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Juni 26
                          
Tag des frischen Gemüses
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Verteidiger Connor Janus, sowie der junge litauische Stürmer Emilis Alekna bleiben auch in der kommenden Saison bei den TAG Icefighters. Beide Youngster werden in ihre zweite Saison in der Regionalliga gehen
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Der HCL hat seine erste Kontingentstelle mit Raivo Freidenfelds besetzt. Der 26-jährige Lette, der auch schon in der Oberliga für Höchstadt auf Torejagd ging, wechselt von der EA Schongau zu den Riverkings. In der vergangenen Saison konnte er für die Mammuts in 39 Spielen 18 Tore und 35 Assists erzielen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Verteidiger Simon Klingler wird aus gesundheitlichen Gründen seine aktive Laufbahn beenden. Der 31-Jährige wird dem VfE allerdings in neuer Funktion erhalten bleiben und künftig die Mannschaft als Headcoach übernehmen
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Als nächstes haben Verteidiger Marc Binder und Stürmer Daniel Troglauer ihre Zusagen für die kommende Bezirksligasaison beim EHC gegeben
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Der kanadische Stürmer Jeremy Boulanger, der in der letzten Saison auch mehrere Partien in der Oberliga bestritten hat, bleibt dem EHC erhalten. In der vergangenen Saison konnte der 23-Jährige in 22 Landesligaspielen 31 Scorerpunkte beisteuern. Ausserdem hat Verteidiger Mick Schwarz verlängert. Das 24-jährige Eigengewächs gehört bereits seit mehreren Jahren zum Landesliga-Kader
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Angreifer Maximilian Braun verlängert. Der 23-jährige Deutsch-Slowake kam letztes Jahr aus Essen an die Ostsee und konnte in 49 Partien 3 Tore und 12 Assists für sich verbuchen
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Tomas Balat geht künftig für den EHC auf Torejagd. Der 23-jährige Slowake sammelte zuletzt Erfahrungen in der vierthöchsten Liga Frankreichs, sowie in Gdansk in der zweithöchsten Liga Polens
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Stürmer Lukas Miculka und Verteidiger Florian Brenninger werden mit dem Gewinn der Landesliga-Meisterschaft nun inre Karriere beenden und werden nicht mehr für die Eispiraten in der Bayernliga auflaufen
  
Türkheim Celtics
(BLL)  Verteidiger Florian Kaiser wird nicht mit dem ESV in die Landesliga gehen, sondenr wird seine aktive Laufbahn beenden
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der EV Mittenwald wird seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen. Grund für die Entscheidung ist die weiter ungeklärte Stadionfrage. Die Arena in Mittenwald ist seit mehr als 2 Jahren geschlossen und der EVM musste seine Heimspiele in Garmisch-Partenkirchen austragen. Der EVM will erst wieder mit Sanierung bzw. Eröffnung des heimischen Stadions in Mittenwald wieder eine Mannschaft für die Bezirksliga melden
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Maximilian Ohr verstärkt künftig die Defensive des ERC. Der 31-Jährige spielte lange Zeit beim EV Dingolfing in der Landesliga und Bayernliga und ging zuletzt für die 1b der Isar Rats in der Bezirksliga aufs Eis
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben einen weiteren namhaften Neuzugang an Land gezogen. Aus der DEL2 vom EV Landshut wechselt Stürmer Elias Lindner zum ESV. Der 25-Jährige ging davor zwei Jahre in der DEL für die Kölner Haie aufs Eis und bringt damit reichlich höherklassige Erfahrung mit
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Kai Molleker verstärkt künftig die Defensive der EGDL. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Löwen Frankfurt und stand mittels Förderlizenz bereits in der letzten Saison im Kader der Rockets und kam auch zu einem Spieleinsatz
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Das Goalie-Duo der Luchse steht fest. Nach Benjamin Dirksen hat nun auch Benjamin Vavrena beim EC verlängert. Der 21-jährige Deutsch-Tscheche kam erst während der letzten Saison nach Lauterbach
  
Kölner Haie
(DEL)  Torhüter Nico Wiens wechselt von den Selber Wölfen zum KEC. Ausserdem werden auch die beiden DNL-Cracks Tobin Brandt und Nikita Müller zum Aufgebot gehören. Zudem kehrt Meteu Späth in den Kade rzurück. Er sammelte zuletzt wertvolle Erfahrung in Nordamerika. Alle vier Spieler sollen auch mit Förderlizenzen ausgestattet werden
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 21.Februar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren Testspiel in Wolfsburg mit 3:5

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich in ihrem einzigen Testspiel während der aktuellen Olympiapause geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Freitagabend bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:5. Manuel Wiederer und Markus Vikingstad gaben ihr Comeback nach Verletzungspause. Die beiden DNL-Verteidiger Lev Libermann und Gregor Stocker kamen zu ihrem Debüt im Eisbären-Trikot. Die Berliner Olympia-Teilnehmer Kai Wissmann, Jonas Müller, Korbinian Geibel und Freddy Tiffels erhielten eine Pause. Eisbären-Cheftrainer Serge Aubin, der bei den Olympischen Spielen als Deutschlands Assistant Coach fungierte, wurde durch seine beiden Assistenztrainer Rob Collins und André Rankel vertreten.
Zu Beginn kamen beide Mannschaften zu Abschlussmöglichkeiten. Eine nutzte Robert Lynch (2.) zur frühen Wolfsburger Führung. In der Folge blieb das Tempo hoch und es ging weiter hin und her. Es blieb aber zunächst bei der knappen Führung der Grizzlys. In der Startphase des Mitteldrittels konnte Tyler Gaudet (26.) den zweiten Treffer der Gastgeber erzielen. Yannick Veilleux (27.) gelang jedoch wenig später der Berliner Anschlusstreffer. Im weiteren Spielverlauf konnten sich die Eisbären leichte Vorteile erspielen und drückten auf den Ausgleich. Dieser gelang Andy Eder (37.) und Lean Bergmann (38.) drehte die Partie wenig später zugunsten des Hauptstadtclubs. Julius Ramoser (38.) sorgte jedoch postwendend für den Wolfsburger Ausgleich, mit dem es dann in die zweite Pause ging. Nach einem ruhigen Start in den Schlussabschnitt brachte Gemel Smith (49.) die Autostädter erneut in Front. Danach hatten die Gäste gute Möglichkeiten auf den erneuten Ausgleich. Dann traf jedoch Wolfsburgs Björn Krupp (54.) zum 3:5-Endstand aus Sicht der Eisbären
Abschließend fand noch eine bereits im Vorfeld vereinbarte Overtime statt. Diese Verlängerung entschieden die Wolfsburger mit 1:0 für sich.   
In der ersten Partie nach der Olympiapause treffen die Eisbären Berlin am Mittwoch, den 25. Februar auf die Straubing Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Uber Arena.
Andre Rankel (Co-Trainer Eisbären Berlin):„Für uns ging es heute in erster Linie darum, wieder in den Spielrhythmus zu kommen. Spielgeschehen und Zweikämpfe kann man im Training simulieren, jedoch nicht gegen eine andere Mannschaft. Für ein Freundschaftsspiel war es eine gute Partie. Auch wenn es aus Trainersicht gelegentlich etwas zu viel hin und her ging. Wir haben gesehen, woran wir im Training noch arbeiten müssen. Dafür war dieses Spiel sehr gut.“
Manuel Wiederer (Stürmer Eisbären Berlin):„Das Ergebnis war heute zweitrangig. Es war aber ein guter Test. Beide Mannschaften haben hart gekämpft. Natürlich gab es auf beiden Seiten Verbesserungspotenzial, trotzdem sind die Teams vermutlich zufrieden. Ich habe mich sehr auf das Spiel gefreut und bin glücklich, wieder zurück auf dem Eis zu sein.“
Endergebnis
Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 5:3 (1:0, 2:3, 2:0)
Aufstellungen
Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier (ab 30. Weitzmann) – Melchiori, Pfohl; Thompson, Martinovic; Möser, Prow; Hafenrichter, Krupp – Schinko, Gaudet, Machacek; White, Feser, Lambert; Hayhurst, Smith, Lynch; Chrobot, Choupani, Dumont – Trainer: Mike Stewart
Eisbären Berlin: Hildebrand (ab 11. Spielminute: Stettmer) – Niemeläinen, Reinke; Smith, Lancaster; Mik, Libermann; Stocker – Kirk, Pföderl, Ronning; Noebels, Dea, Eder; Veilleux, Vikingstad, Bergmann; Hördler, Wiederer, Leden – Trainer: André Rankel & Rob Collins     
Tore
1:0 – 01:46 – Lynch – EQ
2:0 – 25:01 – Gaudet – EQ
2:1 – 26:45 – Veilleux (Bergmann, Reinke) – EQ
2:2 – 36:56 – Eder (Noebels, Dea) – EQ
2:3 – 37:27 – Bergmann (Veilleux) – EQ
3:3 – 37:45 – Ramoser (White) – EQ
4:3 – 48:24 – Smith (Hayhurst) – EQ
5:3 – 53:21 – Krupp (Lynch) – EQ
Strafen
Grizzlys Wolfsburg: 6 (2, 0, 4) Minuten– Eisbären Berlin: 2 (2, 0, 0) Minuten
Schiedsrichter
Sirko Hunnius, Bastain Steingross (Tobias Treitl, Maksim Cepik)
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  19:46 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:7! Eispiraten müssen sich Bietigheim beugen - Westsachsen bleiben auch im Ellental ohne Ertrag

