IHP NachrichtenDienstag 28.April 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte von Sonntag und vom Wochenanfang mit insgesamt zehn Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga West, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären bauen Führung in Finalserie aus (DEL) Die Eisbären Berlin bleiben in den Playoffs der PENNY DEL daheim weiter ungeschlagen und haben ihre Führung im Finale ausgebaut. Die Berliner setzten sich am Sonntag in der ausverkauften Uber Arena im zweiten Finalspiel mit 5:1 gegen die Adler Mannheim durch. Die Eisbären führen somit in der Best-of-Seven-Serie um die Deutsche Meisterschaft mit 2:0. Bereits in der dritten Spielminute sorgte Manuel Wiederer (3.) für die frühe Eisbären-Führung. In der Folge blieb es eine intensive Partie, in der es hin und her ging. Beide Mannschaften kamen zu guten Chancen. Jonas Stettmer vereitelte aber mehrfach für die Gastgeber. Auch im mittleren Spielabschnitt erzielte der Hauptstadtclub einen frühen Treffer. Liam Kirk (23.) erhöhte für die Berliner auf 2:0. Im weiteren Spielverlauf blieb es ein umkämpftes und ausgeglichenes Duell, in dem auch Mannheim zu weiteren Abschlussmöglichkeiten kam, die jedoch allesamt von der Berliner Defensive und Stettmer entschärft wurden. Gleichzeitig scheiterten die Eisbären ebenfalls mehrfach an Adler-Schlussmann Maximilian Franzreb, sodass es mit der Zwei-Tore-Führung Berlins in die zweite Pause ging. Im Schlussdrittel versuchten die Kurpfälzer weiter alles, konnten Jonas Stettmer aber weiter nicht überwinden. Auf der anderen Seite erzielte Leo Pföderl (47.) den dritten Berliner Treffer des Abends. Danach versuchten die Adler weiter offensiv ins Spiel zu finden, aber erneut Pföderl (54.) mit seinem 50. Playoff-Treffer sowie Eric Hördler (54.) erhöhten innerhalb von 10 Sekunden auf 5:0 für die Gastgeber. In der Schlussphase nahmen die Mannheimer im Powerplay den Torhüter vom Eis und kamen durch Zachary Solow (58./PP1, EA) zum ersten Tor des Spiels. Es blieb aber beim 5:1-Heimsieg des Hauptstadtclubs. Partie drei dieser Finalserie findet am Dienstag, den 28. April um 19:30 Uhr in Mannheim statt. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein großartiges und umkämpftes Spiel zweier starker Mannschaften. Durch das frühe erste Tor hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Uns sind im Startdrittel aber auch ein paar kleine Fehler unterlaufen, wodurch Mannheim zu Chancen kam. Das haben wir im zweiten und dritten Spielabschnitt besser gemacht. Respekt an meine Spieler. Sie kämpfen sehr hart und ziehen in den richtigen Momenten Spielzüge auf. Ich freue mich über den Erfolg. Unser Fokus gilt aber bereits dem dritten Spiel am Dienstag.“ Leo Pföderl (Stürmer Eisbären Berlin): „Uns ist es heute wieder gelungen, unsere Chancen zu nutzen. Wir sind jetzt in einer guten Ausgangsposition. Wir wissen aber, dass wir gegen einen guten Gegner spielen. Die Serie ist jedoch noch lange nicht vorbei. Wir müssen schauen, dass wir so weitermachen. Ich freue mich über mein 50. Tor in den DEL-Playoffs, mein Fokus gilt aber den nächsten Spielen.