IHP NachrichtenFreitag 2.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spieltags-Vorberichte der ersten beiden Tage im neuen Jahr mit insgesamt neun Beiträgen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Tigers BayreuthDerby-Kracher zum Start ins neue Jahr (OLS) Nach einem Sieg und zwei knappen Overtime-Niederlagen zum Ausklang des vergangenen Jahres steht für die onesto Tigers Bayreuth zum Jahresauftakt gleich wieder ein Dreierpack auf dem Programm: Mit dem Derby-Kracher in Selb starten die Tigers am Freitag um 20 Uhr ins Jahr 2026. Mit dem Heimspiel gegen die Passau Black Hawks spielen die Tigers am Sonntag um 18 Uhr erstmals im Tigerkäfig, ehe schon am Dienstag um 18 Uhr das Spiel beim EC Peiting im Kalender steht. Nach dem Sieg im letzten Derby in Selb fahren die Jungs um Trainer Larry Suarez mit dem klaren Ziel nach Hochfranken, die zahlreich mitreisenden Fans erneut zu begeistern. Die Wölfe taten sich zuletzt etwas schwerer als noch zu Saisonbeginn, nach zwei Niederlagen vor Weihnachten gelangen zuletzt aber drei Siege, darunter ein knapper 4:3-Erfolg in Memmingen. Zum Ausklang des Jahres konnte man mit 3:1 in Füssen gewinnen. Topscorer im Team von Trainer Felix Schütz sind die drei Kontingentstürmer angeführt von Christopher Schutz (20 Tore + 22 Vorlagen), dem Erik Nemec (10 + 27) und Niko Lahtinen (17 + 19) folgen. Dann folgt mit Thomas Gauch auch schon der punktbeste Verteidiger (8 + 20). Im Tor setzen die Wölfe meist auf Michel Weidekamp, der eine Fangquote von 91,5% aufweist. In Sachen Powerplay (25,7%) und Penaltykilling (79,4%) liegt man jeweils auf dem vierten Platz im Ligavergleich. Mit den Passau Black Hawks kommt am Sonntag ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoffs und den 6. Platz in den Tigerkäfig. Die Niederbayern mussten zum Jahresausklang vier Niederlagen in Folge hinnehmen: Auf zwei Auswärtsniederlagen in Deggendorf und Höchstadt folgten zwei Heimniederlagen gegen Bad Tölz und zuletzt Erding. Brendan Harrogate (16 + 22) führt das Scoring vor den Routiniers (Andrew Schembri (15 + 20) und René Röthke (12 + 16) an, bei den Verteidigern hat Tom Horschel (3 + 11) die meisten Punkte gesammelt. Im Tor bestreitet Marco Eisenhut (90,3%) etwa zwei Drittel der Spiele. Mit einer Quote von 69,1% stellen die Falken das schwächste Penaltykilling der Liga, im Powerplay (19,7%) liegt man im Mittelfeld. Die beiden bisherigen Duelle fanden in Passau statt, beide Teams konnten jeweils einen Sieg verbuchen. Auch der EC Peiting ist mittendrin im Kampf um die Playoffs und liegt aktuell auf dem 9. Platz der Oberliga Süd. Zum Jahresausklang konnte man 2 der letzten 6 Spiele gewinnen, gegen Memmingen (5:6) und Deggendorf (4:5) unterlag man sehr knapp, in Selb konnte man zumindest einen Punkt ergattern. Gegen Erding und Riessersee gewann man seine Heimspiele. Zuletzt verlor man allerding gegen Lindau. Topscorer beim EC Peiting sind Carson MacKinnon (18 + 21) vor Justin Maylan (11 + 26) und Carson Briere (16 + 17). Mit Simon Mayr (7 + 9) ist ein ehemaliger Tigers-Spieler der fleißigste Punktesammler unter den Verteidigern. Im Tor teilen sich Andreas Magg (87,3%) und Tommi Steffen (89,6%) die Aufgaben. In Sachen Powerplay (17,2%) und Penaltykilling (75,6%) findet man sich im hinteren Drittel der Liga. Beide bisherigen Duelle gingen mit einem Sieg nach Penaltyschießen und in der Verlängerung knapp an die Tigers. Um im Kampf um den Einzug in die Playoffs mittendrin zu bleiben, wollen die Tigers mit wichtigen Punkten ins neue Kalenderjahr starten. Hierzu steht dem Trainer-Team im besten Fall der komplette Kader zur Verfügung. So sollte der zuletzt fehlende Lars Stelzmann sowie auch Cameron Leask zurückkehren.