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich am Freitagabend bei den Bietigheim Steelers mit 4:7 geschlagen geben. In einer offensiv geführten Partie nutzten die Gastgeber ihre sich bietenden Chancen konsequent, während die Westsachsen zwischenzeitlich mehrfach den Anschluss herstellen konnten, letztlich aber erneut ohne Ertrag blieben.
Früher Rückstand im ersten Drittel
Die Auswärtspartie in Bietigheim, in welchem Neuzugang Philipp Kuhnekath sein Debüt für die Eispiraten feierte, begann mit Tempo auf beiden Seiten. Nach vier Minuten gingen die Steelers in Führung. Reich ließ einen Puck prallen, Ole Olleff konnte nicht entscheidend klären – der ehemalige Crimmitschauer Tamás Kánya schob zum 0:1 ein. In der Folge erhöhte Bietigheim auf 0:2: Marek Racuk ließ Reich in Überzahl gekonnt aussteigen und erhöhte für die Ellentaler. Die Eispiraten kamen im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts schließlich aber besser ins Spiel und erspielten sich erste Möglichkeiten, unter anderem durch Wruck und Streu, konnten diese jedoch zunächst nicht verwerten.
Powerplay bringt Crimmitschau zurück
Im zweiten Drittel bauten die Hausherren ihre Führung durch Marek Racuk zunächst auf 0:3 aus (22.). Die Antwort der Eispiraten folgte jedoch in Überzahl: McCormick traf in doppelter Überzahl zunächst mit einem Schuss von der blauen Linie (28.), wenig später verwandelte Streu in numerischer Überzahl einen Onetimer zum 2:3 (29.). Damit war Crimmitschau binnen zwei Minuten zurück im Spiel und hatte folglich auch das Momentum in diesem Gastspiel. Bietigheim stellte allerdings noch im Mittelabschnitt den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und ging dank eines Treffers von Mike Fischer mit einer 2:4-Führung in die zweite Pause (31.).
Kuhnekath mit Debüttreffer – Steelers machen spät den Deckel drauf
Das letzte Drittel begann erneut mit einem schnellen Treffer der Steelers. Marek Racuk machte seinen Hattrick perfekt und erzielte das 2:5 – nach gerade einmal 32 gespielten Sekunden. Die Eispiraten blieben jedoch aktiv und konnten erneut verkürzen: Streu traf ein weiteres Mal aus der Distanz (45.), später traf Philipp Kuhnekath in seinem Debüt zum wichtigen 4:5-Anschluss (53.). In der Schlussphase drängte Crimmitschau auf den Ausgleich, Bietigheim, in Person von Brett Kemp, nutzte in Überzahl allerdings eine Gelegenheit zum 4:6 (56.) und entschied die Partie mit einem Treffer ins leere Tor durch Mike Fischer zum 4:7-Endstand (59.).
Torfolge (2:0, 2:2, 3:2):
1:0 Tamás Kánya (Benedikt Jiranek) 03:49
2:0 Marek Racuk (Cole Fonstand, Arne Uplegger) 09:33 – PP1
3:0 Marek Racuk (Brett Kemp, Pawel Dronia) 21:48
3:1 Adam McCormick (Corey Mackin, Tim McGauley) 27:31 – PP2
3:2 Sebastian Streu (Denis Shevrin) 28:09 – PP1
4:2 Mike Fischer (Brett Kemp, Marek Racuk) 30:41
5:2 Marek Racuk (Brett Kemp, Tim Schüle) 40:32 – SH1
5:3 Sebastian Streu (Corey Mackin, Adam McCormick) 44:35
5:4 Philipp Kuhnekath (Sebastian Streu, Ladislav Zikmund) 52:46 – PP1
6:4 Brett Kemp (Jack Dugan) 55:10 – PP1
7:4 Mike Fischer (Tim Schüle) 58:33 – PP1 – EN
Zuschauer: 3.809
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  22:35 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


kasselhuskiesKassel Huskies
Keine Punkte am Freitagabend: Huskies unterliegen Kaufbeuren

(DEL2)  Es war einer dieser Abende, an denen man schnell das Gefühl hatte, dass es heute nicht läuft. Gegen den ESV Kaufbeuren liefen die Nordhessen praktisch von Beginn an einem Rückstand hinterher und mussten sich schließlich mit 2:5 (1:2/1:1/0:2) geschlagen geben. Einzig Tyler Benson und Tristan Keck gelang es Rihards Babulis im Tor der Allgäuer zu schlagen.
Und schon das erste Drittel startete mit einem Nackenschlag. In Unterzahl präsentierten sich die Huskies viel zu offen. Jonny Tychonick sagte Danke und ließ Maurer mit seinem platzierten Schuss keine Chance - 0:1 (7.). Benson hatte im Gegenzug den Ausgleich zwar auf dem Schläger, doch insgesamt fehlte dem Kasseler Spiel der Zug zum Tor. Kaufbeuren machte den strukturierteren Eindruck. McLellan prüfte Maurer aus aussichtsreicher Position (13.). Defensiv offenbarten die Nordhessen ungewohnte Unsicherheiten. So war es kurz vor Drittelende erneut Tychonick, der über die linke Seite ins Kasseler Drittel sprintete und Maurer zum 0:2 überwand (17.). Doch dann ließen die Huskies ihre Klasse kurz aufblitzen. Mit einem No-Look-Pass fand Garlent den frei vor Babulis stehenden Benson und der besorgte den ersten Kasseler Treffer des Abends - 1:2 (19.).
Doch Stabilität brachte dieser Treffer nicht. Im zweiten Drittel erwischten die Gäste erneut den wacheren Start. Vadim Schreiner setzte energisch nach, verwertete seinen eigenen Rebound und stellte auf 1:3 (24.). Immerhin: Die Antwort ließ erneut nicht lange auf sich warten. Nur sieben Sekunden später vollendete Keck einen dynamischen Angriff und traf aus spitzem Winkel zum 2:3 (25.). Fortan hatten die Nordhessen die besseren Chancen, scheiterten jedoch am tadellosen Kaufbeurer Zerberus, oder den eigenen Nerven. Kurz vor Drittelende flogen dann die Fäuste. Tyler Benson wurde mit einer Spieldauer-Strafe zum Duschen geschickt.
Eine Unterzahl, die den Verlauf der Partie zu Gunsten der Allgäuer kippen sollte. Denn als mit Münzenberger ein zusätzlicher Husky auf der Strafbank Platz nehmen musste, traf Neuzugang Turnbull zum 2:4 (45.). Ein Aufbäumen der Huskies blieb aus. Erst anderthalb Minuten vor Schluss, als Maurer das Tor schon für den zusätzlichen Angreifer geräumt hatte, hatte Turgeon noch eine nennenswerte Torchance, doch auch hier blieb Babulis Sieger (59.). Kurz darauf machte McLellan mit seinem Treffer ins leere Tor den Deckel drauf - 2:5 (59.).
Tore:
0:1 Tychonik (McLellan – 7. Min.)
0:2 Tychonik (Turnbull, McLellan – 17. Min.)
1:2 Benson (Hoelscher, Garlent – 19. Min.)
1:3 Schreiner (Heigl, Kaiser – 24. Min.)
2:3 Keck (Mieszkowski – 25. Min.)
2:4 Turnbull (PP2 – Schreiner – 45. Min.)
2:5 McLellan (ENG – Turnbull, Kaiser – 59. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  22:49 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Auswärtssieg beim Tabellenzweiten

