IHP NachrichtenSamstag 6.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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| Eisbären gewinnen gegen Iserlohn mit 5:3 (DEL) Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Saisonduell gegen die Iserlohn Roosters gewonnen. Die Eisbären bezwangen die Sauerländer am Freitagabend in der Uber Arena mit 5:3. Es war der achte Berliner Erfolg in Serie über die Iserlohner. Direkt nach Spielbeginn vereitelte Jake Hildebrand eine Iserlohner Großchance. Im weiteren Spielverlauf sorgte Yannick Veilleux (6.) dann für die Berliner Führung. In der Folge entschärfte Hildebrand erneut eine vielversprechende Möglichkeit der Sauerländer. Wenige Sekunden vor Ende des Startdrittels erhöhte Andy Eder (20./PP1) im Powerplay dann noch auf 2:0 für die Gastgeber. Auch zu Beginn des Mittelabschnitts starteten die Roosters wieder gut. Daniel Fischbuch (24.) gelang der Anschlusstreffer Iserlohns. Die Eisbären blieben jedoch effizient und Liam Kirk (26.) stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung des Hauptstadtclubs wieder her. Im weiteren Verlauf der Partie kamen beide Teams zu Möglichkeiten, ein weiteres Tor fiel jedoch zunächst nicht. Robin Norell (38.) und Kyle Wood (40.) konnten dann aber noch für Iserlohn ausgleichen, sodass es mit dem 3:3-Remis in die zweite Pause ging. Das Schlussdrittel gestaltete sich zunächst ausgeglichen, mit einem Chancenplus der Berliner. So sorgte Leo Pföderl (52.) für die abermalige Führung der Gastgeber. Andy Eder (55.) traf dann schlussendlich zum 5:3-Endstand. Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 7. Dezember ihr nächstes Spiel. Am 26. Spieltag der PENNY DEL gastieren die Dresdner Eislöwen in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Im Startdrittel haben wir nicht viele, aber dafür einige gute Iserlohner Chancen zugelassen. Trotzdem konnten wir 2:0 in Führung gehen. Im Mitteldrittel haben wir etwas nachgelassen und Iserlohn ist zurück ins Spiel gekommen. Auch wenn wir im Schlussabschnitt im Powerplay nicht erfolgreich waren, haben wir hier das Momentum auf unsere Seite gezogen. Zwei schöne Spielzüge waren dann erfolgreich. Jake Hildebrand war zur Stelle, wenn wir ihn brauchten.“ Andy Eder (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war kein ansehnliches Spiel und ein hartes Stück Arbeit. Wir freuen uns über die drei Punkte. Wir stellen uns aber anderes Eisbären-Hockey vor. Wir schaffen es nicht, unser Spiel über die gesamte Spieldauer aufzuziehen. Trotz ihrer Tabellensituation ist Iserlohn keine schlechte Mannschaft. Sie halten es immer sehr eng und haben auch heute wieder bis zum Schluss gekämpft.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:3 (2:0, 1:3, 2:0) Aufstellungen Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Reinke; Mik, Smith; Panocha, Lancaster – Tiffels (A), Vikingstad, Veilleux (A); Kirk, Eder, Pföderl; Noebels, Byron, Bergmann; Hördler, Wiederer – Trainer: Serge Aubin Iserlohn Roosters: Hane (Jenike) – Ugbekile, Wood; Huß, Lassen; Niehus, Norell; Elten – Jentzsch, Cornel, Fischbuch; Camara, Boland, Thomas; Napravnik, Salsten, Törnqvist; Saffran, Neumann, Borzecki – Trainer: Stefan Nyman Tore 1:0 – 06:00 – Veilleux (Mik, Tiffels) – EQ 2:0 – 19:55 – Eder (Lancaster, Reinke) – PP1 2:1 – 23:54 – Fischbuch (Cornel, Ugbekile) – EQ 3:1 – 25:37 – Kirk (Noebels, Byron) – EQ 3:2 – 37:05 – Norell (Niehus) – EQ 3:3 – 39:11 – Wood (Fischbuch, Ugbekile) – EQ 4:3 – 51:10 – Pföderl (Reinke, Kirk) – EQ 5:3 – 54:28 – Eder (Lancaster, Veilleux) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 4 (2, 0, 2) Minuten– Iserlohn Roosters: 6 (2, 0, 4) Minuten Schiedsrichter Marian Rohatsch, Achim Moosberger (Maksim Cepik, Patrick Laguzov) Zuschauer 14.022
Red Bull MünchenSiebter Heimsieg in Serie: Red Bull München gewinnt Derby gegen Ingolstadt (DEL) Red Bull München gewann am 25. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 das oberbayerische Duell gegen Tabellenführer ERC Ingolstadt mit 2:0 (1:0|0:0|1:0) und feierte den siebten Heimsieg in Serie. Vor 10.796 Zuschauern im erneut ausverkauften SAP Garden erzielten Jeremy McKenna und Ville Pokka die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Torhüter Antoine Bibeau durfte sich über seinen ersten DEL-Shutout freuen. Spielverlauf Ingolstadt begann mit dem Selbstvertrauen eines Tabellenführers, München hielt dagegen und hatte durch Adam Brooks die erste gute Möglichkeit (4.). Im Anschluss übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Die Belohnung folgte in der achten Minute, als McKenna einen Pass von Fabio Wagner erfolgreich zum 1:0 abfälschte. Kurz darauf hatte Maximilian Kastner den zweiten Treffer auf dem Schläger, doch Brett Brochu rettete mit einer Glanzparade (9.). Der Goalie der Panther musste auch danach hellwach sein, denn der viermalige deutsche Meister hielt das Tempo hoch – ein weiterer Treffer fiel vor der Pause aber nicht. So endete ein intensives erstes Drittel mit einer Münchner 1:0-Führung. Nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst die Defensivformationen. Chancen waren Mangelware – bis Brooks nach einer Puckeroberung Brochu testete. Den Nachschuss setzte Philipp Krening an den Pfosten (24.). Danach passierte wieder mehr vor beiden Toren. Antoine Bibeau musste nun ebenfalls brenzlige Situationen meistern, hielt seinen Kasten aber – wie auch Brochu auf der Gegenseite – im Mittelabschnitt sauber. Es blieb beim knappen Münchner Vorsprung nach 40 Minuten. Weiter ging es mit einem Münchner Powerplay und einer Topchance von Gabriel Fontaine, der freistehend am zweiten Pfosten das 2:0 verpasste (42.). Nach Ablauf der Strafe erhöhte Ingolstadt den Druck, die Red Bulls verteidigten aber weiterhin mit großem Einsatz. Dennoch musste der glänzend aufgelegte Bibeau mehrfach sein Können zeigen. In der 52. Minute rettete der Pfosten nach dem Schuss von Alex Breton für den Goalie. Bis in die Schlussphase hielt die knappe Führung. Als die Gäste den sechsten Feldspieler brachten, sorgte auf der anderen Seite Pokka mit einem Empty-Net-Treffer zum 2:0 (60.) für die Entscheidung. Antoine Bibeau: „Die Mannschaft hat großartig gespielt. Wie konzentrieren uns nur auf unser Spiel. Wir wissen: Wenn wir in der Defensive die richtigen Dinge machen, haben wir in jedem Spiel die Chance auf den Sieg. Das ist gerade der Schlüssel zum Erfolg.“ Tore: 1:0 | 07:44 | Jeremy McKenna 2:0 | 59:25 | Ville Pokka Zuschauer: 10.796