Deggendorfer SCStart ins neue Jahr – DSC empfängt SC Riessersee und reist nach Füssen (OLS) Mit neuem Schwung aus dem Jahreswechsel 2025/2026 starten Jan Bednar, Harrison Roy & Co. in das nächste intensive Wochenende. Am Freitag, dem 02.01.2026, empfängt der DSC um 20 Uhr den SC Riessersee in der Hitzkopf Arena. Es ist zugleich das zweite Spiel von Neu-Trainer Markus Jocher gegen die Niederbayern. Erst Mitte Dezember konnte der DSC einen 4:2-Auswärtserfolg am Fuß der Zugspitze feiern – und das, obwohl die Blau-Weißen zwischenzeitlich mit 2:0 in Führung lagen. Personell müssen die Garmischer dabei schmerzliche Ausfälle verkraften: Stürmer Tobi Kircher fehlt aufgrund einer Unterkörperverletzung. Gerade zuletzt befand sich Kircher in starker Form und sammelte in drei Partien sechs Torbeteiligungen. Weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen Robin Soudek und Lubor Dibelka, zudem fehlt Thomas Schmid gesperrt. Hoffnung macht hingegen die Form von Nick Armstrong-Kingkade: Der Linksschütze hält aktuell einen Acht-Spiele-Scoring-Streak am Laufen und zählt zu den auffälligsten Akteuren in der Offensive. Der SC Riessersee präsentiert sich seit dem Trainerwechsel insgesamt stabiler und variabler. Zum einen bringt der SCR Führungen inzwischen teils souverän über die Zeit, wie zuletzt gegen Passau oder Füssen, zum anderen hat die Mannschaft auch klare Comeback-Qualitäten entwickelt – unter anderem bei Erfolgen gegen Bayreuth oder Höchstadt. Für den DSC gilt es daher, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die eigene Spielstruktur konsequent durchzuziehen. Am Sonntag darauf wartet bereits die nächste Aufgabe auf Fratkin & Co.: Um 18 Uhr tritt der Deggendorfer SC am Kobelhang beim EV Füssen an. Die Allgäuer zeigen sich bislang zwischen Licht und Schatten. Auf der einen Seite stehen Siege gegen Teams wie Lindau, auf der anderen Seite Niederlagen gegen direkte Konkurrenten wie den SC Riessersee. Dennoch hat das Team um Kapitän Julian Straub mehrfach bewiesen, dass es auch gegen nominell favorisierte Gegner mithalten kann – etwa in engen Spielen gegen Memmingen oder Selb. Im Tor fehlt dem EV Füssen weiterhin Stamm-Goalie Benedikt Hötzinger verletzt. Sein Vertreter Timotej Pancur erhält nicht nur den Großteil der Einsätze, sondern sah mit bislang 889 Schüssen auch die drittmeisten der Liga auf sein Gehäuse. Zum Vergleich: Der Deggendorfer SC gibt mit 1351 Schüssen die zweitmeisten Torschüsse der Liga auf das gegnerische Tor ab. Bevor die Füssener den DSC empfangen, eröffnet für die Mannschaft von Daniel Jun mit einem Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken das Wochenende. Wie auch alle anderen Teams befindet sich der DSC aktuell in einem Spiele-Marathon. Die Niederbayern haben in dieser so wichtigen Saisonphase mit dem Spiel gegen den SCR fünf Spiele in zehn Tagen vor der Brust. Mit dem 3:4-Shootout-Erfolg konnte man den Abstand zu Verfolger Memmingen weiterhin auf sechs Punkte konstant halten, wenngleich dies mit „Schützenhilfe“ aus Heilbronn verbunden war. Bei der Auswärtspartie in Bayreuth konnte Casey Fratkin zudem wieder auf den genesenen Ty Jackson sowie den gesperrten Niklas Heinzinger zählen. Shootingstar war bei den Rot-Blauen zuletzt Harrison Roy, der US-Amerikaner traf am vergangenen Wochenende viermal ins gegnerische Tor. Im Rennen um den goldenen Helm konnte Dylan Jackson (64 Punkte) sich mit drei Punkten Abstand nun etwas Luft auf seinen Zwillingsbruder Ty (61 Punkte) verschaffen. SpradeTV überträgt die Heimpartie wie gewohnt live.