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Adler Mannheim 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße, Brandt) – Müller, Wissmann (C); Smith, Reinke; Mik, Lancaster; Kretzschmar – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Pföderl; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin Adler Mannheim: Franzreb (Saffran) – Renouf, Mattinen; Kälble, Gawanke; Kreü, Gilmour – O‘Donnel, Michaelis, Reichel; Bennett, Solow, Greco; Plachta, Esposito, Ehl; Heim, Kühnhackl, Proske – Trainer: Dallas Eakins Tore 1:0 – 02:25 – Wiederer (Tiffels, Müller) – EQ 2:0 – 22:33 – Kirk (Eder, Müller) – EQ 3:0 – 46:19 – Pföderl (Veilleux, Wissmann) – EQ 4:0 – 53:25 – Pföderl (Ronning, Wissmann) – EQ 5:0 – 53:35 – Hördler (Wiederer) – EQ 5:1 – 57:39 – Solow (Gilmour, Greco) – PP1, EA Strafen Eisbären Berlin: 20 (2, 12, 6) Minuten– Adler Mannheim: 18 (6, 10, 2) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Marian Rohatsch (Kai Jürgens, Philipp Priebsch) Zuschauer 14.200
Grizzlys verlängern mit Torwarttrainer Jonas Forsberg (DEL) Neben Headcoach Tyler Haskins und Co-Trainer Heiko Vogler wird auch Goaliecoach Jonas Forsberg weiterhin zum Trainerteam der Grizzlys gehören. Forsberg hat seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis 2028 verlängert. Direkt nach seinem Karriereende als aktiver Goalie 2007 begann der Schwede seine Laufbahn als Coach. Nach drei Jahren beim schwedischen Klub Djurgårdens IF, für den Forsberg sowohl bei den Profis als auch im Nachwuchs arbeitete, ging es zum ersten Mal nach Deutschland. Von 2010 bis 2012 war er für die Torhüter der Kölner Haie zuständig. Es folgte ein Jahr bei Frölunda HC in Schweden, ehe der heute 50-Jährige in die PENNY DEL zurückkehrte. In der Saison 2013-2014 war Forsberg für den ERC Ingolstadt aktiv und feierte mit den Schanzern direkt die Meisterschaft. Von 2014 bis 2021 folgte dann eine zweite Amtszeit bei den Kölner Haien. Von dort aus ging es für Forsberg zu den Grizzlys. Fünf Spielzeiten in Wolfsburg liegen nun schon hinter Forsberg, dessen Schützling Dustin Strahlmeier 2022 zum Torhüter des Jahres in der PENNY DEL gewählt wurde und 2023 mit der deutschen Nationalmannschaft Silber bei der Weltmeisterschaft holte. Mit „Strahlie“ arbeitet der Schwede seither ununterbrochen zusammen, auch Hannibal Weitzmann und Ennio Albrecht kennt er inzwischen bestens. „Jonas macht einen großartigen Job und hat eine sehr gute Beziehung zu unseren Goalies. Er bringt einen sehr guten Mix aus dieser Beziehung und seiner Arbeit in den Details mit, bringt die Leistungen unserer Torhüter auf das höchstmögliche Level. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er bei uns bleibt. ,Jo‘ hat verschiedene Klubs und Länder gesehen, er bringt eine Menge Erfahrung mit“, betont Grizzlys-Headcoach Tyler Haskins.
Düsseldorfer EGbedra wird neuer Team Partner der DEG! (DEL2) Die Düsseldorfer EG begrüßt mit bedra ein weiteres starkes Unternehmen in der Partnerfamilie. Der traditionsreiche Hersteller von Hightech-Präzisionsdrähten und Legierungen wird zur kommenden Saison zunächst für ein Jahr Team Partner der Rot-Gelben. Das 1889 gegründete Unternehmen ist ein verlässlicher Partner der Industrie und produziert jährlich über 30 Millionen Kilometer Präzisionsdraht und Stangen. Im PSD BANK DOME wird bedra künftig auf einem Bullykreis sichtbar sein. Frederik Wecker, Head of Sponsoring & Partnerships der DEG: „Wir freuen uns sehr, einen überregionalen Partner aus der Industrie für den Weg der DEG begeistert zu haben. Gemeinsam wollen wir bedra mit gezielten Maßnahmen wie Firmenevents im PSD BANK DOME dabei unterstützen, ihre Vertriebsziele zu erreichen und die Sichtbarkeit in der Region weiter zu steigern.“ Jijay Shen, CEO Berkenhoff GmbH: „Was Spitzensport und Industrie verbindet, ist der Wille zur Höchstleistung. Erfolg entsteht nicht zufällig, sondern durch Qualität, Disziplin und das perfekte Zusammenspiel im Team. Deshalb passt die Partnerschaft mit der Düsseldorfer EG sehr gut zu bedra und zu unserem Anspruch, in allem, was wir tun, Spitzenleistung zu liefern.“
