IHP NachrichtenSamstag 29.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen in Wolfsburg mit 6:1 (DEL) Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Saisonduell mit den Grizzlys Wolfsburg gewonnen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend bei den Niedersachsen mit 6:1 durch. In einem schnellen und intensiven Startdrittel waren die Eisbären die tonangebende Mannschaft. Liam Kirk (4.) erzielte so die frühe Führung der Gäste. Auch in der Folge war der Hauptstadtclub weiter tonangebend und Kirk (19.) baute den Vorsprung mit seinem zweiten Treffer weiter aus. Im Mittelabschnitt erhöhten die Wolfsburger das Tempo und kamen zu guten Möglichkeiten. Jake Hildebrand im Berliner Tor war aber stets zur Stelle. Dann erhöhte Markus Vikingstad (32.) auf 3:0 für die Gäste. Kurz nach Beginn des Schlussdrittels erzielte Justin Feser (42.) den ersten Treffer der Gastgeber. Die Berliner ließen jedoch nicht nach und hielten die Geschwindigkeit weiter hoch. So sorgten Freddy Tiffels (47.), Andy Eder (53.) sowie Mitch Reinke (60./PP1) im Powerplay für den 6:1-Endstand. Die Eisbären Berlin sind bereits am Sonntag, den 30. November wieder im Einsatz. Dann sind die Kölner Haie zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Ich bin sehr zufrieden. Unser Spiel ohne Puck war heute sehr gut. Alle haben hart gekämpft. Wir haben unseren Spielplan über die gesamte Spieldauer umgesetzt und das Spiel einfach gehalten. Die Tore waren eine Folge unserer heutigen Spielweise. Die Special Teams waren sehr gut, unser Unterzahlspiel war herausragend.“ Andy Eder (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir haben heute an die Leistung vom Auswärtsspiel in Straubing angeknüpft. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und verdient gewonnen. In der Offensive hat es heute richtig gut funktioniert. Es ist sehr einfach mit Liam Kirk und Leo Pföderl zusammen zu spielen. Es freut mich, dass wir mit Toren zum Erfolg beisteuern konnten. Der Teamerfolg ist aber viel wichtiger.“ Endergebnis Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 1:6 (0:2, 0:1, 1:3) Aufstellungen Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier (Weitzmann) – Thompson, Martinovic; Möser, Prow; Melchiori, Pfohl; Hafenrichter – Chrobot, Gaudet, Machacek; White, Feser, Lambert; Hayhurst, Lynch, Schinko; Ruckdäschel, Ramoser, Dumont – Trainer: Mike Stewart Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Reinke; Mik, Smith; Panocha, Lancaster – Kirk, Eder, Pföderl; Tiffels (A), Vikingstad, Veilleux (A); Hördler, Byron, Bergmann; Noebels, Wiederer, Leden – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 03:51 – Kirk (Eder, Pföderl) – EQ 0:2 – 18:56 – Kirk (Eder, Pföderl) – EQ 0:3 – 31:41 – Vikingstad (Tiffels) – EQ 1:3 – 41:34 – Feser (White) – EQ 1:4 – 46:58 – Tiffels (Vikingstad) – EQ 1:5 – 52:27 – Eder (Tiffels) – EQ 1:6 – 59:03 – Reinke (Noebels) – PP1 Strafen Grizzlys Wolfsburg: 6 (0, 2, 4) Minuten– Eisbären Berlin: 8 (2, 4, 2) Minuten Schiedsrichter Andre Schrader, Roman Gofman (Vincent Brüggemann, Dominic Kontny) Zuschauer 4.106
Harter Kampf beschert Punkt beim Tabellenführer (DEL) Für die Dresdner Eislöwen führte die Reise am Freitag zum Tabellenführer ERC Ingolstadt. Neben den bereits bekannten Ausfällen mussten krankheitsbedingt auch Tomas Sykora und Simon Karlsson passen. Dafür kehrte Matthias Pischoff ins Line-up zurück. Im Tor begann Janick Schwendener. Die ersten Chance gehörte den Gastgebern, doch wenig später kamen auch die Sachsen zu einer guten Möglichkeit, scheiterten jedoch an Ingolstadts Schlussmann Brett Brochu. In der sechsten Minute bekamen die Panther die erste Strafe, doch ausgerechnet in Unterzahl gelang ihnen der Führungstreffer: Myles Powell vollendete einen Konter zum 1:0. Kurz darauf wanderte Trevor Parkes wegen eines Stockchecks in die Kühlbox, sodass es mit Vier gegen Vier weiterging. Die Eislöwen erspielten sich in Folge Möglichkeiten, konnten Brochu aber nicht überwinden. In der 16. Minute kassierte Alec McCrea eine Strafe wegen Haltens, wenige Sekunden später folgte Bruno Riedl aufgrund einer Spielverzögerung. Das daraus resultierende doppelte Unterzahlspiel verteidigte Dresden stark und ließ auch im Anschluss keinen weiteren Gegentreffer zu. Mit dem knappen 1:0 für Ingolstadt ging es schließlich in die erste Pause. Im Mitteldrittel hatten zunächst die Gäste eine Chance, aber diese blieb ohne Erfolg. Der ERC nutzte hingegen seine Möglichkeit eiskalt und Kenny Agostino (25.) baute die Führung aus. Die Dresdner gaben sich nicht auf, erspielten sich Torgelegenheiten, aber zunächst blieb es bei dem Spielstand. Dabei wurde auch ein vermeintliches Dresdner Tor überprüft. Die On-Ice-Entscheidung "Kein Tor" blieb aufgrund einer Torhüterbehinderung bestehen. In Minute 31 jubelten dann die Sachsen und Andrew Yogan traf zum Anschluss. Wenig später gab es einen unglücklichen Zusammenprall zwischen Sebastian Gorcik und Parkes, der das Eis dann verletzungsbedingt verlassen musste und das Spiel auch nicht beendete. In der verbleibenden Zeit im Mittelabschnitt hatten die Gäste Chancen zum Ausgleich, aber sie brachten den Puck nicht im Tor unter. Somit stand es nach 40 Minuten 2:1 für die Panther. Im Schlussabschnitt kamen die Eislöwen zu einem Powerplay, da Riley Barber wegen Haltens pausierte, ein Tor fiel jedoch nicht. Doch wenig später jubelten die Sachsen, denn Dane Fox (48.) markierte den Ausgleich. Kurz darauf musste bei den Hausherren Luca Hauf nach einem Halten in die Kühlbox, aber es blieb bei dem Spielstand. Ingolstadt versuchte schnell zu antworten und agierte druckvoll, aber die Dresdner hielten diesem Stand, verteidigten gut und Schwendener agierte stark zwischen den Pfosten. Bis zum Drittelende fiel kein Tor mehr und es ging in die Verlängerung. In der Overtime sorgte Agostino für den Ingolstädter Siegtreffer. Die Eislöwen konnten jedoch einen Punkt mit nach Dresden nehmen. "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, sie hat heute ein tolles Spiel geliefert und sich für den Kampf zumindest mit einem Punkt belohnt. Auf dieser Leistung können wir aufbauen, nun wollen wir am Sonntag zuhause gegen München darauf aufbauen," sagte Interimscheftrainer Petteri Kilpivaara nach der Partie.
Red Bull MünchenMarkus Eisenschmid fällt mindestens drei Wochen aus (DEL) Der EHC Red Bull München muss in den kommenden Wochen auf Stürmer Markus Eisenschmid verzichten. Der 30-Jährige laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird dem Team voraussichtlich mindestens drei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Neben Eisenschmid fehlen Trainer Oliver David aktuell auch Torhüter Mathias Niederberger (Unterkörper), Verteidiger Phillip Sinn (Oberkörper) sowie Stürmer Chris DeSousa (Oberkörper). Eisenschmid spielt seit der Saison 2023/24 für die Red Bulls. In der laufenden PENNY DEL-Spielzeit absolvierte er bislang 20 Partien und sammelte zwölf Scorerpunkte (sechs Tore, sechs Assists). Seit seinem Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt kommt der Angreifer auf 128 Einsätze und 57 Punkte (34 Tore | 23 Assists) für den viermaligen deutschen Meister. Zuvor stand Eisenschmid fünf Spielzeiten bei den Adler Mannheim unter Vertrag. Insgesamt bestritt der Rechtsschütze bisher 377 DEL-Partien und erreichte dabei 221 Scorerpunkte (112 Tore | 109 Assists).
