IHP NachrichtenMontag 13.April 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen Personalien und Spielberichte des vergangenen Wochenendes mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen drittes Halbfinalspiel gegen Köln (DEL) Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Heimspiel der Playoff-Halbfinalserie gegen die Kölner Haie gewonnen. Die Berliner setzten sich am Sonntag gegen die Domstädter in der ausverkauften Uber Arena mit 4:2 durch. Somit führen die Eisbären in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale mit 2:1. Im Startdrittel waren die Gastgeber die aktivere und bessere Mannschaft, scheiterten jedoch immer wieder an Janne Juvonen im Kölner Tor. Aber auch Jake Hildebrand konnte sich einige Male auszeichnen. In der Startphase des mittleren Spielabschnitts konnte Leo Pföderl (23./PP1) den Hauptstadtclub dann im Powerplay in Führung bringen. Im weiteren Verlauf blieb es eine intensive und umkämpfte Partie, in der die Berliner weiterhin die deutlich dominantere Mannschaft blieben. Die Haie mussten defensiv einiges investieren, um nicht höher in Rückstand zu geraten. Auch im Schlussdrittel blieben die Eisbären das tonangebende Team. So erhöhten Jonas Müller (42.) und Les Lancaster (46.) auf 3:0 für die Eisbären. Nachdem Dominik Bokk (53.) in der Schlussphase den ersten Kölner Treffer erzielte, nahmen die Gäste früh den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. So kamen die Haie durch Oliwer Kaski (56./6-5) zum Anschluss. In der Folge sorgte jedoch erneut Pföderl (58./EN) für die Entscheidung und den 4:2-Endstand. Partie vier dieser Halbfinalserie findet am Mittwoch, den 15. April um 19:30 Uhr in Köln statt. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Wir haben unser Spiel heute über die gesamte Spieldauer durchgezogen. Wir haben vollen Einsatz gezeigt und sind sicher aufgetreten. Unsere Special Teams waren ebenfalls gut. Jetzt blicken wir bereits voraus.“ Leo Pföderl (Stürmer Eisbären Berlin):„Heute war es meiner Meinung nach unser bestes Saisonspiel. Wir haben wir unser System über die vollen 60 Minuten gespielt.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Kölner Haie 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) Aufstellungen Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer; Neiße) – J. Müller, Wissmann (C); Mik, Lancaster; Smith, Reinke; Kretzschmar – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Bergmann, Vikingstad, Pföderl; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin Kölner Haie: Juvonen (Brückmann; Ancicka) – Austin, Kaski; Vittasmäki, Kemiläinen; Sennhenn, M. Müller; Glötzl – Storm, Aubry, Bokk; Kammerer, Tyrväinen, Niedenz; Kero, MacLeod, Russell; Tuomie, van Calster, Uher – Trainer: Kari Jalonen Tore 1:0 – 22:04 – Pföderl (Reinke, Ronning) – PP1 2:0 – 41:20 – J. Müller (Noebels, Wissmann) – EQ 3:0 – 45:03 – Lancaster (Dea) – EQ 3:1 – 52:54 – Bokk (Sennhenn, Kero) – EQ 3:2 – 55:30 – Kaski (Kemiläinen, Tyrväinen) – 6-5 4:2 – 57:56 – Pföderl (Noebels) – EN Strafen Eisbären Berlin: 8 (4, 0, 4) Minuten– Kölner Haie: 10 (2, 6, 2) Minuten Schiedsrichter Martin Frano, Ghislain Hebert (Maksim Cepik, Tobias Schwenk) Zuschauer 14.200
