IHP NachrichtenSonntag 30.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des ersten Advents-Wochenendes mit insgesamt acht Beiträgen aus der Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga Ost.
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Ice Dragons HerfordIce Dragons mit knapper Niederlage - Herford belohnt sich nicht gegen Duisburg (OLN) Der Herforder Eishockey Verein musste in der Oberliga Nord Hauptrunde gegen die Füchse Duisburg in eine knappe 2:3 (2:2/0:0/0:1)-Niederlage einwilligen. Die Ice Dragons zeigten sich im Vergleich zum 0:5 am vergangenen Dienstag in Rostock verbessert, belohnten sich am Ende jedoch trotz viel Kampfgeist nicht. In der ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Anfangsphase, in der sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Zwei unglückliche Aktionen in der Herforder Defensive spielten den Gästen von der Wedau dann jedoch in die Karten. Zunächst traf Daniel Geiger in der 12. Minute zum 0:1, nur eine Minute später erhöhte Edwin Schitz auf 2:0 für die Füchse. Trotz des Dämpfers fand der HEV schnell zurück und erzielte durch Ryley Lindgren in der 16. Minute den 1:2-Anschlusstreffer. Herford setzte nun sofort nach und glich nur 30 Sekunden später durch Gleb Berezovskij zum 2:2, mit dem auch erstmals die Seiten gewechselt wurden, aus. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Herford mehrfach den Druck und setzte sich häufiger im Drittel der Duisburger fest. Die Gäste standen jedoch sehr gut in der Verteidigung und ließen die Ice Dragons kaum in die ganz gefährliche Zone kommen. So waren die Gastgeber gezwungen, ihre Schüsse aus der Distanz abzusetzen, was jedoch nicht zum Erfolg führte. Auch der HEV stand nun besser in der eigenen Verteidigung, womit das 2:2 auch in der letzten Drittelpause noch Bestand hatte. Die Füchse kamen nun wieder etwas offensiver in den ersten Minuten aus der Kabine und nutzten gleich eine der ersten gefährlichen Szenen zur erneuten Führung. Klavs Planics fälschte einen Schuss unhaltbar für Herfords Torhüter Jakub Urbisch ab. Die Ice Dragons liefen somit erneut einem Rückstand hinterher. In den verbleibenden Minuten zeigte sich, warum Duisburg aktuell in der oberen Tabellenhälfte und Herford am Tabellenende stehen. Die Ostwestfalen ackerten und kämpften, während die Füchse immer stärker in der Abwehr agierten. Minute um Minute verstrich und trotz aller Bemühungen, belohnte sich der HEV nicht mehr mit dem Ausgleich und scheiterte an der guten Arbeit der Gäste in der Verteidigung. „Wir haben 60 Minuten lang gekämpft und auch taktisch war alles ok, wir haben nicht so viel zugelassen. Nach den beiden Gegentoren mit unglücklichen Aktionen, kommen wir sehr gut zurück. Im zweiten Drittel haben wir mehr vom Spiel, lassen auch kaum Torgelegenheiten für Duisburg zu, finden aber auch nicht den Weg, ein weiteres Tor zu schießen. Das ist so ein bisschen das Faustpfand, was wir im Moment mitschleppen. Die Jungs wollen es besser machen, geben auch alles dafür, aber das Tor bleibt aus. Am Ende macht Duisburg dann eine sehr gute Abwehrarbeit. Es hilft nichts, für uns heißt es: Mund abwischen und hart an den paar Prozent arbeiten, die dafür sorgen können, dass solche Spiele anders laufen“, so Herfords Chefcoach Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz. Herford bleibt nach der Niederlage auf Platz 11 in der Oberliga Nord und musste zudem auch registrieren, dass alle übrigen Mannschaften auf den hinteren Plätzen gepunktet haben. Am Sonntag folgt das schwierige Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers, das nächste Heimspiel ist bereits am Dienstag, wenn die Tec Art Black Dragons Erfurt ab 20.00 Uhr zu Gast in der Drachenhöhle sind. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr an der Abendkasse. Tore: 0:1 11:14 Daniel Geiger (Adam Zoweil) 0:2 12:32 Edwin Schitz 1:2 15:45 Ryley Lindgren (Leon Köhler / Gleb Berezovskij) 2:2 16:15 Gleb Berezovskij (Sebastian Moberg / Jackson Pierson) 2:3 45:39 Klavs Planics (Nicklas Mannes / Tobin Brandt) Strafen: Herford 4 Minuten Duisburg 8 Minuten Zuschauer: 1029 (ausverkauft) Streambuchungen: 184