Eispiraten Crimmitschau2:1! Eispiraten bezwingen Landshut am Retro Day - Westsachsen fahren knappen, aber verdienten Heimsieg ein (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel im Rahmen des Retro Days verdient, wenn auch knapp, mit 2:1 gegen den EV Landshut gewonnen. Adam McCormick und Corey Mackin erzielten die beiden Treffer für die Westsachsen. Cheftrainer Jussi Tuores musste neben den Langzeitverletzten auch auf Nikolas Biggins verzichten, der mit einer Unterkörperverletzung ausfiel. Erstmals im Aufgebot stand dagegen Neuzugang Maxim Trépanier, der am vergangenen Wochenende in Crimmitschau eingetroffen war und nun vorerst mit der Rückennummer 45 aufläuft. Bereits vor dem Spiel sorgte eine große Ehrung für Gänsehautmomente: Insgesamt 13 Protagonisten der Mannschaft aus der Saison 1999/2000 wurden vom damaligen Stadionsprecher Frank Hübschmann aufs Eis gerufen, der für diesen besonderen Anlass ein kurzes Comeback am Mikrofon gab. Stefan Steinbock präsentierte stolz den Oberliga-Süd-Pokal und führte gemeinsam mit dem früheren Angreifer Tomas Bartoska den Ehrenbully aus. Auch Henry Maske kehrte für diesen Abend an den Plexiglasrand zurück und heizte den Sahnpark zusätzlich an. Blitzstart der Eispiraten Vom Eröffnungsbully weg ging es schließlich Schlag auf Schlag: Über Corey Mackin und Dylan Wruck gelangte der Puck zu Adam McCormick, der aus der zweiten Reihe trocken abzog und bereits nach wenigen Sekunden zur 1:0-Führung traf – das bislang schnellste Saisontor der Crimmitschauer (1.). In der Folge gestaltete sich das Spiel offener. Die Eispiraten versuchten, die Kontrolle zu übernehmen, doch auch Kevin Reich musste immer wieder eingreifen. Auffällig agierte zudem Neuzugang Maxim Trépanier, der an der Seite von Tim McGauley und Sebastian Streu mehrere gute Ansätze kreierte – jedoch ohne weiteren Torerfolg im ersten Abschnitt. Crimmitschau dominiert – Mackin erhöht Im zweiten Drittel wurden die Gastgeber zunehmend stärker und erspielten sich zahlreiche gute Gelegenheiten. Doch immer wieder scheiterten sie an Langmann oder verfehlten das Tor knapp. Besser machte es Corey Mackin in der 34. Minute: Nach starker Vorarbeit von Kapitän Dominic Walsh, der unter Druck die Übersicht behielt, verwertete der US-Amerikaner eine Direktabnahme zum verdienten 2:0. Auch im weiteren Verlauf blieben die Eispiraten klar das aktivere und druckvollere Team. Landshut setzte zwar durch individuelle Klasse immer wieder Nadelstiche, doch Kevin Reich zeigte sich in bestechender Form und bestätigte einmal mehr seinen Ruf als einer der besten Torhüter der Liga. Landshut verkürzt spät – Eispiraten retten Sieg Kurz vor dem Ende musste Reich jedoch doch noch hinter sich greifen: Tor Immo traf in der 59. Minute zum 1:2-Anschluss und sorgte damit für eine nervenaufreibende Schlussphase. Doch die Crimmitschauer verteidigten geschlossen, warfen sich in jeden Schuss und brachten den Sieg letztlich sicher über die Zeit. Mit einer starken Mannschaftsleistung, viel Einsatz und einem emotionalen Rahmenprogramm feierten die Eispiraten damit einen wohlverdienten Heimsieg an diesem besonderen Retro-Motto-Spieltag. Torfolge (1:0, 1:0, 0:1): 1:0 Adam McCormick (Corey Mackin, Dylan Wruck) 00:14 2:0 Corey Mackin (Dominic Walsh, Dylan Wruck) 33:20 2:1 Tor Immo (David Elsner, Wade Bergman) 58:07 Zuschauer: 2.623
Kassel HuskiesKeine Punkte im Spitzenspiel: Huskies unterliegen in Krefeld mit 1:4 (DEL2) Zum Spitzenspiel in der DEL2 waren die Huskies am Freitagabend in Krefeld zu Gast, Newton brachte die Gastgeber im ersten Abschnitt in Überzahl in Führung, Santos legte zu Beginn des Mittelabschnitts nach. Bartuli lieferte mit seinem Anschlusstreffer die postwendende Antwort auf das zwischenzeitliche 0:2, die Pinguine nahmen dank eines Treffers von Hops dennoch eine Zwei-Tore-Führung mit in die zweite Pause. Im Schlussdrittel war es dann erneut Santos, der mit dem vierten Krefelder Treffer die Auswärtsniederlage der Huskies besiegelte. Die Gastgeber hatten direkt zu Beginn das Chancenplus auf ihrer Seite. So musste Maurer zuerst gegen Raabe (4.) und kurz darauf bei einem Distanzschuss von Vandane (6.) zupacken. In der 7. Spielminute war es dann auf der anderen Seite Bartuli, welcher beinahe frei vor Bick zum Abschluss kam, zuvor aber noch entscheidend gestört werden konnte. Nachdem zunächst auch Zengerle aus spitzem Winkel an Maurer scheiterte, fiel die Führung für die Pinguine dann doch: In Überzahl hatte Newton in halblinker Position zu viel Zeit, nahm Maß und traf unter die Latte zum 1:0 (16.). Den Huskies gelang es ihrerseits in Überzahl nicht, sich im Offensivdrittel festzusetzen und dennoch hatten sie mit Ablauf des Powerplays eine dicke Chance auf den Ausgleich. Zuerst parierte Bick allerdings mit dem Schoner gegen Valenti und konnte auch den Nachschuss von Keck entschärfen (20.). Beinahe mit der Pausensirene hatten die Nordhessen noch Glück, dass Bruch aus einem Konter heraus nur den Pfosten traf und es so beim knappen 0:1-Rückstand blieb. Die Schlittenhunde starteten schwungvoll in den Mittelabschnitt. Gleich zweimal brachte Wilde die Scheibe vors Tor, wo im zweiten Anlauf Benson zu Fall gebracht wurde (21.). Das Powerplay verpuffte jedoch und stattdessen trafen die Pinguine auf der Gegenseite: Münzenberger zerbrach der Schläger, Maurer kann den Alleingang von Müller noch entschärfen, ist aber kurz darauf beim Schuss vom nachrückenden Santos machtlos (24.). Nur kurz nach Wiederbeginn konnte Bartuli einen Distanzschuss von Detsch entscheidend zum Anschlusstreffer abfälschen (25.) – die postwendende Antwort! Nach dem Powerbreak lief das Spiel wieder überwiegend in Richtung Huskies-Gehäuse. In der 32. Spielminute kann Hops das 3:1 erzielen, in der 36. Minute kommen die Pinguine in Überzahl gar zum vermeintlichen vierten Treffer, die Schiedsrichter hatten jedoch kurz zuvor bereits abgepfiffen. Im Schlussabschnitt bekamen die Schlittenhunde gleich zwei Powerplays kurz hintereinander zugesprochen. Beide blieben ungenutzt und dann kam es wie es kommen musste: Powerplay Krefeld, Newton findet die Kelle von Santos vor dem Tor – 4:1 (49.). In den verbleibenden Minuten schafften die Gäste es nicht, nochmal zu verkürzen und müssen sich so am Ende in Krefeld mit 1:4 geschlagen geben. Tore: 1:0 Newton (PP - Vandane – 16. Min.) 2:0 Santos (Newton, Müller – 24. Min.) 2:1 Bartuli (Detsch – 25. Min.) 3:1 Hops (Vandane, Gogulla – 32. Min.) 4:1 Santos (PP – Newton, Gogulla – 48. Min.)
