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Juni 26
                          
Juni Iserlohn Seilersee
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Luchse Lauterbach
(RLW)  Das Goalie-Duo der Luchse steht fest. Nach Benjamin Dirksen hat nun auch Benjamin Vavrena beim EC verlängert. Der 21-jährige Deutsch-Tscheche kam erst während der letzten Saison nach Lauterbach
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Routinier Jakub Revaj läuft weiter im EHC-Trikot auf. Der 30-Jährige kam letztes Jahr aus der zweithöchsten polnischen Liga zurück nach Deutschland und absolvierte für die Löwen 33 Partien (1 Assisst)
  
Kölner Haie
(DEL)  Torhüter Nico Wiens wechselt von den Selber Wölfen zum KEC. Ausserdem werden auch die beiden DNL-Cracks Tobin Brandt und Nikita Müller zum Aufgebot gehören. Zudem kehrt Meteu Späth in den Kade rzurück. Er sammelte zuletzt wertvolle Erfahrung in Nordamerika. Alle vier Spieler sollen auch mit Förderlizenzen ausgestattet werden
  
Beach Devils Timmendorf
(RLNO)  Das neue Goalie-Duo der Beach Devils steht fest. Aus der Bayernliga vom ESC Kempten wechselt der Oberliga-erfahrene Clemens Wiedemann an die Ostsee. Ausserdem wurde Veli-Matti Mäkinen verpflichtet. Der 30-jährige Finne spielte zuletzt in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes für Pyry Hockes
  
Harzer Falken 
(RLNO)  Verteidiger Luis Jäckle wechselt vom SC Riessersee nach Braunlage. Der 20-jährige gehörte in den vergangenen drei jahren zum Oberliga-Kader des SCR
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Eigengewächs Joe Kiss, der vor zwei Jahren von den Hannover Indians zu den Thüringern zurückkehrte, wird weiterhin im Trikot der TecArt Black Dragons auflaufen. Der 26-Jährige konnte zuletzt in 46 Partien 10 Tore und 16 Assists erzielen
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Angreifer Bastian Schirmacher wechselt vom Rivalen EC Harzer Falken zu den Heidschnucken. Im Braunalger Trikot konnte der 28-Jährige 21 Scorerpunkte in 29 Spielen beisteuern
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent Kilian Leicher bleibt beim EHC. Der 19-Jährige wechselte während der letzten Saison aus dem Rosenheimer Nachwuchs zu den Aibdogs und brachte es in 17 Partien auf 18 Scorerpunkte
  
Türkheim Celtis
(BLL)  Stürmer Lucas Lerchner wird nach 13 Jahren den ESV Türkheim verlassen und den Gang in die Landesliga nciht mehr mit antreten. Der 30-Jährige wird den Celtics aber weiterhin verbunden bleiben
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Edmund Junemann, der mit DEL2- und Oberliga-Erfahrung letztes Jahr zum EVD kam, hat seine weitere Zusage gegeben. Der 22-jährige Stürmer konnte in 18 Spielen 5 Tore und 5 Assists im Schlangen-Trikot erzielen
 
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Robin Poberitz wird in sein sechstes Jahr für die Eisadler gehen. Der 24-jährige Verteidiger kam 2021 aus dem Iserlohner Nachwuchs nach Dortmund und hat sich inzwischen zu einer festen Größe in der HIntermannschaft entwickelt
 
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Eigengewächs Maximilian Steiner geht weiter für den ESC aufs Eis. Der 24-jährige Allrouner gehört bereits seit 2019 zum Kader der 1.Mannschaft 
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Torhüter Dominic Held hat als erster Spieler seine Zusage beim Landesliga-Aufsteiger gegeben. Der 22-Jährige kam vor zwei Jahren aus dem Nachwuchs des HC Landsberg zum EVW
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der ERV Schweinfurt wird in der neuen Saison keine 1b-Mannschaft für den Spielbetrieb der Bezirksliga melden. Die Mighty Dogs versuchen für die Saison 27/28 wieder eine 1b melden zu können
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Verteidiger Felix Hiller in den kader der 1.Mannschaft auf. Der 27-Jährige wird damit erstmals höherklssig aktiv sein
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Dennis Miller ist der nächste Neuzugang beim HEC. Der 26-Jährige verfügt über reichlich Zweitliga-Erfahrung und spielte auch schon in der DEL. Die letzte Saison begann er in der Oberliga bei den Erding Gladiators und wechselte dann zum Saisonende in die zweite Liga zu den Blue Devils Weiden
  

   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen vom EIHC-Turnier und den Nachwuchs-Nationalmannschaften, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Oberliga West und Oberliga Ost.



nationalmannschaftEIHC-Turnier: Deutschland bezwingt Gastgeber Frankreich mit 2:0 - Sinan Akdag und Frank Mauer treffen für Cortina-Team / Dennis Endras feiert Shutout

(DEB)  EIHC-Turnier: Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die deutsche Nationalmannschaft hat auch das zweite Spiel beim EIHC-Turnier für sich entschieden. Am Freitagabend besiegte das Team von Bundestrainer Pat Cortina Gastgeber Frankreich mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) und darf nun auf den Turniersieg hoffen. Am Nachmittag hatte sich Kasachstan mit 4:3 gegen Dänemark durchgesetzt. Somit kommt es am Samstag zum Endspiel um den Turniersieg gegen Kasachstan.
Direkt nach dem ersten Warnschuss der Hausherren nahm die Partie an Tempo auf. Beide Mannschaften gingen mit offenem Visier zu Werke, so dass sich beide Schlussleute mehrfach auszeichnen konnten. Dabei wirkte die deutsche Mannschaft in ihren Offensivaktionen durchdachter und erspielte sich nicht nur ein optisches Übergewicht, sondern kreierte darüber hinaus eine Menge guter Gelegenheiten. Die besten davon vergaben Marcel Müller, Marcus Kink, Yasin Ehliz sowie Philip Gogulla.
Die Überlegenheit der Nationalmannschaft hielt auch im Mitteldurchgang an. Das Cortina-Team blieb körperlich präsent und brachte viele Schüsse auf das gegnerische Tor – was in der Folge auch belohnt werden sollte. Im zweiten Powerplay war Krefelds Sinan Akdag im Nachschuss erfolgreich, nach dem Benedikt Kohl von der Blauen Linie abgezogen hatte (29.). Nach einem Konter hätte Ulrich Maurer auf Zuspiel von Thomas Oppenheimer erhöhen können, seinen Schuss setzte der Münchener allerdings zu hoch an.
Das Schlussdrittel startete mit zwei Glanztaten von Dennis Endras, der den Ausgleich aber verhindern konnte. Auf der Gegenseite scheiterte zwei Mal Marcel Müller aussichtreich. Nach einer weiteren Parade des Mannheimer Keepers in Unterzahl durfte das deutsche Team erneut jubeln: Frank Mauer ließ beim 2:0 gleich vier französische Gegenspieler blass aussehen und vollendet sein Solo mit einer frechen Körpertäuschung. Es sollte nichts mehr passieren, so dass sich Endras über seinen verdienten Shutout freuen konnte.
Am Samstag (16 Uhr) trifft Deutschland auf die bisher ebenfalls zweimal siegreichen Kasachen.
Stimmen zum Spiel:
Bundestrainer Pat Cortina: „Das war eine gute Leistung meiner Mannschaft. Defensiv waren wir stark und haben dem Gegner nur Chancen gegeben, wenn wir selber zu kompliziert gespielt haben. Wir haben viele Schüssen auf das gegnerische Tor gebracht, sind aber zu wenig nachgegangen. Mit der Ausbeute kann man aber zufrieden sein. Das Finale morgen gegen Kasachstan wird eine große Herausforderung für uns.“
Benedikt Kohl (Grizzly Adams Wolfsburg): „Im Gegensatz zum ersten Spiel konnten wir uns steigern. Es war ein schnelles Spiel, in dem wir defensiv gut agiert haben. Die Chancen, die die Franzosen hatten, hat Dennis Endras sicher gehalten. Auf der anderen Seite haben wir gute Gelegenheiten gehabt. Es war ein verdienter Sieg.“
Sinan Akdag (Krefeld Pinguine): „Besonders defensiv war das eine gute Leistung von uns. Die Zuschauer haben ein schnelles und intensives Spiel gesehen. Mein Tor habe ich nach ‚Kohlis` Schuss irgendwie reingestochert, als ich mit aufgerückt war. Wir freuen uns auf das Kasachstan-Spiel.“
Frank Mauer (Adler Mannheim): „ Die Partie war durchaus umkämpft, aber am Ende sind wir der verdiente Sieger. Wir hatten die Franzosen eigentlich immer im Griff, von daher kann man von einem sicheren Erfolg sprechen. Ich hatte bei meinem Tor auch ein wenig Glück, da ich direkt den Nachschuss bekommen habe.“ 



deutschereishockeybundU20-Nationalmannschaft: Deutschland – Schweiz 5:4 (1:0, 3:2, 1:2)

(DEB)  Tore:
14:34 EQ Dominik Lascheit (Vladislav Filin, Simon Mayr)
23:28 EQ Kevin Orendorz (Marc Schmidpeter)
27:24 EQ Marc Michaelis (Kevin Orendorz)
34:57 PP1 Vladislav Filin (Fabio Pfohl)
47:06 EQ Kevin Orendorz (Fabio Pfohl, Marc Michaelis)
Strafminuten:
Deutschland: 8
Schweiz: 4 + 5 + Spieldauer Wildhaber



deutschereishockeybundU18-Nationalmannschaft: Deutschland – Slowakei U19 0:4 (0:3, 0:0, 0:1)

(DEB)  Jim Setters (Bundesnachwuchstrainer U18): „Die zwei Spiele waren für unsere Mannschaft sehr schnell und sehr hart. Die beide slowakischen Mannschaften sind schnell, körperliche robust, und technisch sehr gut. Sie haben von uns alles abverlangt. Unsere Probleme liegen, wie bei der Dezember-Maßnahme darin, Tore zu schießen. Wir kreieren viel zu wenig Torchancen und wir sind nicht konsequent genug. Anfänglich haben wir in beiden Spielen, Probleme mit der Geschwindigkeit gehabt, aber danach ging es uns viel besser. Wir spielen besser als im Dezember, aber es reicht uns nicht. Wir müssen uns bis zur U18 WM steigern.



