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  KURZNACHRICHTEN  

     
   
Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben den Kontrakt mit Stürmer Alexander Komov verlängert. Der 22-Jährige kam letztes Jahr nach drei jahren beim Rivalen Herner EV an den Westbahnhof. In 45 Spielen gelangen ihm 8 Treffer und 18 Assists
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Leon Häring ist der nächste Neuzugang beim REC. Der 21-Jährige, der lange Zeit im Regensburger Nachwuchs spielte, hat in der letzten Saison seine erste Spielzeit im Seniorenbereich in der Oberliga bestritten. Für die Memminger Indians absolvierte er 47 Partien und konnte dabei 3 Scorerpunkte beisteuern
  
Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-kanadische Torhüter Brett Jaeger hat seinen Vertrag verlängert und wird in seine zweite Saison am Pferdeturm gehen. Der 41-jährige Routinier wechselte letztes Jahr vom Rivalen aus der Wedemark zu den Indians
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC hat seine zweite Kontingentstelle neben Stürmer Filip Kokoska besetzt. Die Verteidigung soll Tomas Kulhanek verstärken. Der 22-jährige Tscheche spielte in seinem Heimatland in der dritthöchsten Liga und wechselte während der letzten Saison in die Oberliga zu den Passau Black Hawks, für die er in 13 Partien 3 Tore und 14 Assists erzielen konnte
  
EV Füssen
(OLS)  Mit Benedikt Hötzinger hat die lanjährige Nummer-1 im Tor verlängert. Das 27-jährige Eigengewächs steht bereits seit dem Neubgeinn 2016 fest im Kader der 1.Mannschaft
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Als weiteren Torhüter konnten die Löwen Timotej Pancur verpflichten. Der 20-jährige gebürtige Slowene, der zeitnah einen deutschen Pass erhalten soll, spielte mehrere Jahre im Kaufbeurer Nachwuchs und ging in der letzten Saison in der Regionalliga Nord für die Weserstars Bremen aufs Eis
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Die Verantwortlichen haben ihre Trainersuche erfolgreich abgeschlossen. Künftig wird Petr Korinek das Kommando an der Bande übernehmen. Der 57-Jährige Tscheche, der früher auch in Deutschland als Stürmer aktiv ar,coachte zuletzt bei seinem Heimatverein HC Plzen. Ausserdem gibt es die ersten Neuzugänge zu vermelden. Vom Bayernliga-Aufsteiger EHC Waldkraiburg wechseln die beiden jungen tschechischen Angreifer Josef Dana und Dominik Soukup zu den Hawks
  
Harsefeld Tigers
(RLN)  Hampus Magnusson ist der erste Neuzugang in Harsefeld. Der 24-jährige Schwede wechselt aus der Division2 seines Heimatlandes von Haninge Anchors zu den Tigers. 17 Tore und 13 Vorlagen konnte er in 32 Partien in der letzten Saison erzielen
  
Mad Dogs Mannheim
(RLSW)  Martin Nakov verlässt nach einer Spielzeit wieder die Mad Dogs. Der 21-Jährige, der zu den Leistungsträgern in der Offensive gehörte, wird in sein heimatland Bulgarien zurückkehren und dort in Sofia aufs Eis gehen
  
Pegnitz Ice Dogs
(BLL)  Das Goalie-Trio des EVP ist komplett und bleibt unverändert. Nach Maximilian Schmidt haben nun auch Kilian Schauer und Filip Rieger ihre Zusagen für die kommende Landesligasaison gegeben
  
EV Moosburg
(BLL)  Routinier Benjamin Obermeier wird in seine dritte Saison für den EVM gehen. Der 37-Jährige, der vom ERC Regen kam, war mit 18 Toren und 19 Vorlagen aus 26 Spielen einer der Leistungsträger im Team
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Maxim Moosmann wechselt von der 1b-Mannschaft des EC Pfaffenhofen aus der Bayerischen Bezirksliga zum ESC. Der 20-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des Herforder EV
  
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Verteidiger Christoph Obermaier hält dem ESC auch in der Landesliga weiter die Treue. Der 23-Jährige gehört seit 2019 zum Aufgebot der 1.Mannschaft. Zuletzt hat er 16 Spiele bestritten und dabei 5 Assists beigesteuert
  
Diez-Limburg Rockets
(CEHL)  Die Rockets haben ihre zweite Kontingentstelle mit einem weiteren finnischen Stürmer besetzt. Sami Tamminen soll in der neuen Saison für Tore sorgen. Der 26-Jährige spielte in seinem Heimatland in den höchsten Ligen, sowie in der dritthöchsten schwedischen Liga. Weitere Stationen waren in Polen und zuletzt in Rumänien, wo er für den Gyergyoi HK aufs Eis ging
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Angreifer Gereon Erpenbach, der letztes Jahr vom ESC Holzkirchen zu den Luchsen kam, hat seine weitere Zusage gegeben. Der 28-Jährige absolvierte im MEK-Trikot 13 Spiele und konnte dabei 5 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
EHC Klostersee
(BYL)  Matthias Baumhackl wird in seine bereits neunte Saison für die Grafinger gehen. Der 31-Jährige konnte in der letzten Saison in 30 Spielen 2 Tore und 4 Assists beisteuern. Ausserdem wird auch Quirin Spies, der letztes Jahr aus Peitiing zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wieder für den EHCK auflaufen. 4 Tore und 9 Vorlagen waren seine Bilanz aus 34 Partien
   
 
   

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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Regionalliga Südwest, Oberliga West, Regionalliga West, Nordrhein-Westfalen-Liga, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen, Oberliga Nord, Regionalliga Nord und Oberliga Ost.



toelzerloewenTölzer Löwen verpassen Entscheidung: Niederlage nach Penaltyschießen

(OLS)  Die dramatische Play-off-Serie zwischen den Tölzer Löwen und dem EC Peiting geht weiter. Spiel fünf verloren die Buam vor 1944 Zuschauern am Freitagabend mit 3:4 (1:1, 2:0, 0:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Damit führen die Isarwinkler zwar noch immer mit 3:2 in der Serie. Am Sonntag kommt es aber zu Spiel sechs in Peiting (18 Uhr).
In den ersten zehn Minuten legten die Tölzer los wie die Feuerwehr. Früh brachte Josef Kottmair sein Team in Führung (2.). Im Anschluss ging es hin und her, die Löwen versäumten es, den Vorsprung auszubauen. Und so gelang Anton Saal der Ausgleich (18.). Im Mittelabschnitt brachte Christian Kolacny sein Team in Überzahl wieder in Führung (23.). Kurz darauf dann große Aufregung auf dem Eis und auf den Zuschauerrängen: Franz Mangold und Leonhard Zink fuhren nebeneinander her, der Peitinger stürzte, prallte unglücklich in die Bande und verletzte sich dabei am Steißbein. Zur großen Überraschung sprach der Unparteiische nach Rücksprache mit seinem Linienrichter eine Spieldauer-Strafe gegen Mangold aus. Wie bereits zuletzt aber überstanden die Tölzer die Unterzahl schadlos und bauten durch Thomas Schenkel die Führung sogar aus (30.).
Peiting gab aber alles andere als nach. Kurz nach Anpfiff des Schlussdrittels traf Michael Fröhlich zum 2:3 (42.). Die Löwen ließen sich ins eigene Drittel drängen, der Ausgleich durch Lubos Velebny war die logische Folge (54.). "Danach hatten wir dann wieder unsere Chancen", sagte Löwen-Trainer Florian Funk. Die beste Gelegenheit hatte Florian Strobl auf dem Schläger, der kurz vor Spielende nur die Unterkante der Latte traf.
In der 20-minütigen Verlängerung wogte das Spiel hin und her. Beide Teams hatten Chancen, keiner traf. So musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier trafen weder Klaus Kathan, noch Yanick Dubé und Josef Kottmair. Auf der anderen Seite war Michael Fröhlich erfolgreich und sicherte seinem Team Spiel sechs.
"Das war nix für meine Nerven", sagte Peitings Coach John Sicinski nach der Partie. Nach dem frühen ersten Gegentor habe er befürchtet, sein Team werde überrannt. "Aber wir haben uns zurückgekämpft und nach dem 1:3 Charakter gezeigt. Diese Serie hat es verdient, dass es mindestens noch ein Spiel gibt."
Florian Funk konstatierte: "Vielleicht haben wir das erste Tor zu früh geschossen. Wir sind erst nach der Spieldauer-Strafe bissiger geworden." Die Gegentore seien die Konsequenz verlorener Zweikämpfe gewesen. "Jeder kann spielentscheidend sein."
Das müssen die "Buam" nun am Sonntag wieder verinnerlichen.



bayreuthtigersEHC Bayreuth fehlte diesmal der letzte Biss

(OLS)  Den besseren Start in Spiel 5 dieser intensiven Serie hatten eindeutig die Gäste, denen die Anreise kaum anzumerken war und die stattdessen laufstark die Initiative übernahmen. Sie ließen sich auch von der stimmungsvollen Kulisse im Tigerkäfig nicht beeindrucken und gingen wie schon in den anderen Auswärtsspielen zuvor in Führung, auch wenn das 0-1 durch einen kapitalen Abspielfehler der Hausherren in der eigenen Zone stark begünstigt wurde. Verteidiger Quinlan ließ sich dann nicht zweimal bitten und netzte fast unbedrängt aus dem Zentrum ein. Auffällig war dabei dass die Oberfranken beim Körperspiel immer wieder die Zügel zu sehr schleifen ließen, was den Gästen erst richtig in die Karten spielte. Nach einer „Verdauungsphase“ schwammen sich die Tigers dann langsam frei und kamen zu eigenen Chancen. Es dauerte aber bis zur 16. Minute bis die Paradelinie mit einer schnellen Traumkombination Geigenmüller frei spielte und der heftig bedrängt zum verdienten Ausgleich traf.
Im Mittelabschnitt versuchten die Wagnerstädter das Forechecking zu verstärken und attackierten die Rot-weißen auch früher. Dadurch störte man ihren Spielaufbau doch empfindlich und man kam zu einigen Scheibengewinnen, ohne jedoch zählbares Kapital daraus schlagen zu können. Einige gute Torchancen ließ man fahrlässig aus oder Torwart Morczinietz parierte brilliant. Man konnte auch 40 Sekunden doppelte Überzahl nicht nutzen, weil man die Scheibe etwas zu langsam oder ungenau bewegte und dadurch kein Spieler richtig frei zum Schuss kam. Die Gegenangriffe der Gäste wurden zwar in dieser Phase sehr rar, doch mit einem dieser wenigen Konter gingen die Grafinger dann in Führung. Vollmayer spielte einen feinen Steilpass auf den durchgebrochenen Kaefer, der Bädermann mit einem klasse „move“ keine Chance ließ. Dadurch noch weiter im Aufwind zog man dem etwas konsternierten Tiger förmlich den Zahn und Warda erhöhte kurz vor der zweiten Pause auf 1-3. Trotz Vollversammlung vor Bädermann fand er bei einer unübersichtlichen Szene die Lücke und traf per Nachschuss.
Im Schlussdrittel versuchten die Bayreuther nochmals richtig Zugriff auf das Spiel zu bekommen, doch die Gäste agierten stabil und clever in der Defensive und ließen so kaum zwingende Szenen zu. Oft schon sehr früh fingen sie damit die Angriffe der Heimmannschaft ab. Tigerdompteur Waßmiller gab mit dem Wechsel zu Zeilmann und Göldner auch noch personelle Impulse von der Bank, doch fiel den Einheimischen vorerst nichts wirklich „Zündendes“ ein. Dazu kam auch noch Pech, als Sevo in Unterzahl einen Schuss aus der eigenen Zone losließ, den sich Morczinietz selbst an den Pfosten lenkte. Die richtig guten Torchancen blieben weiterhin Mangelware und auch alle Aufmunterungsversuche von den Rängen verpufften im Dickicht der konsequenten Klosterseer Abwehr. Mit sechstem Feldspieler und ohne Torwart zogen die Gelb-schwarzen ihre letzte Option und in Überzahl gelang ihnen tatsächlich noch der zweite Treffer des Tages. Nach einem der vielen Abpraller vom Gästegoalie, die durch die unangenehme Arbeit im „Slot“ noch öfters genutzt werden müsste, traf Bartosch per Nachschuss. Die verbleibenden 18 Sekunden reichten dann aber nicht mehr und die Grafinger feierten nicht unverdient einen knappen Auswärtssieg. Sie wirkten durch das ganze Spiel diesmal etwas agiler und bissiger, woran der Hebel bei den Oberfranken anzusetzen ist. Mit der Rückkehr zu diesen Tugenden als kampfstarkes Team aufzutreten, ist der Halbfinaleinzug nach wie vor möglich, was Waßmiller auch genauso in der Pressekonferenz anmahnte.