SC RiesserseeDas Ziel heißt Pre-Playoffs - SCR Freitag in Deggendorf, Sonntag zuhause gegen Erding (OLS) Für das neue Jahr fasst man sich oft gute Vorsätze und setzt sich Ziele. Mitunter wird man aber auch begleitet von Erwartungen, die an einen gestellt werden. Nach einer bislang eher durchwachsenen Oberliga-Saison gilt es für die Profis des SC Riessersee, das klar definierte Ziel „Pre-Playoffs“ (also eine Vorrundenplatzierung unter den ersten 10 Teams in der Tabelle) fest in den Blick zu nehmen – und auch zu erreichen. Zu den guten Vorsätzen muss gehören, in jedem Spiel zu kämpfen, egal wie der Gegner heißt. Denn das wiederum gehört zu den Erwartungen der Fans und Unterstützer des SCR, denen man schon ein bisserl viel zugemutet hat in den Wochen vor dem Trainerwechsel. Frei nach dem Motto: Wir dürfen verlieren, aber nicht ohne gekämpft zu haben. Dass der Weg kein leichter wird, ist allen Beteiligten klar. Am Freitag, den 02. Januar, ist der Tabellenführer Deggendorfer SC um 20:00 Uhr Gastgeber von Markus Jochers Team. In den Wochen vor Weihnachten erspielten sich die Niederbayern mit einer Serie von elf Siegen à drei Punkten das Fundament für den momentanen Platz an der Spitze. Zwar kassierte man auch die ein oder andere seltene Niederlage, jedoch nur gegen die anderen Titelaspiranten Selb, Heilbronn und Memmingen. Der einzige „Underdog“, der gegen den DSC gewinnen konnte, war bemerkenswerterweise der Tabellenletzte Erding, unser Heimgegner am Sonntag. Dass die Erding Gladiators ihre Ambitionen auf das Erreichen der Pre-Playoffs noch nicht aufgeben müssen, zeigt ein genauer Blick auf die Tabelle: Nur fünf Punkte liegen zwischen ihnen und dem SCR und deren nur sechs sind es zu Tabellenplatz 10, den momentan noch Höchstadt besetzt. Der Bayernliga-Aufsteiger besitzt auf dem Papier bestimmt genug Routine, sich in entscheidenden Partien durchsetzen zu können. Spieler wie Thomas Brandl, Elia Ostwald oder der Ex-Garmischer Markus Eberhardt haben schon viel erlebt auf dem Eis und in der Kabine. Der Star in Erding ist allerdings die Mannschaft, denn unter den 50 Top-Scorern der Liga findet man keinen einzigen Spieler der Gladiators. Spielbeginn gegen Erding ist am Sonntag, den 04.01.2026, um 18:00 Uhr im Olympia-Eissportzentrum in Garmisch-Partenkirchen. Das Team des SC Riessersee braucht für ein erfolgreiches Spiel auch weiterhin den Support von möglichst vielen Fans. Es geht in den Endspurt vor den Play-Offs. Pack ma’s miteinander! Tickets für die Heimspiele gibt es in unserem Onlineshop: ttps://www.scriessersee.de/tickets/online-ticket-shop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Die Abendkasse wird 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet. Sämtliche Begegnungen werden live auf Sprade.TV übertragen.