Lausitzer Füchse WeißwasserFanshop der Lausitzer Füchse geht in den Sommermodus / Verschnaufpause im Mai – reduzierte Öffnungszeiten im Juni, Rückkehr zum Vollbetrieb im Juli (DEL2) Mit Beginn der Sommermonate passt auch der Fanshop der Lausitzer Füchse seine Öffnungszeiten an. Im Mai bleibt der stationäre Shop vollständig geschlossen. Das Team nutzt diesen Zeitraum für den wohlverdienten Jahresurlaub. Ab Juni ist der Fanshop mit eingeschränkten Sommeröffnungszeiten wieder für die Besucher da. Geöffnet ist dann dienstags und donnerstags jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:00 bis 18:00 Uhr. Am Samstag öffnet der Fanshop von 10:00 bis 14:00 Uhr. Ab dem 1. Juli kehrt der Fanshop schließlich in den regulären Vollbetrieb zurück und ist wieder wie gewohnt für alle Fans erreichbar. Unabhängig davon steht der Online-Fanshop der Lausitzer Füchse auch während der Sommerpause jederzeit zur Verfügung. Fans und Kunden können somit weiterhin bequem von zu Hause aus auf das gesamte Fanartikel-Sortiment zugreifen.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC mit dem Rücken zur Wand: Memmingen siegt auch in Spiel 4 (OLS) Der Deggendorfer SC steht in der Finalserie gegen Memmingen mit dem Rücken zur Wand. Am Sonntagabend unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin vor 3.700 Zuschauer in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg den heimischen Indians mit 1:4 und muss nun drei Spiele in Folge gewinnen, um die Serie noch auf seine Seite zu ziehen. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 4 auf den gleichen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Ondrej Pozivil und Philipp Wachter. Wie bereits in den anderen Partien entwickelte sich früh ein Spiel auf Messers Schneide, in der beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Keiner der beiden Torhüter ließ sich überwinden, sodass es mit dem torlosen Unentschieden das erste Mal in die Kabinen ging. Im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild und gleich zu Beginn glückte den Hausherren der vermeintliche Führungstreffer. Brett Ouderkirk fälschte im Powerplay einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab – nach Videobeweis wurde das Tor jedoch annulliert. Ähnlich ging es den Deggendorfern kurz vor der zweiten Pause: Julian Elsberger traf, doch Harrison Roy behinderte den Memmingens Schlussmann Justus Roth regelwidrig im eigenen Torraum. Somit blieb es auch nach 40 gespielten Minuten beim 0:0. Die Tore gab es allerdings dann um Beginn des Schlussdrittels: Ein Memminger Doppelschlag durch Brassard (44.) und Lillich (46.) brachten die Indians auf die Siegerstraße. Hoffnung gab es noch einmal im Deggendorfer Lager, als Petr Stloukal in der 54. Minute einen Schuss von Jan Bednar zum 2:1 Anschlusstreffer abfälschte. Die Hoffnung währte jedoch nicht lange, denn knapp eine Zeigerumdrehung später war es Brett Ouderkirk, der nach einem schnellen Konter auf 3:1 stellte. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin noch einmal alles auf eine Karte und nahm Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb ohne Ertrag und Memmingens Milan Pfalzer setzte mit seinem Treffer ins verwaiste Deggendorfer Tor in der 57. Minute den Schlussstrich unter die Partie. Der DSC steht damit mit dem Rücken zur Wand und braucht am kommenden Dienstag in der Hitzkopf-Arena einen Sieg, um in der Serie am Leben zu bleiben. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Memmingen IndiansMatchball Memmingen: Indians nur noch einen Sieg vom Meistertitel entfernt (OLS) Der ECDC Memmingen marschiert weiter und sicherte sich fulminant den Matchball in der Finalserie. Das Team von Headcoach Huhn besiegte den DSC in Spiel 4 am Hühnerberg mit 4:1 und braucht nur noch einen Sieg, um die Finalserie für sich zu entscheiden. Ein ausverkaufter Hühnerberg sorgte erneut für eine wahre Playoff-Atmosphäre. 3700 Zuschauer warteten gespannt auf die vierte Partie in der Finalserie. Der ECDC wollte sich den Matchball vor heimischem Publikum sichern. Der DSC und sein Coach Casey Fratkin wollten die Serie mit einem Sieg in der Maustadt ausgleichen. Die Indians mussten zudem auf den gesperrten Sam Verlest verzichten. Vor Spielbeginn gab es zudem eine äußerst gute Nachricht für alle Indians-Fans, die in Jubel ausbrachen: Playoff-Topscorer Markus Lillich wird auch in der kommenden Saison beim ECDC bleiben. Memmingen ging mit Druck in die Partie und wollte den frühen Führungstreffer. Doch Timo Pielmeier und sein Team hielten stand. Die Niederbayern fanden ebenfalls Wege, die Indianer-Defensive und Justus Roth unter Druck zu setzen. Doch es blieb zunächst bei einem torlosen ersten Drittel. Erneut war es ein heißer Tanz. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Nach der Pause ging es intensiv weiter. Es blieb spannend und packend. Beide Teams spielten fokussiert und kämpften um jede Scheibe. Doch auch im Mitteldrittel sollte keiner der beiden Kontrahenten zum Torerfolg kommen, weshalb es weiterhin beim 0:0 blieb. Im letzten Drittel platzte dann der Knoten. Die Indianer legten nochmal eine Schippe drauf und machten den Sieg nun perfekt. Die Maustädter erhöhten gleich nach Wiederbeginn nochmals die Schlagzahl und zeigten erneut einen enormen Willen. Felix Brassard setzte den Startschuss. Der Kanadier beförderte die Scheibe zum 1:0 ins Netz und ließ den Hühnerberg erstmals jubeln. Keine zwei Minuten später bediente Eddy Homjakovs Markus Lillich, der zum 2:0 einnetzte. Ein Nackenschlag für die Gäste. Rund sieben Minuten vor Ende der Partie wurde es dann aber nochmals spannend. Der DSC verkürzte auf 1:2. Petr Stloukal fälschte die Scheibe ab, was Hoffnung bei den Deggendorfern aufkeimen ließ. Doch der ECDC ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Kurz darauf eroberte Brett Ouderkirk die Scheibe und vollstreckte zum umjubelten 3:1 für Memmingen. Den Schlusspunkt setzte Milan Pfalzer. Sein Empty Net Goal zum 4:1 machte den Sieg in Spiel 4 endgültig perfekt. Die Indians holten sich mit diesem Heimerfolg nun den Matchball in der Finalserie. Damit ist das Team von Daniel Huhn nur noch einen Sieg entfernt vom großen Wurf. Bereits am Dienstag könnten die Indianer mit einem Sieg die Finalserie gewinnen. Der Gästeblock für diese Partie ist bereits ausverkauft. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 19:30 Uhr. Sollte der DSC gewinnen, würde es am Freitag um 18:00 in der Maustadt weitergehen. Topscorer Lillich verlängert Direkt vor dem Spiel konnten die Memminger ihren Fans noch eine weitere erfreuliche Nachricht überbringen. Mit Markus Lillich verlängerte der Topscorer der aktuellen Playoffs seinen Vertrag beim ECDC um ein weiteres Jahr. Der gebürtige Memminger geht damit in sein drittes Jahr im rot-weißen Trikot. Er kommt auf beachtliche 15 Treffer und 14 Assists in diesen Playoffs und ist damit ligaweiter Topscorer. ECDC Memmingen vs Deggendorfer SC 4:1 (0:0/0:0/4:1) Tore: 1:0 (44.) Brassard, 2:0 (46.) Lillich (Homjakovs, Brassard), 2:1 (54.) Stloukal (Humberstone, Bednar), 3:1 (55.) Ouderkirk (Spurgeon, Menner), 4:1 (57.) Pfalzer (Ouderkirk) Strafminuten: Memmingen 6–Deggendorf 12 Zuschauer: 3700 (ausverkauft) ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Fern; Svedlund, Meisinger; Kurz, Menner; Ettwein- Lillich, Homjakovs, Brassard; Meier, Spurgeon, Ouderkirk; Pfalzer, Krymskiy, Schubert; Handschuh, Gams.