IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Nordrhein-Westfalen-Liga und Oberliga Nord.
(DEB) Jim Setters (Bundesnachwuchstrainer U18): „Die Ergebnisse dieser drei Spiele spiegeln unsere Leistung wider. Die Gegner waren schneller, aggressiver und technisch besser. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber nicht mehr viel Zeit bist zur WM.“
Bayersoien zu stark für dezimierte Gaißacher(BBZL) Die Gäste reisten nur mit 12 Feldspielern an, dieses Problem hatte ESV Coach Thomas Stöger zum Glück nicht. Nur Roman Bauer ( leichte Verletzung am Zeh) und Reiner Frühschütz-Grüning (Norovirus) fehlten. Ihre Positionen füllten die ECP Junioren Simon Fend und Thomas Halmbacher auf.
Zu Spielbeginn gab es ein kurzes Abtasten aber dann nahm der ESV das Heft in die Hand. Es dauerte auch nicht lange da konnten die gut 100 Zuschauer schon jubeln.
Rainer Hirschvogel, der Roman Bauer im ersten Sturm ersetzte, schob zum 1:0 ein.
In der 10. Spielminute erhöhte Thomas Maier auf 2:0. Kurz darauf hatte Müller noch eine Riesenchance, verpasste allerdings knapp das Gehäuse von SCG Schlussmann Müller. Besser machte es dann Simon Fend. Er nutzte das präzise Zuspiel von Matze Mödl, täuschte links an und netzte rechts oben , zum 3:0 ein. in der 18. Minute hatte Thomas Maier die Chance auf das 4:0, aber sein Schuss war zu ungenau. Besser machte es sein Sturmkollege Müller. Er versenkte die Scheibe zum 4:0 in den Maschen. Das sollte die Vorentscheidung sein. Bayersoien einfach zu dominant. Aggressives Forechecking ließ den Gaißachern keinen Raum zur Entfaltung, so kamen sie im ersten Drittel nur wenig vor das Tor von Martin Ullsperger. Im zweiten Drittel holten sich die Tölzer Vorstädter zwar ein paar Spielanteile zurück, brachten den ESV aber dadurch nicht ernsthaft in Gefahr. Z.B. rettete in der 29. Spielminute für Ullsperger nur noch die Latte, aber vorher konnte Müller schon das 5:0 erzielen.
Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts hätte eigentlich der erste Treffer für Gaißach fallen müssen. Ullsperger vereitelte allerdings die fast 100% Chance. Blitzstart von Müller im letzten Drittel. Gerade 21Sekunden nach dem Anfangsbully musste SCG Goalie Alois Müller schon wieder hinter sich greifen. Sein Namensvetter hatte kein Mitleid und erhöhte auf 6:0.
In der 47. Minute dann der erste Treffer für Gaißach. Eine kurze Unachtsamkeit der Soier Defensive nutzte Josef Schlickenrieder zum 6:1. Die Antwort des ESV ließ nicht lange auf sich warten. Simon Fend vollstreckte zum 7:1. Der zweite Treffer von Schlickenrieder und somit das 7:2 waren nur noch Ergebniskosmetik. Florian Ferkau nutzte bei angezeigter Strafe seine Chance und ließ die 8 noch auf der Anzeigentafel leuchten.
Der ESV machte an diesen Freitag alles richtig und ging als hochverdienter Sieger vom Eis.
Tore:
1:0 06:09 Hirschvogel Rainer / Maier Thomas / Müller Klaus
2:0 09:33 Maier Thomas / Hirschvogel Rainer
3:0 15:57 Fend Simon / Mödl Matthias
4:0 17:59 Müller Klaus / Hirschvogel Rainer / Maier Thomas
5:0 26:48 Müller Klaus / Maier Tobias / Prielmeier Thomas
6:0 40:21 Müller Klaus / Hirschvogel Rainer / Maier Thomas
6:1 46:24 Schlickenrieder Josef / Bosch Johann
7:1 47:54 Fend Simon / Maier Thomas / Mödl Matthias
7:2 53:17 Schlickenrieder Josef / Matheis Anton
8:2 58:48 Ferkau Florian / Halmbacher Thomas
Strafen:
ESVBB: 14 Minuten
SCG: 14 Minuten
EV Lindau startet mit Niederlage in die Play Offs(BYL) Viel bitterer man kaum verlieren. Nicht nur, dass der EV Lindau mit dem 1:4 (0:2, 0:0, 1:2) gegen den TSV Peißenberg einen Fehlstart in die Bayernliga Play Offs erlitt, die Islanders verloren auch noch Topscorer Zdenek Cech durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns, dass ihnen zudem noch ein reguläres Tor aberkannte.
