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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Verteidiger Erik Grein bleibt bei den Realstars. Der 23-Jährige wechselte letztes Jahr von der Grefrather EG zum ESV und konnte in 22 Spielen zwei Tore und acht Assists für sich verbuchen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die Duisburger Förderlizenzspieler Alp Karota, Joris Hagner und Cristiano Ferreira werden in der neuen Regionalligasaison nicht mehr für den GSC Moers zur Verfügung stehen
  
Black Bears Freising
(BBZL)  Eigengewächs Sami Hamza hält den Black Bears weiter die Treue. Der 24-jährige Angreifer absolvierte zuletzt 15 Spiele und konnte dabei 5 Scorerpunkte beisteuern
  
Senden Crocodiles
(BBZL)  Mit Melvin Kogler hat nun auch der erste Verteidiger für die nächste Bezirksligasaison zugesagt. Der 33-Jährige war früher lange Zeit für den VfE Ulm/Neu-Ulm auf dem Eis und spielt seit zwei Jahren für den EC
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Eigengewächs Phil Bischoff wird wieder seine Chance in der 1.Mannschaft erhalten. Der 19-jährige Verteidiger hat in der letzten Saison 17 Oberliga-Spiele bestritten und brachte es dabei auf einen Assist
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Dominic Erdt ist der erste Neuzugang beim HCL für die nächste Saison. Das 25-jährige Eigengewächs kehrt nach drei Jahren beim EHC Königsbrunn zu den Riverkings zurück. Der Verteidiger konnte zuletzt in 44 Spielen 29 Scorerpunkte erzielen
  
Kassel Huskies
(DEL2)  Verteidiger Leonhard Korus wechselt vom amtierenden Meister Krefeld Pinguine zu den Nordhessen. Der 24-Jährige konnte zuletzt in 39 Spielen 2 Tore und 8 Assists für sich verbuchen
  
Berlin Capitals
(LLB)  Geballte Erfharung für die Offensive: Stürmer Justin Ludwig-Herbst, zuletzt in Diensten der Eisbären Juniors Berlin in der Regionalliga aktiv, wechselt zur neuen Saison zu den Capitals
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Nach mehr als zwei Jahren und 94 Spielen, in denen er 96 Scorerpunkte beisteuern konnte, wird Stürmer Sergej Janzen den EVD wieder verlassen
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Nach dem Rücktritt von Ralf Wolf haben die Hornets eine interne Lösung gefunden. Lukas Srnka, der dem Verein seit 20 Jahren verbunden ist, wird vom Assistenten zum neuen Headcoach befördert
  

Adendorfer EC
(RLN)  Der Oberliga-erfahrene Jörn Weikamp wechselt von den EC Harzer Falken zu den Heidschnucken. Der 31-jährige Stürmer konnte für Braunlage zuletzt in 31 Spielen 11 Tore und 13 Assists erzielen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Verteidiger Matthäus Lidl, der Studienbedingt zuletzt schon nicht mehr im Aufgebot stand, wird die Miners verlassen und ist damit zunächst der letzte Abgang
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Dauerbrenner Andreas Geigenmüller läuft weiterhin für seinen Heimatverein auf. Der 39-jährige Stürmer war auch in der letzten Landesligasaison mit seinen 23 Toren und 15 Assists einer der wichtigsten Leistungsträger des EHC
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Die Löwen Frankfurt haben Stürmer Robin van Calster unter Vertrag genommen. Der 23-jährige Angreifer mit belgischen Wurzeln wechselt von den Kölner Haien in die Mainmetropole. In der abgelaufenen Spielzeit konnte er in 52 Spielen ein Tor erzielen und sechs weitere Treffer vorbereiten
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Freitag 20.Februar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Termine, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Kapazitätserhöhung in der JOYNEXT Arena: Ab sofort 4.576 Zuschauer möglich

(DEL)  Ein weiterer Schritt für den Standort Dresden: Die Kapazität der JOYNEXT Arena wurde offiziell auf 4.576 Zuschauerinnen und Zuschauer erhöht. Statt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Fans die Heimspiele der Dresdner Eislöwen live vor Ort erleben.
Bereits über die gesamte Saison hinweg wurde intensiv daran gearbeitet, mehr Zuschauerinnen und Zuschauer in der Arena zulassen zu können. Nach umfassenden Gutachten sowie der Überprüfung des Brandschutzkonzeptes konnte dieser Prozess nun erfolgreich abgeschlossen werden.
Die neu geschaffenen Plätze werden zunächst als sogenannte Flanierkarten angeboten und erweitern das verfügbare Zuschauerangebot insbesondere für stark nachgefragte Heimspiele. Um möglichst vielen Eislöwen-Fans den Stadionbesuch zu ermöglichen, bitten die Verantwortlichen im Sinne der bekannten Eislöwen-Gemeinschaft um gegenseitige Rücksicht und gemeinsames Zusammenstehen. So entsteht Platz für weitere Eishockey-Fans.
Gemeinsam mit dem Arenamanagement werden die Dresdner Eislöwen in den kommenden Sommermonaten prüfen und bewerten, ob der Einbau zusätzlicher Sitzplätze möglich ist. Als Hauptmieter, jedoch nicht als Eigentümer der JOYNEXT Arena, können bauliche Veränderungen ausschließlich in enger Abstimmung mit dem Eigenbetrieb Sportstätten der Landeshauptstadt Dresden umgesetzt werden. Dabei werden sowohl bauliche als auch wirtschaftliche Aspekte besprochen. Bis zu einer finalen Entscheidung und einer möglichen Umsetzung werden die zusätzlichen Plätze als Flanierkarten genutzt.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  11:16 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen in Liberec

(DEL)  Im zweiten Testspiel während der Olympiapause unterliegen die Dresdner Eislöwen den Bili Tygri Liberec. Im Duell mit dem Tschechischen Meister von 2016 stand es nach 60 Minuten 1:3 (0:2/1:1/0:0) aus Sicht der Elbestädter.
Anders als noch am vergangenen Samstag gegen den HC VERVA Litvinov bekam heute Jussi Olkinuora den Vorzug zwischen den Pfosten im Eislöwen-Tor, musste jedoch bereits in der dritten Minute zum ersten Mal hinter sich greifen. Die Hausherren starteten mit viel Tempo und gingen folgerichtig in Führung – Kapitän Lenc erzielte für seine Farben das 1:0. Gut zehn Minuten später stellten die Bili Tygri auf 2:0. Fasko-Rudas überwand Olkinuora nach Doppelpass mit Weatherby zum zweiten Mal (14.). Davor und auch danach hatten die Eislöwen gute Gelegenheiten. Die Beste vergab Dane Fox jedoch freistehend vor dem Tor von Petr Kvaca, als er bei seiner Direktabnahme die Scheibe nicht richtig traf (9.).
Im Mittelabschnitt verstanden es die Eislöwen besser, das Tempo des Extraliga-Teams mitzugehen und belohnten sich früh im zweiten Durchgang mit dem Anschlusstreffer: Rourke Chartier hielt in einen scharfen Pass von Justin Braun den Schläger rein, brachte die Scheibe so zum ersten Mal für die Eislöwen über die Linie (25.). Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes zweites Drittel, mit Chancen auf beiden Seiten, den nächsten Treffer erzielten die Gastgeber. Lenc schnürte mit einer Direktabnahme in Überzahl den Doppelpack (36.). Eine eigene, vierminütige Überzahl zum Ende des Drittels ließen die Sachsen liegen.
Zu Beginn des Schlussabschnitts wechselte Liberec den Goalie, Stepan Lukes rückte für Petr Kvaca zwischen die Pfosten. Beide Teams neutralisierten sich zunächst, sodass die großen Gelegenheiten vorerst ausblieben. Die beste Möglichkeit im Schlussabschnitt besaß Sandberg, der bei einem Alleingang nur den Pfosten traf, was im Videobeweis bestätigt werden konnte (52.). Anschließend drängten die Eislöwen auf den Ausgleich, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden, sodass nach torlosen letzten 20 Minuten die Hausherren die Oberhand behalten sollten.
Eislöwen-Headcoach Gerry Fleming sagte nach der Partie: „Es war ein guter Test für uns, mit viel Tempo. Beide Teams hatten einige gute Chancen, insgesamt haben die Fans hier heute ein gutes Eishockeyspiel gesehen. Auch unsere jungen Spieler haben es heute gut gemacht, insbesondere Ivan Komirist – für ihn war es eine gute Möglichkeit, Eiszeit zubekommen.“
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  20:55 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     jh


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Eispiraten treffen auf Bietigheim und Landshut / Im Rennen um die Pre-Playoffs zählt jeder Punkt – Zusammenhalt in schwieriger Situation

(DEL2)  Am kommenden Wochenende stehen für die Eispiraten Crimmitschau zwei richtungsweisende Partien in der DEL2 an. Am Freitag (20.02.2026, 19:30 Uhr) gastieren die Westsachsen bei den Bietigheim Steelers in der EgeTrans Arena, ehe am Sonntag (22.02.2026, 17:00 Uhr) der EV Landshut im heimischen Sahnpark – im Rahmen des 6. Veteranen-Tages – zu Gast ist. Tickets für das Heimspiel gegen den EVL sind weiterhin online sowie an der Abendkasse erhältlich.
Zusammenhalt in schwieriger Situation – Neuzugang Kuhnekath vor Debüt
Die Eispiraten mussten zuletzt zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen. Am Freitagabend setzte es auswärts bei den Eisbären Regensburg eine deutliche 0:6-Niederlage. Auch am Sonntag blieb man ohne Punkte, als sich die Düsseldorfer EG mit 5:3 durchsetzen konnte. Trotz der schwierigen Situation gilt es nun, als Mannschaft zusammenzustehen. Im engen Rennen um die Pre-Playoff-Plätze zählt in der entscheidenden Saisonphase jeder Punkt. Die kommenden beiden Spiele könnten dabei richtungsweisend sein.
Verstärkung gibt es mit Philipp Kuhnekath, der vom Ligakonkurrenten EC Bad Nauheim verpflichtet wurde. Der 28-Jährige absolviert heute seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft und soll am Wochenende auch seine ersten Einsätze im Trikot der Eispiraten bestreiten.
Fraglich bleibt weiterhin der Einsatz von Robin Veber, der zuletzt nicht am Teamtraining teilnehmen konnte. Auch die Comebacks von Tim Lutz und Vinny Saponari verzögern sich weiter. Justin Büsing ist vorerst nach Bremerhaven zurückgereist, um dort an einem Testspiel teilzunehmen – eine Rückkehr zum Heimspiel am Sonntag ist jedoch nicht ausgeschlossen.
Gastspiel bei den Bietigheim Steelers
Die Bietigheim Steelers rangieren nach 46 Spieltagen mit 74 Punkten auf Tabellenplatz fünf und sind damit voll im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation. Formstark präsentierten sich die Steelers zuletzt mit drei Siegen in Serie: Ein 5:2-Erfolg gegen die Düsseldorfer EG, ein 6:3-Auswärtssieg in Bad Nauheim sowie ein 3:0 gegen die Eisbären Regensburg unterstreichen die aktuelle Stärke des Teams von Alexander Dück. In den bisherigen Duellen dieser Saison konnten die Eispiraten noch keinen Sieg gegen die Steelers einfahren – eine Serie, die am Freitag unbedingt beendet werden soll.
Topscorer der Steelers ist der US-Amerikaner Jack Dugan mit 58 Punkten. Dicht dahinter folgt Teamkollege Brett Kemp mit 51 Zählern – beide zählen zu den Top-10 der DEL2-Scorerliste. Im Tor setzt Bietigheim auf Olafr Schmidt, der mit einer Fangquote von 90,21 Prozent mehrfach seine Klasse unter Beweis stellte. Gemeinsam mit dem ehemaligen Eispiraten Florian Mnich, der in der Vorsaison für die Westsachsen aktiv war, bildet er das Goalie-Duo der Ellentaler.
6. Veteranen-Tag im Sahnpark – Landshut ist zu Gast
Der EV Landshut um Cheftrainer Uwe Krupp steht aktuell mit 66 Punkten auf Rang acht der Tabelle. Zuletzt feierten die Niederbayern einen knappen 1:0-Erfolg gegen die Blue Devils Weiden, mussten sich jedoch anschließend dem Ligaprimus aus Krefeld mit 1:3 geschlagen geben. Die bisherigen drei Saisonduelle sprechen leicht für die Eispiraten: Zwei Siege – ein 4:3-Auswärtserfolg sowie ein 2:1-Heimsieg – stehen einer Niederlage gegenüber.
Topscorer der Landshuter ist der Schwede Tor Immo mit 52 Punkten und damit einer der offensivstärksten Akteure der Liga. Ihm folgen der US-Boy Trevor Gooch (45 Punkte) sowie Tobias Lindberg, der mit 24 Saisontoren zugleich der treffsicherste Landshuter ist. Im Tor stand zuletzt Philipp Dietl, der eine Fangquote von 89,88 Prozent aufweist. Gemeinsam mit Jonas Langmann verfügt Landshut über ein erfahrenes und solides Torhütergespann.
Das Heimspiel gegen Landshut steht zudem ganz im Zeichen der Einsatzveteranen. In Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. feiern die Eispiraten bereits zum sechsten Mal diesen besonderen Spieltag. Dafür wurden erneut spezielle Trikots im Camouflage-Design angefertigt, die im Heimspiel zum Einsatz kommen und im Anschluss über eBay versteigert werden. Zudem gibt es weitere Programmpunkte, welche den Themen-Spieltag der Crimmitschauer abrunden.
Spiele in der DEL2 live verfolgen
Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  15:01 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
Moritz Kukuk fällt einige Wochen aus; Bauchverletzung nach Pucktreffer

