IHP NachrichtenDienstag 31.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt zehn Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Central European Hockey League und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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EV LandshutBesondere Sportstunde am Gutenbergweg - Kinder vom SPZ gingen mit EVL-Profis aufs Eis (DEL2) Das war ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten: Am Samstag gingen Kinder des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Landshuter Kinderkrankenhaus St. Marien auf Einladung des EVL gemeinsam mit Spielern der DEL2-Mannschaft aufs Eis – und zwar in Halle 1 der VR-Bank Landshut Arena, also dort, wo sonst die Profis ihre Heimspiele vor mehr als 4.000 Zuschauern bestreiten. Dieses ganz spezielle Training war quasi der Gegenbesuch der Kinder am Gutenbergweg, nachdem in der Adventszeit EVL-Chefcoach Uwe Krupp, Kapitän Andreas Schwarz, Top-Scorer Tor Immo und weitere Spieler ihrerseits das SPZ besucht, Autogramme gegeben, Fanartikel mitgebracht und an einer Fragerunde teilgenommen hatten, bei der es nicht nur um Lieblingsgegner und Hobbys der Spieler ging, sondern auch um lange Busfahrten und Schlafgewohnheiten. Zudem gab es damals schon die ersten (noch theoretischen) Tipps rund um das Eistraining. Beim Wiedersehen am Samstag wagten sich die Kinder nun selbst aufs Eis, sie befanden sich dabei in gleichermaßen starken und fürsorglichen Händen wie jenen von EVL-Verteidiger Alexander Dersch – und wie man sieht, hatten alle richtig Spaß bei dieser Sportstunde. Mit sehr viel Feingefühl und großer Freude widmeten sich die EVL-Spieler den Kindern, die sich bestimmt noch länger an diesen schönen Tag erinnern werden.
Eisbären RegensburgHALBFINALEINZUG PERFEKT: EISBÄREN ELIMINIEREN ROSENHEIM MIT 2:1-HEIMSIEG NACH VERLÄNGERUNG - Regensburg entscheidet dramatische Play-off-Serie gegen Starbulls für sich (DEL2) Nächste Station: Halbfinale! Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat das sechste Spiel der Play-off-Viertelfinalserie („Best of Seven“) gegen die Starbulls Rosenheim jetzt vor eigenem Publikum mit 2:1 nach Verlängerung (1:1/0:0/0:0/1:0) gewonnen und damit den vierten Sieg gegen die Oberbayern eingefahren und die zweite Runde erreicht. In der mit 4701 Fans beinahe ausverkauften Donau-Arena gingen die Oberpfälzer nach elf Minuten durch Sam Payeur in Überzahl 1:0 in Führung, mussten kurz darauf aber den 1:1-Ausgleich schlucken, als Johannes Achatz einen Abpraller für die Gäste einnetzte (13. Minute). In einer spannenden und umkämpften Partie auf Messers Schneide hatten beide Teams zahlreiche Chancen, doch in der Regulären Spielzeit fielen anschließend keine Treffer mehr. In der fälligen Overtime entschied dann Stürmer Bryce Kindopp einmal mehr das Derby: In doppelter Überzahl versenkte er eine Direktabnahme in den Maschen (67.) und schoss seine Farben damit in die Vorschlussrunde. Es war bereits der dritte Siegtreffer des Kanadiers in lediglich vier Play-off-Einsätzen gegen die SBR – davon zwei in Verlängerung. Nun treffen die Donaustädter auf Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine. Los geht es am kommenden Donnerstag, 2. April, ab 19:30 Uhr auswärts in der Yayla-Arena der Rheinländer, am Samstag, 4. April folgt dann das erste Heimspiel der Serie ab 20 Uhr in der Donau-Arena. Tickets für diese Begegnung gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, setzte im sechsten Spiel der „Best of Seven“-Viertelfinalserie gegen Derby-Rivale Starbulls Rosenheim auf einen ähnlichen Kader wie zuletzt: Mit Torhüter Jonas Neffin von Beginn an zwischen den Pfosten sollte der erste Matchpuck in der ersten Play-off-Runde direkt genutzt werden – Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz – die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader. Vor 4701 Fans in der beinahe ausverkauften Donau-Arena traten die Oberpfälzer zudem ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer David Morley, Yuma Grimm, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) an. Für Merkl und Grimm, die im fünften Duell noch ins Line-up gerutscht waren, kehrten die Offensivkräfte Aleandro Angaran (nach abgesessener Sperre) und Pierre Preto (nach auskurierter Blessur) ins Aufgebot zurück. Abermals begann die Begegnung rasant mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die EBR überstanden zunächst eine längere doppelte Unterzahl, ehe sich die Gäste einige Strafen einhandelten und das Heimteam im Powerplay Selbstvertrauen tankte. Am Ende einer schnellen Stafette stand dann der formstarke Sam Payeur goldrichtig vor dem Tor von Starbulls-Keeper Oskar Autio: Er wurde angeschossen und der Puck prallte von ihm ins Netz ab – 1:0 für Regensburg (11. Minute). Doch der Jubel in der Donau-Arena verklang recht schnell wieder, antworteten die SBR doch nur 117 Sekunden später mit dem etwas glücklichen 1:1-Ausgleich (13.): Johannes Achatz war ein abgeblockter Rosenheimer Schuss genau auf die Kelle gefallen und der junge Stürmer schon gedankenschnell ein. Regensburg hatte die Partie zwar weitgehend im Griff und auch leichte Vorteile, doch die Gäste waren stets gefährlich. Mit starken Leistungen verhinderten Neffin hüben und Autio drüben aber selbst bei besten Chancen weitere Treffer. Bis zum Ende der Regulären Spielzeit blieb es nach den zwei schnellen Toren daher beim Unentschieden – es ging in die Overtime. Kindopp mit drittem Siegtreffer der Serie Auch in dieser gaben die Eisbären eigentlich den Ton an – hatten bei einer hochkarätigen Möglichkeit von SBR-Angreifer Ville Järveläinen aber auch Glück, dass dieser seinen Meister im überragend reagierenden Neffin fand. Als dann gleich zwei Rosenheimer zeitgleich die Strafbank hüten mussten, fingen die Rot-Weißen einen Konterversuch von Gäste-Topscorer Scott Feser ab und nutzten den Platz auf dem Eis zu einer starken Kombination, an deren Ende Bryce Kindopp per