Schon früh war zu merken, dass es für die Lindauer ein gebrauchter Tag werden würde. Nach
verteiltem Spiel in der Anfangsphase hatte Michal Mlynek in der fünften Minute die große Chance
zur Führung. Er wurde bei einem Break klar gefoult, schoss den folgenden Penalty aber an den
Außenpfosten. Fast im Gegenzug gingen die Gäste nach einem Konter durch einen
abgefälschten Schuss von Martin Hinterstocker in Führung.
Diese verteidigten die Oberbayern clever. Mit kompaktem Spiel machten sie die Räume sehr
eng, spielten clever und ruhig gegen einen übermotiviert und zu kompliziert spielenden EVL. "Wir
haben unser Tempo erst im letzten Drittel gefunden", sagte Spielertrainer Martin Masak. "Außerdem
waren wir viel zu nervös. Da hat man deutlich gesehen, dass uns die Play Off Erfahrung
fehlt." Zwar wirkten die Gastgeber optisch überlegen, das Tor des guten Gästekeepers Felix
Barth brachten sie aber nur selten richtig in Gefahr, sieht man einmal von einem Drehschuss von
Mlynek (12.) und einem Rückhandschlenzer von Benjamin Arnold ab (19.). Effektiver waren da
die Gäste, die auch das nötige Quäntchen Glück hatten, als erneut ein aus ungünstigem Winkel
abgegebener Schuss von Matthias unhaltbar für Varian Kirst zum 0:2 abgefälscht wurde.
Die 680 Zuschauer im Eichwald sahen auch im zweiten Drittel ein EVL-Team, das wollte, aber
seine Qualitäten nicht zur Entfaltung bringen konnte. Zahlreiche Missverständnisse störten den
Spielfluss, Fehler im Aufbau machten den defensiv agierenden Gästen das zerstören leicht. Fast
hätte der TSV davon sogar noch einmal profitiert, aber die Islanders hatten in der 28. Minute bei
einem Pfostenschuss Glück.
Die danach folgende Druckphase wurde dann jäh von einer dramatischen Fehlentscheidung des
Schiedsrichtergespanns beendet. In Überzahl versuchte Zdenek Cech den Puck Volley in Richtung
Tor zu befördern. Er traf auch den Puck, der allerdings im Gesicht von TSV Verteidiger
Daniel Lenz landete, der daraufhin stark blutend zu Boden ging. Referee Rainer Wargitsch hatte
die Aktion nicht gesehen, bekam aber von einem seiner Linesmen eingeflüstert, Cech habe seinen
Gegner mit hohem Stock verletzt und entschied auf Spieldauer- Disziplinarstrafe. "Das war
halt leider eine glatte Note 6. Wenn man sich nicht sicher ist und dazu noch zu weit vom Ort des
Geschehens weg steht, darf man nicht so entscheiden. Es gibt sogar ein Pressefoto, das zeigt,
dass Cech in dem Moment so weit von seinem Gegenspieler entfernt ist, dass er ihn gar nicht
getroffen haben kann, wobei das Wichtigste natürlich ist, dass Daniel Lenz nichts Schlimmeres
passiert ist.", erklärt EVL- Vorstand Marc Hindelang. "Wir haben heute zwar mehr Fehler
gemacht, als der Schiedsrichter, aber das ist halt besonders bitter, weil einem der Spieler eineinhalb
Spiele gesperrt ausfällt." Cech fehlt nun auch in Miesbach. Interessanterweise forderte
der Schiedsrichter EVL- Spielertrainer Martin Masak auf, ihm doch ein Bilder zu zeigen, auf dem
die Aktion zu sehen war. Als Masak genau dies tun wollte, wurde er allerdings mit einer 10
Minuten Strafe bedacht. Eine seltsame und wenig souveräne Art der Kommunikation.
Immerhin konnten die Islanders die Unterzahl schadlos überstehen und mit neuem Schwung ins
letzte Drittel starten - aber auch hier sahen sie sich benachteiligt. 46 Minuten waren gespielt, als
Jiri Mikesz um das Gästetor kurvte und den Puck kurz hinter die Linie drückte. TSV Keeper
Barth reagierte aber schnell und kickte die Scheibe wieder hinaus. Zu schnell für das schlecht
postierte Gespann, das den Treffer nicht anerkannte. Dies weckte dann aber endgültig die
Lebensgeister der Islanders, die nach der Jetzt erst recht Methode wütend anrannten. Belohnt
wurden sie in der 48. Minute, als Jiri Mikesz bei doppelter Überzahl den Puck zum 1:2 ins Tor
hämmerte.