ESV KaufbeurenESVK unterliegt den Eisbären Regensburg mit 3:4 nach Penaltyschießen (DEL2) Zum 21. Spieltg der DEL2 Saison 2025/2026 gastierten die Eisbäen Regensburg in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiter auf Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist verzichten. Nico Appendio konnte dafür sein Comeback geben. Vor 1.944 Zuschauern konnten sich die Joker nach einem 0:2 und 2:3 Rückstand am Ende noch über einen Punkt freuen. Die Joker gingen trotz des Auswärtssieges in Ravensburg vom Sonntag sichtlich ohne jedes Selbstvertrauen in die Partie. Die Gäste übernahmen sofort das Kommando über das Spiel und diktierten dieses meist nach Belieben. Mehrere Fehler in der eigenen Zone sorgten bereits in der sechsten Minute für den ersten frühen Gegentreffer . Nick Mähler hatte dabei im Slot viel zu viel Freiraum und konnte Cody Porter auf der Stockhandseite zum 0:1 überwinden. In der Folge versuchten die Joker ihr Glück auch das eine oder andere Mal in der Offensive, gefährlich wurde es vor Jonas Neffin im Tor der Eisbären jedoch nicht. Nachdem Henri Kanninen ein klares Halten an sich nicht gepfiffen bekam, reagierten die Gäste in der 16. Minute schnell und setzten zum Konter an. Dabei zeigte die ESVK-Defensive erneut große Schwächen, und Alex Berardinelli konnte seitlich frei vor Cody Porter auf 0:2 erhöhen. Da sich zwischen Henri Kanninen und Schiedsrichter Lukas Kohlmüller eine Art private Fehde zu entwickeln schien, mussten die Joker zum Ende des ersten Drittels und zu Beginn des zweiten Abschnittes vier Minuten in Unterzahl agieren. Der Kaufbeurer Topscorer musste zunächst für einen klaren Stockschlag und anschließend nach einem Wortgefecht mit dem Hauptschiedsrichter für weitere zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens auf das Sünderbänkchen. Alles Dinge, die es der Kaufbeurer Mannschaft in einer ohnehin schon mehr als schwierigen Phase nicht einfacher machen. Hier sollten die Kaufbeurer einfach auch einen Ticken cleverer agieren. Im zweiten Drittel kamen die Wertachstädter dann besser in die Partie. Die noch verbleibenden drei Minuten in Unterzahl wurden gut verteidigt, und im Anschluss wurden die Kaufbeurer auch in der Offensive immer aktiver. Nachdem ein weiteres Unterzahlspiel rund um die 31. Minute erneut gut verteidigt wurde, kamen die Joker selbst zu ihrem ersten Powerplay. Nach einem Konter in Unterzahl über Henri Kanninen und Tyson McLellan konnte Letzterer nur unfair am Torabschluss gehindert werden. Das fällige Überzahlspiel nutzten die Joker in Person von Max Kislinger zum 1:2-Anschlusstreffer. Der Allrounder staubte dabei nach einem Schuss von Henri Kanninen aus der Drehung ab und brachte seine Mannschaft auf die Anzeigetafel. Fast direkt nach dem Anschlusstreffer ergab sich für Paul Mayer und Henri Kanninen eine große Chance zum Ausgleich, doch ein Regensburger Schläger rettete in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Finnen. Eine weitere Strafzeit gegen die Allgäuer kurz vor der Pause blieb zum Glück erneut ohne Konsequenzen. So ging es für beide Mannschaften mit einem Spielstand von 1:2 zum zweiten Pausentee. Im Schlussabschnitt holten die Joker noch einmal alles heraus. Dabei knüpften sie an die deutlich verbesserte Leistung aus dem zweiten Drittel an. In der 44. Minute wurde die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson dann auch für ihren Aufwand belohnt. Henri Kanninen konnte einen Nachschuss, nachdem Alec Zawatsky die Scheibe zuvor auf das Tor gebracht hatte, zum 2:2-Ausgleich im Kasten von Jonas Neffin unterbringen. In der Folge war der ESVK immer wieder gefährlich, vor allem mit der Reihe Henri Kanninen, Tyson McLellan und Alec Zawatsky, während man in der Defensive eigentlich sehr stabil stand. Okay, mit einer Ausnahme: Nach einem ESVK-Puckverlust in der 47. Minute neben dem eigenen Tor konnten die Eisbären erneut in Führung gehen. Torschütze war Donat Peter, der aus kurzer Distanz keine Schwierigkeiten hatte, den Spielstand auf 2:3 zu stellen. Die Kaufbeurer zeigten sich kurz geschockt, und Cody Porter rettete seine Farben direkt nach dem dritten Regensburger Treffer vor einem weiteren Nackenschlag. In der weiteren Spielzeit versuchten die Wertachstädter alles, um das Spiel noch einmal auszugleichen. Eine weitere Strafe gegen die Joker vier Minuten vor dem Ende machte dieses Unterfangen jedoch nicht einfacher. Da das Penalty Killing an diesem Abend aber sehr gut funktionierte, blieben den Jokern nach überstandener Unterzahl noch zwei Minuten, um das Spiel auszugleichen. Dies gelang tatsächlich: Der ESVK agierte mit einem sechsten Feldspieler, und Kapitän Bernhard Ebner traf per Direktschuss zum verdienten 3:3-Ausgleich. In der anschließenden Verlängerung hatten die Kaufbeurer die besseren Chancen und hätten sich bei einem Powerplay in den letzten 60 Sekunden eigentlich auch mit dem Siegtreffer belohnen müssen. Dies sollte jedoch nicht gelingen. Im Penaltyschießen konnte Gäste-Torhüter Jonas Neffin alle drei ESVK-Versuche entschärfen, und da auf Seiten der Eisbären Jeremy Bracco traf, sicherten sich diese auch den Zusatzpunkt. Für den ESVK, der sich defensiv deutlich verbessert zeigte, sollte der Punktgewinn gegen die Eisbären dennoch ein Stück weit mehr Selbstvertrauen geben.
