IHP NachrichtenMontag 14.September 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt neun Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga Nordost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Sechs-Punkte-Wochenende: Eisbären gewinnen gegen Herning mit 2:1 (DEL) Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Heimspiel in der laufenden Hauptrunde der Champions Hockey League gewonnen. Die Berliner setzten sich am Sonntagabend im Wellblechpalast gegen den dänischen Meister Herning Blue Fox knapp mit 2:1 durch. Damit rangieren die Eisbären nach vier Spieltagen mit sechs Punkten auf dem 14. Platz der CHL-Gesamttabelle. Die Gastgeber waren von Beginn an das tonangebende Team und hatten das Spiel im Griff. Trotz einiger guter Abschlussmöglichkeiten kam der Hauptstadtclub aber nicht zum Torerfolg. Herning konzentrierte sich zunächst aufs Kontern und kam vor allem im ersten Powerplay zu Chancen. Diese blieben jedoch ebenfalls ungenutzt und es ging torlos in die erste Pause. Im mittleren Spielabschnitt bot sich ein ähnliches Bild, Berlin blieb die dominante Mannschaft und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Die Gäste verteidigten aber weiterhin konsequent. Im ersten Berliner Powerplay fälschte Leo Pföderl (30./PP1) dann einen Ronning-Schuss entscheidend ab und erzielte die verdiente Führung. Wenig später gelang Eric Hördler (33.) mit einer Einzelleistung das Tor zum 2:0. Im Schlussdrittel passiert erst einmal nicht mehr viel. Dann gelang den Skandinaviern in der Schlussphase durch Hjalte Kruse Thomsen (54./PP1) in Überzahl der Anschlusstreffer. In der Folge warf Dänemarks Titelträger alles nach vorne und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. In der letzten Spielminute fiel dann sogar noch der Ausgleich, der jedoch nach erfolgreicher Coaches Challenge durch Éric Dubois nicht zählte. So blieb es beim 2:1-Heimsieg der Eisbären. Am Donnerstag, den 17. September starten die Eisbären Berlin in die neue Spielzeit der PENNY DEL. Zum DEL-Saisonauftakt treffen die Berliner in der Uber Arena auf die Straubing Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. In der Champions Hockey League sind die Eisbären wieder am 7. Oktober gefordert. Am fünften CHL-Spieltag gastiert der Hauptstadtclub beim EC Red Bull Salzburg. Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Wir hatten in den ersten beiden Dritteln sehr viele Chancen. Wir hätten den dritten Treffer erzielen müssen, so haben wir Herning weiter im Spiel gelassen. Ich habe in den letzten beiden Spielen viele gute Dinge gesehen. Wir haben an diesem Wochenende deutlich besser verteidigt. Beim vermeintlichen zweiten Gegentreffer habe ich einen Hinweis von Video Coach Tom Kanzock und Torwarttrainer Sebastian Elwing bekommen. Ihnen gebührt das Lob hierfür. Das Wochenende gibt uns einen guten Aufwind für den DEL-Start am Donnerstag.“ Eric Hördler (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotenzial. Wir waren heute leider nicht so effizient. Wir hätten mehr Pucks aufs Tor bringen und einfacher spielen müssen. Daran werden wir arbeiten. Wir sind froh über die zwei Siege und sechs Punkte am Wochenende. Es war gut, dass der zweite Treffer zurückgenommen wurde, sonst wäre es schwer geworden. In der Overtime kann immer alles passieren. Mit den beiden Erfolgen gehen wir mit einem guten Gefühl in den Ligastart.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Herning Blue Fox 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Müller (A), Smith; Geibel, Wissmann (C); Davidson, Reinke; Kretzschmar, Saffran – Hördler, Eder, Pföderl; Veilleux, Vikingstad, Krestan; Kirk,Fontaine, Ronning; Mik, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois Herning Blue Fox: Bachmann Sörensen (Fecers) – Bunch Larsen, Amorosa; Söderbom, Löborg Kristensen; Glinski Jensen, Cibulskis – Bang Poulsen, O’Neil, Bau Hansen; Kiljunen, Toivola, Dmytriw; Kruse Thomsen, Linde, Schultz; Bang Przemieslo, Brink Eskildsen, Baerentsen – Trainer: Garth Murray Tore 1:0 – 29:29 – Pföderl (Ronning, Kirk) – PP1 2:0 – 32:53 – Hördler – EQ 2:1 – 54:50 – Kruse Thomsen (Schultz, Dmytriw) – PP1 Strafen Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2) Minuten– Herning Blue Fox: 26 (0, 6, 20) Minuten Schiedsrichter Kilian Hinterdobler, Lukas Kohlmüller (Lukas Pfriem, Maksim Cepik) Zuschauer 3.315