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt den Iserlohn Roosters (DEL) Der EHC Red Bull München verlor am 23. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 bei den Iserlohn Roosters mit 1:3 (1:2|0:1|0:0). Vor 4.025 Zuschauern in der Eissporthalle Iserlohn erzielte Jeremy McKenna das Tor für die Mannschaft von Trainer Oliver David, die zuvor viermal in Serie gewonnen hatte. Am Sonntag (30. November | 19:00 Uhr) treten die Red Bulls bei den Dresdner Eislöwen an. Spielverlauf Erstes Powerplay, erster Treffer – so startete Iserlohn in dieses Duell. Anthony Camara traf in der 7. Minute zum 1:0. Die Red Bulls reagierten mit druckvollen Angriffen auf den Rückstand, doch auch die Roosters spielten nach vorne. Das nächste Tor fiel aber erst 3:50 Minuten vor Drittelende: McKennas 1:1 nach Taro Hiroses starker Vorarbeit wurde nach Videobeweis anerkannt. Die Freude über den Ausgleich währte allerdings nicht lange, denn Camara sorgte noch für die 2:1-Pausenführung der Gastgeber (19.). Im Mittelabschnitt erhöhte Henrik Törnqvist auf 3:1 für Iserlohn (24.). In der Folge hatte Hendrik Hane gegen engagierte Münchner alle Hände voll zu tun. Weil der Roosters-Schlussmann dabei fehlerfrei agierte, nahmen er und seine Vorderleute nach 40 Minuten einen Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine. Nach der zweiten Pause drängten die Red Bulls aufs Anschlusstor, Iserlohn verteidigte mit Mann und Maus, die Uhr tickte herunter. Am Spielstand hatte sich nichts geändert, als Trainer Oliver David 2:49 Minuten vor Schluss Goalie Antoine Bibeau für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm. Die Wende gelang den Münchnern aber nicht mehr, es blieb beim 1:3. Tobias Rieder: „Wir waren heute einfach nicht gut genug – offensiv wie defensiv. Wenn man seine Chancen gegen einen sehr guten Torhüter nicht reinmacht, verliert man halt das Spiel. Schade, dass wir die drei Punkte nicht holen konnten. Mund abwischen und weiter.“ Tore: 1:0 | 06:04 | Anthony Camara 1:1 | 16:10 | Jeremy McKenna 2:1 | 18:57 | Anthony Camara 3:1 | 23:31 | Henrik Törnqvist Zuschauer: 4.025
Eispiraten Crimmitschau4:1! Eispiraten gewinnen historisches Heimspiel gegen DEG - Westsachsen mit starkem Auftritt und zwei Doppelpacks durch Walsh und Brune (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Pflichtheimspiel gegen die Düsseldorfer EG erfolgreich gestaltet und einen verdienten 4:1-Sieg einfahren können. Vor 2.956 Zuschauern im stimmungsvollen Sahnpark legten die Westsachsen einen starken Auftritt hin. Sowohl Dominic Walsh als auch Louis Brune schnürten dabei einen Doppelpack. Cheftrainer Jussi Tuores konnte vor dem Duell aufatmen: Mit Johannes Schmid und Mario Scalzo kehrten zwei zuletzt verletzte Spieler in den Kader zurück. Zudem feierte Neuzugang Sebastian Streu sein Debüt im Trikot der Eispiraten. Heiße Atmosphäre im Sahnpark – Walsh eröffnet den Torreigen Von Beginn an herrschte eine elektrisierende Atmosphäre. Der 26-jährige Deutsch-Kanadier fügte sich dabei sofort gut ein, zeigte sich aktiv und erlebte direkt die lautstarke Unterstützung des Crimmitschauer Publikums. Die Hausherren starteten schwungvoll und erspielten sich im ersten Drittel mehrere hochkarätige Chancen. Zunächst standen jedoch Scheibenpech oder DEG-Torhüter Niklas Lunemann einem frühen Treffer im Weg. Auch Eispiraten-Goalie Kevin Reich präsentierte sich in Topform und parierte mehrfach stark. Als vieles bereits auf ein torloses erstes Drittel hindeutete, schlug Crimmitschau doch noch zu: 18 Sekunden vor der Pause verwertete Dominic Walsh einen clever ausgespielten Querpass von Adam McCormick und traf aus dem Slot zur 1:0-Führung (20.). Schreckmoment im zweiten Drittel – danach wieder Tempo auf beiden Seiten Im Mittelabschnitt stockte den Fans kurz der Atem. Düsseldorfs Emil Quaas rutschte unglücklich weg und prallte heftig mit Denis Shevyrin zusammen. Quaas blieb regungslos auf dem Eis liegen und musste minutenlang behandelt werden. Erst als er auf der Trage mit positiven Handzeichen Entwarnung gab, wich eine beklemmende Stille im Sahnpark. Anschließend nahm die Partie wieder Fahrt auf. Beide Teams erspielten sich gute Möglichkeiten, doch weder Tim McGauley – dessen Versuch, Lunemann per Tunnel zu überwinden, scheiterte – noch die DEG konnten ihre Chancen nutzen. Erneut kurz vor der Pause schlugen dann aber die Eispiraten zu. Kapitän Dominic Walsh setzte sich energisch durch, zog vor das Tor und versenkte seinen eigenen Rebound zum 2:0 (39.) – der nächste Doppelpack des treffsicheren Deutsch-Briten. Brune sorgt für die Vorentscheidung – DEG verkürzt, Crimmitschau antwortet sofort Die Eispiraten blieben auch im Schlussdrittel das aktivere Team und drängten früh auf die Vorentscheidung. Diese fiel bereits in der 44. Minute, als Louis Brune einen sehenswerten No-Look-Pass von Verteidiger Felix Thomas ins lange Eck verwertete – 3:0. Düsseldorf kam offensiv kaum noch zur Entlastung, zeigte jedoch in der 50. Minute seine individuelle Klasse: Luca Tosto traf aus spitzem Winkel mit einem satten Schuss ins kurze Eck und verkürzte auf 3:1. Die Westsachsen ließen sich davon nicht beirren. Nur drei Minuten später stellte Brune mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Nach einem präzisen Zuspiel von Denis Shevyrin ließ der Sommer-Neuzugang Niklas Lunemann erneut keine Chance und sorgte für den 4:1-Endstand (53.). Fight in der Schlussphase – Olleff setzt ein Ausrufezeichen Kurz vor der Schlusssirene kam es nach einer bereits abgepfiffenen Szene noch einmal zu einem handfesten Aufreger. In der Rundung gerieten Ole Olleff und Yushiroh Hirano aneinander. Olleff behielt klar die Oberhand und elektrisierte das ohnehin euphorisierte Publikum ein letztes Mal in diesem historischen Heimspiel. Torfolge (1:0, 1:0, 2:1): 1:0 Dominic Walsh (Dylan Wruck, Adam McCormick) 19:42 2:0 Dominic Walsh (Adam McCormick, Dylan Wruck) 38:20 – PP1 3:0 Louis Brune (Felix Thomas, Robin Veber) 43:19 3:1 Luca Tosto (Nicolas Geitner, Michael Clarke) 49:03 4:1 Louis Brune (Denis Shevyrin) 52:43 Zuschauer: 2.956
Düsseldorfer EGDEG verliert 1:4 in Crimmitschau (DEL2) Die Düsseldorfer EG hat ihr Auswärtsspiel im kalten Crimmitschau ziemlich unnötig verloren. Bei den Eispiraten unterlag sie trotz vieler guter Möglichkeiten mit 1:4 (0:0, 0:2, 1:2). Das Schussverhältnis war am Ende 41 zu 22 für die DEG – aber was nutzt es? Beste Wünsche gehen an Emil Quaas, der im zweiten Drittel bewusstlos auf dem Eis lag. Nachdem er wieder wach und ansprechbar war, wurde er zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht.
Kassel HuskiesNach 4:0-Führung: Huskies sichern sich gegen Ravensburg den nächsten Heimsieg (DEL2) Zum um eine Stunde vorgezogenen Freitagabendspiel waren die Ravensburg Towerstars zu Gast in der Probonio Arena. Turgeon und Benson brachten die Huskies im Anfangsdrittel in Front, Bodnarchuk und Weidner in Überzahl sorgten im zweiten Abschnitt gar für eine zwischenzeitliche 4:0-Führung. Die Towerstars verkürzten noch im Mittelabschnitt auf 4:2, Garlent sorgte mit seinem Treffer zum 5:2 früh im Schlussabschnitt aber für die Entscheidung. Von Beginn an waren die Schlittenhunde die offensiv aktivere Mannschaft, mussten aber lange auf ihren ersten Treffer des Abends warten. Nachdem vor dem Powerbreak Weidner (6.) und Daugavins (7.) nicht treffen konnten, kam im Anschluss der Doppelschlag: In der 11. Minute brachte Detsch die Scheibe vors Tor, wo zunächst Benson noch scheiterte, Turgeon aber schließlich aus spitzem Winkel den Rebound verwerten konnte. Nur eine Minute später war es dann Benson, der nach Vorarbeit von Detsch und Daugavins am linken Pfosten den Puck über die Linie drücken konnte (12.). In den Schlussminuten ließen beide Teams jeweils Gelegenheiten in Überzahl aus, wodurch es mit der verdienten 2:0-Führung in die Kabine ging. Der Mittelabschnitt plätscherte lange ohne nennenswerte Highlights vor sich hin. Das 3:0 hätte dabei kaum passender zum bisherigen Spielverlauf des zweiten Drittels fallen konnte: Bodnarchuk zerbrach bei einem Schlagschuss der Schläger, der Puck rutschte so nur in Zeitlupe in Richtung Tor, aber kurioserweise tatsächlich an Sharipov vorbei zum dritten Huskies-Treffer (30.). In Überzahl legten die Nordhessen in der 34. Spielminute sogar noch einen weiteren Treffer nach. Nach einem Distanzschuss von Wilde konnte Weidner den Rebound zum 4:0 verwandeln. Frühe Vorentscheidung? Keineswegs! In unter einer Minute verkürzten die Towerstars durch Tore von Voyer und Rassell (beide 36.) auf 2:4. Kurz vor Drittelende bekamen die Towerstars in Überzahl gar noch die Chance auf den dritten Treffer, scheiterten aber an den Unterzahlformationen der Huskies. Die Antwort auf die beiden Gegentreffer lieferten die Schlittenhunde gleich zu Beginn des Schlussabschnitts. Garlent zog von hinter der Grundlinie vor das Tor der Gäste und verwertete so seinen eigenen Rebound zum 5:2 (42.). Ein kurz darauffolgendes Huskies-Powerplay blieb ungenutzt und die Vorentscheidung damit zunächst aus. In der 53. Minute schien das Spiel noch einmal spannend zu werden: Die Gäste arbeiteten die Scheibe ins Tor, die Schiedsrichter gaben den Treffer auch zunächst, nahmen ihn aber nach ausführlichem Videostudium wieder zurück. In der verbliebenen Spielzeit ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen und sicherten sich so den nächsten Sieg auf heimischem Eis. Tore: 1:0 Turgeon (Benson, Detsch – 11. Min.) 2:0 Benson (Daugavins, Detsch – 12. Min.) 3:0 Bodnarchuk (Valenti, Weidner – 30. Min. 4:0 Weidner (PP – Wilde – 34. Min.) 4:1 Voyer (Ketterer, Ahlroth – 36. Min.) 4:2 Rassell (Karlsson, Czarnik – 36. Min.) 5:2 Garlent (Keck – 42. Min.)
Krefeld PinguinePinguine verlieren Tabellenführung in Landshut / EV Landshut – Krefeld Pinguine 4:1 (1:0, 0:0, 3:1) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend beim EV Landshut mit 1:4 verloren und damit die Tabellenführung abgegeben. In einem intensiven Topspiel des Spieltags – Dritter gegen Erster – zeigten beide Torhüter starke Leistungen, doch den Schwarz-Gelben fehlte vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit. Trotz optischer Dominanz im Mittelabschnitt blieb nur ein Treffer von Philip Gogulla. Das Spiel begann temporeich mit Chancen auf beiden Seiten. Die Torhüter Jonas Langmann und Felix Bick waren von Beginn an hellwach. Besonders spektakulär: Bick verhinderte in Unterzahl in letzter Sekunde einen Treffer, als der Puck nach einem Schuss gegen Mick Köhlers Bein zur Torlinie rutschte (9.). Doch die Hausherren schlugen in der 12. Minute zu: Jon Matsumoto vertändelte in der eigenen Ecke die Scheibe. Yannick Wenzel zog in die Mitte und bezwang Bick auf der Fanghandseite zum 1:0. Das zweite Drittel gehörte den Pinguinen, doch Langmann war nicht zu bezwingen. Die beste Chance hatte Daniel Bruch in Überzahl, der im Slot sofort abzog – Langmann parierte (24.). Max Newton traf nach schneller Kombination die Latte (35.), dann verhinderte Langmann zweimal stark gegen Matsumoto im Powerplay (38.). Die Schwarz-Gelben machten aus ihrer optischen Dominanz nichts. Im Schlussdrittel fiel endlich der erlösende Ausgleich: Zunächst traf Newton den Pfosten, Sekunden später zog Zack Dybowski ansatzlos von der rechten Bande ab. Philip Gogulla screente Langmann, der den Puck nicht sah – und fälscht zum 1:1 (42.) ab. Die Hausherren zeigten sich jedoch unbeeindruckt und blieben gefährlich. In der 55. Minute passierte dann die entscheidende Szene des Spiels: Alexander Dersch schlug aus dem hohen Slot zu: Sein präziser Schuss auf die Fanghandseite erwischte Bick, der den Puck ebenso wie Langmann zuvor spät sah – 2:1. In der Schlussphase nahmen die Pinguine Bick vom Eis. Doch statt des Ausgleichs folgte das 3:1: Trevor Gooch wurde von Davis Vandane gehakt, doch Tobias Schwarz schob den Puck ins leere Tor (59.). Anschließend eskalierte die Situation, die in einem Handgemenge ausartete in dessen Mittelpunkt Marcel Müller und Martin Has standen. Tor Immo machte mit dem 4:1 ins erneut verwaiste Gehäuse den Deckel drauf (60.) und besiegelte die Auswärtsniederlage der Seidenstädter. Zahlen zum Spiel EV Landshut – Krefeld Pinguine 4:1 (1:0, 0:0, 3:1) Tore: 1:0 (11:13) Wenzel (Mayenschein, Kornelli), 1:1 (41:24) Gogulla (Dybowski), 2:1 (54:58) Dersch (Wenzel, Kornelli), 3:1 (58:03) Schwarz (Gooch), 4:1 (59:47) Immo (Stieler) Schüsse: 23:43 Strafminuten: 27:15 Zuschauer: 4194 Stimmen zum Spiel Thomas Popiesch Wir haben heute – wie bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in Landshut – ein ordentliches Spiel abgeliefert und viele Dinge richtig gemacht, stehen aber am Ende ohne Punkte da. Der klassische Knackpunkt war heute unsere Chancenverwertung. Wir müssen effizienter werden und mehr Druck auf das Tor ausüben. Wir konnten zwar das 1:1 erzwingen, haben aber beim Gegentor zum 2:1 die blaue Linie nicht gut verteidigt. Letztlich verlieren wir das Spiel durch solche Momente. Aber wir müssen den Kopf oben behalten, die guten und positiven Aspekte aus dieser Partie mitnehmen, denn es geht Schlag auf Schlag weiter. Angesichts der hohen Spielanzahl der letzten Wochen bin ich froh, dass wir heute ein gutes Energielevel gezeigt und in einem schwierigen Auswärtsspiel gut dagegengehalten haben. Dennoch ist es frustrierend, am Ende mit leeren Händen dazustehen.
