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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Heilbronner Falken
(OLS)  Stürmer Niklas Jentsch hat seinen Vertrag in der Käthchenstadt verlängert. Der 24-jährige Berliner kam letztes Jahr von den Crocodiles Hamburg zum DEL2-Absteiger und konnte in 58 Spielen beachtliche 31 Tore und 29 Assists erzielen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Bei den Piranhas stehen die nächsten drei Spielerabgänge fest. Nicht mehr für den REC werden Stürmer Jack Bloem, sowie die Verteidiger Mark Shevyrin und Raul Jakob auflaufen. Alle drei kamen erst letztes Jahr an die Ostsee
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach der Meisterschaft in der Verbandsliga halten die Crocodiles weiter an ihrem Erfolgstrainer Jacek Darowski fest

Bayreuth Tigers
(OLS)  Die insolventen Bayreuth Tigers haben einen großen Schritt in Richtung Rettung und Oberliga-Fortbestand gemacht. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt. Nun muss noch die Frist abgewartet werden, welche am 9.Mai auslaufen wird, danach beginnen unter dem neuen Geschäftsführer Thomas Lünenborg die Planungen für die neue Spielzeit
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Vitus Gleixner bleibt in Grafing. Der 25-jährige Angreifer kehrte nach einem kurzen Abstecher zum Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen noch während der letzten Saison zu seinem Heimatverein zurück und konnte in 18 Spielen 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nachdem der EVD erst Torhüter Leon Jessler verabschiedete, steht nun bereits der nächste Abgang fest. Stürmer Dominik Piskor wird nicht mehr für die Füchse aufs Eis gehen. Der 31-jährige Deutsch-Tscheche war zuletzt mit 17 Toren und 15 Vorlagen aus 38 Partien teaminterner Topscorer
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Nick Hurbanek wird weiterhin als Trainer an der Bande des ECW stehen. Sein bisheriger Partner Slava Koubenski wird dagegen künftig das Amt des Teammanagers ausüben
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Henning Schümann hat verlängert und geht bereits in sein vierter Jahr beim HSV. Der 23-Jährige konnte sich stetig steigern und brachte es zuletzt in 26 Spielen auf 13 Scorerpunkte
  
Diez-Limburg Rockets
(BNL)  Die EGDL trennt sich von ihrem schwedischen Torhüter Markus Ekholm Rosen. Der 27-Jährige erhält keinen neuen Vertrag, da die dritte Kontingentstelle künftig an einen Feldspieler vergeben werden soll
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Nach zwei Jahren wird Goalie Leon Grothe den EC nun wieder verlassen. Der 22-Jährige kam 2022 aus dem Wolfsburger Nachwuchs an den Wurmberg
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC freut sich über den Verbleib von vier wichtigen Stürmern. Lukas Pfaffinger, Adrian Huber, Julian Behmer und Urgestein Fabien Ferron haben ihre weitere Zusage in Ottobrunn gegeben
  
Augsburger Panther
(DEL)  Schon das zweite Jahr in Folge hat der sportliche Abstieg für die Augsburger Panther keine Folgen. Durch die Niederlage der Kassel Huskies im DEL2-Finale verbleiben die Fuggerstädter weiterhin in der DEL, da Meister Regensburg im Gegensatz zu den Nordhessen nicht für die höchste Spielklasse gemeldet hat
  
Adendorfer EC
(RLN)  Torhüter Andreas Bierzahn wird mit nun 43 Jahren seine aktive Laufbahn beenden. Auch die Nummer-3 im Team, Philip Grittner wird den AEC verlassen. Der 25-Jährige muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten
  
Wunstorf Lions
(VLN)  Der ERC hat sich von Trainerduo Jörg Meyer und Uri Steller getrennt. Über die letzten Plätze in der Regionalliga kamen die Lions in den vergangenen zwei Jahren nicht hinaus. Nun will man einen Neuanfang unter neuer sportlicher Leitung wagen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer trennen sich nach zwei Jahren vom finnischen Angreifer Mikko Virtanen. Der 30-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 36 Partien 8 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten. Seinen Vertrag verlängert hat dagegen Torhüter Ruud Leeuwesteijn 
  
Bietigheim Steelers
(OLS)  Die ersten Spielerabgänge beim DEL2-Absteiger stehen fest. Mannschaftskapitän Pascal Zeressen wird die Steelers genauso verlassen wie die Stürmer Dominik Lascheit, Brett Schäfer, Morgan Adams-Moisan und Lewis Zerter-Gossage
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat den Vertrag mit Headcoach Petr Kasik weiter verlängert. Der 61-jährige Tscheche hat die Eisbären vor zwei Jahren übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Taylor Vause geht in sein viertes Jahr in der hessischen Kurstadt. Der 32-jährige Kanadier, der 2021 aus Wien zu den Roten Teufeln kam, konnte verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 26 Partien bestreiten und brachte es dabei auf 12 Tore und 14 Vorlagen
  
 
   

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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga West und Oberliga Ost, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 1:4-Niederlage in Bietigheim - "Machen zu wenig aus unseren Chancen"

(DEL2)  Mit 1:4 (1:2, 0:2, 0:0) verloren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend das Auswärtsspiel beim souveränen Tabellenführer Bietigheim, der sich keine Blöße gab gegen tapfer kämpfende Hessen, die am Ende mit der Chancenauswertung haderten. Besser machten es da die Gastgeber, die ihre Möglichkeiten ganz im Stile eines Spitzenteams eiskalt verwerteten und es den Kurstädtern somit unmöglich machten, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. "Wenn Du in Bietigheim mit 0:2 hinten liegst, wird es natürlich schwer. Dennoch hatten wir gerade nach dem 2:1-Anschluss unsere Chancen, doch wir machen derzeit einfach zu wenig daraus. Das ist der große Unterschied zu den Steelers, die ihre Möglichkeiten halt eiskalt verwerten", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff.
Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und kamen mit ihrem ersten Torschuss nach nicht ganz zwei Minuten bereits zur 1:0-Führung. Torschütze Frederik Cabana hatte dabei aber Glück, dass der von Daniel Ketter geblockte Schuss direkt auf seiner Kelle landete, so dass der Deutsch-Kanadier keine Mühe hatte, Jan Guryca zu überwinden. Direkt mit dem zweiten Angriff klingelte es schon wieder, als Robin Just zweieinhalb Minuten später eine Vorlage von Cabana verwerten konnte. Die Roten Teufel zeigten sich aber nicht geschockt, sondern versuchten ihrerseits, langsam aber sicher ins Spiel zu finden. Dies zeigte Wirkung: scheiterte Harry Lange in der sechsten Minute noch an Steelers-Goalie Mechel in aussichtsreicher Position, so konnte Kyle Helms einen Schuss von Beca zum 2:1-Anschlusstreffer abfälschen, als in der zehnten Spielminute Schoofs bei den Schwaben in der Kühlbox saß. In der Folgezeit mussten die Hessen gleich zwei Strafen gegen Deion Müller überstehen, was sie in eindrucksvoller Manier erledigten. War man wieder komplett, ging es für die Minute um Minute stärker werdenden Gäste in Richtung Bietigheimer Kasten. Die größte Chance auf den Ausgleich hatte hierbei Topscorer Vitalij Aab, der kurz vor dem ersten Pausentee nur Millimeter am Pfosten vorbei zirkelte.
Die Gäste blieben auch im zweiten Abschnitt gut im Spiel, das nach wie vor ein hohes Tempo hatte und hin und her wog. Matt Beca hatte mit einem Solo nach einem langen Pass in der 25. Minute die beste Gelegenheit auf den Ausgleich, doch Mechel konnte den Schuss des Kanadiers parieren. Besser machte es der Tabellenführer: als Guryca das Hartgummi nur abprallen lassen konnte, stand Robin Just goldrichtig und markierte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:1 (31.). Die Gäste hatten aber ebenfalls ihre Gelegenheiten, doch der Unterschied zum Tabellenführer war, dass diese einfach nicht genutzt wurden. So z.B. in der 35. Minute, als Kyle Helms einen Abpraller vom Bietigheimer Goalie nicht am Torsteher vorbei bringen konnte. Stattdessen setzte es im Gegenzug den Gegentreffer, als Wrigley einen Fehler von Goran Pantic eiskalt zum 4:1 ausnutzte. Aber auch danach hatten die Hessen ihre Möglichkeiten, drei Sekunden vor der zweiten Pause traf bspw. Dan Ringwald nur den Pfosten. Der Spielverlauf zeigte aber deutlich, warum Bietigheim der unangefochtene Tabellenführer ist, der seine Chancen eben eiskalt nutzte und damit den Unterschied ausmachte.
Im letzten Drittel war es ein Schaulaufen der Steelers, die das Ergebnis über die Zeit bringen wollten. Die Gäste hielten zwar nochmal dagegen und waren bemüht, das Ergebnis zu korrigieren, doch die Messe war im Grunde genommen bereits gelesen. Die cleveren Schwaben verwalteten das Resultat und ließen so gut wie nichts mehr für die Roten Teufel zu, so dass es am Ende beim unter dem Strich verdienten 4:1 für die Hausherren blieb. Am kommenden Wochenende erwarten die Kurstädter zuhause den ESV Kaufbeuren (Freitag, 19.30 Uhr), Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach Dresden, das heute Boden gut machen konnte beim 5:2-Sieg gegen Landshut. Dennoch bleibt es nach wie vor eng in der DEL2, es sind für den EC Bad Nauheim nur drei Zähler Rückstand auf den sechsten Platz, der die direkte Playoff-Qualifikation bedeutet.



toelzerloewenTölzer Löwen: In 97 Sekunden das Spiel gedreht

(OLS)  Lange taten sich die Tölzer Löwen schwer gegen den Tabellenletzten Blue Devils Weiden. Am Ende siegten sie doch noch mit 5:3 (1:1, 0:1, 4:1) gegen die Oberpfälzer.
Nach gut einer Viertelstunde gingen die Löwen vor 993 Zuschauern durch Klaus Kathan in Führung. Dann fingen sie sich einen Konter, den Philipp Siller zum Ausgleich nutzte. „Weiden hat viele lange Pässe gespielt“, so Löwen-Coach Florian Funk. „Und wir haben nicht so richtig gute Chancen bekommen.“ Stattdessen fingen sich die Tölzer noch zwei Gegentore von Jiri Kuchler ein und lagen plötzlich 17 Minuten vor Spielende mit 1:3 zurück. Erst dann wurden die Chancen besser – Funk hatte in der zweiten Pause ein paar Umstellungen vorgenommen. Schließlich ging es Schlag auf Schlag: Tom Kimmel (48.), Dominic Fuchs und Christoph Kabitzky (beide 49.) stellten innerhalb von 97 Sekunden auf 4:3 für die „Buam“. „Da haben wir alles gegeben und das Spiel gedreht.“
Joseph Lewis sorgte 27 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins leere Tor noch für den 5:3-Endstand. Auffällig: Es gab insgesamt nur drei Strafen, zwei gegen Tölz, eine gegen Weiden. „Der Schiedsrichter hat die Partie gut laufen lassen. Es war ein sauberes Spiel“, so Funk.
Am Dienstag, 20. Januar, treten die Tölzer Löwen um 19 Uhr zum „Bavarian Winter Classic“ in Tegernsee an. Das nächste Heimspiel in der Oberliga Süd ist am Freitag, 23. Januar, um 19.30 Uhr die Partie gegen den EHC Klostersee.



bayreuthtigersGroßer Kampf der Bayreuth Tigers bleibt unbelohnt

(OLS)  Im dritten Spiel gegen einen der großen Favoriten auf den Aufstieg zur DEL2, den EHC Freiburg  gab es die erste Niederlage für den EHC Bayreuth. Wie in den beiden vorangegangenen Partien in dieser Saison war es ein Spiel auf Augenhöhe und auch diesmal gab es ein knappes Ergebnis, welches durch ein Emptynet-Goal der Freiburger 15 Sekunden vor Ende auf 4:2 gestellt wurde.
Im ersten Spielabschnitt bestimmten die Gastgeber das Geschehen und nahmen das Tor der Bayreuther unter Beschuss. Die Tigers, die bis hier über den Kampf ins Spiel zu kommen versuchten, hielten Stand und  mussten dennoch in Minute 8 einen Gegentreffer, den N. Linsenmaier in einer unübersichtlichen Situation vor dem Gehäuse der Tigers erzielen konnte, hinnehmen.
Das zweite Spieldrittel gestalteten die Wagnerstädter dann ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Druckphasen, in denen das eine oder andere Tor hätte fallen können. Es blieb erneut den Einheimischen vorbehalten, ihre Fans zum Jubeln zu bringen, als Wittfoth kurz vor Ende des Abschnitts auf 2:0 stellte.
Der letzte Abschnitt, der nach Treffern unentschieden endete, gehörte dann von den Spielanteilen den Bayreuther Kufencracks. Mit Nimmermüden Kampf stemmte man sich gegen die drohende Niederlage und kam zwei Mal bis auf ein Tor heran. Potac in der 42. Minute und Warda in Minute in der 52. Minute konnten jeweils verkürzen. Als man gut eine Minute vor Schluss Torhüter Bädermann zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm und Sekunden vor Schluss der Partie die Scheibe verlor, nutzte der Freiburger Haluza die Gelegenheit und stellte mit einem Treffer ins verwaiste Tor den Endstand her.
Nach dem Sieg, zwei Tage vorher gegen Regensburg und der Niederlage des Freitagsgegners gegen VER Selb bleiben die Tigers vorerst auf den kürzlich erkämpften zweiten Platz der OL-Tabelle. 



