IHP NachrichtenMontag 8.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom zweiten Advent mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen gegen Dresden mit 5:1 (DEL) Die Eisbären Berlin haben das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Die Berliner setzten sich am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Uber Arena mit 5:1 gegen die Dresdner Eislöwen durch. Die Eisbären erwischten einen guten Start in die Partie und gingen früh durch Yannick Veilleux (3.) in Führung. Der Hauptstadtclub blieb in der Folge das dominante Team, Dresden hatte wenig Zugriff. So baute Markus Vikingstad (9./SH1) die Berliner Führung in Unterzahl weiter aus. In der Schlussphase des Startdrittels kamen die Eislöwen durch Travis Turnbull (18.) dann etwas überraschend zum ersten Treffer. Im Mittelabschnitt starteten die Dresdner besser. Die Partie gestaltete sich ausgeglichener und die Sachsen kamen zu Abschlussmöglichkeiten. Dann traf Andy Eder (36.) jedoch zum 3:1 der Gastgeber. Im weiteren Spielverlauf vereitelte Jonas Stettmer den abermaligen Anschlusstreffer Dresdens und Freddy Tiffels (39.) erhöhte direkt im Gegenzug auf 4:1. Kurz nach Beginn des Schlussdrittels erzielte Veilleux (42.) dann seinen zweiten Treffer des Spiels und baute den Berliner Vorsprung weiter aus. In der Folge ließen die Berliner nichts mehr anbrennen. Dresden kam auch in Überzahl zu keinem weiteren Tor. Unter anderem überstanden die Hausherren auch eine knapp einminütige doppelte Unterzahlsituation schadlos. So blieb es beim souveränen 5:1-Heimsieg der Eisbären. Die Eisbären Berlin bestreiten am Freitag, den 12. Dezember ihr nächstes Spiel. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Straubing Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Auch wenn uns vor dem Gegentreffer ein Fehler unterlief, hat mir unser Startdrittel sehr gefallen. Wir waren von Beginn an bereit und sind als Einheit aufgetreten. Wir waren direkt im Jagdmodus und haben gute Entscheidungen getroffen. Im zweiten Drittel hat Dresden Druck aufgebaut und war die bessere Mannschaft. Wir konnten trotzdem Kapital aus unseren Chancen schlagen. Im Schlussabschnitt haben wir dann schlau gespielt. Wir haben wenig zugelassen und die Partie gut zu Ende gebracht. Unter dem Strich haben wir 40 gute Minuten gespielt. Wir können aber besser spielen als im Mitteldrittel. Es war ein gutes Wochenende für uns.“ Yannick Veilleux (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir freuen uns über das Sechs-Punkte-Wochenende. Wir haben im Vorfeld besprochen, dass wir dieses Wochenende keine Punkte liegenlassen können. Das ist uns gelungen. Wir haben unser Spiel einfach gehalten und zwei wichtige Siege geholt. Auch heute haben wir aber wieder im Mitteldrittel nachgelassen. Wir müssen auf der Leistung aus dem Start- und dem Schlussdrittel aufbauen und diese dann in der nächsten Partie über die gesamte Spieldauer abrufen. Ich freue mich über meine beiden Tore, unser Sieg ist aber am wichtigsten.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Dresdner Eislöwen 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller (C), Reinke; Smith, Mik; Panocha, Lancaster – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Bergmann, Vikingstad, Eder; Noebels, Byron, Veilleux (A); Hördler, Wiederer, Leden – Trainer: Serge Aubin Dresdner Eislöwen: Schwendener (Olkinuora) – Johansson, McCrea; Hammond, Braun; Suvanto, Karlsson; Riedl – Ortega, Chartier, Parkes; Fox, LeBlanc, Turnbull; Bouma, Andres, Yogan; Gorcik, Korte, Hendreschke – Trainer: Gerry Fleming Tore 1:0 – 02:30 – Veilleux (Noebels) – EQ 2:0 – 08:53 – Vikingstad (Tiffels, Mik) – SH1 2:1 – 17:02 – Turnbull – EQ 3:1 – 35:58 – Eder (Byron, Noebels) – EQ 4:1 – 38:56 – Tiffels (Kirk, Stettmer) – EQ 5:1 – 41:46 – Veilleux (Noebels, Panocha) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 12 (2, 2, 8) Minuten– Dresdner Eislöwen: 12 (6, 4, 2) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Benjamin Hoppe (Wayne Gerth, Patrick Laguzov) Zuschauer 14.200
Niederlage in Berlin (DEL) Nach dem Sieg in Augsburg folgte das nächste Auswärtsspiel für die Dresdner Eislöwen und es ging zu den Eisbären Berlin. Cheftrainer Gerry Fleming setzte dabei auf dasselbe Line-up wie bereits am Freitag. Die Eisbären starteten druckvoll und mit gutem Forechecking in die Partie und gingen bereits in der dritten Minute durch Yannick Veilleux in Führung. Wenig später gab es die erste Strafe. Berlins Lean Bergmann musste nach einem Stockschlag auf die Strafbank. In eigener Unterzahl konterten die Hausherren jedoch eiskalt und Markus Vikingstad (9.) erhöhte auf 2:0. Nach einem Halten musste Eislöwe David Suvanto in die Kühlbox, Dresden überstand die Strafzeit jedoch ohne Gegentreffer. In der 18. Minute traf dann Kapitän Travis Turnbull sehenswert zum Anschlusstreffer. Kurz darauf erhielt Dresdens Dane Fox ebenfalls eine Strafe wegen Stockschlags, bis zur Pausensirene fiel kein Tor mehr, sodass es mit einer 2:1-Führung für Berlin in die erste Pause ging. Über 40 Sekunden mussten die Eislöwen zu Beginn des Mitteldrittels noch in Unterzahl überstehen und hatten dabei sogar selbst die Chance auf den Ausgleich. Kurz darauf bot sich auch den Eisbären eine Möglichkeit, doch es blieb bei dem Spielstand. In der 26. Minute musste Berlins Veilleux nach einem Check gegen Kopf oder Nacken in die Kühlbox. Im anschließenden Powerplay hatten die Dresdner die Gelegenheit zum 2:2, doch Eisbären-Goalie Jonas Stettmer und das Torgehäuse verhinderten den Treffer. Dresdens Dane Fox hatte kurz nach Ablauf der Strafe die große Ausgleichschance, scheiterte jedoch am stark reagierenden Stettmer. Wenig später musste bei den Sachsen Tomas Andres nach einem hohen Stock auf die Strafbank. Die Elbestädter agierten in Unterzahl aufmerksam und überstanden die zwei Minuten ohne Gegentor. In der 36. Minute baute dann Andreas Eder die Führung für Berlin aus. Im Zuge des Treffers kassierte zudem Simon Karlsson eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens. Das folgende Unterzahlspiel überstanden die Gäste zwar problemlos, dennoch erhöhte Frederik Tiffels in der 39. Minute für die Gastgeber, nachdem zuvor Tomas Andres noch an Stettmer gescheitert war. Damit stand es nach 40 Minuten 4:1 für Berlin. Im Schlussdrittel erhöhte Veilleux mit seinem zweiten Treffer am Abend auf 5:1. Nach einer Behinderung von Eisbär Jonas Müller, agierten die Dresdner in Überzahl. Nach gut einer Minute in Überzahl folgt die nächste Strafe gegen Berlin, Veilleux musste nach hohem Stock in die Kühlbox. Berlin war wieder zu viert, da konterten die Hausherren, dabei stoppte Turnbull einen Berliner mittels Stockschlags und musste in die Kühlbox, ein Tor fiel nicht. In der 57. Minute erhielt Berlins Bergmann je eine Strafe wegen Haltens und unsportlichen Verhaltens. Ein Tor konnte nicht mehr erzielt werden, sodass die Eisbären mit 5:1 gewannen. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Berlin kam mit viel Druck in die Partie und wir haben uns mit unnötigen Fehlern zusätzlich das Leben schwer gemacht. Im zweiten Drittel waren wir stabiler und besser verbunden in allen drei Zonen. Wenn wir da eine unserer Chancen nutzen, kann das Spiel einen anderen Verlauf nehmen. Am Ende entscheiden die Details: saubere Wechsel, keine einfachen Fehler und im Powerplay – gerade im 5-gegen-3 – muss die Ausführung besser sein. Daran werden wir jetzt konsequent arbeiten, damit wir in den nächsten Spielen andere Ergebnisse holen.“
Red Bull MünchenRed Bull München gelingt in Frankfurt der nächste Dreier (DEL) Der EHC Red Bull München siegte am 26. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 bei den Löwen Frankfurt mit 5:0 (2:0|1:0|2:0). Durch die Tore von Maximilian Kastner, Jeremy McKenna, Gabriel Fontaine, Brady Ferguson und Fabio Wagner sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David vor 6.298 Zuschauern in der NIX Eissporthalle Frankfurt wie am Freitag gegen Ingolstadt drei Punkte. Am Mittwoch (10. Dezember | 19:30 Uhr) empfangen die Red Bulls zu Hause im SAP Garden die Kölner Haie. Spielverlauf Viel Münchner Angriffsschwung und das 1:0 in der 5. Minute im zweiten Powerplay durch Kastner – die Red Bulls verbuchten einen ausgezeichneten Start in die Partie. In der 11. Minute ließen die Gäste das 2:0 folgen: Patrick Hager gewann das Bully, McKenna zog ab und der Puck zischte zwischen Mirko Pantkowskis Beinen hindurch ins Netz. Danach machte der viermalige deutsche Meister weiter Druck, Frankfurt kam spät zu ersten Offensivaktionen. Zur Pause leuchtete eine 2:0-Führung für München auf der Anzeigetafel. Auch im Mittelabschnitt hatten überlegene Red Bulls das Duell im Griff und erspielten sich weiter gute Chancen. Bis zum ersten Torschuss der Frankfurter im zweiten Drittel dauerte es 13 Minuten, bis zum nächsten Tor der Münchner dreieinhalb Minuten länger. Fontaine traf aus kurzer Distanz zum 3:0-Pausenstand (37.). Gleiches Bild wie zuvor: Die Red Bulls bestimmten auch im Schlussdrittel das Spiel. Ein weiterer Treffer wollte aber zunächst nicht fallen. Erst in der 55. Minute erhöhte Ferguson per Nachschuss auf 4:0. Und Wagner legte nach Vorarbeit von Taro Hirose noch das 5:0 nach (58.). Dieses Endergebnis bedeutete für Münchens Torhüter Antoine Bibeau seinen zweiten Shutout in Folge. Maximilian Kastner: „Es tut sehr gut, dass ich getroffen habe. Aber viel wichtiger ist, dass wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Wir haben heute von Anfang an sehr gut gespielt und das 60 Minuten lang durchgezogen. Wir haben zusammengefunden und spielen mit sehr viel Selbstvertrauen.“ Tore: 0:1 | 04:10 | Maximilian Kastner 0:2 | 10:13 | Jeremy McKenna 0:3 | 36:33 | Gabriel Fontaine 0:4 | 54:51 | Brady Ferguson 0:5 | 58:00 | Fabio Wagner
