IHP NachrichtenSamstag 18.April 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Termine, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt zehn Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der WM-Vorbereitung, vom Deutrschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd.
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NationalmannschaftWM-Vorbereitung: DEB-Auswahl unterliegt Tschechien im zweiten Vergleich (DEB) Im zweiten Länderspiel der WM-Vorbereitung traf die Männer-Nationalmannschaft am heutigen Freitag erneut auf Tschechien. Dabei setzten sich die Gastgeber vor 5.280 Zuschauern in Karlsbad mit 4:1 gegen die DEB-Auswahl durch. Das Tor für die deutsche Mannschaft erzielte Daniel Fischbuch. Noch heute Abend erfolgt die Rückreise der Nationalmannschaft nach Deutschland. Das Team kommt wieder am kommenden Montag, den 20. April 2026, zur zweiten Phase der WM-Vorbereitung in Augsburg zusammen, um sich auf die beiden Heim-Länderspiele gegen die Slowakei vorzubereiten. Übersicht #CZEGER Torschütze GER: Daniel Fischbuch (58.) Schüsse: Tschechien 25 – Deutschland 18. Strafminuten: Tschechien 6 – Deutschland 6. Starting Goalie: Andreas Jenike. Kapitäne: Daniel Fischbuch (C), Stefan Loibl (A), Leon Hüttl (A). Zuschauer: 5.280. Bester Spieler GER: Samuel Dove-McFalls. Stimmen #CZEGER Bundestrainer Harold Kreis: „Es waren für uns insgesamt 120 lehrreiche Minuten gegen die Tschechen. Wir sind heute leider sehr früh mit 0:2 in Rückstand geraten. Ich hatte heute auch den Eindruck, dass wir manchmal etwas zu viel mit der Scheibe wollten, anstatt die einfache Lösung zu suchen. Auf der anderen Seite hat der Einsatz des Teams zu jeder Zeit gestimmt und wir haben den Willen aller Spieler gesehen. Wir nehmen also mit, dass es in dieser Woche für viele Spieler ein Lernprozess war, wie wenig Zeit auf dem internationalen Niveau ist und jede Entscheidung auf dem Eis sehr wichtig ist.“ Verteidiger Marcus Weber: „Wir haben uns heute sicher mehr vorgenommen. Gerade in den letzten beiden Dritteln des gestrigen Spiels waren wir sehr stark und wollten daran anknüpfen. Auf diesem Niveau sind die Kleinigkeiten entscheidend und die Tschechen haben unsere Fehler sehr gut ausgenutzt. Wir sind dem Rückstand dann hinterhergelaufen und haben uns damit schwergetan. Wir wissen jetzt jedenfalls, in welchen Bereichen wir uns verbessern müssen. Dennoch gibt es auch eine Reihe von positiven Erkenntnissen aus den beiden Spielen, die wir mit in die nächste Vorbereitungsphase nehmen.“ Verteidiger Leon Hüttl: „Es war heute wieder ein schnelles und hartes Eishockeyspiel. Auch wir hätten unsere Tore aus vielen Chancen machen können. Dementsprechend ist das Ergebnis dann ausgefallen. Wir nehmen jetzt vieles mit aus den beiden Spielen, gerade auch was unser Verhalten in der eigenen Zone angeht. Wir werden das für Phase 2 analysieren und dann daran arbeiten, unser Spiel insgesamt weiter zu verbessern. Das ist genau der Prozess, der in so einer Vorbereitung wichtig ist.“ WM-Vorbereitung 2026, Männer-Nationalmannschaft 16.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 5:3 (1:0, 1:2, 3:1) 17.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 4:1 (2:0, 1:0, 1:1) 23.04.2026 | 20:00 Uhr | Deutschland – Slowakei (Kaufbeuren) 25.04.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – Slowakei (Augsburg) 30.04.2026 | 19:00 Uhr | Österreich – Deutschland (Zell am See / AUT) 02.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Garmisch-Partenkirchen) 10.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Mannheim)
