IHP NachrichtenSonntag 5.April 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Oster-Wochenendes mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Vierter Sieg gegen Straubing: Eisbären stehen im Halbfinale (DEL) Die Eisbären Berlin besiegten die Straubing Tigers am Samstagabend in der Uber Arena in Spiel sechs der Playoff-Viertelfinalserie mit 6:5 nach Verlängerung. Damit setzten sich die Berliner in der Best-of-Seven-Serie mit 4:2 durch und haben sich fürs Halbfinale qualifiziert. In der Vorschlussrunde trifft der Hauptstadtclub auf die Kölner Haie. Die Gäste hatten, auch bedingt durch ein frühes Powerplay, zunächst mehr Spielanteile. So gingen die Tigers durch Marcel Brandt (17.) in Führung. Danach kamen aber auch die Berliner besser in die Partie und konnten postwendend durch Yannick Veilleux (18.) ausgleichen. Wenige Momente vor der ersten Pause brachte Andy Eder (20.) die Eisbären erstmals in Führung. Der Hauptstadtclub startete dann auch gut in den mittleren Spielabschnitt. So erhöhte Adam Smith (23.) für die Gastgeber auf 3:1. In der Folge konnte jedoch Nicholas Halloran (28./PP1) für die Niederbayern in Überzahl verkürzen. Straubings Adrian Klein (30.) traf dann sogar wenig später zum 3:3-Ausgleich. Nach diesem Doppelschlag konnten sich die Gastgeber aber wieder fangen und agierten vermehrt in der Offensive. Die Partie blieb äußerst eng und umkämpft. Nachdem Jonas Stettmer eine hochkarätige Straubinger Torchance vereitelte, brachte Ty Ronning (37.) die Gastgeber erneut in Front. Diesen Vorsprung baute Berlins Jonas Müller (40.) dann wenige Sekunden vor Drittelende auf 5:3 aus. Im Schlussdrittel gaben sich die Straubinger aber noch nicht geschlagen. Zunächst gelang Tim Fleischer (49./PP1) Straubings zweiter Powerplaytreffer der Partie und damit der erneute Anschluss. Im weiteren Spielverlauf warfen die Gäste alles nach vorne und nahmen in den Schlussminuten den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. So konnten die Tigers durch Halloran (59./6-5) abermals ausgleichen und es ging in die Verlängerung. In der Overtime erzielte Markus Vikingstad (77.) dann den entscheidenden Treffer der Eisbären zum 6:5-Heimsieg und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale. Das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale findet am Mittwoch, den 8. April in Berlin statt. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Ich denke, die erste Serie in den Playoffs ist immer die schwerste. Gegen Straubing war es eine hart umkämpfte Serie und ich bin froh, dass wir einen Weg gefunden haben, zu gewinnen. Nach der Niederlage zum Auftakt hatten wir das Momentum ein wenig auf unserer Seite und konnten drei Siege einfahren. Am Donnerstag mussten wir uns dann in der Verlängerung geschlagen geben. Heute haben wir zweimal eine Zwei-Tore-Führung hergegeben. Daraus müssen wir lernen. Wir sind aber trotzdem ruhig geblieben und konnten uns zum Glück durchsetzen. Mit Köln wartet jetzt eine schwere Aufgabe auf uns. Wir werden uns auf die Serie vorbereiten und bereit sein.“ Markus Vikingstad (Stürmer Eisbären Berlin):„Wir haben es heute spannend gemacht. Wir wussten von Anfang an, dass es gegen die Straubing Tigers eine sehr mitreißende und umkämpfte Serie wird. So ist es dann auch gekommen. Bei meinem Treffer habe ich von einem guten Forecheck und Pass von Lean Bergmann profitiert. Wir werden uns jetzt auf die Kölner Haie vorbereiten. Es wird eine spannende Serie.