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt den Adler Mannheim auch in Spiel 3 der Halbfinalserie (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich in Spiel 3 des Playoff-Halbfinales der PENNY DEL bei den Adler Mannheim mit 1:4 (0:0|0:1|1:3) geschlagen geben. Vor 13.600 Zuschauern erzielte Yasin Ehliz das einzige Tor für die Mannschaft von Trainer Oliver David. In der Best-of-Seven-Serie liegt der viermalige deutsche Meister mit 0:3 zurück. Spiel 4 findet am Dienstag (14. April | 19:30 Uhr) im SAP Garden statt. Spielverlauf Die Abtastphase fiel aus: Beide Teams gingen direkt mit Tempo ins Spiel, die Offensivreihen zeigten früh ihre Qualität. Das galt auch für die Torhüter, die hellwach waren. Münchens Schlussmann Antoine Bibeau entschärfte einen Alleingang von Anthony Greco und verhinderte so den Rückstand (5.). Auf der anderen Seite zwangen Nikolaus Heigl und Alberts Smits Adler-Goalie Franzreb zu guten Paraden (8./11.). Die Gäste präsentierten sich im ersten Abschnitt scheibensicher, Mannheim blieb aber gefährlich. Kurz vor der Pause kam Justin Schütz frei vor dem Tor zum Abschluss, doch Bibeau war erneut zur Stelle (18.). So blieb das erste Drittel chancenreich, aber torlos. Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich zunächst Mannheim Vorteile. Die Adler erspielten sich sowohl in Unterzahl (ab 24.) als auch in Überzahl (ab 31.) Möglichkeiten, doch Bibeau war weiterhin nicht zu bezwingen. In der 31. Minute rettete nach dem Schuss von John Gilmour die Latte für den Münchner Keeper. Danach arbeiteten sich die Red Bulls zurück ins Spiel, nun lag der Treffer auf der anderen Seite in der Luft. Brady Ferguson traf ebenfalls nur die Latte (35.), Taro Hirose scheiterte während einer Druckphase knapp (37.) – doch das letzte Wort im Mittelabschnitt gehörte den Adlern: Justin Schütz fälschte wenige Sekunden vor der Sirene zum 1:0 für die Gastgeber ab. Die Münchner reagierten souverän auf den Rückstand: Ehliz traf mit einem Nachschuss direkt in den Winkel zum 1:1 (42.). Der viermalige deutsche Meister hielt den Druck hoch, Mannheim überstand die Drangphase aber ohne weiteren Gegentreffer, um dann selbst eiskalt zuzuschlagen. Schütz erzielte nach einem Scheibenverlust im Münchner Aufbau die erneute Adler-Führung (52.). Die Gastgeber ließen im Anschluss wenig zu. So hielt der knappe Vorsprung bis in die Schlussphase. Zwei Minuten vor dem Ende brachte Oliver David den Extra-Angreifer – ohne Erfolg, denn kurz darauf machte Mannheim alles klar: Anthony Greco und Tom Kühnhackl sorgten mit zwei Empty-Net-Treffern in der 59. Minute für den 4:1-Endstand. Markus Eisenschmid: „Wir haben dreimal gut gespielt, aber wir müssen einen Weg finden, die Spiele auch zu gewinnen. Vor allem in Überzahl können wir besser auftreten. Es steht jetzt 0:3 in der Serie, wir haben nun viermal Spiel 7. Am Dienstag müssen wir zeigen, was wir aus den ersten drei Spielen gelernt haben.“ Tore: 1:0 | 39:14 | Justin Schütz 1:1 | 41:20 | Yasin Ehliz 2:1 | 51:47 | Justin Schütz 3:1 | 58:08 | Anthony Greco 4:1 | 58:59 | Tom Kühnhackl Zuschauer: 13.600
Kassel HuskiesFinaleinzug perfekt: Keck trifft in der Verlängerung zum Sieg in Spiel 6 (DEL2) Mit einem Matchpuck im Gepäck traten die Huskies am heutigen Sonntag zu Spiel 6 der Halbfinalserie bei den Bietigheim Steelers in der EgeTrans Arena an. In jedem Drittel waren beide Teams jeweils einmal erfolgreich. In der Verlängerung konnte Keck die Partie schließlich zu Gunsten der Schlittenhunde entscheiden. Die Nordhessen kamen druckvoll aus der Kabine und konnten sich durch Abschlüsse von Garlent und Keck die ersten Chancen erarbeiten. Doch auch die Gastgeber nutzen immer wieder ihre Konterstärke und das schnelle Umschaltspiel, um Huskies Torwart Philip Maurer zu testen, der einmal mehr stark aufgelegt war. Besonders während des ersten Überzahlspiels der Steelers war der Keeper