ravenambergRaven Amberg: EC-Niederlage zum Saisonabschluss

(BBZL)  Bis zur 14. Spielminute war alles offen – doch dann begann das „Trauerspiel“ und die Raben spielten teilweise wie Spatzen – am Ende ein verdienter Sieg der „kleinen Mighty Dogs“.
Zunächst entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn Schweinfurt technisch überlegen schien und so manchen gefährlichen Angriff fuhr. Aber auch die Amberger Raben kamen zu einigen Torchancen. Als der EC 2000 in Überzahl agierte, scheiterten Kutzer, Martin, Wrobel, Spitzl und Pohl am glänzend aufgelegten Gäste-Keeper. Eine Amberger Führung wäre zu dieser Zeit verdient gewesen, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Binnen zwei Minuten schlugen die Unterfranken zwei Mal zu und in Überzahl gelang ihnen anschließend noch ein weiterer Treffer. Kurz vor dem Pausentee „pennte“ die EC-Abwehr und die Gäste erzielten ihr viertes Tor.
Auch im zweiten Drittel machten die Franken einen engagierteren Eindruck, waren immer eine Kufe eher am Puck und legten gleich einen weiteren Treffer nach. In Überzahl dann doch das erste Tor der Raven. Nach schöner Vorarbeit von Lubos Thür und Florian Wrobel konnte Kapitän Christian Pohl einnetzen. Doch Schweinfurt stellte den Fünf-Tore-Abstand durch ein Überzahltor wieder her und die Amberger waren in zwei weiteren Überzahlspielen nicht in der Lage einen weiteren Treffer zu erzielen, obwohl dazu zahlreiche Chancen bestanden.
Auch im Schlussabschnitt kamen die Mainfranken wieder besser aus der Kabine und Ambergs Tormann Brenner hatte erneut das Nachsehen. Er hatte auch sicherlich nicht seinen besten Tag erwischt, im Gegensatz zu seinem Gegenüber, der einen Puck nach dem anderen abwehrte und die Vilsstädter schier zur Verzweiflung brachte. Nach einem „Hammer“ von Christian Martin konnte Wrobel den zweiten EC-Treffer bejubeln. Stephan Kutzer, der zuvor schon den Pfosten traf, scheiterte in aussichtsreicher Position erneut am Gäste-Goalie, Thomas Wilhelm. Beim 2:8 konnte man den Raben das Prädikat „planlos“ aussprechen. Stephan Kutzer krönte seine tadellose Leistung mit einem Tor, als er in Unterzahl alleine auf den Tormann zulief und verwandelte. Den Schlusspunkt setzten die Franken mit einem Kontertor zum 3:9. 



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim verlieren in Bietigheim nach großem Spiel unglücklich mit 4:6 - "Ein individueller Fehler entscheidet am Ende"

(DEL2)  Erste Niederlage im fünften Spiel gegen Bietigheim: mit 4:6 (1:1, 1:1, 2:3) verloren heute Abend die Roten Teufel ihr Auftaktspiel in der DEL2-Zwischenrunde beim amtierenden Meister, den man in den vier Hauptrundenpartien vier Mal schlagen konnte. Allerdings war es auch diesmal mehr als knapp, nachdem die Partie mit einem Hin und Her der Gefühle erst in den letzten 90 Spielsekunden entschieden wurde. "Wir hatten das Geschehen ab Mitte der Partie unter Kontrolle. Umso mehr ist es ärgerlich, dass wir durch einen individuellen Fehler kurz vor Schluss nichts Zählbares mitnehmen können", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Spiel.
Bei den Gästen meldete sich nach dem Morgentraining Dennis Reimer mit erneuten Beschwerden ab, während Taylor Carnevale signalisierte, sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause feiern zu können. Die Langzeitverletzten Tim May, Chris Heid (beide Saisonende) sowie Dan Ringwald fehlten selbstverständlich weiterhin. Aber auch die Steelers hatten Ausfälle zu beklagen, denn mit Topscorer Wrigley und Neuzugang Murray fehlten zwei wichtige Akteure auf ihrer Seite. Das Match begann äußerst ungünstig für die Hessen: als Daniel Oppolzer in der 2. Minute in der Kühlbox saß, traf Just zum 1:0 für die Hausherren. Die Kurstädter mussten gar zwei weitere Strafen hinnehmen, die jedoch schadlos überstanden wurden. War man endlich komplett, wurde es auch gleich gefährlich vor dem Tor von Bietigheims Goalie Cloutier, der beim Schuss von Matt Beca in der 5. Minute Glück hatte, dass das Hartgummi nur knapp vorbei ging. Gar in Unterzahl hatte Michael Dorr den Ausgleich auf der Kelle, doch auch sein Schuss verfehlte das Gehäuse nur um Zentimeter. Besser machten es da die Schwaben, die beim 2:0 durch Squires jedoch Glück hatten, dass das Hartgummi irgendwie von einem EC-Abwehrspieler genau auf seinen Schläger fiel. Die Roten Teufel sprühten trotz dieses Rückschlags vor Selbstbewusstsein und verwandelten ihre erste und einzige Überzahlchance im ersten Abschnitt durch Matt Beca eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer.
Im MIttelabschnitt war es ein schnelles und interessantes Match, in dem die Hausherren vielleicht die größeren Spielanteile hatten, die besseren Torszenen waren jedoch auf Bad Nauheimer Seite, die durch Baum (verzog über das leere Tor), Helms (knapp am langen Pfosten vorbei) sowie Lange (big save vom Torhüter) nahe am Ausgleich waren. Dieser sollte konsequenterweise schließlich fallen, nachdem in der 36.Minute Versteeg mit einem tollen langen Pass Kyle Helms bediente, der wiederum in die Mitte passte, wo Michael Dorr zum verdienten 2:2 einschob. Ärgerlich: in der 39.Minute traf Bietigheims Sommerfeld zur erneuten Führung der Steelers, die nicht unbedingt erwartet war zu diesem Zeitpunkt.
Mit einem Überzahlspiel begannen die Gäste das letzte Drittel und konnten durch den erneut bärenstarken Matt Beca zum mehr als verdienten 3:3 ausgleichen. Die Roten Teufel hatten die Partie nun gut im Griff, einzig das Führungstor fehlte. Die Hessen machten zwar einiges an Druck, doch es sollte kein Tor zu ihren Gunsten fallen. Die letzten 90 Sekunden, als alle schon an die Verlängerung glaubten, hatten es dann noch einmal in sich: zunächst traf Squires aus heiterem Himmel zum 4:3, das die Steelers fast schon wie den "lucky winner" aussehen ließ. Daniel Heinrizi nahm eine Auszeit und seinen Goalie vom Eis, was Michael Dorr nach toller Vorlage von Matt Beca zum 4:4 nutzen konnte. In einem normalen Spiel hätte spätestens jetzt dies die Overtime bedeutet, doch nur 24 Sekunden später markierte Matt McKnight das 5:4 für die Hausherren. Jan Guryca verließ noch einmal das Gehäuse der Gäste, was Squires zwei Sekunden vor Spielende zum 6:4-Endstand ausnutzen konnte. Nachdem Playoff-Konkurrent Weißwasser heute mit 5:7 in Kaufbeuren verlor, scheint derzeit ein Fluch auf den Hessen zu liegen, denn beide Teams gewinnen und verlieren stets parallel, so dass der Rückstand für die Kurstädter bei sechs Punkten bleibt. "Wir haben heute erneut großen Willen gezeigt und waren spätestens aber der 30.Minute das bessere Team. Nach dem 4:4 schießen wir die Scheibe aber nicht aus dem Drittel, sondern kassieren einen Konter. Solche Kleinigkeiten entscheiden am Ende in dieser engen Liga", resümierte Daniel Heinrizi das Spielgeschehen nach einem Match auf Augenhöhe.
Am Sonntag erwarten die Roten Teufel um 18.30 Uhr den aktuellen Tabellenführer Bremerhaven im heimischen Colonel-Knight-Stadion, der heute sein Heimspiel gegen Ravensburg mit 4:2 gewann. Heilbronn siegte in Landshut mit 4:3, so dass die Falken bis auf fünf Zähler an den EC herankommen. Zur aktuellen Tabelle.
Bietigheim Steelers - EC Bad Nauheim 6:4 (2:1, 1:1, 3:2)
Tore:
1:0 (02:31) Just (Sommerfeld, Squires) PP1
2:0 (13:14) Squires (Schoofs, Heatley)
2:1 (17:57) Beca (Dorr, Oppolzer) PP1
2:2 (35:39) Dorr (Helms, Versteeg)
3:2 (38:12) Sommerfeld (Schoofs, Heatley)
3:3 (41:15) Beca (Oppolzer, Dorr) PP1
4:3 (58:28) Squires (Sommerfeld, Steingroß)
4:4 (59:11) Dorr (Beca, Versteeg)
5:4 (59:35) McKnight (Vogl)
6:4 (59:58) Squires ENG
Strafminuten: SCBB 8 / ECN 10
Zuschauer: 1.847



toelzerloewenTölzer Löwen siegen mit 4:2 in Freiburg

(OLS)  Mit einem 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)-Sieg und drei Punkten im Gepäck kehren die Tölzer Löwen aus dem Breisgau zurück. Da zeitgleich Bayreuth mit 2:7 in Selb verlor, sind die "Buam" nun wieder punktgleich mit den drittplatzierten Tigers.
Die Löwen feuerten das gesamte Spiel mehr Schüsse auf das Gehäuse von Fabian Hönkhaus ab als Freiburg auf das von Marco Wölfl. 20 Versuche waren es im ersten Drittel, neun auf Seiten der Hausherren. Florin Ketterer traf schließlich zur Tölzer Führung (12.). Im zweiten Abschnitt erhöhten Marco Pfleger (22.) und Tobias Biersack (33.) auf 3:0. "Danach hat unsere Konzentration ein wenig nachgelassen", sagte Trainer Florian Funk, der aber insgesamt mit der Leistung zufrieden war. Denn ehe es gefährlich werden konnte – Michael Frank (43.) und Patrick Vozar (47.) verkürzten auf 2:3 – legte Dennis Neal noch einmal nach (50.). "Wir waren besser und aktiver", so Funk. "Und wir haben wenige Fehler gemacht."
Am Sonntag kommt der EV Regensburg zum Gastspiel nach Bad Tölz (Spielbeginn: 18 Uhr).