Selber WölfeSelber Wölfe vor Derby und Familienspieltag: Drei Herausforderungen zum Jahresstart / Bayreuth, Lindau und Riessersee – die Wölfe wollen ihre Siegesserie ausbauen (OLS) Die Selber Wölfe starten mit Rückenwind ins neue Jahr: Nach drei Siegen in Folge warten gleich drei spannende Aufgaben – das Derby gegen Bayreuth, das Auswärtsspiel in Lindau und der Familienspieltag gegen Riessersee. Fans dürfen sich auf packende Duelle und besondere Aktionen in der NETZSCH Arena freuen. Formkurve Drei Spiele in Folge, davon zwei Auswärtspartien, konnten die Selber Wölfe zuletzt für sich entscheiden. Dadurch hat sich das Team um Leitwolf Richard Gelke auch wieder auf den vierten Tabellenrang nach oben gearbeitet. Nach und nach sind auch Akteure aus Verletzung oder Krankheit zurückgekehrt, sodass dem Trainerteam wieder mehr Optionen hinsichtlich der Aufstellung zur Verfügung stehen. Die Gegner Die Formkurve der Onesto Tigers Bayreuth zeigt rechtzeitig vor dem Derby wieder leicht nach oben. Nach vorangegangenen fünf Niederlagen in Folge konnten die Wagnerstädter in den letzten drei Begegnungen immer punkten. Auch wenn es nach einem Sieg nach regulärer Spielzeit über Stuttgart gegen Erding als auch gegen Deggendorf jeweils nur zu einem Punkt reichte. Gegen die Wölfe werden die Tiger aber sicher wieder alles auf dem Eis lassen, um den Porzellanstädtern zum zweiten Mal in Folge die Heimderby-Fete zu verderben. Denn bisher gingen die Begegnungen beider Teams in dieser Saison jeweils ans Auswärtsteam. Einem 5:2-Erfolg im Tigerkäfig ließen die Selber Wölfe eine 2:3-Niederlage in der NETZSCH Arena folgen. Schwer einzuschätzen ist die aktuelle Verfassung der EV Lindau Islanders. Seit dem letzten Aufeinandertreffen mit den Selber Wölfen (2:1 Overtime-Sieg für Selb in Lindau) gab es für die Islanders drei Siege und drei Niederlagen. So ließen die Bodenseestädter einem 9:1-Erfolg über Bayreuth eine 1:7-Niederlage gegen Tölz folgen. Auf eine knappe Niederlage gegen Füssen antworteten die Islanders mit einem 6:3-Erfolg in Peiting. Die bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Spielzeit endeten denkbar knapp. Zuhause gewannen die Wölfe nach regulärer Spielzeit mit 3:2, in Lindau entführten die Selber zwei Punkte mit einem Sieg nach Overtime. Am Dreikönigstag gastiert dann zum Familienspieltag (Spielbeginn bereits um 15 Uhr!) der SC Riessersee in der NETZSCH Arena. Seit einem Trainerwechsel am 9. Dezember stehen bei den Garmischern vier Siege sowie vier Niederlagen zu Buche. Einer knappen Heimniederlage gegen die Memmingen Indians folgte ein Sieg nach Verlängerung bei den Heilbronner Falken, der die Selber Wölfe einen Tabellenplatz nach oben klettern ließ. Beide Spiele gegen den SCR konnten die Selber Wölfe in dieser Saison jeweils mit drei Toren Unterschied für sich entscheiden. Statistik Mit großem Abstand sind die Onesto Tigers Bayreuth die bösen Buben der Liga. Die Tigers kassieren durchschnittlich 15,7 Strafminuten pro Partie. Die EV Lindau Islanders folgen hier an dritter Stelle mit 12,2 Minuten pro Spiel, Selb kommt auf einen Wert von 11,4 und der SC Riessersee auf durchschnittlich 10,3 Strafminuten. Daniel Weiß und Richard Gelke blicken voraus „Derbys sind immer etwas Tolles. Ich habe ja schon eines spielen dürfen vor den überragenden Fans in Selb. Die sind ja auch immer bei den anderen Spielen lautstark dabei. Diese Unterstützung ist brutal wichtig. Es wird ein harter Kampf, wie die letzten beiden Spiele gegen Bayreuth auch schon. Und da freuen wir uns natürlich alle drauf“, hat Wölfe-Stürmer Daniel Weiß erst einmal die Partie am Freitag im Fokus. „Dass wir jetzt wieder mit vier Reihen agieren können und unser System spielen können, kommt uns natürlich zugute. Nach einer langen Phase, in der wir überwiegend nur mit drei Reihen spielen konnten, werden wir wieder frischer und können marschieren. Die freien Tage an Silvester und Neujahr wollen wir natürlich genießen und auch ein wenig feiern. Wir wissen aber natürlich auch, was uns am 2. Januar erwartet“, analysierte Wölfe-Kapitän Richard Gelke nach dem Spiel bei EV Füssen im Interview mit dem