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Januar 26
              
Januar Bad Tölz
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Eisbären haben den Vertrag mit Trainer Tobias Stolikowski um eine weitere Spielzeit verlängert. Der 42-Jährige, der zudem auch als sportlicher Leiter fungiert,  stand in der letzten Saison noch an der Bande der Hannover Scorpions
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Verteidiger Jeremy Gervais hat um Vertragsauflösung gebeten und wird aus beruflichen Gründen nach Nordamerika zurückkehren. Verletzungsbedingt muss die EGDL wohl künftig auch auf Stürmer Emil Gabrielson verzichten. Mit Timothy Kim gibt es aber bereits Ersatz. Der 21-jährige Kanadier mit koreanischen Wurzeln spielte zuletzt in der SPHL für die Fayetteville Marksmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Schwaben haben sich nochmal auf der Torhüterposition abgesichert. Die Schwenninger Wild Wings haben Bruno Cicek mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 19-Jährige gehört zum erweiterten DEL-Kader und spielt im DNL-Team des SERC
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Angreifer Patrick Latusek und Pawel Kuszka, die beide erst zu Saisonbeginn zum GSC kamen, haben um Auflösung ihrer Verträge gebeten. Beide haben jeweils acht Spiele bestritten und blieben dabei ohne Scorerpunkte
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Anthony Marrone muss wegen einer Unterkörperverletzung bis auf Weiteres pausieren. Mehrere Wochen müssen die Füchse auch auf Verteidiger nils Elten verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung operiert werden muss
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC Kempten hat den Vertrag Stürmer Filip Kokoska um zwei weitere Jahre verlängert. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche kam vor drei Jahren aus Südtirol zu den Sharks. In der laufenden Saison konnte er bereits in 22 Spielen beachtliche 55 Scorerpunkte erzielen, womit er zweitbester Scorer im Team ist
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben mit Roni Salmenkangas einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 26-jährige Finne spielte in den letzten Jahren in der ndoramerikanischen College-Liga NCAA und in der vergangenen Saison in der SPHL für Quad City Storm
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Stürmer Kevin Schinko hat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Ausserdem wird auch Verteidiger Markus Duchenko den EVD verlassen und aus beruflichen Gründen eine Pause einlegen
  
TEV Miesbach
(BYL)  Der oberbayerische Traditionsverein hat den Vertrag mit Trainer Duson Frosch für die nächste Saison verlängert. Der 44-jährige Deutsch-Tscheche, der bis 2022 selbst die Schlittschuhe für den TEV schnürte, steht seit 2 Jahren an der Bande
  
Harzer Falken
(RLN)  Stürmer David Brozek wechselt von den Salzgitter Icefighters nach Braunlage. Der 21-jährige Tscheche konnte in der laufenden Saison in bislang 11 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 4 Treffer vorbereiten. In der vergangenen Spielzeit brachte er es sigar auf 39 Scorerpunkte in 26 Partien
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben vorzeitig den Vertrag mit Verteidiger Daniel Holzmann für die nächste Saison verlängert. Der 30-Jährige, der vor drei Jahren aus Schongau zurückkehrte, brachte es in der aktuellen Spielzeit in bislang 37 Partien auf 7 Tore und 12 Assists bei 37 Strafminuten
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Dauerbrenner Tobias Wedl hat seine Zusage für eine weitere Saison bei seinem Heimatverien gegeben. Der 32-jährige Routinier spielt durchgehend seit 2014 für den HCL. In der laufenden Spielzeit konnte der Verteidiger in bislang 25 Spielen ein Tor und sechs Assists für sich verbuchen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Dienstag 9.Dezember 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 32 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
Sebastian Vogl wird Bundestorwarttrainer Entwicklung und Koordination beim DEB

(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat Sebastian Vogl als Bundestorwarttrainer Entwicklung und Koordination verpflichtet. Der ehemalige DEL-Torhüter wird ab dem 1. Januar 2026 in dieser Funktion hauptamtlich für den Verband in München tätig sein. Im Mittelpunkt seiner Aufgaben steht der Aufbau nachhaltiger Strukturen zur Weiterentwicklung der Torhüterausbildung in Deutschland.
Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des 39-Jährigen gehört die Entwicklung und Implementierung standardisierter Trainingspläne für Torhüter verschiedener Alters- und Leistungsstufen, die in die Rahmentrainingskonzeption des DEB integriert werden. Eine weitere Aufgabe besteht in der Fortbildung und Unterstützung der Vereinstrainern. Durch die Planung und Durchführung von Schulungen, Workshops und Seminaren sowie den Aufbau eines bundesweiten Torhüternetzwerks werden die Übungsleiter mit modernen Trainingsmethoden unterstützt und begleitet.
In enger Abstimmung mit dem Bundestrainerteam wird Sebastian Vogl für die Integration der Torhüter ins Mannschaftskonzept Sorge trage. Die Zusammenarbeit mit den Athletiktrainern der Nationalmannschaften ermöglicht zudem die Erstellung spezifischer Programme, während der regelmäßige Austausch mit Wissenschaft, Ausbildung und Vorstand die fachliche Qualität der Torhüterausbildung sichert. Neben seiner strategischen Tätigkeit für den DEB wird Sebastian Vogl auch bei Lehrgängen und Maßnahmen der U-Nationalmannschaften als Torwarttrainer aktiv sein.
In diesem Zuge bedankt sich der DEB bei Dennis Endras, der im Jahr 2025 auf dieser Position wertvolle Aufbauarbeit für die Weiterentwicklung des Torhüterwesens geleistet hat, auf die Sebastian Vogl als hauptamtlicher Bundestorwarttrainer Entwicklung und Koordination nun aufsetzen wird. Endras war seit Januar 2025 auf Honorarbasis für den DEB tätig.
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Als ehemaliger Torhüter versteht Sebastian Vogl, welchen dringenden Handlungsbedarf wir im Torhüterwesen des deutschen Eishockeys sehen. Umso mehr freuen wir uns, dass er unser Bundestrainer-Team beim DEB hauptamtlich verstärkt und mit uns gemeinsam strategische Konzepte ausarbeitet und in die Tat umsetzt. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit seiner Verpflichtung einen großen Schritt nach vorne machen werden in Sachen Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Torhüter, insbesondere was die Nachwuchsarbeit angeht. In diesem Zuge geht unser Dank an den EV Landshut, der Sebastian Vogl für seine Aufgabe bei uns frühzeitig freigegeben hat.“
Sebastian Vogl zu seiner Aufgabe beim DEB: „Der Torhüter bekleidet in einer Eishockey-mannschaft eine zentrale Rolle. Wir sehen einen hohen Bedarf, Quantität und Qualität der Torhüterausbildung in Deutschland zu steigern. Derzeit gibt es keine flächendeckenden Gesamtkonzepte, sondern nur regionale bzw. punktuelle Förderungen. Unser Ziel ist, die Kompetenz der Aus- und Weiterbildung der Torhüter beim DEB zu bündeln und den Vereinen Konzepte an die Hand zu geben, um eine ganzheitliche Förderung in Deutschland herzustellen. Dazu gehört ein umfassendes Scouting und detailliertes Tracking, um gezielt die Aus- und Weiterbildung unserer Talente zu steuern. Das betrifft sowohl das Eistraining als auch die Arbeit an der Athletik sowie die mentale Vorbereitung auf die Rolle als Profitorhüter. Genau hier werde ich ansetzen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem DEB-Team und den Ansprechpartnern in den Vereinen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz besonders beim EV Landshut bedanken, der mir den Schritt aus der aktiven Karriere in den normalen Berufsalltag ermöglicht hat und mir keine Steine in den Weg gelegt hat, einen weiteren Karriereschritt mit der Tätigkeit beim DEB zu machen.“
Sebastian Vogl: Über 450 Einsätze in der DEL, Meister in der 2. Bundesliga
Sebastian Vogl war zuletzt als Nachwuchsleiter und Torwarttrainer des EV Landshut (DEL2) tätig. Während seiner aktiven Karriere hat Vogl 451 DEL-Spiele bestritten, mit den Grizzlys Wolfsburg wurde er zweimal Vizemeister (2016 und 2017). Zudem kam Vogl 310-mal in der DEL2 zum Einsatz und feierte im Jahr 2012 mit den Landshut Cannibals die Meisterschaft in der 2. Bundesliga. 2014 wies er die höchste Fangquote und den geringsten Gegentorschnitt aller DEL-Torhüter auf. Nach der Saison 2023/2024 hatte Sebastian Vogl sein Karriereende bekanntgegeben und seine bisherige Tätigkeit beim EV Landshut begonnen.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  15:01 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     te


nuernbergicetigers 2020Nürnberg Ice Tigers
Bitteres Saisonende für Constantin Braun

(DEL)  Das unglaubliche Verletzungspech der Nürnberg Ice Tigers in der laufenden Saison hat mit Constantin Braun ein neues Opfer gefunden. Während des Auswärtsspiels am Freitag bei den Kölner Haien wurde Brauns Achillessehne des linken Beins bei einem äußerst unglücklichen Unfall durch die Kufe eines gegnerischen Spielers durchtrennt. Der 37-jährige Verteidiger muss sich am Donnerstag einer Operation in der Erler-Klinik in Nürnberg unterziehen und fällt damit für den Rest der Saison 2025/26 aus. Constantin Braun hatte am Freitag sein erstes Spiel nach einer fünfwöchigen Pause aufgrund einer Fußverletzung bestritten.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:47 Uhr Bericht:     NIT
Autor:     rh


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS FEIERN VERDIENTEN SIEG ÜBER ROSENHEIM

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars konnten nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder einen wichtigen Sieg feiern. Gegen den Tabellendritten Starbulls Rosenheim gewannen die Cracks von Coach Bo Subr mit 4:2.
Nach der äußerst ärgerlichen 2:3-Auswärtsniederlage in Weißwasser am Freitag hatten sich die Towerstars für dieses Heimspiel offensichtlich viel vorgenommen. Schon vom Startbully weg übernahm das Team von Trainer Bo Subr das Kommando und verbuchte viel Präsenz im gegnerischen Drittel. Das reichte zwar zunächst nicht, Starbulls-Torhüter Oskar Autio aus der Reserve zu locken, war aber dennoch gut für das Selbstvertrauen. Nicht optimal lief allerdings ein Powerplay in der 7. Minute. Hier wirkten die Towerstars wieder einmal zu durchsichtig und durften sich bei Ilya Sharipov bedanken, dass ein Konter von Teemu Pulkkinen nicht in einem Gegentor mündete. Der Ravensburger Goalie hatte nach der ungenutzten Überzahl auch deutlich mehr Arbeit, denn die Gäste aus Oberbayern stellten die Defensive mit schnellen Kombinationen mehrfach auf die Probe.
Knapp 13 Minuten waren gespielt, da konnten die 2.461 Zuschauer in der CHG Arena den ersten Treffer bejubeln. Nach starker Vorarbeit von Nick Latta drückte Alec Ahlroth den Puck im Nachschuss zur 1:0-Führung über die Linie. Das verlieh weiteren Schwung nach vorne und da Rosenheim wenig geschockt wirkte, entwickelte sich ein attraktives Spiel mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Treffsicherer in dieser Phase erwiesen sich allerdings die Gäste von der Mangfall. Bei einem Konter konnten die Towerstars die Scheibe nicht klären, Lewis Zerter-Gossage spielte weiter auf den frei stehenden Ville Järveläinen und der hämmerte den Puck per Direktabnahme in die Maschen.  Nur ganze 93 Sekunden hatten sich die Gastgeber also über die Führung freuen können. Und Rosenheim legte nach: Drei Minuten später brachte Maximilian Adam den Puck von der blauen Linie mit einem verdeckten Schlenzer gar zum 1:2 im Netz unter. Kurz vor der ersten Pause kamen dann auch die Emotionen nicht zu kurz: Ex-Towerstars-Stürmer Luigi Calce und Jan Wieszinski gerieten vor der Ravensburger Bank aneinander. Das anschließende Duell ging zwar ganz klar an den Ravensburger Verteidiger, für beide Spieler setzte es allerdings fünf Strafminuten.
Im zweiten Spielabschnitt hatten die Towerstars zunächst eine Strafzeit gegen Julian Eichinger zu überstehen, wenig später brandete wieder der Torjubel auf. Robbie Czarnik setzte sich hinter dem gegnerischen Tor durch, passte über den Umweg des Pfostens die Scheibe in die Mitte und dort drückte Mark Rassell den Puck dann zum 2:2-Ausgleich über die Linie. Der Spielstand geriet unmittelbar aber wieder in große Gefahr. Alex-Olivier Voyer musste in der 26. Minute wegen eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge gleich für vier Minuten auf die Strafbank, doch die Ravensburger Cracks rackerten hier genauso aufopferungsvoll wie bei der im Anschluss folgenden Unterzahl aufgrund einer Strafe gegen Simon Sezemsky. Dank des effektiven Penaltykillings schöpften die Towerstars weiteres Selbstvertrauen für sehenswerte Angriffe, die jedoch im zweiten Abschnitt ohne Torerfolg blieben.
Beim unentschiedenen Spielstand war für den Schlussabschnitt Hochspannung angesagt und es war klar: Jeder noch so kleine Fehler könnte über Sieg und Niederlage entscheiden. Die vorentscheidende Szene folgte in der 46. Minute. Wieder wirbelte die erste Towerstars-Sturmreihe durch das gegnerische Drittel, wieder wurde erfolgreich vor dem Tor nachgesetzt – Torschütze diesmal Erik Karlsson. Rosenheim wirkte angeschlagen und das nutzten die Hausherren eiskalt aus: Robbie Czarnik verwertete einen kollektiven Stellungsfehler der Starbulls-Defensive auf halbrechter Position konsequent zum 4:2. Zwar hatten die Gäste durchaus noch die eine oder andere Gelegenheit für einen Treffer, doch die ließen die Towerstars nicht mehr zu.
„Dieser Sieg tut richtig gut. Die Jungs hatten in den letzten Spielen hart gekämpft, allerdings ohne Ertrag. Umso wichtiger waren heute diese drei Punkte“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr und schob zudem hinterher: „Die Unterstützung der Fans war ein ganz wichtiger Faktor. Die Jungs haben gespürt, dass auch in dieser Phase alle zusammenhalten.“
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  08:49 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
3:0 IM OBERPFALZ-DERBY: EISBÄREN SCHLAGEN WEIDEN / Regensburg bezwingt die Blue Deviis vor ausverkaufter Donau-Arena – Shutout für Jonas Neffin

