IHP NachrichtenDienstag 6.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Montag und dem Dreikönigstag mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Lanesliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
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| DEL WINTER GAME 2026 – powered by MagentaSport: Ost-Duell mit Olaf Schubert (DEL) Erstmals stehen sich die Dresdner Eislöwen und die Eisbären Berlin am Samstag, 10. Januar im Rahmen eines Pflichtspiels in Dresden gegenüber. Knapp 32.000 sind bei diesem Spektakel der Extraklasse dabei. Neben dem Duell auf dem Eis dürfen sich die Besucher des DEL WINTER GAME 2026 – powered by MagentaSport auf weitere Höhepunkte freuen. Passend zum Ost-Duell setzen die Veranstalter dabei auf lokale Showgrößen. Schon die Einlaufshow setzt den ersten emotionalen Höhepunkt: Historische Meilensteine aus der Clubgeschichte beider Vereine werden rund um und auf der Eisfläche von 100 Mitwirkenden inszeniert. Die Musik für die Einlaufshow wurde dabei eigens für das DEL WINTER GAME 2026 – powered by MagentaSport von Sven Helbig entwickelt. Der Komponist aus dem brandenburgischen Eisenhüttenstadt ist bekannt dafür, klassische Musik, elektronische Klänge und zeitgenössische Elemente zu einzigartigen Klangwelten zu verbinden - und tut dies unter anderem für Rammstein oder die Pet Shop Boys. Bereits vor dem ersten Bully bringen "Disco Dice", das kultige DJ‑Duo aus der Region, das Publikum in Feierlaune. Seit mehr als zwei Jahrzehnten stehen Steffen Neumann und Torsten Knauthe für Party pur – bekannt für ihre energiegeladenen House‑, Disco‑ und Funk‑Beats, spektakuläre Mashups und ihre markanten Afro‑Perücken, die längst zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Für den feierlichen Moment des Abends sorgt René Pape, der die deutsche Nationalhymne a cappella interpretiert. Der gebürtige Dresdner erhielt seine Ausbildung beim Dresdner Kreuzchor und gehört heute zu den international bedeutendsten Opernsängern seiner Generation. Seine Karriere führte ihn als Bass an renommierte Häuser in New York, Paris, Mailand und Salzburg. Pape wurde mehrfach ausgezeichnet – darunter mit zwei Grammy Awards und dem Titel „Singer of the Year“. In der ersten Drittelpause nimmt Olaf Schubert die Zuschauer mit auf eine humorvolle und pointierte Reise durch den Osten der Republik. Mit seinem markanten gestrickten Argyle‑Pullunder und seinen skurrilen Wortkreationen ist er unverwechselbar und begeistert das Publikum mit seinem ganz eigenen, charmanten Humor. Mit einem farbenfrohen Feuerwerk verabschiedet sich das DEL WINTER GAME 2026 – powered by MagentaSport mit Spielende. Comedian Olaf Schubert: „Irgendwann muss ich es ja mal offenbaren: Eishockey war als Kind mein Lieblingssport. Ich kenne bis heute alle Nationalspieler aller Nationen auswendig. Ich habe sogar selbst gespielt. Aber richtig, ohne Helm, ohne Handschuhe und Protektoren. Aber auch ohne Schläger und Puck. Na gut. Eigentlich war es Sackhüpfen. Aber es jetzt mit 30.000 Enthusiasten unter freiem Himmel krachen zu lassen, lässt das Herz des Olafs freudig hüpfen."
Eisbären RegensburgDEUTLICHER SIEG ÜBER WEIßWASSER: EISBÄREN GEWINNEN ERSTES HEIMSPIEL 2026 MIT 5:0 - Regensburg mit wichtigen drei Punkten gegen Tabellennachbar Lausitzer Füchse Mit einem 5:0-Heimsieg (1:0/2:0/2:0) über die Lausitzer Füchse aus Weißwasser hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt ein Ausrufezeichen gesetzt. In ihrem ersten Heimspiel im Jahr 2026 überzeugten die Oberpfälzer in allen Mannschaftsteilen: Goalie Jonas Neffin fuhr bereits seinen vierten Shutout ein (Bestwert der DEL 2), die Verteidigung stand sicher und vorne trafen fünf verschiedene Akteure gegen den Tabellennachbarn aus Sachsen. Diesen überholten die Rot-Weißen damit und sind nun wieder Achte (48 Punkte), die Gäste rutschten auf Rang neun (45). Schon nach etwas mehr als fünf gespielten Minuten arbeitete Topscorer Corey Trivino den Puck zur frühen 1:0-Führung für seine Farben an LFX-Keeper Anthony Morrone vorbei über die Linie (6. Minute). Im zweiten Durchgang erhöhten die Eisbären durch einen Distanzschlenzer von Guillaume Naud (30.) und einen platzierten Schuss von Kevin Slezak (35.) auf 3:0. Und auch im Schlussabschnitt ließen sie zweit weitere Treffer folgen: Erst netzte in Überzahl der schön freigespielte Alexander Berardinelli zum 4:0 ein (47.), dann setzte der von Jeremy Bracco in Szene gesetzte Samuel Payeur mit dem 5:0 den Schlusspunkt (50.). Am kommenden Freitag, 9. Januar, geht es für die Domstädter mit dem nächsten Heimspiel weiter: Dann empfangen sie ab 20 Uhr die formstarken Bietigheim Steelers in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Die Rückkehr von Kontingentstürmer David Morley (nach auskurierter Verletzung) und Angreifer Yuma Grimm (zuvor krank) sorgte für kleinere Umstellungen im Aufgebot des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg. Im ersten Heimspiel des Jahres 2026 gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser kamen dadurch in der Offensive Bryce Kindopp und die jungen Marks Jirgensons, Lukas Krieger und Matěj Giesl nicht zum Einsatz. In der Defensive fehlten den Oberpfälzern indes abermals Nick Mähler, der mit der U-20-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft bestritten hatte, nun aber wieder in Deutschland ist und der erkrankte Patrick Demetz. Im Tor setzte Cheftrainer Peter Flache vor 4299 Fans in der Donau-Arena auf Jonas Neffin als Starter, sein Backup war Konrad Fiedler – Talent Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. Nach ausgeglichenem Beginn stellten die Donaustädter früh die Weichen auf Sieg: Über Alexander Berardinelli kam der Puck zu Rückkehrer Morley, der einen Hammer in Richtung Gäste-Keeper Anthony Morrone abfeuerte. Dieser musste prallen lassen – mit dem ersten Nachschuss scheiterte Topscorer Corey Trivino noch, im zweiten Nachsetzen drückte er die Scheibe dann aber doch zur frühen 1:0-Führung über die Linie (6. Minute). Es entwickelte sich ein Drittel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten, doch die beiden Keeper ließen zunächst keine weiteren Treffer zu. Fünf verschiedene Schützen Und wären dies bei Neffin auch für die komplette restliche Spielzeit so blieb, musste Morrone noch satte vier weitere Male hinter sich greifen. Denn obgleich die Gäste in Durchgang zwei einen enormen Aufwand betrieben und zu zahlreichen Möglichkeiten kamen, es gab kein Vorbeikommen am Regensburger Defensivverbund. Auf der Gegenseite sorgte dann ein Zufallsprodukt für das 2:0 durch Guillaume Naud (30.). „Ich war nur ein paar Sekunden auf dem Eis, der Puck kam zu mir und ich habe einfach abgezogen“, sagte der Allrounder später – sein Schlenzer schlug am langen Eck ein, Morrone war die Sicht verdeckt. Kurz darauf fiel dann die Vorentscheidung: Kevin Slezak hatte im Slot enorm viel Zeit, legte sich die Scheibe perfekt zurecht, guckte sich die Verteidigung und den Keeper des Gegners genau aus und tunnelte Morrone zum 3:0 (35.). Im Schlussdurchgang nutzten die Eisbären dann ihr einziges Powerplay des Abends zum schön von Trivino und Morley herausgespielten 4:0 durch Berardinelli (47.). Den Schlusspunkt setzte Samuel Payeur, der ein punktgenaues Zuspiel von Jeremy Bracco am Ende eines Konters per Onetimer zum 5:0-Endstand über die Linie feuerte (50.). Eine große Schlussoffensive der Sachsen blieb aus, Neffin machte seinen vierten Shutout der laufenden Saison (Bestwert in der DEL 2) perfekt und die Mannschaft feierte anschließend ausgelassen mit den Fans. Damit überholten die Oberpfälzer die LFX in der Tabelle wieder und sind nun Achte (48 Zähler), Weißwasser rutschte auf Rang neun zurück (45). Das nächste Heimspiel der Rot-Weißen wirft indes bereits seine Schatten voraus: Am kommenden Freitag, 9. Januar, gastiert der formstarke Oberliga-Aufsteiger Bietigheim Steelers in der Donau-Arena, der sich in den vergangenen Wochen vom letzten auf den nun starken siebten Platz vorgekämpft hat und in der Rangliste somit punktgleich mit den Flache-Schützlingen direkt vor ebenjenen liegt. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – Lausitzer Füchse Weißwasser 5:0 (1:0/2:0/2:0) Sonntag, 04. Januar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen, Maximilian Merkl, Jakob Weber und Marian Bauer (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Donát Péter, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C/2 Strafminuten) und Yuma Grimm (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Weißwasser: Anthony Morrone (60:00 Minuten) und Pascal Seidel (beide Tor) – Kyle Havlena (A), Nils Elten, Tim Heyter (2 Strafminuten), Eric Hjorth, Simon Stowasser, Markus Freis, Marlon Braun und Tim Sezemsky (alle Abwehr) – John Broda, Tom Knobloch, Alexander Dosch (A), Georgiy Saakyan, Adam Brady, Alexis D’Aoust, Hannu Tripcke, Lennard Nieleck, Clarke Breitkreuz (C), Gregor Stocker und Christopher Theodore (alle Sturm). – Trainer: Christof Kreutzer (Headcoach) und André Mücke (Assistent). Strafminuten: Regensburg 2 – Weißwasser 2. Zuschauer: 4299 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Markus Schütz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Leonie Ernst und Soeren Kriebel (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (6. Minute) Corey Trivino (David Morley, Alexander Berardinelli); 2. Drittel: 2:0 (30.) Guillaume Naud (David Morley, Corey Trivino); 3:0 (35.) Kevin Slezak (Sean Giles, Guillaume Naud); 3. Drittel: 4:0 (47./PP1) Alexander Berardinelli (David Morley, Corey Trivino); 5:0 (50.) Samuel Payeur (Jeremy Bracco, Kevin Slezak). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 8. Platz (48 Zähler aus 32 Partien/vorher 9.) – Weißwasser 9. Rang (45 Punkte aus 33 Spielen/zuvor 8.).