Weserstars BremenKnappe Niederlage in Wolfsburg / EHC Wolfsburg – Weserstars Bremen 6:5 (1:2, 1:2, 4:1)

(RLN)  Ein sehr intensives und körperbetontes Spiel geht an die Grizzlys. Der EHC Wolfsburg kämpft sich im letzten Drittel zurück in die Partie und bezwingt die Weserstars Bremen.
Der Abend in der Autostadt brachte eine frühe Führung für die Weserstars, doch hätte es noch besser laufen können. Erst zum eigentlichen Spielbeginn trafen die Bremer in Wolfsburg ein. Längere Wartezeiten, schon auf der A 27 und deren Umgehungen sorgten für eine verspätete Ankunft.
So musste man sich mit einem kurzen Einspielen begnügen und los ging es in die Partie. Das Wolfsburg nicht umsonst im oberen Drittel der Tabelle steht, sahen die anwesenden Zuschauer von Beginn an.
Wie schon angedeutet legten die Weserstars einen Blitzstart hin. Paul Schön traf nach 85 Sekunden zur Bremer Führung. Der EHC suchte seinerseits einen Weg den Bremer Abwehrriegel zu knacken und fand ihn in der vierten Spielminute. Pavol Levicky erzielte den Wolfsburger Ausgleich. In einem über 60 Minuten kampf- und körperbetonten Spiel, schenkten sich beide Teams nichts und so führten oftmals Einzelaktionen zu Tormöglichkeiten. In der 15. Spielminute erzielte Christian Priem nach Zuspiel von Michael Sievert und Marc Meinhardt die erneute Bremer Führung. Mit diesem knappen Ergebnis ging es in die erste Pause.
Zu Beginn des zweiten Abschnittes erwischte der Gastgeber den besseren Start. Oliver Ciganovic traf in der 24. Minute zum Ausgleich. In der 32. Minute gab es erneut Grund zum Jubeln. Christian Priem schoss nach Vorlage von Nick Hurbanek zur abermaligen Bremer Führung ein. Und es kam noch besser. Jonas Schultz vollendete in der 36.Minute einen Bremer Konter zum zwischenzeitlichen 4:2.
Pause, die Zweite.
Der letzte Spielabschnitt war dann nichts für schwache Nerven. Wolfsburg setzte nun alles auf eine Karte und stürmte Richtung Bremer Verteidigungsdrittel. In der 43. Minute waren ihre Versuche von Erfolg gekrönt. Thomas Herklotz erzielte den Wolfsburger Anschlusstreffer. Und der Gastgeber drückte weiter. In der 45. Spielminute fuhren die Grizzlys einen Angriff in Richtung Bremer Tor, als Michaels Sievert mit einer sehenswerten Aktion den Puck in Richtung Christian Priem beförderte, der nun alleine auf dem Wolfsburger Goalie zulief. Unhaltbar für den Torhüter, erzielte er die erneute Bremer Führung. Mit einem Doppelschlag brachten sich die Grizzlys zurück ins Spiel. Oliver Ciganovic (46.) und Vadim Jost (47.) trafen für den EHC Wolfsburg. Knapp zwei Minuten später die erstmalige Führung für die Grizzlys im Spiel. Thomas Herklotz erzielte das 6:5.
Nach dieser Druckphase des Gastgebers, setzten die Weserstars alles auf eine Karte. Selbst Maxim Jar wurde kurz vor Ende des Spieles aus dem Tor genommen. Doch ein weiterer Bremer Treffer wollte nicht mehr fallen.
Eine knappe Niederlage gegen den EHC Wolfsburg, die für die Weserstars keine weiteren Auswirkungen hat. Einzig für die Konkurrenten um einen Halbfinalplatz wird es noch einmal spannend.
Die Wedemark Scorpions gewannen gestern drei Punkte am grünen Tisch und können fast sich für die nächste Runde planen. Am Sonntag kommt es in Langenhagen zum nächsten Ausscheidungsspiel. Gastgeber United North Stars empfängt die TAG Salzgitter Icefighters. 



buchloheAbstiegsgespenst endgültig vertrieben - Buchloe Pirates entscheiden Play-Downs gegen Nürnberg mit 3 : 2 Erfolg

(BYL)  Das Zittern hat ein Ende, der ESV Buchloe hat sich auch für die nächste Saison für die Eishockey Bayernliga qualifiziert. Mit einem knappen 3 : 2 (1 : 0, 2 : 1 0 : 1) Sieg gegen den EHC 80 Nürnberg gewann die Mannschaft von Trainer Norbert Zabel auch das dritte und letzte Play-Down Spiel gegen die Franken und vertrieb damit endgültig das lange drohende Abstiegsgespenst. Nach drückender Überlegenheit und einer klaren 3 : 0 Führung nach einer guten halben Stunde wurde es am Ende in der Buchloer Eishalle vor 330 Zuschauern noch einmal richtig eng, als die Gäste in der Schlussphase noch einmal bis auf einen Treffer herankamen. Doch mit etwas Glück, einem starken Stefan Horneber zwischen den Pfosten und viel Einsatz brachten die Freibeuter den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit und feierten nach der Schlusssirene den Klassenerhalt, nach zuletzt doch einigen turbulenten Wochen. „Ich bedanke mich bei der Mannschaft, dafür wie sie in den letzten Zeit mitgezogen hat. Es ist nicht so einfach, wenn man jedes Spiel unter Druck steht und so viele Spieler, schwer verletzt ausfallen. Auch heute sind wieder einige Jungs angeschlagen aufgelaufen, aber alle haben noch einmal auf die Zähne gebissen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Im letzten Drittel haben wir allerdings viel zu viele Strafzeiten genommen und den Faden komplett verloren“, strahlte ein sichtlich erleichterter Coach Norbert Zabel. Besser hätte die Partie für die Pirates nicht beginnen können, denn schon nach 16 Sekunden traf Mark Weigant zur 1 : 0 Führung (1.). Vorausgegangen war eine sehenswerte Kombination, ausgehend von Torhüter Stefan Horneber über Kapitän Daniel Huhn, der mit zwei gebrochenen Fingern auflaufen musste, bis zum Torschützen, der direkt verwandelte. Die Hausherren stürmten weiter munter drauflos und erspielten sich allein im ersten Drittel ein gutes Dutzend beste Tormöglichkeiten, doch immer wieder war Endstation beim erneut überragenden EHC Goalie Tobias Güttner. Im Mitteldrittel bot sich zunächst das gleiche Bild. Die Piraten belagerten nach wie vor das Nürnberger Tor, allerdings ohne Zählbares zustande zu bringen. Einer Buchloer Auszeit zeigte dann aber schnell Wirkung. In Überzahl vollendete Tobias Kastenmaier ein schönes Zusammenspiel mit Mark Weigant und Daniel Huhn zum 2 : 0 (31.). Kurz darauf traf Mark Soares mit einem präzisen Schuss in die kurze Ecke zum 3 : 0 und sorgte damit scheinbar endlich für klare Verhältnisse. Urplötzlich aber gelang den Gästen dann bei einem der bis dahin eher seltenen Vorstöße der 1 : 3 Anschlusstreffer durch Steven Maier (38.). Im Schlussabschnitt ging beim ESV der Spielfluss mehr und mehr verloren, dazu war die Strafbank fast ständig mit Buchloer Spielern gefüllt. Die Nürnberger kamen damit immer besser ins Spiel und hatten nun selbst eine ganze Reihe guter Chancen. Als dann Patrick Hörl in Überzahl der zweite EHC Treffer gelang, war dann doch noch für Hochspannung in den Schlussminuten gesorgt. (57). Nach einem fatalen Fehlpass vor dem eigenen Tor hatte EHC Stürmer Thomas Bauer 15 Sekunden vor der Sirene noch den Ausgleich auf dem Schläger, doch die ESV Piraten brachten den Vorsprung über die Zeit und sorgten damit für ein versöhnliches Saisonende.       



crimmitschauEispiraten Crimmitschau gewinnen beim Tabellenführer - Westsachsen holen Rückstand auf und holen Sieg in Overtime

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren Auswärtsfluch beendet. Beim Tabellenführer in Bremerhaven lagen die Westsachsen bereits nach rund 8 Minuten mit 0 zu 2 zurück, drehen dann die Partie und gewannen beim Titelaspiranten durch einen Treffer von Scott Pitt in Overtime. Damit sicherten sich die Crimmitschauer ihren insgesamt 4. Sieg in der Fremde und konnten zugleich wichtiges Selbstvertrauen für den anstehenden Kampf um den Klassenerhalt tanken.
Der Auftakt der Begegnung gehörte ganz klar den Hausherren aus Bremerhaven. Der derzeitige
Tabellenführer überzeugte durch schnelles Kombinationsspiel und erarbeitet sich dadurch hochkarätige Torchancen. Nach einer Strafe gegen Christoph Kabitzky erzielten die Pinguine quasi mit Ablauf der Strafe den Powerplay-Treffer zum 1 zu 0. Auch in der Folge drücken die Gastgeber auf das Tor der Westsachsen, die ihren Gegenspielern zu viele Räume ließen. Bremerhaven nutzte diesen Fakt bei einem weiteren Überzahlspiel erneut aus und erzielt in der 8. Spielminute das frühe 2 zu 0. Die Crimmitschauer brauchten bis zur 15. Minute, bis bei ihnen eine deutliche Reaktion zu erkennen war. Vor der ersten Pause sollte dies aber kaum Effekt erzielen.
Im Mitteldrittel spielten die Eispiraten nun forsch auf und setzten Bremerhaven durch körperbetontes
Spiel deutlich mehr unter Druck. Allerdings sollte es bis zur 31. Minute dauern, bis die Crimmitschauer
endlich für ihren Aufwand belohnt wurden. Scott Pitt geht in der Mitte relativ frei auf das Tor zu und
hebt den Puck links unter das Dach. Durch den erzielten Anschluss erlangten die Westsachsen weiteres Momentum und drückten nun klar auf den Ausgleich. Dieser gelang Martin Heinisch etwas mehr als 2 Minuten später. Der Deutsch/Tscheche behält im Gewusel den Überblick und verwandelt letztendlich zum 2 zu 2 Ausgleich. Bremerhaven nutzte sofort seine Auszeit, um wieder Ordnung in das eigene Spiel zu bekommen. Dies gelang aber nur teilweise, denn völlig verdient erzielen die Eispiraten in der 39. Minute den Führungstreffer zum 3 zu 2. Im Powerplay ist es Martin Heider, der einen Weitschuss von T.J. Fast unhaltbar ins Tor abfälscht.
Der Schlussabschnitt ist zunächst ein packendes Duell auf Augenhöhe. Bis zur 38. Minute neutralisieren sich die Teams, bis Bremerhaven etwas glücklich den Ausgleich erzielt. Die Nordlichter behalten in einer etwas unübersichtlichen Situation die kühleren Nerven. Ein Irrläufer quer durch den Torraum ist zunächst ohne Abnehmer, bevor Martin Walter den Puck halbhoch in die Maschen schickt. 48 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt absolviert. In der Schlussphase hätte das Spiel dann zu Gunsten beider Mannschaften kippen können. Sowohl die Eispiraten als auch Bremerhaven erspielte sich nochmals hochkarätige Chancen. Am Ende blieb es aber bei der gerechten Punkteteilung, bevor es in die Overtime ging.
In der Verlängerung liegen die Chancen zunächst in den Händen der Gastgeber, die zunächst in
Überzahl weitere gute Gelegenheiten liegen lassen. Eispiraten Keeper Ryan Nie trägt seinen Anteil
dazu bei, als er einen Schuss aus Nahdistanz mit einem sensationellen Reflex abwehren kann. In der 63. Spielminute dürfen die Eispiraten dann jubeln. Ein schneller Angriff wird von Scott Pitt mit einem
Schlänzer ins lange Eck vollendet. Das Tor sicherte nicht nur den Auswärtssieg der Westsachen,
sondern auch den Zusatzpunkt.