Onetimer zum umjubelten Siegtreffer einschoss und die packende und hochspannende Serie auf Augenhöhe damit zugunsten seiner Farben beendete (67.). Es war bereits das dritte Mal, dass Kindopp in der ersten Play-off-Runde gegen die Grün-Weißen den entscheidenden Treffer markierte – und das in nur vier Einsätzen, hatte er in den ersten beiden Begegnungen des Viertelfinals noch pausiert. Mit neun Scorerpunkten (sechs Tore und drei Vorlagen) ist der Kanadier nun unangefochtener Topscorer im EBR-Team. Dieses trifft nun im Halbfinale auf das Topteam der Krefeld Pinguine, das nicht nur souveräner Hauptrundenmeister wurde, sondern anschließend In vier Spielen sweepten sie die Niederbayern, holten also vier Siege und eliminierten den EVL – mit einem schier unglaublichen Torverhältnis von 28:11. Los geht es am kommenden Donnerstag, 2. April, mit Spiel eins in der Yayla-Arena der Rheinländer (Puckdrop 19:30 Uhr). Anschließend empfangen die Eisbären die Schwarz-Gelben dann am Samstag, 4. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena zum zweiten Aufeinandertreffen. Der Vorverkauf für diese Begegnung läuft bereits. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 2:1 n. V. (1:1/0:0/0:0/1:0) Mittwoch, 29. März 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (66:19 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (2 Strafminuten), Nick Mähler, Patrick Demetz (6), Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, Bryce Kindopp (4), Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Samuel Payeur (5), Matěj Leden (2), Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Constantin Ontl (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Rosenheim: Oskar Autio (66:19 Minuten) und Christopher Kolarz (beide Tor) – Shane Hanna, Joel Keussen (6 Strafminuten), Maximilian Adam (2), Maximilian Vollmayer (2), Leon Van der Linde (2), Dominik Tiffels und Tobias Beck (alle Abwehr) – Lukas Laub (A/2), C. J. Stretch (C/2), Ville Järveläinen, Charlie Sarault (A), Lewis Zerter-Gossage, Scott Feser (9), Fabian Dietz, Luigi Calce (2), Jordan Taupert, Sebastain Zwickl, Dominik Kolb, Johannes Achatz (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) sowie Jamie Bartman (Assistent). Strafminuten: Regensburg 19 – Rosenheim 27. Zuschauer: 4701 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Zsombor Pálkövi und Bastian Steingross (beide Hauptschiedsrichter) sowie Alexander Pletzer und Roland Steinbach (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (11. Minute/PP1) Samuel Payeur (Donát Péter, Kevin Slezak); 1:1 (13.) Johannes Achatz (Dominik Kolb, Dominik Tiffels); 2. Drittel: – 3. Drittel: – 1. Overtime: 2:1 (67./PP2/SWG) Bryce Kindopp (Alexander Berardinelli, Jeremy Bracco). Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 4 (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven“ – Regensburg weiter). Die Termine der Serie: Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven) Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim: 2:3 (1:1/1:1/0:1) – Serienstand: Rosenheim 0 – Regensburg 1; Spiel 2: Freitag, 20. März, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg: 1:5 /1:3/0:0/0:2) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 1; Spiel 3: Sonntag, 22. April, 17 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim: 5:6 n. V. (2:0/1:3/2:2/0:0/0:0/0:0/0:1) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 2; Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg: 4:7 (1:0/1:4/2:3) – Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 4; Spiel 5: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim: 5:6 (2:2/2:2/1:2) – Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 3; Spiel 6: Sonntag, 29. März, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg: 2:1 n. V. (1:1/0:0/0:0/1:0) – Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 4; Spiel 7 entfällt damit. Alle Serien Play-offs Pre-Play-offs („Best of Three) Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter) EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter) Viertelfinale („Best of Seven“) Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:4 – Regensburg weiter) Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 3:3) Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter) Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 4:2 – Kassel weiter) Play-downs Erste Runde Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt) Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt) Zweite Runde Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 2:0 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier)
EC Peiting(OLS) Unser Verteidiger Marcus Gretz, sowie die Kontingentstürmer Carson Briere und Carson MacKinnon haben ihre Verträge in Peiting verlängert. Marcus Gretz wurde im laufe der Saison von einer Verletzung etwas zurückgeworfen, wusste jedoch mit seiner ruhigen und überlegten Spielweise sowie seinen körperlichen Eigenschaften zu überzeugen und wird auch zur neuen Saison in der Abwehr und vor dem Tor aufräumen. Carson Briere, unser US-Kanadischer Wirbelwind, der unermüdlich versucht Wege zum Tor zu finden, fand im Saisonverlauf immer besser ins Team und ins Oberligaeishockey und war am Ende eine wichtige Stütze für uns. 69 Punkte bei 55 Spielen machen Lust auf mehr in der neuen Saison. Auch Carson MacKinnon konnten wir von einem Verbleib in Peiting überzeugen. Trotz besserer Angebote entschied sich der 26-jährige Linksschütze für einen Verbleib an der Peitnach. 55 Spiele in denen 78 Punkte gelangen brachten am Ende Platz 8 in der Ligascorerliste. Vor allem sein Schuss aus dem Handgelenk war bei den Gegnern gefürchtet und wir werden diese Waffe auch nach dem Sommer ziehen können. Wir freuen uns diese drei Ausnahmekönner auch zur neuen Saison in unseren Farben zu sehen, wünschen allen dreien eine erholsame Sommerpause und können es schon jetzt kaum erwarten euch wieder bei uns auf dem Eis zu sehen.