ECC Preussen Juniors BerlinDerbysiege sind schön / FASS Berlin 1b-ECC Preussen Berlin 3:7 (0:2,2:3,1:2)

(RLO)  Vor Spielbeginn machte das Ergebnis vom Küchwald die Runde.
 Chemnitz Crashers - Bad Muskau Bombers 8:9.
Dies war aber noch lange kein Grund für das Team von Ivan Horak die Zügel schleifen zu lassen. Und so ging man auch voll konzentriert in die Begegnung bei FASS Berlin. Die ersten fünf Minuten gehörten den Gastgebern, aber Marco Guthke im Preussengehäuse hielt seinen Kasten sauber.
Nun sollten die Rick Giermann Festspiele beginnen. Mit einem Doppelschlag brachte er seine Farben in Front und mit dieser 0:2 Führung ging es auch in die erste Pause. Nach 23 gespielten Minuten wischte Richard Jansson nach und der Titelverteidiger war klar auf Kurs. Auch der Anschlusstreffer der Akademiker brachte die Charlottenburger nicht aus der Spur und sie schraubten durch Treffer von Rick Giermann und Jan Schmidt das Ergebnis auf 1:5. Kurz vor Drittelende verkürzte FASS auf 2:5 und zu Beginn des Schlussabschnitts gelang den Gastgebern sogar das 3:5. Kapitän Anthony Eshun sorgte höchstpersönlich wieder für klare Verhältnisse auf dem Eis und besorgte das 3:6 eine Viertelstunde vor Spielende. Mit einem Treffer vom Spieler des Tages, Rick Giermann, endete die Partie standesgemäß 3:7.
Ein extra Lob hat sich der erst 16jährige Elliot Melcer verdient. Bei seinem ersten Senioreneinsatz fügte er sich nahtlos ins tadellos funktionierende Preussenteam ein und konnte so seinen Beitrag zum Sieg leisten.
Verdienter Sieg, tolle Teamleistung, Preussenherz was willst du mehr?
Wenn dann noch Philip Reuter, Robin Niedermeier und Marc-Andre Niedermeyer wieder zum Team stoßen, dürfte der ECC für den Endspurt um den Titel bestens gerüstet sein.
Titelreif sind auch die Fans der Preussen. Geschätzte 200 von ihnen bei insgesamt 250 Besuchern, sorgten für kuschelige Heimspielatmosphäre auf den Rängen.



bietigheimsteelersBietigheim Steelers

(DEL2)  Mit drei Siegen im Gepäck reiste heute der Tabellenelfte aus Bad Nauheim im Ellental an. Die Roten Teufel kämpfen aktuell an der imaginären Linie zwischen Pre-Playoffs und Playdowns! Bei dem engen Mittelfeld der Liga, Platz 3 und Platz 11 trennen gerade einmal acht Punkte, zählt für die Wetterauer jeder Punkt. Die Steelers mussten weiterhin auf Adam Borzecki und Justin Kelly verzichten, David Wrigley kehrte nach seiner abgesessenen Sperre am Freitag wieder zurück ins Team. Bevor es jedoch auf dem Eis losging, wurde neben dem Eis mitten im Fanblock nachträglich Geburtstag gefeiert! Der Fanclub Ice-Hawks konnte am 28.12.2014 sein 20-jähriges Bestehen feiern und beschenkte sich und seine Fanclubmitglieder mit einer dem Anlass gebührenden Choreografie.
Die Steelers konnten somit ihre etatmäßige 1. Reihe mit Jason Pinizzotto, David Wrigley und Matt McKnight zum Eröffnungsbully auf das Eis schicken, das dazugehörige Verteidigerpaar bildeten Max Prommersberger und Markus Gleich, im Tor bekam Andi Mechel mal wieder die Gelegenheit sein Können unter Beweis zu stellen. Die ersten Ausrufezeichen der Partie setzten allerdings andere! Keine zwei Minuten waren gespielt, da kam Bastian Steingroß aus zentraler Position nahe der blauen Linie frei zum Schuss, der Puck blieb jedoch in der Nauheimer Verteidigung hängen und fiel Freddy Cabana wie auf dem Tablett serviert vor die Füße! Diese Einladung ließ sich die Nachverpflichtung mit der # 97 nicht nehmen und hämmerte den Puck aus sechs Metern, unhaltbar für Jan Guryca im Tor der Roten Teufel, zum 1:0 in die Tormaschen. Drei Minuten später scheiterte Freddy Cabana dann am kurzen Pfosten, konnte den Puck allerdings weiter kontrollieren und lief hinter dem Gästetor herum um den dann freistehenden Robin Just in Szene zu setzen. Dieser sorgte mit seinem 21. Saisontreffer für das 2:0 und gleichzeitig beste Stimmung in der EgeTrans Arena. Kurz darauf öffnete sich erstmals an diesem Abend die Strafbanktür, Renè Schoofs wurde von seinen Teamkameraden getrennt und sollte das Spiel für zwei Minuten hinter der Plexiglasscheibe verfolgen. Dass es am Ende keine kompletten zwei Minuten wurden, war dem Anschlusstreffer der Hessen geschuldet, Kyle Helms brachte seine Farben in Überzahl auf 2:1 heran, Dan Ringwald und Matt Beca leisteten die Assists. Im weiteren Spielverlauf ergaben sich dann weitere Chancen auf beiden Seiten, die größte Möglichkeit hatte Dominic Auger nach 16 Minuten, als er nach Pass von David Wrigley freistehend vor dem Nauheimer Goalie das Tor verfehlte und es somit beim 2:1 blieb, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.
Kurz nach Wiederanpfiff wurde die Begegnung dann von einer Verletzungspause unterbrochen, Bastian Steingroß wurde hinter dem eigenen Tor derartig niedergecheckt, dass er das Eis anschließend nur mit fremder Hilfe verlassen konnte, nach Ansicht der drei Unparteiischen jedoch regelkonform. In den Folgeminuten wurde die Partie hitziger und die Nickeligkeiten nahmen zu, Strafen blieben jedoch aus. Nach 31 Minuten entbrannte dann wieder Torjubel unter den Steelers Fans der insgesamt 2.636 Arena-Besuchern. Einen Torschuss von René Schoofs konnte der Gästegoalie nicht kontrollieren, den seitlichen Abpraller nahm Robin Just dankend an und vollendete die Aktion mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend - 3:1! Doch auch der Tabellenelfte kam immer wieder zu Möglichkeiten, scheiterte aber entweder an Andi Mechel oder an der dezimierten Abwehr der Hausherren, die nach dem Ausfall von Bastian Steingroß nur noch mit vier etatmäßigen Verteidigern auskommen mussten. Die Kaltschnäuzigkeit in Person war David Wrigley vier Minuten vor der zweiten Drittelpause, als er seinen Alleingang mit einem sensationellen Move und abschließendem Tunnel zum 4:1 vollendete. Dan Ringwald hatte fünf Sekunden vor Ertönen der zweiten Pausensirene das 4:2 auf der Kelle, doch der Pfosten erwies sich in dieser Situation als Verbündeter von Andi Mechel.
Im Schlussdrittel beruhigten sich die Gemüter etwas, die Scharmützel aus dem Mitteldrittel nahmen ab, und die Hausherren reduzierten etwas den Zug zum Tor. Bei den Gästen hatte man im Verlauf der letzten 20 Minuten zwar nicht das Gefühl, dass sie den Glauben an sich und eine mögliche Punktausbeute komplett verloren hatten, aber um am Ende etwas Zählbares mitzunehmen, hatte das Gezeigte nicht ausgereicht. Bis auf zwei Strafzeiten gegen die Nauheimer Drew Paris und Matt Beca gab es auf dem Spielberichtsbogen keine weiteren Ergänzungen, am Ende siegten die Steelers verdient mit 4:1 und konnten den 30. Sieg in der laufenden Saison feiern.



buchloheGelungener Auftakt in die Zwischenrunde - ESV Buchloe gewinnt erstes Spiel in Nürnberg mit 8:2