dinslakenkobrasEffiziente Dortmunder schlagen Dinslakener Kobras im ersten Halbfinale

(RLW)  Es war nicht das Spiel der Kobras. Das erste Halbfinale ging mit 1:3 (0:2/0:1/1:0) gegen die Dortmunder Eisadler verloren. Dabei musste Coach Tsvetkov neben den verletzten Dominick Spazier und Kevin Krolak auch auf Timothy Tanke und Max Piotrowski verzichten, die arbeitsbedingt passen mussten.
Die Zuschauer sahen die vielzitierte Partie auf Augenhöhe in der sich beide Mannschaften fast gegenseitig neutralisierten. Zwei Drittel lang war für die Kobrastürmer kaum ein Durchkommen gegen eine kompakt stehende Dortmunder Hintermannschaft und nur selten konnten sich die Dinslakener zwingende Möglichkeiten erspielen. Anders die Eisadler. Im ersten Drittel kamen die Dortmunder Stürmer zwei mal gefährlich vor das Dinslakener Tor und waren beide Male, zum Entsetzen der Dinslakener Fans, erfolgreich. Den daraus resultierenden Zwei-Tore Vorsprung konnten die Eisadler sogar Mitte des zweiten Drittels auf 3:0 ausbauen. Die Traberstädter waren zwar um den Anschlusstreffer bemüht, konnten aber bis zu diesem Zeitpunkt kaum klare Torchancen heraus spielen.
Das änderte sich in den letzten zehn Minuten des letzten Drittels. Nach dem Anschlusstreffer durch Daniel Pleger bekamen die Kobras noch mal Aufwind und wollten den Abstand weiter verkürzen. Doch die Dortmunder Eisadler verteidigten ihren Vorsprung clever bis zum Schluss.
Nach Spielende haben es sich die Dinslakener Fans trotzdem nicht nehmen lassen, ihre Kobras zu feiern und den Spieler der Saison zu ehren, der auch in dieser Spielzeit wieder Sebastian Haßelberg heißt.
Nun wird es am Sonntag beim Rückspiel schwer für die Kobras ins Finale einzuziehen. Doch kampflos aufgeben wird die Tsvetkov-Truppe nicht. Denn zwei Tore sind schnell aufgeholt und dann stehen den Kobras wieder alle Möglichkeiten offen.



eisadlerdortmundEisadler Dortmund gewinnen erstes Halbfinalspiel

(NRWL)  Den ersten Schritt in Richtung Finale um den Regionalliga Pokal konnten die Eisadler Dortmund am Freitagabend in Dinslaken machen. Mit 3:1 konnten die Kobras in der Traberstadt bezwungen werden, ein verdienter Dortmunder Erfolg im ersten Halbfinalspiel, entschieden ist damit aber noch nichts. Bereits am Sonntag steht an der Strobelallee das (entscheidende) Rückspiel auf dem Programm. Dann geht es für die Eisadler darum den Zwei-Tore-Vorsprung zu verteidigen bzw. zu bestätigen.
Zwei Drittel lang spielte der NRW Liga Meister auch ohne die fehlenden Stürmer Felix Berger, Tommy Kuntu-Blankson und Jan-Niklas Hüning äußerst konzentriert und diszipliniert beim sechsten der Regionalliga West und die 3:0-Führung entsprach dem Spielverlauf. Drei Strafzeiten gegen die Eisadler in kurzer Folge brachten aber die gastgebenden Kobras noch einmal auf 1:3 heran und ließen ihnen damit die Hoffnung auf eine mögliche Wende im Rückspiel.
Beide Mannschaften begannen mit gegenseitigem Respekt, ohne dass ein Klassenunterschied zu erkennen war. Die erste gute Möglichkeit hatten die Eisadler in der 7. Spielminute durch Malte Bergstermann und kurz danach durch Nils Sondermann, und das Team von Krystian Sikorski nahm nun das Heft deutlicher in die Hand. Ein verdeckter Schuss von Malte Bergstermann brachte dann in der 11. Minute nach Vorarbeit von Niko Bitter und Dominik Ballnus das Dortmunder 1:0.
Zwei Minuten später hatte Kobra Kapitän Sebastian Haßelberg die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber am erneut sehr gut haltenden Adler Keeper Marius Dräger. Besser machte es in der 13. Minute erneut die neu formierte erste Angriffsreihe der Eisadler. Dieses Mal war es Dominik Ballnus, der auf Vorarbeit von Malte Bergstermann und Niko Bitter mit einem Schuss von der linken Seite in die lange Ecke das 2:0 aus Sicht der Gäste markierte. Ein Unterzahl-Break von Niko Bitter hätte nur drei Minuten später schon die Vorentscheidung für die Gastgeber bringen können, die Chance blieb aber ungenutzt. Stattdessen musste Marius Dräger kurz vor der ersten Pausensirene sein ganzes Können aufbringen um den Zwei-Tore-Vorsprung zu halten.
In den zweiten Zwanzigminuten blieben die Eisadler weiter tonangebend und konnten in der 34. Minute durch ihren Kapitän Niko Bitter mit einer ‚Bogenlampe‘ auf 3:0 erhöhen. Daraufhin nahm Kobra Trainer Dmitry Tsvetkov eine Auszeit um seinem Team neuen Schwung mitzugeben. Angetrieben vom Routinier Jan-Anton Baron verstärkten die Gastgeber ihre Angriffsbemühungen.
Dies sollte sich aber erst im Schlussabschnitt auszahlen. Eine doppelte Unterzahl konnten
die Eisadler noch erfolgreich überstehen, die dritte Dortmunder Strafzeit brachte dann aber
in der 51. Minute den Dinslakener Torerfolg durch Daniel Pleger zum Endstand von 1:3.
Mit der Spielweise der ersten 40 Minuten haben die Eisadler am Sonntag die Chance auf
einen weiteren Erfolg gegen einen Regionalligisten. Mit den Leistungen der Kobras aus dem
letzten Abschnitt sollte man den Gegner aber nicht unterschätzen, so dass weitere
spannende 60 Minuten zu erwarten sind.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen verlieren Spiel bei den Roten Teufeln in den letzten Sekunden

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Auswärtsspiel bei den Roten Teufeln Bad Nauheim vor 2147 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion durch einen Gegentreffer von Kyle Helmes 40 Sekunden vor der Schlusssirene mit 1:2 verloren.
Dabei hatte die Partie äußerst positiv begonnen: Sami Kaartinen nutzte eine Überzahlsituation, um die Blau-Weißen nach nur drei Minuten in Führung zu bringen. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben gutes Eishockey gezeigt“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.
Im ruppigen zweiten Abschnitt setzte Dresden durch Bruce Becker das erste Achtungszeichen. Nachdem Patrick Strauch gescheitert war, leitete ein schneller Pass den Bad Nauheimer-Ausgleich durch Kevin Lavallee (24.) ein. Wenig später konnte Vincent Schlenker seine Chance nicht nutzen. Der Gastgeber forderte die Eislöwen-Abwehr mehrfach heraus, auch der Pfosten rettete im Teufel-Powerplay für das Popiesch-Team. „Wir haben nicht mehr gut gestanden, uns hat die Ordnung gefehlt“, so der Dresdner Coach.
Mit viel Druck startete Bad Nauheim in den Schlussabschnitt: Die Eislöwen versuchten den Spielaufbau zeitig zu stören, kamen in einem schnellen Spiel zunächst nur zu gelegentlichen Kontermöglichkeiten. Mit zunehmender Dauer glichen sich die Spielanteile wieder aus. Christoph Ziolkowski erarbeitete sich eine Großchance, konnte aber nur per Foul gestoppt werden. In der letzten Minute ging es auf dem Eis noch einmal heiß her. Bad Nauheim nutzte letztlich eine erneute Überzahlsituation durch Kyle Helms zum 2:1 (59.).
„Im Schlussdrittel haben wir phasenweise wieder ein besseres Spiel gezeigt, aber uns hat erneut die Konstanz gefehlt. In spielentscheidenden Situationen haben wir erneut viele Strafzeiten genommen. Wie schon in Bietigheim hat uns die Konstanz gefehlt. Das darf nicht passieren.  Dennoch nehmen wir die Niederlage lieber heute in Kauf, als am kommenden Mittwoch“, sagte Popiesch, der aufgrund des Ausfalls von Kapitän Hugo Boisvert in Bad Nauheim eigentlich die eine oder andere Alternative auf der Position des Centers testen wollte. „Wir haben Patrick Cullen und André Mücke vorn spielen lassen, aber bedingt durch die Strafzeiten waren wir vordergründig gezwungen darauf zu reagieren.“

Spiel gegen Ravensburg: Boisvert fällt weiterhin aus
Das zehnte Spiel der Zwischenrunde steht an: Am Sonntagabend empfangen die Dresdner Eislöwen zum letzten Spiel vor dem Start in die Playoff-Phase die Towerstars aus Ravensburg.
Die Oberschwaben sind alles andere als ein Lieblingsgegner der Blau-Weißen: In den bisherigen Aufeinandertreffen mit den Towerstars gab es in der laufenden Saison für Dresden keine Punkte zu holen: Vor heimischer Kulisse unterlagen die Blau-Weißen im Penaltyschießen mit 3:4, nach regulärer Spielzeit mit 1:2. In Ravensburg gab es ebenfalls drei Niederlagen (3:4/1:5/3:6).
In der EnergieVerbund Arena kommt es für Lukas Slavetinský auch zu einem Aufeinandertreffen mit seinen alten Teamkollegen: „Das Spiel gegen Ravensburg hat für mich aber keine besondere Bedeutung. Ich kenne natürlich die Stärken und Schwächen der Mannschaft. Jeder von uns weiß, dass wir Topscorer Justin Kelly keine Freiheiten geben dürfen, denn dafür ist er einfach zu stark.“
Wie bereits in Bad Nauheim wird Hugo Boisvert auch am Sonntag nicht im Kader stehen. Den Kapitän plagen weiterhin Schmerzen im Hüftbeuger. Auch die Langzeitverletzten Felix Thomas und Marius Garten stehen nicht für einen Einsatz zur Verfügung.
Das Spiel gegen die Ravensburg Towerstars beginnt am Sonntag um 18 Uhr und wird geleitet von HSR Ramin Yazdi (Neuss). Die Kassen- und Arenatüren öffnen um 16.30 Uhr. Bisher wurden rund 1700 Tickets abgesetzt. 