Generalprobe geglückt: Eislöwen gewinnen Testspiel gegen Ravensburg (DEL2) Im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart empfingen die Dresdner Eislöwen die Ravensburg Towerstars in der JOYNEXT Arena. Fabian Hegmann startete im Dresdner Tor. Adam Helewka führte die Mannschaft als Kapitän aufs Eis, Tyson und Tylor Spink fungierten als seine Assistenten. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Sebastian Gorcik und Connor Korte und auch Janick Schwendener, Tomas Sykora und Dane Fox fehlten angeschlagen. Ivan Komirist war für die U20 aktiv. Die Eislöwen starteten druckvoll in die Partie und erspielten sich früh die ersten Möglichkeiten. In der vierten Minute sorgte Bruno Riedl für den ersten Abschluss, wenig später scheiterte David Suvanto nur knapp. In der fünften Minute belohnten sich die Gastgeber für ihren guten Beginn: Tyson Spink setzte sich stark durch und bediente seinen Bruder Tylor, der zur 1:0-Führung einschob. Auch danach blieben die Eislöwen spielbestimmend. In der ersten Dresdner Überzahl gelang den Gästen jedoch der Ausgleich: Rassell nutzte in der elften Minute einen Konter zum 1:1. Tyson Spink und Ryan MacKinnon hatten im weiteren Verlauf noch Möglichkeiten zur erneuten Führung, Ravensburgs Torhüter Fiedler ließ sich aber nicht überwinden. So ging es mit einem 1:1 in die erste Pause. Dresden erwischte einen Blitzstart in den Mittelabschnitt. Bereits in der 21. Minute eroberte Andres die Scheibe hinter dem Ravensburger Tor und bediente Adam Helewka, der zur erneuten Führung traf. Wenig später musste der Dresdner Kapitän wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die Eislöwen überstanden die Unterzahl schadlos und kaum war Helewka zurück auf dem Eis, schnürte er seinen Doppelpack: Mit einem sehenswerten Abschluss ins obere Toreck erhöhte er auf 3:1. Anschließend blieben die großen Möglichkeiten zunächst aus. Auf der Gegenseite prüfte Czarnik den Dresdner Torhüter Hegmann aus der Distanz, aber der Dresdner Schlussmann parierte sicher. Somit gingen die Eislöwen mit einer 3:1-Führung in die zweite Pause. Die Eislöwen starteten aufgrund einer Strafe gegen Bruno Riedl in Unterzahl in den Schlussabschnitt. Ravensburg kam im Powerplay zu zwei guten Möglichkeiten, doch Hegmann war jeweils zur Stelle. In der 43. Minute gerieten Tylor Spink und Mass aneinander und erhielten jeweils eine Strafe. Dresden blieb anschließend das gefährlichere Team: Zunächst traf Riedl mit einem Schuss von der blauen Linie den Pfosten, wenig später scheiterte auch Tyson Spink am Aluminium. In der 51. Minute fiel schließlich die Entscheidung. Bei angezeigter Strafe parierte Fiedler zunächst zweimal stark, den dritten Abschluss brachte Andres aber zum 4:1 im Tor unter. Damit feierten die Eislöwen im letzten Vorbereitungsspiel einen 4:1-Erfolg gegen die Ravensburg Towerstars. Am Freitag startet die Mannschaft mit dem Heimspiel gegen die Kassel Huskies in die neue DEL2-Saison. Bo Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Insgesamt können wir mit der Vorbereitung sehr zufrieden sein. Wir haben viele gute Schritte in die Richtung gemacht, wie wir spielen wollen. Heute sind wir sehr gut gestartet, wollten es im ersten Drittel aber teilweise etwas zu schön machen und haben dadurch einige Möglichkeiten verspielt. Insgesamt gab es in unserer Vorbereitung deutlich mehr Positives als Negatives. Jetzt freuen sich alle darauf, dass die Saison endlich beginnt.“