DEB stellt Schiedsrichter und -Linienschiedsrichter für Weltmeisterschaften der Top-Division (DEB) Auch in der aktuellen Spielzeit 2025/2026 wurden wieder zahlreiche Unparteiische des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) für höchste internationale Turniere berufen. Nach dem erfolgreichen Einsatz beim Männer-Eishockeyturnier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand (ITA) wurde Hauptschiedsrichter André Schrader erneut für ein Event der Top-Division nominiert. Gemeinsam mit Lukas Kohlmüller (Hauptschiedsrichter) und Patrick Laguzov (Linienschiedsrichter) wird er bei der IIHF-Männer-Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz im Einsatz sein. Deutscher Schiedsrichter-Nachwuchs für U18-Weltmeisterschaft nominiert Die intensive Nachwuchsarbeit im deutschen Schiedsrichterwesen scheint zu greifen. Mit Jeroen Klijberg (Hauptschiedsrichter), Vincent Brüggemann (Linienschiedsrichter) und Kenneth Englisch (Linienschiedsrichter) sind gleich drei junge DEB-Referees für internationale Einsätze nominiert. Die drei Unparteiischen im Alter von 28, 25 und 26 Jahren wurden für einen Einsatz in der Top-Division berufen – für sie geht es nach Trenčín und Bratislava (SVK) zur U18-Weltmeisterschaft der Männer. Weitere international Nominierte Hauptschiedsrichterinnen: Caroline Butt (WW IB/ Spanien), Tijana Haack (WW IA/ Ungarn) Hauptschiedsrichter: Tim Heffner (WM18 IIA/ Rumänien), Marius Wölzmüller (WM18 IA/ Polen), Lukas Voit (WM IIA/ V.A. Emirate), Kilian Hinterdobler (WM IA/ Polen) Linienschiedsrichterinnen: Leonie Ernst (WW IA/ Ungarn) Linienschiedsrichter: Tom Giesen (WM18 IIA/ Rumänien), Kai Jürgens (WM IA/ Polen), Markus Merk (WM IA/ Polen) Stimmen zur Nominierung DEB-Leiterin Schiedsrichterwesen Manuela Gröger-Schneider: „Die Nominierung von gleich drei Schiedsrichtern des DEB für die Männer-Eishockey-Weltmeisterschaft der Top-Division unterstreicht die hervorragende Entwicklung und Anerkennung deutscher Schiedsrichter auf internationaler Ebene. Besonders freut es uns, dass auch im Nachwuchsbereich mit Jeroen Klijberg, Vincent Brüggemann und Kenneth Englisch drei junge Schiedsrichter für die U18-Weltmeisterschaft in der Slowakei berücksichtigt wurden. Für alle drei ist es die erste Teilnahme auf höchsten Spielniveau – ein bedeutender Schritt und ein wichtiger Meilenstein in ihren Karrieren. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung und werden diese auch weiterhin vorantreiben." DEB-Schiedsrichter Lukas Kohlmüller: „Die Nominierung für die IIHF-Weltmeisterschaft in der Schweiz ist für mich eine große Ehre und mit großer Vorfreude verbunden. Sie ist zugleich das Ergebnis harter Arbeit in den vergangenen Jahren. Für das entgegengebrachte Vertrauen sowie die stetige Unterstützung aller Beteiligten bin ich sehr dankbar – insbesondere auch meiner Familie. Nachdem ich bereits zwei Weltmeisterschaften als Linienrichter begleiten durfte, freue ich mich nun sehr, meine erste IIHF-Weltmeisterschaft als Hauptschiedsrichter erleben und mich dieser Herausforderung auch auf internationaler Ebene stellen zu dürfen. Mein Ziel ist es, die Spiele fair und sicher zu leiten und damit die Grundlage dafür zu schaffen, dass die Mannschaften unter gleichen Bedingungen die Chance haben, die Spiele für sich zu entscheiden.“ DEB-Schiedsrichter Vincent Brüggemann: „Ich freue mich sehr über die Nominierung für ein solch hochklassiges Turnier wie die diesjährige U18-Weltmeisterschaft in der Slowakei. Hier treffen die besten Nachwuchstalente der Welt aufeinander – Teil dieses Wettbewerbs zu sein, ist für mich eine riesige Ehre. Da es sich um mein erstes Turnier auf A-Level handelt, hat diese Berufung für mich eine ganz besondere Bedeutung. Umso mehr freue ich mich darauf, als Linienrichter den Deutschen Eishockey-Bund im Auftrag der IIHF auf internationaler Ebene vertreten zu dürfen.“