bayreuthtigersDesaströses Mitteldrittel des EHC Bayreuth

(OLS)  VER Selb – EHC Bayreuth     7:2       (1-1;5-0;1-1)
3922 Zuschauer  ausverk. Strafen: S: 39 Min   BT: 39 Min   Powerplays: S: 0/2  BT: 0/2
Selb: Suvelo, Kümpel – Meier, R.Schneider, T.Schneider, Nägele, Roos, Schadewaldt, Martell (35) – Piwowarczyk, Hördler, Schiener, Mudryk (2), Heilman (2), Fiedler, Geisberger, Hendrikson, Moosberger, Warkus, Neumann
Bayreuth: Bädermann, Sievers – Wolsch, Sevo, Göldner (35), Kasten, Hermann, Franz, Mayer – Holzmann, Geigenmüller, Altmann, Pietsch, Kolozvary, Thielsch, Bartosch, Juhasz, Zeilmann, Schadt, Tilla
Tore: 0:1 (6) Wolsch (Göldner); 1:1 (14) Piwowarczyk (Geisberger, Martell); 2:1 (27) Geisberger (Mudry, Piwowarczyk); 3:1 (32) Geisberger (Piwowarczyk, Mudryk); 4:1 (33) Moosberger (Fiedler, R.Schneider); 5:1 (33) Piwowarczyk (Mudryk, Martell); 6:1 (40) 4-5 Moosberger (Fiedler); 7:1 (42) Moosberger (Hördler, Fiedler); 7:2 (43) Kasten (Thielsch, Tilla)
Im vierten Aufeinandertreffen der großen oberfränkischen Dauerrivalen, begann die Partie in der offiziell ausverkauften Arena in Selb ähnlich wie beim letzten Duell dort. Bayreuth hatte den besseren Start und drängte die Hausherren lauf- und zweikampfstark in die Defensive. Gerechter Lohn dafür war das 0-1, als der Wolsch Schuss von Außen durch einen Selber für Torwart Suvelo unhaltbar abgefälscht wurde. Die Tigers behielten danach weiterhin weitestgehend die Spielkontrolle und in der 10. Minute musste Bädermann erstmals einen Schuss abwehren. Die wenigen anderen Versuche des VER wurden geblockt oder gingen am Tor vorbei. Auf der anderen Seite hatte Suvelo mehrmals trotz wenig Sicht das Glück auf seiner Seite und parierte einige Schüsse nur instinktiv, bzw. verzogen die EHC-Stürmer knapp. Genau so eine Szene war der Ausgangspunkt für den Ausgleich, den im direkten Gegenzug Piwowarczyk wie aus dem Nichts heraus erzielte. Hilfreich waren dabei auch die Schiedsrichter, die z.B. bei einem Knock-out gegen Altmann unverständlicherweise noch fast eine Minute weiter spielen ließen, oder auch sonst viele kleine Entscheidungen fast ausschließlich zu Gunsten der Hochfranken auslegten. Die Wagnerstädter hatten zwar mehr vom Spiel doch der Tabellenführer zeigte sich gnadenlos effektiv.
Der Mittealbschnitt lief zu Beginn genauso wie die ersten 20 Minuten, doch ab der Führung durch Geisbergers eventuell abgefälschten Schuss zum 2-1 kippte das Spiel völlig. Pures Chaos herrschte dann um die 33.Minute und wurde dem EHC spielentscheidend zum Verhängnis. Jeweils mit Kontern gegen nun zweikampfschwache und viel zu offen agierende Bayreuther trafen Geisberger, Moosberger (3 gegen 0 Konter !!!) und Piwowarczyk (völlig alleine) zum uneinholbaren 5-1. Kurz danach wechselte Tigerscoach Waßmiller seinen Torwart und der aufgestaute Frust entlud sich in einem heftigen Faustkampf zwischen Göldner (EHC) und Martell (VER) bei dem nicht nur Blut floss sondern für beide mit Spieldauerstrafe die Partie auch beendet war. Die ganz „große Luft war dann allerdings raus“ aus diesem Derby und Moosberger „demütigte“ die Tigers dann noch einmal förmlich, in dem er in Unterzahl nach einem völlig indisponierten Angriffsversuch der Gelb-schwarzen per Alleingang Sievers im EHC-Tor überwinden konnte.
Im letzten Drittel waren bereits „alle Messen gelesen“ und die Tore erneut von Moosberger und auf der Gegenseite Kasten mit einem „Tunnel“ gegen Suvelo“ zum 7-2 Endstand nur Ergebniskosmetik. Die Wölfe demonstrierten diesmal eindeutig warum sie mit großem Punktvorsprung auf dem Platz an der Sonne stehen und sie jetzt schon fast Hauptrundenmeister der Oberliga Süd sind. Für die Tigers gilt in den nächsten Spielen die nötigen Punkte für die bestmögliche Platzierung zu sammeln, an diesem Abend waren sie dazu chancenlos.



buchlohePiraten verlieren Spiel auf Messers Schneide - ESV Buchloe muss sich nach Penaltyschießen dem EC Pfaffenhofen geschlagen geben

(BYL)  Nachdem die Buchloer Piraten vor genau einer Woche noch dreifach gegen den EC Pfaffenhofen punkten konnten, mussten sich die Freibeuter am Freitagabend im ersten Abstiegsrundenspiel mit einem Zähler begnügen. Mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0) nach Penaltyschießen verloren die Schützlinge von ESV-Coach Bohdan Kozacka in einer torarmen, aber bis zum Schluss spannenden Partie vor heimischer Kulisse gegen clevere Pfaffenhofener. "Das Match war natürlich sehr von Taktik geprägt und anfangs wollte keiner ein großes Risiko eingehen. Aber das ist in der Abstiegsrunde nun mal so", analysierte der durchaus zufriedene Heinz Feilmeier den Auftritt seiner IceHogs. Beide Trainer waren sich zudem einig, dass die zwei Torhüter an diesem Abend einen Sahnetag erwischt hatten und die Begegnung mit ihren spektakulären Paraden bis zum Schluss offen hielten.
Ohne Andreas Morhardt starteten die Piraten trotz dreier Überzahlspiele zunächst eher verhalten. Die Gäste hingegen standen richtig kompakt und kamen durch schnelle Angriffe immer wieder zu Torabschlüssen. Die beste Chance der Anfangsphase hatte dabei Sebastian Weicht, der aber alleine vor ESV-Schlussmann Stefan Horneber scheiterte (5.). Nach 11 Minuten wäre den Hausherren dann fast der Führungstreffer gelungen, doch Patrick Weigant traf nur den Pfosten. Als die Pfaffenhofener die Scheibe kurz darauf gerade noch von der Linie kratzen konnten, half den Oberbayern in der 14. Spielminute wiederum das Aluminium. Dieses mal zielte Marc Weigant, nach einem feinen Querpass vors Tor zu genau, sodass es erst einmal torlos in die Kabinen ging.
Das Mitteldrittel begann ähnlich umkämpft wie der erste Abschnitt. Beide Teams taten sich schwer, kreativ und spielerisch ins gegnerische Drittel zu gelangen. Zudem waren die Torhüter weiterhin in Bestform. So parierte der starke ECP-Tormann Christian Hamberger bei einem Versuch von Tobias Riefler aus kurzer Distanz (30.). Und sein Gegenüber Stefan Horneber hielte seine Mannen gleich mehrfach mit überragenden Saves im Spiel. Der Schlussmann rette beispielsweise doppelt gegen David Vokaty (28.) und bei den Alleingängen von Savtopluk Merka und Dennis Sturm (32.). Nach 34 Minuten war aber auch Horneber machtlos, da Daniel J. Turner in Überzahl wunderbar vor dem Tor auf Tobias Feilmeier querlegte, der den Puck nur noch ins leere Tor zum 0:1 einschieben musste. Wenigstens glückte auch den Pirates noch vor der zweiten Pause ihr erster Torerfolg. Gerade als eine Strafzeit gegen die IceHogs abgelaufen war, fälschte Michael Strobel vor dem Tor einen Distanzschuss von Christopher Lerchner unhaltbar zum 1:1 Ausgleichstreffer ab (39.).
Nachdem die ersten 10 Minuten des letzten Abschnitts relativ ereignisarm blieben, versuchten die zwei Kontrahenten in der Schlussphase noch einmal den entscheidenden Siegtreffer zu landen. Beide Keeper ließen wie schon zuvor jedoch die jeweiligen Stürmer fast verzweifeln. So scheiterten für den ESVB Tobias Riefler, Oliver Braun und Mark Soares mit ihren Gelegenheiten am Pfaffenhofener Torwart. Aber auch auf der anderen Seite fanden die Gäste immer wieder in Stefan Horneber ihren Meister, wie zum Beispiel bei einem Solo von Marko Babic (51.).
Schlussendlich musste also das Penaltyschießen über den Sieger entscheiden. Dort traf als einziger Akteur Daniel J. Turner für seine Farben, sodass die Pfaffenhofener sich am Ende den nicht ganz unverdienten Zusatzpunkt sichern konnten.
Bereits am Sonntag müssen die Piraten zum zweiten Spiel der Abstiegsrunde nach Haßfurt reisen (18.30 Uhr). Bei den Hawks, die am Freitag ihr Spiel in Germering mit 1:8 verloren, soll dann der erste Dreier her. Am heutigen Samstag steht aber zunächst der Piraten-Ball im Gasthof Eichel auf dem Programm. Ab 19 Uhr steigt die große Faschingsveranstaltung, die von der Diamonds Revival Band begleitet wird. Karten kosten an der Abendkasse 10 €.



crimmitschauDerbysieg bringt 6. Heimsieg in Folge - Saisonaus für Eispiraten-Stürmer Philipp Gunkel

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau bleiben vor eigenem Publikum auch im 6. Spiel in Folge weiter ungeschlagen. Trotz einer komfortablen 3 zu 0 Führung zur Mitte des Sachsenderbys gegen Dresden, konnten die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt die Partie noch in regulärer Spielzeit ausgleichen. Das entscheidende Tor für die Eispiraten fiel in der 2. Minute der Verlängerung. Harrison Reed überwindet mit einem satten Schuss den Dresdner Keeper und stellt durch seinen Treffer den Sieg und damit den 2. Zusatzpunkt für die Hausherren sicher. Damit unterstrichen die Westsachsen ihre Heimstärke der letzten Wochen, in denen sie in nunmehr 8 der letzten 10 Heimspiele das Eis im Sahnpark als Sieger verließen.
Das mit Spannung erwartete Derby hielt von der ersten Minute an alle Erwartungen. Beide Mannschaften schenkten sich weder Raum noch Zeit, um den Puck lange am Schläger des Scheibenführenden zu behalten. Die Eispiraten starteten engagiert und mit der entscheidenden Entschlossenheit in Führung zu gehen. Dies gelingt den Hausherren bereits in der 4. Spielminute, als Max Campbell den Puck im Powerplay in die Maschen des Dresdner Tores hebt. Trotz der frühen Führung mussten die Eispiraten wenig später eine bittere Pille verkraften. Stürmer Philipp Gunkel kracht nach einem schnellen Angriff, bei der er von einem Gegenspieler gecheckt wurde, mit dem Körper in die Bande und bleibt schmerzverzerrt auf dem Eis liegen. Kurze Zeit später erhielt der Angreifer einen weiteren Check und musste wenig später in die Kabine gebracht werden, von wo er nicht mehr auf das Spielfeld zurückkehrte. Die Diagnose des Arztes lautet Sprengung des Schulter-Eckgelenkes mit notwendiger Operation bereits am kommenden Montag, was für ihn gleichzeitig das Saisonaus bedeute. Trotz der notwendigen Umstellung nach dem Ausfall von Gunkel sind es die Eispiraten, die durch Scott Pitt in der 8. Minute auf 2 zu 0 davonziehen können. Der Kanadier steht nach einem Weitschuss von T.J. Fast rechts am Pfosten, wo ihm der Puck aus der Bande vor den Schläger springt und er den Hartgummi blitzschnell um den Pfosten herum ins Tor legt. In der Folge erspielten sich beide Teams noch einige Chancen, die aber ohne Torerfolg verstrichen.
Das Mitteldrittel wurde ebenfalls von einer harten Spielweise der Gäste geprägt. Teilweise konzentrierten sich die Dresdner mehr auf den gegnerischen Mann, als den Puck spielen zu wollen. Eine beispielhafte Szene sollte zu Mitte der Partie folgen. Zunächst sind es aber die Eispiraten-Fans, die nochmals jubeln dürfen. Harrison Reed zirkelt in der 25. Minute den Puck aus halblinker Position ins Tor. Sein verdeckter Schuss schlägt genau im Eck von Pfosten und Querlatte unhaltbar ein. In der Folge stand Reed ganz oben auf dem Radar der Dresdner Spieler, die offenbar nur nach einer Möglichkeit suchten, den Angreifer der Eispiraten aus dem Spiel zu nehmen. Eislöwen Stürmer Hugo Boisvert schlägt Reed den Stock von hinten vorsätzlich in die Wade, was vom Linienrichter glücklicherweise beobachtet wurde. Die 5 Minuten + Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen Stockschlag war nicht nur gerechtfertigt, sondern mehr als angebracht für diese grob unsportliche Aktion, auch wenn diese nach längeren Diskussionen an Petr Macholda ausgesprochen wurde. Die Überzahl konnten die Eispiraten trotz teilweise hochkarätigen Möglichkeiten nicht nutzen und so sind es die Dresdner, die kurz vor der Pause den Spielstand deutlich verkürzen können. Mit 2 Toren in nur 66 Sekunden schlagen die Gäste gleich doppelt zu.
Im Schlussabschnitt sind es erneut die Eislöwen, die mit großem Kampf den Ausgleich erzielen können. Die Eispiraten versuchen teilweise zu leichtsinnig den Puck aus der eigenen Zone zu spielen, was meist nicht gelang. Nach dem Treffer zum 3 zu 3 Ausgleich in der 47. Spielminute rief Eispiraten Trainer Fabian Dahlem sein Team an die Bande. Seine Auszeit wollte der Übungsleiter nutzen, um wieder Ordnung in das Spielsystem der Crimmitschauer zu bringen. Dies gelang, auch wenn die guten Torchancen die sich für die Hausherren noch ergaben, weiter ungenutzt verstrichen. So blieb es beim Unentschieden nach regulärer Spielzeit.
In der Verlängerung wird Eispiraten Stürmer Harrison Reed zum Matchwinner. Der Kanadier läuft
zunächst einen gefährlichen Konter, bei dem er durch einen Stockschlag regelwidrig am Torschuss
gehindert wird. Im anschließenden Powerplay nutzt er eine gute Schussposition, um links vor dem Tor mit einem Hammer den Puck in die Maschen des Tores zu schießen. Sein Treffer sicherte den Eispiraten zugleich den 6. Heimsieg in Folge und den 3. Derbysieg in Overtime, den die Mannschaft zusammen mit den Fans im Sahnpark anschließend lautstark feierte.



