IHP NachrichtenDonnerstag 19.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Aschermittwoch und Donnerstag mit insgesamt 16 Beiträgen von der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West und aus dem Frauen-Eishockey.
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NationalmannschaftOlympia 2026: Männer-Team unterliegt im Viertelfinale der Slowakei (DEB) Die Männer-Eishockeymannschaft hat das Halbfinale bei den Olympischen Winterspielen 2026 verpasst. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis unterlag der Slowakei vor 9.532 Zuschauern mit 2:6 (0:1; 1:3, 0:2). Torschützen für Deutschland waren Lukas Reichel und Frederik Tiffels. Das Lineup der deutschen Männer blieb im Vergleich zum Qualifikationsspiel gegen Frankreich unverändert. In einem ausgeglichenen ersten Drittel ohne viele Torchancen fälschte Pavol Regenda für die Slowakei in der 19. Minute zur Führung ab. Im zweiten Abschnitt konterten die Slowaken die deutsche Männer-Eishockeymannschaft aus. Milos Kelemen und Oliver Okuliar trafen in der 25. Minute per Doppelschlag, Dalibor Dvorsky erhöhte weiter (31.). In der 35. Minute brachte dann auch Lukas Reichel das deutsche Team auf die Anzeigetafel. Kurz nach Beginn des Schlussdrittels stellte erneut Regenda den alten Abstand wieder her (41.). In Überzahl verkürzte Frederik Tiffels nochmal für Deutschland (50.), ehe Tomas Tatar mit einem Empty-Net-Tor den Schlusspunkt setzte (57.). Übersicht #SVKGER Torschützen Team GER: Lukas Reichel (35.), Frederik Tiffels (50.) Schüsse: Slowakei 35 – Deutschland 27. Strafminuten: Slowakei 8 – Deutschland 4. Starting Goalie: Philipp Grubauer. Kapitäne: Leon Draisaitl (C), Moritz Seider (A), Tim Stützle (A). Zuschauer: 9.532. Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Wir haben mit unseren beiden Nationalmannschaften mit dem Erreichen der Viertelfinals unser internes Verbandsziel erreicht. Aber natürlich haben wir uns für das heutige Spiel mehr vorgenommen und sind nach dem Ausscheiden dementsprechend enttäuscht. Die Slowakei war in den entscheidenden Momenten einen Schritt schneller – sie hatten weniger Spiele in den Beinen und waren heute frischer. Sie haben sich dadurch den Sieg hart erarbeitet und verdient gewonnen. Das müssen wir anerkennen. Jetzt gilt es, das Turnier in Ruhe zu analysieren, die Erfahrungen mitzunehmen und die richtigen Schlüsse für die kommenden Aufgaben zu ziehen." Bundestrainer Harold Kreis: „Die Slowaken haben sehr schnell nach vorn gespielt und die Scheibe hinter unsere Verteidiger gebracht. Sie haben versucht, durch die neutrale Zone Tempo aufzubauen, um uns läuferisch unter Druck zu setzen. Das ist ihnen gut gelungen, sie haben sehr gut gespielt und uns auch spielerisch unter Druck gesetzt. Im zweiten Drittel haben wir zu sehr gepresst und unsere Struktur verlassen. Wir haben auch einige individuelle Fehler gemacht und es sind Situationen entstanden, die aus Zweikämpfen entstanden sind. Am Ende haben wir den Rückstand nicht mehr aufholen können, obwohl wir bis zuletzt gekämpft haben.“ Kapitän Leon Draisaitl: „Wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht. In so einem Spiel musst du dir selbst so lange wie möglich eine Chance geben, das Spiel zu gewinnen. Das haben wir nicht gemacht. Ich weiß nicht, wie viele Konter wir zugelassen haben. Es waren auf jeden Fall zu viele. Wenn man so spielt, gibt man sich gar nicht erst die Chance. Ich glaube, dass wir insgesamt im Turnier schon besser spielen wollten. Wir haben nie so wirklich zu unserem optimalen Spiel gefunden.“ Assistenzkapitän Moritz Seider: „Das zweite Drittel war maßgeblich für das gesamte Spiel. Nach dem zweiten Gegentreffer haben wir den Faden und die Struktur verloren und sind in viele Konter reingelaufen. Wir haben versucht, das Ganze mit der Brechstange anzugehen, und dann wird es natürlich selten was. Wir haben dann nie mehr richtig die Kontrolle über das Spiel bekommen und deutlich verloren. Das Turnier-Aus ist sehr bitter für uns.“
Davis Koch vom EC Bad Nauheim für drei Spiele gesperrt / Geldstrafe für Luca Gläser von den Blue Devils Weiden (DEL2) Davis Koch vom EC Bad Nauheim für drei Spiele gesperrt - Gegen Koch wurde ein nachträgliches Ermittlungsverfahren eingeleitet Gem. § 1 (1) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Davis Koch ein nachträgliches Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 17.02.2026 • Videoaufzeichnung • Stellungnahme vom EC Bad Nauheim Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Situation ereignete sich in der 29. Spielminute im 2. Drittel, bei einem Bully in der neutralen Zone. Nachdem der Schiedsrichter die Scheibe eingeworfen hatte, führte der Spieler #7 Davis Koch vom EC Bad Nauheim bei seinen Gegenspieler #22 Eric Bradford von der Düsseldorfer EG mit beiden Händen am Schläger einen harten Cross-Check gegen das Knie aus, ohne aktiv die Scheibe spielen zu wollen. Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 59 vorliegt. • Der Spieler #7 Davis Koch nahm rücksichtslos eine Verletzung des Gegners in Kauf • Der Spieler #7 Davis Koch unternahm keinerlei Anstrengung die Scheibe zu Spielen • Der Spieler #7 Davis Koch wandte übermäßige und überflüssige Kraft an Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von drei (3) Spielen in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 59, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag. Zum Video: https://youtu.be/SIn4VCE3vXs Geldstrafe für Luca Gläser von den Blue Devils Weiden - Gegen Gläser wurde ein nachträgliches Ermittlungsverfahren eingeleitet Im Nachgang des Meisterschaftsspiels Lausitzer Füchse gegen Blue Devils Weiden am 08.022026 wurde gem. § 1 Abs. 1 Disziplinarordnung ein Ermittlungsverfahren gegen den Lizenzspieler Luca Gläser eingeleitet. Es lagen als Beweismittel vor: • Videoaufnahme des Interviews mit dem Lizenzspieler vom 08.02.2026 • Stellungnahme des Lizenzspielers und -clubs vom 11.02.2026 Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Der Lizenzspieler hat sich in einem Interview nach Ende des Meisterschaftsspiels in unsportlicher und unangemessener Weise über die Schiedsrichter geäußert. Die Aussagen wurden öffentlichkeitswirksam getätigt. Der Lizenzspieler gibt dies in seiner Stellungnahme zu. Dadurch ist der Tatbestand des§ 27 Abs. 2 lit- a) der Disziplinarordnung erfüllt. Beim Strafmaß wurde berücksichtigt, dass der Lizenzspieler Einsicht gezeigt hat und sich glaubhaft entschuldigt hat. Darüber hinaus hat der Lizenzspieler aktiv angeboten, auf die betroffenen Schiedsrichter zuzugehen. Die Ligagesellschaft geht davon aus, dass diese Ankündigung in die Tat umgesetzt wird. Diese Entscheidung beruht auf den §§ 1 Abs. 1, 5 Abs. 1, 6 Abs. 1 i.V.m. § 27 Abs. 2 lit- a) der Disziplinarordnung.