(BYL)  Der ESV Buchloe ist mit einem Auswärtssieg in die Zwischenrunde der Eishockey Bayernliga gestartet. Am Sonntagabend bezwangen die Pirates den EHC 80 Nürnberg am Ende klar mit 8:2 (1:1, 4:1, 3:0) und fuhren damit die ersten wichtigen drei Zähler im Kampf um den Gruppensieg ein. Vor allem Dank eines starken Mitteldrittels des ESV ging dieser Sieg gegen die Mannen aus der Frankenmetropole schlussendlich auch in dieser Höhe in Ordnung.
Dabei hatte nach den ersten 20 Minuten noch alles nach einer nervenaufreibenden Zitterpartie ausgesehen. Denn das Startdrittel war absolut ausgeglichen und den Gastgebern gelang nach knapp acht Minuten sogar die Führung. Einen blitzsauberen Unterzahlkonter verwertete Michael Gietl auf Pass von Petr Gulda eiskalt. Die Buchloer taten sich zunächst enorm schwer, gefährlich und geordnet vor das Tor von EHC-Keeper Carsten Metz zu kommen. Doch mit einer sehenswerten Kombination im Powerplay über Tobias Kastenmeier und Daniel Huhn glich Danko Deveri kurz darauf zum 1:1 aus (11.). Die Hausherren spielten aber weiter unbeeindruckt forsch mit und kamen immer wieder zu Torabschlüssen. Fritz Hessel im ESV-Kasten bewahrte seine Vorderleute vorerst jedoch vor einem weiteren Gegentreffer.
Die Pausenansprache von Trainer Jogi Koch schien dann aber gefruchtet zu haben. Denn nach dem noch recht umkämpften Auftakt schalteten die Piraten im zweiten Abschnitt mindestens einen Gang höher. Schon nach 26 Sekunden wurde Danko Deveri in eigener Unterzahl von Kapitän Daniel Huhn auf die Reise geschickt und verlud Metz gekonnt zum 2:1. Nur zwei Minuten später schraubten die Gennachstädter den Spielstand dann weiter in die Höhe. Einen perfekten Querpass von Patrick Weigant netzet Verteidiger Max Dropmann per Direktabnahme aus spitzem Winkel zum 3:1 ein. Die nun sichtbar überforderten Nürnberger schienen jetzt völlig von der Rolle zu sein. So verhinderte auch eine Auszeit der 80er nicht, dass Patrick Weigant gleich darauf ungehindert ins Drittel der Franken fahren konnte und flach zum 4:1 traf (27.). Nur Sekunden später scheiterte der Angreifer dann mit einer Kopie genau dieser Szene am Schoner des EHC-Schlussmanns. Und so kam es, dass auf Petr Gulda auf der Gegenseite bei angezeigter Strafe prompt wieder verkürzen konnte (30.). Doch die Buchloer blieben weiter spielbestimmend und erarbeiteten sich Chancen im Minutentakt. Nachdem Daniel Huhn noch um Haaresbreite scheiterte, erzielte Patrick Weigant erneut in Unterzahl mit einem Konter das 5:2 (34.). Und da Fritz Hessel kurz vor Drittelende noch einmal glänzend gegen den freistehenden Michael Hahn parierte, ging es für die Rot-Weißen mit einem beruhigenden 3-Tore-Vorsprung in die Pause.
Auch im Schlussdrittel dominierten die Buchloer das Geschehen auf dem Eis weitestgehend und verwalteten geschickt ihre Führung, zumal die Hausherren die Freibeuter nicht mehr wirklich in Bedrängnis bringen konnten. Stattdessen schürte zunächst Patrick Weigant mit dem dritten Tor nach 43 Minuten seinen Hattrick. Er wollte wohl hinter dem EHC-Gehäsue die Scheibe vors Tor bringen und traf dabei schlitzohrig den Schoner des Nürnberger Torhüters, von wo aus die Scheibe zum 6:2 ins Tor trudelte. In den letzten zehn Minuten konnten sich dann auch noch zwei Spieler aus der spritzigen und stets aufopferungsvoll kämpfenden Nachwuchs-Reihe über Tore freuen. Stephan Pichler gelang mit einem kaltschnäuzig verwandelten Alleingang dabei sogar sein erstes Pflichtspieltor in der BEL (50.). Und Tobias Streit sorgte vier Minuten vor Spielende mit seinem Schuss in den Winkel schließlich für den 8:2 Endstand.
Schon am kommenden Freitag kommt es ab 20 Uhr in der Buchloer Sparkassenarena zum Rückspiel gegen die Franken, ehe die Pirates am Sonntag dann zum Derby nach Landsberg reisen.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau unterliegen Ravensburg - Westsachsen lassen letzten Biss bei 2:5 Niederlage vermissen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich vor heimischen Fans den Ravensburg Towerstars mit 2:5 geschlagen geben. Die Westsachsen zeigten dabei zu viel Eigensinn und ließen den letzten Biss im Spiel vermissen. Lediglich Jakub Körner und Jamie MacQueen konnten für die Gastgeber treffen. Ravensburg nutzte hingegen seine Chancen eiskalt aus und nahm am Ende verdient die Punkte mit nach Hause.
Beide Teams begannen eher verhalten. Ravensburg konnte in den ersten 10 Minuten der Begegnung mehr Chancen für sich verbuchen, blieb im Abschluss aber glücklos. Die Eispiraten Defensive versuchte, mit viel Einsatz und Kampfgeist, den ersten Druck der Gäste zu überstehen. In der Folge erspielten sich auch die Crimmitschauer ihre Chancen, blieben im Abschluss aber zumeist harmlos. Die beste Chance für die Westsachsen hatte Daniel Bucheli in der 17. Minute, als er zentral vor dem Tor frei zum Schlagschuss kommt. Quasi mit der Pausensirene erzielt Ravensburg die Führung. In Überzahl nutzen die Oberschwaben einen Abpraller zum 0:1.
Im Mitteldrittel können die Gäste sofort nachlegen. Schon 72 Sekunden nach Wiederanpfiff zappelt der Puck zum 0:2 in Crimmitschauer Netz. Die Eispiraten, die nun immer energischer versuchen selbst zum ersten Tor zu kommen, verpassen weiter gute Möglichkeiten und müssen nach eigener Großchance den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Nach dem 0:3 ist es weiterhin Ravensburg, die aus ihren Chancen die Tore erzielen. Erst nach dem 0:4 schaffen es die Crimmitschauer selbst, den Puck im Kasten der Gegner unter zu bringen. Jakub Körner staubt nach Querpass zum 1:4 aus Sicht der Eispiraten ab. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich beide Mannschaften dann in die 2. Drittelpause.
Im Schlussabschnitt wird die Partie zunehmen rauer. Zwar können die Eispiraten sich weitere Chancen erspielen, verpassen aber einen weiteren Treffer. Ravensburg bleibt weiter effizient und erzielt in der 50. Spielminute das 1:5. Erst gut 4 Minuten vor Schluss können die Eispiraten nochmals den Spielstand verkürzen. Jamie MacQueen nutzt seine Schusschance, um den Puck ins lange Eck zu schicken. Nach dem 2:5 überschlagen sich dann nochmals die Ereignisse. Ein ausgesprochener Penalty gegen die Eispiraten sorgt gut 2 Minuten vor Ende nochmals für Aufruhr. Ryan Nie hatte zuvor mit seinem Schlittschuh das Tor aus seiner Verankerung gehoben, worauf der Unparteiische zunächst auf Tor zeigt, dann aber auf Strafschuss entscheidet. Diesen kann Eispiraten Torwart Ryan Nie halten und zeigt damit nochmals seine Entschlossenheit und Moral, sich nicht wehrlos zu ergeben.



deggendorferscDeggendorfer SC unterliegt nach einer durchwachsenen Leistung in Peitung mit 2:5

(OLS)  Gegen den direkten Tabellennachbarn aus Peitung war für den DSC erneut nichts zu holen. Mit 2:5 unterlag die Mannschaft von Trainer Jiri Otoupalik am späten Sonntagnachmittag.
Obwohl der DSC das Spiel sehr ausgeglichen gestalten und durch Stanilav Fatyka im ersten Drittel in Führung gehen konnte, als der slowakische Verteidiger des DSC von der Strafbank kommend das 1:0 aus Deggendorfer Sicht erzielen konnte, waren es immer wieder die Gastgeber, die ihre Chancen eiskalt ausnutzten und vor allem in Überzahl ihre Torgelegenheiten verwerten konnten.
Der Anschlusstreffer von Jan Benda kurz vor Schluss des Spiels kam zu spät, um der Partie noch eine entscheidende Wendung geben zu können.
Christian Zessack, der sportliche Leiter des DSC war nach dem Spiel nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Wir haben nur die ersten 15 Minuten wirklich gutes Eishockey gespielt. Danach hätte mehr von uns kommen müssen." 



dinslakenkobrasDinslakener Kobras verlieren in Nauheim nach Penaltyschießen

(RLW)  Erst im Penaltyschießen mussten sich die, mit einem Rumpfkader von 14 Spielern angereisten, Kobras den Roten Teufeln in Bad Nauheim geschlagen geben. Dabei konnten die Dinslakener in einem kuriosen Spiel einen Drei-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit bringen, als die Kurstädter nach dem Anschlusstreffer im Schlussdrittel die zweite Luft bekamen und den Dinslakener Vorsprung schmelzen ließen.
Die Kobras, die nur mit zwei Reihen agieren konnten, spielten im ersten Drittel zunächst mit angezogener Handbremse, um nicht gleich zu Beginn einem Rückstand hinterher rennen zu müssen. Dabei hatten sie die Roten Teufel, die harmlos begannen, im Griff und ließen nicht viele Nauheimer Chancen zu. Auf der anderen Seite hielt Nauheims Keeper Alexander Wagner sein Tor ebenfalls sauber, so das beide Teams mit einem 0:0 in die erste Pause gingen.
Im zweiten Drittel begannen die Kobras nun mit mehr Zug zum Tor und waren in der 23. Minute das erste Mal Erfolgreich. Verteidiger Sven Linda brachte die Dinslakener in Führung. Nun wollten die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg mehr und setzten die Kurstädter mächtig unter Druck. In der 33. Minute fiel dann das nächste Dinslakener Tor. Wieder war Sven Linda der Torschütze. Doch der Torhunger der Kobras war in diesem Drittel noch nicht gestillt. Drei Minuten vor der Pause schlug erneut Sven Linda zu, der seinen lupenreinen Hattrick perfekt machte und für einen, zunächst beruhigenden, Drei-Tore-Vorsprung sorgte.
Im letzten Drittel kamen die, bis dahin harmlos agierenden, Nauheimer besser ins Spiel und waren vor allem in Überzahl gefährlich. In der 43. Minute konnten die Kurstädter eine Powerplay für sich nutzen und erzielten den Anschlusstreffer zum 1:3. Nun witterten die Roten Teufel Morgenluft und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams. Zum Leidwesen der mitgereisten Dinslakener Fans nutzten die Nauheimer in der 53. und 54. Minute zwei weitere Überzahlsituationen und konnten den Spielstand egalisieren. In den letzten Minuten hatten beide Teams einige Möglichkeiten um das Spiel für sich zu entscheiden, doch ein weiteres Tor fiel nicht mehr. So musste das Penaltyschießen über den Sieger und den Extrapunkt entscheiden. Leider mit dem besseren Ende für Bad Nauheim. Zunächst vergaben Sven Linda und Sebastian Haßelberg ihre Penaltys, während auf Nauheimer Seite Hendrik Horak traf. Dinslakens Pierre Klein verwandelte seinen Penalty und hielt die Kobras im Spiel. Doch Felix Zerbe im Dinslakener Tor war machtlos gegen den Penalty von Martin Prada, der den Extrapunkt für die Roten Teufel sicherte.
Am kommenden Wochenende müssen die Kobras nun in den Partien bei den Luchsen aus Lauterbach und den Kölner Haien unbedingt punkten, um nicht noch aus den Playoffrängen zu fallen. Denn durch den Punktverlust sind die Roten Teufel den Kobras dicht auf den Fersen und könnten die Dinslakener noch von Platz vier verdrängen. Um das zu verhindern, helfen den Kobras nur sechs Punkte aus den beiden Partien, was gegen die beiden Teams, die in der Tabelle vor den Kobras liegen, keine leichte Aufgabe wird.



eisadlerdortmundEisadler Dortmund – Soester EG 9 : 2 (3:0,3:1,3:1)

(RLW)  Vor einigen Wochen beim ersten Heimspiel gegen die Soester EG verspielten die Eisadler vorübergehend eine 4:0-Führung und siegten am Ende nur knapp mit 6:5. Auch dieses Mal sah es am Sonntagabend an der Strobelallee zumindest kurzzeitig so aus, als ob die Bördeindianer erneut einen hohen Rückstand aufholen könnten. Als der Soester Trainer Burkhard Höcker nach 25 Minuten eine Auszeit nahm, da führten die Eisadler bereits mit 6:0. Und prompt konnten die Bördeindianer auch bis zur 44. Minute auf 6:2 verkürzen. Kurios dann die 49. Minute. Innerhalb von nur 25 Sekunden gab es zuerst einen Penalty für Soest, den EAD-Keeper Marius Dräger entschärfte und dann einen Penalty für die Eisadler. Den vollstreckte Malte Bergstermann souverän zum 7:2. Damit war die Partie auch den Spiel- und Chancenanteilen entsprechen verdient entschieden. Am Ende stand dann ein deutliches 9:2 auf der Anzeigentafel.
Die Eisadler nutzten bereits in der 3. Spielminute die erste Strafzeit der Partie, allerdings war es die eigene Unterzahl, die durch einen schnellen Konter durch Niko Bitter das 1:0 brachte. Der Eisadler Kapitän war es dann auch, der in der 10. Minute mit einem harten Schuss von der linken Seite das 2:0 markierte. Der klare Tabellenführer der Regionalliga West hatte Spiel und Gegner fest im Griff und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Aber immer wieder war der gute Keeper Sven Rotheuler Endstation. Vor allem Felix Berger scheiterte gleich zweimal, traf dann aber im dritten Anlauf in der 18. Minute nach guter Einzelleistung zum 3:0. Selbst in Unterzahl blieben die Eisadler am Drücker.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts stimmte dann auch die Dortmunder Chancenverwertung. Wieder war es Felix Berger, der in der 22. Minute überlegt zum 4:0 einschießen konnte. Gut zwei Minuten später setzte Niko Bitter seinen Sturmkollegen Matthias Potthoff gut in Szene, das 5:0 war die Folge. Dann dauerte es ganze 46 Sekunden, bevor Kevin Thau für das 6:0 sorgte. In der Auszeit mahnte der Soester Trainer mehr Konzentration und Körperspiel an und sein Team versuchte diese Vorgaben umzusetzen. Es folgte auch in der 28. Minute die bis dato größte Soester Chance, die aber Marius Dräger im Eisadler Gehäuse gekonnt zunichtemachen konnte. Danach rückte aber wieder sein Soester Gegenüber in den Blickpunkt, bis zur 37. Minute. Da setzte sich Kolja Kundrun alleine durch und konnte den ersten Treffer der Bördeindianer erzielen.
In Unterzahl konnte sich dann Patric Schnieder in der 44. Minute durchsetzen und auf 6:2 verkürzen. Die Eisadler ließen sich davon aber nicht zu sehr beeindrucken, scheiterten aber nun an Lars Morawitz, der mittlerweile das Soester Gehäuse hütete. In der 46. Minute versagte Hauptschiedsrichter Denis Kyei-Nimako bereits den dritten Dortmunder Treffer wegen einer Regelwidrigkeit die Anerkennung und drei Minuten später folgte das besagte Penalty-Festival mit dem besseren Ende für die Eisadler. Die Schlusspunkte setzten dann noch der jüngste Eisadler Marvin Will in der 54. Minute sowie der Spieler des Monats Dezember Kai Domula in der 58. Minute zum Endstand von 9:2.
Am kommenden Wochenende müssen die Eisadler Dortmund erneut nur einmal antreten und treffen dabei am Freitag auf heimischem Eis ab 20 Uhr gegen den Kölner EC.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen feiern 5:2-Erfolg gegen Landshut