Düsseldorfer EGTestspiel beim EC Bad Nauheim wegen Nebels abgebrochen (DEL2) Die Düsseldorfer EG hat ihr letztes Testspiel vor dem Start der Saison 2026/27 nicht zu Ende spielen können. Im Stadion des EC Bad Nauheim machte starker Nebel einen sicheren Ablauf der Begegnung unmöglich. Aus Sicherheitsgründen wurde das Spiel in der 29. Minute beim Stande von 0:0 abgebrochen. Die Teams einigten sich auf ein Penaltyschießen mit jeweils fünf Schützen, welches das Heimteam mit 2:1 gewann. Die wichtigsten Infos zum halben Spiel in Kürze: Der Kader: Die DEG mit Jonas Langmann im Tor. Es fehlten Kristian Blumenschein in der Defensive sowie Shawn O’Donnell, Jason Bast und Yushiroh Hirano im Sturm. Das (kurze) Spiel: Das erste Drittel verlief relativ unspektakulär. Die DEG mit mehr Scheibenkontrolle und einigen Abschlüssen. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Tariq Hammond, der mit einem beherzten Schlagschuss nur das Gestänge des Nauheimer Tores traf. Wenig später war Leon Niederberger alleine durch, scheiterte aber an Keeper Jerry Kuhn. Danach die Rot-Gelben in Überzahl. Aber Bad Nauheim kämpferisch und mit vielen Befreiungen. Die DEG kam nicht in Formation und konnte ihre bislang gute Powerplaybilanz nicht ausbauen. Nach und nach gab es mehr Nickligkeiten auf beiden Seiten, der erste Treffer des Abends lies aber auf sich warten. Niederberger hielt zwei Mal den langen Schläger in Vorlagen von Kemp und Järveläinen, der Puck flog aber jeweils knapp über das Tor. Auf der Gegenseite musste Langmann einige Male das Können zeigen, da Nauheim den Druck gegen Drittelende erhöhte. Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause. Das zweite Drittel begann die DEG in Unterzahl, da Erik Bradford noch im ersten Drittel auf die Strafbank gewandert war. Doch der Neben wurde immer stärker, so dass die Schiedsrichter – in Absprache mit beiden Teams – das Spiel schließlich abbrachen. Eine vernünftige Entscheidung für die Gesundheit der Spieler.
Kassel HuskiesAuch Iserlohn die Stirn geboten: Huskies unterliegen den Roosters knapp mit 2:4 (DEL2) Nach dem Halbfinalerfolg gegen die Grizzlys Wolfsburg wartete am Sonntagabend im Finale des Probonio Preseason Cups mit den Iserlohn Roosters der Titelverteidiger auf die Kassel Huskies. Nach Philipp Maurer am Vortag erhielt diesmal Leon Willerscheid den Start im Kasseler Tor. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Boland traf per Direktabnahme nur das Außennetz (4.), auf der Gegenseite hatte Garlent die erste Gelegenheit für die Schlittenhunde (5.). Ein starkes Forechecking von Laßmann bescherte den Nordhessen das erste Powerplay, welches jedoch ungenutzt blieb (10.). Anschließend erhöhten die Huskies den Druck und drängten Iserlohn zunehmend in die Defensive. White verfehlte von der rechten Seite nur knapp (17.), Willerscheid war gegen Maier zur Stelle (19.), ehe Hane auf der Gegenseite einen Abschluss von Wilkie parierte (20.). Mit viel Schwung kamen die Schlittenhunde aus der Kabine. Dumont und Weidner sorgten für eine Doppelchance (21.), kurz darauf entschärfte Hane im Liegen einen Rückhandversuch von O'Donnell spektakulär (22.). Iserlohn reagierte auf den starken Kasseler Beginn sogar mit einer Auszeit. Diese zahlte sich aus: Im Powerplay traf Scott zum 0:1 (25.). Die Nordhessen blieben aber weiter gefährlich. Keck wurde nach einem Scheibengewinn noch entscheidend gestört (26.), Huss verpasste aus guter Position (28.) und erneut Keck setzte seinen Abschluss knapp neben das Tor (30.). Auch White scheiterte nach einer sehenswerten