dresdnereisloewenDerby in Crimmitschau: Dresdner Eislöwen unterliegen in der Verlängerung

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das erste Spiel der Zwischenrunde bei den Eispiraten Crimmitschau in der Verlängerung mit 3:4 verloren. Beide Teams lieferten sich vor 2744 Zuschauern von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Im Powerplay tat sich der Gastgeber zunächst schwer, nutzte dann aber die Gelegenheit durch Max Campbell zum 1:0 (3.). Während Max Prommersberger aus dem Slot vergab und besonders die zweite Eislöwen-Reihe für viel Wirbel sorgte, trafen die Gastgeber durch Scott Pitt (7.) erneut im Powerplay. Dresden agierte gegen Ende des ersten Drittels zwar im Piratendrittel, kam allerdings nur zu wenigen Schussversuchen.
Der zweite Abschnitt begann abwechslungsreich: Die Eislöwen machten Druck, konnten die Chancen allerdings nicht verwerten. Crimmitschau blieb bei Kontern stets gefährlich - und traf durch Harrison Reed zum 3:0 (24.). Auch in Folge machten die Eispiraten Druck, scheiterten allerdings im Powerplay und zwei Mal per Konter. Nachdem Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert mit einem guten Schuss an Goalie Ryan Nie gescheitert war, gelang Carsten Gosdeck der Anschlusstreffer (38.). Der Treffer gab den Gästen Auftritt: Arturs Kruminsch traf noch vor der zweiten Pause zum 3:2 (39.).
Fünf Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als die Dresdner Anhänger jubeln konnten: Boisvert markierte den Derby-Ausgleich (46.). Infolge machten die Eislöwen das Spiel: Patrick Cullen scheiterte aus dem Slot, Nie war gegen André Mücke zur Stelle. Bei gelegentlichen Kontern der Crimmitschauer war Goalie Kevin Nastiuk oder der Pfosten zur Stelle.
Die Verlängerung startete mit Großchancen für beide Teams und endete mit einem Powerplay der Gastgeber, welches Reed letztlich mit seinem zweiten Treffer für Crimmitschau entschied.
"Im diesem Derby war wieder einmal alles drin. Leider gab es heute für uns kein glückliches Ende. Wir haben über längere Strecken den Weg zum Tor nicht gefunden. Trotz des 0:3-Rückstandes hat unser Team um jeden Millimeter gekämpft und viel Laufbereitschaft gezeigt. Entscheidend waren am heutigen Tag sicher die drei Powerplay-Tore. Sicher ist heute auch die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung gegen uns gefallen. Das muss man letztlich aber akzeptieren", sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

Familientag: Eislöwen empfangen Bietigheim
Das erste Heimspiel der Zwischenrunde am Sonntag steht ganz im Zeichen der Familie: Zur Taufe von Maskottchen-Nachwuchs Leo können sich die Besucher dank der Unterstützung von Playport Dresden über jede Menge Aktivitäten im Umlauf und auf dem Eis freuen. Die Kassen und Arenatüren öffnen am Sonntag bereits um 15 Uhr. Die Partie gegen den amtierenden DEL2-Meister aus Bietigheim startet um 17 Uhr.
Neben den Familientag-Klassikern wie dem Puckwerfen, der Bastelstraße und dem Kuchenbasar wird Playport mit einer Hüpfburg in der EnergieVerbund Arena vor Ort sein. Zudem kann sich der Nachwuchs am Glücksrad für das Leo-Geburtstagsspiel in der Drittelpause bewerben. Unter Vorlage der Tageseintrittskarte vom Bietigheim-Spiel erhalten Besucher in Sachsens schönstem Indoor-Spielplatz am Dresdner Flughafen Rabatte. Kinder zahlen zwei Euro weniger, Erwachsene bekommen einen Euro Nachlass gewährt. 
Beim Duell auf dem Eis muss Dresdens Cheftrainer Thomas Popiesch auf die Langzeitverletzten Thomas Supis, Felix Thomas und Marius Garten verzichten. Eisbären-Förderlizenzspieler Vincent Schlenker wird den Eislöwen-Kader auch am Sonntag verstärken.
Die heimische EnergieVerbund Arena erwies sich bei den letzten Spielen gegen die Bietigheim Steelers als gutes Pflaster: Neben einem 4:3-Erfolg im Penaltyschießen konnte das Popiesch-Team einen weiteren 4:3-Sieg feiern. In Baden-Württemberg gab es in der Hauptrunde jedoch auch eine 1:6- sowie 2:7-Niederlage.
„Bietigheim gehört zu den Top-Mannschaften der Liga, agiert in der neutralen Zone sehr kompakt. Uns ist es zwei Mal nicht gelungen, die geballte Offensivkraft unter Kontrolle zu bringen. Damit wir konstant das Niveau von Bietigheim erreichen, müssen wir noch einen weiten Weg hinter uns bringen. Unser Ziel wird es sein, von Beginn an die Räume eng zu machen. Wir dürfen keinen Millimeter auslassen. Dann sehe ich durchaus auch eine Chance für uns zu punkten“, sagt Thomas Popiesch. 



fuechseduisburgFüchse Duisburg mit Heimsieg gegen Kassel Huskies

(OLW)  Mit einem 5:2 Heimsieg über die Huskies bestätigten die Füchse
am Freitag, dass der Auswärtssieg in Kassel vor siebzehn Tagen
kein Zufall gewesen ist. Die Duisburger werden die Endrunde der
Oberliga West zwar als Dritter hinter den Hessen abschließen,
allerdings stehen im direkten Vergleich mit den Huskies drei
Siege und drei Niederlage im bisherigen Saisonverlauf zu buche.
Die Gastgeber gingen bereits nach 87 Sekunden in Führung und
hätten damit kaum besser in die Partie starten können. Einen
Schuss von Joel Keussen hatte Daniel Schmölz unhaltbar ins
Tor der Huskies gelenkt. Bei einem Schussverhältnis von 19:7
im ersten Drittel kontrollierten die Füchse das Geschehen.
Es war jedoch eine Überzahlsituation für den nächsten Treffer
notwendig. Nach Vorarbeit von Scott Wasden und Patrick Klöpper
hatte Jack Paul den Puck in der 16. Spielminute zum 2:0 über
die Torlinie gedrückt. Im Mitteldrittel knüpften die Duisburger
zunächst nahtlos an die taktisch disziplinierte Leistung der
ersten zwanzig Minuten an und kamen durch Jack Paul in der
23. Spielminute schnell zum dritten Treffer. Mit zunehmender
Spieldauer agierten die Hausherren jedoch etwas übermotiviert,
weshalb nun auch die Gäste zu guten Torchancen kamen.
Alexander Heinrich setzte sich nach Zuspiel von Alexander
Engel über die rechte Angriffsseite durch und verkürzte in der
27. Spielminute zum nicht unverdienten 1:3 aus Sicht der Huskies.
Weitere Tore sollten im zweiten Drittel allerdings nicht mehr fallen.
Im Schlussabschnitt präsentierten sich die Duisburger wieder
konzentrierter und erzielten in der 51. Spielminute das wichtige
4:1. Nach Vorarbeit von Marcel Kahle und Mike Ortwein war
Kapitän Dennis Fischbuch zur Stelle und lies Kassels Torhüter
Boris Ackers keine Chance. Die Gäste waren aber noch nicht
geschlagen und erzielten durch Ryan Gaucher wenig später ihren
zweiten Treffer. Einundneunzig Sekunden vor dem Ende sorgte
Marvin Tepper mit einem „empty net goal“ für die endgültige
Entscheidung.
„Die Huskies hatten aufgrund ihrer finanziellen Probleme sicher
eine schwierige Woche. Inwieweit das in den Köpfen der Spieler
steckte und Einfluss auf die heutige Leistung hatte, ist schwer zu
beurteilen. Jedenfalls war meine Mannschaft bereit und hat erneut
gezeigt, dass der Weg der Huskies in die DEL 2 über Duisburg führen
wird“, äußerte sich Trainer Franz Fritzmeier auf der anschließenden
Pressekonferenz. Was die Gruppeneinteilung in der nächsten Runde
betrifft, herrscht nun Klarheit über einen weiteren Gegner. Neben
den Hannover Scorpions und den Kassel Huskies werden die Füchse
auch auf die Rostock Piranhas treffen. Damit bleiben noch zwei Plätze
vakant, die von den Teams aus Erfurt oder Halle sowie Königsborn
oder Herne eingenommen werden.
Tore:
1-0 (01:27) Daniel Schmölz (Joel Keussen, Marvin Tepper) 5-5
2-0 (15:29) Jack Paul (Scott Wasden, Patrick Klöpper) 5-4
3-0 (22:59) Jack Paul (Scott Wasden, Mike Ortwein) 5-5
3-1 (26:48) Alexander Heinrich (Alexander Engel, Artjom Kostyrev) 5-5
4-1 (50:55) Dennis Fischbuch (Marcel Kahle, Mike Ortwein) 5-5
4-2 (52:32) Ryan Gaucher (Tobias Schwab, Branislav Pohanka) 5-5
5-2 (58:29) Marvin Tepper (Pascal Zerressen, Christian Kretschmann) EN
Strafminuten:
Duisburg 6  //  Kassel 12
Zuschauer: 861



kaufbeurenBerliner Platz wird zur Festung - Kaufbeurer Joker begeistern Zuschauer mit einem 7:5 bei sechstem Heimsieg in Folge

