscheidung. Buchloe versuchte anschließend, sich ein Stück weit ins Spiel zurückzukämpfen, erhöhte den Druck und kam zu einigen Abschlüssen. Doch entweder blockte die Waldkraiburger Verteidigung entschlossen oder Henter stand goldrichtig. Besonders bei einem Alleingang von Benedikt Diebolder in der 47. Minute blieb er beeindruckend ruhig und sicherte mit seiner Fanghand die klare Führung. Im Schlussabschnitt kontrollierten die Löwen das Geschehen erneut mit beeindruckender Souveränität. Und offensiv legten sie nochmals nach: Eine 3-gegen-1-Situation in der 53. Minute spielten sie beinahe schon verspielt aus, ehe Šrámek eiskalt zum 5:0 erhöhte. Nur 19 Sekunden später verwertete Andris Džeriņš einen Querpass von Ovaska – das halbe Dutzend war voll. Gästetorhüter Guran reagierte frustriert und zertrümmerte seinen Schläger, was die Stimmung der „Pirates“ gut zusammenfasste. Doch die Löwen hatten weiter Lust auf Offensivaktionen. Im Powerplay staubte Bastian Rosenkranz zum 7:0 ab, ehe Buchloes Schurr in der 57. Minute den Ehrentreffer zum 7:1 erzielte. Es blieb aber lediglich kosmetische Korrektur. Rund eine Minute vor dem Ende erhöhte Daniel Hora auf 8:1, und fünf Sekunden vor der Sirene setzte Florian Maierhofer mit dem 9:1 den Schlusspunkt eines Abends, an dem der EHC Waldkraiburg schlichtweg alles richtig machte. Die Löwen schließen damit die ersten 15 von 30 Vorrundenspielen auf dem 6. Tabellenplatz ab. Nur ein Punkt trennt sie vom EHC Klostersee auf Rang fünf, vier Punkte vom VfE Ulm/Neu-Ulm auf Platz vier. Gleichzeitig sitzen mit Kempten und Landsberg zwei hungrige Verfolger im Nacken. Die Bayernliga bleibt eng, spannend und unberechenbar – und mit dieser Leistung haben die Löwen eindrucksvoll gezeigt, dass sie den Kampf um die oberen Plätze nicht nur annehmen, sondern aktiv gestalten wollen.
Lechbruck FlößerERC Lechbruck feiert überzeugenden 8:0-Heimsieg gegen Forst (BLL) Der ERC Lechbruck hat am Sonntagabend ein Zeichen gesetzt und den SC Forst mit einem klaren 8:0-Heimsieg aus dem Lechparkstadion verabschiedet. Die Flößer präsentierten sich über die gesamte Spielzeit hinweg hochkonzentriert, laufstark und spielbestimmend. Von der ersten Minute an zeigte die Mannschaft, dass sie die drei Punkte unbedingt im Ostallgäu behalten wollte. Bereits im ersten Drittel übernahmen die Hausherren das Kommando. Forst geriet früh durch mehrere Strafzeiten unter Druck, was dem ERC die Gelegenheit bot, sein strukturiertes Überzahlspiel aufzuziehen. In der 15. Spielminute war es schließlich so weit: Mathias Schuster traf im Powerplay zum hochverdienten 1:0, vorbereitet von Cameron Roberts und Marcus Köpf. Defensiv standen die Flößer sicher und ließen kaum Forster Offensivaktionen zu, sodass das knappe Ergebnis zur ersten Pause eher schmeichelhaft für die Gäste war. Das zweite Drittel gehörte dann voll und ganz dem ERC Lechbruck. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Simon Maucher nach Zuspiel von Lucas Hay auf 2:0 stellte. Der Treffer wirkte wie ein Dosenöffner: Der ERC erhöhte Druck und Tempo spürbar, setzte den SC Forst mit Forechecking und schnellen Kombinationen permanent unter Stress. In der 29. Minute erzielte Lukas Fischer (Richard Schratt) das 3:0, bevor nur wenig später Cameron Roberts nach einer tollen Kombination über Marcus Köpf und Mathias Schuster zum 4:0 einnetzte (40.). Die Flößer hatten das Spiel nun komplett im Griff. Überschattet wurde der ansonsten starke Mittelabschnitt von der Verletzung von Paolo De Sousa, der im zweiten Drittel unglücklich ausfiel und nicht mehr ins Spiel zurückkehrte – ein bitterer Wermutstropfen an einem ansonsten perfekten Abend. Im Schlussdrittel spielten die Lechbrucker weiter konsequent nach vorne und ließen nicht nach. Marcus Köpf (Morris Demmler, Cameron Roberts) sorgte in der 45. Minute für das 5:0 und belohnte sich für seine starke Leistung. Tyler Lepore legte nur wenige Minuten später mit einer sehenswerten Einzelleistung den sechsten Treffer nach (50.). Der SC Forst fand zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen die souverän agierenden Hausherren. Als die Gäste sich durch eine Strafe zusätzlich schwächten, nutzte Cameron Roberts das Powerplay eiskalt und erhöhte auf 7:0 (56.). Den Schlusspunkt in der 60. Minute setzte erneut Lukas Fischer, der mit seinem zweiten Tor des Abends das Ergebnis auf 8:0 stellte. Besonders erfreulich: ERC-Torhüter Christoph Lohr zeigte eine gute Leistung und blieb über die komplette Spielzeit ohne Gegentor. Der verdiente Shutout war Ausdruck der starken Defensivarbeit des gesamten Teams, das kaum gefährliche Situationen zuließ und Forst konsequent vom eigenen Tor fernhielt. Mit diesem deutlichen Erfolg festigt der ERC Lechbruck seine Position auf Rang zwei der Landesliga Gruppe A und bleibt damit weiter in Schlagdistanz zu Tabellenführer Germering. Schon am Freitag um 19:30 Uhr geht es im Lechparkstadion weiter, wenn der ERC Sonthofen zu Gast ist – ein weiteres wichtiges Spiel im Kampf um die Spitzenplätze.
