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Juli 26
                     
Juli Lindau
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks verstärken ihre Defensive mit Mathias Binder. Der 22-jährige stammt aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt und spielte in den vergangenen zwei Jahren in der Bayernliga für den HC Landsberg. In 44 Spielen konnte er für die Riverkings in der vergangenen Saison 27 Scorerpunkte erzielen
  
Erding Gladiators
(OLS)  Daniel Henter komplettiert das Goalie-Trio der Gladiators. Der 19-Jährige spielte zuletzt beim EV Landshut in der DNL, stand auch im erweiterten DEL2-Kader und sammelte mittels Förderlizenz Spielpraxis in der Bayernliga beim EHC Waldkraiburg
  
EC Peiting
(OLS)  Dauerbrenner Lukas Gohlke hat seinen Vertrag beim ECP verlängert. Der 31-jährige Stürmer spielt bereits seit 11 Jahren für die Gallier. In der letzten Saison gelangen ihm in 46 Spielen 2 Tore und 20 Assists
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Hannover Scorpions werden in der neuen Spielzeit eine Kooperation mit den grizzlys Wolfsburg eingehen, so dass junge Talente der Grizzlys mit Förderlizenz in Mellendorf Spielpraxis erhalten können
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Mit Topias Saramäki und Niklas Romppanen wechselt ein finnisches Sturmdio zum ECW. Die beiden 23-Jährigen gingen zuletzt zusammen beim finnischen Drittligisten SapKo auf Torejagd
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Bei den Kobras sind die nächsten Vertragsverlängerungen unter Dach und Fach. Die Verteidiger Toni Heinrichs und Peter Kovacs werden wieder im Dinslakener Trikot auflaufen und beide in ihre jeweils dritte Saison für den EV gehen
  
Eisiraten Dorfen
(BYL)  Verteidiger Moritz Geier, letztes Jahr aus dem Rosenheimer DNL-Team zum ESC gewechselt, geht mit den Eispiraten in die Bayernliga. Der 20-Jährige konnte in 34 Spielen 17 Scorerpunkte beisteuern
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Mit Marco Horter bleibt ein langjähriger Akteur weiter beim HEC. Der 26-jährige Angreifer konnte in zuletzt 28 Spielen 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Trostberg Chiefs
(BLL)  Der TSV hat mit dem tschechischen Angreifer Jakub Poricky verlängert. Der 35-jährige Routinier wird damit in seine fünfte Saison für die Chiefs gehen. 13 Tore und 11 Vorlagen waren seine Bilanz azs 20 Partien in der letzten Spielzeit
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Mark Meier bleibt dem ESC ein wichtiger Leistungsträger in der Offensive erhalten. Der 24-jährige kam letztes Jahr aus Pegnitz zu den Hawks und konnte in 37 Spielen beachtliche 21 Tore und 32 Vorlagen erzielen
 
Wanderers Germering
(BLL)  Mit Nico Rossi bleibt ein langjähriger Spieler weiter bei den Wanderers. der 32-jährige Stürmer brachte es in der vergangenen Saison in 28 Spielen auf 8 Tore und 10 Assists
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der  TuS hat die nächsten vier Spieler für die neue Saison bekannt gegeben. Die Stürmer Ben Kautschke, Marco Kosche, Phillip Schumacher und Constantin Nocker werden weiter das Trikot der Penguins tragen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Torhüter Kevin Pfeiffer, der vor drei Jahren aus dem Iserlohner Nachwuchs kam, wird weiterhin die Schlittschuhe für die Grizzlys schnüren
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Verteidiger Bernhard Schönig bleibt beim ERSC und geht damit in seine dritte Saison in Ottobrunn. Der 23-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee
  
Berlin Mighty Bucks
(LLB)  Tom-Pierre Heinisch und Sergei Terekhov gehen auch in der nächsten Saison wieder für den OSC auf Torejagd. Ausserdem kommt mit Stürmer Leod Edelhäuser ein weiterer Akteur vom ASC Spandau zu den Mighty Bucks
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Stürmer Johannes Brunner hat bei den Karoli Crocodiles verlängert. Ausserdem meldete der DEC Inzell den Wechsel von Stürmertalent Noah Antos nach Waldkirchen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächster Spieler hat Angreifer Christian Steinmetz seine weitere Zusage gegeben. Der 31-Jährige wird bereits in sein zehntes Jahr beim MEK gehen
  
EHC Essen
(BZLW)  Christian Sohlmann ist der nächste Neuzugang beim EHC. Der 41-Jährige kehrt damit an den Ort zurück, an dem er einst seine Laufbahn begonnen hat
  

   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen Von der Frauen-Nationalmannschaft und vom Pond-Hockey-Cup, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen-Liga, Rheinland-Pfalz-Liga, Oberliga Nord und Oberliga Ost.



deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft schnuppert an der Sensation / 1:4 (0:0, 1:0, 0:4) Niederlage gegen favorisierten Gastgeber Russland

(DEB)  Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) hat das erste Spiel bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gegen den favorisierten Gastgeber Russland mit 1:4 (0:0, 1:0, 0:4) verloren. Dabei sah es lange nach einer Sensation aus. Im ersten Drittel hielt das Team um Bundestrainer Peter Kathan den Angriffen der Russinnen gut stand und überstand auch zwei Unterzahlsituationen ohne Gegentreffer. Im zweiten Abschnitt kam die DEB-Auswahl besser in Fahrt. Manuela Anwander legte auf Franzi Busch zurück und diese brachte die Scheibe zum Tor. Der Schuss rutschte Yulia Leskina zur 1:0 Führung (27. Minute) für Deutschland über die Schulter. Der knappe Vorsprung hatte bis zur Pause bestand.
Im letzten Spielabschnitte legte Russland noch einmal zu und stocherte in der 46. Minute die Scheibe zum Ausgleich über die Linie. Nur Minuten später fand ein von einer deutschen Spielerin abgefälschter Puck den Weg vorbei an der starken Viona Harrer. Nun war der Bann gebrochen. Binnen Minuten erhöhten die Gastgeberinnen den Vorsprung auf 1:4.
Am Dienstag wartet mit Schweden bereits der nächste harte Gegner auf Deutschland. SPORT1 überträgt ab 10.55 Uhr live. Expertin ist Nationalspielerin Ronja Richter, Kommentator Peter Kohl.
Peter Kathan (Bundestrainer): „Es war eine enge Geschichte. Wir haben mit einem glücklichen Tor geführt, aber an dem Sieg der Russinnen gibt es nichts zu zweifeln. Wir wollten die 1:0-Führung möglichst lange halten, haben dann aber die Gegentore innerhalb kurzer Zeit bekommen. Sie haben viel Druck aufgebaut, wir waren heute die schwächere Mannschaft. Zwar hatten sie bei zwei Toren Glück, dieses haben sie sich aber hart erarbeitet. Am Ende war der Sieg verdient.“
Statistik:
Deutschland – Russland 1:4 (0:0, 1:0, 0:4)
Tor:
26:48 EQ 25 Franziska Busch (5 Manuela Anwander, 10 Anja Weißer)
Strafminuten:
Deutschland: 8
Russland: 4



deutschereishockeybundU19/20-Nationalmannschaft: Deutschland – Tschechien 5:6 (1:4, 3:1, 1:1)

(DEB)  Tore
06:00 EQ 25 Dominik Grafenthin
24:41 PP1 11 Fabio Pfohl (26, 10 Marc Michaelis)
28:42 EQ 25 Dominik Grafenthin (27 Vladislav Filin)
39:54 EQ 24 Maximilian Vollmayer (17 Lukas Heger, 22 Marc Schmidpeter)
58:54 EQ 26 Kevin Orendorz (10 Marc Michaelis, 11 Fabio Pfohl)
Strafminuten:
Deutschland: 2
Tschechien: 10



deutschereishockeybundSC Riessersee AH und DEL-Team siegen beim 4. DEB Pond Hockey Cup

(DEB)  Herzschlagfinale beim 4. DEB Pond Hockey Cup! Bei den Profis setzte sich die Alten Herren des SC Riessersee, Vorjahressieger bei den Amateuren, mit 5:4 gegen das Team „West Berlin“ durch. „West Berlin“ hatte zuvor im Halbfinale den Vorjahressieger Eisbären Berlin/Riessersee Hotel um Ex-Nationalspieler Sven Felski geschlagen. Bei den Amateuren holte sich das Team der DEL um Geschäftsführer Gernot Tripke, Duanne Moeser, Till Feser und Sven Zywitza nach einem 9:4 Sieg über die Scorpions aus Füssen die goldene Schneeschaufel. Die Siegertrophäen überreichten Garmisch-Partenkirchens Oberbürgermeister Thomas Schmid und DEB-Vizepräsident Manuel Hüttl. Rund 3000 Zuschauer sahen bei traumhaften Wetter am Samstag und besten Eishockey-Temperaturen am Sonntag spannende und unterhaltsame Spiele. Aufgrund des warmen Wetters der letzten Wochen wurde das Turnier auf die Freieisflächen des Olympia-Eissportzentrums in Garmisch-Partenkirchen verlegt. Doch auch hier erfreuten sich die Gaudi-Hackler am herrlichen Bergpanorama und der Stimmung bei Teilnehmern und Zuschauern tat das keinen Abbruch. Auch die Players-Party am Samstag im Riessersee Hotel Resort war ein voller Erfolg. Insgesamt kämpften 63 Teams, rund 370 Teilnehmer in zwei Kategorien – Amateure und Profis – um den Titel.



roteteufelbadnauheim1:2-Heimniederlage gegen Bremerhaven - "Bad Nauheim hat viel Talent"

(DEL2)  Mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) verloren heute Abend die Roten Teufel ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Bremerhaven. "Das war ein bitteres Wochenende für uns. Wir hätten mindestens drei Punkte aus beiden Spielen verdient gehabt, nachdem wir bereits am Freitag in Bietigheim knapp dran waren. Das Spiel heute hatte Playoff-Charakter, beide Teams sind ihrem Schema taktisch diszipliniert nachgegangen. Am Ende ist es ärgerlich, dass wir zwei, drei Mal am Tor vorbeischießen", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi. "Ich bin happy über die drei Punkte, denn Bad Nauheim hat viel Talent und hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Es ist immer hart, wenn du gegen einen solchen Gegner 0:1 hinten liegst, aber wir haben konzentriert dagegen gehalten und bis zum Ender defensiv gut gestanden", so Bremerhavens Trainer Mike Stewart.
Es war von Beginn an ein temporeiches und intensives Spiel, in dem die Gäste in Unterzahl in der 2.Minute durch Cook einen Pfostenschuss und die Hausherren im direkten Gegenzug ein Break durch Dorr zu verzeichnen hatten, das Langmann im Tor der Pinguine entschärfte. Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft, so dass sich nicht ausmachen ließ, wer hier Tabellenführer und wer Aufsteiger war. Lohn der Bad Nauheimer Arbeit war das 1:0 in der 8.Minute, als Götz perfekt von Kyle Helms von hinter dem Tor bedient wurde. Bremerhaven kam nun mit wütenden Angriffen, aber die Hessen hielten mit viel Einsatz dagegen und konnten sich stets auf Jan Guryca im Kasten verlassen. Ausgrechnet als die Kurstädter in der 15.Minute Überzahl spielten, fiel der Ausgleich: die Scheibe landete hinter dem Bremerhavener Tor im Netz, doch der Referee ließ weiterlaufen. Der hohe Pass wurde zudem von Slaton mit der Hand vollständig umschlossen, doch auch dies zog keinen Pfiff nach sich. Der Bremerhavener Stürmer war somit in bester Position und ließ Guryca beim sehr umstrittenen 1:1-Pausenstand keine Chance.
Bad Nauheim blieb mit viel Kampf im Spiel, so dass den Gästen spielerisch nicht allzu viel einfiel. Beide Teams neutralisierten sich mehr oder weniger, einzig der Unparteiische sorgte hier und da dafür, dass mit einem Mann mehr ein wenig Platz entstand. Torchancen ergaben sich aber auch hierbei nicht, die Bremerhavener Führung sollte bei numerischem Gleichstand fallen. Ein gewonnenes Bully leitete Teljukin zu Dejdar weiter, der sofort zum 1:2 abzog. Bremerhaven drängte nun auf das dritte Tor, doch die Roten Teufel hielten mit viel Einsatz dagegen und hielten zunächst einmal das Pausenresultat.
Im letzten Abschnitt wollten die Gäste den Sack vorzeitig zumachen und hatten durch Stas und Dejdar zwei Riesengelegenheiten, doch einmal ging das Hartgummi knapp vorbei und einmal war Jan Guryca zur Stelle. Die Hausherren holten noch einmal alles aus sich heraus und machten Druck in Richtung von Jonas Langmann, der ebenfalls einige Paraden zeigen musste. Die Uhr lief gegen die Hessen, die unter den Augen von Kölner Haie-Geschäftsführer Lance Nethery bis zur letzten Sekunde alles probierten, was von den gut 2.000 Fans lautstark honoriert wurde. Am Ende brachten die Pinguine das Resultat über die Zeit und sichern sich somit drei glückliche Punkte.
Am kommenden Freitag gastieren die Roten Teufel in Dresden, am Sonntag, den 16.02.2014 erwartet man den ETC Crimmitschau.