fuechseduisburgNach Sieg in Erfurt treffen die Füchse Duisburg auf Hannover

(OLW)  Am Freitag konnten die Füchse einen 5:1 Auswärtssieg in
Erfurt feiern und bleiben durch die drei gewonnenen Punkte
weiterhin in Schlagdistanz zu den Kassel Huskies.
Torhüter Felix Bick war der gewohnt sichere Rückhalt und
Stürmer Daniel Schmölz erwischte einen sehr guten Tag,
an dem er die ersten drei Duisburger Tore vorbereitete.
Die Füchse versuchten sofort Ordnung in ihr Spiel zu bringen,
was nach der frühen Verletzung von Lars Grözinger allerdings
nur bedingt gelang. In der Anfangsphase hatten beide Teams
daher Großchancen und die Torhüter bekamen sogleich die
Möglichkeit sich auszuzeichnen. Einen schnell vorgetragenen
Gegenangriff schloss Dominik Lascheit nach guter Vorarbeit
von Daniel Schmölz und Filip Stopinski in der 4. Spielminute
zum wichtigen Führungstreffer ab.
Während einer Unterzahlsituation erhöhte Diego Hofland nach
perfektem Zuspiel von Daniel Schmölz kurz vor Drittelende auf
2:0 für die Gäste. Im Mitteldrittel versäumten es die Duisburger
zunächst für klare Verhältnisse zu sorgen.
Folge war der Anschlusstreffer durch Erfurts Jan Zurek in der
32. Spielminute. Während einer Überzahlsituation hatte Kevin
Orendorz fünf Minuten später die passende Antwort und stellte
den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In den letzten zwanzig
Minuten dominierten die Füchse ihren Gegner nach Belieben
und ließen nur noch zwei Torschüsse der Gastgeber zu.
Patrick Klöpper (46.) und Scott Wasden (53.) sorgten mit ihren
Toren für den 5:1 Endstand. Die Erfurter konnten sich bei ihrem
Torhüter bedanken, dass das Ergebnis letztlich nicht noch deutlicher
ausfiel.
„Die Verletzung von Lars Grözinger zu Beginn des Spiels hat
uns etwas aus dem Konzept gebracht. In der Folgezeit haben
wir uns schwer getan und auch der Gegner kam zu guten
Torchancen. Insgesamt haben wir diese Phase aber ohne Folgen
überstanden und konnten mit einer verdienten 2:0 Führung in
die erste Pause gehen. Das Power Play Tor zum 3:1 hat die
Vorentscheidung gebracht und im Schlussdrittel haben wir den
Gegner schließlich dominiert und damit keine Chance mehr auf
ein Comeback gegeben“, so die Analyse von Trainer Franz Fritzmeier
nach dem Spiel.
Am Sonntag sind die Hannover Scorpions zu Gast in Duisburg.
Spielbeginn ist in der Scania Arena um 18:30 Uhr. Verzichten
muss Trainer Franz Fritzmeier neben den erkrankten Markus
Schmidt und Tobias Schlipper auch auf die Verletzten Patrick
Klein (Leiste), Maik Blankart (Hand), Oliver Püllen (Rücken),
Nicolas Turnwald (Gehirnerschütterung), Lars Grözinger
(Ellenbogen), Marvin Tepper (Ellenbogen) und Kapitän Dennis
Fischbuch (Knie). Im ersten Aufeinandertreffen konnten sich
die Füchse knapp mit 3:2 durchsetzen. Der Sieg kam jedoch
erst in den Schlussminuten durch einen Doppelschlag von Fabio
Pfohl und Daniel Schmölz zustande. Gefährlichste Angreifer des
Nordmeisters sind die ehemaligen DEL-Spieler Sven Gerbig (7 Tore
und 6 Vorlagen) und Andreas Morczinietz (5 Tore und 7 Vorlagen).
Die Kontingentstellen werden von Stürmer J. T. MacDonald und
Verteidiger Jan Jarabek besetzt. In der Tabelle liegen die Gäste
hinter den Füchsen auf Platz Drei. Somit geht es für die Duisburger
nicht nur darum den Anschluss an die Huskies zu halten sondern
auch um die Sicherung des zweiten Tabellenplatzes.



saalebullshalle04MEC Halle: Schöne Tore, grandiose Stimmung, beleidigte Wölfe

(OLO)  Die Saale Bulls haben den halben Weg ins Finale des Ost-Pokals geschafft! In einem sehr schnellen, spannenden und zum Schluss hin heiß diskutierten Spiel setzten sie sich am Freitagabend mit 4:1 gegen die Wölfe aus Schönheide durch. Obwohl die Gäste des Öfteren eher mit Provokationen als durch ausgefeilte Spielzüge auffielen, blieben die Hallenser cool und spielten locker dem Sieg entgegen. Am Ende gewannen die Bullen verdient das Erste von drei Halbfinal-Spielen gegen die Sachsen.
Damit haben sie schon morgen in Schönheide die Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen.
Es sollte wieder so ein Spiel aus der Krimiserie „Eishockey in Halle“ werden, denn der MEC machte es sehr lange spannend. Dabei gab es von Anfang an Chancen en masse, nur das Glück fehlte wieder einmal. Im Mitteldrittel platzte der Knoten allerdings und die Wölfe konnten gezähmt werden. Allerdings schien es so, dass die Sachsen nun fehlende Passgenauigkeit und Tempo durch Härte kompensieren wollten. Immer wieder ging ein hallescher Spieler zu Boden, weil er von einem der Gäste gestoßen, gezogen oder behindert wurde.
Auch Provokationen nach Abpfiff gab es regelmäßig. Die Unparteiischen um Hauptschiedsrichter Torsten Schulz störte das kaum, Strafen wurden zwar vor allem gegen Ende des Spiels großzügig verteilt, Leidtragende waren hier aber so gut wie immer die Hallenser.
Ohne lange Einspielphase startete das Team um Kapitän Benjamin Thiede in das erste Halbfinal-Spiel. Mit massigem Tempo drückte der Bulls-Sturm regelmäßig gegen die sächsische Verteidigung und unterband gegnerische Angriffe eindrucksvoll mit einer starken Defensivarbeit. Dustin Haloschan, der von Anfang an für die Hallenser den Kasten bewachte, sah den Puck daher meistens nur aus der Ferne, und wenn es die Gäste schon mal vors Tor schafften, waren die Abschlüsse harmlos. Sogar die erste Strafe gegen Thiede nach nur knapp anderthalb Minuten überstand der MEC problemlos und fuhr sogar einige Konter.
In der achten Minute hatten die halleschen Kufencracks die größte Chance. Nach einer Abwehraktion des Gäste-Goalies war das Tor kurzzeitig völlig frei, doch der folgende Schuss ging rechts vorbei. In der letzten Minute wurden noch einmal Strafen an beide Teams verteilt. Für Schönheide musste die Nr. 88, Petr Kukla, das Eis verlassen, der schon während des gesamten Drittels auffällig war. Tore fielen allerdings trotzdem nicht und so ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann mit den Strafzeiten, die noch vor der Pause verhängt worden sind. Tore lagen also in der Luft und das spürten auch die Fans, die nun ihrerseits die Stimmung zu Kochen brachten. Und sie sollten belohnt werden, denn kaum war Schönheide wieder komplett, schlenderte Sebastian Lehmann im Alleingang an der sächsischen Abwehr vorbei und tunnelte Goalie Modes frech zur Führung. Es vergingen keine fünf Minuten, da wollte der hallesche Stürmer Martin Piecha Ähnliches versuchen. Ebenfalls im Alleingang ließ auch er die Sachsen schlecht aussehen und versenkte zum 2:0. Spätestens jetzt dominierten die Bulls das ganze Geschehen.
Immer öfter konnten die Hallenser den Gegnern den Puck noch im eigenen Drittel abluchsen, immer öfter beantworteten die Gäste das mit Fouls. Die Schiedsrichter wirkten hingegen überfordert. Ausgesprochene Strafen wurden revidiert oder nachträglich welche verhangen. Die Anzeigetafel über dem Gästeblock wurde jedenfalls auf Herz und Nieren getestet. In der 35. Minute checkte Schönheides Kilian Glück Halles Stürmer Robin Slanina und durfte dafür zwei Minuten auf der Bank verweilen. Die Hallenser bedankten sich in Form von Alexander Zille, der im Powerplay auf 3:0 erhöhte.
Gedanklich noch in der Kabine, kamen die Hallenser noch etwas zaghaft aus der Pause. Die Wölfe wollten sich diesen klaren Rückstand hingegen nicht gefallen lassen. Bereits zwei Minuten nach Anpfiff des letzten Drittels traf Petr Kukla einen Nachschuss und verkürzte auf 3:1. Die Gäste fanden nun besser ins Spiel und prüften Haloschan des Öfteren, der aber jedes Mal Schlimmeres verhindern konnte. Erst in der 47. Minute begann sich der MEC wieder zu fangen und auf Offensive zu setzen. Es folgte ein Schussfeuerwerk, das die Gäste nur mit Glück schadenfrei überstanden. Auch eine erneute Strafe gegen die Hallenser konnte das Offensivspiel nicht unterbinden. Schönheide blieb weiterhin so gut wie chancenlos und musste in der 56. Minute das nächste Tor hinnehmen. Kapitän Thiede netzte, assistiert von Lehmann und Lupzig, zum 4:1 ein.
Das war anscheinend zu viel des Guten für die Gäste. Denn nun wollten es die Sachsen abseits des Eises klären. Vincent Wolf ging den Hallenser Eric Wunderlich an und Robert Hoffmann Daniel Lupzig. Es summierten sich Strafen über Strafen und beinahe jeder der Sachsen durfte Mal mit dem Unparteiischen diskutieren. Vom Spiel gab es nun nicht mehr allzu viel zu sehen. Es folgten zwar noch wunderliche Strafen gegen Haloschan und Petermann, doch auch die änderten nichts mehr am Ausgang des Spiels. Die Saale Bulls gewannen souverän mit 4:1 gegen zahnlose Wölfe.
 


hamburgfreezers3:1-Sieg zum Hauptrundenabschluss: Hamburg Freezers knacken die 100-Punkte-Marke