Ice Dragons HerfordIce Dragons reisen ins Nachbarland - Herford auswärts bei den Tilburg Trappers (OLN) Für den Herforder Eishockey Verein geht es in der Sonntagsbegegnung der Oberliga Nord Hauptrunde in die Niederlande. Die Ice Dragons bestreitet ab 19.00 Uhr die schwierige Auswärtspartie beim Tabellendritten Tilburg Trappers. Blickt man auf die Vergleiche in der vergangenen Saison und das erste Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit zurück, so fällt die Bilanz für die Ostwestfalen positiv aus. Gerne denkt man beim HEV an das Wunder von Tilburg kurz vor Weihnachten 2024 zurück, als der erste Auswärtserfolg der Vereinsgeschichte beim niederländischen Topteam gelang. Auch beim 6:4-Sieg vor wenigen Wochen überzeugte das Herforder Team. Doch inzwischen haben sich die Vorzeichen geändert. Ein Blick auf die Tabelle zeigt deutlich, wer in der Favoriten- und wer in der Außenseiterrolle ist. Nach einem durchwachsenen Saisonstart haben sich die Tilburg Trappers inzwischen gesteigert und sich in den vorderen Tabellenregionen eingenistet. Inzwischen dürfte man sich damit beschäftigen, die gute Ausgangslage zu festigen oder gar auszubauen. Zuletzt gab es drei siegreiche Spiele in Folge, wobei man mit 8 von möglichen 9 Punkten fast das Optimum holte. Am Freitag waren die Trappers spielfrei und durften sich somit früh auf das Duell mit den Ice Dragons vorbereiten. Ganz anders ist derzeit die Situation beim Herforder Team. Mit 17 Punkten steht man auf dem 11. und somit letzten Tabellenplatz und inzwischen droht sogar, dass man ein wenig den Anschluss verliert. In der sehr ausgeglichenen Oberliga Nord punkten regelmäßig auch die Mannschaften der unteren Tabellenregionen und wenn man, wie zuletzt der HEV, zwei oder drei Niederlagen ohne Punktgewinn abschließt, findet man sich dort, wo man nicht stehen will. Oftmals fehlten nur Kleinigkeiten, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Ein paar Prozent mehr Genauigkeit und Selbstvertrauen, ein bisschen mehr Schussglück und viele Spiele hätten in der Vergangenheit auch anders ausgehen können. In der Summe ließ man damit jedoch zu viele Chancen liegen oder agierte unglücklich in der Verteidigung und man ließ zu viele Punkte liegen. Kampfgeist zeigten die Ice Dragons immer, wie auch bei der knappen 2:3-Niederlage gegen die Füchse Duisburg am vergangenen Freitag. Akribisch arbeitet die Mannschaft, um die Prozentpunkte zu finden, die dafür sorgen, dass man erfolgreicher agiert, dass das Selbstvertrauen zurückkehrt und dass man sich wieder besser positioniert. Für alle, die nicht den Weg nach Tilburg antreten, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
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Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs behalten im wichtigen Duell die Oberhand (BYL) Nach dem hochkarätigen Topspiel der vergangenen Woche im Icedome empfingen die Mighty Dogs am vorletzten Hinrundenspieltag die Sharks vom ESC Kempten. Die Allgäuer reisten als Tabellenfünfter an und waren damit der direkte Verfolger der Schweinfurter, auch wenn sich die Spitzengruppe der ersten vier Teams bereits etwas abgesetzt hatte. Über weite Phasen der Partie waren die Mighty Dogs spielbestimmend und sicherten sich am Ende mit einem 6:3-Erfolg weitere drei Punkte. Schon früh setzten die Hausherren die Sharks unter Druck. Nach nur 30 Sekunden musste Schirmacher gegen Ilya Zheltakov zum Haken greifen – das