Medienpartner der Selber Wölfe Radio Euroherz. Lineup Daniel Ulrich, Jonas Körber, Patrick Klöpper, Sebastian Scherer und Eric Doronin (Saisonaus) müssen weiterhin verletzt oder erkrankt passen. Wenn hinsichtlich der Passformalitäten für Neuzugang Tom Pauker alles glatt läuft, wird er bereits am Freitag im Derby gegen die Onesto Tigers Bayreuth spielberechtigt sein. Familienspieltag gegen Riessersee Beim Familienspieltag gegen den SC Riessersee am Dienstag ist einiges geboten. Neben dem familienfreundlichen Spielbeginn um 15 Uhr wird es an den Verkaufsständen zusätzlich zum üblichen Sortiment noch Muffins und Cookies zum Sonderpreis. Darüber hinaus werden sich die Selber Wölfe Juniors mit ihrem U7-Team in der ersten Drittelpause mit einem Show-Spiel präsentieren. Zudem bekommen das Trainerteam, unser Stadionsprecher sowie das Streaming-Team tatkräftige Unterstützung von jungen Fans, die sich auf die ausgeschriebenen „Jobs“ beworben haben. Tickets/Einlass/Liveübertragung Das Heimspiel gegen die Onesto Tigers Bayreuth (Freitag um 20 Uhr) ist bereits restlos ausverkauft. Die Abendkassen öffnen nicht mehr und wir raten dringend davon ab, sich ohne gültiges Ticket auf den Weg zu machen. Die Pforten der NETZSCH Arena werden 1,5 Stunden vor Spielbeginn um 18:30 Uhr geöffnet. Der Early-Entry für Saisonkarteninhaber startet um 18:15 Uhr. Um die Einlasssituation zu entschärfen, wird ein zusätzlicher Eingang an der ehemaligen Nebenkasse geöffnet. Für das Heimspiel gegen den SC Riessersee (Dienstag um 15 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost, bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 14 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 13:45 Uhr. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel am Sonntag aus Lindau (Spielbeginn um 18 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Herne MinersMiners starten nach Sieg in Tilburg stark angeschlagen in das Jahr 2026 (OLN) Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen sehr stark aufgelegten Lukas Schulte konnte der HEV am Dienstagabend in Tilburg nach Penaltyschießen siegen und zwei wichtige Punkte einfahren. Bereits dort fielen mit Raik Rennert, Julian Herbold und Vincent Grunewald weitere Verteidiger aus. Mithilfe der Förderlizenzspieler aus Düsseldorf kam man mit Mühe jedoch trotzdem auf drei Verteidigerreihen. Für die kommenden Spiele sieht es bei den Miners nicht besser aus. Wer ist dabei? Raik Rennert und Julian Herbold fehlten gegen Tilburg bereits krankheitsbedingt und werden auch an diesem Wochenende voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen. Vincent Grunewald hat momentan mit einer Oberkörperverletzung zu kämpfen, bei der noch weitere Untersuchungen ausstehen. Auch er wird in den nächsten drei Spielen nicht zum Einsatz kommen. Bei Mike Mieszkowski, der das Eis im Auswärtsspiel gegen Leipzig bereits verletzt verlassen musste, stehen ebenfalls weitere Untersuchungen aus. Aktuell ist mit einer Ausfallzeit von mindestens ein bis zwei Wochen zu rechnen. Auch Marius Demmler laboriert weiterhin an einer Oberkörperverletzung und fällt voraussichtlich weitere zwei bis drei Wochen aus. Dazu befindet sich hinter drei weiteren Akteuren ein Fragezeichen: Fabian Nifosi und Dennis Palka sind ebenfalls erkrankt – ein Einsatz entscheidet sich demnach kurzfristig. Marc Hofmann konnte das Spiel gegen Tilburg nach einem Zusammenprall mit der Bande ebenfalls nicht beenden, bei ihm ist ein Einsatz ebenfalls unwahrscheinlich. Sofiene Bräuner befindet sich derweil wieder auf dem Eis, benötigt jedoch voraussichtlich noch zwei Wochen für seine Rückkehr. Einzig bei Kapitän Justus Meyl sieht es gut aus – der Verteidiger wird wahrscheinlich nach seiner Oberkörperverletzung sehr zeitnah sein Comeback feiern können. Die Förderlizenzspieler aus Düsseldorf werden die Miners am Freitag erneut unterstützen, ab Sonntag werden sie jedoch wieder für die U20 der DEG auflaufen und Herne nicht zur Verfügung stehen. „Wenn wir Pech haben, spielen wir am Sonntag mit drei eigenen Verteidigern. Das ist sehr frustrierend“, so Dirk Schmitz über die Verletztenlage. Füchse Duisburg, 