Starbulls RosenheimAuf der letzten Rille zum zweiten Dreier in Düsseldorf (DEL2) Die Starbulls Rosenheim sind in der DEL2 mit einem Sechs-Punkte-Wochenende maximal erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet. Nach dem 3:0-Heimsieg gegen Landshut am Freitag gewannen die Grün-Weißen am Sonntag 2:1 in Düsseldorf. Anders als beim deutlichen 6:1-Erfolg an gleicher Stelle Anfang November, retteten die Starbulls im PSD Bank Dome diesmal eine knappe Führung mit den letzten noch vorhandenen Körnern und dank einer starken Leistung von Torwart Christopher Kolarz über die Zeit. Ville Järveläinen und Shane Hanna erzielten die Starbulls-Treffer vor über 1.000 Rosenheimer Fans unter den insgesamt 7.977 Zuschauern. Rund 800 Starbulls-Fans in den Gästefanblöcken und zahlreiche weitere Anhänger in Grün und Weiß verteilt über die Ränge der Arena mussten in den Schlussminuten kräftig zittern, ehe der zweite Rosenheimer Auswärtsdreier der Saison in Düsseldorf feststand. Als die Hausherren den Torwart vom Eis genommen hatten und mit sechs Feldspielern noch einmal alles versuchten, war Christopher Kolarz gefordert. Der Rosenheimer Schlussmann verhinderte mit mehreren feinen Paraden den möglichen 2:2-Ausgleichstreffer der DEG. Kolb und Calce verpassen 3:1, Kolarz und Hanna retten Sieg Knapp sechs Minuten vor der Schlusssirene hatte Kolarz Glück, als er bei einem Ausflug zur blauen Linie die Scheibe an Luca Tosto verlor. Der Düsseldorfer Stürmer visierte das leere Tor an, aber Verteidiger Shane Hanna, der zuvor den Puck verschenkte, dann aber sofort zurückeilte, war rettend zur Stelle. Vorher hatten Luigi Calce und Dominik Kolb nach Energieleistungen das 3:1 für die Starbulls auf dem Schläger, DEG-Schlussmann Niklas Lunemann konnte aber jeweils parieren. Spielerisch ging bei den Grün-Weißen im letzten Drittel nur noch wenig zusammen, es war offensichtlich, dass die Frische im Kopf und in den Beinen fehlte. Mit sieben Überzahlminuten – fünf davon pausenübergreifend nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe für DEG-Topscorer Yushiroh Hirano wegen eines Schlittschuhtritts (39.) – konnte die Starbulls nichts anfangen. Im Gegenteil: Düsseldorf hatte in diesen Phasen mit einem Spieler weniger die Mehrzahl an Torschüssen. Järveläinen spielt überraschend und besorgt frühe Führung Kämpferisch warfen die Grün-Weißen alles aufs Eis, defensiv zeigten sie sich mit wenigen Ausnahmen über die gesamte Spielzeit auf der Höhe. Je zwei Unterzahlminuten im ersten und zweiten Drittel lösten die Starbulls ordentlich und dank eines aufmerksamen Keepers Kolarz erfolgreich. Ville Järveläinen, der nach zwei Spielen Pause überraschend im Aufgebot stand, erzielte den frühen Rosenheimer Führungstreffer und schob nach Missverständnis zwischen DEG-Torwart Lunemann und Verteidiger Moritz Kukuk aus kurzer Distanz ein (6.). Maximilian Vollmayer hatte die Scheibe nach einem Solo über die linke Seite vors Tor gebracht. Scott Feser hätte bei einem Gegenstoß kurz nach Ablauf seiner Strafzeit erhöhen können, scheiterte aber frei vor Lunemann (13.). Kurz nach der ersten Pause konnte Charlie Sarault bei einem Konter den Düsseldorfer Schlussmann nicht überwinden (22.). Es waren aber die Gastgeber, die das Mitteldrittel dominierten – und zum 1:1-Ausgleich kamen. Ture Linden drang mit einem schnellen Antritt ins Angriffsdrittel ein und traf aus dem linken Bullykreis trocken ins rechte untere Eck (29.). Fast vom Bully weg hatte Linden Sekunden später eine weitere gute Abschlusschance, zielte aber knapp am linken Pfosten vorbei. Taupert und Hanna mit blitzsauberem Konter zum 2:1 In der Folge kamen auch die Starbulls wieder zu Chancen – und zum zweiten Führungstreffer, der bereits das Endresultat fixierte. Bei einem schnell vorgetragenen Zwei-gegen-eins-Konter spielte Jordan Taupert ideal quer und Shane Hanna versenkte eiskalt unter die Latte zum 2:1 für Rosenheim (37.). „Die vielen Spiele in kurzer Zeit haben sicherlich Körner gekostet. Wir wussten, dass wir nicht so viel Energie haben heute. Deshalb war das erste Tor brutal wichtig, damit wir warten und auf Konter lauern können – das spielen wir ganz gut. Auch die 2:1-Führung war eminent wichtig. In Überzahl haben wir es schlecht gemacht. Am Ende hat uns Christopher Kolarz gerettet“, fasste Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen die Partie zusammen. Tabellenrang drei untermauert Aus dem Spieltags-Zwischenspurt über Weihnachten und den Jahreswechsel mit acht Partien innerhalb von 17 Tagen haben die Starbulls Rosenheim 17 von 24 möglichen Punkten ergattert. In der DEL2-Tabelle steht die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen nach 32 Spielen mit 62 Zählern auf dem dritten Rang – bei einem Vorsprung von elf Punkten auf den viertplatzierten EV Landshut. Weiter geht’s für die Starbulls am Freitag, 9. Januar, mit dem Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren (19:30 Uhr, ROFA-Stadion, Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets).
Deggendorfer SCDreikönigstag in der Hitzkopf-Arena: DSC erstmals daheim gegen Stuttgart (OLS) Am Dreikönigstag wartet auf den Deggendorfer SC das nächste Heimspiel im Marathon um den Jahreswechsel: Am Dienstag, dem 06.01.2026, empfangen die Niederbayern zum dritten Dienstagsspiel im Folge schon um 18 Uhr erstmals in dieser Saison die Stuttgart Rebels in der Hitzkopf-Arena. Die bisherigen direkten Vergleiche fanden beide auf der Waldau statt und gingen aus Deggendorfer Sicht deutlich aus: Sowohl beim 6:1 als auch beim 10:2 ließen Buchner, Bergbauer & Co. keine Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen. Dennoch wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. In ihrer dritten Oberliga-Saison haben die Rebels einen klaren Schritt nach vorne gemacht und stehen aktuell mit Rang elf und 36 Punkten voll in Schlagdistanz zu einem Pre-Playoff-Platz mit möglichem Heimrecht. Allerdings verliefen die vergangenen Wochen für das Team von Sportlichem Leiter und Ex-DSC-Spieler Matt Pistilli alles andere als optimal. Aus den letzten acht Partien holten die Baden-Württemberger nur vier Punkte und mussten sieben Niederlagen hinnehmen. Zuletzt setzte es eine 2:4-Heimniederlage gegen Memmingen, nach der Trainer Jan Melichar eine ehrliche Analyse lieferte: „Zufrieden bin ich eigentlich nur mit den letzten 15 Minuten im letzten Drittel, da haben wir mit Wille und Geschwindigkeit gespielt. Unser Plan war eigentlich, Scheibenverluste zu minimieren, das haben wir leider nicht geschafft. Wir wissen, dass wir Top-Mannschaften Punkte wegnehmen können. Aus den letzten 15 Minuten gegen Memmingen müssen wir lernen und mit erhobenem Kopf nach Deggendorf fahren.“ Den Goldhelm im Team der Rebels trägt aktuell Dane Montgomery. Der US-Amerikaner ist flexibel sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm einsetzbar und kommt derzeit auf starke 43 Punkte in 34 Spielen. Auch der Kanadier Alex Blais konnte zuletzt regelmäßig scoren, was ein Stück weit vergessen macht, dass man am Montag den eigentlich verletzten Wyatt Schingoethe bis auf Weiteres aus dem Oberliga-Kader strich. Der Deggendorfer SC geht ungeachtet der Grippewelle in der Kabine mit Rückenwind in dieses Heimspiel. Trotz erneut kurzer Bank gelang am Wochenende ein 5:2-Auswärtssieg in Füssen, nicht zuletzt dank eines Sahnetags von Marco Baßler, der mit zwei Treffern und zwei Vorlagen gleich an vier Toren beteiligt war. Doch auch Schlussmann Timo Pielmeier konnte zwei Assists beisteuern. Während der Partie brachte Silvan Heiß den spielerischen DSC-Ansatz auf den Punkt: „Wir wollen unser Spiel einfach und schnell halten, das gelingt uns momentan gut. Wir dürfen trotz der Ausfälle keinesfalls einen Gang herunterschalten, sonst könnte es schlecht ausgehen.“ Genau dieser Matchplan dürfte auch gegen Stuttgart gefragt sein, denn die Rebels verfügen definitiv über das Potenzial, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Das Heimspiel wird präsentiert von der Praxis am Campus. SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.
Memmingen IndiansNächster 4:2-Erfolg für die Indians (OLS) Der ECDC Memmingen siegt auswärts bei den Stuttgart Rebels. Das Team von Daniel Huhn gewann mit 4:2 gegen Gastgeber aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Bereits am Dienstag folgt das nächste Topspiel am Hühnerberg. Dann treffen die Indians auf den Tabellennachbarn aus Bad Tölz. Die Begegnung in Stuttgart startete relativ offen. Beide Teams drängten auf die Führung und spielten sich gute Einschussmöglichkeiten heraus. Den Indians gelang der erste Treffer des Abends. Felix Brassard bediente Tobi Meier, der zum 1:0 einschob. Noch vor der Pause erhöhten die Indians. Einen Pass von Timo Gams nutzte Jayden Schubert zum 2:0 für den ECDC aus. Im zweiten Drittel hatten die Indianer mehr Spielkontrolle, auch wenn die Rebels mutig aufspielten und einzelne Nadelstiche setzten. Erneut war es Tobi Meier, der die Scheibe zum 3:0 in die Maschen beförderte. Die Hausherren schafften es jedoch zu verkürzen. Jack Bloem traf zum 1:3 für Stuttgart. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die letzte Drittelpause. Der letzte Abschnitt wurde nochmals spannend. Kurz nach Wiederbeginn markierte Alex Blais in Unterzahl das 2:3 für Stuttgart, die nun nochmals alles versuchten. Die Indians ließen sich den Sieg trotzdem nicht mehr nehmen. Der Treffer von Markus Lillich zum 4:2 kurz vor Ende der Partie war dann die Vorentscheidung. Am Ende blieb es auch dabei und die Indianer feierten einen erneuten Arbeitssieg gegen kämpferisch starke Rebels. Weiter geht es mit einem Heimspiel am Dienstag. Die Tölzer Löwen kommen zum Topspiel am Dreikönigstag in die Maustadt. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Karten sind weiterhin im VVK verfügbar. Am Freitag gastieren die Indians dann in Höchstadt, ehe am Sonntag ein weiteres Heimspiel gegen die Erding Gladiators folgt. Stuttgart Rebels vs ECDC Memmingen 2:4 (0:2/1:1/1:1) Tore:0:1 (8.) Meier (Brassard, Homjakovs), 0:2 (19.) Schubert (Gams), 0:3 (25.) Meier (Brassard, Homjakovs), 1:3 (36.) Bloem (Blais, Pronin), 2:3 (42.) Blais (Ritter, Montgomery, 4-5), 2:4 (58.) Lillich Strafminuten:Stuttgart 6-Memmingen 4 ECDC Memmingen: Roth (Eisenhut)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein; Kurz, Menner; Peleikis- Brassard, Homjakovs, Meier; Lillich, Spurgeon, Ouderkirk; Gams, Schubert, Fominych; Krymskiy Pfalzer.
Hannover ScorpionsScorpions mit gelungenem Jahreswechsel - 16.01. und 18.01. Topspiele gegen Leipzig und Tilburg in der ARS Arena (OLN) So etwas bezeichnet man dann wohl als perfekten Jahreswechsel. Von den insgesamt 7 Spielen um den Jahreswechsel vom 19. Dezember bis 4. Januar konnten die Scorpions 7 Mal 3 Punkte verbuchen. Zuhause geht es jetzt erst wieder mit den Topbegegnungen gegen Leipzig am Freitag, den 16.Januar gegen die Ice Fighters und am Sonntag, den 18. Januar gegen den derzeitigen Tabellennachbarn, die Tilburg Trappers, weiter. Zwei Begegnungen, die schon sehr intensiv an der Qualifikationsrunde und den sich anschließenden Playoffs schnuppern lassen. Erinnern wir uns an die Tabellensituation und die sportliche Perspektive Anfang November als Rico Rossi das sportliche Zepter bei den Scorpions übernahm, so haben die Scorpions zwischenzeitlich einen riesen Schritt nach vorne getan. Dass diese Entwicklung nicht selbstverständlich war, wurde beispielsweise auch gestern Abend gegen Rostock deutlich, als die unglaubliche Ausgeglichenheit der gesamten Liga in dieser Saison bei der Begegnung zwischen dem Tabellenführer und dem Schlusslicht aus Rostock diese Aussage deutlich unterstrich. „Nicht nur von Spiel zu Spiel erlebe ich die Entwicklung meines Teams nach vorne, sondern auch jede Trainingseinheit macht immer wieder deutlich mit welcher Einsatzbereitschaft und mit welchem Willen nach Erfolgen mein Team seine Aufgaben angeht“, so Coach Rico Rossi, der auch auf diesem Weg der gesamten großen Scorpions Familie viel Erfolg und Glück für 2026 wünscht.
