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November 26
                         
Allerseelen
                             
SC Riessersee spende jetzt
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
EV Füssen
(OLS)  Nach Fabio Sarto haben die Ravensburg Towerstars nun auch Torhüter Bruno Cicek, Verteidiger Ryan Odude und Stürmer Anselm Gerg mit Förderlizenzen für den EVF ausgestattet. Zuvor waren diese noch für den EV Lindau spielberechtigt
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Vom Hamburger SV wechselt Stürmer Noel Timmermann zu den Icefighters. Der 21-Jährige wechselte erst in der Sommerpause vom ECW Sande zum HSV. Ursprünglich stammt er aus dem Nachwuchs der EJ Kassel
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Falken haben auf die Verletzungsmisere reagiert und haben Nicklas Müller verpflichtet. Der 24-jährige Allrounder, der sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive einsetzbar ist, spielte in den letzten vier Jahren in der Oberliga für den Herner EV und den Herforder EV
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Goalie Tizian Winkelsträter hat mit etwas Verspätung nun auch beim EC Bergisch Land für die aktuelle Saison verlängert. Der 32-Jährige spielt bereits seit 2013 für die Raptors
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Dominik Zerhoch fällt wegen einem Kiferbruch auf unbestimmte Zeit aus
  
Selber Wölfe
(OLS)  Die Blue Devils Weiden haben Torhüter Conner McLeod mit einer Förderlizenz für die Wölfe ausgestattet. Der 21-Jährige sammelte in der letzten Saison noch beim Rivalen Bayreuth mittels Förderlizenz Spielpraxis
  
Red Bull München
(DEL)  Verteidigertalent Rio Kaiser hat sich bei einem Einsatz für den SC Riessersee eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird bis mindestens zum jahresende ausfallen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Mit Ben Prothmann kommt ein weiterer Torhüter zum EHC. Der 20-Jährige wechselt aus Dinslaken, wo er in der 1b, sowie im Nachwuchs aktiv war, an den Westbahnhof
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Max Zergiebel wird wegen einer Knieverletzung für etwa zwei Monate fehlen. Ausserdem fällt auch Justin Büsing für einen Monat wegen einer Oberkörperverletzung aus. Um die Ausfälle zu kompensieren wurden Justin Scheck und Philipp Nuss von den Heilbronner Falken mit Förderlizenzen für die Steelers ausgestattet. Beide stammen ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs und spielten bis zur letzten Saison noch für die Steelers
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD muss künftig auf seinen kanadischen Topscorer Blake Luscombe verzichten. Der 31-Jährige, der vor zwei Jahren zu den Isar Rats kam, hat sich eine Kreuzbandverletzung zugezogen und wird damit nicht nur für die ganze Saison ausfallen, sondern wird nun auch seine aktive Laufbahn damit beenden
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Stürmer Louis Postel wird verletzungsbedingt für mindestens einen Monat nicht zur Verfügung stehen
 
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Sebastian Brockelt wechselt vom Neusser EV zur EGDL. Der 29-Jährige konnte im NEV-Trikot in vier Spielen ein Tor und fünf Assists erzielen. Er spielte schon in der DEL2 und mehrere Jahre in der Oberliga. Vor seinem Engagement in Neuss ging er für den ESV Bergisch Gladbach und die Ratinger Ice Aliens aufs Eis
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Montag 2.November 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Allerheiligen mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West und Regionalliga Nordost.

 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
pennydelDeutsche Eishockey Liga
Mehr Bewegung, weniger Krebsrisiko: Deutsche Krebshilfe und Deutsche Eishockey Liga starten bundesweite Move-Challenge - Gemeinsamer Aktionsspieltag mit Gesundheitspartner am 1. November an allen sieben Spielorten sowie auf den Kanälen der Liga und aller 14 Clubs der PENNY DEL / Spieler fordern Fans mit Choreografie zum Lied "Eishockemaus" der Band Druckluft zum Mitmachen auf

(DEL)  Mehr Bewegung im Alltag kann dazu beitragen, das persönliche Krebsrisiko zu senken. Mit einer bundesweiten Move-Challenge wollen die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) deshalb die vielen Eishockey-Fans in Deutschland motivieren, selbst aktiv zu werden. Die gemeinsame Initiative zeigt: Gesundheitsfördernde Bewegung muss weder kompliziert sein noch viel Zeit kosten – entscheidend ist, überhaupt in Bewegung zu kommen. Eine leichte Choreografie, einfache Moves und die Musik der Bonner Band „Druckluft“: Mit der Move-Challenge machen die Deutsche Krebshilfe und die PENNY DEL Krebsprävention zum Mitmachprojekt. Im Mittelpunkt steht eine einfache Botschaft: Jede zusätzliche Bewegung im Alltag zählt. Den Auftakt machen die Profis der Deutschen Eishockey Liga. In den Stadien sowie auf den Online- und Social-Media-Kanälen der Partner und Clubs zeigen die Spieler die Choreografie und laden die Fans zum Mitmachen ein. Ob allein, mit Freunden, der Familie, im Verein oder beim Eishockey-Spiel im Stadion: Jede und jeder kann die Moves ausprobieren, ein eigenes Video aufnehmen und unter dem Hashtag #Eishockeymaus in den sozialen Medien teilen. „Als Liga tragen wir gesellschaftliche Verantwortung über den Sport hinaus. Mit der Move-Challenge zeigen unsere Spieler, dass Bewegung Spaß machen kann und leicht in den Alltag zu integrieren ist. Gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe wollen wir möglichst viele Menschen erreichen und dazu motivieren, selbst aktiv zu werden“, sagt Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga. Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur Herz, Kreislauf und Stoffwechsel, sondern spielt auch bei der Vorbeugung von Krebs eine wichtige Rolle. Ein aktiver Lebensstil kann dazu beitragen, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu senken. Die Deutsche Krebshilfe informiert deshalb begleitend zur Move-Challenge darüber, welchen Beitrag Bewegung zur Krebsprävention leisten kann – und wie sich mehr Aktivität auch mit kleinen Veränderungen in den Alltag integrieren lässt.
„Bewegung ist ein wichtiger Baustein der Krebsprävention. Dabei geht es nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Schon niedrigschwellige Bewegung und mehr Aktivität im Alltag können gesundheitlich von Bedeutung sein. Entscheidend ist, regelmäßig in Bewegung zu kommen“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe. „Mit der Move-Challenge wollen wir genau dafür einen Anstoß geben: Wir möchten Menschen dort erreichen, wo Bewegung Spaß macht, Gemeinschaft schafft und sich ohne große Hürden ausprobieren lässt.“ Die Deutsche Eishockey Liga und ihre Clubs bieten dafür eine reichweitenstarke Plattform. Die gemeinsame Gesundheitspartnerschaft verbindet die Begeisterung für den Sport mit konkreten Impulsen für einen gesundheitsbewussten Lebensstil. Musikalisch begleitet wird die Challenge von der Bonner Band Druckluft. Für die Aktion hat sie ihren bekannten Song „Karnevalsmaus“ zur „Eishockeymaus“ umgetextet. Band, Songwriter und Sony Music unterstützen die gemeinnützige Initiative. Die Move-Challenge startet am 1. November 2026 mit einem ligaweiten Aktionsspieltag, die von unserem Fernsehpartner MagentaSport in den Übertragungen den gesamten Tag über begleitet wird, und läuft bis zum Weltkrebstag am 4. Februar 2027. In diesem Zeitraum wollen Deutsche Krebshilfe und PENNY DEL möglichst viele Menschen dazu bringen, selbst aktiv zu werden – im Stadion, zu Hause und im Alltag. Musik an, mitmachen und bewegen: Denn wenn es um die Gesundheit geht, kann jede zusätzliche Bewegung zählen. Weitere Informationen zur Move-Challenge der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Eishockey Liga sowie den Videoclip mit den Spielern unserer 14 Clubs gibt es unter https://www.penny-del.org/aktionen/movechallenge
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  10:04 Uhr Bericht:     DEL
Autor:     bf


eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen Mannheim mit 1:3

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich im letzten Spiel vor dem anstehenden Deutschland Cup geschlagen geben. Die Berliner unterlagen den Adler Mannheim am Sonntagnachmittag im Klassiker der PENNY DEL knapp mit 1:3, bleiben aber Tabellenführer der DEL. Der gesamte Spieltag der Deutschen Eishockey Liga stand im Zeichen des ligaweiten Aktionsspieltags zusammen mit der Deutschen Krebshilfe.
Die Partie nahm von Beginn an hohes Tempo auf und beide Teams erspielten sich Abschlussmöglichkeiten. Dann erzielte Mannheims Luke Esposito (14.) den ersten Treffer des Spiels. Die Eisbären erhöhten in der Folge den Druck und Markus Vikingstad (19.) konnte fünf Minuten später für die Gastgeber egalisieren. Im Mitteldrittel blieb es ein stark umkämpftes Spiel. Trotz Chancen auf beiden Seiten fiel zunächst aber kein weiteres Tor. Auch im Schlussabschnitt war es eine intensive Partie. John Gilmour (52.) sorgte dann für die erneute Führung der Gäste. Der vermeintliche Berliner Ausgleich wurde nach Videobeweis nicht gegeben. Andy Eder traf in der Schlussphase nur die Latte. Mit einem Treffer ins leere Berliner Tor sorgte Kristian Reichel (60./EN) in der letzten Spielsekunde für den Endstand.
Nach der bevorstehenden Länderspielpause sind die Eisbären Berlin zunächst wieder in der Champions Hockey League gefordert. Am Dienstag, den 10. November gastieren die Eisbären bei KooKoo Kouvola aus Finnland. Das Hinspiel des Achtelfinales beginnt um 17:30 Uhr. Am Freitag, den 13. November spielen die Eisbären dann wieder in der PENNY DEL. Am 15. DEL-Spieltag ist der Hauptstadtclub zu Gast bei den Grizzlys Wolfsburg. Diese Partie beginnt um 19:30 Uhr.
Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Im Großen und Ganzen war es ein gutes Spiel. Die Partie glich einem Playoff-Spiel. Beide Mannschaften haben sehr gut gespielt. Es war ein intensives und körperbetontes Spiel. Am Ende war ein Fehler entscheidend. So ist es oft, wenn zwei starke Teams aufeinandertreffen.“
Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin):„Es war ein sehr enges und ausgeglichenes Spiel. Am Ende haben wir John Gilmour leider einmal mit zu viel Tempo durch die neutrale Zone kommen lassen. Wir hatten auch noch Chancen auf den Ausgleich, die wir leider nicht nutzen konnten. Wir sind froh über unseren Saisonstart. Im Großen und Ganzen sind wir mit der ersten Phase der Spielzeit zufrieden.“   
Endergebnis
Eisbären Berlin – Adler Mannheim 1:3 (1:1, 0:0, 0:2)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Müller, Wissmann (C); Davidson, Smith; Geibel, Mik – Fontaine, Kirk, Ronning; Tiffels (A), Eder, Foudy; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Hördler, Wiederer, Pföderl – Trainer: Éric Dubois       
Adler Mannheim: Franzreb (Hildebrand) – Kälble, Gawanke; Renouf, Mattinen; Poirier, Gilmour; Nieleck – Heim, Esposito, Ehl; Plachta, Brown, Greco; Schütz, Michaelis, Macek; Kühnhackl, Calce, Reichel – Trainer: Dallas Eakins
Tore
0:1 – 13:53 – Esposito (Reichel) – EQ
1:1 – 18:54 – Vikingstad (Wissmann) – EQ
1:2 – 51:45 – Gilmour – EQ
1:3 – 59:59 – Reichel (Ehl, Mattinen) – EN
Strafen
Eisbären Berlin: 4 (2, 2, 0) Minuten– Adler Mannheim: 6 (2, 0, 4) Minuten
Schiedsrichter
Marc Iwert, Lukas Kohlmüller (Maksim Cepik, Kenneth Englisch)
Zuschauer
14.200
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  18:39 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Pinguine verlieren nach Verlängerung im Schwarzwald - Ohne den kurzfristig erkrankten Max Newton drehen die Pinguine erst das Spiel, holen am Ende gegen die Wild Wings aber doch nur einen Punkt

