IHP NachrichtenMontag 6.April 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Ostersonntag und Ostermontag mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Straubing Tigers laden zur großen Jubiläums- und Saisonabschlussfeier am Pulverturm ein (DEL) Hinter den Straubing Tigers liegt eine Spielzeit, die in vielerlei Hinsicht in die Vereinsgeschichte eingehen wird. In der 20. Saison in der PENNY DEL setzte das Team neue Maßstäbe: Mit 101 Punkten wurde ein neuer Vereinsrekord aufgestellt, zudem sorgten 95 Prozent Stadionauslastung in der Hauptrunde für einen neuen Zuschauerrekord. Gleichzeitig blickt der Standort auf 85 Jahre Eishockey in Straubing zurück. Weder die Gründerväter vor 85 Jahren noch die Protagonisten, die am 17. April vor genau 20 Jahren mit dem Sieg im entscheidenden Zweitliga-Finale in Bremerhaven das Ticket für die Beletage lösten, hatten wohl eine derartige Entwicklung vor Augen. Heute haben sich die Straubing Tigers zum siebten Mal in Folge für das Viertelfinale qualifiziert und standen seit 2020 bereits fünfmal unter den Top Vier nach der Hauptrunde. Eine Entwicklung, die zeigt, welchen Weg der Standort in den vergangenen Jahrzehnten genommen hat. Diese besondere Saison und die Geschichte des Straubinger Eishockeys möchten die Straubing Tigers gemeinsam mit ihrer gesamten Tigers-Familie feiern und laden zusammen mit dem EHC Straubing e.V. sowie dem Verein zum Erhalt der Eishockey Historie Straubing e.V. zur großen Jubiläums- und Saisonabschlussfeier ein. Gefeiert wird am Samstag, 11. April 2026, im Eisstadion am Pulverturm in Straubing. Der Einlass beginnt um 15:00 Uhr, ab 17:00 Uhr startet die „Tigershockey-Party“, ehe ab 22:00 Uhr die Afterparty im Overtime folgt. Die Veranstaltung findet im Innenraum des Eisstadions statt. Die Eisfläche wird hierfür entsprechend vorbereitet und ohne Eis genutzt. Ein emotionaler Höhepunkt des Tages wird die große Verabschiedung von #22 Mike Connolly sein. Nach elf Spielzeiten, zahlreichen prägenden Momenten und als langjähriger Führungsspieler wird der Publikumsliebling gebührend verabschiedet. Neben diesem besonderen Moment erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm: • Autogramm- und Selfiestunde mit der Mannschaft der Saison 2025/26 • Verlosung der game-worn Heimtrikots 2025/26 • Große Verabschiedung von Mike Connolly • EHC Straubing e.V. – Kids Area • Live-Musik mit der Band „Die Hirsch’n“ • Sonderausstellung „85 Jahre Eishockey in Straubing“ & „20 Jahre PENNY DEL“ • Kulinarische Angebote, u. a. Mandeln und Schokofrüchte • Afterparty im Overtime ab 22:00 Uhr Für die Verpflegung gilt: An den festen Verkaufsständen im Stadion ist wie gewohnt EC-Zahlung möglich. Im Innenraum auf der Eisfläche erfolgt die Bewirtung über Servicepersonal. Hier ist daher ausschließlich Barzahlung möglich. Die Saison 2025/26 hat einmal mehr gezeigt, was den Standort Straubing ausmacht: Leidenschaft, Zusammenhalt und eine besondere Verbindung zwischen Mannschaft, Club und Fans. Genau diese Gemeinschaft soll bei der Jubiläums- und Saisonabschlussfeier noch einmal zusammenkommen. Die Straubing Tigers freuen sich darauf, gemeinsam mit Fans, Partnern, Ehrenamtlichen und Unterstützern die Saison gebührend ausklingen zu lassen und 85 Jahre Eishockey in Straubing am Pulverturm zu feiern.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine entscheiden auch Spiel 2 der Halbfinalserie mit 3:1 für sich (DEL2) Der KEV zeigt auf und neben dem Eis eine beeindruckende Leistung und fährt als verdienter Sieger zurück in die Seidenstadt. Mit über 500 mitgereisten Fans im Rücken waren die Pinguine von Beginn an voll da. Eine Angriffswelle nach der anderen prasselte auf Jonas Neffin und die Eisbären ein, doch von den 17 Schüssen fand im ersten Drittel keiner den Weg ins Tor. Das sollte sich im zweiten Abschnitt ändern. Keine zwei Minuten nach Wiederbeginn konnten die Seidenstädter den Bann brechen. Daniel Bruch war gedankenschnell zur Stelle und versenkte seinen eigenen Abpraller nach Zuspiel von Jon Matsumoto im Netz der Gastgeber (22.). Nur etwa fünf Minuten später legte Zack Dybowski nach Vorlage von Köhler und Hops per Distanzschuss nach (27.). Anschließend war es Max Newton, der die Scheibe eroberte und mit auslaufender Unterzahl das dritte Krefelder Tor des zweiten Drittels erzielte (33.). Trotz einer 5 + 20 Matchstrafe gegen Demetz wegen