(DEL2)  ein weiterer Ausfall bei der Düsseldorfer EG: Verteidiger Moritz Kukuk hat sich beim Spiel in Crimmitschau am vergangenen Sonntag eine schwere Verletzung im Bauchbereich zugezogen. Der 20-Jährige war beim Blocken eines Schusses unglücklich vom Puck getroffen worden. Nach jetzigem Stand fällt Kukuk für etwa drei Wochen aus.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  13:19 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


woelfefreiburgWölfe Freiburg
Wölfe im Duell mit dem Tabellenführer

(DEL2)  Endspurt in der DEL2-Hauptrunde! Am Freitag steht der 47. von insgesamt 52 Spieltagen auf dem Programm. In der Echte Helden Arena empfangen die Wölfe dabei den Tabellenführer, die Krefeld Pinguine.
Auch wenn die Wölfe am Sonntag bei den Lausitzer Füchsen ohne Punkte die Heimreise antreten mussten, hatte die Niederlage keine Auswirkungen auf die Tabellensituation. Der Rückstand auf den rettenden zehnten Platz beträgt weiterhin lediglich zwei Punkte – im Endspurt der Hauptrunde ist also noch alles möglich. Ganz anders stellt sich die Lage bei den Krefeld Pinguinen dar: Der Spitzenreiter führt die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, den Kassel Huskies, souverän an.
Ausgangslage: Für die Wölfe verlief das vergangene Spieltagswochenende äußerst wechselhaft. Dem überraschenden 1:0-Erfolg gegen den Tabellenzweiten, die Kassel Huskies, folgte eine deutliche 2:6-Niederlage bei den Lausitzer Füchsen. In der Tabelle beträgt der Rückstand auf den zehnten Platz (aktuell belegt von den Eispiraten Crimmitschau) weiterhin zwei Punkte. Sechs Spiele bleiben den Freiburgern noch, um diesen Abstand aufzuholen und im Endspurt vorbeizuziehen. Hoffnung macht dabei auch das direkte Duell gegen die Eispiraten, das noch auf dem Spielplan steht. Noch ist also alles möglich. Ganz anders stellt sich die Situation bei den Krefeld Pinguinen dar. Mit acht Punkten Vorsprung führen die Rheinländer souverän die Tabelle der DEL2 an und haben die Hauptrundenmeisterschaft fest im Blick. Acht der letzten zehn Spiele konnte das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch zuletzt für sich entscheiden und zudem am vergangenen Wochenende auch die 100-Punkte-Marke knacken.
Im bisherigen Saisonverlauf trafen beide Teams bereits dreimal aufeinander und jedes Mal gingen die Punkte an den Tabellenführer. Das erste Duell im Oktober in der Yayla Arena entschieden die Pinguine mit 6:4 für sich. Im Rückspiel in Freiburg wurde es enger: Mit 4:3 nach Penaltyschießen setzten sich die Krefelder erneut durch. Das bislang letzte Aufeinandertreffen verlief deutlicher und endete mit einem 6:1-Erfolg für den Spitzenreiter.
Wissenswert: Auch wenn die Krefeld Pinguine die Tabelle anführen, stehen sie nicht in jeder Statistik ganz oben. Bei den Special Teams reicht es jeweils „nur“ für Rang zwei. Im Powerplay verwerten die Pinguine starke 27,7 % ihrer Überzahlsituationen, während sie im Penalty Killing mit 82,4 % ebenfalls zu den besten Teams der Liga zählen. Bei den Wölfen stellt sich die Situation differenzierter dar: Im Powerplay rangieren die Freiburger mit soliden Werten auf dem sechsten Platz und können offensiv durchaus mithalten. Deutlich ausbaufähig ist hingegen das Unterzahlspiel. Mit einer Quote von 75,6 % belegt der EHC aktuell den 13. Platz und damit den vorletzten Rang in dieser Statistik. Geballte Offensivpower prägt das Spiel der Krefeld Pinguine. Die Plätze eins und zwei der ligaweiten Scorerliste werden von Max Newton (64 Punkte in 44 Spielen) und Mathew Santos (59 Punkte in 42 Spielen) belegt. Damit stellt der Tabellenführer das mit Abstand gefährlichste Offensivduo der DEL2. Mit Davis Vandane folgt der punktbeste Verteidiger der Liga ebenfalls aus dem Krefelder Kader. Als drittbester Scorer der Pinguine verpasst er mit Rang elf in der Gesamtwertung nur knapp den Sprung unter die Top-Ten.
Kader-Update: Personell bleibt die Lage beim EHC Freiburg weitgehend unverändert. Julian Airich fällt, wie bereits bekannt, weiterhin bis zum Saisonende aus, und auch Maximilian Leitner steht nicht zur Verfügung. Alexander De Los Rios könnte voraussichtlich wieder einsatzbereit sein, während Colin Schlenker wegen Testspielen mit den Adler Mannheim nicht zur Verfügung steht. Vom Kooperationspartner aus Schwenningen wird Niclas Hempel voraussichtlich wieder zum Aufgebot gehören. Sameli Ventelä muss nach wie vor seine Spielsperre absitzen, kann jedoch ab Sonntag wieder ins Team zurückkehren. Bei Neuzugang Thore Weyrauch sind inzwischen nahezu alle Formalitäten abgeschlossen, sodass er dem Trainerteam für das Heimspiel als weitere Option zur Verfügung steht.
Stimme zum Duell: „Die Krefeld Pinguine sind über die gesamte Saison hinweg das Maß aller Dinge in der Liga. Wir müssen uns auf ein intensives Spiel einstellen, wollen aber trotzdem mutig auftreten. Für uns geht es weiterhin um viel. Wir werden mit Leidenschaft und vollem Einsatz alles in diese Partie legen.“
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  10:31 Uhr Bericht:     EHCF
Autor:     mm

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Mit guter Stimmung nach Ravensburg und gegen Freiburg

(DEL2)  Sechs Spieltage stehen in der DEL2 bis zur Endabrechnung vor den Playoffs noch auf dem Programm. Für die Starbulls Rosenheim geht es am drittletzten Hauptrunden-Wochenende zunächst am Freitag nach Ravensburg. Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen den EHC Freiburg zum Heimspiel (17 Uhr, ROFA-Stadion). Die Stimmung im Rosenheimer Eishockey-Team ist nach dem Overtime-Heimsieg im Nachholspiel gegen die Topmannschaft aus Kassel gut, die Tabellensituation komfortabel.
Die Starbulls stehen neun Punkte hinter dem Tabellenzweiten Kassel Huskies und acht Zählern vor dem Tabellenvierten Ravensburg Towerstars souverän auf Rang drei im DEL2-Klassement. Zum direkten Duell gegen den Verfolger aus Oberschwaben am Freitag reisen die Rosenheimer Eishockeyspieler zudem mit dem erneut bestätigten guten Gefühl, mit absoluten Topteams der DEL2 mithalten zu können. Das Faschingsdienstagsheimspiel, das die Grün-Weißen gegen das durch und durch herausragend besetzte Team der Kassel Huskies Sekunden vor Ablauf der Verlängerung mit 3:2 für sich entschieden, hatte bereits einen Hauch von Playoff-Charakter.
Zur guten Stimmung trägt außerdem bei, dass Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen derzeit fast alle Mann an Bord hat. Nicht im Kader steht Stürmer Teemu Pulkkinen, der zur Geburt seines dritten Kindes in seiner finnländischen Heimat weilt und erst nach dem Wochenende an der Mangfall zurückerwartet wird.
Ravensburg kein gutes Pflaster für Rosenheim? Laut Pasanen Zufall …
Die CHG-Arena in Ravensburg war für die Starbulls bisher selten ein gutes Pflaster bzw. Eis.  In den fünf Auswärtsspielen gegen die Towerstars seit dem Wiederaufstieg in die DEL2 konnten die Grün-Weißen noch keinen einzigen Punkt mitnehmen. In dieser Saison zogen sie am zweiten Advent trotz 2:1-Führung nach dem ersten Drittel mit 2:4 den Kürzeren. Die siegbringenden Ravensburger Treffer erzielten die Topstürmer Mark Rassel, Erik Karlsson und Robbie Czarnik. Diese Paradereihe der Towerstars, die bislang 155 Scorerpunkte produzierte, zumindest weitgehend auszuschalten ist der Schlüssel, um gegen die Oberschwaben erfolgreich bestehen zu können. Gegen Kassel am Dienstag hatten die Starbulls die Topstürmer des Gegners auf alle Fälle gut im Griff.
Jari Pasanen misst der Punktlos-Serie auf Ravensburger Eis keinerlei Bedeutung zu: „Das ist Zufall – genauso wie es Zufall ist, dass wir jetzt dreimal hintereinander gegen Kassel 3:2 nach Verlängerung gewonnen haben. Ravensburg hat eine gute Mannschaft und spielt gutes Hockey. Beim letzten Spiel in Kassel wollten sie zu viel, davor haben sie sechsmal hintereinander gewonnen. Wir können und wollen auch am Freitag in Ravensburg punkten.“
Natürlich wollen sich aber die Towerstars am Freitag vor eigenem Publikum für die 1:6-Niederlage am Sonntag in Kassel rehabilitieren – und ihrerseits mit einem Sieg die wohl letzte realistische Chance nutzen, auf Platz drei und die Starbulls Druck zu machen. Nach dem 47. Spieltag am Freitagabend könnte der Abstand zwischen Ravensburg und Rosenheim auf bis zu fünf Punkte geschmolzen, oder aber auf bis zu elf Zähler angewachsen ein. Teams und Zuschauer dürfen sich also auf ein spannendes „Sechs-Punkte-Spiel“ freuen.
Rosenheimer Sonntagsheimspiel gegen aufstrebende Freiburger Wölfe
Am Sonntag duellieren sich die Starbulls im heimischen ROFA-Stadion ebenfalls mit einem Team aus Baden-Württemberg: Die Wölfe vom EHC Freiburg standen an 38 von bislang 46 Spieltagen auf dem letzten oder vorletzten Tabellenrang. Nun haben sich die Breisgauer bis auf zwei Punkte an Pre-Playoff-Platz zehn herangearbeitet. Dort rangieren aktuell die Eispiraten Crimmitschau, die am letzten Hauptrundenspieltag zu einem möglichen „Endspiel am Strich“ im Breisgau zu Gast sein werden.
Unter dem Ende November neu verpflichteten Headcoach Juraj Faith ließ das Freiburger Team zuletzt durch einige bemerkenswerte Erfolge aufhorchen. Die Februar-Heimsiege gegen Landshut (2:1) und zuletzt am vergangenen Freitag gegen Kassel (1:0) zeigten, dass die Wölfe auch defensiv weiterentwickelt haben. In den beiden genannten Spielen war übrigens der formstarke Fabian Hegmann als Torwart ein wichtiger Erfolgsfaktor und nicht die etatmäßige Nummer eins Patrik Cerveny.
Freiburg mit neuen Stürmern und den Playoffs im Blick
Mit dem 28-jährigen Christoph Kiefersauer von den Hannover Scorpions (34 Scorerpunkte in 42 Spielen) und dem 27-jährigen Thore Weyrauch von den Heilbronner Falken (54 Punkte in 41 Spielen) haben die Freiburger Wölfe kurzfristig noch zwei interessante Stürmer aus dem oberen Qualitätsregal der Eishockey-Oberliga verpflichtet. Das Ziel ist klar: Der Klassenerhalt soll ohne Playdown-Stress bereits nach der Hauptrunde feststehen, der Aufschwung der ersten Wochen des Jahres 2026 in der (Pre-)Playoff-Teilnahme münden.
Im ersten Saison-Duell zwischen Freiburg und Rosenheim gab es im Breisgau einen 3:2-Overtimesieg für die Wölfe. Danach behielten zweimal die Starbulls verdient und souverän die Oberhand (6:3 im ROFA-Stadion, 3:1 auswärts).
Die Spiele der Starbulls Rosenheim am 47. Spieltag der DEL2 auswärts in Ravensburg (Freitag, 20 Uhr) und am 48. Spieltag im heimischen ROFA-Stadion gegen Freiburg (Sonntag, 17 Uhr) werden live auf www.sporteurope.tv übertragen. Eintrittskarten für das drittletzte Rosenheimer Hauptrunden-Heimspiel sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  07:00 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
OBERPFALZ-DERBY NUMMER VIER UND AUSWÄRTSSPIEL IN KAUFBEUREN / Eisbären Regensburg vor Duellen mit den beiden Schlusslichtern der DEL 2 – Freitag Heimpartie gegen Weiden, Sonntag Fahrt zum ESVK