Eisbären gewinnen fünftes Halbfinalspiel gegen Köln (DEL) Die Eisbären Berlin bleiben in den DEL-Playoffs 2026 daheim ungeschlagen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend gegen die Kölner Haie im fünften Spiel der Halbfinalserie mit 5:2 durch. Somit führen die Eisbären in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale mit 3:2 und haben Matchpucks. Es entwickelte sich ein schnelles und intensives Startdrittel, in dem es hin und her ging. Zu Beginn konnten die Eisbären mehr Zug zum gegnerischen Tor erzeugen und zu Abschlüssen kommen. Im weiteren Spielverlauf kamen dann aber auch die Haie besser in die Partie. Trotz Chancen auf beiden Seiten ging es zunächst torlos in die erste Pause. Im Mittelabschnitt blieb es ein hochklassiges Spiel. Zunächst erzielte Adam Smith (25.) die Berliner Führung, die Manuel Wiederer (27./SH1) wenig später in Unterzahl weiter ausbaute. Die Haie erhöhten dann das Tempo und bauten mehr Druck auf. So gelang Dominik Bokk (32.) noch im mittleren Spielabschnitt Kölns Anschlusstreffer. In der Startphase des Schlussdrittels sorgte Jonas Müller (43.) dann für den alten Zwei-Tore-Vorsprung des Hauptstadtclubs. Es blieb eine intensive Partie, in der Gregor MacLeod (54./PP1) im Powerplay erneut für die Haie verkürzte. Als die Domstädter in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten und den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahmen, trafen Liam Kirk (59./EN) und Marcel Noebels (60./EN) zum 5:2-Endstand. Partie sechs dieser Halbfinalserie findet am Montag, den 20. April um 19:30 Uhr in Köln statt. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Das war eine gute Teamleistung und ein wichtiger Sieg. Wir haben heute zu den richtigen Zeitpunkten unsere Treffer erzielt. Sowohl Manuel Wiederers Unterzahltreffer als auch Jonas Müllers Tor zum 3:1 kamen in den passenden Momenten. Köln ist eine starke Mannschaft. Wir wussten, dass sie noch einmal Druck aufbauen werden. Mit den beiden Empty-Net-Treffern konnten wir den Sieg dann unter Dach und Fach bringen. Meine Spieler haben einen guten Einsatz gezeigt. Wir sind aber noch nicht am Ziel. Am Montag geht es weiter, auf dieses Spiel fokussieren wir uns jetzt.“ Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin):„Wir hatten uns vorgenommen, unsere Heimspiele zu gewinnen. Das ist uns gelungen. Wir wollten an die gute Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen. Das haben wir heute gut umgesetzt und auch Kapital aus unseren Chancen geschlagen. Wenn wir in den kommenden Partien wie heute auftreten, haben wir gute Chancen, als Sieger vom Eis zu gehen. Unser voller Fokus gilt jetzt Spiel sechs am Montag.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Kölner Haie 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße, Brandt) – J. Müller, Wissmann (C); Smith, Reinke; Kretzschmar, Lancaster; Nieleck – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Pföderl; Mik, Wiederer, Hördler – Trainer: Serge Aubin Kölner Haie: Juvonen (Brückmann; Ancicka) – Austin, Kaski; Vittasmäki, Kemiläinen; Sennhenn, M. Müller; Glötzl – Storm, Aubry, Bokk; Kero, MacLeod, Russell; Kammerer, Tyrväinen, Niedenz; Uher, van Calster, Münzenberger – Trainer: Kari Jalonen Tore 1:0 – 24:55 – Smith (Pföderl, Reinke) – EQ 2:0 – 26:15 – Wiederer – SH1 2:1 – 31:54 – Bokk (Aubry) – EQ 3:1 – 42:02 – J. Müller (Noebels, Eder) – EQ 3:2 – 53:30 – MacLeod (Kemiläinen, Aubry) – PP1 4:2 – 58:04 – Kirk (Eder, Noebels) – EN 5:2 – 59:14 – Noebels (Kirk, Wiederer) – EN Strafen Eisbären Berlin: 6 (0, 4, 2) Minuten– Kölner Haie: 26 (2, 2, 22) Minuten Schiedsrichter Andre Schrader, Andris Ansons (Maksim Cepik, Tobias Schwenk) Zuschauer 14.200