Krefeld PinguinePinguine erobern sich dank Santos-Doppelpack Tabellenführung zurück / Krefeld Pinguine – Kassel Huskies 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben sich am Freitagabend die Tabellenführung in der DEL 2 zurückerobert. Gegen die Kassel Huskies konnten die Seidenstädter durch einen überzeugenden Auftritt einen 4:1-Sieg feiern. Neben den starken Special Teams, waren auch ein Doppelpack von Mathew Santos und ein souveräner Felix Bick ausschlaggebende Gründe für den Erfolg. Jan Nijenhuis feierte nach langer Verletzungspause ein gelungenes Debüt. Das erste Drittel begann intensiv mit Chancen auf beiden Seiten. In der 15. Minute schlugen die Pinguine im Powerplay zu: Über Davis Vandane kam der Puck zu Max Newton im hohen Slot, der Philipp Maurer auf der Stockhandseite bezwang – 1:0. Kurz vor der Drittelpause hatte Felix Bick seinen ersten richtig großen Moment: Goldhelm-Träger Tristan Keck hatte im Powerplay der Huskies gleich zwei Chancen, doch Bick blieb standhaft. Im Gegenzug verpasste Daniel Bruch die Chance den Vorsprung zu verdoppeln, als er nur den Pfosten traf. Das zweite Drittel begann ähnlich spektakulär: Marcel Müller ging alleine auf Maurer zu, scheiterte zunächst, blieb aber am Puck. Mit Geduld und Übersicht kam die Scheibe über Newton zu Mathew Santos, der aus spitzem Winkel zum 2:0 traf (24.). Doch die Antwort folgte auf dem Fuß: Nur 24 Sekunden später der Anschlusstreffer für die Gäste. Bick kam heraus, um den Puck zu spielen, dieser hüpfte aber unglücklich über den Schläger eines Verteidigers zu Michael Bartuli, der ins leere Tor einnetzen konnte – 2:1. Die Pinguine ließen sich nicht beirren: In der 32. Minute stellte Maximilian Hops den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Vandane schoss von der blauen Linie, Hops fälschte im Slot clever ab – 3:1. Kurz vor der Pause gab es noch eine umstrittene Szene: Nach Videobeweis wurde ein vermeintliches Tor nicht gegeben, da die Schiedsrichter das Spiel bereits unterbrochen hatten. Im Schlussdrittel zeigten die Pinguine eine starke Defensivleistung. Kassel hatte kaum noch Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. In der 48. Minute machte Santos im Powerplay alles klar: Max Newton spielte die Scheibe sehr scharf vor das Tor, wo Santos trotz guter Deckung den Schläger dran bekam und zur 4:1-Vorentscheidung einnetzte. Die Schwarz-Gelben ließen nichts mehr anbrennen und brachten den verdienten Sieg souverän nach Hause. Besonders erfreulich: Jan Nijenhuis gab nach komplizierter Handverletzung sein langersehntes Debüt für die Pinguine und zeigte eine solide Leistung. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – Kassel Huskies 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) Tore: 1:0 (15:15)(PP1) Newton (Vandane), 2:0 (23:52) Santos (Newton, Müller), 2:1 (24:16) Bartuli (Detsch), 3:1 (31:20) Hops (Vandane, Gogulla), 4:1 (47:29)(PP1) Santos (Newton, Gogulla) Torschüsse: 34 – 29 Strafen: Krefeld 8, Kassel 10 Zuschauer: 6805 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Ich muss Todd Woodcroft in seiner Analyse beipflichten: Die Special Teams haben heute den entscheidenden Unterschied gemacht. Abgesehen davon sind wir Fünf gegen Fünf sehr stark gestartet. Besonders im ersten Drittel haben wir viel Energie und hohe Intensität aufs Eis gebracht, hart gearbeitet und uns gute Torchancen erspielt. Die Mannschaft hat das gewünschte Energielevel eindrucksvoll umgesetzt. Dennoch hat man gesehen, dass Kassel eine starke Mannschaft ist, die uns, gerade in ihrem schnellen Umkehrspiel, immer wieder vor Probleme stellte. Trotzdem ist es uns gelungen, die Partie in allen Bereichen unter Kontrolle zu halten. Wenn es nötig war, hat Felix Bick im Tor mit großartigen Paraden geglänzt, und unsere Spieler haben wichtige Schüsse in der eigenen Zone geblockt. Diese kleinen, aber wichtigen Aspekte sind essenziell, um gegen ein Top-Team wie Kassel zu bestehen. Der wahre Unterschied lag jedoch darin, dass wir im letzten Drittel eine entscheidende Unterzahlsituation erfolgreich überstanden haben. Dadurch wechselte das Momentum nicht mehr zugunsten des Gegners. Diese Schlüsselmomente haben maßgeblich zu unserem heutigen Sieg beigetragen.
Tölzer LöwenNächster Overtime-Sieg! (OLS) Am Freitagabend sahen 1370 Zuschauer eine spannende Partie, mit allem, was die Oberliga zu bieten hat. Letztendlich kämpften die Tölzer Löwen ihre Gäste aus Heilbronn mit 5:4 (2:1, 2:2, 0:1, 1:0) nieder. Damit zieht Bad Tölz an Selb vorbei auf Platz vier, nur einen Punkt hinter Heilbronn. Die Löwen erwischten einen Traumstart und konnten früh durch einen Blueliner von Karel Klikorka in Führung gehen (3.). Die Antwort der Falken, die mit viel Tempo aus der Kabine starteten, ließ nicht lange auf sich warten. Lars Schiller fand die Lücke im Verkehr vor Enrico Salvarani und glich aus (5.). Wiederum zwei Minuten später brachte der formstarke Michael Keränen die Buam per erfolgreichem Bauerntrick wieder in Führung (7.)! Im weiteren Drittelverlauf hatten beide Teams gute Chancen auf den nächsten Treffer, es war ein offenes Spiel. Das Powerplay der Löwen konnte bei der einzigen Gelegenheit im ersten Drittel ebenfalls noch nicht zuschlagen. Auch im zweiten Drittel hatten die Löwen die erste große Chance, Ismailcan Sahanoglu scheiterte jedoch an Patrick Berger. Im Anschluss gab Heilbronn über weite Strecken den Ton an. Bei einem Entlastungsangriff über die linke Seite gelangte Topi Piipponen, der prompt aus der Drehung im hohen Slot traf (25.). Die Antwort der Unterländer kam prompt: Niklas Jentsch überwand mit einem eher harmlos anmutenden Handgelenkschuss Enrico Salvarani zum Anschluss (26.). Das Spiel gewann an Härte und Checks, was zu einer Strafe gegen Bad Tölz führte. Hierbei ließ sich Goldhelm Nolan Ritchie nicht zweimal bitten und nutzte den ihm gewährten Platz zum Ausgleich (35.). Noch vor der Pause hatten aber auch die Buam eine Antwort parat. Einen Schuss von Karel Klikorka fälschte Christoph Fischhaber zu seinem lang ersehnten ersten Saisontor ab (39.). Heilbronn drückte erwartungsgemäß mit dem Bleifuß aufs Gaspedal und es dauerte nicht lange, bis es knapp wurde. Lars Schiller traf nur die Latte, etwas später rettete das Gestänge erneut. Trotz aller Bemühungen der Löwen gelang den Gästen wenig später per Abstauber der Ausgleich (51.). Die Falken waren weiter voller Tatendrang, doch die Buam kämpften gut dagegen und hielten sie von Salvarani fern. Ein Powerplay kurz vor dem Ende hätte dann die Entscheidung bringen können, doch auch Patrick Berger machte ein starkes Spiel und zeigte souveräne Saves. Das Spiel ging in die Overtime, die Heilbronn mit einem Mann mehr beginnen durfte. Mit zwei Schussblocks spielte sich Alex Grossrubatscher dabei defensiv ins Rampenlicht. Zwei Minuten später war er auf und davon und fand einen Weg vorbei am Falken-Keeper ins Glück (63.). Damit holen die Löwen erneut zwei Punkte und sind mittendrin im Kampf um Platz drei!