Selber WölfeAlles für Selb! Die NETZSCH Arena muss am Dienstag zur Festung werden (OLS) Die Spannung steigt: Nach der unglücklichen Overtime-Niederlage in Mellendorf steht für die Selber Wölfe am Dienstag alles auf dem Spiel. Mit beeindruckender Moral und einer Serie auf Augenhöhe gegen den Meister der Oberliga Nord braucht das Wolfsrudel in der NETZSCH Arena nun einen Sieg, um das Playoff-Viertelfinale weiter offen zu halten. Jetzt heißt es: zusammenrücken, laut werden – und die Arena zur Festung machen! Formkurve Spannung bis zur allerletzten Sekunde herrschte am Sonntag in der ARS Arena zu Mellendorf in der Playoff-Viertelfinalbegegnung zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen. Obwohl das Wolfsrudel zwischenzeitlich einem Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen musste, erzwang das Team von Headcoach Josef Huber die Verlängerung. Auch wenn sie sich letztlich durch einen unglücklichen Gegentreffer geschlagen geben mussten, bewiesen die Porzellanstädter einmal mehr, welch starke Moral in der Truppe steckt und dass sie mit dem Meister der Oberliga Nord ein Duell auf Augenhöhe führen. Die Scorpions führen nun mit 3:2 in der Serie, weshalb es für die Wölfe nun heißt „siegen oder fliegen“. Gewinnen sie ihr Heimspiel, dann ist man weiter drin im Kampf um das Halbfinalticket. Verlieren sie, ist die Saison für die Selber Wölfe vorbei und die Mellendorfer ziehen ins Halbfinale ein. Statistik Absolut auf Augenhöhe ist auch das Duell der beiden Torhüter. Selbs Michel Wiedekamp besticht einmal mehr durch seine stoische Ruhe und kommt in den Playoffs auf eine Fangquote von 91,3 Prozent. Im ersten Spiel der Serie gelang dem Selber Goalie gar ein Shutout. Der Scorpions-Goalie Patrick Berger, der erst vor den Playoffs aus der Heilbronner Insolvenzmasse den Weg nach Mellendorf fand, hat bislang 91,6 Prozent der Schüsse auf sein Tor abwehren können. Lineup Eric Doronin, Jonas Körber und Philip Ziesche werden weiterhin ausfallen. Ob die zuletzt krank bzw. verletzt ausgefallenen Moritz Raab und Lukas Valasek mitwirken können, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Modus/Spielwertung Die Serie zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen wird im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Das Team, das zuerst vier Siege eingefahren hat, entscheidet die Serie für sich und zieht ins Halbfinale ein. Für den Verlierer ist die Saison zu Ende. Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (Sudden Death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 18 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist. Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspielern gespielt. Termine/Tickets/Hallenöffnung Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt: Freitag, 20. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 0:2 Sonntag, 22. März 18 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 1:5 Dienstag, 24. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 5:3 Freitag, 27. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 5:4 Sonntag, 29. März 18 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 5:4 OT Dienstag, 31. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions Donnerstag, 02. April 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe (sofern notwendig) Für die Heimspiele gegen die Hannover Scorpions gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie – sofern noch verfügbar – an der Abendkasse. Die Abendkasse und die Pforten zur NETZSCH Arena öffnen jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Der Fastlane-Eingang für Saisonkarteninhaber öffnet wieder 15 Minuten vor dem offiziellen Einlass. Am Dienstag also bereits ab 18:45 Uhr. Hinweis: Die Saisonkarten behalten auch in den Playoffs ihre Gültigkeit. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie die Auswärtsspiele aus Hannover in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Hannover ScorpionsScorpions siegen 5:4 in Verlängerung gegen Selb - Serienstand 3:2 (OLN) Eigentlich hätte man nach dem Verlauf der bisherigen Viertelfinalrunde gegen die Selber Wölfe nicht mehr geglaubt, dass die Spannung noch steigerungsfähig sei. Das Spiel am vergangenen Sonntag bewies das Gegenteil. Vor insgesamt ca. 9.400 Zuschauern live in der ARS Arena und bei SpradeTV gingen die Scorpions mit 2:0 in Führung, wobei die Wölfe wenige Sekunden vor der ersten Drittelpause auf 2:1 herankamen. Im weiteren Spielverlauf bauten die Scorpions ihre Führung auf 4:1 aus, mussten dann allerdings kurz vor Ende der regulären Spielzeit den 4:4 Ausgleich hinnehmen, der dann zur Spielverlängerung führte. Hier war es dann Nick Miglio dem kurz nach Beginn der Verlängerung der 5:4 Siegtreffer gelang. Damit steht es in der best of seven Serie 3:2 für die Scorpions. Eishockeyherz was willst Du mehr! Hochspannung von der ersten Minute bis zur Schlusssirene und das vor einer beachtlichen Zahl von Eishockeyfans, die dieses Spiel verfolgten. (ca. 1.900 im Stadion und ca. 7.500 bei sprade.tv) Am morgigen Dienstag reisen die Scorpions erneut nach Selb, Spielbeginn ist um 20:00 Uhr, dann geht es in Spiel 6 der best of seven Serie.