Eispiraten CrimmitschauUmkämpftes Auswärtsspiel: Eispiraten unterliegen Bietigheim mit 1:3 - Kuriose und ärgerliche Szene sorgt für Vorentscheidung (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers mit 1:3 verloren. In einer umkämpften Partie, vor 4.493 Zuschauern in der EgeTrans Arena, erzielte Corey Mackin den einzigen Treffer für die Westsachsen und avancierte somit zum ligaweit besten Scorer. Cheftrainer Jussi Tuores musste im Vergleich zum Freitagabend auf Dylan Wruck verzichten. Der Stürmer, der normalerweise an der Seite von Corey Mackin und Dominic Walsh stürmt, fiel angeschlagen aus. Da Christian Schneider mit einer Erkältung in Crimmitschau blieb und auch Lex Kasakow durch einen Einsatz mit den Young Crashers Chemnitz nicht mit nach Bietigheim fahren konnte, wurde mit Tim-Etienne Werner kurzerhand ein weiterer Goalie lizenziert. Er gehörte bereits in der Vorsaison zum Team der Crimmitschauer. Freudige Nachrichten gab es mit Start der Partie allerdings auch: Dominic Walsh bestritt sein 669. Spiel im Eispiraten-Dress und zog somit mit dem bisherigen Rekordspieler André Schietzold gleich – ein überragender Meilenstein. Im kommenden Heimspiel gegen Weiden kann der Eispiraten-Kapitän dann vollends zum Rekordspieler mit 670 Partien avancieren. Eispiraten mir gutem Start – Bietigheim mit der Führung Die Eispiraten Crimmitschau nahmen den Schwung aus dem Heimsieg vom Freitag gegen Landshut (2:1) mit und starteten entsprechend gut in die Partie. Über weite Strecken des ersten Drittels hatten die Westsachsen nicht nur mehr vom Spiel, sondern auch die besseren Torchancen als der Gastgeber aus Baden-Württemberg. Dennoch erlebten die mehr als 200 mitgereisten Fans in der 19. Minute einen Schockmoment: Arne Uppleger überwand Kevin Reich mit einem strammen Schuss ins lange Eck und brachte die Steelers in Führung. Dieser Treffer gab den Bietigheim Steelers sichtlich Auftrieb. Im Mittelabschnitt kontrollierte die Mannschaft von Trainer Alexander Dück über längere Phasen das Geschehen. Crimmitschau konnte sich mehrfach bei Torhüter Kevin Reich bedanken, der mit starken Paraden verhinderte, dass die Gastgeber ihre Führung ausbauten. Pech kam ebenfalls hinzu: Ein abgefälschter Schuss von Denis Shevyrin nach einem Versuch von Felix Thomas prallte nur an den Außenpfosten. Im Schlussdrittel kämpften sich die Eispiraten wieder zurück in die Partie. Das Spiel gestaltete sich zunächst offener, ehe sich Crimmitschau erneut Druckphasen erarbeiten konnte. In der 48. Minute wurden die Bemühungen belohnt: Maxim Trépanier zeigte im Powerplay Übersicht und bediente Corey Mackin, der den Puck sauber im Knick zum 1:1-Ausgleich versenkte. Mackin kommt aufs Scoreboard – Kuriose Szene sorgt für Vorentscheidung Den Schwung aus diesem Treffer konnten die Eispiraten jedoch nicht mitnehmen. Stattdessen wirkten sie darauf bedacht, das Ergebnis zu verwalten, während Bietigheim wieder mehr Spielanteile und Chancen verzeichnete. Folgerichtig fiel nach 56 Minuten der erneute Führungstreffer für die Steelers: Pawel Dronia zog von der blauen Linie ab und platzierte die Scheibe unhaltbar im Winkel – 2:1. Den Schwung aus diesem Treffer konnten die Eispiraten jedoch nicht mitnehmen. Stattdessen wirkten sie darauf bedacht, das Ergebnis zu verwalten, während Bietigheim wieder mehr Spielanteile und Chancen verzeichnete. Folgerichtig fiel nach 56 Minuten der erneute Führungstreffer für die Steelers: Pawel Dronia zog von der blauen Linie ab und platzierte die Scheibe unhaltbar im Winkel – 2:1. Eine kuriose Szene leitete in der Schlussphase schließlich das 3:1 durch Cole Fonstand ein, der in den verwaisten Kasten zum Endstand einnetzte (59.). Eine Situation, die zunächst auf dem Eis und auch danach für mächtig Gesprächsstoff sorgte – nachdem sowohl Mario Scalzo (2+2) als auch Jack Dugan (2) auf die Strafbank mussten und den Eispiraten im Nachgang offensichtlich zu lange in Unterzahl agieren mussten. Torfolge (1:0, 0:0, 2:1): 1:0 Arne Uppleger (Tyler McNeely) 18:20 1:1 Corey Mackin (Adam McCormick, Maxim Trépanier) 47:24 – PP1 2:1 Pawel Dronia (Mike Fischer, Maximilian Söll) 55:20 3:1 Cole Fonstad 58:59 – EN Zuschauer: 4.493
Düsseldorfer EGDEG holt Punkt in Landshut: 3:4-Niederlage nach Penaltys (DEL2) Die DEG sichert sich einen Punkt im Auswärtsspiel beim EV Landshut, verliert jedoch nach einem couragierten Auftritt mit 3:4 nach Penaltyschießen (1:1,1:1, 1:1, 0:1). Dabei zeigt sie über große Teile des Spiels eine konzentrierte Leistung, kann die gute Auswärtspartie aber nicht mit einem Sieg krönen. Das erste Aufeinandertreffen der Saison mit den Niederbayern verlief durchaus positiv – am 19.10. verloren unsere Rot-Gelben zwar nach Verlängerung, zeigten aber einen beherzten Auftritt nach einem frühen 0:2-Rückstand. Am zweiten Advent – knapp 28 Jahre nach dem letzten Gastauftritt in Landshut – wollte die DEG heute ein anderes Gesicht zeigen als noch bei der bitteren Derby-Niederlage eine Woche zuvor gegen die Krefeld Pinguine.
Kassel HuskiesIm Mittelabschnitt gedreht: Huskies holen Heimsieg gegen Kaufbeuren (DEL2) „Mund abputzen und weitermachen!“ – unter diesem Motto setzten sich die Kassel Huskies am heutigen Sonntagnachmittag mit 2:1 (0:1/2:0/0:0) gegen den ESV Kaufbeuren durch. Der Tabellenzweite aus Kassel tat sich über weite Strecken schwer mit dem Kellerkind aus dem Allgäu. Schlussendlich reichten jedoch dreieinhalb Minuten voller Effektivität, um die drei Punkte in Nordhessen zu behalten. Dabei ließen sich die ersten Minuten aus Kasseler Sicht durchaus sehen. Mit einer waschechten Drangphase belagerten Daugaviņš (1.), Keck (1. & 2.) und Münzenberger (3.) den Kasten von Rihards Babulis im Tor der Buron Joker. Auf der Gegenseite war Ex-Husky Henri Kanninen der Dreh- und Angelpunkt im Kaufbeurer Offensivspiel. Und „ausgerechnet Kanninen“, möchte man sagen, war es schließlich auch, der in der 12. Minute nach einem starken Solo von McLellan per Querpass bedient wurde und die Partie mit dem 0:1 auf den Kopf stellte. Den Huskies war deutlich anzumerken, dass sie mit ihrer eigenen Leistung haderten. Bis zur ersten Drittelpause folgte keinerlei Reaktion der Schlittenhunde. Im zweiten Abschnitt versuchte Dauerläufer Maciej Rutkowski dann, den Schlitten wieder in Fahrt zu bringen. Doch sowohl ein Abschluss nach Vorarbeit von Braun (23.) als auch eine sehenswerte Einzelaktion (29.) scheiterten am bis dahin tadellosen Babulis. Zwischenzeitlich musste auch Philipp Maurer eingreifen: Einen abgefälschten Schuss von Jonas Fischer aus kürzester Distanz entschärfte der Kasseler Torsteher im Spagat unter großem Jubel des Heubodens (26.). Spätestens ab der Mitte des zweiten Drittels fanden die Huskies jedoch besser in die Partie. Und so war es das sprichwörtliche Glück des Tüchtigen – und ausgerechnet der nimmermüde Darren Mieszkowski –, das den Ausgleich brachte. Benson hatte den Puck sehenswert in dessen Lauf gelupft, Mieszkowski die Scheibe direkt genommen und unter den Arm von Babulis hindurch in die Maschen gejagt - 1:1 (34.). Die Huskies hielten den Schwung hoch: Turgeon ging einem Pass von Benson vor dem Tor hartnäckig nach und stellte kurz darauf auf 2:1 (37.). Und auch das dritte Drittel war optisch eher etwas für Liebhaber. Die Huskies verzichteten weitgehend auf Offensivakzente und konzentrierten sich stattdessen auf solide Abwehrarbeit. Entsprechend limitiert blieben jedoch auch die Chancen der Gäste. Erst McLellan brachte Maurers Tor kurz vor Schluss noch einmal ernsthaft in Gefahr, doch der Zerberus der Huskies vereitelte den Versuch des kanadischen Mittelstürmers souverän. Mit einer Mischung aus Glück und Können retteten die Huskies das 2:1 über die Zeit und sicherten sich damit drei weitere Punkte für das nordhessische Konto. Tore: 0:1 Kanninen (McLellan, Zawatsky – 12. Min.) 1:1 Mieszkowski (Benson, Wilde – 34. Min.) 2:1 Turgeon (Daugavins, Benson – 37. Min.)
ESV KaufbeurenGuter Auftritt beim Tabellenzweiten (DEL2) Am 22. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Tabellenzweiten, den Kassel Huskies. Dabei fehlten den Kaufbeurern weiterhin die verletzten Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist. Fabi Koziol war krankheitsbedingt nicht mitgereist. Jakob Peukert war für den EV Füssen im Einsatz. Vor der Partie musste leider auch Torhüter Cody Porter passen. Der Kanadier war mit nach Kassel gereist, klagte jedoch schon vor der Abfahrt über ein Unwohlsein. Daher nahmen die Trainer richtigerweise mit Clemens Schulz auch sicherheitshalber einen dritten Goalie mit nach Hessen. Im Tor stand dann Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren konnte sich in den ersten Minuten gut gegen den Anfangsdruck der Huskies wehren, auch wenn die Hessen dabei zu der einen oder anderen guten Abschlussmöglichkeit kamen. Mit zunehmender Spieldauer neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, wobei die Hausherren natürlich das aktivere Team waren. Der ESVK nutzte dann in der 12. Minute einen schön ausgespielten Angriff über Alec Zawatsky und Tyson McLellan, der Henri Kanninen perfekt in Szene setzte, und ging mit 0:1 in Führung. Auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts war vor beiden Toren nicht mehr viel los, sodass sich am Spielstand bis zur Pause nichts mehr änderte. Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ähnlich wie im ersten. Die Joker konzentrierten sich auf ihre Defensive und versuchten, die Huskies vom eigenen Tor fernzuhalten. Dies gelang jedoch nicht mehr ganz so erfolgreich wie zuvor. Jere Laaksonen hatte nach wenigen Minuten mit einem freien Schuss im Slot die große Chance, den ESVK mit zwei Toren in Front zu bringen, verzog jedoch knapp. Rund um die 30. Minute erhöhten die Hessen den Druck immer mehr, und in der 33. Minute kamen die Kasseler dann mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz durch Darren Mieszkowski zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Druck der Huskies blieb auch in der Folge hoch, doch die größte Chance hatte dann Joker Yannik Burghart, der frei vor Philipp Maurer an einer starken Parade des Huskies-Torhüters scheiterte. Die nächste Chance hatte dann wieder der Tabellenzweite: Nach einem Scheibenverlust der ESVK-Defensive hinter dem eigenen Tor konnte Dominic Turgeon den Fehler der Joker eiskalt ausnutzen und seine Mannschaft in der 37. Minute mit einem Schuss aus kurzer Distanz mit 2:1 in Führung bringen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee. Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Die Joker versuchten weiterhin, ihre Defensive stabil zu halten, was ihnen auch gut gelang. Leider konnten die Kaufbeurer in der Offensive nicht allzu viel kreieren, da auch die Hessen sehr stabil standen und großen Wert auf eine gute Verteidigung legten. Zudem war das Spiel mit nur drei Sturmreihen am Wochenende natürlich sehr kräftezehrend. Die beste Chance auf den Ausgleichstreffer hatte Tyson McLellan, der von der Seite auf Philipp Maurer zufuhr, doch der Huskies-Torhüter konnte stark parieren. Das einzige Powerplay an diesem Abend hatten dann auch die Wertachstädter in der 54. Minute, aber auch dieses führte nicht zu einem Treffer. Die Joker waren dabei etwas zu ungeduldig. Zwei Minuten vor dem Ende agierte der ESVK dann mit dem sechsten Feldspieler, was jedoch ebenfalls nicht zum Erfolg führte. So konnten die Hessen das Spiel am Ende mit 2:1 für sich entscheiden. Auf Seiten der Joker gab es einen sehr disziplinierten und geschlossenen Auftritt beim Tabellenzweiten, der auch in der Defensive erneut sehr gut dagegenhielt. Zudem auch die positive Erkenntnis, dass man trotz einer dünnen Kaderdecke erenut ein gutes Spiel abgeliefert hat.