toelzerloewenTölzer Löwen schlagen Regensburg mit 3:1

(OLS)  Sechs-Punkte-Wochenende für die Tölzer Löwen: Nach dem 4:2-Sieg in Freiburg am Freitag gewannen die "Buam" vor 1263 Zuschauern auch am Sonntagabend gegen Regensburg mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
Es war ein enges, intensives Spiel. "Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen", sagte Regensburgs Coach Stefan Schnabl, und auch Florian Funk stellte fest: "Man hat gemerkt, dass es um ziemlich viel geht."
Die Vorgabe ihres Trainers, nicht in Rückstand zu geraten, beherzigten die Tölzer. Es dauerte aber auch bis zur 18. Spielminute, ehe die Löwen ihrerseits in Führung gehen konnten. Florian Strobl traf in Überzahl nach Pass von Klaus Kathan. "Wir waren anfangs ängstlich, wollten keinen Konter bekommen", sagte Funk.
Regensburg war vom Rückstand nicht geschockt. Engagiert startete das EVR-Team in den Mittelabschnitt, erspielte sich einige Chancen. Marco Wölfl im Tölzer Tor musste sich ein ums andere Mal auszeichnen. Ein bisschen Ruhe in die Partie brachte Tobias Biersack mit dem zweiten Treffer für die Löwen (38.). Es blieb aber ausgeglichen. David Musial brachte seine Mannschaft wieder heran (45.). "Aber wir haben derzeit den psychologischen Vorteil", sagte Funk. "Bei uns läuft es, und deshalb schießen wir wieder ein Tor, wenn der Gegner den Anschluss gemacht hat." Leo Pföderl stellte die Weichen endgültig auf Sieg (56.). "Das war unser bestes Spiel gegen Regensburg in dieser Saison", sagte der Löwen-Trainer.
Am Freitag treten die Tölzer beim Tabellenschlusslicht in Schweinfurt an (Spielbeginn: 20 Uhr).



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Schützenfest im Tigerkäfig

(OLS)  EHC Bayreuth  – ERV Schweinfurt     10:1     (5-1;2-0;3-0)
1187 Zuschauer   Strafen: BT: 8 Min   S: 8 Min Powerplays: BT: 1/4     S: 1/4
Bayreuth: Sievers, Bädermann – Wolsch, Kasten, Hermann, Zeilmann (4), Mayer – Holzmann, Geigenmüller (2), Altmann, Pietsch, Kolozvary (2), Thielsch, Bartosch, Juhasz, Schadt, Tilla
Schweinfurt: Fous, Swolenski (2, ab 14) – Zimmermann, S.Knaup, Vojta, J.Knaup, Schäfer – Amrhein, Filobok, Fissekis, Rindos, Litesov, Nemirovsky (2), Stähle (4), Dam
Tore: 1:0 (2) Geigenmüller (Kasten, Thielsch); 2:0 (9) Tilla (Thielsch, Kasten); 3:0 (12) Thielsch (Tilla, Hermann); 4:0 (13) Kolozvary (Wolsch); 4:1 (18) 5-4 Nemirovsky (Stähle, Vojta); 5:1 (20) Juhasz (Thielsch); 6:1 (21) Kolozvary (Thielsch); 7:1 (37) Bartosch (Geigenmüller); 8:1 (42) Bartosch (Kolozvary, Kasten); 9:1 (53) Holzmann (Hermann, Pietsch); 10:1 (56) 5-4 Juhasz (Tilla, Pietsch)
Massive Personalprobleme speziell in der Abwehr zwangen Tigerdompteur Waßmiller für das kleine Frankenderby zu einem ganz tiefen Griff in die Aufstellungs-Trickkiste. Mit Potac, Sevo, Göldner und Junior Franz fehlten neben den Stürmern Müller und Pleger nicht weniger als 4 nominelle Defender beim EHC. So wurde Stürmer Zeilmann erneut „zurück gezogen“ und die beiden Rechtsverteidiger Kasten und Wolsch rotierten, während ihre Partner auf der anderen Abwehrseite fest bei den jeweiligen Sturmreihen blieben. Trotzdem entwickelte sich sofort eine flotte und kurzweilige Partie mit Chancen auf beiden Seiten, wobei das ganze Spiel über die klare Mehrheit davon bei den Oberfranken lag. Schon in Minute 2 eröffnete Torjäger Geigenmüller den Torreigen als er aus der Drehung heraus einfach einmal abzog und der leicht abgefälschte Puck einschlug. Als Tilla etwas später im Zentrum schön frei gespielt direkt traf, nahm das Unheil der Gäste schon früh seinen Lauf und Trainer Torgler konnte es auch mit einer Auszeit nicht bremsen. Fast ohne Abwehr und kaum Körperspiel agierten die Gäste und die Tigers nutzten diese Freiheiten gnadenlos aus, stellten durch Thielsch und Kolozvary mit ihren Einzelaktionen auf 4-0, worauf Torwart Fous entnervt sein Gehäuse verließ und beim ERV Platz machte für Back-up Swolenski. Als dann Nemirovsky in Überzahl nach einer flüssigen Kombination per eigenen Nachschuß traf , hoffte man bei den Kugellagerstädtern auf Besserung, doch Juhasz rückte dieses Unterfangen per Rückhandschuß noch vor der ersten Pause schnell wieder gerade.
Mit dem 6-1 durch Kolozvary nach perfektem Zuspiel des sehr agilen Thielsch gleich nach Wideranpfiff war die Partie schon sehr früh endgültig entschieden. Die Wagnerstädter nahmen nun trotz eines weiteren Pfostentreffers des Slowaken den „Fuss deutlich vom Gaspedal“, was die Blau-weißen zu einigen eigenen Angriffen animierte, bei denen Sievers im EHC-Tor zu mehreren guten Paraden gezwungen wurde. Eher unglücklich wirkte dagegen sein Pendant bei Bartosch Treffer zum 7-1 von der linken Bande aus, aber auch seine Vorderleute vernachlässigten sehr oft ihre Abwehrarbeit, was phasenweise zu einem extrem offenen Schlagabtausch führte, bei dem die Tigers insgesamt aber überdeutliche Vorteile hatten.
Die fast durchgehend sehr einseitige Partie setzte sich auch in den letzten 20 Minuten fort und Bartosch, Holzmann und Juhasz sorgten mit ihren schön verteilten Toren für den ersten zweistelligen Erfolg der Tigers in dieser für sie an Höhepunkten so reichen Oberligaspielzeit. Besonders der Treffer von Juhasz war ein „Zungenschnalzer“ und gehörte in die Kategorie nahezu perfekt ausgespieltes Powerplaytor. Schweinfurt kam zwar meist über den Status eines Sparringpartners nicht hinaus, doch die Bayreuther zogen ihr Spiel auch mit gutem Tempo zur Freude von Trainer Waßmiller konsequent durch. Das man wieder einmal zahlreiche, teilweise auch hochkarätige weitere Chancen ausließ, konnte man durch den Klassenunterschied zwischen den Teams diesmal problemlos verschmerzen und die Gelb-schwarzen verbuchten die nächsten drei Punkte souverän und auch in dieser Höhe völlig verdient auf dem Habenkonto.



buchloheDezimierte Piraten gehen auch in Haßfurt leer aus - ESV Buchloe verliert Auswärtsspiel bei den Hawks mit 5:6

(BYL)  Nach der Penaltyniederlage am Freitag gegen Pfaffenhofen lief es für den ESV Buchloe auch im Sonntagsspiel beim ESC Haßfurt nicht wirklich besser. Mit 5:6 (1:2, 2:1, 2:3) verloren die Pirates ihr zweites Spiel in der Abstiegsrunde und geraten somit bereits nach dem Auftaktwochenende gewissermaßen unter Zugzwang. Schon vor der Partie waren die Sorgenfalten im Gesicht von Trainer Bohdan Kozacka deutlich zu sehen, denn mit Moritz Lieb, Michael Strobel, Patrick Weigant und Andreas Widmann fehlten gleich mehrere Akteure verletzt beziehungsweise erkrankt, sodass die Piraten mit nur 14 Feldspielern an den Start gingen. Im Spiel selbst spitzte sich die personelle Lage dann sogar noch zu, da Andreas Morhardt bereits im ersten Drittel einen Puck ins Gesicht bekam und mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus musste. Zu allem Überfluss knickte auch noch Tobias Riefler im zweiten Abschnitt ohne Fremdeinwirkung um. "Am Ende hatte ich nur noch zwei Reihen, aber die Haßfurter haben sich den Sieg heute durch ihren Willen und Einsatz verdient", resümierte Kozacka die Niederlage seiner Jungs.
Nach einem ausgeglichenen Beginn spielte den heimischen Hawks ein schnelles Tor spürbar in die Karten. Ales Stribny hatte einfach mal abgezogen und zum frühen 1:0 verwandelt (4.). Daraufhin überließen die Haßfurter den Buchloern zunächst die Spielinitiative, die sich aber anfangs sichtlich schwer taten, gefährlich vors gegnerische Tor zu gelangen. Erst in der 11. Minute konnte sich Mark Soares entscheidend durchsetzen und zum 1:1 einnetzen. Doch die Freude über den Ausgleich wehrte nicht lange, denn zum einen musste Andreas Morhardt nach dieser Szene verletzt vom Eis und wenig später fiel der erneute Führungstreffer für die Hausherren. Jan Michalek brachte mit einem Abstauber seine Farben wieder in Front (17.).
Auch im Mitteldrittel zeigte sich das selbe Bild. Der zweikampfstarke ESC ließ die Piraten kommen, blieb aber seinerseits immer wieder mit schnellen Gegenangriffen brandgefährlich. Als die Gennachstädter in der 29. Minute schließlich mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren durften, glückte David Strodel mit einem Distanzschuss der 2:2 Ausgleich. Und es sollte noch besser kommen. Denn nachdem die ESV´ler zunächst noch an der Querlatte scheiterten, brachte Mark Soares mit seinem zweiten Tor aus dem Gewühl heraus die Buchloer erstmalig in Front (31.).  In dieser Phase waren die Piraten nun am Drücker, doch sowohl Daniel Huhn mit einer Doppelchance als auch Mathias Strodel scheiterten am überragenden ESC-Tormann Timo Jung. Bitter auch, dass die Schiedsrichter einem regulären Treffer von Tobais Kastenmeier wegen einer vermeintlichen Torraumabseits-Stellung die Annerkennung verweigerten (34.). Statt dem 4:2 fiel dann kurz darauf prompt das 3:3 auf der anderen Seite, als Stribny einen Konter eiskalt abschloss (37.).
Und das Pech blieb den Freibeutern weiterhin treu. So gingen die Hawks nach 45 Minuten durch einen unglücklich abgefälschten Schuss von Josef Eckmair mit 4:3 in Front. Und rund sechs Minuten später erhöhte Zoltan Revak nach einem Konter gar auf 5:3. Die drohende Niederlage vor Augen machten die Buchloer nun auf und versuchten noch einmal alles, heran zu kommen. Und tatsächlich gelang David Strodel im Powerplay mit einem Abstauber der Anschlusstreffer (56.). Da die Pirates aber weiter volles Risiko gehen mussten, boten sich den Hawks nun natürlich weitere Räume für ihr ohnehin schon starkes Konterspiel. Eine solche 2-auf-1 Situation verwertete Routinier Eckmair schließlich zum 6:4 (57.). Als die Buchloer sogar noch den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, verkürzte auch Daniel Huhn im Nachsetzten den Spielstand nochmals auf ein Tor (58.). Für mehr reichte es aber nicht mehr, sodass der Rumpfkader des ESV die weite Heimreise ohne zählbaren Erfolg antreten musste.
Am nächsten Wochenende wartet nun ein Doppelspieltag gegen die Wanderers aus Germering, bei dem die Piraten fast schon zum Siegen verdammt sind.



ervwildboyschemnitzChemnitz verliert in Jonsdorf und landet in Pokalgruppe A

(OLO)  Es war das letzte Spiel der Hauptrunde und damit entscheidend für die Platzierung in der Tabelle, was wiederum entscheidend für die Gruppierung für die nun anstehenden Pokalrunde sein sollte. So hatte das Spiel in der Lausitz doch eine gewisse besondere Brisanz.
Wo würde man nach dem Ende der Hauptrunde in der Tabelle landen und gegen wen würde man die Pokalrunde bestreiten müssen respektive dürfen? Diese Fragen standen vor dem letzten Wochenende auf der Agenda und so waren alle Blicke nicht nur auf das Abschneiden des eigenen Teams in Jonsdorf, sondern auch auf die Tabellennachbarn gerichtet, die ebenso ihre letzten Hauptrundenspiele zu bestreiten hatten.
Und wiederum zeigte sich, dass Jonsdorf in dieser Saison gewissermaßen so etwas wie der Chemnitzer Angstgegner zu sein schien, denn gerade einmal etwas mehr als zwei Minuten waren abgelaufen, da konnten die Falken schon durch Tomas Hruby in Führung gehen; eine Führung, die allerdings nur eine Minute später durch Tobias Rentzsch wieder egalisiert wurde. Chemnitz, wie schon in der ganzen Saison mit dem Kader in der Unterzahl, konnte sich jedoch nicht richtig befreien und stand unter Jonsdorfer Druck. Die Falken nutzen dann zuerst eine Unterzahl der Chemnitzer zum 2:1 und konnten kurz darauf zum 3:1 davonziehen, was gleichzeitig den Pausenstand markierte.
Jonsdorf, das in der letzten Partie der Hauptrunde völlig befreit aufspielen konnte, zeigte das auch im zweiten Drittel, als Clemens Ritschel im Chemnitzer Tor nach einem Schuss von Tomas Hruby hinter sich greifen musste. Chemnitz gab jedoch noch nicht auf und so konnte Kevin Piehler in der 31. Minute eine Überzahl-Situation ausnutzen um zu verkürzen. Das Spiel nahm nun an Härte zu, aber auch eine doppelte Überzahl-Situation brachte keine Änderung. Und so blieb es zur Pause beim 4:2.
Im letzten Drittel ereignete sich nicht mehr viel. Beide Mannschaften verlegten sich auf Konter, es ging mehr oder weniger ergebnislos hin und her. Auch eine Doppelstrafe gegen Thorsten Fischer und Kevin Piehler brachte keine Änderung. Da beide Mannschaften keine Treffer erzielen konnten, ging es noch lange hin und her, bis kurz vor Schluß Martin Lamich in Überzahl seine Chance nutzte und den letztendlichen Stand von 5:2 für die Jonsdorfer Falken herstellte.