(DEL2)  Sechs Spiele sind in der Hauptrunde der DEL 2 noch zu absolvieren – im Endspurt steht für fast alle Teams noch viel auf dem Spiel. So auch für die beiden kommenden Gegner des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Die Domstädter treten am Wochenende gegen die beiden Schlusslichter der Liga an, die sich in den verbleibenden Begegnungen noch möglichst gut für einen möglichen Klassenerhalt positionieren wollen. So empfangen die EBR am morgigen Freitag, 20. Februar, ab 20 Uhr den Lokalrivalen Blue Devils Weiden (13. Platz/53 Punkte) zum vierten Oberpfalz-Derby der Saison ab 20 Uhr in der Donau-Arena – am Sonntag, 22. Februar, folgt dann ab 17 Uhr das Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren (14./34) in der Energie-Schwaben-Arena. Für die Rot-Weißen, derzeit Tabellensechste (73), zählt jeder Zähler, um auf Play-off-Kurs zu bleiben. Bis auf den verletzten Sturm-Youngster Lukas Krieger haben sich bei den Donaustädtern alle Akteure fit gemeldet – einzig hinter dem Einsatz von Angreifer Kevin Slezak, der auswärts in Bietigheim einen harten Check einstecken musste, steht noch ein kleines Fragezeichen. Letzte Tickets für das brisante Heimderby gegen Weiden gibt es unter www.ebr.live.
Einen Video-Vorbericht inklusive Interview mit Trainer Peter Flache gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Dass beide Gegner durchaus gefährlich sind, zeigt der bisherige Saisonverlauf – denn gegen beide Teams ließen die Domstädter schon Punkte liegen. So ging etwa gleich das erste Duell mit Weiden auswärts in der nördlichen Oberpfalz mit 6:3 recht deutlich an die damaligen Hausherren (EBR-Tore: Corey Trivino, Pierre Preto im Powerplay und Kevin Slezak). In den folgenden beiden Aufeinandertreffen behielten dann aber die Eisbären die Oberhand: Zuhause gelang ein souveränes 3:0 (Bryce Kindopp, Slezak und Alex Berardinelli mit einem Empty-Net-Shorthander), auswärts ging es anschließend beim 3:2-Erfolg Regensburgs wieder knapper zu (David Morley, Donát Péter und in Überzahl abermals Morley). Auch gegen Kaufbeuren mussten die Schützlinge von Trainer Peter Flache bislang um jeden Zähler verbittert kämpfen. Zuhause verloren sie direkt das erste Kräftemessen mit den Allgäuern mit 1:4 (Eisbären-Treffer durch Samuel Payeur), auswärts an der Wertach folgte ein ebenso hauchdünner wie hart erarbeiteter 4:3-Sieg nach Penaltyschießen (Nick Mähler, Berardinelli und Peter – im Shootout netzten Corey Trivino und Jeremy Bracco ein). Und auch das jüngste Duell brachte beide Teams an ihre Grenzen: Regensburg gelang der 4:3-Heimsieg nach Overtime erst nach furioser Aufholjagd in den Schlussminuten (Morley, Slezak, abermals Morley mit zusätzlichem Feldspieler auf dem Eis sowie in der Overtime Berardinelli im Powerplay).
Neue Gesichter bei beiden Kontrahenten
In Weiden gibt es derweil einen neuen Übungsleiter. Kurz nach dem jüngsten Kräftemessen mit den Eisbären hatte der Klub von der Waldnaab den bisherigen Coach Sebastian Buchwieser freigestellt, bis dato der erfolgreichste Trainer in der Geschichte des Teams. Nun ist also sein Nachfolger gefunden: Der 50-jährige Kanadier Alan Letang übernimmt. Als Spieler schaffte dieser es einst bis in die beste Liga der Welt, die NHL (zwölf Einsätze zwischen 1999 und 2003), lief aber auch fünf Saisons in der deutschen Beletage Spielklasse auf, unter anderem auch für Sonntagsgegner Kaufbeuren. Außerdem stehen Partien für die kanadische und später auch die kroatische Nationalmannschaft in seiner Vita. Hinter der Bande sammelte Letang in den vergangenen Jahren in erster Linie in der OHL, einer der drei großen kanadischen Nachwuchsligen, Erfahrungen – erst als Co-Trainer, dann als Headcoach. Außerdem war er zwischen 2019 und 2014 Teil des Trainerstabs der U-20-Nationalmannschaft Kanadas, auch hier erst als Assistent, dann hauptverantwortlich.
Nun soll er das Ruder im Schlussspurt noch einmal herumreißen – denn mit sechs Niederlagen aus den jüngsten sieben Spielen sind die in dieser Saison chronisch vom Verletzungspech verfolgten Blauen Teufel in der Tabelle bis auf den vorletzten Platz abgerutscht. Zuletzt gelang aber mit einem 3:1-Erfolg gegen den EC Bad Nauheim ein erster Befreiungsschlag, obwohl Topscorer Tyler Ward (29 Torbeteiligungen in 31 Einsätzen) nicht auflief. Dessen kanadischer Landsmann Alex-Olivier Voyer kommt zwar bereits auf 30 Scorerpunkte in der laufenden Saison, viele davon sind aber noch datiert aus seiner ersten Station Ravensburg.
Und auch in Kaufbeuren gibt es ein neues Gesicht: Der ESVK präsentierte unter der Woche einen weiteren Transfer im Sturm, der beim großen Ziel Klassenerhalt helfen soll. Mit Travis Turnbull lotsten sie den bisherigen Kapitän des DEL-Schlusslichts Dresden ins Ostallgäu.
Joker: Nur ein Sieg aus den jüngsten sieben Spielen
Auch die „Buron Joker“ haben aus ihren jüngsten sieben Partien nur einen Sieg eingefahren – und laufen Gefahr, ob einer besonderen DEL-2-Regelung schon vor den Play-downs weit ins Hintertreffen zu geraten. Insofern geht es für die Allgäuer, die den letzten Platz bereits rein rechnerisch nicht mehr verlassen können (19 Zähler Rückstand auf Weiden bei noch 18 zu vergebenen Punkten), in den letzten Begegnungen der Hauptrunde bereits um Alles. Fällt die Ausbeute des Traditionsklubs in diesen Partien nämlich zu gering aus, könnte das bereits die Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg sein. Treffen die „Buron Joker“ nämlich in den Play-downs auf einen Gegner, auf den sie in der Abschlusstabelle einen großen Rückstand hatten, benötigt dieser weniger Siege für den Klassenerhalt als die Wertachstädter…
Theoretisch werden in jeder Runde bis zu sieben Spiele gespielt – das Team, das zuerst vier Siege eingefahren hat, setzt sich durch. In der Abstiegsrunde gilt aber: Trifft ein Klub auf einen Gegner, hinter dem er am Ende zehn oder mehr Punkte zurücklag, benötigt das besser platzierte Team nur noch drei Erfolge, um sich zu retten. Sollte der Abstand sogar 20 oder mehr Punkte betragen haben, reichen sogar derer zwei. Das wollen die Mannen des als Feuerwehrmann verpflichteten, schwedischen Interimscoachs Leif Carlsson entsprechend tunlichst vermeiden.
Auch hier erschwert aber anhaltendes, extremes Verletzungspech das Vorhaben kontinuierlich. Symbolisch stehen die Einsätze der fünf Feld-Kontingentspieler: Während Kanadier Tyson McLellan als Topscorer (32 Torbeteiligungen) bereits neun Spiele verpasste, fällt Finne Henri Kanninen (26) schon seit etlichen Wochen aus und belegt in der internen Punkteliste dennoch noch Rang zwei, trotz erst 24 Einsätze. Kanada-Niederländer D’Artagnan Joly stand gar erst 17 Mal auf dem Eis, US-Amerikaner Joe Cassetti und der nachverpflichtete kanadische Allrounder Jonny Tychonik kommen erst auf neun Spiele. Im Tor holten die Joker Kanadier Cody Porter unter der Saison, weil auch der etatmäßige Stammkeeper Daniel Fießinger lange verletzt fehlte.
Bis auf den verletzten DNL-Stürmer Lukas Krieger sind bei den Eisbären indes alle Akteure fit. Einzig hinter dem Einsatz von Kevin Slezak steht ein Fragezeichen. Der 25-Jährige, der mit 14 Saisontoren einer der besten Schützen der Oberpfälzer ist, hatte beim Auswärtsspiel in Bietigheim einen harten Check einstecken müssen und hatte die Partie bei den Baden-Württembergern daher nicht beenden können. Letzte Tickets für das Derby gegen die Blue Devils gibt es unter www.ebr.live.
Informationen zu den Spielen:
Von beiden Partien berichtet Sporteurope.tv live (www.sporteurope.tv)
Aus Kaufbeuren sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de)
Das Heimspiel:
Eisbären Regensburg – Blue Devils Weiden
Beginn: Freitag, 20. Februar 2026, 20 Uhr
Spielort: Donau-Arena Regensburg
Öffnung Abend-/ und Abholkasse: 90 Minuten vor Spielbeginn (18:30 Uhr)
Öffnung Fanzone: Zwei Stunden vor Spielbeginn (18 Uhr) – ACHTUNG: Die Fanzone schließt 15 Minuten vor Spielbeginn (19:45 Uhr). Nach dem Spiel bleibt die Fanzone geschlossen.
Einlass ins Stadion: Ab 18:15 Uhr (für Dauerkarten) bzw. ab 18:30 Uhr (alle anderen Tickets).
Spieltagspartner ist die Jako!
WICHTIG: Die Eisbären Regensburg wurden darauf hingewiesen, dass der größere Parkplatz an der Vilsstraße (unter anderem Jysk, Fressnapf, TTL, Cube-Store, Restaurant Shangri-La) sowie der „Tedox“-Parkplatz nicht für Heimspiele genutzt werden sollen. Autos von Eishockey-Fans, die dort im Rahmen der Partien parken, könnten abgeschleppt oder mit Strafzetteln versehen werden.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  22:47 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Exklusivpartnerschaft mit Cube Store Chiemsee

(DEL2)  Wenn Tempo, Präzision und Ausdauer gefragt sind, denken viele an Eishockey – aber ebenso an hochwertige Bikes. Seit dieser Saison verbindet der Cube Store Chiemsee diese beiden Welten noch enger: Das Unternehmen engagiert sich seit dieser Saison als Exklusivpartner der Starbulls Rosenheim und baut seine Zusammenarbeit mit dem Rosenheimer Traditionsverein deutlich aus.
Der Cube Store Chiemsee steht für Performance, Technik und Leidenschaft auf zwei Rädern – Werte, die auch im Profisport auf dem Eis eine zentrale Rolle spielen. Als Exklusivpartner bringt das Unternehmen nicht nur Sichtbarkeit ins ROFA-Stadion, sondern auch frische Impulse in die Partnerschaft. Die Verbindung von Mobilität, Sport und regionaler Identifikation schafft dabei eine authentische Schnittstelle zwischen Verein, Fans und Partner.
Die erweiterte Zusammenarbeit unterstreicht die enge regionale Verwurzelung beider Seiten. Während die Starbulls Woche für Woche um Punkte kämpfen, fördert der Cube Store Chiemsee die Bewegung, Dynamik und sportliche Lebensart in der Region Chiemsee-Rosenheim.
Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim, betont: „Der Cube Store Chiemsee ist 2023 als Business Partner bei uns eingestiegen und hat sein Engagement innerhalb von drei Jahren konsequent ausgebaut – bis hin zur Exklusivpartnerschaft. Diese Entwicklung zeigt, wie stark das Vertrauen in unseren Weg ist. Solche Partnerschaften wachsen Schritt für Schritt und genau das macht sie so wertvoll. Wir freuen uns sehr über dieses klare Bekenntnis zum Standort Rosenheim.“
Die Starbulls Rosenheim freuen sich auf die weitere Saison, in der Geschwindigkeit nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der Partnerschaft spürbar ist – und bedanken sich für das Engagement als Exklusivpartner.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  08:49 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     cs


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Besonderer Charity-Spieltag im ROFA-Stadion

(DEL2)  Am kommenden Sonntag steht im ROFA-Stadion nicht nur sportlich ein besonderes Heimspiel an. Gemeinsam mit starken Partnern setzen die Starbulls Rosenheim ein sichtbares Zeichen für Inklusion und Solidarität im Kampf gegen Leukämie.
Mit dem Team Bananenflanke Rosenheim e.V und dem FortSchritt Rosenheim e.V. sind zwei soziale Initiativen zu Gast, die sich mit großem Engagement für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigungen in der Region einsetzen. Der Spieltag steht ganz im Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts – auf und neben dem Eis.
Special Charity Warm-Up-Trikot
Gemeinsam mit dem Team Bananenflanke Rosenheim e.V. haben die Starbulls ein exklusives Charity-Warm-Up-Trikot entworfen. Dieses wird von der Mannschaft beim Aufwärmen getragen und im Anschluss an das Spiel für den guten Zweck versteigert. Der gesamte Erlös kommt direkt der Arbeit des Vereins zugute. Das Team Bananenflanke ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit geistiger Beeinträchtigung die Teilnahme am organisierten Fußball und schafft dabei ein professionelles sowie wertschätzendes Umfeld. Der Verein steht beispielhaft für gelebte Inklusion in der Region.
Auch der FortSchritt Rosenheim e.V. wird am Sonntag im ROFA-Stadion vertreten sein. Seit vielen Jahren engagiert sich der Verein für Menschen mit körperlichen und mehrfachen Behinderungen sowie deren Familien. Im Mittelpunkt stehen Teilhabe, Selbstbestimmung und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Mit Beratung, Unterstützungsangeboten und konkreter Hilfe im Alltag leistet der Verein einen wichtigen Beitrag für ein inklusives Miteinander in Stadt und Landkreis Rosenheim.
Typisierungsaktion im Kampf gegen Blutkrebs
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Spieltags ist die Typisierungsaktion in Zusammenarbeit mit dem „Team Anne“ und der AKB – Aktion Knochenmarkspende Bayern. Vor dem Stadion, im Pavillon der AKB, haben Fans bereits vor Spielbeginn sowie in den Drittelpausen die Möglichkeit, sich als potenzielle Stammzellspender registrieren zu lassen.
Die Registrierung ist unkompliziert und schmerzfrei. In der Regel genügt ein einfacher Wangenabstrich, der schnell durchgeführt ist. Mit diesem kleinen Schritt kann im Ernstfall ein Menschenleben gerettet werden.
Hintergrund ist die sogenannte „Pokalmeisterschaft“ zugunsten des „Team Anne“. Ziel der Initiative ist es, möglichst viele neue Stammzellspender im Raum Rosenheim zu gewinnen. Jede einzelne Registrierung erhöht die Chance, einem an Leukämie erkrankten Menschen – wie in diesem Fall Anne aus Kolbermoor – neue Hoffnung zu schenken. Alle weiteren Infos zur "Pokalmeisterschaft“ sind hier zu finden.
Gemeinsam ein Zeichen setzen
Die Starbulls Rosenheim rufen alle Fans dazu auf, am Sonntag bewusst etwas früher ans Stadion zu kommen und die Gelegenheit zur Typisierung zu nutzen. Der Spielbesuch kann so mit einem starken Zeichen der Solidarität verbunden werden. Gemeinsam kann die Starbulls-Familie zeigen, dass Zusammenhalt in Rosenheim weit über den Sport hinausgeht.
Für Anne. Für ALLE. Fürs Leben.
Wichtig: Die Typisierung findet außerhalb des Stadions statt und ist nicht an ein Ticket für das Heimspiel gebunden. Selbstverständlich kann jeder vorbeikommen und an der Aktion teilnehmen – auch unabhängig vom Spielbesuch. Der Start der Typisierung ist für ca. 14:45 Uhr am Sonntag geplant.
Die Starbulls Rosenheim bedanken sich bei allen Beteiligten, Helfern und Fans, die diesen besonderen Spieltag unterstützen und mittragen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  10:00 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     cs