des ECK mehrfach gefordert und hielt die Huskies in Führung. In der 9. Minute gelang Kassel der Führungstreffer durch Tristan Keck. Der schnelle Stürmer war nach sehenswertem Stretchpass von Darren Mieszkowski auf und davon und überwand Olafr Schmidt im Alleingang. In der Folge erarbeiteten sich beide Teams ihre Chancen. Kassel ließ ein Powerplay ungenutzt. In der 18. Minute nutzen die Gastgeber dann eine Unachtsamkeit in der Kasseler Hintermannschaft und stellten über Topscorer Jack Dugan nach Rebound auf 1:1. Zu Beginn des Mittelabschnittes ließen die Nordhessen ein weiteres Überzahlspiel ungenutzt. Chancen zum Führungstreffer gab es in Folge beim Spiel Fünf gegen Fünf hüben wie drüben, das Spiel wurde zusehends mit offenem Visier geführt. Die Steelers setzten in Druckphasen der Huskies immer wieder zu gefährlichen Kontern an. Maurer parierte gegen Preibisch und Eckl stark. Die Huskies kamen ihrerseits durch Benson und Daugavins zu guten Chancen. In der 31. Minute musste Marco Müller auf die Strafbank und Maurer rückte erneut in den Fokus. Gegen den Gegentreffer von Alex Dostie nach Zuspiel Brett Kemps war er allerdings machtlos. Die Steelers hatten das Spiel im Powerplay gedreht. Kassel fand schnell zurück in die Spur und erhöhten die Schlagzahl. Bei den Abschlüssen von Garlent aus dem Slot war Schmidt zur Stelle, Daugavins traf kurz darauf nur das Aussennetz. Doch der Kampf und die Beharrlichkeit zeichneten sich aus. In der 38. Minute besorgte Yannik Valenti nach Scheibeneroberung und Pass von Tim Bender den Ausgleich für den ECK. Die Gastgeber ließen sich von dem Gegentreffer nicht beeindrucken und erhöhten ihrerseits abermals den Druck. Kurz vor Drittelende ergab sich noch eine gute Kontergelegenheit über Kaspars Daugavins, der allerdings an Schmidt scheiterte. Zu Beginn des Schlussdrittels waren die Huskies bemüht, das Spiel zu machen und ließen die Scheibe gut laufen. Mehrfach gelang es den Nordhessen, sich in der Angriffszone festzusetzen. Die ganz großen Chancen waren auf beiden Seiten bis zur 44. Minute nicht zu sehen. Dann schlug Dominic Turgeon zu. Nach Zuspiel von Tristan Keck hämmerte er den Puck zum 3:2 in die Maschen. Beide Teams kamen zu erneuten Powerplaysituationen, ließen diese aber ungenutzt. Die größten Chancen ergaben sich nach wie vor bei numerischer Gleichheit. In der 53. Minute hatte Reisnecker die große Chance zum erneuten Ausgleich für Bietigheim. Kassel hielt den energischen Angriffen der Hausherren stand und überzeugte mit mannschaftlicher Geschlossenheit und großem Kampf, ließ in dieser heißen Phase wenig Chancen zu. Die Huskies kamen ihrerseits zu Konterchancen, Bode Wilde konnte in einer vielversprechenden Situation drei Minuten vor dem Ende allerdings nicht die Vorentscheidung herbeiführen. Stattdessen trafen die Hausherren gut zwei Minuten vor dem Abpfiff zum Ausgleich. Arne Uplegger verwertete ein Zuspiel von Eckl und überwand Maurer zum 3:3. Die Gastgeber hatten dann noch die große Chance zur Führung, aber Maurer hielt die Huskies mit Paraden gegen Kemp und Dostie im Spiel. So blieb es bis zum Abpfiff von Abschnitt 3 beim Unentschieden und die Partie ging in die Overtime. Die ersten 10 Minuten der Nachspielzeit gehörten den Steelers. Einmal mehr rückte Maurer in den Fokus. Er hielt gegen Eckl aus spitzem Winkel genauso souverän wie bei den Großchancen von Kemp und Dugan. Nachdem die Schlittenhunde die Druckphase der Gastgeber überstanden hatten, gelang es ihnen, sich immer wieder im Angriffsdrittel festzusetzen. Garlent hatte die beste