(DEL2)  Revanche geglückt: Mit einem 3:0-Heimsieg (2:0/0:0/1:0) hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg das Oberpfalz-Derby zuhause gegen die Blue Devils Weiden deutlich für sich entschieden und damit die Auswärtsniederlage im ersten Aufeinandertreffen der Saison (3:6) vergessen gemacht. In der mit 4712 Fans ausverkauften Donau-Arena legten die Rot-Weißen los wie die Feuerwehr und erspielten sich schon in den ersten fünf Minuten vier Großchancen – zwei davon nutzten erst Bryce Kindopp (2. Minute), dann Kevin Slezak (5.) zur frühen 2:0-Führung innerhalb der ersten 270 Sekunden. Die beiden Lokalrivalen lieferten sich in der Folge ein schnelles und intensives Duell, dass bis in die Schlussphase spannend blieb – hüben verhinderten die starke Eisbären-Defensive und Torhüter Jonas Neffin ein ums andere Mal einen Weidener Anschluss, hüben wollte aber auch der vorentscheidende dritte Treffer trotz zahlreicher Möglichkeiten nicht fallen. Dies änderte sich erst spät, als die Blue Devils ihren Goalie Felix Noack früh für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahmen. Alexander Berardinelli schlenzte aus der eigenen Zone ins verwaiste BDW-Gehäuse und besorgte neun Sekunden vor dem Ende in eigener Unterzahl den 3:0-Endstand (60.). Damit feierte Torhüter Jonas Neffin seinen dritten Shutout. Regensburg festigte durch seinen dritten Sieg in Serie seinen starken fünften Platz in der DEL-2-Tabelle (jetzt 37 Punkte) und distanzierte die Verfolger – darunter auch Weiden (8. Rang/33 Zähler) weiter. Am kommenden Freitag, 12. Dezember, treten die Donaustädter auswärts ab 19:30 Uhr im altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion beim EC Bad Nauheim an. Zuhause sind sie dann zwei Tage darauf, am Sonntag, 14. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren die Wölfe des EHC Freiburg ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
4712 – für das Oberpfalz-Derby zwischen den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg und Blue Devils Weiden war die Donau-Arena einmal mehr ausverkauft. Vor der stattlichen Kulisse, die für würdige Stimmung auf den Rängen sorgte, setzte Peter Flache, Trainer der Domstädter, auf das gleiche Personal wie zuletzt, wenngleich er seine Formationen etwas umstellte. Im Tor startete Jonas Neffin, Konrad Fiedler war sein Backup und Talent Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. In der Verteidigung fehlte lediglich Marian Bauer, der erneut für Passau in der Oberliga auflief (2:1-Auswärtssieg in Heilbronn). Neben dem verletzten David Morley zählten auch die überzähligen Marks Jirgensons, Lukas Krieger und Matěj Giesl nicht zum Aufgebot.
Die Eisbären gingen mit reichlich Schwung in die Begegnung – innerhalb der ersten fünf Minuten kombinierten sie sich gleich mehrmals brandgefährlich vor das von Felix Noack gehütete Tor der Gäste. Und sie schossen sich dabei auch einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Denn nach nur 132 Sekunden spielten Corey Trivino und Pierre Preto vor dem Tor Bryce Kindopp scharf an, der zum 1:0 verwandelte (3. Minute). Kurz darauf hätte Nick Mähler mit einem Solo beinahe bereits erhöht, wurde im letzten Moment aber abgedrängt. Besser lief es nach exakt 270 gespielten Sekunden für Kevin Slezak, der einen platzierten Handgelenksschuss ins lange Kreuzeck an Noack (dem die Sicht verdeckt war) vorbei zum 2:0 ins Netz beförderte (5.) – zuvor hatten Constantin Ontl und Alexander Berardinelli bei einem eigentlich schon gescheiterten Angriff noch einmal beherzt nachgesetzt, die Scheibe zurückerobert und Slezak in halbrechter Position stark in Szene gesetzt.
Starke Defensive verhindert Weidender Comeback
Regensburg blieb in der Folge die aktivere Mannschaft und hatte allein im ersten Durchgang noch mehrfach Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen. Auf der Gegenseite verteidigte die Defensive indes souverän – was überhaupt bis zu Neffin durchkam, war dessen sichere Beute. Erst im zweiten Durchgang kamen die ersatzgeschwächten Gäste langsam besser in Tritt. Doch nach wie vor machten die Eisbären eine gute Partie, schnürten den Gegner mehrfach teilweise lange in dessen Verteidigungszone ein. Weiden hatte seine besten Möglichkeiten derweil in einer Powerplaysituation, doch Neffin hielt sich weiter schadlos.
Im Schlussabschnitt drückte Weiden noch einmal auf den Anschluss, doch die Regensburger Defensive hielt Angriff um Angriff stand, während die Offensive ihre Chancen noch nicht zum vorentscheidenden dritten Treffer nutzen konnte. Glück hatten die Domstädter, als das vermeintliche 1:2 der Devils aufgrund eines zuvor ertönten Abseitspfiffes der Unparteiischen nicht zählte. Früh nahmen die Gäste Noack für einen weiteren Feldspieler vom Eis – mehrfach verfehlten daraufhin Distanzschüsse der Eisbären ihr Ziel nur knapp oder wurden in letzter Sekunde von der Linie geklärt. Mehr Glück hatte dann aber Berardinelli, der in eigener Unterzahl neun Sekunden vor dem Ende aus der Drehung im eigenen drittel heraus ins verwaiste BDW-Tor schlenzte und so den 3:0-Endstand besorgte (60.).
Mit den drei Punkten machten die Eisbären nicht nur die bittere Auswärtsniederlage im ersten Aufeinandertreffen der Saison (3:6) vergessen – sie verhalfen Neffin auch zu seinem dritten Shutout (Liga-Bestwert). In der DEL-2-Tabelle festigten die Domstädter, jetzt mit bereits 37 Punkten, so ihren starken fünften Platz. Weiden (33 Zähler) ist Achter. Weiter geht es für die Flache-Schützlinge am kommenden Freitag, 12. Dezember, auswärts beim EC Bad Nauheim. Spielbeginn in dessen altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion ist um 19:30 Uhr. Zweit Tage später tritt Regensburg dann wieder zuhause in der Donau-Arena an – am Sonntag, 14. Dezember, gastieren ab 17 Uhr die Wölfe des EHC Freiburg. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Eisbären Regensburg – Blue Devils Weiden 3:0 (2:0/0:0/1:0)
Sonntag, 07. Dezember 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A/2 Strafminuten), Nick Mähler, Maximilian Merkl, Patrick Demetz (2) und Jakob Weber (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (A), Bryce Kindopp, Donát Péter (2), Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Kevin Slezak, Alexander Berardinelli, Constantin Ontl, Yuma Grimm, Nikola Gajovský (C) und Aleandro Angaran (2/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Weiden: Felix Noack (57:54 Minuten) und Conner McLeod (beide Tor) – Tommy Muck (C), Daniel Schwaiger, Tomáš Schmidt, Fabian Ribnitzky (2 Strafminuten), Luis Marusch und Dominik Boháč (A/alle Abwehr) – Luca Gläser, Cedric Schiemenz, Paul Vinzens (2), Manuel Edfelder, Georg Thal, Constantin Vogt (2), Neal Samanski, Fabian Voit (A), Noah Samanski und Tom Schwarz (alle Sturm). – Trainer: Sebastian Buchwieser (Headcoach) und Martin Mazanec (beide Assistenten).
Strafminuten: Regensburg 8 – Weiden 6.
Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg – ausverkauft).
Schiedsrichter: Daniel Todam und Tim Heffner (beide Hauptschiedsrichter) sowie David Tschirner und Peter Wagner (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (2. Minute) Bryce Kindopp (Pierre Preto, Corey Trivino);
2:0 (5.) Kevin Slezak (Alexander Berardinelli, Constantin Ontl);
2. Drittel:

3. Drittel:
3:0 (60./SN1/EN) Alexander Berardinelli.
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (37 Zähler aus 22 Partien/vorher 5.) – Weiden 8. Rang (33 Punkte aus 22 Spielen/zuvor 8.).
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  20:32 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Vermeidbare Gegentore und kein Output in Überzahl

(DEL2)  Nach zuvor vier Spielen mit voller Punktausbeute gingen die Starbulls Rosenheim am 22. Spieltag der DEL2 im Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars leer aus. Ville Järveläinen und Maximilian Adam konnten einen frühen Rosenheimer Rückstand noch vor der ersten Pause in eine 2:1-Führung drehen. Danach trafen aber nur noch die Gastgeber, die vor 2.461 Zuschauern schließlich über einen 4:2-Heimerfolg jubeln durften. Die Starbulls vergaßen am zweiten Adventssonntag vor allem das Aufräumen vor dem eigenen Tor. Und dem zuletzt so erfolgreichen Rosenheimer Überzahlspiel fehlte diesmal der Output.
 Die Starbulls traten in Ravensburg mit voller Kapelle an – auch Lewis Zerter-Gossage, der zwei Tage zuvor im Heimspiel gegen Freiburg krankheitsbedingt fehlte, war wieder mit dabei. Nicht im Aufgebot stand der Ex-Ravensburger Charlie Sarault, wie schon am Freitag spielte C.J. Stretch Mittelstürmer in der ersten Rosenheimer Sturmreihe.  
Nach dem ersten Drittel lagen die Starbulls mit 2:1 in Führung – und das nicht unverdient, denn sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Torchancen. Die größte Möglichkeit zur Rosenheimer Führung hatte Luigi Calce, der in Unterzahl binnen Sekunden gleich zweimal frei vor Towerstars-Keeper Ilya Sharipov scheiterte (8.).
In der 14. Spielminute fuhr Ravensburgs Alec Ahlroth eigentlich aussichtslos gegen drei Gegenspieler zentral in die Rosenheimer Zone. Er konnte die Scheibe auch nur alibimäßig in Richtung Oskar Autio schieben, erkannte dann aber die Unentschlossenheit vom Rosenheimer Schlussmann und seinen Vorderleuten und drückte zur Ravensburger Führung ein (14.).
Der unnötige Gegentreffer war aber schnell repariert. Ville Järveläinen traf per Onetimer satt ins kurze Eck zum 1:1 und schloss damit einen Gegenstoß erfolgreich ab, den er selbst eingeleitet hatte (15.). Der vorbereitende Pass kam von Zerter-Gossage. Verteidiger Maximilian Adam, bereits zwei Tage zuvor doppelter Torschütze, stellte die Rosenheimer Führung her. Er zielte von der blauen Linie perfekt halbhoch ins kurze Eck, Sharipov konnte wegen eigener Spieler in der Schussbahn nicht reagieren (18.).
Im zweiten Spielabschnitt ließen die Starbulls sechs Überzahlminuten, vier davon am Stück, ungenutzt. Phasenweise lief der Puck zwar gut und schnell, aber das Zusammenspiel von Abschluss und Verkehr vor dem Tor passte nur selten – und Pech war dabei, als Shane Hanna von der blauen Linie abzog und nur den Pfosten traf (27.).
Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:2, weil die Starbulls abermals einen mehr als vermeidbaren Gegentreffer kassierten. Gleich drei Rosenheimer konnten Robbie Czarniks Solo von der Bande vor das Tor nicht unterbinden, der Ravensburger Stürmer hatte den Abschluss schon verpasst, legte aber per Rückhand zurück in den Torraum, wo Mark Rassell am schnellsten reagierte und eindrückte (25.).
Scott Feser hätte das Momentum auf die Rosenheimer Seite zurückholen können, als er nach einem Ravensburger Fehler mit viel Zeit und Platz frei vor Sharipov abschließen durfte, die Scheibe aber nicht über den Schoner des Ravensburger Keepers gehoben bekam (31.). Sekunden vor der zweiten Pause hatte Luigi Calce nach einem Solo ebenfalls die abermalige Führung für die Starbulls auf dem Schläger.
Im letzten Drittel scheiterten zunächst Lukas Laub (42.) und gleich zweimal Maximilan Adam (44.) am gut aufgelegten Schlussmann der Towerstars – und dann nahm das grün-weiße Unheil seinen Lauf: Mark Rassel fiel ein verirrter Puck in zentraler Position vor den Schläger, und der Topscorer der Oberschwaben bediente geistesgegenwärtig Erik Karlsson, der am linken Pfosten nur noch den Schläger hinhalten musste und die Towerstars mit 3:2 in Führung brachte (47.).
Es war die Paradereihe der Gastgeber, die in dieser Partie den Unterschied machte. Schließlich traf auch noch Robbie Czarnik nach Rückpass von Rassell per Direktabnahme ins kurze Eck zum 4:2-Endstand (50.). Auch in dieser Szene ließ die Rosenheimer Defensive die Konsequenz vermissen – und Torwart Oskar Autio im Stich.
„Wir haben vor dem eigenen Tor oft schwach reagiert und nur zugeschaut, waren nicht energisch genug. Es waren zu viele Situationen, die nicht normal sind für unser Spiel. Jetzt ist Dezember, dass da solche Fehler passieren, das wurmt. Wahrscheinlich hat auch der Trainer etwas falsch gemacht“, sagte ein unzufriedener Starbulls-Headcoach Jari Pasanen nach der Partie.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  01:07 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Teddy-Bear-Toss im ROFA-Stadion

(DEL2)  Auch in diesem Jahr möchten die Starbulls Rosenheim kurz vor Weihnachten ein besonderes Zeichen setzen: Beim Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden am 19.12. findet erneut unser beliebter Teddy Bear Toss statt!
Alle Fans sind herzlich eingeladen, ihre Kuscheltiere mit ins Stadion zu bringen, um damit Kindern in der Ukraine ein Lächeln zu schenken.
Wie bereits im vergangenen Jahr werden die gesammelten Kuscheltiere an „Athletes for Ukraine e.V.“ übergeben, die diese direkt in die Ukraine bringen und dort an Kinder verteilen. Jede Spende landet also ohne Umwege genau dort, wo sie gebraucht wird.
Der Ablauf – einfach & schnell erklärt:
Sobald die Starbulls ihr erstes Tor erzielen, haben alle Zuschauer rund 30 Sekunden Zeit, ihre mitgebrachten Kuscheltiere aufs Eis zu werfen.
Nachwuchsspieler der Starbulls sammeln die Teddys im Anschluss mit einem großen Netz ein, damit das Spiel schnell fortgesetzt werden kann.
Falls die Starbulls während der regulären Spielzeit kein Tor erzielen, werden die Kuscheltiere erst nach dem Spiel aufs Eis geworfen.
Gleiches gilt bei einem möglichen Penaltyschießen – es wird nicht während des Shootouts geworfen, sondern ebenfalls erst danach.
Mitmachen ist ganz einfach – und der Effekt riesig. Bringt eure Teddys mit, füllt das ROFA-Stadion und helft uns, gemeinsam ein starkes Zeichen der Solidarität zu senden. Wir freuen uns auf einen emotionalen Abend mit euch – für den guten Zweck und für die Kids in der Ukraine!
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:00 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


BlueDevilsWeiden23Blue Devils Weiden
Blue Devils müssen langfristig auf Tomas Rubes verzichten – McNiven vor Comeback

(DEL2)  Die Blue Devils Weiden werden auch weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Besonders schwer wiegt der langfristige Ausfall von Kapitän Tomas Rubes. Der 33-Jährige hatte bereits seit Längerem mit Problemen zu kämpfen. Nun ist ein Weiterspielen nicht mehr möglich, eine Operation ist unumgänglich. Der kongeniale Spielmacher absolvierte in dieser Saison 20 Spiele und ist mit sechs erzielten Toren und 15 Vorlagen aktuell noch Topscorer der Oberpfälzer. 
Sportlicher Leiter Jürgen Rumrich: “Der Ausfall trifft uns sehr hart. Tomas ist nicht nur unser Kapitän, sondern auch der Denker und Lenker unseres Spiels. Zudem ist er ein enorm wichtiger Faktor in der Kabine und ein entscheidendes Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainerteam. Ich halte bereits die Augen offen und sondiere den Markt. Aber ihn adäquat zu ersetzen, wird schwierig werden.”
Bei anderen Spielern entspannt sich die Situation leider kaum:
- Nick Jermain: Beim 29-jährigen US-Amerikaner ist die frühere Verletzung nach dem Foulspiel des Nauheimer Torhüters wieder aufgebrochen. Er muss operiert werden und wird erneut auf unbestimmte Zeit ausfallen.
- Tyler Ward: Nach einer weiteren MRT-Untersuchung verzögert sich leider die Rückkehr von Tyler Ward um etwa zwei bis drei Wochen.
- Zach Tsekos: Beim Mittelstürmer stehen diese Woche noch weitere Untersuchungen an. Eine genaue Prognose ist erst danach möglich.
Positive Updates gibt es von folgenden Spielern:
- Michael McNiven: Beim kanadischen Torhüter schaut es ganz gut aus, dass er voraussichtlich am kommenden Wochenende wieder eingreifen kann.
- Vladislav Filin: Der 30-Jährige steht bereits wieder auf dem Eis, benötigt aber voraussichtlich noch zwei bis drei Wochen, bis er voll belastbar ist.
- Maximilian Kolb: Der Verteidiger startet diese Woche mit ersten Versuchen auf dem Eis.
Die Blue Devils Weiden wünschen allen Spielern gute Besserung und schnelle Genesung. Trotz der schwierigen Situation arbeiten Mannschaft und Verantwortliche der Blue Devils Weiden intensiv daran, die kommenden Aufgaben bestmöglich zu meistern und Lösungen zu finden.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  08:45 Uhr Bericht:     BDW
Autor:     ck


erdinggladiatorsErding Gladiators
GLADIATORS HOLEN NUR EINEN PUNKT – ENTSCHEIDENDE SCHWÄCHE BLEIBT DIE CHANCENVERWERTUNG