Starbulls RosenheimKehraus-Krimi gegen Kassel: Zum dritten Mal 3:2 nach Overtime (DEL2) Im dritten Saisonvergleich zwischen den Starbulls Rosenheim und den Kassel Huskies hieß es zum dritten Mal 2:2 nach regulärer Spielzeit – und zum dritten Mal waren es die Grün-Weißen, die sich den Zusatzpunkt holten. Wie schon im ersten Heimspiel gegen die Nordhessen war Shane Hanna auch am Abend des Faschingsdienstags der Rosenheimer Siegtorschützen zum 3:2 – in der drittletzten Sekunde der Verlängerung. Durch den Zwei-Punkte-Erfolg im Kehraus-Krimi haben die Starbulls als Tabellendritter in der DEL2 sechs Spieltage vor Hauptrundenende nun acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten Ravensburg und ein komfortables Polster von bereits zwölf Zählern auf den Tabellenfünften Bietigheim. 3.616 Zuschauer kamen am Faschingsdienstag ins ROFA-Stadion zur Nachholpartie des 44. Spieltags der DEL2 zwischen den Starbulls Rosenheim und den Kassel Huskies. Im Topspiel des Tabellenzweiten gegen den Dritten wartete Rosenheims Headcoach Jari Pasanen mit einer kleinen Überraschung im Line-Up auf: Charlie Sarault, etatmäßig Center, übernahm die Rolle als Außenstürmer in der Linie mit Luigi Calce und Jordan Taupert. Nicht dabei war der finnische Stürmer Teemu Pulkkinen, dem Pasanen eine kleine familiäre Auszeit in der nordischen Heimat gewährte. Das Rosenheimer Tor hütete Oskar Autio. Im Fokus stand aber zunächst Kassels Keeper Oleg Shilin. Der Russe mit deutschem Pass ließ sich früh von einem frechen Schuss aus der Drehung von Charlie Sarault überraschen. Aus Bandennähe flutschte der Puck ins Netz und die Starbulls lagen nach 112 Sekunden schon in Führung. Auch fünf Minuten später sah Shilin etwas unglücklich aus. Seinen Befreiungsschlag fing C.J. Stretch an der blauen Linie ab, ließ Huskies-Verteidiger Simon Schütz sehenswert aussteigen und versenkte den Puck hoch im linken Eck zum 2:0 (7.). Es war der sechste Torerfolg des Rosenheimer Teamkapitäns im sechsten Spiel hintereinander. Aus heiterem Himmel kam Kassel zum Ausgleich: Marco Müller verfehlte das Tor deutlich – und vielleicht auch nicht ganz unabsichtlich – und Yannik Valenti drückte die von der Bande zurückprallende Scheibe aus spitzem Winkel maßgenau über die Torlinie (9.). Mitchell Hoelscher hatte per Direktabnahme aus kurzer Distanz keine Minute danach den Ausgleich auf dem Schläger, der Puck rauschte aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Lewis Zerter-Gossage (14.) und Sarault (15.) hätten bei Rosenheimer Großchancen auf 3:1 stellen können, ehe Hunter Garlent im einzigen Kasseler Powerplay an diesem Abend am Pfosten scheiterte (19.). Das 2:2 fiel dann aber im zweiten Drittel durch einen Schuss von Tim Bender von der blauen Linie in die Tormitte. Oskar Autio hatte dabei freie Sicht und sah beim ersten Saisontreffer des Kasseler Verteidigers alles andere als gut aus (27.). Nach Rosenheimer Vorteilen im ersten Drittel, waren im zweiten Spielabschnitt die personell herausragend besetzten Gäste das spielbestimmende Team. Die beiden Top-Offensivreihen der Nordhessen, u.a. mit dem zwei Tage zuvor gegen Ravensburg noch einen Neun-Minuten-Rekordhattrick feiernden Tristan Keck, hatten die Hausherren aber gut im Griff. Die Rosenheimer Defensive – auch der angeschlagene Dominik Tiffels spielte – überzeugte auf ganzer Linie, Ex-Husky Joel Keussen ragte dabei neben Shane Hanna heraus. Im einzigen Rosenheimer Überzahlspiel der intensiven, aber fairen Partie – es gab auf jeder Seite nur eine einzige kleine Strafe – funktionierte hingegen gar nichts. Das ausgeglichene dritte Drittel lebte zunächst von der Spannung, bot aber schließlich auch schon einen Vorgeschmack auf die Playoffs. Kassel tat etwas mehr fürs Spiel, die Hausherren ließen einige gute Konterchancen aus. Keeper Shilin zeigte nun mehrfach seine Klasse, unter anderem bei zwei satten Abschlüssen von Fabian Dietz. In der Schlussphase machten die Nordhessen noch einmal Druck und schnürten die Starbulls einige Momente ein. Oskar Autio hievte seine Grün-Weißen aber mit einer starken Parade gegen Hoelscher (57.) und einem spektakulären Fanghandreflex gegen den aus kurzer Distanz zum Abschluss gekommenen Hunter Garlent (59.) in die Verlängerung. Torchancen gabs in der Overtime auf beiden Seiten. Einen Tick abgeklärter wirkten nun aber die Gastgeber, die mit dem letzten noch möglichen Angriff den Siegtreffer erzwangen. Scott Feser und Shane Hanna leiteten ein, Sarault legte vor das Tor und im Kufen-Ping-Pong des Zweikampfs zwischen Shane Hanna und Tim Bender fand der Puck den Weg aus kurzer Distanz über die Linie zum 3:2, als noch 2,7 Sekunden auf der Uhr waren. Der Videobeweis bestätigte, dass der Treffer zur Krimi-Entscheidung auf reguläre Art zustande gekommen war. Das nächste Spiel in der DEL2 bestreiten die Starbulls am Freitag auswärts gegen die Ravensburg Towerstars (20 Uhr), zum nächsten Rosenheimer Heimspiel sind am Sonntag die Wölfe vom EHC Freiburg zu Gast im ROFA-Stadion.