(DEL2)  Für die Joker stand am 47. Spieltag die Reise zum Tabellenzweiten Kassel Huskies auf der Agenada. Dabei musste Trainer Leif Carlsson weiter auf einige Spieler verzichten. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen, Max Oswald, Yannik Burghart, Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren Sami Blomqvist und Jakob Peukert krankheitsbedingt nicht mit in Hessen dabei. Nicht im Spieltagskader standen dazu Cody Porter, Fabian Koziol und Dominik Groß. Das Tor der Joker hütete Rihards Babulis.
Die Joker zeigten ein starkes erstes Drittel und hatten nach einer kurzen Druckphase der Hausherren auch in der Offensive die besseren und größeren Chancen. Nach vier Minuten musste dann Jonny Tychonick auf die Strafbank, und die Huskies konnten ihr erstes Powerplay aufziehen. Dieses konnten die Kaufbeurer jedoch gut verteidigen, und da eine Minute später auch ein Kasseler auf die Strafbank wanderte, konnten die Joker selbst im Powerplay agieren. Aus dem Aufbauspiel heraus spielten Jonny Tychonick und Tyson McLellan einen Doppelpass, der den Defender am Ende frei vor Philipp Maurer auftauchen ließ, und dieser schoss die Scheibe eiskalt zum 0:1 in der siebten Spielminute ins Netz. Der ESVK war dann auch stets nah an einem zweiten Tor. Vincent Schlenker scheiterte frei vor Philipp Maurer, und auch Brent Raedeke hatte unter anderem eine Top-Chance auf einen weiteren Treffer liegen gelassen. Mann des ersten Drittels war dann Jonny Tychonick, der auch noch eine zweite Strafe absitzen musste und später dann auch seinen zweiten Treffer des Abends erzielen konnte. Nach einem schnellen Konter wurde der Kanadier von Travis Turnbull auf die Reise geschickt und traf mit einem satten und platzierten Handgelenkschuss zum 0:2 in der 17. Minute. Brent Raedeke hatte dann nochmals eine große Chance auf den dritten ESVK-Treffer, scheiterte aber an Philipp Maurer, und im Gegenzug trafen die Huskies zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor mussten die bis dahin defensiv stark agierenden Joker also doch noch einen Gegentreffer im ersten Abschnitt hinnehmen. Torschütze für die Hessen in der 19. Minute war Tyler Benson. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.
Das zweite Drittel startete wieder mit viel Druck der Hessen und einem schnellen Powerplay, nach einer Strafe gegen den ESVK in Person von Paul Mayer in der 21. Minute. Die Joker konnten das Unterzahlspiel gut verteidigen und dank einer sensationellen Parade von Rihards Babulis mit der Fanghand, dann auch ohne Gegentreffer überstehen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, erhöhten sie den Spielstand auf 1:3. Vadim Schreiner konnte dabei einen Nachschuss, nach einem Schuss von Rio Kaiser, im Tor der Huskies unterbringen.Sagenhafte sieben Sekunden nach dem dritten Treffer der Allgäuer verkürzten die Hausherren den Spielstand dann aber auch schon wieder auf 2:3. Tristian Keck narrte die ESVK-Abwehr, scheiterte zuerst noch an Rihards Babulis, konnte dann aber den Nachschuss im Tor der Joker versenken.
In der Folge bauten die Hessen viel Druck auf, und die Kaufbeurer hatten viel Verteidigungsarbeit in der eigenen Zone zu verrichten. Nach einer Weile kamen auch die Kaufbeurer wieder vermehrt zu eigenen Angriffen und schafften es, die Huskies etwas mehr vom eigenen Tor wegzuhalten. Beide Mannschaften hatten trotz alledem Chancen auf weitere Treffer, doch die beiden Torhüter hatten etwas dagegen. Neun Sekunden vor der Pause eskalierte das Spiel dann komplett. Nach einem Check gegen Tyson McLellan, der wohl zuvor auch etwas austeilte, bildete sich ein Spielerkneuel aus mehreren Huskies und Jokern, und am Ende mussten auf beiden Seiten mehrere Spieler (Tychonick und McLellan sowie Tyler Benson,Mitchell Hoelscher und Clemens Sager) auf die Strafbank. Dabei hatten die Allgäuer insgesamt drei Strafminuten weniger und konnten somit nach einer zweiminütigen Vier-gegen-Vier-Phase im Powerplay agieren.
Der Schlussabschnitt wurde dann sehr gut vom ESVK gespielt. Eine weitere Strafe in der 44. Minute, während die Joker noch in Überzahl agierten, bescherte der Mannschaft von Trainer Leif Carlsson sogar ein 5-gegen-3-Powerplay. Dieses nutzten die Allgäuer dann in Person von Neuzugang Travis Turnbull eiskalt zu einem weiteren Treffer. Vadim Schreiner bediente den Torschützen dabei mustergültig, und dieser traf mit einem satten Direktschuss zum neuen Spielstand von 2:4. In der Folge spielten die Joker die Partie sehr gut herunter. Man konzentrierte sich auf die Defensive und kreierte in der Offensive nur Aktionen, wenn diese kein Risiko bedeuteten. Dazu hatten die Wertachstädter mit Rihards Babulis einen überragenden Torhüter auf dem Eis, der alles, was auf sein Tor kam, wegfangen konnte. Sensationell war dann eine weitere Parade des Kaufbeurer Torhüters, als die Hessen bereits mit dem sechsten Feldspieler agierten und die Joker sich zunächst befreien konnten. Nach einem schnellen Aufbau der Huskies tauchte ein Huskies-Stürmer frei vor Rihards Babulis auf, und dieser parierte spektakulär und leitete dabei mit seiner Parade sogar noch den Gegenzug ein, in dem Tyson McLellan dann mit einem Treffer ins leere Tor der Hessen den 2:5-Endstand herstellte.
Die Joker konnten sich am Ende über einen verdienten Auswärtssieg beim Tabellenzweiten freuen, der auf einer starken Torhüterleistung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte.
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  22:41 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine holen zwei Punkte in Freiburg