Ice Dragons HerfordAngeschlagene Ice Dragons unterliegen in Tilburg - Mittelabschnitt bringt die Entscheidung (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat das Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers in der Oberliga Nord Hauptrunde mit 3:6 (1:1/0:4/2:1) verloren. Das gesundheitlich angeschlagene Ice Dragons-Team verkaufte sich über weite Strecken gut, verlor jedoch im Mitteldrittel die Spielkontrolle und musste letztlich in eine deutliche Niederlage einwilligen. Neben den verletzten Gleb Berezovskij, Mika Hupach und Dennis Sticha, musste HEV-Chefcoach Henry Thom zudem auf den erkrankten Sebastian Moberg verzichten. Dafür kehrte Matyas Kovacs nach überstandener Krankheit wieder in das LineUp zurück. Neben den Ausfällen, waren gleich mehrere Spieler gesundheitlich angeschlagen, stellten sich jedoch in den Dienst der Mannschaft. Die Ostwestfalen starteten gut in die Partie und gingen in der 4. Minute nach starker Vorarbeit von Jackson Pierson durch Matyas Kovacs in Führung. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Eine davon nutzten die Gastgeber zum 1:1-Ausgleich in der 19. Minute durch Max Hermens. Im zweiten Spielabschnitt häuften sich dann Unachtsamkeiten auf Seiten der Herforder, die Tilburg gnadenlos ausnutzte. In der 28. Minute erzielte Ties van Soest zunächst die niederländische Führung, die Kobe Roth in der 32. Minute ausbaute. Nur eine Minute später folgte das 4:1 durch Max Hermens und zwei Minuten vor Ende des zweiten Drittels erhöhte Justin van de Ven auf 5:1. Auch der Schlussabschnitt begann mit einem weiteren Treffer der Trappers. Danny Stempher netzte in der 42. Minute zum 6:1 ein. Die Ice Dragons begannen sich trotz des deutlichen Rückstandes noch einmal in die Partie zurückzuarbeiten. Nach dem 2:6 durch Ryley Lindgren in der 44. Minute, agierte der HEV wieder stabiler in der Defensive und gestaltete das Spiel wieder offener. Lohn war das 3:6 mit einem sehenswerten Treffer von Yannis Walch in der 55. Minute, der auch gleichzeitig den Endstand markierte. „Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Mehrere Spieler haben sich gesundheitlich angeschlagen in den Dienst des Teams gestellt. Nach dem 1:6 hat sich niemand aufgegeben und wir sind noch einmal ganz gut zurückgekommen. Nun müssen wir ein wenig schonend mit den Kräften umgehen, ein wenig auskurieren, um am Dienstag in das nächste Spiel gegen Duisburg zu gehen“, fand Henry Thom auch lobende Worte. Herford bleibt nach der Niederlage weiterhin auf Platz 10, der Rückstand auf den PlayOff-Platz 8 beträgt unverändert 13 Punkte. In der Dienstagsbegegnung trifft der Herforder Eishockey Verein um 20.00 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ auf die Füchse Duisburg. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet. Die Vereinsverantwortlichen empfehlen die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit, um lange Warteschlangen zu verhindern. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Tore: 0:1 03:08 Matyas Kovacs (Jackson Pierson / Ryley Lindgren) 1:1 18:29 Max Hermens (Noah Muller / Kilian van Gorp) 2:1 27:59 Ties van Soest (Kobe Roth / Mike Dalhuisen) 3:1 31:14 Kobe Roth (Delany Hessels) 4:1 32:27 Max Hermens (Dani Bindels / Bjorn Borgman) 5:1 38:00 Justin van de Ven (Max Hermens / Dani Bindels) 6:1 41:44 Danny Stempher (Matt McLeod / Jordy Verkiel) 6:2 43:12 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Matyas Kovacs) 6:3 54:26 Yannis Walch (Philip Woltmann / Timo Sticha) Strafen: Tilburg 12 Minuten Herford 12 Minuten Zuschauer: 2763
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsERSC in Buchloe chancenlos (BYL) Die Buchloe Pirates ließen am Sonntagabend dem ERSC Amberg keine Chance und gewannen in der Eishockey-Bayernliga mit 5:1 ihr sechstes Heimspiel in Serie. Für die enttäuschenden Gäste verhinderte lediglich Torhüter David Kubik ein höheres Resultat. Wie schon mehrfach in den vergangenen Wochen gerieten die Wild Lions dabei bereits im Anfangsdrittel vorentscheidend in Rückstand: „Es ist einfach unglaublich, was wir für billige Gegentore bekommen aber heute war es echt katastrophal“, meinte Christian Zessack in der Pressekonferenz kopfschüttelnd. Der ERSC-Coach musste neben den Langzeitverletzten auch auf Kilian Mühlpointner, Benjamin Frank und Marco Pronath verzichten. Um drei Blöcke aufzubieten kam Max Klughardt vom Kooperationspartner Selb zum Einsatz, erstmals neben seinem Bruder Lukas. Buchloes Trainer Dominc Weis standen vier komplette Reihen zur Verfügung und die setzten Amberg von Beginn an unter Druck. Eine Powerplaysituation nach immerhin dreizehn Minuten sollte mit dem 1:0 durch Petrak den Türöffner für die Pirates bringen. Bis zur ersten Pause stand es dann auch schon 3:0. Der Mittelabschnitt brachte für den ERSC etwas Verschnaufpause: „Das zweite Drittel war zwar nicht wirklich gut von uns, aber zumindest ok“, resümierte Zessack. 34 Sekunden vor der zweiten Pause gelang Buchloe schließlich ein weiteres Überzahltor zum 4:0. Im Schlussabschnitt stellten die Pirates nach knapp drei Minuten mit dem 5:0 durch Carciola die Torproduktion ein, blieben aber spielbestimmend. Amberg konnte in den letzten Sekunden mit dem 5:1 von Roberts Baranovskis noch Ergebniskosmetik betreiben. „Wir werden jedes Spiel im ersten Drittel brutal abgeholt. Die letzten Begegnungen waren wir im weiteren Verlauf dann wenigstens gleichwertig oder sogar besser, aber heute war das gar nix“, fand Zessack. Der Amberger Übungsleiter ist froh, nach den Feiertagen „endlich mehr trainieren“ zu können, denn: „Die Basics bei uns sind sehr schwach“. Seinen Optimismus hat der Löwencoach jedenfalls nicht verloren: „Wir sind nicht blauäugig und mit neuen Spielern im Gespräch. Von den Verletzten sollten auch welche zurückkommen, dann sieht das zur Abstiegsrunde schon anders aus“ ESV Buchloe – ERSC Amberg 5:1 (3:0,1:0,1:1) 1:0 (13.) Petrak (Cabral, Orendorz/5-4), 2:0 (15.) Asner (Petrak,Nieberle), 3:0 (19.) Carciola (Telesz, Guran), 4:0 (40.) Thiel (Orendorz, Lewis/5-4), 5:0 (43.) Carciola (Telesz, Krafczyk), 5:1 (60.) Baranovskis (Walkom). Strafen: Buchloe 16, Amberg 18 Minuten. Zuschauer: 350.
Königsbrunn verliert erneut in Overtime (BYL) Wie schon am Freitag verliert der EHC Königsbrunn nun auch sein Heimspiel gegen den TEV Miesbach mit 2:3 nach Verlängerung. Nach einem überzeugenden ersten Drittel vergaben die Brunnenstädter im weiteren Spielverlauf ihre Chancen und verschenkten zwei Punkte gegen die effizienteren Gäste. Die Gäste reisten mit drei Reihen an, bei den Königsbrunnern kehrten mit Hayden Trupp und Peter Brückner zwei Spieler in den Kader zurück. Die Brunnenstädter mussten aber weiterhin auf David Kaiser, Tobias Baader, Stefan Vajs und Joshua Appler verzichten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck, als zweiter Goalie hielt sich Robin Rieger von der 1b bereit. Königsbrunn startete mit viel Schwung in die Begegnung und hatte Zugriff auf die Partie. In den ersten zehn Spielminuten hatten die Brunnenstädter gleich zweimal die Möglichkeit, in Überzahl den ersten Treffer zu erzielen. Doch Timon Ewert im Miesbacher Tor zeigte sich von seiner besten Seite und hielt alles, was auf sein Gehäuse kam. Den einzigen Schnitzer leistete er sich in der 12. Minute, als sein Team in Überzahl agierte. Hinter dem eigenen Tor vertändelte Ewert die Scheibe, Stefan Rodrigues nahm das Geschenk dankbar an, schnappte sich die Hartgummischeibe und erzielte in Unterzahl das 1:0 für die Hausherren. Nur zwei Minuten später brannte es vor dem Miesbacher Tor, Königsbrunn kam zu einigen guten Chancen, die aber nichts Zählbares brachten. In der 18. Spielminute tankte sich Stefan Rodrigues ein weiteres Mal durch die Miesbacher Defensive, der Pfosten verhinderte aber den zweiten Königsbrunner Treffer, der zu diesem Zeitpunkt längst verdient und überfällig gewesen wäre. Bis zur ersten Pause fielen aber keine Tore mehr, ehe es zum ersten Mal in die Kabinen ging. Der EHC startete gut in den Mittelabschnitt und agierte weiter druckvoll. Wie schon im ersten Spielabschnitt wollte der Puck aber nicht ins Tor, in der 25. Spielminute hatten die Brunnenstädter eine gute Gelegenheit auf das 2:0. Nur eine Minute später tanzte sich Stefan Rodrigues durch die gegnerische Zone, scheiterte aber an Goalie Timo Ewert. Miesbach stand nun besser in der Defensive und kam auch zu Abschlüssen, der EHC hatte aber weiterhin die besseren Chancen. In der 29. Spielminute traf Marco Sternheimer nur das Gestänge, die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor der Gäste. Luca Kinzel hatte in der 34. Spielminute sogar in Unterzahl eine gute Möglichkeit, die aber folgenlos blieb. Dafür brachte sich Miesbach in der 37. Spielminute ein erstes Mal aufs Scoreboard, in Überzahl trafen die Oberbayern zum 1:1 Ausgleich. Die Partie war nun wieder offen. Im Schlussdrittel erwischte Königsbrunn wieder den besseren Start, in der 46. Spielminute brachten die Brunnenstädter einige Scheiben aufs Tor, ein Schuss von der Blauen fand auch den Weg ins gegnerische Gehäuse. Dank dem Treffer von Luca Szegedin lag der EHC nun wieder 2:1 vorne. Drei Minuten später hatten die Brunnenstädter erneut in Überzahl die Chance auf einen weiteren Treffer, doch die Bemühungen wurden nicht belohnt. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten, in der 55. Spielminute hatten die Königsbrunner bei einem Drei auf Zwei Konter die Chance, die Partie endgültig zu entscheiden, verpassten es aber, den Sack zuzumachen. Miesbach zeigte sich da effektiver, in der 57 Spielminute trafen die Gäste zum 2:2 Ausgleich. Der Treffer zeigte Wirkung, der EHC war nun komplett von der Rolle, konnte sich aber noch bis Drittelende in die Verlängerung retten und so wenigstens einen Punkt sichern. In der Overtime ging es nun drei gegen drei Feldspieler über maximal fünf Spielminuten. In der 64. Spielminute nutzten die Miesbacher einen Fehler der Königsbrunner und trafen per Sudden Death zum 2:3, der Extrapunkt ging so an den TEV. Der EHC Königsbrunn hatte bis drei Minuten vor Spielende alle Trümpfe in der Hand, kassierte dann aber den Ausgleich und muss am Ende froh über einen gewonnen Punkt sein. EHC-Coach Bobby Linke war nach der Partie sichtlich angefressen und fand deutliche Worte: „Wir sind mit viel Schwung in die Partie gestartet und hatten gute Beine nach dem Spiel gegen Klostersee. Da konnten wir uns einige gute Chancen herausspielen. Leider haben wir aus den Überzahlsituationen und den Möglichkeiten zu wenig daraus gemacht. Da hätten wir die Partie deutlich auf unsere Seite ziehen müssem. Im zweiten Abschnitt hatten wir davor gewarnt, den Gegner durch eigene Nachlässigkeit ins Spiel kommen zu lassen. Da haben wir weiterhin zu viel liegenlassen, das ist uns dann auf die Füße gefallen. Miesbach macht den Ausgleich und bringt sich wieder in die Partie. Im letzten Drittel war dadurch alles wieder offen, da hatte ich gehofft, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht. Uns hat leider die mentale Stärke gefehlt, wir waren zu unkonzentriert in der eigenen Zone und haben Geschenke an die Miesbacher verteilt. Die waren im richtigen Moment vor dem Tor gestanden und hatten den Schläger auf dem Eis. Wir stehen daneben, suchen nicht unsere Gegenspieler und sind zu schläfrig in unseren Aktionen. Wie schon am Freitag bringen wir erneut nicht die Führung über die Zeit. Wir wollen unsere Tore immer supertoll herausspielen, bekommen die einfachen Dinge nicht aufs Eis und treffen zu komplizierte Entscheidungen. Nächste Woche haben wir zwei brutal schwere Spiele gegen Platz eins und drei, da müssen wir uns anders verkaufen, mehr aus unseren Chancen machen und als Team besser verteidigen.“ Tore: 1:0 Rodrigues (12.), 1:1 Bacher (Ehliz, Nowak) (37.), 2:1 Szegedin (Streicher) (46.), 2:2 Ehliz (Schüpping, Merz) (57.), 2:3 Asselin (Schüpping, F. Feuerreiter) (64. Ot) Strafminuten: EHC Königsbrunn 8 TEV Miesbach 12 Zuschauer: 542
Landsberg Riverkings6 Punkte Wochenende gegen zwei starle Gegner – Die Riverkings setzen Erfolgsserie fort (BYL) Am vergangenen Freitag wartete mit dem Tabellenvierten Kempten Sharks ein weiterer starker Gegner auf die Riverkings. Beide Mannschaften traten dabei ersatzgeschwächt an, da auf beiden Seiten krankheitsbedingt jeweils mindestens eine komplette Reihe fehlte. Vor 1.635 Zuschauern im Kempter Eisstadion kam der HCL von Beginn an sehr gut ins Spiel und war im ersten Drittel bei Fünf-gegen-Fünf die deutlich bessere Mannschaft. In der achten Spielminute eröffnete Frantisek Wagner mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie den Torreigen. Kemptens Torhüter Clemens Wiedemann wurde dabei von Lukas Heß mustergültig die Sicht genommen. Nach der 1:0-Führung sorgten die etwas kleinlich pfeifenden Schiedsrichter mehrfach für Landsberger Unterzahlsituationen. In der 15. Spielminute nutzte Kempten diese und David Mische glich in doppelter Überzahl zum 1:1 aus. Nur eine Minute später fälschte Lukas Heß, im Slot vor dem Tor stehend, einen Schuss von Mika Reuter zur 2:1-Führung für Landsberg ab. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause. Landsberg blieb auch im zweiten Drittel die spielbestimmende Mannschaft. Die dritte Reihe um Manuel Müller, Linus Voit und Korbinian Benz erkämpfte sich in der 24. Minute im gegnerischen Drittel den Puck und sorgten dann in Person von Manuel Müller dafür, dass die Landsberger Führung auf 3:1 ausgebaut werden konnte. Trotz zahlreicher weiterer Chancen blieb es bis zur zweiten Drittelpause bei dieser Zwei-Tore-Führung. Kempten startete mit mehr Druck ins letzte Drittel und hatte in den ersten sechs Spielminuten die besseren Möglichkeiten. Zwei davon nutzten zunächst Maximilian Miller und anschließend erneut David Mische zum 3:3-Ausgleich. Gegen Ende des Spiels agierte Landsberg dann fast nur noch in Unterzahl. Zunächst musste Lorenzo Valenti knapp sechs Minuten vor dem Ende auf der Strafbank Platz nehmen. Zwei Minuten vor Schluss verhängte der Schiedsrichter dann eine etwas umstrittene 5+Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Linus Voit. Sein Gegenspieler Michel Limböck stürzte im Zweikampf an der Bande unglücklich und verletzte sich dabei. In der Folge verteidigten die Riverkings aufopferungsvoll und überstanden den Rest der Spielzeit torlos, sodass die Overtime die Entscheidung bringen musste. Auch hier agierte Landsberg die ersten viereinhalb Minuten in Unterzahl. Dank eines gut aufgelegten Torhüters Moritz Borst und einer souveränen Defensivleistung überstand man auch diese Situation. Nachdem auch die letzte Minute der Verlängerung torlos blieb, musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier sorgten Frantisek Wagner und Mika Reuter für die Landsberger Treffer, während Moritz Borst zwei Schüsse der Kemptener entschärfte. Im Anschluss an das Spiel feierten die rund 350 mitgereisten Landsberger Fans die verdienten zwei Punkte noch lange nach Spielende. Im zweiten Spiel des Wochenendes trafen die Riverkings auf den Tabellenvierten EHC Klostersee. Beide Teams agierten von Beginn an körperbetont und läuferisch stark. Nachdem die Gäste in der vierten Spielminute eine Strafzeit kassierten, war es Christopher Kasten, der mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie den ersten Treffer für Landsberg erzielen konnte. Florian Reicheneder verdeckte Gästetorwart Patrick Mayer die Sicht, sodass dieser keine Möglichkeit hatte, auf den platzierten Schuss zu reagieren. Beide Mannschaften kamen in der Folge zu einigen guten Chancen, bei denen sich die beiden Torhüter auszeichnen konnten. Auf Landsberger Seite stand dabei Neuverpflichtung Steve Majher öfter im Mittelpunkt des Geschehens. Er konnte im Verlauf des ersten Drittels jedoch nicht überwunden werden. Dies änderte sich zu Beginn des zweiten Drittels: In der 22. Minute war es der Grafinger Importspieler Kevin Walz, der Majher diesmal keine Chance ließ und für den Ausgleich sorgte. Im zweiten Drittel sahen die circa 50 mitgereisten Grafinger Fans, wie ihre Mannschaft das Heft des Handelns in die Hand nahm - allerdings blieben die Angriffsversuche zunächst erfolglos. Ganz im Gegenteil: In der 30. Spielminute fälschte Frantisek Wagner einen Schuss von Christopher Kasten unhaltbar zur erneuten Führung für den HCL ab. Allerdings hielt der Jubel der 1.390 Zuschauer nur kurz an, denn nur zwei Minuten später sorgte wiederum Kevin Walz in Überzahl für den erneuten Ausgleich zum 2:2. In der Folge war Klostersee weiterhin am Drücker, scheiterte jedoch immer wieder am stark aufgelegten Landsberger Torwart Majher. Der Spielverlauf des zweiten Drittels wurde zwölf Sekunden vor dem Ende vollends auf den Kopf gestellt, als Mika Reuter nach einem schönen Pass von Frantisek Wagner den Grafinger Torwart Mayer aussteigen ließ und unhaltbar zur 3:2-Führung für Landsberg einschob. Im letzten Drittel waren gerade einmal 17 Sekunden gespielt, da jubelte wiederum Landsberg. Thomas Callaghan bediente hinter dem Tor stehend mustergültig Benedikt Diebolder, der aus kürzester Distanz die Landsberger Führung auf 4:2 ausbauen konnte. Klostersee probierte nun alles, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Landsberg verteidigte jedoch clever und mit viel Leidenschaft, warf sich in die Schüsse und spielte die Scheibe schnörkellos aus dem eigenen Drittel heraus. Trotz einiger guter Chancen, die allesamt bei Steve Majher endeten, gelang es Grafing nicht mehr zu verkürzen, sodass es beim viel umjubelten 4:2‑Sieg für den HCL blieb. Im Anschluss zeigte sich Trainer Martin Hoffmann sehr zufrieden mit dem Wochenende: „Ich habe meiner Mannschaft in der Kabine gesagt, dass ich wirklich nicht stolzer auf sie sein könnte als heute. Trotz der vielen Ausfälle haben sie alles gegeben und sich für ihre starke Leistung belohnt. Gerade Spieler, die vielleicht sonst nicht so viel Eiszeit bekommen, oder junge Spieler, die jetzt ihre ersten Einsatzzeiten sammeln, haben sich nahtlos in unser Team eingefügt und gemeinsam mit den erfahrenen Kräften ein wirklich starkes Wochenende abgeliefert. Jetzt werden wir versuchen, in dieser Woche gut zu trainieren, zu regenerieren und dann am nächsten Wochenende die nächsten schweren Aufgaben anzugehen.“
TEV MiesbachTEV kämpft sich zurück (BYL) Ein ganz ein anderes Gesicht als am Freitag zeigte der TEV bei der Auswärtspartie am Sonntag beim Tabellenzweiten EHC Königsbrunn. Mit viel Kampf und Leidenschaften traten die Weiß-Roten auf und nahmen, auch vor allem dank einer sehr starken Leistung von Timon Ewert zwei Punkte aus der Brunnenstadt mit. Im Vergleich zu Freitag kehrte Aziz Ehliz nach sieben Spielen zurück ins Aufgebot und belebte die Offensive des TEV sichtlich, dafür musste Dusan Frosch auf Michael Grabmaier verzichten, so startete der TEV mit drei Reihen in Partie und war im ersten Drittel vor allem Defensiv gefordert gegen die starke Offensive der Pinguine um Marco Sternheimer und Tim Bullnheimer. Man schaffte es aber die beiden über 60 Minuten aus dem Spiel zu nehmen. Trotzdem führte Königsbrunn nach 20 Minuten, da Stefan Rodrigues ein Missverständnis in der Abwehr des TEV in eigener Überzahl zur Führung ausnützte. Im zweiten Abschnitt wurde der TEV offensiver und hatte einige Chancen zum Ausgleich, aber auch auf der Gegenseite war Königsbrunn stets brandgefährlich. In Überzahl war es dann Johannes Bacher der zum Ausgleich traf. Im Schlussabschnitt war es eine offene Partie, die zunächst Königsbrunn wieder auf seine Seite zog, als Luca Szegedin aus spitzem Winkel zum 2:1 traf. Der TEV gab sich aber nicht auf und Aziz Ehliz belohnte den starken kämpferischen Auftritt mit dem Ausgleich rund 4 Minuten vor dem Ende. In der Schlussphase war der TEV dann nah dran am Sieg, doch es sollte kein weiterer Treffer mehr fallen und es ging in die Verlängerung. Dort entschied Patrick Asselin in der 63.Minute die Partie, als er alleine vor Benjamin Beck auftauchte und den Puck eiskalt versenkte. Für den TEV waren die Punkte ganz wichtig im Kampf um die Top 6, wo man 5 Punkte Vorsprung auf den Siebten aus Waldkraiburg hat. Am Freitag kommt es dann zum Derby gegen den EHC Klostersee, welche auch im Kampf um die Top 6 mitmischen und wo der TEV nach zuletzt drei Heimniederlagen unbedingt vor heimischer Kulisse wieder Punkten will. Spielbeginn ist wie gewohnt um 20 Uhr.