Tigers BayreuthSpiel auf Augenhöhe geht knapp an die Gäste - onesto Tigers vs. Lindau Islanders 2:4 (1:1, 1:1, 0:2) (OLS) Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek, Nedved, Schusser, Stelzmann, Müllejans (2), Hüserich, Pietsch – Bollers, Barber (4), Hammerbauer, Piskor (2), Lüsch (4), Verelst, Habeck, Bauhof, Zimmermann, Maschke Lindau: Salmik, Filimonow – Raaf-Effertz (2), Schneider, Tölzer, Baßler, R. Wucher, Bender, Müller – Elo, Strodel, Marsall, Jezovsek (4), Farny, Busch, Grafenthin, Kane, C. Wucher, M. Wucher, Feigl, Sivic Schiedsrichter: Voit, Altmann – Verhoeven, Müller-Osten Zuschauer: 1.047 Strafen: Bayreuth: 12 Lindau: 10 PP: Bayreuth: 2/2 Lindau: 1/5 Torfolge: 1:0 (6.) Hammerbauer (Bollers, Verelst) PP1, 1:1 (12.) Elo (Busch, Sivi) PP1, 2:1 (28.) Verelst (Spacek, Hammerbauer) PP1, 2:3 (56.) Farny (Jezovsek, Busch), 2:4 (60.) Nachdem am gestrigen Abend bekannt wurde, dass Aidan Brown nachträglich vom Sportgericht des DEB gesperrt wurde, rückte beim Spiel gegen Lindau Hammerbauer zu Bollers und Barber in die erste Reihe. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei welchem beide Teams Vollgas gaben. Erstmals gefährlich vor einem Goalie tauchte Schusser auf, der es probierte aber hängen blieb. Als Raaf-Effertz die ersten zwei Minuten der Partie zog und die Tigers im Powerplay agierten, war es Hammerbauer, der nach einem Versuch von Bollers schnell reagierte und die Scheibe zur Führung über die Linie drückte. Kurz darauf tauchte Kane gefährlich vor Meier auf, legte die Scheibe aber knapp neben das Tor. Im direkten Gegenzug war es Bollers, der nur knapp verzog. Die Hinausstellung von Müllejans in der 11. Spielminute nutzten dann die Gäste ihrerseits im Powerplay um den 1:1 Ausgleich zu schreiben. Elo hatte reaktionsschnell den Schläger am Puck und arbeite diesen über die Linie. In der Folge konnte Jezovsek bei einem weiteren Überzahlspiel Meier, der in dieser Situation stark reagiere, nicht bezwingen, sodass man mit dem Unentschieden in die erste Pause ging. Auch im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts und gingen sehr offensiv zu werke. Hammerbauer eröffnete nach wenigen Augenblicke, was Jezovsek mit einer Großchance beantwortet aber an Meier nicht vorbeikam. Als Hammerbauer Bollers einsetzte und dieser die Scheibe nicht verarbeiten konnte, war die nächste Chance dahin. Auch Piskor schoss knapp vorbei, bevor Jezovsek auf die Strafbank wanderte. Und auch beim zweiten Überzahlspiel konnte man Erfolg vermelden. Einen Schuss von Spacek gab Kapitän Verelst die entscheidende Richtungsänderung mit und stellte damit die erneute Führung her. Keine Minute später musste Piskor aussetzen. Das Penalty-Killing verwandelte man im Lager der Tigers zu einem starken Aufritt und kreierte mehrere Chancen. Bollers setzte im Konter zu hoch an, bevor der Top-Scorer der Tigers beim nächsten Gegenstoss von Barber eingesetzt wurde, jedoch abermals scheiterte. Im Anschluss kamen die Gäste dann doch in die Box und zu Abschlüssen, die jedoch Meier stark parieren konnte. Die nächste Großchance dann für die Tigers, als ein Nacharbeiten von Bollers die Scheibe auf die Linie brachte aber nicht darüber. Dies sollte dann, auf der anderen Seite passieren, als Baßler aus der Ferne abzog, Busch schnell reagierte und den besser postierten Farny fand, der zum Ausgleich traf. Glück und ein starker Meier brachten die Tigers dann mit dem Unentschieden in die Pause, nachdem Strodel kurz vor Ende des Drittels durch war und diese riesen Möglichkeit vergab. Auch im Schlussabschnitt blieb das Tempo hoch. Zunächst kamen die Tigers in Unterzahl zu einer guten Gelegenheit, als Verelst einen Konter fuhr aber mir der Rückhand abschließen musste und nicht genug Druck auf das Spielgerät bekam. Als es wieder mit voller Sollstärke weiter ging waren es Barber und Bollers, die auf und davon liefen aber knapp verpassten. Auf beiden Seiten waren noch mehrere gute Möglichkeiten, die aber meist bei zwei starken Goalies landeten, sodass ein abgefälschter Jezovsek-Schuss nach 56 Minuten, bei welchem Farny noch die entscheidende Richtungsänderung mitgab, den Gamewinner für die Gäste brachte. Die nachher noch per Empty-Net den Endstand von 2:4 – bei einer guten Oberligapartie – schreiben durften und damit die 3 Punkte aus dem Tigerkäfig entführten. Die onesto Tigers sind am Sonntag wieder im Einsatz, wenn man bei den Stuttgart Rebels antritt. Bully in Baden-Württemberg ist dann um 17:30 Uhr.