Eisbären RegensburgAUSWÄRTSNIEDERLAGE BEI DEN STEELERS: EISBÄREN VERLIEREN 2:3 - Keine Punkte für Regensburg bei Oberliga-Aufsteiger Bietigheim (DEL2) Auch ein Treffer in der Schlussminute konnte sie nicht mehr verhindern, die 2:3-Auswärtsniederlage (1:2/0:0/1:1) des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg bei Oberliga-Aufsteiger Bietigheim Steelers. 3247 Fans in der Egetrans-Arena der Enzstädter sahen eine zerfahrene Begegnung, in der die Hausherren nach elf Minuten durch ein Kullertor von Mike Fischer mit 1:0 in Führung gingen. Trotz des zwischenzeitlichen sehenswerten 1:1-Ausgleichs der Oberpfälzer durch Bryce Kindopp (15. Minute), gingen diese mit einem Rückstand in die Pause: Marek Račuk hatte einen Fischer-Distanzschuss unhaltbar zum 2:1 abgefälscht (18.). Nach torlosem Mitteldrittel dauerte es auch im Schlussdrittel bis in die letzte Minute, bis wieder Tore fielen – und dann gleich noch zwei. Als die Gäste mit leerem Tor und sechstem Feldspieler auf den Ausgleich drückten, schlenzte Bietigheims Verteidiger Tim Schüle aus dem eigenen Drittel ins verwaiste Regensburger Gehäuse zum 3:1 (60.). Damit schien die Entscheidung gefallen, doch die Eisbären verkürzten nur 36 Sekunden später, inzwischen in Überzahl und erneut mit zusätzlichem Angreifer, noch einmal auf 2:3 durch Donát Péter (auch 60.). Und mit der Schlusssirene ergab sich sogar noch die Großchance auf den Ausgleich, die aber ungenutzt blieb. Durch die Niederlage stehen die Rot-Weißen in der Tabelle auf Rang acht (29 Punkte), Bietigheim blieb auf Platz zwölf (23). Am Sonntag, 30. November, steht nun nach drei Auswärtsspielen in Serie endlich wieder ein Heimspiel für die Oberpfälzer auf dem DEL-2-Programm: Ab 17 Uhr gastieren die Eispiraten Crimmitschau in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Vor der Partie gibt es von 15 bis 17 Uhr an den Kassen vor der Arena noch einmal die Möglichkeit, sich für den am Sonntag, 15. Februar, zum zweiten dortigen Auswärtsspiel der Hauptrunde nach Bietigheim rollenden Sonderzug der Rot-Weißen anzumelden. Nachbericht Im Vergleich zum starken Auswärtsauftritt am Dienstag bei den Krefeld Pinguinen veränderte sich der Kader des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg für das Spiel in der Egetrans-Arena der Bietigheim Steelers nur auf einer Position: Der zuletzt angeschlagene Goalie Jonas Neffin kehrte zumindest als Backup zurück und ersetzte damit wieder Cole Danielsmeier. Konrad Fiedler startete vor 3247 Fans zwischen den Pfosten. In der Verteidigung war Marian Bauer nicht mit von der Partie (Einsatz für Passau in der Oberliga). Im Sturm fehlten Marks Jirgensons (ebenfalls Passau),Lukas Krieger und Matěj Giesl – Kontingentstürmer David Morley konnte ob seiner Verletzung erneut nicht eingreifen. Nach verhaltenem Beginn schlugen in der elften Minute die Hausherren erstmals zu: Regensburg brachte die Scheibe bei einem Getümmel vor Fiedler nicht aus der Gefahrenzone und Mike Fischer stocherte die Scheibe Richtung Tor. An Freund und Feind vorbei kullerte diese zum glücklichen 1:0 für den SCB in die Maschen. Regensburg hielt jedoch gut dagegen und hatte eigentlich die besseren Chancen zu verzeichnen. So fiel auch der Ausgleich durchaus verdient: In der 15. Minute eroberte Sean Giles in der Defensive den Puck und bediente auf der linken Außenbahn Yuma Grimm – der bewies Übersicht und setzte im Rückraum den einlaufenden Bryce Kindopp in Szene, dessen flacher und satter Handgelenksschuss sehenswert genau neben dem Pfosten zum Ausgleich einschlug. Dennoch gingen die Oberpfälzer mit einem Rückstand in die erste Pause. Denn Marek Račuk fälschte einen Distanzkracher von Mike Fischer für den starken Fiedler unhaltbar zum 2:1 für die Steelers ab (18. Minute). Pech hatten die Bayern in gleich zwei Situationen, als Heimkeeper Olafr Schmidt schon geschlagen war, sie aber nur das Torgestänge trafen. Fiedler mit zahlreichen Paraden Im Mitteldrittel häuften sich die Fehler auf beiden Seiten, doch weitere Treffer fielen nicht. In einem ausgeglichenen Spiel zeichneten sich sowohl Schmidt als auch Fiedler wiederholt mit Paraden aus, mit denen sie die Kohlen für ihre Vorderleute Mal um Mal aus dem Feuer holten. Regensburg kam vor allem gegen Ende des zweiten Durchgangs in mehreren Powerplays zu einigen Chancen, hatten in selbigen aber auch Glück, dass die Hausherren einige Unterzahlkonter nur unsauber ausspielten. Im Schlussabschnitt feuerte Bietigheim, wie schon im ersten Aufeinandertreffen, dass die Regensburger in eigener Halle noch mit 5:1 für sich entschieden hatten, auch dieses Mal wieder aus allen Lagen – begünstigt von einigen Strafen gegen die Rot-Weißen. Doch Fiedler ließ keine weiteren Gegentreffer zu. In der spannenden Schlussphase drückten die Eisbären mit einem sechsten Feldspieler für Fiedler auf den Ausgleich – und bezahlten das Risiko mit dem 1:3-Gegentreffer durch einen Schlenzer aus der eigenen Defensivzone von Steelers-Abwehrroutinier Tim Schüle in der letzten Minute (60.). Doch anschließend wurde es noch einmal hektisch: Die Domstädter bekamen noch einmal ein Powerplay zugesprochen, erneut mit dem sechsten Angreifer auf dem Eis erzwangen sie 36 Sekunden darauf noch den 2:3-Anschluss durch Donát Péter (ebenfalls 60.). Mit der Sirene zum Spielende hatten die Oberpfälzer dann sogar noch den Ausgleich auf dem Schläger – vergaben aber. In der DEL-2-Tabelle sind die Eisbären damit nun Achte (29 Punkte), Bietigheim blieb trotz des Heimsieges auf Rang zwölf (23). Weiter geht es für Regensburg mit dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am Sonntag, 30. November, ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Vor der Partie gibt es von 15 bis 17 Uhr an den Kassen vor der Arena noch einmal die Möglichkeit, sich für den am Sonntag, 15. Februar, zum zweiten dortigen Auswärtsspiel der Hauptrunde nach Bietigheim rollenden Sonderzug der Rot-Weißen anzumelden. Statistik Bietigheim Steelers – Eisbären Regensburg 3:2 (2:1/0:0/1:1) Freitag, 28. November 2025 – EgeTrans-Arena Bietigheim-Bissingen – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Bietigheim: Olafr Schmidt (60:00 Minuten) und Florian Mnich (beide Tor) – Maximilian Söll, Pawel Dronia (A/2 Strafminuten), Arne Uplegger, Tim Schüle, Mick Hochreither und Benedikt Jiranek (alle Abwehr) – Benjamin Zientek (A), Cole Fonstad, Jack Dugan (2), Marek Račuk, Brett Kemp (2), Mike Fischer, Bastian Eckl, Tyler McNeely (C/2), Joshua Rust, Justin Scheck, Tamás Kánya und Ratislav Judin (alle Sturm). – Trainer: Alexander Dück (Headcoach) und Boris Blank (Assistent). Regensburg: Konrad Fiedler (58:36 Minuten) und Jonas Neffin (beide Tor) – Pascal Zerressen, Nick Mähler (2 Strafminuten), Sean Giles, Guillaume Naud, Patrick Demetz, Jakob Weber und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Kevin Slezak (2), Corey Trivino, Jeremy Bracco, Alexander Berardinelli (2), Samuel Payeur, Constantin Ontl (A), Pierre Preto (A), Donát Péter (2), Bryce Kindopp, Yuma Grimm, Nikola Gajovský (C) und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Bietigheim 10 – Regensburg 8. Zuschauer: 3247 (EgeTrans-Arena Bietigheim-Bissingen). Schiedsrichter: David Cespiva und Florian Meineke (beide Hauptschiedsrichter) sowie Christopher Reitz und Peter Wagner (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (11. Minute) Mike Fischer (Marek Račuk, Brett Kemp); 1:1 (15.) Bryce Kindopp (Yuma Grimm, Sean Giles); 2:1 (18.) Marek Račuk (Mike Fischer, Tim Schüle); 2. Drittel: – 3. Drittel: 3:1 (60./EN) Tim Schüle; 3:2 (60./PP1/EA) Donát Péter (Corey Trivino; Samuel Payeur). Neuer Tabellenplatz: Bietigheim 12. Rang (23 Punkte aus 19 Spielen/zuvor 12.) – Regensburg 8. Platz (29 Zähler aus 19 Partien/vorher 7.).