Chance für die Huskies. Olafr Schmidt vereitelte die Chance ebenso wie den verdeckten Schuss von Münzenberger. In der 76. Minute war es dann aber so weit. Tristan Keck verwertete in Baseballspieler-Manier einen Querschläger zum erlösenden 4:3 Siegtreffer und schoss die Huskies in das Finale der DEL2. Tore: 0:1 Keck (Mieszkowski – 11. Min.) 1:1 Dugan (Eckl, Schüle – 18. Min.) 2:1 Dostie (PP – Kemp – 33. Min.) 2:2 Valenti (Braun – 38. Min.) 2:3 Turgeon (Keck – 45. Min.) 3:3 Uplegger (Eckl – 58. Min.) 3:4 Keck (GWG – Valenti – 77. Min.)
Eisbären RegensburgZWEI VERTRAGSVERLÄNGERUNGEN UND EIN EMOTIONALER ABSCHIED: EISBÄREN FEIERN SAISONABSCHLUSS MIT 1200 FANS / Der „Eisbär der Saison“, Goalie Jonas Neffin, geht, Verteidiger Pascal Zerressen und Angreifer Corey Trivino bleiben – ausgelassene Stimmung nach dritt-erfolgreichster Spielzeit der Regensburger Eishockey-Historie (DEL2) Es war ein würdiger Abschluss einer starken Spielzeit für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Oberpfälzer haben jetzt den Abschluss der dritt-erfolgreichsten Saison in der Historie der Domstadt gefeiert. Über den Tag verteilt lockte das Event in Summe rund 1200 Fans in die Fanzone vor der heimischen Donau-Arena, die sich über ausgiebige Autogrammstunden, Interviews ihrer Schützlinge, die Versteigerung der in den Partien getragenen Trikots sowie die ersten Kader-Nachrichten für die kommende Saison 2026/2027 freuen durften. Wie der Klub im Rahmen der Veranstaltung bekannt gab, verlässt Goalie Jonas Neffin die Domstädter und wechselt in die Erste Liga – der 25-Jährige, der parallel (nach eindeutigem Sieg bei der Abstimmung der Mittelbayerischen Zeitung) zum „Eisbär des Jahres“ gekürt wurde, wurde emotional verabschiedet. Erhalten bleiben den Rot-Weißen indes zwei andere Publikumslieblinge: Abwehr-Stütze Pascal Zerressen hat seinen Vertrag bei den EBR ebenso verlängert wie Kontingentstürmer und Topscorer Corey Trivino. Der Nachmittag begann für die Anwesenden vielversprechend: Direkt zu Beginn machten die Eisbären unter tosendem Applaus die Verlängerung Pascal Zerressens publik. Der 33-jährige Ex-Nationalspieler mit der Erfahrung aus 542 Erst- und 265 Zweitliga-Einsätzen, der im vergangenen Sommer aus Rosenheim an die Donau gewechselt war, hatte in der jüngst abgelaufenen Spielzeit keines der 62 Spiele der Oberpfälzer verpasst und sich sofort zu einer zentralen Figur in deren Hintermannschaft entwickelt. Ausgebildet in Krefeld schaffte Zerressen bei seinem Heimatklub in der Saison 2010/2011 auch den Sprung in die DEL. In dieser lief er insgesamt zwölf Jahre lang auf – erst für die Pinguine, ab 2013/2014 für Köln. Mit starken Leistungen spielte er sich dabei auch immer wieder in den Kreis der Nationalmannschaft. Nach dem Abstieg Krefelds kehrte Zerressen 2022/2023 zu den Seidenstädtern zurück – und stand den Eisbären in der Folge in der DEL 2 als Gegner gegenüber. Nach einem Jahr bei den Schwarz-Gelben zog Zerressen 2023/2024 zu DEL-Absteiger Bietigheim weiter, den er sogar als Kapitän aufs Eis führte. Im Sommer 2024 folgte der Wechsel nach Rosenheim, wo Zerressen erneut ein wichtiger Teil des Defensivverbundes war. Ein Jahr später ging es nach Regensburg, wo Zerressen auf Anhieb zu einem der Publikumslieblinge avancierte und maßgeblich dazu beitrug, dass das Team von Trainer und Sportlichem Leiter Peter Flache in der Hauptrunde nicht nur eine der besten Abwehrreihen der Liga, sondern auch das erfolgreichste Unterzahlspiel der DEL 2 stellte. Zerressen, der bei den EBR die Rückennummer #16 trägt, bringt ein klares Profil mit: 1,96 Meter groß, Führungsspieler, Linksschütze und defensiv orientiert. Qualitäten, die ihn für Flache besonders wertvoll machen. Der Headcoach betont: „Pascal hat vom ersten Tag des Trainingslagers an gezeigt, dass er über viel Erfahrung auf hohem Niveau verfügt. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir das beste Penalty-Killing der Liga sowie eine der stärksten Hintermannschaften hatten. Ein Top-Charakter, der in hervorragender Form ins Camp gekommen ist und sich jederzeit absolut professionell verhalten hat. Wir freuen uns sehr, auch in der kommenden Saison weiter mit ihm zusammenzuarbeiten.“ Und auch Zerressen selbst ist glücklich: „Ich freue mich, dass ich weiter Teil des Teams bin. Ich habe mich von Anfang an mit meiner Familie in Regensburg sehr willkommen gefühlt. Die Fans standen die ganze Saison super hinter uns und waren auch Teil unseres Erfolges. Auch in der kommenden Saison werde ich wieder versuchen, meine Erfahrung bestmöglich einzubringen.“ Auch der Topscorer trägt weiter Rot-Weiß Weiter versüßt wurde den Fans der kurzweilige Tag mit einer weiteren Personalentscheidung: Auch Kontingentangreifer Corey Trivino hat in der Donaustadt verlängert. Der inzwischen 36-jährige kanadische Mittelstürmer war direkt im ersten Zweitliga-Jahr nach dem Aufstieg (2022/2023) mit etwas Verspätung nach Regensburg gekommen und hatte sich sofort als absoluter Glücksgriff entpuppt. Inzwischen bringt er es auf 142 Treffer und 117 Assists für 259 Torbeteiligungen im rot-weißen Trikot – und das in nur 240 DEL-2-Einsätzen für den Klub. Trivino, der mit der Rückennummer #86 aufläuft, ist damit mit Abstand der punktstärkste Akteur der Eisbären seit deren Rückkehr in die Zweite Liga. Der einstige NHL-Zweitrundenpick (2008 – New York Islanders an Position 36) verfügt über reichlich Erfahrung in absoluten Topligen: neben den starken nordamerikanischen Profi-Ligen ECHL und AHL auch in der höchsten Spielklasse Russlands (KHL) und in der internationalen Beletage Österreichs (damals EBEL) sowie eben der DEL 2. Vor seinem Wechsel zu den EBR war Trivino vier Jahre lang Leistungsträger beim Spitzenteam der Kassel Huskies gewesen. Nun geht er in seine fünfte Saison in Regensburg, für das er in der abgelaufenen Runde nicht nur (erneut) Topscorer, sondern auch Teil des Kapitänsteams war. Flache weiß, was er am Routinier hat: „Corey gehört zu den absoluten Topspielern der DEL 2. Er ist ein ruhiger Leader, der Tag für Tag mit seinem Verhalten und seiner Einstellung vorangeht. Ausreden kennt er nicht. Er liefert konstant ab und ist jederzeit voll da.“ Trivino indes betont, sich in der Domstadt wohlzufühlen: „Die Energie in der Donau-Arena, die Unterstützung der Fans und das Vertrauen im Klub sind etwas Besonderes. Ich freue mich darauf, weiter Teil dieses Weges zu sein.“ Spitzenklubs mit Interesse: Toptorhüter zieht weiter Kurz vor Ende der Feierlichkeiten wurde es dann ganz besonders emotional: Torhüter Jonas Neffin wurde vom Reporter der Mittelbayerischen Zeitung, Claus Wotruba, auf die Bühne geholt – er hatte sich in der großen Abstimmung der Tageszeitung zum „Eisbär der Saison“ eindeutig durchgesetzt und Offensivmann Constantin Ontl und Verteidiger Jakob Weber auf die Plätze verwiesen. Es war bereits sein zweiter Sieg in Folge bei der Wahl der Fans. Nach der abermaligen Ehrung (Neffin war im Laufe der Spielzeit schon mehrfach von verschiedenen Instanzen zum Spieler und Torhüter des Monats sowie bei der Gala der Liga auch zum Spieler und Torhüter