IHP NachrichtenSonntag 6.September 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt fünf Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd.
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Red Bull MünchenFinaleinzug: Red Bull München bezwingt ESV Kaufbeuren beim Warrior Cup (DEL) Titelverteidiger EHC Red Bull München ist mit einem Erfolg beim Warrior Cup 2026 gestartet. Gegen den Gastgeber ESV Kaufbeuren setzte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David mit 5:3 (3:0|0:2|2:1) durch. Vor 2.409 Zuschauern in der Energie Schwaben Arena in Kaufbeuren erzielten Dominik Kahun, Elis Hede, Trevor Carrick, Maximilian Kastner und Lucas Thaler die Tore für den viermaligen deutschen Meister. Im Finale kommt es damit am Sonntag um 17:00 Uhr zum Duell mit den Belfast Giants, die ihr erstes Match gegen den HC Ambrì-Piotta mit 6:3 gewannen. Spielverlauf Die Red Bulls erwischten beim Projekt Titelverteidigung einen Traumstart. Nur 59 Sekunden waren gespielt, als Kahun nach einem Schuss von Yasin Ehliz zum 1:0 abstaubte. Und das war es noch nicht: Hede erhöhte mit seinem Premierentreffer im Münchner Trikot auf 2:0 (2.), ehe Chris DeSousa bei seinem Comeback Carrick bediente, der in der dritten Minute den Dreifachschlag perfekt machte. Kaufbeuren nahm daraufhin die Auszeit und stabilisierte sich, an der Dominanz der Gäste änderte dies aber nichts. Die Führung hätte sogar höher ausfallen können, es blieb aber beim hochverdienten 3:0 nach 20 Minuten. München hielt das Tempo auch nach dem Seitenwechsel hoch. Kaufbeuren stand früh unter Druck und konnte sich zunächst kaum kontrolliert befreien. Ausgerechnet ein eigenes Powerplay (25.) nahm den Red Bulls etwas den Schwung. Kurz darauf kam Kaufbeuren in Überzahl (28.) zu mehreren Abschlüssen, Antoine Bibeau hielt sein Tor aber sauber. Gefährlicher blieb dennoch der viermalige deutsche Meister, der durch Ehliz (29.) und Brady Ferguson (32.) weitere gute Gelegenheiten zu verzeichnen hatte. Etwas überraschend verkürzte Thomas Schwamberger in dieser Phase zum 1:3 (36.). Das Momentum wechselte nun die Seiten. Kaufbeuren drängte auf den Anschlusstreffer und durfte in der 38. Minute erneut jubeln: Das 2:3 durch Sami Blomqvist war zugleich der Stand nach zwei Dritteln. Im letzten Drittel schalteten die Red Bulls wieder einen Gang höher – und das wurde früh belohnt: Kastner traf von der blauen Linie zum 4:2 (42.). Kurz darauf verzog Tobias Rieder knapp (44.). Auch während eines weiteren Powerplays (46.) fiel der fünfte Treffer nicht, weil Rihards Babulis im ESVK-Tor mehrfach gut reagierte. Auf der anderen Seite präsentierten sich die Gastgeber eiskalt: In Unterzahl fand ein Schuss von Eero Elo den Weg zum 3:4 ins Tor (52.). In der spannenden Schlussphase versuchte Kaufbeuren noch einmal alles, doch Thaler machte mit einem Empty-Net-Treffer zum 5:3 (59.) alles klar. Brady Ferguson: „Wir haben heute nicht unser bestes Eishockey gezeigt. Wir hatten gute drei Minuten, haben dann aber aufgehört, zu spielen. Aber: Ein Sieg ist ein Sieg. Morgen werden wir versuchen, unseren Titel beim Warrior Cup zu verteidigen.“ Tore: 0:1 | 00:59 | Dominik Kahun 0:2 | 01:41 | Elis Hede 0:3 | 02:42 | Trevor Carrick 1:3 | 35:46 | Thomas Schwamberger 2:3 | 37:51 | Sami Blomqvist 2:4 | 41:17 | Maximilian Kastner 3:4 | 51:06 | Eero Elo 3:5 | 58:53 | Lucas Thaler Zuschauer: 2.409