Pfaffenhofen EishogsEin Schritt in die richtige Richtung - ECP holt einen Punkt in Ulm (BYL) Der EC Pfaffenhofen ist mit einem Teilerfolg ins neue Jahr gestartet. Zwar musste man sich beim VfE Ulm/Neu-Ulm mit 4:5 (1:1; 2:3; 1:0, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben, doch durch das Unentschieden nach 60 Spielminuten konnte man einen Punkt aus Schwaben mit nach Hause nehmen. Und bewies dabei Moral, als man in einer Aufholjagd einen Drei-Tore-Rückstand zur Mitte der Partie noch egalisieren konnte. Nach der Partie war sich Markus Muhr selbst nicht sicher, ob er sich über den Punkt freuen oder eher dem leichtfertig vergebenen zweiten Zähler nachtrauern sollte. „Nach dem 1:4 Rückstand hätte ich den Punkt sofort angenommen, aber die Strafzeit in der Overtime war dumm und darf einfach nicht passieren,“ ärgerte er sich über die Strafe gegen Steven Catelin, der sich zu einem Schlag gegen einen Ulmer Angreifer hinreißen ließ, von dem er sich behindert gefühlt hatte. Damit standen drei ECP-Feldspieler vier Ulmern gegenüber und Bohumil Slavicek nutzte den Platz auf dem Eis und sorgte nach Vorarbeit von Jakub Bernad und Dominik Synek für die Entscheidung. Überraschend hatte Muhr die dritte Kontingentstelle neben Jan Tlacil und Jakub Vrana mit Catelin besetzt und dafür auf Neuzugang Lukas Popela verzichtet. Dafür beorderte er Alex Eckl in die Abwehr und Anton Seidel in die Reihe mit Tlacil und Vrana. Und die setzte gleich nach drei Minuten ein Ausrufezeichen. Vrana hebelte mit einem feinen Pass auf Tlacil die Ulmer Abwehr aus und der ließ David Heckenberger im Kasten keine Abwehrchance. Ein Rückschlag für den Tabellensiebten, der für die Play-Off-Qualifikation jeden Punkt dringend benötigt. In der 12. Minute nutzte dann der Schwede Mathias Nilsson Rakell einen Schnitzer der Gäste im Aufbau zum 1:1, bei dem es bis zur ersten Pause blieb. In einer zum Teil von etlichen Nickligkeiten geprägten Partie gingen die Gastgeber gleich nach dem Wechsel durch Slavicek in Überzahl in Führung und auch das 3:1 durch Jakub Bernad erzielten die Devils mit einem Mann mehr auf dem Eis (27.). Und als dann Nilsson Rakell noch in der derselben Minute gar auf 4:1 erhöhte, schien die Begegnung den aus Sicht der Hausherren erhofften Verlauf zu nehmen. Doch die Gäste brachen keineswegs ein, sondern stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Nur eine gute Minute nach dem 4:1 konnte Seidel nur auf Kosten eines Penalties gestoppt werden, den er selbst verwandelte. Noch vor dem zweiten Gang in die Kabine brachte Tlacil den ECP weiter heran (36.) und weckte damit die Hoffnung, vielleicht doch etwas mitnehmen zu können. Die verstärkte sich noch weiter, als Tlacil nach starker Vorarbeit von Seidel mit einer Direktabnahme zum dritten Mal traf und damit den Ausgleich besorgte. (45.). In den Schlussminuten hatten die Gäste sogar noch einige Möglichkeiten zum Siegtreffer, doch es blieb schließlich beim Remis nach regulärer Spielzeit. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Wir kommen aus einer schwierigen Phase mit vielen Ausfällen, da war das heute sicher ein Schritt in die richtige Richtung,“ lautete das Schlussfazit von Muhr. EC Pfaffenhofen: Catelin, Kornreder, Muhr, Hätinen L.,Eckl A., Wolf Mi., Münzhuber, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Eckl O., Seidel, Hätinen K., Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Weber, Schwirtzer Tore: 0:1 (4.) Tlacil (Vrana, Eckl A.); 1:1 (12.) Nilsson Rakell (Nöß, Timpe); 2:1 (21.) Slavicek (Synek, Wirz 5:4); 3:1 (27.) Bernad (Wirz, Slavicek 5:4); 4:1 (27.) Nilsson Rakell (Danzer, Kischer); 4:2 (29.) Seidel (Penalty); 4:3 (36.) Tlacil (Vrana, Seidel); 4:4 (45.) Tlacil (Seidel, Hätinen L.); 5:4 (62.) Slavicek /Synek, Bernad 4:3) Strafen: VfE 14 ECP 20 Zuschauer: 800
Pfaffenhofen EishogsZwei-Tore-Führung reicht nicht - ECP unterliegt Burgau im Penaltyschießen BYL) Nach dem doch etwas überraschenden Punktgewinn vom Freitag in Ulm war dafür die Enttäuschung am Sonntag im Heimspiel gegen den ESV Burgau umso größer im Lager des EC Pfaffenhofen. In einer schwachen Partie gab man in den Schlussminuten eine Zwei-Tore-Führung noch aus der Hand und unterlag den Gästen am Ende mit 3:4 (1:1; 2:0; 0:2, 0:1)) nach Penaltyschießen, die damit zwei Zähler mit nach Hause nehmen konnten. In einer zerfahrenen Begegnung sahen die Hausherren bis wenige Minuten vor der Schlusssirene beim Spielstand von 3:1 wie die sicheren Sieger aus. Doch mit zwei Mann mehr gelang den Gästen durch Max Arnawa erst der Anschlusstreffer (55.) und schließlich durch Andreas Wiesler in der Schlussminute sogar noch der Ausgleich. Nachdem in der folgenden Verlängerung kein Treffer fiel, musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden. Und da waren bei den Gästen Emil Malysjev und erneut Wiesler erfolgreich, während beim ECP lediglich Jakub Vrana verwandeln konnte. Sichtlich angefressen war Markus Muhr über die Situation, die zur doppelten Unterzahl seiner Mannschaft geführt hatte. „Was da heute stattgefunden hat, ist der Wahnsinn. Nach dem Bully wird ein klares Foul von Burgau nicht gegeben, Sekunden später bekommen wir die Strafe, spielen drei gegen fünf statt vier gegen vier und fressen dann das 3:2,“ ärgerte er sich, wollte sich aber nicht weiter auslassen. „Sonst bekomme ich noch eine Strafe,“ setzte er hinzu. Nur kurz zuvor hatten sich die Schiedsrichter bereits den Unmut des Pfaffenhofener Publikums zugezogen, als sie Anton Münzhuber nach einem nach Ansicht vieler im Stadion fairen Check gar für fünf Minuten auf die Strafbank schickten und die Hausherren bis kurz vor Spielende in Unterzahl agieren mussten. Der Ausgleich in der Schlussminute fiel allerdings bei Gleichstand auf dem Eis, als Gästetrainer Fabio Carciola seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatte, Wiesler einen missglückten Klärungsversuch in der Luft abfing und Steven Catelin mit einem trockenen Schuss das Nachsehen gab. „Wir müssen die Scheibe nur noch irgendwie über die Bande rausbringen und machen dann solch einen dummen Fehler,“ fuhr Muhr in seiner Analyse fort. Dabei hätte es gar nicht soweit kommen müssen. Seine Mannschaft erwischte nämlich einen Start nach Maß und ging schon nach gut vier Minuten durch Kareem Hätinen in Führung. Doch für Sicherheit sorgte dieser Treffer zunächst nicht und so kamen die Gäste noch vor der Pause nicht unverdient zum Ausgleich. Trotz eines Bullygewinns in der gegnerischen Verteidigungszone ging niemand zur Scheibe, die sich Tim Söldner schnappte, der von der Abwehr nicht mehr gestellt werden konnte und Catelin überwand. Und auch das zweite Drittel begann vielversprechend für die Gastgeber. Noch keine Minute war gespielt, als Robert Neubauer in Überzahl nach einem Vrana-Zuspiel direkt abzog und Roman Jourkov im Gästetor keine Chance ließ. Nur zwei Minuten später schloss Anton Seidel einen schnellen Konter über Jan Tlacil mustergültig ab und mit diesem 3:1 im Rücken hatten die Pfaffenhofener das Heft vorerst fest in der Hand. „Da hätten wir noch ein, zwei Tore machen müssen,“ trauerte Muhr den vergebenen Möglichkeiten nach, ehe sich seine Mannschaft ab der 45. Minute fast nur mehr in Unterzahl der Burgauer Angriffe erwehren musste. EC Pfaffenhofen: Catelin, Kornreder, Muhr, Hätinen L.,Eckl A., Wolf Mi., Münzhuber, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Seidel, Popela, Hätinen K., Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Weber, Schwirtzer Tore: 1:0 (5.) Hätinen K. (Muhr, Ullmann); 1:1 (18.) Söldner (Gäbelein); 2:1 (21.) Neubauer (Vrana, Hätinen L. 5:4); 3:1 (23.) Seidel (Tlacil, Wolf M.); 3:2 (55.) Arnawa (Makovics, Gäbelein 5:3); 3:3 (60.) Wiesler; 3:4 (65.) Wiesler (Penalty) Strafen: ECP 19 ESV 6 Zuschauer: 320
Schweinfurt Mighty DogsEffiziente Löwen stoppen Mighty Dogs: 1:3-Niederlage in Waldkraiburg (BYL) Nach dem hart umkämpften Sieg gegen Geretsried am Freitag traten die Mighty Dogs am Sonntag die weite Reise zu den Löwen des EHC Waldkraiburg an. Während das Trainerteam um Sergej Waßmiller weiterhin vorsorglich auf Petr Pohl verzichtete, stand Arturs Homjakovs nach dem Pucktreffer ins Gesicht wieder im Line-up. Waldkraiburg präsentierte sich an diesem Abend äußerst effizient, nutzte seine Konterchancen konsequent und verteidigte diszipliniert, um die drei Punkte im eigenen Stadion zu behalten. Im ersten Drittel fanden die Mighty Dogs nicht wie gewohnt in ihren Spielrhythmus. Immer wieder störte die Defensive der Gastgeber früh, zu oft liefen die Schweinfurter in gefährliche Gegenangriffe, die insbesondere durch Nico Vogl und den in Schweinfurt bestens bekannten Jakub Sramek eiskalt ausgespielt wurden. So musste Benedict Roßberg bereits in der siebten Spielminute erstmals hinter sich greifen, als Sramek mit viel Tempo ins Schweinfurter Drittel zog und den mitgelaufenen Vogl im Slot mustergültig bediente, der nur noch die Kelle zum 1:0 hinhalten musste. Wenig später setzte das Duo erneut zum Angriff an, doch diesmal konnte die Abwehr der Mighty Dogs den Vorstoß entschärfen. Das temporeiche Spiel mündete jedoch in den nächsten Treffer für die Hausherren: Vogl bediente Sramek, der dank des klugen Passes seinen Gegenspieler hinterlief und mit einem präzisen Abschluss auf 2:0 erhöhte. In einem weiteren Konter zeigte sich Roßberg zunächst als sicherer Rückhalt, konnte aber wenig später einen erneuten Treffer nicht verhindern, als erneut Vogl den Puck zum 3:0 in die Maschen setzte. Das erste Powerplay des Abends brachte den Schweinfurtern die Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Die Scheibe lief gut, doch die gefährlichste Chance durch Kristers Donins im Slot wurde von Löwen-Schlussmann Tobias Sickinger entschärft. Im zweiten Drittel gelang es dem ERV deutlich besser, ins eigene Spiel zu finden. Die Mighty Dogs drängten die Gastgeber nun immer wieder tief in deren Drittel, ließen jedoch zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt. Die Defensive der Löwen agierte weiterhin sehr konzentriert und machte es den Schweinfurter Stürmern schwer, klare Abschlüsse zu erspielen. In der 31. Minute gelang schließlich der verdiente Treffer: Tomas Cermak legte die Scheibe nach links zu Kristers Donins und zog anschließend Richtung Tor, wo Donins ihn perfekt in Szene setzte. Cermak nutzte die enge Lücke zwischen Sickinger und Verteidiger und verkürzte auf 3:1. Auch danach blieb der ERV am Drücker, doch die Abwehrleistung der Gastgeber hielt den Angriffen stand. Auf der Gegenseite bewahrte Roßberg sein Team mit mehreren starken Paraden vor einem höheren Rückstand und hielt die Hoffnung auf Punkte am Leben. Gleich zu Beginn des Schlussdrittels nutzte Josef Dana einen Fehlpass nach dem Bully zu einem schnellen Vorstoß, doch ein Waldkraiburger Verteidiger brachte in letzter Sekunde noch den Schläger dazwischen. Trotz großer offensiver Bemühungen gelang es den Mighty Dogs nicht mehr, die kompakte Defensive der Löwen zu überwinden. Auch der sechste Feldspieler in der Schlussphase brachte keine Wende mehr, sodass Waldkraiburg dank konsequenter Defensivarbeit und effektivem Konterspiel einen 3:1-Erfolg feiern konnte. Am kommenden Wochenende warten zwei anspruchsvolle Aufgaben auf die Mighty Dogs. Am Freitag steht das Auswärtsspiel beim HC Landsberg an, ehe am Sonntag, den 11.01., um 18 Uhr im Icedome das Spitzenspiel der Bayernliga folgt. Mit dem EHC Königsbrunn gastiert dann der direkte Tabellenverfolger in Schweinfurt.