Deggendorfer SCZu null in Peiting – Deggendorfer SC siegt weiter (OLS) Der Deggendorfer SC sicherte sich am Dienstagabend die nächsten drei Punkte und feierte damit dem dritten Sieg in den letzten fünf Tagen. Das Team von Headcoach Casey Fratkin bezwang dabei auswärts den EC Peiting deutlich mit 0:5. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte auf den nahezu identischen Kader wie am vergangenen Wochenende zurückgreifen. Es fehlten Philipp Wachter und Jan Bednar, während David Zabolotny sein Debüt hinter Timo Pielmeier gab. Die Deggendorfer erwischten einen optimalen Start in die Partie und gingen in der fünften Minute in Führung. Petr Stloukal gewann den Puck hinter den Peitinger Tor im Zweikampf, bediente Dylan Jackson und der Torjäger bezwang Tommi Steffen zum 0:1. Zwar blieb der DSC über weite Strecken des ersten Drittels spielbestimmend, weitere Treffer sollten allerdings nicht mehr fallen. Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Deggendorfer waren die überlegene Mannschaft, während sich die Peitinger über weite Strecken aufs Konterspiel konzentrierten. In der 32. Minute war es dann aber doch soweit: Im Powerplay war es Jaroslav Hafenrichter, der aus kurzer Distanz das 0:2 markierte. Die Deggendorfer holten in der 33. Minute zum Doppelschlag aus. Wieder war es ein Powerplay und dieses Mal war es Petr Stloukal, der per Direktabnahme auf 0:3 stellte. Gegen Ende des Mittelabschnitts kamen die Hausherren – bedingt durch mehrere Überzahlmöglichkeiten – selbst zu Gelegenheiten, allerdings war die Defensive um Timo Pielmeier nicht zu überwinden. Im Schlussdrittel verwaltete der DSC das Spiel geschickt und ließen den EC Peiting wenig zur Entfaltung kommen. In der 52. Minute fasste sich Brett Humberstone ein Herz und erhöhte nach einem tollen Sololauf auf 0:4. Der Deggendorfer Torhunger war jedoch immer noch ganz gestillt. In der 59. Minute erhöhte Ty Jackson im Powerplay noch zum 0:5 Endstand. Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel bei den Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Erding GladiatorsGLADIATORS VOR KONTRASTPROGRAMM GEGEN DEGGENDORF UND HEILBRONN (OLS) Die Erding Gladiators stehen vor einem Wochenende mit zwei unterschiedlichen Aufgaben: Am Freitag (20.02., 20 Uhr) trifft man zuhause auf Spitzenreiter Deggendorfer SC, am Sonntag (22.02., 18.30 Uhr) geht es zum letzten Auswärtsspiel der Saison zu den Heilbronner Falken. Der Deggendorfer SC dominiert die Oberliga Süd weiterhin nach Belieben: Nach 49 Spielen stehen 38 Siege, lediglich 6 Niederlagen nach regulärer Spielzeit, 249 erzielte Treffer und ein beeindruckendes Torverhältnis von +139 zu Buche. Mit 122 Punkten thront der DSC souverän an der Tabellenspitze und stellt mit im Schnitt 5,08 Toren pro Partie den gefährlichsten Angriff der Liga. Herzstück der Offensive bleiben die Jackson-Zwillinge Dylan und Ty, die zu den überragenden Spielern der gesamten Liga zählen. Dylan Jackson kommt inzwischen in 48 Spielen auf 105 Scorerpunkte (52 Tore, 53 Assists), sein Bruder Ty steht mit 103 Zählern (38 Tore, 65 Vorlagen) kaum nach – zusammen bereits 208 Punkte. Dahinter folgen mit Harrison Roy (75 Punkte), Petr Stloukal (62 Punkte), Dante Hahn (47 Punkte) und Curtis Leinweber (46 Punkte) weitere hochproduktive Offensivkräfte. In der Defensive setzen Akteure wie Brett Humberstone, Marcel Pfänder, Ondrej Pozivil, Silvan Heiss oder Niklas Heinzinger wichtige Akzente und sorgen für Stabilität. Im Tor untermauert Routinier Timo Pielmeier die Titelambitionen des DSC: In 48 Einsätzen kommt er auf einen Gegentorschnitt von 2,04, eine Fangquote von 92,1 Prozent und bereits sechs Shutouts. Deggendorf wird in den Playoffs alles daransetzen, den Aufstieg in die DEL2 zu realisieren und hat die Tiefe im Kader – unter anderem mit David Zabolotny im Torverbund – noch einmal gezielt erhöht. Zwei Tage später wartet in Heilbronn eine andere Situation. Die Falken stehen sportlich zwar auf dem vierten Tabellenplatz, befinden sich aber gleichzeitig in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage – Ende Januar wurde ein Insolvenzantrag gestellt, woraufhin mehrere Leistungsträger den Club verlassen haben. Der Kader wurde mit Nachwuchsspielern, unter anderem aus dem DNL-Bereich, ergänzt, um den Spielbetrieb bis zum Saisonende aufrechtzuerhalten. Treu geblieben sind die Routiniers Robin Just, Corey Mapes, Frédérik Cabana und Verteidiger Spencer Berry. Dass Heilbronn trotz aller Turbulenzen konkurrenzfähig bleibt, zeigte zuletzt der 2:1-Sieg nach Overtime gegen den SC Riessersee, bei dem die Falken einmal mehr große Moral bewiesen. Wie es mit dem Eishockey-Standort Heilbronn über diese Saison hinaus weitergeht, hängt maßgeblich von der Investorensuche und der wirtschaftlichen Konsolidierung ab. Da es für beide Mannschaften tabellarisch nicht mehr um allzu viel geht, könnte am Sonntag ein gutes, faires Eishockeyspiel ohne großen Ergebnisdruck im Vordergrund stehen. Für Erding ist es das letzte Auswärtsspiel der Saison und die Chance, eine sportlich schwierige Spielzeit mit einer couragierten Leistung auf fremdem Eis positiv abzurunden und noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen.
EV Füssen2:0 gegen Lindau bringt Füssen nahe an die Pre-Playoffs heran (OLS) Der EVF hat den erhofften Heimsieg gegen Lindau geschafft und ist in der Tabelle nun punktgleich mit Höchstadt und Riessersee. Das 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) gegen die Islanders war das erwartet schwere Spiel gegen den Sechsten der Tabelle, am Ende konnte dennoch im achten Heimspiel in Folge gepunktet werden. Leistungsgerecht unentschieden endete das erste Drittel. Dabei gehörte dem EV Füssen, der auf seinen Topscorer Bauer Neudecker verzichten musste, die Anfangsphase mit deutlich mehr Torabschlüssen. Die größte Chance hatte in der zehnten Minute Naumann, der frei vor dem Gehäuse die Scheibe über dieses setzte. Das war die letzte nennenswerte Möglichkeit für Füssen in diesem Abschnitt, denn danach neutralisierten sich beide Mannschaften in Sachen Chancen zunächst. Der EVF konnte auch bei einem Überzahlspiel keine nennenswerten Abschlüsse verzeichnen. Gegen Ende wurde Lindau immer stärker und Rihards Babulis musste mehrmals entscheidend eingreifen. Auch im Mitteldrittel waren die Islanders zunächst im Vorwärtsgang. Allerdings konnten auch sie in Überzahl nicht überzeugen. Diesmal war es der EVF, dem die zweite Hälfte des Abschnitts gehörte. Fischer und zweimal Straub hatten die besten Gelegenheiten. Auf der Gegenseite musste Babulis einen Alleingang von Busch stoppen. Wegen eines Defekts an der Hallenbeleuchtung wurde die Drittelpause vorgezogen. Nach Wiederbeginn hatte Straub eine große Chance zur Führung, ehe der Eissportverein wieder in Unterzahl kam. Hier hielt der starke Babulis aber mehrmals die Null fest. Danach konnten die Füssener einen Konter stoppen und im Gegenzug bekam Simon Boyko zu viel Platz und nutzte diesen zum 1:0. Der EVL erhöhte daraufhin den Druck, Füssen verteidigte aber sehr gut und nutzte eine seiner wenigen Möglichkeiten in der Schlussphase zum 2:0. Felix Linden traf mit einem satten Schlagschuss in den Winkel. Auch die frühe Herausnahme des Goalies brachte den Gästen nichts mehr, weil sie sich am Ende auch noch einige Strafen nahmen, eine davon wäre eigentlich ein technisches Tor durch Stransky gewesen. So blieb es aber beim hart umkämpften 2:0. Tore: 1:0 (45.) Boyko (Mayr, Linden), 2:0 (56.) Linden (Straub, Fischer). Strafminuten Füssen 4, Lindau 8. Zuschauer 631