DEL2-Aufsichtsrat neu gewählt: Christian Volkmer folgt auf Hendrik Ansink - Frank Kottmann und Karl Aicher wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt (DEL2) Im Rahmen der ordentlichen Gesellschafterversammlung der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH am 12. August wurde der Aufsichtsrat der DEL2 neu gewählt. Neben den durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) und die PENNY DEL entsandten Vertretern Frank Lutz und Gernot Tripcke standen turnusgemäß die Positionen der drei Clubvertreter zur Wahl. Hierbei wurden Frank Kottmann und Karl Aicher einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Hendrik Ansink verzichtete nach langjähriger Gremienarbeit bewusst zugunsten eines direkten Clubvertreters auf eine erneute Kandidatur, um die unmittelbare Einbindung der Standorte im Kontrollgremium weiter zu stärken. Für die freiwerdende Position kandidierte Christian Volkmer, Hauptgesellschafter der Eisbären Regensburg, der von den Gesellschaftern ebenfalls einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt wurde. In der anschließenden konstituierenden Sitzung wählte das Gremium Frank Kottmann erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden. Christian Volkmer übernimmt die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Hohe Wirtschaftskompetenz und gesellschaftliches Engagement Mit Christian Volkmer (geboren 1977 in Regensburg) gewinnt der Aufsichtsrat der DEL2 zusätzliche unternehmerische und strategische Expertise. Der Informatiker und Betriebswirt ist Inhaber der P29 Group, die mit über 120 Mitarbeitenden mehr als 6.000 Unternehmen in den Bereichen Datenschutz, IT-Sicherheit, Recht und Compliance betreut. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit ist Volkmer Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim und Senator im Senat der Wirtschaft Deutschland. Für sein gesellschaftliches und mittelständisches Wirken wurde er unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes sowie dem Stadtschlüssel der Stadt Regensburg ausgezeichnet. Dank an Hendrik Ansink für langjährige Verdienste Die Ligagesellschaft und der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Kottmann sprachen Hendrik Ansink ihren ausdrücklichen Dank für dessen kontinuierliche Arbeit im Kontrollgremium aus. Ansink gehörte dem Aufsichtsrat seit 2018 an. In seine Amtszeit fielen wegweisende Weichenstellungen wie die Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs mit der PENNY DEL, die Steuerung der wirtschaftlichen Herausforderungen während der Pandemie sowie die nachhaltige Weiterentwicklung der Lizenzprüfungsverfahren der Clubs. Frank Kottmann, Aufsichtsratsvorsitzender der DEL2: „Mit Christian Volkmer gewinnen wir eine profilierte Unternehmerpersönlichkeit für den Aufsichtsrat, die sportlich wie wirtschaftlich hervorragend vernetzt ist und wertvolle Impulse für die Liga setzen wird. Ein ganz besonderer Dank gilt Hendrik Ansink: Er hat die Entwicklung der DEL2 seit 2018 mit großer Verlässlichkeit geprägt – von der Rückkehr zur sportlichen Verzahnung bis hin zur Bewältigung der Corona-Krise. Dass er nun im Sinne der Standorte den Weg für einen direkten Clubvertreter freigemacht hat, unterstreicht sein vorbildliches Engagement für unsere Liga.“ Christian Volkmer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der DEL2: „Eishockey ist für mich seit Jahren Herzenssache. Umso mehr freut es mich, dass ich meine Leidenschaft für diesen Sport nun zusammen mit meiner Erfahrung aus Wirtschaft und Digitalisierung in den Aufsichtsrat der DEL2 einbringen darf. Die Fußstapfen von Hendrik Ansink sind dabei groß: Sein Wirken für das gesamte Eishockey und seine enorme Unterstützung, gerade während der Corona-Zeit, habe ich selbst erleben dürfen. Dafür danke ich ihm sehr und freue mich auf die neue Aufgabe.“ Der Aufsichtsrat der ESBG fungiert als zentrales Aufsichts- und Beratungsorgan für die Geschäftsführung. Er stellt sicher, dass strategische Weiterentwicklungen, wirtschaftliche Stabilität und die gesellschaftliche Verantwortung des professionellen Eishockeysports im engen Austausch zwischen Liga, Clubs und Verbänden vorangetrieben werden.