Krefeld PinguinePinguine drehen Rückstand und bleiben Tabellenführer / EHC Freiburg – Krefeld Pinguine 3:4 n.P. (0:1, 3:0, 0:2/0:1) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben am Sonntagabend beim EHC Freiburg mit 4:3 nach Penaltyschießen gewonnen und bleiben Tabellenführer. Nach einem soliden Start gerieten die Schwarz-Gelben im Mittelabschnitt mit 1:3 in Rückstand, kämpften sich aber im Schlussdrittel zurück. Jan Nijenhuis traf in seinem zweiten Spiel für die Pinguine zum ersten Mal, Philip Gogulla glich aus. Im Penaltyschießen waren Max Newton und Daniel Bruch erfolgreich. Das erste Drittel verlief ausgeglichen. In der neunten Minute brachte Mathew Santos die Pinguine nach Vorlage von Max Newton in Führung – 1:0. Die Schwarz-Gelben kontrollierten das Geschehen, ohne jedoch weitere Tore nachzulegen. Das zweite Drittel begann mit einer umstrittenen Szene: Tim Schütz brachte den Puck zum Tor, doch nach Videobeweis entschieden die Schiedsrichter, dass Torhüter Patrik Cerveny die Scheibe knapp vor der Linie gehalten hatte (24.). Kurz darauf der Ausgleich: Fabian Ilestedt zog über links zum Tor und löffelte den Puck auf die kurze Ecke. Felix Bick kam mit der Schulter ran, doch Christian Billich reagierte am schnellsten und stocherte über die Linie – 1:1 (30.). Dann schlugen die Wölfe im Powerplay zu: Eero Elo wurde den Puck zum One-Timer serviert und ließ Bick mit einem Schlagschuss durch die Beine keine Chance – 2:1 (34.). Nur vier Minuten später das 3:1, wieder in Überzahl: Fabian Ilestedt vollendete nach Vorlage von Shawn O'Donnell – 3:1 (38.). Somit gingen die Pinguine mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause. Im Schlussdrittel zeigten die Pinguine Charakter. In der 48. Minute verkürzte Jan Nijenhuis: Von Roope Mäkitalo und Marcel Müller bedient, hatte der verletzungsgeplagte Neuzugang viel Platz im Rücken der Verteidiger und ließ Cerveny aus dem Slot keine Chance – 3:2, sein erstes Tor für die Pinguine im zweiten Einsatz! Cheftrainer Thomas Popiesch nutzte das dritte Powerbreak als Auszeit und animierte sein Team. Die Ansprache zeigte Wirkung: In der 54. Minute fiel der Ausgleich. Jon Matsumoto schoss am Tor vorbei, doch der Abpraller von der Bande landete genau bei Philip Gogulla, der mit der Rückhand ins kurze Eck traf, bevor Cerveny an den Pfosten kam – 3:3! In der Verlängerung hatten beide Teams Chancen. Gogulla verfehlte das leere Tor, weil er im letzten Moment gestört wurde (62.). Davis Vandane hatte die beste Chance, als er frei im Slot stand, aber knapp verzog (64.). Das Penaltyschießen musste her. Dort waren Max Newton und Daniel Bruch erfolgreich, Felix Bick konnte nur einmal überwunden werden. Somit konnten sich die Pinguine nach hartem Kampf gegen einen engagierten Gegner immerhin zwei Punkte zum Samba-Zug der KEV-Fans beisteuern. Zahlen zum Spiel EHC Freiburg – Krefeld Pinguine 3:4 n.P. (0:1, 3:0, 0:2/0:1) Tore: 0:1 (08:21) Santos (Newton), 1:1 (29:58) Billich (Ilestedt, De Los Rios), 2:1 (33:27)(PP1) Elo (Ventelä, Linsenmaier), 3:1 (37:24)(PP1) Ilestedt (O'Donnell, Ventelä), 3:2 (48:00) Nijenhuis (Mäkitalo, Müller), 3:3 (53:11) Gogulla (Vandane), 3:4 (65:00)(GWG) Bruch Schüsse: 24:43 Strafminuten: 10:8 Zuschauer: 3119 Stimmen zum Spiel Thomas Popiesch Wir haben Freiburg in den letzten Wochen, insbesondere nach dem Trainerwechsel, natürlich genau beobachtet, da sie zuletzt gute Ergebnisse erzielt hatten. Entsprechend gut wollten wir in die Partie starten. Im ersten Drittel haben wir viel Druck gemacht, konnten daraus aber leider zu wenig Kapital schlagen. Im zweiten Drittel begannen die Probleme: Wir kassierten zu viele Stockfouls und unnötige Strafzeiten. Entscheidend war jedoch, dass wir nicht energisch genug vor dem eigenen Tor gearbeitet haben. Freiburg hat das sehr konsequent ausgenutzt und ist durch zwei Powerplay-Tore in Führung gegangen. Trotz der Unzufriedenheit nach dem zweiten Drittel wussten wir, dass uns noch 20 Minuten bleiben. Diese haben wir sehr gut genutzt und uns den verdienten Ausgleich erkämpft. Auch in der Verlängerung haben wir viel investiert. Es macht uns sehr froh, wenn man ein solches Spiel, in dem man mit zwei Toren in Rückstand liegt, im Penaltyschießen noch gewinnt. Ein großes Plus gilt dabei unseren Fans, die heute mit dem Sonderzug angereist sind. Das ist immer etwas Besonderes. Ich bin überglücklich für sie, dass wir heute noch ein glückliches Ende feiern konnten.
Tigers BayreuthTigers belohnen sich nach souveränem Auftritt mit voller Punktzahl - Stuttgart Rebels vs. onesto Tigers 3:7 (1:3, 1:3, 0:1) (OLS) Stuttgart: Vieregge, Rödel (ab 49.) – Ritter, Montgomery, Kirchhoff, Fischer, Renke, Dornberger – Herm (2), Schingoethe (2), Bloem, Pronin, Blais, Lammel, Yamak, Renner, Moder Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek (2), Nedved (2), Schusser, Pietsch, Müllejans (2), Hüserich, Leask, Stelzmann – Bollers, Barber, Hammerbauer, Habeck, Verelst, Piskor, Maschke, Bauhof, Zimmermann (2) Schiedsrichter: Singaitis, Kalnik – Zwicker, Schwebius Zuschauer: 807 Strafen: Stuttgart: 4 Bayreuth: 8 PP: Stuttgart: 1/4 Bayreuth: 0/2 Torfolge: 0:1 (7.) Schusser (Piskor, Verelst), 1:1 (8.) Bloem, 1:2 (11.) Schusser (Pietsch, Piskor), 1:3 (14.) Bollers (Barber, Spacek), 2:3 (23.) Schingoethe (Bloem, Herm), 2:4 (25.) Bollers (Nedved, Hammerbauer), 2:5 (34.) Pietsch (Hammerbauer, Piskor), 2:6 (39.) Bollers (Meier) SH2, 3:6 (45.) Blais (Lammel) PP1, 3:7 (49.) Müllejans (Bauhof, Hüserich) Verzichten musste man beim Spiel in Stuttgart neben dem gesperrten Brown und den angeschlagenen Pohjamo auch auf den privat verhinderten Florian Lüsch. Bauhof war es, der eine erste zarte Annäherung an das Stuttgarter Tor zeigte, aber mit seinem Schuss keinen Erfolg hatte, ebenso wenig wie kurz darauf Barber, der eine offene Schussbahn nicht nutzen konnte, bevor auf der anderen Seite Lammel den Pfosten des von Meier gehüteten Tores anvisierte. Nach 7 Minuten nahm sich Schusser von der rechten Seite der blauen Linie ein Herz, zog ab und traf in den linken oberen Torwinkel zur Führung für seine Jungs. Diese hatte jedoch nur eine Minute Bestand, denn genau 60 Sekunden später war es Bloem, der über die rechte Außenbahn in die Angriffszone lief, den Abschluss suchte, den Meier parierte aber seine zweite Chance von hinter dem Tor nutzte, als er geschickt Meier anschoss und somit den Ausgleich für seine Farben erwirkte. Es dauerte bis zur 11. Minute, bis erneut Schusser auf den Plan trat und dieses Mal von der linken Seite mit seinem Versuch von der blauen Linie Erfolg hatte und damit die Führung zurückholte. Als wenig später Barber Spacek bediente und dieser reaktionsschnell auf Bollers legte, konnte dieser mit der Rückhand um den Goalie herum die Scheibe zum 3:1 aus Sicht der Tigers über die Linie legen. Der dritte Treffer durch Schusser, der vermeintlich in der 18 Minute fiel, wurde wegen Torraumabseits – und nach Sichtung des Videobeweises – nicht gegeben, sodass es mit der 1:3 Führung der Tigers in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt waren es zunächst die Gastgeber, die Akzente setzten. Bloem hatte eine Scheibe abgefangen und diese auf den völlig im Slot alleinstehenden Schingoethe gepasst, der sich die Ecke aussuchen konnte und sich den Anschlusstreffer nicht entgehen ließ. Der Ausgleich lag, nachdem Blais – nach erneutem Fehlpass der Tigers in der eigenen Zone – knapp verpasste und Schingoethe auch noch einmal ran durfte, bevor sich die Tigers wieder offensiv ans Werk machten. Nedved war der Passgeber auf Bollers, der erstmal mit dem 2:4 für Ruhe sorgte, bevor Schingoethe und Herm in kurzer Abfolge auf die Strafbank mussten und man in doppelter Überzahl agieren konnte, diese gute Gelegenheit jedoch verstreichen ließ. Trotz allem hatten sich die Oberfranken gefangen und kamen durch Spacek und Barber zu Möglichkeiten, bevor Pietsch aus dem Halbfeld mit einem platzierten Schuss zum 2:5 traf. In der Folge ging es den Tigers, wie den Rebels kurz zuvor. Mit Nedved und Müllejans fanden sich zwei Tigers-Akteure auf der Strafbank, die für beide gleichzeitig fast zwei Minuten gebucht war. Auch die Tigers verteidigten, wie vorher bereits die Stuttgarter diese Gelegenheit weg, waren aber auch noch in der Offensive produktiv, als Bollers einen Konter lief und einen eher seltenen Shorthander – mit zwei Akteuren weniger auf dem Eis – zum 2:6 im Tor unterbringen konnte. Der Schlussabschnitt war dann ausgeglichen und die Stuttgarter Bemühungen, die in Überzahl auf 3:6 herangekommen waren, nach dem nächsten Treffer der Tigers, dahin. Müllejans traf aus dem Halbfeld und markierte mit seinem ersten Tor im Tigers-Dress den Endstand zum 3:7. „Das Ergebnis ist höher ausgefallen, als es das Spiel war. Wir haben kein schlechtes Spiel gezeigt, wenn es auch nicht wirklich unser Spiel war, was wir von zuletzt kannten. Wir sind und wir müssen zufrieden sein. Stuttgart hat eine gute Mannschaft. Wir haben zum Glück ein paar Tore Vorsprung herausgeschossen“, war Coach Suarez zufrieden mit seinen Jungs. „Bayreuth hat verdient gewonnen, weil sie die Kleinigkeiten besser gemacht haben. Wir haben uns das Scheibenglück heute nicht verdient. Dann in doppelter Überzahl ein Gegentor bekommen, wobei wir kurz vorher die Latte getroffen haben. So ist Eishockey einfach. Wir waren heute nicht gut genug und müssen das Spiel abhaken. Natürlich daraus lernen und gut arbeiten diese Woche, weil es keine einfachen Spiele gibt in dieser Liga“, so der Stuttgarter Head-Coach Jan Melichar Für die Tigers geht es am kommenden Wochenende weiter. Zunächst mit einer Partie in der Ferne, wenn man am Freitag um 20 Uhr beim Deggendorfer SC antritt, bevor man am darauffolgenden Sonntag um 18 Uhr die Heilbronner Falken im Bayreuther Tigerkäfig empfängt.