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine fahren im vierten Aufeinandertreffen mit dem EHC Freiburg den vierten Sieg ein. In einer hart umkämpften Partie waren es die Seidenstädter, die im Penalty Shootout die Nerven behielten.
Die Partie begann aus Sicht der Pinguine denkbar ungünstig. Nach nur knapp mehr als fünf Minuten gingen die Wölfe durch einen Treffer von Lukas Mühlbauer in Führung. Krefeld erarbeitete sich zwar einige Chancen, konnte die Scheibe aber nicht über die Linie bringen.
Zu Beginn des zweiten Drittels legten die Gastgeber direkt nach. Christian Billich erzielte das 2:0 und sorgte für Ekstase in der Echte Helden Arena (23.). Doch die Mannschaft von Thomas Popiesch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und stellte mal wieder ihr bärenstarkes Überzahlspiel unter Beweis. Die Powerplay-Pinguine schlugen nämlich gleich doppelt zu. Erst sorgte Max Newton nach Vorlagen von Marcel Müller und Davis Vandane für den Anschlusstreffer (29.), dann glich Mathew Santos nach erneutem Zuspiel von Marcel Müller und Philip Gogulla aus (31.).
Der KEV war jetzt am Drücker und setzte seinen Ansturm auch im Schlussdrittel fort. Mathew Santos (Gogulla, Newton) schnürte seinen Doppelpack (53.). Doch auch die Breisgauer gaben noch nicht auf und konnten mithilfe eines sechsten Feldspielers auf dem Eis 27 Sekunden vor Schluss durch Lynden McCallum den Ausgleich erzielen (60.).
In Overtime hatten dann beide Teams einige Chancen, die Pinguine konnten aus einer Überzahl in den letzten 64 Sekunden kein Kapital schlagen, weshalb es ins Penalty Shootout ging. Dort bewies der Tabellenführer dann aber seine Klasse. Felix Bick konnte beide Freiburger Penaltys halten, Payerl und Newton verwandelten für die Seidenstädter.
Mit zwei Punkten im Gepäck geht es für den KEV zurück nach Krefeld, wo es am Sonntag um 15 Uhr zum Aufeinandertreffen mit Verfolger Kassel kommen wird.
Zahlen zum Spiel
EHC Freiburg – Krefeld Pinguine (1:0, 1:2, 1:1/0:1)
Tore: 1:0 (05:19) Mühlbauer (O‘Donnell, Linsenmaier), 2:0 (22:08) Billich (Ewanyk, Trinkberger), 1:2 (28:08) Newton (Müller, Vandane), 2:2 (30:24) Santos (Müller, Gogulla), 2:3 (52:01) Santos (Gogulla, Newton), 3:3 (59:33) McCallum (Mühlbauer, Linsenmaier), 3:4 (65:00) Payerl
Torschüsse: 26 – 47
Strafen: Freiburg 10 – Krefeld 8
Zuschauer: 2889
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Ich glaube, wir hatten nicht gerade den besten Start. Freiburg hat sehr viel Druck und gute Plays gemacht. Wir waren anfangs immer einen Schritt zu spät. Trotzdem haben wir nach 10 oder 12 Minuten immer besser ins Spiel gefunden, auch im zweiten Drittel. Da lagen wir zwar 0:2 hinten, aber unsere Spielweise hat mir schon viel besser gefallen. Dass wir durch die Special Teams zwei Tore machen konnten, hat uns natürlich dabei geholfen, wieder ins Spiel zurückzufinden. Wir haben uns für das letzte Drittel vorgenommen, kontrolliert zu spielen und auf unsere Chancen zu warten. Das haben wir eine lange Zeit lang sehr gut gemacht und sind dann auch in Führung gegangen. Bei Sechs gegen Fünf kann immer so ein abgefälschter Schuss zu einem Tor führen. Wir werden da nochmal drüber reden, weil wir die Situation besser verteidigen müssen. In der Verlängerung haben wir dann viel Druck gemacht, haben die Überzahl aber schlecht ausgespielt. Dennoch haben wir dann im Penaltyschießen den Zusatzpunkt geholt. Gegen eine starke Freiburger Mannschaft bin ich mit den zwei Punkten heute sehr zufrieden.
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  23:33 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Richtiges Rosenheimer Rezept gegen Ravensburgs Wucht

(DEL2)  Drei Tage nach dem Zwei-Punkte-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Kassel Huskies holten sich die Starbulls Rosenheim auch im Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars zwei Zähler. Matchwinner beim 3:2-Sieg nach Shootout war Ville Järveläinen, der den Rosenheimer Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielte und im Penaltyschießen gleich zwei Versuche verwandeln konnte. Charlie Sarault brachte die Starbulls vor 3.184 Zuschauern in der CHG-Arena im zweiten Drittel in Führung. Die Hausherren, die ihre Wucht aus der Anfangsphase in der Schlussphase wiederfanden, konnten aber spät noch zum 2:2 ausgleichen.
Die Starbulls haben damit den dritten Rang In der Tabelle der DEL2 untermauert und das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale scheint nur noch Formsache zu sein. Fünf Spielrunden vor Hauptrundenende beträgt der Rosenheimer  Vorsprung auf die viertplatzierten Ravensburger nun neun Punkte und auf den Tabellenfünften Bietigheim Steelers elf Zähler – bei zusätzlich besserem Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz.
Neben Teemu Pulkkinen fehlten im taktisch grundsätzlich unveränderten Rosenheimer Line-up verletzungsbedingt auch Stürmer Sebastian Zwickl und Verteidiger Leon van der Linde. Ravensburg konnte hingegen bestbesetzt antreten, allein der 19 Jahre junge Nachwuchsstürmer Nikita Kessler war nicht dabei.
Die Starbulls sahen sich im ersten Spielabschnitt zunächst enormer Ravensburger Wucht ausgesetzt. Oskar Autio im Rosenheimer Gehäuse konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Als Erik Karlsson einen Abpraller nicht im Tor unterbrachte, hatte der Keeper noch Glück, als Louis Latta im Slot einen Schuss von Julian Eichinger abfälschte, war er machtlos (9.).
Nach der vollauf verdienten Ravensburger 1:0-Führung wendete sich aber das Blatt. Florin Ketterer zog gegen den durchgebrochenen Ville Järveläinen die Notbremse. Darauf, dass der fällige Strafschuss nicht verhängt wurde, antworteten die Starbulls mit einem gut aufgezogenen Powerplay – und Järveläinen selbst mit einer platzierten Direktabnahme, die zum 1:1 einschlug (13.). Wie schon im Heimspiel gegen Kassel war es erneut Luigi Calce, der im richtigen Moment dort stand, wo er dem gegnerischen Torwart effektiv die Sicht nahm,
Apropos effektiv: Das sollte bis Mitte des letzten Spielabschnitts nun auch die Rosenheimer Spielweise bleiben. Nur wenige Momente nach dem Ausgleichstreffer lag bei einer Dreifachchance (Jordan Taupert, Luigi Calce, Charlie Sarault) der Führungstreffer in der Luft. Nach feinem Zuspiel von Lewis Zerter-Gossage verfehlte Scott Feser das Ravensburger Tor nur ganz knapp (18.). Lukas Laub scheiterte bei einem Alleingang frei an Torwart Ilya Sharipov (21.). Auf der anderen Seite war Autio mit einem tollen Fanghandsave zur Stelle, als Nick Latta einen Rückpass aus kurzer Distanz direkt nahm (25.).
Der in der 26. Spielminute verdiente Rosenheimer Führungstreffer gelang einem Ex-Ravensburger: Charlie Sarault versenkte den Puck nach prima Querpass von Shane Hanna überlegt, Johannes Achatz hatte zuvor in der neutralen Zone den gegnerischen Angriff gestoppt und Calce den vorstoßenden Hanna bedient.
Torannäherungen gabs in einem sehr intensiven und schnellen Spiel auf hohem DEL2-Nievau in der Folge auf beiden Seiten, die Starbulls machten aber den giftigeren und zugleich abgeklärteren Eindruck. Shane Hanna hatte nach einem Fehler von Ketterer das 3:1 auf der Keller, scheiterte aber am gut aufgelegten Torwart Sharipov (35.).
Zwei Minuten später wurde Ravensburgs Marvin Schmid wegen eines Stockchecks ins Gesicht von Luigi Calce zurecht mit einer großen Strafe belegt und vom Spiel ausgeschlossen. Die Starbulls mussten trotzdem knapp zwei Minuten in Unterzahl ran, hatten dabei aber die Chance zum Shorthander durch Zerter-Gossage (39.). Kurz vor der Pausensirene hätte Järveläinen fast seinen zweiten Überzahltreffer erzielt, schoss aber diesmal aus noch besserer Position als beim 1:1-Ausgleichstreffer knapp links vorbei (40.).
Rosenheims Rezept, in den Zweikämpfen gleichermaßen bissig und dennoch clever zu agieren, sich nicht hinten hineindrängen zu lassen, im Spiel nach vorne aber kein Risiko einzugehen, ging zunächst auch nach der zweiten Pause auf. Nachdem die Grün-Weißen aber Mitte des letzten Drittels bei ihrem dritten und letzten Powerplay keinerlei Torgefahr kreieren konnten, war die Ravensburger Wucht plötzlich wieder da.
Im Gegensatz zu den gut 50 Spielminuten zuvor, gewannen die Hausherren nun auch mehr wichtige Anspiele als Rosenheim. Als Mark Rassel nach gewonnenem Ravensburger Bully abzog, konnte Autio noch retten (55.). Als der Ex-Rosenheimer Thomas Reichel nach einem Abpraller per Rückhand abstaubte, war der Starbulls-Goalie aber geschlagen – 2:2 (57.).
Eine knappe halbe Minute vor Ende der regulären Spielzeit tankte sich Zerter-Gossage vor das Tor, doch auch bei diesem schönen Solo hieß die Endstation Sharipov. Und auch in der Verlängerung scheiterte Zerter-Gossage mit einem Alleingang am fehlerlos spielenden Schlussmann der Towerstars (62.).
Im Shootout musste sich Sharipov dann aber gleich zweimal vom jeweils souverän verwandelnden Ville Järveläinen geschlagen geben. Gegen Shane Hanna und Scott Feser blieb der Ravensburger Keeper hingegen Sieger. Auf der anderen Seite ließ sich Autio von Nick Latta und Robbie Czarnik nicht verladen, musste gegen Odeen Peter Tufto aber die Scheibe aus dem Netz holen. Beim zweiten Versuch von Tufto blieb der Rosenheimer Torwart schließlich Sieger – und die Grün-Weißen konnten im sechsten Auftritt auf Ravensburger Eis seit dem Wiederaufstieg in die DEL2 erstmals Punkte feiern.
Am Sonntag empfangen die Starbulls Rosenheim am 48. Spieltag der DEL2 den EHC Freiburg im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr, Livestream: www.sporteurope.tv, Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets bzw. ab 15 Uhr an der Stadionkasse).
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  00:22 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Engagierter Auftritt der Tigers bleibt unbelohnt - onesto Tigers vs. Selber Wölfe 3:4 (1:2, 0:1, 2:1)