eines Checks gegen den Kopf von Tim Schütz, passierte im weiteren Verlauf des Drittels nichts mehr. Im letzten Drittel schalteten die Pinguine dann nach 40 Minuten Vollgas einen Gang zurück und konzentrierten sich vermehrt auf die Defensive. Einzig das Tor von Corey Trivino, der mit 3:07 Minuten auf der Uhr den Anschlusstreffer für die Eisbären erzielen konnte, vereitelte dem bärenstarken Felix Bick sein Playoff-Shutout (57.). Dennoch war es ein erfolgreicher Abend aus Sicht der Pinguine, die nun mit einer Zwei-Spiele-Führung in die nächste Halbfinalpartie in der Yayla Arena gehen. Zahlen zum Spiel Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 1:3 (0:0, 0:3, 1:0) Tore: 0:1 (21:41) Bruch (Matsumoto), 0:2 (26:20) Dybowski (Köhler, Hops), 0:3 (32:18) Newton, 1:3 (56:33) Trivino (Bracco, Kindopp) Torschüsse: 33 – 41 Strafen: Regensburg 27– Krefeld 6 Zuschauer: 4680 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Wir haben ein sehr spannendes Playoff-Spiel gesehen. Es war eine super Atmosphäre. Es waren sehr viele Krefelder mit dabei, das ist dann schon beeindruckend, was die Jungs da abreißen. Zum Spiel: Ich glaube, über 40 Minuten haben wir vieles richtig gemacht. Im letzten Drittel sind wir dann durch Strafzeiten ein bisschen aus dem Rhythmus gekommen. Da hat Regensburg dann etwas Momentum aufgebaut. In dieser Phase hätten wir die ein oder andere Situation besser klären müssen. Aber im Großen und Ganzen bin ich mit der Teamleistung zufrieden. Ich denke, darauf können wir im nächsten Spiel dann aufbauen.
Eisbären RegensburgPECH UND PFOSTEN – EISBÄREN VERLIEREN HALBFINALSPIEL ZWEI ZUHAUSE 1:3 GEGEN KREFELD / Regensburger 0:2-Rückstand nach Spiel zwei der zweiten Play-off-Runde gegen die Pinguine (DEL2) Insgesamt fünf Mal Pfosten oder Latte und auch darüber hinaus reichlich Pech beim Abschluss: Nach einem intensiven zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen den Spitzenklub Krefeld Pinguine befindet sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nach Siegen nun mit 0:2 im Hintertreffen. Trotz eines couragierten Auftritts inklusive zahlreichen Chancen verloren die Oberpfälzer um Trainer Peter Flache das zweite Duell der zweiten Play-off-Runde („Best of Seven“) jetzt vor 4680 Fans in der heimischen Donau-Arena mit 1:3 (0:0/0:3/1:0). Nach torlosem Auftaktdrittel hatten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen im zweiten Durchgang mit drei Treffern vorgelegt: Daniel Bruch (22. Minute), Zack Dybowski (27.) und, bei angezeigter Strafe gegen die Rot-Weißen, Max Newton (32.) hatten zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung der Seidenstädter eingenetzt. Trotz eines dominanten Schlussabschnitts gelang den Hausherren anschließend nur noch der Ehrentreffer: Diesen markierte Corey Trivino (57.), als die EBR in der Schlussphase bereits ihren Torhüter Jonas Neffin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten. Nun reisen die Domstädter am morgigen Montag, 6., zum dritten Duell mit den Pinguinen wiederum ins Rheinland (Spielbeginn in der Yayla-Arena um 17 Uhr), ehe das vierte Aufeinandertreffen am darauffolgenden Mittwoch, 8. April, anschließend wiederum in der heimischen Donau-Arena steigt (20 Uhr). Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Keine Veränderung am Line-up: In Spiel zwei der zweiten Play-off-Runde, dem „Best of Seven“-Halbfinale gegen Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine, setzte Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, vor 4680 Fans in der heimischen Donau-Arena auf das gleiche Aufgebot wie zuvor bei der 3:6-Niederlage auswärts im ersten Duell. So startete Torhüter Jonas Neffin zwischen den Pfosten – Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader. Die Oberpfälzer traten zudem ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer David Morley, Yuma Grimm, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) an. Der gute Start der Hausherren machte dem heimischen Anfang schnell Mut: Binnen der ersten zehn Minuten erspielten sich die EBR zahlreiche Chancen, unter anderem trafen sie allein in dieser Zeit drei Mal einen Pfosten des von Felix Bick gehüteten Gäste-Tores: Pierre Preto, Constantin Ontl und Corey Trivino fehlten jeweils nur Zentimeter zur frühen Führung. Doch auch die Rheinländer setzten früh erste Akzente, scheiterten aber am stark parierenden Neffin. So blieb