(OLS)  Die Erding Gladiators haben aus den beiden Partien gegen die Stuttgart Rebels und bei den Lindau Islanders lediglich einen Punkt mitgenommen – und erneut zeigte sich deutlich, warum: Trotz ordentlicher Leistungen und teils klarer Spielüberlegenheit fehlte es an der nötigen Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Chancen waren reichlich vorhanden, die Ausbeute jedoch weiterhin zu gering, um sich in der Oberliga Süd regelmäßig zu belohnen.
5:6 NACH OVERTIME GEGEN STUTTGART – ATTRAKTIV, SCHNELL, ABER AM ENDE ZU WENIG
Beim Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels bekamen die 931 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena ein äußerst unterhaltsames Eishockeyspiel zu sehen. Die Gladiators erspielten sich über 60 Minuten ein deutliches Chancenplus und feuerten insgesamt 57 Schüsse ab – mehr als doppelt so viele wie die Gäste.
Nach dem 1:1-Ausgleich durch Cheyne Matheson regnete es zudem hunderte Stofftiere aufs Eis – der Teddy Bear Toss zugunsten des AWO Kinderhauses Zum Sonnenschein sorgte für einen emotionalen Moment.
Sportlich jedoch blieb es wie so oft in dieser Saison: Erding war spielerisch überlegen, vergab aber reihenweise beste Möglichkeiten, darunter mehrere Alleingänge und völlig freie Abschlüsse. Stuttgart zeigte dagegen maximale Effizienz und nutzte nahezu jede gefährliche Szene.
Obwohl die Gladiators durch Treffer von Matheson, Hobbs, Forster und Ostwald immer wieder zurück ins Spiel fanden und sich in der Schlussphase sogar in die Overtime retteten, setzte sich am Ende die Kaltschnäuzigkeit der Rebels durch. Pronin entschied das Spiel in der 64. Minute und besiegelte eine schmerzhafte 5:6-Niederlage aus Erdinger Sicht.
1:4 IN LINDAU – GUTES SPIEL, SCHWACHE AUSBEUTE
Auch zwei Tage später am Bodensee bot sich ein ähnliches Bild: Die Gladiators starteten stark, hätten bereits in der ersten Minute durch Pascal Steck in Führung gehen können und erspielten sich im ersten Drittel mehrere Großchancen. Doch wieder blieb die Belohnung aus.
Lindau zeigte sich im Abschluss gnadenlos und traf noch vor der ersten Pause doppelt. Im zweiten Drittel dominierte Erding über weite Strecken, verkürzte durch Marc Schmidpeter auf 1:2 und drückte vehement auf den Ausgleich. Doch wie schon am Freitag scheiterte die Quinlan-Truppe immer wieder am eigenen Abschluss – oder an einem starken Filimonov im Islanders-Tor.
Der entscheidende Rückschlag folgte 41 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels, als Eetu Elo einen Alleingang zum 3:1 verwertete. Danach verwalteten die Islanders die Partie routiniert und machten mit dem 4:1 alles klar. Trotz 36 Torschüssen reichte es für die Gladiators erneut nicht zu Punkten.
In beiden Spielen war Erding keineswegs das schlechtere Team. Einsatz, Spielstruktur und Laufbereitschaft stimmen – einzig die Chancenverwertung bleibt eine eklatante Schwachstelle und verhindert derzeit bessere Ergebnisse.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  08:18 Uhr Bericht:     TSVE
Autor:     dw


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Irre Partie: Indians besiegen Bad Tölz

(OLS)  Einen wahren Eishockey-Krimi gab es am Sonntagabend in der ALPHA COOLING-Arena zu erleben. Der ECDC Memmingen gewann in einem kuriosen Spiel mit 7:5 gegen die Tölzer Löwen. Die Maustädter ergatterten wichtige drei Punkte und bleiben oben in der Tabelle mit dabei. In der kommenden Woche geht es nach Passau und Erding.
Memmingen begann mit Justus Roth im Tor. Maxi Menner fehlte krankheitsbedingt, Tim Gorgenländer war, aus disziplinarischen Gründen, ebenfalls nicht im Line-Up. Die Indians spielten ein gutes erstes Drittel und agierten druckvoll. Felix Brassard erzielte nach rund zwei Minuten, in Unterzahl, die Führung für Memmingen. Eddy Homjakovs legte kurze Zeit später zum 2:0 nach, ehe Dominik Meisinger in Überzahl die Scheibe ins Tölzer-Gehäuse drückte. Mit einem 3:0 für die Indians ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel war es erneut Dominik Meisinger, der auf 4:0 erhöhte. Doch die Antwort der Löwen folgte keine zwei Minuten später. Ludwig Nirschl stocherte die Scheibe zum 1:4 ins Tor. Dieser Treffer war ein Weckruf für die Gäste aus Oberbayern, die fortan besser in die Partie fanden. Noch vor Ende des Mitteldrittels stellten die Tölzer das Ergebnis auf 2:4. Sandro Schönberger, der Kapitän, war der Torschütze.
Im letzten Drittel brachte Markus Lillich die Indianer gleich nach Wiederbeginn mit 5:2 in Führung. Doch die Tölzer Löwen steckten nicht auf und machten die Begegnung erst richtig spannend. Das Team von Trainer Axel Kammerer konnte durch die Treffer von Alex Großrubatscher und Christoph Fischhaber auf 4:5 verkürzen. Memmingen wankte nun, während hingegen die Gelb-Schwarzen auf den Ausgleich drängten. Es folgte eine kuriose Schlussphase. Die Indians bekamen rund zwei Minuten vor dem Ende die große Gelegenheit, das Spiel in doppelter Überzahl zu entscheiden. Doch der Löwen-Spieler Piipponen ging auf und davon und wurde von der Indianer-Defensive regelwidrig gestoppt, was einen Penalty für die Tölzer Löwen nach sich zog. Diesen verwandelte Ludwig Nirschl zum 5:5 Ausgleich. Doch die Entscheidung sollte noch in der regulären Spielzeit fallen. Zwanzig Sekunden vor dem Ende erlöste Felix Brassard den ECDC in doppelter Überzahl. Der Kanadier brachte die Scheibe mit einem satten Schuss zum 6:5 im Tölzer-Gehäuse unter und sorgte für einen bebenden Hühnerberg. Denis Fominych setzte den Schlusspunkt in einem kuriosen Spiel. Sein Empty Net Goal besiegelte den 7:5 Heimsieg der Indians, die wichtige drei Punkte verbuchten.
In der kommenden Woche sind die Memminger ausschließlich in der Ferne aktiv. Am Freitag geht es zu den Passau Black Hawks. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Zwei Tage später geht es zu den Erding Gladiators. Die Partie beginnt um 18:00 Uhr. Das nächste Heimspiel am Hühnerberg leitet zugleich die heiße Eishockeyphase rund um die Feiertage ein. Am Freitag, den 19.12., gastieren die Bayreuth Tigers um 20:00 Uhr am Hühnerberg.
ECDC Memmingen vs Tölzer Löwen 7:5 (3:0/1:2/3:3)
Tore:1:0 (3.) Brassard (Svedlund, Spurgeon), 2:0 (7.) Homjakovs (Brassard, Meisinger), 3:0 (9.) Meisinger (Homjakovs, Blake, 5-4), 4:0 (25.) Meisinger (Ouderkirk, Roth), 4:1 (27.) Nirschl (Hörmann, Keränen), 4:2 (37.) Schönberger (Daxlberger, Großrubatscher), 5:2 (41.) Lillich (Fominych, Homjakovs), 5:3 (42.) Grußrubatscher (Sauer, Schönberger), 5:4 (46.) Fischhaber (Großrubatscher, Daxlberger, 5-4), 5:5 (59.) Nirschl (Pen), 6:5 (60.) Brassard (Homjakovs, Svedlund, 5-3), 7:5 (60.) Fominych (Spurgeon, 5-4)
Strafminuten:Memmingen 10– Bad Tölz 12
Zuschauer:1714
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein; Kurz, Peleikis- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Krymskiy, Gams; Pfalzer.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  12:11 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl mfr


Stuttgart RebelsStuttgart Rebels
Ein Sieg in Erding und eine Heimniederlage gegen Bayreuth

(OLS)  Feierten die Stuttgart Rebels am Freitag noch einen 5:6-Auswärtserfolg bei den Erding Gladiators nach Verlängerung, setzte es zwei Tage später eine 3:7-Heimpleite gegen den Tabellennachbarn aus Bayreuth.
Das Match beim Aufsteiger aus Erding ging gleich gut los. Dornberger mit seinem ersten Tor im Seniorenbereich brachte die Degerlocher, nach Vorarbeit von Herm und Schingoethe, früh in Front. Zwar konnten die Hausherren noch ausgleichen, doch im Mitteldrittel setzten sich die Schwaben etwas ab und führten nach Treffern von Herm und Schingoethe mit 1:3. Miller verkürzte für die Gastgeber zwar noch einmal, doch mit einer knappen Führung ging es in den Schlussabschnitt. Nach nur 18 Sekunden stellte Wyatt Schingoethe auf 2:4. Hobbs (43. Min) und Foster (56. Min) glichen für die Hausherren aber noch aus. Alex Blais, mit seinem vierten Saisontreffer, brachte die Rebels aber erneut in Führung und bis 89 Sekunden vor Ende hatte diese auch Bestand, ehe Routinier Elia Ostwald für den Ausgleich sorgte. In der Overtime sorgte Daniel Pronin, nach Vorarbeit von Blais und Goalie Kimi Saffran, zum 6:5-Siegtreffer vor 931 Zuschauern.
Lange Gesichter dann am Sonntag. Mit einer verdienten, wenn auch in der Höhe vielleicht um zwei Treffer zu hohen 3:7-Niederlage gegen Bayreuth, machte man auf den Tabellensechsten keinen Boden gut. Vor über 800 Zuschauern war es ausgerechnet der letztjährige Verteidiger der Rebels, Adam Schusser, der mit zwei Treffern für die 2:1-Führung der Gäste (zwischenzeitiger Ausgleich durch Boehm) nach dem ersten Drittel sorgte. Hoffnung keimte noch einmal auf als Wyatt Schingoethe auf 2:3 verkürzte, doch drei weitere Treffer der Oberfranken machten die Hoffnung auf Punkte an diesem Sonntag zunichte. Vor allem war das 2:6 aus Sicht der Rebels mehr als ärgerlich. In doppelter Überzahl verkürzten nicht die Hausherren, sondern Goalgetter Kyle Bollers zog den Stuttgartern mit seinem dritten Treffer den Stecker. Im Schlussabschnitt traf Alex Blais zwar noch zum 3:6, doch Müllejans traf kurz danach zum 3:7-Endstand.
Durch die Niederlage rutschte man in der Tabelle auf Rang neun ab, hat aber schon am kommenden Freitag die Möglichkeit mit einem Sieg mit dem Gegner aus Lindau die Plätze zu tauschen.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  11:21 Uhr Bericht:     SR
Autor:     pn


Hannover ScorpionsHannover Scorpions
Topspiel gegen Duisburger Füchse - Tabellen 2. gegen 4.

(OLN)  Das war 'hammerhart'. 8 Spiele in 15 Tagen haben die Scorpions hinter sich gebracht und davon nur einmal nicht gepunktet und das bei erheblichen Personalproblemen.
Am kommenden Freitag 12.12. empfangen die Scorpions als Tabellenzweiter mit den Duisburger Füchsen den aktuellen Tabellenvierten. Zweifelsfrei ist diese Spielpaarung das Topspiel der Oberliga Nord am kommenden Freitag, zumal die Duisburger zu den bisherigen positiven Überraschungen dieser Saison zählen.
Froh ist Coach Rico Rossi, dass er am vergangenen Wochenende nach längerer Verletzungspause auf Marco Vallerand und Norman Hauner zurückgreifen konnte! „Vally“ verletzte sich allerdings gleich wieder in Rostock, nachdem er aber 2 Tore erzielen konnte.
„Ich bin mit der Einstellung meines Teams, nicht nur im Spielbetrieb sondern auch bei den Trainingseinheiten, bei denen wir uns positiv entwickeln, sehr zufrieden und gehe optimistisch in das vor uns liegende Wochenende“ so Coach Rico Rossi.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  13:52 Uhr Bericht:     HS
Autor:     nb


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons unterliegen bei den Saale Bulls - 3:6-Niederlage für Herford in Halle

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein musste in der Oberliga Nord Hauptrunde in eine weitere Niederlage einwilligen. Bei den Saale Bulls Halle verloren die Ice Dragons mit 3:6 (1:2/0:1/2:3), wodurch sich die Situation der Ostwestfalen in der Tabelle nicht verändert hat.
Herford musste in Halle auf die verletzten David Makuzki und Gleb Berezovskij verzichten, startete jedoch trotzdem mit mutigem Spiel. Dennoch erzielten die Gastgeber in der 7. Minute das erste Tor, als Aaron Reinig zum 1:0 traf. Der HEV antwortete allerdings schnell und glich durch Nick Walters erstem Treffer im Trikot der Ice Dragons in der 10. Minute zum 1:1 aus. Die Freude sollte aber nur zwei Minuten andauern. In Unterzahl stimmte nach einem Bully die Zuordnung in der HEV-Defensive nicht und Adam Domogalla stellte die Hallenser Führung wieder her.
Im zweiten Durchgang verloren die Mannschaften zunächst etwas die Struktur, wodurch sich Torgelegenheiten auf beiden Seiten entwickelten. Als sich das Spiel wieder etwas beruhigte, erhöhte Robin Palka in der 37. Minute auf 3:1 für die Gastgeber.
Im Schlussabschnitt sorgte Thomas Merl in der 44. Minute mit dem 4:1 scheinbar für die Vorentscheidung, doch der HEV versuchte noch einmal zurückzukommen. Als Leon Köhler in Überzahl zum 2:4 verkürzte (50.), keimte wieder ein wenig Hoffnung bei den Ostwestfalen auf. Doch so langsam lief den Gästen die Zeit davon, zumal Herford auch noch Stürmer Ryley Lindgren durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe verlor. Als Robin Palka vier Minuten vor dem Ende ein zweites Mal traf, war die Begegnung endgültig entschieden. Das 3:5 durch Philip Woltmann war in der 59. Minute nur noch eine Ergebniskorrektur und schließlich war es Tomi Wilenius, der 40 Sekunden vor der Schlusssirene per EmptyNet den 6:3-Endstand herstellte.
Chefcoach Henry Thom analysierte die Partie auf der abschließenden Pressekonferenz: „Wir haben in der Anfangsphase ganz ordentlich gespielt. Das Tor zum 2:1 habe ich so auch noch nicht gesehen, wir haben das dann aber schnell abgestellt. Auch im zweiten Drittel nehmen sich beide Teams nicht viel. In den letzten 20 Minuten müssen wir dann jedoch hinten aufmachen und eine Mannschaft wie die Saale Bulls bestrafen dann einfach jeden Fehler“.
Mit der Niederlage in Halle ist es den Ice Dragons nicht gelungen, gegenüber der Konkurrenz in den unteren Tabellenregionen Boden gut zu machen. Herford ist weiterhin das Schlusslicht der Oberliga Nord und der Rückstand auf den PlayOff-Platz 8 beträgt immer noch 10 Punkte. Am kommenden Freitag spielen die Ostwestfalen auswärts bei den Herner EV Miners, am Sonntag ist man spielfrei.
Tore
1:0 06:47 Aaron Reinig (Marvin Neher / Robert Hechtl)
1:1 09:40 Nick Walters (Dennis Sticha / Leon Köhler)
2:1 12:38 Adam Domogalla (Patrick Schmid / Aaron Reinig) PP1
3:1 36:37 Robin Palka (Adam Domogalla / Patrick Schmid)
4:1 43:17 Thomas Merl (Elvijs Biezais / Robin Palka)
4:2 49:01 Leon Köhler (Sebastian Moberg / Ryley Lindgren) PP1
5:2 55:44 Robin Palka (Adam Domogalla / Aaron Reinig)
5:3 58:16 Philip Woltmann (Leon Köhler / Marius Garten)
6:3 59:20 Tomi Wilenius (Marvin Neher / Patrick Schmid) EN
Strafen:
Halle 10 Minuten
Herford 6 Minuten + 5 Minuten Ryley Lindgren + Spieldauerdisziplinarstrafe Ryley Lindgren
Zuschauer:
1948      
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  13:00 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

