| |
Deutsche Eishockey Liga 2 Zwei Spiele Sperre für Tyler McNeely von den Bietigheim Steelers - Spieler erhielt eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe
(DEL2) Gem. § 1 (3) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Tyler McNeely ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 02.04.2026 • Videoaufzeichnung Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Situation ereignete sich bei Spielzeit 24:19 im Drittel der Kassel Huskies auf der Seite der Strafbänke. Nachdem der Spieler #27 Michael Bartuli von den Kassel Huskies einen Check gegen die Bande gegen den Spieler #94 Tyler McNeely von den Bietigheim Steelers anbrachte, setzte dieser im Anschluss einen Ellbogencheck in Richtung Kopf- und Nackenbereich. Die Schiedsrichter verhängten nach Videobeweis eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe gemäß DEL-Regel 48. Der Spieler #27 Michael Bartuli konnte die Partie infolge des Checks nicht fortsetzen. Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 48 vorliegt. • Der Kopf ist der Haupttrefferpunkt mit dem Ellbogen • Der Spieler #94 Tyler McNeely nahm eine Verletzung des Gegners durch seine Aktion in Kauf • Harter Aufprall mit einem Spieler ohne Puckbesitz Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von zwei (2) Spielen in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 48, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag. Zum Video: https://youtu.be/YS3YFUXu7Qc
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.April 2026 17:00 Uhr |
Bericht: |
DEL2
|
Autor: |
ss |
|
SC Riessersee Erster Neuzugang beim SC Riessersee - Deutscher Verteidiger im Anflug
(OLS) Der SC Riessersee hat auf dem Transfermarkt erstmals für die kommende Saison zugeschlagen: Mit Lars Reuß wechselt ein läuferisch starker Verteidiger unter die Alpspitze. Der 25-jährige Linksschütze stammt aus Memmingen und wurde unter anderem im Nachwuchs des Augsburger EV sowie des EV Füssen ausgebildet. Weitere Stationen führten ihn in der DNL (Deutsche Nachwuchsliga) nach Iserlohn und Köln. Im Jahr 2020 feierte Reuß sein Debüt in der DEL2 bei den Lausitzer Füchsen. Anschließend lief er in der zweithöchsten deutschen Spielklasse auch für Selb und Kassel auf. Die vergangenen zwei Jahre stand er fest im Kader des Nordoberligisten Hammer Eisbären. SCR-Geschäftsführer Michael Kreitl zeigt sich zufrieden mit der Neuverpflichtung: „Lars ist ein super Typ und ein läuferisch sehr starker Verteidiger. Er hat auch in Überzahl gespielt – genau das war uns wichtig, dass wir einen Spieler bekommen, der offensiv Akzente setzen kann. Wir haben uns sehr um ihn bemüht und ich bin froh, dass es geklappt hat.“ Auch der Neuzugang selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe unter der Alpspitze. „Ich freue mich, Teil eines so traditionellen Clubs zu sein. Die Gespräche mit den Verantwortlichen, die Professionalität und die Vision, die mit mir geteilt wurden, sind der Grund, warum mir die Entscheidung so einfach fiel, zum SCR zu wechseln und in meine Heimat Bayern zurückzukehren“, erklärt Reuß zu seinem Wechsel. Auf seine Spielweise angesprochen, beschreibt sich der Verteidiger selbst als „laufstarken, kreativen Offensivverteidiger mit guter Spielübersicht“, der sowohl defensiv stabil steht als auch immer wieder offensive Impulse setzen kann. Für die kommende Saison hat der 25-Jährige klare Ziele: „Die Ziele sind wie für jeden Eishockeyspieler natürlich die Playoffs und alles darüber hinaus. Mein persönliches Ziel ist es aber auch, Spaß auf dem Eis zu haben und in jedem Spiel meine bestmögliche Leistung abzurufen. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Saison mit dem Team und den Fans.“