Selber WölfeWölfe verspielen 2-Tore-Führung - EHF Passau Black Hawks vs. Selber Wölfe 4:3 (1:1; 0:0; 2:2/1:0) OT (OLS) Die Selber Wölfe taten sich bei den Passau Black Hawks lange Zeit schwer, ehe sie im Schlussdrittel mit zwei Toren in Front gingen und schon fast wie der Sieger aussahen. Durch zwei schnelle Tore in der Schlussphase glichen die Gastgeber in der regulären Spielzeit noch aus, ehe sie in der Overtime ein Powerplay zugesprochen bekamen und dieses zum Siegtreffer nutzen konnten. Zwei Powerplaytreffer Die Wölfe starteten gut in die Partie und waren bei fünf gegen fünf die tonangebende Mannschaft. Lediglich die Genauigkeit vor dem Tor fehlte noch. Allerdings tauchten die Gastgeber auch immer wieder gefährlich vor Weidekamp auf. Besonders der quirlige Nazzarett bereitete dem Selber Abwehrverbund immer wieder Probleme. In der neunten Minute verpasste Gelke in aussichtsreicher Position ein Zuspiel knapp. Als Ziesche kurz darauf für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, nutzten das die Black Hawks. Zunächst scheiterte Harrogate noch knapp, doch kurz darauf zappelte ein von Bauer abgefeuerter Schuss zum 1:0 im Netz. Die Wölfe blieben ruhig und überstanden die nächste Unterzahlsituation schadlos. Das erste Powerplay an diesem Abend nutzten die Porzellanstädter zum Ausgleich: Gauch bediente Lahtinen, der mit einem fulminanten Onetimer Engler im Passauer Tor keine Chance ließ. Wölfe tun sich schwer Der mittlere Spielabschnitt war kein Augenschmaus für die Zuschauer in der Passauer Eis-Arena. Die Black Hawks machten den Wölfen das Leben schwer und schöne Spielzüge waren Mangelware. Doch vor allem bis zur 30. Minute hatten die Gäste durchaus gute Chancen, in Führung zu gehen. In der 24. Minute scheiterte Gauch in Überzahl gleich zweimal am starken Engler im Passauer Tor. Drei Minuten später hätten Valasek, der gleich zweimal den zweiten Selber Treffer auf dem Schläger hatte, als auch Nemec die Wölfe-Führung klar machen können. Beide hatten aber kein Glück im Abschluss. Zwischenzeitlich hatten die Passauer Glück, dass ein Stockstich an Tabert ungeahndet blieb. Nach dem zweiten Powerbreak verflachte die Partie zusehends und die Unterbrechungen nahmen zu. Kurz vor Drittelende tauchte Deichmann allein vor dem Selber Tor auf, doch Weidekamp war auf dem Posten. Nahezu im Gegenzug traf auf der anderen Seite Spitzner nur das Außennetz. Dramatische Schlussphase Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann wieder ein Eishockeyspiel, das in eine dramatische Schlussphase münden sollte. Zunächst brachte Nemec in der 50. Minute die Wölfe erstmals an diesem Abend in Front, dann scheiterten die Wölfe in Person von Valasek und Nemec zweimal am Torgestänge. Gerade als Passau eine Schippe drauflegte, schlugen die Wölfe erneut zu: Spitzner besorgte in der 57. Minute die vermeintliche Vorentscheidung zum 1:3. Doch die Wölfe hatten die Rechnung ohne die Black Hawks gemacht, die mit einem Doppelschlag durch Harrogate und Nazzarett noch vor Ende der regulären Spielzeit zum Ausgleich kamen. Das Spiel ging also in die Overtime, in der Gauch nach 50 Sekunden eine umstrittene Strafe aufgebrummt bekam. Das daraus resultierende Powerplay nutzte Passau durch Faulhaber zum Siegtreffer. Mannschaftsaufstellungen und Statistik EHF Passau Black Hawks: Engler (Eisenhut) – Faulhaber, Bauer, Reich, Nuss, Maul, Rott – Schembri, Nazzarett, Röthke, Deichmann, Seidl, Harrogate, Stern, Neuert, Schmidt, Mößinger, Jirgensons Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Bauer – Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Nemec, Valasek, Tabert, Rubin, Lahtinen, Schuler, Ziesche, Klughardt Tore: 11. Min. 1:0 Bauer (Schembri, Harrogate; 5/4); 16. Min. 1:1 Lahtinen (Gauch, Schutz; 5/4); 50. Min. 1:2 Nemec (Schutz, Gauch); 57. Min. 1:3 Spitzner (Gelke, Müller); 57. Min. 2:3 Harrogate (Faulhaber, Nazzarett); 59. Min. 3:3 Nazzarett (Neuert, Schmidt); 63. Min. 4:3 Faulhaber (Neuert, Schembri; 4/3) Strafzeiten: Passau 6, Selb 10 Schiedsrichter: Gawlik, Wohlgemuth (Kreuzer, Herrmann) Zuschauer: 778
Deggendorfer SCDeggendorfer SC mit Kantersieg beim EC Peiting (OLS) Der Deggendorfer SC fuhr am Freitagabend bei seinem Auswärtsspiel in Peiting einen Kantersieg ein. Das Team von Trainer Casey Fratkin bezwang dabei den heimischen ECP deutlich mit 0:7 und verteidigt damit die Tabellenführung. Im Duell mit den Oberbayern konnte der Deggendorfer Cheftrainer wieder auf die Dienste von Verteidiger Ondrej Pozivil zurückgreifen. Weiterhin fehlten hingegen Jaroslav Hafenrichter und Philipp Wachter. Der DSC legte in den ersten Minuten einen echten Blitzstart hin. Niklas Pill brachte mit zwei Treffern in der dritten und fünften Minute seine Farben früh mit 0:3 in Front. Doch die Peitinger zeigten sich davon unbeeindruckt und kämpften sich in die Partie zurück. Timo Pielmeier musste mehrmals sein Können aufbringen, um den ersten Treffer der Oberbayern zu verhindern. Mit der Zwei-Tore-Führung ging es hinein in die erste Pause. Auch im zweiten Abschnitt wirkten die Peitinger zunächst bemüht, doch der DSC nahm schnell das Heft wieder in die Hand. In der 33. Minute fälschte Julian Elsberger einen Schuss von Silvan Heiß unhaltbar zum 0:3 ab. Der Start eines echten Torreigens, denn Niklas Pill mit seinem dritten Treffer (35.), Brett Humberstone (36.) und Ty Jackson in der Schlusssekunde legten noch drei weitere Treffer nach. Im Schlussdrittel ging das Toreschießen erst einmal weiter: In der 45. Minute nutzte Curtis Leinweber einen Fauxpas in der Peitinger Hintermannschaft zum 0:7. Zwar gab es noch weitere Gelegenheiten auf beiden Seiten, dennoch sollte Leinwebers Treffer der letzte an diesem Abend sein. Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Sonntag mit dem nächsten Heimspiel. Zu Gast in der Hitzkopf-Arena ist der EV Füssen.