ERC Sonthofen4:2 in Bad Aibling: ERC setzt Aufwärtstrend fort (BLL) Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen wollte den Schwung des 6:3-Heimsiegs am Freitag gegen den ERSC Ottobrunn mit ins Auswärtsspiel am Sonntag beim EHC Bad Aibling nehmen – und der Mannschaft des Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames ist dies mit Willen und Leidenschaft gelungen. Am Ende siegte der ERC mit 2:4 (1:1, 1:2, 0:1). Erstmals stand U20-Torhüter Jona Zellinger als Backup für Calvin Stadelmann im Aufgebot der ersten Mannschaft. Mit einfachem Eishockey zurück in die Erfolgsspur finden und weiter Selbstvertrauen tanken für den weiteren Saisonverlauf – so lautete die Marschroute für die Schwarz-Gelben an diesem Wochenende nach eher mäßigen und durchwachsenen Leistungen in den vergangenen Partien. Die erste Aufgabe lösten sie am Freitag gegen Ottobrunn souverän, und auch am Sonntag starteten sie mit viel Elan in die Partie in Bad Aibling. Bereits nach sechs Minuten klingelte es im Kasten von Heimkeeper Rudolf Schmidt: Robin Berger netzte in Überzahl zum Führungstor ein (Assists: Ondrej Havlicek, Filip Krzak). Man merkte den Gästen aus dem Oberallgäu im ersten Spielabschnitt an, dass sie unbedingt etwas Zählbares aus dem Landkreis Rosenheim mitnehmen wollten. Und doch musste Calvin Stadelmann im Kasten der Sonthofer kurz vor Drittelpause etwas überraschend hinter sich greifen: Lucas Wimmer nutzte ein Überzahlspiel in der 19. Minute zum Ausgleich, nachdem Ondrej Havlicek auf der Strafbank schmorte. Das Trainergespann des ERC konnte mit dem Auftreten seiner Jungs durchaus zufrieden sein, wenngleich sich Nicolas Neuber gleich zu Beginn des Mitteldrittels eine Strafe fing und wenig später auch noch Lynnden Pastachak in die Kühlbox wanderte. Der ERC aber verteidigte, auch dank eines starken Calvin Stadelmann zwischen den Pfosten, das eigene Tor erfolgreich. Mitte des zweiten Drittels waren es Spieler der Hausherren, die undiszipliniert agierten und auf die Strafbank mussten: Eines dieser Überzahlspiele verwertete Dan Przybyla zur 2:1-Führung, erneut auf Vorlage des Duos Havlicek/Krzak. Diese währte allerdings nur drei Minuten, da egalisierte Marcel Schulz für Bad Aibling den Spielstand ein weiteres Mal. Allerdings präsentierten sich auch die Sonthofer an diesem Abend reaktionsschnell und gingen erneut verdient in Front: In der 38. Minute nutzte Jochen Hartmann auf Vorlage von Marc Sill und Adam Suchomer die Gelegenheit und schob die Scheibe am Aiblinger Goalie vorbei zum 3:2. Für den Schlussabschnitt sollte die Devise lauten: weniger Strafzeiten kassieren, denn davon hatte es für die Sonthofer an diesem Abend zu viele gegeben. Und die Schwarz-Gelben hielten sich an die Vorgabe ihrer Trainer und blieben der Kühlbox fortan fern. In ihren Offensivbemühungen zeigten sie die nötige Kaltschnäuzigkeit: In der 51. Minute erhöhte Lynnden Pastachak für den Oberallgäuer Traditionsverein auf 4:2, weil Marc Sill und Nicolas Neuber vorher ein feines Auge bewiesen. Das 4:2 war gleichbedeutend mit dem Endstand, denn die restlichen Minuten fighteten die Sonthofer leidenschaftlich und zeigten den nur 68 Zuschauern, dass sie an diesem Abend das Eis unbedingt als Sieger verlassen wollten. Weiter geht es für die Schwarz-Gelben am kommenden Wochenende mit zwei schweren Auswärtsspielen: Am Freitag gastieren die Sonthofer beim Zweiten ERC Lechbruck (19.30 Uhr), am Sonntag dann bei Tabellenführer Germering (17.45 Uhr).
Türkheim CelticsESV Türkheim – EV Fürstenfeldbruck 1b 5:2 (1:1/2:0/2:1) / Celtics lassen auch gegen Fürstenfeldbruck nichts anbrennen (BBZL) Mit einem dominanten Auftritt sorgte der ESV Türkheim am Sonntagabend gegen die 1b des EV Fürstenfeldbruck für den 6. Sieg im 6. Spiel und bleibt damit weiter ungeschlagen. Beide Teams gingen mit vollen vier Reihen in die Partie, das Celtics-Tor hütete Johannes Schöner. Türkheim begann druckvoll und war von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Nur mit dem Torerfolg wollte es ähnlich wie vor sieben Tagen gegen Senden am Anfang nicht klappen. Dreimal trafen die Celtics im ersten drittel nur den Pfosten. Fürstenfeldbruck nutzt dagegen quasi ihre erste Torchance in der 11. Minute zur etwas schmeichelhaften 0:1 Führung. Torschütze war Lennart Zilg. Doch der ESVT lies sich vom Rückstand nicht beirren und spielte weiter munter nach vorne. Schließlich sorgte eine Einzelaktion in der 16. Minute von Max Schorer zum verdienten Ausgleich. Die Nummer 8 der Celtics tankte sich von hinten nach vorne an Freund und Feind vorbei und versenkte die Scheibe im rechten Kreuzeck. Kurz danach klingelte das Gästetor nochmal, doch diesmal war wieder der Pfosten im Weg. Und so ging es beim Spielstand von 1:1 in die erste Drittelpause. Die Celtics kamen mit noch mehr Wind aus der Kabine und gingen in der 35. Minute durch Marius Dörner in Führung. Michi Urbanek hielt die Scheibe im Drittel, brachte sie zu Florian Döring, welcher den im Slot freistehenden Dörner bediente. Dieser zog direkt ab und ließ Gästetorhüter Paul Croos keine Chance. Keine Zeigerumdrehung später durften die Türkheimer Fans im Sieben-Schwaben-Stadion schon wieder jubeln. Celtics-Kapitän Maxi Döring besorgte seinen Farben das 3:1. Assistgeber waren Maxi Sams und Jakbo Bottner. Doch damit wars erstmal wieder vorbei mit dem Toreschießen. Die Celtics ließen einiges liegen und von