Starbulls RosenheimDrei Torpremieren beim Rosenheimer 8:2-Sieg in Kaufbeuren (DEL2) Am 19. Spieltag der DEL2 fuhren die Starbulls Rosenheim einen deutlichen 8:2-Auswärtssieg gegen den ESV Kaufbeuren ein. Spielentscheidend war das zweite Drittel, in das die Grün-Weißen mit einer knappen 2:1-Führung starteten, zwei schnelle Powerplaytreffer erzielten und noch drei weitere Tore zur zwischenzeitlichen 7:1-Führung nachlegten. Michael Musin, Lars Bosecker und Dominik Tiffels feierten jeweils ihren ersten Saisontreffer. Teemu Pulkkinen und Luigi Calce trafen zweifach, außerdem konnte sich Topscorer Scott Feser in die Torschützenliste eintragen. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen verzichtete wie angekündigt auf Kapitän C.J. Stretch. Rückkehrer Teemu Pulkkinen, der die letzten sechs Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte, stürmte neben Charlie Sarault und Scott Feser, der den goldenen Helm des Topscorers von Ville Järveläinen übernommen hatte. Dominik Kolb spielte wie schon am Vorwochenende in der Verteidigung, wo aber auch der junge Lars Bosecker seine Eiszeiten bekam. In der vierten Sturmreihe kam Fabian Dietz neben Michael Musin und Johannes Achatz zum Einsatz. Die Gastgeber boten mit Offensivverteidiger Jonny Tychonick einen Neuzugang auf und starteten schwungvoll in die Partie – bis die Starbulls in der 4. Spielminute eiskalt zuschlugen. Luigi Calce sah das Loch in der Kaufbeurer Defensive, forderte den Puck von Jordan Taupert, steuerte frei auf das Tor zu, tanzte Keeper Cody Porter aus und schob zur Rosenheimer Führung ein. Nun hatten die Starbulls alles im Griff und legten nach. Teemu Pulkkinen, der zuvor mit einem satten Schlagschuss an Porter gescheitert war, versenkte eine kluge Ablage von Fabian Dietz mit einem platzierten Handgelenkschuss im rechten unteren Eck zum 2:0 (12.). Bei der Scheibeneroberung zuvor half auch Joel Keussen entscheidend mit. Ein Stellungsfehler in der Rosenheimer Defensive brachte die Hausherren wieder zurück ins Spiel. Paul Mayer hatte im rechten Bullykreis große Freiheit und verkürzte per Direktabnahme flach durch die Hosenträger von Starbulls-Keeper Oskar Autio hindurch auf 2:1 (15.). Bei einem Kaufbeurer Überzahlspiel war Autio dann aber gegen Jason Bast und Max Oswald zur Stelle und verhinderte den durchaus möglichen Ausgleichstreffer. Ins zweite Drittel starteten die Grün-Weißen mit fünf Überzahlminuten, weil Henri Kanninen wegen einer gefährlichen Attacke gegen Jordan Taupert, die glücklicherweise keine Verletzung zur Folge hatte, eine große Strafe auferlegt bekam. Dem sehr strukturierten Rosenheimer Powerplay entsprangen gleich zwei Torerfolge. Teemu Pulkkinen traf nach Pass von Shane Hanna mit einer satten Direktabnahme vom linken Bullypunkt zum 3:1 (22.), Scott Feser staubte nach einem abgeprallten Schuss vom nicht nur in Überzahl auffälligen Sarault souverän per Rückhand zum 4:1 ab (24.). Von den Hausherren, bei denen nach Wiederbeginn Rihards Babulis statt Cody Porter das Tor hütete, kam auch nach der Unterzahlphase wenig. Die Starbulls gaben den Ton an und trafen fast nach Belieben. Nachdem Johannes Achatz die Scheibe tief spielte und Fabian Dietz effektiv nachsetze, schob Michael Musin aus kurzer Distanz zum 5:1 ein (29.) – sein erster Saisontreffer. Als Lukas Laub im Alleingang an Torwart Babulis gescheitert war, drückte der nachsetzende Luigi Calce den Puck zum 6:1 über die Linie (33.). Keine 60 Sekunden später durfte Lars Bosecker über sein erstes DEL2-Tor überhaupt jubeln. Er wurde von Dietz, der hinter dem Tor den Puck behauptete, per Rückpass bedient und versenkte die Scheibe aus dem Handgelenk unhaltbar im linken unteren Toreck – 7:1 (34.). Im Powerplay und nach Kaufbeurer Fehlern kamen die Starbulls zu weiteren Chancen –Pulkkinen traf die Latte –, das letzte Tor vor der zweiten Pause aber fiel auf der anderen Seite. Einen von Dominik Groß abgegebenen Flatterschuss von der blauen Linie brachte Oskar Autio nicht unter Kontrolle und auf Umwegen rutschte die Scheibe zum 7:2 rein (35.). Im Schlussdrittel traf Kaufbeurens Bast noch die Latte, mehr vom Spiel hatten aber nach wie vor die Grün-Weißen. Nach starker Vorarbeit von Pulkkinen stellte Dominik Tiffels – auch für ihn war es der erste Saisontreffer – frei vor Keeper Babulis den 8:2-Endstand her (54.). „Zum 2:0 sind wir relativ leicht kommen. Dann haben wir ein bisschen die Intensität verloren. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Kaufbeuren das 2:2 geschossen hätte – das ist Gottseidank nicht passiert. Nach den Toren im zweiten Drittel war das Spiel vorbei, wir haben gut verteidigt und die Tore zu den richtigen Zeitpunkten geschossen“, sagte Jari Pasanen nach dem bisher höchsten Saisonsieg seiner Mannschaft, der für den ESV Kaufbeuren das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz bedeutete. Einmal mehr freute sich der Starbulls-Cheftrainer über den Support bei einem Auswärtsspiel: „Ein Dankeschön an unsere Fans, die wieder zahlreich hier waren, sie haben uns super unterstützt“ Am Sonntag geht es für die Starbulls Rosenheim in der DEL2 mit einem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse weiter. Spielbeginn im ROFA-Stadion am 1. Advent ist um 17 Uhr. Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Tageskasse erhältlich, die Liveübertragung der Partie gegen den Tabellensechsten aus Weißwasser ist auf www.sporteurope.tv buchbar.
Tölzer LöwenArbeitssieg gegen Erding! (OLS) Ein hartes Stück Arbeit war der 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 0:0, 1:0) Sieg der Tölzer Löwen über Erding nach dem Shootout. Erding wusste es, die Räume gering zu halten und nur wenige Pässe zuzulassen. Ludwig Nirschl erlöste die 1483 Zuschauer am Ende durch seinen erfolgreichen Penalty. Die Gladiators aus Erding präsentierten sich im verschneiten Bad Tölz am Freitagabend im ersten Drittel sehr gut und konnten sogar den vermeintlich ersten Treffer erzielen. Nach Analyse der Videobilder wurde Enrico Salvarani jedoch im entscheidenden Moment gestört, der Treffer zählte also nicht. Weiterhin hatten die Buam Glück, als ein Gladiator aus spitzem Winkel die Latte anvisierte. Für Tölz hatten Toms Prokopovics und Alex Grossrubatscher enormen Zug zum Tor. David Zabolotny konnte erst durch Michael Keränen überwunden werden, der einen Querpass von Topi Piipponen verwerten konnte (12.). Durch das Tor gewannen die Löwen an Momentum, wenngleich das Drittel auf Augenhöhe und mit einem Powerplay der Gäste zu Ende ging. Auch der zweite Abschnitt war auf Augenhöhe. Mehr Strafzeiten sorgten für mehr Spektakel, was vor allem Erding bevorteilte. Bei angezeigter Strafe gelang Pascal Steck der Ausgleich (30.). Keine drei Minuten später brachte Karel Klikorka die Buam mit einem Blueliner wieder in Führung (33.). Im Anschluss überstanden die Löwen dreißig Sekunden doppelte Überzahl, mussten aber den erneuten Ausgleich hinnehmen, als sie gerade wieder vollständig waren (38.). Beinahe gingen die Löwen sogar mit einem Rückstand aus dem Drittel hervor, die Sirene erklang aber noch bevor es hinter Enrico Salvarani einschlug. Im letzten Drittel wollten beide Teams unbedingt das entscheidende Tor erzielen. Phasenweise merkte man die Nervosität, was dem Spielfluss nicht unbedingt guttat. Insbesondere Erding verbuchte eine Vielzahl an unerlaubten Weitschüssen. Knappe zwei Minuten vor dem Ende bekamen die Buam ein Powerplay zugesprochen, das sie trotz größter Bemühungen nicht nutzen konnten. Zabolotny im Gladiators-Tor machte einen hervorragenden Job und rettete sein Team in die Overtime. Hier waren die Löwen größtenteils im Puckbesitz, doch Erding machte ihr Sache clever und ließ Keränen, Piipponen und Co. gar nicht erst nah rankommen. So ging auch die Overtime torlos vorbei. Im Shootout traf Ludwig Nirschl als Einziger und sicherte seinen Kollegen den Zusatzpunkt. Am Sonntag sind die Tölzer Löwen ab 18 Uhr in der Lindauer BPM-Arena gefragt.
Tigers Bayreuth5-Punkte-Spiel von Bollers beim Erfolg in Passau - Passau Black Hawks vs. onesto Tigers 4:5 (2:1, 1:2, 1:2) (OLS) Passau: Eisenhut, Engler – Reich, Nuss (4), Maul, Rott, Faulhaber, Bauer – Mößinger, Harrogate, Nazzarett, Stern, Neuert, Seidl, Schembri (2), Röthke, Deichmann, Jirgensons Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek (4), Nedved, Schusser, Stelzmann, Müllejans, Leask, Pietsch (27) – Bollers (2), Barber, Brown (10), Piskor, Verelst, Lüsch, Habeck, Hammerbauer, Zimmermann, Maschke, Bauhof Schiedsrichter: Kannengießer, Lender – Riemel, Hintermeier Zuschauer: 643 Strafen: Passau: 6 Bayreuth: 43 PP: Passau: 0/5 Bayreuth: 1/3 Torfolge: 1:0 (3.) Deichmann (Faulhaber, Schembri), 1:1 (12.) Bollers (Brown) SH1, 2:1 (12.) Schembri (Deichmann, Neuert), 2:2 (29.) Brown (Barber, Bollers) PP1, 2:3 (38.) Bollers (Stelzmann, Hammerbauer), 3:3 (38.) Reich (Seidl), 3:4 (45.) Bollers (Spacek, Brown), 3:5 (46.) Barber (Bollers, Brown), 4:5 (47.) Schembri Wie bereits mehrfach in dieser Spielzeit, musste man relativ früh einem Rückstand hinterherlaufen, nachdem Deichman nach 3 Minuten im Nachfassen die Scheibe zur Passauer Führung über die Linie bugsieren konnte. Eine Korrektur blieb zunächst aus, denn Piskor und Verelst, die gute Chancen auf der Kelle hatten, konnten Eisenhut nicht überwinden. Eine Unterzahlsituation überstand man nach etwa der Hälfte des Abschnitts mit konzentriertem Penalty-Killing gut. Sogar so gut, dass man den Ausgleich schreiben konnte. Brown lief mit der abgefangenen Scheibe nach vorne, bedient den mitgelaufenen Bollers, der mit einem „shorthanded goal“ das 1:1 markierte. Keine Minute später holten sich die Gastgeber die Führung schnell wieder zurück, als Schembri aus der Ferne ins „kurze Eck“ traf, bevor es in der Folge Strafen hagelte. Zunächst traf es Pietsch mit einer Hinausstellung, der mit 5 + Spieldauer in die Kabine geschickt wurde, der allerdings nicht der Akteur gewesen ist, der dafür verantwortlich zeichnete, dass Faulhaber nach einem heftigen Check leider das Spiel beenden musste. Somit wurde der Bayreuther Verteidiger mit einer völlig überzogenen Strafe belegt. Kurz darauf folgte Spacek, was eine zweiminütige doppelte Überzahl für Passau mit sich brachte. Von der Strafbank zurück, fuhr Spacek einen Konter in Unterzahl, bevor er auf dem Rückweg in die eigene Zone nach einem „Zupfer“ an seinem Gegenspieler sofort wieder auf die Strafbank beordert wurde und somit gerade einmal 13 Sekunden am Unterzahlspiel der fünfminütigen Strafe gegen die Tigers teilnehmen konnte. Dem nicht genug, sahen die Schiedsrichter kurz darauf einen Stockcheck von Bollers und schickten diesen ebenfalls auf die Strafbank. Damit mussten sich die Tigers drittelübergreifend mehr als fünf Minuten – zwei Mal davon in einer 3 zu 5-Unterzahl – im Penalty-Killing üben, was sie erfolgreich demonstrierten. Als nach 28 Minuten erstmals ein Passauer hinausgeschickt wurde, fand Bollers Barber, der auf Brown legte und dieser reaktionsschnell zum 2:2 Ausgleich abschloss. Kurz darauf wurde Brown mit einer 10-minütigen Disziplinarstrafe belegt und für den Rest des Drittels aus dem Spiel genommen. Eine schöne Kombination nach 38 gespielten Minuten, wo Stelzmann als Doppelpass- Geber für Bollers agierte, brachte die erstmalige Führung für Gelb-Schwarz, die jedoch keine Minute Bestand haben sollte. Reich traf aus halbrechter Position mit einem platzierten Schuss noch vor der zweiten Drittelpause zum Ausgleich, mit welchen man dann auch in den Schlussabschnitt ging. Dort ging es ab der 46. Minute Schlag auf Schlag. Zunächst zog Bollers über die rechte Außenbahn vors Tor und verlud Eisenhut mit seinem dritten Treffer des Abends, bevor eine Minute später Barber in der Mitte lauerte und das Spielgerät von Brown zentimetergenau serviert bekam, dabei das 3:5 markierte. Erneut eine Minute später waren es dann die Passauer, die jubeln durften, als Schembri eine in der neutralen Zone abgefangen Scheibe ins Angriffsdrittel trug und mit einem harten und platzierten Schuss den 4:5-Anschlusstreffer markierte, was jedoch nicht mehr reichen sollte für die Black Hawks an diesem Abend. Allen Bemühungen zum Trotz hielten die Oberfranken den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fern und nahmen am Ende drei Punkte mit nach Bayreuth. Am Sonntag kommt es zum nächsten Heimspiel für die Tigers. Um 18 Uhr fällt die Scheibe, wenn es zwischen den Tigers und dem SC Riessersee um Punkte geht.