Memmingen IndiansAngriff auf Platz 1: Vorentscheidung am Wochenende (OLS) Der ECDC Memmingen hat nur noch drei Spiele in der Oberliga-Süd zu absolvieren. Die Indians empfangen am Freitag den EV Füssen zum letzten Derby der Saison, ehe am Sonntag das Spitzenspiel in Deggendorf folgt. Wollen die Indians noch nach der Hauptrunden-Meisterschaft greifen, müssen zwei Siege her. Karten fürs Heimspiel sind bereits erhältlich. Am Freitagabend kommt es zum letzten Derby in dieser Saison: Mit dem EV Füssen ist das benachbarte Team aus dem Ostallgäu zu Gast, welches sich gerade noch mitten im Kampf um die Pre-Playoffs befindet. Der EVF ist aktuell punktgleich mit Garmisch und Höchstadt auf dem letzten Platz, welcher zur Teilnahme berechtigt, ein Punkt fehlt aktuell auf Stuttgart. Auch die Mannschaften aus Bayreuth und Passau befinden sich noch mitten im Kampf um die ersten zehn Plätze, welche nur vier dieser Teams erreichen können. Somit dürfte für eine topmotivierte Füssener Mannschaft gesorgt sein, die bereits rund um Weihnachten das Team aus der Maustadt ordentlich ärgern konnte. Im Tor der Schwarz-Gelben kann Benedikt Hötzinger seit geraumer Zeit verletzungsbedingt nicht mehr auflaufen, er wird aber durch das Duo Babulis und Pancur hervorragend vertreten. Topscorer beim EVF sind, neben Kapitän Julian Straub, die Nordamerikaner Bauer Neudecker und Simon Boyko. Mit Henry Homann läuft auch ein letztjähriger Indianer für das Team von Daniel Jun auf. Zuletzt gab es drei Siege aus den letzten vier Spielen für Füssen, u.a. konnte Lindau und Bayreuth geschlagen werden. Der Gegner am Sonntag ist dann ein anderes Kaliber, denn der Tabellenführer wartet auf den ECDC. Vor dem Wochenende trennen beide Teams vier Punkte. Die Indians können also aus eigener Kraft nicht mehr am DSC vorbeiziehen. Für den Fall eines Ausrutschers der Niederbayern wollen die Indians aber zur Stelle sein. Ein Sieg in Deggendorf ist dafür aber Voraussetzung, auch um den Druck noch einmal zu erhöhen. In der bisherigen Saison nahmen sich beide Mannschaften nur wenig. Die Indians siegten im Hinspiel beim DSC und konnten auch beide Partien in Memmingen, wenn auch im Shootout, für sich entscheiden. Deggendorf verfügt über die beste Defensive der Liga, auch im Sturm weißen sie Topwerte auf, dort haben aber die Indians die Nase vorn. Im Powerplay sowie in Unterzahl sind auch kaum Unterschiede zu erkennen, minimal bessere Werte sind hier auch bei den Maustädtern zu finden. Dafür stellt Deggendorf den, bzw. die Topscorer der gesamten Liga. Mit den Zwillingen Ty und Dylan Jackson gehören die einzigen Spieler, welche die 100-Punkte-Marke geknackt haben, den Blau-Roten an. Beide Stammtorhüter, Timo Pielmeier und Justus Roth, sind mit einer Fangquote von 92,1 Prozent ebenfalls an der Spitze der Liga zu finden. Die Vorzeichen sind also klar: Das absolute Topspiel dürfte bereits einen Vorgeschmack auf die anstehenden Playoffs bieten. Diese finden ab 08. März statt, die Indians starten dann mit einem Heimspiel. Plätze im Fanbus nach Deggendorf sind noch verfügbar, die Partie beginnt um 18:45 Uhr. Der ECDC geht mit viel Rückenwind in das kommende Wochenende. Zwei sehr überzeugende Siege zuletzt, und insgesamt fünf Erfolge in Serie, stehen zu Buche. Mit den Neuverpflichtungen Sam Verelst und Leon Fern konnten außerdem noch Verstärkungen hinzugewonnen werden. Nun sollte sich aus Memminger Sicht nur noch das Lazarett etwas lichten. Zuletzt fehlten Lillich, Fominych, Meisinger und Ettwein verletzt. Mindestens Denis Fominych wird auch noch weiter fehlen, bei den anderen Spielern besteht Hoffnung auf ein Comeback, auch wenn die Playoffs sicherlich bereits im Hinterkopf sein dürften. Trotzdem müssen Siege her, um den Kampf um die beste Ausgangslage weiter offen zu halten. Die Indians, welche bereits Coach Huhn, Torhüter Justus Roth und Verteidiger Leon Fern für die kommende Spielzeit vermelden konnten, wollen auch beim Heimspiel am Freitag eine weitere Personalie für das Jahr 26/27 vermelden.
Memmingen IndiansSouverän: Indians mit dem nächsten Sieg (OLS) Die Memminger Indians waren erneut in der Ferne erfolgreich. Gegen die Passau Black Hawks siegte der ECDC souverän mit 6:0. Eine konzentrierte Leistung bescherte den Maustädtern weitere drei Punkte im Endspurt der Hauptrunde. Am Freitag kommt der EV Füssen an den Hühnerberg. Daniel Huhn musste auf einige Akteure verzichten. Bernhard Ettwein, Dominik Meisinger, Denis Fominych sowie auch Markus Lillich fehlten verletzt. Robert Peleikis konnte ebenfalls nicht mitwirken. Dafür gaben die Neuzugänge Leon Fern und Sam Verelst ihr Debüt im Indianer-Trikot. Zudem startete Basti Flott-Kucis im Tor der Indians. Die Memminger spielten im ersten Drittel dominant und mit viel Offensivdrang. Milan Pfalzer sorgte nach drei Minuten für das 1:0. Passau hingegen kam kaum offensiv zum Zug und wurde vom Indianer-Angriff weiter beschäftigt. Debütant Leon Fern gelang dann das 2:0 für Memmingen. Mit diesem Zwischenstand verabschiedeten sich beide Teams in die erste Drittelpause. Die GEFRO-Indians starteten gut ins Mitteldrittel. Milan Pfalzer bediente Nikita Krymskiy, der zum 3:0 einnetzte. Memmingen hatte weiterhin das Spiel im Griff und spielte sehr kompakt sowie konzentriert. Felix Brassard vollstreckte gekonnt zum 4:0. Brett Ouderkirk gelang kurz vor der Pause noch das 5:0 in Überzahl. Mit dieser komfortablen Führung ging es in die letzte Pause des Abends. Im letzten Drittel traten die Rot-Weißen weiterhin souverän auf. Milan Pfalzer verwandelte einen Penalty noch zum 6:0. Dabei blieb es am Ende auch. Basti Flott-Kucis feierte den Shutout und spielte eine starke Partie. Eine geschlossene Mannschaftsleistung der Indianer brachte somit den deutlichen Auswärtserfolg in der Drei-Flüsse-Stadt ein. Weiter geht es bereits am Freitag mit dem vorletzten Hauptrunden-Heimspiel am Hühnerberg. Der ECDC trifft im Allgäu-Derby auf den EV Füssen. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr in der ALPHA COOLING-Arena. Karten für die Partie sind bereits im VVK erhältlich. Am Sonntag kommt es zum Topspiel in Deggendorf. Bully beim DSC ist um 18:45 Uhr. EHF Passau Black Hawks vs ECDC Memmingen 0:6 (0:2/0:3/0:1) Tore:0:1 (3.) Pfalzer (Gams), 0:2 (15.) Fern (Spurgeon, Ouderkirk), 0:3 (23.) Krymskiy (Pfalzer), 0:4 (36.) Brassard (Ouderkirk), 0:5 (39.) Ouderkirk (Svedlund, Homjakovs, 5-4), 0:6 (53.) Pfalzer Strafminuten:Passau 8 - Memmingen 4 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth)- Svedlund, Kurz; Blake, Fern; Menner- Verelst, Homjakovs, Meier; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Pfalzer, Schubert, Gams; Handschuh, Krymskiy.