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.April 2026 21:49 Uhr |
Bericht: |
SCR
|
Autor: |
pv |
|
Selber Wölfe VER Selb e.V. erreicht erstmals 4 Sterne bei der DEB-Zertifizierung - Die kontinuierliche Nachwuchsarbeit trägt Früchte
(OLS) Der VER Selb e.V. setzt seinen erfolgreichen Entwicklungsprozess im Nachwuchsbereich weiter fort: Im Rahmen des bundesweiten 5-Sterne-Programms des Deutschen Eishockey-Bund (DEB) wurde der Verein in der aktuellen Bewertung erstmals mit 4 von 5 möglichen Sternen ausgezeichnet. Damit gelingt dem VER Selb e.V. im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits 3 Sterne erreicht wurden, ein weiterer bedeutender Schritt nach vorne Das 5-Sterne-Programm des DEB ist das zentrale Instrument zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit im deutschen Eishockey. Es bewertet Vereine anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs, der unter anderem die Trainingsstruktur, die sportliche Konzeption, die Organisation der Nachwuchsabteilung, die Qualifikation der Trainerinnen und Trainer sowie die Förderung sozialer und persönlicher Kompetenzen umfasst. Ziel ist es, jungen Talenten in ganz Deutschland bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung zu bieten. Dass der VER Selb e.V. nun erstmals die vierte Stufe dieser anspruchsvollen Zertifizierung erreicht hat, ist das Ergebnis einer kontinuierlichen und zielgerichteten Arbeit in den vergangenen Jahren. Insbesondere die klare Ausbildungsstruktur über alle Altersklassen hinweg – von der Laufschule bis in den leistungsorientierten Nachwuchsbereich – sowie die stetige Weiterentwicklung der Trainingsinhalte und -methoden haben maßgeblich zu dieser positiven Bewertung beigetragen. Ein weiterer zentraler Baustein des Erfolgs ist die fortwährende Qualifizierung des Trainerteams. Durch breit gefächerte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Einbindung hauptamtlicher Stellen konnte die Trainingsqualität nachhaltig gesteigert werden. Gleichzeitig wurde großer Wert auf eine enge Verzahnung zwischen sportlicher Ausbildung, schulischer Entwicklung und sozialer Förderung gelegt. Die Verantwortlichen des Vereins zeigen sich entsprechend erfreut über die Auszeichnung: „Die vier Sterne sind für uns eine großartige Bestätigung unserer Arbeit. Besonders freut uns, dass sich die vielen Investitionen in unsere Nachwuchsstruktur und in die Ausbildung unserer Trainer nun auch in dieser Form widerspiegeln. Gleichzeitig verstehen wir diese Auszeichnung als Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen.“ Der erreichte Meilenstein ist nicht zuletzt auch dem großen Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher, Betreuer, Eltern und Unterstützer zu verdanken, die tagtäglich ihren Beitrag zur positiven Entwicklung des Nachwuchses leisten. Ohne diesen gemeinsamen Einsatz wäre eine solche Entwicklung nicht möglich. DANKE DAFÜR! Mit dem erstmaligen Erreichen von vier Sternen zählt der VER Selb e.V. nun zu den leistungsstarken Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey. Für die Zukunft hat sich der Verein klare Ziele gesetzt: Die vorhandenen Strukturen sollen weiter optimiert und Talente noch gezielter gefördert werden. Der VER Selb e.V. bedankt sich bei allen Partnern und Förderern für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen – zum Wohle des Eishockeynachwuchses in der Region.