Deggendorfer SCNächster Erfolg: Deggendorfer SC mit deutlichem Sieg gegen Lindau (OLS) Dritter Sieg binnen sechs Tagen – vor 1.491 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena lässt das Team von Trainer Casey Fratkin nichts anbrennen und bezwingt die Lindau Islanders deutlich mit 5:1. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Schwaben auf einen ähnlichen Kader wie am Dienstag gegen Heilbronn zurückgreifen. Es fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Niklas Pill und Ondrej Pozivil. Die beiden Youngster Viktor Skorohodov und Julian Beck stießen zum Kader hinzu. Von der ersten Minute weg entwickelte sich eine schnelle Partie, in der beide Teams zu Chancen kamen. Der erste Treffer fiel schließlich in der zwölften Minute. Marcel Pfänder fand mit einem scharfen Pass Dylan Jackson, der den Puck geschickt zum 1:0 abfälschte. Die Deggendorfer blieben am Drücker und erhöhten noch vor der ersten Pause auf 2:0. Lindaus Keeper Daniel Filimonow konnte den Puck nicht festhalten und Dante Hahn verwertete den Abpraller ins lange Eck. Im zweiten Abschnitt blieben die Deggendorfer in der Offensive gefährlich und legten in der 28. Minute das 3:0 nach. Dylan Jackson bediente seinen Zwillingsbruder, der Daniel Filimonow aus kürzester Distanz überwand. In der 32. Minute war es erneut Ty Jackson, der auf Zuspiel von Silvan Heiß das 4:0 markierte. Damit immer noch nicht genug: In der 34. Minute schnürte Dante Hahn im Powerplay seinen Doppelpack zum 5:0 Pausenstand. Zu Beginn des Schlussdrittels kamen auch die Islanders zu ihrem ersten Treffer. Fabian Baßler bediente den im Slot frei stehenden Nicolas Strodel, der in der 42. Minute auf 5:1 stellte. Im weiteren Drittelverlauf plätscherte die Partie über weite Strecken vor sich hin, wobei der DSC weiterhin mehr von der Partie hatte. Treffer fielen jedoch keine mehr, sodass es beim 5:1 nach 60 gespielten Minuten blieb. Positive Neuigkeiten gab es zudem am Rande der Partie: Headcoach Casey Fratkin und der Sportliche Leiter Ibo Weißleder haben ihren Vertrag frühzeitig um eine weitere Spielzeit verlängert. Weiter geht es für die Deggendorfer am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Höchstadt Alligators. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
Lindau IslandersDie Tölzer Löwen zu Gast in der Lindauer BPM-Arena - Verkaufsstart der Lose für die große Tombola am 23. Dezember (OLS) In weihnachtlichem Outfit, aber hoffentlich nicht zu besinnlich und sanftmütig werden sich die EV Lindau Islanders am ersten Adventssonntag (30. November / 18:00 Uhr) präsentieren. Denn gegen die Tölzer Löwen feiern die stylischen EVL-Weihnachtstrikots ihr Debüt, die die Lindauer bei den Heimspielen bis zum 28. Dezember gegen Füssen tragen werden. Das Programm hat es derzeit in sich. Die Sonntagspartie in der BPM-Arena bildet den Abschluss von fünf Spielen in neun Tagen, dennoch wird es in dieser Begegnung sicherlich wieder heiß hergehen. Wer das Spiel nicht live im Stadion verfolgen kann, hat die Möglichkeit, es über SpradeTV (www.sprade.tv) zu streamen. Wenn die Tölzer Löwen und die EV Lindau Islanders aufeinandertreffen ist Spannung meist garantiert. In den vergangenen Jahren gab es häufig enge Duelle, die meist von einem der Teams nur sehr knapp entschieden werden konnten. Auch beim Spiel am Sonntag ist dies wieder zu erwarten, wenngleich die Oberbayern als Tabellenvierter sicherlich als leichter Favorit in dieses Spiel gehen. Die Lindauer sind gewarnt, denn die Tölzer konnten aus den letzten zehn Partien sieben Siege einfahren. Die Defensive der Lindauer muss anders als beim 3:5 im ersten Spiel im Oktober kompakt stehen, denn sie bekommt es mit einer sehr torhungrigen Löwen-Offensive zu tun. Der finnische Topscorer Topi Piipponen und Ex-Islanders Spieler Ludwig Nirschl sind die beiden besten Offensivkräfte der Tölzer Löwen und sicher auch die Spieler, auf die man das größte Augenmerk legen muss. Aber auch Nicolas Sauer, mit der Empfehlung von 40 Punkten aus Passau gekommen, sowie Toms Prokopovics, der aus Königsbrunn mit einem Karrierehoch an Punkten kam, sorgen für zusätzliche Qualität. Der für den verletzten Andreé Hult nachverpflichtete Michael Keränen ist ebenfalls nicht zu unterschätzen und überzeugt bisher. Doch die Islanders haben in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass sie mit kompaktem Teamspiel und hoher Laufbereitschaft auch gegen individuell starke Gegner bestehen können. Die Defensive muss dabei hellwach sein. Die Mannschaft der Lindauer ist bereit, sich der Herausforderung zu stellen und will mit einem erneut couragierten Auftritt zu Hause die Punkte bestenfalls am Bodensee behalten. Dabei feiern nicht nur die Weihnachtstrikots Premiere. Ab Sonntag startet auch der Losverkauf für die jährlich stattfindende Mega-Tombola zu Gunsten des EVL-Nachwuchses. Der Verkauf findet bis zum großen Tombola-Tag am 23. Dezember bei jedem Heimspiel statt. Hauptpreis ist eine Vespa im Wert von knapp 5.000 €, gesponsert von Zweirad Deusch.
Memmingen IndiansKantersieg: Indians zerlegen Füssen (OLS) Der ECDC Memmingen feierte einen beeindruckenden Heimsieg und ließ den Gästen aus Füssen keine Chance: Am Ende stand ein deutlicher 13:0-Erfolg auf der Anzeigetafel. Am Sonntag geht es nun nach Selb, das nächste Heimspiel steigt am 7.12. gegen Bad Tölz. Bereits früh im ersten Drittel setzten die Memminger Akzente. Nach nur gut 5 Minuten war es Bernhard Ettwein, der zum 1:0 traf. Nur wenige Minuten später erhöhte Timo Gams auf 2:0 gefolgt von einem weiteren Treffer durch Jayden Schubert, der sein erstes Tor des Tages erzielte. Kurz vor Drittelende traf Schubert erneut, sodass die Indians nach 20 Minuten bereits mit 4:0 führten. Auch im Mitteldrittel blieben die Indians dominant. Felix Brassard traf gleich in der ersten Minute des Abschnitts zum 5:0, er verwandelte einen Penalty souverän. Wenige Minuten später legte er sein zweites Tor nach. Weitere Treffer durch Gorgenländer, Schubert und Ouderkirk machten das Drittel zu einem Schaulaufen der Memminger Offensive, die die Partie fest im Griff hatten. Im Schlussdrittel machten die Indians dann einfach weiter und zeigten kein Erbarmen. Die Gäste, die ohne ihren Kapitän Julian Straub antraten, waren zu bemitleiden, so wurden sie von der Memminger Offensive überrannt. Krymskiy, Ouderkirk, Brassard und erneut Krymskiy trafen, sodass am Ende ein spektakuläres 13:0 für Memmingen zu Buche stand. Basti Flott-Kucis konnte damit auch einen Shutout feiern und wurde im Anschluss von den Fans gefeiert. Ein rundum gelungener Auftritt der Memminger, die sich, nach der Niederlage am Dienstag, auf Wiedergutmachungs-Tour befanden. Die Gäste aus dem Ostallgäu mussten dies büßen, konnten an diesem Abend aber auch nichts entgegensetzen. Am Sonntag geht es für die Memminger nun nach Selb, dort warten die Wölfe auf den ECDC. Das nächste Heimspiel findet genau eine Woche später statt, dann kommt mit den Tölzer Löwen ein Team mit hervorragendem Lauf in die ALPHA COOLING-Arena. ECDC Memmingen – EV Füssen: 13:0 (4:0/5:0/4:0) Tore: 1:0 (6.) Ettwein (Fominych), 2:0 (9.) Gams (Kurz, Meier), 3:0 (11.) Schubert (Gams, Peleikis), 4:0 (14.) Schubert (Ouderkirk, Meisinger), 5:0 (21.) Brassard (PS, 5-4), 6:0 (27.) Brassard (Svedlund, Spurgeon), 7:0 (30.) Gorgenländer (Menner, Pfalzer), 8:0 (38.) Schubert (Meier, Peleikis), 9:0 (40.) Ouderkirk (Brassard, Meisinger), 10:0 (47.) Krymskiy (Pfalzer), 11:0 (48.) Ouderkirk (Meisinger, Brassard), 12:0 (58.) Brassard (Menner, Spurgeon), 13:0 (60.) Krymskiy (Gorgenländer) Strafzeiten: Memmingen 6 – Füssen 4 Zuschauer: 1708 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth) – Svedlund, Meisinger; Blake, Ettwein; Kurz, Peleikis; Menner – Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Gams, Schubert, Meier; Krymskiy, Gorgenländer, Pfalzer
Selber WölfeErfolgreicher Beutezug in Peiting - EC Peiting vs. Selber Wölfe 3:5 (1:2; 1:0; 1:3) (OLS) Die Selber Wölfe traten in Peiting konzentriert, diszipliniert sowie geduldig auf und entführten verdient drei Punkte aus dem Pfaffenwinkel. Nach knapper Führung zur ersten Pause gab das Wolfsrudel im mittleren Spielabschnitt zwischenzeitlich zwar das Heft aus der Hand, ließ aber nur den Ausgleich für die Gastgeber zu. Im Schlussabschnitt bissen die Porzellanstädter dann aber dreimal zu und beendeten den Ausflug nach Peiting siegreich. Wölfe-Blitzstart Besser hätte der Spielbeginn für die Selber Wölfe nicht laufen können. Bereits nach 17 Sekunden bekam der Peitinger Gretz wegen hohen Stocks eine Strafe aufgebrummt und nur 13 Sekunden später nutzten die Porzellanstädter in Person von Lahtinen mit einem Schuss in den Giebel die zahlenmäßige Überlegenheit zum Führungstreffer. Nachdem die Gäste selbst eine Unterzahl schadlos überstanden hatten, kontrollierten sie das Spiel, ohne jedoch zu glasklaren Chancen zu kommen. In der 9. Minute erzielten die Gastgeber den Ausgleich. Weidekamp parierte zunächst noch gegen Laßmann, doch dann schaltete Briere am schnellsten und verwertete den Abpraller. Die Wölfe arbeiteten weiter hart als auch konzentriert und belohnten sich in der 13. Minute mit dem erneuten Führungstreffer. Wie schon beim 1:1 auf der anderen Seite konnte Peitings Keeper einen von Tabert abgefeuerten Schuss nur prallen lassen und Ziesche netzte zum 1:2 ein. Peiting kommt zurück Im zweiten Drittel waren es die