"Danach war es eine Abwehrschlacht", sagte Peißenbergs Trainer Rudi Sternkopf, die sein Team
aber mit Ruhe, Cleverness und großem Kampfgeist meisterte. Die Islanders machten, unterstützt
von der toll mitgehenden Kulisse, mächtig Druck, schnürten die "Eishackler" in deren Drittel ein
und kamen häufig zum Abschluss. Sie verpassten aber den möglichen Ausgleich und machten
wieder entscheidende Fehler. Ein Scheibenverlust, ein Konter und schon stellten die Gäste durch
Alexander Simon auf 1:3 - nach 54 Minuten war die Partie eigentlich gelaufen. Die Islanders
gaben sich allerdings noch nicht geschlagen und bäumten sich weiter auf. Bei eigener Überzahl
nahmen sie vier (!) Minuten vor Schluss den Torhüter vom Eis, um mit sechs gegen vier, zum Anschluss zu kommen. Aber auch hier sorgte ein Missverständnis beim EVL dafür, dass der TSV an
die Scheibe kam, die Sebastian Buchwieser zum 1:4 Endstand im leeren Tor unterbrachte (57.).
"Ein Tor, das typisch für den Spielverlauf war. Die entscheidenden Szenen liefen gegen uns, wobei
wir schon auch mitgeholfen haben", sagte der sportliche Leiter Bernd Wucher. Was allerdings
keineswegs die starke Leistung des Gegners schmälern soll, der verdient gewann. "In puncto
Cleverness können wir aus diesem Spiel und vom Gegner nur lernen", sagte Martin Masak, der
wie seine Spieler das Negativerlebnis schnell abhaken musste. Das ist dann aber das Gute am
Play Off Eishockey. Was gestern war zählt nicht, es geht nur um das Morgen, um das nächste
Spiel.
EHC Mitterteich startet mit 6:2 Niederlage in die Play-Downs - Dragons waren nur im 1.Drittel die bessere Mannschaft(BYL) Eigentlich begann es für den EHC richtig gut, man drängte die Moosburger zurück, das Spiel wurde mit schnellen und sicheren Kombinationen geführt. Moosburg kam nur selten vor das Tor der Mitterteicher. Leider wollte kein Tor für den EHC fallen! Das Spiel wäre sicher anders verlaufen, wenn Sergej Hausauer kurz nach Spielbeginn seine dicke Chance zum Führungstreffer verwertet hätte! Aber: Mitterteich spielte und die Gastgeber machten das erste Tor. In der 17 Minute schlug es bei Lukas Stolz zum ersten Mal ein, Moosburgs Gilg traf in Überzahl. Bei der bisher gezeigten guten Leistung war der 1:0 Pausenstand noch kein Grund zur Besorgnis für den EHC.
Im 2. Drittel drehte sich das Spiel, Abwehrfehler schlichen sich ein, man verlegte sich auf Einzelaktionen, Glück für Mitterteich, dass Moosburg aus der 5:3 Situation am Drittelbeginn kein Kapital schlagen konnte. Moosburg zog mit einem Doppelschlag in der 32. und 34. Minute auf 3:0, davon, jetzt wurde es eng für den EHC! Sergej Hausauers Anschlusstreffer in der 36. Minute brachte nur kurze Erleichterung, die Gastgeber antworteten nur 2 Minuten später durch Fischer mit dem 4:1. Ein Tor durch Boris Flamik wurde nicht gegeben, die Schlusssirene war überhört worden!
Heinz Zerres ermunterte seine Cracks in der Kabine, nicht aufzugeben, der EHC versuchte sofort im letzten Drittel wieder Druck aufzubauen, Marvin Deske brachte die Dragons i der 46. Minute auf 4:2 heran, der Rest des letzten Drittels ging aber klar an die Gastgeber, nicht zuletzt wegen der vielen Strafzeiten beim EHC (insgesammt 43.Minuten) ! Christoph Schönberger durfte nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter das Eis in der 47.Minute mit Matchstrafe verlassen. Moosburg entschied mit einem weiteren Doppelschlag durch Fischer (54.Minute) und (56.Minute) Feistl, der an fast allen Moosburger Toren beteiligt war, das Spiel endgültig mit 6:2 für sich.
Marvin Deske nach 3 mal 10 Minuten und Christoph Schönberger werden dem EHC am Sonntag gegen den EHC 80 Nürnberg, der sich extra für die Play-downs vertärkt hat, bitter fehlen.