Ice Dragons HerfordIce Dragons im Kampf um die PlayOffs - Herford zuhause gegen Herne und in Leipzig (OLN) Der Kampf um die PlayOff-Teilnahme geht in der Oberliga Nord langsam, aber sicher in die entscheidende Phase. Lediglich einen einzigen Zähler trennt den Herforder Eishockey Verein aktuell noch von dem begehrten Platz 3 in der Zwischenrundengruppe 2, der die Teilnahme an den Vergleichen mit den Südligisten bedeutet. Fünf verbleibende Spieltage werden darüber entscheiden, ob sich die intensive Aufholjagd der Ice Dragons am Ende erfolgreich gestaltet. Die lange Liste der „Endspiele“ wird am kommenden Wochenende mit den Vergleichen gegen Herne und in Leipzig fortgesetzt. Endlich wieder ein Freitagsheimspiel für die ostwestfälischen Eishockeyfans! Ab 20.30 Uhr kommt es in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ zum nächsten HEV-Duell, wenn die Herne Miners zu Gast in der Drachenhöhle sind. Die Miners belegen derzeit den 6. Platz und haben drei Punkte Rückstand bei deutlich schlechterem Torverhältnis auf die Ice Dragons. Nach der 0:3-Niederlage gegen Rostock, musste Herne zu Wochenbeginn zunächst den Abgang von Brad Snetsinger, der zu den Hannover Indians wechselte, beklagen. Einen Tag später erfolgte auch auf der Trainerposition eine Veränderung, nachdem Chefcoach Dirk Schmitz von seinen Aufgaben freigestellt und durch Interimstrainer Lars Gerike ersetzt wurde. Herford wird sich in jedem Fall voll und ganz auf das eigene Spiel konzentrieren müssen, will man in dieser wichtigen Begegnung den nächsten Sieg einfahren. Immerhin hat Herne mit einem Auswärtserfolg ebenfalls die Möglichkeit, sich im PlayOff-Rennen noch einmal deutlich zurückzumelden. Am Sonntag geht die Reise für die Ice Dragons nach Leipzig. Nachdem die Gastgeber der Icefighters zwischenzeitlich noch einmal ernsthaft in Gefahr gerieten, sorgte ein 6-Punkte-Wochenende mit Erfolgen gegen Herne (5:2) und in Hamm (4:3) dafür, dass man inzwischen ein dickes Polster auf die Verfolger aufgebaut hat. Mittlerweile hat man sich an Tabellenführer Hamm wieder herangearbeitet und so geht es für die Sachsen um eine deutlich bessere Ausgangslage in den PlayOffs. Beide Kontrahenten benötigen ab 18.00 Uhr im anona ICEDOME für ihre Ziele also dringend die Punkte. Tickets für die Freitagspartie gegen Herne gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr öffnet. Aufgrund der Kartennachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Zudem werden die Begegnungen der Oberliga live auf www.sprade.tv übertragen.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Königsbrunn kämpft sich ins Halbfinale (BYL) Am Sonntagabend konnte der EHC Königsbrunn schon den dritten Sieg gegen die Peißenberg Miners einfahren und die Führung im Viertelfinale auf 3:1 Siege in der Serie Best-of-Seven ausbauen. Nun haben die Brunnenstädter ihren ersten Matchball verwandelt und sich dank eines 5:2 Heimsiegs am Faschingsdienstag das Ticket für das Halbfinale der Play-offs gesichert. Die Partie war aber hart umkämpft und bis zum Abpfiff hochspannend. Königsbrunn lief mit dem bewährten Kader vom Sonntag auf, und auch die Miners waren mit kompletter Kapelle angereist. Im Tor stand von Beginn an Torgigant Stefan Vajs, als Backup hielt sich Benni Beck bereit. Die Gäste hatten vor der Partie ihre Reihen umgestellt, die Mannschaft war von Beginn an gallig und kämpferisch auf der Höhe. Peißenberg zeigte sich deutlich verbessert zu den Spielen vom Wochenende, gute Chancen waren in den ersten Spielminuten aber eher Mangelware. Den ersten Treffer markierten die Miners in der 11. Spielminute, in Überzahl gingen die Gäste verdient mit 0:1 in Führung. Nur zwei Minuten später durften sich die Hausherren ein erstes Mal aufs Scoreboard bringen, Hugo Turcotte bediente mit einem Querpass Johann Lorraine, der dann eiskalt zum 1:1 einnetzte. In der 15. Spielminute prüfte Hugo Turcotte den Peißenberger Keeper Nagel, nur eine Minute scheiterte auch Lion Stange am gegnerischen Tormann. Nach 20 hochintensiven Spielminuten ging es ein erstes Mal in die Kabinen. Der Mittelabschnitt begann mit einem Paukenschlag, nach gerade mal 20 Sekunden zappelte der Puck im Peißenberger Gehäuse. Tim Bullnheimer war von der eigenen blauen Linie bis ins gegnerische Drittel durchmarschiert und zog dann einfach mal ab, sein platzierter Schuss überraschte den Schlussmann der Miners, der eigentlich freie Sicht hatte. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und blieben weiterhin brandgefährlich. In der 25. Spielminute verhinderte Königsbrunns Goalie Stefan Vajs mit einem Monstersave den Ausgleichstreffer. Nur zwei Minuten später hatte Johan Lorraine sein zweites Tor auf dem Schläger, doch der Peißenberger Keeper entschärfte die Situation. Hugo Turcotte kam in der 30. Spielminute zu einer guten Einschussmöglichkeit, drei Minuten später scheiterte auch Peter Brückner, der zuvor von Clay Ellerbrock in Szene gesetzt wurde. In der 35. Spielminute vergaben die Gäste eine 100%ige Chance, danach kassierten die Miners eine fünfminütige Strafe nach einem Foul gegen Stefan Rodrigues. Nach Bullygewinn in der 36. Spielminute legte Tim Bullnheimer in Überzahl die Scheibe quer zu Marco Sternheimer, der Maß nahm und platziert zum 3:1 einnetzte. Weitere Treffer gab es im Mittelabschnitt nicht zu sehen, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging. Die Miners dachten noch lange nicht ans Aufgeben und erzielten in der 41. Spielminute den 3:2 Anschlusstreffer. In der 45. Spielminute hatte Tobias Baader die Riesenchance auf das nächste Königsbrunner Tor, der EHC hatte aber Probleme mit dem aggressiven Auftreten der Miners, die weiter an ihre Chance glaubten und die Brunnenstädter unter Druck setzten. Die Gastgeber waren dafür gnadenlos effektiv, in der 52. Spielminute spielte Tim Bullnheimer den Puck zu David Kaiser, der die Scheibe von der blauen Linie aus per Direktabnahme zum 4:2 ins Peißenberger Tor hämmerte. Die Zeit lief nun gnadenlos gegen