Fürstenfeldbruck kam nur wenig Offensivdrang. Und wenn, dann war Johannes Schöner zur Stelle. Zu Beginn des dritten Drittels kam die Türkheimer Tormaschine dann wieder in Fahrt. Marco Fichtl stellte nach Vorarbeit von Florian Döring und Marius Dörner auf 4:1 und die meisten im Stadion gingen wohl von der Vorentscheidung aus. Doch nun häuften sich die Strafzeiten und die beiden Unparteiischen hatten einiges zu tun. Die Celtics mussten eine unnötige 5:3 Unterzahlsituation überstehen. Dies gelang auch zunächst gut, Fürstenfeldbruck kam kaum zu Möglichkeiten. Doch ein unerwarteter Schuss von der blauen Linie landete hinter Johannes Schöner im Tor zum 4:2. Fürstenfeldbruck bekam dadurch wieder etwas Oberwasser. Münzte dieses aber nicht in weitere Torchancen um, sondern vielmehr in körperliche Härte. Ein unnötiger Crosscheck von Gästestürmer Luca Brumbauer gegen Türkheims Marco Fichtl, nachdem der Gästegoalie die Scheibe eigentlich schon sicher hatte und schon abgepfiffen war, endete mit einem Faustkampf zwischen den beiden. Die Schiedsrichter schickten zum Unmut aller Türkheimer Fans beide Spieler mit einer 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe zum duschen. Jetzt war etwas Unruhe im Sieben-Schwaben-Stadion, doch Türkheim verwaltete den Vorsprung nun clever. Von Fürstenfeldbruck kam kein Aufbäumen mehr. Stattdessen durfte Türkheim kurz vor Schluss nochmal in Überzahl ran. Marius Dörner machte seinen dritten Scorerpunkt, in dem er die Scheibe nach Zuspiel von Fabian Guggemos zu Darius Sirch brachte. Die Nummer 11 der Celtics versenkte das Spielgerät trocken im Tor und sorgte damit für den 5:2 Endstand. Ein am Ende doch recht ungefährdeter Sieg, den die Celtics am ersten Adventsonntag vor heimischer Kulisse einfahren konnten. Nächstes Wochenende ist der ESVT dann zweimal auswärts gefordert. Am Freitag sind die Celtics um 20:00 Uhr in Kempten zu Gast, ehe am Sonntag das Rückspiel beim EC Oberstdorf ansteht. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.
Pforzheim BisonsBisons mit zwei Toren in der Schlussminute (BWL) Auch der Schwenninger ERC konnte die Pforzheimer Festung nicht einnehmen. Die Bisons gewinnen gegen die Fire Wings am Sonntagabend mit 7:6 (2:1/1:4/4:1). Gleich die erste Torchance konnten die Bisons durch Oliver Cabala zur frühen 1:0-Führung nutzen (2.). Doch die Gäste schlugen mit dem klassischen „Bully – Schuss – Tor“ zurück und glichen durch Gabriel Federolf aus (5.). Von Besinnlichkeit am ersten Advent konnte auf dem Eis keine Rede sein, denn immerhin hatten die Unparteiischen alle Hände voll zu tun, um die Kontrahenten zu trennen. Frans Landström nutzte dann ein Überzahlspiel zur 2:1-Führung für die Bisons (15.). Zwei Minuten später verhinderte der Pfosten den Ausgleich. Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay für die Gäste, doch Roni Hovi im Kasten der Bisons vereitelte die besten Chancen. Ein weiteres Powerplay konnte Schwenningen dann zum Ausgleich nutzen (Niklas Karle/27.) Nur 17 Sekunden später gingen die Bisons durch Kenneth Taraszewski zum dritten Mal in Führung. Im Anschluss bekamen die Bisons ein Powerplay, doch ein Scheibenverlust führte zu einem Konter für die Fire Wings und Niklas Karle überwand Roni Hovi zum 3:3 (30.). Zwei Minuten später stand Niklas Karle wieder richtig und brachte den SERC mit dem 4:3 zum ersten Mal in Führung. Die Bisons hatten den Ausgleich auf der Kelle, im direkten Gegenzug baute Pascal Pinsack nach einem brillanten Pass von Alexander Funk die Führung zum 5:3 aus (35.). Im Schlussabschnitt passierte zunächst nicht viel, erst mit dem Treffer durch Frans Landström zum 4:5 (47.) wurde es auf dem Eis wieder munterer. Als die Unparteiischen Alex Kepic mit einer umstrittenen Strafe in die Kühlbox schickten, wurde es wenig später wieder sehr hektisch. Nach einem Gerangel vor dem Bisongehäuse schickten die Schiedsrichter zwei weitere Bisons, aber nur einen Schwenninger auf die Strafbank. Doch erst nach Ablauf der ersten Strafzeit schlugen die Gäste durch Gabriel Federolf zu und trafen zum 6:4 (50.). Fünf Minuten vor dem Ende erhielten die Bisons ein Überzahlspiel und Coach Marc Hemmerich setzte alles auf eine Karte und nahm den Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Diese Taktik ging auf, denn William Lundgren verkürzte auf 5:6 (57.). 180 Sekunden vor dem Ende versuchten die Bisons erneut mit einem sechsten Feldspieler den Druck auf das Schwenninger Gehäuse hochzuhalten. Matej Jurco war es schließlich, der die numerische Überlegenheit nutzen konnte und 29 Sekunden vor dem Ende zum vielumjubelten Ausgleich traf. Doch die Bisons wollten unbedingt das Penaltyschießen verhindern und setzten sich im Angriffsdrittel fest. Sieben Sekunden vor der Schlusssirene erzielten die Bisons durch Kenneth Taraszewski den Siegtreffer zum 7:6. Am kommenden Sonntag, 07.12.2025 um 19:00 Uhr erwarten die Pforzheim Bisons den SC Bietigheim-Bissingen zum nächsten Heimspiel.