Pokalrunde 2013 / 2014
Für das Pokalprogramm bedeutet das Ergebnis in Jonsdorf, dass man sich in der Pokalrunde in der Gruppe A gemeinsam mit den Saale Bulls Halle und Tornado Niesky wiederfindet – allesamt Herausforderungen also. Die Teams in den Gruppen spielen beginnend vom 14. Februar bis zum 02. März eine Gruppenphase aus. Nach Abschluss dieser Gruppenphase spielen die Teams auf den Plätzen 1 und 2 überkreuz einen Best-of-Three Modus und ermitteln die beiden Halbfinalisten. Die Halbfinals finden im Modus Best of Three vom 07. bis zum 16. März 2014 statt, das Finale des Ost-Pokals folgt dann im Modus Best of Three vom 21.03. bis 30. März 2014. Mit der Verkündung / Veröffentlichung der letztendlichen Spieltermine für die Gruppenphase der Pokalrunde ist in den kommenden Tagen zu rechnen.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau unterliegen knapp in Ravensburg - Westsachsen müssen sich mit 3 zu 2 geschlagen geben

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich bei den Ravensburg Towerstars am Ende knapp mit 3 zu 2 geschlagen geben. Während die Gastgeber die Partie über weite Strecken dominierten, kamen die Westsachsen immer wieder durch Einzelaktionen gefährlich vor das Tor. Die Treffer von Scott Pitt und Max Campbell hielten die Crimmitschauer im Spiel und eröffneten den Eispiraten am Schluss sogar die Chance auf den Ausgleich, der trotz einiger Möglichkeiten aber ausblieb.
Ravensburg dominierte das erste Drittel der Partie. Schnelle Angriffe und ein extrem variables
Spielsystem wirbelten die Eispiraten Defensive gehörig durcheinander. Während Eispiraten Keeper
Ryan Nie sich durch eine Vielzahl von guten Paraden auszeichnete, war er in der 8. Spielminute
machtlos. Wieder rotieren die Towerstars im Drittel der Eispiraten bis einer der Stürmer frei vor dem Tor auftaucht. Marko Friedrich zieht aus Nahdistanz ab und schickt die Scheibe ins kurze obere Eck.
Während die Eispiraten bis Mitte des Abschnittes kaum offensive Akzente setzten, gelingt in der 16.
Spielminute, etwas überraschend, der Ausgleichstreffer. Harrison Reed setzte die Ravensburger
Verteidiger unter Druck und erkämpft so die Scheibe. Seinen Pass vor das Tor kann Max Campbell nicht für einen Schuss verarbeiten. Der Kanadier legt aber zurück auf Scott Pitt der den Puck ins lange Eck des Tores schiebt. Glücklich geht es mit einem Unentschieden in die erste Pause.
Das Mitteldrittel beginnt mit einem weiteren Treffer von Ravensburg, das nach einer Überzahlsituation quasi mit Vollzähligkeit der Crimmitschauer trifft. Trotz des Rückstandes gelingt es den Eispiraten nun besser den Offensivdrang der Towerstars unter Kontrolle zu bekommen. Ein gefährlicher Konter von Scott Pitt hätte nur wenig später den erneuten Ausgleich bringen können und müssen. Allerdings bleibt der Treffer aus und so kämpfen die Westsachsen weiter, den Rückstand ein weiteres Mal zu egalisieren.
Beide Teams zwar mit weiteren Chancen, aber ohne weiteren Treffer im 2. Abschnitt.
Die letzten 20 Minuten gingen mit einem leichten Vorteil an die Eispiraten, die in der 41. Minute durch Max Campbell erneut den Ausgleich auf dem Schläger hatten. Die Hausherren besinnen sich zunächst mehr auf ihre Defensive, bis sie in der 49. Minute durch einen Weitschuss auf 3 zu 1 davonziehen können. Wer erwartet hätte, dass die Partie damit entschieden war, der sah sich getäuscht. Max Campbell besorgt nur 71 Sekunden später den Anschlusstreffer zum 3 zu 2 und hält die Eispiraten im Spiel. 3 weitere hochkarätige Möglichkeiten der Crimmitschauer hätten durchaus noch den Ausgleich bringen können. Am Ende reicht den heimstaarken Ravensburgern lediglich ein Tor mehr, um die Punkte zu verteidigen und die Begegnung zu gewinnen.
Ergebnis: 3:2 (1:1,1:0,1:1)
Torschützen:
1:0 Marko Friedrich (Konstantin Schmidt, Andreas Gawlik) 7:43
1:1 Scott Pitt (Harrison Reed, Max Campbell) 15:35
2:1 Stefan Chaput (Justin Kelly, Radek Krestan) 21:43
3:1 Matt Kelly (sechster Feldspieler) (Christopher Oravec, Dustin Cameron) 48:58
3:2 Max Campbell (Harrison Reed) 50:09
Zuschauer: 2.100



deggendorffireDeggendorf Fire hält Chance an Playoff-Teilnahme am Leben

(OLS)  Mit einem letztlich klaren 6:3-Sieg gegen die Blue Devils Weiden und der gleichzeitigen Erdinger Niederlage gegen Selb konnte Deggendorf Fire am Sonntagabend den Rückstand auf Platz 8 wieder auf vier Punkte verkürzen. Die Gastgeber taten sich gegen Weiden lange Zeit schwer und konnten ihre Nervösität über weite Strecken des Spiels nicht ablegen. Erst ein Doppelschlag zu Ende des Mitteldrittels brachte Fire auf die Siegerstraße, in den letzten zwanzig Minuten schraubte man das Ergebnis gar noch in die Höhe. Ein Heimsieg im folgenden Spiel gegen Füssen würde Erding noch mehr unter Druck setzen.
Dem Deggendorfer Team war die Anspannung anzumerken, denn nur ein Sieg gegen die bislang auswärts noch sieglosen Weidener ließ die Hoffnung auf ein Erreichen der Playoffs nicht verblassen. Die erste Chance verzeichnete Simon Maier in der 2. Minute, den Torreigen eröffnete allerdings Andrew Schembri eine Minute später, dabei sah Weiden-Goalie Huber nicht gut aus. Doch Weiden gab prompt die Antwort. Erst bedankte sich Marcel Waldowsky nach einem Puckverlust in der eigenen Zone (5.), dann war es Jakub Faschingbauer, der in Überzahl (9.) im zweiten Versuch erfolgreich war, als der Puck zuerst an den Pfosten ging. In der Folge gab es viel Stückwerk auf beiden Seiten, mit zunehmender Spieldauer wurde Deggendorf immer nervöser, denn man wusste um die Bedeutung dieses Spiels. Fast hätte Weiden noch einen dritten Treffer erzielt, aber zum Glück ging der Puck an die Latte, nachdem ein Weidener Spieler den Schläger bei einem Schuss dazwischen hielt.
Im zweiten Abschnitt hatte aber auch Weiden das Glück auf seiner Seite, denn Wiederer visierte ebenfalls nur den Pfosten an (21.). Dies war allerdings ein Weckruf, denn Fire hatte nun mehr vom Spiel. Eine Überzahlsituation musste dann für den Ausgleich herhalten, Dominik Retzer war in der 26. Minute im zweiten Versuch zur Stelle. Dieses Tor beflügelte Fire, das weitere Chancen durch Schembri und Benda vorfand. Ab der 33. Minute wendete sich das Blatt jedoch wieder, eine Großchance der Blue Devils läutete die beste Phase der Gäste ein. Fire konnte sich kaum noch befreien und Max Grassi brachte die Gäste folgerichtig in Führung. Eine der wenigen Strafzeiten nutzte Fire jedoch zum Ausgleich aus (39.), als Andrew Schembri im Powerplay in die Mitte ziehen konnte und beherzt abzog. Der Jubel unter den knapp 500 Zuschauern war noch nicht verklungen, da klingelte es erneut im Weidener Kasten. Zwölf Sekunden nach dem Ausgleich reagierte Martin Rehthaler nach einer Verwirrung vor dem Gehäuse der Blue Devils am schnellsten und brachte seine Farben überlegt in Führung.
Mit dieser Führung im Rücken ging es auch in den Schlussabschnitt, der für Deggendorf Fire mit einer Schrecksekunde begann, als Weiden in Unterzahl einen Pfostentreffer verzeichnete. Simon Maier nach schöner Schembri-Vorlage und Vavra aus der Drehung hatten einen weiteren Fire-Treffer auf dem Schläger, auf der Gegenseite verhinderte Albrecht mit einer Glanztat den sicher scheinenden Ausgleich. Weiden kam immer wieder gefährlich vor das Deggendorfer Tor, erst vier Minuten vor dem Ende der Partie erzielte Simon Maier den erlösenden fünften Treffer, als er eine Kombination über Schembri und Vavra abschloss. Wieder sah dabei Weiden-Goalie Huber unglücklich aus. Weiden nahm in den letzten Sekunden noch den Torhüter vom Eis, aber Kamil Vavra belohnte den engagierten Auftritt der ganzen Mannschaft mit einem Treffer in das verwaiste Tor der Blue Devils.
Sichtlich erleichtert nahm Jan Benda den Sieg zur Kenntnis. "Wir waren enttäuscht über die letzte Heimniederlage, daher war es heute ein schweres Spiel für uns. Weiden kann sich schon lange auf die Playdowns konzentrieren, für uns hat jedes Spiel Playoff-Charakter. Durch den Sieg heute sind wir wieder in Sichtweite. Aber das waren wir schon öfter. Natürlich möchten wir es noch schaffen, aber zuerst konzentrieren wir uns auf das nächste Heimspiel gegen Füssen", ließ Jan Benda verlauten. Drei Punkte sind auch im Heimspiel gegen die Allgäuer das Ziel, während Erding am nächsten Spieltag in Peiting antreten muss. Der Spielplan beschert Fire noch die Auswärtsspiele in Bayreuth und Bad Tölz, zum Saisonfinale erwartet man den designierten Meister aus Selb. Erding sieht sich noch Freiburg (H), Füssen (A) und den Tölzer Löwen (H) gegenüber, es könnte also durchaus zu einem Herzschlagfinale im Kampf um den letzten Playoff-Platz kommen.