Lindau IslandersErding Gladiators zum „Tag der Vereine“ erstmals in der BPM-Arena zu Gast - Untypischer Aufsteiger im Bereich der Pre-Playoff-Plätze (OLS) Premiere in der BPM-Arena: Erstmals empfangen die EV Lindau Islanders am kommenden Sonntag (07. Dezember / 18 Uhr) zu Hause die Aufsteiger der Erding Gladiators. Das Spiel kann, wie gewohnt, live und kostenpflichtig bei SpradeTV (www.sprade.tv) verfolgt werden. Besonderes Highlight beim kommenden Heimspiel ist der von den EV Lindau Islanders veranstaltete „Tag der Vereine“, der bei allen Mannschaften, welche am Freitag Heimspiel hatten, vom DEB als „Tag des Ehrenamts“ hervorgehoben wurde. Hier wurden die Vereine in und um Lindau mit jeweils 5 Stehplatzkarten eingeladen. Die vorab, bis Freitag (05.12.25), durch die Vereine gemeldeten Karten sind an der Kasse 1 + 2 der BPM-Arena hinterlegt. Zum Heimspiel an diesem Wochenende erwarten die EV Lindau Islanders wieder einen sehr unangenehmen Gegner. Das Ziel für die Islanders gegen den Aufsteiger muss aber ganz klar sein, die volle Punktzahl am Bodensee zu behalten und die Gladiators wie schon beim ersten Spiel in Erding nicht ins Spiel kommen zu lassen.Die Oberbayern sind nämlich alles andere als ein gewöhnlicher Aufsteiger. Der schon in der Bayernliga sehr starke Kader konnte für die Oberliga nochmals namhaft verstärkt werden. Im Tor steht mit David Zabolotny ein ehemaliger Islanders-Spieler und erfahrener Goalie zwischen den Pfosten. Der polnische Nationalspieler hat mit Leon Meder einen ebenfalls erfahrenen Back-Up. Auch die Defensive kann sich sehen lassen, denn hier stechen mit Elia Ostwald und Markus „Beppi“ Eberhardt zwei sehr erfahrene Spieler heraus. Die Offensive ist ebenfalls bestens besetzt. Von den Hannover Scorpions kam Louis Trattner, der auch schon per Förderlizenz in Lindau spielte, nach Erding. Auch Marc Schmidpeter, der von den Tölzer Löwen kam, erwies sich als torgefährlicher Stürmer. Der absolute Königstransfer war aber die Verpflichtung von Marco Pfleger, der für die Nürnberg Ice Tigers, Löwen Frankfurt und Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aktiv war. Der 34-Jährige rangiert hinter dem kanadischen Topscorer der Gladiators, Thomas Matheson, auf Platz zwei der internen Scorerliste. Bei den Lindauern ist man sich dessen auch bewusst, den Aufsteiger trotz Tabellenplatz zwölf nicht zu unterschätzen ist, denn viele Spiele, auch gegen die Topteams, der Liga wurden nur knapp verloren. Zudem gelang es den Gladiators auch schon, die Heilbronner Falken mit 3:1 zu schlagen. Des Weiteren besiegte man vor kurzem erst Selb mit 3:1 und dann auch noch Deggendorf mit 4:2. Man ist am Bodensee also gewarnt vor der Premiere gegen den Liganeuling. Weiterhin werden bei jedem Heimspiel, bis zum 23. Dezember 2025, Lose für die große Tombola an diesem Spieltag verkauft.
Selber WölfeZwei Heimspiel-Highlights zum Jahresstart: Derby & Familienspieltag / Selber Wölfe empfangen Bayreuth und Riessersee – Vorverkauf startet am Samstag (OLS) Erlebt Gänsehaut-Momente in der NETZSCH Arena! Am 2. Januar heißt es Derbytime gegen Bayreuth – pure Leidenschaft und volle Ränge garantiert. Und am 6. Januar feiern wir den Familienspieltag: Eishockeyspaß für Groß und Klein, Aktionen für Kinder und ein unvergesslicher Nachmittag. Sichert euch eure Tickets ab Samstag, 6. Dezember! Derbytime in der NETZSCH Arena Die Selber Wölfe starten mit einem echten Heimspielkracher ins neue Kalenderjahr: Am Freitag, dem 2. Januar um 20 Uhr gastieren die Onesto Tigers Bayreuth zum Oberfrankenderby in der NETZSCH Arena, die an diesem Tag erwartungsgemäß erneut ausverkauft sein wird. Familienspieltag gegen Riessersee Am Dreikönigstag (6. Januar) um 15 Uhr stellen die Selber Wölfe das Spiel gegen den SC Riessersee unter das Motto „Familienspieltag“. Neben dem familienfreundlichen Spielbeginn wird es weitere Aktionen geben, die nicht nur Kinderherzen höherschlagen lassen. Vorverkauf startet am Samstag um 10 Uhr Der Vorverkauf für beide Highlight-Spieltage startet am Samstag, dem 6. Dezember um 10 Uhr. Die Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost und bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk erhältlich.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesAuf der Suche nach der Konstanz - ESV Buchloe will nach schwankenden Leistungen in der Hinrunde zum Rückrundenstart in Geretsried unbedingt punkten (BYL) Turbulente Tage im Piraten-Lager! Denn nachdem die Buchloer am letzten Sonntag mit einem herben Dämpfer nach zuletzt – zumindest ergebnistechnisch gesehen – eigentlich eher ansteigender Form die Hinserie in der Bayernliga-Hauptrunde abgeschlossen haben, folgte unter der Woche die Trennung vom bisherigen Trainer Waldemar Dietrich. Darauf einigten sich beide Seiten einvernehmlich, nachdem die Freibeuter in Waldkraiburg im letzten Hinrundenmatch mit 1:9 unter die Räder kamen und so einen empfindlichen Rückschlag im engen Kampf um die Playoff- und Pre-Playoffränge einstecken mussten. Nun wartet der Rückrundenauftakt, der für die Freibeuter an diesem Wochenende mit lediglich einem Spiel am Sonntag beginnt. Dazu reisen die Buchloer ab 17.30 Uhr (Live bei SpradeTV) zu den Riverrats nach Geretsried, die am Freitag noch ein Nachholspiel absolvieren, während die Piraten hier spielfrei haben. Es zieht sich schon ein wenig wie ein roter Faden durch die bisherige Saison: Die schwankenden Leistungen der Gennachstädter. So kann man durchaus festhalten, dass die Konstanz der Buchloer bislang die Inkonstanz ist, was auch der Blick auf die Ergebnisse der Hinrunde zeigt. Schließlich konnte man bisher noch kein perfektes „6-Punkte-Wochenende“ mit zwei Siegen am Stück feiern, da auf gute und erfolgreiche Auftritte oftmals anschließend auch direkt wieder ernüchternde Rückschritte und Enttäuschungen folgten, wofür das letzte Wochenende der beste Beleg ist. Nach dem 5:1 Heimerfolg über Peißenberg kassierten die Gennachstädter nämlich zwei Tage später in Waldkraiburg eine bittere 1:9 Klatsche. Und so folgte nach einer Hinrunde mit Höhen und Tiefen unter der Woche die Trennung von Trainer Waldemar Dietrich, auf die sich beide Seiten einvernehmlich geeinigt hatten. Damit wollen beide Parteien für das Team einen neuen Impuls für eine erfolgreichere Rückserie in der stark besetzten Bayernliga erzeugen, wo die Buchloer als derzeit Tabellenzehnter in den ersten 15 Spielen zwar sicherlich bislang keine ganz schlechte Saison gespielt haben, aber dennoch schon ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Nun gilt es in den kommenden Wochen mit Kampf und Zusammenhalt wieder konstanter zu werden, wenn man in die Playoffs will – egal ob direkt oder über den Umweg Pre-Playoffs. Und ein solches Kampfspiel dürfte die Buchloer auch am Sonntag beim Auswärtsmatch zum Rückrundenauftakt in Geretsried erwarten. Dort muss man definitiv wieder ein anderes Gesicht zeigen wie vorige Woche in Waldkraiburg, wenn man die Punkte mitnehmen möchte, die eigentlich beim Blick auf die Tabelle dringend nötig wären. Eigentlich, denn die Riverrats stehen nach einer recht verkorksten Hinserie