es im ersten Durchgang trotz zahlreicher Großchancen beim torlosen Unentschieden. Topteam aus NRW in Durchgang zwei eiskalt Und auch im zweiten Abschnitt duellierten sich beide Teams mit offenem Visier und auf Augenhöhe. Doch während bei den Eisbären oft das letzte Quäntchen Glück fehlte, zogen die eiskalten Pinguine aus Nordrhein-Westfalen mit drei Treffern davon. Daniel Bruch brachte die Schwarz-Gelben zunächst im Nachsetzen 1:0 in Front (22.), ehe Zack Dybowski mit einem Hammer von der Blauen Linie auf 2:0 erhöhte (27.) – dem Treffer war jedoch eine nicht-geahndete Abseitsposition vorausgegangen. Als Max Newton bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären (33.), rückte der Serienausgleich für die Rot-Weißen in weite Ferne. Ausgerechnet während einer fünf-minütigen Unterzahl (nach einer harten Spieldauer-Strafe gegen den Regensburger Verteidiger Patrick Demetz) hatten die Eisbären anschließend ihre besten Möglichkeiten in einem ansonsten durchwachsenen zweiten Drittel. Doch sowohl Alex Berardinelli, als auch Trivino vergaben ihre dicken Gelegenheiten auf Shorthander – ein weiterer wuchtiger Abschluss landete in Bicks Armen. Mit dem Drei-Tore-Rückstand ging es für die Hausherren daher in einen furiosen Schlussdurchgang. Nun spielten fast nur noch die EBR, doch Bick und die routinierte Gäste-Defensive hielten lange Stand. Trotz zahlreicher Möglichkeiten der Oberpfälzer stand die Krefelder Null lange. Bereits rund sechs Minuten vor dem Ende nahm Flache daher Neffin für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Unter dem Dauerdruck mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang Trivino dann der 1:3-Ehrentreffer (57.), doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Am Ende hatte sich die Zahl der Regensburger Aluminium-Treffer auf fünf aufaddiert. Dadurch erhöhte der Hauptrundenmeister aus NRW nach Spiel zwei der „Best of Seven“-Halbfinalserie auf 2:0 nach Siegen. Für die Domstädter geht es nun auswärts mit der dritten Begegnung der zweiten Play-off-Runde weiter: Am morgigen Montag, 6. April, treten sie ab 17 Uhr in der Yayla-Arena an. Das vierte Duell steigt anschließend wieder zuhause: Am Mittwoch, 8. April, gastieren die Pinguine erneut in der Donau-Arena (Beginn 20 Uhr). Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 1:3 (0:0/0:3/1:0) Samstag, 04. April 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (57:28 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (2 Strafminuten), Nick Mähler, Patrick Demetz (5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe), Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Samuel Payeur, Matěj Leden, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Constantin Ontl (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Ole Blumekamp (beide Tor) – Erik Buschmann, Davis Vandane (A/2 Strafminuten), Mick Köhler, Zack Dybowski, Oliver Mebus und Leonhard Korus (alle Abwehr) – Philip Gogulla, Max Newton, Mathew Santos, C. J. Suess, Jon Matsumoto (A), Daniel Bruch, Alexander Weiß (C), Mark Zengerle, David Černý, Tim Schütz, Adam Payerl (4) und Maximilian Hops (alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach) sowie Steffen Ziesche (Assistent). Strafminuten: Regensburg 27 (inklusive Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Patrick Demetz) + Tor für die Pinguine bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären – Krefeld 6. Zuschauer: 4680 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Aleksander Polaczek und Alexander Singer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Marcus Höfer (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: – 2. Drittel: 0:1 (22. Minute) Daniel Bruch (Jonathan Matsumoto, C. J. Suess); 0:2 (27.) Zack Dybowski (Mick Köhler, Maximilian Hops); 0:3 (32./DP) Max Newton; 3. Drittel: 1:3 (57./EA) Corey Trivino (Jakob Weber, Bryce Kindopp). Serienstand: Krefeld 2 – Regensburg 0 (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven“). Die Termine der Serie: Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven”) Spiel 1: Donnerstag, 02. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld: 6:3 (2:1/2:1/2:1) – Serienstand: Krefeld 1 – Regensburg 0; Spiel 2: Samstag, 04. April, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg: 1:3 (0:0/0:3/1:0) – Serienstand: Krefeld 2 - Regensburg 0; Spiel 3: Montag, 06. April, 17 Uhr – Yayla-Arena Krefeld; Spiel 4: Mittwoch, 08. April, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg; Spiel 5 (falls nötig): Freitag, 10. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld; Spiel 6 (falls nötig): Sonntag, 12. April, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg; Spiel 7 (falls nötig): Dienstag, 14. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld. Alle Serien Play-offs Pre-Play-offs („Best of Three) Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter) EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter) Viertelfinale („Best of Seven“) Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:4 – Regensburg weiter) Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 3:3) Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter) EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 4:2 – Kassel weiter) Halbfinale („Best of Seven“) Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:0) EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers (Serienstand 1:1) Play-downs Erste Runde Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt) Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt) Zweite Runde Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:2 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Weiden mit dem Klassenerhalt)
Memmingen IndiansIndians legen vor: Sieg in Hannover (OLS) Der ECDC Memmingen startete optimal in die Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions. In einem engen Spiel siegten die Indians am Ende mit 4:3 in der Wedemark und gehen damit in der Serie in Führung. Am Ostermontag folgt Spiel 2 am Hühnerberg. Dem ECDC fehlten der gesperrte Milan Pfalzer und der verletzte Timo Gams, sonst konnte Daniel Huhn auf alle Akteure zurückgreifen. Im ersten Drittel tasteten sich beide Teams zunächst ab. Doch das Spiel nahm nach und nach Fahrt auf. Sowohl die Indians als auch die Scorpions setzten offensive Akzente. Memmingen machte seine Sache gut und ging gegen Ende des Drittels in Führung. Einen Schuss von Sam Verelst fälschte Markus Lillich zum 1:0 ab. Leider konnte Denis Fominych fortan nicht mehr mitwirken. Nach einem Check an der Bande war das Spiel für den Angreifer aufgrund einer Verletzung beendet. Im Mitteldrittel kamen die Indians gut aus der Kabine. Ein Schuss von Tyler Spurgeon landete am Pfosten. Kurze Zeit später glichen die Hausherren aus. Pascal Aquin brachte die Scheibe zum 1:1 im Tor unter. Doch Memmingen blieb am Drücker und es folgte ein Doppelschlag. Zunächst netzte Markus Lillich nach Vorarbeit von Eddy Homjakovs ein. Dann war es Connor Blake, der einen schönen Spielzug zum 3:1 vollendete. Das zweite Drittel war geprägt von Druckphasen beider Kontrahenten. Die Gastgeber aus der Wedemark schafften es noch, das Spiel in diesem Drittel auszugleichen. Arturs Krumnisch bugsierte den Puck zum 2:3 ins Indians-Gehäuse. Erneut Pascal Aquin, der der Indianer-Defensive entwischte, verwandelte zum 3:3. Mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel. Im letzten Spielabschnitt war es ein Spiel auf Messers Schneide. Doch die Maustädter zeigten erneut eine konzentrierte und äußerst abgeklärte Leistung. Ein Überzahlspiel brachte dann die Entscheidung. Brett Ouderkirk nutzte einen Rebound aus und schoss das umjubelte 4:3 für den ECDC. Die Indianer ließen kaum noch etwas zu und hätten beinahe noch den Empty-Net-Treffer erzielt. Am Ende stand der Sieg in Spiel 1 in der ARS Arena für die Allgäuer zu Buche, damit steht es 1:0 für den ECDC Memmingen in der Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions. Am Montag folgt Spiel 2 des Halbfinales am Hühnerberg. Um 18:00 Uhr empfangen die Indianer die Scorpions zum ersten Mal in der Maustadt. Sitzplätze im Heimbereich sind bereits restlos ausverkauft, auch Stehplätze im Heimbereich werden langsam knapp. Tickets können aber weiterhin im VVK erworben werden, die Abendkasse öffnet um 16.30 Uhr, ebenso wie die Stadiontore. Zusammen soll an einem rappelvollen Hühnerberg der zweite Sieg eingefahren werden. Hannover Scorpions vs ECDC Memmingen 3:4 (0:1/3:2/0:1) Tore:0:1 (19.) Lillich (Verelst, Meier), 1:1 (25.) Aquin (McPherson), 1:2 (26.) Lillich (Homjakovs, Krymskiy), 1:3 (27.) Blake (Handschuh, Verelst), 2:3 (30.) Krumnisch (Kabitzky), 3:3 (32.) Aquin (McMillan), 3:4 (51.) Ouderkirk (Homjakovs, Brassard, 5-4) Strafminuten:Hannover 6–Memmingen 8 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Fern; Svedlund, Meisinger; Kurz, Menner; Ettwein- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Verelst, Krymskiy; Handschuh, Schubert.