Einzelaktion an Hane (34.). Effektiver zeigten sich die Roosters erneut in Überzahl und erhöhten kurz vor Drittelende auf 0:2 (40.). Im Schlussabschnitt hatte Keck die erste Gelegenheit (41.), ehe es kurz darauf hitzig wurde. Nach einem harten Check von Scott gegen Martinovic schnappte sich O'Donnell den Iserlohner zum Fight (42.). Nach Videobeweis erhielt Scott eine Fünf-Minuten- samt Spieldauerdisziplinarstrafe. Das lange Powerplay der Huskies blieb allerdings ohne Ertrag. Stattdessen mussten die Nordhessen anschließend selbst mehrfach in Unterzahl ran. Ausgerechnet mit einem Mann weniger gelang dann aber der Anschluss: Iserlohn verlor die Scheibe an der blauen Linie, Huss schickte Keck auf die Reise und der Angreifer traf ins rechte Eck zum 1:2 (52.). Damit nicht genug: Nur eine Minute später war die Partie wieder ausgeglichen. Nach gewonnenem Offensivbully kam die Scheibe zu Garlent, der sie zum 2:2 unter die Latte setzte (53.). Die Schlittenhunde hatten sich eindrucksvoll zurückgekämpft, mussten kurz vor Schluss jedoch den späten K.O. hinnehmen. Per Tap-in aus kürzester Distanz gingen die Roosters durch Boland erneut in Führung (59.). Kassel nahm Willerscheid für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, doch Iserlohn traf in Person von Lobach noch ins leere Tor zum 2:4-Endstand (60.). Damit mussten sich die Huskies im Finale des Probonio Preseason Cups geschlagen geben. Nach dem Halbfinalsieg gegen Wolfsburg boten die Nordhessen jedoch auch dem zweiten Erstligisten des Wochenendes bis in die Schlussminute die Stirn und können auf ein gelungenes Vorbereitungsturnier zurückblicken. Tore: 0:1 Scott (PP – Quenneville, Johansson – 25. Min.) 0:2 Eisenmenger (PP – Napravnik, Maier – 40. Min.) 1:2 Keck (Huss – 52. Min.) 2:2 Garlent (White, O’Donnell – 53. Min.) 2:3 Boland (Norell, Ugbekile – 59. Min.) 2:4 Lobach (ENG – 60. Min.)
ESV KaufbeurenJoker gewinnen Testspiel in Erding mit 4:2 (OLS) Am heutigen Sonntagabend stand für den ESV Kaufbeuren das letzte Testspiel der Vorbereitung Bei den Erding Gladiators auf dem Programm. Die Wertachstädter mussten dabei auf den verletzten Yannik Burghart sowie auf dem gesperrten Max Oswald verzichten. Dazu war Jan-Luca Augst für die eigene U20 Mannschaft im Einsatz. Der ESV Kaufbeuren startet gut und hat gleich zu Beginn große Chancen. Danach ist das Spiel relativ ausgeglichen. Die Joker gehen dann jedoch in der 6. Minute mit 0:1 in Führung. Ein Direktschuss von Tom Schwarz nach Pass von Jere Laaksonen, landet im linken Torwinkel. Direkt danach hat Erding eine schnelle Ausgleichschance, die von Rihards Babulis aber stark vereitelt wird. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. William Eriksson erzielt in der 11. Minute mit einem platzierten Schuss dann aber auch das 0:2. Ein schöner Treffer nach Vorarbeit von Sami Blomqvist. Danach bleibt das Spiel ohne größere Höhepunkte, bietet aber immer wieder die eine oder andere Chance auf beiden Seiten. Kaufbeuren zeigt zu Beginn des zweiten Drittels eine sehr dominante Leistung. Dann jedoch folgen zwei Strafen innerhalb von zwei Minuten für die Joker, was Erding vier Minuten Powerplay einbringt. Erding kann jedoch erst im zweiten Powerplay Druck aufbauen und Chancen herausspielen. Kaum ist der ESVK dann aber wieder komplett, erhöht Tomas Schwamberger in der 29. Spielminute mit einem Tip-in auf 0:3. Die Zuspiele kamen von Andrew Yogan und Eero Eolo. Auf der anderen Seite erzielt Roman Zap in der 30. Minute, ebenfalls mit einem schönen Tip-in, nach Zuspiel von Buster Larsson das 1:3. Die Joker erhalten dann ein Powerplay, müssen dürfen jedoch nur für eine Minute in Überzahl ran, da dann auch Andrew Yogan auf die Strafbank muss. Im Anschluss haben die Joker zwei sehr gute Torchancen; Sami Blomqvist und William