als Tabellendreizehnter doch deutlich weiter unten, als man es angesichts ihres qualitativ gut besetzten Kaders hätte erwarten können. Sieben Punkte trennen die Freibeuter aktuell von den Riverrats, die am Freitag aber beim Nachholspiel in Landsberg (die Partie wurde Ende Oktober wegen einer gebrochenen und an dem Abend nicht reparierbaren Scheibe abgebrochen) noch die Chance haben weiter Boden gut zu machen. Klar ist aber je nach Spielausgang dort in jedem Fall, dass die Buchloer die Punkte bei den Rats gerne mitnehmen möchten, um die Geretsrieder weiter auf Distanz zu halten. Einfach wird das aber nicht, denn der ESC wird alles dafür geben, den Anschluss an die Top 10 Ränge wiederherzustellen, wo man unter der Woche mit dem schwedischen Neuzugang Anton Egle vom derzeitigen Tabellenführer Königsbrunn auch nochmals in der Offensive personell nachgelegt hat. Daher brauchen die Buchloer definitiv wieder ihr „positives“ Gesicht und eine geschlossene Teamleistung – vorne wie hinten – wenn der Auftakt in die Rückrunde erfolgreich gestaltet werden soll. Damit das gelingt, ist für die Pirates in jedem Fall wie immer die Unterstützung ihrer Fans entscheidend, denen man auch nach dem Abgang von Trainer Waldemar Dietrich unbedingt eine Reaktion nach der deutlichen Auswärtsniederlage in Waldkraiburg präsentieren möchte. Allerdings plagen die Buchloer dabei aktuell einige Personalsorgen, da mit Topscorer Adriano Carciola und den Angreifern Joey Lewis und Alexander Krafczyk gleich drei ganz wichtige Offensivkräfte verletzt sind, deren Einsatz in den kommenden Partien mehr als fraglich ist.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Soester BördeindianerHeimspiel am Sonntag (LLW) Am Sonntag, 07.12., treffen wir im Eissportzentrum Möhnesee auf die ICE Cats Rheine. Rheine steht aktuell auf Tabellenplatz 3 und gehört zu den Top-Teams der Liga. In der vergangenen Saison sind wir in der Hauptrunde 2 mal und in der ersten Playoff-Runde 2 mal auf Rheine getroffen – damals konnten wir 3 der 4 hart umkämpften Spiele für uns entscheiden. Unser Ziel für Sonntag ist klar: Wir wollen zu Hause gewinnen und brauchen dafür die Unterstützung unserer Fans. Auch abseits des Eises ist wieder einiges los: - Fanshop geöffnet - Puckwerfen mit tollen Preisen – präsentiert von Pizzeria Da Dano Soest und SD Druck & Design - Eissportzentrum Möhnesee - Bully: 18:45 Uhr Wir freuen uns auf alle Zuschauerinnen und Zuschauer.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Luchse LauterbachLuchse starten in den Doppelspielmarathon! (RLO) Am kommenden Wochenende beginnt für die Lauterbacher Luchse ein intensiver Abschnitt der Saison: Das erste von gleich drei aufeinanderfolgenden Doppelspielwochenenden steht an. Bis zu den Feiertagen wartet also ein strammes Programm auf die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss. Zum Auftakt empfangen die Luchse die Eisbären Juniors Berlin. Es ist bereits das vierte und letzte Duell der Hauptrunde gegen die Hauptstädter. Die bisherigen Aufeinandertreffen gingen allesamt deutlich an die Luchse (12:3, 7:3, 9:4), doch Vorsicht ist geboten: Der breite Kader der Berliner sorgt immer wieder für Überraschungen und schwankende Leistungen. Ziel ist klar – die nächsten drei Punkte sollen in Lauterbach bleiben! Keine 24 Stunden später geht es für die Luchse direkt weiter: Die Reise führt ins weit entfernte Niesky, wo die Tornados warten. Zwar stehen diese aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga Ost, doch wie gefährlich sie sein können, wurde den Luchsen bereits in der ersten Partie vor Augen geführt. Nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit mussten sich die Luchse damals im Penaltyschießen geschlagen geben. Am Sonntag soll es diesmal besser laufen! Nach seiner Rückkehr an die Bande am vergangenen Wochenende in Chemnitz ist Trainer Dieter Reiss nun besonders gefordert. Neben der optimalen Vorbereitung auf die einzelnen Spiele gilt es, das Team auch über die kräftezehrenden Doppelwochenenden hinweg auf Kurs zu halten. Gute Nachricht: Nahezu der komplette Kader steht ihm am Wochenende zur Verfügung – ein wichtiger Faktor für die anstehenden intensiven Wochen. Das Heimspiel am Samstag steht zudem unter einem besonderen Motto: Als kleines Nikolausgeschenk erhalten alle sozialen Einrichtungen freien Eintritt! Eine tolle Gelegenheit, gemeinsam mit den Luchsen einen spannenden Eishockeyabend zu erleben!
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| Länderspiele gegen Österreich: Bundestrainer Jeff MacLeod gibt Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft bekannt (DEB) Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bestreitet am 13. und 14. Dezember mit 24 Spielerinnen zwei Länderspiele gegen Österreich. Für das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod sind die Partien ein weiterer wichtiger Baustein in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina. Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod wird mit drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und 13 Stürmerinnen den Lehrgang bestreiten. Das Coachingteam um Jeff MacLeod bilden Max Deichstetter (Assistenztrainer), Sascha Rogoza (Torwarttrainer) und Jennifer Harss (Athletiktrainerin). Die DEB-Auswahl wird dabei von einem bewährten Kern um Kapitänin Daria Gleißner angeführt. Dazu sind fünf Spielerinnen wieder mit dabei, die im November den Deutschland Cup 2025 verpasst hatten. Treffpunkt für das Frauen-Team ist am Mittwoch, den 10. Dezember, in Füssen, wo sich die Mannschaft auf die beiden Länderspiele vorbereitet. Am Samstag, den 13. Dezember 2025, findet der erste von zwei Vergleichen in der ALPHA COOLING Arena in Memmingen statt. Spielbeginn ist um 17:15 Uhr. Zum zweiten Aufeinandertreffen binnen 24 Stunden kommt es am Sonntag, den 14. Dezember 2025, in Dornbirn (AUT). Spielbeginn ist um 15:00 Uhr. Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Der Kader für die anstehende Maßnahme kommt dem möglichen Team für die Olympischen Spiele schon sehr nahe. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Einheit zusammenkommen und unsere Struktur erneut durchgehen. Mit den Spielen gegen Österreich erwartet uns zudem ein guter Gegner, der uns ermöglicht, unsere Mannschaft unter Wettkampfbedingungen zu beobachten. Unser Fokus liegt aber auch auf den Inhalten abseits der beiden Spiele – auf System, Taktik und Anpassungen, die wir vorgenommen haben. Der Lehrgang soll uns zusätzliche Zeit vor Olympia geben, dies zu verinnerlichen. Deshalb ist es entscheidend, alle Änderungen durchzugehen, zu festigen und auch abseits des Eises gemeinsam an den Details zu arbeiten.“ Zum aktuellen Frauen-Kader: https://www.deb-online.de/frauen-nationalmannschaft/#team Frauen-Nationalmannschaft: Länderspiele gegen Österreich 13.12.2025 | 17:15 Uhr | Deutschland – Österreich 14.12.2025 | 15:00 Uhr | Österreich – Deutschland Tickets sind erhältlich unter: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/deb/ Kostenpflichtiger Livestream: https://www.sprade.tv/de
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