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Eisadler DortmundEisadler verlieren knapp in Essen beim Favoriten! (RLW) Am Sonntagabend hat es auch die Eisadler erwischt, denn die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja hat das Straßenbahnderby in Essen knapp mit 2:1 verloren und damit die erste Meisterschaftsniederlage in dieser Saison einstecken müssen. Die knapp 2.800 Zuschauer sahen in der Eishalle am Essener Westbahnhof ein spannendes Regionalligaspiel mit einem am Ende glücklichen Sieger aus Essen. Die Hausherren begannen vor heimischer Kulisse recht stürmisch und lagen bereits nach 6 Minuten durch zwei Tore von Jakub Bitomsky mit 2:0 in Führung. Die Eagles wirkten spritziger, robuster und gedankenschneller, während die Eisadler nur schwer ins Spiel fanden und anfangs Gefahr liefen von den Essenern überrannt zu werden. Entlastung gab es im ersten Drittel nur bei drei Überzahlsituationen. Trotz weiterer guter Möglichkeiten des neu gegründeten Essener Vereins blieb es aber beim 2:0 und so konnten sich die Dortmunder mit dem 2:0-Pausenergebnis zufrieden sein. Im Mittelabschnitt waren aber dann die Eisadler endlich in dieser Spitzenpartie angekommen und konnten ein besseres Torschussverhältnis (12:8) und zahlreiche Chancen für sich verbuchen. Doch ein Treffer wollte ihnen weiter nicht gelingen. Auch weitere Überzahlsituationen brachten nichts Zählbares, so dass Gastgeber weiterhin von ihrer frühen Führung zehrten. Im letzten Drittel hatten die gut 300 Dortmunder Fans dann endlich Grund zum Jubeln, denn in der 43. Minute spielten Kevin Thau und Pavel Avdeev den Pass auf Tim Dreschmann und dieser schaffte den 2:1-Anschlusstreffer. Die Dortmunder blieben danach weiter am Drücker doch die Chancenverwertung war leider nicht gut an diesem Tag. Selbst als Trainer Ralf Hoja den Torwart in den Schlussminuten für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, blieb den Eisadlern der Ausgleich verwehrt und so mussten die Dortmunder ohne Punkte die Heimreise antreten. Für die Eisadler geht es am nächsten Wochenende mit einem "Auswärts-Doppelpack" weiter. Am Freitag müssen die Eisadler ab 20 Uhrbei den Ratinger Ice Aliens antreten und am Sonntag reisen die Dortmunder nach Grefrath (19.30 Uhr). Spielstatistik: Eagles Essen-West - Eisadler Dortmund 2:1 (2:0, 0:0, 0:1) Torfolge: 1:0 (3.) Bitomsky 2:0 (6.) Bitomsky (Kryvorutskyy, Barry) 2:1 (43.) Dreschmann (Thau, Avdeev) Zuschauer: 2.719 Strafminuten: Essen 20 - Dortmund 10 Kader: #1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #12 Lauer, #40 Schmitz, #50 Krebietke, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, *13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #53 Benes, #60 Avdeev, # 80 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau
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| NEWS Landesverbände Nord Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord |
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| (LLN) Die Neubrandenburg Blizzards empfingen Neuling SCC Berlin. Und der SCC zahlte gleich Lehrgeld, denn die Blizzards gewannen mit 12:0. Am kommenden Wochenende gibt es das nächste Ligaspiel.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Vier Ligaspiele und zwei Pokalspiele (RLO) Vier Spiele gab es an diesem Wochenende in der Regionalliga Ost und im Pokal gab es zwei Spiele. MEISTERSCHAFT: Wölfe gewinnen Schützenfest Die Schönheider Wölfe empfingen Tornado Niesky. Und auch an diesem Wochenende wurde den 335 Zuschauern einiges geboten. Nach 18 Toren im Spiel gegen die Eisbären Juniors Berlin gab es diesmal sogar 21 Tore, 14:7 (4:3/5:2/5:2) endete dieses Spiel. Tomas Rubes (5), Yannek Seidel (3), Lukas Lenk (2), Florian Heinz, Kenneth Hirsch, David Novotny und Max Rühle mit seinem ersten Regionalligatreffer trafen für die Wölfe, bei Niesky waren Tom Domula, Philip Riedel (je 2), Martin Barak, Leon Eisebitt und Christoph Rogenz erfolgreich. Torhüter Lars Morawitz beteiligte sich an diesem Spektakel mit einer Vorlage. Luchse gewinnen bei den Crashers Ein Spitzenspiel gab es zwischen den Chemnitz Crashers und den Luchsen Lauterbach. 526 Zuschauer lockte dieses Spitzenspiel an und sie sahen nach 23 Minuten den ersten Treffer des Spiels, Sebastian Kneuse brachte Chemnitz in Führung. Michael Hodge traf nach 32 Minuten zum Ausgleich und bis zur 34. Minute gab es weitere Tore von Fabian Kießling, der mit einem Powerplaytreffer das 2:1 erzielte, erneut Michael Hodge (34.) für die Luchse und Lucas Böttcher, der drei Minuten vor der Pause das 3:2 erzielte. Im letzten Drittel drehten die Luchse das Spiel. Tobias Schwab erzielte 39 Sekunden nach Wiederbeginn das 3:3 und Hunter Brackett sorgte 152 Sekunden vor dem Ende für den 3:4-Endstand (0:0/3:2/0:2). Dresden holt wichtige Punkte Für den ESC Dresden und den Eisbären Juniors Berlin ging es im direkten Duell um wichtige Punkte, um nicht vorzeitig in die Sommerpause zu müssen. Dresden konnte das Spiel auch gewinnen, es war aber ein hartes Stück Arbeit. Timur Sedleckij-Razin erzielte nach sechs Minuten den ersten Treffer des Spiels, Dustin Hesse traf 32 Sekunden vor der Pause zum 1:1. In Überzahl brachte Guillaume Vachon die Gastgeber erneut in Führung, doch wieder kamen die Juniors zum Ausgleich. Nico Schröder traf eine Minute später in Unterzahl zum 2:2. Das 3:2 von Dresden erzielte Richard Zerbst nach 29 Minuten zum 3:2 und nach 34 Minuten konnte Maik Rausendorf auf 4:2 erhöhen. Ben Balzer verkürzte nach 44 Minuten auf 4:3, doch wieder in Überzahl konnte Guillaume Vachon in der 51. Minute auf 5:3 erhöhen. Timur Sedleckij-Razin mit zwei weiteren Toren (54., 58.) und Dustin Hesse zum zwischenzeitlichen 6:4 (55.) erzielten die letzten Tore des Spiel, dass Dresden mit 7:4 (1:1/3:1/3:2) gewann. Arbeitssieg FASS FASS Berlin traf an diesem Wochenende