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Straubing Tigers 6:5 n. V. (2:1, 3:2, 0:2, 1:0) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand; Neiße) – Müller, Wissmann (C); Mik, Lancaster; Niemeläinen, Smith; Kretzschmar – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Kirk, Eder, Dea; Veilleux (A), Vikingstad, Bergmann; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin Straubing Tigers: Haukeland (Bugl; Wieber) – Brandt, Zimmermann; Beaudin, Green; Klein, Merkley; Seidl – Hede, Leonhardt, Madden; Connolly, Loibl, Halloran; Varejcka, Scott, Fleischer; McKenzie, Brunnhuber, Allison –Trainer: Craig Woodcroft Tore 0:1 – 16:19 – Brandt (McKenzie) – EQ 1:1 – 17:12 – Veilleux (Bergmann, Wissmann) – EQ 2:1 – 19:35 – Eder (Vikingstad) – EQ 3:1 – 22:05 – Smith (Ronning, Tiffels) – EQ 3:2 – 27:38 – Halloran (Merkley, Brandt) – PP1 3:3 – 29:15 – Klein (Connolly, Loibl) – EQ 4:3 – 36:19 – Ronning (Pföderl, Wissmann) – EQ 5:3 – 39:52 – Müller (Ronning) – EQ 5:4 – 48:47 – Fleischer (Hede, Merkley) – PP1 5:5 – 58:47 – Halloran (Merkley, Leonhardt) – 6-5 6:5 – 76:30 – Vikingstad (Bergmann, Smith) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2, 0) Minuten– Straubing Tigers: 10 (6, 0, 4, 0) Minuten Schiedsrichter Andre Schrader, Jackson Kozari (Maksim Cepik, Tobias Schwenk) Zuschauer 14.022
Red Bull MünchenRed Bull München zieht nach Sieg beim ERC Ingolstadt ins Playoff-Halbfinale ein (DEL) Der EHC Red Bull München besiegte den ERC Ingolstadt in Spiel 6 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL mit 7:3 (1:2|3:1|3:0). Dank dieses Erfolges gewann das Team von Trainer Oliver David die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 und steht im Halbfinale. Vor 4.480 Zuschauern in der SATURN-Arena erzielten Taro Hirose, Maximilian Daubner, Philipp Krening, Chris DeSousa (2), Tobias Rieder und Alberts Smits die Treffer für den viermaligen deutschen Meister. Spiel 1 der Best-of-Seven-Halbfinalserie findet am kommenden Mittwoch (8. April | 19:00 Uhr oder 19:30 Uhr) statt, Gegner werden die Adler Mannheim (auswärts) oder die Kölner Haie (im SAP Garden) sein. Spielverlauf Wie startete die bislang torhungrigste Serie der diesjährigen Playoffs ins sechste Match? Mit einem Treffer, und zwar für die angriffslustigen Red Bulls: Hirose nutzte einen missglückten Ausflug von Ingolstadts Goalie Brett Brochu zum 1:0 (4.). In der Folge lieferten sich die beiden Teams ein ausgeglichenes Duell mit wenigen klaren Chancen. Eine davon brachte den Gastgebern den Ausgleich durch Philipp Krauß‘ Abstauber (13.). Vier Minuten später erhöhte Krauß auf 2:1 für den ERC. So lautete auch der Pausenstand. Die Münchner kamen zum Mittelabschnitt entschlossen aus der Kabine und schlugen schon nach 41 Sekunden zurück: Daubner versenkte einen Abpraller aus spitzem Winkel zum 2:2 (21.). Doch die Reaktion der Panther ließ nicht lange auf sich warten, Morgan Ellis war in der 25. Minute von der blauen Linie aus erfolgreich. Die zweikampfstarken Red Bulls zeigten sich davon nicht beeindruckt. Erst erzielten sie durch Krening den erneuten Ausgleich (27.), dann sorgte DeSousa nach einem perfekt ausgespielten Konter für das 4:3 (32.). Mit diesem Zwischenergebnis ging es in die zweite Pause. Die erste gefährliche Offensivaktion im Schlussabschnitt gelang dem Team von Trainer Oliver David, danach bemühte sich Ingolstadt um das 4:4. In der 48. Minute aber zog Rieder los und schloss seinen spektakulären Alleingang mit dem 5:3 für München ab. Nun warfen die Panther alles nach vorne, fanden allerdings ein ums andere Mal in der Defensive der Red Bulls um den starken Keeper Antoine Bibeau ihren Meister. Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende nahm Ingolstadt erstmals den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Gelegenheit nutzte Smits mit viel Übersicht zum 6:3 (55.). Die Schanzer stemmten sich weiter mit verwaistem Tor gegen den drohenden Serien-K.-o. – vergeblich: DeSousa stellte mit seinem zweiten Tor auf 7:3 (58.) und löste das Halbfinal-Ticket für die Red Bulls. Oliver David: „Wir haben uns an unseren Plan gehalten und aus unseren Chancen schöne Tore gemacht. Dass wir im Halbfinale stehen, ist das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung.“ Tore: 0:1 | 03:44 | Taro Hirose 1:1 | 12:47 | Philipp Krauß 2:1 | 16:41 | Philipp Krauß 2:2 | 20:41 | Maximilian Daubner 3:2 | 24:24 | Morgan Ellis 3:3 | 26:06 | Philipp Krening 3:4 | 31:28 | Chris DeSousa 3:5 | 47:52 | Tobias Rieder 3:6 | 54:41 | Alberts Smits 3:7 | 57:29 | Chris DeSousa Zuschauer: 4.480