Deggendorfer SCNächster Kantersieg: Deggendorfer SC fertigt den EV Füssen ab (OLS) Der Deggendorfer SC feierte am Sonntagabend den zweiten Kantersieg des Wochenendes. Vor 1.664 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena schoss das Team von Headcoach Casey Fratkin den EV Füssen mit 14:1 aus dem Stadion. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Ostallgäuern auf nahezu den identischen Kader wie am Freitag in Peiting zurückgreifen. Einzig Verteidiger Viktor Skorohodov lief am Nachmittag bereits für das U20-Team auf und war nicht mit von der Partie. Der DSC kam aus der Kabine wie die Feuerwehr: Keine vier Minuten waren gespielt, da brachte Harrison Roy die Deggendorfer mit 1:0 in Front. Als Ty Jackson in der neunten Minute auf Zuspiel seines Bruders Dylan zum 2:0 traf, war das der Startschuss für einen echten Torreigen. Ondrej Pozivil und Curtis Leinweber trafen per Doppelschlag in der zehnten Minute zum 4:0 und anschließend brachen die Füssener komplett auseinander. Lars Bergbauer (13.), Marco Baßler (14.), Dylan Jackson (15.) und Dante Hahn (19.) stellten das Ergebnis noch vor der ersten Pause auf sage und schreibe 8:0. Auch im zweiten Abschnitt ging das muntere Toreschießen erst einmal weiter. Marco Baßler traf in der 23. Minute im Powerplay zum 9:0. Zweistellig wurde es dann drei Minuten später. Erneut in einem Überzahlspiel machte Harrison Roy den zehnten Deggendorfer Treffer am Abend. Niklas Pill legte in der 37. Minute mit seinem vierten Treffer an diesem Wochenende das 11:0 nach, ehe Füssens Simon Boyko nur neun Sekunden später den Ehrentreffer erzielte. Im Schlussdrittel schraubten die Deggendorfer das Ergebnis noch weiter nach oben. Harrison Roy komplettierte in der 46. Minute seinen Hattrick, ehe Viktor Buchner (53.) und Stloukal (54.) für den 14:1 Endstand sorgten. Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel. Zu Gast bei der Greilinger-Night sind um 20 Uhr die onesto Tigers Bayreuth.
Selber WölfeJonas Hördler entscheidet das Penaltyschießen - Selber Wölfe vs. Höchstadt Alligators 3:2 n. P. (1:0; 0:2; 1:0/ 1:0) (OLS) Die Selber Wölfe durften sich nach 65 Minuten, inklusive Penaltyschießen, über zwei hart erkämpfte Punkte gegen die Höchstadt Alligators freuen. Die Gäste, die mit einer kurzen Bank angereist waren, kämpften aufopferungsvoll und waren gerade in den ersten beiden Dritteln mindestens ebenbürtig, wenn nicht besser. Gegen Ende der Partie merkte man den Gästen aber den Kräfteverschleiß an und die Wölfe zogen das Tempo nochmals an, konnten das Spiel in der regulären Spielzeit jedoch nicht mehr für sich entscheiden. Im Penaltyschießen war es dann Jonas Hördler, der den Game Winning Penalty für seine Farben erzielen konnte und den Wölfen somit den Zusatzpunkt sicherte. Wölfe finden schwer in die Partie Beide Mannschaften ließen es zu Beginn eher gemächlich angehen. Nach nicht einmal zwei Minuten gab es bereits das erste Powerplay für die Wölfe. In den zwei Minuten schafften es die Gastgeber jedoch nicht einmal auf das Tor der Alligators zu schießen. Ebenso im Powerplay konnten die Gäste zumindest erste Chance verzeichnen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Alligators immer stärke und hatten deutlich mehr vom Spiel als Selb. Auch die klaren Torchancen für die Gäste häuften sich. Bei den Wölfen waren viele Ungenauigkeiten gerade im Passspiel zu erkennen. Fünf Minuten vor der ersten Pause konnte Raab dann aber den Bann brechen. Tabert setzte stark an der Bande nach, woraufhin Gauch den Puck mit viel Übersicht auf Raab legte, der freie Bahn hatte und Zimmermann mit seinem Abschluss keine Abwehrchance ließ. Der Treffer tat den Wölfen gut, die auch danach deutlich häufiger vor dem Tor der Alligators auftauchten. Kurz vor Ablauf des Drittels musste Rubin dann noch auf die Strafbank. Höchstadt belohnt sich Die Strafzeit überstanden die Wölfe schadlos und hatten direkt nach Ablauf durch Rubin im Break die Chance, die Führung auszubauen. Der Stürmer scheiterte jedoch an Zimmermann, wurde direkt nach seinem Abschluss mit einem Ellbogencheck von Seewald gefoult, woraufhin die Wölfe ihr nächstes Powerplay erhielten. Doch auch hier fehlte es sowohl an Ideen wie auch an Durchschlagskraft und auch dieses Powerplay versandete. Der Trend aus dem ersten Drittel setzte sich fort, wieder wurde Höchstadt stärker und Weidekamp hatte alle Hände voll zu tun. Nach einem Pass von außen an den langen Pfosten erzielte Seewald dann den verdienten Ausgleich für die Alligators. Die Wölfe verloren danach erneut komplett den Faden. Immer wieder gelang es Höchstadt mit einfachsten Mitteln zwei-auf-eins-, teils sogar drei-auf-eins-Situationen zu kreieren. Eine dieser Situationen nutzte dann Gron, welcher die Gäste somit in Führung brachte. Zwar waren die Wölfe im Anschluss bemüht, direkt zurückzuschlagen, wirklich gefährlich wurde es für Zimmermann aber auch weiterhin nicht. Wölfe zeigen Reaktion Im Schlussabschnitt zeigten sich die Wölfe nun deutlich verbessert und schafften es endlich, die Gäste in deren eigener Zone einzuschnüren und Chancen herauszuspielen. Man merkte Höchstadt auch den Kräfteverschleiß an, die aufgrund des schmalen Kaders kaum noch für Entlastung sorgen konnten. Als beide Mannschaften gerade zum Wechsel fuhren, nutzte Rubin die sich bietende Möglichkeit eiskalt aus. Der Stürmer ließ sich zwar noch etwas nach außen abdrängen, sein Abschluss schlug dann aber ebenso unhaltbar wie sehenswert im langen Eck unter der Latte ein. In den Schlussminuten versuchte Selb nochmal alles, um die Partie für sich zu entscheiden. Die beste Chance hatte Schutz, diesen Versuch etwas glücklich für Höchstadt knapp vorbei ging. Die Gäste verteidigten aufopferungsvoll und retteten sich nicht unverdient in die Overtime. Bei drei gegen drei beschränkte sich Höchstadt darauf, den Puck in der eigenen Zone zu halten und sich ins Penaltyschießen zu retten. Und dieser Plan ging auch auf. Eine einzige Chance von Spitzner, welche Zimmermann parieren konnte und so musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Hier ging es dann munter hin und her. Auf Seiten der Gäste muss man Gron hervorheben, der drei von vier Versuchen verwandeln konnte. Bei den Wölfen waren Lahtinen, Rubin und Schutz erfolgreich. Youngster Bauer scheiterte denkbar knapp am Pfosten. Und so war es am Ende der nächste Youngster in Person von Jonas Hördler, der seinen Versuch zum umjubelten Siegtreffer verwandeln konnte. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) - Hördler, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Gläßl - Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Nemec, Valasek, Tabert, Rubin, Lahtinen, Ziesche, Bauer, Klughardt Gegner: Zimmermann (Ganz) - Vojcak, Mastic, Fardoe, Hane, Stobbe - Seewald, Zap, Gron, Dalldush, Guft-Sokolov, Rypar, Jelavic, Jiranek, Gulda Tore: 16. Min. 1:0 Raab (Gauch, Tabert) 28. Min. 1:1 Seewald (Vojak, Mastic) 32. Min. 1:2 Gron (Seewald, Zap) 42. Min. 2:2 Rubin 65. Min. 3:2 Hördler (Penalty) Strafzeiten: Selb 4, Höchstadt 6 Schiedsrichter: Lohse, Lajoie (Bösl, Jürgens) Zuschauer: 1.717
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsWild Lions kassieren höchste Niederlage seit Jahren (BYL) Für den ERSC Amberg war es am Freitag ein Abend zum Vergessen. Beim EV Dingolfing gingen die Wild Lions sang- und klanglos mit 12:2 unter und kassierten damit die höchste Niederlage seit dem Wiederaufstieg in die Eishockey-Bayernliga vor fünf Jahren. Bei Amberg rückten nach langen Wochen der Verletzungspause Mauritz Silbermann und Daniel Rolsing zurück in die Aufstellung und erlebten gleich ein wahres Debakel mit. Neuzugang Fabian Broll traf zu seinem Einstand zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich und konnte den zweiten Amberger Treffer von Marco Pronath vorbereiten. Die Wild Lions konnten nur im Anfangsdrittel einigermaßen dagegenhalten, gerieten aber kurz vor der ersten Pause noch vorentscheidend mit 1:4 in Rückstand. Im Mittelabschnitt hatte Amberg dann kaum mehr etwas entgegenzusetzen und viele schnelle Scheibenverluste. Mit dem Tempo der Gastgeber konnten die Löwen nicht mithalten und kassierten in dieser Phase weitere fünf Gegentreffer. EVD-Coach Dustin Whitecotton zeigte sich hier sehr zufrieden: „Unserer Stärke ist der Speed und das haben wir heute ausgenutzt“, erklärte Whitecotton. Ambergs Kevin Lavallee musste nach der Partie erst einmal Worte finden: „Ich habe persönlich noch nie ein Spiel mit soviel Gegentoren erlebt. Dingolfing hat uns das gesamte Spiel dominiert. Das war eine bittere Niederlage, aber man muss auch aus so einem Spiel lernen“, so der Löwencoach. Lavallee weiter: „Gegen einen so spielstarken Gegner wollten wir extrem vorsichtig beginnen, uns um die Basics kümmern und nicht zu viel riskieren, haben aber das Gegenteil gemacht“, monierte er. Im Schlussdrittel wurde insgesamt das Tempo etwas herausgenommen, was aber dennoch zu einem zweistelligen Resultat zu Gunsten der Isar Rats führte. Bei den Gastgebern stachen vor allem die Angreifer Blake Luscombe mit sechs und David Zucker mit fünf Scorerpunkten aus einer insgesamt funktionierenden Mannschaft hervor. EV Dingolfing – ERSC Amberg 12:2 (4:1,5:0,3:1) 1:0 (2.) Walinski (Luscombe, Zucker), 1:1 (2.) Broll (Baranovskis, Schmitt), 2:1 (7.) Luscombe (Franz), 3:1 (14.) Zucker (Luscombe), 4:1 (20.) Walinski (Zucker, Luscombe/5-4), 5:1 (26.) Zeilbeck (Franz, Janzen/5-4), 6:1 (28.) Zucker (Walinski, Luscombe), 7:1 (37.) Schinko (Teubner, Schwarz), 8:1 (39.) Maul (Zeilbeck), 9:1 (40.) Luscombe (Franz, Schmidbauer), 10:1 (48.) Zucker (Lengle, Duchenko), 10:2 (49.) M.Pronath (Broll, Schmitt), 11:2 (49.) Maus (Schinko, Teubner), 12:2 (57.) Maul (Janzen). Strafen: Dingolfing 16, Amberg 14 Minuten. Zuschauer: 490.