ESC KemptenKempten Sharks
Hu, immer wieder Hu - Kemptens Kanadier liefert drei Tore und zwei Assists beim 7:2 gegen Schongau

(BYL)  Seien es Penaltys, Tore in Unterzahl, Abstauber oder seine berüchtigten Handgelenkschüsse, er trifft seit Wochen fast nach Belieben und führt auch die Torschützenliste der Bayernliga an. Doch den Sieg am Sonntagabend nur an ihm fest zu machen wäre falsch, es war eine engagierte Mannschaftsleistung der Truppe von Sven Curmann.
Durch einen Defekt an der Eismaschine der aber zum Glück von den tüchtigen Eismeistern um Stefan (Scheibe) Glas in der Dewart Arena repariert werden konnte begann die Partie mit gut einer Stunde Verspätung. Oft hört man ja in solchen Fällen, es würde die Teams in der Vorbereitung stören und aus dem Konzept bringen, nicht so der Ausnahmestürmer der Sharks. Nur eine Minute dauerte es bis Hu einen schönen Pass von Sergei Topol zur frühen Führung verwandelte. Topol selbst hatte dann zehn Minuten später die große Chance zu erhöhen, scheiterte aber mit einem Penalty an Daniel Blankenburg im Mammuts Gehäuse. Kempten die überlegene Mannschaft, allein die Chancen wurden noch nicht genutzt und Schongau hätte das Spiel in dieser Phase durchaus noch auf seine Seite ziehen können, aber auch die Gäste ließen zu viele Gelegenheiten aus. Ein weiterer Penalty zur Spielmitte brachte dann das 2:0, erneut war Kevin Hu der Torschütze. In Unterzahl dann das 3:0 durch einen schönen Alleingang von Kevin Steiner, sehenswert mit der Rückhand abgeschlossen. Spätestens jetzt war deutlich zu sehen, wer das Eis heute als Sieger verlassen sollte, Schongau bekam die Offensive der Gastgeber nicht wirklich in den Griff. Und selbst das 3:1 der Gäste wurde von Maximilian Schäffler nur 21 Sekunden später wieder gekontert. David Mische und Kevin Marquardt sorgten für den 6:1 Zwischenstand ehe Hu in Unterzahl mit einem Traumtor den letzten Treffer der Allgäuer erzielte. Mit einem sehenswerten Hackentrick legte Pascal Dopatka die Scheibe vor und Hu verwandelte erneut eiskalt mit einem trockenen platzierten Handgelenkschuss. Wenn es im Eishockey ein Tor des Monats gäbe, der Treffer hätte größte Chancen. Schongau traf noch einmal zum Endstand von 7:2 der für die Hausherren auch durchaus verdient war. Es gab viel Lob von allen Seiten für das Team, Neuzugang Mason Palmer zeigte nach nur einer Trainingseinheit einen gelungenen Einstand, und dass er in Zukunft durchaus eine Verstärkung für die Defensive werden kann.
Statistik:
ESC Kempten – EA Schongau 7:2 (1:0,3:1,3:1)
Tore:
1:0 Hu (Topol,Dopatka)(2.),
2:0 Hu (Penalty)(26.),
3:0 Steiner (Schirrmacher)(31.),
3:1 Skvarek (Wagner)(32.),
4:1 Schäffler (Hu,Kulhanek)(32.),
5:1 Mische (Dopatka,Hu)(47.),
6:1 Marquardt (49.),
7:1 Hu (Dopatka,Marquardt)(53.),
7:2 Krabbat (Hegner)(55.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 10
EA Schongau: 8
Beste Spieler:
ESC Kempten: Kevin Steiner
EA Schongau Lukas Skvarek
Zuschauer: 632
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  10:53 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Mühevoller Arbeitssieg gegen Pfaffenhofen

(BYL)  Bis zum Abpfiff musste der EHC Königsbrunn um einen Sieg gegen die "IceHogs" des EC Pfaffenhofen zittern. In einem Duell auf Augenhöhe hatten die Brunnenstädter nach einem 0:2 Rückstand das glücklichere Ende für sich.
Pfaffenhofen war mit drei kompletten Reihen angereist, der EHC konnte fast vier vollständige aufbieten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Joshua Appler, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.
Der EHC erwischte dabei einen klassischen Fehlstart, gleich der erste Angriff der Gäste war von Erfolg gekrönt, nach nur 14 Sekunden stand es 0:1 für die IceHogs. Königsbrunn war noch im kollektiven Tiefschlaf, was Pfaffenhofen zu nutzen wusste. Der ECP verteidigte von Beginn an sehr gut, ließ kaum Schüsse aufs Tor zu und konterte die Brunnenstädter immer wieder gnadenlos aus. Goalie Joshua Appler hatte viel zu tun und musste auch mit spektakulären Saves immer wieder eingreifen. Der EHC hatte Probleme im Spielaufbau und kassierte in der 10. Spielminute den nächsten Treffer zum 0:2. Pfaffenhofen nutzte eine Zwei-auf-Eins Situation und konterte die Brunnenstädter erneut aus. Doch Königsbrunn fand besser in die Partie, in der 13. Spielminute zappelte der Puck ein erstes Mal im Pfaffenhofener Gehäuse, der Treffer wurde jedoch aufgrund Torraumabseits nicht gegeben. Nur Sekunden später durften die heimischen Fans aber doch noch jubeln, als Stefan Rodrigues die Scheibe ins Tor stocherte. Zuvor hatte die Defensive der Gäste die Scheibe nicht unter Kontrolle gebracht.  Der EHC erhöhte den Druck, in Überzahl hatten die Hausherren in der 16. Spielminute eine Riesenchance, die aber ohne Zählbares blieb. Sekunden vor der Pause fiel doch noch der Ausgleich, als Luca Kinzel einen strammen Schuss von Dominic Erdt ins Tor der IceHogs abfälschte. 
Auch nach dem Pausentee hatte Königsbrunn Probleme mit dem Spielaufbau, der EHC produzierte weiter zu viele Fehler. Wie aus dem Nichts fiel dann in der 26. Spielminute das 3:2, Tobias Baader bediente mit einem feinen Pass den in der Mitte freistehenden Lion Stange, der daraufhin mit einem harten und platzierten Schuss einnetzte. Nur zwei Minuten später zappelte der Puck wieder auf der anderen Seite im Netz, doch der Treffer der Gäste wurde wegen angeblicher Torwartbehinderung nicht gegeben. Dafür erzielten die IceHogs in der 36. Spielminute den Ausgleich, Königsbrunn schaffte es nicht, die Scheibe unter Kontrolle zu bringen und wurde mit dem 3:3 bestraft. Doch zwei Minuten vor dem letzten Pausengang traf Tim Bullnheimer in Überzahl zum 4:3, Marco Sternheimer bediente ihn mit einem feinen Pass.
Der EHC startete gleich mit einem Paukenschlag in das Schlussdrittel, als sich Marco Sternheimer bis vor das gegnerische Tor durchtankte und nur der Pfosten einen weiteren Treffer der Brunnenstädter verhinderte. Königsbrunn hatte einige gute Chancen, das nächste Tor fiel dann in der 47. Spielminute. Stefan Rodrigues zog im gegnerischen Drittel einfach mal ab, dem Pfaffenhofener Goalie war die Sicht durch Dominic Erdt verdeckt. Mit dem Schuss in den Winkel stand es nun 5:3, doch vier Minuten konnten die Gäste in doppelter Überzahl auf 5:4 verkürzen. Nur eine Minute später fand Königsbrunn aber die richtige Antwort. Peter Brückner legte im gegnerischen Drittel die Scheibe für Luca Kinzel ab, der dann vors Tor zog und mit einem platzierten Schuss zum 6:4 einnetzte. Es wurde aber trotzdem nochmal spannend, David Farny kassierte eine Spieldauerstrafe und Pfaffenhofen konnte nun bis zum Ende Überzahl spielen. Den Gästen gelang zwar noch der Anschlusstreffer zum 6:5, doch am Ende reichte es für den EHC Königsbrunn zu einem knappen und etwas glücklichen Sieg.
Pfaffenhofen war der erwartet schwere Gegner für die Brunnenstädter, die an diesem Abend die wohl schlechteste Saisonleistung ablieferten. EHC-Trainer Bobby Linke war nach der Partie nur mit der Punkteausbeute zufrieden:
„Wir haben heute gleich beim ersten Wechsel ein Gegentor kassiert, weil wir zu passiv agierten. Danach sind wir dem Rückstand hinterhergerannt und bekommen noch das zweite Tor. Zum Glück haben wir noch den Turnaround geschafft und sind in die Partie zurückgekommen. Wir haben zu viele Fehler gemacht und uns selbst das Leben schwer gemacht. Im defensiven Bereich waren wir einfach zu löchrig und haben nicht gut gearbeitet. Ab dem zweiten Drittel war der Wurm drin, beide Teams mussten mit vielen Unterbrechungen leben und wunderten sich über einige Entscheidungen der Unparteiischen. Pfaffenhofen hat das sehr gut gespielt, solide verteidigt und immer wieder gefährliche Konter gesetzt. Das Spiel war bis zum Ende offen, und ehrlich gesagt hätte es auch in die andere Richtung ausgehen können. Wir haben es dann aber noch gut verwaltet, allerdings war die fünfminütige Strafe nochmal ein kritische Situation für uns. Pfaffenhofen war da heute eiskalt, wir sind froh, drei Punkte mitnehmen zu können. Wir haben auf jeden Fall unsere Pflichtaufgabe erfüllt, zwar nicht schön, aber dafür spannend. Am nächsten Wochenende müssen wir uns aber deutlich steigern.“
Tore: 0:1 Tlacil (Wolf, Vrana) (1.), 0:2 Neubauer (Wolf, Münzhuber) (10.), 1:2 Rodrigues (Trupp, Brückner) (13.), 2:2 Kinzel (Erdt, Trupp) (20.), 3:2 Stange (Baader, Riedl) (26.), 3:3 Tlacil (Vrana, Wolf) (36.), 4:3 Bullnheimer (Sternheimer, Länger) (38.), 5:3 Rodrigues (Brückner, Erdt) (47.), 5:4 Tlacil (Vrana, Neubauer) (51.), 6:4 Kinzel (Brückner, Bakos) (53.), 6:5 Neubauer (Vrana, Wolf) (59.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 21+SD    EC Pfaffenhofen 16     Zuschauer: 601
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  16:28 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
Dezimierter TEV erkämpft Big Point

(BYL)  Der TEV Miesbach lieferte sich am gestrigen Abend bei den Devils Ulm/Neu-Ulm ein packendes und torreiches Duell, musste sich am Ende jedoch unglücklich mit 6:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an hohes Tempo und offensiven Zug zum Tor, was sich bereits im ersten Drittel in zahlreichen Chancen widerspiegelte.
Ulm erwischte dabei den besseren Start: Maximilian Rieger und Tobias Nöß trafen innerhalb von 23 Sekunden zur frühen 2:0-Führung. Der TEV ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und fand mit zunehmender Spielzeit immer besser ins Match. In der 15. Minute verkürzte Michael Grabmaier nach starkem Zuspiel von Justi Späth und Andreas Nowak auf 2:1. Kurz vor der ersten Pause setzte Aziz Ehliz konsequent nach und glich nach schöner Kombination über Moritz Schlickenrieder und erneut Nowak zum 2:2 aus.
Im zweiten Drittel blieb die Partie intensiv und umkämpft. In Überzahl gingen die Gastgeber durch Jakub Bernad erneut in Führung, doch die Antwort des TEV folgte binnen Sekunden. Patrick Asselin traf zunächst in Unterzahl zum 3:3-Ausgleich und legte nur 34 Sekunden später den 3:4-Führungstreffer nach – ein beeindruckender Doppelschlag in Unterzahlsituation, der dem TEV enormen Auftrieb verlieh. Die Miesbacher erspielten sich nun ein leichtes Chancenplus, konnten die knappe Führung zur zweiten Pause aber nicht weiter ausbauen.
Im Schlussdrittel drängten die Devils auf den Ausgleich und belohnten sich in der 46. Minute durch Bernad. Als Bohumil Slavicek die Hausherren in der 50. Minute erneut in Führung brachte, schien das Momentum endgültig gekippt. Doch nur zehn Sekunden später besorgte Grabmaier nach Vorlage von Felix Feuerreiter und Asselin das umjubelte 5:5, das die Partie wieder völlig offen machte.
Da in der regulären Spielzeit und der Verlängerung keine weiteren Treffer fielen, musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort zeigte sich Ulm treffsicherer: Martin Podešva verwandelte den entscheidenden Versuch zum 6:5-Endstand aus Sicht der Gastgeber.
Trotz der Niederlage zeigte der TEV Miesbach eine kämpferisch starke Leistung, große Moral und mehrfaches Comeback-Potenzial. Die Mannschaft bewies erneut ihre Offensivqualität und entschlossene Spielweise, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Bereits im nächsten Spiel bietet sich die Chance, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  17:39 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs feiern klaren 9:4 Heimsieg

(BYL)  Bereits dreimal trafen die Mighty Dogs in dieser Saison auf den Auftaktgegner der Rückrunde, den ERSC Amberg. Sowohl die zwei Vorbereitungsspiele als auch das Hinrundenduell gingen zugunsten des ERV aus – und auch mit Blick auf die Tabelle sprach vieles für einen erneuten Schweinfurter Erfolg, denn für die Wild Lions lief das Jahr bislang alles andere als erfolgreich. Mit einem starken und torreichen zweiten Drittel sicherten sich die Mighty Dogs schließlich den Sieg in einer über weite Strecken klar dominierten Partie.
Schon früh stellten die Gastgeber klar, dass sie an diesem Abend nichts dem Zufall überlassen wollten. Im Powerplay brachte Tomas Cermak den ERV mit 1:0 in Führung, ehe Alex Asmus nur wenige Sekunden später aus vollem Lauf das 2:0 nachlegte. Die Amberger antworteten jedoch prompt: Daniel Schröpfer verwertete einen hoch durch das Drittel segelnden Puck zum 2:1. Trotz dieses Gegentreffers kontrollierten die Mighty Dogs weite Phasen des Spiels, scheiterten jedoch vorerst mehrfach am gewohnt sicheren Kubik im Tor des ERSC.
Auch im zweiten Abschnitt gelang ein perfekter Start: Lucas Kleider zog von der blauen Linie ab und überwand Kubik zum 3:1. Kurz darauf wurde es erstmals richtig gefährlich vor dem Schweinfurter Tor, doch im Zusammenspiel mit dem am Boden liegenden Josef Dana konnte Roßberg einen Gegentreffer verhindern. Auf der Gegenseite nutzten die Mighty Dogs wenig später erneut ein gewonnenes Bully: Cermak legte blitzschnell in den Slot auf den einlaufenden Petr Pohl, der eiskalt zum 4:1 vollendete. Wieder folgte eine rasche Antwort der Lions – diesmal traf Brendan Walkom nach starkem Zuspiel von Schröpfer. Der ERV blieb jedoch offensiv klar tonangebend und stellte durch Ilya Zheltakov den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Nur eine Minute später erhöhte Lukas Krumpe mit einem satten Schuss von der blauen Linie auf 6:2. Kurz vor der Pause setzte Pohl mit seinem zweiten Treffer noch einen drauf und markierte das 7:2.
Im letzten Drittel kamen die Wild Lions mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine und nutzten durch Walkom eine Konterchance zum 7:3. Der Treffer gab den Gästen spürbar Auftrieb, sodass sich die Kräfteverhältnisse zwischenzeitlich verschoben. Doch Renarts Alksnis bremste diesen Lauf mit seinem ersten Saisontreffer wieder ein. Amberg verkürzte in einer hitzigeren Phase zwar nochmals auf 8:4, doch kurz vor Schluss – der ERV agierte bei angezeigter Strafe bereits mit sechs Feldspielern – ließen die Mighty Dogs die Scheibe lange laufen. Ilya Zheltakov setzte schließlich den Schlusspunkt und erzielte das 9:4.
Das nächste Heimspiel findet am kommenden Sonntag, den 14. Dezember, um 18 Uhr im Icedome statt, wenn der ESV Burgau zu Gast sein wird. Zuvor geht es am Freitagabend auswärts zu den Mammuts nach Schongau.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  11:48 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – Peißenberg Miners 5:6 n.P. (1:3, 3:1, 1:1)