Heinz Zerres meinte nach dem Spiel, man habe sich zu sehr auf den Lorbeeren der vorangegangen Erfolge ausgeruht, man dürfe das Spiel „abhaken“, Alexander Serikow, der Klaus Feistl vertrat, zeigte sich rundum zufrieden mit dem Start seiner Cracks in die Play-Down-Runde.
Schiedsrichter: Welz
Zuschauer: 137
Tore:
17.Min 1:0 Gilg (Fischer, Feistl)
32.Min 2:0 Feistel (Gilg, Krämmer)
34.Min 3:0 Hammer (Seidlmayer, Göttlicher)
36.Min 3:1 Hausauer (Kreuzer, Deske)
38.Min 4:1 Fischer (Feistl, Krämmer)
46.Min 4:2 Deske (Kreuzer, Flamik)
54.Min 5:2 Fischer (Feistl, Ujcik)
56.Min 6:2 Feistl
Strafen:
Mossburg: 14
Mitterteich 43 10 (Deske) 5 + Matchstrafe (Schönberger)
EHC löst Pflichtaufgabe in Köln souverän - Neuwied feiert 7:2-Sieg bei der 1b der Haie(RLW) Erfolgreicher Ausflug in die Domstadt: Der EHC Neuwied hat nach dem Heimspiel am vergangenen Sonntag auch das Auswärtsspiel bei der 1b der Kölner Haie gewonnen. Die Bären setzten sich einige Kilometer flußabwärts am Rhein vor mehr als 100 lautstarken Bärenfans mit 7:2 (3:1, 2:0, 2:1) durch.
„Das war jetzt kein Spiel, bei dem ich mich an der Bande vor Begeisterung überschlagen habe“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch nach dem Erfolg. „Vor allem der Beginn des ersten Drittels war ziemlich zerfahren.“ Dennoch gingen die Deichstädter mit einer 3:1-Führung in die erste Pause. Fabian Neumann (6.), Alexander Bill (18.) und Simon Cremer (20.) hatten für Neuwied getroffen, Andreas Leuthold zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen (8.). „Trotz der Führung hatten wir in dieser Phase fast noch ein wenig Angst vor der eigenen Courage.“
Spätestens aber mit dem souveränen 2:0 im Mitteldrittel ließen die Neuwieder keinen Zweifel mehr daran, wer an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen würde. Jens Hergt (37.) und Brian Gibbons (38.) sorgten mit einem Doppelschlag zum 5:1 für die Vorentscheidung. „Da hatten wir die Partie im Griff“, sagte Lörsch. „Im letzten Drittel haben wir deshalb versucht ein wenig Kräfte zu schonen für das schwere Heimspiel am Sonntagabend gegen Ratingen. Da haben wir schnell gewechselt und auch alle Spieler eingesetzt.“
EHC-Stürmer Andre Bruch schraubte das Neuwieder Torkonto mit einem Doppelpack (42., 60.) noch auf sieben in die Höhe, auf der Gegenseite verkürzte Frederic Hellmann in einem ruhigen und fairen Spiel zwischenzeitlich auf 2:6 (54.). „Wir haben die Pflichtaufgabe gelöst, gegen Ratingen aber müssen wir sicherlich anders auftreten“, warnte Lörsch, der für Sonntagabend noch eine schwere Entscheidung treffen muss. Denn durch die Rückkehr von Andrew Love muss ein Ü21-Spieler, der in Köln noch mitgespielt hat, gegen die Ice Aliens zuschauen. „Wer das sein wird habe ich noch nicht entschieden. Das wird nicht einfach“, sagte Lörsch.
Black Tigers Moers unterliegen im Penalty-Schießen(NRWL) In einem sehr ausgeglichenen und recht schnellen Eishockey-Spiel zwischen dem
punktgleichen Tabellen-Nachbarn, dem Team vom Neusser EV 1b unterliegen die
heimischen Black Tigers unglücklich im Penalty-Schießen.