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| EHC Königsbrunn holt sich den Meistertitel (BYL) Nach der knappen Niederlage vom Donnerstag entschied der EHC Königsbrunn am Samstagabend die Serie Best-of-Seven mit 4:3 Siegen gegen die Mighty Dogs des ERV Schweinfurt. Die Brunnenstädter konnten die hochdramatische siebte Partie mit 6:5 gewinnen und stehen damit als neuer bayerischer Meister fest. Schweinfurt war mit voller Kapelle angereist und lief in Bestbesetzung auf, bei Königsbrunn waren bis auf die Langzeitverletzten Peter Brückner, Luca Kinzel und Moritz Weißenhorn ebenfalls alle Mann an Bord. Der angeschlagene Tobias Baader stand im Warmup zwar auf dem Eis, wurde aber nicht eingesetzt. Das Tor der Brunnenstädter hütete im letzten Finalspiel natürlich Stefan Vajs, als Backup hielt sich Benni Beck bereit. Die Gäste starteten mit Vollgas in die Begegnung und drängten ins Königsbrunner Drittel. Doch die Defensive der Hausherren stand stabil, zudem zeigte EHC-Keeper Stefan Vajs wieder eine starke Partie und konnte die Schüsse halten, die auf sein Gehäuse kamen. In der fünften Spielminute hatte Dominic Erdt eine erste gute Chance auf dem Schläger, eine Minute später fiel dann auch der erste Königsbrunner Treffer. Niklas Länger bediente von der blauen Linie Marco Sternheimer, der die Scheibe zum 1:0 ins Schweinfurter Tor zimmerte. Zwei Minuten später legte der EHC das 2:0 nach, Lion Stange kam nach einem katastrophalen Fehlpass der Gäste zum Abschluss und netzte freistehend ein. Königsbrunn war nun deutlich besser im Spiel, zog danach aber eine fünfminütige Strafe und zusätzlich noch zwei weitere Minuten. Scheinfurt nutzte die doppelte Überzahl zum 2:1 Anschlusstreffer, verpasste es dann aber nachzulegen. In der 17. Spielminute wäre den Brunnenstädter fast noch in Unterzahl der dritte Treffer geglückt, mehr Tore wollten aber bis zur ersten Pause nicht fallen. Nach dem Pausentee hatte der EHC die Möglichkeit, in Überzahl einen Treffer nachzulegen. Es dauerte nur 25 Sekunden, ehe Johan Lorraine nach Anspiel von Hugo Turcotte den Puck per Rückhand ins Tor schaufelte. Doch auch Schweinfurt konnte Überzahl spielen, in der 25. Spielminute verkürzten die Gäste auf 3:2, gleich im Anschluss schafften die Mighty Dogs sogar noch den 3:3 Ausgleich. In der 28. Minuten ging Königsbrunn erneut in Führung, in Überzahl spielte der hinter dem Tor stehende Johan Lorraine die Scheibe auf Hugo Turcotte, der per Direktabnahme zum 4:3 traf. Danach hatte der EHC noch eine weitere gute Chance, doch den nächsten Treffer markierten die Mighty Dogs. In der 35. Spielminute kassierten die Brunnenstädter den zweiten Doppelschlag und lagen plötzlich mit 4:5 hinten. Die Treffer zeigten Wirkung, Königsbrunn hatte keinen Zugriff mehr auf die Partie, das Spiel schien zu kippen. Bis Drittelende hielt die Defensive der Brunnenstädter jedoch dicht, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging. Königsbrunn startete stark in den Schlussabschnitt, Marco Sternheimer traf in der 41. Spielminute aber nur das Gestänge. In der 50. Spielminute fiel doch noch der ersehnte Ausgleich, nachdem Schweinfurt nicht die Scheibe aus dem eigenen Drittel brachte, nutzte Lion Stange die Gunst der Stunde und netzte den freiliegenden Puck ins Schweinfurter Tor ein. Ab der 52. Spielminute hatten die Mighty Dogs die Chance, in doppelter Überzahl die Entscheidung zu erzwingen. Doch Königsbrunn verteidigte mit Mann und Maus und blockte mit viel Einsatz, gepaart mit einem Schuss Wahnsinn, alle Schüsse der Gäste. In einfacher Überzahl verlor Schweinfurt die Scheibe, die sich dann Marco Sternheimer schnappte und ins gegnerische Drittel fuhr. Hinter dem Tor stehend spielte er in der 54. Spielminute per Rückhandpass Tim Bullnheimer an, der einfach abzog und seine Mannschaft mit 6:5 in Führung brachte. Danach zog der ERV eine Strafzeit, die Partie schien gelaufen zu sein, doch auch der EHC kassierte in der 59. Spielminute eine Strafe. Die Gäste zogen nun den Goalie zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers und warfen alles nach vorne. 