Red Bull MünchenNiederlage in Spiel 5: Red Bull München scheidet im Halbfinale gegen die Adler Mannheim aus (DEL) Der EHC Red Bull München unterlag in Spiel 5 des Playoff-Halbfinales der PENNY DEL bei den Adler Mannheim mit 1:4 (1:1|0:2|0:1) und musste sich damit dem Tabellenzweiten der Hauptrunde in der Best-of-Seven-Serie mit 1:4 geschlagen geben. Damit endet die Saison 2025/26 für die Red Bulls. Vor 13.600 Zuschauern in der SAP Arena erzielte Tobias Rieder den einzigen Treffer für das Team von Trainer Oliver David. Spielverlauf Die Adler erwischten den besseren Start ins Match: Alexander Ehl brachte die Gastgeber in der 4. Minute mit 1:0 in Führung. Die Münchner benötigten nicht viel Zeit, um eine Antwort zu präsentieren. Griffiger Forecheck von Adam Brooks, präziser Pass von Taro Hirose auf Rieder, der den Puck zum 1:1 in den Winkel platzierte (8.). Nach dem Ausgleich drängten die Red Bulls auf den nächsten Treffer, Mannheim setzte auf Umschaltspiel. Die Gäste erarbeiteten sich gute Gelegenheiten, doch Maximilian Franzreb hielt das Adler-Tor sauber. In den letzten Sekunden vor der Pause durfte sein Münchner Gegenüber Antoine Bibeau ebenfalls seine Klasse zeigen und hielt das 1:1 nach 20 Minuten fest. Wie das erste Drittel begann auch der Mittelabschnitt mit einem Rückschlag für die Red Bulls. Nicolas Mattinen schoss im Powerplay das 2:1 für Mannheim (23.). In der Folge ging es mit Vollgas hin und her. Beide Teams erspielten sich sehr gute Möglichkeiten, beide Goalies glänzten. In der 34. Minute schlugen die Adler erneut zu: Matthias Plachta bugsierte die Scheibe mit einem starken Schlagschuss zum 3:1 ins Tor. Diesen Vorsprung nahmen die Kurpfälzer mit in die zweite Pause. Und im Schlussdrittel passierte es wieder: Diesmal trafen die Mannheimer nach nur 42 Sekunden. Leon Gawanke erhöhte auf 4:1 (41.) für den Hauptrundenzweiten, der die Partie nun kontrollierte. München arbeitete gegen das Aus im Halbfinale an, konnte seine Chancen allerdings nicht nutzen. Fünf Minuten vor Schluss kam bei den Red Bulls ein sechster Feldspieler für Keeper Bibeau aufs Eis. Am Spielstand änderte sich nichts mehr. Die 1:4-Niederlage in Mannheim bedeutete für den viermaligen deutschen Meister aus der bayerischen Landeshauptstadt das Saisonende. Oliver David: „Wir hatten unsere Chancen, mehr Spiele zu gewinnen, vor allem in den Overtime-Matches. Den Sieg heute hat Mannheim absolut verdient. Wir werden es nächste Saison wieder angehen. Wir haben diese Saison gut gearbeitet, wir haben nur nicht gewonnen. Ich bin stolz auf mein Team.“ Tore: 1:0 | 03:18 | Alexander Ehl 1:1 | 07:26 | Tobias Rieder 2:1 | 22:41 | Nicolas Mattinen 3:1 | 33:33 | Matthias Plachta 4:1 | 40:42 | Leon Gawanke Zuschauer: 13.600