Eislöwen mit Derbysieg in der Vorbereitung (DEL2) Die Dresdner Eislöwen waren am Freitagabend bei den Lausitzer Füchsen zu Gast. Im Derby in Weißwasser traf das Team von Cheftrainer Bo Šubr erstmals in der Vorbereitung auf einen direkten Ligakonkurrenten. Im Vergleich zum vergangenen Wochenende gab es Veränderungen im Line-up. Unter anderem rückten Lukas Buschbeck und Jacob Ficenec in die Aufstellung. Weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand Connor Korte. Ivan Komirist und Karl Gärtner waren für den Kooperationspartner in Leipzig im Einsatz. Als Eislöwen-Kapitän fungierte Dane Fox, seine Assistenten waren Tom Knobloch und Simon Karlsson. Die Eislöwen zeigten einen perfekten Start in die Partie. Gleich die erste gute Möglichkeit führte zur Führung: Nach einem schnellen Konter über Tomas Sýkora legte dieser quer vor das Tor, wo Sebastian Gorcik zur Stelle war und den Puck einnetzte. Auch danach blieben die Dresdner gefährlich. In der zehnten Minute legten die Eislöwen nach. Adam Helewka eroberte die Scheibe mit starker Arbeit an der Bande und bediente Ricardo Hendreschke, der mit einem platzierten Schuss in den Winkel auf 2:0 stellte. Die Antwort der Gastgeber folgte allerdings noch in derselben Spielminute. Brady verkürzte für die Lausitzer Füchse. In der Folge hatten die Eislöwen weitere Möglichkeiten, den Vorsprung wieder auszubauen. Ryan MacKinnon versuchte es mit einem flachen Abschluss, scheiterte aber an Füchse-Torhüter Anthony Morrone. Kurz vor der ersten Pause kam auch Fox nach einer Direktabnahme noch einmal gefährlich zum Abschluss, doch erneut war Morrone zur Stelle. So ging es mit einer 2:1-Führung für die Eislöwen in die erste Pause. Im zweiten Drittel kamen zunächst die Gastgeber besser aus der Kabine, aber Gregory Kreutzer arbeitete beim Ausgleichsversuch stark zurück und verhinderte den Abschluss. Wenig später war Janick Schwendener gegen Humberstone zur Stelle. In der 29. Minute waren dann die Eislöwen erneut erfolgreich. Drew LeBlanc eroberte die Scheibe und brachte sie mit Übersicht ins Zentrum. Buschbeck ließ den Puck clever durch und Sykora schob zum 3:1 durch die Beine von Morrone ein. Kurz darauf musste Buschbeck nach einer Behinderung auf die Strafbank. Das folgende Powerplay nutzten die Füchse: Schmidt-Svejstrup traf per Direktabnahme zum 2:3 (31.). Weißwasser drängte anschließend auf den Ausgleich und hatte durch Breitkreuz die große Möglichkeit dazu. Der Füchse-Angreifer kam frei zum Abschluss, scheiterte aber am stark reagierenden Schwendener. Kurz vor der zweiten Pause mussten auch die Gastgeber noch einmal in Unterzahl agieren, am Spielstand änderte sich jedoch nichts mehr. So nahmen die Eislöwen eine knappe 3:2-Führung mit in die Drittelpause. Das Schlussdrittel wurde noch einmal deutlich intensiver. Die Eislöwen starteten zunächst in Überzahl, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Kurz darauf bot sich die nächste Gelegenheit mit einem Mann mehr, doch auch dieses Powerplay blieb ungenutzt. Dafür hatten die Dresdner bei gleicher Spielerzahl die große Doppelchance: Erst setzte Riedl einen Schlenzer an den Pfosten, anschließend traf Knobloch mit seinem Nachschuss die Latte. In der 50. Minute fiel dann doch das 4:2 – und das auf kuriose Art und Weise. Jacob Ficenec brachte die Scheibe von außen in Richtung Tor, der Puck wurde abgefälscht, stieg hoch in die Luft und fiel hinter Morrone über die Schulter ins Tor. Direkt im Anschluss wurde es hitzig. Ficenec und Dosch gerieten aneinander und mussten auf die Strafbank, der