eisadlerdortmundEisadler Dortmund kassieren erste Niederlage der Saison

(NRWL)  Die weiße Weste hat ihren ersten Fleck - Im 16. Meisterschaftsspiel in der NRW Liga mussten die Eisadler Dortmund am Freitagabend in Ostwestfalen zum ersten Mal das Gefühl einer Niederlage erleben. Ein ungewohntes Gefühl nach 15 Siegen in Folge, und das merkte man der Mannschaft nach Spielende deutlich an. Denn während der Herforder EV den verdienten 4:3-Heimsieg vor knapp 500 Zuschauern ausgiebig feierte, flüchteten die geschlagenen Eisadler sogar noch vor der Ehrung der Spieler des Abends frustriert in die Kabine.
Von Spielbeginn an merkte man, dass die Gastgeber bestens auf ein intensives Kampf- und Konterspiel eingestellt waren. Zwar gaben die Eisadler bereits nach 19 Sekunden den ersten Schuss auf das Gehäuse des guten Herforder Keepers Sören Werth ab, aber die Ostwestfalen ließen mit ihrer ersten Chance auch nicht lange auf sich warten.
Schnell wurde klar, dass die Gastgeber zwar tief in der Abwehr standen, aber auch immer wieder mit schnellen Kontern Nadelstiche setzten. So konnte der HEV-Keeper in der 4. Minute erst retten, dann einen schnellen Konter seiner Mannschaft sehen, wieder beherzt eingreifen und danach das 1:0 seiner Truppe bejubeln. Die Eisadler wirkten irritiert, den "Freitagabend Ausflug" hatten sie sich anders vorgestellt. Trotzdem versuchte das Sikorski-Team dagegen zu halten, eroberte sich mehr Spielanteile und gute Möglichkeiten, der Ausgleich fiel aber erst zwei Minuten vor der ersten Drittelpause. Verteidiger Kai Domula zog bei doppelter Überzahl von der blauen Linie ab, und sein Schuss wurde noch von Constantin Wiechern zum 1:1-Ausgleich abgefälscht.
Die Dortmunder Freude hielt aber keine 90 Sekunden an, dann gab es einen weiteren schnellen Herforder Konter, gemixt mit Adler-Abwehr-Konfusion und der erneuten Führung der Gastgeber.
So ging es auch nach der ersten Pause weiter: Eisadler Chancen, aber auch Unkonzentriertheiten und Stellungsfehler im Defensivverhalten, schnelle Herforder Konter und weitere Chancen auf beiden Seiten.
Das 2:2 in der 31. Spielminute entstand durch ein beherztes Nachsetzen von Malte Bergstermann hinter dem gegnerischen Tor, und das sogar in Unterzahl. Er luchste Sören Werth die Hartgummischeibe ab und schob sie dann mit einigem Glück über die Linie. Auch der zweite Dortmunder Ausgleich brachte die Herforder Dragons nicht von ihrem Plan ab und der lautete: Erneut kontern, und zum dritten Mal in Führung gehen. Dies geschah in der 37. Minute und wieder war es ein Mix aus Ostwestfalenkonter und Dortmunder Abspielfehler, und wieder war es der gerade erst von einer Knieverletzung genesene Jan-Niklas Linnenbrügger, der gekonnt vollstreckte.
Im Schlussabschnitt gab es dann das 3:3 nach schöner Einzelaktion von Michael Alda und die erneute und endgültige Herforder Führung zum 4:3-Siegtreffer, zusätzlich noch reichlich Strafzeiten, darunter ein Spielausschluss gegen Felix Berger sowie den verletzungsbedingten Ausfall von Roberto Rinke.
Im Sinne der Chronistenpflicht sollte noch erwähnt werden, dass die Eisadler mit Nils
Sondermann, Marc Kolberg und Thomas Branz auf gleich drei Verteidiger verzichten
mussten. Als Ausrede soll dies aber nicht verstanden werden. Den Sieg hat sich der
Herforder EV redlich verdient, den Eisadlern blieb nur die Erkenntnis, dass die Bäume nicht
in den Himmel wachsen, und dass man aus Niederlagen auch lernen kann, auch oder vor
allem wenn es die erste ist.
Das nächste Heimspiel der Eisadler Dortmund findet am kommenden Sonntag, dem 16.
Februar 2014 statt. Dann wird um 19 Uhr an der Strobelallee die Zweitvertretung des
Neusser EV erwartet.
Torfolge:
1:0 Gehring (Nasebandt, Brinkmann) 03:51
1:1 Wichern (Domula) 18:01 (+2)
2:1 Linnenbrügger 19:29
2:2 Bergstermann 30:42 (-1)
3:2 Linnenbrügger 36:49
3:3 Alda (Kuntu-Blankson) 44:24
4:3 Nasebandt (Klein, Staudt) 48:03 (+1)
Strafzeiten:
Herford 14 - Dortmund 23 + SD Berger
Zuschauer: 448



dresdnereisloewenDresden schlägt Bietigheim mit 3:1

(DEL2)  Jubel bei den Dresdner Eislöwen: Das Popiesch-Team sicherte sich vor 2281 Zuschauern mit einem 3:1 (0:0; 2:0; 1:1)-Erfolg wichtige Punkte im Kampf um die Play-Off Plätze. Dresdens Trainer musste neben den Langzeitverletzten Thomas Supis, Felix Thomas und Marius Garten kurzfristig auch auf Feodor Boiarchinov verzichten, der an einer Adduktorenzerrung laboriert.
Beide Mannschaften versuchten sofort Druck aufzubauen, doch die Abwehrreihen agierten sehr konzentriert, so dass zunächst nur wenige Großchancen entstanden. Dresden hatte im ersten Drittel mehr vom Spiel, belohnte sich für den Einsatz jedoch nicht. Einen vermeintlichen Treffer der Eislöwen unmittelbar vor Drittelende erkannte Schiedsrichter Carsten Lenhart nicht an. Zuvor hatte der Bietigheimer Mark Heatley das Tor verschoben und musste dafür zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen.
Mit dem Powerplay begann der Mittelabschnitt: Dresden agierte erneut mit viel Zug zum Tor. André Mücke nutzte schließlich ein schönes Zuspiel von David Hájek zur verdienten Führung (21.). Diese gab der Mannschaft zusätzliche Sicherheit. Doch Frederic Cloutier im Gästetor verhinderte infolge das 2:0 mit einigen starken Paraden. Gegen den Schlagschuss von Carsten Gosdeck in der 31. Minute war er allerdings machtlos. Die Gäste kamen ebenfalls zu Möglichkeiten, letztlich waren im weiteren Verlauf des zweiten Drittels die Eislöwen dem 3:0 aber näher als die Gäste dem Anschluss.
Das Schlussdrittel begann denkbar ungünstig: Nach einer unübersichtlichen Situation entschied der Unparteiische nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Tor für die Gäste (41) durch Alexej Dmitriev. Die Eislöwen verdauten den Rückschlag schnell und agierten weiterhin offensiv und selbstbewusst. Goalie Kevin Nastiuk bekam dennoch mehr zu tun und sicherte in der einen oder anderen brenzligen Situation den Vorsprung. „Nach dem 2:0 wollten wir ein saubereres Spiel zeigen, aber dieses Vorhaben ist zunächst ins Gegenteil umgeschlagen. Es freut mich, dass die Mannschaft dennoch cool geblieben und Geduld bewiesen hat.  Lukas Slavetinský entschied schließlich die Partie: In Überzahl brachte er die Scheibe zum 3:1 im Bietigheimer Tor unter (53.).
„Es ist uns heute gelungen die normal hohe Anzahl an Bietigheimer Chancen zu verringern. Das war unser Schlüssel zum Erfolg“, sagte Popiesch. 



erdinggladiatorsWacker kämpfende Erding Gladiators werden am Ende leider nicht belohnt / 5:8-Niederlage gegen Spitzenreiter - Spiel im ersten Drittel verloren

(OLS)  Weil die Erding Gladiators das erste Drittel komplett verschlafen haben, sind sie möglicherweise an einer Sensation vorbeigeschrammt. So aber mussten sie sich heute Abend nach toller Aufholjagd den Selber Wölfen mit 5:8 Toren (1:6, 3:0, 1:2) beugen. 
Es war das letzte Aufgebot, das Erdings Trainer John Samanski gegen den unangefochtenen Spitzenreiter aufs Eis schicken konnte. Nur dank Förderlizenzspieler Konstantin Mühlbauer konnte er überhaupt drei komplett Blöcke aufbieten. Mit den verletzten Gantschnig, Mitternacht, Poetzel und Rische sowie dem gesperrten Engel fehlten fünf Stammkräfte, dazu mussten die beiden Förderlizenzspieler Patrick Samanski und Lukas Krämmer wegen Erkrankung absagen.
Den besseren Start erwischten die Gladiators, denn in der 5. Minute war Chris Cahill zum 1:0 erfolgreich. Aber dann drehten die Wölfe auf. Nur 40 Sekunden später glich Christoph Schadewaldt zunächst zum 1:1 aus. Als Erdings Kapitän Rudi Lorenz auf der Strafbank saß, brachte Tom Fiedler die Selber eine Sekunde vor Ablauf der Strafe 2:1in Führung. Nur 69 Sekunden danach schlug ein verdeckter Schuss von Dennis Schiener zum 3:1 ein, und wiederum nur zwei Minuten später erhöhte der gleiche Spieler auf 4:1. Damit war zwar die Vorentscheidung gefallen, aber der Torhunger der Wölfe noch nicht gestillt. Herbert Geisberger (17.) und Achim Moosberger (20.) schraubten das Resultat noch im ersten Drittel auf 6:1 – nahezu jeder Schuss war ein Treffer.
Mit frischem Mut und neuem Torwart – Timon Ewert kam für den bedauernswerten Patrick Ashton – starteten die Gladiators ins zweite Drittel. Und prompt stellte sich der Erfolg ein. Valentin Scharpf (27.), Florian Zimmermann in Überzahl (29.) und Brandon Nunn (30.) brachten Erding auf 4:6 heran, woraufhin Wölfe-Coach Cory Holden eine Auszeit nahm.
Im dritten Drittel brachte Scharpf die Gladiators im Spiel Fünf gegen Drei auf 5:6 heran (45.), doch in Überzahl, nach umstrittener Strafe gegen Erding, gelang Geisberger das 7:5 für Selb (49.). Als die Gladiators in der Schlussphase alles nach vorne warfen, kassierten sie schließlich noch das 5:8 durch Fiedler.
Wolfgang Krzizok / Erdinger Anzeiger
Statistik
Tore: 1:0 (5.) Cahill (Nunn, Bernhardt), 1:1 (5.) Schadewaldt (Piwowarczyk, Mudryk), 1:2 (10.) Fiedler (Geisberger, Mudryk/5-4), 1:3 (11.) Schiener (Heilman, Hendrikson), 1:4 (13.) Schiener (Heilman, Hendrikson), 1:5 (17.) Geisberger (Piwowarczyk, Mudryk), 1:6 (20.) Moosberger (Fiedler, Schneider), 2:6 (27.) Scharpf (Pfeiffer, Krzizok), 3:6 (29.) Zimmermann (Krzizok, Trox/5-4), 4:6 (30.) Nunn (Jirik, Cahill), 5:6 (45.) Scharpf (Nunn, Cahill/5-3), 5:7 (49.) Geisberger (Piwowarczyk, Mudryk/5-4), 5:8 (58.) Fiedler (Hördler, Moosberger)
HSR: Marian Rohatsch
Zuschauer: 750
Strafminuten: Erding 8, Selb 12



jonsdorferfalkenJonsdorfer Falken beenden Vorrunde mit Heimsieg!

(OLO)  Ein versöhnlicher Abschluss gelang dem Jonsdorfer Team mit einem 5:2-Sieg gegen die „Wild Boys“ Chemnitz beim letzten Spiel der Vorrunde in der Oberliga-Ost 2013/2014 im heimischen Falkenhorst vor ca. 500 Zuschauern. Vor dem Spiel präsentierten sich die Bambinis des EHC auf dem Eis und dann ging es auch schon los.
Die erste Chance für die Falken gleich in Minute zwei, im Gegenzug ein Pfostentreffer der Gäste. Es gab kein langes Taktieren, beide Mannschaften spielten munter nach vorn. Bereits in der dritten Minute ging der  EHC durch  einen Treffer von Tomas Hruby mit 1:0 in Führung. Nur eine Minute später verwerteten die Chemnitzer einen Nachschuss zum 1:1. Es ging munter hin und her auf dem Eis. Die nächste Großchance der Falken ließ nicht lange auf sich warten, wieder war es Tomas Hruby, der nur knapp verfehlte. In der achten Minute verloren die Jonsdorfer Cracks in der Vorwärtsbewegung die Scheibe, aber Robert Wolfermann entschärft den Chemnitzer Schuss. In der elften Minute wurde es noch einmal brenzlig im Abwehrdrittel des EHC, im dritten Versuch brachte Robert Wolfermann die Scheibe endlich unter Kontrolle. Die erste Strafzeit  ging auf das Konto der Wild Boys, doch die Falken agierten anfänglich etwas umständlich in Überzahl, dennoch bugsierte der Kapitän Christian Rösler den Puck in Überzahl erfolgreich zur erneuten Führung über die Linie. Keine zwei Minuten später zog „Bombe“ aus zentraler Position noch einmal ab und schoss über die Fanghand von Clemens Ritschel zum 3:1 ein.  Thorsten Fischer kassierte in der 16.min die erste Strafe für die Falken, aber die Gäste konnten daraus keinen Vorteil ziehen. So ging es mit der Zwei-Tore-Führung in die erste Pause.
Zu Beginn des Mittelabschnitts musste Patrick Preiß in die Kühlbox und die Falken spielten erneut Überzahl, allerdings ohne Torerfolg. Ein blitzschneller Konter des EHC nach langem Pass von Marc Hemmerich auf Tomas Hruby, der sich ins Drittel drehte  und Ritschel keine Chance ließ, führte in der 27.min zum 4:1.  Die folgenden Spielminuten standen dann eher im Zeichen der Unparteiischen, die ein etwas überzogenes Strafmaß für das an sich fair geführte Spiel an den Tag legten. Eine Überzahlsituation nutzten die Gäste zum 4:2. Die Falken verhinderten in dieser Phase, zeitweise in doppelter Unterzahl kämpfend, mit starkem Einsatz ein weiteres Gegentor. Auf jeden Fall war wieder mehr Action auf dem Eis in den Schlussminuten des zweiten Drittels, welches nach Toren ausgeglichen war.
In das letzte Drittel starteten die Jonsdorfer Cracks in Unterzahl, erspielten sich aber die erste Torchance. Die Gäste hingegen kamen nicht wirklich zum Zug. Artem Klein legte in der 42.min einen Falkenspieler in der neutralen Zone und musste dafür folgerichtig eine Strafe in Kauf nehmen. Die numerische Überlegenheit spielten  die Falken nicht gut aus. Die Chemnitzer konterten gefährlich und zum Glück begrub Robert Wolfermann die Scheibe unter sich. Es war etwas wenig Bewegung im Falkenspiel, teilweise fehlte die Präzision im Spielaufbau und so kamen die Gäste zu einigen Möglichkeiten. Den Schlusspunkt der Partie setzte Martin Lamich, der in der 59.min halblinks goldrichtig stand und diesmal den Puck  per Direktabnahme zum 5:2-Endstand  ins gegnerische Tor beförderte. Damit beendeten die Jonsdorfer Falken die Vorrunde mit einem Sieg und stehen jetzt vor ihrer nächsten Aufgabe, der sich nun anschließenden Pokalrunde.
Aufgrund der Platzierungen in der Tabelle stehen als Gegner in der Gruppenphase der Gruppe B der EHV Schönheide 09 und FASS Berlin fest.  Die Gruppenspiele finden vom 14.02. bis 02.03.14 statt, die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.



