IHP NachrichtenFreitag 10.April 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte von Mittwoch, Donnerstag und Freitag mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga.
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| Eisbären starten erfolgreich ins Halbfinale (DEL) Die Eisbären Berlin sind mit einem Sieg ins Playoff-Halbfinale gestartet. Die Berliner bezwangen die Kölner Haie am Mittwochabend in der Uber Arena mit 6:3. Die Eisbären führen somit in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale mit 1:0. Der Hauptstadtclub erwischte einen guten Start und ging durch Adam Smith (5./4-4) in Führung. Diesen Vorsprung konnte Moritz Kretzschmar (7.) wenig später mit seinem ersten Treffer in der PENNY DEL weiter ausbauen. Danach nutzten die Kölner jedoch ihr erstes Powerplay und Valtteri Kemiläinen (9./PP1) sorgte in Überzahl für den Anschluss. Es blieb dann ein hochklassiges Duell, in dem es hin und her ging. Es blieb jedoch zunächst bei der 2:1-Führung Berlins. Im Mitteldrittel waren die Haie dann erst einmal das bessere Team. Dann erhöhten jedoch die Eisbären per Doppelschlag innerhalb von 66 Sekunden auf 4:1. Marcel Noebels (24.) und Jonas Müller (25.) waren für die Hauptstädter erfolgreich. Köln steckte aber nicht auf und konnte in Unterzahl durch Patrick Russell (34./SH1) verkürzen. Kretzschmar (36.) stellte jedoch mit seinem zweiten Treffer des Abends den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Im Schlussabschnitt ließen die Eisbären wenig zu. Köln setzte früh alles auf eine Karte und nahm den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. So konnte Les Lancaster (58./EN) den sechsten Berliner Treffer des Abends erzielen. Kölns Gregor MacLeod (59.) gelang dann noch ein weiteres Tor für die Gäste. Es blieb aber schlussendlich beim 6:3-Heimsieg der Eisbären. Partie zwei dieser Halbfinalserie findet am Freitag, den 10. April um 19:30 Uhr in Köln statt. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„In den ersten zehn Spielminuten waren wir sehr gut. Wir waren bereit, konnten einige offensive Momente kreieren und uns eine Zwei-Tore-Führung erspielen. In der zweiten Hälfte des Startdrittels haben wir dann etwas nachgelassen. Im Mittelabschnitt haben wir zu den richtigen Zeitpunkten unsere Treffer erzielt und dann clever gespielt. Wir werden die Partie nun analysieren. Wir werden schauen, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern können und uns auf Freitag vorbereiten.“ Moritz Kretzschmar (Verteidiger Eisbären Berlin):„Wir hatten einen guten Start. Wir haben unser Spiel einfach gehalten und unser System durchgezogen. Wenn uns das gelingt, sind wir schwer zu bespielen. Das ist uns heute gut gelungen. Ich freue mich über meine ersten beiden DEL-Treffer. An diesen Moment werde ich mich immer erinnern. Der Teamerfolg steht aber im Vordergrund. Das war lediglich nur einer von vier nötigen Siegen. Auch am Freitag in Köln müssen wir unser Spiel durchziehen.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Kölner Haie 6:3 (2:1, 3:1, 1:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand; Neiße) – J. Müller, Wissmann (C); Mik, Niemeläinen; Kretzschmar, Smith; Nieleck – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Bergmann; Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin Kölner Haie: Juvonen (ab 41. Spielminute: Brückmann; Ancicka) – Austin, Kaski; Vittasmäki, Kemiläinen; Sennhenn, M. Müller; Glötzl – Kero, MacLeod, Russell; Storm, Aubry, Bokk; Kammerer, Tyrväinen, Niedenz; Tuomie, van Calster, Uher – Trainer: Kari Jalonen Tore 1:0 – 04:14 – Smith (Tiffels, J. Müller) – 4-4 2:0 – 06:20 – Kretzschmar (Smith, Tiffels) – EQ 2:1 – 08:52 – Kemiläinen (Aubry, MacLeod) – PP1 3:1 – 23:42 – Noebels (Eder, Kirk) – EQ 4:1 – 24:48 – J. Müller (Tiffels, Ronning) – EQ 4:2 – 33:30 – Russell (Tyrväinen, Russell) – SH1 5:2 – 35:22 – Kretzschmar (Kirk) – EQ 6:2 – 57:22 – Lancaster (Kirk, Smith) – EN 6:3 – 58:07 – MacLeod (van Calster, Austin) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 10 (4, 4, 2) Minuten– Kölner Haie: 6 (4, 2, 0) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Jackson Kozari (Maksim Cepik, Tobias Schwenk) Zuschauer 13.822