EHC Waldkraiburg – ERV Schweinfurt 3:1 (3:0, 0:1, 0:0) (BYL) Tor: [X] #32 Tobias Sickinger, #45 Daniel Henter; Verteidigung: #5 René Mertz, #20 Thomas Rott, #50 Martin Kokeš, #81 Max Cejka; Angriff: #7 Philipp Lode, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #34 Leon Decker, #51 Florian Engel, #52 Julian Lier, #63 Leander Ruß, #74 Florian Maierhofer, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj, #98 Patrick Zimmermann; Tore: 1:0 (7.) Vogl (Šrámek, Zimmermann); 2:0 (11.) Šrámek (Vogl, Mertz); 3:0 (16.) Vogl (Kokeš, Maierhofer); 3:1 (31.) Cermak (Donins, Alksnis); Zuschauer: 772, Strafen: Waldkraiburg 8 – Schweinfurt 2 EHC Waldkraiburg Phänomenal! Löwen besiegen Tabellenführer Dass die Waldkraiburger Löwen in der aktuellen Eishockey-Bayernliga-Saison noch einmal ein Sechs-Punkte-Wochenende erleben würden, darauf konnte man als Fan durchaus hoffen. Dass es jedoch ausgerechnet jenes Wochenende werden würde, an dem man auf den Tabellenführer aus Schweinfurt trifft, damit dürfte wohl niemand gerechnet haben. Dennoch starteten die Löwen optimal in das Jahr 2026 – mit einem Auswärtssieg in Amberg und einem viel umjubelten Sensationssieg gegen die „Mighty Dogs“. Dabei stand auch in dieser Partie einmal mehr die neu gewonnene defensive Effizienz der Löwen im Vordergrund, gepaart mit einem überragenden Torhüter Tobias Sickinger. In der Anfangsphase der Begegnung wollten die Gäste aus Unterfranken gleich unter Beweis stellen, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Mit der Empfehlung von 138 erzielten Toren reisten die „Mighty Dogs“ nach Waldkraiburg und waren fest entschlossen, diese Statistik weiter auszubauen. Doch nachdem der EHC Waldkraiburg die ersten sechs Minuten souverän verteidigte, ergab sich für die Hausherren die erste größere Möglichkeit. Aus einem Konter heraus jagte Jakub Šrámek in Richtung Schweinfurter Gehäuse, spielte den Pass auf seinen Kapitän – ein Spielzug, den man offenbar schon häufig im Training geübt hatte – und Nico Vogl ließ sich nicht zweimal bitten. Aus kürzester Distanz brachte er den Puck zur viel umjubelten Führung im Tor unter. Dieser Treffer wirkte sichtlich befreiend auf die Löwen, und von nun an gestaltete sich das Spiel auch optisch ausgeglichener. Nach rund zehn Minuten ergab sich die nächste Kontermöglichkeit für die Waldstädter. Erneut war es das Duo Šrámek/Vogl, diesmal jedoch mit vertauschten Rollen. Vogl fungierte als Vorlagengeber, Šrámek nahm die Scheibe an der blauen Linie auf, umkurvte von links kommend einen Verteidiger und schloss eiskalt halbhoch ins lange Eck zum 2:0 ab. Auch in der Folge erspielte sich der EHC Waldkraiburg weitere gute Chancen. In der 12. Minute etwa erhielt Leon Decker, der am Freitag noch krankheitsbedingt gefehlt hatte, mutterseelenallein vor Schweinfurts Torhüter Roßberg den Puck. Sein Abschluss aus zentraler Position wurde jedoch vom Gäste-Schlussmann pariert. Fünf Minuten vor der ersten Pause folgte schließlich der nächste Treffer für die Löwen. Ein Anspiel vor dem eigenen Tor gewann Nico Vogl, der sofort den Weg in Richtung Gästetor suchte. Mit einem präzisen, langen Chip-Pass von Martin Kokeš bedient, startete der Kapitän durch und jagte das Spielgerät so passgenau ins linke Kreuzeck, dass für Torhüter Roßberg keinerlei Abwehrchance bestand. Mit dieser komfortablen 3:0-Führung im Rücken gingen die Löwen in den zweiten Spielabschnitt. Was Gäste-Trainer Sergej Waßmüller seiner Mannschaft in der Kabine mit auf den Weg gab, ist nicht überliefert, doch es muss eine intensive Ansprache gewesen sein. Schweinfurt nutzte die ersten Minuten des Mittelabschnitts, um die Löwen tief in deren eigenes Drittel zu drücken und auf den Anschlusstreffer zu drängen. Waldkraiburg hielt jedoch mit einer weitgehend fehlerlosen Defensivarbeit dagegen – ein Punkt, den Trainer Jürgen Lederer nach der Partie mehrfach hervorhob. Wenn es spielerisch einmal nicht zu lösen war, schmiss sich jeder Akteur kompromisslos in Schüsse oder Passwege und unterband die Angriffsbemühungen der Gäste mit großem Einsatz. In der 31. Minute funktionierte dieses Bollwerk jedoch einmal nicht. Tomas Cermak, seines Zeichens Topscorer der Eishockey-Bayernliga, kam auf der rechten Seite an den Puck, nahm Maß und fand die kleine Lücke zwischen Torhüter Sickinger und dem Verteidiger, um den verdienten Anschlusstreffer zu erzielen. In der Folge entwickelte sich das Spiel für den EHC Waldkraiburg zunehmend zu einer Abwehrschlacht. Auch im dritten Durchgang hielten die Löwen sprichwörtlich jedes verfügbare Körperteil in die Schüsse der Gäste und überzeugten zudem mit viel Übersicht und Disziplin in der Defensive. Schweinfurt, die ihren Torhüter erst spät zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, gelang kein weiterer Treffer mehr. Gleichzeitig schien auch Waldkraiburg mit dem 3:1 gut leben zu können und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Erwähnenswert ist zudem die Bilanz von Nico Vogl an diesem Wochenende. An jedem Treffer der Löwen war der Kapitän direkt beteiligt: dreimal als Torschütze, fünfmal als Vorlagengeber – ein Führungsspieler, der mit Leistung und Einsatz vorangeht. Am kommenden Wochenende empfangen die Löwen am Freitag die EA Schongau. Dieses Spiel wird ein ganz besonderes, denn es wird als sogenannter „Blaulichttag“ ausgetragen. Das bedeutet, dass der EHC Waldkraiburg – wie bereits in der Vergangenheit – Blaulichtorganisationen aus der gesamten Region ins Stadion einlädt, um das Freitagsspiel kostenlos verfolgen zu können. Ein kleiner, aber bewusster Beitrag, um all jenen zu danken, die sich tagtäglich für das Wohl der Menschen einsetzen und dafür in diesen Zeiten leider immer häufiger Beschimpfungen oder sogar Gewalt erfahren.
Ein Abend des Respekts: EHC Waldkraiburg lädt zum Blaulichttag (BYL) Am Freitag, den 09. Januar 2026, wird das Heimspiel des EHC Waldkraiburg gegen die EA Schongau um 19:00 Uhr zu einem ganz besonderen Abend. Unter dem Motto Blaulichttag möchte der EHC Waldkraiburg all jenen Danke sagen, die tagtäglich Verantwortung übernehmen, wenn andere Hilfe brauchen. Mitglieder jener Blaulichtorganisationen, die im Vorfeld gezielt eingeladen wurden, erhalten an diesem Abend freien Eintritt und sind ausdrücklich eingeladen, in ihrer Dienstkleidung in die Raiffeisen-Arena zu kommen. Der Blaulichttag ist dabei weit mehr als ein symbolischer Akt. In einer Zeit, in der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei oder Hilfsorganisationen zunehmend mit Respektlosigkeit, Anfeindungen und teilweise sogar offener Aggression konfrontiert werden, möchte der EHC Waldkraiburg bewusst ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Rückhalt, für Anerkennung – und für ein gesellschaftliches Miteinander, das nicht vergessen darf, wer da ist, wenn es ernst wird. Hilfe ist keine Selbstverständlichkeit, sie ist ein Dienst an der Gemeinschaft, der oft im Hintergrund geschieht und viel zu selten gewürdigt wird. Auch der EHC Waldkraiburg weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig diese Arbeit ist. Ob bei Heimspielen, Veranstaltungen oder größeren Zuschauermengen – ohne den Einsatz der Polizei, ohne Sanitätsdienste im Hintergrund und ohne verlässliche Strukturen würde vieles schlicht nicht funktionieren. Dass diese Einsätze meist reibungslos ablaufen, liegt nicht an Glück, sondern an Professionalität und Verantwortungsbewusstsein der Helferinnen und Helfer. Parallelen zum Eishockey lassen sich dabei schnell ziehen. Auf dem Eis wie im Einsatz gilt: Man ist Teil eines Teams, man verlässt sich aufeinander, jeder kennt seine Aufgabe – und wenn es darauf ankommt, muss man funktionieren. Der Blaulichttag soll genau diesen Gedanken transportieren: Team auf dem Eis, Team im Einsatz. Unterschiedliche Rollen, aber derselbe Anspruch, Verantwortung zu übernehmen. Natürlich ist dem Verein bewusst, dass ein einzelner Spieltag, ein freier Eintritt oder ein Dankeschön im Rahmen eines Heimspiels nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein können. Dieser Abend wird in keiner Weise abbilden, was diese Menschen tatsächlich leisten und was sie verdienen würden – gesellschaftlich wie auch darüber hinaus. Aber es ist ein ehrlicher Tropfen. Und ein bewusst gesetztes Zeichen. Gleichzeitig soll der Blaulichttag auch ein besonderer Spieltag für alle Zuschauerinnen und Zuschauer werden. Ein Abend mit klarer Botschaft, besonderer Atmosphäre und einem sportlich reizvollen Duell gegen die EA Schongau. Der EHC Waldkraiburg freut sich auf eine volle Arena, auf ein starkes gemeinsames Zeichen und auf einen Spieltag, der über das reine Ergebnis hinaus Wirkung entfalten soll.
Pfronten FalconsFalcons schlagen sich selbst (BLL) Knapp fünf Minuten vor Schluss stand es am Sonntag Abend noch 2:4 beim Auswärtsspiel in Fürstenfeldbruck und wenig deutete darauf hin, dass die Hausherren das Eis noch als Sieger verlassen werden. Dann aber leisteten sich die Falcons eine völlig unnötige Strafzeit, die Mathias Jeske (Schildhabel/Lackner) in der 55. Minute zum Anschlusstreffer nutzte. Dieser Treffer beflügelte die Crusaders, die nun auf den Ausgleich drängten. Als in der 59. Minute erneut ein Pfrontener, nach einer überflüssigen Aktion auf die Strafbank musste und Fürstenfeldbruck den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, war es erneut Mathias Jeske (Schildhabel/Lackner) der neun Sekunden vor Ende den vielumjubelten Ausgleichstreffer erzielte. In der anschließenden Overtime war es dann Philipp Pechlaner, der den Kreuzrittern den Zusatzpunkt sicherte. Somit gaben die Pfrontener ihre Führung und zwei weitere mögliche Punkte aus der Hand. Die Begegnung begann mit der Führung der Hausherren durch Mathias Jeske (Trappmannn/Tausend) in der 14. Minute. Im Mitteldrittel traf Tizian Linz (Lukas Hruska) in der 31. Minute zum Ausgleich, dem Thomas Böck (Ladislav Hruska/Dobner) das 1:2 nur knapp zwei Minuten später folgen ließ. Nun war Fürstenfeldbruck in Person von Marius von Friderici Steinmann (Schildhabel/Lackner) an der Reihe mit dem Treffer zum 2:2. Kurz vor Drittelende belohnte sich Tizian Linz (Lukas Hruska/Stipek) für seine starke Leistung mit der erneuten Pfrontener Führung. Im Schlussabschnitt konnte Eugen Scheffer (Wiedmann/Richter) in der 45. Minute die Führung der Falcons auf 2:4 ausbauen, der Rest ist bekannt. Strafzeiten: EV Fürstenfeldbruck: 8 Minuten, EV Pfronten: 12 Minuten.