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Mit dem Derby am Freitag geht’s in den Saisonendspurt

(OLS)  Auf die onesto Tigers Bayreuth warten am Wochenende zwei richtige Kracher: Zunächst steht am Freitag um 20 Uhr das große Derby gegen die Selber Wölfe auf dem Programm. Am Sonntag führt die Reise dann zum letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde zu den Tölzer Löwen, wo die Partie bereits um 15:30 Uhr startet.
Nach beeindruckendem Saisonstart geriet der Motor der Selber Wölfe im Saisonverlauf mehr und
mehr ins Stocken, sodass sich die Bilanz der letzten Wochen wenig erfreulich liest: Nur 4 der
letzten 10 Spiele konnte man gewinnen, nach der krachenden 4:9-Niederlage in Peiting trennte
man sich zudem von Cheftrainer Felix Schütz. Interimsweise übernimmt sein Co-Trainer Josef
Huber den Posten an der Bande.
Topscorer im Wolfsbau ist Christopher Schutz (33 Tore + 34 Vorlagen) Vor Niko Lahtinen (22 + 36)
und Defender Thomas Gauch (16 + 33), der viertbester Punktesammler unter den Verteidigern der
Liga ist. Mit Stephan Tramm (7 + 30) findet sich ein weiterer Verteidiger unter den Top 6 der
Selber Topscorer. Im Tor setzt man meist auf Michel Weidekamp, der mit einer Fangquote von
90,5 Prozent ein stabiler Rückhalt ist.
Bei den „special teams“ liegen die Wölfe mit 24,6% im Powerplay und 78,5 in Unterzahl jeweils auf
Rang 5 im Ligavergleich. Dazu weist man - trotz schwankender Leistungen - den besten
Zuschauerschnitt der Liga aus.
Die Tölzer Löwen spielen bisher eine beeindruckende Hauptrunde und gehen als Tabellendritter in
die im März beginnenden Playoffs. Beginnend ab dem 11. Januar konnte man 10 von 11 Spielen
gewinnen und festigte so seine Position im Spitzenfeld der Liga. Zuletzt unterlag man aber etwas
überraschend mit 1:4 in Höchstadt und mit 3:6 gegen Erding.
Topscorer im Oberland ist der Finne Topi Piipponen (48 + 44) vor Ludwig NIrschl (35 + 47) und
Michael Keränen (21 + 52). Mit Karel Klikorka (11 + 43) findet sich der drittbester Punktesammler
unter den Verteidigern der Liga im Team von Trainer Axel Kammerer. Im Tor teilen sich Enrico
Salvarani (90,7%) und Matthias Bittner (91,5%) die Aufgabe zu gleichen Teilen.
Im Powerplay liegt man mit 27,5% auf Rang 3 im Ligavergleich, anfällig ist man in Unterzahl, wo
die Erfolgsquote bei „nur“ 74,4% liegt.
Für die beiden Gegner am Wochenende geht es in der Tabelle um nicht mehr, Selb wird die
Hauptrunde auf Platz 4 - nach der Herausnahme von Heilbronn - und Bad Tölz auf dem starken
dritten Platz beenden. Die Tigers dagegen brauchen jeden Punkt, um den Traum vom Erreichen
der Pre-Playoffs noch zu erfüllen. Besonders im Derby vor heimischer Kulisse will man noch einmal
alle Kräfte mobilisieren und den Sieg feiern.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  21:04 Uhr Bericht:     TB
Autor:     kno


deggendorferscDeggendorfer SC
Doppelter Härtetest vor den Playoffs - Der Weg zur
Eins 
führt über Erding und Memmingen

(OLS)  Für den Deggendorfer SC steht das letzte komplette Wochenende der
Oberliga Süd an – und damit zwei richtungsweisende Partien im Kampf um
die bestmögliche Ausgangsposition vor der heißen Phase der Saison.
Am Freitag geht es zunächst auswärts nach Erding, wo um 20 Uhr in der
Stadtwerke Erding Arena das Auftaktbully erfolgt. Dabei kommt es auch
zum Wiedersehen mit Raphael Fössinger, der auf seine ehemaligen
DSC-Kameraden trifft. Zwar ist für den TSV Erding rechnerisch der Sprung
auf Rang zehn noch möglich, angesichts eines aktuellen Rückstands von
acht Zählern bleibt dieses Unterfangen jedoch äußerst ambitioniert.
Sportlich sind die Oberbayern bereits auf die kommende Saison
ausgerichtet: Trainer Thomas Daffner wird künftig als Sportlicher Leiter
fungieren, während John Sicinski zur neuen Spielzeit an der Bande
übernimmt. Zuletzt sorgte Erding mit einem 6:3-Auswärtssieg bei den
Tölzer Löwen für einen Achtungserfolg, wobei Import-Stürmer Grady Hobbs
mit vier Torbeteiligungen den Goldhelm zurückeroberte. Zudem konnte mit
der Vertragsverlängerung von Verteidiger Markus Eberhardt ein zentraler
Baustein für die kommende Saison gehalten werden.
Am Sonntag steigt dann in der Hitzkopf-Arena das inoffizielle Finale um
den Meistertitel gegen die ECDC Memmingen Indians. Bevor die Mannschaft
von Daniel Huhn in Niederbayern aufschlägt, steht für die Indians noch
das Derby gegen den EV Füssen an. Mit zuletzt fünf Siegen in Folge
reisen die Gäste mit breiter Brust an. Aufgrund der Ausfälle von Markus
Lillich, Denis Fomynich und Bernhard Ettwein wurde auf dem Transfermarkt
nachgelegt: Für die Defensive kam Leon Fern aus Heilbronn, im Sturm
unterschrieb der frühere Kapitän der onesto Tigers Bayreuth, Sam
Verelst. Mit acht Powerplay-Toren stellt der Tabellenzweite inzwischen
das beste Überzahlspiel der Liga (29,1 %), und da man in den letzten
vier Spielen kein Gegentor in Unterzahl kassierte, liegt auch das
Penaltykilling der Memminger mittlerweile über dem des DSC (86,9 %).
Der DSC um Casey Fratkin hat vor diesem Wochenende dennoch die
komfortablere Ausgangslage: Vier Punkte trennen weiterhin Rang eins und
zwei. Der Süd-Meister hätte in den Anfang März startenden Playoffs bis
in ein mögliches Finale hinein Heimrecht – entsprechend groß ist auch
die Bedeutung des Spiels in Erding für Harrison Roy und seine Kollegen.
Während der DSC mit einem Sieg gegen Memmingen die Meisterschaft bereits
eintüten könnte, würden die Indians bei einem Sieg ihrerseits den
Rückstand lediglich auf einen Zähler verringern können und wären am
letzten Spieltag auf Schützenhilfe aus Bayreuth angewiesen. Mit vier
Siegen in Serie und jeweils mindestens fünf eigenen Treffern befindet
sich die DSC-Offensive aktuell voll in ihrem Element und sollte auch
gegen den Verfolger ein Faktor werden. In der Defensive dürfte der
Shutout am vergangenen Dienstag gegen den EC Peiting nochmals für
zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt haben. Das Heimspiel bietet zudem
die Chance, den ersten Sieg in dieser Saison gegen die Indians
einzufahren und vor allem das erste Saisontor in der Hitzkopf-Arena
gegen die Memminger Schlussmänner Justus Roth oder Bastian Flott-Kucis
zu erzielen. Bereits jetzt sind über 2.000 Tickets verkauft – verdient
hätte dieses Topspiel ein ausverkauftes Haus allemal. Dass die
Deggendorfer Hitzkopf-Arena zu einem Hexenkessel werden kann und der
Mannschaft der Rot-Blauen einen weiteren Push verleihen kann, ist
unbestritten.
SpradeTV überträgt beide Partien live.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  15:31 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     rb


Lindau IslandersLindau Islanders
Islanders vor heißem Auswärtsduell beim langjährigen Rivalen Höchstadt / Lindauer wollen Selbstvertrauen tanken – Höchstadt benötigt jeden Punkt

(OLS)  Die EV Lindau Islanders stehen am Freitag (20. Februar / 20 Uhr) vor einem traditionsreichen und erneut schweren Auswärtsspiel bei den Höchstadt Alligators. Wenn diese beiden Vereine aufeinandertreffen, ist eines sicher: Es wird intensiv, eng und kämpferisch. Seit Jahren liefern sich die Islanders und die Alligators Duelle, die von Einsatz, Emotionen und einer besonderen Rivalität geprägt sind. Auch dieses Mal dürfte sich daran nichts ändern. Das Spiel kann live über SpradeTV (www.sprade.tv) gestreamt werden.
Für Höchstadt geht es in diesem Spiel um enorm viel. Die Mittelfranken befinden sich mitten im engen Rennen um die Pre-Playoff-Plätze, in einem Tableau, in dem jeder Punkt zählt und in dem Sieg und Niederlage über vieles entscheiden können. Nach einer Saison, die für den gesamten Verein von Herausforderungen geprägt war – sportlich, aber vor allem auch durch den laufenden Stadionumbau und die damit verbundenen finanziellen Belastungen – haben sich die Alligators zuletzt wieder etwas stabilisiert und zu Hause die Tölzer Löwen mit 4:1 geschlagen.
Besonders der schwedische Angreifer Samuel Eriksson trägt maßgeblich zur Stabilität der Alligators bei. Dazu kommen hinter dem Schweden noch als punktbeste Akteure, Tyler Gron und Anton Seewald. Für die Islanders bedeutet dies ein Gegner, der vor heimischem Publikum sicher alles geben wird und immer sehr lauffreudig auftritt.
Lindau selbst reist mit dem Selbstbewusstsein einer Mannschaft an, die bereits sicher für die Playoffs qualifiziert ist – ein Meilenstein, auf den man am Bodensee zurecht stolz ist. Doch gerade deshalb sieht man das Duell in Höchstadt keineswegs als Pflichtaufgabe. Die Islanders wollen nicht nur die gute Form konservieren, sondern auch ihre Ausgangssituation für die Playoffs weiter verbessern. Jedes positive Ergebnis stärkt das Selbstvertrauen. Zudem möchte die Mannschaft mit Schwung und Stabilität in die Playoffs gehen, und dafür sind Spiele wie dieses ein wichtiger Gradmesser.
Dass es gegen die Alligators traditionell hart zur Sache geht, ist den Lindauern bestens bewusst. Kein Zentimeter Eis wird verschenkt, jeder Zweikampf bringt Emotionen, jede Unachtsamkeit wird bestraft. Genau diese Intensität macht die Begegnungen beider Teams seit Jahren so besonders. Die Islanders wissen, was sie erwartet, und sie wissen auch, dass sie mit voller Konzentration, klarer Defensivarbeit und einem entschlossenen Auftritt die besten Chancen haben, erneut wichtige Punkte aus Mittelfranken zu entführen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  08:33 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     cs


scriesserseeSC Riessersee
Freitag, 20 Uhr: Oberlandderby gegen Bad Tölz - SCR am Sonntag in Peiting zu Gast