EC Bad NauheimEC Bad Nauheim erweitert sportliche Kompetenz: Daniel Heinrizi wird externer Berater (DEL2) Der EC Bad Nauheim verstärkt sich im sportlichen Bereich: Daniel Heinrizi wird den Club ab sofort als externer sportlicher Berater unterstützen. Der Fokus seiner Tätigkeit liegt insbesondere auf der Kaderplanung für die Saison 2026/2027 sowie auf der Unterstützung im Scouting – in enger Abstimmung mit Cheftrainer Kevin Gaudet. Heinrizi bringt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen Stationen im deutschen Eishockey mit. Neben einem früheren Engagement beim EC Bad Nauheim war er unter anderem für den EHC Freiburg, die Ravensburg Towerstars sowie die Löwen Frankfurt tätig. Mit Ravensburg erreichte er die DEL2-Vizemeisterschaft 2022 und gewann 2023 die DEL2-Meisterschaft. Darüber hinaus verfügt er über ein breites Netzwerk und fundierte Marktkenntnisse im deutschen Profi-Eishockey. Durch seine langjährige Tätigkeit in Bad Nauheim kennt Heinrizi zudem die Strukturen und Besonderheiten des Standorts sehr genau. „Mit Daniel gewinnen wir zusätzliche Expertise für eine wichtige Phase der Saisonplanung“, erklärt Geschäftsführer Christopher Fiori. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Kevin Gaudet um den EC Bad Nauheim mit meiner Erfahrung, bei der Kaderplanung der kommenden Saison 2026/2027 zu unterstützen,“ bestätigt Daniel Heinrizi seine neue Aufgabe.
Krefeld PinguineHalbfinal-Sweep! Krefeld Pinguine ziehen vorzeitig ins Finale ein (DEL2) Die Pinguine entscheiden auch Spiel 4 der Halbfinalserie für sich. Vor über 300 mitgereisten Fans gewinnen die Seidenstädter mit 5:1. Vor einer erneut beachtlichen Kulisse aus mitgereisten Fans erzielten die Pinguine nach einem Drittel mit Chancen auf beiden Seiten den ersten Treffer. Kapitän Alex Weiß stand nach Vorlage von David Cerny auf einmal frei vor Jonas Neffin und schob die Scheibe mit der Rückhandseite ins Tor (18.). Ins zweite Drittel startete die Mannschaft von Thomas Popiesch dann mit einem Doppelschlag. Erst war es Philip Gogulla, der einen abgewehrten Schuss von Santos über die Linie schob (22.), ehe Tim Schütz die Scheibe aus halbrechter Position ins Tor schlenzte (24.). Als die Pinguine im Anschluss auch noch eine fast zweiminütige doppelte Unterzahl schadlos überstanden, gelang den Eisbären, die sich regelmäßig die Zähne an Felix Bick ausbissen, nicht mehr viel. Einen Ansturm der Domstädter in der ersten Minute des Schlussabschnitts nutzen die Pinguine zum Kontern, Jon Matsumoto stellte auf 4:0 aus Sicht des KEV (42.). Auch der Topscorer der Hauptrunde hatte noch etwas zu melden. Max Newton fälschte einen Schuss von Zack Dybowski in Neffins Kasten ab (49.). In eigener Überzahl konnten die Gastgeber dann den Schlusspunkt setzen. Donát Péter erzielte nach Zuspiel von Naud den Ehrentreffer (50.). Krefeld steht damit als erster Finalist fest. Die Entscheidung, wer der Gegner sein wird, kann frühestens am Sonntag fallen. Auch für die Eisbären ist die Saison als Erfolg zu werten. Spielte die Mannschaft von Peter Flache letztes Jahr noch in Runde zwei der Playdowns, befindet man sich dieses Jahr in der Top vier. Zahlen zum Spiel Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) Tore: 0:1 (17:41) Weiß (Cerny), 0:2 (21:12) Gogulla (Santos, Vandane), 0:3 (23:06) Schütz, 0:4 (41:06) Matsumoto, 0:5 (48:34) Newton (Dybowski, Santos), 1:5 (49:56) Péter (Naud, Slezak) Torschüsse: 28 – 33 Strafen: Regensburg 10 – Krefeld 12 Zuschauer: 4017 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Ich glaube, das Spiel lief so ähnlich wie jedes andere in dieser Serie. Wir wollten von Anfang an sehr konzentriert spielen, die neutrale Zone schnell überbrücken und dem Gegner nicht so viel Raum lassen. Teilweise ist uns das gut gelungen, teilweise aber nicht. Aber wir haben es in jedem Spiel geschafft, die