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EVL Landshut Eishockey mit 5:2 (1:1; 3:1; 1:0) gewonnen.
Die 3132 Zuschauer in der EnergieVerbund Arena sahen ein abwechslungsreiches Spiel. Vincent Schlenker verzeichnete die erste gute Aktion der Partie, scheiterte aber an Tyler Weiman im Landshuter Tor. Auf der Gegenseite zeigte Eisbären-Förderlizenz-Goalie Mathias Niederberger gute Saves gegen Andreas Geipel und Andreas Gawlik. Elf Minuten waren gespielt, als Petr Macholda den Puck zum 1:0 durch die Schoner von Weiman beförderte. Infolge scheiterte Arturs Kruminsch von der linken Seite nur knapp am Goalie. In doppelter Überzahl ließen die Eislöwen in den nächsten Minuten Chancen von Vincent Schlenker, Stefan Chaput und Shawn Weller ungenutzt. Als der Puck nicht ausreichend geklärt wurde, nutzte Peter Abstreiter die Möglichkeit zum Ausgleich (16.). Landshut drängte vor der Pause auf den Führungstreffer, aber auch Dresden kam durch Stefan Chaput und Dominik Grafenthin zu weiteren guten Gelegenheiten. Der Gastgeber verzeichnete insgesamt ein leichtes Chancenplus gegen früh attackierende und aggressive Gäste.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts setzte zunächst Dresden die Achtungszeichen. Dominik Grafenthin knallte den Puck mustergültig bedient zum 2:1 unter die Latte (23.). Im Anschluss scheiterte Carsten Gosdeck zwei Mal am Landshuter Goalie. Den Abpraller konnte Stefan Chaput im Tor unterbringen (24.). Auf der Gegenseite war Mathias Niederberger mehrfach gefragt, parierte u.a. zwei Mal gegen Maximilian Forster. Dresden drückte jedoch immer mehr auf einen weiteren Treffer und wurde durch das 4:1 von Arturs Kruminsch belohnt (29.). Bis zur Pause kam jedoch auch Landshut immer wieder zu guten Gelegenheiten. John Rogl setzte einen Schlagschuss nur wenige Zentimeter am Tor vorbei. Nach einer vergebenen Chance von Vincent Schlenker markierte Bill Trew aus kurzer Distanz das 4:2 (33.).
Das Schlussdrittel begann mit einer starken Parade von Mathias Niederberger gegen Michael Endras. Infolge vergaben Vincent Schlenker und Carsten Gosdeck ihre Möglichkeiten. Bei Versuchen von Petr Macholda war Tyler Weiman zur Stelle. Auch Steven Rupprich scheiterte in Überzahl zwei Mal am Landshuter Goalie. Im Gegenzug klärte Niederberger mit ganzem Körpereinsatz. Während Joni Tuominen und Arturs Kruminsch ihre Gelegenheiten nicht nutzen konnten, gelang Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert per Empty Net-Treffer der 5:2-Endstand (59.). 
„In der aktuellen Phase der Saison sind drei Punkte viel Wert. Wir haben uns heute etwas ausgerechnet und hätten den Sieg gern mitgenommen. Es ist allerdings schwierig, wenn man bereits nach ein paar Minuten den Kapitän verliert. Unsere Bank war in einer Schockstarre. Dazu kamen dann noch ein paar Strafminuten. Im zweiten Drittel fangen wir zwei Konter, statt ein Solo zu nutzen fällt das 4:1. Dann haben wir die Chance noch einmal zurückzukommen, im letzten Abschnitt nehmen wir uns durch Strafzeiten allerdings selbst die Gelegenheit“, sagt Landshuts Coach Ewald Steiger.
„Wir sind mit dem Wochenende und der Punkteausbeute sehr zufrieden. Wir haben am Freitag in Kassel ein gutes und intensives Spiel gezeigt. Auch heute wollten wir von Beginn an eine konzentrierte Leistung präsentieren. In vielen Punkten ist uns das gut gelungen. In den entscheidenden Momenten konnten wir heute die Tore erzielen. Alle Reihen haben für Druck gesorgt und gescort. Gegen Kassel und Landshut konnten wir zudem jeweils auf eine sehr gute Torhüterleistung zählen. In der Euphorie haben wir nach dem 3:1 allerdings zeitweise zu viel zugelassen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 23. Januar um 19.30 Uhr bei den Lausitzer Füchsen.  



hamburgfreezers1:4-Heimniederlage vor ausverkauftem Haus: Hamburg Freezers verlieren gegen Berlin

(DEL)  Am Sonntagnachmittag verloren die Hamburg Freezers ihr Heimspiel gegen die Eisbären Berlin mit 1:4 (0:0, 1:1, 0:3) verloren. Damit waren die Norddeutschen den Hauptstädtern auch im vierten Vergleich der laufenden Saison unterlegen. Das Tor für die Hanseaten erzielte Morten Madsen.
Nach torlosem ersten Drittel vor 12.800 Zuschauer in der ausverkauften o2 World Hamburg eröffnete Berlin zu Beginn des zweiten Abschnitts das Spiel: Darin Olver (24.) verwertete einen Abpraller aus wenigen Metern zur Führung für die Gäste. Die Antwort der Hamburger folgt prompt im nächsten Powerplay: Nach starkem Zuspiel von Marty Sertich vollendete Morten Madsen (27.) zum 1:1-Ausgleich.
Im Schlussdrittel kämpften beide Teams weiter auf Augenhöhe, doch waren es die Gäste, die im Powerplay durch Talbot (52.) erneut in Führung gingen. Die Freezers intensivierten ihre Angriffsbemühungen, leisteten sich in der Vorwärtsbewegung einen folgeschweren Puckverlust, den Berlins Topscorer Petr Pohl (56.) zum 3:1 nutzte. Die Freezers setzten nun alles auf eine Karte und nahmen Goalie Dimitrij Kotschnew zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Den erhofften Erfolg brachte diese Maßnahme nicht, stattdessen sorgte Mark Bell (60.) mit seinem Treffer ins verwaiste Tor kurz vor Ende für den Schlusspunkt.  
Das nächste Heimspiel steigt am kommenden Sonntag, 25. Februar um 14.30 Uhr gegen die Iserlohn Roosters. 650 Tickets gibt es noch im Onlineshop, unter der Hotline 040 / 380 835 – 222, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Fanshop der Volksbank Arena sowie an den Kassen der o2 World Hamburg.



EHC Eisbaeren HeilbronnDie Eisbären Heilbronn sichern sich Platz eins

(RLSW)  Mit einem 7:3 (2:1, 2:1, 3:1)-Sieg gegen den EHC Freiburg 1b haben sich die Eisbären Heilbronn endgültig den ersten Platz der Regionalliga-Hauptrunde gesichert. Zwei Spieltage vor Hauptrundenende beträgt der Vorsprung vor Verfolger Zweibrücken acht Punkte.
Vor über 400 Zuschauern stellten die Hausherren frühzeitig die Weichen auf Sieg. Gäste-Torhüter Herzog ließ einen Schuss von Axel Hackert abprallen, und Milan Liebsch vollstreckte nach 44 Sekunden zum 1:0. Auch das 2:0 nach zehn Minuten ging auf das Konto von Liebsch, der den grippekranken Igor Filobok in der ersten Reihe neben Hackert und Manuel Pfenning ersetzte. Für Liebsch sprang überraschend Sven Breiter nach langer Verletzungspause in der zweiten Reihe neben Leo Kreps und John Kraiss in die Bresche. Diese Reihe war dann auch für die Treffer drei bis fünf verantwortlich.
Doch zunächst traf Christian Böcherer in der 18. Minute für Freiburg zum 2:1. Im mittleren Spielabschnitt erhöhten Leo Kreps (26.) und Sven Breiter (30.) auf 4:1. 44 Sekunden vor der zweiten Pause verkürzte Iven Rösch auf 4:2.
Im Schlussdrittel kam von den Breisgauern, die nur 24 Stunden zuvor ein wichtiges Auswärtsspiel in Schwenningen zu absolvieren hatten, dann kaum noch Gegenwehr, so dass die Eisbären das Spiel mehr oder weniger im Schongang vollends nach Hause schaukelten. Sven Breiter (43.) und Manuel Pfenning (51.) erhöhten auf 6:2, ehe ein Missverständnis in der Eisbären-Abwehr in der 53. Minute das 6:3 durch Ralf Gundling brachte. Den Schlusspunkt zum 7:3 setzte Axel Hackert in der 58. Minute in Unterzahl.



kaufbeurenESV Kaufbeuren: Partystimmung am Berliner Platz - 3:7 Niederlage gegen Kassel Huskies dank Stadionentscheid wie ein gefühlter Sieg

(DEL2)  Als am heutigen Sonntag Abend die Kassel Huskies am Berliner Platz zu Gast waren, geriet der eigentliche Spielverlauf sehr schnell zur Nebensache. Unzählige der 1567 Fans erlebten die ersten Spielminuten gar nicht mit, weil sie sich mit ihrem Smartphone und den ersten Ergebnissen des Bürgerentscheids befassten.
Aber auch auf dem Eis war einiges geboten. Im Sturm agierten der überaus auffällige Knackstedt zusammen mit Menge und dem Spieler des Abends auf Kaufbeurer Seite, Oppolzer. In Reihe 2 sorgten Schmidle, Richter und Kreitl für Aktionen und die dritte Reihe spielte mit Lautenbacher, Hadraschek und Thomas. Die erste gute Chance hatte dann Max Schmidle, doch dieser scheiterte am Pfosten. Danach wurde das Geschehen auf dem Eis schon wieder schnell zur Nebensache, denn als gegen 18:50 das vorläufige Ergebnisse sich mit dem Erreichen des Quorums und über 60 Prozent der Stimmen im Stadion herumsprach, entstand ein glückseliges rot-gelbes Freudenmeer, das mehrmals für Gänsehaut sorgte. Der Erhalt des Eissports wurde bis nach dem Schlusspfiff immer wieder mit Sprechchören gefeiert. Auf dem Eis spielten die Joker auch noch gut mit und hatten die Mehrzahl an Möglichkeiten. Das Tor schossen dann aber die Gäste. In der 19. Minute traf Meilleur zur Führung. Doch es dauerte gerade einmal 14 Sekunden, da staubte Tim Richter einen Schuss Michi Kreitls durch die Schoner Mika Järvinens ab. Vor der Pause dann gar noch die Chance auf die Führung, doch Oppolzer und Knackstedt scheiterten jeweils knapp.
Der zweite Abschnitt stand dann im Zeichen harter Spielweise und zahlreichen Toren. Fünf Tore zeigte der Schweizer Unparteiische an und verteilte zudem noch 31 Strafminuten. Topscorer Mike Collins eröffnete dabei den Torreigen. Nach einer Spieldauer gegen Meilleur und einer Strafe gegen Müller nutzte Daniel Menge die Gunst der Stunde bei 4 gegen 4. An der blauen Linie blockte er zuerst zwei Schüsse und tankte sich dann durch. Am herauskommenden Järvinen legte er noch den Puck vorbei, um ihn schließlich zum Ausgleich ins Tor zu schießen. Die Freude währte aber nicht lange, da Kassel innerhalb von dreieinhalb Minuten drei unbeantwortete Tore folgen ließ. Bitter vor allem das Führungstor der Gäste durch Klinge, als Sigl gegen Carciola, der sehr lang im 1 gegen 1 zögerte, mit der Kufe den Puck noch abwehrte, doch brachte Heinrich den Puck nochmals auf das Schlägerblatt Klinges. Tomassoni und Flache erzielten dann die weiteren Treffer. Pech dann wieder auf der Gegenseite, als Menge nur den Pfosten traf. Somit ging es also mit 2:5 in das letzte Drittel.
In der 44. Minute zeigte sich dann wieder Knackstedt auffällig, als er sich über die linke Seite vors Tor Järvinen spielte, doch sein Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei. Mehr Treffsicherheit dann wieder auf der Gegenseite. In der 46. Minute zuerst Proft und 22 Sekunden später Schmölz mit einem Doppelpack setzten alle Zeichen auf Sieg. Die Freude am gewonnen Bürgerentscheid lies aber den Eindruck erwecken, als ob es 7:2 für die Hausherren stehen würde. Der ESVK steckte nicht auf und versuchte immer wieder Tore zu schießen. Dies gelang dann in der 56. Minute, als Lautenbacher Thomas heranstürmer sah, der platziert ins lange Eck zum letztendlichen 3:7 Endstand verwertete.
Während die Fans immer noch feierten, fand dann die Pressekonferenz statt. In dieser beglückwünschte Rico Rossi dem deutschen und Kaufbeurer Eishockey zu einem tollen Tag. Den Schlüssel zum Sieg sah er im zweiten Drittel. Rauhanen dagegen haderte mit der Niederlage, sieht sein Team in der Zukunft aber auf einem gutem Weg. Eine sehr erfreuliche Nachricht verkündete dann noch Vorstandsmitglied Thomas Schmidt, der die Vertragsverlängerung Daniel Oppolzers für die kommende Saison bekanntgab.