(OLS)  Bayreuth: Arendas, Bossler – Spacek, Nedved, Schusser, Pietsch, Hüserich, Müllejans, Leask – Bollers, Brown (2), Hammerbauer, Piskor, Lüsch, Bauhof, Zimmermann, Maschke, Stelzmann (2)
Selb: Weidekamp, Wiens – Kassay-Keziz, Müller, Gauch, Gläßl (2), Tramm (4), Raab, Hördler –
Klughardt, Bauer, Spitzner, Nemec, Schutz, Kuqi, Tabert, Lahtinen, Pauker, Zische, Gelke, Valasek
Schiedsrichter: Schütz, Steineck – Winter, Pfriem
Zuschauer: 3.389
Strafen: Bayreuth: 6 Selb: 6 PP: Bayreuth: 0/3 Selb: 1/2
Torfolge: 0:1 (5.) Lahtinen (Pauker, Müller), 0:2 (7.) Gelke (Spitzner, Lahtinen) PP2, 1:2 (13.) Brown (Nedved, Bollers), 1:3 (24.) Gauch (Nemec, Kuqi), 1:4 (41.) Nemec (Kuqi, Valasek), 2:4 (43.) Hammerbauer (Brown, Pietsch), 3:4 (58.) Piskor (Spacek, Schusser)
Ohne McLeod, sowie den zuletzt für Bayreuth auflaufenden Schwarz, die beide in Weiden
gebraucht wurden und ohne Boulanger, der beim ersten Playoff-Spiel des EHC im Einsatz war, ging
es in die Partie gegen die Selber Wölfe.
Ein spannendes Spiel erlebten knapp 3.400 Zuschauer im Bayreuther Tigerkäfig, die zunächst
einige Möglichkeiten der Selber, die es mehrfach aus der Ferne probierten sahen und in der 5.
Minute die Führung der Gäste, die durch Lahtinen aufs Scoreboard kamen, erlebten. Kurz darauf
mussten die Tigers für jeweils 2 Minuten auf Stelzmann und Brown verzichten, die in kurzer
Abfolge auf die Strafbank wanderten. Dies ließen sich die Wölfe nicht entgehen und kamen durch
Gelke bei doppelter Überzahl zu einem weiteren Treffer. Es dauerte bis in die 13. Spielminute, als
Brown auf halblinker Position eingesetzt wurde und per Onetimer den Anschlusstreffer zum 1:2
erzielte, bevor man kurz danach nur den Pfosten anvisierte hatte und entsprechend mit dem
knappen Rückstand in die erste Pause ging.
Im Mittelabschnitt war es – bei einem Überzahlspiel der Tigers – Piskor, der knapp den Ausgleich
verfehlte, bevor man sich einen Konter einfing, der von Arendas mit einer starken Reaktion
entschärft wurde. Ein Scheibenverlust in der eigenen Zone war dann die Gelegenheit, die sich die
Gäste nicht entgehen ließen. Gauch stellte hier auf 1:3, bevor die Tigers das Spiel in diesem
Abschnitt an sich zogen. Ob Bollers oder Hammerbauer, die unglücklich agierten oder Bauhof, der
mehr oder weniger am leeren Tor vorbeischob und Brown, der aus kurzer Distanz verpasste –
keine Scheibe wollte ins Netz des Selber Goalies. In der Folge verpasste Lüsch bei einem Alleingang
auf die Anzeigentafel zu kommen, bevor im Anschluss Spacek die Scheibe mit Gewalt an den
Pfosten nagelte. Dass Arendas kurz darauf einen Selb zugesprochenen Penalty, der von Lahtinen
ausgeführt wurde, mit einer starken Reaktion hielt, passte zu diesem Spielabschnitt. Aber auch
Schusser, der Weidekamp aus der Ferne prüfte und ein wenig in Schwierigkeiten brachte, konnte
keinen Erfolg verzeichnen, sodass die mangelnde Chancenverwertung das einzige Manko in diesen
20 Minuten blieb.
Gleich zu Beginn des letzten Drittels war es Nemec, der mit einem platzierten Schuss „unters
Dach“ für Jubel bei seinen Teamkollegen sorgte. Nicht mehr ganz so agil aber immer kämpferisch
gingen die Tigers weiter zu Werke und belohnten sich schnell. In der 43. Minute lief Brown durch,
fand Hammerbauer in der Mitte, der die Kelle reinhielt und dabei das 2:4 erzielte. Glück hatte man
im Lager der Tigers dann, als Taber am leeren Tor vorbeischob. Zum Ende hin, nach einer
genommenen Auszeit in der 57. Minute und mit einem weiteren Feldspieler für Arendas gelang
der Anschlusstreffer. Spacek hatte durchgezogen, Piskor am schnellsten reagiert und mit seinem
Tipp-in auf 3:4 gestellt. Der erhoffte Ausgleich blieb dann jedoch aus, sodass man – nach einer
engagierten Leistung - eine knappe Derby-Niederlage quittieren musste.
Für die onesto Tigers geht es am Sonntag weiter. Bereits um 15:30 fällt die erste Scheibe in Bad
Tölz, wenn man gegen die dortigen Löwen antritt.
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  22:59 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Erding erneut das Deggendorfer Kryptonit: Auswärtsniederlage bei den Gladiators

(OLS)  Die Erding Gladiators bleiben weiterhin der Angstgegner des Deggendorfer SC. Vor 1.309 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena unterlag das Team von Trainer Casey Fratkin den Gladiators klar mit 4:1.
Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Duell mit den Oberbayern kurzfristig seinen Kader umbauen. Zwar kehrte Jan Bednar in den Kader zurück, allerdings fehlten mit Philipp Wachter, Jaroslav Hafenrichter und Topscorer Dylan Jackson gleich drei Akteure.
Die Deggendorfer kamen zunächst gut aus der Kabine und konnten sich früh einige gute Abschlussmöglichkeiten erspielen. Dennoch waren es die Gladiators, die in der siebten Minute in Führung gingen: Marco Pfleger vollendete alleine vor Pielmeier praktisch mit dem ersten Torschuss zum 1:0. Dies schien gleichermaßen ein Wirkungstreffer für beide Seiten zu sein. Der DSC verlor seine frühe Dominanz und die Erdinger waren von einer Minute auf die andere deutlich besser im Spiel. Kurz vor der ersten Pause holten die Oberbayern zum Doppelschlag aus. Zunächst traf Elia Ostwald in der 19. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 2:0 und knapp eine Minute später war es Gladiators-Topscorer Grady Hobbs, der kurz vor der Pause auf 3:0 stellte.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein nahezu unverändertes Bild. Erding hielt sein Spiel einfach und defensiv stabil, während die Deggendorfer keinen offensiven Zugriff mehr auf die Partie fanden. In der 36. Minute erhöhten die Erdinger auf 4:0. Nach einem Puckverlust in der DSC-Defensive bediente Pfleger den mitgelaufenen Modlmayer, der Timo Pielmeier im Deggendorfer Tor keine Abwehrmöglichkeit ließ und zum 4:0 einnetzte.
Im Schlussabschnitt wirkte der DSC zwar bemüht, ohne jedoch offensiv viel Gefahr auszustrahlen. In der 49. Minute gelang den Deggendorfern doch noch der Anschlusstreffer. Dante Hahn verwertete einen Abpraller zum 4:1. Doch auch dieser Treffer löste keine größere Schlussoffensive mehr aus, sodass die Erdinger das Ergebnis über die Zeit brachten.
Weiter geht es am Sonntag mit dem großen Meisterschafts-Showdown gegen die Memmingen Indians. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr.
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  22:27 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     mh