Powerplay kam jedoch noch etwas zu früh, sodass es zunächst beim 0:0 blieb. Die erste große Chance gehörte ebenfalls Zheltakov, der nach einem schnellen Zusammenspiel der ersten Reihe frei zum Abschluss kam, doch Wiedemann im Kemptener Tor reagierte stark. Im Gegenzug setzte Hlozek zum Konter an, wurde jedoch von Kristers Donins gefoult – die Schiedsrichter entschieden auf Penalty. Leon Pöhlmann ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und hielt souverän. Kurz darauf überschlugen sich die Ereignisse: Zheltakov und Petr Pohl liefen einen 2-auf-1-Konter, Zheltakov wurde dabei zu Fall gebracht und die Arme des Referees gingen bereits hoch. Doch der Schweinfurter Stürmer blieb gedankenschnell, legte den Puck zurück auf den heraneilenden Tomas Cermak, der sträflich frei stand und per Direktschuss zur 1:0-Führung traf. Nur zwei Minuten später zog Alexander Diel von der blauen Linie ab und erhöhte mit einem satten Schuss ins Netz auf 2:0. Durch eine Strafzeit mit der Sirene des ersten Drittels starteten die Mighty Dogs in Unterzahl in den Mittelabschnitt, verteidigten jedoch stark und übernahmen im Anschluss wieder das Kommando. Dennoch dauerte es bis zur Mitte des Drittels, ehe Cermak im Gewühl vor dem Tor erfolgreich war und auf 3:0 stellte. Am folgenden Treffer war er ebenfalls beteiligt: Cermak gewann das Bully, legte quer auf Zheltakov, der eiskalt zum 4:0 verwandelte. In Unterzahl kassierten die Gastgeber dann ihren ersten Gegentreffer, als Kevin Hu 30 Sekunden nach der Strafe gegen Dzerods Alksnis flach zum 4:1 traf. Im Schlussdrittel ließ Schweinfurt kurzzeitig etwas nach und lief in mehrere Konter, was Kempten mit dem 4:2-Anschlusstreffer bestrafte. Die Mighty Dogs blieben jedoch fokussiert und schlugen wieder zurück. Nach einem Lattentreffer von Zheltakov stocherte Cermak den Puck schließlich zum 5:2 über die Linie und schnürte damit seinen Hattrick. Zwei Minuten vor Schluss, nach einer Strafe gegen Lukas Krumpe, zogen die Sharks ihren Goalie und spielten mit sechs gegen vier Feldspieler – prompt fiel das 5:3. Auch danach riskierte Kempten alles und nahm den Torhüter erneut vom Eis, doch diesmal nutzten die Schweinfurter den Platz: Zheltakov traf ins leere Tor und setzte mit dem 6:3 den Schlusspunkt. Das nächste Heimspiel steigt am 7. Dezember um 18 Uhr im Icedome. Zu Gast sein werden die Lions des ERSC Amberg.
EV Dingolfing – EHC Waldkraiburg 4:5 n.V. (0:2, 1:2, 3:0) (BYL) Tor: Sickinger Tobias (#32); Hentner Daniel (#45); Verteidigung: Hora Daniel (#3); Lode Felix (#10); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Cejka Max (#81); Sturm: Lode Philipp (#7); Sramek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Dzerins Andris (#25); Decker Leon (#34); Ruß Leander (#63); Rosenkranz Bastian (#68); Maierhofer Florian (#74); Vogl Nico (#88); Zimmermann Patrick (#98); Tore: 0:1 (4:12) Šrámek (Hora); 0:2 (19:19) Hora (Šrámek, Vogl); 0:3 (24:12) Maierhofer (Hora, Vogl); 1:3 (35:08) Walinski (Duchenko, Zucker); 1:4 (35:22) Ovaska (Džeriņš, Decker); 2:4 (41:06, PP) Luscombe (Walinski, Lengle); 3:4 (53:59) Schander (Schinko, Janzen); 4:4 (58:23, PP) Zucker (Luscombe, Walinski); 4:5 (61:58, PP) Džeriņš (Ovaska, Hora); Zuschauer: 538; Strafen: Waldkraiburg 14 – Dingolfing 6. Süßer Sieg mit bitterem Beigeschmack – EHC Waldkraiburg besiegt Dingolfing Die Löwen aus Waldkraiburg waren am vergangenen Freitag zu Gast in der Dingolfinger Marco-Sturm-Eishalle, um dort auf die „Isar Rats“ zu treffen. Der Zehntplatzierte der Eishockey-Bayernliga lud ein, um sich Punkte zu sichern, die ihn langfristig aus der Play-Down-Zone halten sollen. Zumindest einen Punkt sollten sie den Löwen abluchsen – doch das hätte aus Sicht der Innstädter nicht sein müssen. Das erste Drittel begann mit Vorteilen für Dingolfing