Peitinger, die zu einem frühen Treffer kamen. Nach einem Fehler der Wölfe in der neutralen Zone spielten die Gastgeber eine 2-auf-1-Situation wie aus dem Lehrbuch zum erneuten Ausgleichstreffer aus. Dieser Torerfolg beflügelte den ECP, der nun seinerseits über weite Strecken das Spielgeschehen bestimmte. In der Abwehr standen die „Gallier“ kompakt und machten es den Wölfen schwer, gefährliche Offensivaktionen zu kreieren. Die besten Gelegenheiten für die Porzellanstädter hatten Schutz in Überzahl mit einem Lattenkracher und Raab, der mit einem verdeckten Schuss Magg beinahe überrascht hätte. Deutlich zwingendere Möglichkeiten hatte Peiting. Hier scheiterte Diebolder im Alleingang an Weidekamp und MacKinnons Schuss aufs leere Tor wurde im letzten Moment von Kassay-Kezis Schläger abgewehrt. Wölfe beißen dreimal zu Die Selber Wölfe hatten sich für den Schlussabschnitt einiges vorgenommen. Wenige Sekunden nach der Pause war es Valasek, der einen Schuss haarscharf über den Torwinkel zog. Doch lange brauchten sich die Gäste nicht über diese vergebene Chance ärgern. In der 42. Minute legte Spitzner quer auf Schutz, der die Scheibe mühelos zum 2:3 einschieben konnte. Selb war jetzt klar die bessere Mannschaft. Zweimal Valasek, Gauch und Nemec gelang der Ausbau der Führung noch nicht. Hier brauchte es ein Powerplay, das erneut Lahtinen nach Querpass von Schutz zum 2:4 nutzte. Und es kam noch besser: In der 52. Minute schickte Müller Tabert auf die Reise, der mit seinem platzierten Abschluss eine 3-Tore-Führung für seine Farben herausschoss. Die Gastgeber mobilisierten nun noch einmal alle Kräfte, mehr als der Anschluss zum 3:5 durch Briere in der 57. Minute ließ das Wolfsrudel aber nicht mehr zu. Mannschaftsaufstellungen und Statistik EC Peiting: Magg (Seidel) – Holzmann, Mayr, Gretz, Obu, Weyrich, Mühlegger, Zerhoch – Heger, Maylan, Markgraf, MacKinnon, Briere, Laßmann, Czogallik, Gohlke, Habermann, Diebolder, Grin, Greil Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Hördler, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Gläßl – Spitzner, Rubin, Schutz, Lahtinen, Nemec, Valasek, Tabert, Weiß, Ziesche, Bauer, Klughardt Tore: 1. Min. 0:1 Lahtinen (Müller, Weiß; 5/4); 9. Min. 1:1 Briere (Laßmann, MacKinnon); 13. Min. 1:2 Ziesche (Tabert, Raab); 21. Min. 2:2 Laßmann (Briere); 41. Min. 2:3 Schutz (Spitzner, Gauch); 51. Min. 2:4 Lahtinen (Gauch; 5/4); 54. Min. 2:5 Tabert (Müller); 57. Min. 3:5 Briere (Laßmann, MacKinnon) Strafzeiten: Peiting 8, Selb 6 Schiedsrichter: Singaitis, Wölzmüller (Bauer, Schamberger) Zuschauer: 506
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsIn Kempten keine guten Aussichten für die Wild Lions (BYL) Am Sonntag steht um 17.30 Uhr für den ERSC Amberg das schwere Auswärtsspiel beim ESC Kempten statt. Nicht nur die aktuelle Tabellensituation spricht gegen die Wild Lions, sondern auch die Statistik in Duellen bei den Sharks. Nach der Saison 2019/2020 stiegen beide Teams gemeinsam in die Eishockey-Bayernliga auf und seither gab es für den ERSC bei den Gastspielen im Allgäu kaum etwas zu ernten: 1:7, 1.4, 1:2 OT, 3:4 OT und 2:5 sind die ernüchternden Resultate aus Amberger Sicht. Auch für das Sonntagsmatch sind die Sharks der klare Favorit, gehören mit dem fünften Rang schon zur Spitzengruppe. Die Mannschaft von Trainer Sven Curmann hat bislang mit einer Ausnahme – 2:6 gegen Buchloe – sämtliche Heimspiele gewinnen können. Während der Transferperiode vor der Saison konnte man sich gezielt verstärken: Martin Hlozek (Peiting), Pascal Dopatka (Memmingen) und Tomas Gulda (Deggendorf) waren höherklassig in der Oberliga aktiv, ebenso wie der Kanadier Kevin Hu, der aus Heerenveen (NED2) kam und mit 30 Punkten die interne Scorerwertung anführt. Am Freitagabend waren die Sharks bei den Schweinfurter Mighty Dogs gefordert. Für Kempten ist die Partie gegen die Amberger Wild Lions der offizielle Abschluss der Hinrunde, der ERSC wird das erst am Freitag, 5.Dezember, mit dem Nachholspiel in Dingolfing erledigen, das Anfang November zu Beginn der Amberger Verletzungsmisere abgesagt werden musste. Wesentlich kleiner ist das Löwen-Lazarett in der Zwischenzeit allerdings nicht geworden. Dennoch wirkte das Team in den letzten beiden Begegnungen mit Spitzenteams aus Miesbach und Königsbrunn gefestigter und auch nicht chancenlos. Gerade gegen Ende der Partien wurde der Kräfteverschleiß im dezimierten Kader allerdings schon spürbar. Rückkehrer aus dem Verletztenbereich sieht Chris Spanger kurzfristig nicht: „Wir müssen derzeit froh sein, wenn keiner zusätzlich ausfällt“, so der Sportliche Leiter. Neuzugang Fabian Broll aus Regensburg ist erst ab Dezember spielberechtigt.
Buchloe PiratesPiraten ringen Miners nieder - ESV Buchloe gelingt auch dank starker Special-Teams ein wichtiger 5:1 Heimsieg gegen Peißenberg (BYL) Er war hart umkämpft, aber am Ende auch nicht unverdient – der dritte Heimsieg der Saison für die Buchloer Piraten am Freitagabend vor 468 Zuschauern gegen Peißenberg. Mit 5:1 (3:1, 0:0, 2:0) behielten die Gennachstädter gegen derzeit kriselnde Miners die Oberhand, womit man die Oberbayern auch in der Tabelle weiterhin auf Distanz halten konnte. Großen Anteil am Ausgang dieser umkämpften Partie hatten auch die Special-Teams, denn während die Buchloer an diesem Abend ihre Überzahlsituationen kaltschnäuzig zu nutzen wussten, bissen sich die Gäste immer wieder die Zähne an der starken Buchloer Unterzahl-Formation und einem sichern Schlussmann Dominic Guran aus. „Wir haben heute im Powerplay die Tore gemacht, was uns zuletzt nicht immer geglückt ist“, bilanzierte daher auch ESV-Coach Waldemar Dietrich, während Markus Schröder bei seinem Debüt als neuer Miners-Trainer vor allem die Cleverness der Piraten für den Ausgang hervorhob. In der Tat machten die Buchloer in diesem Match gefühlt zu den richtigen Zeitpunkten die Tore und vor allem Hinten auch über weite Strecken viel richtig, weshalb man durchaus zurecht von einem cleveren Auftritt der Freibeuter sprechen konnte. Denn die Ausgangslage vor der Partie war sicher nicht ganz ohne: Immerhin hatten die Peißenberger unter der Woche neuen Schwung durch den Trainerwechsel erhalten und dies merkte man ihnen in den ersten Minuten auch an, in denen der Tabellenzwölfte nicht unverdient in Front ging, als Valentin Hörndl das erste Powerplay der Miners sofort zum 0:1 nutzte (5.). Doch es sollte – trotz vieler weiterer Überzahlmöglichkeiten im folgenden Spielverlauf – der einzige Treffer der Gäste bleiben, während die Buchloer anschließend ebenfalls mit dem ersten Überzahl die Partie drehten. Denn nachdem man mit gleich zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durfte, glich zunächst Alexander Thiel zum 1:1 aus (10.), ehe Dieter Orendorz 25 Sekunden später immer noch in doppelter Überzahl zum 2:1 traf (11.). Ein Doppelschlag, der den Gästen sichtlich zusetzte, was Felix Schurr auf Pass von Demeed Podrezov, der im Übrigen vier von fünf Toren an diesem Abend auflegte, sogar zum 3:1 nutzte (13.). Und mit diesem Spielstand wurden anschließend auch erstmalig die Seiten gewechselt, da die Buchloer auf ihrer Seite eine zweiminütige doppelte Unterzahl direkt vor der Pause schadlos überstanden. Eine aufopferungsvolle Abwehrleistung boten die Hausherren auch im Mitteldrittel, in dem die Gäste zwar vielleicht optisch sogar ein klein wenig Übergewicht hatten, aber auf Grund des fehlenden Selbstvertrauens und einer defensiv gut arbeitenden ESV-Mannschaft selten einmal zu ganz drückenden Chancen kamen. Und die Buchloer blieben mit ihren Gelegenheiten weiter brandgefährlich. Ein Tor wollte aber nicht gelingen, auch weil man sich mit einigen Strafzeiten immer wieder selbst das Leben schwer machte, worunter auch ein wenig des Spielfluss litt. „Hier waren wir zum Teil zu undiszipliniert“, monierte Dietrich, der dann aber auch wieder dem leidenschaftlichen Fight seiner Mannen Respekt zollte, die „viele Schüsse geblockt und einen guten Rückhalt im Tor hatten“. So ging es torlos und damit weiterhin mit dem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabinen. Die Miners gaben sich allerdings auch im Schlussdrittel noch nicht geschlagen und hatten dann auch Pech, als Ryan Murphy im Powerplay nur den Pfosten traf (43.) und Weiland Parrish im nächsten Überzahl an einer starken Rettungstat des wachsamen und sichern Dominic Guran scheiterte (47.). Gegen Drittelmitte schafften es die Buchloer dann wieder etwas besser die Gäste zu beschäftigen und vom eigenen Tor fernzuhalten. Und während sich die Miners immer weiter aufrieben, besorgte Alexander Krafczyk mit einem satten und platzierten Schlagschuss zum 4:1 schließlich eine kleine Vorentscheidung (53.). Denn auch in der Folge sollte Torwart Guran trotz eines weiteren Unterzahls nicht mehr hinter sich greifen müssen, während den Buchloern in der Schlussphase erneut in Überzahl durch Adriano Carciola sogar noch der 5:1 Endstand glückte (59.). Somit durften sich die Hausherren über einen wichtigen Dreier freuen, mit dem man als weiterhin Tabellenneunter den Abstand auf die elftplatzierten Schongauer auf sechs Punkte ausbauen konnte. Zudem halten die Rot-Weißen damit aber auch Kontakt zu Platz sechs, auf dem derzeit mit zwei Punkten mehr auf dem Konto ausgerechnet der EHC Waldkraiburg steht, zu dem die Piraten am Sonntag zum Hinrundenabschluss reisen (17.15 Uhr/Live bei SpradeTV).