(OLS)  Am Freitag ist es wieder so weit: Das traditionsreiche Altmeisterderby zwischen dem SC Riessersee und den Tölzer Löwen steht an. Das erste dokumentierte Aufeinandertreffen in der über 100-jährigen weiß-blauen Chronik datiert vom 15. Februar 1932 – damals mit einem Sieg für die Werdenfelser.
Mehr als neun Jahrzehnte später könnten die Voraussetzungen für die beiden Altmeister unterschiedlicher kaum sein. Die Tölzer Löwen rangieren verdient unter den Top drei der Liga. Der SCR hingegen befindet sich in der unteren Tabellenregion. Durch den wichtigen Heimsieg gegen Höchstadt in der vergangenen Woche lebt jedoch weiterhin die Hoffnung auf das Erreichen der Pre-Playoffs. Klar ist: Dafür müssen weitere Punkte her und nicht mehr so einen Auftritt wie zum Beispiel zuletzt in Memmingen.
Vor der 280. Auflage des Oberlandderbys haben wir mit SCR-Kapitän Tobi Echtler gesprochen.
Du bestreitest bereits dein viertes Derby gegen Bad Tölz in dieser Saison. Wie hast du die bisherigen Duelle erlebt? „Derbys sind immer etwas Spezielles und haben ihre eigenen Regeln. Bisher waren es jedes Mal wahnsinnig intensive Spiele, richtige Kämpfe. Genau solche Partien machen extrem viel Spaß.“
Am Freitag steht die 280. Auflage dieses Klassikers an. Was macht dieses Spiel für dich besonders? „In beiden Vereinen steckt unglaublich viel Tradition. Für mich ist es eine Ehre, solche Derbys spielen zu dürfen. Die Stimmung in der Halle ist immer überragend. Ich freue mich besonders auf den Kampf und die Emotionen, die in solchen Spielen noch einmal deutlich stärker sind.“
Was wird am Freitag entscheidend sein, um erneut als Sieger vom Eis zu gehen? „Wir müssen mit einer guten Härte spielen, konsequent auftreten und unsere Fehler minimieren. Wenn wir das schaffen, ist alles möglich.“
Unabhängig von der Tabellenkonstellation gilt: Ein Derby hat seine eigenen Gesetze. Das zeigte bereits das letzte Heimduell im Olympia-Eissportzentrum, als der SCR vor 4.196 Zuschauern einen 7:4-Erfolg feiern konnte.
Nach dem Oberlandderby wartet am Sonntag um 18:00 Uhr bereits das nächste wichtige Spiel: Auswärts in Peiting geht es erneut um entscheidende Punkte im Kampf um das Minimalziel Pre-Playoffs.
Tickets für das Oberlandderby sowie alle weiteren Heimspiele gibt es im Onlineshop unter
www.scriessersee.de/tickets/online-ticket-shop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle am Stadion. Die Abendkasse öffnet jeweils 90 Minuten vor Spielbeginn.
Alle Spiele werden live auf Sprade.TV übertragen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  11:58 Uhr Bericht:     SCR
Autor:     pv


selberwoelfeSelber Wölfe
Erst das Derby, dann der Blaulichtspieltag - Emotionales Wochenende: Wölfe wollen nach dem Trainerwechsel sportlich und moralisch Zeichen setzen

(OLS)  Nach turbulenten Tagen und dem Trainerwechsel wollen die Selber Wölfe am Derby-Wochenende sportlich zurück in die Spur finden. Gegen Bayreuth und Passau wartet dabei nicht nur harte Konkurrenz, sondern mit dem Blaulichtspieltag auch ein besonderer emotionaler Höhepunkt in der NETZSCH Arena.
Formkurve
Die Selber Wölfe haben turbulente Tage hinter sich. Dies hatte jedoch nichts mit dem Höhepunkt der Faschingszeit zu tun. Vielmehr stellten die Verantwortlichen am vergangenen Samstag nach der Niederlage beim EC Peiting Headcoach Felix Schütz mit sofortiger Wirkung frei. Neuer Chef an der Bande ist der bisherige Assistenztrainer Josef Huber. Er wird weiterhin von Markus Weinzierl unterstützt. Man drehte zwar schon an ein paar Stellschrauben, aufgrund der Kürze der Zeit griffen die Rädchen im Zusammenspiel aber noch nicht zu 100 Prozent, sodass das Wolfsrudel sich auch im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken mit 1:2 geschlagen geben musste. Am Dienstag in Stuttgart sah das dann bis auf eine kurze Schwächephase im Schlussabschnitt und ein paar individuelle Fehler schon viel besser aus. Und so gewannen die Wölfe ihr erstes Spiel nach dem Ende der Ära Schütz mit 7:5. „Niemand ist mit diesen Spielen und den dort gezeigten Leistungen zufrieden. Deshalb gilt es diese einfach abzuhaken und nach vorne zu schauen“, bewertet Wölfe-Verteidiger Moritz Raab die vergangenen Partien.
Die Gegner
Das Sportliche rückte am vergangenen Samstag rund um die Onesto Tigers Bayreuth in den Hintergrund: Der Hauptsponsor, Investor und geschäftsführende Gesellschafter verkündete seinen Rückzug. Damit ist auch verbunden, dass keine Lizenz für die kommende Oberligasaison beantragt wird. Es sieht aktuell also danach aus, als wenn Bayreuth als Eishockeystandort im Profibereich für die kommenden Jahre erst einmal auf der Landkarte verschwindet. Nicht betroffen vom Rückzug ist der Stammverein EHC Bayreuth. Darüber hinaus ließ man zuletzt auch noch Kapitän Sam Verelst ziehen. Ein herber Einschnitt für die Wagnerstädter, denen nach der schweren Verletzung von Alex Barber (Karriereende) sowieso schon ein wichtiger Leistungsträger weggebrochen war. Dennoch gewannen die Tigers, die weiterhin um die direkte Playoff-Qualifikation kämpfen, ihr letztes Spiel gegen die Höchstadt Alligators.
Auch die EHF Passau Black Hawks benötigen noch jeden Punkt, um sich zumindest in den Pre-Playoff-Rängen zu halten. Denn gerade einmal drei Punkte hinter den Black Hawks lauert der SC Riessersee auf einen Ausrutscher. Die letzten drei Spiele gingen für die Drei-Flüsse-Städter – gegen zugegebenermaßen schwere Gegner – allesamt verloren. Die Passauer, die seit Mitte Januar wieder auf ihren schwedischen Importspieler Buster Larsson zurückgreifen können, stehen am Wochenende also unter Zugzwang.
Statistik
Mit den Bayreuth Tigers, die durchschnittlich 14,2 Strafminuten pro Spiel ziehen, den EHF Passau Black Hawks (12,2 Strafminuten pro Spiel) und den Selber Wölfen (durchschnittlich 11,9 Strafminuten) treffen am Wochenende die drei unfairsten Teams aufeinander. Passau belegt zudem mit einer Erfolgsquote von nur 70,7 Prozent den letzten Platz im Penaltykilling. Bayreuth kommt hier auf Rang 9 (76,2 Prozent) und die Selber Wölfe belegen in dieser Disziplin Platz 4 mit einer Erfolgsquote von 78,5 Prozent.
Moritz Raab blickt voraus
„Abgesehen davon, dass es ein Derby ist und Derbys im Allgemeinen immer eine gewisse Härte mit sich bringen, brauchen sowohl Bayreuth als auch Passau gerade die Punkte, weil sie noch um die Playoffs spielen. Deswegen denke ich, man kann sich darauf einstellen, dass wirklich motivierte Gegner kommen und das harte Spiele für uns werden“, stellt sich Moritz Raab auf packende und hart umkämpfte Partien gegen Bayreuth und Passau ein.
Lineup
Eric Doronin (Saisonaus) und Daniel Weiß fallen weiterhin aus. Philip Rubin muss am Freitag noch eine Sperre aus der Partie vom Sonntag absitzen und darf am Sonntag wieder eingreifen. Daniel Ulrich, Patrick Klöpper und Jonas Körber arbeiten weiter an ihrem Comeback.
Blaulichtspieltag
Dass der Einladung der Selber Wölfe über 1.000 Mitglieder der verschiedenen Blaulichtorganisationen aus der Region folgen und das Heimspiel gegen die Passau Black Hawks live in der NETZSCH Arena mitverfolgen werden, freut auch Moritz Raab: „Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Ohne die vielen Menschen, die ihre Zeit und Energie freiwillig einbringen, würden zentrale Bereiche unseres Lebens einfach nicht funktionieren. Sei es im Katstrophenschutz, Rettungsdienst, im Sport oder der Jugendarbeit. Deshalb gilt es für uns einfach an diesem Wochenende, diesen Menschen danke zu sagen. Und ich hoffe, dass das unser Verein und unser Team wirklich gut rüberbringen wird.“
Tickets/Einlass/Liveübertragung
Für das Heimspiel gegen die EHF Passau Black Hawks (Sonntag um 18:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost, bei EDEKA Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eineinhalb Stunden vor Spielbeginn um 17 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 16:45 Uhr.
Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel am Freitag aus Bayreuth (Spielbeginn um 20 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  19:00 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Nächstes Endspiel für die Ice Dragons gegen Herne - Nur noch ein Punkt Rückstand auf die PlayOffs

(OLN)  Für den Herforder Eishockey Verein geht die lange Serie von „Endspielen“ in der Oberliga Nord Zwischenrunde weiter. Im Freitagsspiel treffen die Ice Dragons ab 20.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ im Kampf um die PlayOff-Teilnahme auf den direkten Konkurrenten Herner EV Miners. 
Nach einer langen und intensiven Aufholjagd verbesserten sich die Ostwestfalen inzwischen auf Platz 4 in ihrer Gruppe und haben nur noch einen einzigen Zähler Rückstand auf das große Ziel PlayOffs. „Wir haben immer an diese Chance geglaubt, viel dafür getan und wollen nun unsere Möglichkeit nutzen“, so Herfords Chefcoach Henry Thom. Nachdem Herford am vergangenen Wochenende zunächst in eine 4:7-Niederlage in Rostock einwilligen musste, kam man zwei Tage später durch ein 3:2 über Erfurt wieder auf die Siegerstraße. Diese will man gegen Herne nach Möglichkeit nicht wieder verlassen.
Die Miners haben aktuell drei Punkte Rückstand auf den Herforder EV und zudem das deutlich schlechtere Torverhältnis. Zuletzt gab es für den HEV-Kontrahenten zwei Niederlagen, womit man in der Tabelle abrutschte. Anfang der Woche musste man den Abgang von Brad Snetsinger beklagen und auch auf der Trainerposition gab es durch die Freistellung von Dirk Schmitz eine Veränderung. In Herford steht Herne praktisch vor der letzten Chance auf das Erreichen der PlayOffs und nur ein Sieg hilft dem Team vom Gysenberg weiter.
In den bisherigen Saisonpartien hatte Herford die Nase vorne. In der Hauptrunde gab es jeweils zwei Erfolge für Herne und Herford, das letzte Aufeinandertreffen in der Zwischenrunde entschieden die Ice Dragons dann mit 6:4 für sich. Die ostwestfälischen Eishockeyfans hätten mit Sicherheit nichts dagegen, wenn nun das sechste Duell ebenfalls an die Herforder gehen würde.
Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr öffnet. Alle Spiele der Oberliga werden zudem live auf www.sprade.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen aufgrund der Ticketanfrage die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  09:58 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Halbzeit in der Zwischenrunde – Icedragons und Eisbären sind die nächsten Gegner

(OLN)  Nachdem der HEV am vergangenen Wochenende keine Punkte einfahren konnte und unter der Woche die Abgänge von Brad Snetsinger und Dirk Schmitz bekanntgegeben hat, stehen für die Miners am kommenden Wochenende Duelle in Herford und zuhause gegen die Hammer Eisbären an. Vor dem Wochenende befinden sich die Miners auf dem letzten Tabellenplatz, mit drei Punkten Abstand auf Herford und Rostock. Der HEV muss an diesem Wochenende also dringend punkten, um weiterhin im Rennen um die Playoffs eine Rolle zu spielen.
Wer ist dabei?
Nachdem sich Dennis Palka eine Oberkörperverletzung zugezogen hat, ist die Saison für ihn nun leider, aller Voraussicht nach, beendet. Vincent Grunewald fällt ebenfalls weiterhin mit einer Oberkörperverletzung aus und ist für dieses Wochenende keine Option. Nachdem Lennart Schmitz das Eis am Freitag in Leipzig verletzt verlassen musste, kann leichte Entwarnung gegeben werden. Dennoch steht hinter seinem Einsatz an diesem Wochenende noch ein Fragezeichen. Fabian Nifosi aus Bad Nauheim wird erneut für Herne spielen, der Einsatz von Tjark Kölsch entscheidet sich wieder kurzfristig. Das Torhüterduo bilden aktuell Lukas Schulte und Dean Döge. Alle weiteren Akteure sind [Stand: 19.02.2026, 12 Uhr] dabei.
Herforder Icedragons, 20.02.2026:
Zur ungewöhnlichen Bullyzeit von 20:30 Uhr reisen die Miners am Freitag nach Herford. Die Icedragons haben seit Beginn der Zwischenrunde einen Lauf und gewannen vier ihrer fünf bisherigen Partien. Maßgeblich daran beteiligt waren ihre Kontingentspieler Ryley Lindgren, Jackson Pierson und Sebastian Moberg. Aber auch Neuzugang Pavel Avdeev konnte bereits vier Scorerpunkte in fünf Spielen beisteuern. Die aktuelle Bilanz spricht momentan für die Icedragons. Aus den bisherigen fünf Aufeinandertreffen beider Teams gewannen die Herforder drei Partien – die Miners sind demnach bemüht, die Bilanz am Freitag auszugleichen.
Hammer Eisbären, 22.02.2026:
Am Sonntag sind dann die Hammer Eisbären um 18:30 Uhr zu Gast in der Hannibal-Arena. Die Eisbären sind bisher wackelig in die Zwischenrunde gestartet. Aus den ersten fünf Partien konnte Hamm nur zwei Siege einfahren, eine Niederlage mussten die Eisbären dabei auch gegen Herne vor zwei Wochen hinnehmen. Hier spricht die aktuelle Bilanz für die Miners: Aus den fünf Aufeinandertreffen gingen die Miners dreimal siegreich vom Eis. Am Sonntag soll dann der vierte Sieg gegen die Eisbären folgen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  16:59 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Wild Lions zum Rückspiel nach Schongau