35 Sekunden später zappelte die Scheibe im Tor der Königsbrunner, der Schiedsrichter zeigte zunächst einen Treffer an. Nach Absprache mit seinen drei Kollegen wurde das Tor aber zurückgenommen, was dann für den Unmut der zahlreich angereisten Schweinfurter Fans sorgte. Nach Wiederanpfiff fiel kein Tor mehr, ehe die Partie mit einem 6:5 für die Hausherren endete. Der EHC holte sich damit in vier Jahren den dritten Meistertitel in der höchsten bayerischen Amateurklasse und feierte noch lange mit den Fans auf der Eisfläche. EHC-Coach Bobby Linke freute sich über den Sieg und hatte nach der Partie viel Lob für beide Mannschaften: „Wir sind heute gut gestartet, waren dann 2:0 in Führung und haben unsere Chancen eiskalt genutzt. Leider hatten wir dann Strafen gezogen und mussten den Anschlusstreffer hinnehmen. Die Mannschaft konnte aber die meisten Chancen killen, und Stefan im Tor hat wieder ein großartiges Spiel gemacht. Im Mittelabschnitt haben wir leider den Faden verloren und dumme Fehler gemacht, die dann Schweinfurt als Klassemannschaft genutzt hat. So sind wir mit einem Rückstand in das Schlussdrittel gestartet. Da haben wir umgestellt und auf den Turnover gehofft. Mit dem Ausgleich haben uns Spieler wieder in die Partie gebracht, die nicht immer im Mittelpunkt stehen, aber immer einen guten Job machen. Der Shorthander zum 6:5 hat uns auf die Siegesstrasse zurückgebracht. Danach haben die Spieler mit unfassbarer Leidenschaft die teilweise doppelte Unterzahl gemeistert. Was David Farny, Luca Szegedin und Marco Riedl da geleistet haben, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Ich bin sehr stolz darauf, Trainer von so tollen Spielern zu sein. Danach war für die verletzten Farny und Szegedin die Partie beendet, dafür haben die anderen Jungs die Begegnung noch über die Bühne gebracht. Wir hatten am Ende das Quäntchen Glück und wurden nicht mit dem 6:6 bestraft. Ich bin sehr stolz auf mein Team, muss aber auch dem Gegner ein riesiges Kompliment machen. Sergej und Semion haben als Trainer einen unfassbar guten Job gemacht und den Teamgeist ihrer Mighty Dogs geweckt. Beide Mannschaften hätten es verdient gehabt, als Sieger vom Eis zu gehen. Wir sind am Ende des Tages die Glücklicheren, trotzdem ziehe ich meinen Hut vor der Schweinfurter Leistung.“ Am Samstag wird der EHC Königsbrunn die Meisterschaft ab 15 Uhr feiern, genauere Infos werden noch bekanntgegeben. Tore: 1:0 Sternheimer (Länger, Bullnheimer) (6.), 2:0 Stange (8.), 2:1 Homjakovs (Cermak, Pohl) (14.), 3:1 Lorraine (Turcotte) (21.), 3:2 Homjakovs (Diel, Alksnis) (26.), 3:3 Kleider (26.), 4:3 Turcotte (Lorraine, Szegedin) (28.), 4:4 Heckenberger (Melchior, Bares) (35.), 4:5 Pohl (Donins, Alksnis) (35.), 5:5 Stange (Riedl, Kaiser) (50.), 6:5 Bullnheimer (Sternheimer) (54.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 19 ERV Schweinfurt 22 Zuschauer: 1200 (ausverkauft)
Schweinfurt Mighty DogsVizemeister 2025/26! Mighty Dogs schrammen haarscharf am Titel vorbei (BYL) Das letzte Spiel der laufenden Bayernhockeysaison stand an, begleitet von vier Fanbussen und unzähligen PKWs mit insgesamt gut und gerne 400 Fans machten sich die Mighty Dogs auf den Weg nach Königbrunn, wo es im siebten Finalspiel für beide Teams Do-or-Die im Kampf um die Meisterschaft hieß. Für das Spiel hatten beide Teams weitgehend ihren vollen Kader zur Verfügung. Nach dem Sieg von Donnerstag war die Mission klar: das Momentum mitnehmen und sich zum bayrischen Meister krönen! Mit mächtig Motivation und schnellen Beinen starten die Mighty Dogs in das erste Drittel des entscheidenden Spiels um die Meisterschaft. In den ersten Minuten haben die Gastgeber kaum offensiven Zugriff auf die Partie. Tomas Cermak gibt den ersten Schuss des Spiels ab, nachdem ein tief gespielter Puck von Kristers Donins von der Bande zurück kommt. Minuten später fängt Arturs Homjakovs einen Puck in der neutralen Zone ab und schickt Petr Pohl auf die Reise, doch Vajs ist erneut zur Stelle und hält die Königsbrunner im Spiel. Im Anschluss fängt Lukas Krumpe in einer 2 auf eins Situation des EHC den Querpass ab und verhindert somit eine größere Gelegenheit. Kurz darauf war der EHC quasi erstmals in der Offensive, und sie nutzen die Gelegenheit effektiv aus, als Marco Sternheimer aus kurzer Distanz den Führungstreffer erzielen konnte. Nach einem groben Fehlpass in der Abwehr des ERV gelang dem EHC dann sogar durch Bullnheimer das 2:0. Der ERV nahm umgehend eine Auszeit und wechselte auf