(DEL)  Die Pinguine, die ohne Philip Gogulla nach Schwenningen gereist waren und verletzungsbedingt kurzfristig auf Max Newton verzichten mussten, starteten mit einer guten Chance in die Partie, der Rest des Drittels gehörte aber den Gastgebern. Nach einem missglückten Pinguine-Powerplay, das früh durch eine Strafe beendet wurde, fiel dann im vier-gegen-vier der erste Treffer. Kyle Platzer wurde zu wenig gestört und sorgte für das 1:0 (15.). Juha Jatkola war zu verdanken, dass der Rückstand nach 20 Minuten nicht höher ausfiel.
Nach der Pause dann die Gelegenheit für den KEV, nachdem Curtis Valk gleich zwei Strafen für Beinstellen aufgebrummt bekam. Nach drei Minuten in Überzahl war es dann Phil Varone, der per Distanzschuss den wichtigen Ausgleich und sein erstes Tor im Trikot der Pinguine erzielte (25.). Die Freue über das Tor währte aber nicht lang. Suess konnte den Puck in der Zone der Schwenninger an der Bande nicht kontrollieren, Platzer schickte Valk auf die Reise, der die Scheibe an den Innenpfosten setzte, von wo aus sie im Netz landete (31.).
Im letzten Drittel drehten die Pinguine die Partie. Erst staubte Payerl in Überzahl nach einem Distanzschuss von Mathew Santos ab (44.), dann brachte er die Pinguine mit einem ansatzlosen Schlagschuss in Führung (46.). In der Folge drängten die Wild Wings auf den Ausgleich, den Seidenstädtern bot sich dadurch die Chance auf Konter. Drei Minuten vor Ende lief dann Daniel Bruch komplett allein auf Eriksson zu, vergab die Gelegenheit auf die Entscheidung aber. Diese Nachlässigkeit sollte sich wenig später rächen. Schwenningen zog den Torhüter, Valk brachte die Scheibe in den Slot, wo Karachun das Hartgummi ins Tor schob (59.). In der Verlängerung war es dann wieder Alexander Karachun, der den Rebound seines eigenen Abschlusses über die Linie drücken und das 4:3 erzielen konnte.
Der KEV verbringt die Deutschland Cup-Pause auf Platz 11, am 13.11. kommen dann die Nürnberg Ice Tigers an die Westparkstraße.
Zahlen zum Spiel
Schwenninger Wild Wings– Krefeld Pinguine 4:3 n.V. (1:0, 1:1, 1:2/ 1:0)
Tore:
1:0 (14:34) Platzer (Feist,Trivellato), 1:1 (24:11) Varone (Payerl, Percy), 2:1 (30:21) Valk (Platzer, Trivellato), 2:2 (43:30) Payerl (Santos, Vandane), 2:3 (45:15) Payerl (Suess), 3:3 (58:53) Karachun (Valk, Schemitsch), 4:3 (62:03) Karachun (Valk)
Torschüsse: 40 – 24
Strafen: 10 – 6
Zuschauer: 4384
Stimme zum Spiel
Cheftrainer Thomas Popiesch:
Glückwunsch an Schwenningen zum Sieg. Nach dem letzten Sieg zu Hause gegen Schwenningen waren wir darauf vorbereitet, dass die Partie heute eine andere wird und so ist es dann auch gekommen. Schwenningen war sehr aggressiv im Forecheck und hat viele Scheiben gewonnen. Wir haben die Scheibe hinten schlecht rausbekommen und dann auch zwangsläufig das Gegentor bekommen. Ich fand, dass wir uns im zweiten Drittel dann berappelt haben. Es war ein sehr hektisches Spiel, wir waren dann aber in der Partie drin und haben Chancen kreiert. Wir konnten uns aber auch bei unserem Torhüter bedanken, dass er uns immer wieder im Spiel gehalten hat. Wenn du im letzten Drittel dann das Momentum auf deiner Seite hast und das Spiel drehst, musst du einfach mehr draus machen. Wir haben viele Kontermöglichkeiten gehabt, oftmals auch zwei-gegen-eins, da musst du einfach mehr aus den Chancen machen. Juha hält uns dann mit einer Riesenparade drei Minuten vor Schluss immer noch die Punkte fest. Der Ausgleich war dann zu einfach. Über das ganze Spiel gesehen, war es verdient, dass Schwenningen heute zwei Punkte mitgenommen hat.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  19:25 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München bezwingt die Nürnberg Ice Tigers im ausverkauften SAP Garden

(DEL)  Der EHC Red Bull München gewann am 14. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 2:1 (0:1|1:0|1:0) und ging so mit einem Sieg in die Länderspielpause. Vor 10.796 Zuschauern im erneut ausverkauften SAP Garden erzielten Patrick Hager und Lukas Klok die Treffer für das Team von Trainer Oliver David. Weiter geht es für den viermaligen deutschen Meister nach dem Deutschland Cup am 13. November (19:30 Uhr): Dann steht das Derby bei den Augsburger Panthern auf dem Plan.  
Spielverlauf
Die Red Bulls starteten schwungvoll und erspielten sich in den ersten Minuten ein deutliches Chancenplus. Kurz nachdem das erste Powerplay ungenutzt blieb, zeigten sich dann auch die Gäste erstmals im Drittel der Gastgeber (5.). Es entwickelte sich ein offensiv geführtes Duell mit Hochkarätern auf beiden Seiten. Hager tauchte nach aggressivem Forecheck von Yasin Ehliz frei vor Ice-Tigers-Goalie Niklas Treutle auf, der im Spagat rettete (7.). Dann trafen beide Teams das Gestänge – zunächst Austin Magera in Nürnberger Überzahl nach einem sehenswerten Spielzug (10.), anschließend Hager mit einem harten Onetimer (13.). Das erste Tor fiel schließlich auf der Gegenseite: Tyler Spezia schaltete nach einem Abpraller am schnellsten und staubte zum 0:1 ab (17.). Antoine Bibeau verhinderte im Anschluss mit guten Paraden einen weiteren Treffer vor der ersten Pause. 
Ein Münchner Powerplay zu Beginn des Mittelabschnitts blieb ungenutzt, doch im Anschluss erarbeiteten sich die Red Bulls die besseren Möglichkeiten. Veit Oswald fand in Treutle erneut seinen Meister. Der Druck wurde größer, sodass sich der viermalige deutsche Meister in der 30. Minute belohnen konnte: Klok bediente Kapitän Hager am zweiten Pfosten, der zum 1:1 einnetzte. Ehliz war ebenfalls beteiligt und sammelte seinen 200. DEL-Assist im Trikot der Red Bulls. Die Gastgeber drängten nun auf die Führung und hatten auch in zwei weiteren Powerplays gute Chancen, doch der nächste Treffer fiel nicht. Kurz vor der Drittelpause kamen die Gäste noch einmal gefährlich vor das Münchner Tor. Bibeau war zweimal zur Stelle und hielt das 1:1 fest. Nach 40 Minuten war weiterhin alles offen. 
Die beiden bayerischen Rivalen zeigten auch im Schlussabschnitt Powereishockey, es ging rauf und runter. In der 49. Minute hatte Taro Hirose dann den einen genialen Moment. Der Münchner Spielmacher zog mehrere Gegenspieler auf sich, umkurvte das Nürnberger Tor und legte für Klok auf. Der Verteidiger veredelte den Rückpass mit dem 2:1 – und jubelte anschließend über seinen ersten DEL-Treffer. Zwei aufeinanderfolgende Powerplays (ab 53.) waren daraufhin der Startschuss für die Schlussoffensive der Nürnberger. Die Red Bulls waren in der Defensive gefordert, blockten aber viel weg. Was bis zum Tor durchkam, stoppte Bibeau. Auf der anderen Seite verhinderte Treutle mit der Fanghand gegen Jeremy McKenna die Vorentscheidung (59.). Wenig später gingen die Ice Tigers mit dem Extra-Angreifer volles Risiko, doch der starke Bibeau rettete den knappen Vorsprung mit einer letzten Parade über die Zeit. 
Lukas Klok: 
„Ich musste lange auf mein erstes Tor warten. Wichtiger war aber, dass wir gewonnen haben. Wir haben hart für diese drei Punkte gekämpft. Der Schlüssel war, geduldig zu bleiben und die Chancen zu nutzen. Es war ein Mannschaftserfolg. Mit einem Sieg in die Länderspielpause zu gehen, ist ein super Gefühl.“
Tore: 
0:1 | 16:05 | Tyler Spezia 
1:1 | 29:29 | Patrick Hager 
2:1 | 48:07 | Lukas Klok 
Zuschauer: 
10.796
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  19:13 Uhr Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Drei Spiele Sperre für Ladislav Zikmund vom EV Landshut - Spieler erhielt eine 5-Minuten-Strafe plus Spieldauer-Disziplinarstrafe

(DEL2)  Gem. § 1 (3) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Ladislav Zikmund ein Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft eingeleitet worden.
Es lagen als Beweismittel vor:
• Spielbericht vom 30.10.2026
• Videoaufzeichnung
Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:
Die Situation ereignete sich bei Spielzeit 36:25 in der neutralen Zone auf Höhe der roten Linie, auf der Seite der Spielerbänke. Der Spieler #20 Maximilian Brunner von den Blue Devils Weiden versuchte einen langen Pass in der neutralen Zone zu kontrollieren, und schaute dabei nach unten auf die Scheibe. Der Spieler #17 Ladislav Zikmund vom EV Landshut kam hinzu und setzte einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich. Der Spieler #20 Maximilian Brunner ging daraufhin zu Boden. Die Schiedsrichter sprachen nach dem Videobeweis eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe gemäß DEL-Regel 48 CTH aus.
Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 48 vorliegt.
• Der Kopf des gegnerischen Spielers war der Hauptkontaktpunkt
• Der Spieler #17 Ladislav Zikmund unternahm keinen Versuch, den Kontakt zu
verhindern oder zu minimieren
• Der gegnerische Spieler war ahnungslos
• Der Spieler #17 Ladislav Zikmund nahm durch seine Aktion eine Verletzung des
Gegners in Kauf
Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von drei Spielen in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 48, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.
Zum Video: https://youtu.be/21KC_xpTkRM
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  13:28 Uhr Bericht:     DEL2
Autor:    


DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Ein Spiel Sperre für Benjamin Zientek von den Bietigheim Steelers - Gegen Zientek wurde ein nachträgliches Ermittlungsverfahren eingeleitet

(DEL2)  Gem. § 1 Satz (1) Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Benjamin Zientek ein nachträgliches Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft eingeleitet worden.
Es lagen als Beweismittel vor:
• Spielbericht vom 30.10.2026
• Videoaufzeichnung
• Antrag auf nachträgliches Ermittlungsverfahren durch Eishockeybetriebsgesellschaft mbH vom 31.10.2026
• Stellungnahme der Bietigheim Steelers vom 31.10.2026
Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:
Die Situation ereignete sich in der 47. Spielminute im Drittel des EHC Freiburg, auf der Seite der Spielerbänke. Bietigheim befand sich im Scheibenbesitz. Der beschuldigte Spieler #14 Benjamin Zientek von den Bietigheim Steelers führte die Scheibe durch die neutrale Zone und leitete diese an einen Mitspieler weiter. Beim Einfahren in das Angriffsdrittel schloss der betroffene Spieler #17 Artyom Khaidarov vom EHC Freiburg auf und fuhr seitlich neben dem beschuldigten Spieler. Hierbei kam es zu einem leichten Körperkontakt. Um sich gegen den betroffenen Spieler durchzusetzen bzw. an diesem vorbeizukommen, führte der beschuldigte Spieler mit seinem linken Bein einen Tritt von hinten gegen die Beine des Gegenspielers aus, woraufhin dieser zu Boden ging. Die Schiedsrichter sprachen gegen den Spieler #14 Benjamin Zientek keine Strafe aus.
Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 52 vorliegt.
• Der Kontakt erfolgte mit einem Spieler ohne Puck Besitz
• Der gegnerische Spieler war ahnungslos
• Der gegnerische Spieler hätte sich durch die Aktion verletzen können
Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von einem (1) Spiel in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 52, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.
Zum Video: https://youtu.be/y2uOoCmgh6I
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  13:28 Uhr Bericht:     DEL2
Autor:     ss