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Grefrath PhoenixKarriereende: Tilo Schwittek verlässt den Phoenix (RLW) Nach vier aktiven Spielzeiten auf dem Eis und zwei weiteren Saisons als Co-Trainer neben Christian Tebbe an der Grefrather Bande ist für Tilo Schwittek bei den Blau-Gelben Schluss. Der heute 32-jährige Verteidiger war zur Saison 2020/21 vom GSC Moers an die Niers gewechselt und entwickelte sich in Grefrath schnell zu einer festen Größe – sowohl sportlich als auch menschlich. In insgesamt 41 Partien im blau-gelben Trikot erzielte Schwittek 13 Tore und bereitete weitere 24 Treffer vor. Doch seine Bedeutung für das Team ging weit über Statistiken hinaus: Als Führungsspieler übernahm er Verantwortung, ging voran und prägte die Mannschaft mit seiner Erfahrung aus höheren Spielklassen. Nach vier aktiven Spielzeiten auf dem Eis folgte 2024 der nächste Schritt: der Wechsel hinter die Bande. Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Christian Tebbe übernahm Schwittek das Traineramt der Regionalliga-Mannschaft. Auch in dieser Rolle brachte er seine Qualitäten ein, unterstützte die Entwicklung des Teams und blieb eine wichtige Bezugsperson innerhalb der Kabine. Im Laufe der vergangenen Saison zeichnete sich jedoch ab, dass sich die Anforderungen im Berufsleben zunehmend schwerer mit der zeitintensiven Arbeit im Eishockey vereinbaren lassen. Als Familienvater und durch eine berufliche Weiterentwicklung standen Schwittek immer weniger Kapazitäten für das Ehrenamt zur Verfügung, das gerade im leistungsorientierten Amateurbereich ein hohes Maß an Engagement erfordert. Nun hat sich Tilo Schwittek endgültig vom aktiven Eishockey verabschiedet. Trainer Christian Tebbe blickt mit großer Wertschätzung auf die gemeinsame Zeit zurück: „Tilo ist mit mir gemeinsam 2020 aus Moers nach Grefrath gewechselt. Wir haben uns immer super verstanden, sowohl auf, als auch neben dem Eis. 2024 haben wir dann gemeinsam den Schritt ins Traineramt gewagt. Für die gemeinsame Zeit und enge Zusammenarbeit bin ich ihm sehr dankbar. Der Verein und ich wünschen Tilo privat wie beruflich alles erdenklich Gute.“ Mit dem Ausscheiden von Schwittek verliert die Grefrather EG nicht nur einen ehemaligen Leistungsträger, sondern auch eine Identifikationsfigur, die den Weg des Phoenix in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt hat. Unterdessen richtet sich der Blick beim Verein bereits nach vorne: Christian Tebbe wird die sportliche Verantwortung künftig allein tragen, während im Hintergrund die Kaderplanungen für die kommende Saison auf Hochtouren laufen. Nach der Mitgliederversammlung am 7. Mai soll schließlich auch die aktive Vorbereitung auf die neue Spielzeit beginnen. Der Name Tilo Schwittek wird in Grefrath dennoch in bester Erinnerung bleiben – als Spieler, als Trainer und als Persönlichkeit, die den Phoenix nachhaltig geprägt hat.