Kempten SharksRumpftruppe der Sharks schlägt sich wacker - Trotzdem verliert der ESC Kempten in Schweinfurt (BYL) Gerade noch 14 Feldspieler, darunter wieder ein U 20 Spieler aus dem Nachwuchs konnte Sven Curmann gegen den Favoriten ins Rennen schicken. Die Gastgeber hatten dagegen alle Topspieler an Bord. Erst nach dem 4:0 schaffte Kempten den Sprung auf die Anzeigetafel und kam auch immer besser ins Spiel. Je länger die Begegnung dauerte umso ausgeglichener wurde sie. Und hätten Martin Hlozek seinen Penalty im Anfangsdrittel und Sergei Topol sowie Clemens Löhr ihre Alleingänge im Schlussdrittel verwandelt, wären Punkte durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Curmann hatte seine Truppe gut eingestellt, zu 100% lässt sich so ein Team wie Schweinfurt natürlich nicht ausschalten. Hinten wurde leidenschaftlich verteidigt, vorne setzte man immer wieder Nadelstiche mit Kontern. Auch wenn dem ein oder anderen Gegentor Fehler im Aufbauspiel vorausgingen, so war es doch eine gute Mannschaftsleistung der Sharks. Im Schlussabschnitt machte man viel Druck und ging bei 5:3 nochmals volles Risiko mit gezogenem Torhüter, musste dann aber das Empty Net Tor zur endgültigen Entscheidung hinnehmen. Statistik: ERV Schweinfurt - ESC Kempten 6:3 (2:0,2:1,2:2) Tore: 1:0 Cermak (Zheltakov,Alksnis)(14.), 2:0 Diel (Asmus,Kleider)(16.), 3:0 Cermak (Zheltakov,Donins)(31.), 4:0 Zheltakov (Cermak,Pohl)(33.), 4:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(34.), 4:2 Miller (Schirrmacher,Hlozek)(48.), 5:2 Cermak (Pohl,Pinsack)(52.), 5:3 Dopatka (Kulhanek,Topol)(58.), 6:3 Zheltakov (Pohl,Bares)(60.). Strafminuten: ERV Schweinfurt: 10 ESC Kempten: 10 Zuschauer: 1080
Königsbrunn lässt in Burgau nichts anbrennen (BYL) Der EHC Königsbrunn bleibt weiter in der Erfolgspur, bei den "Eisbären" des ESV Burgau siegten die Brunnenstädter hochverdient mit 7:2. Den Grundstein dafür legte die Mannschaft schon in einem dominanten ersten Drittel. Beide Kontrahenten konnten mit gut gefüllten Reihen antreten, der zuletzt verletzte Clay Ellerbrock und Marc Streicher kehrten wieder in den Kader zurück. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an Benni Beck. Königsbrunn startete sehr gut in die Partie, schon in der 3. Spielminute erzielte Marco Sternheimer nach Doppelpass mit Tim Bullnheimer das 1:0 in Überzahl. Die Brunnenstädter agierten diszipliniert aus einer gesicherten Defensive, gingen keine Risiken ein und hatten mehr von der Partie. Die Eisbären kamen kaum zu Abschlüssen, standen aber in der Abwehr gut und verteidigten mit Mann und Maus. In der 12. Spielminute legte der EHC nach, bei einem schnellen Gegenstoß setzte Clay Ellerbrock den anstürmenden Tim Bullnheimer in Szene, der freistehend zum 2:0 einnetzen konnte. Königsbrunn blieb spielbestimmend, den nächsten Treffer legte der EHC erneut in Überzahl in der 18. Minute nach. Tobias Baader fälschte einen Schuss von Moritz Weißenhorn unhaltbar zum 3:0 ins gegnerische Gehäuse ab, ehe es nach 20 Spielminuten ein erstes Mal in die Kabinen ging. Nach der Pause hatte der EHC weiterhin mehr von der Partie, doch Burgau hatte das Spiel noch nicht abgehakt und drängte auf den ersten Treffer. In der 25. Spielminute hatte ein Eisbär bei einem Alleingang den Anschlusstreffer auf der Kelle, doch Benni Beck im Tor entschärfte die Situation. Nur Sekunden später nutzte der EHC das Chaos in der gegnerischen Abwehr und kam durch den Treffer vom freistehenden Marco Sternheimer zum 4:0. Zwei Minuten später erzielten die Hausherren das 4:1, die Eisbären nutzten einen Zwei auf Eins Konter und brachten wieder Stimmung in die Halle. Königsbrunn fand aber die passende Antwort und legte ein weiteres Tor nach. Marco Sternheimer eroberte sich die Scheibe, zog links vors Tor und netzte zum 5:1 ein. Bis zum Ende des etwas zerfahrenen Mitteldrittels fielen aber keine weiteren Treffer mehr. Nach dem Pausentee nahm die Partie an Härte zu, die Zweikämpfe wurden intensiver. Den nächsten Treffer markierte wieder der EHC, in der 46. Spielminute setzte sich Stefan Rodrigues auf der linken Seite des gegnerischen Drittels durch, tankte sich blitzschnell vor das Burgauer Tor und netzte zum 6:1 ein. Die Eisbären stemmten sich mit aller Gewalt gegen die Niederlage und blieben gefährlich. In der 52. Spielminute erzielte der ESV bei einem schnellen Gegenstoß das 6:2, was von den heimischen Fans frenetisch gefeiert wurde. Den Schlusspunkt setzte aber der EHC, der vier Minuten vor Spielende das 7:2 erzielte. Tim Bullnheimer bediente den auf der rechten Seite stehenden Moritz Weißenhorn mit einem feinen Pass, der nahm freistehend Maß und zimmerte per Handgelenkschuss die Scheibe ins Burgauer Tor. Die Partie war da aber schon längst entschieden, nach 60 Spielminuten holten sich die Brunnenstädter wichtige drei Punkte aus dem Derby mit den Eisbären. Königsbrunn ging am Ende als verdienter Sieger vom Eis und steht aktuell mit vier Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz weiter auf dem ersten Tabellenrang. EHC-Coach Bobby Linke zeigte sich zwar zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, haderte aber aufgrund einiger Ausfälle während der Begegnung: „Wir haben im ersten Drittel zwar die Power aufs Eis gebracht, waren aber nicht zielstrebig genug, Das hat Burgau an der eigenen blauen Linie gut verteidigt. Unsere Möglichkeiten hatten wir zwar, konnten aber nichts Großes daraus kreieren. Trotzdem haben wir auch dank zweier Powerplay-Treffer bis zur ersten Pause mit 3:0 geführt. Wir wollten das Spiel dann besser und breiter lösen, die Scheiben einfacher spielen und schneller sein. Das ist uns nicht wirklich gelungen, mit fortschreitender Spieldauer ist die Partie leider auch ruppiger geworden. Burgau hat bis zum Ende geackert und gekämpft. Es war ein klassisches Derby, am Ende des Tages gehen wir als Sieger vom Eis. Wir haben jedes Drittel gewonnen, darauf lässt sich aufbauen. Nun müssen wir aber als Kollektiv stärker werden, konstanter spielen und schauen, dass die Reihen besser harmonieren. Wir hatten heute leider drei Ausfälle während des Spiels, da müssen wir jetzt Wunden lecken.“ Tore: 0:1 Sternheimer (Bullnheimer, Erdt) (3.), 0:2 Bullnheimer (Ellerbrock) (12.), 0:3 Baader (Weißenhorn, Kinzel) (18.), 0:4 Sternheimer (Bullnheimer, Egle) (25.), 1:4 Zachar (Vaculik) (27.), 1:5 Sternheimer (Stange) (31.), 1:6 Rodrigues (Ellerbrock, Brückner) (46.), 2:6 Ballner (Radvanyi) (52.), 2:7 Weißenhorn (Bullnheimer, Trupp) (56.) Strafminuten: ESV Burgau 18 EHC Königsbrunn 14 Zuschauer: 642
TEV MiesbachArbeitssieg in der Kälte: TEV Miesbach gewinnt 5:2 in Schongau (BYL) Der TEV Miesbach kehrte am Freitagabend mit einem wichtigen 5:2-Auswärtssieg von der EA Schongau zurück. Bei beinahe zweistelligen Minusgraden im halboffenen Stadion entwickelte sich von Beginn an eine zähe Partie mit wenig Spielfluss. Bis auf den verletzten Benedikt Dietrich sowie die verhinderten Philip Lehr und Julian Zimmermann (mit Förderlizenz in Ottobrunn) war der Kader vollständig. Nach einer vorsichtigen Abtastphase gelang es dem TEV, Mitte des ersten Drittels die entscheidenden Akzente zu setzen: Zuerst traf Matej Pekr, kurz darauf erhöhte Stefan Kuhn auf 0:2. Der zweite Abschnitt begann jedoch alles andere als optimal. Die Miesbacher verschliefen die ersten Minuten komplett und mussten zunächst in eigener Unterzahl, dann nur zwei Minuten später sogar im Powerplay zwei Treffer durch Dominic Krabbat hinnehmen. Nach 25 Minuten war die Partie plötzlich wieder ausgeglichen. Die Mammuts drückten in der Folge weiter, und der TEV hatte Glück, als ein vermeintliches 3:2 für Schongau wegen einer Strafe gegen die Gastgeber zurückgepfiffen wurde. Kurz vor der Pause schlug Miesbach dann eiskalt zu: Felix Feuerreiter traf aus dem Slot und stellte auf 2:3. Auch im Schlussabschnitt blieb die Begegnung umkämpft. Der TEV kassierte erneut zu viele Strafen und musste wie schon am vergangenen Sonntag zwei volle Minuten in doppelter Unterzahl überstehen. Mit enormem Einsatz verteidigten die Miesbacher ihren Vorsprung: Danyel Waizmann blockte zwei Schüsse auf der Linie, und Torhüter Timon Ewert zeigte erneut eine bärenstarke Leistung. Erst als Benedikt Pölt rund sieben Minuten vor dem Ende zum 2:4 traf, durfte der TEV durchatmen. Kurz darauf sorgte Justin Späth mit dem 2:5 für die Entscheidung. Mit diesem Arbeitssieg sammelt der TEV wichtige Punkte im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs. Bereits am Sonntag steht das nächste Heimspiel an: Um 18 Uhr gastiert der ESV Burgau an der Schlierach. Gegen das Tabellenschlusslicht will der TEV zum Abschluss der Hinrunde weitere Punkte einfahren.