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.April 2026 18:28 Uhr |
Bericht: |
SW
|
Autor: |
oo |
|
|
| |
Pinguine Königsbrunn Königsbrunn verliert Eishockey-Krimi in Schweinfurt
(BYL) Nach dem Sieg vom Sonntag führte der EHC Königsbrunn in der Serie Best-of-Seven mit 3:2 Siegen gegen die Mighty Dogs des ERV Schweinfurt. Am Donnerstagabend mussten die Brunnenstädter den Serienausgleich hinnehmen, Schweinfurt konnte die Heimpartie durch Sudden Death in der Overtime mit 5:4 für sich entscheiden. Königsbrunn trat mit fast dem gleichen Kader wie am Sonntag an, musste aber auf Luca Szegedin verzichten, der aufgrund seiner Spieldauerstrafe aussetzen musste. Im Königsbrunner Tor stand wie während der gesamten Play-offs Stefan Vajs, als Backup war Benni Beck mit nach Schweinfurt gereist. Von Beginn an boten beide Teams den Fans eine temporeiche und intensive Partie. Der EHC suchte den Abschluss und konnte sich in der fünften Spielminute die erste gute Chance erarbeiten. In der achten Spielminute blieben die Brunnenstädter aggressiv und hatten erneut gute Gelegenheiten. Die Hausherren zeigten sich effektiver, in der 9. Spielminute landete der erste Schuss der Gäste zum 1:0 im Tor der Königsbrunner. Gleich im Gegenzug erarbeitete sich der EHC die nächste Gelegenheit, doch die Mighty Dogs waren nun besser in der Partie. Das 2:0 für Schweinfurt fiel in der elften Spielminute, als ein Rebound etwas glücklich bei Renarts Alksnis landete und dieser dann seinen zweiten Treffer erzielte. Nur eine Minute später hatte Lion Stange den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch Benedict Roßberg im Tor der Gäste entschärfte die Top-Chance der Königsbrunner. Danach kassierte der EHC eine erste Strafzeit und musste nun in Unterzahl gegen die Mighty Dogs bestehen. Doch Marco Sternheimer tankte sich nach einem Fehlpass der Gastgeber in der 14. Spielminute bis ins gegnerische Drittel durch und netzte per Rückhand zum 2:1 ein, der Schweinfurter Goalie griff daneben. Die Partie blieb weiter intensiv, ehe es in die erste Pause ging. Im Mitteldrittel hatte der EHC zunächst die Chance, in Überzahl den Ausgleich zu erzielen. Doch die Schweinfurter Defensive hielt dich. Gleich danach hatten die Hausherren Überzahlspiel und machten es besser als der EHC, Renarts Alksnis erhöhte mit seinem dritten Treffer in der 24. Spielminute auf 3:1. Noch in der gleichen Spielminute schlug der EHC zurück, bei einem Gegenstoß tanzte sich Lion Stange durch die Schweinfurter Defensive und traf sehr sehenswert zum 3:2. In der 27. Spielminute hatte Marco Sternheimer noch eine gute Möglichkeit, danach blieb es jedoch ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich beide Teams neutralisierten. Bis Drittelende waren Chancen eher Mangelware, ehe der Mittelabschnitt mit 3:2 für die Hausherren endete. Königsbrunn witterte die Chance auf den Ausgleich, vergab aber in der 46. Spielminute einige gute Chancen, die Hausherren standen stabil in der Defensive. Statt dem nächsten Treffer setzte es in der 50. Spielminute das 4:2 für die Mighty Dogs, die einen Drei-auf-Zwei Konter gekonnt zu Ende spielten und den Brunnenstädtern damit einen nächsten Nackenschlag verpassten. Schweinfurt ließ nur wenig zu, die Zeit lief gnadenlos gegen den EHC. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit zog der Königsbrunner Coach den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers. Das Risiko machte sich bezahlt, 44 Sekunde vor Spielende landete die Scheibe im Tor der Gastgeber, deren Goalie zum zweiten Mal danebengriff, es stand nur noch 4:3 für den ERV. Vier Sekunden vor Abpfiff landete die Scheibe bei Hugo Turcotte, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Puck zum 4:4 ins Tor zimmerte. Die Partie ging nun in die Overtime, mit jeweils vier Feldspielern auf beiden Seiten. Den entscheidenden Treffer erzielten jedoch die Gastgeber in Überzahl, ein von Alexander Diel abgefälschter Schuss des dreifachen Torschützen Renarts Alksnis landete im Königsbrunner Gehäuse, damit war das Spiel entschieden. Mit dem Sieg kann der ERV Schweinfurt in der Serie Best-of-Seven mit 3:3 ausgleichen, am Samstag kommt es in der Königsbrunner Pharmpur EISARENA zum Showdown beider Mannschaften. Ab 18 Uhr wird im entscheidenden siebten Spiel beider Teams der neue bayerischer Meister ermittelt. Nach dem Spiel war EHC-Coach Bobby Linke unzufrieden mit der Situation, die in der Overtime zur Niederlage beigetragen hatte: „Spielerisch kann ich meiner Mannschaft heute nichts vorwerfen, wir haben uns viele gute Torchancen erarbeitet. Das Quäntchen Glück hatten wir aber nicht auf unserer Seite. Wir sind am Ende mit purem Willen nochmal zurückgekommen, erzielten den Ausgleich und hatten das Momentum auf unserer Seite. In der Overtime hatten wir guten Zugriff, doch dann gab es eine Strafe gegen uns. Das hat sich schon in der ganze Partie zuvor gezeigt, es gab keine klare Linie bei den Strafzeiten. Diese Strafe in der Overtime war von der Entstehung her nicht nachvollziehbar, die Unparteiischen haben da meiner Meinung nach das Spiel entschieden. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, die hat alles gegeben. 10 zu 2 Strafminuten spiegeln nicht das Spiel wider, weil es die Partie so nicht hergab. Wir haben den Fokus nun auf Spiel sieben und wollen dann den Sack zumachen.“ Tore: 1:0 Alksnis (Dana, Melnikow) (9.), 2:0 Alksnis (Heckenberger, Melnikow) (11.), 2:1 Sternheimer (14.), 3:1 Alksnis (Pohl, Homjakovs) (24.), 3:2 Stange (Länger, Sternheimer) (24.), 4:2 Dana (Melnikow, Diel) (50.), 4:3 Lorraine (Länger) (60.), 4:4 Turcotte (Sternheimer, Lorraine) (60.), 5:4 Diel (Alksnis, Pohl) (69.) Strafminuten: ERV Schweinfurt 2 EHC Königsbrunn 10 Zuschauer: 2355
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.April 2026 08:52 Uhr |
Bericht: |
EHCK
|
Autor: |
hp |
|
Schweinfurt Mighty Dogs Sieg in Overtime: Alksnis schießt Schweinfurt in Spiel 7
(BYL) Rekordkulisse zum Spiel 6 der Finalserie um die Meisterschaft in der Bayernliga, was gleichzeitig das letzte Heimspiel für der diesjährigen Saison bedeutete. Vor über 2300 Zuschauern traten die Mighty Dogs aufgrund von Spieldauerstrafen im Spiel zuvor ohne Kristers Donins und Lucas Kleider an und waren dadurch gezwungen, die Reihen sowohl im Sturm als auch in der Defensive umzustellen – trotz dieser Herausforderung holten sich die willensstarken Schweinfurter den Sieg nach Verlängerung. Das erste Drittel entwickelte sich von Anfang an zu einem schnellen und intensiven Spiel, jedoch ohne größere Fouls, dafür mit umso mehr Leidenschaft. Die erste große Chance erarbeiteten sich dann in der fünften Minute die Gäste, doch Benni Roßberg im Schweinfurter Tor packte eine sehenswerte Parade aus. Im Anschluss konnte Petr Pohl mit einem langen Schläger zur richtigen Zeit den Querpass auf Lorraine wegnehmen, der sonst in aussichtsreicher Position vor dem Tor aufgetaucht wäre. Doch auch der ERV war voll im Spiel angekommen, und stellte den Icedome in Person von Dzerods Alksnis erstmals Kopf: Sein Schuss von der blauen Linie fand den Weg zwischen etlichen Spielern hindurch und sorgte so für die 1:0 Führung. Zwei Minuten später war es schon wieder Alksnis, der sich erst an der Defensive vorbei tankte und verwertete anschließend den Rebound seines ersten Schusses zum 2:0. Im direkten Gegenzug setzte