mannheimeradlerAdler Mannheim gewinnen das Derby gegen die Wild Wings mit 5:1


(DEL)  In einem völlig einseitigen Baden-Württemberg-Derby setzten sich die Adler mit 5:1 gegen die Schwenninger Wild Wings durch. Kurtis Foster (2x) und Frank Mauer brachten die Adler nach Nicholas Palmieris Führungstreffer in der vierten Spielminute auf die Siegerstraße. Im Schlussabschnitt legten Jochen Hecht und Jamie Tardif noch die Treffer vier und fünf nach.
Das vierte Derby in dieser Saison hätte aus Sicht der Adler ungünstiger kaum beginnen können. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da mussten die Adler in doppelter Unterzahl ran. Matthias Plachta und Denis Reul wanderten binnen 27 Sekunden hintereinander in die Kühlbox. Die Hausherren hatten zunächst große Probleme, ein geordnetes Überzahlspiel aufzuziehen, aber kurz vor Ablauf der zweiten Strafe gelang den Wild Wings dann doch der Führungstreffer. Nicholas Palmieri hatte einen Schuss von Morten Green unhaltbar für Youri Ziffzer im Tor der Adler abgefälscht. Die Unparteiischen bemühten zwar noch einmal den Videobeweis, aber der Treffer zählte.
Für die Wild Wings kam es in den folgenden Minuten knüppeldick: Erst wurde Simon Danner wegen einem unkorrekten Körperangriff gegen Denis Reul vorzeitig zum Duschen geschickt und wenig später war das Spiel auch für Ashton Rome nach einem Check von hinten gegen Danny Richmond frühzeitig beendet. Somit mussten die ohnehin schon stark dezimierten Wild Wings für den Rest der Partie mit sieben gelernten Stürmern auskommen. Die Adler wussten die numerische Überlegenheit perfekt zu nutzen und kamen in der achten Spielminute durch Neuzugang Kurtis Foster zum Ausgleich.
Im zweiten Durchgang sahen die 6033 Zuschauer in der Helios Arena eine völlig einseitige Partie. Während Schwenningen sich nur noch auf die Abwehrarbeit konzentrierte, spielten die Adler mit viel Druck nach vorne und beschäftigen Torhüter Dimitri Pätzold fast im Minutentakt. Jochen Hecht (22.) und Christopher Fischer (24.) verpassten zunächst den Führungstreffer. Dieser gelang dann erneut in Überzahl, als Frank Mauer Pätzold mit einem Beinschuss zum 2:1 überwand (28.). Und als Foster nur drei Minuten später im Powerplay nochmals zuschlug und seinen zweiten Saisontreffer für die Adler erzielte, war das Spiel bereits entschieden.
Im Schlussabschnitt ließen sich die Adler nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Routinier Jochen Hecht traf in der 42. Spielminute zum 4:1 und Jamie Tardif besorgte zwei Minuten vor dem Ende den 5:1-Endstand.



hcmaustadt5:3 gegen Lechbruck – HC Maustadt ist im Kampf um Platz zwei wieder im Rennen

(BBZL) Im Kampf um die Vizemeisterschaft in der Eishockey-Bezirksliga West hat sich der HC Maustadt selbst eine gute Ausgangsposition geschaffen. Dank einer starken Leistung konnte der ERC Lechbruck mit 5:3 (2:1/2:0/1:2) geschlagen werden – der zweite Platz ist nun wieder aus eigener Kraft erreichbar.
Es war vor allem ein starker Beginn, der die Gäste durchaus beeindruckte. Innerhalb von nur 16 (!) Sekunden brachten Armin Ullmann und Jimmy Nagle die Grün-Gelben nach vier Minuten in Führung, damit waren die Ostallgäuer zunächst einmal bedient. Auch nach deren Anschlusstreffer blieb der HCM dominant, konnte aber erst wieder im Mittelabschnitt treffen. Martin Löhle (27.) und Ingo Nieder (32.) schraubten den Vorsprung auf 4:1, damit schien eine Art Vorentscheidung gefallen zu sein. Weil bis zu diesem Zeitpunkt die Maustädter einfach nicht viel zuließen.
Aber Lechbruck bewies im Schlußabschnitt seine Klasse und kam ins Spiel zurück. Auch, weil die Gastgeber ein wenig zurücksteckten. Spätestens nach dem 3:4-Anschlußtreffer nach 52 Minuten war die Partie wieder offen und der HCM nun richtig gefordert. Jimmy Nagle machte schließlich zwei Minuten vor der Schlusssirene endgültig den „Deckel drauf“ – das 5:3 war die Entscheidung.
Damit haben Löhle & Co. wieder alle Möglichkeiten, die Vizemeisterschaft doch noch zu erreichen. Am kommenden Wochenende stehen allerdings zwei knifflige Aufgaben an. Am Samstag (18 Uhr) geht’s zur SG Lindenberg, die selbst noch Chancen auf Platz zwei hegt; am Sonntag (18.30 Uhr) kommt Woodstock Augsburg an den Hühnerberg.



ehcredbullmuenchenSechs-Punkte-Wochenende für die Red Bulls - EHC Red Bull München gewinnt gegen Krefeld Pinguine mit 3:1

(DEL)  Der EHC Red Bull München festigt den zweiten Tabellenplatz: Gegen die Krefeld Pinguine gewann die Mannschaft von Trainer Don Jackson nicht nur mit 3:1 (1:1|1:0|1:0), sondern sicherte sich damit auch das erste Sechs-Punkte-Wochenende seit sechs Wochen. Nach der schnellen Führung der Gäste durch Andreas Driendl, glich Matt Smaby aus, Alexander Barta traf zur Führung im zweiten Drittel und den Schlusspunkt setzte Richie Regehr 19 Sekunden vor dem Ende mit einem Lupfer aus dem eigenen Drittel ins leere Gäste-Tor.
Die erste große Möglichkeit zur Führung hatte Daniel Sparre in seinem 300. DEL-Spiel: Nach einem feinen Zuspiel von Garrett Roe schlenzte der 30-Jährige knapp am langen Pfosten vorbei (4.). In einem ausgeglichenen ersten Abschnitt gelang den Pinguinen die Führung: Herberts Vasiljevs schoss den Puck von der blauen Linie auf Tor, Andreas Driendl fälschte die Scheibe unhaltbar für den Torwart der Gastgeber, Niklas Treutle, unter die Latte ab (5.). Nur wenige Augenblicke später hätte der Ex-Münchner Martin Schymainski den zweiten Treffer erzielen können, als er zweimal mit der Rückhand an Treutle scheiterte (6.). Besser machten es die Red Bulls in zwei Versuchen: Daniel Sparre legte in Überzahl vor dem Tor quer auf Daryl Boyle, der noch an Tomas Duba hängen blieb, Matt Smaby aber staubte aus dem Slot zum Ausgleich ab (11.). Auf der Gegenseite machte Herberts Vasiljevs den Puck scharf, indem er mit einem Handgelenkschuss auf die Fanghand von Treutle zielte. Der Goalie konnte den Puck nicht festhalten, ihn aber trotzdem knapp neben das Gehäuse abfälschen (16.). Pech hatte auch Michael Wolf bei einem Alleingang: Seinen Schuss parierte Duba wenige Sekunden vor der Drittelpause (20.).
Somit klappte die erste Führung für den EHC Red Bull München erst zu Beginn des Mitteldrittels. Zunächst versuchte David Meckler Duba zu überwinden, doch der 33-jährige Tscheche blieb auch beim Nachschuss von Yannic Seidenberg Sieger (21.). Dafür eroberte Meckler Sekunden später den Puck hinter dem Krefelder Tor, legte Alexander Barta auf und der 31-Jährige versenkte den Puck genau neben den Pfosten zum 2:1 (21.). Für die Gäste vom Niederrhein versuchten sich, wie schon beim 1:0, Driendl und Vasiljevs mit dem erneuten Torerfolg. Doch die 2-auf-1-Situation, die Driendl abschloss, konnte Treutle sicher entschärfen und hielt den Puck sogar fest (10.). Gefährlicher waren das gesamte Drittel dann auch die Isarstädter: In Überzahl gab Matt Smaby vor dem Tor den Center für den verletzten Toni Ritter und fälschte in der 11. Minute gleich drei Schüsse auf den Kasten der Pinguine ab – ohne Erfolg. Richtig wenig Glück hatte auch Alexander Barta, der nach einer schönen Parade von Duba gegen Meckler das leere Tor vor sich hatte, aus sehr spitzem Winkel aber am Goalie scheiterte (14.).
Von Ungenauigkeiten und viel Kampf war das dritte Drittel geprägt: Den Westdeutschen gelangen kaum mehr gefährliche Abschlüsse, auch München kam nicht mehr mit der letzten Konsequenz vor das Tor der Gäste. Dass David Meckler nach einem Zuspiel von Barta knapp neben den kurzen Pfosten zielte, war nach fünf Minuten die größte Chance. Ähnlich gefährlich war ein Schlagschuss von Yannic Seidenberg, den Duba aber sicher mit der Fanghand aus der Luft fischen konnte (49.). Den Red Bulls merkte man zum Schluss die Strapazen der starken Vorstellung vom Freitag bei den Adler Mannheim an, bei der der EHC ein 1:3 noch in einen 5:4-Sieg drehte. Die letzte Spritzigkeit fehlte auch Thomas Holzmann, als er einen Steilpass von Francois Méthot nur mehr aufs Tor der Pinguine schieben konnte (58.). Erst in den letzten beiden Minuten gab es noch einmal zwei Aufreger: Garrett Roe traf mit einem satten Schlagschuss von der Mittellinie nur die Latte (59.). Als die Pinguine Tomas Duba für den sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, lupfte Richie Regehr nach einer Strafe gegen Matt Smaby in doppelter Unterzahl den Puck aus dem eigenen Drittel zum 3:1 ins Tor (60.).
Bereits am kommenden Freitag, 23. Januar, um 19.30 Uhr findet das nächste Heimspiel des EHC Red Bull München statt. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 15.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab 13.00 Uhr).



tornadonieskyTornados Niesky verteidigen Platz 4 in der Oberliga Ost

(OLO)  Die Hauptrunde der Oberliga Ost endete an diesem Wochenende für die Tornados mit zwei Heimspielen.
Freitag waren die Icefighters aus Leipzig zu Gast in Niesky. Dem Tabellenersten lag die letzte Niederlage am 21.12.2014 im Freiluftstadion noch schwer im Magen. Alle Zeichen standen auf Revanche.
Doch an diesem Abend dominierten die Nieskyer ganz klar das Spiel. Bereits in der 4.Minute gingen die Gastgeber durch ein Tor von Marcel Leyva nach Vorlage von Sebastian Greulich und Vitezslav Jankovych in Führung. Nur drei Minuten später versenkte erneut Marcel Leyva den Puck im gegnerischen Kasten. Vorarbeit leisteten diesmal Mojmir Musil und Vitezslav Jankovych. In der 15. Minute nutzen die Nieskyer ein Überzahlspiel zum 3:0. Torschütze war Vitezslav Jankovych (Assistenten: Sebastian Greulich und Marcel Leyva).
In der 18. Minute überwanden die Leipziger in Überzahl das erste Mal den sonst souverän haltenden Robert Handrick im Tor der Tornados. So stand es zur ersten Drittelpause 3:1.
Im Mitteldrittel war die Stimmung schon gereizter. Die Messestädter wollten keine Niederlage zulassen.
Doch Andreas Brill konnte in der 25. Minute nach Zuspiel von Stephan Kuhlee und Marco Noack in Überzahl die Führung der Tornados ausbauen. Philipp Bauer gelang in der 36. Minute ein weiterer Treffer (Assistenten: Chris Neumann, David Vatter). Die Leipziger hatten wenig dagegen zusetzen. Doch ihre Spielweise wurde ruppiger. Erst in der letzten Minute des zweiten Drittels fiel erneut ein Tor für die Icefighters. Mit einem Spielstand von 5:2 ging es das letzte Mal in der Kabine.
Im letzten Drittel verteidigten die Nieskyer wie besessen ihren Sieg. Die Verteidigung stand wie eine Mauer. Sie ließen keinen weiteren Treffer der Leipziger zu. Schließlich wollten die Tornados ihren 4.Tabellenplatz in der Oberliga Ost endgültig sichern. Fast 400 Zuschauer sahen an diesem Abend ein hochkarätiges Spiel und die Tornados in Bestform. Mehr als verdient siegten die Cracks um Trainer Jens Schwabe mit 5:2 (3:1; 2:1; 0:0).
Einen Tag später kamen die Wölfe aus Schönheide nach Niesky. Denen war der Platz 5 der Tabelle sicher.
Doch die Partie verlief ganz anders als erwartet. Die Tornados fanden an diesem Abend nicht ihr Spiel. Der harte Kampf vom Vortag steckte ihnen noch tief in den Knochen. So gewannen die Gäste aus Schönheide souverän mit 5:0 (0:2; 0:0; 0:3). Die fast 600 Zuschauer konnten nach dem grandiosen Sieg vom Vortag diese  Niederlage nur schwer verstehen.
Mit dem Platz 4 der Oberliga Ost geht es jetzt für die Tornados in die Verzahnungsrunde mit den ersten 4 Plätzen der Oberliga West. Ihre Gegner kommen dann nicht nur aus Halle, Leipzig und Erfurt, sondern auch aus Essen, Duisburg, Neuwied und Herne. Anfang der neuen Woche werden die endgültigen Spielpläne erstellt.