Eriksson scheitern jedoch beide am starken David Zabolotny. Ein weiteres Powerplay (37. Minute) der Allgäuer erweist sich als sehr druckvoll, und Erdings Torhüter David Zabolotny muss mehrfach in höchster Not retten, um seine Mannschaft im Spiel zu halten. Eine Minute vor dem Ende des Drittels muss auch Max Kislinger auf die Strafbank. Die Oberbayern haben dabei eine gute Chance durch Michal Spacek, der jedoch an Rihards Babulis scheitert und so geht es mit dem Spielstand von 1:3 auch in die Pause. Im Schlussabschnitt merkte man beiden Mannschaften zunächst an, dass sich die Vorbereitung dem Ende zuneigt, und das Spiel plätscherte eher nur noch vor sich hin. Die Erdinger witterten jedoch in den letzten Minuten noch einmal Morgenluft und zogen das Tempo der Partie an. Daraus resultierten einige gute Wechsel, in denen die Joker arge Probleme hatten, wieder in die Partie zu finden. In der 58. Minute gelang den Hausherren dann der Anschlusstreffer durch Fabian Bassler. Die Joker ihrerseits machten aber durch Andrew Yogan den Deckel auf die Partie. Der US-Amerikaner konnte die Scheibe in der 59. Minute im leeren Gehäuse der Erdinger zum 2:4-Endstand unterbringen, während diese zu diesem Zeitpunkt mit dem sechsten Feldspieler auf dem Eis alles versuchten. Die Wertachstädter konnten sich somit zum Schluss der Vorbereitung noch einen Sieg holen. Am Donnerstagabend um 19:30 Uhr steht dann bereits die Eröffnung der Oberliga Süd auf dem Programm. Die Joker erwarten dabei die Tölzer Löwen zum Saisonauftakt in der energie schwaben arena. Tickets sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Selber WölfeDie Generalprobe missglückt - Höchstadter EC vs. Selber Wölfe 6:4 (0:2; 3:0; 3:2) (OLS) Im letzten Testspiel vor Beginn der Oberliga-Saison müssen die Selber Wölfe beim Ligakonkurrenten Höchstadter EC eine Niederlage hinnehmen. Nach furiosem Beginn der Porzellanstädter drehten die Gastgeber im mittleren Spielabschnitt die Partie und bauten ihre Führung zu Beginn des Schlussabschnitts weiter aus. Zwar kamen die Wölfe noch einmal auf einen Treffer heran, in der Schlussoffensive der Gäste setzten die Alligators jedoch mit einem Treffer ins verwaiste Selber Tor den Schlusspunkt auf die Partie. Wölfe beginnen stark Die Selber Wölfe brachten von Beginn an eine gute Offensive aufs Eis. Bereits in der fünften Minute verpasste Bauer eine Hereingabe von Kuqi in aussichtsreicher Position. Kurz darauf wurde den Wölfen ein Powerplay zugesprochen, welches die Porzellanstädter druckvoll gestalteten. Nachdem zweimal Sturm sowie Brown mit ihren Abschlüssen gescheitert waren, war es letzterer, der im zweiten Versuch im Slot hartnäckig blieb und die Scheibe am guten Höchstadter Torhüter Ganz vorbei ins Tor zum 0:1 hineinarbeitete. Wenig später sorgten Gelke und Ziesche noch einmal für mächtig Alarm in der Defensive der Alligators, ihre guten Aktionen blieben aber unbelohnt. Im weiteren Verlauf wurden die Wölfe durch zwei Strafen ausgebremst, das Penalty-Killing funktionierte aber – auch dank eines aufmerksamen Weidekamp, der gegen Fardoe gefordert war – tadellos. Nach weiteren guten Offensivaktionen durch Pauker und Klöpper, war es Lahtinen, der die Scheibe selbst mit viel Tempo in die Höchstadter Zone brachte und mit seinem trockenen Schuss Ganz keine Abwehrchance ließ. So stand es zur ersten Pause 0:2. Alligators drehen das Spiel Die Porzellanstädter kamen stark aus der Kabine und setzten die Gastgeber zunächst mächtig unter Druck. Allerdings gelang ihnen weder im Powerplay noch später durch Kuqi, der an Ganz scheiterte, ein weiterer Treffer. Und das sollte sich rächen, denn die Alligators zeigten den Wölfen, wie man aus wenigen Chancen viel machen kann: Zunächst war es Miller, der in der 27. Minute einen schnell vorgetragenen