(BYL)  Am Freitag startet der letzte Doppelspieltag in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga. Der ERSC Amberg tritt dabei um 20 Uhr zum Rückspiel bei den Mammuts der EA Schongau an.
Im günstigsten Fall könnten die Wild Lions ihren Klassenerhalt bereits fixieren. Dafür müsste die Zessack-Truppe aber erneut als Sieger vom Eis gehen. Das Hinspiel in Amberg gewannen die Wild Lions bekanntlich nach überzeugender Leistung und einem überragenden Goalie David Kubik mit 3:0. Mit den vier Zählern Vorsprung in der Tabelle würde diesmal schon ein Erfolg in der Overtime genügen um sämtliche Eventualitäten auszuschließen. Die Mammuts benötigen dagegen Siege über Amberg und in Geretsried, um den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. Das weiß auch EA-Coach Ty Morris: „Wir wollen gar keine Rechenspiele anfangen. Wir müssen nur auf uns schauen und die Spiele gewinnen“. Ihre theoretische Chance wahrten die Schongauer am letzten Sonntag durch einen ungefährdeten 5:2-Erfolg über die Waldkraiburger Löwen, wobei die Mammuts bereits nach knapp fünf Minuten mit 3:0 in Führung lagen. Zweifacher Torschütze war der Kapitän und Routinier Dominic Krabbat, der sein insgesamt 1.000-stes Pflichtspiel absolvierte. Verzichten muss Ty Morris auf Leo Zink, der sich gegen Waldkraiburg eine Spieldauerstrafe einhandelte. In der Hauptrunde konnte der ERSC sein Auswärtsspiel bei den Mammuts mit 6:3 gewinnen. 
Christian Zessack sollte mit der gleichen Besetzung wie beim 5:3-Erfolg in Geretsried antreten können, nachdem Marco Pronath weiterhin verletzungsbedingt ausfällt. „Wir müssen gut stehen wie am letzten Sonntag. Wir haben gut trainiert und fahren am Freitag nach Schongau um den Sack zuzumachen“, so der Lions-Coach.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  16:49 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Den Klassenerhalt dicht vor Augen / ESV Buchloe will am finalen Wochenende der Abstiegsrunde den vorzeitigen Ligaverbleib klarmachen – ein Heimsieg am Sonntag würde dafür reichen

(BYL)  Mit den letzten beiden Spielen endet an diesem Wochenende bereits die Abstiegsrunde in der Eishockey Bayernliga, in der sich ja bekanntermaßen die beiden erstplatzierten Teams den vorzeitigen Klassenerhalt sichern, während der Kampf um den Ligaverbleib für die Plätze drei und vier in den Halbfinal-Playdowns weitergeht. Damit die Buchloer hier nicht weiter zittern müssen und sich stattdessen am Sonntag in die Sommerpause verabschieden können, gilt es in den finalen beiden Gruppenduellen nochmals alles in die Waagschale zu werfen. Denn die Ausganglage für die Piraten ist keine schlechte, da man Platz zwei weiterhin in eigener Hand hat. Dennoch wird man am Freitag beim Gastspiel bei den Devils Ulm/Neu-Ulm (20 Uhr) und auch am Sonntag ab 18 Uhr beim Abschluss zu Hause gegen den EC Pfaffenhofen nochmals jeweils über 60 Minuten mit voller Konzentration agieren müssen, damit die noch fehlenden Punkte zum Klassenerhalt eingefahren werden können. Beide Partien gibt es dabei wieder live auf SpradeTV zu sehen.
Mit einem ganz wertvollen Auswärtssieg ist den Gennachstädtern am vergangenen Sonntag ein erster richtig großer Schritt zum angestrebten Ziel geglückt. Denn nachdem man zwei Tage zuvor noch vor heimsicher Kulisse im Penaltyschießen den Burgauern unterlegen war, glückte den Piraten bei den Eisbären beim 5:2 Erfolg die passende Revanche. Ein eminent wichtiger Dreier, der den Abstand auf die Burgauer auf fünf Punkte hat anwachsen lassen. Und da die drittplatzierten Pfaffenhofener zeitgleich in der Verlängerung gegen die Ulmer unterlagen, konnten die zweitplatzierten Freibeuter auch das Polster auf den ECP auf drei Zähler ausbauen. Somit hat man am letzten Wochenende also weiter alles in eigener Hand, wo in den beiden finalen Duellen die letzten sechs Punkte der Runde verteilt werden und wo in der Endabrechnung bei einer möglichen Punktgleichheit zweier Teams im Übrigen das bessere Torverhältnis zählen würde.
Für die Tabellenkonstellation bedeutet das also folgendes: Wenn die Buchloer am Sonntag ihr Heimspiel gegen Pfaffenhofen gewinnen, ist den Freibeuter den Klassenerhalt definitiv sicher – ganz egal wie alle anderen Partien laufen. Doch es besteht rein theoretisch auch schon die Möglichkeit, dass man den Ligaverbleib bereits am Freitag klarmachen kann. Dazu benötigt der ESV neben einem Sieg in Ulm aber auch einen Ausrutscher der Pfaffenhofener, die zeitgleich die Burgauer zu Gast haben. Doch vorrangig müssen die Buchloer erst einmal auf sich selbst blicken und ihre Hausaufgaben machen.
Der Freitagsgegner Ulm hat dabei als erstes Team der Abstiegsrunde den Klassenerhalt bereits seit dem letzten Wochenende fix und kann vor heimischer Kulisse somit befreit aufspielen. Die Piraten erwartet an der Donau also ein schwieriges Match, zumal alle bisherigen drei Saisonvergleiche bis dato an die Ulmer gegangen sind. Sowohl in der Hauptrunde siegte der Hauptrundenzehnte zweimal (4:1 und 4:3), der anschließend denkbar unglücklich in den Pre-Playoffs den Kürzeren zog. Und auch das Hinspiel vor knapp zwei Wochen ging mit 4:2 an die Mannen von Coach Michael Bielefeld. Wenn die Buchloer also aus eigener Kraft ihren Vorsprung auf die Verfolger halten oder im besten Fall noch ausbauen wollen, dann muss man in der Eishalle am Donaubad einen perfekten Abend erwischen.
Ansonsten könnte es am Sonntag im Aufeinandertreffen mit dem EC Pfaffenhofen zu einem echten Endspiel um Platz zwei kommen, was sicherlich einige Erinnerungen an die „Do or Die“ Spiele der letztjährigen nervenaufreibenden Playdownserie gegen die Halltertauer wecken dürfte. Diese will man heuer unbedingt vermeiden und dementsprechend entscheidend wird dieses wichtige Duell am Sonntag in der Buchloer Sparkassenarena sein. Je nach Ausgang der Freitagspartien könnten dabei sogar auch noch die Burgauer eine theoretische Chance auf Platz zwei haben – nämlich dann, wenn das aktuelle Tabellenschlusslicht sein Freitagsmatch in Pfaffenhofen gewinnt und die Buchloer in Ulm leer ausgehen.
Viel Theorie und Rechnerei, doch auch bei dieser Konstellation würde den Buchloern wie bereits erwähnt in jedem Fall ein Heimsieg zum sicheren Ligaverbleib reichen – völlig egal wie die Burgauer dann am letzten Spieltag gegen Ulm abschneiden. Und damit der gelingt, baut man auch wieder auf den Support der eigenen Anhänger. Für Freitag ist wie in den bisherigen Abstiegsrundenspielen auch ein Fanbus geplant und am Sonntag hofft man ebenfalls wieder auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der treuen Piraten-Fans – hoffentlich dann ein letztes Mal in dieser Spielzeit.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  10:20 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Ende Aus Vorbei - Die Enttäuschung nach dem Viertelfinalaus sitzt tief beim ESC Kempten

(BYL)  Mit hängenden Köpfen verabschiedeten sich die Spieler der Sharks nach dem frühen Saisonaus von ihren Fans. Gefeiert  wurde sie trotz der  vierten Niederlage im fünften Spiel, auch als Anerkennung für die hervorragenden Leistungen in der Vorrunde, die regelmäßig für viel Freude in der heimischen Dewart Arena gesorgt haben. Man hat es nicht geschafft nach Platz drei den Schalter umzulegen, in den vielzitierten Playoff Modus zu wechseln. Wenn es in jedem Spiel um Alles geht zählen andere Tugenden, und die lies man in den Partien gegen Dingolfing nur zu selten aufblitzen. Die Niederbayern zeigten als eingeschworene Truppe, mit viel Willen, hervorragender Defensivarbeit und immer dem nötigen Maß an Aggressivität wie man in eine solche Serie geht. Dahinter ein erfahrener Torwart Christoph Schedlbauer der die bis dahin so starken Angreifer der Allgäuer in jedem Spiel mit überragenden Leistungen immer wieder zur Verzweiflung brachte.
Spiel fünf musste der ESC ohne die angeschlagenen Sergei Topol und David Mische bestreiten, dazu fiel auch noch Torhüter Jakob Nerb aus, der beim Spiel zuvor am Sonntagabend kurz vor Spielende verletzt vom Eis gehen musste. Denkbar ungünstig der Start, die Gäste gingen früh mit zwei Toren in Führung und spielten den Vorsprung dann clever nach Hause. Kempten konnte zwar zweimal verkürzen, aber den zwei Tore Rückstand im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen. Auch die Überzahlgelegenheiten im Schlussdrittel verstrichen ungenutzt, wie überhaupt das Powerplay in der ganzen Serie nicht an die Qualität aus der Vorrunde herankam. Die Gäste zogen mit drei Auswärtssiegen absolut verdient ins Halbfinale um die bayerische Meisterschaft ein, darüber waren sich wirklich alle im Stadion einig. Ein sichtlich angeschlagener Sven Curmann gratulierte Dingolfings Coach Dustin Whitecotton in der abschließenden Pressekonferenz zu der starken Serie, ins Detail ging man so kurz nach der Serie verständlicherweise nicht. Es wird eine Weile dauern die Enttäuschung zu verdauen, zu verarbeiten und die richtigen Schlüsse für die Zukunft daraus zu ziehen. Der Vorstand des ESC und die sportlich Verantwortlichen werden sich die Zeit dazu nehmen, die Saison mit all ihren Höhen und Tiefen zu analysieren und aufzuarbeiten. Eins ist aber   jetzt schon sicher. Auch im nächsten Jahr wird man eine motivierte Truppe aufs Eis schicken, die alles dafür gibt auch sportlich den nächsten Schritt zugehen.
Statistik Spiel 5:
ESC Kempten – EV Dingolfing 2:4 (1:3,1:1,0:0)
Tore:
0:1 Walinski (Luscombe,König)(7.),
0:2 Zucker (Franz,Zeilbeck)(11.).
1:2 Limböck (Marquardt,Schirrmacher)(13.),
1:3 Zucker (Luscombe,Walinski)(17.),
1:4 Maus (Zeilbeck,Zucker)(23.),
2:4 Hlozek (Kokoska,Hu)(39.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 10
EV Dingolfing: 16
Zuschauer: 857
Beste Spieler der Serie:
ESC Kempten: Tomas Kulhanek
EV Dingolfing: Christoph Schedlbauer
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  11:31 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
Der vorzeitige Klassenerhalt ist noch möglich - ECP muss aber gegen Burgau und Buchloe gewinnen 

(BYL)  Trotz der unglücklichen und bitteren Niederlage nach Verlängerung gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm vom letzten Sonntag kann der EC Pfaffenhofen den zweiten Platz in der Abstiegsrunde noch  erreichen. Damit hätte er den vorzeitigen Klassenerhalt geschafft und würde die nervenaufreibenden Play-Down-Spiele vermeiden. Möglich wurde dies durch den Punktgewinn gegen die favorisierten Devils aus Ulm. Dazu müssen die Pfaffenhofener aber die beiden letzten Spiele der Runde am Freitag (20 Uhr) zuhause gegen den ESV Burgau und am Sonntag (18 Uhr) beim ESV Buchloe unbedingt gewinnen. Eine bessere Ausgangssituation wäre entstanden, wenn die Pfaffenhofener gegen Ulm ihre knappe Führung über die Zeit gebracht hätten. Doch 40 Sekunden vor Schluss verhinderte Ulms Martin Podesva mit dem Ausgleich die Überraschung. Mit vier Punkten liegt der ECP vor diesem Wochenende drei Zähler hinter dem rettenden zweiten Platz, den Buchloe einnimmt, das am Freitag nach Ulm reisen muss und dann am Sonntag den ECP zum möglichen Showdown empfängt. Erneut könnte es also zwischen beiden Mannschaften zu einem “Endspiel“ kommen. Bereits letzte Saison lieferten sich beide im Play-Down-Finale über sieben Spiele einen Kampf auf Biegen und Brechen. Nachdem beide ihre drei Heimspiele gewonnen hatten, setzten sich die Pirates in der entscheidenden Partie mit 2:1 durch. Dadurch stand der ECP als sportlicher Absteiger fest, blieb aber durch den Aufstieg von Erding als Nachrücker in der Liga. Nun könnte es also wie schon so oft in den letzten Jahren zu einem wichtigen Vergleich mit Buchloe kommen. Mit keinem anderen Team der Liga duellierte sich der ECP in der jüngeren Vergangenheit annähernd so oft wie mit dem ESV. Doch davor gilt es für die Mannschaft von Markus Muhr die Heimaufgabe gegen den ESV Burgau zu lösen. Nur ein Drei-Punkte-Sieg würde dem ECP die Chance erhalten, der zudem darauf hoffen muss, dass Buchloe beim bereits geretteten VfE Ulm/Neu-Ulm Punkte lässt. Auch Burgau hat noch die Möglichkeit, die Play-Downs zu vermeiden, aber bei derzeit nur zwei Zählern auf dem Konto müsste alles optimal laufen für den Aufsteiger. Schon ein Punktverlust in Pfaffenhofen würde die Chance wohl zunichtemachen. Burgau hat vor Beginn der Abstiegsrunde nochmals alle Register gezogen und mit den Verpflichtungen des Letten Gustavs Samitis (Tor), des Schweden Emil Malysjev (Abwehr) und des Finnen Mikko-Matti Paakola (Sturm) seine ohnehin schon beachtliche Liste an Kontingentspielern noch weiter verlängert. Als letzter Neuzugang stieß schließlich auch noch Routinier Nikolas Oppenberger aus Kempten zum Team. Dennoch schaffte es der ECP, das Hinspiel mit 5:2 für sich zu entscheiden. Seitdem ist die Ausfallliste zwar nicht kürzer geworden, aber mit Robert Gebhardt und Wassilij Guft-Sokolov hat Muhr zwei Alternativen mehr zur Verfügung. Die beiden kamen ja letzte Woche vom Bezirksligisten ESV Dachau und haben in ihren ersten Einsätzen schon angedeutet, dass sie ihren früheren Mannschaftskameraden in dieser Situation weiterhelfen können. Die starke Leistung der Mannschaft zuletzt gegen Ulm sollte jedenfalls Mut machen für die beiden Spiele. Gelingt es ihr, daran anzuknüpfen, besteht durchaus die Chance auf den zweiten Platz und damit auf den vorzeitigen Klassenerhalt.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  18:47 Uhr Bericht:     ECP
Autor:     oex