der Saison gekürt worden) wurde es dann aber Gewissheit: EBR-Geschäftsführer Peter Holmgren überreichte dem Goalie eine gerahmte Bildcollage und verkündete, dass Neffin den Klub nun in Richtung Erste Liga verlassen werde. Der heute 25-jährige ehemalige Junioren-Nationalspieler stammt aus dem Nachwuchs seines Heimatklubs Iserlohn und schaffte über das dortige DNL-Team auch den Sprung in den Erstliga-Kader. Parallel zu ersten Einsätzen für die Roosters in der Beletage fing er per Förderlizenz für Weiden und Herne in der Oberliga sowie für Dresden und Kassel in der DEL 2, ehe er sich im Sommer 2023 den Domstädtern anschloss. Nach drei gemeinsamen Jahren, in denen sich Neffin immer weiter steigerte, 2023/2024 Teil der Eisbären-Mannschaft war, die sensationell den Zweitliga-Titel holte, 2024/2025 in den Play-downs mit starken Leistungen den für den DEL-2-Verbleib nötigen Rückhalt bildete, und zuletzt in absoluter Topform sämtliche Auszeichnungen abräumte, endet damit nun der gemeinsame Weg. Wenig verwunderlich, dass Neffins Trikots bei der Trikotauktion die Tages-Bestwerte erreichten: Sein Heim-Outfit landete bei 1100, sein Retro-Jersey gar bei 1600 Euro. Sichtlich gerührt sagte Neffin: „Ein großes Dankeschön an alle! Ob es die Fans sind, das Team, der Klub, alle die ich hier in den letzten drei Jahren kennenlernen durfte – alle sind mir sehr ans Herz gewachsen. Es war eine unglaublich tolle Zeit. Die geht jetzt erstmal vorbei – aber ich war unfassbar gerne hier. Es war bis jetzt die beste Zeit meines Lebens.“ Sein Coach Flache gab dem Publikumsliebling warme Worte mit auf den weiteren Weg: „Jonas hat in der Saison 2024/2025 die Chance bekommen, bei uns die Nummer eins im Tor in der DEL 2 zu werden. Sein Aufstieg begann in der Hauptrunde und setzte sich in den Play-downs fort, wo er ein entscheidender Faktor dafür war, dass wir am Ende den Klassenerhalt geschafft haben.“ Er habe in der (nach dem Ausscheiden im Halbfinale gegen Topfavorit Krefeld) jüngst beendeten Runde nun „genau dort weitergemacht und wurde Spieler und Torhüter des Jahres in der Zweiten Liga. Ich denke, ein Teil von Jonas wird immer in Regensburg bleiben und ich wünsche ihm für seinen Weg in der DEL nur das Beste.“ Kader der Eisbären Regensburg: Tor: – Abwehr: Pascal Zerressen. Sturm: Corey Trivino (AL). Trainerstab: Peter Flache (Headcoach und Sportlicher Leiter), Hugo Boisvert (Co-Trainer) und Joey Vollmer (Torwarttrainer).
Deggendorfer SCPer Kantersieg ins Finale – Deggendorfer SC lässt den Tilburg Trappers keine Chance (OLS) Der Deggendorfer SC feiert den erstmaligen Finaleinzug seit 2018. Vor 2.627 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Sonntagabend die Tilburg Trappers deutlich 7:2 und siegt in der Halbfinal-Serie mit 4:1. Vor Spiel Nummer 5 musste der Deggendorfer Cheftrainer personell einen herben Verlust hinnehmen. Zusätzlich zu den bekannten Ausfällen von Philipp Wachter und Ondrej Pozivil gesellte sich kurzfristig auch noch Topscorer Dylan Jackson. Petr Stloukal gab hingegen sein Playoff-Debüt. Von Beginn an entwickelte sich eine hitzige und intensive Partie, in der beide Mannschaften sich nichts schenkten. Das erste Mal durften die Hausherren bereits in der fünften Minute jubeln: Marco Baßler überwand Tilburgs Keeper Andree mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0. Doch die Antwort der Trappers ließ nicht lange auf sich warten. Gerade einmal 19 Sekunden später glich Bjorn Borgman mit einem präzisen Schuss aus dem Hintergrund zum 1:1 aus. Die Niederländer wirkten