Buchloe PiratesPiraten starten mit Niederlage in die Rückrunde - Der neue ESV-Trainer Dominic Weis unterliegt bei seinem Debüt mit seinem Team in Geretsried mit 3:8 (BYL) Bitterer Einstand für den neuen ESV-Trainer Dominic Weis. Denn in seinem ersten Spiel an der Bande musste der neue Mann mit seinem Team am Sonntagabend eine am Ende zwar sicherlich zu hoch ausgefallene, aber nicht minder bittere Auswärtsniederlage beim direkten Verfolger in Geretsried einstecken. Mit 3:8 (0:1, 2:3, 1:4) unterlagen die Freibeuter bei den Riverrats, die so als Tabellenelfter den Abstand auf die Buchloer auf drei Punkte verkürzen konnten, während es den Freibeutern nicht gelang, den ESC weiter auf Distanz zu halten. Wichtige Punkte also, die die Buchloer liegen ließen, auch weil man anfangs zu leichtfertig mit den eigenen Chancen umging und später dann zu viele Strafen kassierte, was die Geretsrieder vor allem in Person ihres Neuzugangs Anton Egle zu nutzen wussten, der alleine vier Treffer zum Sieg beisteuerte. Die Buchloer hingegen mussten wie befürchtet den Ausfall ihres wichtigen Offensivtrios um Joey Lewis, Adriano Carciola und Alexander Krafczyk verkraften, deren Abschlussstärke vermutlich vor allem im ersten Abschnitt schmerzlich vermisst wurde. Denn dort starteten die Buchloer zwar einerseits engagiert, andererseits aber zu nachlässig im Verwerten ihrer Torchancen, womit man bereits mit einem 0:1 Rückstand in die Pause gehen musste. Ärgerlich, denn offensiv hatten die Freibeuter sicherlich mehr vom Spiel, fanden aber kein Mittel, den starken Korbinian Sertl im ESC-Gehäuse zu überwinden. So vergab Alexander Thiel nach wenigen Sekunden ebenso wie der allein enteilte Robert Wittmann einem möglichen frühen Führungstreffer der Pirates (1./3.). Noch dichter dran war anschließend Demeed Podrezov, der im ersten Powerplay richtig Pech hatte, dass sein Schuss vom Pfosten raus und nicht ins Tor sprang (6.). Die Gennachstädter ließen also zu viel liegen, was die Hausherren dann deutlich effektiver machten. Der schwedische Neuzugang Anton Egle netzte nämlich bei einem Konter mit einem platzierten Schuss zum 0:1 (8.). Auch danach blieben aber die Buchloer die offensiv bemühteren – jedoch weiter ohne Glück und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, womit es mit der bis dato für die Hausherren schmeichelhaften Führung in die Kabinen ging. Das Mitteldrittel gestaltet sich danach allerdings deutlich ausgeglichener, da die Riverrats nun wesentlich präsenter aus der Kabine kamen und so kaum mehr gefährliche Abschlüsse der Buchloer zuließen. Zudem spielte den Gastgebern auch der schnelle Ausbau ihres Vorsprungs in die Karten, als Dominik Soukup vor dem Tor alleine goldrichtig stand und gegen den machtlosen David Blaschta auf 0:2 erhöhte (22.). Geretsried hatte somit auch anschließend das Spiel weiter unter Kontrolle und legte durch Maximilian Hüsken nach 27 Minuten sogar das 0:3 nach, als die Piraten zu passiv blieben. Und auch auf den 1:3 Anschluss von Marc Krammer – der per Unterzahltor erstmalig Sertl überwinden konnte (35.) – hatten die Rats umgehend die passende Antwort parat. Denn noch im gleichen Überzahl stellte Egle mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her (36.). Zumindest gelang den Rot-Weißen noch vor der zweiten Pause der wichtige neuerliche Anschluss, als Demeed Podrezov bei Vier gegen Drei den Puck zum 2:4 unter die Latte setzte (40.). So blieben die Buchloer weiter in Schlagdistanz, wobei die Riverrats im letzten Durchgang zunächst nicht viel zuließen und dann selbst nach 48 Minuten in Überzahl durch Stephan Engelbrecht den Vorsprung wieder zum beruhigenden 2:5 ausbauten. Noch gab sich der ESV jedoch nicht geschlagen und so verkürzte Michal Telesz noch einmal per Abstauber auf 3:5 (51.). Noch in der selben Minuten raubten sich die Freibeuter aber selbst die Chance für eine mögliche Aufholjagd, da Benedikt Diebolder mit einer 5 + Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen musste. „Diese hat uns natürlich die Möglichkeit gekostet, nochmals einen Weg ins Spiel zurückzufinden“, meinte auch Weis, dessen Team in diesem Unterzahl mit zwei Gegentoren durch Moritz Schugg (53.) und Anton Egle (54.) den entscheidenden K.O. zum 3:7 hinnehmen musste (54.). Und in der Schlussminute sorgte Treffer Nummer vier von Anton Egle erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis sogar noch für den 3:8 Endstand und so für eine bittere Premiere des neuen Buchloer Trainers zum Rückrundenstart.
EHC KlosterseeEHC Klostersee – ESV Eisbären Burgau 6:3 (2:0, 3:1, 1:2) (BYL) Dritter Dreier in Serie für den EHC Klostersee. In der heimischen Wildbräu-Arena setzten sich die Grafinger zum Auftakt der Bayernliga-Rückrunde gegen die Eisbären Burgau mit 6:3 durch. Der Erfolg der Grafinger stand letztlich nie in Frage, obwohl sich der Landesliga-Aufsteiger teuer verkaufte. Beide Neuzugänge der Rot-Weißen konnten sich beim verdienten Heimsieg der Truppe um Kapitän Vitus Gleixner in die Torschützenliste eintragen. Verteidiger Christian Hummer traf zum 2:0-Zwischenstand, der Kanadier Alexandre Gagnon - außerdem zweifacher Torvorbereiter - zum 3:1. EHC Klostersee: Patrick Mayer (Lukas Steinhauer); Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Ole Krüger, Christian Hummer, Johannes Kroner; Alexandre Gagnon, Kelvin Walz, Vitus Gleixner, Julian Dengl, Luka Kauppila, Simon Roeder, Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Felix Kaller, Matthias Baumhackl, Quirin Spies. ESV Eisbären Burgau: Roman Jourkov (Benedict Schaller); Anton Schreiner, Daniel Bartuli, Moritz Vehkakoski, David Heinrich, Patrick Spingler, Nico Miedl; David Ballner, David Zachar, Andreas Wiesler, Maximilian Arnawa, Sven Gäbelein, Max Petzold, Ondrej Vaculik, Benedek Radvanyi, Luca Imminger. Torfolge: 1:0 (8:06) Matthias Baumhackl (Felix Kaller, Tobias Hilger); 2:0 (11:31) Christian Hummer (Quirin Spies); 2:1 (21:06) Maximilian Arnawa (David Heinrich, Sven Gäbelein); 3:1 Alexandre Gagnon (Kelvin Walz, Vitus Gleixner); 4:1 (35:06) Felix Kaller (Luka Kauppila, Julian Dengl); 5:1 (39:21) Marc Bosecker (Nicolai Quinlan, Alexandre Gagnon); 5:2 (40:14) David Ballner (Ondrej Vaculik, David Zachar); 5:3 (48:34) David Ballner (Ondrej Vaculik); 6:3 (59:28) Kelvin Walz (Alexandre Gagnon, Marc Bosecker). Strafminuten: EHC Klostersee 2; ESV Eisbären Burgau 4. Hauptschiedsrichter: Artur Bredhauer, Michael Kees. Zuschauer: 587.
Pfronten FalconsFalcons treffen wieder (BLL) Am Freitag Abend konnte die Pfrontener Offensive, nach zuletzt eher schwächeren Auftritten, beim 11:3 (3:0/6:2/2:1) Heimerfolg gegen den EV Fürstenfeldbruck ihre Treffsicherheit wieder mal unter Beweis stellen. Brauchte es gegen die Crusaders vergangene Woche im Hinspiel über 63 Minuten bis zum ersten Tor, reichten diesmal exakt 180 Sekunden bis Lukas Hruska (Böck) zum ersten Mal traf. Die weiteren Treffer zum 3:0 und somit zum Zwischenstand nach dem ersten Drittel erzielten Leon Richter (Matejka/Böck) und Thomas Böck (Richter/Scheffer). Im Zwischenabschnitt legten Viktor Stipek (Veilands/Dobner) und Florian Lipp, der sich damit selbst zum Geburtstag beschenkte, nach. In der 27. Minute kamen dann auch die Gäste durch Kresimir Schildhabel (Tausend/Jeske) zu ihrem ersten Treffer. In der 29. Minute wechselten die Gäste ihren Torhüter, für Michael Wolf kam Paul Croos. Dieser musste bereits fünf Sekunden später das erste Mal hinter sich greifen, als Niklas Ditsch (Lochbihler/Lipp) auf 6:1 erhöhte. Im weiteren Verlauf schraubten Leon Richter (Hruska, Lukas/Böck), Niklas Ditsch (Matejka/Seitz) und Miroslav Dobner das Ergebnis auf 9:1, ehe Michael Lackner (Tausend/Jeske) ein Powerplay zum 9:2 abschloß. Im Schlussabschnitt waren es wieder die Gäste, die durch Mathias Jeske (Schildhabel) in Überzahl trafen, ehe Viktor Stipek (Decker/Dobner) das Ergebnis zweistellig stellte. Den letzten Treffer des Abends erzielte Moritz Lohbihler (Seitz) zum Endstand von 11:3. Die Mannschaft um Trainer Jörg Peters und Co-Trainer Tobias Trinkner, meldete sich eindrucksvoll zurück und konnte somit den dritten Platz in der Tabelle verteidigen. Zu erwähnen bleibt noch die gute Leistung der Unparteiischen, welche die Begegnung souverän und unauffällig leiteten. Strafzeiten: EV Fürstenfeldbruck: 12 Minuten, Pfronten: 8 Minuten.