(BYL)  Tor: [X] #32 Sickinger, #45 Englbrecht (ab 12:47);
Verteidigung: #3 Hora; #5 Mertz; #10 Lode; #20 Rott; #23 Ludwig; #50 Kokeš; #81 Cejka;
Angriff: #13 Šrámek; #18 Ovaska; #25 Džeriņš; #34 Decker; #51 Engel; #63 Ruß; #68 Rosenkranz; #74 Maierhofer; #88 Vogl; #92 Revaj; #98 Zimmermann;
0:1 (1.) Parrish (Lautenbacher, Murphy); 0:2 (4.) Haloda (Parrish, Vogl D. – PP1); 1:2 (12.) Vogl N. (Šrámek, Maierhofer); 1:3 (13.) Ondörtoglu (Birkner, Malzatzki); 1:4 (21.) Hörndl (Vogl D.); 2:4 (23.) Šrámek (Mertz, Džeriņš – PP1); 3:4 (30.) Šrámek (Maierhofer, Lode – 4-4); 4:4 (33.) Ruß (Rosenkranz, Vogl N.); 4:5 (45.) Höfler (); 5:5 (53.) Džeriņš (Vogl N. – SH1); 5:6 (65.) Murphy (– PEN)
Zuschauer: 558;
Strafen: Waldkraiburg 14 – Peißenberg 14.
Das war zu wenig: Löwen mit nur einem Punkt gegen Peißenberg
Mit nur einem Spiel am vergangenen Wochenende hatten die Löwen ein vergleichsweise ruhiges Programm vor sich. Zu Gast waren die „Miners“ aus Peißenberg – ein Gegner, den man im Vorfeld durchaus als „schlagbar“ hätte bezeichnen können. Die „Miners“ samt ihrem neuen Coach Markus Schröder jedoch verfolgten einen anderen Plan: Nach zwei Niederlagen unter neuer Leitung wollten sie ihrem Trainer zeigen, wozu sie in der Lage sind.
Und das taten sie. Peißenberg legte los wie die Feuerwehr, während die Löwen nicht nur die ersten Minuten verschliefen, sondern praktisch das komplette erste Drittel. Bereits nach weniger als einer Minute musste Löwen-Keeper Tobias Sickinger hinter sich greifen. Weiland Parrish war der erste, der das Netz der Gastgeber zum Zappeln brachte. Auch in der Folge fand der EHC Waldkraiburg gegen das aggressive Pressing der Gäste kein Mittel. Sie ließen sich tief ins eigene Drittel drücken und ermöglichten den Kreis-Schongauern Schüsse nach Belieben. Folgerichtig erhöhte Marek Haloda nach etwas mehr als drei Minuten auf 0:2. Doch auch dieser Rückschlag war kein „Hallo-Wach“-Moment: Die Löwen wirkten weiterhin müde und liefen einem Peißenberger Team hinterher, das sich taktisch perfekt eingestellt zeigte.
Nach 11:20 Minuten gelang den Löwen einer der wenigen Befreiungsschläge dieses Drittels. Eine schöne Kombination zwischen Nico Vogl und Jakub Šrámek führte schließlich dazu, dass der Kapitän den 1:2-Anschlusstreffer markieren konnte. Im Stadion war deutliches Aufatmen zu spüren – verbunden mit der Hoffnung, dass dieses Tor den Knoten lösen würde. Doch diese Hoffnung hielt nur gut eine Minute: Peißenbergs Ondörtoglu stellte mit seinem Treffer zum 1:3 den alten Abstand wieder her und veranlasste Coach Lederer bereits früh im Spiel zu einem Torwartwechsel. Der frisch genesene Max Englbrecht übernahm und hielt seinen Kasten im restlichen Drittel sauber.
Das zweite Drittel begann so, wie das erste geendet hatte: Peißenberg drückte weiter, Waldkraiburg suchte sein Heil in Rückzug und Schadensbegrenzung. Nach nur 53 Sekunden zeigte sich, wohin diese Taktik führte: Valentin Hörndl wurde vor dem Tor von Englbrecht völlig frei angespielt und erhöhte mühelos auf 1:4. Danach wurde es jedoch besser. Die Löwen legten ihre Lethargie Schritt für Schritt ab und kamen – begünstigt durch eine Peißenberger Strafe – erstmals konsequenter vor das Tor der Gäste. Dieses Powerplay nutzte Jakub Šrámek, der den Puck trocken in den linken oberen Winkel zum 2:4-Anschluss hämmerte. Jetzt liefen die Löwen endlich und zeigten das Eishockey, das Coach Jürgen Lederer seit Spielbeginn gefordert hatte.
In der Mitte des Drittels wendete sich das Blatt komplett. Erst Šrámek, dann Leander Ruß stellten innerhalb von zwei Minuten von 2:4 auf 4:4 – und plötzlich war die Partie verdient wieder offen. Mit diesem ausgeglichenen Spielstand ging es in die zweite Pause.
Nachdem beide Teams je ein Drittel klar für sich entschieden hatten, verlief der dritte Abschnitt deutlich ausgeglichener. Man hatte fast den Eindruck, beide warteten nur auf den Fehler des anderen und konzentrierten sich ansonsten auf defensive Stabilität. Nach viereinhalb Minuten unterlief dieser Fehler den Löwen: Martin Kokeš und Patrick Zimmermann agierten zu behäbig, Peißenbergs Höfler entwischte und traf präzise links oben zur erneuten Führung – 4:5.
Doch die Löwen fanden abermals eine Antwort. In eigener Unterzahl stand Andris Džeriņš goldrichtig, um einen Schuss von Nico Vogl zum 5:5 abzufälschen. Trotz weiterer guter Chancen – darunter Abschlüsse von Šrámek – und einer doppelten Überzahl kurz vor Schluss, blieb es beim Unentschieden und die Partie ging zunächst in die Overtime und anschließend ins Penaltyschießen.
Dort trafen für die Löwen zwar Džeriņš und Vogl, doch nachdem weitere Schützen vergaben, war es schließlich Ryan Murphy auf Seiten der „Miners“, der den entscheidenden Penalty verwandelte und den Extrapunkt für Peißenberg sicherte.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  06:10 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha

 
lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Auswärtssieg in Bad Tölz: Dezimierter ERC Lechbruck ringt den SC Reichersbeuern mit 4:1 nieder

(BLL)  Der ERC Lechbruck hat am Sonntagabend eine beeindruckende Willensleistung gezeigt. Beim Auswärtsspiel gegen den SC Reichersbeuern setzten sich die Flößer trotz großer Personalprobleme mit 4:1 durch und festigten damit den zweiten Tabellenplatz der Landesliga Gruppe A.
Schon vor der Partie war klar, dass es kein einfacher Abend werden würde: Lechbruck trat lediglich mit 14 Feldspielern und zwei Torhütern an. Doch die Situation verschärfte sich weiter, als im Laufe des ersten Drittels zwei wichtige Akteure verletzungsbedingt ausschieden. Trotz dieser Widrigkeiten blieb der ERC stabil und zeigte als Kollektiv eine enorme Moral.
Holpriger Start – Reichersbeuern nutzt das erste Powerplay
Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Nach einer frühen Strafe gegen die Flößer brachte Anthony Hermer den SCR bereits in der 3. Minute im Powerplay in Führung. Lechbruck brauchte einige Minuten, um in die Partie zu finden, verteidigte danach aber kompakt, während Goalie Philipp Wieland sicher agierte.
Schratt sorgt für den Wendepunkt
Im zweiten Drittel übernahm der ERC zunehmend die Kontrolle. Die Mannschaft arbeitete konzentriert in der Defensive und setzte Reichersbeuern mit schnellen Angriffen immer häufiger unter Druck. Der verdiente Ausgleich fiel in der 26. Minute: Richard Schratt traf nach schöner Vorarbeit von Mathias Schuster und Tyler Lepore zum 1:1. Dieser Treffer wirkte wie ein Befreiungsschlag. Lechbruck zeigte fortan das reifere und strukturiertere Spiel und gewann mehr Zweikämpfe.
Kurz vor der zweiten Pause wurde es hektisch: Nach einem Kniecheck erhielt Reichersbeuerns Meineke eine Spieldauerstrafe. Die Partie wurde physischer, doch der ERC behielt die Übersicht.
Starkes Schlussdrittel – ERC dreht das Spiel und schlägt eiskalt zu
Im letzten Drittel zeigte sich der Tabellenzweite besonders abgeklärt. Nach einem weiteren starken Powerplay traf Tyler Lepore in der 52. Minute zur 1:2-Führung – vorbereitet von Tobias Dressel und Simon Maucher. Reichersbeuern geriet dadurch unter Zugzwang und setzte gut vier Minuten vor Schluss alles auf eine Karte, indem sie Torhüterin Sofie Disl vom Eis nahmen.
Doch dieser Mut wurde von den cleveren Flößern bestraft: Zuerst erzielte Cameron Roberts in Unterzahl per Empty-Net-Goal das 1:3 (56.). Eine Minute später wiederholte Simon Maucher das Kunststück und stellte ebenfalls in Unterzahl auf 1:4. Damit war die Partie entschieden.
Ein Sieg des Charakters
Angesichts der vielen Ausfälle war der Erfolg in Bad Tölz ein starkes Zeichen. Die Mannschaft überzeugte mit hohem Einsatz, taktischer Disziplin und einem hervorragenden Penalty Killing. Besonders bemerkenswert: Beide Empty-Net-Tore fielen in Unterzahl – ein Beleg für die Moral und das Vertrauen in die eigenen Stärken.
Mit dem Sieg verbessert der ERC sein Punktekonto auf 28 Punkte aus 14 Spielen und bleibt erster Verfolger von Tabellenführer Germering.
Vorfreude auf das Spitzenspiel am Freitag
Nun richtet sich der Blick auf das Topspiel am kommenden Freitag um 19:30 Uhr im heimischen Lechparkstadion. Dann empfängt der Tabellenzweite ERC Lechbruck den Spitzenreiter Wanderers Germering. Beide Teams trennt lediglich ein Sieg – die Fans dürfen sich auf ein hochklassiges und stimmungsvolles Duell freuen.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  05:48 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


ercsonthofenERC Sonthofen
Wochenend-Wahnsinn: ERC gewinnt auch beim Klassenprimus

(BLL)  Was für ein Wochenende für den ERC Sonthofen: Am Freitag fuhr die Truppe von Helmut Wahl und Vladimir Kames einen verdienten 5:4-Sieg beim Zweiten ERC Lechbruck ein, am Sonntag folgte nach einer bärenstarken Leistung ein 4:3 (1:2, 1:1, 2:0)-Erfolg beim Tabellenführer Germering. Damit bauen die Schwarz-Gelben ihre Siegesserie weiter aus und klettern in der Tabelle auf Rang drei.
Mit ordentlich Rückenwind und drei Siegen im Gepäck, vor allem aber mit einer deutlichen Leistungssteigerung, war das Team von Helmut Wahl und Vladimir Kames am Sonntagabend nach Germering gereist. Insbesondere der 5:4-Erfolg beim Rangzweiten ERC Lechbruck am Freitagabend untermauerte die aufsteigende Formkurve. Bei den Wanderers wollten sich die Gäste aus Sonthofen zudem für die 2:8-Schlappe am ersten Spieltag rehabilitieren.
Den besseren Start erwischten indes die Hausherren: Bereits nach rund fünf Minuten gingen sie durch Konstantin Kolb mit 1:0 in Front. Zwar konnte ERC-Kapitän Marc Sill in der 17. Minute zum Ausgleich einnetzen (Assists: Lynnden Pastachak, Adam Suchomer), allerdings präsentierten sich die Wanderers im ersten Drittel kaltschnäuzig und markierten noch vor der Pause durch Daniel Menge die erneute Führung.
Im Mittelabschnitt zogen die Sonthofer dann das Tempo an und kombinierten sich ordentlich bis vor den Kasten des Germeringer Keepers Matthias Kipfelsberger, das Tor schossen abermals die Hausherren. In der 27. Minute erhöhte Maximilian Rass auf 3:1. Nur eine Minute später hatten die Sonthofer bei einer doppelten Überzahl die große Chance, das Ergebnis wieder positiver zu gestalteten, scheiterten aber bei ihren Offensivbemühungen gleich mehrfach an Kipfelsberger. Kurz vor der zweiten Pausensirene sollte es dann aber doch noch klappen: Lynnden Pastachak fasste sich in der 39. Minute ein Herz und donnerte die Hartgummischeibe zum 2:3 in die Maschen (Assists: Adam Suchomer, Jochen Hartmann). Sollten die Gäste sich für die engagierte und gute Leistung doch noch belohnen und etwas Zählbares mitnehmen?
Coach Helmut Wahl hatte sein Team in der Pause dazu angehalten, einfaches Eishockey zu spielen und die Scheibe vors Tor zu bringen. Die Ansage schien zu fruchten – und wie: In der 47. Minute war es erneut der an diesem Abend blendend aufgelegte Lynnden Pastachak, der das 3:3 erzielte – ausgerechnet in eigener Unterzahl, weil Jochen Hartmann auf der Strafbank schmorte (Assist Marc Sill). Und für die Oberallgäuer sollte es vier Minuten später sogar noch besser laufen: Torjäger Dan Przybyla erzielte in Überzahl und auf Vorlage von Ondrej Havlicek und Filip Krzak erstmals die Führung an diesem Abend! Und die sollte, dank eines überragenden Calvin Stadelmann zwischen den Pfosten und einer leidenschaftlichen kämpfenden Sonthofer Truppe, auch bis zum Schluss halten.
Den Zweiten niedergerungen und den Ersten nach 1:3-Rückstand doch noch besiegt – der ERC darf sich über ein eminent wichtiges Sechs-Punkte-Wochenende und über eine tolle Mannschaftsleistung freuen. Weiter geht es für die Schwarz-Gelben am kommenden Wochenende mit einem weiteren Auswärtsspiel beim EV Ravensburg. Erstes Bully ist um 20 Uhr.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  09:20 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:     nb


evaichEV Aich
Aich verliert zuhause gegen Freising

(BBZL)  Mit einer 2:4 (0:2; 0:1; 2:1) Niederlage haben die Aicher ihr gestecktes Ziel, gegen die Kreisstädter zuhause einen Sieg einzufahren, verfehlt. Wie schon in den letzten Spielen fehlte im Angriff die letzte Konsequenz und auch eine Portion Glück, um die Chancen in Tore umzumünzen. So auch gegen die Black Bears. In der 6. Minute verfehlte Philipp Heiles mit einem Lattentreffer die Führung nur knapp. Die Aicher blieben weiter am Drücker. Zählbares blieb aber aus. Die erste Unterzahlsituation verteidigten die Aicher gut, so dass die Gäste wenig Torchancen hatten. In den letzten Sekunden trafen sie allerdings dann doch mit einem Konter zum 0:1. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts dann das 0:2. Ein eigentlich ungefährlicher Schuss des Freisingers Castelunger traf einen Aicher Spieler an der Hose und von dort in das eigene Tor. Freising Torhüter Marco Krojer gab nach dem Spiel zu, dass ihre Führung durchaus glücklich war, das Ergebnis hätte genauso gut umgekehrt heißen können.
Im Mittelabschnitt waren die Freisinger dann aber das bessere Team, die weiterhin keinen Aicher Treffer zuließen. In der 37. Spielminute traf Kammermeier nach einem Alleingang zum 0:3. Die Gastgeber gaben aber nicht auf und versuchten die Begegnung im letzten Drittel noch einmal zu drehen.
Mit einem Mann mehr auf dem Eis setzten sie sich im gegnerischen Drittel fest und zeigten ein gutes Überzahlspiel. Mit einem platzierten Schlagschuss traf Tobias Fengler (Brian Dunford, Christian Koller) zum 1:3. Die Rot-Weißen drängten nun auf den Anschlusstreffer. In dieser Offensivphase kamen die Black Bears zu einem Konter und erhöhten auf 1:4. In erneuter Überzahl verkürzten die Aicher in der 59. Minute zum 2:4. Benjamin Obermeier lenkte einen platzierten Schuss von Dunford gekonnt ins gegnerische Tor. Ben Doucet nahm daraufhin seinen Torhüter vom Eis. Die Zeit lief den Aichern aber davon, so dass es beim 2:4 blieb.
Als nächstes ist der ESV Gebensbach (Samstag 13.12. – 17:15) zu Gast in der Clariant Arena.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  17:00 Uhr Bericht:     EVA
Autor:     ieva