Konter zum Anschlusstreffer abschloss, ehe Malinowski 60 Sekunden später nach einem schönen Spielzug den Ausgleich herstellen konnte. Höchstadt war durch die beiden Treffer deutlich besser in der Partie und hatte fortan wesentlich mehr Spielanteile in der Offensive. Und so war es fast vorhersehbar, dass die Höchstadter das Momentum nutzten und in der 34. Minute den Spielstand mit einem satten Schuss ins kurze Eck durch Guft-Sokolov auf 3:2 drehten. Die Wölfe zeigten sich allerdings wenig beeindruckt und schnürten die Gastgeber in der Schlussphase erneut in der Verteidigungszone ein, doch weder Klöpper, dessen Rückhandschuss über die Latte zischte, noch Gläßl, dessen Direktabnahme ebenso das Tor verfehlte, konnten den Spielstand wieder ausgleichen. Torreicher Schlussabschnitt Im Schlussabschnitt drängte wiederum zunächst Selb, doch Pauker traf nur das Gestänge. Besser machte es auf der anderen Seite Eriksson, der einen Konter alleine zum 4:2 abschloss. Nach einer diskutablen Strafe gegen Klughardt nutzte der HEC das fällige Powerplay zum 5:2. Die Wölfe wollten diesen Rückstand keinesfalls auf sich sitzen lassen, drehten offensiv wieder auf und verkürzten in der 49. Minute durch Ulrich auf 5:3. Selb drängte weiter, doch Klughardt scheiterte am Höchstadter Goalie und der vermeintliche Anschlusstreffer wurde wegen Torraumabseits aberkannt. Kurz darauf jubelte das Wolfsrudel dann aber zurecht, nachdem Gelke aus dem hohen Slot zum 5:4 eingenetzt hatte. Keine zwei Minuten später hatte Pauker den Ausgleich auf dem Schläger, konnte die Chance aber nicht verwerten. In den letzten beiden Minuten setzte Selb alles auf eine Karte und nahm Weidekamp vom Eis. Doch Höchstadt hatte das bessere Ende für sich und setzte durch Harrogate ins leere Tor den Schlusspunkt zum 6:4. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Höchstadter EC: Ganz (Zimmermann) – Fardoe, Stobbe, Vojcak, Benz, Leask, Hane – Malinowski, Eriksson, Miller, Swinnen, Kovacs, Harrogate, Dalldush, Guft- Sokolov, Judin, Scholl, Schleer Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Gläßl, Tramm, Müller, Raab, Hördler, Sturm, Ulrich – Klughardt, Lahtinen, Brown, Klöpper, Bauer, Kuqi, Pauker, Ziesche, Gelke Tore: 8. Min. 0:1 Brown (Lahtinen, Sturm; 5/4); 19. Min. 0:2 Lahtinen (Tramm, Klughardt); 27. Min. 1:2 Miller (Kovacs, Vojcak); 28. Min. 2:2 Malinowski (Harrogate, Eriksson); 34. Min. 3:2 Guft-Sokolov (Swinnen, Kovacs); 43. Min. 4:2 Eriksson (Fardoe); 45. Min. 5:2 Eriksson (Malinowski, Miller; 5/4); 49. Min. 5:3 Ulrich (Klöpper, Gläßl); 54. Min. 5:4 Gelke (Pauker, Ziesche); 59. Min. 6:4 Harrogate (Eriksson, Kovacs; eng) Strafzeiten: Höchstadt 10, Selb 12 Schiedsrichter: Lajoie, Reitz (Meyer, Wenzel) Zuschauer: 420
Ice Dragons HerfordIce Dragons mit letztem Testspiel - Generalprobe bei den Hannover Indians (OLN) Endspurt in der PreSeason – der Herforder Eishockey Verein bestreitet in der Sonntagsbegegnung sein letztes Vorbereitungsspiel auf die nächste Oberligaspielzeit. Bevor am kommenden Freitag beim Barre-Spieltag für die Ice Dragons der Startschuss in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ gegen die Hannover Scorpions fällt, wartet auf das Team von HEV-Chefcoach Henry Thom ein echter Härtetest bei der Generalprobe. Ab 15.00 Uhr steht für die Ostwestfalen das Rückspiel bei den Hannover Indians am legendären Pferdeturm auf dem Programm. „Hannover hatte mehrere Ausfälle zu beklagen und wir wissen natürlich auch nicht, wie das Pensum in der Trainingswoche bei den Indians aussah. Vor heimischer Kulisse wird man sich gut verkaufen wollen“, ist sich Herfords Chefcoach Henry Thom sicher, dass auf seine Mannschaft eine sehr schwierige Aufgabe zum Ende der Testphase wartet. Am vergangenen Freitag zeigte der HEV beim 