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten unterliegen Düsseldorfer EG knapp - Westsachsen können Aufholjagd im Schlussdrittel nicht krönen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG knapp mit 3:4 verloren. Vor heimischer Kulisse im Sahnpark zeigten die Westsachsen vor allem im Schlussdrittel große Moral und kämpften sich nach einem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand noch einmal eindrucksvoll heran. Trotz einer furiosen Aufholjagd und großer Leidenschaft reichte es am Ende jedoch nicht mehr zum Ausgleich. Louis Brune und Tim Lutz, der gleich doppelt traf, sorgten für die Crimmitschauer Treffer. Für die Eispiraten steht nun die Länderspielpause im Rahmen des Deutschland Cups an.
Kurzfristiger Wechsel im Tor
Nach der 1:4-Niederlage in Rosenheim nahm Cheftrainer Jussi Tuores einige Veränderungen in seiner Aufstellung vor. Die Eispiraten starteten erneut mit vier vollständigen Sturmreihen, wobei Felix Thomas als Center agierte. Kurz vor Spielbeginn musste zudem die Torhüterposition neu besetzt werden: Kevin Reich klagte nach dem Warm-up über Übelkeit und blieb daraufhin in der Kabine. Für ihn rückte der ursprünglich als Backup vorgesehene Pascal Seidel zwischen die Pfosten.
Früher Doppelschlag der Gäste
Die Eispiraten erwischten zunächst einen guten Start und setzten die Gäste aus Düsseldorf früh unter Druck. Louis Brune und Adam McCormick kamen zu ersten Möglichkeiten, während auf der Gegenseite Brett Kemp lediglich den Pfosten traf. Es entwickelte sich eine muntere Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Nach acht Minuten gingen jedoch die Gäste in Führung. Der ehemalige Eispirat Corey Mackin setzte sich gegen Finn Fuchs durch und überwand Pascal Seidel mit einem Schuss ins lange Eck zum 0:1 (8.). Die Westsachsen mussten diesen Rückschlag zunächst verdauen, ehe die DEG wenig später nachlegte. Shawn O’Donnell wurde sehenswert freigespielt, lief allein auf Seidel zu und versenkte die Scheibe unter der Querlatte zum 0:2 (11.).
Die Eispiraten bemühten sich anschließend um eine Antwort. Louis Brune, Jarno Kärki und Adam McCormick erspielten sich gute Chancen, konnten den Rückstand bis zur ersten Drittelpause aber nicht verkürzen.
Brune bringt die Eispiraten zurück ins Spiel
Zu Beginn des zweiten Drittels neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst weitgehend. Düsseldorf hatte mit zwei weiteren Aluminiumtreffern die besseren Möglichkeiten, ehe Shawn O’Donnell nach genau 30 Minuten erneut zuschlug. Mit seinem zweiten Treffer des Abends erhöhte er auf 0:3 und stellte die Eispiraten vor eine schwierige Aufgabe.
Die Crimmitschauer ließen sich davon allerdings nicht entmutigen und fanden zunehmend besser in die Partie. In der 35. Minute belohnten sie sich schließlich für ihre Bemühungen: Adam McCormick und Mirko Sacher kombinierten sich sehenswert durch, ehe Louis Brune am langen Pfosten goldrichtig stand und die Scheibe zum 1:3 über die Linie drückte (35.). Der Treffer gab den Hausherren spürbar Auftrieb. Die Eispiraten blieben am Drücker und erspielten sich weitere Möglichkeiten, konnten bis zur zweiten Pause jedoch keinen weiteren Treffer nachlegen. Somit ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den Schlussabschnitt.
Furiose Aufholjagd im Schlussdrittel
Als Matthias Pischoff die Führung der Düsseldorfer nach gut sieben Minuten im letzten Drittel auf 1:4 ausbaute, schien die Partie bereits entschieden. Doch die Eispiraten bewiesen eindrucksvoll, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben hatten. An seinem Geburtstag behielt Mirko Sacher die Übersicht und bereitete den nächsten Treffer der Westsachsen vor. Tim Lutz stand goldrichtig und verkürzte auf 2:4 (50.). Der Treffer ließ die Hoffnung im Sahnpark zurückkehren – und die Eispiraten legten direkt nach.
Die Mannschaft von Jussi Tuores erhöhte weiter den Druck und drängte die Gäste zunehmend in die Defensive. In der 52. Minute schlugen die Westsachsen erneut zu: Adam McCormick brachte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor, wo Tim Lutz im Slot lauerte und zum viel umjubelten 3:4 einschob (52.). Mit seinem zweiten Treffer des Abends machte der Angreifer die Partie wieder völlig offen. Der Sahnpark kochte, und die Eispiraten warfen in der Schlussphase alles in die Waagschale.
Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich und kamen dem 4:4 noch einmal gefährlich nahe. Collin Adams verfehlte das Gehäuse von DEG-Torhüter Niklas Lunemann mit seinem Versuch jedoch nur knapp.
Trotz aller Bemühungen gelang den Crimmitschauern der Ausgleich nicht mehr. So mussten sich die Westsachsen nach einer beeindruckenden Aufholjagd erneut knapp geschlagen geben. Nun steht zunächst die Länderspielpause im Rahmen des Deutschland Cups in Düsseldorf an. Anschließend geht es für die Eispiraten mit einem Heimspiel im Sahnpark weiter: Am 13. November 2026 empfangen die Crimmitschauer die Blue Devils Weiden. Dann wollen die Westsachsen vor heimischem Publikum wieder punkten.
Torfolge (0:2, 1:1, 2:1):
0:1 Corey Mackin 07:06
0:2 Shawn O’Donnell (Tariq Hammond) 09:49
0:3 Shawn O’Donnell (Jason Bast, Max Balinson) 30:00
1:3 Louis Brune (Mirko Sacher, Adam McCormick) 34:22
1:4 Matthias Pischoff (Kristian Blumenschein) 46:30
2:4 Tim Lutz (Mirko Sacher, Louis Brune) 49:19
3:4 Tim Lutz (Adam McCormick, Louis Brune) 51:33
Zuschauer: 2.314
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  19:56 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Overtime-Jubel! Eislöwen siegen in Kassel

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen waren am Sonntagnachmittag zum letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause bei den Kassel Huskies gefordert. Auf Einladung des Kasseler Kids Clubs waren auch der Eislöwen Kids Club sowie die U9 der Dresdner Eislöwen Juniors mit nach Nordhessen gereist. Vor dem DEL2-Duell standen sich die Nachwuchsteams beider Clubs auf dem Eis gegenüber.
Personell mussten die Eislöwen weiterhin auf die verletzten Janick Schwendener, Simon Karlsson und Tomas Sýkora verzichten. Tylor Spink ist aufgrund der bevorstehenden Geburt seines Kindes nicht mit nach Kassel gereist. Jacob Ficenec und Karl Gärtner waren erneut für Leipzig im Einsatz, während Ivan Komirist für die U20 spielte. Dafür kehrte Connor Korte in den Kader zurück. Zwischen den Pfosten begann Marvin Berbner.
Die Eislöwen zeigten einen engagierten Start und setzten die Gastgeber bereits im ersten Wechsel unter Druck. Auch Kassel fand schnell in die Partie. In der fünften Minute sorgte Ryan MacKinnon mit einem Direktschuss von der blauen Linie für die erste gute Dresdner Möglichkeit, doch Huskies-Schlussmann Philipp Maurer war zur Stelle. Kurz darauf verfehlte Drew LeBlanc das Tor nur knapp. In der sechsten Minute gingen dann jedoch die Gastgeber in Führung. Nach einem Zuspiel in den zentralen Bereich nutzte Leonhard Korus die Chance zum 1:0. Wenig später gab es die erste Strafe und David Suvanto musste wegen hohen Stocks in die Kühlbox. In Folge kam es immer wieder zu weiteren Strafen auf beiden Seiten. Gregory Kreutzer hatte mit einem Schuss von der blauen Linie eine gute Gelegenheit, scheiterte aber knapp an Maurer. Auf der Gegenseite hatte Kassel den nächsten Treffer auf dem Schläger, der Schuss von Tristan Keck knallte an den Pfosten. In der 15. Minute eroberte Tyson Spink die Scheibe, zog ins Angriffsdrittel und prüfte Maurer, der den Abschluss mit der Schulter parierte. Drei Minuten später sorgte Adam Helewka mit einer Direktabnahme für Gefahr. Auch Alec Ahlroth arbeitete vor dem Kasseler Tor nach, doch der Ausgleich blieb aus. Kurz vor der ersten Pause musste Marco Müller wegen Beinstellens auf die Strafbank. Bis zur Pausensirene fiel kein Tor, sodass es mit der knappen Huskies-Führung in die Pause ging.
Die Sachsen starteten mit noch 64 Sekunden Überzahl in den Mittelabschnitt, konnten diese jedoch nicht zum Ausgleich nutzen. Auch eine weitere Überzahlsituation blieb ungenutzt. Dennoch erarbeiteten sich die Eislöwen mehrere gute Möglichkeiten. Besonders Jan Nijenhuis sorgte wiederholt für Gefahr vor dem Kasseler Tor. Auf der Gegenseite mussten die Dresdner eine vierminütige Unterzahl überstehen, in der Marvin Berbner mit wichtigen Paraden zur Stelle war. In der 37. Spielminute gelang schließlich der Ausgleich. MacKinnon brachte die Scheibe Richtung Tor, wo Connor Korte entscheidend abfälschte und zum 1:1-Pausenstand traf. 
Die Eislöwen starteten druckvoll in den Schlussabschnitt. Bereits nach 25 Sekunden hatte Dane Fox die Führung auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Maurer. Auch in der Folge blieben die Dresdner gefährlich, während Marvin Berbner auf der Gegenseite ebenfalls mehrfach gefordert war. Besonders bei den Alleingängen von White (47.) und Keck (57.) bewahrte der junge Schlussmann sein Team mit starken Paraden vor einem Rückstand. Da keine weiteren Treffer fielen, ging es beim Stand von 1:1 erstmals in dieser Saison für die Eislöwen in die Verlängerung. Nach einer Offensivaktion von Suvanto, dessen Versuch die Kasseler zunächst noch abwehren konnten, setzte Ahlroth entschlossen nach und schob die Scheibe zum 2:1-Siegtreffer über die Linie.
Damit feierten die Blau-Weißen einen hart erarbeiteten Auswärtssieg bei den Kassel Huskies und verabschiedeten sich mit zwei weiteren Punkten in die Länderspielpause. Weiter geht es für die Eislöwen am 13. November mit dem Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars.
Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „Wir sind früh in Rückstand geraten und mussten einige Unterzahlsituationen überstehen. Danach sind wir aber immer besser ins Spiel gekommen, haben viel Energie aufs Eis gebracht und uns gute Chancen erarbeitet. Beide Torhüter haben heute starke Leistungen gezeigt. Marvin hat uns gerade im Schlussdrittel mit wichtigen Paraden im Spiel gehalten. Ich denke, wir haben uns den Zusatzpunkt am Ende verdient. Nach der knappen Niederlage am Freitag haben wir heute eine gute Reaktion gezeigt und über die gesamte Spielzeit deutlich konstanter agiert.“
Ein großes Dankeschön geht an die EC Kassel Huskies und ihrem Kids Club für die Einladung – das gemeinsame Bild nach dem Spiel mit den Kindern und beiden Mannschaften zeigte einmal mehr, was unseren Sport ausmacht und wie Eishockey verbindet.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  19:05 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


düsseldorferegDüsseldorfer EG
4:3-Erfolg in Crimmitschau: DEG schlägt auch die Eispiraten

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG hat ihr letztes Spiel vor der Deutschland Cup-Pause gewonnen. Bei den Eispiraten Crimmitschau siegte sie knapp mit 4:3 (2:0, 1:1, 1:2) und festigte damit Platz 1. Die Gäste hatten das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle, aber die Gastgeber zeigten viel Leidenschaft und kämpften sich noch einmal heran. Doch die DEG blieb cool und sicherte den Sieg!
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  20:01 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Vor ausverkauftem Haus: Huskies unterliegen Eislöwen nach Verlängerung

(DEL2)  Die Kassel Huskies haben ihr letztes Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause verloren. Am Family Day in der Probonio Arena unterlagen die Schlittenhunde den Dresdner Eislöwen mit 1:2 nach Verlängerung. Zum bereits achten Mal in 14 Saisonspielen ging es für die Nordhessen damit über die reguläre Spielzeit hinaus.
Die Gäste erwischten den etwas aktiveren Start, doch den ersten Treffer der Partie erzielten die Huskies. Nach Vorarbeit von Wilkie rückte Korus von der blauen Linie auf und traf sehenswert ins rechte obere Eck (6.). In der Folge wurde das Spiel zunehmend von Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt. Viel Spielfluss kam dadurch nicht zustande. Die beste Gelegenheit auf den zweiten Kasseler Treffer hatte Huss, dessen Abschluss jedoch am Außenpfosten landete (10.). Auch die Gäste kamen insbesondere in Überzahl zu einigen Abschlüssen, fanden in Maurer aber ihren Meister. So ging es mit einer knappen Führung in die erste Pause.
Auch der Mittelabschnitt begann mit mehreren Strafzeiten. Nachdem die Schlittenhunde eine weitere Unterzahl überstanden hatten, traf Keck nur die Latte (25.). Wenig später bot sich den Huskies nach einem Crosscheck von Knobloch gegen Huss eine vierminütige Überzahl. Die beste Chance während dieser Phase gehörte allerdings den Gästen, die Maurer mit einer starken Parade vereitelte (29.). In der Schlussphase des Drittels gelang den Eislöwen schließlich der Ausgleich durch Korte, welcher einen Distanzschuss entscheidend abfälschen konnte (37.). Der Treffer wurde per Videobeweis überprüft, hatte aber Bestand.
Im Schlussabschnitt entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten. Maurer verhinderte gegen Fox früh den Rückstand (41.), während Garlent (45.) und White (47.) auf der Gegenseite die erneute Führung verpassten. Auch Huss rettete mit einem starken Block in höchster Not (50.). In der Schlussphase scheiterte Keck bei einem Alleingang an Eislöwen-Schlussmann Berbner (56.). Somit ging es beim Stand von 1:1 in die Verlängerung, in der Dresden schließlich den entscheidenden Treffer durch Ahlroth erzielte (64.).
Die Huskies nehmen damit einen Punkt aus dem letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause mit. Nach der Länderspielpause geht es für die Schlittenhunde mit einem Heimspiel gegen den EHC Freiburg weiter.
Tore:
1:0 Korus (Wilkie, Braun – 6. Min.)
1:1 Korte (MacKinnon – 37. Min.)
1:2 Ahlroth (GWG – Suvanto, Helewka – 64. Min.)
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  17:59 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Löwen holen Punkt gegen Heilbronn!