und mit nervös wirkenden Löwen. Tobias Sickinger, der das Tor der Waldkraiburger hütete, musste in den ersten drei Minuten bereits dreimal eingreifen – jedes Mal erfolgreich. Der erste bis zum Ende sauber gefahrene Angriff der Löwen wurde nach etwas mehr als vier Minuten durch Daniel Hora initiiert. Sein Pass auf Šrámek und das elegante Tänzeln von Waldkraiburgs Nummer 13 durch die Abwehrreihen gipfelten schließlich in einem wunderschönen Tor zum 1:0. Dieser Treffer öffnete letztlich auch die Partie für die Innstädter, die in der Folge ebenfalls ihre Möglichkeiten fanden. So schwappte das Spiel in diesem ersten Drittel in beide Richtungen und wurde beendet durch einen weiteren Treffer für die Löwen. In der letzten Minute des Durchgangs bewies Jakub Šrámek das richtige Auge für den Pass auf Daniel Hora. Dieser zog einen satten Schuss aus dem Bullykreis ab und versenkte die Scheibe in den Maschen des Tores hinter Dingolfings Torhüter Schedlbauer. Mit deutlich mehr Selbstbewusstsein gingen die Löwen das zweite Spieldrittel an. Von Beginn an übernahmen sie die Führung und kontrollierten das Spiel weitgehend. So ergaben sich bereits in den ersten Minuten einige hochklassige Chancen – auch begünstigt durch die frühe Strafe gegen Dingolfings Torhüter Schedlbauer. Nach etwas mehr als vier Minuten und wieder im 5-gegen-5 sollte sich der Druck der Löwen auszahlen. Einen Schlagschuss von Daniel Hora von der blauen Linie fälschte Florian Maierhofer mit seiner Schlägerspitze unhaltbar in das Tor ab und brachte seine Löwen mit 0:3 in Führung. Auch in der Folge hätten die Löwen ihre Führung noch weiter ausbauen können. Doch zunächst waren die Hausherren an der Reihe, den Anschluss zu erzielen. In der 36. Minute war es Walinski, der vorerst noch an Tobias Sickinger scheiterte. Durch konsequentes Nachsetzen erhielt Walinski jedoch erneut eine Chance, diesmal nutzte er sie und erzielte das 1:3. Die passende Antwort der Waldkraiburger Löwen folgte jedoch auf dem Fuße. Nur 14 Sekunden nach dem Anschlusstreffer – der Stadionsprecher hatte das eigene Tor noch nicht einmal fertig angesagt – stellten die Löwen den alten Abstand wieder her. Erst war es Andris Džeriņš, der Leon Decker in Szene setzte. Statt abzuschließen hatte dieser jedoch das Auge für den mitgelaufenen Santeri Ovaska, der in gewohnter Manier den Puck im kurzen Eck zum Pausenstand versenkte. Der dritte Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Die Löwen starteten in Unterzahl, und Dingolfing nutzte dies eiskalt aus. Blake Luscombe, Topscorer der Isar Rats, verwertete den Umstand, dass Sickinger einen Schuss von Walinski nicht gänzlich festhalten konnte, und setzte erfolgreich zum 2:4 nach. Eigentlich spielten die Löwen auch in der Folge ein ansehnliches Eishockey und ließen nicht viel zu. Doch Dingolfing, mit sehr viel Willenskraft, kreierte immer wieder Möglichkeiten. Eine davon nutzte Schander in der 54. Minute, um das 3:4 zu erzielen. Dann gab es eine kuriose Situation: Unweit vor dem Spielende zog Martin Kokeš von der blauen Linie mit einem satten Schuss ab und traf. Doch statt das Tor anzuerkennen, pfiff das Schiedsrichtergespann eine Strafe gegen Waldkraiburg wegen hohen Stocks. Diese Überzahl nutzte Dingolfing eineinhalb Minuten vor dem Ende in Form von David Zucker, der mit einem satten Schuss ins rechte Kreuzeck das Spiel ausglich und die Punkteteilung erzwang. Aufgrund diverser Verfehlungen auf dem Eis stand Dingolfing in der Overtime mit drei Mann fünf Löwen gegenüber. Dies nutzte Waldkraiburg eiskalt aus, um nach einer schönen Kombination durch Andris Džeriņš den Siegtreffer zu erzielen. Somit gewannen die Löwen dieses Spiel, das sich – trotz des Sieges – dennoch ein wenig, wie der Verlust eines Punktes anfühlt, statt wie der Gewinn zweier Zähler.