(DEL2)  Ein besonderes Spiel war der Start in die Zwischenrunde für Christof Assner. Mit der Partie gegen Weißwasser bestritt das Eigengewächs sein 300. Spiel in der 2. Bundesliga und wurde zu Beginn von Vorstand Andreas Settele mit einer Urkunde geehrt. Aber auch für die Zuschauer bot sich ein erinnerungswürdiges Spiel, das über 60 Minuten Spannung, tolles Eishockey und mit dem 7:5 den sechsten Heimsieg in Folge bot. Eine bessere Werbung für das Derby gegen die Starbulls Rosenheim am kommende Freitag kann es nicht geben. Bevor es aber am nächsten Freitag zum Heimspiel kommt, findet morgen, Samstag, um 14.00 Uhr im Autohaus Singer anlässlich des Finales der speed4-Meisterschaft der Grundschulen eine Autogrammstunde des ESV Kaufbeuren statt.
Das Spiel begann mit einem guten Wechsel für die Joker, bei dem Thiel eine erste Chance verbuchen konnte, jedoch scheiterte er mit seinem Handgelenkschuss an Boutin. Das Spiel war in der Folge relativ ausgeglichen. In der neunten Minute gab es für die Zuschauer aber dann Grund zum Jubeln. In Überzahl blieb der Puck nach einem Maskentreffer zwischen Boutins Füßen liegen und Firsanov musste nur noch einschieben. Sein Sturmpartner Kreitl war es dann, der die nächste Großchance hatte, nachdem Ryhänen ihm den Puck mustergültg auflegte. Von den Weißwasseraner war die Reihe wiederholt nicht in den Griff zu bekommen. So war es dann dieser auch vorbehalten, das 2:0 zu erzielen. Nachdem zuerst Ryhänen noch scheiterte, landete ein Schuss aus der zweiten Reihe Kreitls im Netz. Die Gäste ließen sich aber nicht schockieren und erzielten quasi im Gegenzug den Anschlusstreffer, da Hanusch viel zu viel Platz bekam und Wiedemann im 1 gegen 1 keine Chance ließ. Die Oberlausitzer konnten aber das Momentum nicht wirklich nützen und Kaufbeuren hatte in Person von Schultz und Brandt noch aussichtsreiche Chancen. Durch die personelle Verstärkung Brandts, der in der dritten Reihe mit Detsch und Schmidle agierte, gab Trainer Uli Egen seiner vierten Reihe auch gelegentlich Eiszeiten. Sekunden vor der Pause vergaben die Rot-Gelben mit einem abgefälschten Schuss die Möglichkeit zu erhöhen, dagegen waren die Gäste im Konter allein vor Wiedemann kaltschnäuziger, als Pozivil mit der Rückhand der Ausgleich in einem von Kaufbeuren dominierten Drittel gelang, in dem Weißwasser alle Chancen nutzen konnte.
Auch das zweite Drittel begannen die Hausherren mit viel Schwung. Verpasste zuerst Thiel Sekunden nach dem Start nur knapp das Tor, fand die Scheibe in der 23. Minute dann den Weg ins Gehäuse. Brandt setzte sich hinter dem Tor gut durch und sein Pass vors Tor wurde durch Detsch zur erneuten Führung verwertet. Dem ESVK gelang es immer wieder, die Gäste in ihrem Drittel einzuschnüren und so Druck aufzubauen, wogegen Weißwasser nur bei Kontern gefährlich wurde. Durch unnötige Strafzeiten kamen dann die Gäste besser ins Spiel. Pinter und King vergaben jedoch gute Möglichkeiten. Erwähnenswert aber eine gute Einzelleistung Brandts in Unterzahl, der sich durchtankte und nur knapp gegen Boutin scheiterte. In der 37. Minute gelang es dann aber Jens Heyer den Ausgleich wieder herzustellen. Dieser blieb aber keine Minute bestehen, da Schultz bei einem Konter die Scheibe ins rechte Eck setzte. Weißwasser schien aber von ihrem dritten Tor immer noch im Aufwand und Klenner markierte nach einem Querpass den erneuten Ausgleich, der Wiedemann unglücklich durch die Schoner rutschte. Diesmal sollte es aber nicht mit einem Unentschieden in die Kabine gehen, denn am Ende des Drittels bot sich erneut eine Überzahlmöglichkeit für Kaufbeuren. Egen schickte dazu neun Sekunden vor Drittelende Bullyspezialist Kreitl aufs Eis. Dieser gewann das Bully, Edwards packte einen Schlagschuss aus, den Boutin noch abwehren konnte bevor Thiel den Abpraller verwertete und stellte eine verdiente Führung ganze vier Sekunden vor Drittelende her.
Im letzten Abschnitt wirkten die Füchse deutlich aggressiver, was sich in vermehrten Offensivaktionen verdeutlichte, die aber Wiedemann zunichte machte. Auch Boutin auf der Gegenseite ließ bei einem Schlagschuss Edwards und einem Schlenzer Schmidles keinen Torerfolg zu. In der 49. Minute musste Boutin dann Schwerstarbeit verrichten. Zuerst blieb er gegen Schmidle, der eine schöne Einzelaktion zeigte und sich bis zu Boutin durchspielte, dann auch noch gegen Schultz und Brandt bei hundertprozentigen Chancen Sieger. Dies rächte sich dann im Konter. Jonas Gerstung lief völlig ungeachtet vors Tor und hatte keine Mühe den Pass von hinterm dem Tor zu verwerten. Kaufbeuren wollte aber die Führung wieder zurück und Thiel verpasste nur knapp. In der 52. Minute kam dann Stephen Schultz mit viel Schwung von der rechten Seite, zog in Richtung Tor, das er aber umkurvte und mit einem Bauerntrick zum sechsten Tor die Fans erlöste. Es wurde aber nochmals äußerst brenzlig für den ESV. Nach einer Strafzeit wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern musste auch Edwards nach einem mutmaßlichen Bandencheck auf die Strafbank. Gästecoach Rohrbach nahm deshalb seine Auszeit. Mit viel Kampfkraft und einem unbändigen Willen hielt man aber den Kasten sauber. Weißwasser machte nun richtig Druck, aber eineinhalb Minuten vor Schluss setzte Markku Tähtinen den Schlusspunkt zum 7:5. Wunderbar gespielt nach mehreren Doppelpässen mit Schultz ließ er Boutin keine Chance. Mit den Sprechchören "Steht auf, wenn ihr Kaufbeurer seid!" verliefen dann die letzten Sekunden zum sechsten Heimsieg in Folge.
Auf der anschließenden Pressekonferenz beglückwünschte Gästecoach Rohrbach Kaufbeuren zum verdienten Sieg aufgrund besserer Qualität und mehr Cleverness.
Uli Egen sah ein gutes Spiel für die Fans, aber stellte klar, dass das für ihn als Trainer nicht so toll gewesen sein. Mit der Offensive war er zufrieden, jedoch wären deutlich mehr Tore möglich gewesen. Dagegen war er mit der Defensive nicht zufrieden. Die Abstimmung beim Zurücklaufen habe nicht gestimmt. Ziel sei aber natürlich auch attraktives Eishockey zu bieten, was die Zuschauer vollends bejahen konnten. Ein Verbleib Brandts auch über die Hauptrunde hinaus ist dagegen unmöglich, da er insgesamt 20 Spiele für den ESVK absolvieren müsste.



kemptensharksKempten verliert 2:3 nach Penaltyschießen

(BLL)  Für die Gäste aus Fürstenfeldbruck waren es zwei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg, für die Sharks nach einer 2:0 Führung eher zwei verlorene Punkte.
Die Partie begann erst eine halbe Stunde später als gewohnt, weil die Gäste sonst ohne Torhüter hätten agieren müssen. Das erste Drittel war zumindest was Torerfolge anging ausgeglichen und so dauerte es bis eine halbe Minute vor der Pause, bis Andreas Ziegler in Überzahl die 1:0 Führung für die Allgäuer erzielen konnte.
Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren am Drücker. Es dauerte allerdings bis nach der Halbzeit, dass Kapitän Alex von Sigriz in Unterzahl das 2:0 markieren konnte. Doch praktisch im Gegenzug erzielten die „Crusaders“ immer noch mit einem Mann mehr auf dem Eis den Anschlusstreffer zum 2:1. Und drei Minuten später gelang ihnen gar der Ausgleich zum 2:2, so dass die Partie nach dem zweiten Spieldrittel wieder offen war.
Der  Schlussabschnitt sollte also für die Entscheidung sorgen, allerdings passierte hier auf der Anzeigetafel nichts mehr. Einzig Manuel Endras wurde von den Unparteiischen mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt und wird am kommenden Wochenende gegen Pfronten gesperrt fehlen. Nachdem es allerdings nach 60 Minuten immer noch 2:2 stand durften sich die Haie zum zweiten Mal in der aktuellen Spielzeit (nach dem Auftaktspiel gegen Wörishofen) im Penaltyschiessen messen. Den Zusatzpunkt in der Penaltylotterie holten sich aber dann die Gäste, die bei drei Schüssen zweimal erfolgreich waren, während die ersten beiden Schützen der Hausherren am Gästekeeper scheiterten.
Für die Sharks ist die Niederlage kein Beinbruch und man kann sich im Lager von Robert Köcheler jetzt voll auf das Derby gegen Pfronten konzentrieren, die am gestrigen Abend die strauchelnden Oberstdorfer mit 7:0 aus deren eigenen Halle schossen.
ESC Kempten – EV Fürstenfeldbruck  2:3 n.P. (1:0,1:2,0:0,0:1)
Tore: 1:0 Ziegler (20.), 2:0 v.Sigriz (34.), 2:1 Mönch S. (35.), 2:2 Mönch S. (38.), 2:3 Mönch S. (P.60)
Strafminuten: Kempten 6+5+Spieldauer (Endras) – FFB 14+10 (Weishaupt)
Zuschauer: 100



memmingenindiansPlay-off-Auftakt: Memmingen Indians siegen in packendem und hochklassigem Eishockey-Krimi mit 4:3