ratingenRatinger Ice Aliens: „Karneval am Sandbach“

(OLW)  Beim Heimspiel gegen den Neusser EV besuchte das aktuelle Prinzen- und Kinderprinzenpaar des Ratinger Karnevals mit Gefolge die Ratinger Ice Aliens am Sandbach.
Diese Stippvisite der Karnevalisten in der Eissporthalle hat, ebenso wie das unvergessene Motto „Karneval am Sandbach“ der Ratinger Eishockeyfans, eine langjährige Tradition und besonders dieses Mal scheinen die gut gelaunten Tollitäten Heiner I. und Ingrid III. bzw. Felix I. und Ann-Cathrin I. nebst ihrem farbenfrohen Hofstaat den Aliens richtig Glück gebracht zu haben.
Neben Karnevalsorden, im Rahmen der obligatorischen Verleihung an Vereinsvertreter der Ice Aliens, gaben die großen und kleinen Regenten den Eishockeyspielern ihre besten Wünsche mit auf den Weg.
Schon am Tag des Besuchs gewann die rot-weiße Heimmannschaft in einem knappen Spiel gegen Ihren Gegner aus Neuss, aber eine Woche später folgte das nächste Highlight, als die Ratinger erstmals in dieser Saison einen Heimsieg gegen den alten Rivalen und bisher überlegenen Favoriten aus dem Ruhrpott, die Moskitos Essen, in einer spannenden, stimmungsvollen Partie erringen konnten.
Vielen Dank daher an Heiner I. und Ingrid III., Felix I. und Ann-Cathrin I sowie ihr Gefolge für den Besuch am Sandbach – dort, wo Ratingens Eishockeyherz schlägt! 

Wie gewonnen, so zerronnen
Das Positive zu diesem frühen Sonntags-Spiel zuerst: Man konnte viele Tore bestaunen! Ansonsten wäre es besser, Fragen zur Partie gegen das Oberliga-Schlusslicht Frankfurter Löwen 1b mit "Kein Kommentar!" zu beantworten. Natürlich war der Löwen-Kader wieder durch die DEL2-Vertreter aus der ersten Mannschaft verstärkt, aber dieses Spiel verloren die Ice Aliens anscheinend bereits vor dem ersten Bully - und zwar "im Kopf"! Nach dem Sieg gegen den "zu leichten Aufbaugegner" aus Essen kam das Ratinger Team mit der Aufgabe, den "Meister der Herzen und Gegentore" zu schlagen, nicht klar. Obwohl die Aliens „eigentlich“ spielerisch das bessere Team waren, wurde der Gegner durch Leichtsinn und teilweise kapitale Fehler, was sich durch alle Mannschaftsteile bis hin zum Torwart zog, zum Kontern und Toreschießen eingeladen – und da mussten die Frankfurter auch nicht zweimal gebeten werden.
Wenn rund 75% der Ratinger Spieler während der Begegnung "Betriebsferien" machen oder sich gelegentlich noch in der "Tiefschlafphase" befinden, sind die wenigen Akteure, die ihre Leistung abriefen, am Ende einfach zu wenig und chancenlos.
Die Niederlage im letzten Vorrundenspiel ist kein „Beinbruch“, da die Ice Aliens ihren anvisierten fünften Tabellenplatz mit deutlichem Abstand zu den nachfolgenden Konkurrenten einnehmen, aber es ist sehr schade, dass die Oberliga-Mannschaft ihre gute Entwicklung und ihre Erfolge durch solche "Aussetzer" selber schmälert!
Head-Coach Alexander Jacobs wird bis zum Beginn der Pokalrunde also Köpfe zurechtrücken und sein Hauptaugenmerk auf eine kontinuierlichere Mannschaftsleistung legen müssen - es steht weitere Arbeit ins Haus!
Die Auswärtsniederlage der Aliens mit 5:6 (1:2; 3:2; 1:2) in Frankfurt war verdient, aber „unnötig wie ein Kropf“ – es ist zu hoffen, dass das Team daraus lernt!
"Unterschätzte nie einen vermeintlich schwächeren Gegner, denn gerade das ist seine Stärke!" war heute ein Grund, warum Ratingen keine drei Punkte mit nach Hause nahm.
Jetzt heißt es: Mund abputzen, weiter hart an sich arbeiten und auf, in die neue Runde, den Oberliga Mitte-Pokal. Es gibt ein ehrgeiziges Ziel, das man nicht im Schongang erreichen kann!



evregensburgStark dezimierter EV Regensburg ringt Selb einen Punkt ab


(OLS)  Da war sie also, die zweite Heimniederlage. Enttäuscht ging aber keiner der Regensburger Fans nach Hause, denn vor 2.697 Zuschauern schlug sich eine EVR-Rumpftruppe mehr als nur wacker.
Mit Barry Noe (Zehenbruch), Louke Oakley (Leistenverletzung), Korbinian Schütz (Einblutung im Oberschenkel) und Florian Domke (Gehirnerschütterung - Saisonende) mussten die Gastgeber auf wichtige Akteure verzichten. Auch Backup Philipp Hähl stand nicht zur Verfügung, da er für Kooperationspartner Ingolstadt im Einsatz war. Seinen Posten übernahm Joe Lala. Aus der DNL-Mannschaft standen Robin Deuschl, Philipp Grünbeck, Philipp Vogel und Lukas Stettmer im Aufgebot.
Ab Beginn des Spiels war die Marschrichtung des EVR klar: Eine geordnete Defensive und die Gäste aus Selb erstmal kommen lassen. Das Ganze ging auch gut auf, die Hintermannschaft der Hausherren, in die Michael Welter als zusätzliche Hilfe rückte, stand solide und sorgte dafür, dass immer wieder Angriffe auf das von Markus Suvelo gehütete Gästetor gefahren werden konnten. Bessere Chancen hatten aber die Selber Wölfe, die gegen wacker kämpfende Regensburger auch optisch überlegen waren. Martin Cinibulk im Kasten der Hausherren erwischte aber einen Sahnetag und sorgte neben dem großen Kampf seiner Mitspieler dafür, dass die Null lange stand. Im ersten Abschnitt fielen keine Treffer, dafür sorgte eine Spieldauerstrafe in der 17. Spielminute gegen EVR-Verteidiger Kevin Schmitt für große Aufregung. Der 21-jährige brachte Selbs Neumann zu Fall, welcher lange verletzt liegen blieb, aber dann doch aus eigener Kraft auf die Mannschaftsbank fahren konnte. Schon zu Beginn des zweiten Abschnitts kehrte Neumann zurück ins Geschehen, was für einen faden Beigeschmack sorgte, denn die Aktion von Regensburgs Schmitt hätte auch gut und gerne mit zwei Strafminuten ausreichend geahndet werden können.
Im Mitteldrittel nahm die Partie dann mehr an Fahrt auf und beide Teams sorgten aufgrund von einigen Strafzeiten für mehr Raum auf dem Eis. Vor allem die Gäste leisteten sich das ein oder andere unnötige Foul, welches ordentlich Dampf in den Kessel Donau-Arena brachte. Den ersten Treffer des Abends bejubelten wie erwartet die Selber Wölfe, als Patrick Schmid in der 24. Spielminute aus guter Position Cinibulk auf der Stockhandseite überwinden konnte. Dem 0:1 ging ein leichter Scheibenverlust der Hausherren vorher, die aber nicht aufsteckten. Bis zur 37. Minute mussten diese warten, bis sie endlich den Ausgleich bejubeln durften und fast schon erlöst wurden. David Stieler markierte in Überzahl auf Zuspiel von Petr Fical das 1:1. Auch in den zweiten zwanzig Minuten musste Doug Irwin einen weiteren Ausfall verkraften. Spieler Nummer zwei aus der SOS-Reihe, nämlich Vitali Stähle, verletzte sich am Innenband und ging nur noch in Überzahlsituationen aufs Eis.
Hauptschiedsrichter Jens Steinecke schickte schnell nach Wiederanpfiff zum letzten Drittel zwei Gästeakteure auf die Strafbank und sorgte dadurch für großen Jubel beim Regensburger Anhang. Bei doppelter Überzahl zimmerte EVR-Kapitän Fical auf Pass von Vitali Stähle die Scheibe zum 2:1 in die Maschen (42.). Jetzt hofften natürlich alle, die es mit den Oberpfälzer hielten, dass diese irgendwie den Vorsprung über die Zeit bringen. Dies blieb aber Wunschdenken, denn schon in der 46. Spielminute glich jener Neumann, der im ersten Abschnitt noch so schwer verletzt schien, für Selb zum 2:2 aus. Schön bedient von Mitspieler Heilmann drosch der Wölfe-Angreifer die Scheibe in den Winkel. Es folgte in den Schlussminuten ein aufopferungsvoller Kampf des EVR, der sogar auch noch 12 Minuten auf Daniel Stiefenhofer verzichten musste, der wegen eines Checks gegen den Kopf eben mit 2+10 bestraft wurde, welcher am Ende einen verdienten Punkt nach 60 Minuten zur Folge hatte.
Die Regensburger Kufencracks erspielten sich den Respekt des Publikums, aber auch vom Gegner, der aber in der Overtime zuschlug und sich den Zusatzpunkt sicherte. Exakt 61 Sekunden waren noch auf der Uhr, bevor es ins Penaltyschießen hätte gehen können, aber Kyle Piwowarczyk hatte etwas dagegen. Der Kanadier in Diensten des VER nutzte einen Abpraller vor Cinibulk und besorgte den 2:3-Sieg für die Franken. Kurz davor hätte Fical noch fast für Regensburg den Sieg perfekt gemacht, doch es sollte nicht sein und so verkürzt Selb den Rückstand auf den EVR auf drei Punkte.
Spitzenreiter Freiburg zieht etwas davon und hat jetzt schon neun Punkte mehr als der EV Regensburg, der mit 67 Zählern punktgleich mit dem Zweiten aus Bayreuth ist. Die Tigers haben diesen Platz nur inne, da sie die bessere Tordifferenz aufweisen können. Regensburg steht eine schwere Zeit bevor und so bleibt die Hoffnung, dass zeitnah jemand aus dem Lazarett ins Team zurückkehrt. Weiter geht es am Freitag in Deggendorf und am Sonntag gastiert der ERC Sonthofen in der Domstadt.



starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim: Drei Punkte und Shutout gegen Heilbronn