kaufbeurenRabenschwarzes erstes Drittel – Kaufbeurer Joker betreiben nur noch Ergebniskosmetik

(DEL2)  Nach dem berauschenden 7:5 Heimsieg über die Lausitzer Füchse bekamen die Zuschauer am heutigen Abend erneut jede Menge Tore zu sehen, was bei den Trainern der beiden Teams wohl für einige graue Haare gesorgt haben dürfte. Nach einem völlig verkorksten ersten Drittel konnten die Joker das Spiel ausgeglichen gestalten und zumindest noch einigermaßen versöhnlich gestalten.
Die Gastgeber, die am vergangenen Freitag noch keinen spielfähigen Torhüter zur Verfügung hatten, legten gleich gut los und gingen bereits nach nur 15 Sekunden durch Morten Lie in Führung. Im weiteren Verlauf kamen die Joker kaum richtig ins Spiel, da sich die Mannschaft von Uli Egen insbesondere in der Defensive einige haarsträubende Fehler erlaubte. So war es nur eine Frage der Zeit, ehe der SC Riessersee durch Andreas Pauli auf 2:0 erhöhen konnte. Für Hoffnung unter den mitgereisten Kaufbeurer Fans sorgte dagegen der Anschlusstreffer nach zehn Minuten durch Alex Thiel. Doch dieser Treffer sollte sich lediglich als Strohfeuer erweisen. Als zum ersten Mal ein Kaufbeurer auf die Strafbank wanderte, kassierten die Joker gleich das 1:3 durch Lubor Dibelka. Nur 17 Sekunden später fiel gar das 1:4, was bereits eine Vorentscheidung nach nicht einmal einer Viertelstunde sein sollte. Vor der ersten Pausensirene kassierten die Joker gar noch das 1:5 durch Jaroslav Kracik, erneut in Unterzahl.
Nach einer Kabinenpredigt zeigten die Kaufbeurer im Mittelabschnitt eine tolle Moral. Alex Thiel und Kapitän Michael Kreitl sorgten mit ihren beiden Treffern innerhalb von nur 54 Sekunden doch noch für etwas Spannung. Das sollte aber nur von kurzer Dauer sein. Innerhalb von nur 90 Sekunden schraubten die Gastgeber durch Maximilian Kastner und zweimal Lubor Dibelka das Ergebnis auf ein klares 8:3. Damit war das Spiel natürlich entschieden. Leid tun musste einem Torhüter Johannes Wiedemann, der mehrmals von seinen Vorderleuten sträflich allein gelassen wurde. Maury Edwards gelang noch der Treffer zum 8:4.
Durchaus spannend hätte es mit Schlussabschnitt doch noch einmal werden können, da Riessersees Tim Regan nach nur zwei Minuten mit einer fünf plus Spieldauerstrafe in die Kabine geschickt wurde. Da sich die Joker in diesem Powerplay gleich zwei eigene Strafzeiten leisteten, verpuffte diese letzte Chance komplett. Immerhin zeigten die Joker wenig später doch noch, dass sie über ein passables Überzahlspiel verfügen. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Matti Näätänen mit einer Direktabnahme von der blauen Linie noch für den 5:8 Endstand.
In der anschließenden Pressekonferenz hatte Uli Egen ein haarsträubendes erstes Drittel seiner Mannschaft gesehen, das mit DEL2-Eishockey nichts zu tun hatte. Immerhin stimmte ihn ein starkes letztes Drittel versöhnlich. Toni Krinner hatte eine überragende erste Viertelstunde seiner Mannschaft gesehen und lobte zudem den Kaufbeurer Coach als eine Bereicherung für die Liga.



EV LindauEV Lindau verkauft sich trotz 3:5 in Miesbach gut

(BYL)  Ersatzgeschwächt angetreten, sehr ordentlich gespielt – aber mehr als ein 3:5 (2:1, 0:3, 1:1) war in Miesbach leider nicht für den EV Lindau drin.
Wer eine Reaktion der Islanders auf das 1:4 gegen Peißenberg erwartet hatte, wurde nicht enttäuscht. Obwohl mit dem gesperrten Zdenek Cech und dem verletzten Michal Mlynek die beiden
besten Scorer fehlten, zeigten die Lindauer vor 502 Zuschauern , das sie weiter die favorisieren
Gegner ärgern wollen. „Im ersten Drittel haben wir hart gearbeitet, clever und taktisch klug gespielt“, lobte Team-Manager Sebastian Schwarzbart das ersatzgeschwächte Team. „Hier haben
wir einiges aus dem Freitagsspiel gelernt.“ Nicht unverdient gingen die Lindauer sogar zweimal in
Führung. Zunächst traf Bernhard Leiprecht in Überzahl mit einem Handgelenkschuss in der 13.
Minute zum 0:1. Den schnellen Ausgleichstreffer der Oberbayern nur 22 Sekunden später von
Adrian Albanese beantwortete dann wiederum nur eine Minute später Nicolas Oppenberger.
Einen Schluss von Leiprecht fälschte er zur 2:1 Pausenführung der Islanders ab.
Miesbach, das am Freitag in Sonthofen 0:5 verloren hatte, reagierte wütend auf den Rückstand
und spielte im zweiten Durchgang groß aus. „Da haben sie ihre Klasse gezeigt. Wir haben aber
auch ein paar unnötige Strafen genommen, was uns noch mehr unter Druck gesetzt hat“, sagte
Spielertrainer Martin Masak. Immerhin hielt die Defensive des EVL um Torhüter Beppi Mayer dem
Druck bis zur 30. Minute stand. Dann erzielte Mario Jann den Ausgleich. Derselbe Spieler war es
auch, der den TEV nach 37 Minuten erstmals in Führung brachte. Den Miesbacher Sturmlauf rundete
dann Ex- DEL Profi Benjamin Barz eine Minute vor der Pause mit dem 4:2 ab.
Im Schlussabschnitt konnte der EVL aber wieder zusetzen und die Partie offen gestalten. Spannend
wurde es dann wieder nach 47 Minuten. In Überzahl traf Martin Masak zum Anschlusstreffer.
Ein klassisch hinein gearbeitetes Tor, dass die Entschlossenheit der Islanders zeigte. In der
Tat war sogar ein Punktgewinn beim besten Heimteam der Liga möglich. Allerdings schlugen sich
die Lindauer in der entscheidenden Phase selbst. Ein Puckverlust hinter dem eigenen Tor brachte
die Gastgeber in Scheibenbesitz und Sebastian Deml ließ sich die Chance zum 5:3 zur Entscheidung
sieben Minuten vor Feierabend nicht entgehen. Bis zum Ende fighteten die Gäste verbissen,
nahmen in der Schlussphase noch den Keeper vom Eis, blieben aber erfolglos. Es war wieder
mehr drin, aber nach zwei Spielen der Zwischenrunde bleibt der EVL vor dem Derbywochenende
gegen Sonthofen ohne Punkt.



mainzwoelfeMainzer Wölfe: Meister spielt wieder um den Titel - Nach 5:1 gegen Beaufort steigt am Freitag erstes Finalspiel am Bruchweg

(RPL)  Geschafft! Souverän haben sich die Mainzer Wölfe am Sonntagabend gegen den IHC Beaufort durchgesetzt und stehen damit abermals in der Finalserie um die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft. Dort werden die Eifel-Mosel Bären den Meister herausfordern – das Hinspiel steigt bereits am Freitagabend um 19.30 Uhr in der heimischen Eissporthalle am Bruchweg. Entschieden wird die Meisterschaft am 23. Februar beim Rückspiel in Bitburg. Und zwischendurch kämpfen die Wölfe auch noch um das Finale im Rheinland-Pfalz-Pokal. Der Februar hat es also wahrlich in sich.
TSV SCHOTT Mainz – ICH Beaufort 5:1 (2:1, 3:0, 0:0). Es liegt zwar nicht in seinem Naturell, und man konnte vorher wahrlich nicht damit rechnen, aber Wölfe-Teammanager Milan Nosek konnte schon nach zwei Dritteln entspannt durch seine Eissporthalle laufen. Immerhin: Vor dem ersten Bully herrschte endlich Klarheit darüber, worauf sich ohnehin alle im Mainzer Lager eingestellt hatten. „Da der Verband die beiden ausstehenden Partien Beauforts gegen die Neuwieder Reserve für den IHC wertet, weil die Bären aus der Deichstadt keine Spieltermine für eine Nachholung vorschlugen beziehungsweise auf den luxemburgischen Terminvorschlag nicht reagierten, gehen die Punkte kampflos an den Tabellendritten, der somit nur noch zwei Punkte hinter Mainz liegt“, verlautbarten die obersten Hüter des Spielbetriebs. Durch das Verdikt des Verbandes war also klar, dass an diesem Abend die Entscheidung um das zweite Finalticket fallen würde.
Souverän ist das mit Abstand treffendste Adjektiv, um die Leistung der Mainzer auf den Punkt zu bringen. Es war vielleicht nicht das beste Saisonspiel, doch man hatte nie das Gefühl, Beaufort würde die nötigen drei Punkte vom Bruchweg entführen – selbst als die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich kamen. Claude Mossong setzte aus eher aussichtsloser Distanz zum Schlagschuss an, doch abgefälscht fand die Scheibe den Weg ins Tor (12.). Die frühe Mainzer Führung durch einen Rückhandschuss von Vaclav Cimburek (2.) war indes nur für kurze Zeit egalisiert, denn David Nytra konterte aus kurzer Distanz mit dem 2:1 (14.).
Die Wölfe kombinierten zwar nicht immer aus einem Guss, aber defensiv standen sie sehr stabil. Außerdem konnten sie sich wieder auf ihren Torhüter Marc Stromberg verlassen, der Ruhe ausstrahlte und seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit verlieh. Nach zehn Minuten Leerlauf im zweiten Drittel steigerte sich Mainz wieder und sorgte mit einem Zwischenspurt für die Entscheidung. Als Gebel die Scheibe abfing, an Cimburek weiterleitete und der Slowake Übersicht bewies, hatte Maxim Mustaf das völlig leere Tor vor sich – 3:1 (31.). Anschließend erhöhten Martin Sagula (33.) und Niclas Johansson nach starker Gebel-Vorarbeit (34.) auf 5:1. Im Anschluss ließen die Wölfe nichts anbrennen und hatten weitere Gelegenheiten, das Ergebnis deutlicher zu gestalten.
Bleibt zu hoffen, dass sie sich noch etwas für die kommenden Spiele aufgehoben haben. Schon am Freitagabend wollen die Mainzer gegen Bitburg vorlegen. Und am Sonntag (19 Uhr) beim Viertligisten EHC Zweibrücken gilt es, ein 6:8 aus dem Hinspiel aufzuholen, um das Finale des Rheinland-Pfalz-Pokals zu erreichen.
Mainz: Stromberg; Brauer, Schumacher, Wölk, Haselsteiner, Wolf, Balgar; Horcicka, Knihs, M. Mustaf, Gebel, Johansson, Nytra, Cimburek, Sagula, Recek, Michalek.
Tore: 1:0 (2.) Cimburek (Johansson, Wölk), 1:1 (12.) C. Mossong, 2:1 (14.) Nytra (Knihs, Sagula), 3:1 (31.) M. Mustaf (Cimburek, Schumacher), 4:1 (33.) Sagula (Nytra, Knihs), 5:1 (34.) Johansson (Gebel, Cimburek).
Strafminuten: Mainz 12 – Beaufort 16 + 10 (Mossong).