in der Folgezeit beflügelt durch den schnellen Ausgleich und hatten die besseren Möglichkeiten. Doch beide Torhüter ließen sich im ersten Abschnitt nicht mehr überwinden, sodass es mit dem Unentschieden das erste Mal in die Kabine ging. Im Mitteldrittel kamen die Hausherren wie die Feuerwehr aus der Kabine und gingen nach nur 30 Sekunden erneut in Führung. Rückkehrer Petr Stloukal fälschte einen Schuss von Marco Baßler unhaltbar zum 2:1 ab. Die Deggendorfer Offensivmaschinerie war jetzt so richtig warmgelaufen und Petr Stloukal legte in der 24. Minute das 3:1 nach. Als Marco Baßler in der 28. Minute zum 4:1 traf, schienen den Trappers die Felle davonzuschwimmen. Zwar konnte Kobe Roth in der 29. Minute unmittelbar auf 4:2 verkürzen, doch Luca Zitterbart in der 35. und Marco Baßler in der 37. Minute stellten das Ergebnis noch vor der zweiten Pausensirene auf 6:2. Im Schlussabschnitt verlor die Partie dann etwas an Intensität. Die Trappers versuchten zwar noch einmal offensiv etwas zu bewegen, jedoch fehlte bei den Niederländern mittlerweile der letzte Wille. In der 44. Minute legte Harrison Roy nach einem toll vorgetragenen Konter noch das 7:2 nach. Die letzten 16 Minuten plätscherten dann vor sich hin und der DSC zieht mit diesem Sieg ins Oberligafinale ein. Das erste Finalspiel findet Sonntag in einer Woche um 18:45 Uhr in der Hitzkopf-Arena statt. Der Gegner steht aktuell noch nicht fest.
Selber WölfeSelber Wölfe starten erneut die traditionelle Versteigerung begehrter Sammlerstücke - Game-Worn-Playoff-Trikots und exklusive Ausrüstung warten auf neue Besitzer (OLS) Wie in jedem Jahr nach Abschluss der Saison können sich die Fans des Wolfsrudels erneut auf besondere Sammlerstücke freuen. Ab Mittwoch startet die diesjährige Versteigerung – diesmal mit den original getragenen Playoff-Trikots (home & away gemischt) aller Spieler sowie weiteren exklusiven Ausrüstungsstücken. Game-Worn-Playoff-Trikots des Wolfsrudels Herzstück der diesjährigen Auktion sind die Game-Worn-Trikots aus den Playoffs 2025/2026. Jedes Trikot ist ein echtes Unikat, sichtbares Zeichen der Leidenschaft und Einsatzbereitschaft unserer Mannschaft in der heißesten Phase der Saison. Alle Artikel können rechtzeitig zum Auktionsstart auf unserer Versteigerungsplattform eingesehen werden: https://versteigerung.selberwoelfe.de Besondere Highlights 2026: Helme & Goalie-Maske Neben den Trikots gelangen erneut hochwertige und heiß begehrte Ausrüstungsgegenstände unter den Hammer – darunter echte Raritäten: • Spielerhelme von Erik Nemec und Thomas Gauch • Der Goldhelm von Chris Schutz • Die Goalie-Maske von Michel Weidekamp – ein absolutes Highlight für Sammler • Spielerhandschuhe von Lois Spitzner und Daniel Weiß Damit bietet die Versteigerung auch in diesem Jahr zahlreiche besondere Erinnerungsstücke an die abgelaufene Saison. Ablauf wie im Vorjahr Der Modus bleibt unverändert und hat sich über die Jahre bewährt: • Alle Artikel gehen gleichzeitig online. • Die Auktionen enden zeitversetzt, sodass Fans auf mehrere Lieblingsstücke bieten können – ganz wie im Vorjahr. Details zu den genauen Endzeiten sind wie gewohnt auf der Auktionsseite zu finden. Durchgeführt wird die Auktion erneut vom engagierten ehrenamtlichen Fanshop-Team, bei dem sich die Selber Wölfe herzlich für die großartige Arbeit bedanken.