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| U18-WM: Deutschland unterliegt den USA und spielt gegen Norwegen in der Relegation (DEB) Im vierten und letzten Gruppenspiel der IIHF U18-Weltmeisterschaft 2026 in der Slowakei (Trenčín und Bratislava) unterlag das Team von U18-Bundestrainer Andreas Becherer den USA mit 2:11 (1:6, 0:3, 1:2). Vor 1.214 Fans in der Vladimir-Dzurilla-Eisarena in Bratislava trafen Tobias Krestan und Luis Becker für die DEB-Nachwuchsauswahl. Das deutsche Team landet zum Vorrundenende auf Rang fünf der Gruppe B und tritt am kommenden Mittwoch, den 29. April 2026, um 10 Uhr im Relegationsspiel gegen Norwegen an. Torschützen GER: Tobias Krestan (10.), Luis Becker (47.). Schüsse: USA 53 – Deutschland 26. Strafminuten: USA 14 – Deutschland 20. Starting Goalie: Max Bolle, ab 14. Minute: Niclas Wolter. Kapitäne: Mats Geppert (C), Luis Becker (A), Daniel Kettler (A). Zuschauer: 1.214. Bester Spieler GER: Luis Becker. U18-Bundestrainer Andreas Becherer: „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner verloren. Speziell im ersten Drittel haben wir den schmalen Grat zwischen Energie aufs Eis bringen und Härte nicht getroffen. Das haben die Amerikaner eiskalt bestraft. Im weiteren Verlauf war es schwer für uns, ins Spiel zu kommen. Im letzten Drittel hat das dann besser geklappt, sicher auch, weil die Amerikaner ein wenig rausgenommen haben. Jetzt ist es wichtig, das Spiel sofort abzuhaken. Wir haben unsere Lehren aus den Vorrundenspielen gezogen. Wie wir damit umgehen, wird entscheidend sein, wie wir im Relegationsspiel auftreten.“ Luis Becker: „Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet und haben viele unnötige Strafen gezogen. Aber am Ende haben wir das Spiel fürs Viertelfinale nicht heute verloren, sondern schon gegen Dänemark nicht die nötigen Punkte geholt. Jetzt müssen wir das Spiel hinter uns lassen und nach vorn schauen für das Relegationsspiel gegen Norwegen.“ Spiele WM-Vorrundengruppe B (Bratislava) 22.04.2026 | 12:00 Uhr | Deutschland – Schweden 2:7 (0:1, 0:4, 2:2) 23.04.2026 | 12:00 Uhr | Dänemark – Deutschland 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) 25.04.2026 | 12:00 Uhr | Deutschland – Tschechien 3:2 n.V. (1:1, 0:1, 1:0, 1:0) 27.04.2026 | 16:00 Uhr | USA – Deutschland 11:2 (6:1, 3:0, 2:1) Alle deutschen WM-Spiele und das Finale gibt es live und kostenlos bei MagentaTV und bei MagentaSport im Abo inklusive.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| U16-Frauen schließen Europa-Pokal auf Rang drei ab (DEB) Die U16-Frauen-Nationalmannschaft hat in der vergangenen Woche am Europa-Pokal im heimischen Füssen teilgenommen. Hierfür hatte U16-Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner einen 22-köpfigen Kader nominiert. Insgesamt nahmen acht Teams an dem Turnier teil: Deutschland, Italien, Ungarn, Polen, Österreich, Frankreich, Norwegen und die Slowakei. Nach vier zu absolvierenden Länderspielen in vier Tagen belegte die DEB-Nachwuchsauswahl in der Endabrechnung Platz drei der Tabelle. Das Team von U16-Honorar-Bundestrainer durfte sich über einen gelungenen Turnierauftakt freuen. Gegen die Italienerinnen konnte die deutsche Nachwuchsauswahl einen deutlichen 13:0-Sieg verbuchen. Die DEB-Torschützinnen waren Diana Musa (2), Franziska Frings (2), Nerea Stellet (2), Alina Mesch, Sarah Pamula, Paulina Kretzschmar, Sara Weichenhain, Franziska Heinig, Rebekka Multerer und Aimée Georgi. Auch im zweiten Spiel des Europapokals in Füssen durften sich die U16-Frauen über einen deutlichen Sieg freuen. Das Team gewann mit 7:0 gegen die Nachwuchsauswahl Polens. Die DEB-Torschützinnen waren Isabell Manns (3), Diana Musa, Rebekka Multerer, Alissa Klotz und Nerea Stellet. Im dritten Spiel musste die Mannschaft von Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner die erste Niederlage des Turniers hinnehmen. Die DEB-Auswahl unterlag dem Team aus Ungarn mit 1:3. Die