wieder auf den ESC Dresden. Vor 107 Zuschauern schnupperte Dresden an der Überraschung, nach Toren von Tommy Heise (13.) und Martin Klein (19.) führten sie nach dem 1. Drittel mit 0:2. Doch dann kamen die Weddinger doch noch, Gregor Kubail (22.), Daniel Volynec (32.) und in Unterzahl Oliver Noack (36.) drehten das Spiel im 2. Drittel. Roberts Licitis (47.) und in Überzahl Nico Jentzsch (49.) sorgten für die letzten Tore des Spiels und so gab es am Ende ein 5:2 (0:2/3:0/2:2). Für die Weddinger war es ein Arbeitssieg, für Dresden ein achtbares Ergebnis. OSWENO-POKAL: In der Gruppe B trafen die Eisadler Dortmund auf die Harzer Falken und für beide ging es um den 1. Platz dieser Gruppe. Dortmund konnte vorlegen, Corvin Rosenthal traf nach 96 Sekunden in Überzahl zum 1:0. Die 8. Minute brachten den Falken den Ausgleich, Ville Sivonen war der Torschütze. Einen Treffer gab es im Mittelfdrittel, mit einem Unterzahltreffer sorgte Filip Mrava in der 34. Minute für das 1:2. Wieder in Überzahl konnte Wladislav Kronhardt nach 113 Sekunden des Schlussabschnitts für das 2:2 sorgen. Wieder in Unterzahl ging Braunlage durch Ville Sivonen nach 47 Minuten erneut in Führung, doch vier Minuten später konnte Colin Long den Ausgleich erzielen. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Ende der Verlängerung und so kam es zum Penaltyschießen. Hier holten die Falke den zweiten Punkt, Bartek Bison war der erfolgreiche Torschütze und so gewannen die Gäste mit 3:4 (1:1/0:1/2:1). Die Falken haben alle vier Spiele absolviert und acht Punkte eingesammelt. Dortmund hat aus drei Spielen sieben Punkte geholt und kann mit einem Erfolg bei den punktlosen Chemnitz Crashers noch den 1. Platz belegen. FASS Berlin traf in der Gruppe C auf die Hamburg Crocodiles und für die Weddinger war verloren verboten, sonst wäre der Traum vom Halbfinaleinzug in diesem Wettbewerb geplatzt. Vor 257 Zuschauern konnte Ivan Savchenko die Gäste nach 27 Minuten in Überzahl in Führung bringen und 27 Sekunden vor der Pause erhöhte Markus Lepistö mit einem Mann weniger auf dem Eis auf 0:2. Erneut Ivan Savchenko traf nach 44 Minuten zum 0:3 und sorgte damit für eine Vorentscheidung. Gregor Kubail konnte drei Minuten später zwar noch auf 1:3 verkürzen, für den Schlusspunkt sorgte aber Vitalijs Pavlovs, der elf Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty Net Goal für den 1:4-Endstand (0:0/0:2/1:2) sorgte. Damit machen die Hamburger und Timmendorf den 1. Platz unter sich aus. Die Crocodiles haben aus drei Spielen sechs Punkte geholt, Timmendorf hat zwei Partien absolviert und daraus drei Punkte geholt. Gleich fünf Meisterschaftsspiele und ein Pokalspiel gibt es zum Start in den Dezember.
FASS BerlinArbeitssieg gegen Dresden (RLO) FASS Berlin schließt das Doppelwochenende mit einem 5:2 (0:2, 3:0, 2:0)-Sieg gegen den ESC Dresden ab. Damit bleiben die Nordberliner in Lauerstellung auf Tabellenrang 2 der Regionalliga Ost. DAS SPIEL FASS spielte in nahezu gleicher Aufstellung wie am Vorabend bei der Pokalniederlage gegen die Crocodiles Hamburg. Zu seinem Saisondebüt als Starting Goalie kam Sören Thiem. Dresden kam mit der Empfehlung eines 7:4-Sieges am Vorabend gegen die Eisbären Juniors. Auch wenn Dresden mit lediglich elf Skatern angereist war, begannen die Gäste spritzig und stellten FASS mit schnellen Kontern immer wieder vor Probleme. Hinten hatte man mit Schulze einen starken Rückhalt. So kam es folgerichtig zu Treffern durch Reise (13.) und Klein (19.), und es mit dem ebenso überraschenden wie verdienten Stand von 0:2 in die erste Pause. Den wichtigen Anschlusstreffer erzielte Gregor Kubail zum Glück früh im zweiten Abschnitt, doch tat sich FASS weiter schwer. Es dauerte bis zur 32. Minute, bis Daniel Volynec nach einer Einzelleistung vor dem gegnerischen Kasten auftauchte und zum Ausgleich verwandelte. Kurz darauf wollten die Eislöwen Juniors ein Überzahlspiel zur erneuten Führung nutzen, aber es kam anders. Gregor Kubail bediente Oliver Noack mit einem präzisen Pass, den der Empfänger in Unterzahl sicher zum 3:2 verwertete. Im Schlussabschnitt schwanden beim Dresdner Minikader die Kräfte, während sich die Berliner eine deutliche Überlegenheit erspielten. Roberts Licitis (47.) und Nico Jentzsch im Powerplay (49.) bauten die Führung aus, weitere Treffer ließen die Gäste mit Glück und Geschick nicht zu. Der ESC Dresden hat in Berlin erneut bewiesen, dass in dieser Saison mit dem Team zu rechnen ist. FASS hat sich schwer getan, aber letztlich doch einen hoch verdienten Arbeitssieg errungen. Zur Bestform fehlte in diesen Novembertagen einiges, aber der Blick richtet sich nach vorne. AUSBLICK Am kommenden Samstag (06.12.25) geht die Punktejagd weiter, wenn FASS erstmals in dieser Saison Tornado Niesky empfängt. Spielbeginn im Erika-Heß-Eisstadion ist um 19:00 Uhr. STATISTIK FASS: Thiem (Steffen) – Kruggel, Hüfner; Haase, Levin; Heinicke, Falk; Junge – Volynec, Miguez, Braun; Weihrauch, Belimenko, Flemming; Licitis, Fiedler, Jentzsch; L. Noack, Kubail, O. Noack. Tore: 0:1 (12:46) Reise, 0:2 (18:03) Klein; 1:2 (21:41) Kubail (O. Noack, L. Noack), 2:2 (31:24) Volynec, 3:2 (35:03) O. Noack (Kubail) SH1; 4:2 (46:21) Licitis (Heinicke, Fiedler), 5:2 (48:22) Jentzsch (Fiedler, Volynec) PP1. Schiedsrichter: Simankov – Betnerowicz, Schneider. Strafen: FASS 6, Dresden 12. Zuschauer: 107. Schüsse: 46-19. Face-off: 38-27.