Kassel HuskiesSerienausgleich in Spiel 2: Daugavins lässt Huskies in der Verlängerung jubeln (DEL2) Zu Spiel 2 waren die Huskies am Ostersamstag in Bietigheim zu Gast. Nachdem die Steelers im Anfangsdrittel in Führung gingen, sorgten drei Tore innerhalb kürzester Zeit für eine 3:1-Führung für die Nordhessen. Die Gastgeber konnten die Partie im weiteren Spielverlauf erneut ausgleichen, Daugavins sorgte in der Verlängerung jedoch für den Siegtreffer für die Blau-Weißen. Der Start des Spiels verlief ganz im Sinne der Gastgeber. Früh bekamen sie ein Powerplay und nutzten dieses durch einen Tip-In von Kemp nach nur kurzer Zeit (4.). Zur Mitte des Abschnitts hagelte es innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere Strafen gegen die Steelers. Die Schlittenhunde hatten so, unter anderem in über zwei Minuten doppelter Überzahl, die Gelegenheit auf den Ausgleich, ließen sie aber verstreichen. Am nächsten kam dem Ausgleichstreffer in dieser Phase noch Garlent, welcher von der linken Seite den Pfosten traf (9.). Der Rest des Drittels verlief ereignisarm, beide Teams ließen kaum nennenswerte Torchancen zu. Den perfekten Start in den Mittelabschnitt erwischten aber die Nordhessen. Zunächst war es Garlent, der nach einem gewonnenen Bully aus dem Slot zum Ausgleich traf (22.), dann brachte Turgeon wenige Minuten später die Huskies mit einem Bauerntrick gar in Front (25.). In der Zwischenzeit verhinderte Maurer mit einer starken Schoner-Parade gegen Dostie den erneuten Führungstreffer der Steelers (24.). Valenti, der einen Rebound nach Schuss von Müller in den Maschen zum 3:1 versenkte, machte schließlich den nordhessischen Blitzstart perfekt (26.). In der 30. Minute hatte Turgeon die Chance am langen Pfosten noch einen weiteren Treffer beizusteuern, verpasste jedoch knapp. Die Schlittenhunde schnürten die Steelers weiterhin ein, die Gastgeber wurden hingegen offensiv erst wieder aktiv, nachdem sie eine weitere Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatten. Nach einem Konter über Keck sprachen die Schiedsrichter eine Strafe wegen Torhüterbehinderung gegen den Stürmer aus. Nachdem die Steelers kurz zuvor eine Überzahlsituation ungenutzt ließen, schlugen sie wieder eiskalt zu – diesmal Uplegger der Torschütze aus dem rechten Bullykreis (38.). Die Bietigheimer starteten druckvoll in den Schlussabschnitt. Unter anderem gegen Fonstad (47.) hielt Maurer seinen Farben noch die Führung fest. Auch in eigener Überzahl war es der Schlussmann der Schlittenhunde, welcher einen Konter der Steelers entschärfen konnte (52.). Der Ausgleichstreffer sollte aber dennoch fallen: Einen Abstimmungsfehler der Nordhessen nutzte Reisnecker zum 3:3 aus (54.). In den Schlussminuten waren die Steelers dem Lucky Punch näher als die Huskies, das Spiel ging jedoch einmal mehr in die Verlängerung. In der Overtime trotzten die Nordhessen schließlich dem Trend gleich doppelt. Der Siegtreffer, und damit der erste nach drei zuvor verlorenen Verlängerungen, fiel ausgerechnet im am heutigen Abend ansonsten glücklosen Powerplay. Schlussendlich war es Daugavins, der die Fans der Huskies jubeln ließ. Tore: 1:0 Kemp (PP – Uplegger – 4. Min.) 1:1 Garlent (Benson, Daugavins – 22. Min.) 1:2 Turgeon (Mieszkowski – 25. Min.) 1:3 Valenti (Müller, Weidner – 26. Min.) 2:3 Uplegger (PP – Kemp, Dugan – 38. Min.) 3:3 Reisnecker (Kanya – 54. Min.) 3:4 Daugavins (GWG – PP – 68. Min.)