entscheidenden Situationen für uns zu entscheiden. Wir haben in den entscheidenden Momenten gut verteidigt, aber auch die Tore geschossen, immer wenn es wackelig wurde, haben wir das Tor geschossen. In der Partie heute, aber auch in den anderen Partien, waren kritische Situationen, die wir gut lösen konnten. Wir hatten natürlich genügend Respekt gegenüber Regensburg, wir haben die Serie gegen Rosenheim ja gesehen. Sie haben viel in diese Serie investiert, sie sind in den letzten Tagen viel hin und her gefahren. Wir wollten nicht zu leicht alles hergeben, und wir haben es geschafft, es dem Gegner sehr, sehr schwer zu machen. Und dann hat sich vielleicht auch einfach die Tiefe in unserem Kader durchgesetzt. Auch heute haben wieder alle vier Reihen gescored, Bicki hinten hat super gehalten, und dann denke ich auch, dass das ein verdienter Sieg war. In beiden Stadien war unheimliche Stimmung von beiden Fanlagern. Es war eine super Serie. Auch wenn es klar aussieht, war es das nicht immer, und deshalb sind wir super happy, dass wir jetzt im Finale sind.
EV LandshutDauerkartenverkauf 2026/27 startet am Freitag, 14 Uhr (DEL2) Beim EV Landshut richten sich die Blicke schon auf die kommende DEL2-Saison – ein wichtiger Meilenstein im Terminkalender ist dabei traditionell der Auftakt zum Dauerkartenverkauf: Am Freitag, 10. April, ist es soweit – dann können Fans ab 14 Uhr im Onlineshop unter https://www.ticket-onlineshop.com/ols/evl/de ihr Saisonticket buchen. Anders als bei der bisherigen Regelung entfällt künftig die Unterscheidung in die beiden Kategorien „Dauerkarte“ (für Hauptrunden- und Testspiele) bzw. „Risikokarte“ (zusätzlich für Playoff-Spiele). Nun wurde die Struktur dahingehend vereinfacht, dass es schlicht eine Dauerkarte gibt – die für alle Heimspiele der gesamten Saison gilt. Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass es angesichts der letztjährig hohen Anzahl verkaufter Saisontickets erst mal keine neuen Sitzplätze im Dauerkartenverkauf gibt. Der – bis 15. Mai gültige – Frühbucherrabatt wurde im Sitzplatzbereich angepasst, bei den Stehplätzen beträgt er unverändert 10 Prozent. Zudem kommt der EVL einem häufig geäußerten Wunsch aus Zuschauerkreisen nach: In der neuen Saison wird die VR-Bank Landshut Arena für Dauerkartenbesitzer 15 Minuten vor den anderen Besuchern geöffnet. „Vor allem für unsere treuen Stehplatzfans, die sich in der Vergangenheit diesbezüglich bei uns gemeldet haben, ist das bei ihrem Stadionerlebnis eine kleine, feine Verbesserung“, betont Geschäftsführer Ralf Hantschke. Die Preise wurden im Vergleich zur Vorsaison maßvoll angehoben. „Wir haben uns hier für eine Struktur mit Augenmaß entschieden, die sowohl die Teuerung in diversen Lebensbereichen für unsere Fans berücksichtigt als auch die Tatsache, dass der EVL selbst ebenfalls von erhöhten Kosten in unterschiedlichen Bereichen betroffen ist“, erklärt Ralf Hantschke. Die letztjährigen Dauerkarten bleiben reserviert bis 31. Mai. Auch in der kommenden Saison erhalten alle Dauerkarteninhaber bei Vorlage ihres Tickets 10 Prozent Nachlass im EVL-Fanshop. Ebenso ist der Besuch aller Heimspiele des DNL-Teams enthalten. Der Clubsale als bewährte Zweitmarktlösung bleibt bestehen – damit können Fans, die ihr Ticket (VIP-Karten ausgenommen) für eine bestimmte Partie während der Hauptrunde nicht nutzen können, dieses sicher und seriös im Onlineshop des EVL weiterverkaufen. Der Dauerkartenkauf ist unter dem eingangs erwähnten Link online möglich sowie auch in der Geschäftsstelle zu den regulären Öffnungszeiten, beginnend am Dienstag, 14. April, 9 Uhr. Die Abholung bzw. der Versand der Saisontickets erfolgt ab 4. August. Seit letzter Saison steht die EVL-Dauerkarte bekanntlich komplett digital zur Verfügung. Wer weiterhin ein analoges Ticket haben will, zahlt dafür einmalig 20 Euro (inklusive Versand 25 Euro). Alle weiteren Informationen, insbesondere die Preise für die einzelnen Kategorien, sind der entsprechenden Übersicht unter www.evl.info zu entnehmen.