Gingen die Gäste in eigener Überzahl zwar bereits in der 7. Spielminute mit 1 : 0 in
Führung, stellte der Neuzugang Lars Schmitz Sekunden vor dem ersten Pausenpfiff,
ebenfalls in eigener Überzahl, den Ausgleich zum 1 : 1 her. Im Mitteldrittel versuchte
das Team von Trainer Stephan Piwonski den Druck auf das Neusser Tor zu erhöhen,
musste sich zwischendurch aber auch immer wieder „wütenden“ Angriffen der Gäste
erwehren. Gefährlich wurde es immer, wenn der Gegner in numerischer Überzahl
spielte, wobei der bestens aufgelegte Junioren-Torhüter, Winand Schneider wieder
zu überzeugen wusste. In der 38. Spielminute war es Kapitän Dennis Lesage, der in
Überzahlt die Moerser Farben mit 2 : 1 in Führung brachte. In dem hart umkämpften
Schlussdrittel sah es bis zur 59. Minute so aus, als wenn die Gastgeber das Spiel
zwar knapp, aber immerhin, für sich entscheiden konnten. Sprichwörtlich in letzter
Minute traf dann aber Neuss zum 2 : 2 Ausgleich und rettete sich ins Penalty-
Schießen. War das Spiel schon ausgeglichen, sah auch das Penalty-Schießen nicht
anders aus. Erst der 7. Schütze entschied für Neuss das Spiel. Bitter für den Moerser
Torhüter, der bis dahin auch im Penalty-Schießen eine überzeugende Leistung bot.
Mit dem Zusatzpunkt aus dem Penalty-Schießen bleiben die Gäste aus Neuss in der
aktuellen Tabelle der NRW-Liga einen Punkt vor den Schwarz-Gelben.
GSC Moers : Neusser EV 2 : 3 nach Penalty-Schießen (1:1; 1:0; 0:1)
Moerser Tore
1:0 Lars Schmitz (Vorlage: Tobias Stöckhardt; Benjamin Spazier)
2:1 Dennis Lesage (Vorlage: Pascal Fischer)
Strafzeiten:
GSC Moers 12 Minuten
Neusser EV 1b 10 Minuten
EHF Passau: Andi Toth gegen Regensburg - Reserve des EV Regensburg beim 8:4 Sieg zumeist überfordert(BLL) Die Fans der Passau Black Hawks erlebten am Freitagabend eine Galavorstellung von Andi Toth. Fast jeder Schuss des Routiniers fand an diesem Tag den Weg ins gegnerische Tor. Gegen die Reserve des Oberligisten Regensburg war ein Sieg in der heimischen Eisarena Pflicht, wenngleich nach dem Hinspiel jedem klar war, dass es kein Selbstläufer werden würde. Gästetorhüter Jonas Leserer gehört zu den Besten seiner Zunft und muss erst einmal überwunden werden. Dabei half den Passau Black Hawks aber die Undiszipliniertheit der Gäste im ersten Drittel. Ex-Habicht Sebastian Klinzner erklärte das so: „Vieles ging uns heute viel zu schnell. Da kannst du dir nur mit solchen Mitteln helfen.“ Die erste Strafe kassierten die Oberpfälzer bereits nach gut einer Minute. Im Powerplay konnte Leserer seinen Kasten lange sauber halten, aber Sekunden vor Ablauf der Strafe bugsierte Andi Toth den Puck über die Linie. Auch die zweite Überzahlmöglichkeit ließen die Habichte nicht ungenutzt. Wieder setzte man sich im Drittel des Gegners fest und Tobi Artmeier erhöhte auf 2:0. Doch auch die Gäste können Powerplay spielen. Allerdings unter Mithilfe der Passauer Verteidigung. Ein Pass aus dem eigenen Drittel landete bei Michael Reichhart und der verkürzte auf 2:1. Das vierte Überzahltor im ersten Drittel fiel aber dann wieder auf Passauer Seite. Wieder war es Andi Toth, der in Überzahl den alten Abstand wiederherstellte. Der Topscorer der Black Hawks bot dann im zweiten Drittel eine Ein-Mann-Show. Von seinen Sturmkollegen Vladimir Gomav und Andi Popp immer wieder in Szene gesetzt, traf Toth fast nach Belieben und sorgte für alle vier Treffer der Black Hawks im Mittelabschnitt. Damit zogen die Hausherren auf 7:3 davon. Im Schlussdrittel versuchten die Gäste die läuferischen Nachteile durch Diskussionen mit den Schiedsrichtern auszugleichen, kassierten dafür aber noch zwei Zehnminuten-Strafen. Auch von einer rund fünfzehnminütigen Unterbrechung ließen sich die Habichte nicht aus dem Konzept bringen. Andreas Popp fuhr einen Check gegen die Scheibe der Zeitnahme und diese sprang aus der Halterung. Nachdem diese dann wieder eingesetzt war spielten die Passauer das Spiel locker zu Ende. Den Schlusspunkt setzte Waldemar Detterer bereits in der 52. Minute zum 8:4 Endstand. Nach dem Spiel ließ sich Toth mit seinen sechs Treffern zurecht von den Fans feiern.