02.01.2026: In den bisherigen drei Aufeinandertreffen gingen zwei Mal die Füchse Duisburg als Sieger vom Eis und einmal die Miners. In allen drei Partien nahmen die Sieger jeweils die volle Punktzahl mit, und das Heimteam setzte sich immer vor den eigenen Fans durch. Ein Trend, der aus Sicht der Grün-Weiß-Roten gerne weitergeführt werden darf. Achten müssen die Miners weiterhin auf den Duisburger Topscorer Sandis Zolmanis, der als Dreh- und Angelpunkt im Duisburger Spiel fungiert. Bully in der Hannibal-Arena ist um 20 Uhr. Hammer Eisbären, 04.01.2026: Das letzte Spiel gegen die Hammer Eisbären ist noch nicht lange her: Am 23.12.2025 gewannen die Eisbären knapp nach Verlängerung in der Hannibal-Arena und entführten somit zwei Punkte. Danach bezwangen sie sogar die Hannover Indians, gegen den bis zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzten, die Herforder Ice Dragons, mussten sich die Hammer jedoch geschlagen geben. In Hamm wird es ab 18:30 Uhr wieder eine spannende Partie werden. Hannover Indians, 06.01.2026: Das dritte Spiel in fünf Tagen findet für den dezimierten Herner Kader wieder zu Hause in der Hannibal-Arena statt. Gegner sind dabei erneut die Hannover Indians. Am Pferdeturm waren die Indians zwar zwei Mal deutlich überlegen, in der Hannibal-Arena zwang man die Hannoveraner jedoch bis ins Penaltyschießen, bevor man sich geschlagen geben musste. Im Penaltyschießen war es zwei Mal Topscorer Jacob Lagacé, der den Indians den Extrapunkt sicherte – auf ihn wird auch in diesem Spiel wieder besonders zu achten sein. Bully ist am Dienstagabend um 20 Uhr in der Hannibal-Arena.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Amberg Wild LionsERSC im Löwenduell gegen Waldkraiburg (BYL) Zum Auftakt ins neue Jahr erwartet der ERSC Amberg in der Eishockey-Bayernliga am Freitagabend, 20 Uhr, im Stadion am Schanzl den EHC Waldkraiburg: Wild Lions gegen Löwen, mit der klaren Favoritenrolle für die Gäste. Waldkraiburg steht aktuell auf dem 8.Rang mit 35 Punkten und der drittbesten Tordifferenz aller Mannschaften. Zu einem sicheren Playoff-Platz haben die Industriestädter derzeit fünf Punkte Rückstand, wohl auch weil sie zuletzt nicht konstant punkten konnten. Aus den vergangenen acht Partien holte das Team von Trainer Jürgen Lederer vier Siege bei ebenso vielen Niederlagen. Zum Jahresabschluss musste Waldkraiburg in Kempten vor über 2.100 (!) Zuschauern eine knappe 3:5-Niederlage verkraften, nach eigener 2:0-Führung. Die Auswärtsbilanz ist mit zwölf Punkten aus elf Spielen durchaus positiv. Jürgen Lederer hat ein eingespieltes Team, weil sich die Transfertätigkeiten vor der Saison in Grenzen gehalten haben. Die Stärken liegen eindeutig im offensiven Bereich wo Nico Vogl, Jakub Sramenk, Leon Decker und Santeri Ovaska für die meisten Treffer sorgen, aber auch mit dem Ex-Erfurter Andris Dzerins und Daniel Hora herausragende Vorbereiter haben. Im Hinspiel kassierte ein arg dezimiertes ERSC-Team eine klare 1:8-Niederlage, wobei Amberg über die Hälfte des Spiels noch gut mithalten konnte, am Ende aber kräftemäßig einbrach. Der neue ERSC-Trainer Christian Zessack hat bei zwei (Auswärts-) Siegen aus fünf Begegnungen durchaus schon etwas bei den Wild Lions bewirkt, auch wenn der Coach längst nicht zufrieden ist. Er bemängelt vor allem die Leerlaufzeiten in denen sein Team durch leicht vermeidbare Fehler oft in Rückstand gerät: „35 Minuten Eishockey sind einfach zu wenig, wir müssen die gesamte Spielzeit wach und bereit sein“, so Zessack, der dennoch Fortschritte und Licht am Horizont sieht. Durch den Erfolg von Schlusslicht Burgau gegen Ulm haben Amberg und Pfaffenhofen nun die schwächste Heimbilanz der Liga, es wäre an der Zeit dies zu ändern. Kadermäßig ist es bei den Wild Lions zu Veränderungen gekommen. Eigengewächs Leon Pronath hat seinen Wechselwunsch zu einem Landesligisten hinterlegt wo er sich mehr Einsatzzeiten erhofft, dem hat der ERSC zugestimmt. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit Tim und Tom Berlin nicht mehr weitergeführt, die beiden Zwillinge die erst zu Saisonbeginn nach Amberg kamen, stehen nicht mehr im Kader.