Eisbären RegensburgSCHLUSS IM HALBFINALE: EISBÄREN VERLIEREN SPIEL VIER GEGEN KREFELD 1:5 - Dritt-erfolgreichste Saison der Regensburger Eishockey-Geschichte endet nach vierter Niederlage gegen Pinguine (DEL2) Noch lange nach Spielende wurden sie von ihren Fans frenetisch gefeiert, die Spieler, die Trainer und die Verantwortlichen des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg – und das, obwohl das Team sich gerade mit einer 1:5-Niederlage (0:1/0:2/1:2) gegen das Topteam der Krefeld Pinguine aus dem DEL-2-Halbfinale und damit auch aus der Saison 2025/2026 verabschiedet hatte. Denn der vierte Sieg der Niederrheiner besiegelte deren Finaleinzug und damit natürlich auch das Ausscheiden der Oberpfälzer aus der zweiten Runde der Play-offs („Best of Seven“). Doch trotzdem stand am Ende die dritterfolgreichste Spielzeit der Regensburger Eishockey-Geschichte zu Buche, was der Großteil der 4017 Fans in der Donau-Arena entsprechend honorierten. So entrollte auch die Fankurve ein großes Banner mit der Aufschrift: „Für Rengschburg stets alles reingeworfen – Danke, Jungs“. Und das traf auch auf die vierte Partie der Serie gegen die Schwarz-Gelben zu: Nach ausgeglichenem Start gerieten die Domstädter gegen den souveränen Hauptrundenmeister, der unter anderem elf ehemalige Nationalspieler im Kader hat (zehn deutsche und einen kanadischen) unglücklich nach einem Puckverlust in der eigenen Defensive in Rückstand: Gäste-Kapitän Alexander Weiß verwandelte (18. Minute). Kurz nach der Pause erhöhte Philip Gogulla auf 2:0 (22.). Auch dem 3:0 durch Tim Schütz wenig später ging ein vermeidbarer Puckverlust voraus (24.). Spätestens als Jon Matsumoto zu Beginn des dritten Drittels nach einem Regensburger Fehlpass auf 4:0 stellte (42.), war die Entscheidung gefallen. Das in dieser Begegnung glücklose Heimteam musste noch das 0:5 von Max Newton (49.) hinnehmen, setzte den Schlusspunkt anschließen im Powerplay durch einen fulminanten Direktschuss von Donát Péter zum 1:5 aber selbst (50.). Für den Anhang der Domstädter gibt es indes noch eine weitere Möglichkeit, sich vom Team zu verabschieden: Am kommenden Samstag, 11. April, steigt die große Saisonabschlussfeier ab 12 Uhr in der Fanzone vor der Donau-Arena. Nachbericht Ob einiger Blessuren noch einmal mit verändertem Aufgebot ging Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, in Spiel vier der zweiten Play-off-Runde, dem „Best of Seven“-Halbfinale gegen Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine. Für die Domstädter sollte es ein „Do or die“-Spiel sein, in dem Torhüter Jonas Neffin zwischen den Pfosten startete – Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, Nottorhüter war Cole Danielsmeier, Jonathan Peper stand nicht im Kader. Die Oberpfälzer traten zudem ohne die Verteidiger Nick Mähler und Patrick Demetz sowie die Stürmer David Morley, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) an. Die Oberpfälzer boten dem Topteam von Beginn an einen harten Kampf auf Augenhöhe und kamen im ersten Durchgang zu einigen Chancen. Und dennoch gingen sie mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause: Gäste-Kapitän Alexander Weiß hatte den EBR vor deren Tor den Puck stibitzt und Neffin mit einem platzierten Rückhandschuss überrascht (18 Minute). Direkt nach Wiederbeginn legte der Titel-Topfavorit nach: Philip Gogulla netzte zum 2:0 ein (22.). Nicht einmal zwei Minuten später erhöhte dann Tim Schütz nach einem weiteren Scheibenverlust der Rot-Weißen vor dem eigenen Gehäuse auf 3:0 (24.). Die Eisbären blieben dran, kamen auch selbst zu guten Chancen – doch oftmals fehlte das letzte Quäntchen Glück zum eigenen Treffer. Spätestens mit dem 4:0 der Niederrheiner durch Jon Matsumoto früh im Schlussdurchgang – ein Fehlpass der Regensburger hatte unmittelbar zum Treffer geführt – war die Partie entschieden (42.). Der Altmeister ließ durch einen Abfälscher von DEL-2-Hauptrunden-Topscorer Max Newton noch das 5:0 folgen (49.). Doch der Schlusspunkt einer überragenden Saison war den Hausherren vorbehalten: In einer stark ausgespielten Überzahl drosch Donát Péter den Puck fulminant per Onetimer an Gästekeeper Felix Bick vorbei zum 1:5-Ehrentreffer unter die Latte (50.). Damit endete die dritt-erfolgreichste Spielzeit der Regensburger Eishockey-Geschichte im Halbfinale. Das wollen die Rot-Weißen nun noch einmal mit ihren Fans feiern: Am kommenden Samstag, 11. April, steigt die große Saisonabschlussfeier ab 12 Uhr in der Fanzone vor der Donau-Arena. Statistik Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 1:5 (0:1/0:2/1:2) Mittwoch, 08. April 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten), Konrad Fiedler und Cole Danielsmeier (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Pascal Zerressen, Marian Bauer, Maximilian Merkl und Jakob Weber (4/alle Abwehr) – Kevin Slezak, Corey Trivino, Jeremy Bracco (2), Alexander Berardinelli, Samuel Payeur, Bryce Kindopp, Matěj Leden, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Pierre Preto (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach), Hugo Boisvert (Assistent) und Joey Vollmer (Torwarttrainer). Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Ole Blumekamp (beide Tor) – Erik Buschmann (2 Strafminuten), Davis Vandane (A/2), Mick Köhler, Zack Dybowski, Oliver Mebus und Leonhard Korus (alle Abwehr) – Philip Gogulla, Max Newton (2), Mathew Santos, C. J. Suess, Jon Matsumoto (A/2), Daniel Bruch, Alexander Weiß (C), Mark Zengerle (2), David Černý, Tim Schütz, Adam Payerl (2) und Maximilian Hops (alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach), Steffen Ziesche (Assistent) und Anton Lukin (Torwarttrainer). Strafminuten: Regensburg 10 – Krefeld 12. Zuschauer: 4017 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Sirko Hunnius und Kilian Hinterdobler (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Marcus Höfer (beide Linesperson). 1. Drittel: 0:1 (18. Minute) Alexander Weiß; 2. Drittel: 0:2 (22.) Philip Gogulla (Mathew Santos, Max Newton); 0.3 (24.) Tim Schütz; 3. Drittel: 0:4 (42.) Jonathan Matsumoto; 0:5 (49.) Max Newton (Zack Dybowski, Mathew Santos); 1:5 (50./PP1) Donát Péter (Guillaume Naud, Kevin Slezak). Serienstand: Krefeld 4 – Regensburg 0 (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven“ – Krefeld zieht ins Finale ein). Die Termine der Serie: Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven”) Spiel 1: Donnerstag, 02. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld: 6:3 (2:1/2:1/2:1) – Serienstand: Krefeld 1 – Regensburg 0; Spiel 2: Samstag, 04. April, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg: 1:3 (0:0/0:3/1:0) – Serienstand: Krefeld 2 – Regensburg 0; Spiel 3: Montag, 06. April, 17 Uhr – Yayla-Arena Krefeld: 4:0 (2:0/1:0/1:0) – Serienstand: Krefeld 3 – Regensburg 0; Spiel 4: Mittwoch, 08. April, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg: 1:5 (0:1/0:2/1:2) – Serienstand: Krefeld 4 – Regensburg 0; Spiel 5: entfällt; Spiel 6: entfällt; Spiel 7: entfällt. Alle Serien Play-offs Pre-Play-offs („Best of Three) Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter) EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter) Viertelfinale („Best of Seven“) Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:4 – Regensburg weiter) Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 3:3) Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter) EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 4:2 – Kassel weiter) Halbfinale („Best of Seven“) Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter) EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers (Serienstand 2:2) Play-downs Erste Runde Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt) Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt) Zweite Runde Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:2 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Weiden mit dem Klassenerhalt)