 
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Vorbereitung auf die Play-Down-Runde: EHC Waldkraiburg gegen Geretsried und Amberg

(BYL)  Seit dem vergangenen Wochenende ist es fix: Das achtplatzierte Team der Bayernliga-Vorrunde, die Löwen vom EHC Waldkraiburg, muss bereits ab der kommenden Woche in die Play-Down-Runde. Vorher gilt es am Freitag um 20:00 Uhr in der Raiffeisen-Arena gegen Geretsried und am Sonntag um 18:00 Uhr in Amberg zu bestehen. Ob dieser Modus als fair bezeichnet werden kann oder nicht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Tatsache ist, dass die Löwen es weder in den Pre-Play-Off-Runden noch in der Abstiegsrunde vermochten, den Klassenerhalt frühzeitig zu festigen.
Sucht man nach Gründen für dieses Abschneiden, stößt man auf mehrere Baustellen. Zum einen sind da natürlich die zahlreichen Ausfälle. Mit Andris Džeriņš, der seit einigen Wochen fehlt, steht ein wichtiger Baustein nicht zur Verfügung. Kapitän Nico Vogl fehlt nach dem rüden Check in Peißenberg ebenfalls, und zeitweise musste auch der frisch verlängerte Eishockey-Magier Jakub Šrámek pausieren. Mit einem Rumpfkader und Verstärkungen aus Landshut sowie der zweiten Mannschaft gelang es dem Trainerteam dennoch, immer wieder eine spielfähige Mannschaft aufs Eis zu bringen.
Auch ohne diese Akteure verfügt das Team nominell weiterhin über viel Qualität. Dennoch scheint die Mischung aus Verunsicherung und Formschwankungen derzeit spürbar Einfluss auf das Spiel der Löwen zu nehmen. Spieler wie Leon Decker, Anthony Dillmann oder Florian Maierhofer gelten seit Längerem als wichtige Bausteine für die Zukunft des Teams, konnten diese Rolle zuletzt jedoch nicht konstant auf das Eis bringen. Auch von erfahrenen Kräften wie Max Cejka oder Martin Kokeš erwartet man in dieser Phase naturgemäß viel Verantwortung, die aktuell noch nicht durchgehend sichtbar wird. Insgesamt wirkt es, als habe die angespannte sportliche Situation ihre Spuren hinterlassen. Viele Spieler des aktuellen Kaders kennen diese Lage bereits aus der Vergangenheit – und wie schon damals schleicht sich in solchen Momenten schnell Unsicherheit ins Spiel ein. Phasenweise wird das Spiel fahrig, gelegentlich entstehen Einzelaktionen aus der Not heraus, während einfache Lösungen bevorzugt werden.
Der Unterschied zu damals liegt jedoch darin, dass die Mannschaft weiß, wozu sie grundsätzlich in der Lage ist. Die Statistiken der Vorrunde zeigen deutlich, welches Potenzial vorhanden ist: Platz drei bei den erzielten Toren und ein solider Wert bei den Gegentreffern belegen, dass Qualität vorhanden ist. Den Weg zurück zu dieser Stabilität zu finden, ist nun Aufgabe des Trainerteams, das intensiv daran arbeitet, eine Entwicklung in die richtige Richtung anzustoßen.
Um verlorenes Selbstvertrauen zurückzugewinnen, geht es am kommenden Freitag um 20:00 Uhr in der heimischen Raiffeisen-Arena gegen den ESC Geretsried. Die spätere Startzeit resultiert daraus, dass der BEV (Bayerischer Eissportverband) die letzten Spiele einer Runde zeitgleich ansetzt, um mögliche Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden.
Wie gegen alle Teams der kleinen Abstiegsrunde sahen die Löwen zuletzt auch gegen die River Rats nicht gut aus. Die 4:2-Niederlage vom 08.02. bleibt zudem wegen der bangen Minuten um Leander Ruß im Gedächtnis, der anschließend ins Unfallklinikum Murnau eingeliefert werden musste. Sportlich verschliefen die Löwen damals die Anfangsphase komplett – ein Muster, das sich in den folgenden Spielen leider fortsetzte.
Am Sonntag führt der Weg schließlich in die Oberpfalz. In Amberg treffen die Löwen ab 18:00 Uhr auf den aktuellen Tabellenführer der Abstiegsrunde A, den ERSC Amberg. Dieser setzte mit dem 5:2-Erfolg Anfang Februar ein deutliches Zeichen. Auch dieses Team erscheint grundsätzlich schlagbar – vorausgesetzt, die Löwen finden von Beginn an die nötige Stabilität und Entschlossenheit.
Für die Lederer-Truppe geht es in dieser Phase vor allem darum, Selbstvertrauen für die anstehenden Play-Downs aufzubauen. Zwei Siege könnten die leeren Tanks schnell wieder füllen und eine wichtige Grundlage für die nächste Runde schaffen, die nach jetzigem Stand gegen Pfaffenhofen beginnen würde. Einfluss auf den weiteren Verlauf der Abstiegsrunde kann der EHC dennoch nehmen: Mit zwei Erfolgen und entsprechenden Ergebnissen zugunsten Schongaus könnten die Mammuts Geretsried noch vom zweiten Platz verdrängen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  05:48 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Play-Off-Start im Lechparkstadion: Flößer empfangen Moosburg zum Achtelfinal-Auftakt

(BLL)  Mit Beginn der fünften Jahreszeit im Eishockey startet für den ERC Lechbruck am Freitagabend die entscheidende Phase der Saison: Um 19:30 Uhr eröffnen die Flößer im heimischen Lechparkstadion das Play-Off-Achtelfinale gegen den EV Moosburg. Nach 27 Hauptrundenspielen geht es nun in die K.o.-Runde um die Bayerische Landesligameisterschaft. Gespielt wird im Modus „best-of-three“ – wer zuerst zwei Siege holt, steht im Viertelfinale. Als Vierter der Gruppe A besitzt der ERC dabei Heimrecht, sodass ein mögliches entscheidendes drittes Spiel erneut in Lechbruck stattfinden würde.
Der Gegner aus Moosburg qualifizierte sich als Tabellenfünfter der Gruppe B mit 38 Punkten für die Endrunde. Mit 113 erzielten Treffern und einer positiven Tordifferenz von acht Toren zeigt sich bereits: Die Oberbayern sind eine kompakte und schwer zu spielende Mannschaft. Besonders offensiv verfügt der EVM über viel Qualität – allen voran Topscorer Nik Unuk mit 44 Punkten sowie die spielstarken Angreifer Mario Strobel und Adam Strakos. Moosburg kommt über Tempo und direkte Abschlüsse und sucht konsequent den Weg zum Tor.
Die Flößer wiederum setzten sich in der ausgeglichen besetzten Gruppe A mit 46 Punkten durch und musste sich seine Platzierung bis zum letzten Spieltag hart erarbeiten. Die Mannschaft überzeugte über weite Strecken der Saison mit Geschlossenheit und starken spielerischen Auftritten. Gerade diese mannschaftliche Disziplin und die Bereitschaft, auch unangenehme Wege zu gehen, machten Lechbruck in vielen Partien schwer auszurechnen. Dazu kommt die Unterstützung von den Rängen, die im Lechparkstadion zusätzliche Energie freisetzen kann.
In den Play-Offs gelten allerdings eigene Gesetze: Fehler werden sofort bestraft, Zweikämpfe intensiver geführt und Kleinigkeiten entscheiden über Sieg oder Niederlage. Special Teams, Torhüterleistung und Nervenstärke gewinnen nochmals an Bedeutung. Entsprechend wird es für beide Teams wichtig sein, von Beginn an wach zu sein und Strafen zu vermeiden.
Die Flößer wollen den Heimvorteil im ersten Spiel unbedingt nutzen, um sich eine gute Ausgangsposition für das Auswärtsspiel am Sonntag in Moosburg zu verschaffen. Klar ist aber auch: Die Serie wird kein Selbstläufer, vielmehr ist mit einem engen und hart umkämpften Duell zu rechnen.
Die Zuschauer dürfen sich auf echtes Play-Off-Eishockey freuen – körperbetont, emotional und mit hoher Spannung. Für den ERC Lechbruck beginnt nun die Phase der Saison, auf die man seit Monaten hinarbeitet: verlieren verboten, jeder Wechsel zählt. Im Lechparkstadion ist alles angerichtet für einen heißen Auftakt in die K.o.-Runde. Die Abendkasse öffnet um 18:30 Uhr. Eintrittskarten können auch im Online-Vorverkauf erworben werden: https://erclechbruck.de/tickets/
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  05:49 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falcons

(BLL)  Am Sonntag Abend, beim 1:2 im Nachholspiel des EV Ravensburg gegen den EHC Bad Aibling stand es endgültig fest, der EV Pfronten wird als Tabellenfünfter in den Playoffs auf die Chiefs des TSV Trostberg treffen. Da sich die Oberbayern das Heimrecht in der ersten Runde sichern konnten, sind die Pfrontener am Freitag um 19:00 Uhr zu Gast im Rainer-Roßmanith-Eisstadion. Die zweite Begegnung der Serie, die im Modus Best-of-three ausgespielt wird findet dann um 17:00 Uhr in Pfronten statt. Sollten auch dann noch keiner Mannschaft zwei Siege gelungen sein, würde die dritte Partie am Freitag den 27.02.2026 wieder in Trostberg stattfinden. Bereits vor zwei Jahren trafen die beiden Mannschaften aufeinander, damals konnten sich die Chiefs nach zwei Siegen zu Hause (5:1 und 6:4), bei einem Heimsieg der Falcons (6:2) im Achtelfinale durchsetzen. Diesen Erfolg werden die favorisierten Niederbayern gerne wiederholen wollen und dementsprechend am Freitag im Heimspiel auftreten. Zu den punktbesten Spielern der Chiefs zählen die tschechischen Stürmer Petr Dvorak (23 Spiele/44 Punkte), Michal Zak (24/29), Jakub Poricky (20/24), sowie Wayne Grapentine (23/39) und Nico Roßmanith (24/25), der Sohn der Vereinslegende Rainer Roßmanith. Neben der starken Offensive, konnte sich besonders die Defensive um den Tschechischen Schlussmann Filip Tucek auszeichnen, die nur 90 Gegentreffer zuließ, was den drittbesten Wert der Gruppe B bedeutete. Im direkten Vergleich der beiden Teams schnitten die Falcons bei 128 Treffer in 27 Spielen bei einem Schnitt von 4,7 Tore, besser ab als die Chiefs mit 90 Treffern in 24 Begegnungen (3,75).  Bei den Gegentoren liegen beide Teams fast gleichauf, die Pfrontener mussten 100 Gegentreffer einstecken (3,70), der TSV Trostberg nur 90 (3,75). Allerdings konnten die Niederbayern 27,47 Prozent ihrer Überzahlspiele erfolgreich abschließen (EVP 21,38) und auch in Unterzahl schnitten die Chiefs mit 82,95 Prozent besser ab, als die Pfrontener, die nur in 77,17 Prozent ihrer Unterzahlsituationen ohne Gegentor blieben. Die Falcons sollten also gewarnt sein und sich unbedingt von der Strafbank fernhalten. Mit knapp 16 Strafminuten pro Spiel zeigt auch diese Statistik Vorteile für Pfrontens kommenden Gegner (11 Strafminuten pro Spiel). Trainer Andreas Schweinberger und Co-Trainer Tobias Trinkner sind sich durchaus bewusst, was auf sie zukommen wird, "Für uns geht es seit Sonntag darum, uns auf die neue Aufgabe zu konzentrieren. Die Hauptrunde ist Vergangenheit, die Zukunft mit den Spielen gegen Trostberg liegt vor uns. Wir freuen uns auf die bevorstehenden Playoffs und bereiten uns bestmöglich darauf vor. Mit den Chiefs erwartet uns ein starker Gegner, der bekanntermaßen gerade auf heimischen Eis schwer zu schlagen ist", so die Einschätzung der beiden Trainer.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  10:58 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
Neusser EVNeusser EV
NEV will den nächsten Schritt machen