Lechbruck FlößerKnappe Heimniederlage: Flößer verlieren 3:4 gegen den SC Reichersbeuern (BLL) Der ERC Lechbruck musste am Freitagabend eine schmerzhafte, aber spannende 3:4-Heimniederlage gegen einen starken SC Reichersbeuern hinnehmen. Die Flößer taten sich vor allem in den ersten beiden Dritteln schwer und fanden erst spät zu ihrem Spiel, doch trotz couragierter Schlussphase blieb der erhoffte Ausgleich verwehrt. Zähes erstes Drittel – Reichersbeuern effizient, Lechbruck kämpferisch Die Gäste aus Reichersbeuern erwischten den besseren Start und nutzten bereits ihr erstes Powerplay: In der 14. Minute traf Paul Stauffert zum 0:1. Der ERC, der zunächst nicht in seinen Rhythmus fand, zeigte jedoch Moral. In Unterzahl schlug Cameron Roberts zu und glich nach energischer Vorarbeit von Marius Hack zum 1:1 aus (18.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Drittelpause. Zweites Drittel: Reichersbeuern legt vor, Lechbruck bleibt dran Auch im Mittelabschnitt tat sich der ERC schwer, klare Aktionen nach vorne zu entwickeln. Die Gäste wirkten wacher und gingen in der 27. Minute durch Johannes Fischer erneut in Führung. Ein wichtiger Moment folgte in der 33. Minute: Mathias Schuster blieb beim fälligen Penalty eiskalt und stellte mit seinem Treffer zum 2:2 den Gleichstand her. Doch nur eine Minute später war es wieder Stauffert, der nach einem schnellen Angriff das 2:3 markierte. Der ERC konnte in dieser Phase kaum Druck aufbauen und ging mit einem Rückstand ins Drittel. Starker ERC-Schlussspurt – doch Reichersbeuern hat die Antwort Im letzten Drittel änderte sich das Bild. Die Lecher fanden endlich besser ins Spiel und drängten auf den Ausgleich. Als der ERC ein Powerplay zugesprochen bekam, nutzte Maximilian Prinz die Gelegenheit und traf in der 46. Minute nach Zuspiel von Tobias Dressel zum 3:3. Jetzt war die Partie völlig offen, und die Zuschauer spürten den wachsenden Druck der Flößer. Doch genau in der Drangphase der Lecher kassierten sie den entscheidenden Rückschlag: Peter Fischer verwandelte in der 51. Minute einen Penalty zum 3:4 für die Gäste aus dem Tölzer Land – ein Treffer, der sich am Ende als spielentscheidend herausstellen sollte. Zitternde Schlussminuten und zwei Lattentreffer Der ERC kam nun zu guten Gelegenheiten und hatte den Ausgleich zweimal auf dem Schläger: Doch sowohl der Schuss von Marcus Köpf als auch der Versuch von Simon Maucher klatschten ans Torgestänge. Die Gastgeber setzten in der Schlussphase alles auf eine Karte. Torhüter Philipp Wieland verließ in der Endphase zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis. Reichersbeuern verteidigte mit viel Einsatz und rettete jedoch den knappen Vorsprung über die Zeit. Der Blick geht nach vorne Trotz der Niederlage behauptet der ERC Lechbruck weiterhin den zweiten Tabellenplatz. Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr haben die Flößer im heimischen Stadion gegen den SC Forst die nächste Chance auf drei Punkte.