(DEL)  Die Hamburg Freezers haben ihre Heimpartie am letzten Spieltag der DEL-Hauptrunde mit 3:1 (0:0, 0:1, 3:0) gegen die Kölner Haie gewonnen. Die Tore zum Sieg in der ausverkauften o2 World Hamburg schossen Kevin Schmidt, Morten Madsen und Julian Jakobsen. Durch den Erfolg beenden die Freezers die reguläre Saison mit 102 Punkten auf dem ersten Platz.
In einem umkämpften und engen Spiel gingen die Gäste vor 12.800 Zuschauern in Front. Einen Konter konnte Björn Krupp (24.) kurz nach Beginn des zweiten Drittels zur Führung nutzen. Mit lautstarker Unterstützung ihrer Fans kämpften sich die Freezers im Schlussdrittel in die Partie zurück und kamen durch Kevin Schmidt (50.) zum Ausgleich. In der Folge hatte der CASHPOINT-Hauptrundensieger das Spiel besser im Griff und ging durch einen sehenswerten Treffer von Morten Madsen (54.) in Führung. In Überzahl erhöhte Julian Jakobsen (57.) auf 3:1. Die Gäste setzten nochmals alles auf eine Karte, als sie Torhüter Danny aus den Birken zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen. Am Ergebnis änderte dies jedoch nichts mehr. 
Am Wochenende haben die Freezers frei, am Montag wird um 12 Uhr in der Volksbank Arena trainiert. Nach wie vor läuft der Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele (16. & 21. März) des Playoff-Viertelfinals, auch wenn der Gegner ab Sonntag in der ersten Playoff-Runde noch ermittelt werden muss. Die Tickets sind ab 18 € im Onlineshop, über die Hotline 040 / 380 835 – 222, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Fanshop in der Volksbank Arena sowie an den Kassen der o2 World Hamburg erhältlich.



hernerev2007Der Herner EV ist wieder da – Sieg in Hannover


(OLW)  Das freut alle Herner Eishockeyfans: Der Herner EV konnte am Freitagabend zwei wichtige Zähler aus Hannover entführen. Vor über 1.100 Zuschauern in der Eissporthalle Langenhagen, behielten die Gysenberger in einem sehr intensiven Spiel am Ende die Oberhand und fuhren damit den ersten Sieg in der Endrunde ein.
Dabei hatte es zu Beginn nicht gut ausgesehen. Nach gut 2 Minuten waren die Hausherren bereits in Führung gegangen. Aber der HEV hielt gegen die harte Spielweise der Scorpions stand und kam durch einen schönen Schlagschuss von Michel Ackers verdient zum Ausgleich. Eine Bogenlampe von HEV-Stürmer Christian Nieberle, senkte sich sieben Minuten später hinter Scorpion-Goalie Maximilian Engelbrecht zur 2:1 Führung für die Herner ins Gehäuse. So lautete auch der Pausenstand. Im zweiten Spielabschnitt dominierte der HEV die Hannoveraner nach Belieben. Vor allem die harsche Spielweise der Niedersachen und die damit verbundenen Strafen gegen die Scorpions, spielten den Gysenbergern in die Karten. So gelang Damian Schneider ein Doppelpack für sein Team und damit eine beruhigende 4:1 Führung. Kurz vor Drittelende gelang es den Scorpions noch auf 2:4 zu verkürzen.
Der letzte Spielabschnitt sollte es dann nochmal richtig in sich haben. Denn Hannover rannte an und der HEV versuchte sich zu befreien und im Gegenzug zu kontern. Diesmal hatten die Hausherren mehr Glück und kamen durch die Treffer von Sergej und Alexander Jansen zum Ausgleich. HEV-Torhüter Benjamin Voigt sorgte mit seinen Paraden dafür, dass die Gysenberger im Spiel blieben und dass es am Ende auch in die Overtime ging. In dieser knipste Jakub Rumpel den Siegtreffer für die Herner und brachte damit die gut 300 HEV-Fans zum beben. „Der Sieg heute tut uns richtig gut. Gerade nach den vergangenen Spielen hat sich die Mannschaft das heute verdient. Die Mannschaft brauchte ein Erfolgserlebnis“, freute sich HEV-Trainer Carsten Plate nach dem Spiel.
Am Sonntag folgt nun das Heimspiel gegen den haushohen Favoriten aus Kassel. Die Huskies reisen als Aufstiegsaspirant an und wollen  ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Bislang taten sich die Hessen jedoch auch immer schwer in Herne. Verzichten muss der HEV auf Antti-Jussi Miettinen. Der Stürmer erhielt nach einem Foul eine Spieldauerdisziplinarstrafe und ist damit für das Spiel am Sonntag gesperrt. Bully gegen die Huskies ist um 18:30 Uhr.



jonsdorferfalkenJonsdorfer Falken mit Überraschungssieg in Weißwasser

(OLO)  Der ELV Tornado Niesky ging als klarer Favorit in dieses erste Spiel des Halbfinales, schließlich haben die Blau-Gelben gegen den MEC Halle 04 den Gruppensieg errungen. Außerdem kündigte Jens Schwabe Revanche für das Vorjahresaus im Halbfinale an. Falken-Trainer Marco Ludwig erklärte in der Tagespresse: “Nur wenn jeder den einen Schritt für den anderen mehr macht, haben wir eine Chance.“  Und dieser Plan ging auf!
Das Spiel am Anfang eher wenig sehenswert, viel Krampf auf dem Eis. Schon in der vierten Spielminute gingen die Gastgeber in Überzahl planmäßig nach einem satten Schlagschuss von der blauen Linie durch Pohling in Führung. Den Falken bot sich ebenfalls eine Überzahlsituation, nachdem Wimmer Johannes Harnesk regelwidrig von den Beinen holte. Aber mehr als eine gute Chance durch Toma¹ Hruby sprang dabei nicht heraus. Das Jonsdorfer Team kam immer ganz gut ins Abwehrdrittel der Tornados, spielte sich dann dort aber fest, ohne letztlich gefährlich vor dem Tor zu werden. So ging es mit dem knappen Rückstand in die erste Pause.
In den Mittelabschnitt startete der EHC in Unterzahl, da sich noch eine Strafzeit gegen Christian Rösler aus Abschnitt eins auf der Uhr befand. Eigentlich bestand gerade keine akute Gefahr, doch dann ging es blitzschnell und Linke brachte den Puck mit der Rückhand im Tor zum 2:0 unter. Und das 36 Sekunden nach Wiederanpfiff, ein denkbar schlechter Start, der die Falken aber dennoch unbeeindruckt ließ. Dann wieder Überzahl für den EHC, doch es gelang nicht wirklich, Druck aufzubauen und einen Vorteil daraus zu ziehen. In der 25.min klappte es dann besser. Martin Lamich hatte ein Auge für den an der blauen Linie lauernden Toma¹ Hruby, der sich wie gewohnt ins Drittel drehte und die Scheibe unhaltbar unter die Latte knallte. Nur eine Minute später überlistete Falkenkapitän Christian Rösler Robert Handrick im Tor des ELV mit einem Bauerntrick und es stand 2:2 unentschieden. Die Falken zeigten sich sehr engagiert mit hohem Einsatz. In der 28.min erneut in Unterzahl, es wurde gut verteidigt, die Schüsse weg geblockt und als nur noch 18 Sekunden zu überstehen waren, brachte Andreas Brill einen Nachschuss im Tor unter. Die Antwort des EHC ließ nicht lange auf sich warten und Toma¹ Hruby schießt ansatzlos zum 3:3 ein (32.). Die Jonsdorfer Cracks weiter mit viel Einsatz. Erst eine erneute Chance für Hruby, dann verpasste Lamich den Nachschuss nur knapp, aber Martin Sekera bringt die Scheibe in der 35.min dann endgültig zum 3:4 ins Tor. Tornado-Trainer Jens Schwabe nimmt eine Auszeit, um sein Team wachzurütteln, welches nun noch etwas aggressiver zu Werke ging. Emotionen fehlten nicht auf dem Eis. Vor der Pausensirene gab es noch eine brenzlige Situation für den EHC in Unterzahl zu überstehen. Die Nieskyer versuchten die Scheibe von hinten über das Tor zu heben und so Robert Wolfermann auszutricksen. Aber er roch den Braten und machte oben alles dicht und die Falken nahmen eine knappe Führung mit in die Kabine.
Wieder starteten die Blau-Weiß-Roten in Unterzahl, aber diesmal überstanden sie diese Phase schadlos. Ein Knackpunkt des Spiels hätte die 44.min sein können. Nach einem Allerweltsfoul von Wimmer an Hruby revanchierte sich dieser mit einem Stockstich, der nicht ungesehen blieb. Fünf plus Spieldauer gab es für den zweifachen Torschützen des EHC, während Daniel Wimmer lächelnd zwei Minuten auf der Strafbank Platz nahm. Somit ging es erst einmal 4 gegen 4 auf dem Eis weiter. Da Stephan Kuhlee nach Ablauf der zwei Strafminuten von Wimmer die Strafbank nicht erst erkalten lassen wollte, minimierte sich die drohende Unterzahl für den EHC auf knapp eine Minute. Allerdings war an diesem Abend das Überzahlspiel ganz eindeutig die Sache der Tornados und so erzielten sie ihr viertes Powerplay-Tor und damit den 4:4 Ausgleich (48.). Beide Mannschaften investierten weiterhin viel. Es gab Chancen auf beiden Seiten, in der 50.min verfehlte Fabian Weise mit einem Schuss von der blauen Linie nur knapp das Tor, es „klingelte“ leider nur der Pfosten. Je länger das Spiel dauerte, desto weniger zwingend wurden die Aktionen beider Teams. Keiner wollte den Spiel entscheidenden Fehler begehen. Das mit hohem läuferischem und körperlichem Aufwand geführte Spiel hinterließ seine Spuren. Falken-Coach Marco Ludwig nahm in der 58.für sein Team noch einmal eine Auszeit und die fünfminütige Verlängerung stand vor der Tür.
Weiter ging es also  vier gegen vier. Es war viel Platz auf dem Eis und das Spiel gestaltete sich recht übersichtlich. Eine Großchance der Falken in der 63.min konnten die Tornados trotz einiger Mühe vereiteln. Irgendwie wurde die Scheibe unter dem bereits geschlagenen Torhüter dann doch in Sicherheit gebracht. Die Jonsdorfer mit etwas mehr Zug zum gegnerischen Tor, allerdings passierte nichts Zwingendes mehr und so musste der Sieger der Partie im Penaltyschießen ermittelt werden.
Los ging es mit den ersten drei Schützen. Als erstes trat Marc Hemmerich für Jonsdorf an und scheiterte an Robert Handrick. Marcel Leyva schoss im Gegenzug links ein. Martin Lamich konterte sofort und glich aus – 1:1. Pohling konnte nicht verwandeln und Martin Sekera brachte mit seinem Treffer die Falken in Front, allerdings glich Kuhlee direkt wieder aus – 2:2.
Jetzt ging es im direkten Vergleich eins gegen eins weiter, doch an dieser Stelle wechselten die Falken ihren Torhüter. Kuhlee lief erneut für den ELV an, aber Lukas Smolka kaufte ihm den Schneid ab und vereitelte diesen Versuch. Jetzt hatte Martin Sekera die Chance, das Spiel für sein Team zu entscheiden.Er ging vor Handrick auf links und lupfte die Scheibe mit all seiner Routine ins Tor. Damit war die Sensation, mit der wohl nur die kühnsten Optimisten gerechnet hatten, perfekt.
Spiel 2 im Halbfinale um den Oberliga-Ost-Pokal wird am Sonntag, 09.03., um 17:30 Uhr im Falkenhorst angepfiffen. Emotionen und Spannung sind bereits jetzt vorprogrammiert. Mit einem Sieg könnten die Falken das eigentlich Unmögliche möglich machen und erneut in das Pokalfinale einziehen.



kaufbeurenESV Kaufbeuren: Egen - „Ich bin stolz auf mein Team!“ Joker sichern sich trotz Niederlage nach sehr überzeugender Leistung Playdown-Heimrecht