5:1-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen im „Back-to-Back“-Duell eine starke Leistung und blieb auch im fünften Vorbereitungsspiel siegreich. So gibt es die Gelegenheit, die PreSeason mit einer blütenweißen Weste abzuschließen. Jedoch unterstrich Henry Thom noch einmal, dass die Ergebnisse in den Tests zweitrangig sind und die Abläufe auf dem Eis eine wesentlich größere Bedeutung haben. Zudem dürfte es für den einen oder anderen Akteur im jungen Herforder Team wichtig sein, sich vor dem Oberligastart an die außergewöhnliche Atmosphäre im Eisstadion am Pferdeturm zu gewöhnen. Auch die kleinere Eisfläche mit nordamerikanischen Maßen bietet noch einmal die Gelegenheit auf einen äußerst wichtigen Test. Für alle, die nicht live in Hannover dabei sind, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
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Schweinfurt Mighty DogsPerfekter Start (BYL) Keine 18 Stunden nach dem ersten Aufeinandertreffen standen sich die Mighty Dogs und der EHC Erfurt bereits wieder gegenüber. In der Kartoffelhalle entwickelte sich vor 777 Zuschauern eine packende Partie, die die Schweinfurter nach einem zwischenzeitlichen Rückstand noch drehen konnten. Mit dem 4:2-Erfolg feiern die Dogs den zweiten Sieg im zweiten Vorbereitungsspiel. Viel Zeit zum Durchatmen blieb beiden Mannschaften nicht. Keine 18 Stunden nach dem Spiel am Freitag trafen die Teams am Samstag erneut aufeinander – diesmal in der Kartoffelhalle zu Erfurt. Bei den Mighty Dogs fehlten Kapitän Kevin Heckenberger sowie die beiden Try-outs Julian Klein und Michael Adam. Unterstützung gab es von den Rängen: Rund 30 mitgereiste Fans begleiteten die Dogs in die Thüringer Landeshauptstadt. Bevor der Puck erstmals eingeworfen wurde, gehörte die große Bühne allerdings den Hausherren. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens präsentierten die Erfurter Fans eine imposante Choreografie über die komplette Hauptgerade. Eine Feuer- und Pyroshow sorgte zusätzlich für einen spektakulären Auftakt der Feierlichkeiten rund um das Eisstadion. Mit leichter Verzögerung ging es schließlich los. Im Tor der Mighty Dogs erhielt diesmal Benny Roßberg den Vorzug. Und der EHC musste früh die erste Unterzahlsituation überstehen. Nach gerade einmal 36 Sekunden wanderte René Kramer wegen Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Mighty Dogs wollten die numerische Überlegenheit sofort nutzen und setzten sich im Erfurter Drittel fest. Der Führungstreffer wollte im ersten Powerplay allerdings noch nicht fallen. Danach beruhigte sich das Geschehen etwas. Beide Teams neutralisierten sich zunehmend und klare Torchancen blieben Mangelware. Bis zur 15. Minute: Dann schlug Neuzugang Jakob Lagace zu. Sehenswert schob er die Scheibe unter Roßberg hindurch und brachte den EHC mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der Torchancen weiterhin rar blieben. Die Mighty Dogs kamen zwar immer wieder zu Überzahlsituationen und konnten sich auch mit schnellen Angriffen gefährlich vor dem Erfurter Tor präsentieren, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Eine große Möglichkeit ergab sich zu Beginn des Mittelabschnitts. Tomas Cermak wurde auf seinem Weg in Richtung Tor nur durch ein Foul gestoppt. Die Konsequenz: Penalty. Cermak trat selbst an, doch Erfurts Schlussmann Glatzel behielt die Nerven und entschärfte den Versuch. Die Hausherren verteidigten ihre knappe 1:0-Führung damit weiterhin. Wie bereits am Freitag wechselte das Trainerteam der Mighty Dogs nach gut 30 Minuten den Torhüter. Benny Roßberg machte Platz für Leon Pöhlmann. Weitere Treffer sollten im zweiten Drittel allerdings nicht fallen. Mit dem knappen 1:0 für Erfurt ging es in die zweite Pause. Wer nach dem torlosen Mittelabschnitt auf mehr Tore gehofft