Torschützin auf deutscher Seite war Nerea Stellet. Damit stand fest, dass die U16-Frauen in der Finalrunde das Spiel um Platz drei bestreiten würden. Zum Turnierabschluss konnte das DEB-Team im Spiel um Platz drei einen 4:2-Sieg über Frankreich feiern. Die Torschützinnen waren Cassandra Simon, Alissa Klotz, Belana Mindrean und Franziska Frings. Damit schließen die U16-Frauen den Europapokal in Füssen auf dem dritten Rang ab. U16-Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner: „Unser Team hat insgesamt ein gutes Turnier gespielt. Wir hatten in jeder Partie viele Spielanteile. Wir haben viele Tore erzielt und teils deutliche Siege eingefahren haben. Einzig im Spiel gegen Ungarn haben wir es nicht geschafft, unsere Spielüberlegenheit in Zählbares umzuwandeln. Daher fühlt es sich ein wenig so an, als hätten wir den möglichen Turniersieg ein Stück weit hergegeben. Für unsere Spielerinnen war es somit ein wertvoller Lernprozess, dass alles zusammenpassen muss, wenn man ein Turnier gewinnen will. Ansonsten war das Turnier hervorragend organisiert. Allen Beteiligten gebührt dafür ein großes Dankeschön.“ Ergebnisse der U16-Frauen-Nationalmannschaft 22.04.2026 | 15:00 Uhr | Deutschland – Italien 13:0 (7:0; 2:0; 4:0) 23.04.2026 | 18:00 Uhr | Polen – Deutschland 0:7 (0:3; 0:2; 0:2) 25.04.2026 | 14:30 Uhr | Deutschland – Ungarn 1:3 (0:1; 1:0; 0:2) 26.04.2026 | 14:30 Uhr | Deutschland – Frankreich 4:2 (1:2; 1:0; 2:0)
Tag 4: Die Slowakei holt den Titel, Deutschland landet auf dem 3. Platz Mit den Finalspielen endete die 8. Ausgabe um den U16 Europapokals. Der Titel ging diesmal an die Slowakei, im kleinen Finale gewann Deutschland gegen Frankreich und belegt damit den 3. Platz. Polen und Österreich gewannen die weiteren Platzierungsspiele Österreich. Österreich holt sich den 7. Platz Italien hatte in der Gruppenphase keine Chance, Österreich verlor teilweise nur knapp und sie hätten durchaus auch eine bessere Position erreichen können. Österreich konnte durch Anna Unterrieder nach vier Minuten in Führung gehen. Antonia Falkner legte nach zehn Minuten das 0:2 nach und mit diesem Spielstand endete das Drittel. Österreich konnte im 2. Drittel schnell zwei Tore nachlegen, Emilia Mosser nach 26 Sekunden und in der 24. Minute Johanna Sintschnig trafen früh. Johanna Sintschnig legte in der 31. Minute noch einen Treffer nach, dann wechselten beide Teams die Torhüterinnen. Sveva Villani übernahm nach 32 Minuten bei Italien für Lena Unterholzer und zwei Minuten später kam bei Österreich Rosalie Hohenwarter-Sodek für Nina Duchon. Bis zur Pause erzielten Josephine Postma (35.) und in Überzahl Caitlyn Vospernik (37.) noch zwei weitere Tore für Österreich und so stand es nach 40 Minuten 0:7. Das letzte Drittel brachte Italien eine doppelte Überzahlsituation von 57 Sekunden, der erste Treffer des Spiels gelang ihnen jedoch nicht. Dafür kam Hohanna Sintschnig in der 47 Minute zu ihrem dritten Treffer des Spiel und es stand 0:8. Antonia Falkner sorgte mit zwei Treffern innerhalb von 18 Sekunden in der 58. Minute für den Endstand von 0:10. Spiel um den 7. Platz: Italien – Österreich 0:10 (0:2/0:5/0:3) Schiedsrichter: V. Anselm - L. Fischer, M. Winter Zuschauer: 72 Strafen: ITA 6 (0/4/2), AUT 4 (0/0/4) Tore: 0:1 (03:30) A. Unterrieder; 0:2 (09:28) A. Falkner (R. Mayer, P. Hollenstein); 0:3 (20:26) E. Mosser (A. Unterrieder, P. Hollenstein); 0:4 (23:13) J. Sintschnig; 0:5 (31:00) J. Sintschnig (R. Obermayer); 0:6 (34:36) J. Postma (A. Unterrieder, J. Sintschnig); 0:7 (36:19) C. Vospernik (A. Unterrieder, S. Adler) PP1; 