ERC SonthofenTriumph beim Tabellenzweiten (BLL) Mit einer starken kämpferischen Leistung hat die Mannschaft um das Trainerduo Helmut Wahl und Vladimir Kames am Freitagabend den favorisierten Tabellenzweiten aus Lechbruck bezwungen. Das Team aus Sonthofen zeigte eine beeindruckende Auswärtspartie, die am Ende mit einem wichtigen Sieg belohnt wurde. „Wir sind mit Dampf und Tempo ins Spiel gegangen, haben uns tolle Chancen erarbeitet und Lechbruck kaum Räume gelassen“, erklärte ERC-Coach Wahl nach der Begegnung. Besonders im letzten Drittel habe seine Mannschaft ihre Entschlossenheit unter Beweis gestellt. „Die Jungs waren voll konzentriert auf dem Eis, genauso, wie wir es haben wollen. Es war ein Kampf pur über alle drei Drittel hinweg.“ Bereits im ersten Drittel legten die Gäste den Grundstein für den Erfolg: In der 9. Minute traf Dan Przybyla nach Vorarbeit von Ondrej Havlicek und Dustin Ottenbreit zur Führung. Nur wenige Minuten später holten die Hausherren dann allerdings zum Doppelschlag aus – Tyler Lepore und Simon Maucher trafen binnen Sekunden und stellten den Spielstand auf 1:2 aus Sicht der Oberallgäuer. Sonthofens Nicolas Neuber gelang in der Folge der Ausgleich zum 2:2, vorbereitet von Marc Sill und Lynnden Pastachak, ehe es zum ersten Pausentee ging. Im zweiten Drittel blieb Sonthofen druckvoll, musste allerdings erneut einen Rückstand durch Lechbrucks Cameron Roberts hinnehmen. Doch ERC-Kapitän Marc Sill hatte dafür kein Verständnis und brachte seine Farben nach Zuspiel von Adam Suchomer und Jochen Hartmann wieder auf Gleichstand. Dem nicht genug, legten die Schwarz-Gelben in den folgenden drei Minuten ordentlich nach: Jochen Hartmann erzielte kurz darauf in Überzahl das 4:3, vorbereitet von Ondrej Havlicek und Dan Przybyla, und auch den nächsten Treffer wollte sich der an diesem Abend sehr gut aufgelegte Hartmann nicht nehmen lassen und verwertete das Zuspiel von Marc Sill und Adam Suchomer zum 5:3-Zwischenstand. Im Schlussdrittel versuchte Lechbruck noch einmal heranzukommen. Marcus Köpf ließ sich die Gelegenheit zum Anschlusstreffer nicht nehmen, doch Sonthofen verteidigte leidenschaftlich und brachte den Sieg über die Zeit. Die Geduld und Disziplin seiner Spieler waren die Schlüssel zum Erfolg, so Trainer Wahl: „Es war keine Hauruck-Aktion mit der Brechstange, sondern eine besonnene Mannschaftsleistung. Die Spieler haben an sich geglaubt, nie aufgegeben und sich strikt an den Game-Plan gehalten.“ Auch die Unterstützung von den Rängen spielte seines Erachtens eine Rolle. Zahlreiche Sonthofener Fans waren mitgereist und sorgten für lautstarken Rückhalt. „Das war ein super Support, viele Leute haben uns getragen. Das gibt der Mannschaft zusätzlichen Rückenwind.“ Mit Blick auf die kommenden Aufgaben will Wahl den Schwung aus dem Auswärtssieg mitnehmen. „Wir gehen von Drittel zu Drittel, von Spiel zu Spiel. Das Training läuft sehr intensiv, mit vielen Kleinfeldaktionen und Battles – eins gegen eins, zwei gegen zwei, drei gegen drei. Das bringt die Jungs weiter.“ Sonthofens Coach zeigte sich außerdem zufrieden mit der Entwicklung seines Teams: „Die Jungs sind motiviert und harmonieren im Team. Das war heute ein ganz wichtiger Sieg beim Tabellenzweiten, auf dem wir weiter aufbauen wollen.“
Türkheim CelticsEC Oberstdorf - ESV Türkheim 2:5 (1:1/0:3/1:1) / Türkheim macht in Oberstdorf 6-Punkte-Wochenende perfekt (BBZL) Eine geschlossene Mannschaftsleistung beschert den Celtics den zweiten Sieg innerhalb zwei Tagen. Den Grundstein dafür legte eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Freitagsspiel. Mit 20 Feldspielern und zwei Torhütern reiste der Celtics-Tross ins Oberallgäu. Im Kasten stand zu Beginn Patrick Zibrowius. Oberstdorf hatte nur 11 + 2 zur Verfügung. Türkheim nahm von Beginn an das Zepter in die Hand und bestimmte das Spielgeschehen. Doch bis zum ersten Torerfolg dauerte es bis zur 9. Spielminute. Maxi Sams verwandelte nach Zuspiel von Florian Döring halb hoch im linken Eck. Nur Sekunden später fiel das vermeintliche 0:2. Mathias Wexels eigener Schuss sprang dem Celtics-Stürmer zurück an die Schlittschuhe und von da ins Tor. Nach kurzer Diskussion nahmen die beiden Unparteiischen ihre erste Entscheidung zurück und entschieden auf kein Tor. Türkheim betrieb weiterhin viel Aufwand, doch der zweite Treffer blieb zunächst verwehrt. Stattdessen wanderte Marius Dörner für zwei Minuten auf die Strafbank. Oberstdorf nutzte seine Überzahlsituation prompt mit einem Sonntagsschuss von der blauen Linie zum 1:1 Ausgleich. Kurz danach ging’s in die erste Drittelpause. Zu Beginn des zweiten Drittels durften dann die Celtics in Überzahl ran. Zuerst gelang kein Treffer, doch kaum war Oberstdorf wieder komplett, fasste sich Jakob Bottner ein Herz und zimmerte das Spielgerät von der blauen Line mit einem gekonnten Handgelenkschuss unter die Latte. Türkheim spielte in der Folge weiter munter nach vorne. Oberstdorf beschränkte sich auf Konter. Einmal rutschte die Scheibe durch und ein Eisbären-Spieler lief allein auf Patrick Zibrowius zu. Der Celtics-Schlussmann parierte aber sensationell und hielt seinem Team die Führung fest. Quasi im Gegenzug dann das 1:3 für den ESVT. Nach Zuspiel von Maxi Döring und Jakob Bottner war es Jonas Müller, der die Scheibe mit der Rückhand über die Schoner von Jonas Henkel ins Oberstdorfer Tor bugsierte. Kurz danach bekam Celtics-Goalie Max Bley seine ersten Einsatzminuten in dieser Saison und stand fortan für Patrick Zibrowius im Türkheimer Kasten. Und so viel sei vorweggenommen: Bley machte seine Sache an diesem Abend hervorragend. Gleichzeitig erhöhten seine Vordermänner auf 1:4. Torschütze war in der 37. Minute erneut Jonas Müller. Im letzten Drittel warf der ESVT weiter alles nach vorne und wollte endgültig den Deckel drauf machen. Doch entweder hielt Henkel oder man scheiterte am Torgestänge oder am eigenen Unvermögen. Auf der Gegenseite traf Oberstdorf quasi aus dem Nichts zum 2:4. Matteo Seliger behielt in einer unübersichtlichen Situation den Überblick und schob zum 2:4 ein. Doch ein Aufbäumen der Eisbären blieb aus. Stattdessen nutze Türkheim endlich wieder eine seiner Möglichkeiten. Maxi Döring tankte sich einmal übers halbe Spielfeld und zimmerte die Scheibe in der 52. Minute unhaltbar unter die Latte. Viel mehr passierte in den letzten Minuten nicht mehr. Am Ende durften die Celtics mit ihren rund 20 mitgereisten Fans einen verdienten Auswärtssieg feiern und sich über ein 6-Punkte-Wochenende freuen. Die nächste Bewährungsprobe wartet dann am nächsten Sonntag auf den ESVT. Um 16:30 Uhr kommt es dann im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion zum Aufeinandertreffen mit dem EV Königsbrunn. Torschüsse: Oberstdorf 15 ESVT 45 Strafzeiten: Oberstdorf 6 min Türkheim 6 min Zuschauer: 140
Pforzheim BisonsBisons im Schongang zum Erfolg (BWL) Gegen das Tabellenschlusslicht aus Bietigheim setzten sich die Pforzheim Bisons am Sonntagabend mit 7:1 (3:0/0:1/4:0) durch. Zu Beginn des Spiels setzten sich die Amateure des DEL2-Ligisten Bietigheim Steelers im Drittel der Bisons fest, doch nennenswerte Möglichkeiten blieben aus. Erst nach fünf Minuten konnten die Bisons die erste Torchance kreieren und vier Minuten später verhinderte der Pfosten die Führung für die Hausherren. Michal Rambousek war es schließlich, der die Bisons in Führung brachte (11.). Nur 74 Sekunden später nutzte Neuzugang Mikko Lindbom seine Chance und netzte zum 2:0 ein. Im direkten Gegenzug rettete Goalie Eric Ziemer die zwei-Tore-Führung. Kurz vor dem Ende erhöhte Kenneth Taraszewski auf 3:0, kurz danach scheitere Tim Essig erneut am Gestänge. Im Mittelabschnitt brachte Walvaag die Scheibe nicht an Gästegoalie Yankov vorbei und im Gegenzug konnte Lukas Fröhlich auf 1:3 verkürzen (24.). Bietigheim war nun besser im Spiel und kam danach noch zu weiteren Möglichkeiten, doch ein weiter Treffer sollte nicht fallen. Auch die Bisons hatten seine Möglichkeiten, jedoch waren diese nicht zwingend genug, um die Führung auszubauen. Besser funktionierte es im Schlussdrittel. Zunächst traf Kenneth Taraszewski zum 4:1 (43.) ehe zwei Minuten später Nicolas Nölting auf 5:1 erhöhte. Ein weiterer Treffer fand wegen Torraumabseits keine Gültigkeit (47.). Die Bisons wollten nun mehr und waren bissiger im gegnerischen Drittel. Innerhalb von 47 Sekunden netzten Michal Rambousek und Frans Landström zum 6:1 und 7:1 ein (51./52.). Als Oliver Cabala eine 2+2 Strafzeit kassierte, hätten die Gäste noch mal rankommen können, doch ein Powerplay konnten sie nicht aufbauen und so hatten die Bisons trotz Unterzahl mehr vom Spiel und kamen auch zu guten Torchancen. Doch es sollte kein weiterer Treffer mehr fallen. Am kommenden Wochenende stehen für die Bisons gleich zwei Spiele an. Zunächst erwarten sie am Freitag, 12.12.2025 um 20:00 Uhr den Tabellenführer aus Reutlingen in der St.-Maur-Halle, am Sonntag, 14.12.2025 um 17:00 Uhr sind die Bisons dann bei den Baden Rhinos in Hügelsheim zu Gast.