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Der EHC Königsbrunn schlägt zurück (BYL) Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Serie Best-of-Seven kann der EHC Königsbrunn im fünften Finalspiel 3:1 gegen die "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt gewinnen und mit 3:2 Siegen in Führung gehen. In der Partie hagelte es Strafen, beide Mannschaften haderten mit den Entscheidungen der Unparteiischen. Königsbrunn trat mit dem gleichen Kader wie am Freitag an. Stefan Rodrigues kehrte nach seiner Spieldauerstrafe in das Aufgebot zurück. Im Königsbrunner Tor stand zunächst wie gewohnt Stefan Vajs, als Backup hielt sich Benni Beck bereit. Von Beginn an zeigte der EHC, dass er die beiden letzten Begegnungen vergessen machen will, Königsbrunn startete mit viel Intensität in die Partie. Die Hausherren standen defensiv stabil und verteidigten konsequent und gallig. Richtig gute Chancen waren zunächst Mangelware, erst in der achten Spielminute hatte Johan Lorraine den ersten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber am Schweinfurter Keeper. Danach setzte sich der EHC im gegnerischen Drittel fest und hatte einige gute Möglichkeiten. In der 15. Spielminute musste Kristers Donins nach einem Bandencheck vorzeitig in die Kabine, die Spieldauerstrafe war allerdings umstritten und sorgte für viel Unmut bei den Gästen. Es kam noch schlimmer, durch die Strafe waren die Mighty Dogs nun fünf Minuten in Unterzahl, was nicht folgenlos blieb. In der 16. Spielminute traf Dominic Erdt mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie zur 1:0 Führung. Nur 38 Sekunden später fiel das 2:0, Marco Riedl verwertete einen Rebound und ließ die zahlreichen Königsbrunner Fans jubeln. Nach dem Doppelschlag fielen aber keine weiteren Treffer mehr. Im Mitteldrittel hatten die Gäste in der 23. Spielminute zunächst eine gute Chance, im Gegenzug konterte der EHC Schweinfurt aus und legte das 3:0 nach. Im gegnerischen Drittel landete die Scheibe bei David Kaiser, der die Scheibe mit gutem Auge in den Winkel zimmerte. Königsbrunn zog dann allerdings Strafzeiten, musste teilweise in doppelter Unterzahl dagegenhalten. Der EHC verteidigte weiter konsequent und hatte auch das Glück des Tüchtigen. In der 30. Spielminute hatten die Brunnenstädter den vierten Treffer auf dem Schläger, Zählbares sprang aber nicht dabei heraus. Auch die Gäste hatten noch die Möglichkeit auf einen Treffer, ehe es mit dem 3:0 ein letztes Mal in die Kabinen ging. Schweinfurt musste nun im letzten Drittel versuchen, die Partie zu drehen. Doch zunächst erarbeitete sich der EHC die erste Chance durch Dominic Erdt. Danach kassierte aber der EHC eine fünfminütige Strafe, die Gäste witterten ihre Chance. Mit Leidenschaft und Einsatz verteidigten und blockten die Brunnenstädter und entschärften gute Gelegenheiten der Gäste. 10 Sekunden vor Ablauf kamen die Mighty Dogs doch noch zu einem Treffer, im Nachschuss schob Alexander Asmus die Scheibe zum 3:1 ins Königsbrunner Gehäuse. Schweinfurt kam fünf Minuten vor Spielende noch zu einem Lattentreffer, doch die Zeit lief gegen die Gäste. Auch die Herausnahme des Goalies zugunsten eines weiteren Feldspielers brachte nicht die erhoffte Wende für die Mighty Dogs, am Ende blieb es beim verdienten 3:1 für den EHC Königsbrunn. Danach kam es aber zu unschönen Szenen im Stadion, nach einer Aktion gegen Lion Stange gerieten beide Mannschaften aneinander und wurden mit jeweils einer Spieldauerstrafe für Lucas Kleider und Luca Szegedin bedacht. Am Donnerstag sind damit zwei Spieler auf Schweinfurter und ein Akteur auf Königsbrunner Seite gesperrt. Mit dem Sieg geht der EHC in der Serie Best-of-Seven mit 3:2 in Führung und kann sich am Donnerstag in Schweinfurt bei einem Sieg den Meistertitel holen. Schweinfurt wird aber mit ordentlich Wut im Bauch alles geben und versuchen, die Entscheidung auf Samstag zu verlegen. EHC-Coach Bobby Linke war nach dem verdienten Sieg zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Wir sind mit viel Willen und Einsatz in die Partie gestartet, waren giftig und gut im Forecheck. Schweinfurt konnte nicht mehr so frei schießen wie in den beiden Spielen zuvor. Dafür haben wir mehr Scheiben vor das gegnerische Tor gebracht, gut gearbeitet und hatten dadurch viele Möglichkeiten. Nach der fünfminütigen Strafe gegen die Mighty Dogs hatten wir auch mal wieder das nötige Scheibenglück und gingen in Führung. Im Mitteldrittel gab es dann einige Strafen gegen uns, wir haben es aber extrem gut verteidigt und gingen dann sogar mit 3:0 in Führung. Heute war die Verteidigung der Schlüssel zum Sieg. Im letzten Drittel kassierten wir zwar noch etwas unglücklich den Anschlusstreffer, die Mannschaft hat dann aber die richtige Reaktion gezeigt und danach konsequent und konzentriert agiert. Einziger Wermutstropfen war die Eskalation am Ende, das wollen beide Trainer nicht sehen. Da sind die Emotionen hochgekocht, beide Mannschaften haben dadurch im nächsten Spiel einen Mann weniger zur Verfügung. Man merkt, die Serie hat Temperatur bekommen, die Gemüter kochen langsam hoch, es geht um den Titel. Schweinfurt wird am Donnerstag ein extrem giftiges Gesicht zeigen, das hat man jetzt schon am Ende gemerkt. Die haben noch nicht aufgegeben, da müssen wir weiter so agieren wie heute.“ Tore: 1:0 Erdt (Rodrigues) (16.), 2:0 Riedl (Bullnheimer, Länger) (17.), 3:0 Kaiser (Bullnheimer, Sternheimer) (24.), 3:1 Asmus (Diel, Kleider) (50.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 45 ERV Schweinfurt 63 Zuschauer: 1200 (ausverkauft)