der Torhüterposition, um ein Signal an die Mannschaft zu senden und sich wieder auf die eigene Stärke zu fokussieren – jetzt mit Leon Pöhlmann zwischen den Pfosten. Wenig später hat Homjakovs seine erste große Chance auf dem Schläger, doch kann sie noch nicht nutzen. Eine entscheidende Szene folgt in der 13. Minute, als Marco Sternheimer nach einem Kniecheck gegen Kristers Donins für 5 Minuten vom Eis geschickt wird – Donins kann nach kurzer Zeit das Eis selbstständig verlassen und wieder in das Spiel eingreifen. Aufgrund einer Disziplinarstrafe gegen Trainer Bobby Linke gingen die Mighty Dogs im Anschluss in doppelte Überzahl. Der Puck lief gut, und so gelang Homjakovs nach großartiger Vorbereitung der Anschlusstreffer zum 2:1. Königsbrunn bleibt danach jedoch konzentriert und verteidigt ihre Unterzahl stark, so dass Königsbrunn mit einem Tor Vorsprung in die erste Pause gehen kann. Im Mittelabschnitt startete Schweinfurt früh mit einer Unterzahl nach einer Strafzeit gegen Homjakovs. Der EHC ließ sich abermals nicht lange bitten und schlug effizient zu: Lorraine brachte seine Pinguine nach 26 Sekunden damit wieder zu einer Zwei Tore Führung. Kurz darauf musste der ERV erneut mit einem Mann weniger agieren, denn Alex Diel musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Diesmal blieb die Defensive der Mighty Dogs jedoch stabil und ließ wenig zu – stattdessen begingen nun auch die Gastgeber ein Foul und mussten ebenfalls auf die Strafbank, so dass nach kurzer Phase des Vier gegen Viers ein Powerplay für den ERV anstand. Erneut konnte in dieser Phase Homjakovs glänzen, der einen Abpraller von Vajs zum 3:2 verwerten konnte. Nur Sekunden später brachten die Königsbrunner den Puck dann nicht aus der eigenen Zone, was Lucas Kleider mit seinem platzierten Torschuss sofort bestrafte und den 3:3 Ausgleich für den ERV erzielen konnte. Das Momentum nahm sich der ERV dann leider selbst, als wegen zu vieler Spieler auf dem Eis eine Strafe gegen den ERV ausgesprochen wurde. Der EHC Königsbrunn bestrafte diesen Fauxpas direkt mit einem Treffer von Turcotte, der die Führung damit wiederherstellte. Im Anschluss konnten die Hausherren phasenweise Druck aufbauen, doch Pöhlmann im Schweinfurter Tor war ein starker Rückhalt. Doch auch auf der Gegenseite entstehen große Chancen: zuerst bedient Donins Homjakovs, der an Vajs scheitert, doch wenig später schaffen es die Hausherren nicht, die Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen und den Puck aus der eigenen Zone zu befördern. Kevin Heckenberger gelangt an den Puck, während Pavel Bares vor dem Tor die Sicht des Goalies blockiert, so dass Heckenbergers Schuss in den Maschen einschlägt und den erneuten Ausgleich markiert. Doch damit war nicht genug: Schweinfurt hatte wieder Fahrt aufgenommen, und Petr Pohl lässt erst mehrere Verteidiger aussteigen ehe er anschließend zur 4:5 Führung trifft. Schweinfurt hält den Schwung aufrecht, und belohnt seine Aufholjagd mit einer zwischenzeitlichen Führung zur zweiten Pause. Im letzten Spielabschnitt starten die Gastgeber mit einem Lattentreffer durch Sternheimer ins Drittel, welcher beinahe den erneuten Ausgleich markiert hätte. Nach einem üblen Foul an Homjakovs, der mit dem Gesicht voran in die Bande gecheckt wurde und blieb erstmal benommen auf dem Eis liegen. Länger ging dafür zwei Minuten in die Kühlbox, doch nach einer Strafe gegen Kristers Donins folgte eine Phase mit viel Platz auf dem Eis, in der sich jedoch keines der beiden Teams belohnen konnte. 10 Minuten vor dem Ende belohnen sich die Hausherren dann für eine druckvolle Phase mit dem Tor zum 5:5 Ausgleich zu belohnen. In doppelter Überzahl für den ERV lag der Führungstreffer bereits in der Luft, doch insbesondere Luca Szegedin stach in der Königsbrunner Defensive heraus: zuerst kratzte er den Puck in letzter Sekunde von der Torlinie, um anschließend mit mehreren Blocks ein weiteres Tor für die Mighty Dogs zu verhindern. In der übrigen, einfachen Überzahl geschah dann wieder ein individueller Fehler, der Königsbrunn in einen schnellen Angriff brachte. Sternheimer nimmt die Scheibe mit, legt sie von hinter dem Tor in den Slot zum heraneilenden Bullnheimer, der in Unterzahl dann die Pinguine wieder in Führung brachte. Der ERV kämpfte weiter und warf alles rein, was es reinzuwerfen gab. 1:43 Minuten vor dem Ende ging der ERV dann erneut