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| (LLN) Die Malchower Wölfe empfingen im letzten Spiel des Jahres 2025 die Neubrandenburg Blizzards und die Blizzard setzten sich mit 1:5 (1:2/0:2/0:1). Nils Prey erzielte den Treffer der Wölfe, bei denen Benjamin König nach 45 Minuten eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte. Für die Blizzards waren Christian Meinke (2), Aron Benz, Finn Brammann und Paul Reimann erfolgreich. Das neue Jahr startete mit der Partie der Neubrandenburg Blizzards gegen den OSC Berlin. Die Blizzards sorgten schon im 1. Drittel für eine Vorentscheidung. Niklas Benz, Felix Rassudow (je 2) und Tony Schultze sorgten bei Gegentoren von Maximilian Grzonka und Marcel Scheffer für einen Pausenstand von 5:2. Im 2. Drittel machten die Gastgeber den Sack zu, Lennart Meißner (2), Levi Petzolt und Ole Buhr trafen und es stand nach 40 Minuten 9:2. Das letzte Drittel ging an den OSC. Finn Brammann und Paul Reimann trafen für Neubrandenburg, Jakob Paubel (2), Philipp Schöndorf und Philipp Meiners für den OSC und so endete die Partiemit 11:6 (5:2/4:0/2:4). Das für kommendes Wochenende vorgesehene Spiel wurde verlegt, in 14 Tagen gibt es dann das nächste Ligaspiel.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Fünf Ligaspiele und ein Pokalspiel (RLO) Ein volles Programm mit fünf Spielen gab es am Wochenende. Dazu kommt das letzte Gruppenspiel im OsWeNo-Pokal. MEISTERSCHAFT: Wölfe gewinnen nur knapp Die Schönheider Wölfe empfingen den ESC Dresden. Dresden hielt sich vor 528 Zuschauern gut und unterlag vor 528 Zuschauern nur mit 4:1. Tomas Rubes konnte zwar nach 85 Sekunden die frühe Führung der Wölfe erzielen, bis zum nächsten Treffer mussten die Zuschauer aber fast genau 20 Minuten warten, 114 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Tomas Rubes auf 2:0. Dresden war immer noch nicht geschlagen und Franz Heise konnte in der 31. Minute sogar auf 2:1 verkürzen. Erst im letzten Drittel konnten die Gäste den Sack zu machen. Kevin Piehler nach 48 Minuten in Überzahl und 154 Sekunden vor dem Ende David Novotny sorgten für den 4:1-Endstand (1:0/1:1/2:0). FASS gewinnt Torspektakel Mit einem Spitzenspiel starteten die Chemnitz Crashers ins neue Jahr, FASS Berlin kam in den Küchwald. Den 778 Zuschauern wurde einiges geboten, 15 Tore wurden erzielt und es gab ein knappes Ergebnis. Die ersatzgeschwächten Crashers eröffneten nach 104 Sekunden den Torreigen, Lucas Böttcher war der Torschütze. Die Antwort von FASS kam schnell und heftig. Dennis Thielsch (3.), Daniel Volynec (4.), Moritz Miguez (5.) und Oliver Noack (9.) trafen zum Zwischenstand von 1:4 und Chemnitz wechselte daraufhin den Torhüter, Philip Künzel übernahm für Ondrej Kufa. Besser wurde es zunächst aber nicht, denn Benjamin Hüfner traf nach 13 Minuten in Überzahl zum 1:5. Matyas Caloun (14.) und Sebastian Kneuse (20.) sorgten zwar bis zur Pause für neue Hoffnung bei den Crashers, aber FASS legte im 2. Drittel nach. Daniel Volynec (23.), Felix Braun in Überzahl (25.) und Nico Jentzsch (33.) erhöhten auf 3:8. Es sollte der letzte Treffer der Weddinger sein und es wurde sogar noch einmal spannend. Matyas Caloun (38.) und in Überzahl Lucas Böttcher (40.) verkürzten bis zur Pause auf 5:8 und im letzten sorgten Matyas Caloun (50.) und Marten Röhrer (52.) dafür, dass es nur noch 7:8 stand. Mehr gelang aber nicht und so gewann FASS am Ende mit 7:8 (3:5/2:3/2:0). Luchse feiern Schützenfest Die Luchse Lauterbach bekamen Besuch von Tornado Niesky. Lauterbach muss in Zukunft auf Torhüter Mateusz Majewski verzichten, der den Verein mit unbekanntem Ziel verlässt. In dieser Partie fielen sogar 19 Tore, die vor 326 Zuschauern allerdings recht einseitig verteilt waren. 17:2 (5:1/5:1/7:0) gewannen die Luchse und schossen sich damit für das Spitzenspiel bei FASS Berlin ein. Julius Kranz war mit fünf Toren erfolgreichster Schütze. Hunter Brackett (4), Philipp Maier (3), Niels Hilgenberg, Michael Hodge, Pail Kranz, Maximilian Pohl und Tobias Schwab trafen für die Luchse, Tom Domula und Leon Eisebitt für Niesky. FASS gewinnt nächstes Spektakel FASS Berlin und die Luchse Lauterbach waren doppelt im Einsatz und sie trafen sich zum nächsten Spitzenspiel an diesem Wochenende. Und auch hier kamen die Zuschauer auf ihre Kosten, die Trainer weniger. Denn 175 Zuschauer sahen 16 Tore, FASS gewann mit 10:6 (4:2/4:4/2:0). Zunächst konnte Tobias Schwab die Gäste nach 62 Sekunden in Führung bringen, doch 47 Sekunden später traf Daniel Volynec zum 1:1. Felix Braun in Überzahl (5.), Daniel Volynec (10.) und 34 Sekunden später Moritz Miguez drehten das Spiel. Matyas Welser erzielte nach 17 Minuten mit dem 4:2 den letzten Treffer des 1. Drittels. Acht Tore fielen im 2. Drittel und diese verteilten sich gerecht auf beide Teams. In Überzahl Gregor Kubail (23.), Moritz Miguez (27.), Alessandro Falk (30.) und Daniel Volynec (37.) trafen für FASS, Paul Kranz (24.) und Mika Junker jeweils in Überzahl, Hunter Brackett (38.) und Luis Flemming (39.) für die Luchse. Nach dem letzten Gegentreffer wechselte FASS im Tor von Marks Slavinskis-Repe zu Eric Steffen. Dieser kassierte keinen Gegentreffer und er sah zwei Tore seines Teams. Moritz Miguez nach 53 Minuten und in Unterzahl mit einem Empty Net Goal nach 58 Minuten war der Torschütze. Dresden gewinnt bei den Eisbären Für die Eisbären Juniors Berlin und dem ESC Dresden ging es um weitere Punkte um eine frühe Sommerpause zu verhindern. Dresden jubelte nach 60 Minuten, die Gäste gewannen mit 1:5 (0:3/0:2/1:0). Maik Rausendorf nach 89 Sekunden, Richards Zerbst in Überzahl (10.) und mit der Pausensirene Finn Olbrich sorgten schon früh für eine Vorentscheidung. Im 2. Drittel erhöhten Tim Götze mit einem Powerplaytreffer nach 32 Minuten und eine Minute später Richard Zerbst sogar auf 0:5. Die Berliner versuchten es schon zwei Minuten vor Ende des Mittelabschnitts ohne Torhüter, allerdings erfolglos. 67 Sekunden vor dem Ende fiel der Ehrentreffer, in Überzahl und ohne Torhüter traf Georg Ginzburg. Der Treffer fiel zu spät und so holte Dresden drei wichtige Punkte. Das für Sonntag angesetzte Spiel zwischen Tornado Niesky und den Chemnitz Crashers wurde auf den 18.01.2026 verlegt, Spielbeginn ist um 17:00 Uhr. OSWENO-POKAL: Das letzte Spiel der Gruppe A fand bereits am Dienstag in Adendorf statt, der Adendorfer EC empfingen die EG Diez-Limburg. Und die Rams überrollten die Gäste vor 1.342 Zuschauern schon im 1. Drittel. Andre Geratz traf nach 52 Sekunden, Jesper Ahlgren nach fünf Minuten und Andre Geratz mit zwei weiteren Toren innerhalb von 73 Sekunden (11., 12.) sorgten schon im 1. Drittel für eine 4:0-Führung. Dylan Florit konnte für die Gäste zumindest noch nach 18 Minuten das 1:4 erzielen. Andre Geratz hatte in diesem Spiel noch nicht genug, auch im 2. Drittel erzielte er drei Tore. Nach 105 Sekunden erzielte er das 5:2 und nach dem 5:2 von Tim Lutz (24.) folgten in der 29. Und der 32. Minute seine Tore Nr. fünf und sechs. Im Anschluss wechselte Adendorf den Torhüter, für Philip Grittner kam Ayko Grewe. Er musste gleich zwei Gegentreffer von Nikita Spannagel (37.) und Tim Lutz (38.) hinnehmen, doch Jesper Ahlgren sorgte 94 Sekunden vor der Pause mit dem 8:4 wieder für eine deutliche Führung. Zur Pause stand es sogar 9:4, Kristian Kragh trug sich elf Sekunden vor der Sirene in die Torschützenliste ein. Das letzte Drittel brachte der EG das 9:5 durch Paul König (46.), aber da war ja noch Andre Geratz, der in der 55. Minute seinen 7. Treffer erzielte und es war gleichzeitig das Tor zum 10:5-Endstand (4:1/5:3/1:1). Die Halbfinalpaarungen: Harzer Falken Braunlage - Adendorfer EC Hinspiel: 11.01.2026 19:00 Uhr, Rückspiel: 18.01.2026 19:00 Uhr Eisadler Dortmund -Crocodiles Hamburg Hinspiel: 11.01.2026 19:00 Uhr, Rückspiel: 18.01.2026 19:00 Uhr Vier Meisterschaftsspiele und die ersten Halbfinalspiele im Pokal gibt es am kommenden Wochenende.
TODGESAGTE LEBEN LÄNGER (RLO) 3 zu 8 nach 32 Spielminuten. Statt zwölf, nur noch elf Feldspieler im Aufgebot; dafür gefühlte 1.000 Zuschauer (gute Besserungswünsche gehen hiermit an Noah Schwabe). Irgendwie war´s nur noch zum nach Hause gehen. Der Meister FASS Berlin dominierte bis dahin nach Belieben. Unsere Männer waren angriffslustig, drei geschossene Tore im ersten Drittel sprechen für sich, aber defensiv katastrophal. Das Spiel plätscherte so dahin. Die Hauptstädter schalteten einen Gang zurück. Und zwei Minuten vor Drittelende verkürzten Caloun und Böttcher eher unerwartet auf 5:8. Die Hoffnung stirbt zuletzt! Oder? Und so kam es, wie es kommen musste. Die FÄSSer fanden nicht mehr zurück ins dominante Spiel. Caloun und Röher stellten den Anschluss her. Und noch acht Minuten auf der Uhr. Leider gab es in der heißen Phase des Spiels eine Strafe gegen unsere Männer. Doch auch zu viert wurde gearbeitet. 21 Sekunden vor Schluss gesellte sich ein Berliner auf die Strafbank. Charousek zog den stark haltenden Künzel, der erst nach dem 1:4 ins Tor wechselte, für einen fünften Feldspieler. Stimmung wie bei einem DERBYSIEG. Aber der Puck fand leider nicht mehr den Weg ins Berliner Gehäuse. So verloren wir zwar gegen FASS Berlin 7:8. Gehen dennoch mit einem guten Gefühl aus dem Spiel Richtung erhoffte Play-Offs. Torschützen: Böttcher (2., 40.), Caloun (14., 38., 50.) , Kneuse (20.), Röher (52.). Am Sonntag geht es schon wieder gegen FASS. Diesmal in Berlin. 11. Januar, 14:00 Uhr in Neukölln – OPEN AIR FESTIVAL! Das nächste Heimspiel ist nächste Woche Samstag, 17. Januar, gegen die jungen Eisbären aus Berlin. Gleich am Sonntag geht es weiter nach Niesky. Anpfiff 17:00 Uhr. Save the date! „Live“ und in Farbe – Samstag, 17. Januar, 18:30 Uhr – Chemnitz Crashers vs. Eisbären Berlin Tickets gibt es an der Kasse ab 17:30 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Der Eintritt kostet 10€, ermäßigt 7€, Kinder 6 bis 12 Jahre zahlen 5€ und alle Zwerge unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 17:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird dringend empfohlen. Es erspart nicht lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt, sondern entlastet vor allem die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum. Kassiert wird bei Einfahrt. Bitte 5€ passend für die Parkplatzbetreiber bereit halten! Danke. ### AUS DER KABINE ### Länger verletzt fallen Kießling, Engel und Schwabe aus. Töpker und Sauerwein sind krank, aber hoffentlich die Woche über wieder fit! Der gesperrte Olbrich ist ab dieser Woche wieder dabei und entspannt erheblich die Personalsorgen in der Defensive.