der EHC zur Großchance an: Im zwei auf eins wurde Lion Stange vor dem Tor bedient, doch Roßberg war mit einem Monstersafe zur Stelle und fischte den Puck aus der Luft. Über Petr Pohl und Tomas Cermak gelangten die Dogs nun ebenfalls zu einer hochkarätigen Chance, doch Vajs blieb diesmal Herr der Lage und vereitelte. Das erste Powerplay für die Mighty Dogs lief hingegen nicht wie erhofft: zwar konnte man sich offensiv Anteile erspielen, doch ein Fehlpass in der eigenen Defensivzone brachte Marco Sternheimer einen Ruckhandlupfer in Schweinfurter Tor unter. Im Mitteldrittel kommt Tomas Cermak nach seiner Strafzeit schnell über Links in den Angriff und setzt Vajs abermals unter Druck, doch es blieb beim Spielstand von 2:1. Da er beim Abschluss jedoch gefoult wurde, gingen die Mighty Dogs nun erneut ins Powerplay und diesmal saß es: Dzerods Alksnis packte erneut eine Fackel von der blauen Linie aus und brachte die Dogs durch seinen Hattrick mit 3:1 in Führung. Die Gäste hatten jedoch umgehend eine Antwort auf den Gegentreffer und brachten sich durch Stange wieder auf 3:2 heran. Im Anschluss entwickelte sich ein Abnutzungskampf, in dem sich beide Mannschaften gegenseitig kontrollierten und nur wenige echte Torchancen entstehen ließen, somit endete das Drittel mit einem Spielstand von 3:2. Im Schlussabschnitt startete Königsbrunn stark und konnte sich durch Turcotte zu einer großen Chance bringen, doch Roßberg war auch hier zur Stelle. Stattdessen setzte sich Konstantin Melnikow willensstark durch, als er einer schon fast verlorenen Scheibe energisch nachsetzte und damit den Abwehrspieler der Gäste überlaufen konnte. Er legt anschließend clever auf den mitgestürmten Josef Dana ab, der zum 4:2 verwandeln konnte und den Icedome abermals zum Überkochen brachte. Im Anschluss lieferte die Schweinfurter Defensive eine starke Leistung ab, der EHC drängte auf, einen Anschluss doch es sollte nicht gelingen. Erst kurz vor Ende des Spiels zogen die Brunnenstädter den Goalie und stürmten so für knapp 1:30 mit 6 Feldspielern – eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte. 44 Sekunden vor Ende stellten die Pinguine auf 4:3, ehe es knapp 4 Sekunden vor vermeintlichem Spielende dann tatsächlich noch den Ausgleich durch Turcotte setzte. In der nun erzwungenen Overtime fehlte dem EHC nur noch ein Treffer zur Meisterschaft, doch diese Rechnung wurde ohne die Mighty Dogs gemacht. Durch konzentrierte Arbeit neutralisierten sich beide Mannschaften lange Zeit, doch nach einem Königsbrunner Foul konnte der ERV sich durchsetzen: erneut war es Alksnis, der einen trockenen Schuss aus zweiter Reihe platziert unterbringen konnte und den Mighty Dogs damit den Sieg in Spiel 6 sicherte – nachträglich wurde der Treffer Alex Diel zugeschrieben, der den Schuss vermutlich noch entscheidend abfälschte. Der Icedome feierte die Mannschaft nach Abpfiff noch minutenlang mit Sprechchören und gab ihnen für das entscheidende Spiel 7 am kommenden Samstag das wichtige Selbstvertrauen mit auf den Weg. Der Anpfiff an Karsamstag wird um 18 Uhr sein, und es wird das wohl wichtigste Spiel zum Abschluss einer herausragenden Saison werden. Belohnt sich der amtierende Meister ein weiteres Mal oder gelingt es den Mighty Dogs, den Pokal aus der Brunnenstadt nach Schweinfurt zu entführen? Begleitet werden die Mighty Dogs von mehreren Fanbussen, eine Anreise nach Königsbrunn wird jedoch nur mit bereits online erworbener Eintrittskarte empfohlen, da ein Einlass vor Ort wegen des begrenzten Kontingents nicht garantiert werden kann.
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.April 2026 11:40 Uhr |
Bericht: |
ERVS
|
Autor: |
de |
|
|