Schweinfurt Mighty DogsMatchpuck geht an den EHC Königsbrunn (BYL) Die Finalserie zwischen dem EHC Königsbrunn und den Mighty Dogs Schweinfurt nimmt nach den ersten vier gespielten Finalspielen ordentlich Fahrt auf. Nachdem der EHC bereits mit 2:0 in der Serie geführt hatte, glichen die Mighty Dogs mit zuletzt zwei starken Auftritten – unter anderem einem 5:0-Auswärtssieg in Königsbrunn – die Serie aus. Am Sonntagabend kam es somit zu Spiel fünf. Hierbei wurden die Dogs von zwei Fanbussen und etlichen Privatfahrern unterstützt, und die gut 180 Fans aus der Kugellagerstadt sorgten für eine heimische Stimmung in der mit 1200 Zuschauern ausverkauften Arena in Königsbrunn. Beide Mannschaften trafen nahezu unverändert aufeinander: Stefan Rodrigues kehrte nach seiner Spieldauerstrafe vom Dienstagabend wieder in den Kader der Pinguine zurück, und bei den Mighty Dogs stand auch Petr Pohl überraschend wieder im Aufgebot von Sergej Waßmiller und Semjon Bär. Von Beginn an merkte man den Hausherren an, dass ihnen die zwei Niederlagen zuvor nicht geschmeckt hatten und sie vor heimischer Kulisse ein anderes Gesicht zeigen wollten. Entsprechend startete der EHC besser in die Partie. Größere Chancen waren auf beiden Seiten zunächst jedoch nicht zu verzeichnen, und man musste bis zur Mitte des ersten Drittels auf die erste gefährliche Aktion vor dem Tor warten. Diese gehörte den Pinguinen, doch Leon Pöhlmann war zur Stelle. Etwas mehr als fünf Minuten waren im ersten Drittel noch zu spielen, als es zu einer Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer für Kristers Donins kam. Die ausgesprochene Strafe kann man durchaus als umstritten ansehen, insbesondere im Vergleich zur Strafe gegen Rodrigues am Dienstagabend. Somit mussten die Mighty Dogs fünf Minuten in Unterzahl überstehen, doch der EHC Königsbrunn nutzte das Powerplay bereits nach 48 Sekunden durch Dominic Erdt zum 1:0. Nur 38 Sekunden später erhöhte Marco Riedl auf 2:0. Weitere Tore konnten durch leidenschaftliches Verteidigen verhindert werden. Aufgrund einer Zwei-Minuten-Strafe für Dzerods Alksnis zum Pausenpfiff mussten die Mighty Dogs in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten. Mit Ablauf der Strafe kehrte Alksnis zurück und bekam umgehend die Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen. Über rechts außen überlief er den Verteidiger des EHC, scheiterte jedoch denkbar knapp am Pfosten und an Stefan Vajs. Kurz darauf erzielten die Hausherren dann das 3:0: In der 23. Minute erhielt David Kaiser die Scheibe und platzierte sie unhaltbar im Winkel. Drei Minuten später wechselten die Mighty Dogs ihren Torhüter – Benny Roßberg kam für Leon Pöhlmann ins Gehäuse. In der Folge zogen die Pinguine immer wieder Strafen, waren zwischenzeitlich sogar nur mit drei Feldspielern auf dem Eis. Die Hoffnung bei den mitgereisten Fans, in diesen Situationen zu verkürzen, war entsprechend groß. Doch es sollte nicht sein, und es gelang der Offensive nicht, die Scheibe an Stefan Vajs vorbeizubringen. Kurz vor der Pause erhielt zudem Arturs Homjakovs eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Mit dem 3:0 ging es somit ins letzte Drittel, und die Mighty Dogs wollten das Spiel noch nicht aufgeben. Fünf Minuten waren gespielt, als es erneut an der Bande bei den Spielerbänken zu Tumulten kam. Stefan Rodrigues setzte zu einem Ellbogencheck an und traf Lucas Kleider im Gesicht, der kurz benommen auf dem Eis liegen blieb. Erwartungsgemäß forderten die Fans aus Schweinfurt hier eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer. Der „Wunsch“ wurde teilweise erfüllt: Rodrigues musste für fünf Minuten auf die Strafbank. Diese Überzahlsituation nutzten die Gäste und erzielten zehn Sekunden vor Ablauf der Strafe den 3:1-Anschlusstreffer. Somit blieben noch etwas mehr als zehn Minuten, um zwei weitere Treffer zu erzielen. Nach Ablauf seiner Strafe musste Rodrigues erneut auf die Strafbank und kassierte wegen unsportlichen Verhaltens eine zehnminütige Disziplinarstrafe, womit er im weiteren Spielverlauf nicht mehr eingreifen konnte. Die Mighty Dogs versuchten nun alles, um auf 3:2 zu verkürzen oder gar den Ausgleich zu erzielen. Die Bemühungen blieben jedoch erfolglos, und der EHC Königsbrunn gewann somit Spiel fünf dieser Finalserie. Bevor sich der EHC Königsbrunn allerdings darüber freuen konnte, kam es direkt mit dem Schlusspfiff zu Tumulten vor dem Gehäuse der Mighty Dogs. In der Folge erhielten sowohl Luca Szegedin als auch Lucas Kleider jeweils eine Spieldauerstrafe wegen Faustschlägen. Beide müssen nun im sechsten Spiel – ebenso wie Kristers Donins – pausieren und können nicht aktiv eingreifen. Der Matchpuck geht somit an den EHC Königsbrunn, der am kommenden Donnerstag im Schweinfurter Icedome die Chance hat, sich zum Meister der Eishockey-Bayernliga zu krönen. Dies wollen Kevin Heckenberger und Co. jedoch verhindern und sich ein siebtes Spiel erzwingen. Für dieses Unterfangen erhoffen sich die Mighty Dogs eine große Kulisse am Gründonnerstag, an dem es definitiv zum letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 kommen wird. Eine Saison, die man bereits jetzt als großen Erfolg bewerten kann – auch wenn noch die „Kirsche auf der Torte“ fehlt: der Meistertitel. Der Vorverkauf für die Stehplätze hat bereits begonnen. Ob es noch Tickets für die Tribüne im freien Verkauf geben wird, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen. Gemeinsam mit hoffentlich über 2000 Zuschauern im Icedome soll das letzte Heimspiel positiv gestaltet werden.