(OLS)  Nicht nur in der Tabelle trennt die Löwen und die Falken ein Wimpernschlag, auch auf dem Eis war es am Sonntagabend vor 1963 Zuschauern eine äußerst knappe Angelegenheit. Erst in der Overtime konnten sich die Heilbronner gegen Bad Tölz durchsetzen. Endstand: 3:4 (1:1, 1:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung. Durch den Sieg verlieren die Löwen eine Tabellenposition und sind jetzt auf Rang vier.
In einem schnellen ersten Abschnitt mussten sich beide Teams ihre Chancen hart erarbeiten. Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen, ehe Yannick Wenzel in einer kurzen Druckphase das 1:0 von der blauen Linie erzielen konnte (7.). Kurz darauf musste auch Enrico Salvarani hinter sich greifen: direkt vom Bully weg verschaffte sich Chris Schutz mit einer geschickten Bewegung Platz und konnte den Tölzer Keeper überwinden (8.). Danach rissen die Buam das Spiel an sich und schrammten mehrfach knapp an der erneuten Führung vorbei. Die letzten fünf Minuten mussten die Hausherren fast durchgehend in Unterzahl überstehen, mit hohem Einsatz verhinderten die Tölzer jedoch das Gegentor.
Auch im zweiten Drittel wurden keinerlei Geschenke verteilt. Die Falken kamen druckvoller aus der Kabine, verloren das Momentum jedoch durch eine Strafzeit. Im besten Powerplay der Liga war Topi Piipponen zur Stelle und jagte den Puck ins Kreuzeck (25.). Wie schon beim ersten Tor dauerte es auch dieses Mal nicht lange, bis die Gäste eine Antwort parat hatten. Curtis Roach hatte zu lange zu viel Platz und konnte ausgleichen (26.). Danach war vor allem die neutrale Zone hart umkämpft. Für die Falken sprang noch ein Pfostentreffer heraus, für Bad Tölz konnte Alex Grossrubatscher beinahe aus spitzem Winkel Florian Mnich überlisten. Ohne weitere Treffer ging es mit 2:2 in die Pause.
Im dritten Drittel setzten die Gäste durch einen Pfostentreffer von Ryan Olsen das erste Ausrufezeichen. Im Powerplay kurze Zeit später machten beide Teams, wie auch das ganze Spiel über, ihre Sache gut. Beinahe gelang Topi Piipponen der Shorthander, doch Mnich stellte sich in den Weg. Als das Spiel langsam in die heiße Phase ging, brachte Michael Keränen die gut gefüllte Arena zum Beben. Auf Zuspiel von Piipponen verwandelte der Crashmate-Topscorer zum 3:2 (54.). Doch auch nach diesem Treffer folgte die Ernüchterung: Frederik Cabana nutzte seinen Freiraum und glich für die Falken aus (56.).
In der anschließenden Overtime waren fast nur die Löwen in Puckbesitz und kombinierten sich immer wieder in aussichtsreiche Positionen. Florian Mnich zeigte sich von seiner besten Seite und brachte Bad Tölz zur Verzweiflung. Mit dem ersten Angriff der Gäste fiel auch gleich die Entscheidung. Malte Krenzlin überwand Salvarani aus dem rechten Bullykreis zum 3:4 (64.).
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  21:06 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps


deggendorferscDeggendorfer SC
Heimsieg vor der Deutschland-Cup-Pause: Deggendorfer SC hält sich schadlos gegen den EV Füssen

(OLS)  Der Deggendorfer SC sammelt auch am letzten Wochenende vor der Deutschland-Cup-Pause alle sechs Punkte. Vor 2.203 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin den EV Füssen knapp mit 5:4.
Der Deggendorfer Cheftrainer musste das zweite Mal an diesem Wochenende mit einer sehr kurzen Bank auskommen. Zu den bekannten Ausfällen von Marco Baßler, Marcel Pfänder, Niclas Focks, Silvan Heiß, Sebastian Graf, Niklas Pill und Thore Weyrauch kam der gesperrte Ondrej Pozivil hinzu. Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber stand ebenfalls nicht zur Verfügung.
Die Hausherren drückten ab der ersten Spielminute dem Spiel ihren Stempel auf und in der vierten Minute schlug der Puck das erste Mal im Füssener Tor ein. Eine Kombination im Powerplay über Ty Jackson und Petr Stloukal fand den Schläger von Dylan Jackson, der trocken zum 1:0 abschloss. Und nur 25 Sekunden später stand es 2:0. Nach langem Pass von Jan Bednar traf Luke Weilandt zur frühen Zwei-Tore-Führung. Doch die Gäste ließen sich davon nicht entmutigen und kamen in der 13. Minute durch Damian Hrabcak auf 2:1 heran. Die Deggendorfer zeigten sich davon ebenfalls unbeeindruckt und stellten knapp 30 Sekunden später durch Zach Kaiser den alten Abstand wieder her. Mit dem 3:1 ging es hinein in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt verlor die Partie an Geschwindigkeit und plätscherte über weite Strecken vor sich hin. Einen Pfeil hatte der DSC allerdings im Köcher, denn Zach Kaiser schnürte mit seiner Direktabnahme im Powerplay in der 36. Minute seinen Doppelpack und traf zum 4:1.
Das Schlussdrittel begann früh mit dem nächsten Deggendorfer Treffer. Petr Stloukal traf in der 44. Minute im Powerplay auf Zuspiel von Ty Jackson zum 5:1. Daraufhin leistete sich der DSC zu viele Strafzeiten – unter anderem eine Spieldauerstrafe gegen Daniel Assavolyuk – und die Füssener nutzten dies eiskalt aus. Ein Doppelpack von Luc Slivnik in der 45. und 48. Minute brachte die Gäste wieder zurück in die Partie. Als in der 55. Minute der nächste Deggendorfer Spieler auf der Strafbank saß waren die Füssener endgültig wieder da: Ondrej Zelenka verkürzte per Direktabnahme auf 5:4. Zwar warfen der EVF noch einmal alles nach vorne, doch die Hausherren brachten das knappe Ergebnis über die Zeit.
Damit geht der Deggendorfer SC in die wohlverdiente Deutschland-Cup-Pause. Weiter geht es in knapp zwei Wochen mit einem Auswärtsspiel bei den Stuttgart Rebels.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  21:10 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     lh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker mit 6:2 Erfolg gegen die Erding Gladiators

(OLS)  Am heutigen Sonntagabend empfing der ESV Kaufbeuren im letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause die Erding Gladiators in der heimischen energie schwaben arena. Im Vergleich zum knappen 5:4-Sieg (n. P.) vergangenen Freitag in Lindau fehlte Andrew Yogan im Kader der Joker. Dafür war Eero Elo wieder mit dabei. Im Tor startete Rihards Babulis. Die Joker konnten eine äußerst hitzige Partie vor 2.392 Zuschauern mit 6:2 für sich entscheiden.
Der ESV Kaufbeuren zeigte gleich zu Beginn, wer im ersten Drittel die tonangebende Mannschaft sein sollte. Sie orientierten sich sofort nach vorne und ließen davon auch nicht ab. Dies führte allerdings in der dritten Spielminute zu einem wunderschönen Konter durch die Gäste. Marc Schmidpeter passte von Höhe der eigenen Torlinie bis zur gegenüberliegenden Abseitslinie zu Brandon Schultz, der im Alleingang Rihards Babulis zur 0:1-Führung überwand. Die Joker hielten sich weiterhin nur in der Erdinger Zone auf, konnten aber nichts Zählbares daraus machen. In der vierzehnten Minute musste Pascal Steck von den Gladiators für zwei Minuten wegen übertriebener Härte das Eis verlassen. Der ESVK machte es aber zu verspielt und war nicht gut abgestimmt, daher blieb die Überzahl ebenso ohne Erfolg. Wenig später dachte sich Fabian Ribnitzky, er zieht einfach mal von der blauen Linie ab, und hier hatten die Joker Glück. Der Puck rutschte David Zabolotny durch die Beine, Sami Blomqvist passte auf und schob zum 1:1 über die Linie. Leon Sivic traf kurz darauf mit der Rückhand den Querbalken der Joker, danach wurde es hektisch. Nach einem Torschuss der Kaufbeurer schlug Jan-Luca Augst nach und traf den Torwart der Gäste, was sowohl Louis Stromberg als auch Michal Spacek dazu veranlasste, sich den jungen Joker vorzunehmen. Hannu Tripcke kam noch schützend dazu, und es ergaben sich folgende Strafen: je zwei Minuten wegen übertriebener Härte für alle vier Beteiligten, plus zwei Minuten für Jan-Luca Augst wegen Stockschlags. Mit einem Torschussverhältnis von 26:5 für die Joker ging es dann in die Kabine.
Die Joker verteidigten die restliche Unterzahl solide, die Erdinger schossen kein Tor. Wenige Minuten später wurde es bitter für den ESVK. Die Schiedsrichter ahndeten nach Videobeweis einen Check Julian Eichingers als Ellbogencheck und gaben ihm eine fünfminütige Strafzeit, welche Hannu Tripcke für ihn absaß, plus Spieldauer-Disziplinarstrafe. Die lange rot-gelbe Unterzahl blieb aber ebenso ohne Gegentor. Es folgten weitere giftige Annäherungen zwischen den Spielern. Nach einer Szene zwischen Max Hops und Louis Stromberg blieb letzterer am Boden liegen. Max Hops saß schon auf der Strafbank, als er nach Videobeweis wieder auf die Spielerbank durfte und Louis Stromberg zwei Minuten wegen Stockchecks erhielt. Die Überzahl brachte den Jokern nichts ein. Anschließend versuchten es die Gladiators mit vielen Schüssen gegen Rihards Babulis, ehe Pascal Steck den freistehenden Leon Sivic sah, welcher das 1:2 perfekt machte. Jere Laaksonen erhielt kurz vor Ende noch eine Strafzeit wegen Beinstellens. In Unterzahl schnappte sich Tomas Schwamberger den Puck und brachte ihn per Schlagschuss aufs Tor. Der Puck sprang hoch und William Eriksson schoss aus der Luft zum 2:2-Ausgleich ein. Mit einer Minute Reststrafe ging es dann in die zweite Pause.
Auch diese Unterzahl überstanden die Joker ohne Gegentor. Jere Laaksonen hatte dann sogar noch eine tolle Chance, schoss zunächst über das Tor, verwertete den zurückspringenden Puck aber knapp nicht. Es folgte eine Strafzeit gegen Brandon Schultz wegen Stockschlags. Dreißig Sekunden in Überzahl hielt Leon Sivic nach dem Anspiel William Eriksson am Bein, daher gab es zwei Minuten wegen Behinderung. In doppelter Überzahl ging es schnell. Sami Blomqvist zu Max Renner und schließlich zu Eero Elo, der per Direktschuss zum 3:2 einnetzte. Dann wurde es kurios. Markus Eberhardt schoss in eigener Zone völlig unbedrängt Tomas Schwamberger an. Der lief kurz an, hechtete dem Puck hinterher und verwandelte im Flug zum 4:2. Mit zwei Minuten Rest auf der Uhr zog Erding den Torwart. Max Oswald schnappte sich die Scheibe, traf zunächst aus großer Entfernung den Pfosten und netzte im Nachschuss zum 5:2 ein. Das war's aber immer noch nicht, denn Simon Stowasser schlenzte von der blauen Linie in Richtung Tor und der Puck prallte vom Schlittschuh Erik Modlmayrs zum Erdinger Pech zum 6:2 ins eigene Tor. Den Schlusspunkt markierte eine unschöne Szene, als bei Michal Spacek Sekunden vor dem Ende alle Sicherungen durchbrannten und er Tom Schwarz mit voller Wucht den Schläger quer über den Rücken zog, wofür er lediglich zwei Minuten wegen Stockschlags erhielt.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  22:25 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Heimsieg nach Vier-Tore-Rückstand: Black Hawks
schlagen
Tigers mit 5:4 n.P.