(BYL)  Auftakt nach Maß in die Play-off-Meisterrunde der Bayerischen Eishockey-Liga (BEL) für die Memminger Indians! Am Freitagabend bezwang der ECDC vor über 1200 begeisterten Zuschauern am Memminger Hühnerberg den Vorrunden-Dritten EHC Waldkraiburg mit 4:3. Beide Teams lieferten sich einen packenden und rasanten Eishockey-Krimi, in dem die Rot-Weißen im Schlussdrittel einen zweimaligen Rückstand noch in einen Sieg umbogen. Als Andreas Börner neun Minuten vor dem Ende den entscheidenden Treffer für die Indians schoss, bebte der Hühnerberg. Die weiteren Tore für die Memminger erzielten Anton Pertl, Stefan Rott und Marc Stotz. Mit den wichtigen ersten 3 Punkten im Gepäck und ordentlich Selbstvertrauen reist der ECDC nun bereits an diesem Sonntag zum ersten Play-off-Auswärtsspiel beim Höchstadter EC (Spielbeginn 18.30 Uhr).
Play-off-Zeit in der BEL – das verspricht im Vorfeld immer Spannung, Stimmung und mitreißendes Eishockey. Und alle drei Versprechen wurden gleich am ersten Spieltag am Memminger Hühnerberg eingelöst: Spannend war es bis zur letzten Sekunde, für eine würdige Kulisse und tolle Atmosphäre sorgten die 1210 Zuschauer in der Halle und für das begeisternde Spiel zeichneten sich die Cracks zweier absoluter Top-Teams der Liga verantwortlich. Von Beginn an war Tempo im Spiel und es blieb kaum Zeit zum Verschnaufen. Dabei zeigten beide Mannschaften, warum sie die Vorrunde am Ende auf den Plätzen 2 und 3 abgeschlossen hatten. Der erste zählbare Erfolg gelang zum Leidweisen der Gastgeber aber den „Löwen“ aus Waldkraiburg, die in der 14. Minute durch Alexej Piskunov 0:1 in Führung gingen. Memmingen antwortete mit wütenden Gegenangriffen, musste jedoch auch in der Defensive weiterhin immer auf der Hut sein. Aber dann durften auch die Hausherren jubeln: Anton Pertl markierte mit einem Handgelenkschuss in den Winkel in der 18. Minute den verdienten 1:1 Ausgleich.
An die starke Leistung knüpften beide Teams auch zu Beginn des zweiten Drittels an. Dieses Mal waren es die Indianer, die zuerst zuschlugen: Stefan Rott brachte seine Farben in der 24. Minute das erste Mal in Führung. Die folgenden fünf Minuten gehörten nun dem ECDC, der es jedoch versäumte, dabei seine Führung auszubauen. Hochkarätige Chancen wurden vergeben oder von Patrick Vetter im Löwen-Tor pariert. Stattdessen gelang den Gästen ein schneller Gegenstoß, den Lukas Wagner nach 29 Minuten eiskalt zum 2:2 abschloss. Nur eine Minute später ergab sich jedoch eine zweiminütige doppelte Überzahl für die Hausherren und die Fans hofften auf die erneute Führung, doch diese Chance blieb ungenutzt. So ging es auch das zweite Mal mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Kabinen.
Im letzten Drittel legte nun wiederum der EHC Waldkraiburg vor und ging nach 42 Minuten durch Peter Richter mit 2:3 in Führung. Das Memminger Publikum peitschte sein Team aber weiter nach vorn und auch bei den Spielern war von Resignation keine Spur. Die Indians zeigten Herz und grandiose Moral und kämpften sich wieder zurück in die Partie. Marc Stotz nutzte in der 47. Minute ein Powerplay und hämmerte den Puck von der blauen Linie zum 3:3-Ausgleich in die Maschen. Wieder ging es also bei Null los und beiden Teams war der Wille anzusehen, dieses erste Play-off-Spiel unbedingt zu gewinnen. In der 51. Minute brachte dann Andi Börner den Hühnerberg zum Beben, als er goldrichtig stand und per Nachschuss die Rot-Weißen mit 4:3 in Führung brachte. Noch waren 10 Minuten zu spielen, in denen die Löwen alles versuchten, den Ausgleich zu erzielen. Doch Memmingen verteidigte konzentriert und mit höchster Disziplin. Selbst die Herausnahme des Löwen-Torhüters zu Gunsten eines sechsten Feldspielers in der Schlussminute brachte keine ernsthafte Gefahr mehr und so kannte der Jubel unter den Indians-Fans nach dem Schlusspfiff keine Grenzen.
Es war ein der Meisterrunde mehr als würdiges erstes Spiel, das beste Werbung für die kommenden wichtigen Partien bot. Am Sonntag gastiert der ECDC nun um 18.30 Uhr in Höchstadt und kann dort „Big Points“ holen. Doch auch die Alligators gewannen ihr Auftaktspiel am Freitagabend in Dorfen mit 4:3 und dürften ebenso mit breiter Brust an die Aufgabe herangehen wie die Indians. Am nächsten Freitag, 14.2., ist dann wieder Zeit für tolles Eishockey am Memminger Hühnerberg, wenn der ESC Dorfen zum zweiten Play-off-Heimspiel in der Eissporthalle (20 Uhr) gastiert.

Schweres Play-off-Programm der Indians geht weiter: Sonntag zu Gast in Höchstadt
Schlag auf Schlag geht es für die Memminger Indians in der Play-off-Meisterrunde der Bayerischen Eishockey-Liga (BEL) weiter. Nach dem tollen 4:3-Auftaktsieg am Freitagabend gegen den EHC Waldkraiburg steht für den ECDC bereits am Sonntag Teil 2 des Hammer-Auftaktwochenendes auf dem Programm: Dann geht die Reise für die Rot-Weißen nach Mittelfranken zu den Höchstadt Alligators. Spielbeginn dort ist um 18.30 Uhr. Der Dauerrivale vom Aischgrund schloss die Hauptrunde fünf Plätze hinter den Memmingern auf Rang sieben ab, ist aber besonders zu Hause ein äußerst unangenehmer Gegner. Dennoch gelang es die Indianern, beim 2:1-Vorrunden-Sieg im November alle drei Punkte aus der Alligatoren-Höhle zu entführen. Gleiches peilt das Team auch an diesem Sonntag an. Zusammen mit der Mannschaft wird sich ein großer ECDC-Fanbus auf den Weg nach Nordbayern machen, für den noch Anmeldungen möglich sind.
Für taktische Überlegungen ist in der nur sechs Spiele umfassenden Play-off-Meisterrunde der Eishockey-Bayernliga keine Zeit mehr. Jetzt geht es darum, schnell so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um sich im Kampf um den Halbfinaleinzug in eine gute Position zu bringen. Dementsprechend kennen die Gefro-Indians auch für die Sonntags-Partie in Höchstadt nur ein Ziel: den Sieg! „Wir wissen, wie schwer es dort ist – aber das sind Big Points, die wir holen können“, so der Tenor bei den Allgäuern. Mit den Alligators lieferten sich die Rot-Weißen in den letzten Jahren viele heiße, emotionsgeladene Duelle. Unter anderem waren die Franken auch in der vergangenen Saison Meisterrunden-Gegner des ECDC. Wie die Memminger erwischte auch der HEC am Freitagabend einen guten Start in die Play-offs und gewann beim ESC Dorfen mit 4:3. Mit Spielertrainer Daniel Jun verfügt der Vorrunden-Siebte über den wohl komplettesten Akteur der gesamten Liga. Überragende 76 Scorerpunkte (das sind 2,56 Punkte pro Spiel!) konnte der inzwischen 36-Jährige in den 30 Spielen der BEL-Hauptrunde verbuchen. Der gebürtige Tscheche besitzt seit kurzem einen deutschen Pass und belegt nicht mehr die Kontingentstelle beim HEC. Die frei gewordene Position wurde schnell mit Stürmer Tomas Urban (ebenfalls aus Tschechien) besetzt. Auch sonst finden sich im Kader der Gäste – bedingt durch die Nähe zur Grenze – viele Spieler mit tschechischen Wurzeln. Die Angreifer Martin Vojcak (mit 47 Punkten zweitbester HEC-Scorer), Patrik Dzemla und Petr Gulda sind weitere Beispiele dafür.
Im Abwehrbereich kommt man an Daniel Sikorski nicht vorbei. Er war in der Hauptrunde der punktbeste Verteidiger der Bayerischen Eishockey-Liga! Sikorski ist Kapitän und für seinen knallharten Schlagschuss bekannt. Ihm zur Seite stehen mit dem jungen Deutsch-Kanadier Ryan Cornforth und Markus Babinsky weitere starke Spieler. Im Tor können sich die Panzerechsen auf ein tolles Duo verlassen, das laut der Gegentor-Statistik das Zweitbeste der gesamten Liga ist: Ronny Glaser bringt viel Routine und höherklassige Erfahrung mit, sein Kollege Philipp Schnierstein gilt als großes Talent. Hier wird absolute Konzentration im Abschluss von Nöten sein, wenn die Indians drei wichtige Punkte im Kampf ums Halbfinale holen wollen.
Und noch etwas verrät die Hauptrunden-Statistik: Gegen Höchstadt bleibt man der Strafbank besser fern! Der HEC hatte die mit Abstand beste Powerplay-Quote aller Bayernligisten, nutzte unglaubliche 31,7 Prozent seiner Überzahlspiele. In der Partie gegen Lindau (immerhin auch Meisterrunden-Teilnehmer) gelangen den Alligators sieben der acht Treffer mit mindestens einem Mann mehr auf dem Eis.
Um die Schwere der Aufgabe wissen deshalb nicht nur Mannschaft und Trainer-Team der Indians, auch die rot-weißen Fans sind voll motiviert und wollen ihr Bestes geben, um gemeinsam den nächsten Schritt zu machen. Zum Auswärtsspiel am Sonntag wird wieder ein großer ECDC-Fanbus eingesetzt, der bereits gut gebucht ist. Noch sind aber Anmeldungen unter der Telefonnummer 0160 7856269 möglich. Abfahrt am BBZ-Parkplatz in Memmingen ist am Sonntag um 14.15 Uhr, zusteigen kann man auch entlang der Fahrtstrecke.



ratingenZeugnis-Aktion* der Ratinger Ice Aliens – mit einer EINS bist du dabei!

(OLW)  Die Ratinger Ice Aliens belohnen „sehr gute“ Noten!
Sei unser Gast beim Heimspiel gegen die „Stechmücken“ aus Essen und lade noch jemanden ein.
Wer sein Halbjahres-Schulzeugnis 2014 einer Ratinger Schule mit mindestens einer Note „sehr gut“ mitbringt, erhält bei Vorlage des Originalzeugnisses an der Abendkasse am 16.02.2014 für dieses spannende Lokalderby in der Ratinger Eissporthalle ZWEI FREIKARTEN.
Mit den Moskitos Essen kommt der aktuelle Tabellenführer und ein langjähriger, gern gesehener „Erzrivale“ nach Ratingen, dem wir unmittelbar „auf den Fersen“ sind.
Lasst uns unseren Gegner, bei diesem Gipfeltreffen im Kampf um die vorderen Plätze beim Oberliga West Pokal, zahlreich und lautstark empfangen!  
Sonntag, 16.02.2014 / 18:00 Uhr / Ratinger Ice Aliens vs. Moskitos Essen
* Dieses Aktion richtet sich ausschließlich an Schüler/Schülerinnen der Ratinger Schulen.



scriesserseeSC Riessersee: „Torhüter“ Eberhart verletzt - Spielabbruch in Rosenheim