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler gewinnen in Grefrath

(RLW)  Am Sonntagabend haben die Eisadler Dortmund das Auswärtsspiel in der Regionalliga West bei der Grefrather EG mit 6:1 gewonnen. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnten die Dortmunder damit den Negativtrend stoppen und belegen weiterhin mit 1 bzw. 2 Spielen Rückstand auf die vor ihnen liegenden Teams mit 24 Punkten Platz 4 in der Tabelle.
Im Eissportzentrum Grefrath erwischten die Eisadler, anders als in den vorherigen Spielen, einen guten Start in die Partie. Bereits nach 24 Sekunden traf Tim Dreschmann auf Vorlage von Corvin Rosenthal und Wladislav Kronhardt zur frühen 1:0-Führung. Die etwas mehr als 400 Zuschauer sahen danach eine überlegene Mannschaft aus Westfalen, der allerdings weitere Treffer nicht gelingen wollte.
Im Mittelabschnitt klappte es besser, denn Pavel Avdeev konnte auf Vorarbeit von Vasilii Panov und Kevin Thau) die Führung auf den Spielstand von 0:2 ausbauen. Allerdings konnten die Gastgeber nur 32 Sekunden später zum 1:2 verkürzen. Durch einen Doppelschlag in der 34. und 39. Minute brachten Kevin Trapp und Thomas Lichnovsky die Dortmunder dann aber endgültig auf die Siegerstraße, so dass man mit einer beruhigenden Drei-Tore-Führung in die zweite Pause gehen konnte.
Im letzten Drittel erzielte dann Ben Busch auf Vorlage von Colin Long und Marlon Polter das 5:1 (50.) und für den Endstand sorgte dann nach 54 Minuten Colin Long mit dem Treffer zum 6:1, die Vorlage kam von Mike Ortwein und Tim Dreschmann. Am nächsten Wochenende steht für die Eisadler zuerst am Freitag das Regionalliga West Heimspiel gegen den Neusser EV auf dem Programm und bereits einen Tag später am Samstag 13.12.2025 reisen die Eisadler nach Chemnitz zum entscheidenden Spiel um den Halbfinaleinzug um den OsWeNo-Pokal.
Spielstatistik:
Grefrather EG - Eisadler Dortmund 1:6 (0:1, 1:3, 0:2)
Torfolge: 
0:1 (1.) Dreschmann (Rosenthal, Kronhardt)
0:2 (27.) Avdeev (Thau, Panov)
1:2 (28.) Lüdke (Bronischewski, Weber)
1:3 (34.) Trapp (Lichnovsky, Panov)
1:4 (39.) Lichnovsky (Busch, Long) SH1
1:5 (50.) Busch (Long, Polter)
1:6 (54.) Long (Dreschmann, Ortwein)
Zuschauer: 410
Strafminuten: Grefrath 8- Dortmund 8  
Kader: 
#1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #12 Lauer, #19 Krebietke, #32 Schmitz, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, *13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #52 Avdeev, #69 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  06:24 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     tb


ratingenRatinger Ice Aliens
Der Abend der ersten Tore!

(RLW)  Nach knapp 9 Minuten stand es schon 3:0 für die Ice Aliens
durch Treffer von Tim Brazda, Bryce Irwin und Josh LeBlanc (erstes Tor für Ratingen),
doch so einfach war es nicht. Zwei Tore durch Yannick Beste und Samuel
Nohl innerhalb von kürzester Zeit brachten die Hausherren wieder auf 2:3
heran. Erst Manuel Neumann in der 19. Minute konnte mit dem 2:4 wieder
einen Zwei-Tore-Abstand zur ersten Drittelsirene herstellen. Im zweiten
Drittel dauerte es trotz Überlegenheit der Ice Aliens bis zur 33.
Minute, bis erneut Manuel Neumann auf 2:5 stellte und für Beruhigung
sorgte. Vikke Terho (erstes Tor für Ratingen) zum 2:6 sowie im letzten
Drittel Tim Brazda (2), Mathias Rakell und Philipp Seckel (erstes Tor
für Ratingen) schraubten das Ergebnis bei einem Schussverhältnis von
68:19 für die Ice Aliens auf 2:10.
Cheftrainer Frank Gentges zog Bilanz:
"Es war eine komplett einseitige Partie, die aufgrund unserer unzähligen
100%igen Torchancen hätte viel höher ausgehen müssen. Unglaublich, dass
trotz 10 geschossener Tore unser Torabschluss heute vollkommen
inakzeptabel war und die zwei Gegentore haben wir uns noch selber
reingelegt."
Freitag steht die schwierige Aufgabe bei den Real Stars aus Bergisch
Gladbach an, die Revanche wollen. Das Heimspiel am Sonntag lässt uns die
Gäste aus Moers erwarten. Erstes Bully am Sandbach gegen die Black
Tigers ist um 18:00 Uhr.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  12:59 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us

 
soesterboerdeindianerSoester Bördeindianer
Hitziges Spiel bei Heimniederlage gegen Rheine

(LLW)  Die Bördeindianer mussten sich am Sonntagabend vor heimischem Publikum mit 1:3 (0:1/0:2/1:0) gegen den ESC Rheine geschlagen geben.
In einer unnötig hitzigen Partie schaffte es die SEG nur selten gefährliche Spielzüge bis vor das Tor der Ice Cats auszuspielen. Im Laufe des Spiels fand sich Soest zu oft auf der Strafbank wieder und konnten die Niederlage so nicht mehr abwenden.
Am kommenden Sonntag treten die Bördeindianer zum Rückspiel bei den Ice Cats an. Spielbeginn in der Eissporthalle an der Kopernikusstraße in Rheine ist am 14.12.2025 um 19:00 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 7.Dezember 2025  23:29 Uhr Bericht:     SEG
Autor:     dg

  
       
NEWS Landesverbände  Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
    
   
 
LEV_MVOstseeliga

(LLN)  Der SCC Berlin empfing zum Rückspiel die Neubrandenburg Blizzards. Und auch im Rückspiel gab es nichts zu holen, es wurden aber die ersten Tore erzielt. Am Ende gewannen die Gäste aber mit 3:9 (0:0/0:0/3:9).
Die Malchower Wölfe empfingen ebenfalls zum Rückspiel den OSC Berlin und sie hatte noch eine Rechnung offen. Und diese wurde beglichen, die Wölfe gewannen mit 7:2.
Am kommenden Wochenende gibt es das nächste Ligaspiel. 
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:16 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
rlo2019Regionalliga Ost
Fünf Ligaspiele und ein Pokalspiel

(RLO)  Fünf Spiele gab  es an diesem Wochenende in der Regionalliga Ost und im Pokal gab es eine Partie. Außerdem gibt es zwei Spielverlegungen.
MEISTERSCHAFT:
Wölfe drehen Rückstand
Die Schönheider Wölfe empfingen zum Derby die Chemnitz Crashers. Vor 873 Zuschauern brachte Tomas Rubes die Wölfe nach 92 Sekunden in Führung, doch dann drehten die Crashers auf. Marten Röher (5.) Tobias Werner (18.) sowie im 2. Drittel Noah-Fabrice Schwabe (23.) und Karel Novotny (25.) sorgten für einen Zwischenstand von 1:4. Die Wölfe waren gefordert und sie kamen zurück. Lukas Lenk (38.) und 25 Sekunden vor der Pause Tomas Rubes brachten sie auf 3:4 heran. 47 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte David Novotny in Überzahl für den Ausgleich und Tomas Rubes brachte Schönheide in der 47. Minute in Führung. Nach 50 Minuten kassierte Joey Mendel nach einem Check gegen das Knie eine Spieldauerdisziplinarstrafe und so musste Chemnitz fünf Minuten in Unterzahl spielen. Diese Chance ließen sich die Wölfe nicht entgehen, Kevin Piehler (51.) Florian Heinz (53.) und Kenneth Hirsch (54.) erzielten die letzten Tore des Spiels und so gewann Schönheide am Ende mit 8:4 (1:2/2:2/5:0).
Luchse gewinnen sicher
Favorit waren die Luchse Lauterbach im Spiel gegen die Eisbären Juniors Berlin. Die Luchse hatten keine Probleme, gegen ersatzgeschwächte Berliner vor 258 Zuschauern mit 6:0 (3:0/3:0/0:0) zu gewinnen. Maximilian Pohl (5.), Mika Junker(8.) und Michael Hodge (18.) sorgten schon im 1. Drittel für eine sichere Führung. Julius Kranz (33.) und Hunter Brackett (38.) und 19 Sekunden vor der Pause Julius Kranz mit einem Überzahltreffer erzielten die letzten Tore des Spiels. Die Juniors wechselten im letzten Abschnitt im Tor von Maximilian Hendrich zu Philipp Lücke und bei den Luchsen feierte Benjamin Dirksen einen Shutout.
FASS gewinnt gegen Niesky
Auch FASS Berlin war klarer Favorit, sie empfingen Tornado Niesky. 160 Zuschauer lockte das Spiel an und diese sahen zunächst das 0:1 von Conrad Sobisch, der nach 54 Sekunden traf. Noch im 1. Drittel konnten Oliver Noack (8.) und Gregor Kubail (10.) die Partie drehen. Moritz Miguez (24.) und Bryan Heinicke (28.) erhöhten auf 4:2, ehe Markus Fabian nach 33 Minuten verkürzen konnte. Bis zur Pause trafen noch Tom Fiedler (34.) und Dean Flemming (39.) und so stand es nach 40 Minuten 6:2. Nico Jentzsch und neun Sekunden später Oliver Noack (beide 53.) und in Unterzahl Tom Fiedler (56.) konnten im letzten Dritteldrei weitere Tore für den Meister erzielen, ehe Charlie Rast vier Minuten vor dem Ende zum 9:3-Endstand (2:1/4:1/3:1) traf.
Zwei für Dresden, einer für die Eisbären
Ein Doppelwochenende gab  es für die Eisbären Juniors Berlin, sie empfingen am Sonntag den ESC Dresden. In diesem für beide wichtigen Spiel reichte die reguläre Spielzeit nicht aus, um einen Sieger zu ermitteln. Zunächst lief es für die Gäste vielversprechend, denn Maxim Rebizov (8.) und in Überzahl Christian Freitag sorgten für einen Pausenstand von 0:2. Die Juniors kämpften sich aber zurück. Bastian Retzlaff konnte nach 29 Minuten in Überzahl den Anschlusstreffer erzielen und im letzten Drittel drehten Tim Schweigert und Justin Ludwig-Herbst innerhalb von 19 Sekunden die Partie (beide 41.). Dresden konnte aber durch Maxim Rebizov nach 50 Minuten den Ausgleich erzielen und nach der erneuten Führung der Eisbären durch Justin Ludwig-Herbst (57.) konnte Tim Götze 91 Sekunden vor dem Ende das 4:4 erzielen. Es ging ins Penaltyschießen und hier sorgte Maik Rausendorf für das 4:5 (0:2/1:0/3:2). Dresden holt also zwei Punkte, die Juniors einen.
Lauterbach gewinnt auch in Niesky
Auch Tornado Niesky und die Luchse Lauterbach waren doppelt im Einsatz, sie schlossen das Wochenende ab. Und die Luchse ließen auch in diesem Spiel nichts anbrennen. Tobias Schwab traf im 1. Drittel doppelt (7., in Überzahl 19.) und im 2. Drittelkonnten Michael Hodge (25.) und erneut Tobias Schwab (34.) zwei weitere Tore erzielen. Andreas Brill brachte die Gastgeber 40 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts auf 1:4 heran, doch Lauterbach machte danach den Sack zu. Elf Sekunden brauchten Hunter Brackett und Michael Hodge, um in der 45. Minute auf 1:6 zu stellen und erneut Michael Hodge sorgte nach 52 Minuten für das 1:7. Niesky konnte noch durch zwei Tore von Martin Barak auf 3:7 verkürzen. Nach 55 Minuten kam er zu einen Unterzahltreffer, zwei Minuten vor dem Ende traf er in Überzahl. Es blieben die letzten Treffer des Spielsund so gewann Lauterbach mit 3:7 (0:2/0:2/3:3).
SPIELVERLEGUNGEN:
Das Heimspiel der Chemnitz Crashers gegen die Luchse Lauterbach vom 31.01.2026 wird auf Sonntag, dem 01.02.2026 verlegt, Spielbeginn ist um 16:00 Uhr. Das für diesen Tag angesetzte Auswärtsspiel bei den Eisbären Juniors Berlin wird auf Freitag, dem 30. Januar 2026 vorgezogen, die Partie beginnt um 19:00 Uhr.
OSWENO-POKAL:
In der Gruppe C empfingen die Hamburg Crocodiles den CE Timmendorfer Strand. Vor 1037 Zuschauern ging es für beide um den Gruppensieg und die Zuschauer bekamen ein spannendes Spiel mit insgesamt fünf Toren zu sehen. Der erste Treffer fiel in der 24. Minute, Kenneth-Floyd Schnabel traf zum 0:1. 103 Sekunden vor der 2. Pause konnte Oskar Johansson sogar auf 0:2 erhöhen, doch im letzten Drittel antworteten die Crocodiles. 48 Sekunden nach Wiederbeginn verkürzte Ivan Savchenko auf 1:2 und 114 Sekunden später sorgte Maksym Andriienko für den Ausgleich. Die Entscheidung fiel in der 51. Minute, Filip Kriz erzielte den letzten Treffer des Spiels und so gewannen die Hamburger am Ende mit 3:2(0:0/0:2/3:0). Die Crocodiles gewinnen damit die Gruppe, FASS Berlin und die Beach Devils aus Timmendorf spielen den 2. Platz aus. Für das Halbfinale können sich aber beide nicht mehr qualifizieren.
Mit vier Meisterschaftsspielen und einem Pokalspiel geht es am kommenden Wochenende weiter.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:16 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns


luchselauterbachLuchse Lauterbach
Glanzloses 6-Punkte-Wochenende für die Lauterbacher Luchse