Lindau IslandersLindau Islanders
Spezltag zum letzten Hauptrunden-Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels - Belohnung an die Dauerkartenbesitzer der Islanders

(OLS)  Für die EV Lindau Islanders steht am Sonntag (22. Februar / 18 Uhr) das letzte Hauptrunden-Heimspiel der Saison 2025/2026 in der BPM-Arena auf dem Programm. Bevor es am 08. März in die Playoffs geht und am 10. März das erste Heimspiel der Best-of-Five-Achtelfinalserie ansteht, wollen die Islanders sich vor ihrem Publikum noch einmal mit einer starken Vorstellung präsentieren. Gegner sind dabei die Stuttgart Rebels, die sich mitten im engen Kampf um die Pre-Playoff-Plätze und ein mögliches Heimrecht in den Pre-Playoffs befinden. Für die Mannen aus Stuttgart geht es um extrem wichtige Punkte – ein Faktor, der das Duell zusätzlich intensiv und gefährlich macht. Das Spiel kann live über SpradeTV (www.sprade.tv) gestreamt werden.
In Lindau weiß man um die Bedeutung dieses Spiels: Auch wenn die Islanders ihre direkte Playoff-Qualifikation bereits fixiert haben, möchten sie die Hauptrunde mit möglichst viel Schwung beenden. Ein gutes Ergebnis zum Abschluss, getragen von der heimischen Kulisse und einer stimmungsvollen BPM-Arena, wäre der perfekte Übergang in die entscheidende Saisonphase. Es geht nicht nur um Punkte, sondern auch um Form, Selbstvertrauen und das klare Signal, dass Lindau bereit ist für das, was kommt: harte, intensive und hoffentlich erfolgreiche Playoff-Wochen.
Passend zum besonderen Anlass haben die Islanders ein spezielles Dankeschön für ihre treuesten Anhänger vorbereitet: den „Spezltag“. Alle Dauerkartenbesitzer dürfen zu diesem letzten Hauptrunden-Heimspiel bis zu zwei Freunde oder Freundinnen kostenlos mitnehmen – also zwei „Spezl“, wie man es liebevoll sagt. Damit möchten die Islanders jenen Fans etwas zurückgeben, die Woche für Woche hinter der Mannschaft stehen und den Verein teilweise seit vielen Jahren durch alle Höhen und Tiefen begleiten. Die Umsetzung ist bewusst einfach gehalten: Die Dauerkartenbesitzer gehen gemeinsam mit ihren Begleitungen direkt zum Stadioneingang, zeigen ihre Dauerkarte vor und erhalten anschließend für bis zu drei Personen (DK-Inhaber + 2) Eintritt. Lediglich bei Sitzplatz-Dauerkarten gilt eine Besonderheit: Die mitgebrachten Gäste erhalten – wie alle anderen auch – einen kostenlosen Stehplatzeintritt.
Auch sportlich verspricht das Aufeinandertreffen mit den Rebels ein hochintensives Duell zu werden. Die Stuttgarter, die in dieser Saison für viele positive Überraschungen sorgen konnten, verfügen über eine gefährliche Mannschaft um Alex Blais, Dane Montgomery und Nico Geidl, die zu den produktivsten Spielern im Kader zählen. Hinzu kommen erfahrene Kräfte wie Jannik Herm, der in engen Spielen immer wieder den Unterschied ausmachen kann, sowie Angreifer Jayden Lammel, der den Rebels zusätzliche Durchschlagskraft verleiht.
Für Lindau bedeutet das, konzentriert, strukturiert und mit viel Leidenschaft aufzutreten. Die Mannschaft möchte ihren Fans ein emotionales, mitreißendes Spiel bieten und gleichzeitig zeigen, dass sie bereit ist für das, was folgt. Die Playoffs werfen ihren Schatten voraus, doch das Duell mit den Rebels ist ein wichtiger Test, der nicht unterschätzt werden darf. Gerade weil Stuttgart noch um jeden Zähler kämpft, wird der Gegner mit hoher Intensität und vollem Risiko auftreten.
Abseits aller sportlichen Aspekte soll der Abend aber vor allem eines sein: ein gemeinsamer Abschluss einer starken Hauptrundensaison, die mit der direkten Playoff-Qualifikation ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Die Islanders hoffen auf eine gut gefüllte BPM-Arena, viele mitgebrachte „Spezl“ und eine grandiose Stimmung. Die Hauptrunde endet für die Lindauer am 27. Februar am Fuße der Zugspitze beim SC Riessersee.
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  08:44 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     cs


selberwoelfeSelber Wölfe
Selber Wölfe erneut Derbysieger - Onesto Tigers Bayreuth vs. Selber Wölfe 3:4 (1:2; 0:1; 2:1)

(OLS)  Die Selber Wölfe gewinnen auch das letzte Derby in der Hauptrunde gegen die Bayreuth Tigers. Die Porzellanstädter gingen früh in Führung und gaben diese bis zum Ende des Spiels nicht mehr her. Dennoch blieben die Tigers immer dran und ließen die Wölfe nicht entscheidend davonziehen. So blieb das Spiel bis zur Schlusssirene spannend.
Wölfe mit gutem Start
Die Selber Wölfe starteten gut in die Partie und gingen bereits in der vierten Spielminute durch einen Treffer durch Lahtinen, der völlig frei im Slot zum Schuss kam, in Führung. Wenige Sekunden vorher hatte Ziesche bereits eine gute Einschussmöglichkeit, der Selber Stürmer war aber noch an Arendas im Bayreuther Tor gescheitert. In der siebten Minute drückten gleich zwei Bayreuther die Strafbank. Und diese Gelegenheit ließ sich das Wolfsrudel nicht entgehen: Gelke stand nach einem Schuss von Spitzner goldrichtig und verwertete den Abpraller eiskalt zum 0:2. Gute fünf Minuten später hatten die Wölfe Pech: Spitzner musste nach Stockbruch ohne sein wichtigstes Arbeitsgerät agieren und die Tigers nutzten diese Schwächung zum Anschlusstreffer durch Brown. Gute drei Minuten vor der ersten Pause kreierten die Gastgeber im Powerplay eine unübersichtliche Szene vor Weidekamps Kasten, doch der Puck hatte den Weg nicht über die Torlinie gefunden, wie der Videobeweis bestätigte.
Lahtinen vergibt Penalty
Die erste Chance im zweiten Drittel gehörte Bayreuth, die gleich mal in Überzahl agieren durften. Doch Weidekamp parierte Piskors Schuss. Fast im Gegenzug konnte Kuqi alleine auf Arendas zulaufen, doch auch dieses Duell ging an den Torhüter. Besser machte es wenig später Gauch, der einfach mal aus der Ferne abzog und den Spielstand auf 1:3 stellte. Doch dann kippte das Spiel etwas in Richtung Bayreuth: Bauhof zielte aus aussichtsreicher Position daneben, Stelzmann scheiterte an Weidekamp und Nedved traf zum Glück für die Wölfe nur das Gestänge. Auf der anderen Seite startete Lahtinen alleine durch und wurde kurz vor seinem Abschluss unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Penalty vergab der Finne im Selber Dress allerdings. Im weiteren Verlauf bis zur zweiten Pause vergab auf der einen Seite Tabert einen Alleingang und auf der Seite verpasste Zimmermann die Scheibe knapp.
Bayreuther Schlussoffensive kommt zu spät
Nur 36 Sekunden nach Wiederbeginn war es Nemec, der mit einem platzierten Schuss das 1:4 besorgte. Doch die Bayreuther zeigten sich unbeeindruckt und stellten zwei Minuten später durch Hammerbauer den alten Abstand wieder her. Im weiteren Verlauf bestimmten die Selber zunächst die Partie, waren aber vor dem Tor oft zu verspielt, um die Führung weiter auszubauen. Und so kam es, wie es kommen musste: Bayreuth zog 3:16 Minuten vor Ende den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers und wurde direkt belohnt. Piskor war für den 3:4-Anschlusstreffer verantwortlich. Die Wölfe blieben aber ruhig, verteidigten die verbleibende Spielzeit souverän und gingen als verdienter Derbysieger vom Bayreuther Eis.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Onesto Tigers Bayreuth: Arendas (Boßler) – Spacek, Nedved, Pietsch, Schusser, Müllejans, Hüserich, Leask – Brown, Hammerbauer, Bollers, Bauhof, Piskor, Lüsch, Zimmermann, Maschke, Stelzmann
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler – Kuqi, Nemec, Valasek, Pauker, Lahtinen, Schutz, Spitzner, Gelke, Tabert, Klughardt, Ziesche, Bauer
Tore: 4. Min. 0:1 Lahtinen (Müller, Pauker); 7. Min. 0:2 Gelke (Spitzner, Lahtinen; 5/3); 13. Min. 1:2 Brown (Bollers, Nedved); 24. Min. 1:3 Gauch (Kuqi, Nemec); 41. Min. 1:4 Nemec (Kuqi, Gläßl); 43. Min. 2:4 Hammerbauer (Brown, Pietsch); 58. Min. 3:4 Piskor (Brown, Spacek)
Strafzeiten: Bayreuth 6, Selb 6
Schiedsrichter: Schütz, Steinecke (Winter, Pfriem)
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  22:54 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Zum Finale der Abstiegsrunde kommt Waldkraiburg - ERSC will zum Abschluss einen Sieg und in die Sommerpause