(BYL) Die Fahrt am Freitag Abend zum EV Lindau hat sich gelohnt, die Eishackler starteten erfolgreich in die Zwischenrunde und nahmen nach dem 1:4 (0:2, 0:0, 1:2)-Sieg wichtige drei Punkte mit nach Hause. Ohne die Juniorenspieler und Verteidiger Tobas Maier begann das Spiel vor ca. 30 mitgereisten Peißenberger Fans recht temporeich. Bereits in der 3. Spielminute verzeichnete der Gast eine Großchance, doch Varian Kirst vereitelte den Schuß aus kurzer Distanz. Eine Minute später die erste Chance für Lindau, doch dieser Schuß ging knapp am Tor vorbei. Gefahr dann für Peißenberg nach einer zweifelhaften Penalty-Entscheidung für Lindau. Michal Mlynek scheiterte jedoch am starken Felix Barth. Im Gegenzug jedoch machte es Peißenberg besser. In der 6. Spielminute ein Angriff über Michael Pfaff und Sebastian Buchwieser, den Martin Hinterstocker mit einem strengen Schrägschuß zur 0:1-Führung nutzte. Lindau verstärkte die Angriffsbemühungen, doch die Nervosität der Gastgeber war sichtbar, und Peißenberg spielte defensiv sehr clever. Lindau hatte zwar Chancen, aber die Stürmer wurden geschickt von der Defensive abgefangen, oder aber, Felix Barth rettete oftmals in kritischen Situationen. Ein Konter in der 19. Spielminute brachte die Gäste mit 0:2 in Führung. Martin Weckerle setzte sich schön durch, spielte auf Michael Pfaff, der von der Blauen einfach abzog. Den Schuß fälschte Matthias Müller unhaltbar für Kirst in die Maschen ab.
Der zweite Spielabschnitt war durch optisch überlegene Lindauer geprägt. Es entwickelte sich ein tolles und schnelles Spiel, in dem die Härte auf Lindauer Seite etwas zunahm. Unschöne Szene dann in der 25. Minute, als Zdenek Cech nach einem Bully die hochspringende Scheibe spielen wollte, und Daniel Lenz mit dem Schläger am Kinn traf. Dieser mußte im Krankenhaus mit 4 Stichen genäht werden und fiel komplett aus. Die Strafe erhielt Cech in Form einer 5 Min. + Spieldauerstrafe. Der Schiedsrichter hatte diese Aktion nicht genau gesehen, wurde vom Linienrichter informiert. Unrühmlich dann der Auftritt von Martin Masak, der versuchte, die angebliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters aufgrund eines Fotos korrigieren zu müssen. Florian Barth wollte Masak am Fotobeweis zu hindern, wurde aber wie Masak mit einer 10-Minutenstrafe bedacht. Vor dieser Aktion wurde bereits Dominik Ebentheuer von hinten durch Sekula in die Bande gecheckt, für ihn war der Abend daraufhin auch gelaufen, Sekula durfte ungestraft weiterspielen. In der 29. Minute rettete der Pfosten für Lindau, in der 33. scheiterte Hörndl mit einem Schuß und in der 39. MInute konnte Martin Andrä einen Alleingang nicht im Tor unterbringen. Dazwischer kreuzten die Lindauer immer wieder vor dem Peißenberger Tor auf. In der Schlußphase des Mitteldrittels überstand Peißenberg noch eine doppelte Unterzahlsituation für ca. 1 1/2 Minuten erfolgreich.
Auch im letzten Spielabschnitt wiederum Lindauer Versuche, den Anschlußtreffer zu erzielen, doch die Stürmer wirkten immer verkrampfter und nervöser. In der 45. Minute jubelten die Heimfans schon, doch Felix Batth hatte die Scheibe klar vor der Linie gestoppt. In der 48. Minute, nach einer wiederum Peißenberger 3:5 Unterzahlsituation der 1:2-Anschlußtreffer durch Jiri Mikesz, der das Anspiel von Sekula nutzte und freistehend aus ca. 5 Metern Felix Barth keine Chance ließ. Dieser Treffer verlieh den Einheimischen nochmals einen Schub. Der Angriffswirbel sorgte stets für Gefahr vor dem Gästetor. Immer wieder mußte Felix Barth zeigen, dass er ein überdurchschnittlier Bayernliga-Torhüter ist. Mitten in die Drangphase dann ein gut vorgetragener Konter über Sebastian Buchwieser, der den mitgelaufenen Martin Hinterstocker bediente, der wiederum Kirst im Tor der Lindauer keine Chance zur 1:3-Führung ließ. Als Peißenberg einen Spieler weniger auf dem Eis hatte, nahm Lindau nach einer Auszeit (55:40) Kirst für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Sebastian Buchwieser ergatterte sich die Scheibe und schob sie ins verwaiste Lindauer Tor zum 1:4-Endstand.