7 Tore, aber kein Punkt im Erzgebirge (RLO) „Vorne Hui, Hinten Pfui“ - so oder zumindest in ähnlicher Art und Weise könnte man den Auftritt der Tornados am 29.11.2025 in Schönheide bezeichnen. Auf der einen Seite schossen die Nieskyer erstaunliche 7 Tore beim Tabellenführer. Auf der anderen Seite kassierte man hinten gleich 14 Stück, bei denen der arme Lars Morawitz im Tore der Gäste oft allein gelassen wurde. So unterschiedlich können die Ereignisse sein. Und so grausam ist das Ergebnis. Personell deutlich ersatzgeschwächt reiste das Team von Tornado-Trainer Jens Schwabe ins Erzgebirge zum aktuellen Ligaprimus. Die Vorzeichen standen nicht gut und dennoch schafften die Tornados einen Start nach Maß. Zunächst traf Philip Riedel auf Zuspiel von Martin Barak und Justin Treise zum 0:1 (6. Min). Nur wenig später stand es schon 0:2, als Leon Eisebitt einnetzen konnte, nachdem ihn Christoph Rogenz freispielte. Die Wölfe und deren Fans waren kurz geschockt, ob des couragierten Auftretens der Oberlausitzer. Doch die Wölfe jagen im Rudel und so kamen sie geduldig und mit viel Spielwitz zum Erfolg. Aber auch nur, weil sich die Tornados etwas auf den Toren ausruhten und plötzlich stand es 4:2 nach 16. Minuten. Doch kurz vor der Pause war es Christoph Rogenz, der den Anschlusstreffer zum 4:3 aus Sicht der Gastgeber erzielen konnte. Damit konnte sich das erste Drittel definitiv sehen lassen. Auch im Mittelabschnitt spielten die Nieskyer munter auf und konnten läuferisch sogar mithalten. Bis zu der Mitte des Drittels fiel kein weiterer Treffer. Doch dann schwanden zusehends die Kräfte bei den Gästen, bei denen zum Ende des ersten Abschnitts auch noch Justin Treise verletzt ausfiel. Aber die Achterbahnfahrt der Gefühle ging zunächst weiter, denn Tom Domula hatte zweifach die direkte Antwort auf Treffer der Gastgeber parat (33. Min, 38. Min). Demnach stand es bis zu diesem Zeitpunkt immer noch sehr überraschend „nur“ 6:5 für die Schönheider. Doch danach war der Kopf offensichtlich bereits in der Kabine. Denn innerhalb von 58 Sekunden konnten die Wölfe drei weitere Treffer erzielen und zogen somit folgerichtig unaufhaltsam davon. Mit dem 9:5 ging es in die zweite Pause. Es war damit klar, dass nur ein Wunder noch helfen konnte und dieses war bereits nach knapp drei Minuten im letzten Drittel ad acta gelegt als Tomas Rubus mit seinem 5. Treffer (!) und dem 10:5 den Deckel endgültig drauf machte. Doch die Tornados gaben sich nicht auf und konnten ihrerseits an einer ihrer im bisherigen Saisonverlauf größten Schwächen arbeiten, nämlich dem Torabschluss. Philip Riedel und Martin Barak sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von 16 Sekunden (47. Min) für ein kurzes Aufbäumen und für erstaunte Gesichter unter den Zuschauern im Wolfsbau. Doch die heimischen Wölfe waren weiter gnadenlos und erzielten noch vier weitere Treffer zum 14:7 (4:3; 5:2; 5:2) Endstand. Fazit: Defensive gewinnt die Spiele Ein Torfestival und ein Spektakel für die Zuschauer, was sicherlich so niemand erwartet hatte. Andreas Brill meinte nach der Partie: „Wir haben läuferisch gut 30 Minuten gut mitgehalten und sind dann von der Marschroute abgewichen. Positiv waren die Torerfolge. Dieses Gefühl müssen wir für die kommenden Spiele mitnehmen und an den Defensivschwächen arbeiten.“ Die Gelegenheit bietet sich bereits am kommenden Wochenende in doppelter Hinsicht. Auswärts bei FASS Berlin und zu Hause gegen die Luchse aus Lauterbach.