(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim haben ihre Pflicht erfüllt. Sie gewannen gegen den Tabellenvorletzten Heilbronn mit 4:0 und machten so Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze gut.
Es war das erwartet schwere Spiel für die Starbulls Rosenheim. Der Druck im Kampf um die Playoff-Plätze war den Starbulls anzumerken, aber sie machten das Beste draus.
Nach genau einer Minute und 38 Sekunden gingen sie in Führung, als Maximilian Hofbauer Falken-Goalie Florian Proske per Bauerntrick überwand. Proske hatte den Überblick verloren und Hofbauer nutzte das gnadenlos aus.
Die Starbulls kontrollierten dann das Spiel im ersten Drittel, kamen auch zu Chancen, allerdings ohne den letzten Zwang. Heilbronn wurde nur dann gefährlich, wenn vor Timo Herden und dem Rosenheimer Tor viel Verkehr war. Von der Blauen den Puck aufs Tor bringen und hoffen, dass er abgefälscht wird und irgendwie durchgeht. Die Rechnung ging aber nicht auf.
Im zweiten Drittel ein ganz ähnliches Bild, nur, dass Heilbronn noch seltener zu Torchancen kam. Bezeichnend: Bei zwei Minuten Überzahl hatten die Falken keinen einzigen Torschuss. Besser machte es dann Mario Trabucco in der 26. Minute. Eigentlich hatte er am rechten Bullykreis die Scheibe schon verloren, setzte aber nach und angelte sie sich wieder. Dann fuhr er zwei Meter und zimmerte die Scheibe mit der Rückhand über den Fanghandschuh von Proske. Sein 25. Saisontor war absolut sehenswert.
In der 35. Minute wurde dann aus einer lockeren 2:0 Führung ein komfortabler 3:0 Vorsprung. Beppo Frank brachte den Puck von der blauen Linie aufs Tor. Weil Proske sie sehr spät sah, konnte er sie nur nach vorne abprallen lassen. Fabian Zick schaltete am schnellsten und schoss das 3:0 über den liegenden Torhüter.
Das dritte dritte Drittel hatte nur noch ein kurzes Aufbäumen der Falken aufzuweisen. Bei Überzahl wurde Timo Herden binnen sieben Sekunden viermal gefordert, nachdem die Starbulls alle vier Abpraller nach vorne nicht vom Tor weggbringen konnten. Herden war aber nicht zu überwinden.
Auch nicht in der 52. Spielminute, als er einen Penalty von Tobias Kircher hielt. Der wollte Herden ausspielen, der Rosenheimer Torwart bewegte sich aber gut mit und machte schließlich das Fanghandeck dicht und ließ Kircher keine Chance.
Eine Minute später machten die Starbulls dann den Sack zu. Bei 5:3 Überzahl spielte Rosenheim sehr geduldig, um dann mit drei Pässen die Heilbronner Defensive auseinanderzunehmen. Tim Kunes passte an die Grundlinie zu Trabucco. Der stoppte den Puck, schaute kurz und spielte genau in den Slot zu Sergio Somma. Der zog direkt ab und die Scheibe schlug flach neben dem linken Pfosten ein.
Starbulls-Trainer Franz Steer war nach dem Spiel vor allem mit den drei Punkten zufrieden. Im ersten Drittel hatte er Angst, dass seine Mannschaft zu sehr eingelullt werden könnte . “Darum hab ich den Jungs in der Pause gesagt, sie müssen das Tempo hochhalten und das haben wir dann auch getan. So ein Spiel kann aber auch ganz schnell kippen. Wenn Heilbronn der Penalty macht und wir nicht das 4:0, dann must du aufpassen.”
Bereits am Freitag kommt es im Rosenheimer Kathrein-Stadion zum erneuten Aufeinandertreffer zwischen den Starbulls und den Falken. “Was sol lich denn nach einem 4:0 am Spielplan ändern? Der war doch erfolgreich”, scherzte Steer. Er sei sich aber sicher, dass sich Gäste-Trainer Gerd Wittmann etwas anderes einfallen lassen werden. Aber am Ende “müssen wir auf uns und unser Spiel schauen. Wir können uns nicht immer nach dem Gegner richten, sondern das spielen, was wir können.”
Spielbeginn am Freitag ist um 19:30 Uhr.



schongauDie Pinguine gerupft – Revanche der EA Schongau geglückt


(BLL)  Lediglich in den Anfangsminuten konnten die Gäste aus Königsbrunn mithalten. Ab der 7. Minute kam die Tormaschine der Mammuts ins Laufen und bis zur 15. Minute lagen die Gäste schon hoffnungslos mit 4 : 0 zurück.
Revanche für die schmerzliche, aber damals nicht unverdiente Niederlage in Königsbrunn war angesagt. Und anders als noch im November nahmen die Spieler der EA Schongau den Gegner nicht auf die leichte Schulter, sondern gingen höchstkonzentriert zur Sache. Und auch in der Defensive standen sie sicher, spätestens bei Schlußmann Niklas Marschall war Endstation für die Angriffsbemühungen der Gäste.
Erfreulich – auch auf den Rängen zeigt das Publikum, dass es den guten Lauf der Mammuts respektiert und unterstützt – über 300 Zuschauer sind für den nicht gerade verwöhnten Schongauer Eishockeyverein eine ordentliche und gute Kulisse.
Das wiederum spornt  auch das Team an  - nach dem anfänglichen Abtasten, war es in der 7. Minute Matthias Erhard der den Bann brach und die Mammuts erstmals in Front brachte. Und da keine zwei Minuten später Friedrich Weinfurtner das 2 : 0 nachlegte, waren die Ansprüche gleich deutlich abgesteckt. In der 12. Minute eine angezeigte Strafe gegen die Gäste – es wäre die erste Strafzeit der Partie gewesen  - wäre – aber gerade als der Arm des Schiedsrichters nach oben ging, hatte EAS-Kapitän Nobert Löw schon zum 3 : 0 abgeschlossen. Strafe geht auch so.
Den Zwischenstand von 4 : 0 im ersten Abschnitt machte wieder die 1. Reihe der EAS. Torschütze war erneut Matthias Erhard nach Vorarbeit seiner Sturmpartner Milan Kopecky und Nico Bentenrieder in der 15. Spielminute.
Auch im zweiten Drittel machte die EAS in gewohnter Manier weiter. In Überzahl traf Nico Bentenrieder zum 5 : 0, da war der Abschnitt gerade zwei Minuten alt.
Danach blieb die EAS spielbestimmen, doch angesichts des Spielstands nicht mehr mit aller Konsequenz. Dennoch das 6 : 0 war noch sehenswert, wie sich Milan Kopecky in Position schlich und das Zuspiel seiner Sturmpartner eiskalt verwertete.
Nach einer ausgedehnten Drittelpause in der die Schongauer Prinzengarde einen Einblick in ihr Können auf dem Eis gab, durften auch die Gäste einmal jubeln. Die erste Strafe gegen die Mammuts in der 45 Minute (!) nutzte ihr derzeit bester Torjäger Lukas Fettinger zur Resultatsverbesserung. Doch mehr als den Shut-out von Niklas Marschall konnte der Treffer nicht zerstören  - denn kurz darauf hebelte die EAS durch einen langen Pass die EHC-Defensive aus  und Matthias Erhard stellt mit seinem dritten Treffer das Ergebnis auf 7 : 1 (47.). Für den Abschluss der zählbaren Ergebnisse sorgte Juniorenstürmer Thomas Halmbacher mit einem trockenen Schuß unter die Latte zum 8 : 1 (50.).
Mit dem Sieg blieb die EA Schongau (46 Punkte)  im Rennen und Tabellenführer Geretsried (9 : 1 Sieg über Riessersee – 49 Punkte bei einem Spiel mehr) auf den Fersen. Aber immer noch sind die Verfolger auf Tuchfühlung. Bad Wörishofen folgt mit 43 Punkten. Aber auch Neuling Reichersbeuren (40 Punkte), Schongaus nächster Heimspielgegner Bad Aibling und der SC Forst (jeweils 39 Punkte) sind noch gut dabei im Spiel um die 2 Plätze für die Aufstiegsrunde.



selberwoelfePiwowarczyk lässt den VER Selb jubeln

(OLS)  Die „Wölfe“ nehmen in der Verlängerung die Hürde in Regensburg und rücken wieder etwas näher ran an die Plätze zwei und drei.
Der VER Selb kann auswärts doch noch gewinnen – und das erstmals in dieser Saison auch bei einem Top-Drei-Team. In der Verlängerung war es Kyle Piwowarczyk, der die Holden-Schützlinge zum 3:2-Sieg schoss. Mit diesen beiden Punkten rücken die „Wölfe“ den unterlegenen Regensburgern und auch dem EHC Bayreuth, der in Freiburg Federn lassen musste, wieder etwas näher auf die Pelle.
Im ersten Drittel mussten die „Wölfe“ zu Beginn zwei Unterzahlspiele überstehen, was nicht zuletzt dank eines aufmerksamen Torwarts Suvelo auch ohne Gegentreffer gelang. Nach etwa zehn Minuten nahmen die Selber das Heft in die Hand. Der VER profitierte dabei auch von einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den Regensburger Schmitt, der sich gegen Neumann unfair eingesetzt hatte. Aus dem fünfminütigen Überzahlspiel schlugen die Holden-Schützlinge allerdings kein Kapital.
Der Mittelabschnitt brachte dann zwei Tore und Strafzeiten in Hülle und Fülle in der gut besetzten Donauarena. Der Reihe nach. Die „Wölfe“ kamen gut aus der Kabine und blieben am Drücker. Die logische Folge war in der 24. Minute die Führung durch Schmid, der von Maaßen bedient wurde und EV-Keeper Cinibulk mit einem beherzten Abschluss keine Chance ließ. Die Hausherren wirkten nun angeschlagen gegen weiter anrennende Selber. Die allerdings versäumten es, weitere Tore nachzulegen. Mitte des zweiten Drittels kam der Gastgeber wieder zurück in die Partie. In der 31. Minute musste VER-Torwart Suvelo Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern.
Danach folgte eine Strafzeitenorgie. Die Begegnung wurde nun immer nickliger geführt. Auch die Fäuste saßen nun lockerer. Und aus Sicht der Selber entschied Schiedsrichter Steinecke zu häufig recht einseitig gegen die „Wölfe“, deren Strafbank nun minutenlang gut gefüllt war. Als Piwowarczyk in Unterzahl auch noch der Schläger zerborst, war es schließlich soweit: Stieler traf zum 1:1 für den EV Regensburg.
Auch im Schlussdrittel bleib der Schiedsrichter seiner Linie treu – und pfiff sehr kleinlich. Prompt sahen sich die „Wölfe“ in doppelter Unterzahl wieder. Der EV Regensburg benötigte keine zehn Sekunden, um durch Stieler zur 2:1-Führung zu kommen. Fast postwendend war Mudryk auf dem Weg zum Ausgleich, wurde aber vor dem Tor böse gecheckt und blieb benommen liegen. In der 45. Minute dann aber doch das 2:2. Die Hausherren brachten den Puck nicht aus dem eigenen Drittel, und Neumann hatte aus drei Metern wenig Mühe zu vollenden. Bis zur Schlusssirene passierte dann nicht mehr viel, auch wenn die „Wölfe“ mehr Spielanteile besaßen.
In der Verlängerung war es schließlich Piwowarczyk, der nach Vorarbeit von Schadewaldt und Mudryk die Scheibe ins Netz stocherte und den „Wölfen“ den Zusatzpunkt sicherte. Sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten Anhänger und auch von Trainer Cory Holden. „Das waren ganz wichtige Punkte. Wir waren in dieser Serie erst die zweite Mannschaft, die hier gewonnen hat“, lobte Holden sein Team.
Frank Thierfelder