Kempten SharksDie Feierlichkeiten gehen weiter - ESC Kempten empfängt Landsberg zum zweiten Jubiläumsspiel (BYL) Nachdem man in Kempten am vergangenen Sonntag ein rundum gelungenes Event zum 75 jährigen Jubiläum feiern konnte steht nun am Freitagabend um 20.°° das Neujahrsspiel gegen den HC Landsberg an. Neben der Rekordzuschauerzahl in der Bayernliga in dieser Saison und einem gut gefüllten Fanfest vor dem Stadion konnte man mit dem 5:3 Sieg drei ganz wichtige Punkte einsammeln. Die Tabelle ist in dieser Saison nach wie vor sehr eng, so dass jeder Sieg und jede Niederlage gleich mal ein paar Positionen nach oben oder unten bedeuten. Aktuell stehen die Sharks mit 44 Punkten auf Rang vier, punktgleich mit dem TEV Miesbach auf Rang drei. Die Riverkings warten mit vier Punkten hinter den Sharks in Lauerstellung ebenfalls nach vorne zu klettern. Auch beim Hinspiel der beiden langjährigen Kontrahenten gab es etwas zu feiern, 70 Jahre Eishockey hieß es damals vor eine ebenso beeindruckenden Kulisse am Lech. Einen schnellen zwei Tore Rückstand mussten die Sharks zunächst wettmachen, um letztendlich mit 5:4 nach Verlängerung als Sieger vom Eis zu gehen. Mit zwei Siegen gegen Königsbrunn und in Miesbach kommen die River Kings mit viel Selbstbewusstsein und breiter Brust ins Allgäu, es wird eine konzentrierte Top Leistung brauchen sollte das Team von Sven Curmann erneut als Sieger vom Eis gehen. Und auch mit dem ESC Geretsried als Gastgeber wartet am Sonntag eine schwere Aufgabe. Auch die Riverrats sind noch mitten in der Verlosung für die Playoff Plätze. Bereits das Hinspiel im Allgäu war ein hartes Stück Arbeit für die Sharks, der 5:3 Sieg dann natürlich sehr wichtig. Spielbeginn in Geretsried ist am Sonntag um 17.30.
TEV MiesbachZwei schwere Aufgaben (BYL) Der TEV Miesbach steht vor einem richtungsweisenden Wochenende in der Bayernliga. Die Mannschaft von Trainer Dusan Frosch kämpft weiter um wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze und bekommt es dabei mit zwei anspruchsvollen Gegnern zu tun. Am Freitag empfangen die Weiß-Roten um 20 Uhr die Peißenberg Miners im heimischen Stadion, am Sonntag folgt um 18 Uhr das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten EHC Königsbrunn. Gegen die Peißenberg Miners wartet zunächst ein Duell, mit einem Team, dass im Kampf um die Pre-Playoff-Ränge zuletzt starke Ergebnisse liefern konnte. Die Miners zeigten im bisherigen Saisonverlauf wechselhafte Leistungen, konnten sich nach einem schwierigen Start jedoch stabilisieren. Im bisherigen Aufeinandertreffen dieser Saison setzte der TEV Miesbach ein deutliches Ausrufezeichen. Nach einem starken ersten Drittel legten die Weiß-Roten den Grundstein für einen am Ende klaren 6:2-Auswärtssieg in Peißenberg. An diese Leistung will der TEV nun anknüpfen, muss sich aber erneut auf ein intensives und umkämpftes Spiel einstellen, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können. Am Sonntag wartet mit dem EHC Königsbrunn eine der schwersten Aufgaben der Liga. Der Tabellenzweite zählt zu den konstantesten und offensivstärksten Mannschaften der Bayernliga. Das Hinspiel bleibt aus Miesbacher Sicht dennoch in besonderer Erinnerung. Der TEV zeigte eine seiner besten Saisonleistungen und führte nach 40 Minuten verdient mit 4:1. Innerhalb von drei starken Minuten drehte Königsbrunn jedoch die Partie und ging schließlich in der letzten Spielminute mit 6:5 als Sieger vom Eis. Dieses Spiel unterstrich, wie schmal der Grat gegen ein Spitzenteam ist, zeigte aber zugleich, dass der TEV Miesbach auch gegen das Spitzenduo auf Augenhöhe agieren kann. Zusätzlichen Auftrieb gibt die Rückkehr von Aziz Ehliz, der dem TEV in dieser entscheidenden Phase wieder zur Verfügung steht. In beiden Begegnungen geht es um enorm wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Mit dem Heimspiel gegen Peißenberg und der schweren Auswärtsaufgabe in Königsbrunn steht dem TEV Miesbach ein Wochenende bevor, das richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein kann.