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| NEWS International Internationale Ligen / Central European Hockey League |
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Bären NeuwiedAlexandrov schießt EHC zur Titelverteidigung (CEHL) Alles reduziert sich auf ein Spiel hatten sie gesagt. Eine ganze Play-off-Serie. Eine ganze Saison. Aber am Ende reduzierte sich alles auf noch weniger. Auf ein Tor. Diesen einen Schuss, der wie auch immer ins Tor fliegt oder rutscht. 2:2 stand es nach 60 Minuten im fünften und letzten Endspiel zwischen dem EHC Neuwied und UltimAir Hijs Hokij Den Haag um die Meisterschaft in der Central European Hockey League (CEHL). Verlängerung, Sudden Death, Nervenschlacht. Es gibt Chancen auf beiden Seiten. Hier verhindert Felix Köllejan den K.o. für die Bären, dort geht ein Raunen durch das mit 2108 Zuschauern ausverkaufte Icehouse, weil im Angriff des EHC ein paar Zentimeter fehlen. Dann greift Artjom Alexandrov noch einmal an. Nimmt im Bullykreis vor dem eigenen Tor die Scheibe in Empfang, startet ein Solo von rechts diagonal nach links, wieder in die Mitte vors Tor, schießt und trifft – die Bären sind Meister. Alexandrovs Tor zum 3:2-Endstand nach Verlängerung macht Neuwied zum alten und neuen CEHL-Champion in einem denkwürdigen Endspiel. „Vielleicht wollte es der Eishockey-Gott so. Vielleicht hat er gesagt: ,Diese Mannschaft hat so viel investiert. Sie hat es sich verdient‘“, sagte EHC-Manager Carsten Billigmann nach dem Krimi. Die Niederländer hatten den Serienausgleich vom Freitag mental gut weggesteckt, legten gegen Neuwieds 4:0 an der Nordseeküste wieder eine deutliche Schippe drauf und gingen zweimal nicht unverdient in Führung. Bartek Bison nutzte beim Tor zum 0:1 einen dieser wenigen Momente mit etwas zu viel Platz. Eine springende Scheibe war mit etwas Glück bei ihm in zentraler Abschlussposition gelandet (16.). Das passte bis dahin zum Chancenverhältnis. Die besseren Möglichkeiten hatte Den Haag im ersten Abschnitt. Unter anderem traf Wesley de Bruijn den Pfosten (6.) und Raymond van der Schuit bekam Felix Köllejans Extraklasse mit der Fanghand vor Augen geführt (10.). „Felix hat uns im ersten Drittel im Spiel gehalten“, hob EHC-Trainer Jeffrey van Iersel die Leistung des Torwarts hervor. Fürs Nervenkostüm der Gastgeber war’s gut, dass Janeck Sperling noch vor der Pause schnell ausglich. Neuwieds Nummer 74 blockte hinten den Schuss von Mike van Oeveren, die Scheibe sprang ihm perfekt in den Lauf und im Alleingang zockte Sperling Den Haags Schlussmann Mario Culina aus (18.). Die Bären standen im zweiten Abschnitt ein weiteres Mal unter Druck. Cody Monds‘ Pass kam über Umwege bei Wesley de Bruijn an, dessen Handgelenkschuss über der Stockhand von Felix Köllejan im Netz einschlug (28.). „Wir haben immer dran geglaubt und nie aufgegeben“, sah Jeffrey van Iersel eine Kurz-Version der ganzen Serie aufs letzte Drittel und die Verlängerung komprimiert. Zurückgelegen, ausgeglichen durch Christian Sprez, der nach präzisem Pass von Marcus Götz ins Gedränge an der richtigen Stelle stand (50.), und schließlich in der Verlängerung gewonnen. „Wenn die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand stand und etwas brauchte, hat sie in der ganzen Saison abgeliefert“, so van Iersel weiter. Den Haag hatte zunächst gute Möglichkeiten, auf 1:3 zu erhöhen, aber auf Köllejan war Verlass. In der Endphase schien der EHC auch ein paar mehr Reserven im Tank zu haben. „Wir haben uns in dieser Serie immer wieder selbst eine Chance gegeben“, sagte Trainer van Iersel. Alexandrov nutzte sie in der Verlängerung mit dem Schuss in die Neuwieder Glückseligkeit. „Die ganze Mannschaft hat diesen Sieg gewollt, und unser Trainer Jeffrey van Iersel eine Mega-Leistung vollbracht, indem er eine Meistermannschaft zur Titelverteidigung führte“, bedankte sich Billigmann beim Team genauso wie bei Betreuern, Vorstand, Funktionären und Fans. „Das alles macht mich dankbar, Teil dieses Vereins sein zu dürfen.“
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| DFEL-Playoffs und EWHL Die Meisterschaft der DFEL ist entschieden und mit den Finalspiele der EWHL endete auch diese Liga. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Indians verteidigen erneut den Titel In Memmingen ging die Finalspiele zwischen den ECDC Memmingen Indians und den Eisbären Juniors Berlin weiter. Vor 2.679 Zuschauern konnte Nara Elia Memmingen nach neun Minuten in Führung bringen, Franziska Feldmeier konnte fünf Minuten später den Ausgleich erzielen. Im Mittelabschnitt brachte Mathilda Heine die Eisbären nach 31 Minuten erstmals in dieser Finalserie in Führung, doch Theresa Knutson (36.) und 40 Sekunden vor der Pause Jule Schiefer drehten die Partie in Richtung Indians. Erneut Theresa Knutson sorgte nach 54 Minuten in Überzahl für das 4:2 und am Ende gewann Memmingen mit 4:2 (1:1/2:1/1:0). Für die Indians, bei denen Ronja Hark zum MVP der Playoffs gewählt wurde, war es der vierte Erfolg in Folge, insgesamt haben sie nun sieben Meisterschaften eingesammelt. Glückwunsch an die ECDC Memmingen Indians zur Meisterschaft, Glückwunsch aber auch an die Eisbären Juniors Berlin zur Vizemeisterschaft und dem Hokiklub Budapest zum 3. Platz. EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE: Mit den Finalspielen endete am Wochenende die EWHL Am Freitag fanden die Hinspiele der Finalspiele statt. Im Spiel um den 3. Platz konnte der MAC Budapest sein Heimspiel gegen die KSV Neuberg Highlanders mit 5:2 (2:1/2:0/1:1) gewinnen und sich so eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel holen. Neuberg konnte zwar das Rückspiel mit 1:0 (1:0/0:0/0:0) gewinnen, der MAC belegt damit aber trotzdem den 3. Platz. Chavonne Truter (MAC) kassierte in der 37. Minute eine Spieldauerdisziplinarstrafe, der Shutout von Anna Horakova, die 14 Schüsse abwehrte, reichte zwar zum Sieg, reichte zwar zum Sieg, Neuberg belegt dennoch einen guten 4. Platz. Im Finalspiel trafen in Karpfenberg Aisulu Almaty und die SKN Sabres St. Pölten aufeinander. Drei Tore im 2. Drittel sicherten den Sabres einen 1:3-Erfolg (0:0/0:3/1:0) und somit rückte der EWHL-Titel ein Stück näher. Auch im Rückspiel setzten sich die Sabres in St. Pölten mit 3:1 (2:0/0:1/1:0) durch und sie holen sich damit den EWHL-Titel. Damit endet diese Serie für diese Saison. Ab dem Herbst geht es wieder weiter.