(OLS)  Es gibt Spiele, die sich nach 40 Minuten erledigt anfühlen – und dann kommt
ein drittes Drittel wie dieses. Die EHF Passau Black Hawks haben gegen den
Hockey Club Tigers 1985 einen 0:4-Rückstand aufgeholt und das Spiel am Ende
mit 5:4 nach Penalty schießen für sich entschieden. 437 Zuschauer sahen eine
Partie, die lange in eine Richtung lief und sich in den letzten 20 Minuten
komplett drehte.
Dabei war das Schussverhältnis von 39:37 für die Gastgeber über die volle
Distanz ein Indiz darauf, dass Passau auch in den ersten beiden Dritteln nicht
chancenlos war – es fehlte schlicht der Ertrag. Die Tigers hingegen nutzten ihre
Gelegenheiten eiskalt: In der 14. Minute traf Nico Kramer im Powerplay zum
0:1, nur kurz darauf legte Roberts Lipsbergs das 0:2 nach. Zwei Treffer binnen
kürzester Zeit – ein Muster, das sich wiederholen sollte.
Im Mitteldrittel setzte sich die Effizienz der Gäste fort. In der 30. Minute traf
Roberts Lipsbergs erneut, diesmal in Überzahl, zum 0:3, eine Minute später
vollendete derselbe Angreifer seinen Hattrick zum 0:4. Beide Tore erzielten die
Tigers in Überzahl.
Was in der Kabinenpause folgte, war weniger Lautstärke als Vertrauen. „Ich
weiß, dass ihr wahrscheinlich alle denkt, ich sei in der Pause zwischen dem
zweiten und drien Driel in die Kabine gegangen und häe die Mannscha
zusammengestaucht, angeschrien und angebrüllt. Aber das war nie mein Sl
und wird es auch nie sein. Ich denke, wenn man ruhig und gelassen mit seiner
Mannscha umgeht, ihr nicht in den Rücken fällt und sie nicht anschreit, reicht
manchmal schon das eigene Schweigen aus, damit die Botscha ankommt“,
sagte Daniel Reja, Trainer der EHF Passau Black Hawks.
Die Antwort kam umgehend. Bereits in der 41. Minute verkürzte Klavs Planics
auf 1:4, in der 45. Minute traf Grady Hobbs zum 2:4, und in der 47. Minute war
es wieder Grady Hobbs – der auf 3:4 stellte. Innerhalb von sieben Minuten war
aus einer klaren Sache ein offenes Spiel geworden. Den Ausgleich besorgte in
der 59. Minute Luis Scheibengraber im Powerplay.
In der fünfminügen Verlängerung haen beide Mannschaen Chancen auf
den entscheidenden Treffer. Da jedoch kein weiteres Tor fiel, wurde die Pare
im Penaltyschießen entschieden. Klavs Planics und Andrew Schembri
verwandelten ihre Versuche für die Black Hawks, während die Gäste nur einmal
erfolgreich waren. Torhüter Janik Engler sicherte den Passauern damit den Sieg.
„Ich denke, die Spieler haben sich ins Zeug gelegt und Charakter gezeigt. Diesen
Einsatz und diesen Charakter haben wir meiner Meinung nach das ganze Jahr
über gezeigt. Wir müssen nur einen Weg finden, beides über die gesamten 60
Minuten auf das Eis zu bringen“, bilanzierte Daniel Reja. Für die kommenden
Wochen gilt es, an die Moral und die Durchschlagskra des Schlussdriels
anzuknüpfen und diese über die gesamte Spielzeit zu zeigen. Ein Verlauf wie in
den ersten 40 Minuten soll sich dabei nicht wiederholen. Für den Hockey Club
Tigers 1985 um Trainer Märt Eerme endete die Pare dagegen mit einer
bieren Niederlage: Die Gäste haen lange überzeugt, konnten ihren Vier-Tore-
Vorsprung jedoch nicht bis zum Spielende behaupten.
Statistik
EHF Passau Black Hawks -- Hockey Club Tigers 1985
Tore: 0:1 Nico Kramer (14.); 0:2 Roberts Lipsbergs (14.); 0:3 Roberts Lipsbergs
(30.); 0:4 Roberts Lipsbergs (31.); 1:4 Klavs Planics (41.); 2:4 Grady Hobbs (45.);
3:4 Grady Hobbs (47.); 4:4 Luis Scheibengraber (59.), 5:4 Andrew Schembri (PS)
Zuschauer: 437
Schiedsrichter: Altmann Patrick / Thomas Florian
Linienrichter: Kriebel Soeren / Herrmann Lukas
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  21:56 Uhr Bericht:     EHFP
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe machen in Garmisch das 6-Punkte-Wochenende perfekt - SC Riessersee vs. Selber Wölfe 1:4 (0:0; 1:2; 0:2)

(OLS)  Die Selber Wölfe taten sich gegen den defensiv kompakt stehenden SC Riessersee lange Zeit richtig schwer. Spielentscheidend war eine sensationelle Parade von Weidekamp in der 29. Spielminute, mit der der Selber Goalie das zwischenzeitliche Unentschieden für seine Farben festhielt. Ab diesem Zeitpunkt wirkten seine Vorderleute wie beflügelt und fuhren schließlich einen ungefährdeten Auswärtssieg ein.
Weidekamp hält seinen Kasten sauber
Die Selber Wölfe hatten in den Anfangsminuten mehr Spielanteile, taten sich aber gegen die defensiv sehr gut stehenden Gastgeber schwer, echte Torchancen zu kreieren. Ein erstes Powerplay für den SCR killten die Porzellanstädter hervorragend und ließen keinen einzigen Torschuss zu. Im weiteren Verlauf prüfte Rubin Bolle im Tor der Blau-Weißen, der Garmischer Torhüter ließ sich vom Deutsch-Dänen allerdings nicht düpieren. Ab der zwölften Minute wurden die Gastgeber in der Offensive zunehmend präsenter. Immer wieder waren es Johansson und Soudek, die den starken Weidekamp zwischen den Selber Pfosten prüften. Der Wölfe-Keeper stand speziell im zweiten Überzahlspiel für den SCR an diesem Abend im Mittelpunkt, parierte aber alle Angriffsbemühungen der Werdenfelser bravourös, sodass die Partie bis zur ersten Pause torlos blieb.
Rubin und Tramm schießen die Führung raus
Die Gastgeber kamen gut aus der Drittelpause und hatten die ersten Offensivaktionen im zweiten Abschnitt. Den ersten Wirkungstreffer setzten aber die Wölfe. Pauker, Gelke, Rubin, Müller und Hördler setzten den SCR mächtig unter Druck, bis Müller die Scheibe ins Gewühl vor dem Garmischer Tor beförderte. Rubin behielt die Übersicht und verwertete den Abpraller zur Wölfe-Führung. Diese wehrte allerdings – zum Leidwesen der Wölfe-Fans – nicht lange. Ein Schuss von Colley wurde genau auf den Schläger des Garmischers Ulrich abgefälscht, der keine Mühe hatte, den Puck zum Ausgleich über die Linie zu drücken. In der 29. Minute bewies Weidekamp mit einem sensationellen Fanghandsave sein Können und hielt das Unentschieden für seine Farben fest. Die Glanztat ihres Goalies schien seine Vorderleute zu beflügeln, hatte das Wolfsrudel doch im weiteren Verlauf einige Großchancen: Rubins Schuss ging an die Maske von Bolle, Gläser setzte die Scheibe an die Latte und Coughler brachte die Scheibe aus kurzer Distanz nicht mehr an Bolle vorbei. Zwei Sekunden vor der zweiten Pause jubelten die Porzellanstädter dann aber doch zum zweiten Mal an diesem Abend. Tramm hatte aus spitzem Winkel einfach mal abgezogen und Allawena fälschte die Scheibe unhaltbar für seinen eigenen Keeper zum 1:2 ab.
Kuqi und Gläser machen den Sack zu
Und auch nach der zweiten Pause setzten die Selber Wölfe – diesmal in Person von Kuqi – wieder den ersten Akzent: Der Selber Stürmer erwischte mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck den Garmischer Torhüter am falschen Fuß und stellte den Spielstand auf 1:3. Keine zwei Minuten später war es Gläser, der eine gute Kombination über Coughler und Brown per Direktabnahme zum 1:4 vollendete. Mit dieser beruhigenden Drei-Tore-Führung spielten die Wölfe die Partie souverän herunter und ließen keine Zweifel mehr am letztendlich verdienten Auswärtssieg aufkommen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
SC Riessersee: Bolle (Merwald) – Allawena, Echtler, Berry, Pelg, Harr, Schmid – Geidl, Johansson, Soudek, Hettich, Colley, Serikow, Albert, Holzapfel, Ulrich
Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Gläßl, Tramm, Elwing, Sturm, Hördler, Müller, Ulrich – Gläser, Coughler, Brown, Kuqi, Thal, Giesl, Gelke, Rubin, Pauker, Bauer
Tore: 23. Min. 0:1 Rubin (Pauker, Müller); 24. Min. 1:1 Ulrich (Colley, Berry); 40. Min. 1:2 Tramm (Gläßl, Gläser); 42. Min. 1:3 Kuqi (Müller; 4/4); 44. Min. 1:4 Gläser (Brown, Coughler)
Strafzeiten: Riessersee 6, Selb 8
Schiedsrichter: Haas, Kalnik (Fahr, Brand)
Zuschauer: 992
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  20:17 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


blackdragonserfurtBlack Dragons Erfurt
Black Dragons holen einen Punkt in Rostock

(OLN)  Vor 1.186 Zuschauern in der Rostocker Eishalle lieferten sich die TecArt Black Dragons und die Rostock Piranhas ein spannendes Duell, das erst in der Overtime entschieden wurde. Am Ende sicherten sich die Gastgeber mit einem Treffer nach nur 19 Sekunden den Extrapunkt.
Erfurt war gut eingestellt und hielt das erste Drittel torlos. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch zunächst gaben die Piranhas den Ton an. #37 Patrick Glatzel vereitelte die Möglichkeiten der Gastgeber und hielt die Black Dragons im Spiel.
Im zweiten Abschnitt ging Rostock in der 21. Minute durch #89 Hans Jesper Öhrvall in Führung. Erfurt ließ sich davon nicht beeindrucken und drehte die Partie: #22 Enzo Herrschaft glich in der 31. Minute im Powerplay aus, ehe #83 Harrison Reed die Black Dragons in der 32. Minute mit 2:1 in Führung brachte.
Mit viel Kampfgeist kamen die Piranhas aus der Kabine und erzielten bereits in der 42. Minute durch #28 Jonas Öhrvallden Ausgleich. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es in der regulären Spielzeit beim 2:2. Die Overtime dauerte dann nur 19 Sekunden: #89 Hans Jesper Öhrvall traf zum 3:2 und sicherte Rostock den Zusatzpunkt.
Für die Black Dragons geht es nun zurück nach Erfurt und in die Deutschland-Cup-Pause. Das nächste Heimspiel steigt am 13. November 2026: Dann sind die Tilburg Trappers zu Gast. Anbully ist um 20 Uhr.
Torschützen Erfurt:
#22 Enzo Herrschaft (31") – 1:1
#83 Harrison Reed (32") – 1:2
Torschützen Rostock:
#89 Hans Jesper Öhrvall (21") – 1:0
#28 Jonas Öhrvall (42") – 2:2
#89 Hans Jesper Öhrvall (61") – 3:2
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  22:04 Uhr Bericht:     EHCE
Autor:     ak