ins Powerplay, die Trainer zogen zusätzlich Leon Pöhlmann aus dem Tor für einen zusätzlichen Stürmer auf dem Eis – und 34 Sekunden vor dem Ende geschah es dann: der Puck zappelte im Netz der Königsbrunner, und die Anspannung auf den Rängen und in der Mannschaft wandelte sich in Jubel. Doch wenig später nahmen die Schiedsrichter den Treffer wieder zurück und entschieden auf hohen Stock. In den letzten Sekunden gelang es dann nicht mehr, ein weiteres Tor zu erzielen, und so gingen die Mighty Dogs, die nach Abpfiff noch lange Zeit von den gut 400 mitgereisten Fans gefeiert wurden, als Vizemeister auf die Heimreise. Trotz der momentanen Enttäuschung über das denkbar knapp verlorene Finale, sollte eines klar sein: Die Mighty Dogs haben eine überragende Saison gespielt, der junge Kader hat immer wieder Selbstvertrauen und Wille bewiesen, und sich am Ende mit der Vizemeisterschaft für eine Saison belohnt, die es in Schweinfurt so schon lange nicht mehr gab. Um diese Saison gemeinsam gebührend zu feiern, gibt es am 11. April ab 16 Uhr ein Saisonabschlussfest am Icedome, bei dem es neben reichlich Speis und Trank auch Neuigkeiten zum Kader der kommenden Saison geben wird. Alle Fans, Unterstützer und Freunde des Schweinfurter Eishockeys sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen und gemeinsam mit der Mannschaft zu feiern.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Kölner Junghaie sichern sich den U17-Meistertitel (DEB) Die Kölner Junghaie sicherten sich am heutigen Sonntag, den 5. April 2026, die deutsche Meisterschaft in der U17-Nachwuchsliga der Saison 2025/2026. In der Kölnarena 2 setzten sich die Junghaie im vierten Spiel der Best-of-Five-Serie gegen die Jungadler Mannheim mit 3:2 nach Penaltyschießen durch und krönen damit eine starke Saison mit dem Meistertitel. Nach einem packenden Auftakt der Finalserie stand es nach zwei Spielen 1:1. Im ersten Aufeinandertreffen in Mannheim hatten die Junghaie bis weit ins Schlussdrittel mit 2:0 geführt, ehe die Jungadler das Spiel noch drehten – erst vier Sekunden vor der Schlusssirene gelang der Ausgleich. Im folgenden Penaltyschießen behielten die Gastgeber die Oberhand. Spiel zwei am Sonntag in Köln gewannen die Junghaie mit 3:2 und glichen die Serie aus. Im dritten Aufeinandertreffen am gestrigen Samstag in Mannheim setzten sich die Junghaie mit 8:6 durch und gingen mit 2:1 in Führung in der Serie. Heute fiel in Köln dann die endgültige Entscheidung zugunsten der Domstädter. In der regulären Spielzeit ging es hin und her, nach 60 Minuten stand es 2:2. Da die Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte, musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier hatten die Junghaie das bessere Ende für sich und bejubelten den Titelgewinn. Stimmen zur Finalserie Jannik Melzer, Cheftrainer Kölner Junghaie: „Ich bin mit der Saison sehr zufrieden. Die Jungs haben sich das hart erarbeitet und erkämpft. Wir hatten einige Höhen, aber auch Tiefen während des Saisonverlaufs. Das haben die Jungs aber mental gemeistert und in den Playoffs sind wir nochmal als Mannschaft zusammengerückt und eine Einheit geworden. So konnten wir schon die ersten beiden harten Serien in den Playoffs für uns entscheiden. Die Finalserie hat unglaublich viel Spaß gemacht, es waren allesamt enge, ausgeglichene Spiele. Am Ende haben die Kleinigkeiten für uns entschieden und wir sind die glücklichen Sieger.“ Jonas Schwarzfischer, Leiter Spielbetrieb des DEB: „Herzlichen Glückwunsch an die Kölner Junghaie zur U17-Meisterschaft. Sie haben sich in einer ausgeglichenen und bis zum letzten Penaltyschuss spannenden Finalserie verdient durchgesetzt. Beide Teams haben über vier Spiele hinweg gezeigt, was die U17-Nachwuchsliga ausmacht. Den Jungadlern Mannheim gilt ebenfalls ein großes Kompliment – als Titelverteidiger haben sie die Serie bis zum Ende offengehalten. Wir gratulieren Köln zum Meistertitel und bedanken uns bei beiden Mannschaften für diese Finalserie.“ Ergebnisse der U17-Finalserie 28.03.2026 | Jungadler Mannheim – Kölner Junghaie | 4:3 n. P. (0:1, 0:0, 3:2, 0:0, 1:0) 29.03.2026 | Kölner Junghaie – Jungadler Mannheim | 3:2 (1:1, 2:1, 0:0) 04.04.2026 | Jungadler Mannheim – Kölner Junghaie | 6:8 (2:4, 2:1, 2:3) 05.04.2026 | Kölner Junghaie – Jungadler Mannheim | 3:2 n. P. (0:1, 2:1, 0:1, 0:0, 1:0)
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