hatte, wurde im letzten Drittel nicht enttäuscht. Die Partie nahm deutlich an Fahrt auf und sollte in den Schlussminuten noch einmal richtig spannend werden. In der 44. Minute mussten die Mighty Dogs in Unterzahl ran. Doch anstatt sich hinten einzuigeln, setzten die Gäste ein offensives Ausrufezeichen. Lucas Kleider schickte Josef Dana auf die Reise. Dana zog in Richtung Erfurter Tor und hatte dabei Tomas Cermak an seiner Seite. Cermak bekam viel Platz und nutzte diesen eiskalt. Nach Zuspiel von Dana legte er den Puck an Glatzel vorbei ins Tor. 1:1 – die Dogs waren zurück im Spiel. Die Freude über den Ausgleich hielt allerdings nicht lange an. Zehn Minuten vor dem Ende erhielten die Black Dragons erneut eine Überzahlsituation – und diesmal schlugen die Hausherren zu. Fritz Denner traf zum 2:1 und brachte Erfurt erneut in Führung. Doch die Mighty Dogs hatten die passende Antwort parat. Fast auf die Sekunde genau war es Kristers Donins, der die mitgereisten Schweinfurter Fans zwei Minuten später erneut jubeln ließ. Sein Treffer bedeutete den 2:2-Ausgleich und stellte die Partie wieder komplett auf null. Die Uhr lief herunter und vieles deutete bereits auf ein Penaltyschießen hin. Doch Tomas Cermak und seine Teamkollegen hatten andere Pläne. Nur 30 Sekunden vor dem Ende drehten die Mighty Dogs die Partie tatsächlich komplett. Erstmals an diesem Nachmittag lagen die Gäste in Führung. Erfurt reagierte sofort und warf in den Schlusssekunden alles nach vorne. Glatzel verließ sein Tor, ein sechster Feldspieler kam aufs Eis. Die Gastgeber wollten den späten Ausgleich erzwingen. Doch diesmal blieb die Aufholjagd der Black Dragons ohne Erfolg. Stattdessen setzte Dimitri Litesov den Schlusspunkt. Eine Sekunde vor der Schlusssirene traf Litesov ins verwaiste Erfurter Tor und machte den Deckel auf den zweiten Sieg der Mighty Dogs. Für den Rückkehrer war es gleichzeitig das erste Tor seit seiner Rückkehr nach Schweinfurt. Damit starten die Mighty Dogs mit zwei Siegen aus zwei Spielen in die Vorbereitung. Für das Trainerteam gab es erneut wichtige Erkenntnisse und einige Stellschrauben, an denen in der kommenden Woche weiter gearbeitet werden kann. Bereits am kommenden Freitag geht es für die Mighty Dogs nach Bayreuth. Am Sonntag steht anschließend das nächste Heimspiel auf dem Programm. Dann sind die Chemnitz Crashers zu Gast. Die Crashers waren ebenfalls am Samstag im Einsatz und feierten dabei einen deutlichen 13:0-Heimerfolg gegen die Haßfurt Hawks. Bevor es zum Duell mit Chemnitz kommt, steht für die Mighty Dogs allerdings noch ein weiterer Termin auf dem Programm: Zur Mannschaftsvorstellung laden die Dogs ins Škoda Autohaus von AUTO LÖFFLER ein. Beginn ist um 10 Uhr.
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| Niederlage beim 1.Test und Trainingslager in Turnov (RLNO) Trotz Kampfgeist und fünf Treffern mussten sich die Tornados des ELV Niesky im ersten Testspiel geschlagen geben. Beim tschechischen Gastgeber HC Frýdlant verlor die Mannschaft am vergangenen Samstag mit 9:5 (1:0, 1:2, 7:3). Zwar zeigten sich die Nieskyer torgefährlich – Philip Riedel und Tom Domula trafen jeweils doppelt, Loris Riedel steuerte ein weiteres Tor bei. Doch im turbulenten Schlussabschnitt offenbarten sich deutliche Lücken in den eigenen Reihen. Die Chance zur Wiedergutmachung lässt jedoch nicht lange auf sich warten: Bereits am kommenden Wochenende reist das Team ins Trainingslager nach Turnov, um intensiv an den Schwachstellen zu feilen. Als Höhepunkt des Wochenendes wartet am 19. September 2026 um 17:00 Uhr ein weiteres Testspiel gegen die Auswahl des Hockeyclubs Turnov 1931. Die Mannschaft hofft auf lautstarke Unterstützung und freut sich über mitreisende Zuschauer vor Ort.
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