tornadonieskyELV Niesky:  Ein Punkt aus zwei Spielen

(OLO)  Am diesem Wochenende ging die Hauptrunde der Oberliga Ost zu Ende. Für die Nieskyer Tornados standen noch mal zwei entscheidende Partien auf dem Plan. Am Freitag, den 07.02.2014 fuhren sie nach Halle. Dort trafen sie das zweite Mal innerhalb einer Woche auf die Saale Bulls.
Die Gastgeber gingen natürlich als Favoriten in dieses Spiel. Doch die Tornados schockten die Hallenser gleich in der ersten Minute. Vitezslav Jankovych traf nach Vorarbeit von Sebastian Greulich zum 0:1. Die Saale Bulls fanden im ersten Drittel nicht ihr Spiel. Die Nieskyer hatten viele Torchancen, nutzen diese aber nicht. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.
Dieses Ergebnis konnten die Gastgeber nicht auf sich sitzen lassen. Hoch motiviert und vollen Selbstvertrauen begannen sie das zwei Drittel. In diesem gelangen ihnen dann auch 3 Treffer. Mit dem Spielstand von 3:1 gingen die Mannschaften ein letztes Mal in die Kabine.
Die Nieskyer versuchten im letzten Drittel das Ergebnis noch mal zu drehen. Doch die Hallenser Verteidigung ließ kein weiteres Gegentor zu. 7 Minute vor Spielende erhöhten die Saale Bulls noch mal zum 4:1 (0:1; 3:0; 1:0). Mit diesem Ergebnis und keinen Tabellenpunkt fuhren die Nieskyer wieder zurück in die Heimat.
Schließlich erwartete sie keine 24 Stunden später die nächste schwere Aufgabe. Am Sonnabend war FASS Berlin noch mal zu Gast ins Nieskyer Freiluftstadion. Über 635 Zuschauer erlebten das letzte Heimspiel der Tornados in der Hauptrunde live im Stadion.
Das Spiel begann spannend und hoch emotional. Schon in der 1. Minute gingen die Berliner in Führung.
Doch nur zwei Minuten später konnte Jörg Pohling nach Vorlage von Stephan Kuhlee und Daniel Wimmer ausgleichen. Mit diesem 1:1 ging es dann auch das erste Mal in die Kabine.
Im Mitteldrittel dominierten klar die Gastgeber. In der 30. Minute versenkte Sebastian Greulich nach Vorlage von Marco Noack und Daniel Bartell den Punkt im gegnerischen Kasten. Eine Minute vor der letzten Pause erhöhte Mojmir Musil nach Vorarbeit von Vitezslav Jankovych und Daniel Wimmer noch zum 3:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause. Der Sieg der Tornados schien zum Greifen nah.
Doch die letzten 20 Minuten mussten erst mal überstanden werden. Die Kraftreserven und die Konzentration der Tornados ließen im letzten Drittel merklich nach. Die 5 Spiele innerhalb von 8 Tagen hatten deutliche Spuren bei den Nieskyer Spielern hinterlassen. Zwischendurch mussten sie schließlich auch noch arbeiten.
Leider nutzten die FÄSSer die Unachtsamkeiten der Tornados erbarmungslos aus und konnten im letzten Drittel mit zwei weiteren Toren das Ergebnis noch mal ausgleichen. Mit einem Spielstand von 3:3 ging es nun in die Verlängerung. Und wieder hatten die Gäste aus der Hauptstadt das Glück auf ihrer Seite. In der 5. Minute der Verlängerung fiel das entscheidende Tor. Mit einem Spielstand von 3:4 n.V. (1:1; 2:0; 0:1; 0:1) und nur einem Tabellenpunkt mussten sich die Tornados zufrieden geben. Noch standen sie auf Platz 4 der Tabelle.
Doch ihr Schicksal lag nun in den Händen der Wölfe aus Schönheide. Wenn sie ihr Sonntagsspiel gegen die Black Dragons aus Erfurt gewinnen, rutschen die Nieskyer zurück auf Platz 5. Damit werden auch die Jonsdorfer Falken nicht die ersten Gegner der Tornados in der Pokalrunde sein.



ecpeitingBerg- und Talfahrt geht weiter: Peiting – Klostersee 2 : 3 (2:0, 0:2, 0:1)

(OLS)  Im ersten Drittel war Peiting dominant und führte verdient mit 2:0. „Wir haben zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, so äußerte sich Grafings Interimstrainer Andzejs Mitkevics, der den erkrankten Doug Irwin auf Gästeseite vertrat. Auf der anderen Seite war Peitings Übungsleiter John Sicinski mit dem Anfangsdrittel zufrieden, mit dem Rest der Partie aber nicht mehr: „Wir sind zu wenig gelaufen, waren im Angriff zu harmlos und spielten zu wenig gradlinig.“ Seine Mannschaft mache zurzeit einen etwas müden Eindruck. Für die anstehenden Play-Offs gehe es jetzt nicht darum auf den Tabellenplatz zu schauen, sondern darum, wieder stabiler zu werden. Daran zu arbeiten sehe er als seine wichtigste Aufgabe für die nächsten beiden Wochen. “Schon am Freitag waren wir nicht wirklich gut, haben aber gegen einen schwachen Gegner gewonnen!” so seine ungewohnt schonungslose Kritik.
In den ersten 20 Spielminuten schien der EC Peiting frühzeitig auf die Siegerstraße einzubiegen – wenig überraschend mit kompromisslosem und einfachem Eishockey. Wurde der erste Treffer auf Peitinger Seite in der dritten Minute wegen eines verschobenen Tores nicht anerkannt, war es vier Minuten später Michael Fröhlich, der nach schöner Vorarbeit von Michael Baindl auf 1:0 stellte. Kurz darauf schied Baindl nach einem harten Check für den Rest des ersten Abschnitts aus, so dass mit Toni Saal und Fabian Magg nur noch zwei Mittelstürmer zur Verfügung standen. In der 18. Minute nützte Peiting sein erstes Überzahlspiel und erhöhte durch Martin Guth, der einen von Dominic Krabbat aus Bedrängnis abgefeuerten Schuss ins gegnerische Tor ablenkte, auf 2:0. Schuss, abfälschen, drin – ganz einfach!
Im zweiten Abschnitt waren die Gäste dann wesentlich besser im Spiel. Sie wirkten präsenter, machten Druck, ließen Peiting nicht mehr ins Spiel kommen und stellten durch Treffer von Daniel Möhle und Gert Acker den völlig verdienten Ausgleich her. Die Pfaffenwinkler verfielen in den Trott der Vorwochen, zeigten kaum Biss.
Im Schlussdrittel gelang Justin Gvora bereits in der 44. Minute –nach einem Verteidigerfehler- die 2:3-Führung für die Gäste. Peitings Bemühungen um den Ausgleich hatten danach kaum Durchschlagskraft. Lediglich in der 54. Minute nahmen die Hausherren bei Überzahl das gegnerische Tor kurzzeitig unter Beschuss, konnten die Scheibe aber trotz bester Gelegenheiten nicht über die Torlinie bugsieren. Gegen Ende handelte man sich auf Seiten des ECP noch einige unnötige Strafzeiten ein und nahm sich dadurch die Möglichkeit mit einem Feldspieler mehr doch noch das Unentschieden herbeizuführen. Wenn schon Rudelbildung, dann richtig…
Positiv an den beiden Wochenendpartien war lediglich die geringe Anzahl an Gegentreffern. Hier war im Vergleich zu den letzten Partien eine leichte Verbesserung in der Defensivarbeit zu erkennen. “Luca (Marcovic) macht einen soliden Job, braucht aber noch Zeit. Außerdem versteht er kein Deutsch – ich muss ihn also öfter zur Seite nehmen und ihm Sachen erklären!” so Sicinski. “Außerdem hatte Grafing seinen zweiten Torhüter im Kasten. Wir haben ihn zu wenig getestet!” Viel Arbeit, wenig Zeit….
Zuschauer: 585
Tore:
1:0 Fröhlich (Baindl, Rohrbach)
2:0 Guth (Krabbat, Fröhlich)
2:1 Möhle (N. Senger, Acker)
2:2 Acker (Kaefer)
2:3 Gvora (Merz, Warda)
Strafen: Peiting 12 plus 10 für Baindl, Klostersee 12



evpfrontenPfronten Falcons dominieren Derbys

(BLL)  In beiden Allgäu-Derbys konnten die Falcons an ihre zuletzt gute Form anknüpfen und ihre Gegner deutlich besiegen. Bereits am Freitag nahmen die Pfrontener eindrucksvoll Revanche für die Heimniederlage in dem sie die Eisbären aus Oberstdorf/Sonthofen mit 0:7 (0:1/0:5/0:1) bezwangen. Die Oberallgäuer, die ebenso wie die Falcons auch ersatzgeschwächt antreten mussten, konnten sich nur ein Drittel lang den Angriffsbemühungen der Gäste erwehren und mussten nur den Treffer von Markus Bach (Böck/Wiedmann) hinnehmen. Im weiteren Spielverlauf hatten sie dem Kombinationsspiel der Pfrontener nichts mehr entgegenzusetzen und die Falcons erzielten sechs weitere Treffer durch Thomas Böck, Dominik Sauer, Robin Wiedmann, Michael Friedl, Adrian Hack und Martin Fröhlich. Damit war die einseitige Begegnung früh entschieden und die Falcons konnten ihren siebten Erfolg in Serie einfahren. Zwei Tage später bot sich den Pfrontener Fans im Heimspiel gegen den EV Bad Wörishofen ein ähnliches Bild. Die Gäste aus der Kneippstadt konnten nur zu Beginn dem hohen Tempo der Pfrontener folgen und sogar durch Sascha Hirschbolz mit 0:1 in Führung gehen. Es dauerte jedoch nicht lange bis die Angriffsbemühungen der Falcons Früchte trugen, Michael Friedl und Adrian Hack (Friedl/Schneider) konnten noch vor der ersten Pause das Spiel drehen und in Führung gehen. Im zweiten Spielabschnitt waren die Wölfe der Mannschaft um Trainer Mike Lehrl nun scheinbar hoffnungslos unterlegen und mussten ebenfalls wie die Oberstdorfer am Freitag zuvor fünf Treffer in einem Drittel hinnehmen. Die Tore für Pfronten erzielten Philipp Kadar, Armin Schneider (2), Markus Bach und Dominik Sauer und auch diese Begegnung war somit frühzeitig zu Gunsten der Gastgeber entscheiden. Im Schlussabschnitt konnten die Gäste zwar durch Bernd Schweinberger und Simon Michael  noch zwei weitere Treffer erzielen, Pfronten traf allerdings auch noch dreimal ins gegnerische Tor (Michael Friedl, Kevin Kleinhans, Thomas Steiner) und machte mit diesem zweistelligen Sieg die Demütigung der Kneippstädter, die ihren dritten Tabellenplatz an die Falcons abgeben mussten, perfekt. Mit diesem Erfolg bauten die Pfrontener ihre beeindruckende Serie auf acht Siege in Folge aus und belegen nun den dritten Tabellenplatz. Nach dem das Spiel gewonnen wurde und die Mannschaft mit den Fans feierte, wurde auch das Becherwerfen freigegeben. Da auch diese Aktion, die natürlich zuvor mit dem Gegner und den Unparteiischen abgesprochen wurde, ein voller Erfolg war, durch den zumindest ein nicht unbeachtlicher Teil der Geldstrafe wieder eingenommen wurde endete das letzte Heimspiel der Falcons für diese Saison für alle Beteiligten erfolgreich.
Spieltelegramme:
SG Oberstdorf/Sonthofen 1b – EV Pfronten
16:43 0:1 Markus Bach (Thomas Böck/Robin Wiedmann)
29:17 0:2 Thomas Böck (Markus Bach)
30:49 0:3 Dominik Sauer (Philipp Kadar)
31:57 0:4 Robin Wiedmann (Markus Bach/Thomas Böck)
35:03 0:5 Michael Friedl (Armin Schneider/Martin Fröhlich)
39:06 0:6 Adrian Hack (Martin Fröhlich)
53:07 0:7 Martin Fröhlich (Michael Friedl/Adrian Hack)
Strafzeiten: SG Oberstdorf/Sonthofen 1b: 12 Minuten; EV Pfronten: 6 Minuten
EV Pfronten – EV Bad Wörishofen
08:57 0:1 Sascha Hirschbolz (Andreas Walther/Christian Bitzer)
11:09 1:1 Michael Friedl
17:51 2:1 Adrian Hack (Michael Friedl/Armin Schneider)
25:07 3:1 Philipp Kadar (Dominik Sauer)
27:54 4:1 Armin Schneider (Adrian Hack)
31:19 5:1 Markus Bach
33:19 6:1 Dominik Sauer
36:29 7:1 Armin Schneider
46:31 7:2 Bernd Schweinberger
50:11 8:2 Michael Friedl (Armin Schneider)
51:37 9:2 Kevin Kleinhans
56:04 9:3 Michael Simon
56:49 10:3 Thomas Steiner (Markus Bach/Thomas Böck)
Strafzeiten: EV Bad Wörishofen: 12 Minuten, EV Pfronten: 12 Minuten + 10 Minuten für Jörg Neumann



tsgreutlingen1.CfR Pforzheim – TSG Black Eagles Reutlingen 1:4(0:2;0.1;1:1) / Arbeitssieg