Luchse LauterbachLuchse starten mit Sieg und Niederlage ins neue Jahr (RLO) Das erste Doppelspielwochenende des neuen Jahres hatte es für die Lauterbacher Luchse so richtig in sich. Nach einem furiosen Kantersieg im ersten Heimspiel 2026 gegen Tornado Niesky folgte nur einen Tag später die schwere Auswärtsaufgabe beim amtierenden Meister FASS Berlin. Am Ende standen ein deutlicher Erfolg und eine lehrreiche Niederlage zu Buche. Das Heimspiel gegen Tornado Niesky ist dabei schnell erzählt. Von Beginn an übernahmen die Luchse die Kontrolle über die Partie und gaben diese zu keinem Zeitpunkt aus der Hand. Bereits in der fünften Spielminute wurde der Torreigen eröffnet, und auch danach kannten die Vogelsberger kein Erbarmen. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste zu, sodass am Ende ganze 17 Treffer auf der Anzeigetafel der Luchse standen. Allen voran zeigte sich Stürmer Julius Kranz in Torlaune und steuerte allein fünf Treffer zum 17:2-Endstand bei. Auch Hunter Brackett mit vier Toren sowie Philipp Maier mit drei Treffern präsentierten sich an diesem Abend in bestechender Form und sorgten für beste Stimmung in der Lauterbacher Eissportarena. Die Freude über den Kantersieg hielt jedoch nur kurz, denn keine 24 Stunden später standen die Luchse bereits wieder auf dem Eis – diesmal in der Bundeshauptstadt beim amtierenden Meister FASS Berlin. Und auch in diese Partie starteten die Lauterbacher nach Maß: Gerade einmal 1:02 Minuten waren gespielt, als Kapitän Tobias Schwab seine Mannschaft in Führung brachte. Doch die Freude währte nur 47 Sekunden, ehe Volynec für die Gastgeber ausglich. Was darauf folgte, waren fünf schwache Minuten der Luchse, die FASS eiskalt ausnutzte und sich einen 4:1-Vorsprung erspielte. Zwar kämpften sich die Vogelsberger immer wieder heran und erzielten wichtige Treffer, doch jedes Aufbäumen wurde von der offensiven Klasse der Berliner prompt beantwortet. So konnte der Rückstand bis zum Spielende nicht mehr aufgeholt werden, und am Ende stand eine 10:6-Niederlage. Auch wenn die Partie von vielen Unterbrechungen und Fehlern auf beiden Seiten geprägt war und nicht zu den spielerischen Highlights der Saison zählte, bot sie den Zuschauern dennoch alles, was Eishockey ausmacht – inklusive einer kleinen Kampfeinlage. Nach dem deutlichen Sieg am Samstag setzte bei den Luchsen am Sonntag somit schnell wieder Ernüchterung ein. Dass das Team sein Potenzial abrufen kann, zeigte es eindrucksvoll im Heimspiel gegen Niesky. Um jedoch eines der absoluten Top-Teams der Liga zu schlagen, muss diese Leistung auch in den entscheidenden Spielen konstant auf das Eis gebracht werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag, den 10.01., wenn mit den Schönheiter Wölfen der Tabellenzweite um 19 Uhr in der Lauterbacher Eissportarena gastiert. Die Luchse werden alles daransetzen, vor heimischem Publikum die nächste starke Leistung zu zeigen.
Zwei Nachholspiele der Landesliga Berlin und ein Spiel der Ostseeliga zum Start ins neue Jahr (LLB) Mit zwei Nachholspielen der Landesliga Berlin und einem Spiel der Ostseeliga startete das neue Jahr. Außerdem gibt es Infos zum letzten Ostseeligaspiel. Blues gewinnen Spiel, OSC kassierte erste Matchstrafe der Saison Der OSC Berlin traf auf die Berlin Blues. Der OSC spielt noch um den 6. Platz mit, die Blues könnten sich weiter oben festsetzen. Die Blues gewannen ein Spiel mit einigen Strafen und der ersten Matchstrafe der Saison mit 4:8 (0:2/2:3/2:2). Steven Haucke (14.) und Gino Kinder (19.) brachten die Blues im 1. Drittel mit 2:0 in Führung und 52 Sekunden nach Wiederbeginn folgte das 0:3 von Steven Haucke. Es gab nun gegen die Blues einige Strafen und das nutzte der OSC, um durch Dominik Oblak (31.) und 15 Sekunden später Norman Schumann jeweils in Überzahl auf 2:3 zu verkürzen. Zur Pause führten die Blauen aber wieder deutlicher, Gino Kinder (32.) und Steven Haucke (34.) waren die Torschützen. Mit dem 2:6 von Douglas Benker in der 47. Minute fiel eine Vorentscheidung und nach 52 Minuten war die Partie endgültig entschieden. Marvin Melian (OSC) kassierte eine Matchstrafe und der OSC musste fünf Minuten in Unterzahl spielen. Alexander Weise konnte hier auf 2:7 erhöhen (55.) und die Anschlusstreffer von Martin Breitkopf (58.) und Bo Schauer 43 Sekunden vor dem Ende störten nicht mehr. 17 Sekunden später traf Andre Berger zum Endstand von 4:8. Wikinger gewinnen beim ASC sicher Für den ASC Spandau stand die Partie gegen die Wikinger vom BSchC an und die Wikinger gingen favorisiert ins Spiel. Die Wikinger konnten nach 94 Sekunden durch Dennis Hesse in Führung gehen und bei diesem Ergebnis blieb es nach 20 Minuten. Die Wikinger wechselten nach dem 1. Drittel den Torhüter, für Tim Ziesmer kam Ben Weyrauch. Im 2. Drittel sorgten Joris Gabrisch (27.), Milan Bajai (33.) und Daniel Garms (39.) für eine Vorentscheidung. Im letzten Drittel trafen in Unterzahl Sebastian Reinhardt (52.), Dennis Hesse (54.), Daniel Garms und Milan Bajai (beide 58.) und so endete die Partie 0:8 (0:1/0:3/0:4). FASS 1b gegen Bucks verlegt Erneut verlegt werden musste die Partie FASS Berlin 1b gegen die OSC Berlin Mighty Bucks. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. WERTUNG: Es gab leider eine Wertung, die Partie der Wikinger vom BSchC gegen die Berlin Blues wurde nachträglich mit 5:0 für die Wikinger gewertet, die Blues haben einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt. Am Wochenende überschritt die Summe der Strafzeiten die Marke von 900 und es gab die erste Matchstrafe der Saison. Außerdem gab es zwei weitere 10er Disziplinarstrafen. An der Tabellenspitze gab es einen Wechsel, die Wikinger führen nun mit 20 Punkten aus acht Spielen vor den Allstars, die nach sieben Spielen 18 Punkte auf dem Konto haben. Auch die Blues haben 18 Punkte geholt, sie haben aber auch schon acht Spiele absolviert. FASS 1b mit fünf Spielen, der SCC mit sechs Spielen und die Adler mit sieben Spielen haben jeweils 12 Punkte geholt, Der OSC liegt nach sieben Spielen und neun Punkten auf dem 7. Platz und kann noch auf den 6. Platz hoffen, Die folgenden Teams haben kaum noch Chancen auf den 6. Platz und der Berliner Schlittschuh-Club kann auch rechnerisch nicht mehr den 6. Platz erreichen. Am 10. Januar folgt ein weiteres Nachholspiel.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| DEB verlängert mit Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod (DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat den Vertrag von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod um eine weitere Spielzeit verlängert. Damit bleibt der 54-Jährige bis zum Ende der Saison 2026/2027 für die Frauen-Nationalmannschaft verantwortlich. Jeff MacLeod ist seit dem 1. Juni 2023 in dieser Funktion für den Verband tätig. Zuvor gehörte er bereits als Assistenztrainer zum Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft. Während seiner Amtszeit gelang es der DEB-Auswahl, sich beim Olympia-Qualifikationsturnier in Bremerhaven im Februar 2025 gegen die Konkurrenz durchzusetzen und damit die erste Teilnahme des Frauen-Teams bei Olympia seit 2014 zu sichern. Zudem erreichte seine Mannschaft zweimal in Folge das Viertelfinale bei den IIHF Frauen-Weltmeisterschaften 2024 und 2025. Zweimal gewann das DEB-Team unter seiner Führung den Deutschland Cup (2024, 2025). Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Jeff MacLeod fortzusetzen und nun die kommenden Großereignisse wie Olympia in Mailand und die Weltmeisterschaft der Frauen im kommenden November anzugehen. Jeff hat in den vergangenen beiden Jahren viele positive Impulse für die Entwicklung der Frauen-Nationalmannschaft gesetzt und das Team bei den internationalen Turnieren durch seine Expertise und Führung gestärkt. Diesen Weg wollen wir auch im Jahr 2026 in der gemeinsamen Zusammenarbeit weitergehen.“ Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Ich freue mich, die Chance zu bekommen, weiter mit unseren Athletinnen und unserem Staff zusammenzuarbeiten. Das Team zeichnet der großartige Teamspirit und das Bewusstsein füreinander aus. Wir bewegen uns dabei auf einem hohen Niveau. Es ist als Coach nicht selbstverständlich, mit einer Gruppe zusammen zu sein, die so sehr wachsen und gewinnen will. Die Spielerinnen haben sich weiterentwickelt und es kommen junge Talente nach, die sich in die Mannschaft einbringen wollen. Auch der Support aus dem Verband für unser Frauen-Team ist bemerkenswert und für uns alle spürbar.“
U18-Frauen starten in WM-Vorbereitung (DEB) Die U18-Frauen-Nationalmannschaft startet am Dienstag, den 6. Januar 2026, in ihre diesjährige WM-Vorbereitung. Das Team um U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones wird hierfür am Bundesstützpunkt in Füssen zusammenkommen. Beim fünftägigen Vorbereitungs-Lehrgang stehen sechs Eiseinheiten, diverse Meetings und ein abschließendes Länderspiel gegen Norwegen auf dem Programm. U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones und sein Coachingteam haben für die Vorbereitungsphase und die direkt anschließende U18-Frauen-Weltmeisterschaft (Division I, Gruppe A) einen 23-köpfigen Kader nominiert: drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen. Neben Sebastian Jones komplettieren Christoph Höhenleitner (Assistenztrainer), Benedikt Brückner (Assistenztrainer), Sebastian Modes (Torwarttrainer) und Rebecca Tragl (Athletiktrainerin) das Trainerteam. Updates zu den U-Nationalmannschaften gibt es im Nachwuchsblog auf der DEB-Webseite: https://www.deb-online.de/news/deb-nachwuchs-blog-2025/ U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones zur WM-Vorbereitung: „Mit unserem finalen Kader werden wir sowohl in die letzte Vorbereitungsphase als auch in die diesjährige WM starten. Die nominierten Spielerinnen haben sich über die letzten Monate herauskristallisiert und wir haben viel Vertrauen in die Mannschaft, mit der wir nun unseren Saisonhöhepunkt bestreiten werden. In Füssen werden wir die kommenden Tage dazu nutzen, zentrale Inhalte weiter zu vertiefen, Abläufe zu festigen und einzelne Aspekte gezielt zu wiederholen. Das abschließende Länderspiel gegen die Norwegerinnen dient uns als wichtige Standortbestimmung und ermöglicht es uns, noch einmal an Feinheiten zu feilen - der Fokus liegt dabei klar auf unserem eigenen Spiel.“ WM-Vorbereitungsspiel U18-Frauen 09.01.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – Norwegen U18-Frauen WM (Division I, Gruppe A) in Italien Am Samstag, den 10. Januar 2025, geht es für die U18-Frauen von Füssen aus direkt zum WM-Spielort ins italienische Ritten. Hier findet vom 12. bis 18. Januar 2026, die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft der U18-Frauen (Division I, Gruppe A) statt. Sechs Teams werden dabei im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ antreten – die Mannschaft, die am Ende des Turniers den ersten Platz in der Abschlusstabelle belegt, schafft den Aufstieg in die Top-Division. Die DEB-Nachwuchsauswahl wird im Laufe der WM auf Frankreich, Dänemark, Italien, Japan und Norwegen treffen – ein straffes Programm mit fünf Spielen in sieben Tagen. U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones zur U18-Frauen-Weltmeisterschaft: „Wir erwarten bei der Weltmeisterschaft ein enges und intensives Turnier mit Gegnerinnen auf Augenhöhe. Entscheidend wird sein, dass wir uns über die gesamte Turnierdauer konsequent auf unseren eigenen Prozess konzentrieren und in jedem Spiel möglichst nah an unser maximales Leistungspotenzial herankommen. Wir wollen an die positive Entwicklung der vergangenen Monate anknüpfen und als laufstarke, hart arbeitende Mannschaft auftreten, die schnelles Eishockey spielt und mit viel Leidenschaft auf dem Eis steht.“ WM-Spielplan U18-Frauen 12.01.2026 | 13:00 Uhr | Frankreich – Deutschland 13.01.2026 | 13:00 Uhr | Deutschland – Dänemark 15.01.2026 | 20:00 Uhr | Italien – Deutschland 17.01.2026 | 16:30 Uhr | Deutschland – Japan 18.01.2026 | 13:00 Uhr | Deutschland – Norwegen
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