(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren zeigte eine tolle Leistung bei den Starbulls Rosenheim, doch fehlte in den entscheidenden Situationen das Glück für einen Punktgewinn, der nur knapp verpasst wurde. Trotz der Niederlage hat Uli Egen mit seiner Mannschaft nun das Heimrecht für die Playdowns erreicht. Die Joker mussten ohne Philipp de Paly antreten und nach einigen Minuten auch ohne Maximilian Hadraschek, der sehr früh unglücklich in die Bande flog und dessen Saison nun wegen einer Schulterverletzung wohl leider beendet ist.
Die Starbulls fanden besser in die Partie und nach mehreren missglückten Versuchen fand der Puck dann glücklich abgefälscht den Weg in das Gehäuse von Stefan Vajs. Robert Schopf konnte sich über den Treffer in der fünften Minute durch die Schoner freuen. Kurze Zeit später zeigte aber dann Vajs seine ganze Klasse, als er Hauner bei einem Alleingang stoppte. Nun kamen aber die Joker vermehrt zu Chancen, jedoch wurde Schmidle mit einem ungeahndeten Foul noch gestoppt. Doch nachdem Schultz einen Schuss aus spitzem Winkel aufs Tor brachte, schaltete Thiel am schnellsten, der den Abpraller nutzte und Häkkinen zum Ausgleich überwand. Mit diesem 1:1 ging es dann auch zum ersten Pausentee, obwohl Rosenheim eine leichte optische Überlegenheit zu verzeichnen hatte.
Dies änderte sich dann im zweiten Drittel, in dem der ESVK sich eine um die andere Chance erspielte. Sogar in Unterzahl erspielte sich Thiel noch eine Gelegenheit und Kaufbeuren wusste das Powerplay der Starbulls geschickt zu stören - im Gegensatz zu den Oberbayern. Die erste Überzahl des ESVK in Drittel 2 nutzte Thiel, der einen Abpraller von der Bande zur mittlerweile verdienten Führung eiskalt ausnutzte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Zuerst zog Ryhänen nach überlegtem Zuspiel Kreitls vors Tor, scheiterte aber an den Schonern Häkkinens. Dieser blieb auch eine Minute später Sieger gegen Thiel, der seinen Hattrick nach einem schönen Konter über Schultz und Edwards knapp verpasste. Wiederum nur eine Minute später scheiterten dann Ryhänen, Detsch und Firsanov. Die Joker waren nun richtig am Drücker, doch eine zweifelhafte Strafe gegen Winkler bescherte Rosenheim ein Powerplay gegen Drittelende, dass diese zum überraschenden Ausgleich nutzten. Ein Schlagschuss landete irgendwie bei Kim Staal, der den am Boden liegenden Vajs 25 Sekunden vor Drittelende mit einem Schuss knapp über die Schoner bezwang.
Im letzten Drittel war es dann Weller, der gleich in der 41. Minute mit der Rückhand einen Querpass in den Winkel schoss. Doch die erstmalige Führung des SBR ließ den ESVK nicht aus der Ruhe bringen. Ein Überzahlspiel bot dann sogleich eine Möglichkeit zum Ausgleich. Einen Pass Kreitls in den Rücken der Abwehr ließ Schmidle passieren und der hinter ihm stehende Näätänen nahm Maß und versenkte den Puck mit einem Handgelenkschuss halbhoch auf der rechten Seite. Danach war das Spiel ein stetes Hin und Her, wobei speziell die Joker in der 45. Minute durch Thiel bei einer Zwei-auf-Eins-Situation und dann durch Kreitl zehn Minuten später zu guten Möglichkeiten kamen, doch der Kapitän blieb glücklos, denn nach einem schönen Solo Ryhänens, der zwei Kontrahenten spielerisch umkurvte und dann querlegte, traf Kreitl nur die Latte. Zuerst fehlte das Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Schmidle wurde als letzter Mann an der Blauen gefoult, der dann den davoneilenden Rosenheimer legte und eine korrekte Strafe bekam, jedoch legte hier der Unparteiische zwei verschiedene Maßstäbe an und der Rosenheim blieb unbestraft. Die Starbulls ließen sich diese Chance nicht entgehen und Weller traf aus spitzem Winkel genau in die kurze Ecke zum 4:3. In den letzten Minuten versuchten die Joker nochmal alles, doch immer wieder scheiterte man nur denkbar knapp, Ryhänen gar an Häkkinens Kufen, und das nötige Quäntchen Glück zum Ausgleich fehlte.
Auf der anschließenden Pressekonferenz trauerte Egen den vergebenen Chancen nach dem 2:1 hinterher, jedoch sah er gutes Eishockey seiner Mannschaft gegen einen Top-Club, das ihn stolz auf sein Team mache. Trotz des bekannten Spielstands in Heilbronn habe man nie aufgegeben und ein ordentliches Spiel gezeigt. Er schloss sein Statement mit dem Satz "Wir sind gut eingespielt und bereit für alle Gegner!" ab.
Heimtrainer Franz Steer sah ein Spielende mit Playoff-Charakter und zeigte sich froh über den Sieg, denn der ESVK sei eine geordnete und disziplinierte Mannschaft, gegen die nicht einfach zu spielen sei und man erst einmal gewinnen müsse.



koelnerhaieDanny aus den Birken ist „DEL-Torhüter des Jahres“! KEC-Goalie hat bei DEL-Spielerwahl die Nase vorn + Fredrik Eriksson aus Nürnberg „bester DEL-Verteidiger“

(DEL)  Danny aus den Birken ist zum besten Torhüter der 20. DEL-Saison gewählt worden! Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen repräsentativen Umfrage der DEL unter allen DEL-Trainern und Managern.
Damit konnte sich zum zweiten Mal in Folge ein Spieler des KEC eine der wichtigsten personenbezogenen Trophäen der DEL sichern. In der vergangenen Spielzeit wurde Andreas Holmqvist sowohl zum „Spieler der Saison“ als auch zum „Verteidiger der Saison“ gewählt. Zudem hatte Uwe Krupp 12/13 den Titel des „Trainer des Jahres“ erhalten.
Zum besten Verteidiger der Saison 2013/2014 wurde Fredrik Eriksson von den Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg gewählt.
Aus den Birken und Eriksson wurden im Rahmen der Live-Übertragung des DEL-Medienpartners Servus TV vom letzten Hauptrunden-Spieltag zwischen den Hamburg Freezers und den Kölner Haien vorgestellt. Unmittelbar zuvor war CASHPOINT-Hauptrundensieger Hamburg für seinen ersten Rang nach 52 Hauptrunden-Duellen geehrt worden.
Die Sieger der beiden Kategorien „Rookie des Jahres“ und „Stürmer des Jahres“ werden im Rahmen der Servus TV-Übertragung von der 1. Playoff-Runde am kommenden Sonntag bekannt gegeben. Am Montag, 9. März, werden die Gewinner der Kategorien „Spieler des Jahres“ sowie „Trainer des Jahres“ live im Rahmen der Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ ab 21.15 Uhr auf Servus TV präsentiert.



mannheimeradlerAdler Mannheim gewinnen 4:3 n.P. in Schwenningen

(DEL)  In einem spannenden Match gewannen die Mannheimer Adler im letzten Vorrundenspiel mit 4:3 nach Penaltyschießen bei den Schwenninger Wild Wings. Durch den Sieg rückten die Adler in der Abschlusstabelle auf Platz vier und haben damit in der Viertelfinalserie ab dem 16.3. Heimrecht gegen die Kölner Haie. Die Mannheimer Tore in Schwenningen erzielten Jon Rheault, Jochen Hecht und Steve Wagner, im Penaltyschießen entschied Martin Buchwieser das Match für die Adler.
Zum letzten Vorrundenspiel warteten über 6200 Zuschauer in der ausverkauften Heliosarena in Schwenningen auf ein Baden-Württemberg-Derby zwischen Adlern und Wild Wings. Gleich in der ersten Minute machte Frank Mauer den gut 1200 mitgereisten Adlerfans das Spiel richtig schmackhaft, als er an zwei Verteidigern vorzog, aber an Schwenningens Torhüter Dimitri Pätzold scheiterte. Doch die Hausherren legten ihre Unsicherheit nach zuletzt vier Niederlagen in Folge nach wenigen Minuten ab und nahmen das Heft in die Hand. Sean O’Connor verpasste das Adler-Tor nach fünf Minuten, in der siebten Minute hatte Mirko Sacher die Führung für die Schwenninger auf dem Schläger, doch Dennis Endras parierte mit einem Reflex und wehrte die Scheibe mit dem Schoner ab. Eine Minute danach verpasste Mark Lee das Mannheimer Tor, doch weitere 120 Sekunden später war der Kanadier erfolgreich. Er legte die Scheibe um Dennis Endras herum und traf per Rückhand zum 1:0. Bei der einzigen Strafe im ersten Drittel gegen die Hausherren traf Kai Hospelt den Pfosten, doch ansonsten waren gute Chancen der Adler im ersten Drittel Mangelware.
Im zweiten Drittel kamen die Adler mit zwei Einzelaktionen ins Spiel zurück. Erst glich Jon Rheault per Bauerntrick zum 1:1 aus. Nur 36 Sekunden später schnappte sich Jochen Hecht in der Mittelzone die Scheibe, lief alleine durch und brachte die Adler mit 2:1 in Front. Doch die Gastgeber ließen sich nicht aus dem Konzept bringen, kamen ins Spiel zurück und glichen erneut aus: Marcel Rodmann erzielte in der 32. Minute den zweiten Schwenninger Treffer.
In der 41. Minute verpasste Kai Hospelt direkt vor dem Tor der Hausherren den Nachschuss. Und auch nach dem überstandenen Unterzahlspiel in der 42. Minute übernahmen die Adler das Kommando und erhöhten den Druck auf den Kasten von Dimitri Pätzold. Doch statt dem Führungstreffer für Mannheim fiel das Tor auf der anderen Seite, Mark Lee schloss einen der giftigen Konter der Schwäne zum 3:2 (48.) erfolgreich ab.
Die Hausherren kassierten exakt zwei Minuten vor Ende des dritten Drittels noch eine Zwei-Minuten-Strafe. Hans Zach nahm Torhüter Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, die Adler spielten 6:4-Powerplay. 47 Sekunden vor Ende jagte Steve Wagner die Scheibe von der blauen Linie zum umjubelten 3:3-Ausgleich und sicherte den Adlern damit wenigstens einen Punkt und damit Platz fünf in der Tabelle.
In der folgenden Verlängerung fielen keine Tore, erst im Penaltyschießen fiel die Entscheidung. Martin Buchwieser sicherte den Adlern mit zwei Treffern im Penaltyschießen nicht nur den Zusatzpunkt, sondern zudem Platz vier und damit Heimrecht in der Viertelfinalserie gegen Köln.