(LLBW)  Spielerisch nicht ganz so kombinationsfreudig aber ausreichend effektiv zeigten sich die TSG Black Eagles bei ihrem vierten Sieg in Folge. Im ersten Saisonvergleich gegen den 1.CfR Pforzheim konnte das Team von Black Eagles Trainer Hans Krüger dank einer besseren ersten Hälfte mit 1:4 die Punkte aus der Goldstadt entführen. Die Führung nach nur 68 Sekunden durch Maximillian Enz war dabei richtungsweisend für die Partie. Die Black Eagles kreierten über die gesamte Zeit mehr Tormöglichkeiten und wurden für ihre Angriffsbemühungen belohnt. Zwar waren diese nicht ganz so schon anzuschauen, wie zuletzt bei den Erfolgen gegen Balingen und Schwenningen, die Scheibe fand aber im richtigen Moment den Weg ins CfR Tor. So konnte Christoph Schreiber nur zwei Minuten später auf 0:2 erhöhen und der aufkommenden Offensive der Gastgeber einen Dämpfer verpassen. Im Mittelabschnitt zeigte sich für die mitgereisten Reutlinger Fans ein ähnliches Bild. Nach dem frühen Ausbau der Führung abermals durch Christoph Schreiber nach nur 67 Sekunden, gestalten die Black Eagles das Spiel, der entscheidende Pass vor dem Tor kommt aber nicht oft genug an. Nach der Hälfte der Partie mag auch bei den Black Eagles nicht mehr so viel zusammen zu laufen, was aber bei einem Dreitorevorsprung nicht so gravierend ist. Im Schlussdrittel fällt wieder kurz nach Beginn die Vorentscheidung. Nach nur 83 Sekunden erhöht Jörg Müller auf 0:4 für die Black Eagles. Das 1:4 in der 47.Minute durch Wittmann für die Gastgeber bringt den Sieg für die Black Eagles nicht in Gefahr. Zu wenig läuft dafür in der Folge für den CfR nach vorne zusammen, um die Partie drehen zu können. Mit einer soliden Leistung schaffen die Black Eagles ihren vierten Sieg in Folge und klettern langsam in der Tabelle nach oben. Weiter geht es für die Black Eagles erst in zwei Wochen, wenn der Tabellenführer im heimischen Stadion gastiert.
TSG : 16min
1.CfR: 16min
Aufstellung:
Tor: Räth, Rogge,
Verteidigung:  Trybus, Schafroth, Kremer, Schweigert,
Sturm: Enz(1), Welsch, Schreiber C.(2), Schreiber M., Müller(1), Feierabend, Deglhofer, Lewis, Bechthold
Autor: Manuel Rogge  



rostockpiranhasWas für ein Wochenende – Rostock Piranhas finden zu alter Stärke zurück

(OLN)  Ja, gegen die Indians gab’s keine Punkte. Und ja, auch gegen die Skorpione nicht. Aber dies ist auch schon alles, was man bemängeln kann, wenn man denn will. Was die Raubfische an diesem Wochenende ablieferten, war großer Sport. Auswärts die spielbestimmende Mannschaft und zu Hause ein Duell auf Augenhöhe, nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch. Das zaubert man nicht so einfach aus dem Hut. Wer das Spiel in der Schillingallee gesehen hat, der dürfte richtig Lust auf mehr bekommen haben.
Als Sergej Janzen nach 27 Sekunden das erste Tor für die Gäste erzielte, wurde einem schon etwas mulmig in der Magengegend. Bloß nicht unter gehen, wo man sich in den letzten Spielen das Selbstvertrauen gerade wieder zurück erkämpft hatte. Und die Raubfische hielten stand, gingen sogar durch Anton Marsall (2.) und Josh Rabbani (2.) in Führung. Alexander Janzen (4.) und Arthur Lemmer (5.) trafen im Gegenzug für die Scorpions. Was für ein furioser Beginn. Christopher Röhrl (8.) und Jens Stramkowski (12.) sorgten für den 4:3 Endstand nach dem ersten Drittel. Auf den gut gefüllten Rängen hatte bereits nach den ersten 20 Minuten das ein oder andere Deo versagt.
Der zweite Spielabschnitt gehörte, rein statistisch gesehen, den Hannoveranern, die durch Sergej Janzen (21.), Jon-Thomas MacDonald (32.) und Sven Gerbig (36.) auf 6:4 erhöhten. Auf dem Eis allerdings ging es hin und her, beide Teams schenkten sich nichts. Und von Resignation bei den Rostockern keine Spur. Immer wieder wechselten sich Angriffe und Konter ab, mit dem besseren Ende für die Skorpione. Zwei Drittel gespielt, 6:4.
Es war also noch alles drin im dritten Durchgang. Doch Maximilian Englbrecht, Goalie der Niedersachsen, war nun warm. Rutschten ihm im ersten Drittel noch zwei Schüsse durch die Schoner und zweimal das Gehäuse weg, stand er jetzt sicher. Genau wie seine Unterkunft.  Auf der anderen Seite war es wieder einmal der Harz-Import J.-T. MacDonald (49., 58.) der gleich zweimal vollstreckte. Trotz allem ackerten und rannten die Raubfische weiter und erzielten durch Josh Rabbani (60.) den Treffer zum 5:8 Endstand.
Ein Sieg ist es also nicht geworden, jedenfalls nicht nach Toren. Aber wir ziehen den Hut vor der Energieleistung des Wochenendes, sagen Danke für die großartige Unterhaltung am Sonntagabend und freuen und schon jetzt auf die Aufgaben in der Playoff-Qualifikation. Vielleicht lässt sich der ein oder andere „Große“ ja noch ärgern. Spaß werden wir mit den Piranhas in dieser Verfassung auf jeden Fall haben.



schongauSouveräner Sieg im letzten Heimspiel / EA Schongau- ESC Holzkirchen 6 : 2 (1 : 0 / 3 : 1 / 2 : 1)


(BLL)  Ein bisschen schwer taten sich die Mammuts schon, am Ende reichte es in einer sehr fairen Partie doch noch für einen klaren Erfolg.
Durch den Ausfall der beiden Verteidiger Mario Kögler und Bastian Klein musste im Team wieder kräftig rotiert werden, zumal sich während des Spiels auch noch Verteidiger Christoph Barnsteiner am Knie verletzte. Die drei Junioren Tobias Findl, Bernd Riedenauer und Matteo Karg nutzten die Chance und spielten solide mit.
Schongau vergab im ersten Drittel schon einige Chancen, aber Holzkirchen konnte sich auch bei ihrem Goalie Markus Veicht bedanken, der mehrmals in letzter Not rettete. So dauerte es bis zur 12. Minute ehe die Mammuts ihre erste Überzahl zu einem Tor verwerten konnten.
Nach Zuspiel von Marius Klein traf Friedrich Weinfurtner (heute wieder als Verteidiger) zum 1 : 0.  Dabei blieb es vor gut 150 Zuschauern auch im ersten Abschnitt.
Ein schöner Spielzug über Alexander Schönberger auf Matthias Brahmer. Der verzögerte geschickt bis Nico Bentenrieder in Position war  - 2 : 0 (27.). Nach dem 3 : 0 durch Matthias Erhard (Vorarbeit Maximilian Raß und Milan Kopecky) schien die Partie in Fahrt zu kommen, erst ein mißglückter Ausflug von EAS-Goalie Niklas Marschall hinter den eigenen Kasten, machte durch den Puckverlust und den Treffer ins leere Schongauer Tor den Gästen wieder Mut.  Das Offensivbestreben der Gäste kam aber den Mammuts auch entgegen. Ein schneller Konter über Nico Bentenrieder schloß Marius Klein zum 4 : 1 ab (35.). Und weil die EAS in der Folge gute Chancen ausließ, blieb es zur zweiten Pause bei dem Zwischenstand.
Milan Kopecky erhöhte in der 45. Minute auf  5 : 1, doch ein lässiger Einsatz bei einem Gegenstoß der Gäste  - 5 : 2 (50.) und in der folgenden Überzahl agierte die EAS zu kompliziert – andererseits der Vorsprung war nie in Gefahr. Und weil man schon in Überzahl kein Tor machte, traf man eben in Unterzahl – Marius Klein beendete das letzte Heimspiel mit dem 6 : 2 (59.).
Die EA Schongau hatte in einem unterhaltsamen –und stets fairen Spiel vor dem heimischen Publikum verabschiedet und sich wieder auf Rang 7 der Tabelle geschoben – für die Gäste hingegen könnte es das mit der Landesliga  gewesen sein. Das ist wohl das Schicksal in der ausgeglichenen Gruppe Süd-West, in der jeder gegen jeden gewinnen oder verlieren kann, es muß doch einer den letzten Platz einnehmen.
Auf die EAS warten noch drei schwere Auswärtspartien  - nächsten Freitag beim Tabellenführer Landsberg, dann beim Fünften Bad Aibling und zum Abschluß in Bad Tölz.
Zuschauer: 150; Strafen: EAS 4 – ESCH 8 Min.
Tore:
1. Drittel: 1 : 0 (11:15) Weinfurtner (M. Klein) 5-4
2. Drittel: 2 : 0 (26:16) Bentenrieder (Brahmer / Schönberger)
                 3 : 0 (29:05) Erhard (Kopecky / Raß)
                 3 : 1 (32:06) Danner (Hauff)
                 4 : 1 (34:04) M. Klein (Bentenrieder)
3. Drittel: 5 : 1 (44:23) Kopecky (Brahmer /Schäller)
                 5 : 2 (49:02) Ullmann (Brumec)
                 6 : 2 (58:19) M. Klein (Bentenrieder) 4-5 UZ.



ehvwoelfeschoenheide09EHV Schönheide 09 beendet Meisterschaft erfolgreich auf Platz 4

(OLO)  Was für ein Meisterschaftsfinale am Sonntag im Schönheider Wolfsbau. Vor gut 600 Zuschauern, darunter ca. 100 Gästefans, gelang dem EHV Schönheide 09 im letzten Heimspiel der Meisterrunde 2013/2014 in der Oberliga Ost ein verdienter 7:4 (3:2, 3:2, 1:0)-Sieg gegen die Zweitplatzierten Black Dragons vom EHC Erfurt. Mit diesem Erfolg sicherten sich die Wölfe quasi auf der Zielgeraden noch den vierten Platz in der Abschlusstabelle, gleichbedeutend das beste Abschneiden einer EHV-Mannschaft seit Bestehen der Oberliga Ost.
Der EHV 09 hatte bereits mit dem Sieg am Freitag in Berlin die Weichen gestellt, um am Ende vielleicht doch noch hinter den drei Ausnahmeteams aus Leipzig, Erfurt und Halle in der oberen Tabellenhälfte zu landen. Voraussetzung dafür war, dass Niesky am Samstag zuhause gegen FASS Berlin mindestens einen Punkt liegen lässt. Und tatsächlich, die Tornados patzten und so durften sich die EHV-Fans am Sonntag auf ein wahres Endspiel ihrer Wölfe um den vierten Tabellenplatz freuen. Erfurt, durch die Niederlage von Halle am Samstag in Leipzig bereits als Vizemeister feststehend, kam dennoch mit fast voller Kapelle in den Wolfsbau und so sollten die Anhänger beider Lager eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Partie erleben.
Beide Teams begannen das Spiel dann auch gleich “mit offenem Visier“, wobei die Wölfe zunächst das bessere Zielwasser getrunken hatten. Durch Tore von Mike Losch (4.), Kevin Geier (9.) und Miroslav Jenka (11.) überrannten die Hausherren förmlich die sichtlich überraschten Gäste aus Erfurt und führten schnell mit 3:0. Der Vizemeister war natürlich nicht zum Schaulaufen nach Schönheide gekommen und zeigte in der Schlussphase des ersten Drittels ebenfalls seine Treffsicherheit. Erst Jan Zurek mit dem 3:1 (17.) in Überzahl und nur 90 Sekunden später Ryan Olidis per Shorthander zum 3:2 (18.) machten das Spiel wieder spannend.
Die Black Dragons schienen nun warm gelaufen und machten im Mittelabschnitt genau so weiter. In der 25. Minute gelang den Thüringern der 3:3-Ausgleich durch Marcel Weise und keine vier Minuten später hatten die Erfurter das Spiel dann komplett gedreht, als Ryan Olidis die Gäste mit 4:3 in Führung brachte. Doch die Antwort der Wölfe ließ keine zwei Minuten auf sich warten, als Petr Kukla nach sehenswerter Vorarbeit von Kevin Geier das 4:4 für die Wölfe markierte. Die Zuschauer hatten ihre helle Freude an diesem Spiel und konnten kaum durchatmen, denn es ging weiter Schlag auf Schlag. Im Minutentakt klingelte es plötzlich wieder im Erfurter Gehäuse, als Pierre Gläser mit dem 5:4 (32.) und Mike Losch in eigener Unterzahl mit dem 6:4 (33.) die Partie dieses Mal wieder zu Gunsten der Hausherren drehten.
Im Schlussdrittel suchten die Wölfe die schnelle Entscheidung und wollten mit einem weiteren Treffer den schwarzen Drachen endgültig den Zahn ziehen. Dass Schönheide das beste Überzahlspiel der gesamten Liga hat, zeigte sich auch gegen Erfurt und so nutzten die Wölfe eben eines jener Powerplays zum 7:4 (47.) durch EHV-Topscorer Petr Kukla. Die Gäste hatten dem nun nichts mehr entgegenzusetzen und so ließen es beide Mannschaften bis zum Schlusspfiff weitestgehend unaufgeregt ausklingen.
Am Ende feierten beide Fanlager ihre Teams. Während die Erfurter als Zweitplatzierte zusammen mit dem Meister Leipzig an der Zwischenrunde mit den besten Teams aus den Oberligen Nord und West teilnehmen, geht es für die Wölfe ab der nächsten Woche in der Pokalrunde weiter. Gegner in der Gruppe B sind dann FASS Berlin und die Jonsdorfer Falken, während sich in der Gruppe A die Saale Bulls Halle, Tornado Niesky und Wild Boys Chemnitz gegenüberstehen. Die Spielansetzungen werden spätestens am Mittwoch bekanntgegeben.
Statistik:
Tore:
1:0 Losch (Kukla, Jenka) 03:56
2:0 Geier (Kukla, Jenka) 08:24
3:0 Jenka (Löhmer, Michel) 10:23
3:1 Zurek (Olidis, Zech) 16:19 5-4
3:2 Olidis (Sergerie) 17:46 4-5
3:3 Weise (Ulitschka, C. Grosch) 24:55
3:4 Olidis (Hofmann, C. Grosch) 28:17
4:4 Kukla (Geier) 29:53
5:4 Gläser (Wolf, Richter) 31:52
6:4 Losch (Glück) 32:50 4-5
7:4 Kukla (Michel, Geier) 46:16 5-4
Strafen: EHV 10 EHC 8
Zuschauer: 598



selberwoelfeEin Punkt fehlt noch zum Titel / Erding Gladiators – Selber Wölfe 5:8 (1:6, 3:0, 1:2)