ESV KaufbeurenEs kam wie es kommen musste – Joker steigen in die Oberliga ab / ESVK muss nach 17 Jahren in der DEL2 den Gang in die Oberliga antreten (DEL2) Spiel fünf der Playoff-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren fand am heutigen Ostersamstag statt. Die Joker wurden dabei von vielen Fans begleitet, die natürlich die Hoffnung hatten, dass der ESVK die Serie ausgleichen und somit ein entscheidendes Spiel sechs am Ostermontag in Kaufbeuren erzwingen könnte. Dem war jedoch leider nicht so. Wie so oft in dieser Saison wirkten die Joker über weite Strecken der Partie nicht vollends bereit und waren vor allem in der eigenen Zone und im Aufbauspiel tweilweise einfach zu plan- und ideenlos. Somit musste der ESVK Kaufbeuren nach der heutigen 5:1-Niederlage und dem Gesamtergebnis einer komplett verkorksten Saison 2025/2026 in die Augen schauen und nach 17 Spielzeiten in der DEL2 nun den mehr als bitteren Gang in die Oberliga antreten. ESVK-Trainer Leif Carlsson hatte im Vergleich zum Overtime-Erfolg am Donnerstag noch zwei Änderungen vorgenommen. Für Alec Zawatsky rückte der wiedergenesene Yannik Burghart an die Seite von Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Für Jakob Peukert wurde Fabian Koziol in der dritten Defensivformation aufgeboten. Im Tor stand Daniel Fießinger. Die Joker kamen im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen der Serie in Weiden relativ gut in die Partie. In einem ersten Powerplay, nach etwas mehr als zwei Minuten, hätte man den Hausherren schon einen ersten Stich versetzen können. Wie so oft in dieser Saison war das Powerplay jedoch nicht einmal erwähnenswert. Die Weidener schafften es dann, nachdem der ESVK bei fünf gegen fünf zunächst auch ein wenig agiler agierte, sich in der achten Minute für längere Zeit in der Joker-Zone festzusetzen. Nachdem die dritte Formation der Kaufbeurer zwei oder sogar drei Mal nach Scheibengewinnen diese wieder durch Fehlpässe verlor, war es Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schuss in den linken Torwinkel die Blue Devils mit 1:0 in Führung brachte. In der Folge war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Joker hatten durch Jonny Tychonick die wohl dickste Chance auf den Ausgleichstreffer, konnten diese jedoch nicht nutzen, und somit ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten auch die eine oder andere Torchance, aber richtig gefährlich wurde es nicht für Michael McNiven im Tor der Blue Devils. In der 33. Minute nutzten die Weidener dann ihr erstes Powerplay, und erneut war der Torschütze Fabian Ribnitzky, der mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 stellte. Die Joker waren nun von der Rolle und mussten in der 39. Minute sogar den dritten Gegentreffer hinnehmen. Daniel Schwaiger traf mit einem eigentlich eher harmlosen Schuss und zog das Spiel somit komplett auf die Seite der Oberpfälzer. Zu allem Überfluss kassierte Brent Readeke Sekunden später noch eine zwei plus zwei Minuten-Strafe wegen hohem Stock und somit mussten die Joker mit etwas mehr als drei Minuten in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel starten. Insgesamt war es eine teils enttäuschende Leistung des ESVK in den ersten 40 Minuten. Obwohl die Kaufbeurer sich die eine oder andere Chance erarbeiteten, waren sie grundsätzlich nicht in der Lage, den nötigen Druck auf die Blue Devils auszuüben, um auch in der Offensive erfolgreich zu sein. Die Joker hatten dann in Unterzahl bei einer Zwei-auf-eins-Situation die Chance auf einen schnellen Anschlusstreffer. Leider wurde die Situation über Tyson McLellan nicht gut ausgespielt und somit schnell vergeben. Das Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer schadlos. Die Hausherren investierten in der Folge nur noch das Nötigste, während die Joker weiter anrannten, dabei aber zu keinen nennenswerten Torchancen kamen. Die Wertachstädter kamen dann in einem Powerplay nach 53 Minuten endlich auf das Scoreboard. Travis Turnbull traf mit einem Handgelenkschuss in den linken Torwinkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen. Aber nichts da. Im Anschluss an den ersten Treffer der Allgäuer ließ sich Brent Readeke zu einer unnötigen Strafzeit in der offensiven Zone hinreißen, und dies nutzten die Blue Devils durch Tyler Ward eiskalt aus, um den Spielstand auf 4:1 zu erhöhen. Eine weitere Strafzeit gegen Sami Blomqvist erlischte dann auch noch den letzten Funken Hoffnung, um irgendwie in den letzten Minuten noch an einem Wunder zu arbeiten. Das Unterzahlspiel überstanden die Joker. Kurz vor dem Ende gab es jedoch noch einen Gegentreffer ins leere Gehäuse, als man mit dem sechsten Feldspieler agierte. Am Ende stand eine bittere 5:1-Niederlage auf der Anzeigentafel, die dann auch endgültig den Abstieg des ESVK besiegelte.