(DEL2)  Der SC Riessersee musste gestern Abend in Rosenheim das Spiel nach gut zwei Minuten abbrechen lassen. Wie bereits im Vorfeld klar und rechtzeitig kommuniziert, hatte der SCR keinen gelernten Torhüter zur Verfügung. Da die Verantwortlichen der Star Bulls Rosenheim in Form von Karl Aicher in einem Telefonat am Donnerstag Abend eine Verlegung kategorisch ablehnten, musste der SCR mit einem Feldspieler im Tor das Spiel beginnen. „ Rosenheim teilte uns telefonisch mit, dass sie auf keinen Fall verlegen werden und wir sicher noch einen Torhüter finden werden. Dies war die klare Aussage von Herrn Aicher. Danach gab es mit Rosenheim keinerlei Kontakt mehr. Der Versuch, uns jetzt das Scheitern einer Spielverlegung in die Schuhe zu schieben ist lächerlich, denn es gab ja von Rosenheimer Seite schon fast stündlich verschiedene Zitate warum sie das Spiel nicht verlegen wollten. Wir konnten gar keinen Vorschlag machen, wenn in einem kurzen Telefonat eine Verlegung kategorisch abgelehnt wird. Der SC Riessersee teilte daraufhin den Sachverhalt der Ligenleitung und der Presse mit. Es gab keinerlei Absprachen, auch nicht, dass man sich am nächsten Tag nochmal beraten wolle“, so Ralph Bader nochmals zum kompletten Sachverhalt.
In Rosenheim musste der im Tor stehende Marcus Eberhart nach knapp drei Minuten das Eis verlassen. Nach einem Schlagschuss von Robin Weihager an die Schulter, erlitt er eine schwere Prellung und einen Bluterguss. Dies wurde vom Rosenheimer Mannschaftsarzt und einem anwesenden Schulterspezialisten vor Ort und heute vom Arzt des SC Riessersee bestätigt. Marcus Eberhart wird auch im Heimspiel gegen Kaufbeuren am Sonntag (17 Uhr) nicht zur Verfügung stehen. Da der SC Riessersee keinen zweiten Torhüter zur Verfügung hatte und sich auch kein weiterer Feldspieler zur Verfügung stellte, musste das Spiel abgebrochen werden. 



ehvwoelfeschoenheide09Schönheider Wölfe feiern Sieg in der Hauptstadt

(OLO)  Der EHV Schönheide 09 hat sein letztes Auswärtsspiel in der Meisterrunde der Oberliga Ost 2013/2014 siegreich gestalten können. Am Freitagabend gelang den Wölfen in der Hauptstadt ein verdienter 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)-Erfolg gegen FASS Berlin, womit die Erzgebirger auch den direkten Vergleich gegen die Akademiker gewinnen konnten und die Saison, bereits vor dem abschließenden Heimspiel am Sonntag gegen die Black Dragons Erfurt, mindestens auf dem fünften Tabellenplatz abschließen werden. Mann des Abends im Berliner Wellblechpalast war EHV-Stürmer Petr Kukla, welcher die FÄSSER mit vier Treffern fast im Alleingang abschoss.
Der EHV 09 wollte in Berlin sein Minimalziel erreichen und sich mit einem Punktgewinn wenigstens den fünften Tabellenplatz sichern. Dementsprechend engagiert trat das Team von Trainer Norbert Pascha in der Hauptstadt auf und übernahm im ersten Drittel die Initiative auf dem Eis. Trotz Chancenplus und spielerischer Überlegenheit gelang den Wölfen bis zur ersten Pause allerdings nur ein Treffer, als Petr Kukla nach Vorarbeit von Kevin Geier und dem wiedergenesenen EHV-Kapitän Miroslav Jenka in der 9. Minute zum 1:0 für die Gäste traf.
Im Mittelabschnitt verloren die Wölfe dann kurzzeitig ihren Spielfaden, was die Akademiker auf den Plan rief, um durch Sven Ziegler (27.) erst den 1:1-Ausgleich zu markieren und wenig später durch einen Überzahl-Treffer von Fabio Patrzek (33.) gar mit 2:1 in Führung zu gehen. Doch der EHV 09 rappelte sich nach dem Rückstand schnell auf und kam keine Minute später bereits zum 2:2 (34.) durch Petr Kukla.
Im letzten Drittel waren gerade einmal 14 Sekunden gespielt, da gingen die Akademiker durch ihre Eisbären-Filiale, Jonas Schlenker traf auf Zuspiel von John Koslowski und Sven Ziegler, erneut mit 3:2 in Führung. Über zwölf Minuten rannte der EHV 09 dann dem knappen Rückstand hinterher, ehe Petr Kukla mit seinem dritten Treffer des Abends zum verdienten 3:3-Ausgleich für die Wölfe einnetzte. Keine zwei Minuten später jubelten die Wölfe erneut, als Georg Albrecht seine Farben im Powerplay mit dem 4:3 (55.) auf die Siegerstraße brachte. FASS durfte aber die Partie eigentlich nicht verlieren und so brauchten die Hausherren in den Schlussminuten einen Verbündeten, welcher sich mit Hauptschiedsrichter Mario Linnek schnell gefunden hatte, als er kurz hintereinander mit Kevin Geier und Georg Albrecht gleich zwei EHV-Spieler mit fragwürdigen Strafzeiten aus dem Spiel nahm und den Akademikern so eine doppelte Überzahl bescherte. Auch wenn in der Vergangenheit schon öfters erfolgreich, am gestrigen Abend sollte die “Berliner Rechnung“ nicht aufgehen, denn die Wölfe stemmten sich gegen einen weiteren Treffer und wurden belohnt, als Petr Kukla zehn Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem vierten Streich zum 5:3 in den verwaisten FASS-Kasten traf und so den verdienten Auswärtssieg für die Wölfe sicher stellte.
Statistik:
Tore:
0:1 Kukla (Geier, Jenka) 08:08
1:1 Ziegler (Schlenker, Koslowski) 26:33
2:1 Patrzek (Watzke, Scholz) 32:45 5-4
2:2 Kukla (Hähnlein, Jenka) 33:54
3:2 Schlenker (Koslowski, Ziegler) 40:14
3:3 Kukla (Löhmer, Geier) 52:39
3:4 Albrecht (Glück, Losch) 54:29 5-4
3:5 Kukla (Hähnlein) 59:50 ENG



schweinfurtmightydogsKlasse Leistung trägt Früchte / Schweinfurt Mighty Dogs – Füssen Leopards 5:3 (4:3, 0:0, 1:0)

(OLS)  Mit dem vierten 3-Punkte-Sieg der Saison bekräftigten die Mighty Dogs ihre Formsteigerung er letzten Wochen nachdrücklich. Großes Lob verdiente nicht nur das reine Endergebnis, sondern vor allem der selbstbewußte Auftritt der Mannschaft, die eine erfrischende Spielfreude an den Tag legte. Bekritteln kann man fast immer etwas, so auch an diesem Abend, aber da stimmte doch sehr, sehr vieles.
Bereits vor dem Spiel hatte es einige unschöne Szenen mit den per Bus angereisten Füssener Fans gegeben: Details unter http://in-und-um-schweinfurt.de/2014/02/08/bangalos-statt-puckjagd-warum-rund-40-fuessener-eishockeyfans-voellig-umsonst-nach-schweinfurt-gereist-waren
Schahab Aminikia fehlte weiterhin, dafür bestätigte Vitali Stähle seine Rolle, aus der Abwehr heraus das Spiel anzukurbeln. Die Leopards waren sichtlich überrascht vom Schwung der Hausherren, fingen sich rasch zwei Gegentore – und trotz zwischenzeitlich eingelegter Auszeit zur Beruhigung der Lage das dritte. Ganz spiegelt das Resultat der ersten 20 Minuten den Verlauf nicht wieder, denn die Dogs haben die Lust am Eishockeyspielen wieder gefunden, was eine Unzahl an Torszenen und Chancen zur Folge hatte. Eine höhere Führung wäre absolut drin gewesen.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich daran zunächst nichts. Es wurde aggressiv am Mann gespielt und auch gute Arbeit nach hinten geleistet. Einige Schnitzer blieben zwar nicht aus, hatten aber keine Folgen. Und vor allem ließen sich die Schweinfurter dadurch nicht aus dem Konzept bringen: Als sie gegen Ende des Drittels mehrere Minuten lang unter schweren Druck der Gäste geraten waren, gaben sie mit mehreren hochkarätigen Möglichkeiten sofortige Antworten darauf. Trotz des verstärkten kämpferischen Einsatzes beider Teams blieb die Partie schnell und spannend.
Nach der zweiten Pause war natürlich ein verstärkter Sturmlauf der Leopards zu erwarten. Die Dogs reagierten aber richtig, gingen das Tempo mit und versuchten keineswegs, sich einzumauern. Oliver Dam, der wieder eine starke Partie lieferte und in der zweiten Reihe neben Rindos und Litesov aufblühte, nahm mit seinem zweiten Treffer den Gästen den Wind zunächst mal aus den Segeln. Die späteren Füssener Einschnürungsversuche gelangen nicht, auch dank der Arbeit von Martin Fous. Der Schweinfurter Goalie geriet nur einmal aus der Ruhe, als ihn wiederholte Nachstocheraktionen der gegnerischen Stürmer provoziert hatten. Seine zehnminütige Disziplinarstrafe hat jedochz keinerlei Konsequenzen. Alles in allem hatte man nicht das Gefühl, der EV könnte noch mal entscheidend herankommen, ohne dass die Dogs eine richtige Antwort darauf fänden. Als die Leopards zur Schlussoffensive blasen wollten, konnten sie diese nach einer dämlichen Strafzeit in der letzten Minute gleich wieder absagen. Gefeiert wurde auf den Rängen schon weit vor der Schlusssirene.
Tore:
02. 1:0 Rindos (Litesov, Knaup J.)
05. 2:0 Dam (Litesov, Vojta)
09. 3 :0 Funk (Nemirovsky, Filobok)
10. 3:1 Gordon (Nadeau, Kirsch)
17. 3:2 Linden (Goller)
17. 4:2 Stähle (Rindos, Litesov) PP1
20. 4:3 Linden (Golts, Naumann)
42. 5:3 Dam (Rindos)
Strafminuten: Schweinfurt 8 + 10 Fous; Füssen 18
Zuschauer: 382



selberwoelfeSieg! Ein Orkan fegt über die "Tigers" / Selber wölfe - EHC Bayreuth "die Tigers" 7:2 (1:1,5:0,1:1)