(OLS)  VER Selb: Suvelo (ab 21. Kümpel) – Schadewaldt, Nägele, R. Schneider, T. Schneider, Meier, Roos – Mudryk, Geisberger, Piwowarczyk, Moosberger, Hördler, Fiedler, Schiener, Heilman, Hendrikson.
Schiedsrichter: Rohatsch (EV Lindau); Zuschauer: 711; Tore: 5. Min. Cahill (Nunn, Bernhard) 1:0, 5. Min. Schadewaldt (Piwowarczyk, Mudryk) 1:1, 10. Min. Fiedler (Geisberger, Mudryk) 1:2, 11. Min. Schiener (Heilman, Hendrikson) 1:3, 13. Min. Schiener (Heilman, Hendrikson) 1:4, 17. Min. Geisberger (Piwowarczyk, Mudryk) 1:5, 20, Min. Moosberger (Fiedler, R. Schneider) 1:6, 27. Min. Scharpf (Pfeiffer, Krzizok) 2:6, 29. Min. Zimmermann (Krzizok, Trox; 5-4) 3:6, 30. Min. Nunn (jirik, Cahill) 4:6, 45. Min. scharpf (Nunn, Cahill; 5-3) 5:6, 49. Min. Geisberger (Piwowarczyk, Mudryk; 5-4) 5:7, 57. Min. fiedler (Moosberger, Hördler) 5:8; Strafminuten: Erding 8, Selb 12.
Die Vorzeichen waren klar. Sollten die Selber „Wölfe“ aus Erding drei Punkte entführen und gleichzeitig die „Wölfe“ aus Freiburg in Füssen leer ausgehen, wäre der Meistertitel bereits vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde der perfekt. Die Schützlinge von Trainer Cory Holden erfüllten ihre Pflicht nach einem kuriosen Spielverlauf. Freiburg spielte allerdings nicht mit und entführte aus Füssen einen Punkt. Und genau ein Zähler fehlt dem VER selb jetzt noch zum Titel in der Oberliga Süd. Der soll am nächsten Wochenende eingefahren werden. Entweder am Freitag in Klostersee oder allerspätestens am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenletzten ERV Schweinfurt. Eigentlich würde es sich ja zu Hause schöner feiern…
Wehe dem, der die Selber reizt. So geschehen gestern in der fünften Minute, als Cahill den TSV Erding mit 1:0 in Führung brachte. Was folgte, war das, was auch Scheibenschießen genannt wird. Nur 40 Sekunden dauerte es, ehe VER-Kapitän Schadewaldt der Ausgleich gelang. Ein Treffer, der gleichzeitig der Startschuss war für ein Feuerwerk, das der designierte Meister der Oberliga Süd abfeuerte. Ein in Überzahl herrlich herausgespielter Treffer brachte die Selber in Führung. Die baute Schiener mit zwei Treffern binnen zwei Minuten auf 4:1 aus. Wie am Freitag den EHC Bayreuth, hatten die Holden-Schützlinge auch die noch um den Play-off-Einzug bangenden „Gladiators“ mit einem kräftigen Zwischenspurt (scheinbar) aller Hoffnungen braubt. Und um auf Nummer sicher zu gehen, legten Geisberger und Moosberger noch vor der ersten Drittelpause zwei weitere Tore nach. Die VER-Cracks hatten das Spiel in den Köpfen in der Kabine scheinbar bereits abgehakt. Was sich fast noch rächen sollte.
Ab dem zweiten Drittel stand Timon Ewert im Tor der Erding „Gladiators“ und Manuel Kümpel zwischen den Pfosten der „Wölfe“. Die ließen es angesichts des komfortablen Vorsprungs nun etwas ruhiger angehen. Zu ruhig. Das nutzten die Hausherren in der 27. Minute aus und verkürzten durch Scharpf auf 6:2. Ein kleiner Schönheitsfehler, dachte viele. Doch Erding hatte Blut geleckt . Als Ronny Schneider die erste Strafzeit der Selber absitzen musste, verkürzte Zimmermann auf 6:3. Und wieder nur eine Minute später schlug es erneut ein hinter Kümpel, der von seinen Vorderleuten schmählich im Stich gelassen wurde. Jetzt wurde es auch VER-Trainer Cory Holden zu bunt. Er nahm eine auszeit und versuchte mit Worten, den Schlendrian wieder herauszubekommen. Doch das ist schwer. Und es sollte zunächst auch nicht gelingen. Die „Wölfe“ blieben unkonzentriert, nahmen die Zweikämpfe nicht mehr richtig an und hatten in der 36. Minute das Glück auf ihrer Seite, dass Schiedsrichter Rohatsch das vermeintliche 6:5 wegen Torraumabseits nicht anerkannte.
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts reagierten die Selber fast nur noch, anstatt selbst Akzente setzen zu können. Es brannte weiter vor dem Tor des Tabellenführers, der dem Angriffswirbel der Hausherren fast nichts entgegenzusetzen hatte und regelrecht eingeschnürt wurde. Und es wurde richtig spannend, als Scharpf in der 45. Minute die „Gladiators“ sogar auf 6:5 heranschoss. Sollten die „Wölfe“ tatsächlich ihren so komfortabel erschienenen 6.1-Vorsprung verspielen? Nein. In Überzahl war es Geisberger, der dem VER mit seinem Treffer zum 7:5 wieder etwas Luft verschaffte. Was den Weißbierstädtern gar nicht behagte. Sie brachten nun etwas mehr Härte ins Spiel. Und sie wären fast wieder auf ein Tor herangekommen. In der 52. Minute musste bei Krzizoks Schuss der Pfosten für die „Wölfe“ retten. Das Zittern der mitgereisten Selber Anhänger beendete in der 57. Minute dann Fiedler, der einen schnellen Konter zum 8:5 abschloss.
Warum die „Wölfe“ nach der deutlichen Führung ab dem zweiten Drittel derart ins straucheln gerieten, konnte nach Spielende auch Trainer Cory Holden im Gespräch mit Radio Euroherz nicht recht erklären. „Wir haben einfach abgeschaltet und aufgehört Eishockey zu spielen. Das ist reine Kopfsache.“ Keinerlei Schuldzuweisungen gab es übrigens für Manuel Kümpel. „Er hat in zwei Dritteln 31 Schüsse auf sein Tor bekommen“, bemängelte Holden das Defensivverhalten seiner Mannschaft. Auch Tom Fiedler nahm den Back-up in Schutz. „Wir haben ihn im Stich gelassen. Das tut mir leid für Manuel.“



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg mit Derbysieg im Penalty-Krimi

(BYL)  Am Sonntag Abend feierte der EHC Waldkraiburg den ersten Sieg in der Aufstiegszwischenrunde und dabei mussten nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer gute Nerven haben. Die Mannschaft von Petr Vorisek gewann dabei gegen den Lokalrivalen aus Dorfen mit 4:3, konnte allerdings erst nach einem dramatischen Penalty-Schießen das Eis als Sieger verlassen.
Gut gefüllt präsentierte sich das Waldkraiburger Eisstadion zum Derby gegen Dorfen vor den Augen von Bürgermeister Siegfried Klika und seiner Frau Helga. Bei den „Löwen“ kehrte Andreas Paderhuber nach abgesessener Strafe wieder ins Team zurück, allerdings fehlte mit Basti Rosenkranz ein in den letzten Wochen wichtiger Angreifer krankheitsbedingt. Beide Teams hatten ihre ersten Gruppenspiele der Aufstiegsrunde mit 3:4 zwei Tage zuvor verloren und standen somit schon etwas mit dem Rücken zur Wand. Sowohl den „Löwen“ als auch den „Eispiraten“ war die Nervosität in den ersten Minuten anzumerken, doch Lukas Miculka ließ den EHC nach knapp drei Minuten erstmals jubeln und stellte auf 1:0 (02:55). Die Gäste hatten aber die richtige Antwort parat und glichen mit ihrem ersten wirklichen Angriff durch Philipp Spindler zum 1:1 aus (03:35). Der Treffer trug nicht viel dazu bei, dass die Hausherren ihre Nervosität ablegen konnten. Anschließend boten sich den „Löwen“ nämlich einige Überzahlgelegenheiten, aber weder Max Kaltenhauser (12.Minute), noch Timo Borrmann (15.), konnten sich gegen den starken Dorfener Keeper Andreas Tanzer durchsetzen. Lukas Miculka traf kurz vor der Pause dann nur die Latte und so ging es mit dem 1:1 auch zum ersten Pausentee.
Nach einem unnötigen Foul der „Löwen“ agierte man früh im mittleren Durchgang in Unterzahl und diese wusste der ESC mit Alexander Eberl zu nutzen (24:12). Borrmann und Lukas Wagner hatten in der Folge den Ausgleich auf dem Schläger, doch war wieder Tanzer auf dem Posten. So war es der ESC Dorfen, der nach einem krassen Abstimmungsfehler in der „Löwen“-Defensive  mit Spindler auf 3:1 erhöhen durfte (35:14). Nicht vieles sprach zu diesem Zeitpunkt dafür, dass der EHC an diesem Abend doch noch siegreich sein würde.
In der zweiten Pausenansprache nahm sich Petr Vorisek seine Spieler dann etwas zur Brust und sie fanden in den letzten 20 Minuten auch deutlich besser zu ihrem Spiel. Miculka brachte den EHC kurz nach der Pause in Überzahl auf 2:3 heran (40:15) und langsam übernahmen die „Löwen“ die Kontrolle über das Spiel. So wirklich war ihnen das Glück aber noch immer nicht hold, Kaltenhauser versprang nach einer Drei-gegen-Eins-Überzahlsituation die Scheibe, gegen Lukwas Wagner rettete Tanzer in letzter Not mit der Stockhand.  Martin Führmann und Alex Piskunov fanden dann ebenfalls noch ihren Meister im Dorfener Keeper, ehe Wagner die Zuschauer erlöste und sehenswert zum 3:3 traf (52:00).
In den letzten acht Minuten taten die Hausherren dann ihr Möglichstes, um noch in der regulären Spielzeit den Sieg einfahren zu können, doch es sollte nicht sein. So ging es nach langer Zeit wieder einmal ins Penalty-Schießen und dieses entwickelte sich zu einem echten Krimi: Insgesamt 14 Mal traten die Spieler der „Löwen“ und der „Eispiraten“ an, Patrick Vetter im Tor des EHC avancierte aber zum Matchwinner und parierte mehrfach grandios. Den entscheidenden, letzten Versuch verwandelte dann schließlich EHC-Kapitän Daniel Hämmerle, der Tanzer schlug und den Waldkraiburgern damit den ersten Sieg der Aufstiegsrunde bescherte.
Eishockey-Bayernliga 2013/ 2014, Aufstiegszwischenrunde, 2.Spieltag. EHC Waldkraiburg – ESC Dorfen 4:3 n.P.(1:1/ 2:0/ 0:2/ 1:0). Tore: 1:0 02:55 Miculka L. (Kaltenhauser M., Tokarev O.), 1:1 03:35 Spindler Ph., 1:2 24:12 Eberl A. (Spindler Ph., Brenninger T. PP1), 1:3 35:14 Spindler Ph., 2:3 40:15 Miculka L. (Wagner L. PP1), 3:3 52:00 Wagner L., 4:3 60:00 Hämmerle D. (GWS). Strafen: EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten, ESC Dorfen 10 Strafminuten. Zuschauer: 652. 



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Montag 10.Februar 2014
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