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinGute Leistung bringt drei sichere Punkte (RLO) Nach holprigem Start besiegt FASS Berlin Tornado Niesky mit 9:3 (2:1, 4:1, 3:1) und sichert sich damit drei wichtige Punkte, um dem Tabellenführer aus Schönheide auf den Fersen zu bleiben. DAS SPIEL Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Begegnung. FASS hatte immerhin 15 Skater im Kader und konnte so mit drei kompletten Blöcken antreten. Nach längerer Verletzungspause feierte Marvin Miethke in der Verteidigung seine Rückkehr. Die Gäste aus der Lausitz sorgten gleich zu Beginn für einen großen Schreckmoment, als Sobisch abzog und der erste Schuss des Spiels gleich hinter Marks Slavinskis-Repe im Netz zappelte. FASS brauchte ein paar Minuten, um sich hiervon zu erholen. Es war die Reihe mit Oliver Noack, Gregor Kubail und Dennis Thielsch, die im ersten Drittel dem Berliner Spiel Struktur verlieh und mit zwei schön herausgespielten Treffern die Führung erarbeitete. Im zweiten Abschnitt war FASS klar das bessere Team und schraubte den Vorsprung nach oben. Nach Toren von Moritz Miguez und Bryan Heinicke traf Fabian zwar für die Gäste, doch Tom Fiedler stellte kurz später mit einem schlitzohrigen Tor auf 5:2 (34.). Gegen Ende des Drittels schickte Oliver Noack mit einem tollen Pass Dean Flemming auf die Reise, der alleine vor Morawitz auftauchte und zum 6:2 einschoss. Damit war die Messe weitgehend gelesen, und die 160 Zuschauerinnen und Zuschauer entließen das Team mit viel Applaus in die Pause. Der Schlussabschnitt verlief zunächst ereignisarm, bis Nico Jentzsch und Oliver Noack mit einem Doppelschlag auf 8:2 erhöhten (53.). Kapitän Tom Fiedler markierte sogar in Unterzahl ein weitere Tor. Kurz darauf traf Rast nochmal für Tornado (56.), die damit den ersten und letzten Treffer des Abends erzielt hatten. Am ungefährdeten Sieg der Nordberliner änderte das nichts. AUSBLICK Mit dem Erfolg gegen Tornado Niesky beendet FASS einen mehrwöchigen „Home Stand“. Während in der Meisterschaft alle Heimspiele gewonnen wurden – Highlight war der Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Schönheide -, ging das entscheidende Pokalspiel gegen die Crocodiles Hamburg verloren. Damit haben die Berliner keine Chance mehr, das Halbfinale im OsWeNo-Pokal zu erreichen, denn Hamburg besiegte an diesem Wochenende auch die Beach Devils und sicherte sich das Halbfinalticket. Für die Nordberliner geht es am kommenden Wochenende auswärts weiter. Am Samstag (19:00 Uhr) geht es zu den Regio-Eisbären in den Wellblechpalast, bevor am Sonntag (17:00 Uhr) das Spitzenspiel bei den Schönheider Wölfen auf dem Programm steht. STATISTIK FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Heinicke, Miethke; Licitis, Falk; Kruggel, Junge – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; O. Noack, Kubail, Thielsch; Flemming, Miguez, Weihrauch. Tore: 0:1 (00:54) Sobisch, 1:1 (07:15) O. Noack (Thielsch, Kubail), 2:1 (09:49) Kubail (O. Noack, Thielsch); 3:1 (23:23) Miguez (Junge, Weihrauch), 4:1 (27:38) Heinicke (Fiedler), 4:2 (32:03) Fabian, 5:2 (33:09) Fiedler (Jentzsch, Miethke), 6:2 (38:57) Flemming (O. Noack, Miguez); 7:2 (52:28) Jentzsch (Fiedler, L. Noack), 8:2 (52:37) O. Noack (Kubail), 9:2 (55:30) Fiedler (Jentzsch, Kruggel) SH1, 9:3 (55:47) Rast. Schiedsrichter: Hecker – Krüger, Schneider. Strafen: FASS 6, Niesky 4. Zuschauer: 160.
Schönheider WölfeSchönheide jubelt nach Derby-Thriller - Wölfe drehen 1:4 in 8:4-Heimsieg gegen Chemnitz (RLO) Zur Weihnachtszeit passt der Vergleich: Spielerisch war es sicher „nicht immer Lametta“, doch das Derby in der Regionalliga Ost zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers bot alles, was ein packendes Eishockeyfest ausmacht – Emotionen, Tempo, harte Duelle, wechselnde Führungen und eine fantastische Kulisse im Wolfsbau. 873 Zuschauer sorgten für lautstarke Unterstützung in beiden Fanlagern und wurden mit einem spektakulären Spiel belohnt. Das Spiel begann perfekt für die Hausherren. Bereits in der 2. Minute brachte Tomas Rubes die Wölfe mit 1:0 in Führung. Doch die Crashers zeigten sich unbeeindruckt und nutzten ihre Chancen konsequent. Marten Röher (5.) und Tobias Werner (18.) drehten die Partie noch im ersten Drittel – 1:2 aus Schönheider Sicht. Der Start ins zweite Drittel verlief für die Hausherren denkbar schlecht. Chemnitz setzte nach und erhöhte durch Noah-Fabrice Schwabe (23.) und Karel Novotny (25.) auf 1:4. Viele Teams wären an diesem Rückstand zerbrochen – nicht aber die Schönheider Wölfe. Angetrieben von ihren Fans und einer deutlichen Leistungssteigerung verkürzte Lukas Lenk in der 38. Minute auf 2:4. Kurz vor der zweiten Pause schlug erneut Tomas Rubes zu und erzielte in der 40. Minute das wichtige 3:4. Der Glaube an die Wende war zurück. Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts gelang den Wölfen der ersehnte Ausgleich. David Novotny nutzte ein Powerplay in der 41. Minute zum 4:4. Jetzt war Schönheide nicht mehr zu bremsen. In der 47. Minute vollendete Tomas Rubes seinen Hattrick und brachte die Wölfe erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung – 5:4. Was folgte, war ein Powerplay-Feuerwerk. Die Gäste sammelten Strafe um Strafe (insgesamt 39 Minuten) und die Wölfe schlugen eiskalt zu. Kevin Piehler (51.), Florian Heinz (53.) und Kenneth Hirsch (54.) schraubten in einer fünfminütigen Überzahl – Chemnitz-Stürmer Joey Mendel kassierte nach einem Kniecheck eine 5+Spieldauer - das Ergebnis auf 8:4. Drei Überzahltore innerhalb von drei Minuten brachen endgültig den Widerstand der Crashers. Nach einem 1:4-Rückstand noch mit 8:4 zu gewinnen, unterstreicht die Moral und Qualität der Wölfe. Mit viel Laufbereitschaft, Härte in den Zweikämpfen und einer klaren Leistungssteigerung ab der Mitte des Spiels erarbeitete sich Schönheide den am Ende hochverdienten Derby-Sieg. Ein emotionales, turbulentes und intensives Derby, das zwar spielerisch nicht immer glänzte, aber genau deshalb den besonderen Charme hatte. Die Wölfe bewiesen Charakter und beschenkten ihre Fans zur Weihnachtszeit mit drei wichtigen Punkten und gehen gemeinsam als DERBYSIEGER in den zweiten Advent!
Ice Rebells WaltershausenEHV Ice-Rebells Waltershausen - ESC "Mammuts" Erfurt 9:2 (2:1; 4:0; 3:1) / Gelungener Heimspielauftakt der Ice-Rebells Am Abend des Nikolaustages haben die Ice-Rebells als Titelverteidiger der Eishockey-Thüringenliga zum ersten Heimspiel der Saison eingeladen und viele Fans sind der Einladung gefolgt. Sie haben sich fein gemacht und sind meist in blau-weißer Kleidung oder mit Ice-Rebells -Accessoires geschmückt in die schmucke Eissporthalle gekommen. Am Nikolausabend wurden auch Geschenke verteilt. Es begann sehr emotional mit dem traditionellen Fackeleinlauf des EHV-Nachwuchses. Mit der Musik des Triumpfmarsches im Hintergrund wurde das Meisterbanner in der Eissporthalle enthüllt. Neben den Meisterschaften von 2005, 2007, 2011, 2012, 2013 und 2014 leuchtet nun auch ein Banner für den Meistertitel von 2025 und erinnert an den großartigen Erfolg des Eishockeyvereins der Puppenstadt. Im Anschluss fand die Ehrung für Mirko Karger statt. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte wurde die höchste Auszeichnung des EHV ausgesprochen. Das Trikot von Mirko Karger hängt nun unter dem Eissporthallendach als Anerkennung seiner sportlichen, menschlichen und ehrenamtlichen Leistungen für den Verein. Seine Rückennummer "1" wird nicht mehr vergeben. Sein 100. Spiel für die Ice-Rebells bestritt Spielertrainer Christoph Hill, dafür erhielt er ein Sondertrikot mit der "100" auf dem Rücken. Da konnte die Mannscahaft gut anknüpfen. Sie schenkte den 510 Zuschauern einen tollen, stimmungsvollen und erfolgreichen Eishockeyabend. Im ersten Spieldrittel hatten allerdings die Gäste die ersten Chancen, blieben aber an der EHV-Verteidigung und an EHV-Torhüter Thomas Eisenträger hängen. Mit einem Doppelschlag von Philip John und Maurice Klose gingen die Ice-Rebells innerhalb von einer Minute mit 2:0 in Führung. Ludwig Loderer verkürzte dann kurz vor der Drittelsirene auf 2:1, so ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel kamen die Tugenden der Rebellen zum Tragen. Marcel Schwich und Christoph Hill markierten die Treffer drei und vier für die Rebellen. Zum Drittelende trafen dann Sebatian Hofmann und Florian Hofmann jeweils in Überzahl zum 6:1-Pausenstand nach 40 Minuten. Das Schlussdrittel sorgte dann für Partystimmung auf den Rängen. Marcel Schwich traf im Alleingang zum 7:1, Sebastian Hofmann erzielte nach sehenswertem Tempolauf das 8:1. Der fleißige Ludwig Loderer verkürzte auf 8:2. Das Endergebnis von 9:2 erzielte dann Linus Jurke mit dem "Tor des Tages". Er traf mit der Rückhand aus einiger Entfernung sehenswert unter das Dach des ESC-Tores. Ob das so gewollt war? Richtig viel Spaß hatte das DEB-Schiedsrichterteam Steinecke - Podeschwa - Werner an der leicht zu führenden Partie vor großer Kulisse. Einen tollen Einstand im Rebellentrikot feierte Frederik Bien, der sich die lobende Worte von seinen Mitspielern redlich verdiente. Tore: 1:0 John (7.); 2:0 Klose (8.); 2:1 Loderer (20.); 3:1 M.Schwich (22./GWG); 4:1 Hill (36.); 5:1 S.Hofmann (38.); 6:1 F.Hofmann (40.): 7:1 M.Schwich (47.); 8:1 S.Hofmann (49.); 8:2 Loderer (49.); 9:2 Jurke (51.) Strafen: Waltershausen 10 - Erfurt 6 - Zuschauer: 510