EC Bad NauheimPer Förderlizenz: Nico Pertuch kommt nach Bad Nauheim (DEL2) Der EC Bad Nauheim hat Torhüter Nico Pertuch für ein Jahr per Förderlizenz von den Löwen Frankfurt verpflichtet. Der 20-jährige Landshuter stand zuletzt im Kader des ERC Ingolstadt und kam überwiegend für die Ravensburg Towerstars in der DEL2 zum Einsatz. In den vergangenen drei Spielzeiten absolvierte Pertuch 39 Hauptrunden-Partien und überzeugte dabei mit einer Fangquote von über 90 Prozent. „Ich freue mich sehr darauf und bin dankbar, dass ich aufgrund der Kooperation zwischen den Löwen Frankfurt und den Roten Teufeln die Chance habe, in Bad Nauheim Spielpraxis zu sammeln und mich zu beweisen“, sagt der Torhüter. „Nico ist ein sehr talentierter Torhüter mit hervorragenden Voraussetzungen und hat in Ravensburg gezeigt, dass er ein sicherer Rückhalt in dieser Liga ist“, so Trainer Kevin Gaudet. Zudem bedankt er sich bei Frankfurts Sportdirektor Jan Barta für die konstruktiven Gespräche im Rahmen der Förderlizenz-Regelung. Pertuch, der sämtliche Nachwuchs-Nationalmannschaften des DEB durchlaufen hat und zum Aufgebot bei der U18- und U20-Weltmeisterschaft gehörte, komplettiert das Torhüter-Duo und soll in Bad Nauheim den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
Vorbereitungsturnier mit internationalem Flair (DEL2) Ende August kehrt das Eishockey zurück in die JOYNEXT Arena – der SACHSENLOTTO Cup steht an und verspricht hochklassige Duelle in Dresden. Beim traditionellen Vorbereitungsturnier treffen die Dresdner Eislöwen auf starke Konkurrenz aus Deutschland und Tschechien – beste Voraussetzungen für packende Spiele und echte Standortbestimmungen vor dem Saisonstart. Neben den Eislöwen sind die Iserlohn Roosters, Titelverteidiger Grizzlys Wolfsburg sowie Bílí Tygři Liberec aus der tschechischen Extraliga am Start. Los geht es am Freitag, 28. August, mit den Halbfinals: Um 16:00 Uhr fordert Iserlohn den Titelverteidiger aus Wolfsburg heraus. Am Abend wartet dann das Highlight aus Dresdner Sicht, denn um 19:30 Uhr treffen die Eislöwen auf Liberec und wollen sich vor heimischer Kulisse den Finaleinzug sichern. Nach einem Tag Pause fällt am Sonntag, 30. August die Entscheidung: Um 14:00 Uhr wird das Spiel um Platz drei ausgetragen, bevor um 17:30 Uhr im Finale der Sieger des SACHSENLOTTO Cups gekrönt wird. Der Vorverkauf startet Mitte Juli. Angeboten werden Tagestickets, die jeweils für beide Spiele eines Turniertages gültig sind. Für Premium-Dauerkarteninhaber der Eislöwen ist der SACHSENLOTTO Cup im Leistungsumfang enthalten. Die genauen Vorverkaufstermine und Preise werden noch bekanntgegeben. Jens Baxmann, Sportdirektor Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns auf ein stark besetztes Turnier und sind froh, wieder ein tschechisches Team in Dresden begrüßen zu dürfen. Der SACHSENLOTTO Cup ist ein wichtiger Test vor dem Start in die neue Saison. Er gibt uns die Möglichkeit, unsere Abläufe und Spielideen weiter zu festigen und uns als Mannschaft noch enger zusammenzufinden.“
Kassel HuskiesBittere Niederlage nach Verlängerung: Huskies unterliegen Pinguinen in Spiel 1 (DEL2) Zum ersten Spiel der Finalserie waren die Kassel Huskies am Freitagabend in Krefeld zu Gast. Zweimal brachte Turgeon die Schlittenhunde in Front, zweimal konnten die Gastgeber die Partie ausgleichen. Nach einem torlosen Schlussabschnitt, erwischten die Krefelder das glücklichere Ende für sich. Lange tasteten sich die beiden Teams nicht ab. Braun kam in der zweiten Minute bereits zentral zum Abschluss, anschließend setzten sich die Pinguine erstmals in der Offensive fest. Daraus entstand schließlich auch das erste Tor des Abends: Bartuli setzte zum Konter an, brachte die Scheibe ins Offensivdrittel, legt auf Turgeon und dieser vollendete vom linken Flügel mit einem Schuss unter die Latte (7.). Auf der anderen Seite bestand Maurer seine bis dato größte Prüfung, als er einen Alleingang von Santos entschärfte (12.). Kurz vor Drittelende überstanden die Huskies zwar ein Powerplay der Pinguine zwar noch souverän, mussten aber dennoch den Ausgleich hinnehmen. Weiß war aus dem Slot erfolgreich (20.). Die Pinguine starteten mit einer zweiminütigen Überzahlsituation in den Mittelabschnitt, kamen aber erneut nicht gegen die Unterzahlformationen der Schlittenhunde an. Kurz nach Ablauf der Strafe gegen die Nordhessen erzielten die Gastgeber den vermeintlichen Führungstreffer heraus, doch die Schiedsrichter entschieden nach Videobeweis auf Torhüterbehinderung (23.). Einige Minuten später rettete der Pfosten für Maurer (27.). Aber auch die Blau-Weißen kamen zu Chancen, Bick entschärfte die in dieser Phase beste Gelegenheit durch Keck (28.). Kurz nach dem Powerbreak gelang es schließlich den Huskies sich bei angezeigter Strafe gegen Krefeld in deren Drittel festzusetzen. Fast eine Minute hielten die Schlittenhunde den Puck, ehe Keck Turgeon mit einem Querpass im Slot bedienen konnte – erneute Führung (31.).! In Überzahl bekamen die Huskies die Chance sogar noch einen weiteren Treffer nachzulegen, stattdessen schlugen aber die Pinguine zu nachdem die Nordhessen die Scheibe im Aufbauspiel fahrlässig verloren (35.). Sichtlich beflügelt von ihrem Unterzahltreffer drängten die Gastgeber auf den Führungstreffer, doch scheiterten mehrmals an Maurer im Tor der Huskies (37., 39.). Im Schlussabschnitt agierten beide Teams vorsichtiger, bedacht darauf, Fehler zu vermeiden. Dementsprechend Mangelware waren auch die Chancen auf beiden Seiten. Zwar konnten die Huskies zweimal in Überzahl agieren, die Entscheidung wurde dennoch in die Verlängerung verlegt. Mit einem Sonntagsschuss aus spitzem Winkel über die Schulter von Maurer entschied Newton das Spiel in der vierten Minute der Verlängerung zugunsten der Pinguine. Tore: 0:1 Turgeon (Bartuli, Wilde – 7. Min.) 1:1 Weiß (Cerny – 20. Min.) 1:2 Turgeon (Keck, Mieszkowski – 31. Min.) 2:2 Payerl (SHG – Weiß – 35. Min.) 3:2 Newton (GWG – 64. Min.)
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine gewinnen Spiel 1 der Finalserie nach Overtime-Thriller (DEL2) Die Pinguine sichern sich in einer engen Partie gegen die Kassel Huskies den ersten Sieg der Serie. Bereits vor dem Eröffnungsbully herrschte Gänsehautatmosphäre in der Yayla Arena. Eine Choreo, die sich über die gesamte Halle erstreckte, und die Nationalhymne stimmten auf ein Spiel ein, das es in sich haben sollte. Die Gäste aus Hessen erwischten den besseren Start in die Partie. Ein abgefälschter Abschluss von Dominic Turgeon schlug auf der Fanghandseite von Felix Bick direkt unter der Latte ein (7.). Lange liefen die Pinguine gegen den Rückstand an, ein Treffer wollte aber nicht fallen – bis Alex Weiß 58 Sekunden vor Ende des ersten Durchgangs frei im Slot stand und auf Zuspiel von David Cerny den Ausgleich erzielte (20.). Im zweiten Spielabschnitt fanden die Pinguine besser in die Partie und bejubelten einen vermeintlichen Treffer. Das Tor wurde nach Videobeweis aber aufgrund einer Torwartbehinderung zurückgenommen. Auch der Innenpfosten rettete die Huskies zwischenzeitlich, die danach erneut in Führung gingen. Nach angezeigter Strafe gegen Krefeld nahm Todd Woodcroft Philipp Maurer vom Eis, mit sechs Feldspielern schoben sich die Schlittenhunde die Scheibe hin und her. Letztendlich war es erneut Dominic Turgeon, der die Hereingabe von Tristan Keck verwertete und das 1:2 erzielte (31.). Die Antwort der Pinguine ließ nicht lange auf sich warten. In Überzahl spielte Maurer einen Fehlpass auf Alex Weiß, der das