Memmingen IndiansErste Niederlage: Indians unterliegen knapp in Spiel 3 (OLS) Der ECDC Memmingen musste sich in einem verrückten und äußerst spannenden Spiel 3 den Hannover Scorpions geschlagen geben. 5:6 n.V. hieß es am Ende aus Sicht der Indianer. Damit verkürzten die Mellendorfer auf 1:2 in der Halbfinalserie. Bereits am Freitag geht es in der ALPHA COOLING-Arena weiter. Stehplatz-Karten sind noch erhältlich. Milan Pfalzer kehrte nach seiner Sperre zurück in den Kader, somit konnten die Indians wieder mit vier Sturmreihen agieren. Die ersten zwanzig Minuten gehörten zumindest von den Spielanteilen her den Indians. Memmingen ging bereits nach zwei Minuten durch Sam Verelst in Führung. Beim Spielstand von 1:0 für den ECDC blieb es auch bis zur ersten Drittelpause. Im zweiten Drittel waren die Hausherren nun mehr am Drücker. Die Scorpions erspielten sich nun gute Gelegenheiten und drehten das Spiel. Marc-Olivier Vallerand traf zum Ausgleich, Allan McPherson schoss die 2:1 Führung. Doch die Indianer kämpften sich wieder zurück und zeigten eine gute Reaktion. Kurz vor Ende des zweiten Drittels glichen die Maustädter in Überzahl aus. Tyler Spurgeon brachte den Puck im Gehäuse unter. Das letzte Drittel wurde dann ein wilder Ritt. Die Indians legten einen blitzsauberen Start hin und schossen innerhalb von nicht mal drei Minuten drei Treffer. Eddy Homjakovs verwandelte zum 3:2, Jayden Schubert und Felix Brassard legten zum zwischenzeitlichen 5:2 nach. Doch das Spiel war keinesfalls vorüber, denn die Scorpions fanden einen Weg zurück ins Spiel. Yannick Drews und Marc-Olivier Vallerand sorgten mit einem Doppelschlag für das 4:5 aus Sicht der Mellendorfer. Das Momentum kippte nun aufseiten der Niedersachsen, die tatsächlich das 5:5 erzielten. Justin Kirsch überwand Justus Roth und markierte das 5:5. Damit musste ein Sieger in der Overtime ermittelt werden. In der Overtime war es weiterhin ein Spiel auf Messers Schneide. Die Hausherren wirkten etwas giftiger und konnten schlussendlich das Spiel für sich entscheiden. Allan McPherson traf, kurz vor Ende der ersten Overtime, zum entscheidenden 6:5 n.V. für die Hannover Scorpions, die damit den ersten Sieg in der Serie einfuhren. Am Freitag kommt es zu Spiel 4 am Hühnerberg. Spielbeginn in der Maustadt ist um 20:00 Uhr. Sitzplätze im Heimbereich sind bereits ausverkauft, Stehplätze jedoch sind weiterhin im VVK erhältlich. Ob die Abendkasse öffnet, entscheidet sich erst vor dem Spiel, die Indians empfehlen dringend den Vorverkauf zu nutzen. Die Partie muss als Sicherheitsspiel mit Fantrennung durchgeführt werden. Fans der Indians ist es untersagt, Sitzplätze im Gästebereich zu erwerben. Diese dürfen ausschließlich von Anhängern der Niedersachsen gebucht werden. Bitte beachtet dies, es muss ansonsten der Zutritt zum Gästeblock durch die Sicherheitskräfte verwehrt werden. Hannover Scorpions vs ECDC Memmingen 6:5 n.V. (0:1/2:1/3:3/1:0) Tore:0:1 (3.) Verelst (Schubert, Kurz), 1:1 (26.) Vallerand (Miglio, McPherson), 2:1 (30.) McPherson (Hauner, Reiß), 2:2 (40.) Spurgeon (Ouderkirk, Svedlund, 5-4), 2:3 (42.) Homjakovs (Svedlund, Ouderkirk), 2:4 (42.) Schubert (Meier, Verelst), 2:5 (44.) Brassard, 3:5 (48.) Drews (Knackstedt, Reiß), 4:5 (49.) Vallerand (Aquin, McPherson), 5:5 (52.) Kirsch (Kruminsch, Miglio), 6:5 (78.) McPherson (Aquin, Vallerand) Strafminuten:Hannover 8–Memmingen 6 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Fern; Svedlund, Meisinger; Kurz, Menner; Ettwein- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Krymskiy; Meier, Verelst, Schubert; Handschuh, Pfalzer, Gams.