Stimmen zum Spiel:
Rudi Sternkopf (Trainer TSV Peißenberg): "Ich bin sehr zufrieden, weil wir sehr schwer ins Spiel gefunden haben und Lindau starken Druck aufbaute. Wir sind hinten sehr gut gestanden. Im MItteldrittel hatte ich nur noch 4 Verteidiger zur Verfügung, Lindau war stark, wir sind aber ruhig geblieben. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen!"
Martin Masak (Spielertrainer EV Lindau): " Wir haben gegen eine clever eingestellte Mannschaft gespielt, wir waren zu nervös. Erst im letzten Drittel haben wir unsere normale Strärke erreicht und gezeigt".
ECP startet erfolgreich in die Abstiegsrunde - Pfaffenhofen IceHogs entführen zwei Punkte aus Buchloe – D.J. Turner sichert Zusatzpunkt (BYL) Der EC Pfaffenhofen ist erfolgreich in die Abstiegsrunde der Bayernliga gestartet. Am Freitagabend siegten die Pfaffenhofener beim ESV Buchloe mit 2:1 (0:0; 1:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen und entführten beim Favoriten der Gruppe A zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt . Matchwinner in einer von der Taktik geprägten Partie war D.J. Turner, der als einziger Schütze seinen Penalty verwandeln konnte.
Buchloe hatte den Einzug in die Meisterrunde nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegen Peißenberg verpasst und gilt schon allein deshalb als erster Anwärter auf einen der beiden ersten Plätze der Gruppe, die den sicheren Klassenerhalt garantieren. Noch vor Wochenfrist hatten die Pirates mit 6:5 in Pfaffenhofen gewonnen und auch das Hinspiel ging mit 5:3 an die Ostallgäuer. So fuhren die IceHogs als Außenseiter nach Buchloe, eine Rolle, die ihnen jedoch nicht ungelegen kam, wie auch Heinz Feilmeier bestätigte. „Da ist der Druck nicht so groß und man kann nur positiv überraschen,“ sagte der ECP-Coach schon vor der Begegnung. Und er sollte am Ende recht behalten. Denn dass seine Mannschaft mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten und sich damit zunächst eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf der Abstiegsrunde verschaffen würde, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Allerdings war der Erfolg der Pfaffenhofener nicht unverdient, denn die Icehogs zeigten sich kampf- und willensstark und boten eine vor allem taktisch sehr disziplinierte Leistung. Sie machten die Räume eng und ließen so die technisch versierten ESV-Angreifer kaum zur Entfaltung kommen. Da auch die Gastgeber in erster Linie darauf achteten, möglichst keine groben Fehler zu machen, blieben Torchancen eher Mangelware. Zunächst scheiterte Sebastian Weicht frei vor Stefan Horneber, dann traf Patrick Weigant auf der Gegenseite den Pfosten. Beide Teams neutralisierten sich nahezu und weil auch beide Torhüter einen absoluten Sahnetag erwischt hatten, ging es fast folgerichtig torlos in die erste Pause. Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst kaum etwas. Nachdem Tobias Riefler in Christian Hamberger seinen Meister fand (30.) übernahmen die IceHogs das Kommando und innerhalb kürzester Zeit musste Stefan Horneber gegen David Vokaty, Svata Merka und Dennis Sturm retten. Machtlos war er dann allerdings in der 34. Minute, als Tobias Feilmeier in Überzahl die Gäste nach glänzender Vorarbeit von D.J. Turner in Führung schoss. Noch vor dem zweiten Wechsel kamen die Hausherren aber noch zum Ausgleich. Michael Strobel fälschte einen Schuss von Christopher Lerchner unhaltbar für Christian Hamberger zum 1:1 ab. Für ECP-Verteidiger Fabian Sing war nach einer Handverletzung Schluss, was Heinz Feilmeier dazu zwang, seine Reihen umzustellen. „Wer das zweite Tor schießt, gewinnt das Spiel,.“ waren sich Heinz Feilmeier und sein Buchloer Kollege Bohdan Kozacka in der Einschätzung des wenig hochklassigen, aber zu jeder Sekunde spannenden Duells einig. Weil keine der beiden Mannschaften den entscheidenden Fehler machen wollte, verliefen die ersten zehn Spielminuten des letzten Drittels ohne große Höhepunkte. Dann aber schwanden doch als Folge des intensiven Kampfspiels auf beiden Seiten etwas die Kräfte, wodurch sich in der Schlussphase doch noch einige gute Möglichkeiten hüben wie drüben ergaben. Allerdings waren die beiden besten Akteure auf dem Eis, Christian Hamberger und Stefan Horneber, nicht mehr zu überwinden, so dass es nach 60 Spielminuten bei der gerechten Punkteteilung blieb.