memmingenindiansGrenzenloser Jubel: Memmingen Indians erreichen erstmalig Finale

(BYL)  Die Memminger Indians stehen zum ersten Mal im Finale der Bayerischen Eishockey-Liga! Am Freitagabend bezwang der ECDC in einem hochdramatischen zweiten Halbfinalspiel den TEV Miesbach mit 3:2 nach Penaltyschießen. Damit treffen die Rot-Weißen ab kommenden Freitag in einer Best-of-5-Serie auf den ERC Sonthofen, der in Höchstadt mit 4:0 gewonnen hat. Los geht es zunächst in Sonthofen, das erste Heimspiel am Memminger Hühnerberg findet dann am 16.3. statt. Der offizielle Vorverkauf für dieses Spiel startet am Montag - bis dahin wird es eine Meldung mit allen relevanten Informationen geben.
Die Ausgangslage vor Spiel zwei der Best-of-3-Halbfinalserie war klar: Die Indians konnten mit einem Sieg ins Finale einziehen, wohingegen Miesbach unbedingt gewinnen musste, um die Chance auf den Bayernliga-Titel aufrecht zu erhalten. Begleitet von rund 350 Fans ging es also nach Oberbayern, um den ersten Matchball zu verwandeln. Das Spiel startete auch gleich furios. Bereits nach wenigen Minuten scheinbar das erste Tor für den ECDC. Marc Stotz hatte in Überzahl von der blauen Linie abgezogen und die Scheibe schlug unten ein. Doch die Freude währte nur kurz: Der Schiedsrichter hatte das Spiel Sekunden zuvor unterbrochen und eine Strafe gegen die Gäste aus dem Allgäu ausgesprochen. Nur wenige Augenblicke später klingelte es dann auf der anderen Seite des Eises - und dieses Mal zählte der Treffer. Miesbach ging durch Baumer mit 1:0 in Führung. Doch die Indians waren nur kurzzeitig geschockt - der Mannschaft war ihr unglaublicher Wille und die Moral anzumerken. Mit mehr Spielanteilen drückte sie nun auf den Ausgleich und wurde in der 13. Minute auch belohnt. In Überzahl war Abwehrchef Martin Hoffmann zur Stelle: Von Al Joanette bedient verwandete er aus dem Slot eiskalt in den Winkel. Mit diesem engen Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause, begleitet vom Applaus der gut 1000 Zuschauer.
Memmingen drückt, Miesbach ist beeindruckt
Der zweite Abschnitt gehörte dann ganz den Memmingern. In der harten, aber immer fairen und hochklassigen Partie kamen die Indians nun zu besten Chancen und hatten die Hausherren über weite Strecken sehr gut im Griff. Miesbach schien beeindruckt von der Geradlinigkeit des Memminger Spiels und der Stimmgewalt der mitgereisten Fans. Das einzige Manko in diesen 20 Minuten war die Chancenauswertung, die vielen ECDC-Anhängern bereits die Sorgenfalten ins Gesicht trieb. Mit vielen guten Aktionen, aber ohne zählbaren Erfolg ging der Mittelabschnitt zu Ende und versprach ein hochspannendes letztes Drittel.
In den letzten 20 Minuten mobilisierten beide Teams noch einmal alle vorhandenen Kräfte. Die Spieler scheuten keinen Zweikampf und die Fans verwandelten die Miesbacher Eishalle in ein rot-weißes Tollhaus. Nach 52 Minuten war es dann endlich soweit. Die Indians konnten in Überzahl durch Patrick Zimmermann den längst überfälligen 2:1-Führungstreffer erzielen und kamen damit dem ersten Finale der Vereinsgeschichte so nah wie noch nie. Doch dies sollte noch nicht die Entscheidung an diesem denkwürdigen Eishockey-Abend gewesen sein. Trotz toller Defensivleistung der Memminger kamen die Gastgeber durch einen mehrfach abgefälschten Schuss noch zum Ausgleich durch Ex-DEL-Profi Benjamin Barz kurz vor Ende der Begegnung.
Nervenschlacht Penaltyschießen: Rott trifft, Niemz hält alle - der Rest ist grenzenloser Jubel
Somit musste ein Penaltyschießen über den Ausgang dieser Serie entscheiden. Dieser Shootout wurde von zwei starken Torhütern geprägt, die am Ende der Partie auch zu Recht zu den Spielern des Abends gewählt wurden. Die ersten drei Schützen jeder Mannschaft konnten keinen Treffer erzielen und so ging es im Eins-gegen-Eins Modus weiter. Doch auch Sven Schirrmacher, Martin Hoffmann und ihre beiden Miesbacher Kontrahenten konnten den Puck nicht im Tor unterbringen. So war es dem sechsten Memminger Schützen, Stefan Rott, vorbehalten, den ersten und entscheidenden Treffer zu erzielen. Als dann Martin Niemz auch noch den Miesbacher Schuss von Rohm abwehrte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Feierlichkeiten von Mannschaft und Fans auf dem Eis und vor dem Miesbacher Stadion dauerten noch eine ganze Zeit lang an und sorgten für große Begeisterung und eine deutlich verspätete Abfahrt der Memminger Busse.
Kommende Woche Vorverkauf für Finalserie - weitere Informationen folgen
Weiter geht es für die Indians im großen BEL-Finale und Allgäu-Derby am Freitag in Sonthofen (20 Uhr), ehe am kommenden Sonntag die Bulls am voraussichtlich ausverkauften Memminger Hühnerberg gastieren werden. Die Finalserie wird im Modus Best-of-5 ausgetragen, 3 Siege sind zur Bayerischen Meisterschaft nötig. Informationen zum Vorverkauf für beide Spiele werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben.
Verfasser: Michael Franz



ehcnetphenEHC Netphen reist zum Rückspiel zur SV Brackwede

(BZLW)  Nach dem Hinspiel letzte Woche Freitag reist der EHC Netphen am kommenden Sonntag zum Halbfinal-Rückspiel zur SV Brackwede. Der EHC hat nach dem 10:5 gute Chancen, das Finale um den Bezirksliga-Pokal zu erreichen. Der EHC kann sich sogar eine Niederlage mit vier Toren Differenz leisten und hätte trotzdem das Finale erreicht. Bei einer Niederlage mit fünf Toren und damit einem Gleichstand aus Hin- und Rückspiel würde das Spiel im Penaltyschiessen entschieden. Am Sonntag treffen die Netphener Kufencracks zum sechsten und letzten Mal in der laufenden Saison auf die SVB. Nur das erste Spiel musste der EHC mit einer Niederlage beenden. Alle anderen Partien konnte der EHC siegreich gestalten.
Trainer Theo Eickhoff muss am Sonntag  auf die verletzten Verteidiger Florian Schäfer und Patrick Eibel verzichten. Spielbeginn auf der Oetker-Eisbahn ist um 20:00 Uhr.



ratingenGiftiges Play-Off-Hinspiel in Frankfurt - Auswärtssieg der Ratinger Ice Aliens

(OLW)  Im Play-Off-Hinspiel des Oberliga West Pokals setzten sich die Ratinger Ice Aliens gegen die Löwen Frankfurt 1b mit 4:0 (2:0; 1:0; 1:0;) durch und haben damit im Rückspiel am Sonntag eine gute Ausgangslage.
Das Viertelfinal-Hinspiel war aber nur vom Ergebnis her eine einseitige Partie. Die Gastgeber warteten mit einer speziellen Taktik auf, mit der die Aliens zuerst nur schwer zurecht kamen – die Frankfurter Löwen ließen dauerhaft einen Stürmer in der neutralen Zone vor dem Verteidigungsdrittel der Ratinger stehen, der entsprechend von einem Aliens-Verteidiger bewacht werden musste. Damit fehlte der Ratinger Offensive immer wieder eine Anspielstation im gegnerischen Drittel, was zu einigen Einzelaktionen führte.
Eine davon schloss Gabriel Hildebrandt in der 9. Minute mit einem gekonnten Schlenzer, nach schöner Vorarbeit von Jan Nekvinda und Benny Musga, zum 1:0 für die Gäste ab. Zehn Minuten später nutze Benjamin Jakob eine Überzahl-Situation zum 2:0-Zwischenstand. Schon zu diesem Zeitpunkt gab es die eine oder andere „Nettigkeit“, die sich Spieler beider Mannschaften an den Kopf warfen.
Auch das Mitteldrittel setzte viele Emotionen auf beiden Seiten frei, die der großzügig leitende Schiedsrichter aber durchaus akzeptierte. Die Ice Aliens hatten nun aber die gegnerische Taktik „begriffen“ und scheiterten ein ums andere Mal am stark spielenden Löwen-Torhüter Manuel Murgas. Erneut war es Gabriel Hildebrandt, der die Führung der Aliens mit einem sehenswerten Alleingang in der 40. Minute, bei dem er seine Gegenspieler wie Slalomstangen umlief, auf 3:0 ausbaute.
Vor dem letzten Drittel gab Trainer Janusz Wilczek eine klare Marschroute vor: „Keine Strafen und kein Gegentor“. Die Mannschaft hielt sich daran, sodass Aliens-Keeper Bastian Jakob an diesem Abend ein „Shut-Out“ feiern konnte. Während des Drittels scheiterte zunächst Marc Hoeveler mit einem Alleingang am Frankfurter Keeper, bevor Jan Nekvinda in der 54. Minute mit einem „Billard“-Tor das vierte Tor für Ratingen erzielte. Anschließend spielten die Außerirdischen die Zeit souverän herunter.  Mit der Schlusssirene tauschten beide Mannschaften verbal noch „ freundliche Einladungen“ für das Rückspiel aus - mal sehen, was beide Teams davon umsetzen.
Die an diesem Aben gezeigte Leistung wollen die Aliens im Rückspiel am Sonntag natürlich bestätigen. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr in der Ratinger Eissporthalle am Sandbach.



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars gewinnen ein mehr als verrücktes Spiel

(DEL2)  13 Tore, davon alleine schon fünf im ersten Drittel - die Zuschauer in der
Ravensburger Eissporthalle bekamen bei der Begegnung der Towerstars gegen
Bietigheim für ihre Eintrittsgeld definitiv etwas geboten. Am Ende stand ein
7:6 Erfolg für die Towerstars zu Buche, der den Oberschwaben auf jeden Fall
schon einmal mindestens Platz fünf sichert.
Vor 2650 Zuschauern hatten die Towerstars definitiv einen fatalen Start.
Steelers Top-Stürmer Matt McKnight lauerte völlig frei an der Ravensburger
blauen Linie, wurde prompt bedient und erwischte Towerstars Torhüter
Christian Rohde zwischen den Schonern, 0:1 nach nur 46 gespielten Sekunden.
Die Cracks von Trainer Petri Kujala präsentierten sich danach nervös und
verunsichert und konnten sich bei den Gästen für die fahrlässige
Chancenauswertung bedanken. Nach einigen Wechseln kamen die Hausherren aber
doch etwas besser ins Spiel und Kapitän Matt Kelly  besorgte nach
entschlossenem Zug zum Tor in der 8. Minute den 1:1 Ausgleich. Jetzt hatten
die Towerstars klare Übermacht und kontrollierten in den Folgeminuten das
Spiel. Kaufen konnten sie sich hiervon aber freilich nichts, denn knapp
sechs Minuten später folgte ein Nackenschlag. Hauptschiedsrichter Ulpi
Sicorschi schickte zeitgleich Matt Kelly und Tobias Bräuner wegen Haltens
auf die Strafbank, bei doppelter Überzahl ließ sich erneut McKnight nicht
zweimal bitten und schlenzte zum 1:2 für Bietigheim ein. Die rund 350
mitgereisten Bietigheimer Fans hatten geraden ihre grün-weißen Jubelfahnen
wieder eingerollt, da zappelte der Puck auch schon auf der anderen Seite im
Netz. Dustin Cameron bedankte sich höflich dafür, dass Steelers Torhüter
Frederic Cloutier ihm einen zunächst geblockten Schuss von Justin Kelly
direkt vor die Füße warf. Die Freude bei den Ravensburger Fans war groß,
währte aber nur 61 Sekunden. Marcus Sommerfeld zog nach einem viel zu
schlampigen Pass samt Puckverlust auf und davon und erwischte den
Ravensburger Keeper erneut zwischen den Schonern, 2:3 für die Steelers. Mit
diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Pause, beide Trainer hatten
hier definitiv das ein oder andere Problem anzusprechen.
Abschnitt zwei, hier standen beide Teams deutlich konzentrierter in der
eigenen Zone. Zumindest bis zur 30. Minute, als Justin Kelly die
Bietigheimer Abwehr samt Keeper zu Statisten machte und beim 3:3 erneut die
eigenen Fans jubeln ließ. Ziemlich schlecht aussehen ließ auch Christopher
Oravec die gegnerische Hintermannschaft, als er von der eigenen blauen Linie
startete und seinen Slalomlauf mit der erstmaligen Führung für die
Towerstars abschloss. 4:3, ein vielversprechender Zwischenstand zur zweiten
Pause.
Allerdings war der knappe Vorsprung schon nach 33 Sekunden wieder Makulatur,
viel zu nachlässig ließen die Towerstars den unbestritten auffälligen
gegnerischen Stürmer Matt McKnight gewähren, der vor das Tor zog und prompt
wieder auf 4:4 ausglich.  Danach leistete sich das Spiel eine noch
verrücktere Dynamik, in der sowohl Gäste-Trainer Kevin Gaudet, als auch
Towerstars Coach Petri Kujala aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr
herauskamen. Zunächst besorgte Heatley in der 45.min die Führung für
Bietigheim, ganze 15 Sekunden später war Konstantin Schmidt mit dem 5:5 zur
Stelle. Drei Minuten später donnerte Radek Krestan die Scheibe von der
blauen Linie aus dem Stand an der Fanghand von Cloutier vorbei zum 6:5
millimetergenau in den linken Torwinkel.  Und das Festival der defensiven
Stellungsfehler ging munter weiter. In der 53.min nutzte dies Greg Squires,
als er der zu weit aufgerückten Ravensburger Abwehr  entwischte und
Towerstars Keeper Rohde zum sechsten Mal überwand. Die Zuschauer auf den
Rängen waren Fassungslos. Doch irgendwie schafften es die Oberschwaben,
trotz der teils fatalen Fehler Moral und Kampf zu bündeln und den Gegner
unter Druck zu setzen. So resultierte auch der vielumjubelte 7:6 Treffer
durch Stefan Vogt, der völlig freistehend den Puck vier Minuten vor Schluss
zur letztlichen Entscheidung  über die Linie drückte.