ERCSonthofenBullsSonthofer Bulls unterliegen den EC Peiting

(OLS)  Die Gäste aus Peiting haben vor 950 Zuschauern im Oberallgäu die Oberhand behalten. Die Ausgangslage vor der Begegnung war klar. Beide Mannschaften hatten bisher ihre Heimspiele gewonnen, wobei Sonthofen in Peiting einen Punkt entführen konnte. Außerdem hofft man im Lager der Bulls immer noch den 8. Platz zu erreichen, um der Abstiegsrunde zu entgehen. Dementsprechend gingen die Spieler um Trainer, Dave Rich die Partie an.
Sofort ab Spieleröffnung entwickelte sich ein Match bei dem beide Mannschaften um jeden Zentimeter Eis kämpften. Sonthofen als Hausherr agierte hart, aber nicht unfair und brachte Peitings Defensive mehrmals in Schwierigkeiten. Peitings Goalie Hechenrieder konnte aber alle Schüsse parieren und Sonthofens Goalie Beech stand ihm in nichts nach. So endete das erste Drittel mit 0:0 und beide Mannschaften hatten noch 40 Minuten Zeit, um das Spiel jeweils für sich zu entscheiden.
Im zweiten Drittel waren weiterhin beide Teams auf Augenhöhe und arbeiteten jeweils hart gegen den Gegner. In der 8. Minute des Mitteldrittels wurde dann eine Strafzeit der Bulls zur Führung für die Gäste genutzt. Mathias Jeske zog von der blauen Linie ab und unhaltbar schlug der Puck im Sonthofer Gehäuse ein. Damit hatte sich das bisherige bessere Überzahlspiel der Peitinger ausgezahlt. Sonthofen erhöhte die Schlagzahl und zwei Peitinger Spieler mussten im Anschluss nach diesem Treffer kurz hintereinander auf die Strafbank. Damit hatte der ERC ein 5 gegen 3 Überzahlspiel und die große Chance zum Ausgleich. Das Überzahlspiel des ERC Sonthofen war aber viel zu harmlos um Torwart Hechenrieder und seine Vorderleute zu bezwingen. Peitung überstand diese Druckphase und kam selbst ab der 36. Spielminute zu einem 5 zu 3 Überzahlspiel. Aber auch Sonthofen ließ Peiting im Powerplay nicht zur Entfaltung kommen. Dabei hatten die Gäste großes Glück. Ein Foul gegen Sonthofens Slanina ahndete der Schiedsrichter mit einem Penalty. Torwart Hechenrieder konnte diesen aber abwehren, so dass die Gäste mit der 1:0 Führung in die Drittelpause gehen konnten.
Im letzten Spielabschnitt versuchten die Bulls das Blatt zu wenden, scheiterten jedoch immer wieder an Peitings Goalie. In der 46. Spielminute war wieder ein Sonthofer auf der Strafbank und es ergab sich die Möglichkeit den Sack zuzumachen. Es war aber das Gegenteil der Fall. Ein Scheibenverlust im Angriff bescherte den Hausherren einen Konter, den Sonthofens Robin Slanina erfolgreich abschloss. Damit war die Partie wieder offen. Eine Strafzeit der Bulls in der 54. Spielminute brachte den Gästen wieder in ein Powerplay. Diesmal verwerteten sie diese Chance. Ein Schlagschuss von der blauen Linie musste Sonthofens Keeper passieren lassen. Torschütze war Cody Carlson zum 2:1. Es waren noch 5 Minuten zu spielen und Sonthofen drängte mit Macht auf den Ausgleich. Mit vereinten Kräften wurde dies von den Oberbayern verhindert. Der Schlusspunkt in der  59. Minute schaffte dann Zbynek Hrdel, der durch ein Empty-Net-Goal der Endstand dieser Partie herstellte.
Wiederum lag der Grund für diese Heimniederlage in der mangelhaften Chancenverwertung. Der ERC lässt beste Möglichkeiten liegen und der Gegner nutzt seine Chancen. 



rebels-stuttgartStuttgart Rebels enttäuschen gegen die Eisbären aus Eppelheim
 
(RLSW)  Mit einer enttäuschenden 0:5-Heimniederlage gegen den EC Eppelheim verabschiedeten sich die Stuttgart Rebels am vergangenen Freitagabend vorerst von einem Tabellenplatz der in den Play-Offs das Heimrecht in einem entscheidenden dritten Spiel garantieren würde. Mit den kurzfristigen Ausfällen von Adam Sykora, Miroslav Hudak und Christian Pratnemer sowie dem gesperrt fehlenden Eric Strieska waren die Voraussetzungen leider nicht die Besten.
Vor der äußerst erfreulichen Kulisse von immerhin 420 Zuschauern, welche sicher auch auf Grund der im letzten Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Zweibrücken gezeigten Leistungen erwartungsvoll den Weg auf die Waldau gefunden hatten, konnten die Rebels die Hoffnungen auf einen weiteres Highlight leider nicht erfüllen.
Beiden Teams merkte man von Beginn an die Nervosität aufgrund der Wichtigkeit dieses Spiels. Fahrige Aktionen prägten das Spiel auf beiden Seiten, von Spielfluss war weit und breit nichts zu sehen. Umso überraschender der Führungstreffer der Eisbären in der 6. Spielminute, praktisch mit der ersten gelungenen Aktion des Spiels und dem ersten nennenswerten Torschuss. In der Folge taten die Kurpfälzer einiges dafür die Heimmannschaft wieder zurück ins Spiel zu bringen indem sie mehrmals die Strafbank aufsuchen mussten. Die Rebels konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen.
Auch im zweiten Drittel sollte sich zunächst nichts ändern, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend auf schwachem Niveau, allein die Gäste vermochten in der 23. Minute einen Abpraller von der Bande hinter dem Stuttgarter Gehäuse zum Ausbau der Führung nutzen. Ab der Hälfte des Spiels schien ein Ruck durch die Rebelsreihen zu gehen, denn die Aktionen wurden nun zwingender. Zeitweise wurden die Gäste in ihrem eigenen Drittel eingeschnürt, echte Torchancen konnten allerdings nicht produziert werden.
Zum letzten Spielabschnitt hatte man nun verstärkte Angriffsbemühungen der Gastgeber erwartet, diese agierten jedoch weiterhin seltsam gehemmt und als den Eisbären in der 45. Spielminute der dritte Treffer gelang war das Spiel entschieden.Die letzte kleine Hoffnung auf eine Wende wurde dann drei Minuten vor Spielende durch ein Empty Net Goal zunichte gemacht. Zuvor hatte Trainer Jancovic seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis geholt, nachdem sich ein Gästespieler kurz zuvor mit einem völlig überflüssigen Check gegen den Kopf eines Rebelsangreifers eine 5-minütige Strafe abgeholt hatte. Den Schlusspunkt unter ein aus Rebelssicht enttäuschendes Spiel setzten schließlich erneut die Gäste mit ihrem fünften Treffer.
Mit dieser unnötigen Heimniederlage gegen einen gewiss nicht unschlagbaren Gegner hat sich die Mannschaft nun selbst unter Druck gesetzt. Für das Erreichen des angestrebten vierten Tabellenplatzes sind nun auf jeden Fall drei Siege aus den verbleibenden drei Spielen nötig, verbunden mit gleichzeitigen Punktverlusten der Konkurrenten.



donaudevilsulmVfE Ulm/Neu-Ulm weiter siegreich

(BBZL)  VfE Ulm/Neu-Ulm gewinnt das Topspiel gegen den ERC Lechbruck mit 8:2 (1:0/4:2/3:0) am Ende souverän.
Vor dem Spiel übergaben der zweite Vorsitzende Georg Meißner, Trainer Michael Bielefeld und Mannschaftskapitän Patrick Meißner einen Scheck in Höhe von 4000 Euro vom Benefizspiel gegen den EV Ravensburg an die Radio 7 Drachenkinder.
Danach ging es los mit dem Spitzenspiel gegen die Flößer aus Lechbruck. Die Donau Devils taten sich nur im ersten Drittel schwer. Gleich zu Beginn des Spiels war es ein offener Schlagabtausch, wobei die Ulmer die klareren Tormöglichkeiten hatten. So dauerte es bis zur 15. Minute ehe Stanislav Picha in doppelter Überzahl zum 1:0 einschoss. Im weiteren Verlauf hätten die Donaustädter das Ergebnis ausbauen können, scheiterten jedoch immer wieder am guten Torhüter der Gäste. Das zweite Drittel begann furios, denn zuerst glich Lechbruck zum 1:1 (24.Min.) aus, doch nur eine Minute später war es Jonathan Jenne, der seine Farben mit dem Treffer zum 2:1 jubeln lies. Im weiteren Verlauf schraubten Picha (27.Min.), Jorde (35.Min.) und Germain (39.Min.) das Ergebnis auf 5:2 in die Höhe. Den zwischenzeitlichen Anschluss zum 3:2 gelang den Allgäuern in der 34. Minute. Das letzte Drittel war auch nach dem drei Tore Vorsprung noch spannend, denn die Flößer fighteten um jede Scheibe. Korbinian Kaps im Ulmer Tor glänzte im Schlußdrittel mit einigen guten Paraden. Mit einem Doppelschlag (49.Min) durch Meißner und Germain zum 7:2 war der Bann gebrochen. Den Treffer zum 8:2 (51.Min.) Endstand besorgte erneut Germain. Trainer Bielefeld war nach dem Spiel sehr zufrieden. Er sprach auch von einem starken Gegner, der zu keinem Zeitpunkt das Spiel verloren gab. Nun kann sich die Bielefeld-Truppe auf das nächste Spitzenspiel gegen Denklingen vorbereiten.



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg behalten weiße Weste

(BYL)  Der EHC Waldkraiburg konnte auch sein zweites Spiel der Zwischenrunde erfolgreich gestalten. Nach dem 5:4-Penaltysieg am Freitag, gewannen die „Löwen“ auch Sonntag das Rückspiel gegen den EV Lindau mit 5:4- diesmal jedoch nach hartem Kopf bereits nach 60 Minuten. Die Tore erzielten Daniel Hämmerle, Max Kaltenhauser und Fabian Kanzelsberger, Nico Vogl schnürte einen Doppelpack.
In Lindau retteten sich die „Löwen“ erst neun Zehntel vor dem Ende ins später erfolgreiche Penalty-Schießen und auch zwei Tage später hatten die Industriestädter ihre liebe Mühe mit den Mannen von Trainer Sebastian Buchwieser. Lindau überzeugte erneut mit schnellem, angriffslustigen Eishockey, wusste auch den Körper einzusetzen und strahlte die gesamte Spielzeit über Gefahr aus. Die „Löwen“ waren es aber, die einen Auftakt nach Maß erwischten: Keine Minute war gespielt, da ließ Nico Vogl die knapp 600 Zuschauer erstmals jubeln (00:56). Der Gast vom Bodensee aber zeigte sich unbeeindruckt und kam wenig später, mit freundlicher Einladung der körperlos spielenden EHC-Defensive, durch Zdenek Cech zum Ausgleich (05:42). Offensiv blieben die „Löwen“ allerdings weiter am Drücker und nachdem Lukas Wagner kurz zuvor noch am starken Lindauer Keeper Josef Mayer gescheitert war (10.Minute), machte es Daniel Hämmerle besser und brachte die Hausherren mit einem Schuss aus der Drehung wieder in Führung (10:15).
Im zweiten Drittel wurde es dann torreicher: Nachdem Jakub Marek kein Durchkommen fand (25.Minute), prüfte zunächst Martin Führmann EVL-Keeper Mayer. Dieser prallte die Scheibe aber nur auf den Schläger von Marek, der den völlig frei stehenden Nico Vogl sah und der Youngster schob ins leere Tor zum 3:1 ein (25:12). Wenig später setzte es in kurzem Abstand sogar zwei Strafen gegen die Gäste und die „Löwen“ durften 86 Sekunden in doppelter Überzahl agieren- im Eishockey eine Ewigkeit und ein Vorteil, den man eigentlich nutzen muss- der EHC tat es jedoch nicht, ließ die Gelegenheit aus und wurde wenig später bestraft. Bernhard Leiprecht zog an der blauen Linie ab und die Scheibe fand ihren Weg an Freund und Feind vorbei ins „Löwen“-Tor (31:52). Die Gastgeber hatten aber erneut die richtige Antwort parat und Max Kaltenhauser sorgte mit einem stark herausgespielten Treffer für die erneute zwei-Tore-Führung (33:34). Lindau ließ aber nicht lockern und Zdenek Cech sorgte mit seinem zweiten Treffer des Spiels dafür, dass die Partie auch im letzten Drittel nicht an Spannung verlieren sollte (37:57).
Kurz nach Anpfiff dachten dann viele bereits, der EHC hätte die Gäste jetzt im Griff, denn Fabian Kanzelsberger ließ die Scheibe mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie wieder im Lindauer Netz zappeln (40:34). Doch damit hatten sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht und der war an diesem Abend Lindauer: Verteidiger Lubos Sekula tat es Kanzelsberger in Überzahl nämlich gleich und brachte die „Islanders“ abermals heran (41:34). Kurz drauf jubelten die Lindauer dann erneut, doch gab der umsichtige Hauptschiedsrichter Andreas Guck den Treffer nicht, weil das Tor seiner Meinung nach mit dem Schlittschuh erzielt wurde- auch wenn die Lindauer Spieler dem natürlich nicht so ganz zustimmen wollten. Die Schlussminuten drückten die Gäste die „Löwen“ dann mächtig ins eigene Drittel und als der EHC die letzten 54 Sekunden auch noch in Unterzahl spielen musste und EVL-Coach Buchwieser seinen Keeper Mayer durch einen weiteren Angreifer ersetzte, war Zittern angesagt. Doch die „Löwen“ bissen und hielten dagegen, brachten das Ergebnis über die reguläre Spielzeit und feierten somit den zweiten Sieg im zweiten Zwischenrundenspiel. Am kommenden Wochenende geht es bereits ungleich leichter weiter: Am Freitag spielt der EHC in Memmingen, zwei Tage später gastieren die „Indians“ dann ihrerseits in der Industriestadt.



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Montag 19.Januar 2015
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