Deggendorfer SCSpiel 1 geht an Deggendorf - DSC nutzt das Heimrecht (OLS) Der Deggendorfer SC geht in der Halbfinalserie mit 1:0 in Führung. Vor ausverkauftem Haus (2.666 Zuschauer) nutzte das Team von Headcoach Casey Fratkin das Heimrecht und schlug die Tilburg Trappers deutlich mit 6:1. Im Duell mit den Niederländern konnte der Deggendorfer Cheftrainer erneut auf vier volle Reihen zurückgreifen. Es fehlten weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und Ondrej Pozivil. Die Trappers kamen mit viel Dampf aus der Kabine und setzten früh die ersten Offensivakzente. Die Deggendorfer brauchten zu Beginn etwas, um in die Partie zu kommen, waren dann aber sofort auf Augenhöhe und erspielten sich selbst Möglichkeiten. Dennoch waren es die Gäste, die in der zwölften Minute in Führung gingen: Danny Stempher vollendete einen schnellen Gegenangriff zum 0:1. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. In der 14. Minute traf Jaroslav Hafenrichter im Powerplay mit einem präzisen Schuss ins linke obere Eck zum 1:1. Einen Pfeil hatten die Deggendorfer im ersten Abschnitt noch im Köcher. Kurz vor der Pausensirene zog Marco Baßler ab und Dylan Jackson vollendete per Abstauber zum 2:1. Beflügelt durch den späten Treffer überrollten die Deggendorfer im zweiten Abschnitt die Trappers regelrecht. Zunächst erhöhte Dylan Jackson in der 24. Minute auf 3:1. Der DSC war mittlerweile die deutlich bessere Mannschaft, während die Tilburger mit schnellen Gegenangriffen gefährlich blieben. Also Dylan Jackson in der 32. Minute per Shorthander seinen Hattrick komplettierte, schienen die Felle für die Gäste davonzuschwimmen. Also Luke Weilandt in der 35. Minute sehenswert den fünften Treffer nachlegte, war die Hitzkopf-Arena bereits zum Tollhaus geworden. Mit der deutlichen Deggendorfer Führung ging es hinein in die zweite Pause. In der ersten Hälfte des Schlussabschnitts plätscherte die Partie über weite Strecken vor sich hin, ohne die ganz großen Highlights bereitzuhalten. Drei Minuten vor Ende der Partie setzten die Trappers alles auf eine Karte und nahmen Cedrick Andree zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch nicht vom Erfolg gekrönt und Harrison Roy traf in der 58. Minute ins verwaiste Tilburger Tor zum 6:1 Endstand. Weiter geht es für beide Mannschaften am kommenden Montag mit Spiel 2 der Serie. Spielbeginn in Tilburg is um 17 Uhr.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinSaisonabschluss bei FASS Berlin – jetzt vormerken! (RLO) Die Saison 2025/26 wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Drei Meisterschaften in Folge, ein souveräner Playoff-Run – und viele besondere Momente auf und neben dem Eis. Jetzt wollen wir diese Spielzeit gemeinsam ausklingen lassen. Sonntag, 26.04.2026 15:00 – 18:00 Uhr Restaurant Angus, Kreuzbergstr. 11-12, 10965 Berlin GEMEINSAM FEIERN – MIT TEAM UND FANS Im Mittelpunkt der Saisonabschlussfeier steht das, was FASS Berlin ausmacht: Gemeinschaft, Nähe zur Mannschaft und echte Eishockey-Leidenschaft. Freut Euch auf: - Versteigerung und Verkauf der Game Worn Trikots - Video-Highlights der Meister-Saison - Statistiken und Rückblicke - Exklusiver Ausblick auf die kommende Saison Natürlich wird auch das Team vor Ort sein – eine perfekte Gelegenheit für Gespräche, Fotos und einen gemeinsamen Blick zurück auf eine außergewöhnliche Saison. ERSTE ORGANISATORISCHE HINWEISE Für die Veranstaltung ist aktuell ein Bereich für rund 150 Personen reserviert, mit Erweiterungsmöglichkeiten auf der Außenfläche. Das Restaurant stellt für uns eine eigene Auswahl an Speisen bereit. Weitere Informationen zur Organisation und Anmeldung folgen in den kommenden Tagen. SAVE THE DATE! Der 26. April wird ein besonderer Nachmittag für alle, die diese Saison begleitet haben. Merkt Euch den Termin vor – wir freuen uns auf Euch!