Dresdner erhielt zusätzlich zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens. Damit waren die Eislöwen erneut in Unterzahl gefordert. Auch danach blieb die Partie umkämpft und wurde zunehmend körperlicher. Weißwasser versuchte noch einmal heranzukommen, während die Eislöwen weitere Möglichkeiten hatten. Alec Ahlroth scheiterte in der 53. Minute an Morrone. In der Schlussphase kochten die Emotionen schließlich noch einmal hoch. Nach einer Auseinandersetzung mussten auf beiden Seiten mehrere Spieler auf die Strafbank. Sportlich setzten die Eislöwen anschließend den Schlusspunkt. Oliver Granz zog in der 58. Minute von links ab, Morrone rutschte die Scheibe durch – das 5:2. Die Füchse verkürzten mit der Schlusssirene in Überzahl durch Breitkreuz. Die Eislöwen gewannen das intensive Testspiel in Weißwasser mit 5:3. Lukas Buschbeck und Sebastian Gorcik haben die Partie verletzungsbedingt nicht zu Ende spielen können. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Bo Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Natürlich war es ein emotionales Spiel, es war ein Derby. Gerade für unsere Jungs, die die DEL2 noch nicht kennen, war es wichtig, einen ersten Eindruck davon zu bekommen, was sie in solchen Spielen erwartet. Wir sind gut gestartet, haben die Scheibe gut bewegt, es uns im weiteren Verlauf aber teilweise selbst zu kompliziert gemacht und zu wenig den direkten Weg zum Tor gesucht. Es gab heute gute Dinge, aber auch Bereiche, in denen wir konstanter und besser werden müssen. Wir sind weiterhin in der Vorbereitung und damit in einer Lernphase. Jedes Spiel zeigt uns ein Stück mehr über unsere Mannschaft. Am Sonntag wartet mit Kassel ein anderer Gegner und wahrscheinlich auch ein anderes Spiel. Wir werden die Partie heute aufarbeiten und wollen die Dinge, die wir gut gemacht haben, bestätigen und uns in den anderen Bereichen weiter verbessern.“
Düsseldorfer EGKämpfende DEG unterliegt knapp - 2:3 in Rouen (DEL2) Für die Düsseldorfer EG war es keine 24 Stunden nach dem 6:2-Sieg in Amiens das zweite Testspiel des Frankreichtrips. Bei den Dragons de Rouen – dem letztjährigen Hauptrundensieger der „Ligue Magnus“ – unterlag man nach großem Kampf knapp mit 2:3 (0:1, 1:2, 1:0). In der laufenden Testspielsaison war es die erste Niederlage nach regulärer Spielzeit.
Selber WölfeTagestickets für die ersten Heimspiele der Hauptrunde ab sofort erhältlich - Vorverkauf für die ersten acht Heimpartien der Saison 2026/27 gestartet (OLS) Die Selber Wölfe haben den Vorverkauf für Tagestickets ihrer ersten Heimspiele in der Oberliga-Hauptrunde freigeschaltet. Eintrittskarten für die Begegnungen von September bis Oktober sind ab sofort bequem online unter tickets.selberwoelfe.de erhältlich. Jetzt Plätze für die ersten Heimspiele sichern Die Selber Wölfe haben den Verkauf von Tagestickets für ihre ersten Heimspiele der Hauptrunde 2026/27 eröffnet. Fans können sich ab sofort ihre Plätze für die folgenden Begegnungen in der NETZSCH Arena sichern: • Sonntag, 20.09.2026, 17:30 Uhr: EC Peiting • Freitag, 25.09.2026, 19:30 Uhr: SC Riessersee • Sonntag, 04.10.2026, 17:30 Uhr: EHF Passau Black Hawks • Freitag, 09.10.2026, 19:30 Uhr: Erding Gladiators • Dienstag, 13.10.2026, 19:30 Uhr: ESV Kaufbeuren • Freitag, 16.10.2026, 19:30 Uhr: Heilbronner EC Falken • Sonntag, 25.10.2026, 17:30 Uhr: Stuttgart Rebels • Freitag, 30.10.2026, 19:30 Uhr: EC Peiting Tickets sind rund um die Uhr online unter https://tickets.selberwoelfe.de/ erhältlich.
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