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
 

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten bremsen den Spitzenreiter aus - ESV Buchloe überrascht mit 4:2 Auswärtserfolg beim Tabellenführer in Grafing

(BYL)  Faustdicke Überraschung am Sonntagabend: Die Buchloer Piraten haben dank einer durch die Bank konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung den bisherigen Tabellenführer der Bayernliga gestürzt und sich damit nach der Freitagsniederlage gegen Miesbach eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) behielten die Freibeuter beim favorisierten EHC Klostersee die Oberhand – und das über 60 Minuten gesehen absolut verdient.
„Wir haben uns heute endlich einmal keine kapitalen Schnitzer geleistet, was absolut notwendig war um hier bestehen zu können“, so das erste Fazit eines natürlich sehr zufriedenen Buchloer Trainers Dominic Weis nach dem Spiel. In der Tat war dies mitunter einer der entscheidenden Faktoren für den Überraschungserfolg des ESV, der sich an diesem Abend in Grafing konzentriert und vor allem in den Schlüsselszenen nahezu fehlerlos präsentierte, was nach den letzten Auftritten gegen den Spitzenreiter der Liga nicht unbedingt so zu erwarten war.
Die Buchloer starteten mutig und hatten schon nach wenigen Sekunden die erste riesen Chance, als Nicolas Strodel plötzlich frei von EHC-Tormann Patrick Mayer auftauchte, aber den Puck an diesem nicht vorbeibrachte (1.). Besser machte es Strodel dann rund vier Minuten später: Nach einer cleveren Puckeroberung im Offensivdrittel netzte der ESV-Topscorer zum 1:0 ein (5.). Aber der Tabellenführer antwortete schnell und nutzte dabei gleich sein erstes Powerplay zum Ausgleich. Jan Tlacil hatte mit einem verdeckten Schuss Piraten-Goalie Clemens Schulz bei dessen starken Debüt im ESV-Dress zum 1:1 überwunden (8.). Anschließend versteckten sich die Buchloer in einem Spiel auf Augenhöhe allerdings keineswegs – vielleicht zur Überraschung der Grafinger, wie Weis mutmaßte.  Ein Tor gelang den Piraten aber trotz dreier Überzahlsituationen dennoch bis zur Pause nicht mehr, die aufgrund einer Verletzung eines Linesmanns bereits etwas vorgezogen wurde.
Auch im Mitteldrittel änderte sich wenig am Geschehen auf dem Eis. Die Gennachstädter boten dem Favoriten weiter unbeeindruckt die Stirn, indem man weiter sehr ordentlich stand und auch offensiv weiterhin bemüht blieb. Zudem hatte man mit Clemens Schulz einen sicheren und unaufgeregten Schlussmann zwischen den Pfosten, der beispielsweise gegen Tlacil im Powerplay stark parierte (26.). Auf der Gegenseite rettete aber auch Mayer mit einer Glanztat bei einem Unterzahlkonter gegen Mateo Cabral (27.), weshalb es vorerst beim Remis blieb. Dies änderte sich jedoch kurz vor Drittelende, als die Piraten durch Tim Lutz wieder in Front gingen. Er setzte ein schönes Zuspiel von Felix Schurr sehenswert zum 2:1 in die Maschen und sorgte so für die knappe ESV-Führung nach 40 Minuten (37.).
Und auch der letzte Durchgang begann optimal für die Freibeuter: Denn nur 73 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Strodel auf 3:1. Anschließend rückten beide Keeper mehrfach in den Mittelpunkt, die jeweils einen Alleingang entschärfen konnten. Buchloe agierte auch im Schlussdrittel weiter fokussiert und ließ sich dann auch nicht durch den 3:2 Anschluss von Vitus Gleixner aus dem Konzept bringen (50.). Die Abwehr blieb sattelfest und vorne gelang Tim Lutz ebenfalls mit dem Doppelpack nur vier Minuten später das wieder beruhigendere 4:2, nachdem Mateo Cabral Sekunden zuvor noch an einem Monstersave von Mayer gescheitert war (54.). Dieser Treffer sollte bereits die Entscheidung sein, weil die Pirates auch in der Folge bis zur Schlusssirene nicht mehr viel Gefährliches zuließen und somit verdientermaßen die drei Punkte beim Spitzenreiter mitnehmen konnten.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  22:20 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Perfektes Sechs-Punkte-Wochenende! ​Unsere ESC Kempten-Sharks schwimmen weiter auf der Erfolgswelle!

(BYL)  Nach dem hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg am Freitag in Ulm veredelten die Sharks das Wochenende im heimischen Eisstadion vor 657 Zuschauern:
Mit einem verdienten 6:3-Heimerfolg gegen den ESC Dorfen machten die Allgäuer die vollen sechs Punkte perfekt.
​Kaltstart schnell wegsteckt – Sharks schlagen postwendend zurück.
​Das Spiel begann mit einem Dämpfer für die Hausherren: Bereits nach 33 Sekunden nutzte L. Breault eine Unachtsamkeit und brachte den ESC Dorfen mit 0:1 in Führung. Die Kemptener ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, bauten von Minute zu Minute mehr Druck auf und belohnten sich in der 10. Spielminute: Filip Kokoska traf nach Vorarbeit von Kevin Steiner und Eetu Elo zum hochverdienten 1:1-Ausgleich.
​Kempten übernimmt die Kontrolle und trotzt Unterzahl-Phasen:
​Im zweiten Drittel spielten die Sharks groß auf. Eetu Elo drehte die Partie in der 22. Minute auf 2:1, ehe Tobias Nöss in der 28. Minute auf 3:1 erhöhte.
​Anschließend geriet der Spielfluss der Hausherren durch einige Strafzeiten ins Stocken. Der ESC Dorfen nutzte ein Powerplay in der 36. Minute durch M. Forster zum 3:2-Anschlusstreffer. Die passende Antwort der Sharks folgte jedoch noch vor der zweiten Drittelpause: Ebenfalls in Überzahl erzielte Martin Hlozek kurz vor der Sirene (40.) das vorentscheidende 4:2.
​Souveräner Endspurt sichert den Heimsieg:
​Obwohl der ESC Dorfen direkt zu Beginn des Schlussabschnitts durch S. Schroepfer (41.) noch einmal auf 4:3 herankam, behielten die Schützlinge von Headcoach Sven Curmann kühlen Kopf.
​Mit einem Doppelschlag schraubten die Sharks das Ergebnis in die Höhe:
​46. Minute: Tobias Nöss schnürte mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 5:3 seinen Doppelpack.
​49. Minute: Sven Schirrmacher machte mit dem 6:3 den Deckel auf eine emotionale Partie.
​Eine 5-Minuten-Strafe wegen Bandenchecks gegen M. Geier auf Seiten der Gäste in der Schlussphase änderte nichts mehr am Ergebnis.
​Spielstatistiken & Highlights
​Endergebnis: ESC Kempten 6 : 3 ESC Dorfen
​Drittelergebnisse: (1:1 | 3:1 | 2:1)
​Zuschauer: 657 im Eisstadion Kempten
 Torfolge:
• 0:1 (00:33) Dorfen (Breault)
• 1:1 (09:28) Kempten (Kokoska | Steiner, Elo)
• 2:1 (21:10) Kempten (Elo | Hlozek, Kokoska)
• 3:1 (27:26) Kempten (Nöss | Kulhanek, Schäffler)
• 3:2 (35:54) Dorfen (Forster | PP1)
• 4:2 (39:41) Kempten (Hlozek | Steiner, Kulhanek | GWG/PP1)
• 4:3 (40:44) Dorfen (Schroepfer)
• 5:3 (45:48) Kempten (Nöss | Schäffler, Kulhanek)
• 6:3 (48:35) Kempten (Schirrmacher S. | Elo, Hlozek)
Top-Scorer des Abends:
• Eetu Elo (1 Tor, 2 Assists)
• Martin Hlozek (1 Tor, 2 Assists)
• Tomas Kulhanek (3 Assists)
• Tobias Nöss (2 Tore)
Spieler des Abends auf Kemptener Seite: Tobias Nöss
 Strafminuten gesamt:
• ESC Kempten: 10 Min
• ESC Dorfen: 7 Min
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  21:55 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     sm


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – ESV Buchloe Pirates 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)

(BYL)  Der EHC Klostersee konnte nach dem Auswärts-Coup in Peißenberg in der heimischen Wildbräu-Arena nicht nachlegen. Den Buchloe Pirates unterlagen die Grafinger mit 2:4. Die Mannschaft von Thomas "Birdy" Vogl konnte gegen die sehr kampfstark, clever und diszipliniert auftretenden Gäste an die in den Wochen davor gezeigten Leistungen nicht anschließen.
Zu oft hatten die Rot-Weißen in der eigenen Abwehrzone nicht den entscheidenden Zugriff. Dazu gelang es dem Team um Kapitän Vitus Gleixner nach dem zwischenzeitlichen 1:1 nicht mehr, gegen die in Vorlage gehenden Pirates gleichzuziehen.
EHC Klostersee: Patrick Mayer (Fabian Köllner); Tobias Hilger, Liam Hätinen, Nicolai Quinlan, Matthias Baumhackl, Jan Fiedler, Vitus Gleixner, Patrick Kerndl; Lorenz Mühlfenzl, Marvin Drothen, Johannes Oswald, Tyler Braccini, Alexandre Gagnon, Jan Tlacil, Simon Roeder, Philipp Quinlan, Julian Dengl, Ferdinand Löchle.
ESV Buchloe Pirates: Clemens Schulz (Fabian Hartmann); Alexander Lieske, Derek Raposo, Nico Nieberle, Alexander Thiel, Johannes Keller, Philipp Keil, Jonathan Nieberle; Tim Lutz, Nicolas Strodel, Felix Schurr, Marc Krammer, Michael Telesz, Carl Gabrielson, Korbinian Benz, Maximilian Stöhr, Mateo Cabral, Nils Asner.
Torfolge: 0:1 (4:34) Nicolas Strodel; 1:1 (7:11) Jan Tlacil (Nicolai Quinlan, Alexandre Gagnon – 5:4); 1:2 (36:40) Tim Lutz (Felix Schurr); 1:3 (41:13) Nicolas Strodel (Alexander Lieske); 2:3 (49:15) Vitus Gleixner (Alexandre Gagnon, Julian Dengl); 2:4 (53:12) Tim Lutz (Felix Schurr).
Strafminuten: EHC Klostersee 12; ESV Buchloe Pirates 12.
Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Florian Fröhlich.
Zuschauer: 453.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  21:02 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     fb


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – ERSC Amberg 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)