die Miners, die drei Minuten vor Spielende noch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers zogen. Königsbrunn konnte aber alle Bullys in der eigenen Zone gewinnen und kam dann in der 59. Spielminute durch den Empty Net Treffer von Johan Lorraine noch zum 5:2. Damit war die Partie endgültig gelaufen, am Ende gewinnt der EHC gegen einen ebenbürtigen Gegner und holt sich die Serie mit 4:1. Königsbrunn hatte mehr Probleme als in den letzten beiden Partien, die Miners gaben bis zum Abpfiff nicht auf und zeigten eine starke Leistung gegen den EHC. Am Ende entschieden Kleinigkeiten die Begegnung. Die Brunnenstädter waren effektiver, und Stefan Vajs im Tor machte auch im vierten Jahr den Unterschied aus. EHC-Coach Bobby Linke zeigte sich zufrieden mit dem Erreichen des Halbfinales: „Wir haben uns heute schwergetan und sind teilweise wieder in alte Muster verfallen. Gerade im ersten Drittel hatten wir wenig Zugriff auf die Peißenberger Offensive. Das lag weniger an den Umstellungen der Miners, wir hatten leider unseren Weg vom Sonntag verlassen. In der Pause haben wir einige Dinge angesprochen und standen dann defensiv besser. Stefan Vajs hat uns in kritischen Momenten immer im Spiel gehalten. Mit einem Lucky Shot stellten wir auf 2:1 und erzielten im Powerplay das 3:1. Danach haben wir uns zu sicher gefühlt und mussten im letzten Drittel den Anschlusstreffer hinnehmen. Das hat den Miners wieder Auftrieb gegeben, die hatten danach eine sehr gute Druckphase. Wir haben aber doch noch die Kurve bekommen, das 4:2 war ein Knotenlöser. Die letzten Minuten konnten wir dann strukturiert zu Ende spielen. Mit dem Empty Net Treffer haben wir den Sack endgültig zugemacht. Das war nicht unsere beste, aber dafür eine solide Leistung. Unser Ziel, das Halbfinale, haben wir nun erreicht und werden uns in den nächsten Tagen gut vorbereiten.“ Der EHC Königsbrunn hat nun am nächsten Wochenende spielfrei und wird am Freitag, den 27. Februar ab 20 Uhr sein erstes Halbfinalspiel bestreiten. Mögliche Gegner sind Dingolfing oder Miesbach. Tore: 0:1 Ondörtoglu (Höfler, Malzatzki) (11.), 1:1 Lorraine (Turcotte) (13.), 2:1 Bullnheimer (Länger, Rodrigues) (21.), 3:1 Sternheimer (Bullnheimer) (36.), 3:2 Höfler (Vogl, Murphy) (42.), 4:2 Kaiser (Bullnheimer) (52.), 5:2 Lorraine (Turcotte, Streicher) (59.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 6 Peißenberg 9 Zuschauer: 922
Schweinfurt Mighty DogsMatchpuck vergeben: Mighty Dogs unterliegen in torreichem Heimspiel (BYL) Nach dem Auswärtssieg in Miesbach war die Mission für das Heimspiel am Faschingsdienstag klar: Die Viertelfinalserie sollte entschieden und der Halbfinaleinzug perfekt gemacht werden. Doch auch die Miesbacher, bei denen mehrere zuvor verhinderte Spieler in den Kader zurückgekehrt waren, wollten ein gewichtiges Wort mitreden. In einer offensiv geführten und torreichen Partie nutzten die Gäste insbesondere ein starkes zweites Drittel und nahmen durch die Treffer von Felix Feuerreiter und Petr Gulda den Sieg mit nach Hause. Bereits vor dem ersten Bully sorgte eine Videobotschaft im Icedome für großen Jubel: Tomas Cermak verkündete nach drei Jahren am Main vorzeitig seine Vertragsverlängerung um zwei weitere Spielzeiten. Angetrieben von dieser positiven Nachricht erwischte der ERV auch den besseren Start. Unter Beteiligung von Cermak legte dieser quer auf Josef Dana, der zur 1:0-Führung abschloss. Doch auch die erste Reihe des TEV setzte früh offensive Akzente. Einen Schuss von Matej Pekr konnte Leon Pöhlmann noch parieren, doch Feuerreiter stand goldrichtig und verwertete den Abpraller zum Ausgleich. Die Mighty Dogs reagierten umgehend: Konstantin Melnikow nutzte seinerseits einen Rebound von Timon Ewert und brachte Schweinfurt wieder in Führung. Nachdem der TEV im Powerplay erneut durch Feuerreiter ausgleichen konnte, schlugen die Hausherren kurz vor der Pause nochmals zurück. Arturs Homjakovs wurde unmittelbar vor dem Tor gefoult, brachte die Scheibe im Fallen jedoch sehenswert im Netz unter. Mit einer 3:2-Führung ging es in die erste Pause. Das zweite Drittel begann vielversprechend für die Mannschaft um Kapitän Alex Asmus. Ein frühes Powerplay nutzte Melnikow zum 4:2. Doch für Miesbach ging es um alles, und entsprechend druckvoll agierten die Gäste. Gulda verkürzte zunächst auf 4:3, ehe Feuerreiter mit seinem dritten Treffer des Abends sogar den Ausgleich erzielte. Nachdem Cermak nur per Foul gestoppt werden konnte, erhielt der ERV die nächste Überzahlchance, doch ein Schuss von Homjakovs landete lediglich am Pfosten. Kurz darauf nutzten die Gäste einen Moment der Unordnung im Schweinfurter Wechselspiel eiskalt aus: Gulda traf zur 4:5-Führung. In der 36. Minute erhöhte er sogar auf 4:6, als er frei vor Pöhlmann zum Abschluss kam. Daraufhin wurde Pöhlmann durch Benny Roßberg ersetzt. Der Torwartwechsel brachte neuen Schwung, und die Mighty Dogs fanden wieder besser ins Spiel, erspielten sich mehrere gefährliche Möglichkeiten vor Ewert. Im Schlussabschnitt warf Schweinfurt nochmals alles in die Waagschale und belohnte sich früh durch Georg Pinsack mit dem Anschlusstreffer zum 5:6, was die Hoffnung auf einen Erfolg weiter aufkeimen ließ. Trotz weiterer guter Chancen, eines Powerplays und später auch mit zusätzlichem Feldspieler für Roßberg wollte der Ausgleich jedoch nicht mehr fallen. Stattdessen traf Feuerreiter Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Tor und stellte den 5:7-Endstand her. Jetzt heißt es, Mund abwischen und erneut angreifen: Am kommenden Freitag bietet sich in Miesbach um 20 Uhr die nächste Gelegenheit, die Serie zu entscheiden – und auch Petr Pohl wird nach seiner Strafe wieder spielberechtigt sein. Für alle Fans, die das Team auch auswärts unterstützen möchten, organisieren die Schweinfurter Fanclubs erneut eine Busfahrt. Alle Informationen dazu sind der untenstehenden Grafik zu entnehmen, Anmeldungen können über die Kanäle der Schweinfurter Plärrdeifl erfolgen.