(RLW)  Nach dem gelungenen Auftakt in die Relegationsrunde steht für den Neusser EV am kommenden Sonntag (20 Uhr) das nächste und vorerst letzte Heimspiel auf dem Programm. Gegen die Grefrather EG möchte man einen weiteren Sieg einfahren und damit die Grundlage für den sportlichen Klassenerhalt legen. Anders als noch gegen Moers stehen voraussichtlich drei komplette Reihen zur Verfügung.
Phoenix-Coach nimmt Platz eins ins Visier
In der Hauptrunde der Regionalliga NRW hatten unsere Gäste aus Grefrath mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie der NEV. Gegen Mannschaften, die über nicht vergleichbare finanzielle Rahmenbedingungen verfügen, stand man auf verlorenem Posten. Dennoch blieb man lange Zeit im Rennen um Platz acht, das letztendlich die Wiehl Penguins für sich entschieden. Bereits zur Jahreswende hatte es einen größeren personellen Umbruch bei der GEG gegeben, die mit dem Fokus auf die eigenen Werte einen versöhnlichen Saisonabschluss erreichen möchten - eine weitere Parallele zum NEV. Phoenix-Trainer Christian Tebbe setzt seinem Team ein klares Ziel: „Wir wollen die Relegationsrunde dominieren und gewinnen.“ Die beiden Begegnungen der Hauptrunde konnte der jeweilige Gastgeber für sich entscheiden, Grefrath mit 5:1, Neuss revanchierte sich mit 5:2. Nun werden die Karten neu gemischt, und da in der Relegationsrunde erst eine Partie absolviert wurde, ist noch alles möglich. Bis zum Saisonende verzichten müssen die Grefrather auf Neuzugang Lester Brown, der im Duell gegen Neuss eine Matchstrafe erhielt, darüber hinaus aber auch verletzt ausfällt.
Geisler will Rückenwind nutzen
NEV-Chefcoach Sebastian Geisler rang nach dem Auftaktsieg über die Black Tigers aus Moers zunächst nach passenden Worten. Hatte man in der Vorrunde nie mehr als fünf Treffer erzielt, so gelang mit 10:1 eine überdeutliche Revanche für die beiden Niederlagen in der Hauptrunde. „Wir haben viel geschossen, hart gearbeitet und defensiv immer wieder gut den Schläger reingehalten“, nannte Geisler Gründe für den Erfolg. Ein Sieg, der Lust auf mehr macht: „Wir haben uns vorgenommen, mit einer konzentrierten Leistung auch das zweite Heimspiel zu gewinnen, was uns eine gute Ausgangsposition für die beiden folgenden Auswärtsspiele verschaffen würde.“
Personalsituation entspannt sich
Nachdem das Neusser Trainergespann Geisler/Ackers gegen Moers nur 13 Feldspieler einsetzen konnte, stehen Luca Werner, Nik Klassen und Mika Horrix am Sonntag wieder zur Verfügung. Darüber hofft man auch bei Felix Wuschech auf eine Rückkehr nach zweiwöchiger Verletzungspause. Gegen die Niers-Städter wird ein kampfbetontes Duell erwartet, in dem beide Mannschaften alles für einen Sieg geben werden. Nachdem es in den letzten beiden Partien zu Spannungen zwischen Personen aus beiden Fanlagern gekommen war, hat der NEV das Sicherheitskonzept erneut angepasst. So wird unter anderem das Ordnungspersonal mit externen Kräften aufgestockt und die Gäste-Anhänger ausschließlich in den Blöcken C und D untergebracht. Damit soll sichergestellt werden, dass das Niederrhein-Derby – wie auch in den vergangenen Jahren - wieder in gewohnt friedlichem Rahmen verläuft.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  06:22 Uhr Bericht:     NEV
Autor:     db


ratingenRatinger Ice Aliens
Matchpuck Nr.1 zum Halbfinale

(RLW)  Am Freitag haben die Ice Aliens mit dem dritten Erfolg gegen die Grizzlys Bergkamen die Möglichkeit, in das Halbfinale der Play-Offs der Regionalliga West einzuziehen. Was so einfach und leicht aussieht, war bisher ein harter Fight, in dem die Grizzlys den Ice Aliens alles abverlangen. So wird es auch am Freitag sein, ein Selbstläufer wird das Spiel sicherlich nicht. Erstes Bully ist um 20 Uhr, Kasse und Halle öffnen um 19 Uhr. Für nur 18,- Euro können zwei Erwachsene und bis zu zwei Kinder eine Familienkarte erwerben. Diese gibt es nur an der Tageskasse. Alle anderen Tickets können auch im Vorverkauf online erworben werden.
Bis Freitag in der Halle, Ratingen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  07:19 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
Berliner Eissport VerbandLandesliga Berlin
Die nächsten Spieltermine und Infos zum Finalturnier

(LLB)  Es gibt die nächsten Spieltermine der beiden Landesligagruppen und Informationen zum Finalturnier der Landesliga.
SPIELTERMINE:
Sechs Termine der Gruppe A haben noch gefehlt, diese sind nun raus. Drei Spiele finden am 07. März  und am 14./15. März statt. Spätestens dann stehen die Finalturnierteilnehmer fest.
Etwas schwieriger wird es in der Gruppe B. Auch hier findet am 7./8. März ein Spieltag statt, es sind aber noch drei Termine offen. Diese werden nachgereicht, sobald die Termine vorliegen.
Die Spieltermine sind in beiden Gruppen eingebaut und können unter https://www.noppe-ist-schuld.de/aktuelles/landesliga/statistik-archiv abgerufen werden.
FINALTURNIER:
Wie immer gibt es auch beim Finalturnier einiges zu beachten.
Die Termine:
Die Halbfinalspiele finden am 21. März in der Eissporthalle PO 9 statt.
16:15 Uhr Platz 1 - Platz 4
19:15 Uhr Platz 2 - Platz 3
Eine Woche später, also am 28. März, finden im Erika-Heß-Eisstadion die Finalspiele statt.
15:00 Uhr Spiel um Platz 3 und 4
19:00 Uhr Finale
Im Anschluss findet die Siegerehrung statt.
INFORMATIONEN ZUR DURCHFÜHRUNG:
Sollte es nach 60 Minuten keinen Sieger geben, gibt es eine Verlängerung von fünf Minuten mit drei Feldspielern.
Im Anschluss würde ein Penaltyschießen mit drei Spielern folgen.
Einsatzberechtigt sind nur Spieler, die in der Hauptrunde mindestens drei Spiele absolviert haben.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  14:53 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
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Frauen Tag 10: Gold für die USA, die Schweiz gewinnt Bronze

Mit dem kleinen Finale startete der letzte Tag des Frauenturniers, die Schweiz gewann nach Verlängerung gegen Schweden. Olympiasieger 2026 ist die USA, sie gewannen gegen Kanada nach Verlängerung.
Sieg für die Schweiz nach Verlängerung
Beide Teams haben bisher ein gutes Turnier gespielt und so gab es keinen Favoriten. Vor 12 Jahren spielten beide ebenfalls um Bronze, damals setzte sich die Schweiz durch.
Es wurde auch zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in der die Schweiz nach elf Minuten am Pfosten scheiterten. Am Ende des Drittels hatte Schweden mehr Torschüsse, richtig gefährlich wurde es aber auf beiden Seiten nur selten.
Schweden hatte m 2. Drittel Vorteile, dann kam die Schweiz zu einem Penalty. Ivana Wey scheiterte aber in der 27. Minute an Torhüterin Ebba Svensson Träff. Zwar hatten die Schweizerinnen nun Vorteile, in der 32. Minute aber schlug es bei ihnen ein. Mira Jungaker zog von der blauen Linie ab und da zwei Spielerinnen Torhüterin Andrea Braendli die Sicht nahmen, hatte sie keine Chance. Mit viel Einsatz kämpfte sich zurück. Sinja Leemann erkämpfte sich im schwedischen Drittel den Puck und über Amila Marti kam der Puck zurück zu Sinja Leemann, die den Puck vier Minuten vor der Pause zum Ausgleich ins Tor schoss. Da es nach 40 Minuten auch 1:1 stand, konnte für das letzte Drittel einiges erwartet werden.
Und es blieb spannend, wobei beide Teams nicht viele Torchancen  hatten. Ein Powerplay der Schweiz nach 49 Minuten brachte Schweden gute Chancen, auf ein Tor mussten die Zuschauer weiter warten. 147 Sekunden vor dem Ende kam Schweden zum ersten Powerplay, nur auch sie schafften es nicht, einen Treffer zu erzielen und so blieb es nach 60 Minuten beim 1:1.
Mit drei Feldspielerinnen und über maximal zehn Minuten ging es in die Verlängerung. Die Schweiz hatte hier Vorteile und nach acht Minute landete ein Schuss an der Latte. 51 Sekunden vor dem Ende fiel die Entscheidung des Spiels. Ivana Wey legte auf und Alina Müller erzielte mit ihrem 16. Treffer bei olympischen Spielen den Siegtreffer.
Es war ein spannendes Spiel, in dem die Schweiz am Ende eine Chance mehr nutzen konnte. Und die Schweiz konnte sich wie 2014 in Sotschi wieder durchsetzen.
Spiel um den 3. Platz: Schweiz – Schweden 2:1 (0:0/1:1/0:0) n.V.
Schiedsrichter: E. Mantha (CAN), A. Nurmi (FIN) – A. Clarke (CAN), J. Todd (CAN)
Zuschauer: 8.243
Strafen: SUI 2 (0/0/2/0), SWE 4 (2/0/2/0)
Tore:
0:1 (31:40) M. Jungaker (H. Svensson, T. Johanssin); 1:1 (35:40) S. Leemann (A. Marti);
2:1 (69:09) A. Müller (I. Wey, L. Christen);
Die USA gewinnen nach Verlängerung
Während die USA problemlos durch das Turnier marschierte, hatte Titelverteidiger Kanada erhebliche Probleme. Und nicht nur das Gruppenspiel ging klar an die USA, zuletzt kassierte Kanada in direkten Duellen einige Niederlagen, darunter fünf in Folge.
Nach ersten Angriffen der USA kam auch Kanada und ein erstes Powerplay brachte gute Chancen. Nun hatte Kanada leichte Vorteile und sie kamen auch zu einem zweiten Powerplay. Beide Teams schafften es nicht den Puck bis zur Pause im Tor unterzubringen, Chancen waren dabei durchaus vorhanden.
14 Sekunden vor der Pause holte sich Kanada eine Strafe ab und so startete der Mittelabschnitt mit einem Powerplay der USA. Es fiel auch der erste Treffer des Spiels, nur nicht für das Team in Überzahl. Kristin O’Neill wurde bei einem Konter schön angespielt und diese ließ Torhüterin Aerin Frankel aussteigen, um den Puck dann nach 54 Sekunden des Drittels zum 0:1 einzuschieben. Wütende Antworte waren Angriffe der USA mit einigen sehr guten Chancen. Kanada konterte und das nicht weniger gefährlich. Ein Drittel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten endete mit einem Spielstand von 0:1.
Die USA drückten auch im letzten Drittel, sie kamen aber kaum durch. Kanada stand sehr gut und den Rest erledigte Torhüterin Ann-Renee Desbiens. Konter sorgten außerdem nicht nur für Entlastung, sondern auch für Gefahr. Sie hatten sechs Minuten vor dem Ende auch noch ein Powerplay mit guten Torschüssen. 143 Sekunden vor dem Ende zogen die USA die Torhüterin und das half. 19 Sekunden später fälschte Hilary Knight einen Schuss von Laila Edwards ab und es stand 1:1. Bis zur Sirene hatten die USA noch weitere Chancen, es blieb aber beim 1:1.
Im Finale wurde die Verlängerung ebenfalls mit drei Feldspielerinnen gespielt und bei einem Treffer ist die Partie entscheiden, allerdings betrug die Spielzeit 20 Minuten. Hier hatten die USA die ersten Chancen, Angriffe von Kanada konnten gut gestoppt werden. Die 65. Minute brachte die Entscheidung, Megan Keller traf zum umjubelten 2:1.
Es war das erwartet hochklassige Finale mit tollen Chancen und überragenden Torhüterinnen. Für die USA war es die 3. Goldmedaille, für Kanada die 3. Silbermedaille.
Finale: USA – Kanada 2:1 (0:0/0:1/1:0) n.V.
Schiedsrichter: K. Cooke (USA), C. Murray (CAN) – K. Hajkova (CZE), T: Saarimäki (FIN)
Zuschauer: 11.171
Strafen: USA 6 (4/0/2), CAN 2 (2/0/0)
Tore:
0:1 (20:54) K. O’Neill (L. Stacey, R. Fast) SH1;
1:1 (57:56) H. Knight (L. Edwards, M. Keller);
2:1 (64:07) M. Keller (T. Heise);
Es war ein hochklassiges Turnier mit verdienten Abschlussplatzierungen. Werbung für die Sportart wurde wieder betrieben, nur dürfte wieder kaum etwas hängen bleiben…
Die Abschlussplatzierungen:
Pl.

Team

1

USA

2

Kanada

3

Schweiz

4

Schweden

5

Tschechien

6

Finnland

7

Deutschland

8

Italien

9

Japan

10

Frankreich

 www.ihp.hockey    Donnerstag 19.Februar 2026  22:08 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Freitag 20.Februar 2026
00:15 Uhr
   
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