(BYL)  Tore: 0:1 (4.) Silbermann (Baranovskis, Schröpfer), 0:2 (7.) Schröpfer (Baranovskis, Walkom), 1:2 (15.) Šrámek (Vogl, Ludwig), 1:3 (41.) Walkom (Schmidt, Baranovskis), 1:4 (58.) Bitomsky (Walkom – ENG).
EHC Waldkraiburg:
Tor: #32 Tobias Sickinger, #40 Christoph Lode.
Verteidigung: #6 Matej Houdek, #10 Felix Lode, #23 Tim Ludwig, #37 Patrik Forsberg, #50 Martin Kokeš, #81 Max Čejka.
Sturm: #7 Philipp Lode, #11 Bartek Bison, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #28 Mikko Haaparanta, #34 Leon Decker, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj.
Zuschauer: 526; Strafen: Waldkraiburg 2 – Amberg 2.
Viel investiert – nichts geholt: Löwen unterliegen Amberg
Der EHC Waldkraiburg musste am Freitagabend eine 1:4-Heimniederlage gegen den ERSC Amberg hinnehmen. Vor 526 Zuschauern in der Raiffeisen-Arena verschliefen die Löwen zunächst die Anfangsphase, fanden anschließend jedoch immer besser in die Begegnung und bestimmten über weite Strecken das Spiel. Was fehlte, waren die Tore. Immer wieder stand Ambergs Schlussmann Timon Bätge zwischen den Waldkraiburgern und einem möglichen Punktgewinn.
Beide Mannschaften mussten einige Ausfälle kompensieren. Bei den Gästen fehlten unter anderem Jaroslav Hafenrichter und Cooper Fensterstock. Die Löwen gingen ohne Florian Maierhofer, René Mertz, Patrick Zimmermann und Paul Hipetinger in die Partie. Letzterer lief an diesem Abend für die 1b auf und steuerte beim 4:2-Erfolg gegen die Black Bears aus Freising selbst einen Treffer bei. Im Waldkraiburger Tor erhielt Christoph Lode den Vorzug.
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen. Amberg spielte mit mehr Tempo, während die Löwen zunächst behäbig wirkten und Schwierigkeiten hatten, richtig in die Begegnung zu finden. Christoph Lode bekam dadurch bereits früh einiges zu tun.
Nach 3:52 Minuten gingen die Oberpfälzer in Führung. Mauritz Silbermann brachte die Scheibe aus dem linken Bullykreis in Richtung Tor. Der Schuss war weder besonders hart noch hoch angesetzt, wurde von Tim Ludwig jedoch noch leicht mit dem Schläger abgefälscht. Für Lode änderte der Puck dadurch entscheidend die Richtung und landete zum 0:1 im Tor.
Nur knapp drei Minuten später folgte der nächste Rückschlag. Amberg nutzte einen schnellen Gegenangriff, spielte kurz vor dem Waldkraiburger Tor noch einmal quer und Daniel Schröpfer vollendete zum 0:2. Die rund 30-40 mitgereisten Amberger Fans hatten damit früh Grund zum Feiern.
Erst danach fanden die Löwen zunehmend in die Partie. Waldkraiburg spielte nun schneller, setzte sich häufiger im gegnerischen Drittel fest und brachte die Amberger Defensive unter Druck. Dort zeigte sich allerdings schnell, dass Timon Bätge an diesem Abend eine ausgezeichnete Form mit in die Waldstadt brachte.
In der 15. Minute gelang den Löwen dennoch der Anschlusstreffer. Die ansonsten gut organisierte Amberger Defensive ließ Jakub Šrámek durch den Slot ziehen. Von links wartete der Waldkraiburger Angreifer zunächst ab, bis Bätge am Boden war, und hob die Scheibe anschließend mit der Rückhand aus spitzem Winkel zum 1:2 ins Netz.
Spätestens ab dem zweiten Drittel übernahm Waldkraiburg weitgehend die Initiative. Die Löwen investierten viel, erarbeiteten sich Möglichkeiten und hielten Amberg über längere Phasen im eigenen Drittel. Der Ausgleich wollte jedoch nicht fallen.
Beispielhaft dafür stand eine Szene nach rund fünf Minuten im Mittelabschnitt. Nico Vogl setzte Matej Houdek gut in Szene, der mit viel Platz im Slot zum Abschluss kam. Doch wieder war Bätge zur Stelle. Auch die einzige Überzahlsituation des Abends brachte keinen Erfolg.
Besonders deutlich wurde das Waldkraiburger Dilemma rund vier Minuten vor Ende des Drittels. Innerhalb einer einzigen Angriffssequenz kamen Bartek Bison, Nico Vogl und Jakub Šrámek zu Abschlüssen. Zweimal war Bätge zur Stelle, einmal warf sich ein Amberger Verteidiger in den Schuss. Viel mehr konnte Waldkraiburg in dieser Phase kaum investieren – nur der Lohn blieb aus. So ging es trotz deutlicher Waldkraiburger Feldvorteile ohne weitere Tore in die zweite Pause.
Der Schlussabschnitt begann dann denkbar ungünstig. Gerade einmal 40 Sekunden waren gespielt, als Tomas Schmidt die Scheibe zunächst neben das Waldkraiburger Tor setzte. Von der Bande sprang der Puck zurück vor das Gehäuse, wo Brendan Walkom schneller reagierte und zum 1:3 ins kurze Eck traf.
Auch dieser Rückschlag änderte wenig am grundsätzlichen Spielbild. Die Löwen drückten weiter und verbrachten viel Zeit im Amberger Drittel. Doch egal, ob Vogl, Džeriņš, Šrámek, Bison oder Forsberg den Abschluss suchten: Timon Bätge blieb die Endstation.
Dabei agierten die Gäste keineswegs nur passiv. Amberg verteidigte kompakt, hielt die Räume vor dem eigenen Tor eng und wartete geduldig auf seine Möglichkeiten. Während Waldkraiburg einen hohen Aufwand betrieb, spielten die Oberpfälzer ihre Führung zunehmend clever herunter.
Knapp drei Minuten vor Ende zog Löwen-Trainer Jürgen Lederer schließlich Christoph Lode zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. Doch auch mit sechs Mann gelang der Anschluss nicht. Stattdessen eroberte Jakub Bitomsky die Scheibe und traf aus dem eigenen Drittel ins verwaiste Waldkraiburger Tor zum 1:4-Endstand.
So stand am Ende eine Niederlage, die den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelte. Nach einer schwachen Anfangsphase investierten die Löwen über weite Strecken viel, bestimmten insbesondere im zweiten und dritten Drittel das Geschehen und erspielten sich genügend Möglichkeiten. Amberg zeigte sich jedoch effizienter, verteidigte clever und hatte mit Timon Bätge den entscheidenden Mann zwischen den Pfosten.
Auch Jürgen Lederer zeigte sich in der anschließenden Pressekonferenz trotz der Niederlage nicht grundsätzlich unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Er sah über weite Strecken ein gutes Spiel seiner Löwen – eines, das Amberg mit Konsequenz, Cleverness und einem starken Torhüter für sich entschied.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  10:50 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
ERC Lechbruck unterliegt nach spannendem Spiel mit 3:5 in Germering

(BLL)  Trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung und einer engagierten Leistung mussten sich die Flößer am Freitagabend bei den Wanderers Germering mit 3:5 geschlagen geben. In einer über weite Strecken offenen Begegnung fiel die Entscheidung erst in den letzten zehn Minuten.
Der ERC Lechbruck erwischte im Germeringer Polariom einen guten Start und ging in der 12. Spielminute durch Cameron Roberts auf Zuspiel von Simon Maucher und Marius Hack sogar in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Nur knapp drei Minuten später erhöhte Simon Maucher nach Vorarbeit von Marcus Köpf auf 2:0 für die Flößer. Die Gastgeber fanden jedoch noch vor der ersten Pause eine Antwort: Michael Dorfner verkürzte in der 17. Minute auf 1:2.
Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Wanderers, die Partie innerhalb von nur 33 Sekunden zu drehen. Dennis Sturm erzielte in der 28. Minute zunächst den Ausgleich, ehe Markus Kerber unmittelbar darauf zur 3:2-Führung für die Hausherren traf. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.
Doch die Flößer gaben sich keineswegs geschlagen. In der 46. Minute war es erneut Cameron Roberts, der nach Vorarbeit von Simon Maucher und Florian Simon zum 3:3 ausglich. Die Begegnung blieb anschließend völlig offen, beide Mannschaften kämpften um die Entscheidung.
In der 51. Minute brachte Dennis Sturm die Wanderers erneut in Führung. Als Lennart Guttenthaler knapp vier Minuten später auf 5:3 erhöhte, war die Partie zugunsten der Gastgeber entschieden.
Für die Mannschaft von Trainer Mathias Schuster gilt es nun, die positiven Ansätze über die gesamte Spielzeit auf das Eis zu bringen. Entscheidend wird sein, das eigene Spiel über volle 60 Minuten konsequent durchzuziehen – verbunden mit vollem Einsatz, Konzentration und der nötigen Entschlossenheit in den entscheidenden Situationen. Dann werden auch die ersten Punkte nicht lange auf sich warten lassen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  07:27 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Am Freitagabend unterlagen die Pforzheim Bisons den Eisbären Heilbronn mit 3:7 (0:2/2:2/1:3)

(BWL)  Die Bisons kamen schwungvoll aus der Kabine und hatten zu Beginn gute Chancen zur Führung. Doch die Eisbären gingen durch David Lorenz etwas glücklich in Führung (9.). Nur knapp 90 Sekunden später ließ Stefan Rupp den Bisons keine Chance und netzte zum 2:0 ein. Die Bisons hielten weiterhin gut dagegen, der Anschluss sollte jedoch nicht fallen. Auch im Mittelabschnitt zeigten die Bisons ihren Willen, doch Heilbronn schnürte die Bisons im eigenen Drittel ein und Moritz Kuen erhöhte für die Gäste auf 3:0 (28.). Jack Tos nahm die Scheibe nach einem guten Zuspiel auf und traf zum verdienten 1:3 aus Sicht der Bisons (32.). Kurz darauf schickten die Unparteiischen Kristofer Kratzmann auf die Strafbank und die Eisbären nutzten das Powerplay durch Leon Rausch zum 4:1 (35.). Wenige Augenblicke später hatten die Bisons eine Großchance zum Anschluss, doch Yanik Haas im Kasten der Kätchenstädter verhinderte den Gegentreffer. Kurz darauf durften die Bisons ganze zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis antreten. Sie spielten das Powerplay sehr geduldig und Alex Kepic versenkte die Scheibe zum 2:4 (38.). Heilbronn wechselte zu Beginn des dritten Drittels den Goalie. Die Bisons konnten den Anschluss herstellen, doch die Schiedsrichter verweigerten wegen eines Schlittschuhtors die Anerkennung (43.). Die Bisons setzten sich im Angriffsdrittel fest und Mark Schäffer brachte die Bisons mit seinem Tor auf 3:4 heran (52.). Etwa fünf Minuten vor dem Ende erhielten die Bisons eine umstrittene Strafzeit, die die Gäste durch Dominik Dech zum 5:3 ausnutzen konnten (57.). Nur 22 Sekunden später erzielte Cedric Platz bei einem 3 auf 2-Konter das vorentscheidende 6:3. Kurz darauf erhielt Heilbronn eine Strafzeit und die Bisons nahmen seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch trotz guter Chancen sollte kein weiterer Treffer für die Bisons fallen. 90 Sekunden vor der Schlusssirene waren es dann die Eisbären, die durch Marco Haas per Emptynetter den Schlusspunkt zum 7:3 setzen konnten.
Am Freitag, 06.11.2026 geht's für die Bisons mit einem weiteren Heimspiel weiter. Dann sind um 20:00 Uhr die Mad Dogs Mannheim zu Gast in der St.-Maur-Halle.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  20:36 Uhr Bericht:     CFRP
Autor:     oi

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Starker Pokalauftakt: 3:2-Heimsieg gegen CE Timmendorfer Strand zum Start des OsWeNo-Pokals für die Eisadler (2:0, 0:1, 1:1)