(RLO)  Das erste von drei aufeinanderfolgenden Doppelspielwochenenden ist absolviert – und die Lauterbacher Luchse konnten die maximale Ausbeute einfahren. Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte. Dennoch blieb nach dem klaren 6:0-Heimsieg ein kleiner Beigeschmack, denn Trainer Dieter Reiss zeigte sich mit der Leistung seines Teams nicht durchgehend zufrieden.
Die Partie am Samstag war schnell erzählt: Die Luchse machten von Beginn an klar, wer Herr im eigenen Eisstadion ist. Treffer von Pohl, Junker, Hodge und Julius Kranz sorgten früh für eine 4:0-Führung. Nach dem vierten Tor verloren die Gastgeber jedoch kurzzeitig den Faden – Reiss nahm die Auszeit und brachte sein Team mit deutlichen Worten zurück in die Spur. Bis zur zweiten Pause erhöhten Brackett und erneut Julius Kranz auf 6:0. Im letzten Drittel blieb die Anzeigetafel trotz bester Chancen leer – inklusive zweier verschossener Penaltys.
Keine 24 Stunden später ging es für die Vogelsberger auf die fünfstündige Auswärtsreise nach Niesky. Dort trafen sie auf die druckvoll startenden Tornados. Die Defensive um Keeper Benjamin Dirksen hielt stand, ehe Kapitän Tobias Schwab in Überzahl zum 0:1 traf. Eine Minute vor der ersten Pause legte er in Gleichzahl nach. Im zweiten Drittel bauten Hodge und erneut Schwab die Führung auf 0:4 aus. Eine Strafserie brachte die Luchse zu Beginn des letzten Drittels in doppelte Unterzahl, die Niesky zum 1:4 nutzte – inklusive Teddy-Bear-Toss für den guten Zweck. Am Ende stand ein 3:7-Auswärtssieg, mit weiteren Treffern von Brackett sowie zweimal Hodge.
Sechs Punkte und viele Erkenntnisse liegen nun hinter den Luchsen. In der Vorbereitung auf das kommende Wochenende gilt es noch an einigen Stellschrauben zu drehen – bevor es am Samstag im OSWNO-Pokal nach Adendorf geht und am Sonntag zu Hause erneut gegen Tornado Niesky.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:39 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll


nieskyTornado Niesky
Keine Chance in der Bundeshauptstadt - Schwacher Auftritt gegen Lauterbach

(RLO)  Mit einem dezimierten Kader von 13 Feldspielern und Lars Morawitz als einzigem Torhüter ging es für die Tornados am Nikolaustag nach Berlin. Mit FASS Berlin wartete eine enorm schwere Aufgabe. Doch frohen Mutes und mit geputzten Schlittschuhen im Gepäck versuchte man sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Der Start gelang dabei schon mal und die Nieskyer Tornados konnten die FÄSSer kalt erwischen. In der ersten Spielminute griff niemand Conrad Sobisch an, der am Ende gezielt abschließen konnte und so sein erste Pflichtspieltor im Trikot der Tornados erzielte. Doch die Gastgeber waren in der Folge die spielbestimmende Mannschaft. Die kurze Bank der Tornados war aber kampfbereit und hielt ordentlich dagegen. Dem Favoriten gelangen trotzdem zwei Treffer durch Noack (8. Min) und Kubail (10. Min) und konnten so mit einer Führung in die Pause gehen.
Der Mittelabschnitt gehörte im Verlauf weitestgehend den Berlinern. Individuelle Fehler sind und bleiben das Problem der Tornados. Gegen starke Gegner werden diese eiskalt ausgenutzt. Wenn dann auch die Zuordnung nicht stimmt, kassiert man Gegentor um Gegentor. Zunächst konnte FASS die Führung durch Miguez (24. Min) und Heinicke (28. Min) ausbauen. Niesky versuchte dennoch immer wieder durch Konter gefährlich zu werden. Markus Fabian konnte einen Angriff in der 33. Spielminute zum 2:4 aus Sicht der Gäste ausnutzen, als ihn Christoph Rogen und David Kube in Szene setzten. Doch Fiedler (34. Min) und Flemming (39. Min) schraubten das Ergebnis weiter nach oben. Mit dem 6:2 ging es zur zweiten Pause in die Kabinen.
Im letzten Drittel wollten die Tornados alles dafür tun, dass das Ergebnis nicht zu deutlich ausfällt. Man kämpfte und erspielte sich auch Abschlussmöglichkeiten. FASS Berlin war jedoch weiterhin die tonangebende Mannschaft.
Es dauerte allerdings bis zur 53. Minute, eher innerhalb von 9 Sekunden (!) zwei weitere Treffer durch Jentzsch und Noack für die Gastgeber fielen. Lars Morawitz konnte einem leidtun. In Unterzahl war es der Kapitän der Berliner, Fiedler, der in eigener Unterzahl den 9. Treffer des Abends erzielte (56. Min). Postwendend war es nach dem Bully Charlie Rast, der ebenfalls sein Tornado-Tor-Debut feiern konnte und den dritten Nieskyer Treffer auf Zuspiel von Kuczera und Girbig erzielte. Damit stand das Endergebnis von 9:3 (2:1; 4:1; 3:1) fest. Die Tornados haben sich insgesamt gut verkauft und zeigten innerhalb der Mannschaft Geschlossenheit und konnten sich auf einen starken Lars Morawitz verlassen, dem es zu verdanken war, dass das Ergebnis nicht zweistellig wurde.
Fans mussten lange bis zum 2. Nieskyer Teddy Toss warten
Am zweiten Tag des Nieskyer Weihnachtsmarktes, am 07.12.2025, hatten die Tornados ungewohnter Weise an einem Sonntag ein Heimspiel. Nicht einmal 24 Stunden nach der deutlichen Niederlage bei FASS Berlin kamen die Lauterbacher Luchse ins Waldstadion. Die Tornados waren dabei es etwas besser besetzt als am Vortag. Lars Morawitz startete erneut im Tor. Der Verein hatte das Spiel als Aktionsspieltag angekündigt. Der 2. Teddy Toss sollte stattfinden. Entsprechend war eine Vielzahl der kleinen und großen Gäste mit Kuscheltieren bewaffnet ins Eisstadion gekommen.
Das Spiel begann zunächst sehr ausgeglichen. Niesky kam direkt im ersten Wechsel zu einer guten Möglichkeit, doch die Defensive der Lauterbacher stand gut. Beide Teams verstanden es zunächst, gefährliche Situationen vor dem eigenen Tor zu verhindern. Die erste Überzahl brachte in der 7. Spielminute dann die Führung für die Gäste. Das Hodge spielte den Querpass durch den Slot auf Schwab, der direkt abzog und Lars Morawitz überwinden konnte. Die Führung brachte Lauterbach immer mehr Sicherheit im Spiel. Sehr geduldig versuchten die Luchse sich in Szene zu setzen. In der 19. Minute war es erneut Schwab, der auf 0:2 erhöhte, gleichbedeutend mit dem Pausenstand.
Die Kinder wurden langsam nervös und warteten im Mittelabschnitt weiter sehnsüchtig auf einen Treffer der Tornados. Diese zeigten jedoch im Mittelabschnitt nicht viel. Ungenauigkeiten im Passspiel und Abstimmungsfehler waren die Hauptursache. Lauterbach war läuferisch besser, die Pässe kamen deutlich besser und so konnten die Luchse verdient auf 0:4 durch Hodge (25. Min) und Schwab (34. Min) erhöhen. War es zumeist das geniale Duo, was die Defensive der Tornados des Öfteren forderte und Lars Morawitz ordentlich ins Schwitzen brachte. Eigene Chancen der Tornados waren in diesem Drittel eher Mangelware. Insgesamt wirkte die Mannschaft von Jens Schwabe träge und teilweise ideenlos, was sich in etwas Unmut seitens der Fans äußerte.
So einfach wollten sich die Nieskyer jedoch nicht vor den eigenen Zuschauern abfertigen lassen. In der 41. Minute war es Routinier Andreas Brill, der in Überzahl auf Zuspiel von Philip Riedel und Leon Eisebitt traf und so die Zuschauer erlöste und die Teddys fliegen ließ. Dank der Hilfe der Tornado Kids konnten die Kuscheltiere schnell vom Eis gebracht werden und das Spiel wurde fortgesetzt. Das Tor brachte jedoch nicht die erhoffte Wende im Spiel. Lauterbach war an diesem Abend eiskalt und nutzte die Fehler gnadenlos aus. Brackett (46. Min) und Hodge (46. Min, 52. Min) stellten das Ergebnis auf 1:7. Die Köpfe hingen sichtlich nach unten und Ratlosigkeit machte sich breit. Der erneut stark kämpfende Martin Barak konnte letztlich noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und zwei weitere Treffer erzielen (55. Min, 58. Min). Aber mehr als das 3:7 (0:2; 0:2; 3:3) sprang nicht heraus.
An diesem Abend blieb die Mannschaft hinter den eigenen Erwartungen zurück. Lauterbach spielte eine gute Auswärtspartie und konnte die Fehler der Nieskyer Defensive bestrafen. Insbesondere technische Fehler waren an diesem Abend sehr auffällig und hinterließen ein enttäuschtes Trainer-Duo Schwabe und Bartlick, sowie die gut 300 Zuschauer.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  22:17 Uhr Bericht:     ELVN
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Berliner Eissport VerbandLandesliga Berlin
Der 7. Spieltag mit 49 Toren

(LLB)  Wieder waren fünf Spiele angesetzt und es hagelte wieder Strafen. 
OSC gewinnt beim Club
Der Berliner Schlittschuh-Club traf auf den OSC Berlin. Ein Sieg des OSC wurde erwartet und sie gewannen auch mit 2:9 (1:3/0:2/1:4). Der Club konnte es dem OSC aber zunächst schwer machen, Lars Breitinger traf nach drei Minuten zum 1:0. Die Antwort des OSC kam zwischen der 5. und zehnten Minute, Dominik Oblak (5.), Chris Matiascheck (7.) und Kevin Fleck (10.) drehten das Spiel.  Zwei Minuten vor der Pause gab es eine Spieldauerdisziplinarstrafe, Tobias Kuck musste das Spiel nach einem Check gegen das Knie vorzeitig beenden. Die Überzahl brachte dem OSC keinen Treffer, dafür folgten danach bis zur Pause Tore von Bo Schauer (27.) und Dominik Oblak (33.). Zum letzten Drittel wechselte der Club den Torhüter, für Pierre Schwach übernahm Niklas Muhlack-Wagenschütz. Er musste erst einen Überzahltreffer von Dustin Gottschalk hinnehmen (42.), sah dann aber wie Lars Breitinger nach 50 Minuten einen Penalty verwandeln konnte und so auf 2:6 verkürzte. Den Rest besorgten Dominik Oblak mit seinem 3. Treffer (50.), Sven Hannemann (51.) und in Überzahl Vincent Fleck (58.).
SCC überrascht gegen den Titelverteidiger
Für den SCC Berlin stand ein schweres Spiel gegen Titelverteidiger FASS Berlin 1b an. Und der SCC konnte überraschen. Nicht das sie gewinnen war eine Überraschung, aber das Ergebnis von 8:3 (3:0/2:2/3:1) schon. Schon im 1. Drittel konnten Ivan Patayala nach 35 Sekunden und nach 19 Minuten, sowie zehn Sekunden später Moritz Schweder für eine 3:0-Führung sorgen und 44 Sekunden nach Wiederbeginn kam Ivan Patayala in Überzahl zu seinem 3. Treffer des Spiels. Michael Passler konnte zwar nach 27 Minuten den ersten Treffer für FASS erzielen, doch Sebastian Korth traf zehn Sekunden vor der Pause zum 5:2. Die Zebras ließen nichts mehr anbrennen. Valerian Sokolovskyi (in Überzahl 50., 55.) machte mit zwei Toren den Sack zu. Finn-Luca Zorn konnte zwei Minuten vor dem Ende noch auf 7:3 verkürzen, doch der letzte Treffer ging wieder an die Zebras. Ivan Patayala sorgte 24 Sekunden vor dem Ende mit seinem vierten Treffer für das 8:3.
Adler gewinnen Spiel mit vielen Strafen
Die SCC Adler Berlin trafen auf die OSC Berlin Mighty Bucks. 15 Tore in einem Spiel sind eine schöne Sache, eine Strafenverteilung von 53:24 eher weniger. Los ging es nach 86 Sekunden mit dem 1:0 von Albert Schwarzkopf. Adam Vradenburg konnte nach sieben Minuten den Ausgleich erzielen, doch Paul Runst traf zwei Minuten später zum 2:1. Als Konstantin Mathea für einen Ellenbogencheck für fünf Minuten auf die Strafbank musste, konnte Sergei Terekhov den Ausgleich erzielen. Beide Teams holten sich in diesem Abschnitt noch eine 10er ab. Im 2. Drittel konnten Steve Roubicek (24.), in Überzahl Maximilian Schlatmann (28.)und eine Minute später Anton Smachtin die Adler mit 5:2 in Führung bringen und nach dem 5:3 von Mathias Hahn (33.) folgten zwei weitere Tore von Steve Roubicek und 25 Sekunden später Maurice Giese (beide 35.). Sergei Terekhov konnte noch zwei Sekunden vor der Sirene auf 7:4 verkürzen. Das letzte Drittel brachte den Adlern Tore von Theodor Mathea (41.) und Steve Roubicek (48.), für die Bucks traf Joey Keller in Überzahl (50.) es folgten Strafen, darunter eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Robert Bäuerle (55.) und der letzte Treffer des Spiels, Mathias Hahn traf nach 59 Minuten zum 9:6-Endstand (2:2/5:2/2:2).
Bären gewinnen beim ASC
Eine machbare Aufgabe stand für den ASC Spandau an, sie empfingen den ERSC Berliner Bären. Im 1. Drittel war einiges los.  Tim Bartsch traf nach sechs Minuten zum 1:0, doch vier Minuten später kassierte Matthias Blaschzik nach einem Check mit dem Knie eine Spieldauerdisziplinarstrafe und das Powerplay nutzten die Bären, um durch Manuel Storbeck nach 13 Minuten den Ausgleich zu erzielen. Die letzten 100 Sekunden des Drittels brachte drei weitere Tore. Leon Wäser und Maximilian Hafemeister brachten Spandau mit 3:1 in Führung und sieben Sekunden vor der Sirene verkürzte Manuel Storbeck auf 3:2. Im 2. Drittel drehten die Bären das Spiel. Marco Jagnow schoss nach 30 Minuten den Ausgleich und Harald Kott in der 34. Minute das 3:4. Es blieben die letzten Tore des Spiels und so gewannen die Bären mit 3:4 (3:2/0:2/0:0).
Wikinger gewinnen nach Penaltyschießen
Auch die Wikinger vom BSchC standen vor einer schweren Aufgabe, sie trafen auf die EHC Berlin Blues. Und beide lieferten sich ein spannendes Spiel. Milan Bajai brachte die Wikinger 67 Sekunden vor der Pause in Überzahl in Führung und Mathias Löhr erhöhte nach 26 Minuten auf 2:0. Eine Minute später konnte Heimkehrer Felix Kübler in seinem ersten Spiel gleich ein Tor erzielen und nach 46 Minuten erzielte Felix Kübler den Ausgleich. Weitere Tore fielen nicht und so folgte ein Penaltyschießen, in dem Joris Gabrisch den Wikingern den Sieg bescherte. So endete das Spiel mit 3:2(1:0/1:1/0:1).
Der FASS Berlin Allstars war an diesem Wochenende spielfrei. Die Ergebnisse vom Wochenende haben zu einigen Änderungen in der Tabelle geführt. Die Blues führen nun vor den Wikingern, beide haben nach sieben Spielen 16 Punkte auf dem Konnte. Mit sechs Spielen und einem Punkt weniger folgen die Allstars, mit 12 Punkten aus fünf Spielen folgen FASS 1b und der SCC. Den 6. Platz belegt momentan der OSC mit dem besserten Torverhältnis gegenüber den Adlern. Beide haben aus sechs Spielen neun Punkte geholt. Für die Teams dahinter wird es schwer, noch um den 6. Platz mitzuspielen. An diesem Wochenende wurden die Marken von 800 Scorerpunkten, 700 und 800 Strafminuten und 200 Powerplays überschritten.
Der 8. Spieltag mit fünf Spielen findet am kommenden Wochenende statt.
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.noppe-ist-schuld.de/aktuelles/landesliga/statistik-archiv und im Ligen-Manager unter https://deb-online.live/liga/lev/sev/senioren/?divisionId=16930. Bitte beachtet aber, dass die Tabelle dort nicht Korrekt ist. Hier wird die Tabelle immer noch bei Punktgleichheit nach dem direkten Duell berechnet, richtig wäre aber eine Berechnung nach dem Torverhältnis.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:16 Uhr Bericht:     NIS
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NEWS Nachwuchs 