0:8 (46:48) J. Sintschnig (L. Becker); 0:9 (57:24) A. Falkner (R. Mayer, V. Schwager); 0:10 (57:42) A. Falkner (R. Mayer, P. Hollenstein); Polen gewinnt enges Spiel Norwegen konnte in der Gruppe drei Punkte holen, Polen fünf. Beide verpassten nur knapp eine bessere Platzierung. Einige Strafen bestimmten die erste Hälfte des 1. Drittels und eine nutzte Polen nach zehn Minuten aus, Ewa Rojek traf zum 0:1. Die 24. Minute brachte Norwegen durch Nikoline Österaas den Ausgleich, doch in Überzahl brachte Weronika Wrobel Polen in der 34. Minute erneut in Führung und auch nach 40 Minuten stand es 1:2. Norwegen ließ nach 43 Minuten ein Powerplay liegen, Polen hingegen kam in der 51. Minute zum 1:3, Ewa Rojek erzielte ihren zweiten Treffer. Norwegen zog drei Minuten vor dem Ende die Torhüterin und fünf Sekunden später sorgte Liliana Wasowicz mit einem Empty Net Goal alles klar. Spiel um den 5. Platz: Norwegen – Polen 1:4 (0:1/1:1/0:1) Schiedsrichter: T. Haas, M. Bauer, T. Wenzel Zuschauer: 50 Strafen: NOR 6 (4/2/0), POL 8 (4/2/2) Tore: 0:1 (09:07) E. Rojek (E. Stankiewicz) PP1; 1:1 (23:25) N. Österaas (L. Larneng, V. Johansen); 1:2 (33:33) W. Wrobel (E. Rojek, A. Maciolek) PP1; 1:3 (50:51) E. Rojak (E. Stankiewicz); 1:4 (56:36) L. Wasocicz (W. Wrobel) ENG; Deutschland belegt wieder den 3. Platz Sechs Punkte hatten beide nach der Gruppenphase auf dem Konto und so wäre ein enges Spiel keine Überraschung. Frankreich kam besser ins Spiel, Nina Pevet nach fünf Minuten und in der 10. Minute Alexa Drago brachten die Französinnen mit 0:2 in Führung. 45 Sekunden später konnte Cassandra Sinom den Anschlusstreffer erzielen und mit diesem Ergebnis endete der erste Abschnitt. Das 2. Drittel brachte Deutschland den Ausgleich, Belana Mindrean erzielte den einzigen Treffer des Abschnitts. Im letzten Drittel konnte Deutschland das Spiel für sich entscheiden. Alissa Klotz traf nach 53 Minuten zum 3:2 und 119 Sekunden vor dem Ende sorgte Franziska Frings mit einem Powerplaytreffer für den 4:2-Endstand. Wie im Vorjahr belegt das DEB-Team wieder den 3. Platz, Frankreich belegt den 4. Platz. Spiel um den 3. Platz: Deutschland - Frankreich 4:2 (1:2/1:0/2:0) Schiedsrichter: N. Bertl – M. Klauser, M. Schneider Zuschauer: 85 Strafen: GER 2 (0/0/2), FRA 4 (0/0/4) Tore: 0:1 (04:59) N. Pevet (A. Girardet, A. Bernel); 0:2 (09:31) A. Drago (L. Gachon Berger, L. Galibert); 1:2 (10:16) C. Simon (S. Pamula, N. Stellet); 2:2 (34:11) B. Mindrean S. (Pamula, E. Echter); 3:2 (52:12) A. Klotz (C. Simon, S. Weichenhain); 4:2 (58:01) F. Frings (R. Multerer, C. Simon) PP1; Die Slowakei verteidigt den Titel Es durfte ein spannendes Finale erwartet werden, denn beide setzten sich nach engen Spielen in den Gruppen durch. Die Slowakinnen kamen früh zur Führung, Sofia Adamcik traf nach 130 Sekunden. Es blieb lange der einzige Treffer, erst nach 48 Minuten wurde wieder gejubelt. Liza Görbe traf für Ungarn und mit diesem 1:1 endete die reguläre Spielzeit. Die Verlängerung dauerte 46 Sekunden, dann sorgte Nina Rostecka für Jubel. Sie traf zum 2:1 für die Slowakei, die damit dieses Endspiel gewannen. Während die Slowakinnen ihren Titel verteidigen konnten, war es für Ungarn zum 3. Mal der 2. Platz. Finale: Slowakei – Ungarn 2:1 (1:0/0:0/0:1) Schiedsrichter: B. Haupt – Ch. Höck, L. Schamberger Zuschauer: 50 Strafen: SVK 0 (0/0/0/0), HUN 6 (4/2/0/0) Tore: 1:0 (02:10) S. Adamcik (Saint Jean); 1:1 (47:24) L. Görbe (Schober, Gyula); 2:1 (60:46) N. Rostecka (Rybovicova, Panikova); Die Abschlussplatzierungen:
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