(RLW)  Die Eisadler Dortmund feiern am Freitagabend einen verdienten 3:2-Heimsieg gegen die Beach Devils vom Timmendorfer Strand. In einer intensiven Partie überzeugen die Dortmunder mit einer starken Performance gegen einen ebenbürtigen Gegner und belohnen sich mit drei Punkten zum Pokalauftakt.
Vor der erneut beeindruckenden Kulisse von 1.528 Zuschauern im heimischen Eissportzentrum begann das Spiel mit nur einer ganz kurzen Phase des Abtastens beider Mannschaften. In den ersten Minuten schafften es die Eisadler direkt, sich vor dem Timmendorfer Tor festzusetzen, Chancen zu erspielen und den Beach Devils wenig Raum für eine Spielentfaltung zu lassen. In der achten Minute traf Seto (8) zur verdienten 1:0-Führung, die Schmitz (3) in der 15. Minute mit einem Schuss ins rechte obere Eck ausbauen konnte. Auch eine Strafzeit für Kragh (21) tat der Dortmunder Dominanz keinen Abbruch, Timmendorf fand keine Lücke in der Eisadler-Defense. „Ich mochte unseren Start sehr und wie wir unsere Führung verteidigt haben. Wir hatten einen Großteil an Puckbesitz und haben stark defensiv in der Offense Zone gespielt“, kommentiert Trainer Colin Long das erste Drittel.
Die Devils brachten zwar eine solide Defensivarbeit aufs Eis, schafften es im ersten Drittel aber auch nicht effektiv nach vorne zu spielen – Dortmund ließ nur sieben Schüsse zu, die Oster souverän hielt.
40 Sekunden nach Wiederanpfiff schafften es die Devils dann allerdings doch, Oster zu überwinden: Der Treffer zum 2:1 von Kivimäki zeigte, dass der Gegner kleine Momente der Unaufmerksamkeit sofort bestrafte. Das Spiel nahm nach diesem Treffer an Fahrt auf und beide Mannschaften drängten auf weitere Tore. Jedoch hatten die Eisadler wieder etwas mehr vom Spiel und erarbeiteten sich geduldig weitere Chancen. Dortmund hielt die Intensität des Spiels weiter hoch, ging selbstbewusst in Zweikämpfe und erkämpfte sich sehenswert kleine Räume in der Attacking Zone. Aber Timmendorf spielte auf Augenhöhe und die Eisadler konnten ebenfalls ein Powerplay bis zur 30. Minuten nicht nutzen. Die Fans sahen ein intensives und aufreibendes Spiel: Einige Schläger gingen kaputt, oft lag jemand auf dem Boden und bei 34:22 Minuten wurden Herbold (9) und Brazda (91) sowie ein Timmendorfer auf die Bank geschickt. Aber auch hier blieben die Eisadler hochkonzentriert und arbeiteten defensiv stark, wie Long sagt: „Unser Spiel in Unterzahl war gut und es ist schön zu sehen, dass wir uns hier von Spiel zu Spiel verbessern können.“ Eine Minute vor dem Break belohnte sich sein Team dann auch erneut: Die Beach Devils standen zu weit vorne, was Alberg (4) mit einem präzisen Pass auf Seto nutzen konnte. Seto konnte alleine auf den Devils-Goalie zulaufen und schob den Puck eiskalt rechts ein zum 3:1.
Die letzten zwanzig Minuten standen die Gäste unter Zugzwang, was sich auch auf die ersten Minuten des letzten Drittels auswirkte: Die Beach Devils drückten die Dortmunder tief in die eigene Zone und nutzten nach 43 Minuten eine Lücke in der Eisadler-Defense zum 3:2-Anschlusstreffer. Der Gegentreffer stachelte die Dortmunder wieder an: Die Eisadler bekamen die Gäste wieder besser in den Griff und hatten erneut mehr vom Spiel, nur von kurzen Phasen von Timmendorfer Angriffen unterbrochen. CE gab sich sichtlich Mühe, agierte zwar aufmerksam und gefährlich, Dortmund verteidigte aber souverän und diszipliniert. Die letzte Chance des Spiels gehörte Alberg, der mit einem weiten Schuss das leere Timmendorfer Tor nur knapp verfehlte – egal! Eine spielerisch starke Leistung der Eisadler, die mit diesem Sieg einen beachtlichen Start in den OsWeNo-Pokal hinlegen konnten.
Nächste Woche Freitag (6. November) geht es für die Eisadler zuhause im Ligabetrieb gegen die Grefrather EG weiter, Bully an der Eissporthalle ist um 20 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  14:15 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     js

  
       
NEWS Landesverbände  Nord / Ost

Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga  Sachsen - Thüringen - Berlin
    
   

FASSBerlinFASS Berlin
Auf Auswärtssieg folgt erste Heimniederlage

(RLNO)  FASS Berlin findet in der Saison 2026/27 nicht seinen Rhythmus. Auf den ersten Auswärtssieg am Freitag in Hamburg folgte am Sonntagnachmittag eine 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)-Niederlage gegen die Luchse Lauterbach. Im OsWeNo-Pokal haben die Gastgeber damit – anders als der erfolgreiche Gegner – keine Chance mehr auf das Erreichen des Halbfinales.
DAS SPIEL
FASS musste im Vergleich zum Freitagsspiel auf Oliver Noack, Daniel Volynec (beide angeschlagen) und Aleksej Abramov (gesperrt) verzichten. Dafür war Dennis Thielsch wieder mit von der Partie. Im Tor stand diesmal Eric Steffen. Aaron Beslé half wie schon am Freitag in der dezimierten Verteidigung aus.
Die Luchse zeigten von Beginn an, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Aus einer stabilen Defensive trugen sie gefährliche Angriffe vor und hatten im Abschluss eine hohe Schussqualität. In der 11. Minute setzen sich die Gäste im Berliner Drittel fest und belohnten sich durch einen Schuss von Julius Kranz aus kurzer Distanz zum 0:1. FASS blieb aber dran und kam durch einen Blueliner von Aaron Beslé, der durch Freund und Feind segelte, zum Ausgleich (18.). So ging es mit einem etwas schmeichelhaften Unentschieden in die Pause.
Auch im zweiten Abschnitt sahen die 246 Zuschauerinnen und Zuschauer – darunter eine starke Delegation der befreundeten Berlin Adler (Football) – ein gutklassiges Duell mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste. Walser brachte die Osthessen mit einem platzierten Handgelenkschuss wieder in Front (24.). Doch Felix Braun konnte erneut für FASS ausgleichen, als er in einer unübersichtlichen Situation am schnellsten schaltete und Vavrena im Gästetor am kurzen Pfosten überwand.
Im Schlussdrittel schien es zunächst, als würde sich das Spiel zugunsten der Nordberliner neigen, die jetzt griffiger waren und Chancen erarbeiteten. Doch es schlug auf der anderen Seite ein. Lottonen traf in der 49. Minute von halbrechts, kurz bevor eine Strafe gegen die Gastgaber abgelaufen war. FASS rannte jetzt an, ohne sich gegen geschickt verteidigende Luchse zu vielen großen Chancen zu kommen. Wie schon in Hamburg zog Headcoach Patrick Pohl seinen Goalie schon zwei Minuten vor der Sirene. Diesmal klappte es aber nicht mit dem Ausgleich; Hammond konnte in der 59. Minute mit der Scheibe ins leere Berliner Tor spazieren.
AUSBLICK
Lauterbach feierte seinen ersten Sieg in Berlin nach neun Niederlagen in der Regionalliga Ost in den letzten drei Jahren – und das völlig verdient. Ohne diese Leistung zu schmälern, war Patrick Pohl in der anschließenden Pressekonferenz unzufrieden mit der Performance seines Teams.
Am kommenden Wochenende gegen die Salzgitter Icefighters (08.11.26, 15:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion) muss eine Leistungssteigerung gelingen, um in der Meisterschaft den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.
STATISTIK
FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Licitis, Bisliouk; Kruggel, Beslé; Falk, Miethke – Thielsch, Kubail, Braun; Weihrauch, Miguez, Deichmann; Balzer, Fiedler, Jentzsch.
Tore:
0:1 (10:32) J. Kranz, 1:1 (17:13) Beslé (Miguez, Deichmann);
1:2 (23:02) Welser, 2:2 (28:17) Braun (Thielsch);
2:3 (48:11) Lottonen PP1, 2:4 (58:06) Hammond ENG.
Schiedsrichter: Salewski – Betnerowicz, Niedermeyer.
Strafen: FASS 10, Luchse 14.
Zuschauer: 246.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  19:55 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     rfb

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Neue Eismaschine für das Eisstadion Schönheide

(RLNO)  Das Eisstadion Schönheide verfügt ab sofort über eine neue Eismaschine. Die elektrisch betriebene IceLynx des Südtiroler Herstellers Engo ersetzt die bisherige Zamboni, die rund 20 Jahre im Einsatz war – davon 17 Jahre in Schönheide. Foto: Anna Löscher/Schönheider Wölfe e.V.
Die alte Maschine, Baujahr 2006, absolvierte rund 4.000 Betriebsstunden. Aufgrund zunehmender technischer Probleme und einer schwieriger werdenden Ersatzteilversorgung war eine Neuanschaffung notwendig geworden.
Die neue IceLynx wird vollständig elektrisch betrieben und verfügt über einen Akku mit 350 Amperestunden Kapazität. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein 880-Liter-Wassertank, ein 3,5 Kubikmeter großer Schneetank, ein Hochdruck-Eiswaschsystem sowie ein zusätzlicher Sprühbalken für den Eisaufbau. Weitere automatische Funktionen und ein Messerschnellwechselsystem sollen die Arbeit des Eismeisterteams erleichtern.
Die Anschaffung wurde über rund ein Jahr gemeinsam mit dem Energiemanager der Gemeinde, Herrn Forbriger, vorbereitet. Für die Finanzierung konnten zudem Fördermittel eingeworben werden.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Bürgermeister Thomas Lang, dem Gemeinderat sowie allen Beteiligten, die die Beschaffung unterstützt und ermöglicht haben.
Die neue Eismaschine wurde im Rahmen des Heimspiels gegen die Crocodiles Hamburg offiziell vorgestellt und symbolisch übergeben.
Mit der IceLynx investiert Schönheide in eine zuverlässige und moderne Eisaufbereitung und damit in die Zukunft des Eissports am Standort.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  11:13 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg


schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheider Wölfe holen „nur“ zwei Punkte in Niesky - Schlechte Chancenverwertung kostet einen Zähler

(RLNO)  Keine 24 Stunden nach dem Heimspiel gegen die Crocodiles Hamburg waren die Schönheider Wölfe am Sonntagabend bereits wieder gefordert. Im Nieskyer Waldstadion traf das Team von Coach Sven Schröder auf die Tornados vom ELV Niesky und konnte sich vor 479 Zuschauern nach einer umkämpften Partie mit 4:3 (2:0, 1:1, 0:2, 1:0) nach Verlängerung durchsetzen.
Unterstützt von rund 20 mitgereisten Wölfe-Fans hatten die Erzgebirger über weite Strecken mehr vom Spiel und erarbeiteten sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Dass am Ende dennoch die Verlängerung nötig wurde, lag vor allem an der mangelnden Chancenverwertung und zwei individuellen Fehlern. Der verlorene Punkt war deshalb durchaus vermeidbar.
Personell mussten die Wölfe in der Lausitz auf Lennart Wähnelt, David Novotny und Noah-Fabrice Schwabe verzichten. Beide Mannschaften gingen mit jeweils 16 Feldspielern und zwei Torhütern in die Partie. 
Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn übernahmen die Wölfe zunehmend die Initiative. In der 8. Spielminute war es Kevin Piehler, der Schönheide mit seinem Treffer zum 1:0 erstmals jubeln ließ. Nur gut sechs Minuten später erhöhte Marius Demmler auf 2:0. Trotz der Führung war auch auf der anderen Seite Aufmerksamkeit gefragt, denn das Schussverhältnis von 14:12 im ersten Drittel zeigte, dass Niesky durchaus zu seinen Möglichkeiten kam. Wölfe-Goalie Kevin Kopp war jedoch zur Stelle und hielt seinen Kasten in den ersten 20 Minuten sauber.
Im Mittelabschnitt verstärkte Schönheide den Druck noch einmal deutlich. Zwar blieben zunächst zwei Überzahlsituationen ungenutzt, doch in der 35. Minute sorgte Tomas Rubes mit dem 3:0 für die scheinbar komfortable Führung. Die Tornados gaben sich allerdings keineswegs geschlagen. In der 37. Minute verkürzte Tom Domula auf 1:3 und hielt die Gastgeber damit im Spiel. Aus Schönheider Sicht hätte die Begegnung zu diesem Zeitpunkt längst entschieden sein können. Sage und schreibe 22:6 Torschüsse verbuchten die Wölfe allein im zweiten Drittel. Angesichts dieser Überlegenheit wären zwei oder drei weitere Treffer durchaus möglich, wenn nicht sogar notwendig gewesen.
Genau diese ausgelassenen Chancen sollten sich im Schlussabschnitt rächen. Niesky kam druckvoll aus der Kabine und verkürzte in der 45. Minute durch Patrik Cermak auf 2:3. In der Folge entwickelte sich eine zunehmend intensive Partie. Eine Unterzahlsituation in der 52. Minute überstanden die Wölfe zunächst schadlos, doch kurz darauf gelang Kevin Thau der 3:3-Ausgleich. Schönheide hatte in der 55. Minute noch einmal die Gelegenheit, in Überzahl zurückzuschlagen, konnte aber auch diese Chance nicht nutzen. Somit blieb es nach 60 Minuten beim 3:3 und die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen.
Dort machten es die Wölfe dann kurz und schmerzlos. Gerade einmal 29 Sekunden waren gespielt, als Yannek Seidel zum entscheidenden 4:3 traf und damit den Zusatzpunkt für Schönheide sicherte.
Unter dem Strich steht ein aufgrund der größeren Spielanteile verdienter Auswärtssieg. Dennoch dürfte sich im Wölfe-Lager auch etwas Ärger darüber breitmachen, dass man die Partie trotz zahlreicher hochkarätiger Möglichkeiten nicht bereits in der regulären Spielzeit für sich entscheiden konnte. Nach dem intensiven Heimspiel am Vortag bewies die Mannschaft jedoch Moral, Kondition und Nervenstärke und nahm immerhin zwei wichtige Punkte mit zurück ins Erzgebirge.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.November 2026  20:38 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

   
  Montag 2.November2026
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