ECDC MemmingenSiebte Deutschen Meisterschaft für die Frauen der Memmingen Indians (DFEL) Mit der siebten Deutschen Meisterschaft – der vierten in Folge – krönten die Frauen des ECDC Memmingen die Spielzeit 2025/26. Nachdem die Memmingerinnen ihre ersten beiden Finalspiele bei den Eisbären Juniors Berlin in der Vorwoche mit 6:1 und 3:0 gewinnen konnten, genügte am Samstagabend ein 4:2-Heimerfolg zur erneuten Titelverteidigung. Knapp 2700 begeisterte Zuschauer in der ALPHA-Cooling-Arena am Memminger Hühnerberg sorgten dabei für eine würdige Kulisse. Mit zwei Siegen in Berlin (3:0 und 6:1) beim Auftaktwochenende des Play-off-Finales hatten sich die Allgäuerinnen eine optimale Ausgangslage für das „Finale Dahoam“ geschaffen. Den erforderlichen dritten Erfolg in der „Best-of-5“-Serie legten sie bereits am Samstagabend mit einem 4:2 (1:1/2:1/1:0) nach. Die Eisbärinnen boten dem Favoriten aus Memmingen einen intensiven Kampf. Nara Elia (9.) traf zunächst für die Maustädterinnen, bis Mitte der Partie ging allerdings Berlin nach Treffern von Franziska Feldmeier (14.) und Mathilda Heine (31.) in Führung. Noch im zweiten Abschnitt antworteten die Allgäuerinnen mit einem Doppelschlag von Theresa Knutson (36.) und Jule Schiefer (40.). Auch im Schlussabschnitt blieb es spannend, ehe erneut Knutson (54.) mit ihrem zweiten Tor alles klarmachte. Nach der Schlusssirene stürmten alle Indians-Frauen zu ihrer Torfrau Chiara Schultes und feierten entsprechend ausgelassen. „JB Sportmanagement Topscorerin“ mit insgesamt 34 Scorerpunkten, davon 19 Toren und 15 Assists wurde Theresa Knutson von den ECDC Memmingen Indians. Memmingens Verteidigerin Ronja Hark wurde vom Expertengremium als wertvollste Spielerin der diesjährigen Play-offs ausgezeichnet. Daneben glänzte aber auch ECDC-Torfrau Chiara Schultes, die in den sechs Playoff-Spielen nur fünfmal hinter sich greifen musste und auf eine beeindruckende Fangquote von 96,5 % kam. Anschließend folgte die offizielle Meisterehrung, durchgeführt durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB), mit Goldmedaillen und dem riesigen Pokal. Cheftrainer Jim Nagle meinte nach der Partie: „Es war Berlins stärkstes Spiel in der Finalserie gegen uns und sie haben uns alles abverlangt. Aber wieder hat unser Team einen Weg gefunden, zum richtigen Zeitpunkt die Tore zu machen. Am Ende haben wir die Serie dann auch verdient gewonnen.“ ECDC-Kapitänin Daria Gleißner freute sich: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Auch bei dieser Finalserie hat sich gezeigt, dass wir hier richtig gutes Eishockey spielen und wir eine starke Mannschaft sind. Deshalb sind wir richtig happy, wieder den Titel geholt zu haben, und freuen uns jetzt alle auf die Meisterfeier.“ Peter Gemsjäger, sportlicher Leiter der ECDC-Frauen: „Das Vorurteil, dass niemand Fraueneishockey sehen möchte, haben wir jetzt schon mehrfach widerlegt. Vom Interesse und der Stimmung her war es nochmals eine Steigerung zum Vorjahr und unsere Freude über den Titelgewinn entsprechend nochmals größer.“ 28.03.26 / 18:00 ECDC Memmingen Indians - Eisbären Berlin Juniors 4:2 (1:1/2:1/1:0) Tore: 1:0 (08:50) Nara Elia (Antje Sabautzki, Anne Bartsch) 1:1 (13:16) Franziska Feldmeier 1:2 (30:15) Mathilda Heine (Franziska Feldmeier, Celina Haider) 2:2 (35:10) Theresa Knutson (Julia Metejkova, Anna Rose) 3:2 (39:20) Jule Schiefer (Nara Elia, Julia Matejkov) 4:2 (53:18) Theresa Knutson (Carina Strobel, Julia Matejkova) PP1 Strafen: Berlin 4 Min, Memmingen 4 Min Zuschauer: 2679
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