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Schweinfurt Mighty DogsSaisonabschluss im Icedome (BYL) Die Mighty Dogs laden zum jährlichen Saisonabschluss – auch bekannt als Abtaufest – am Icedome ein. Dieser findet am kommenden Samstag, den 11. April 2026, ab 16 Uhr am Icedome statt. In der abgelaufenen Spielzeit gab es allerhand zu feiern, nicht zuletzt die überragende Vizemeisterschaft des ERV Schweinfurt. Auch etliche Spieltagshighlights können noch einmal zwischen Spielern, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Fans ausführlich besprochen werden. Darunter fallen sicherlich die Spiele im Icedome gegen die Devils Ulm (9:8), den EHC Waldkraiburg (8:7), den TEV Miesbach (Teddy-Bear-Toss-Weltrekord) oder auch die Partie mit dem Ausgleichstreffer 1,7 Sekunden vor Schluss gegen den HC Landsberg. Aber auch auswärts gab es immer wieder Highlights, die es wert sind, noch einmal aufgegriffen zu werden: drei Busse nach Ulm oder zuletzt sogar vier nach Königsbrunn. Ab 16 Uhr beginnt die Abschlussfeier im Außenbereich des Icedome (an der Hütte) gemütlich mit Getränken sowie Bratwurst und Hotdogs – alles für jeweils 3 € pro Getränk oder Speise. Im weiteren Verlauf bieten die Mighty Dogs erstmals auch den Verkauf von Ausrüstungsgegenständen an. Somit hat jeder Fan vor Ort die Möglichkeit, sich ein Stück Geschichte nach Hause zu holen. Geplant ist der Verkauf zwischen 16:30 und 17:15 Uhr an den Lagerräumen neben dem Rollhockeyfeld. Um 17:30 Uhr findet dann die Übergabe der Game-Worn-Trikots statt. Ein Großteil der Mannschaft wird selbstverständlich vor Ort sein und die Trikots persönlich an die Fans überreichen. Es wird darum gebeten, die Echtheitszertifikate mitzubringen. Auch zum Kader wird es eine Neuigkeit geben, denn die Mighty Dogs können eine weitere Vertragsverlängerung bekannt machen. Zudem wird Vorstand Sport Robert Häring ein Update zu einer möglichen neuen Bande im Icedome geben. Es lohnt sich also, am Samstagnachmittag bei bestem Wetter zum Icedome zu kommen. Ein letzter Ausschank ist für etwa 19 Uhr geplant. Danach ist diese unfassbare Saison 2025/2026 in der Eishockey-Bayernliga endgültig beendet, und die Saison 2026/2027 steht bereits in den Startlöchern. Ablauf im Überblick: Beginn: 16:00 Uhr 16:30 Uhr: Start des Verkaufs von Ausrüstungsgegenständen (bis ca. 17:15 Uhr) 17:30 Uhr: Übergabe der Game-Worn-Trikots an die Besitzer der Echtheitszertifikate Bekanntgabe einer Vertragsverlängerung Update zur neuen Bande ca. 19:00 Uhr: letzter Ausschank Die Mighty Dogs freuen sich auf einen gemütlichen Nachmittag mit ihren Helferinnen und Helfern sowie den fantastischen Fans in Weiß-Blau!
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| NEWS Landesverbände Nord Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord |
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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