(BYL)  Am Sonntag ist Finaltag in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga. Der ERSC Amberg erwartet hierzu um 18 Uhr im Stadion am Schanzl den EHC Waldkraiburg. Ob und wieviel Brisanz diese Partie für die Amberger Wild Lions noch bringt, hängt auch vom Verlauf der Freitagspartien ab.
Unabhängig davon aber können die Amberger mit einem vollen Erfolg über die EHC-Löwen sämtliche Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. Waldkraiburg steht als Schlusslicht seit letzten Sonntag als Teilnehmer der Play-Downs fest und muss sich mental darauf vorbereiten. Auf ein solches Szenario war man beim EHC noch vor wenigen Wochen nicht eingestellt. Mit dem drittstärksten Angriff in der Hauptrunde der Bayernliga scheiterte man äußerst knapp in den Pre-Playoffs an Peißenberg. Jetzt in der Abstiegsrunde musste Coach Jürgen Lederer eine Reihe von Leistungsträgern ersetzen, unter anderem die Topscorer Andris Dzerins und Nico Vogl. Aber auch mit der Einstellung einiger Akteure war der Trainer nicht einverstanden: „Wir waren anfangs wieder nicht bereit, den Kampf so anzunehmen wie es nötig gewesen wäre“, monierte er nach der 2:5-Niederlage in Schongau. In den letzten beiden Begegnungen zuhause gegen Geretsried und bei den Wild Lions wollen die EHC-Löwen Selbstvertrauen für die Play-Downs aufbauen, wobei Lederer auf die Rückkehr des einen oder anderen verletzten Akteurs hofft.
Im Lager des ERSC wünscht man sich, dass die Partie gegen Waldkraiburg die letzte in dieser Saison sein wird und man den vorzeitigen Klassenerhalt feiern kann. Es wäre ein krönender Abschluss für die starken Leistungen der letzten vier Wochen. „Es ist egal, ob wir gegen Waldkraiburg noch gewinnen müssen oder nicht, wir werden voll fokussiert sein“, verspricht Chris Spanger. Der Sportliche Leiter des ERSC hat zuletzt mit den Neuzugängen Max Gimmel, Matej Giesl, Martin Heinisch und David Michel ein glückliches Händchen bewiesen. Im Auftreten der Mannschaft kann man immer mehr die Handschrift von Christian Zessack erkennen. Der Coach findet die richtige Mischung aus fordern und fördern der Spieler und hat sich vor diesem Wochenende zuversichtlich gezeigt.
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  19:20 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Ligaverbleib zum Greifen nahe - ESV Buchloe feiert 6:4 Sieg bei den Devils Ulm und steht damit kurz vor dem Klassenerhalt in der Bayernliga

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Freitagabend den nächsten riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Denn nach dem 6:4 (2:2, 3:1, 1:1) Auswärtserfolg bei den Devils Ulm/Neu-Ulm behaupten die Freibeuter weiter ihren Vorsprung von drei Punkten vor dem Sonntagsgegner Pfaffenhofen, der zwar zeitgleich gegen Burgau ebenfalls mit 5:2 gewann, am Sonntag in der Buchloer Sparkassenarena aber nun einen Sieg mit mindestens fünf Toren Differenz benötigt, um die Freibeuter noch zu überholen, da bei Punktgleichheit in der Tabelle das Torverhältnis entscheidet.
„Das waren heute natürlich drei extrem wichtige Punkte“, zeigte sich daher auch ESV-Trainer Dominc Weis erleichtert, weil das vor dem abschließenden Spieltag nun schon „ein wenig Druck wegnimmt“. Dennoch will man dort vor heimischer Kulisse nochmals alles geben, um dann auch endgültig den Klassenerhalt mit den eigenen Fans feiern zu können.
Die Buchloer Anhänger, die ihr Team auch in Ulm wieder zahlreich unterstützt hatten, durften auch an der Donau zunächst jubeln, denn ihre Pirates erwischten dort einen Traumstart: Nachdem man zuletzt so oft in eigener Überzahl zu harmlos agierte, nutzten die Freibeuter nach gut zwei Minuten schließlich gleich das erste Powerplay durch Joey Lewis (3.) und erhöhten wenig später durch Michal Telesz sogar auf 2:0 (6.). „Wir sind ideal gestartet“, lobte auch der ESV-Coach, der dann aber sah, wie seine Schützlinge anschließend den Gegner wieder in Spiel zurückbrachten, da man vor allem defensiv zu weit von den Gegenspielern wegstand. Zwar hatten die Freibeuter richtig Pech, weil Adriano Carciola nach zehn Minuten denkbar knapp das 3:0 verpasste, als der Deutsch-Italiener am Pfosten scheiterte und es im direkten Gegenangriff danach auf der anderen Seite im Tor von Dieter Geidl klingelte. Schon hier gewährte man Torschütze Ludwig Danzer zu viel Freiraum der somit auf 2:1 verkürzte (10.) und wenig später auch zum 2:2 ausglich – ausgerechnet in Buchloer Überzahl (14.).
Doch im zweiten Durchgang nahmen die Freibeuter den Kampf wieder intensiver an, auch wenn man direkt nach Wiederbeginn gleich den nächsten Nackenschlag verkraften musste, da Ulm im Powerplay erstmals durch Dominik Synek in Front ging (23.). Gegen Mitte des Abschnitts fanden die Gennachstädter jedoch endlich wieder besseren Zugriff aufs Spiel und konnten dies sofort in Tore ummünzen. Einen starken Pass von Alexander Lieske vollstreckte Alexander Krafczyk per Direktabnahme zum 3:3 (31.), ehe Adriano Carciola den ESV wieder in Front brachte, als er seinen eigenen Rebound zum 4:3 in die Maschen setzte (34.). Und es sollte noch besser kommen: Zehn Sekunden vor Drittelende fasste sich der durchstartende Michal Telesz ein Herz und setzte die Scheibe mustergültig zum 5:3 in den Winkel.
Die Gastgeber gaben sich aber im Schlussabschnitt dennoch noch nicht geschlagen, auch wenn Ulms Trainer Michael Bielefeld nach der Partie den über weiter Strecken fehlenden letzten Willen seiner Jungs in den vorangegangenen 60 Minuten vermisst hatte. Diese verkürzten aber noch einmal früh durch Bohumil Slavicek auf 5:4, als dieser erneut zu frei vor Geidl auftauchen durfte (44.). Danach schnupperten die Donaustädter weiter am Ausgleich, doch die Buchloer stemmten sich nun aufopferungsvoll und leidenschaftlich gegen das drohende Remis. So entwickelte sich eine Nervenschlacht, der dann das 6:4 von Alexander Krafczyk ein Ende bereitete, der viereinhalb Minuten vor dem Ende maßgenau in den Knick traf. Anschließend waren die Freibeuter mit zwei vergebenen Alleingängen sogar noch dem nächsten Treffer näher wie die Hausherren, die die erste Niederlage der Abstiegsrunde bei bereits vor der Partie feststehendem Klassenerhalt sicherlich verkraften konnten. Die Buchloer bringt der dritte Erfolg im dritten Spiel auf fremdem Eis hingegen dem Verbleib in der Bayernliga nun ein ganz entscheidendes Stück näher, den man dann am Sonntag vor heimischer Kulisse ab 18 Uhr (live bei SpradeTV) endgültig klarmachen möchte.
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  02:15 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ercsonthofenERC Sonthofen
ERC Sonthofen legt im ersten Achtelfinale gegen Bayreuth vor