ehvwoelfeschoenheide09EHV Schönheide 09 verliert erstes Halbfinalspiel in Halle - “Sonntag muss der Wolfsbau ein Hexenkessel werden!“

(OLO)  “Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!“ Leider traf diese Floskel am Freitagabend beim Auswärtsspiel im Eisdom an der Halle Messe nicht für den EHV Schönheide 09 zu, denn wie schon in den vorangegangenen Meisterschaftsspielen, war für die Wölfe auch beim 1:4 (0:0, 0:3, 1:1) in der ersten Halbfinalpartie des Oberliga-Ost-Pokals gegen die Saale Bulls Halle nichts zu holen. Um sich die Chance auf das Pokalfinale zu wahren und die Saale Bulls in ein drittes Spiel zu zwingen, muss die Mannschaft von Trainer Norbert Pascha am Sonntag im heimischen Wolfsbau nun unbedingt das zweite Spiel der Best-Of-Three-Serie gegen die Hallenser gewinnen, da bei einer weiteren Niederlage der Finaltraum geplatzt und stattdessen die Saison für die Wölfe bereits zu Ende wäre.
Im ersten Drittel bekamen die gut 400 Zuschauer im Hallenser Eishockeyzelt noch eine ausgeglichene Partie zwischen beiden Mannschaften zu sehen. Im Mittelabschnitt kamen die Hausherren allerdings dann deutlich besser ins Spiel und erzielten durch Sebastian Lehmann in der 22. Minute die 1:0-Führung. Fünf Minuten später legten die Saale Bulls nach, als Martin Piecha einen Alleingang zum 2:0 abschloss. Der EHV 09 war zwar offensiv bemüht, doch zu richtig gefährlichen Chancen kam es selten und wenn, war Dustin Haloschan im MEC-Gehäuse zur Stelle. In der 37. Minute fiel bereits die Vorentscheidung, als Alexander Zille zum 3:0 für die Bullen traf. Im Schlussdrittel rappelten sich die Wölfe noch einmal auf und kamen durch Petr Kukla (42.) zum 3:1-Anschlusstreffer. In der Folge versäumte es der EHV 09 zweimal in Überzahl nachzulegen, stattdessen erhöhten die Saale Bulls in der 56. Minute durch Benjamin Thiede auf 4:1, gleichzeitig der Endstand.
EHV-Trainer Norbert Pascha fand nach dem Spiel deutliche Worte, was gerade auch die Partie am Sonntag im Wolfsbau angeht: “Mein Team muss am Sonntag gegen eine starke Hallenser Mannschaft bereit sein, an seine Grenzen zu gehen und das Maximum herausholen, damit wir ein drittes Spiel erzwingen können. Wir brauchen dazu auch jeden einzelnen Fan am Sonntag, welcher uns lautstark nach vorne treibt und den Wolfsbau zu einem Hexenkessel werden lässt. Nur so haben wir eine echte Chance.“



schweinfurtmightydogsGeschafft! Schweinfurt Mighty Dogs – EV Regensburg 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)

(OLS)  Mit einem letzten Kraftakt haben die Mighty Dogs die Serie gegen Regensburg zu einem glücklichen Ende gebracht und sich den Verbleib in der Oberliga gesichert, ohne sich auf ein fünftes Match in der Donau Arena einlassen zu müssen. Das lupenreine Kampfspiel am Freitagabend bot vor allem größte Spannung – nicht zuletzt deshalb, weil sämtliche Tore erst sehr spät in den jeweiligen Dritteln fielen.
Dass es für die Gäste um die letzte Chance ging, merkte man gleich, denn Regensburg setzte von Anfang an weit mehr Elan in die Sache als in den beiden Partien zuvor. Die Schweinfurter hielten mit einfachem Eishockey dagegen: Entweder schnappte sich einer die Scheibe und zog los, oder es wurde gleich tief gespielt und nachgefahren. Dadurch konnten sie sich aber auch öfter in der gegnerischen Zone festsetzen. Als zwei der vGästespieler zugleich auf der Strafbank saßen, ergab sich die beste Möglichkeit zur Führung, aber dieses Powerplay der Dogs wurde ohne große Ideen und teils überhastet abgespult. Ein schneller Gegenzug kurz vor der Pause brachte das 0:1.
Der EVR wollte im zweiten Durchgang die Entscheidung erzwingen – ein Pfostenknaller in Überzahl spornte die Gäste nur noch mehr an. Jetzt machten sie ordentlich Druck und kamen auch immer wieder mal durch die Abwehrreihen, doch in letzter Verteidigungsstellung konnten sie den sicheren Martin Fous nicht überwinden. Bei den Dogs zeigten die Anstrengungen auch der Spiele zuvor Wirkung, der Biss hatte etwas nachgelassen und man versuchte es mit Kontern. Einige heiße Torszenen auf beiden Seiten würzten die Schlussphase des Drittels, aber obwohl die Regensburger dem nächsten Treffer näher schienen, klappte es nun bei den Mighty Dogs in ihrem einzigen Powerplay des Abschnitts.
Nach einem kurzen Schlagabtausch zu Beginn der letzten 20 Minuten übernahmen die Gäste wieder das Kommando und schnürten den ERV ein, dem eine geraume Zeit lang kaum noch Entlastungsangriffe gelangen. Ein Atemholen gab es erst wieder gegen Ende, als Pielmeier in die Kühlbox musste, und bei diesem Überzahlspiel hatten die Dogs die Führung sozusagen auf dem Schläger. Allerdings musste auch Fous bei einem Break in höchster Not gegen einen Regensburger Stürmer retten. Als nur noch etwas über eine Minute zu absolvieren war, ereignete sich die Szene, die Regensburg das Genick brechen sollte: Chris Capraro erlaubte sich ein Frustfoul, indem er Vitali Stähle in die offene Tür zur Gästebank checkte und erhielt dafür die Spieldauer-Disziplinarstrafe, dazu musste seine Mannschaft nun 5 Minuten in Unterzahl agieren. Solange brauchte es aber nicht, denn Alex Funk hämmerte den Puck von der blauen Linie aus in die Maschen. Dass später offiziell Dimitrij Litesov als Torschütze angegeben wurde, also offensichtlich noch leicht dran war, schmälert den fulminanten Schuss nicht. Regensburg, obwohl weiterhin mit einem Mann weniger, musste alles oder nichts riskieren, ließ Goalie Cinibulk draußen und wurde prompt bestraft – wieder Litesov jagte nach Scheibengewinn den Puck aus der neutralen Zone heraus ins Netz.
Unabhängig vom Verlauf der Vorrunde hatten sich die abgekämpften Dogs die Jubelszenen und den Applaus hinterher redlich verdient. Zudem ihnen nach dem desaströsen 1:8 im ersten Spiel der Serie solch ein Comeback die wenigsten zugetraut hatten. So war wenigstens der Saisonabschluss ein positiver: Im richtigen Moment haben sie alles herausgeholt, was herauszuholen war und wurden dafür belohnt. Ob sie ab dem zweiten Match stark unterschätzt worden sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle.



rebels-stuttgartStuttgart Rebels in Freiburg unter Zugzwang

(RLSW)  Beim Auswärtsspiel am kommenden Sonntag um 17.15 Uhr bei der
1b-Mannschaft des EHC Freiburg stehen die Stuttgart Rebels unter
erheblichem Zugzwang.
Durch die 1:5-Auswärtsniederlage im ersten Spiel der Abstiegsrunde der
Regionalliga Südwest bei der EKU Mannheim ist ein Sieg fast schon
Pflicht um vor den kommenden beiden Heimspielen gegen Zweibrücken und
Eppelheim nicht zu sehr unter Druck zu stehen.
Auch bei diesem Spiel werden den Landeshauptstädtern berufs- und
verletzungsbedingt leider nicht alle Spieler zur Verfügung stehen.
Trotzdem geht man als klarer Favorit in diese Begegnung.Die beiden
Heimspiele gegen die Breisgauer wurden mit 5:2 und 10:0 gewonnen,ebenso
das Auswärtsspiel mit 11:1.
Noch mehr unter Druck stehen die Gastgeber,die am letzten Wochenende
ihre Auftaktpartien gegen Eppelheim ( 3:7 ) und in Zweibrücken ( 2:12 )
deutlich verloren .
Bei Freiburg weiss man allerdings nie mit welchem Kader die Mannschaft
antreten wird.Da sich die Oberligamannschaft des Vereins allerdings noch
in den Play-Offs gegen Füssen befindet ist mit Verstärkung "von oben"
eher nicht zu rechnen.



bluedevilsweiden1.EV Weiden: R+V-Generalagentur Tobias Schieder spendet 2.000 Euro für den EV-Nachwuchs

(OLS)  Der Eishockey-Nachwuchs des 1. EV Weiden freut sich über großzügige Unterstützung: Tobias Schieder von der gleichnamigen Generalagentur der R+V-Versicherungen in Altenstadt/Waldnaab und R+V-Bezirksdirektor Udo Kass überreichten im Rahmen des zweiten Play-Down-Heimspiels der Blue Devils Weiden gegen Deggendorf Fire eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Vorsitzenden Thomas Siller und Schatzmeisterin Alexandra Schröpf.
Siller dankte Tobias Schieder für die Unterstützung der Nachwuchsarbeit, die einen hohen Stellenwert in der Vereinsarbeit  des 1. EV Weiden einnehme. Die R+V-Generalagentur Tobias Schieder befindet sich im Haidmühlweg 5 in Altenstadt/Waldnaab (New Business Center).



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Samstag 8.März 2014
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