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Jungadler Mannheim holen U20 DNL-Meisterschaft (DNL) Die Jungadler Mannheim haben am Samstagabend die Meisterschaft der U20 DNL in der Top-Division gewonnen. In der Best-of-Five-Serie gegen den ERC Ingolstadt hat sich das Team aus Mannheim im dritten Aufeinandertreffen mit einem 6:2-Auswärtssieg den Titel gesichert. Bereits am ersten Spiel-Wochenende der Finalserie hatten die Jungadler mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen (4:1, 2:1) den Grundstein für den heutigen Titelgewinn gelegt. Im heutigen dritten Duell zwischen den beiden Finalisten zog Mannheim bis zur Spielmitte mit 4:1 davon. Vor der zweiten Pause fiel jedoch noch der Anschlusstreffer für Ingolstadt, der nochmal für Hoffnung bei der Heimmannschaft sorgte. Im Schlussabschnitt hielten die Jungadler zunächst geschickt den Zwei-Tore-Vorsprung und setzten rund fünf Minuten vor Spielende mit ihrem fünften und sechsten Treffer der Partie den Schlusspunkt unter die Finalserie 2026. Im Halbfinale der DNL-Playoffs hatte sich der Hauptrundenerste aus Mannheim gegen die Kölner Junghaie (3:2 in der Serie) durchgesetzt. Der ERC Ingolstadt schlug als Tabellenzweiter den Krefelder EV 81 (ebenfalls 3:2 in der Serie). Stimmen zur Finalserie Luigi Calce, Headcoach der Jungadler Mannheim: „Wir waren heute von Anfang an bereit und haben unseren Plan über das gesamte Spiel hinweg durchgezogen. Ich bin stolz auf die Jungs, die das so gut über die Bühne gebracht und am Ende die Finalserie deutlich gewonnen haben. Die Mannschaft hat es verdient, die Meisterschaft zu gewinnen, da wir die ganze Saison über bei unseren Prinzipien und guten Angewohnheiten geblieben sind. Daher haben wir aus meiner Sicht zurecht den Titel geholt.“ Jonas Schwarzfischer, Leiter Spielbetrieb des DEB, zur Finalserie der DNL: „Herzlichen Glückwunsch an die Jungadler Mannheim zur Meisterschaft. Sie haben die Finalserie in drei Spielen für sich entschieden und damit eine starke Saison konsequent zu Ende gespielt. Ein ebenso großes Kompliment gilt dem ERC Ingolstadt, der über die gesamte Spielzeit überzeugt und sich dieses Finale verdient hat. Beide Teams haben gezeigt, was die DNL insgesamt auszeichnet: sehr gutes und schnelles Nachwuchs-Eishockey mit spannenden Begegnungen und vielen Talenten, von denen wir in Zukunft sicherlich noch einiges hören werden.“ U20 DNL-Finale Top-Division 28.03.2026 | Jungadler Mannheim – ERC Ingolstadt | 4:1 (1:0, 3:0, 0:1) 29.03.2026 | Jungadler Mannheim – ERC Ingolstadt | 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) 04.04.2026 | ERC Ingolstadt – Jungadler Mannheim | 2:6 (1:3, 1:1, 0:2)
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