ERC SonthofenERC ringt Ottobrunn vor 800 Fans mit 6:3 nieder (BLL) Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen präsentierte sich im Heimspiel über weite Strecken spielfreudig und torhungrig: Mit dem 6:3 (4:0, 2:2, 0:1) fuhren die Schwarz-Gelben den fünften Saisonsieg ein und klettern in der Tabelle von Platz sieben auf fünf. Am Sonntag reisen sie dann zum EHC Bad Aibling (18.45 Uhr). Der ERC hatte sich viel vorgenommen für dieses Heimspiel – und die Jungs des Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames zeigten den fast 800 Zuschauern vom ersten Bully an, dass sie das umsetzen wollten, was sie die Woche über trainiert hatten: mit Laufarbeit und Leidenschaft den Puck vors Tor des Ottobrunner Keepers Carsten Aurich bringen. Und nach nur fünf Minuten sollte sich der couragierte Auftritt auszahlen: Einen Schuss des Sonthofer Kapitäns Marc Sill konnte der ERSC-Goalie nicht festhalten, und so hatte Jochen Hartmann leichtes Spiel und musste die Hartgummischeibe nur über die Linie schieben (weiterer Assist Adam Suchomer). Dan Przybyla, Ondrej Havlicek und Lynnden Pastachak hätten zwischen der 6. und 8. Minute das Ergebnis nach oben schrauben können, zielten aber knapp daneben. Das zweite Tor sollte dann aber wenig später fallen, weil der ERC in diesem ersten Drittel endlich das beherzte Eishockey zeigte, was die Fans von ihrem Team sehen möchten: Der spielfreudige Ondrej Havlicek netzte in der 10. Minute in Überzahl und auf Vorlage von Filip Krzak und Dustin Ottenbreit zum 2:0 ein. Und zwei Minuten darauf stand es 3:0: Dan Przybyla eroberte sich in der Rundung den Puck, erspähte den sträflich frei gelassenen Dustin Ottenbreit vor dem gegnerischen Tor, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ. Das war aber noch nicht der Schlusspunkt in einem unterhaltsamen ersten Spielabschnitt, denn in der 15. Minute löffelte Dan Przybyla in doppelter Überzahl die Scheibe über die Schulter von ERSC-Keeper Carsten Aurich zum viel umjubelten 4:0 (Assist Ondrej Havlicek). Und so skandierten die Fans der Schwarz-Gelben kurz der Drittelpause bereits: „Macht sie alle, schießt sie aus der Halle.“ ERC-Torhüter Calvin Stadelmann durfte sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich auszeichnen. Wer dachte, der ERC würde sich auf der komfortablen Führung ausruhen, der sah sich nach nicht einmal einer Minute im Mittelabschnitt getäuscht: Filip Krzak passte die Scheibe zu Dan Przybyla, und der wieselflinke Tscheche markierte das 5:0. Allerdings wollten die Gäste den klaren Rückstand nicht allzu lange auf sich sitzen lassen und nutzten ein eigenes Überzahl nach nur 20 Sekunden durch Adrian Huber zum 1:5 (23. Minute) aus. Als die Gäste dann in der 30. Minute in einem weiteren Überzahlspiel die Chance auf ein weiteres Tor hatten, fasste sich Filip Krzak ein Herz und donnerte die Scheibe in Unterzahl zum 6:1 (Assist Marc Sill). Und es ging munter weiter: Nur anderthalb Minuten später stellte Louis Landerer den Spielstand auf 6:2. Im Schlussabschnitt verwalteten die Schwarz-Gelben weitestgehend die Führung, einzig das 3:6 der Gäste durch Stefano Rizzo in der 49. Minute veränderte letztmalig den Spielstand. Alles in allem präsentierte sich der ERC an diesem Abend konzentrierter als in den vergangenen Matches – sicher sehr zur Freude der beiden Übungsleiter und der fast 800 Fans im Eisstadion an der Hindelanger Straße. Weiter geht es für die Schwarz-Gelben am Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim EHC Bad Aibling. Erstes Bully ist um 18.45 Uhr.
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Eisadler DortmundPenalty-Niederlage im Pokal gegen Braunlage! (RLW) Am Freitagabend haben die Eisadler Dortmund das Pokalspiel gegen die Harzer Falken mit 3:4 verloren und mussten damit im 10. Spiel die erste Saison-Niederlage einstecken. Knapp 1400 Zuschauer (darunter ca. 50 Fans aus dem Harz) waren ins Eissportzentrum Westfalen gekommen und die sahen ein kampfbetontes Pokalspiel von beiden Mannschaften. Den besseren Start ins Spiel hatten dabei die Eisadler, denn schon in der 2. Minute traf Corvin Rosenthal in Überzahl zum 1:0 (Vorlage Pavel Avdeev und Kevin Thau). Aber die Gäste aus dem Harz, der Meister der Regionalliga Nord, wollten sich in Dortmund nicht verstecken und kamen von Minute zu Minute besser ins Spiel. Die Folge war der Ausgleich zum 1:1 in der 34. Minute. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten, aber Christoph Oster im Tor der Eisadler und Taylor Dupuis im Tor der Falken ließen sich im ersten Drittel nicht mehr überwinden. So ging es mit einem 1:1 in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Drittels waren es dann wieder die Eisadler, die mehr vom Spiel hatten und sich Chance und Chance herausspielten, aber leider nicht nutzen konnten. Auf der anderen Seite waren die Falken dann cleverer und nutzen in Unterzahl einen Fehler in der Dortmunder Abwehr zum 1:2 aus (34.) Die Hausherren bemühten sich zwar um den Ausgleich konnten sich aber nicht belohnen. Also ging es mit einem 1:2 Rückstand in die zweite Pause. Im letzten Drittel fiel er dann aber doch der viel umjubelte Ausgleich. In Überzahl passten Colin Long und Marvin Cohut auf den freistehenden Wladislav Kronhardt und der traf ins lange Eck. (42.). Doch die Gäste kämpften um ihre Halbfinalchance und gaben sich nicht auf. So konnten sie erneut einen Dortmunder Abwehrfehler in Unterzahl zur 2:3-Führung ausnutzen (49.). Den Eisadler blieben also noch 10 Minuten um das Spiel zu drehen. So lange brauchten die Fans aber nicht warten denn in der 51. Minute traf Colin Long auf Vorlage von Wladislav Kronhardt und Marvin Cohut zum 3:3-Ausgleich. Mit diesem Remis ging es dann in die 5-minütige Verlängerung. Da auch dort kein weiterer Treffer fallen wollte musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Dort hatten die Falken die besseren Nerven und nahmen mit dem Sieg zwei Punkte mit in den Harz. Die Eisadler mussten kurzfristig auf den erkrankten Tim Dreschmann sowie Förderlizenzspieler Aaron Krebietke verzichten, der bei den Füchsen Duisburg gebraucht wurde. Dafür rückte Kevin Thau in seinem 100. Spiel im Eisadler Trikot in die Defensive. In der Pokaltabelle der Gruppe B bauen die Harzer Falken in ihrem letzten Gruppenspiel die Führung auf 8 Punkte aus. Allerdings haben die Eisadler noch ein Spiel vor sich und können am 13.12.2025 in Chemnitz mit einem Sieg die Tabellenführung zurückerobern und als Gruppenerster ins Pokalhalbfinale einziehen. Spielstatistik: Eisadler Dortmund - Harzer Falken 3:4 (1:1, 0:1, 2:1) Torfolge: 1:0 (2.) Rosenthal (Avdeev, Thau) PP1 1:1 (8.) Sivonen (Chaloupka, Spratek) 1:2 (34.) Mrava (Vinci) SH1 2:2 (42.) Kronhardt (Cohut, Long) PP1 2:3 (49.) Sivonen SH1 3:3 (51.) Long (Kronhardt, Cohut) 3:4 (65.) Bison (Penalty) Zuschauer: 1.337 Strafminuten: Dortmund 4 - Harzer Falken 10 Kader: #1 Oster, #33 Brammen (nicht eingesetzt) - #12 Lauer, #40 Schmitz, #50 Füchtjohann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut, #97 Thau - #4 Julien, #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #53 Benes, #60 Avdeev, # 80 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter
Soester BördeindianerBittere Niederlage nach Penaltyschießen in Solingen (LLW) Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel übernahm die SEG ab dem zweiten Spielabschnitt die Kontrolle über das Spiel bei den Bergisch Raptors. Nachdem die Bördeindianer mit 1:2 in Führung gingen, erspielten sie sich viele weitere hochkarätige Chancen, scheiterten aber immer wieder an der starken Torhüterin der Raptors. Leider nutzen die Raptors eine unglückliche Aktion 2 Minuten vor Spielende zum Ausgleich. Die Möglichkeit das Spiel noch in Overtime spielerisch zu entscheiden bekam die SEG leider auch nicht. Statt 5 Minuten 3 gegen 3 setzten die Schiedsrichter zur Verwunderung der Anwesenden direkt das Penaltyschießen an. Hier waren auf beiden Seiten 10 Schüsse nötig, bis die Raptors den Extra-Punkt für sich verbuchen konnten. Zeit zum Hadern bleibt der SEG aber nicht, gilt es doch den Fokus auf die beiden bevorstehenden Duelle mit dem ESC Rheine zu richten.
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Luchse LauterbachDie Revanche steht an – Luchse reisen nach Chemnitz - Nikolaus-Heimspiel der Lauterbacher Luchse gegen die Eisbären Juniors Berlin (RLO) Nach der bitteren 5:6-Heimniederlage am vergangenen Sonntag, als die Lauterbacher Luchse nur 14 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer kassierten, bietet sich dem Team am kommenden Samstag die direkte Chance zur Revanche. Um 18:30 Uhr kommt es im Jutta-Müller-Eissportzentrum in Chemnitz zum dritten Aufeinandertreffen der Saison mit den Chemnitz Crashers. Die Ausgangslage ist klar: Die Crashers stehen mit einem Spiel mehr auf dem dritten Tabellenplatz der Regionalliga Ost – direkt vor den Luchsen. Um den Anschluss nicht zu verlieren, brauchen die Luchse in Chemnitz unbedingt einen Sieg. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass die Gastgeber zwar mit Matyas Caloun und Fabian Kiessling zwei herausragende Offensivkräfte besitzen, sich die Chemnitzer jedoch vor allem durch eine kompakte Teamleistung auszeichnen. Für die Luchse bedeutet das: über 60 Minuten konzentriert und konstant arbeiten, in allen Mannschaftsteilen stabil bleiben und jede Chance nutzen, um die drei Punkte mit nach Lauterbach zu nehmen. Zusätzlich wird die stimmungsvolle Kulisse in Chemnitz eine echte Herausforderung, wie jeder weiß, der dort schon einmal zu Gast war. Die Luchse selbst haben die Rückschläge vom vergangenen Wochenende abgehakt und richten den Blick nach vorne. Verstecken muss sich das Team von Trainer Dieter Reiss nicht: Gegen den Favoriten Adendorf verlor man erst in der Overtime, und auch gegen die Crashers zeigte man eine starke Leistung. Erfreulich ist zudem, dass Trainer Reiss nach seiner Verletzung die Auswärtsfahrt antreten kann. Verzichten müssen die Luchse allerdings weiterhin auf Stürmer Matyas Welser sowie Verteidiger Emanuel Grund, der aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht. Unterstützung erhalten die Luchse dennoch – eine Gruppe treuer Fans reist mit Kleinbussen nach Chemnitz, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen. Nikolaus-Heimspiel der Lauterbacher Luchse gegen die Eisbären Juniors Berlin So langsam neigt sich das Jahr 2025 dem Ende entgegen und die besinnliche Weihnachtszeit rückt immer näher. Während viele die Feiertage im Kreis der Familie verbringen, Geschenke unter dem Weihnachtsbaum auspacken und gutes Essen genießen, wissen wir, dass es auch Menschen gibt, für die diese Tage nicht immer einfach sind. Deshalb möchten wir am Nikolaustag ein kleines Zeichen setzen: Beim Heimspiel der Lauterbacher Luchse gegen die Eisbären Juniors Berlin – dem bereits vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison – laden wir alle sozialen Einrichtungen herzlich ein, kostenfrei in die Eissportarena Lauterbach zu kommen. Kurze Voranmeldung reicht – einfach eine Mail an events @ec-lauterbach.de senden. Natürlich könnt ihr auch spontan vorbeikommen – bringt dann bitte einen Ausweis oder ähnliches mit, damit wir euch einer Einrichtung zuordnen können. Wir freuen uns sehr auf euren Besuch und hoffen, euch mit dieser Aktion ein schönes Nikolausgeschenk zu bereiten. Gemeinsam schaffen wir einen besonderen Abend – auf und neben dem Eis!
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