ERC SonthofenOberallgäuer ERC ist bereit für Oberfrankens EHC (BLL) Für Landesligist ERC Sonthofen und seine treuen Fans beginnt jetzt die schönste Eishockey-Zeit des Jahres: Am kommenden Freitag um 20 Uhr treffen die Schwarz-Gelben als Tabellenführer der Gruppe A im Achtelfinale auf den Achten der Parallelgruppe B, den EHC Bayreuth „die Tigers“. Zwei Siege reichen zum Weiterkommen. Das erste Etappenziel hat der Oberallgäuer Traditionsverein bravourös gemeistert: Nach einem holprigen Saisonstart hat der ERC einen grandiosen Hauptrunden-Endspurt mit 19 Siegen in Serie hingelegt und sich völlig zurecht die Spitzenposition für die Playoffs gesichert. Das Team des Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames kann voller Stolz auf eine erfolgreiche Runde blicken, in der sich das Team um Kapitän Marc Sill kontinuierlich weiterentwickelt hat und aktuell vor Selbstvertrauen strotzt. Die überragende Vorrunde hat zu einer komfortablen Ausgangslage mit Heimrecht in den Playoffs geführt – Vorsicht ist dennoch geboten, denn der Eishockey-Ernst des Lebens beginnt für die Mannschaft erst jetzt mit dem ersten Achtelfinal-Heimspiel am Freitag gegen Bayreuth. Und da diese Serie genau wie das Viertel- und Halbfinale als „Best of Three“ ausgetragen wird, reichen einer Mannschaft zwei Siege zum Weiterkommen. Einen Ausrutscher können sich die Sonthofer daher nur schwerlich erlauben. Und weil der Gegner aus Bayreuth für den Klub von der Hindelanger Straße ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt ist, klettert das Spannungsbarometer im schwarz-gelben Lager noch weiter nach oben. Entsprechend werden die Coaches das Training in dieser Woche ausrichten: „Wir werden die Einheiten kürzer halten, dafür werden sie aber intensiver und dynamischer“, sagt Vladimir Kames. Die erfahrenen Trainer wollen das Spiel mit dem Puck in der offensiven Zone verfeinern, Passwege trainieren und automatisieren, „und gleichzeitig im Defensivverhalten noch stärker daran arbeiten, nah am Gegenspieler zu sein“, erläutert Coach Kames. Positives gibt es von der Personalfront zu berichten, denn bis auf den Langzeitverletzten Roman Zwicker werden die Übungsleiter wohl auf einen vollen Kader zurückgreifen können. Und Bayreuth? Der kommende Gegner des ERC ist am letzten Spieltag noch auf den achten Tabellenplatz der Parallelgruppe B abgerutscht. „Hier liegen uns wenig Infos vor“, sagt Kames. „Am Ende möchten wir uns aber auch auf unser Spiel konzentrieren und als Tabellenerster unseren Matchplan aufs Eis bringen. Das muss unser Anspruch sein, und das erwarten Helmut und ich auch von den Jungs.“ Spannend wird die Aufgabe gegen die „Tiger“ allemal, zumal in den Playoffs insbesondere den Special Teams, also dem Powerplay und Unterzahlspiel, und den Goalies eine gewichtige Rolle zuteilwird. Und in all diesen Auflistungen gehören die Sonthofer zum Besten, was die Landesliga zu bieten hat: Sie verfügen über mit das effizienteste Überzahlspiel, das Penalty Killing ist Ligaübergreifend sogar das Beste. Und mit Fabian Schütze und Calvin Stadelmann kann der ERC auf zwei herausragende Torhüter setzen. Am Ende seien Statistiken aber auch nur Zahlen auf dem Papier, daher gibt Vladimir Kames die Marschroute vor. „Wir werden Vollgas geben und möchten unser ERC-Eishockey zeigen. Wir hoffen am Freitag auf ein volles und stimmungsvolles Eisstadion.“ Teil zwei der Achtelfinalserie steigt dann am Sonntag ab 19 Uhr in Bayreuth. Ein mögliches drittes und entscheidendes Match wird am 27. Februar wieder ab 20 Uhr in Sonthofen ausgetragen.
Türkheim CelticsCeltics treffen im Playoff-Viertelfinale auf Inzell (BBZL) Es ist die Wiederauflage des Playoff-Viertelfinals aus der Saison 2022/2023. Die ESV Türkheim Celtics treffen im best of three Modus auf den DEC Inzell. Wie schon vor drei Jahren liegt das Heimrecht bei den Falken. Damals ging die spannende und intensive Serie hauchdünn an den DEC. Diesmal wollen die Celtics am Ende die Nase vorn haben und den Einzug in das Halbfinale feiern. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Spiel 1 findet am kommenden Freitag um 19:30 Uhr auswärts statt. Besonders kurios: Inzell kann im eigenen Stadion aufgrund von anderen Wettkämpfen nicht aufs Eis und muss ausweichen. Die Partie findet deshalb im 35 km entfernten Berchtesgaden statt. Spiel 2 steigt dann zwei Tage später am Sonntag im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion. Bully ist um 16:30 Uhr. Die Partie wird, wie in den Playoffs der letzten Jahre auch, wieder vom Orchesterverein Türkheim eröffnet. In den letzten Jahren waren die Inzeller ein Dauergast in den Bezirksliga-Playoffs. Vergangene Saison gab es dann einen etwas größeren Umbruch in der Mannschaft und die Aufstiegsrunde wurde verpasst. Mittlerweile scheinen die Falken wieder zu alter Stärke gefunden zu haben. Nur zwei Niederlagen musste man bisher in der laufenden Spielzeit einstecken, beide gegen den am Ende zweitplatzierten TSV Schliersee. Mit 153 geschossenen Toren in 20 Spielen stellt Inzell zudem die beste Offensive in ihrer Gruppe. Anfang September trafen Türkheim und Inzell bereits in einem Vorbereitungsspiel aufeinander. Ersatzgeschwächt und mit praktisch keiner Eiszeit im Vorfeld gaben die Celtics die Partie damals trotz zwischenzeitlicher 1:4 Führung aus der Hand. Kommendes Wochenende soll es besser laufen. Die Celtics haben unter der Woche fleißig trainiert und sich auf die Viertelfinalserie gegen Inzell eingestellt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung will man Freitag alles dafür tun in der Serie mit 1:0 in Führung zu gehen und zwei Tage später zuhause ebenfalls überzeugen. Dass das ein hartes Stück Arbeit wird, ist man sich im Türkheimer Lager bewusst. Gleichzeitig weiß man um seine Stärken und will mit überzeugenden Leistungen am Ende eine Runde weiterkommen. Beides sieht auch Celtics Co-Trainer Felix Furtner so: „Inzell ist ein bekannter und starker Gegner, den wir aus der Vorbereitung und auch aus einer früheren Playoff-Serie kennen. Die Spiele gegen die Falken waren stets eng und hart umkämpft. Wir treffen auf ein eingespieltes Team und müssen von der ersten Minute an fokussiert auftreten und geschlossen agieren. Dann bin ich überzeugt, dass wir als Sieger vom Eis gehen.“ Die Celtics freuen sich wie immer sowohl zuhause als auch auswärts über starke Unterstützung ihrer Fans.