(BLL)  Der ERC Sonthofen hat das erste Spiel der Best-of-Three-Achtelfinalserie gegen den EHC Bayreuth mit einem klaren 4:0-Erfolg eröffnet. Vor 1200 Zuschauern überzeugten die Gastgeber mit einer spielerisch reifen Vorstellung, ließen jedoch über weite Strecken eine Vielzahl bester Möglichkeiten ungenutzt. Während Sonthofen offensiv dominierte, hielt Bayreuths Torhüter Sebastian Dünkel sein Team lange im Spiel – ehe Calvin Stadelmann auf der Gegenseite mit einem fehlerfreien Auftritt und einem verdienten Shutout den Grundstein für einen souveränen Abend legte.
Die Schwarz-Gelben waren von Beginn an tonangebend, kombinierten sich druckvoll in die Offensive und kreierten früh Chancen, die jedoch entweder knapp am Tor vorbeigingen oder am glänzend aufgelegten Dünkel endeten. Stadelmann musste nur selten eingreifen, war dann aber sofort zur Stelle, etwa bei einem gefährlichen Alleingang der Gäste. Sonthofen blieb geduldig, auch wenn Lynnden Pastachak und Dan Przybyla beste Möglichkeiten liegen ließen. Kurz vor dem Drittelende wurde ERC-Verteidiger Pascal Kröber an der Bande hart angegangen und zu Boden gebracht. Er musste das Eis zunächst verlassen, konnte jedoch im weiteren Spielverlauf zurückkehren. Erst in den letzten Sekunden des Abschnitts gelang den Hausherren die hochverdiente Führung: Ondrej Havlicek hob die Scheibe nach Zuspiel von Przybyla und Filip Krzak mit viel Gefühl per Rückhand über Dünkel hinweg zum 1:0-Zwischenstand (19:51).
Der ERC erwischte auch zum Mittelabschnitt einen Traumstart: Nicolas Neuber fand Przybyla mit einem präzisen Zuspiel, der flach zum 2:0 vollendete (20:34). Nur wenig später erhöhte Havlicek nach einem aggressiven Forecheck und einem platzierten Schuss ins Kreuzeck auf 3:0 (22:47). Die Partie wurde anschließend zunehmend ruppiger, die Zweikämpfe härter, und in einer doppelten Unterzahl mussten die Oberallgäuer Schwerstarbeit verrichten. Nach einer Auseinandersetzung kassierten Sonthofens Kröber und Bayreuths Payton McDonald-Corea Spieldauerstrafen. Trotz der Unterbrechungen blieb Sonthofen das klar bessere Team, scheiterte aber mehrfach an Dünkel.
Auch im Schlussdrittel änderte sich am Kräfteverhältnis nichts. Ottenbreit, Pastachak und Przybyla tauchten gefährlich vor dem Tor auf, doch der vierte Treffer wollte zunächst nicht fallen. Josef Slavicek vergab erst frei vor Dünkel, ehe er nach einem feinen Zuspiel von Robin Berger und Marc Sill mit der Rückhand zum 4:0 traf (52:58). Havlicek setzte später noch einen Schuss an den Außenpfosten. Bayreuth kam nur sporadisch zu Entlastungsangriffen, die Stadelmann souverän entschärfte. Der ERC spielte die Partie konzentriert zu Ende, überstand eine weitere Unterzahl und sicherte seinem Goalie den verdienten Shutout.
Trainer Helmut Wahl zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, betonte aber auch Lernpotenzial: „Wir waren anfangs etwas nervös und in manchen Aktionen zu hektisch. Eigentlich hätten wir schon im ersten Drittel höher führen können, aber Bayreuths Goalie war überragend. Insgesamt haben wir die einfachen Dinge gut gemacht und geduldig gespielt. Die Jungs haben die Ansprache in der Pause umgesetzt und im zweiten Drittel stark nachgelegt. Unsere Unterzahl war heute ein Schlüssel, besonders die 5-gegen-3-Situation. Es war ein Auftakt nach Maß in diese Best-of-Three-Serie. Am Sonntag müssen wir wieder Vollgas geben – wir fahren nach Bayreuth, um den Sack zuzumachen. Der Support unserer Fans war heute einfach großartig.“
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  10:06 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:     ko

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
luchselauterbachLuchse Lauterbach
Die heiße Phase beginnt – die Lauterbacher Luchse starten in die Play-Offs

(RLO)  Die Hauptrunde ist Geschichte. Wie schon im letzten Jahr sichern sich die Luchse den dritten Platz in der Hauptrundentabelle. Doch all das zählt jetzt nichts mehr. Jetzt geht es in die Play-Offs, jetzt gilt nur noch: Siegen oder Fliegen.
Und genau dieses „Fliegen“ gilt es am kommenden Wochenende erstmals zu verhindern. In den Pre-Play-Offs treffen die Lauterbacher Luchse auf die Eisbären Juniors Berlin. Los geht es am Samstag, den 21.02., um 18 Uhr in der Eissportarena Lauterbach. Das Rückspiel findet direkt am Sonntag um 16 Uhr im Wellblechpalast in Berlin statt.
In der Hauptrunde konnten sich die Luchse in allen vier Partien, teilweise deutlich, gegen die Eisbären durchsetzen. Doch wer die Berliner kennt, weiß, dass diese Mannschaft nur schwer einzuschätzen ist. Mit einer Kaderstärke von fast 50 Spielern können die Eisbären nahezu zu jeder Partie eine andere Mannschaft aufs Eis bringen. Für Trainer Dieter Reiss ist es daher nicht einfach, sein Team gezielt auf den Gegner vorzubereiten – zu ungewiss ist, welches Aufgebot am Wochenende in Lauterbach aufläuft und was die Luchse in Berlin erwartet.
Die Lauterbacher gehen dennoch gut aufgestellt in das Wochenende. Personell muss Trainer Reiss am Samstag auf den erkrankten Ty Wolf sowie den gesperrten Julian Grund verzichten. Grund wird am Sonntag wieder zur Verfügung stehen, allerdings könnten kurzfristig noch Spieler berufsbedingt ausfallen. Die Voraussetzungen für den Start in die Play-Off-Phase sind somit durchaus durchmischt.
Zum Heimspiel am Samstag haben sich die Luchse zudem etwas Besonderes einfallen lassen: Die Heimtrikots der Hauptrunde werden versteigert. Gebote können noch bis Freitagabend per E-Mail an trikots @luchse-lauterbach.de abgegeben werden, die finale Versteigerung findet beim Heimspiel in der Halle am Fanstand statt.
Es ist alles angerichtet für die Play-Offs. Jetzt zählt jede Minute, jeder Zweikampf und jede Unterstützung von den Rängen. Kommt in die Halle und begleitet die Lauterbacher Luchse auf ihrem Weg in Richtung Halbfinale.
 www.ihp.hockey    Freitag 20.Februar 2026  09:14 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll

  
  Samstag 21.Februar 2026
10:30 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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