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
Hannover ScorpionsWedemark Scorpions
DEL Kids on Ice Day 2025 – ein Riesen Erfolg! Eishockey-Schnuppertag für die ganz kleinen bei den Scorpions

Der DEL Kids on Ice Day war ein voller Erfolg!
Rund 70 Kinder verbrachten einen spannenden und erlebnisreichen Tag auf dem Eis und konnten hautnah erfahren, wie viel Freude Eishockey macht. Auch die Mannschaft der Hannover Scorpions war mit dabei und verbrachte wertvolle, gemeinsame Zeit mit den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Das Event war zudem ein wichtiger Bestandteil unseres Rekrutierungsprogramms des Deutschen Eishockey Bundes – eine großartige Chance, Nachwuchstalente zu entdecken und zu fördern. Als besonderes Highlight gab es zwischendurch sogar Autogramme direkt auf dem Eis.
Zum Abschluss erwartete alle Kinder ein leckerer Hotdog, um den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Ein Tag voller Bewegung, Spaß und unvergesslicher Momente. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Kids on Ice Day in diesem Winter – am Sa, den 31. Januar 2026 um 12.00 Uhr.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  23:00 Uhr Bericht:     ESCW
Autor:     ih

    
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
U16- und U18-Frauen starten in ihre Dezembermaßnahmen

(DEB)  Die beiden Frauen-Nachwuchsteams des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) nutzen das zweite Dezember-Wochenende, um einen internationalen Lehrgang zu absolvieren. Während die U16-Auswahl im heimischen Füssen zu einem 4-Nationen-Turnier lädt, reisen die U18-Frauen ins schwedische Tranas.
Doppelte Premiere bei U16-Frauen
Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025 kommen die U16-Frauen zur neu in den Saisonverlauf aufgenommenen Dezember-Maßnahme am Bundesstützpunkt in Füssen zusammen. Nach einer Eiseinheit am Donnerstagnachmittag startet die Nachwuchsauswahl um Honorar-Bundestrainerin Julia Zorn am darauffolgenden Tag gegen Österreich in das angesetzte 4-Nationen-Turnier. Weitere Gegnerinnen werden am Samstag und Sonntag die Mannschaften aus Norwegen und der Schweiz sein. Für Julia Zorn ist es nach mehreren Einsätzen als Assistenztrainerin die erste Maßnahme als Headcoach.
Honorar-Bundestrainerin Julia Zorn: „Wir freuen uns sehr, dass das Dezember-Turnier neu in das Maßnahmenpaket der U16-Frauen integriert wurde. Dadurch erhalten wir wertvolle zusätzliche Möglichkeiten, Spielerinnen zu sichten, zu testen und ihnen eine Bühne zu geben. Der Kader besteht aus vielen neuen Spielerinnen, die sich über den Sommer durch ihre Vereinsleistungen sowie Maßnahmen der Landesverbände empfohlen haben, ergänzt durch Spielerinnen, die bereits U18-Erfahrung mitbringen. Da die Vorbereitung mit nur einer Trainingseinheit relativ kurz ausfällt, erwarten wir vor allem viel Energie, Engagement und den Willen, sich zu zeigen und unsere Vorgaben schnellstmöglich umzusetzen. Die Spiele gegen Österreich, Norwegen und die Schweiz sind für uns eine ideale Gelegenheit, die Entwicklung der Mannschaft in Wettkampfsituationen zu sehen und weitere Eindrücke für die zukünftige Arbeit zu sammeln.“
Spielplan der U16-Frauen
12.12.2025 | 15:00 Uhr | Deutschland – Österreich
13.12.2025 | 16:30 Uhr | Deutschland – Norwegen
14.12.2025 | 14:30 Uhr | Deutschland – Schweiz
U18-Frauen mit großen Schritten Richtung Weltmeisterschaft
Am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, geht es für die U18-Frauen-Nationalmannschaft von München aus über Göteborg ins schwedische Tranas. Hier bestreitet die Mannschaft von U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones einen sechstägigen Lehrgang, der ein 4-Nationen-Turnier einschließt. In einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld trifft die deutsche Nachwuchsauswahl auf die Teams aus Finnland, Tschechien und Schweden. Für die U18-Frauen ist es das letzte Turnier vor der WM-Vorbereitung im Dezember und Januar in Füssen und der anschließenden Weltmeisterschaft (Division I, Gruppe A) vom 12. bis 18. Januar im italienischen Ritten.
U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones: „Das kommende Turnier ist für uns ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Wir nutzen die Maßnahme sowohl dazu, uns noch einmal einen umfassenden Überblick über den aktuellen Leistungsstand zu verschaffen, als auch dafür, den Kader für die WM weiter zu konkretisieren. Viele Spielerinnen haben sich in den vergangenen Monaten stark entwickelt und arbeiten hart für ihren Platz im Team – es ist ein gutes Zeichen, dass uns die Entscheidung bei der Nominierung des finalen WM-Kaders nicht leichtfallen wird. Die Spiele gegen starke Gegnerinnen sind ein wertvoller Test für uns. Wir wollen unser eigenes Spiel unter hohem Tempo und großem Druck sehen und erkennen, wo wir stehen und woran wir weiterarbeiten müssen. Gleichzeitig bietet das Turnier die Gelegenheit, unsere Spielstruktur weiterzuentwickeln und die letzten Anpassungen für die WM vorzubereiten.“
Spielplan der U18-Frauen
12.12.2025 | 15:30 Uhr | Finnland – Deutschland
13.12.2025 | 13:30 Uhr | Deutschland – Tschechien
14.12.2025 | 15:30 Uhr | Schweden – Deutschland
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  11:32 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     te


eishockeylogoFrauen-Eishockey
DFEL, DFEL2 und Infos

Neben vier Spielen der Blossom-ic DFEL gibt es diesmal noch drei Partien der DFEL2 Nord. Außerdem gibt es den Spielplan zur U18-WM Div. 1a im Januar.
NATIONALMANNSCHAFT:
Der Spielplan zur U18-WM Div. 1a in Ritten/Italien wurde veröffentlicht. Deutschland startet am 12. Januar um 13:00 Uhr gegen Frankreich in die WM und es ist gleichzeitig das Eröffnungsspiel. Die WM geht bis zum 18. Januar, letzter Gegner des DEB-Teams ist dann Norwegen. 
BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA:
Vier Punkte für Memmingen, zwei für Ingolstadt
Die ECDC Memmingen Indians empfingen zu zwei Heimspielen den ERC Ingolstadt. Es wurde am Samstag ein spannendes Spiel, in dem Marie-Kristin Schmid die Gäste nach 12 Minuten in Führung bringen konnte. Für den Ausgleich sorgte Ronja Hark nach 29 Minuten und im letzten Drittel war einiges los. Zunächst musste Nicola Hadraschek-Eisenschmid nach einem Bandenscheck für fünf Minuten auf die Strafbank. Da auch eine Spielerin von Ingolstadt die Strafbank hütete, ging es mit jeweils fünf Spielerinnen weiter und elf Sekunden nach der langen Strafe konnte Theresa Knutson den 2:1-Siegtreffer (0:1/1:0/1:0) erzielen.
Memmingen muss für zwei Spiele auf Nicola Hadraschek-Eisenschmid verzichten, die nach einem Bandencheck vom Vortag für zwei Spiele gesperrt wurde. Und es wurde ein sehr spannendes Spiel, in dem Andrea Lanzl Memmingen mit einem Powerplaytreffer nach sieben Minuten in Führung bringen konnte. Zwei Minuten später konnte Ingolstadt aber durch Lore Baudrit den Ausgleich erzielen. Die Indians konnten nach 33 Minuten erneut in Führung bringen, Julia Matejkova war erfolgreich. 51 Sekunden vor der Pause konnte Aileena Dopheide in Unterzahl den Ausgleich erzielen und Memmingen wechselte die Torhüterin. Für Chiara Schultes übernahm nun Lena Falkenberger. Im letzten Drittel brachte Theresa Knutson den Meister nach 50 Minuten wieder in Führung, doch auch diese reichte nicht. Marie-Kristin Schmid konnte in der 54. Minute das 3:3 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es nach 60 Minuten. Diese dauerte 182 Sekunden, dann traf Katharina Häckelsmiller zum 3:4-Endstand (1:1/1:1/1:1). Memmingen holte also vier Punkte, Ingolstadt zwei.
Doppeljubel in Mannheim
Für die Mad Dogs Mannheim mussten gegen die Eisbären Juniors Berlin Punkte her, um noch eine minimale Chance auf eine Playoffteilnahme zu haben. Und am Samstag konnten die Mad Dogs erstmal feiern. Vier Sekunden vor der zweiten Pause brachte Yvette Reichelt Mannheim in Führung und nach 45 Minuten legte Xenia Merkle mit dem 2:0 nach. Die Eisbären kamen durch Anastasia Gruß noch zum Anschlusstreffer (49.), doch als sie die Torhüterin zogen, traf Tabea Botthof 143 Sekunden vor dem Ende das leere Tor und so gewann Mannheim am Ende mit 3:1 (0:0/1:0/2:1).
Mit dem gleichen Ergebnis endete auch die Partie am Sonntag. Zunächst konnte Franziska Feldmeier die Berlinerinnen nach acht Minuten durch einen verwandelten Penalty in Führung bringen, doch im 2. Drittel drehten Lea Welcke (29.) und in Überzahl Tabea Botthof 39 Sekunden vor der zweiten Pause die Partie. Für die Entscheidung und den letzten Treffer des Spiels sorgte Lucia Schmitz. Sie traf in der 47. Minute zum 3;1 (0:1/2:0/1:0) und damit holte Mannheim an diesem Wochenende die ersten sechs Punkte der Saison.
Spielfrei war der Hokiklub Budapest. Memmingen führt die Partie mit 37 Punkten aus 14 Spielen weiter vor Budapest mit 29 Punkten aus 16 Spielen an. Berlin folgt mit 28 Punkten aus 18 Spielen, Ingolstadt hat aus 16 Spielen 20 Punkte geholt. Mannheim kann nun nach den ersten sechs Spielen noch auf den 4. Platz hoffen, der Abstand ist allerdings schon recht groß. Am kommenden Wochenende pausiert die DFEL, dann  finden wieder vier Spiele statt.
DFEL2 NORD:
Die Düsseldorfer EG war doppelt im Einsatz. Am Samstag ging es gegen die SpG Dinslaken Kobras/Herner EV. Leonie Maßner brachte die DEG nach 13 Minuten in Führung, 99 Sekunden vor der Pause erzielte Fiona Haas in Überzahl den Ausgleich. Im 2. Drittel sorgten Pauline Wolf (23.), Juliana Palmeira-Kerkhoff (26.), Sally Klöser (26.) und Anna Bramer (29.), zwei Minuten vor der Pause Pauline Wolf per Penalty und Anna Bramer 33 Sekunden vor der Sirene für den Pausenstand von 8:1. Im letzten Drittel trafen noch Anna Bramer (45.), Jill Rutzen (51.) und elf Sekunden vor dem Ende Friederike Pfalz für die DEG, die am Ende deutlich mit 11:1 (2:1/6:0/3:0) gewann. Die DEG wechselte nach 34 Minuten im Tor von Felicity Luby zu Pia Surke.
Der Kölner EC „Die Haie“ empfing Aufsteiger FASS Berlin. Das Spiel endete mit dem gleichen Ergebnis, wie schon das Saisoneröffnungsspiel, Köln gewann nach Toren von Christina Schwamborn (1.), Frida Stauch (25.), Anna Düsberg (35.) und Joelle Sandmeier (53.) bei Gegentoren von Maria Reyher (43.) und Pauline Gruchot(54.) mit 4:1 (1:0/2:0/1:2).
FASS reiste gleich ein Stück weiter nach Düsseldorf und trat bei der DEG an. Und hier konnte FASS den ersten Auswärtspunkt der Saison holen. Zwar brachten Leonie Maßner nach 12 Sekunden und Jill Rutzen in der 26. Minute die DEG mit 2:0 in Führung, in Überzahl Vanessa Wartha-Gasde (28.) und zwei Minuten später Maria Reyher konnten aber die Partie  ausgleichen. Es ging bis ins Penaltyschießen, wo Leonie Maßner der DEG den zweiten Punkt sicherte und so endete die Partie mit 3:2(1:0/1:2/0:0).
Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einem Ligaspiel.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:16 Uhr Bericht:     NIS
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FASSBerlinFASS Berlin
Ausflug ins Rheinland bringt einen Punkt

Für die Frauen von FASS Berlin stand das einzige Doppelwochenende der Saison an, es ging ins Rheinland, wo gegen den Kölner EC „Die Haie“ und die Düsseldorfer EG gespielt wurde. In Köln gab es eine knappe Niederlage, in Düsseldorf konnte ein Punkt geholt werden.
Wieder 2:4 gegen Köln
FASS präsentierte mit Amy-Michelle Plaumann einen Neuzugang, sie wechselte innerhalb Berlins von den Eisbären in den Wedding. reiste mit 16 Feldspielerinnen und Torhüterin Mia Warluks ins Rheinland, der Aufsteiger war aber Außenseiter. So war das Ergebnis am Ende achtbar, zumal Christina Schwamborn die Gastgeberinnen nach bereits 54 Sekunden in Führung bringen konnte. Die Entscheidung fiel im 2. Drittel, Frida Stauch (25.) und Anna Düsberg (35.) trafen für Köln und so stand es nach 40 Minuten 3:0. Hoffnung kam nach 43 Minuten auf, denn Maria Reyher konnte auf 3:1 verkürzen. Nach 52 Minuten war die Partie aber endgültig entschieden, Joelle Sandmeier traf zum 4:1. Eine Minute später fiel der letzte Treffer des Spiels, Pauline Gruchot traf für FASS. Am Ende gewann Köln mit 4:2 (1:0/2:0/1:2), die erste Partie des Wochenendes ging also an die Favoritinnen.
Niederlage nach Penaltyschießen bringe den ersten Auswärtspunkt
Kleinere Änderungen im Team gab es am Sonntag. Melanie Wartha wurde geschont, sie musste die Partie am Samstag angeschlagen abbrechen. Gute Besserung von dieser Stelle. Sie coachte zusammen mit Lena Noske das Team, dafür rückte Chiara Englisch-Leonhardt, die am Samstag die Rolle des Coaches übernommen hatte, in die Aufstellung. Der Start ins Spiel war weniger gut, denn Leonie Maßner traf nach bereits 12 Sekunden für die DEG zum 1:0. Und nach 26 Minuten legte die DEG nach. Jill Rutzen traf zum 2:0. Aber der Einsatz bei den Berlinerinnen stimmte an diesem Tag und so konnten Vanessa Wartha-Gasde nach 28 Minuten in Überzahl den Anschlusstreffer erzielen und zwei Minuten später traf Maria Reyher zum 2:2. Weitere Tore konnten nicht erzielt werden und so gab es ein Penaltyschießen, in dem Leonie Maßner den Gastgeberinnen den zweiten Punkt sicherte.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen, beide Teams gehören zu den Favoriten der Liga. FASS bleibt damit mit nun vier Punkten auf dem 5. Platz der Tabelle. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit dem nächsten Auswärtsspiel, am 13.12. wird am Pferdeturm bei den Hannover Indians gespielt.
 www.ihp.hockey    Montag 8.Dezember 2025  14:16 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Dienstag 9.Dezember 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
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