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesUnterstützung hinter der Bande - Andreas Geisberger verstärkt künftig als Co-Trainer das Piraten-Team (BYL) Die Buchloer Piraten können ihren ersten Neuzugang begrüßen. Doch dieser wird im kommenden Winter nicht auf dem Eis, sondern hinter der Bande den ESV verstärken – nämlich als Co-Trainer neben Head-Coach Dominic Weis. Andreas Geisberger heißt der neue Mann, der in der Gegend beileibe kein Unbekannter ist. Denn der 39-Jährige war lange Zeit als Verteidiger beim Nachbarn in Landsberg aktiv gewesen, wo ja auch Trainer Dominic Weis bereits seine Spuren hinterlassen hat und wo sich die Wege der beiden auch schon gekreuzt haben. Nun wird Geisberger ab sofort Piraten-Coach Weis als Assistenz-Trainer unterstützen und damit künftig das Trainerteam der Freibeuter verstärken. „Mit Andreas Geisberger bekommen wir einen Co-Trainer, der menschlich wie fachlich hervorragend zu uns passt“, freut sich Team-Manager David Strodel über den Neuzugang. „Ich kenne ihn schon länger – unter anderem ist er mein Gegenspieler bei unserer AH-Mannschaft – und auch noch aus der Landsberger Zeit, als ich in der Bayernliga selbst gegen ihn gespielt habe“, lässt Strodel wissen, der sich sehr froh zeigt, dass sich Geisberger künftig den Gennachstädtern anschließt. „Andreas ist ein super Typ, bringt viel Erfahrung aus vielen Jahren Eishockey auf hohem Niveau mit und hat ein sehr gutes Spielverständnis. Gleichzeitig passt er auch menschlich perfekt in unser Team und versteht sich sehr gut mit Whitee“, so die Einschätzung des Buchloer Team-Managers. Und auch der ESV-Cheftrainer freut sich über die Verstärkung, die Weis als „Glücksgriff“ bezeichnet: „Andreas kennt sowohl die Profi-Ligen wie auch die Bayernliga aus seiner aktiven Zeit und weiß bestens worauf es ankommt, um erfolgreiches Eishockey zu spielen. Und menschlich ist er aus meiner Sicht ebenfalls eine absolute Bereicherung und wird mich in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft tatkräftig unterstützen, um das Optimum aus dem Team herauszuholen.“ Erfahrung als Spieler hat der gebürtige Bad Aiblinger allemal, der bereits in ganz jungen Jahren von seinem Heimatverein in die renommierte Nachwuchsabteilung nach Rosenheim wechselte. Bei den Starbulls absolvierte Geisberger auch seine ersten Partien im Seniorenbereich und wurde fortan als kompromissloser Verteidiger mit einem starken Schuss bekannt. Nach einem Jahr in Wolfsburg zog es den damals jungen Defender schon für zwei Jahre zum damaligen Zweitligisten EVL 2000 nach Landsberg, ehe weitere Stationen wiederum in Rosenheim und Deggendorf folgten. Als Geisberger sich dann beruflich neu orientierte und eine Laufbahn als Polizeibeamter einschlug, kehrte der Abwehrmann nach einer zweijährigen Tätigkeit beim diesjährigen Bayernliga-Absteiger in Pfaffenhofen zum inzwischen neu gegründeten HC Landsberg an den Lech zurück, wo er in sechs Spielzeiten 175 Partien bestritt. Fünf Jahre lang war Geisberger hier auch Kapitän des HCL, ehe er 2019 dann seine aktive Laufbahn praktisch beendete. Anschließend folgten zwar noch ein paar wenige Spiele für die Zweitvertretung der Selber Wölfe in der Landesliga, bei denen er in einer Handvoll Partien auf fremdem Eis mit aushalf. Doch seither hielt sich Geisberger nur noch in bereits angesprochener AH-Mannschaft fit und kehrt nun in veränderter Position wieder in die Bayernliga zurück. Nicht mehr als Verteidiger, sondern als Co-Trainer und nicht mehr für seinen langjährigen ehemaligen Club Landsberg – auf die er in der kommenden Saison somit als Gegner treffen wird – sondern für die Buchloer, die Andreas Geisberger im Piraten-Lager herzlich willkommen heißen.
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