Pfaffenhofen EishogsFindet der ECP im neuen Jahr wieder in die Spur? Ulm und Burgau erste Prüfsteine (BYL) Hatte der dichtgedrängte Terminplan der Bayernliga den Teams über Weihnachten schon keine Pause gegönnt, geht es auch zum Jahreswechsel nahtlos weiter. Bereits einen Tag nach Neujahr steht bereits der nächste Spieltag auf dem Programm und der hält für den EC Pfaffenhofen die Auswärtspartie beim VfE Ulm/Neu-Ulm parat (Spielbeginn: 20 Uhr). Am Sonntag (17:30 Uhr) folgt dann der erste Heimauftritt des Jahres gegen den ESV Burgau. Möchte man über die Chancen des ECP in beiden Spielen spekulieren, ergibt ein Blick auf die Tabelle ein vermeintlich klares Bild. Zum Tabellensiebten nach Ulm reisen die Pfaffenhofener als klarer Außenseiter, während ihnen im Heimspiel gegen den Tabellenletzten wohl die Favoritenrolle zufällt. Doch so klar, wie es zunächst scheinen mag, sind die Rollen keineswegs verteilt. Denn die lange Zeit souverän auf einem direkten Play-Off-Platz liegenden Ulmer befinden sich seit einigen Wochen in einer Abwärtsspirale, während Burgau immer besser in der Liga anzukommen scheint. Nach zum Teil heftigen Niederlagen zu Saisonbeginn wurden zuletzt die Spiele immer enger. Und nach dem ersten Saisonsieg gegen Geretsried folgte am zweiten Weihnachtstag die große Überraschung mit dem Heimsieg im Lokalderby gegen Ulm. Diese Niederlage verschärfte die Krise bei den Devils noch weiter, denen nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen angesichts des Restprogramms gegen viele der direkten Konkurrenten sogar das Abrutschen in die Abstiegsrunde droht. Dabei hatte man sich im Dezember noch weiter verstärkt, nachdem nach Bohumil Slavicek mit Dominik Synek ein weiterer Spieler den deutschen Pass erhalten hatte und damit aus der Kontingentregelung gefallen war. Die freie Stelle hatte man sofort mit Mathias Rakell besetzt. Der 23jährige Schwede kam von den Ratinger Ice Aliens aus der Regionalliga West und soll mithelfen, das Ziel Play-Offs zu erreichen. Dazu müssen aber unbedingt die Punkte gegen den ECP her. Für das Team von Markus Muhr geht es in den verbleibenden Spielen der Hauptrunde nur noch darum, wieder in die Spur zu finden, nachdem in den letzten Spielen so gut wie gar nichts klappen wollte. So hofft man im Pfaffenhofener Lager, dass einige der zuletzt in Schongau fehlenden Spieler wieder einsatzfähig sind. Dort mussten zwei Verteidiger im Sturm aushelfen, weil kein gelernter Mittelstürmer mehr zur Verfügung stand. Mit Burgau kommt am Sonntag eine Mannschaft an die Ilm, die sich klar im Aufwind befindet und gegen eine zuletzt stark verunsicherte Pfaffenhofener Mannschaft ein nächstes Erfolgserlebnis anstrebt. Auch Burgau hat zur neuen Wechselperiode im Dezember nochmals nachgelegt. Neben den beiden Stürmern Tim Söldner (Landsberg) und Luca Imminger (Augsburg Nachwuchs) kam mit Emil Malysjev ein weiterer und damit der sechste Kontingentspieler. Der 27jährige schwedische Verteidiger ist ein echter Wandervogel. Ausgebildet in seiner Heimat bei HV 71 Jönköping hat er schon Stationen in Kanada, Russland, Norwegen und Kasachstan hinter sich. Wie schwer sich der ECP gerade gegen Teams aus der gleichen Tabellenregion tut, hat sich zuletzt bei der Heimniederlage gegen Amberg wieder gezeigt. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Mannschaft bis zum Beginn der Abstiegsrunde wieder zur Form von Anfang Dezember findet.
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |










Tigers Bayreuth
Deggendorfer SC
SC Riessersee
Selber Wölfe
Herne Miners
Amberg Wild Lions
Kempten Sharks
TEV Miesbach
Pfaffenhofen Eishogs