Spielgerät zu Adam Payerl weiterleitete. Der Angreifer der Pinguine blieb cool und sorgte mit dem Shorthander für den erneuten Ausgleich (35.). Das Schlussdrittel gestaltete sich auf beiden Seiten ruhiger. Auch eine erneute Unterzahl kurz vor Schluss konnten die Pinguine in einem Spiel, das sich durch blasse Powerplays auszeichnete, überstehen und die Overtime forcieren. In dieser setzten sich die Gastgeber letzten Endes durch. Max Newton lief auf der rechten Seite auf das Tor der Fuldastädter zu, schlenzte die Scheibe ins Kreuzeck und brachte die ausverkaufte Yayla Arena zum Toben (64.). Lange Zeit zum Feiern haben die Pinguine aber nicht, bereits Sonntag geht es in Kassel mit Spiel zwei weiter. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – EC Kassel Huskies 3:2 (1:1, 1:1, 0:0 / 1:0) Tore: 0:1 (06:09) Turgeon (Bartuli, Wilde), 1:1 (19:02) Weiß (Cerny), 1:2 (30:50) Turgeon (Keck, Mieszkowski), 2:2 (34:47) Payerl (Weiß), 3:2 (63:07) Newton (Korus, Vandane) Torschüsse: 28 – 24 Strafen: Krefeld 8 – Kassel 6 Zuschauer: 8029 (ausverkauft) Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Man hat gesehen, dass heute vielleicht nicht alles top war. Aber das Entscheidende in den Playoffs ist, Spiele zu gewinnen und den Punkt zu machen. Das haben wir heute gemacht. Entscheidend war für mich, dass wir ein starkes PK und einen starken Goalie hatten, was uns die Chance gegeben hat, hintenraus das Spiel zu gewinnen.
Eisbären RegensburgEisbären Regensburg stellen Kommunikation neu auf: Tom Faupel übernimmt Leitung Kommunikation (DEL2) Die Eisbären Regensburg entwickeln ihre mediale Ausrichtung konsequent weiter und setzen künftig verstärkt auf professionellen Content, moderne Formate und eine stärkere digitale Präsenz. Mit Tom Faupel übernimmt ein erfahrener Medienprofi die Leitung Kommunikation der Eisbären Regensburg. Gleichzeitig fungiert er künftig auch als Pressesprecher des Clubs. Faupel ist Geschäftsführer der Regensburger Filmproduktion 24p Film und zählt seit über 25 Jahren zu den prägenden Medienmachern der Region. Als Unternehmer bringt er nicht nur umfassende Erfahrung in Film, Redaktion und Moderation mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für Markenaufbau, Zielgruppen und wirkungsvolle Kommunikation. Peter Holmgren, Geschäftsführer der Eisbären Regensburg, erklärt: „Wir wollen unsere Sichtbarkeit deutlich steigern und unsere Inhalte gezielt weiterentwickeln – sowohl für unsere Fans als auch für Partner und Sponsoren. Mit Tom Faupel gewinnen wir jemanden, der genau dafür steht: klare Konzepte, starke Inhalte und eine konsequente Umsetzung.“ In seiner neuen Funktion wird Faupel die interne und externe Kommunikation der Eisbären Regensburg mitgestalten und weiterentwickeln, um die mediale Präsenz und Außendarstellung des Clubs gezielt zu stärken. Tom Faupel: „Die Eisbären haben enormes Potenzial - sportlich wie medial. Ich freue mich darauf, gemeinsam Inhalte zu entwickeln, die den Club noch sichtbarer machen und die Begeisterung rund um die Eisbären weiter stärken.“ Ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Kommunikationsarbeit bleibt zudem im Team der Eisbären verankert: Der langjährige Medienbegleiter der Eisbären, Armin Wolf, wird weiterhin eingebunden sein und das Team wie gewohnt auf professionelle und verlässliche Weise unterstützen. Mit dieser Entscheidung gehen die Eisbären bewusst einen zukunftsorientierten Weg und setzen auf professionelle, inhaltlich getriebene Kommunikation als wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung des Clubs.