Pfronten FalconsFalcons erneut auswärts erfolgreich (BLL) In eine torarmen, aber dennoch spannenden Partie konnten sich die Falcons am Freitag Abend in Overtime mit 0:1 in Fürstenfeldbruck durchsetzen und sich zwei weitere Punkte sichern. Den besseren Start erwischten die Hausherren, die gleich zu Beginn mehrfach Chancen auf eine frühe Führung vergaben. Im weiteren Verlauf fanden auch die Pfrontener besser in die Begegnung, konnten allerdings ebenfalls nichts Zählbaren erreichen. Im Mitteldrittel dasselbe Bild, keines der beiden Teams konnte eine seiner Möglichkeiten auch in Powerplaysituationen nutzen, so dass es torlos in das Abschlussdrittel ging. In diesem nahmen sowohl die Chancen, wie auch die Strafzeiten auf beiden Seiten zu, ein Treffer sollte allerdings auch hier nicht fallen. Einen großen Anteil daran hatten die beiden Torhüter Valentin Mohr und Pascal Lorenz, die mit starken Paraden zu Überzeugen wussten und die generischen Angreifer an den Rande der Verzweiflung brachten. Somit ging es in die Verlängerung, in der 64. Minute Pfrontens Mannschaftskapitän Thomas Böck, von Filip Matejka und Miroslav Dobner perfekt freigespielt, zum 0:1 traf und somit den Zusatzpunkt sicherte. Wie zu erwarten, erwiesen sich die Crusaders als ein hartnäckiger Gegner, der dem Team von Trainer Jörg Peters einiges abverlangte. Strafzeiten: EV Fürstenfeldbruck: 18 Minuten, EV Pfronten: 18 Minuten.
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FASS BerlinPokal-Traum geplatzt (RLO) Im entscheidenden Gruppenspiel des OsWeNo-Pokals zeigten die Crocodiles Hamburg FASS Berlin die Grenzen auf. FASS unterlag mit 1:4 (0:0, 0:2, 1:2) und verabschiedet sich damit faktisch aus dem Wettbewerb. Schon am Sonntagmittag (30.11.25, 13:30 Uhr) gegen den ESC Dresden wird sich zeigen, ob die Mannschaft im Ligaalltag zurück in die Spur findet. DAS SPIEL FASS ging mit „voller Kapelle“ in die Partie und bot vier komplette Blöcke auf. Die 257 Zuschauerinnen und Zuschauer (darunter über 80 Fans aus Hamburg) sahen zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams gefällig kombinierten und zu Chancen kamen, welche aber von zwei starken Goalies zunichte gemacht wurden. Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Gäste dann den Turbo ein. Begünstigt durch eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Tim Junge schnürten die Crocodiles FASS minutenlang ein und erspielten sich Chance um Chance. Wie im Hinspiel war es Savchenko, der in Überzahl zum 0:1 traf (27.). Eric Steffen im Kasten war es zu verdanken, dass der Rückstand in dieser Phase nicht höher ausfiel. Erst gegen Drittelende befreiten sich die Nordberliner etwas aus der Umklammerung, und in Überzahl ergab sich sogar die Chance zum Ausgleich. Stattdessen gab es einen schnellen Konter, den Lepistö in der 40. Minute zum 0:2 abschloss. Wieder war es Savchenko, der früh im Schlussdrittel auf 0:3 stellte. Als Gregor Kubail eine schöne Kombination zum 1:3 abschloss (47.), witterten die Berliner noch einmal etwas Morgenluft. Hamburg überließ den Gastgebern nun die neutrale Zone und verlegte sich auf gelegentliche Konter. FASS kam so zu einigen guten Abschlüssen, konnte aber den überragenden Lindroos im Gästetor nicht mehr überwinden. In der Schlussminute kamen die Crocodiles noch zu einem Treffer ins leere Tor, als sie nach einem Icing entschlossener nachsetzten. Die Hamburger haben mit diesem Erfolg beste Chancen, das Halbfinale im OsWeNo-Pokal zu erreichen, während für FASS das abschließende Spiel in Timmendorf wohl nur noch statistische Bedeutung besitzt. STATISTIK FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Heinicke, Haase; Junge, Levin; Falk, Licitis; Hüfner, Kruggel – Weihrauch, Belimenko, Flemming; Volynec, Fiedler, Jentzsch; O. Noack, Kubail, Thielsch; L. Noack, Miguez, Braun. Tore: 0:1 (26:10) Savchenko PP1, 0:2 (39:33) Lepistö SH1; 0:3 (43:53) Savchenko, 1:3 (46:51) Kubail (Thielsch, O. Noack), 1:4 (59:49) Pavlovs ENG. Schiedsrichter: Hecker, Metzkow – Krüger, Paulick. Strafen: FASS 11, Crocodiles 6. Zuschauer: 257. Schüsse: 36-38. Face-off: 33-25.