Beim anschließenden Penaltyschießen, das über den Zusatzpunkt entscheiden musste, traf von den ersten vier Schützen nur D.J. Turner. Groß war der Jubel dann bei den IceHogs und beim mitgereisten Anhang, als Christian Hamberger auch den Penalty von Mark Soares parierte und damit für die Entscheidung sorgte.
EC Pfaffenhofen: Hamberger, Banzer, Oexler Hofbauer, Pfab, Schuster, Sing, Landstorfer, Hinz, Simm, Turner, Treml, Berger, Vokaty, Welz, Babic, Feilmeier, Sturm, Weicht, Smolik, Merka
Tore: 0:1 (34.) Feilmeier (Turner, Landstorfer 5:4); 1:1 (39.) Strobel (Lerchner; M.Weigant); 1:2 (60.) Turner (Penalty)
Strafen: ESV 16 IceHogs 14
Zuschauer: 700
(DEL2) Der SC Riessersee will nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück. „Wir wollen nach wie vor um eine gute Ausgangsposition für die Play Offs mitspielen, deshalb ist ein Sieg gegen Kaufbeuren Pflicht, so Trainer Toni Krinner. Verzichten muss der Trainer weiterhin auf Bryan Hogan, Sebastian Eickmann und auch auf Marcus Eberhart, der sich in Rosenheim bei seinem Einsatz als Torhüter verletzte.
Wer schlussendlich im Tor des SC Riessersee steht ist noch unklar. Korbi Sertl will im Vormittagstraining wieder aufs Eis gehen. Niklas Treutle muss die Untersuchung am Sonntag vormittag in München abwarten. „Wir werden einen etatmäßigen Torhüter zur Verfügung haben, dass ist das Wichtigste. Auch wenn es einige nicht verstehen wollen aber drei Tage länger Pause können einen Torhüter schon wieder spielfähig machen“, so Geschäftsführer Ralph Bader. Spielbeginn gegen Kaufbeuren ist am Sonntag um 17 Uhr im Olympia-Eissportzentrum.
Heute brauchen wir Lärm!! – Rostock Piranhas gegen Skorpione(OLN) Wenn man schon eine Niederlage einstecken muss, und das kann bei den starken Indianern und ihren frenetisch feiernden Fans am Pferdeturm jeder Mannschaft passieren, dann eine wie sie am vergangenen Freitag die Piranhas hinnehmen mussten. Noch schöner, vielleicht sogar verdienter wäre ein Sieg gewesen. Aber da Sport kein Wunschkonzert ist, Eishockey schon gar nicht, ist es eben so wie es eben ist. Rostock steht als Vierter der Oberliga Nord fest und damit auch die Gruppe B in der Playoff-Qualifikation, die sich wie ein Zoo liest. Huskies, Scorpione, Füchse, Piranhas, wohl Bulldoggen und sogar Drachen.
Mit der heutigen Begegnung der Piranhas gegen die Skorpione sind wir dann auch irgendwie schon mitten drin in der Quali-Runde. Statistisch gehört das Spiel zwar noch zur Hauptrunde, aber die Raubfische wollen die erste Duftmarke der Playoff-Qualifikation setzen. Dafür brauchen unsere Jungs mehr denn je die Unterstützung der Fans. Sicher ist, dass die Scorpions drei volle Fanbusse mitbringen werden um die Partie akustisch zu einem Heimspiel zu machen.
Daher der Aufruf an alle, die das heutige Spiel in der Schillingalle live miterleben: Egal ob Trommel, Rassel oder Fanfare, Tröte, Trillerpfeife oder Vuvuzela. Wer im Kinderzimmer nichts findet, schaut im Keller nach. Bringt alles was Lärm macht mit in die Schillingallee und zeigt den Hannoveranern, wer in der Schillingallee regiert! Die Piranhas werden alles daran setzen, das Duell auf dem Eis für sich zu entscheiden. Lassen wir uns den Sieg auf den Rängen ebenfalls nicht nehmen!!
Futterzeit ist wie immer um 19:00 Uhr. Eintrittskarten sind noch an der Abendkasse der Eishalle Schillingallee erhältlich. Ein letztes Mal wird es auch die Dauerkarten „Saisonfinale“ am Merchandisingstand geben.
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