Pforzheim BisonsBisons wollen mit Heimsieg die Serie ausgleichen (BWL) Am Freitag, 20.02.2026 um 20:00 Uhr beginnt das Heimspiel der Pforzheim Bisons in den Playoffs gegen die Baden Rhinos aus Hügelsheim. Nach der 5:7-Auftaktniederlage in der vergangenen Woche in Hügelsheim stehen die Bisons bereits mit dem Rücken zur Wand. Denn die Bisons müssen das Heimspiel gewinnen, um eine Chance auf den Einzug ins Halbfinale zu wahren. Mit Druck können die Eishockeycracks des 1.CfR Pforzheim gut umgehen und auch liegen den Bisons die Baden Rhinos in der heimischen St.-Maur-Halle. Schließlich konnten sie beide Heimspiele gewinnen, wenn auch erst im Penaltyschießen. Es wird vor allem auf die Defensive und die beiden Goalies ankommen, denn offensiv haben die Bisons in den letzten Spielen starke Akzente gesetzt. Sollten die Bisons mit einem Erfolg die Serie ausgleichen, geht es gleich am Sonntag, 22.02.2026 um 17:00 Uhr in Hügelsheim ins dritte und entscheidende Spiel. Bei einer Niederlage werden sich die Bisons frühzeitig in die Sommerpause verabschieden.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Eisadler DortmundVorbericht auf das dritte Spiel der Viertelfinal-Serie der Playoffs 25/26 (RLW) Zwei von maximal fünf Spielen gegen Dinslaken sind geschafft – und die Eisadler Dortmund haben sich mit zwei Siegen eine starke Ausgangsposition in der Viertelfinalserie gegen die Kobras erarbeitet. Am Freitag, den 20.02.2026, geht es um 20:00 Uhr im Eisstadion an der Strobelallee weiter. Nach einem erfolgreichen ersten Playoff-Wochenende im Viertelfinale 3 der Regionalliga West können die Dortmunder zwei verdiente Siege verzeichnen. Am Freitag folgt dann das richtungsweisende Spiel. Mit einem weiteren Erfolg könnten die Dortmunder die Best-of-5-Serie frühzeitig beenden und sich wertvolle Zeit für die Vorbereitung auf das Halbfinale sichern. Die letzten beiden Spiele haben deutlich gemacht: Es wird sich nichts geschenkt. Die Spiele wurden rougher, intensiver, die Strafzeiten auf beiden Seiten nahmen zu, Tordifferenzen wurden größer – Ergebnisse konsequenter Spielstrategien. Doch Dinslaken wird alles daran setzen, die Serie noch einmal zu verlängern. Die Mannschaft rund um den sportlichen Leiter Matthias Potthoff und Trainer Jeff Job wurde in den Wochen zuvor komplettiert, Reihen wurden neu gestellt, die Konzentration der Mannschaft geschärft und das Tempo nicht nur erhöht, sondern gehalten. Auch wenn zuletzt die drei Stammspieler Long und Dreschmann krankheits- oder verletzungsbedingt ausfielen, dürfte nun die Phase des Findens vorbei sein. Denn die Mannschaft hat bewiesen, dass sie Fehler sehen, verstehen, daraus lernen, Abläufe schärfen, optimieren und sich rapide weiterentwickeln kann. Die Entwicklung verspricht übermorgen das volle Potenzial der Mannschaft sehen zu können. Jetzt geht es darum, über 60 Minuten diszipliniert zu bleiben und das Spiel konsequent durchzuziehen. Vor allem die Geschlossenheit und Entschlossenheit, wie im letzten Spiel, kann zum vorzeitigen Ende des Viertelfinales führen. Wir hoffen, wie auch in den letzten Spielen, auf die unermüdliche, lautstarke Unterstützung der heimischen Tribüne, die uns mit ihrer Stimmung durch die Playoffs tragen. Die Voraussetzungen für ein intensives, mitreißendes Heimspiel sind gegeben. Mit der Unterstützung von den Rängen im Rücken können die Eisadler den nächsten Schritt und damit den Einzug ins Halbfinale perfekt machen. Tickets gibt es hier: https://events.vereinsticket.de/eisadler Wir sehen uns in der Strobelallee!
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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ECDC MemmingenZum Abschluss der Hauptrunde geht’s nach Mannheim Ebenso wie in der vergangenen Saison geht es für die Eishockeyfrauen der Memmingen Indians zum Abschluss der blossom-ic DFEL-Hauptrunde zu den „Mad Dogs“ nach Mannheim. Für beide Teams geht es tabellarisch um nichts mehr. Während sich die ECDC-Frauen bereits Mitte Januar den Titel Hauptrundenmeister sichern konnten, haben die Mannheimerinnen keine Möglichkeit mehr, sich noch für die Play-offs zu qualifizieren. Für sie endet damit die Spielzeit 2025/26 am kommenden Sonntag. Eine lange Olympiapause liegt hinter den Memmingerinnen. Das letzte gemeinsame Pflichtspiel bestritt das Team von ECDC Headcoach Jim Nagle Ende Januar mit einem 6:2-Erfolg beim ERC Ingolstadt. Er freut sich, jetzt wieder mit allen Spielerinnen trainieren zu können. „Die beiden Partien am Wochenende kommen genau richtig, um uns für die Play-offs einzuspielen“, meint der 48-Jährige. Die acht Memminger Olympiateilnehmerinnen dürften mit viel Selbstvertrauen zurück aus Mailand gekommen sein, haben sie doch mit der Frauen-Nationalmannschaft erstmals das Viertelfinale bei olympischen Winterspielen erreicht. „Wir sind sehr stolz auf unsere Olympionikinnen, sie haben wirklich ein tolles Turnier gespielt und nicht unerheblich zum positiven Abschneiden beigetragen“, so der sportliche Leiter der ECDC-Frauen, Peter Gemsjäger. Für die Mannheimerinnen geht eine recht durchwachsene Saison zu Ende. Nur zwei Siege aus 22 Spielen konnten sie verbuchen und verpassten damit nach fünf Jahren erstmals wieder die Play-off-Runde. Zuletzt mussten sie dann auch noch auf ihre National-Verteidigerin Tabea Botthof verzichten. Sie verletzte sich beim Länderspiel Deutschland – Österreich Mitte Dezember in Memmingen schwer und sie verpasste dadurch auch die Olympiateilnahme. Jetzt steht Botthof wieder auf dem Eis, jedoch nicht mehr für die „Mad Dogs“. Sie wechselte vor Ende der Transferperiode zu den Frauen der Eisbären Juniors Berlin. In ihren letzten beiden Spielen hatte Mannheim Ende Januar HK Budapest zu Gast. Mit 0:7 bzw. 1:9 hatten sie jedoch gegen den Tabellenzweiten der DFEL keine Chance. Die einzige offene Entscheidung in der DFEL vor dem Play-off-Start fällt am Wochenende in Budapest, die Ingolstadt zu Gast haben. Die Oberbayern liegen auf Rang 4 und wären nach aktuellem Stand Gegner der Indians im Halbfinale. Sollten die Pantherinnen mindestens vier Punkte aus den beiden Spielen in Ungarns Hauptstadt entführen, würden sie Berlin noch von Rang 3 verdrängen. Die Spieltermine 21.02.2026 | 19:45 Uhr | Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians Frauen 22.02.2026 | 11:45 Uhr | Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians Frauen
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