Bären gewinnen beim ASC (LLB) Der ERSC Berliner Bären holte beim ASC Spandau durch einen 3:4-Erfolg (3:2/0:2/0:0) drei Punkte und hält damit Anschluss an die oberen Tabellenplätze. Spandau wartet nach vier Spielen noch auf einen Punkt, der ERSC hat aus sechs Spielen vier Punkte geholt und könnte sich mit weiteren Punkten aus dieser Partie noch Hoffnungen auf den 6. Platz machen. Die Bären gingen leicht favorisiert ins Spiel, dem ASC war ein Erfolg aber auch zuzutrauen. Beide Teams traten mit 12 Feldspieler an, im Tor duellierten sich Dennis Benna beim ASC und Christian Preuß bei den Bären. Spandau hatte zunächst mehr Offensivaktionen, von den Gästen kamen gelegentliche Konter. Nach sechs Minuten ging Spandau in Führung, Tim Bartsch traf zum 1:0. Vier Minuten später gab es die nächste Spieldauerdisziplinarstrafe, Matthias Blaschzik durfte nach einem Kniecheck vorzeitig in die Kabine. Die Bären nutzten das Powerplay aus, Manuel Storbeck traf in der 13. Minute zum 1:1. Es ging nun hin und her und 86 Sekunden vor der Pause gab es den nächsten Treffer. Leon Wäser traf zum 2:1 und Torhüter Dennis Benna war mit einer Vorlage beteiligt. Es kam noch besser für den ASC, denn 41 Sekunden vor Drittelende erhöhte Maximilian Hafemeister nach einem Konter auf 3:1. Das war es immer noch nicht, denn Manuel Storbeck verkürzte neun Sekunden vor dem Gang in die Kabine auf 3:2. Dee ERSC wechselte im 2. Dritteden Torhüter, Maximilian Lorenz übernahm nun. Ausgeglichen ging es weiter, beide Teams hatten aber nur wenige Chancen. Also musste Gewalt her, Marco Jagnow hämmerte den Puck aus dem Bullykreis ins Tor und es stand nach 30 Minuten 3:3. Eine schöne Einzelleistung brachte den Bären die erste Führung des Spiels, Harald Kott setzte sich durch und traf zum 3:4. Weitere Chancen wurden bis zur Pause nicht genutzt und so war für das letzte Drittel noch alles möglich. Spandau drängte im letzten Drittel auf den Ausgleich, die Bären griffen aber ebenfalls an, wenn sich eine Gelegenheit ergab. Beide Teams konnten auch bei längeren, teils doppelten, Überzahlsituationen keinen Treffer erzielen. So bliebe es ein torloses Drittel die Bären gewannen mit 3:4. Der sieg der Bären war verdient, sie waren am Ende das effektivere Team. Die Bären haben nun aus sieben Spielen sieben Punkte geholt, der ASC wartet nach fünf Spielen noch auf einen Punkt. Schiedsrichter: K.-P. Böttger, B. Hecker Strafen: ASC 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe M. Blaschzik (25/2/4), ERSC 4 (0/0/4) Tore: 1:0 (05:35) T. Bartsch (M. Blaschzik, M. Hafemeister); 1:1 (12:35) M. Storbeck (R. Juschten, H. Kott) PP1; 2:1 (18:34) L. Wäser ( L. Edelhäuser, D. Benna); 3:1 (19:13) T. Hafemeister (T. Bartsch); 3:2 (19:53) M. Storbeck (H. Kott, P. Gräber); 3:3 (29:35) M. Jagnow (L. Englisch, H. Kott); 3:4 (33:58) H. Kott (L. Englisch)
Viel Hektik, ein wenig Eishockey und ein Sieg der Adler (LLB) Es war ein Duell um den 6. Platz und es gab einen klaren Sieger. Die SCC Adler Berlin setzten sich in einer teilweise hektischen Partie gegen die OSC Berlin Mighty Bucks mit 9:6 (2:2/5:2/ 2:2) durch. Während die Adler mit sechs Punkten aus vier Spielen noch voll im Rennen um einen der ersten sechs Plätze sind, müssen die Bucks schon gewinnen, um nach drei Punkten aus fünf Spielen noch eine Chance auf die oberen Tabellenplätze haben wollen. Zuletzt haben die Adler eine gute Leistung gezeigt und so dürfte es für die Bucks schwer werden hier Punkte zu holen. Und die mit 17 Feldspieler angetretenen Gastgeber kamen gegen 13 Bucks nach bereits 86 Sekunden zum Führungstreffer. Albert Schwarzkopf zog ab und der Puck schlug im langen Eck des von Sebastian Grunwald gehüteten Tores ein. Viele Angriffe hatten die Bucks nicht, einer davon brachte nach sieben Minuten durch Adam Vradenburg das 1:1. Mitten in eine gute Phase der Bucks konnten die Adler nach einem Konter durch Paul Runst in Führung gehen. Nach elf Minuten kamen die Bucks zu einem langen Powerplay, denn ein Spieler der Adler ruhte sich für fünf Minuten auf der Strafbank aus. Die Bucks nutzten die Überzahl, Sergei Terekhov staubte nach 12 Minuten zum 2:2. Es wurde nun etwas hektisch und so war es gut, dass die Drittelsirene ertönte. Mit viel Druck der Adler startete das 2. Drittel und nach 24 Minuten konnte Steve Roubicek zum 3:2 abstauben. Vier Minuten später traf Maximilian Schlatmann in Überzahl von der blauen Linie zum 4:2 und eine Minute später erhöhte Anton Smachtin zum 5:2. Die Bucks nahmen nun eine Auszeit und nach 33 Minuten konnte Mathias Hahn auf 5:3 verkürzen. Doch die Antwort kam zwei Minuten später. Steve Roubicek und 23 Sekunden später Maurice Giese sorgten für eine Vorentscheidung. In einer weiter hektischen Partie sorgte Sergei Terekhov zwei Sekunden vor der Sirene für das 7:4. 60 Sekunden nach Wiederbeginn machten die Adler den Sack zu, Theodor Mathea traf zum 8:4. Steve Roubicek kam nach 48 Minuten noch zu seinem dritten Treffer der Partie und es stand 9:4. Joey Keller konnte für die Bucks nach 50 Minuten in Überzahl auf 9:5 verkürzen. Das Spiel plätscherte zunächst vor sich hin, bis es fünf Minuten vor dem Ende doch noch zur Entgleisung kam. Für Robert Bäuerle (Adler) war die Partie nun beendet, er kassierte eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Dann folgte noch ein wenig Eishockey, Mathias Hahn konnte 114 Sekunden vor dem Ende nach einem Konter den Treffer zum 9:6-Endstand erzielen. Der Sieg der Adler war verdient, das Austreten einiger Spieler beider Teams war weniger schön. So war es stellenweise ein hektisches Spiel, in dem die Schiedsrichter einiges zu tun hatten... Immerhin konnte das Spiel beendet werden, bevor das Licht vom Hallenpersonal ausgeschaltet wurde… Schiedsrichter: , P.-K. Böttger, T. Meinschenk Strafen: Adler 33 + Spieldauerdisziplinarstrafe R. Bäuerle (19/4/30), Bucks 24 (14/8/2) Tore: 1:0 (01:26) A. Schwarzkopf (M. Scheil, N. Taratin); 1:1 (06:02) A. Vradenburg (R. Richter); 2:1 (08:25) P. Runst (M. Giese); 2:2 (11:33) S. Terekhov (G. Kleinvogel) PP1; 2:2 (23:07) S. Roubicek (M. Schlatmann, V. Rebel); 4:2 (27:54) M. Schlatmann (V. Rebel) PP1; 5:2 (28:31) A. Smachtin (P. Runst); 5:3 (32:37) M. Hahn; 6:3 (34:22) S. Roubicek (V. Rebel); 7:3 (34:47) M. Giese (D. Hermann); 7:2 (39:58) S. Terekhov (T.-P. Heinisch); 8:4 (41:00) T. Mathea (M. Giese); 9:4 (47:05) S. Roubicek (V. Rebel); 9:5 (49:05) J. Keller (G. Jablukov, A. Vradenburg) PP1; 9:6 (58:06) M. Hahn (R. Richter)
Überraschungscoup gegen den Meister / Der SCC setzt ein Ausrufezeichen in der Landesliga Berlin und besiegt Fass 1b mit 8:3 - Es war eine bravouröse Leistung der gesamten Mannschaft, bei der ein Spieler dennoch herausragte (LLB) Der SC Charlottenburg hat mit einem Sieg gegen Fass 1b einen großen Schritt in Richtung Meisterrunde getan. Gegen den amtierenden Meister kamen die ersatzgeschwächten Gastgeber am Samstagabend zu einem verdienten 8:3-Erfolg (3:0; 2:2; 3:1). Schon wenige Sekunden nach dem Anstoß-Bully besorgte Ivan Patayala das 1:0 für die Zebras. Mit seinem schnellen Antritt schlängelte es sich durch die Abwehr und überwand Gäste-Keeper Dennis Kuhn. Es sollte ein Treffer sein, dem in seiner Art der Entstehung an diesem Abend noch ähnliche folgen sollten. Denn gerade die Topreihe des SCC um Patayala, Strachan Wilson und Valerian Sokolovskyi brachte Fass 1b wiederholt in Verlegenheit. Sechs der acht Tore gingen auf ihr Konto, vier allein erzielte der an diesem Abend überragende Patayala. Dabei nutzten die Gastgeber immer wieder Kontersituationen, um zum Erfolg zu kommen. Gegen die schnellen Umschaltmomente fanden die Gäste kein Mittel, die aufgrund des frühen 3-Tore-Rückstands offensiver agieren mussten – und damit hinten Räume anboten. Es war aber insgesamt eine herausragende Mannschaftsleistung, auf der der Sieg des SCC fußte. Die Defensive der Charlottenburger hielt Fass über weite Strecken klug vom eigenen Tor weg – und das, obwohl mit Max Stoffner und Timo Helbig zwei etatmäßige Verteidiger fehlten. Der SCC störte früh das Aufbauspiel, sodass Fass seine offensiven Qualitäten nicht wie gewohnt ausspielen konnte. Dem Meister gelang es selten, sich im Drittel des SCC festzuspielen. Und in den brenzligen Situationen erwies sich SCC-Keeper Lucas Koletzki als sicherer Rückhalt. Und manchmal half auch der Pfosten. Doch das Glück hatte sich der SCC an diesem Tag auch verdient. Nach dem vierten Sieg aus fünf Spielen rangiert der SCC mit zwölf Punkten aktuell auf Platz 4 der Landesliga Berlin und hat damit die Teilnahme an der Meisterrunde der besten sechs Teams fest im Visier. Am nächsten Wochenende trifft die Mannschaft auf das zweite Landesliga-Team von Fass: die Allstars. Torstatistik 1:0 1. Min Patayala 2:0 19. Min Patayala 3:0 19. Min Schweder (Ulrich) 4:0 21. Min Patayala (Wilson) 4:1 27. Min Passler 4:2 32. Min Stoll 5:2 40. Min Kohrt (Patayala, Wilson) 6:2 50. Min Sokolovskyi 7:2 55. Min Sokolovskyi (Wilson) 7:3 58. Min Zorn (Idschok, Palicki) 8:3 60. Min Patayala (Sokolovskyi) Strafminuten SCC: 12 (4 – 4 – 4) Fass 1b: 12 (2 – 4 – 6)
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Red Bull München
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ERC Sonthofen
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