Der 6. Spieltag mit 39 Toren (LLB) Wieder waren fünf Spiele angesetzt, ein Spiel musste allerdings verlegt werden. Außerdem gab es ein Spiel der Ostseeliga Adler gewinnen beim ERSC Für den ERSC Berliner Bären bestand gegen die SCC Adler Berlin durchaus die Möglichkeit Punkte zu holen. Bis ins letzte Drittel war es eine spannende Partie, in der Jakob Sauerzapfe die Bären nach zehn Minuten in Führung brachte. Drei Minuten später erzielte Robert Bäuerle den Treffer zum Pausenstand. Paul Runst brachte die Adler nach 23 Minuten in Führung, doch ein Powerplaytreffer von Marco Jagnow sorgte nach 35 Minuten für den Ausgleich. Dennis Hermann (35.) und Jakob Rebel (39.) brachten die Gäste mit 2:4 in Führung, zur Pause stand es aber 3:4, denn Fabian Schiller traf 57 Sekunden vor der Sirene und sein Torhüter Maximilian Lorenz gab dabei eine Vorlage. Im letzten Drittel konnten die Adler die Partie für sich entscheiden, Albert Schwarzkopf (44.) und Robert Bäuerle (48.) erzielten beim 3:6-Erfolg (1:1/2:3/0:2) die letzten Treffer des Spiels. Wikinger fertigen OSC im 2. Drittel ab Die Wikinger vom BSchC und der OSC Berlin konnten mit weiteren Punkten oben dran bleiben. Ein Drittel zum feiern oder auch zum vergessen entschied dieses Spiel. Nach 20 Minuten waren noch keine Tore gefallen, dann legten die Wikinger los. Milan Bajai traf gleich dreifach (22., 27., 39.), wobei sein letzter Treffer bei Unterzahl fiel, ebenfalls in Unterzahl Joris Gabrisch (24,), Stephan Wolf (30. Und Mathias Löhr (34.) brachten die Wikinger mit 6:0 in Führung. Im letzten Abschnitt erhöhte Stephan Wolf noch auf 7:0, ehe Norman Schumann 75 Sekunden vor dem Ende den Ehrentreffer für den OSC erzielen konnte. Am Ende gewannen die Wikinger also mit 7:1 (0:0/6:0/1:1). SCC holt erwarteten Sieg Der SCC Berlin war gegen den Berliner Schlittschuh-Club Favorit und mit drei Punkten wären sie oben mit dabei. Die Zebras ließen auch nichts anbrennen und gewannen durch Tore von Ivan Patayala, Valerian Sokolovskyi, Willi Wolschke (je 3), Christopher Hillen, Max Stoffner (je 2) und Lucas Reiche mit 14:0 (3:0/5:0/6:0). Vier Tore erzielten die Zebras dabei in Überzahl und beide Teams wechselten die Torhüter. Allstars gewinnen gegen die Blues Ein Spitzenspiel gab es zwischen den EHC Berlin Blues und den FASS Berlin Allstars. Und nach einem torlosem ersten Abschnitt konnte Nikita Balakin die Allstars nach 23 Minuten in Führung bringen. Lucien Aicher erhöhte in Überzahl auf 2:0 (28.) und nach dem Anschlusstreffer von Felix Mattschull in der 31. Minute folgte 42 Sekunden später das 1:3 durch Jörn Kugler. Die Blues ließen im Anschluss eine Überzahl von fünf Minuten liegen. Im letzten Drittel erhöhten dafür Nikita Balakin (52.) und 36 Sekunden später Robin Krautz auf 1:5. Die Blues konnten noch durch Gustav Rittner (53.) und einem Powerplaytreffer von Andre Berger (55.) verkürzen, am Ende brachten die Allstars durch ein 3:5 (0:0/1:3/2:2) die erste Saisonniederlage bei. Verlegt wurde die Partie zwischen der 1b von FASS Berlin und dem ASC Spandau. Der OSC Berlin Mighty Bucks war an diesem Wochenende spielfrei. An der Tabellenspitze gab es einen Wechsel, die Allstars führen nun vor den Blues. Beide Teams haben sechs Spiele absolviert und 15 Punkte geholt. Die Wikinger folgen mit 14 Punkten aus sechs Spielen, FASS 1b hat erst vier Spiele absolviert und dabei 12 Punkte geholt. Auch dahinter bleibt es spannend, der SCC hat nun neun Punkte aus vier Spielen, der OSC und die Adler haben aus fünf Spielen sechs Punkte geholt. Der ERSC folgt mit vier Punkten aus sechs Spielen und die Bucks mit drei Punkten aus fünf Spielen. Beide können sich noch Hoffnungen auf eine bessere Platzierung machen. Für den ASC mit vier Spielen und dem BSchC mit fünf Spielen wird es bei bisher null Punkten schwierig noch weiter nach oben zu klettern. An diesem Wochenende fiel der 300. Treffer der Spielzeit, es gab die 400. Vorlage und somit wurde auch die Marke von 700 Scorerpunkten überschritten. Die der Strafen hat die Marke von 600 erreicht und es gab den 50. Powerplaytreffer der Saison.
SCC meistert Pflichtaufgabe souverän (LLB) Der Sportclub Charlottenburg hat die Pflichtaufgabe gegen den Berliner Schlittschuh-Club (BSC) souverän erfüllt. Trotz des Fehlens einiger Stammkräfte gewann das Team am Sonntagnachmittag im Eisstadion Neukölln gegen das Tabellenschlusslicht mit 14:0 (3:0; 5:0; 6:0). Schon in der 5. Minute stellte SCC-Stürmer Valerian Sokolovskyi mit dem 1:0 die Weichen auf einen zu keiner Zeit gefährdeten Sieg. In der 9. Minute bediente Lukas Budde mit einem langen Pass Willy Wolschke auf rechts, der mit einem satten Flachschuss das 2:0 besorgte. In der 11. Minute bekam der SCC einen Penalty zugesprochen, nachdem SCC-Stürmer Sokolovskyi bei seinem Alleingang zuvor gelegt worden war. Der Gefoulte trat selbst an, Dennis Heyll parierte allerdings bravourös. Beim 3:0 durch Ivan Patayala machte der BSC-Keeper indes eine etwas unglückliche Figur. Aus spitzem Winkel rutschte der Puck durch die Schoner (17. Minute). Patayala bot sich mit einem Alleingang wenige Sekunden vor Drittelende noch die Chance auf das 4:0, diesmal reagierte Heyll allerdings glänzend. Das zweite Drittel begann mit einer üblen Szene: BSC-Stürmer Lars Breitinger nagelte SCC-Spieler Budde an die Bande, der regungslos auf dem Eis liegen blieb. Für Budde war das Spiel mit einer Knieverletzung beendet. Übeltäter Breitinger bekam fünf Minuten Strafe aufgebrummt, die der SCC zur 5:0-Führung durch Christopher