(OLS)  Schützenfest in Selb: Die "Wölfe" schießen den EHC Bayreuth mit 7:2 aus der ausverkauften Netzsch-Arena. Der VER baut in der Eishockey-Oberliga seine Tabellenführung weiter aus und steht kurz vor der Meisterschaft.
VER Selb: Suvelo (Kümpel) - Schadewaldt, Martell, R. Schneider, T. Schneider, Meier, Roos, Nägele - Mudryk, Geisberger, Piwowarczyk, Moosberger, Hördler, Fiedler, Schiener, Heilman, Hendrikson, Neumann, Warkus.
EHC Bayreuth: Bädermann (Sievers) - Wolsch, Sevo, Kasten, Hermann, Göldner, Franz, Mayer - Geigenmüller, Kolozvary, Bartosch, Thielsch, Juhasz, Tilla, Holzmann, Altmann, Pietsch, Schadt, Zeilmann.
Schiedsrichter: Franz (Grefrather EG); Zuschauer: 3922 (ausverkauft); Tore: 6. Min. Wolsch (Göldner) 0:1, 14. Min. Piwowarczyk (Martell, Mudryk) 1:1, 27. Min. Geisberger (Mudryk, Piwowarczyk) 2:1, 32. Min. Geisberger (Piwowarczyk, Schadewaldt) 3:1, 33. Min. Moosberger (Fiedler, R. Schneider) 4:1, 33. Min. Piwowarczyk (Mudryk, Geisberger) 5:1, 40. Min. Moosberger (Fiedler; 4-5) 6:1, 42. Min. Moosberger (Fiedler, Hördler) 7:1, 43. Min. Kasten (Thielsch, Tilla) 7:2; Strafminuten: Selb 4 + 5 + Spieldauer + 10 für Martell, Bayreuth 4 + 5 + Spieldauer + 10 für Göldner.
Ein erneut deutlicher Derbysieg gegen den EHC Bayreuth, dazu noch die Freiburger Niederlage gegen Bad Tölz: Der VER Selb hatte gestern Abend allen Grund zum Feiern. Bei nun zehn Punkten Vorsprung dürfte den "Wölfen" fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde der Titel in der Oberliga Süd nicht mehr zu nehmen sein. Vielleicht klappt es ja schon am Sonntag in Erding.
Die "Tigers" aus Bayreuth waren in der ersten Viertelstunde allerdings bissiger. Sie störten früh, zwangen die Hausherren zu Fehlern und zeigten mehr Zug zum Tor. Eine Strafzeit für Mudryk überstanden die "Wölfe" in der vierten Minute noch schadlos, doch kaum war der Selber Stürmer zurück auf dem Eis, schlug es ein hinter VER-Keeper Suvelo. Wolsch zog von der blauen Linie ab und sorgte für Ekstase unter den gut 600 mitgereisten Bayreuther Fans. Und die Gäste blieben zunächst am Drücker. Kolozvary hatte nach zehn Minuten das 0:2 auf dem Schläger, verzog aber knapp. Ein Schrecksekunde gab es für die "Tigers", als Altmann nach einem Check von Tim Schneider regungslos auf dem Eis liegen blieb. Der EHC-Stürmer konnte wenig später aber wieder weiterspielen.
In der Folge ging es etwas härter zur Sache. Die "Wölfe" machten weiter zu viele Fehler in der neutralen Zone, die Gäste schlugen aber kein weiteres zählbares Kapital daraus. Fast wie aus dem Nichts fiel nach 14 Minuten dann der Ausgleich. Der Schuss von Piwowarczyk schien relativ ungefährlich, doch der Bayreuther Schlussmann Bädermann verschätzte sich total. Statt in der Fanghand landete der Puck im Netz. Dieser Treffer schien Spuren zu hinterlassen bei den "Tigers". Die "Wölfe" waren im Spiel und kamen noch vor der ersten Pause zu guten Möglichkeiten durch Schiener und Fiedler.
Im zweiten Drittel fegte dann ein Orkan über Bayreuth. Zunächst hatten die "Wölfe" bei einem Überzahlspiel das Glück auf ihrer Seite, als Suvelo gegen den durchgebrochenen Pietsch rettete, dann aber schossen die Hausherren ein regelrechtes Feuerwerk ab. Geisberger traf in der 27. Minute genau zwischen Torwart Bädermann und dem Pfosten hindurch zum 2:1. Nach einer halben Stunde leisteten sich die Gäste ihren zweiten Wechselfehler, was Selb erneut in Überzahl brachte. Genau zwei Minuten ließen sich die "Wölfe" Zeit, dann schloss Geisberger zum 3:1 ab. Von nun an ging es fast im Sekundentakt mit dem Toreschießen weiter. Erst Moosberger nach gutem Zusammenspiel mit Fiedler, dann Piwowarczyk: Es brach ein Unheil herein über die Bayreuther. Die mussten dann auch noch mit ansehen, wie sich Göldner mit VER-Verteidiger Martell anlegte. Das hätte der EHC-Stürmer nicht tun sollen. Er musste nach diesem Faustkampf blutüberströmt in die Kabine und ins Krankenhaus gebracht werden.
Die "Wölfe" machten nach dieser Unterbrechung dort weiter, wo sie vorher aufgehört hatten - mit stürmischen Angriffen. Piwowarczyk und Moosberger hatten nach 37 Minuten den sechsten Treffer auf dem Schläger. Der gelang dann Moosberger Sekunden vor der zweiten Drittelpause. Bezeichnend, dass die Hausherren bei diesem Tor zum 6:1 sogar in Unterzahl agierten. Die Fans kamen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. "Oberligameister VER", hallte es aus über 3500 Selber Kehlen.
Im Schlussabschnitt waren keine zwei Minuten gespielt, da machte Moosberger mit dem 7:1 seinen Hattrick perfekt. In der Folge ließen die "Wölfe" auch ihre Gäste wieder etwas mitspielen, was Kasten zur Ergebniskorrektur nutzte. Mehr ließen die Hausherren aber nicht mehr zu. Sie spulten die restliche Spielzeit souverän herunter. Anstrengender war es für die VER-Fans. Sie feierten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen. Und träumen nun von der Meisterschaft. Andreas Pöhner

Selber Fanprojekt übergibt Spende an Bayreuth
Ehe es auf dem Eis in der Selber Netzsch-Arena und auf den Rängen heiß herging, gab es gestern Abend auch Versöhnliches zwischen Anhängern der "Wölfe" und der "Tigers". Das Selber Fanprojekt hat vor dem ersten Bully eine Spende in Höhe von 1300 Euro übergeben an den Fanclub Ostkurve Bayreuth. Der unterstützt die Familie des vor wenigen Wochen bei einem Unfall im eigenen Haus verstorbenen Stefan Schreiner, einem langjährigen und leidenschaftlichen Anhänger und Fanbeauftragten des EHC Bayreuth. Schreiner hinterlässt zwei Kinder, ein Enkelkind, eine trauernde Familie sowie viele geschockte Freunde und Bekannte in ganz Eishockey-Deutschland. "In einer solchen Situation muss die Rivalität der beiden Vereine weit in den Hintergrund rücken", sagte Holger Hager vom Selber Fanprojekt.



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg unterliegen nach hartem Kampf in Memmingen

(BYL)  Mit einer denkbar knappen Niederlage und somit null Punkten im Gepäck musste der EHC Waldkraiburg am Freitag die Heimreise aus Memmingen antreten. In einer hochklassigen, rassigen Play-Partie, vor der stattlichen Kulisse von 1210 Zuschauern unterlag der EHC am Ende mit 3:4.
Eishockeyherz, was willst du mehr? Diese Frage musste man sich am Freitag im vermeintlichen Spitzenspiel der Aufstiegsrunde B, zwischen dem Zweiten der Hauptrunde Memmingen und dem Dritten aus Waldkraiburg nicht stellen. Vor einer tollen Kulisse, mit prächtiger Stimmung, gab es eine sehenswerte Partie zu sehen, in der beide Mannschaften von der ersten Minute an zeigten, dass sie in dieser Saison zu den Topteams der Liga zählen. Bei den „Indians“ waren entgegen aller Vorankündigungen alle Spieler rechtzeitig fit, beim EHC gab Timo Borrmann zwar sein Comeback, doch fehlte mit dem gesperrten Andreas Paderhuber die ordnende Hand in der Defensive der „Löwen“, wie sich im Laufe des Spiels herausstellen sollte. Zunächst aber gingen die „Löwen“ durch einen verwandelten Nachschuss von Alex Piskunov mit 1:0 in Führung (13:17). Zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich, denn gerade waren die Hausherren am Drücker. Die schlugen aber umgehend mit Anton Pertl zurück (17:50), was wiederum die Waldkraiburger Drangphase unterbrach. Noch vor der Pause hätte Alex Piskunov den EHC wieder in Führung bringen können, doch prallte sein Schuss über ECDC-Keeper Martin Niemz hinweg an die Latte (19.Minute).
Im zweiten Drittel hatten die Memminger den besseren Start und gingen durch Stefan Rott erstmals in Führung (23:12), was den „Indians“ deutlich Auftrieb gab. Mitten hinein in diese Phase schloss Lukas Wagner dann aber einen Traumkonter auf Zuspiel von Martin Führmann zum abermaligen Ausgleich ab (29:04). Kurz darauf mussten zwei „Löwen“ zum Abkühlen in den Strafkäfig, doch die knapp komplette zwei Minuten dauernde doppelte Unterzahl überstanden die Industriestädter bravurös.
Die letzten 20 Minuten sollten es dann in sich haben. Peter Richter stellte mit seinem ersten Treffer seit seiner Rückkehr auf 3:2 für Waldkraiburg (42:06), in der Folge schlichen sich aber einige Abstimmungsfehler beim EHC ein. Mit einem Strich von der blauen Linie, bei dem es für „Löwen“-Keeper Patrick Vetter nichts zu halten gab, glich Marc Stotz in Überzahl für Memmingen zunächst aus (46:25), einen von Vetter nach vorne abgeprallten Schuss von Andreas Schmelcher verwandelte Andreas Börner dann zum 4:3-Endstand (50:56). In den Schlussminuten stellte EHC-Coach Petr Vorisek die Reihen dann zwar nochmals um, nahm dann seine Auszeit und in der Schlussminute Vetter vom Eis- doch alles Taktieren brachte nichts mehr und Memmingen durfte den ersten Sieg am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde der Gruppe B feiern.
Auf der anschließenden Pressekonferenz wurde es dann so amüsant wie immer, wenn Petr Vorisek und Memmingens Coach Jogi Koch aufeinandertreffen. Die beiden kennen sich schon lange und genauso lange gibt es nach den Spielen die üblichen Frotzeleien, zwischen dem Unterlegenen und dem Sieger. „Gratulation an Memmingen, sie haben heute einfach mehr Glück gehabt“ legte Vorisek zunächst los. „Wir waren zwei Drittel die bessere Mannschaft, aber beim dritten Tor waren wir ungeordnet. Für die Jungs ist es schade, denn sie hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Memmingen hat dann am Schluss clever gespielt, aber was soll man sagen: Auch die bessere Mannschaft kann verlieren.“ Die Retourkutsche von Koch folgte aufs Wort: „Wenn der Herr Vorisek meint, er hat Waldkraiburg stärker gesehen- ja, das sagt er jedes Mal, aber das macht nichts“ parierte Koch und bewies damit, dass diese beiden Herren einfach hohen Unterhaltungswert haben. Aber nicht nur sie, auch die beiden Mannschaften, die sich zum Rückspiel in gut zwei Wochen in Waldkraiburg wieder sehen werden.       
Eishockey-Bayernliga 2013/ 2014, Aufstiegsrunde, 1.Spieltag. ECDC Memmingen – EHC Waldkraiburg 4:3 (1:1/ 1:1/ 2:1). Tore: 0:1 13:17 Piskunov A. (Sorsak M., Pfeiffer J.), 1:1 17:50 Pertl A. (Zimmermann P.), 2:1 23:12 Rott St. (Schmelcher A.), 2:2 29:04 Wagner L. (Führmann M.),  2:3 42:06 Richter P. (Hämmerle D., Führmann M.), 3:3 46:25 Stotz M. (Joanette A. PP1), 4:3 50:56 Börner A. (Schmelcher A., Krafczyk A.). Strafen: ECDC Memmingen 8 Strafminuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Jainz M.), EHC Waldkraiburg 14 Strafminuten. Zuschauer: 1210.



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Samstag 8.Februar 2014
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