Memmingen IndiansIndians im Finale: Start am Sonntag (OLS) Mit dem Auswärtsspiel in Deggendorf startet am Sonntagabend (18 Uhr) die Finalserie um den Oberliga-Titel. In maximal sieben Spielen duellieren sich die beiden besten Teams des Südens, das erste Spiel am Hühnerberg findet am kommenden Dienstag statt. Dort wird dann wieder ein volles Haus erwartet. Alles ist angerichtet: Mit dem Deggendorfer SC und den Indians aus Memmingen treffen der Erst- und Zweitplatzierte aus dem Süden im Finale der Oberligen aufeinander. Beide Teams trennten während der Hauptrunde nur wenige Zähler, am Ende standen die Niederbayern knapp vor den Maustädtern in der Tabelle und holten sich die Hauptrunden-Meisterschaft. Nun, nach drei kräftezehrenden Playoff-Runden, soll sich der Spieß drehen. Die Indians wollen am Ende jubeln. Dafür müssen sie vier Siege aus den maximal sieben Partien einfahren. Im Rhythmus Sonntag-Dienstag-Freitag treffen beide Clubs aufeinander, los geht’s in Deggendorf. Die zwei sicheren Heimspiele der Indians finden am Dienstag, 21.04. sowie am Sonntag, 26.04. statt. Für beide Partien wurden bereits mehr als 2500 Karten verkauft, Sitzplätze sind bereits keine mehr erhältlich. Deggendorf vs. Memmingen Der Gegner aus Niederbayern spielte eine hervorragende Runde, die sich in den Playoffs bislang so bestätigt. Der DSC war in der ersten Runde mit 3:0 gegen Herford erfolgreich und konnte sich lange schadlos halten. Im Viertel- und Halbfinale gab es gegen die Nordvertreter aus Duisburg und Tilburg jeweils ein souveränes Weiterkommen mit 4:1 Siegen. Deggendorf war dabei insgesamt das mit Abstand stärkste Team, was die Schusseffizienz angeht. Bei den Special-Teams konnten die Werte der Indians aber nicht ganz erreicht werden. Beim Blick auf die Scorerwertung gibt es auch keine großen Überraschungen, wie schon während der Hauptrunde sind ganz oben die nordamerikanischen Zwillinge Dylan und Ty Jackson zu finden. Mit Marco Baßler ist auch ein dritter Spieler des DSC unter den Top-10 zu finden. Doch auch für den ECDC sind dort drei Akteure vertreten, Eddy Homjakovs, Markus Lillich und Felix Brassard. Die genannten dürften auch im Finale zu den Schlüsselspielern zählen, doch auch die Defensive beider Teams ist hochrangig besetzt. Mit Brett Humberstone, Niklas Heinzinger und Marcel Pfänder stehen auf Seiten der Niederbayern ebenso hochklassige Akteure zur Verfügung, wie Linus Svedlund, Connor Blake oder Dominik Meisinger bei den Indianern. Im Tor kommt es zum Duell Timo Pielmeier gegen Justus Roth. Der rund 15 Jahre ältere Deggendorfer, der wiederholt zum Torhüter des Jahres gewählt wurde, bekommt es dann mit dem 21 Jahre alten Schlussmann des ECDC zu tun. Der ehemalige Nationalspieler im Diensten des DSC ist bislang, gemessen an der Fangquote, das Nonplusultra der Liga. Es wird erwartet, dass beide Mannschaften mit aktueller Bestbesetzung in die Serie starten können. Bei den Rot-Weißen ist aber der Einsatz von Linus Svedlund weiterhin fraglich. Dies dürfte sich erst am Spieltag entscheiden. In der bisherigen Saison trafen beide Teams vier Mal aufeinander. Einmal siegte Deggendorf nach regulärer Spielzeit, einmal die Indians. Zwei weitere Spiele wurden erst im Shootout entschieden, beide Male war hier der ECDC erfolgreich. Heimspiel am Dienstag Am Dienstagabend (19:30 Uhr) kommt die Serie das erste Mal nach Memmingen. Dann wird auch die Nationalhymne das erste Mal am Hühnerberg erklingen und der Pokal in der ALPHA COOLING-Arena präsentiert. Die Verantwortlichen rechnen mit einem vollen Haus, aktuell sind weiterhin Stehplatzkarten erhältlich. Eine Abendkasse soll angeboten werden, diese würde dann, wie auch die Stadiontore, eine Stunde vor dem ersten Bully öffnen. Für die Anhänger aus beiden Fanlagern werden alle Bereiche des Stadions offen stehen, es ist keine strikte Fantrennung angeordnet. Während dem Finale kann, zum Schutz der Spieler und Offiziellen, allerdings der Spielereingang auf der Kabinenseite nicht als regulärer Eintritt genutzt werden. Zugang zur Eishalle wird über die Haupteingänge am Kassenbereich sowie am Treppenaufgang vom PUCK gewährt.
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