Hillen nutzte (24. Minute). Nach schöner Vorlage von Patayala schob Sokolovskyi wenig später zum 5:0 ein (30. Minute). Das 6:0 stellte SCC-Verteidiger Lucas Reiche mit einem Strahl von der blauen Linie in Überzahl her. Die nächsten beiden Treffer besorgte SCC-Verteidiger Max Stoffner, beim 8:0 setzte auch er ein schönes Geschoss von der Blauen in die Maschen. Der Treffer fiel praktisch mit der Schlusssirene des zweiten Drittels. Zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Gäste mal gefährlich vor das Gehäuse von SCC-Keeper Bernd Homm, der zu Beginn des dritten Drittels Lucas Koletzki im Tor ersetzte. BSC-Stümer Breitinger knallte den Puck gegen den Pfosten. Ein kurzes Lebenszeichen. Denn gegen immer müder werdende Gäste hatte der SCC in den Schlussminuten leichtes Spiel. Wolschke nutzte einen Abpraller zum 9:0 (45. Minute). Hillen erzielte kurz darauf das 10:0 nach schöner Vorarbeit von Patayala, in umgekehrten Rollen besorgten beide das 11:0 (48. Minute). Eine Chance auf den Ehrentreffer für den BSC bot sich in der 51. Minute Kirils Podmoskovs, der frei vor dem Tor zum Abschluss kam. Er stand dabei etwas ungünstig zur Scheibe. Das war es aber auch an nennenswerten Szenen für die Gäste. Praktisch im Gegenzug fiel das 12:0 durch Sokolovskyi – sein dritter Treffer an diesem Tag. Einen Dreierpack schnürte kurz darauf auch Wolschke, sein Schuss aus mittiger Position wirkte nicht unhaltbar. Den Schlusspunkt setzte Patayala mit einem trockenen Handgelenkschuss in den Winkel aus der Nahdistanz (60. Minute). Auf den SCC wartet nach dem Pflichtsieg bis Jahresende noch ein schweres Programm. Nächste Gegner sind beide Vertretungen von Fass Berlin sowie im Nachholspiel die clubinterne Konkurrenz der Adler. Alle drei Teams standen im Vorjahr im Final 4 – zählen also zu den Topmannschaften der Liga Statistik 1:0 4. Min Sokolovskyi (Helbig) 2:0 9. Min Wolschke (Budde) 3:0 17. Min Patayala (Dymke) 4:0 24. Min Hillen (Sokolovskyi) 5:0 30. Min Sokolovskyi (Patayala) 6:0 36. Min Reiche (Stoffner) 7:0 37. Min Stoffner (Dymke) 8:0 40. Min Stoffner (Sokolovskyi) 9:0 45. Min Wolschke (Schweder) 10:0 46. Min Hillen (Patayala) 11:0 48. Min Patayala (Hillen) 12:0 51. Min Sokolovskyi (Hillen, Patayala) 13:0 52. Min Wolschke (Schweder) 14:0 60. Min Patayala (Stoffner) Strafminuten SCC: 2 (0; 2; 0) BSC: 15 (4; 5; 6)
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| DFEL und DFEL2 Nord Vier Spiele der Blossom-ic DFEL, eins der DFEL2 Nord und neun Spiele aus der EWHL gibt es diesmal als Zusammenfassung. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Indians holen sich Tabellenführung Die ECDC Memmingen Indians trafen sich zum Spitzenspiel mit den Eisbären Juniors Berlin. Vor 121 Zuschauern konnte Julia Matejkova mit zwei Treffern (4., 6.) die Gastgeberinnen in Führung bringen. Mit der Pausensirene verkürzte Ellen Laurence auf 2:1, doch im 2. Drittel sorgten Hanna Weichenhain (27.) und Anna Rose (39.) für eine Vorentscheidung. Ellen Laurence konnte in der 56. Minute auf 4:2 verkürzen, doch als die Juniors die Torhüterin zogen, traf Theresa Knutson 74 Sekunden vor dem Ende zum 5:2-Endstand (2:1/2:0/1:1). Spannender ging es vor 115 Zuschauern am Sonntag zu. Zwar konnten Antje Sabautzki (3.), Nara Elias (7.) und Andrea Lanzl (14.) die Indians im 1. Drittel mit 3:0 in Führung gehen, doch die Eisbären kamen im 2. Drittel zurück Anastasia Gruß erzielte nach 78 Sekunden das 3:1 und in der 35. Minute war sie in Überzahl erneut erfolgreich. So war es wieder ein enges Spiel, in dem die Berlinerinnen 123 Sekunden vor dem Ende die Torhüterin zogen. Tore fielen keine mehr und so gewann Memmingen am Ende knapp mit 3:2 (3:0/0:2/0:0). Sechs Punkte und keine Gegentore für Budapest Für die Mad Dogs Mannheim standen wichtige Spiele gegen den Hokiklub Budapest an, denn nur wenn langsam Punkte geholt werden, gibt es noch eine Chance auf die Teilnahme an den Playoffs. In einem Spiel mit vielen kleinen Strafen konnte sich Budapest mit 0:3 (0:0/0:2/0:1) durchsetzen. Dalma Gergely (29.), in Unterzahl Lauren Stenslie (40.) und als Mannheim in Unterzahl die Torhüterin zog 24 Sekunden vor dem Ende Lili Hajdu erzielten die Tore für Budapest. Zsofia Toth bekam 33 Schüsse auf ihren Kasten, keiner landete im Tor. 40 Minuten passierte in Mannheim am Sonntag nicht viel, erst im letzten Drittel fielen Tore. Petra Szamosfalvi (53.) und Mira Seregely (57.) erzielten für Budapest zwei Tore und so endete das Spiel 0:2 (0:0/0:0/0:2). Zsofia Toth musste am Sonntag 30 Schüsse abwehren, dann hatte sie ihr zweites Shutout des Wochenendes. Spielfrei waren der ERC Ingolstadt. Memmingen ist nun mit 33 Punkten aus 12 Spielen Tabellenführer. Budapest folgt mit 29 Punkten, Berlin mit 28 Punkten. Beide Teams haben 16 Spiele bestritten. Ingolstadt und Mannheim haben 14 Spiele bestritten. Während der ERC daraus 18 Punkte geholt hat, wartet Mannheim weiter auf den ersten Saisonpunkt. Am kommenden Wochenende finden wieder vier Spiele statt. DFEL2 NORD: Mit der Partie des Kölner EC „Die Haie“ gegen Titelverteidiger EC Hannover Indians gab es eine interessante Partie um einen Spitzenplatz in der Liga. Die Haie setzten sich glatt mit 6:1 (4:1/0:0/2:0) durch und schieben sich dadurch auf den 2. Platz. Julia Malejka (2), Naemi Bär, Paula Nis, Christina Schwamborn und Kristina Sullivan trafen für Köln, Linda Hummel für die Indians. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einem Ligaspiel.
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