Schönheider WölfeSchönheide mit glanzlosem Sieg gegen Niesky (RLO) Die Schönheider Wölfe haben ihr Heimspiel gegen Tornado Niesky zwar deutlich mit 14:7 (4:3, 5:2, 5:2) gewonnen, doch trotz des klaren Ergebnisses herrschte nach Spielende im Wolfsbau nur verhaltene Zufriedenheit. Zu fehleranfällig präsentierte sich die Defensive der Gastgeber, die erneut zu viele Gegentore hinnehmen musste und dem Gegner über weite Strecken zu viel Raum bot. Niesky erwischte den besseren Start und nutzte zwei Nachlässigkeiten der Wölfe eiskalt aus. Bereits nach sieben Minuten führte Tornado durch Philip Riedel und Leon Eisebitt mit 0:2. Erst ein Powerplay-Treffer von Tomas Rubes brachte die Wölfe in der 9. Minute zurück ins Spiel. Mit zunehmender Spieldauer nahm Schönheide das Heft in die Hand. Yannek Seidel (13.), Max Rühle (14.) und erneut Tomas Rubes (16.) drehten die Partie innerhalb weniger Minuten auf 4:2. Kurz vor der Pause verkürzte Niesky durch Christoph Rogenz nochmals auf 4:3. Im zweiten Drittel plätscherte das Spiel zunächst dahin, ehe Lenk in der 32. Minute auf 5:3 erhöhte. Was folgte, war ein offensiver Schlagabtausch, der teils an ein Scheibenschießen erinnerte. Tom Domula (33.) verkürzte auf 5:4, Tomas Rubes (37.) erhöhte in Unterzahl auf 6:4, Niesky antwortete im Powerplay durch Tom Domula mit dem 6:5. Im Anschluss legten die Wölfe mit einem Dreierpack binnen 58 Sekunden durch Florian Heinz (39.), Yannek Seidel (39.) und Tomas Rubes (40.) nach. Der 9:5-Pausenstand spiegelt die Offensivstärke, aber auch die Defizite in der Rückwärtsbewegung klar wider. Im letzten Drittel bot sich den 335 Zuschauern ein ähnliches Bild wie zuvor. Viele Tore, wenig Abwehr. Die Wölfe erhöhten durch Tomas Rubes zunächst auf 10:5 (43.), ehe Niesky in der 47. Minute wieder zweimal durfte, Philip Riedel und Martin Barak verkürzten innerhalb 16 Sekunden auf 10:7. Bis zur Schlusssirene trafen aber dann nur noch die Wölfe. Lukas Lenk (52.), David Novotny (57.), Kenneth Hirsch (58.) und Yannek Seidel (59.) stellten auf 14:7, gleichzeitig der Endstand. Spielerisch souverän, defensiv jedoch erneut zu anfällig, ein Muster, das sich bereits im vorherigen Heimspiel gezeigt hatte. Offensiv lief für die Wölfe nahezu alles zusammen, doch die erneute Vielzahl an Gegentoren trübte das Gesamtbild. Gegen stärkere Gegner könnte diese Nachlässigkeit teuer werden. Am kommenden Samstag, den 06.12.25, um 17:00 Uhr kommt es im Wolfsbau zum Derby gegen den Erzrivalen Chemnitz. Dort muss das Team von Coach Sven Schröder wieder ein anderes Gesicht zeigen, wenn man die Punkte im Erzgebirge behalten möchte. Die Stimmen beider Trainer gab es auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/watch?v=x4CJy39Vpn4 zu sehen ist.
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