IHP Nachrichten(IHP) Weitere aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 27.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.
Düsseldorfer EG: Schwere Aufgabe bei den Rekord-Wolfsburgern(DEL) Die Schlagzahl bei der Düsseldorfer EG ist auch zwischen den Jahren hoch. Gar keine Zeit bleibt, sich groß mit der derben Niederlage in Mannheim am Montag aufzuhalten, denn bereits am Mittwoch geht es für Christof Kreutzer und sein Team weiter. Dann am Mittellandkanal bei den Grizzlys Wolfsburg (19.30 Uhr).
EHC Bayreuth: Weiter geht die wilde Jagd bei den Tigers - Im Zwei-Tage-Rhythmus folgen die nächsten wichtigen Spiele(DEL2) Schon am Mittwoch 28.12 um 19.30 Uhr ist man bei den Star Bulls in Rosenheim wieder gefordert, wo das Team von Trainer Franz Steer trotz dem routinierten Starzugang Krys Kolanos (2003 Weltmeister mit Kanada und fast 150 facher NHL Spieler), der Greg Gibson ersetzte, noch nicht von der Stelle kommt. Nach wieder nur 2 Zähler aus den letzten 4 Spielen liegen sie mit 31 Punkten aktuell auf Platz 12 genau hinter dem EHC Bayreuth und das zeigt wie wichtig auch diese Partie in dieser engen Konstellation ist. Das junge deutsche Torhüterduo Timo Herden und Lukas Steinhauer, steht da genauso unter Druck wie die Defensive, die vom Amerikaner Cameron Burt zusammen mit Peter Lindlbauer geführt wird. Vorne steht und fällt sehr viel mit Torjäger Tyler Scofield und dem erfahrenen Tyler McNeely (beide aus Kanada). Verletzungen dünnten den Kader auch immer wieder zusätzlich aus, so dass die Oberbayern, doch noch ein ganzes Stück hinter den eigenen Erwartungen zurück liegen. Zuhause konnte man beim ersten Duell aber in der Verlängerung die Oberhand behalten, während man im Tigerkäfig beim 2-1 die Punkte dort lassen musste
Freitag 30.12 empfangen die Tigers dann um 20 Uhr die Ravensburg Towerstars, die seit dem Wechsel auf der Trainerbank von Daniel Naud zu Toni Krinner einen extrem deutlichen Aufwind haben. Vom letzten Platz arbeitete man sich mit inzwischen 47 Punkten auf Rang 6 (dem letzten festen Play-off-Platz) nach Vorne. Geprägt ist diese Änderung aber auch von zahlreichen Spielerwechseln. Mit Cam Reid, Riley Brcae und Zach o’Brien, sind z.B. schon 3 nordamerikanische Kontingentspieler nicht mehr im Kader, dafür kamen Norman Hauner (Krefeld) und Jonas Schlenker (Schwenningen) zuletzt direkt von der Ersatzbank aus der DEL nach Oberschwaben. Beim Tschechen Ivan Rachunek hat man die Probezeit bis zum Jahreswechsel verlängert, um dann neu zu entscheiden. Das Spielerkarusell dreht sich also weiter auf Hochtouren in der Spielestadt. Einzig bei Torhüter Jonas Langmann und in der Abwehr, wo die erfahrenen Sören Sturm und Lukas Slavetinsky das Zepter führen, hat sich im Saisonverlauf noch nichts geändert.
Goldhelm ist der überragende Matthieu Tousignant, gefolgt von den Carciola Brüdern Adriano und Fabio, während der letztjährige Topstar Brian Roloff nach wie vor noch nicht wieder richtig in Schwung ist. Mit zuletzt 10 Punkten aus 5 Partien (unter anderem gegen alle Spitzenteams) kann man aber auch so von einem klasse Lauf der Towerstars sprechen. Mit dem Team gegen dass Bayreuth im Oktober seinen ersten Drei-Punktesieg der DEL2 einfahren konnte hat man jedenfalls nicht mehr allzu viel gemein, wie schon in Ravensburg beim 5-3 Heimsieg des EVR Ende November.
Die ebenfalls auf dem Transfermarkt einen neuen Kontingentspieler suchenden Tigers sind dagegen noch nicht fündig geworden, aber zumindest bei der Ausfalliste des eigenen Kaders gab es Entwarnung. Der
gegen Kaufbeuren verletzt ausgeschiedene Verteidiger Martin Heider, konnte schon wieder mittrainieren
und wird vermutlich genauso wieder auflaufen können wie Förderlizenzstürmer Vladislav Filin nach
überstandener Grippe. Mit Heider kehrt ein wichtiger Eckpfeiler in die Defensive der Gelb-schwarzen
zurück und Filin eröffnet Tigerscoach Waßmiller wieder deutlich mehr Variationsmöglichkeiten im Angriff.
Auf den Außenstürmerpositionen haben die Bayreuther sonst eine Lücke, die der junge Nürnberger DELSpieler füllen kann. Ob Torwart Vosvrda wieder spielen wird, oder der ebenfalls überzeugende
Wiedemann, dem Tschechen bei den vielen Spielen in kurzer Abfolge eine Pause verschafft, ließ sich der
Deutschrusse auf der Kommandobrücke des EHC noch nicht entlocken. Da auf beide Goalies bisher
absolut verlass war, ist das aber eh eine „ reine Bauchentscheidung“ ohne „Schmerzen“.
Dresdner Eislöwen reisen nach Frankfurt (DEL2) Die Reise der Dresdner Eislöwen führt im Rahmen des nächsten DEL2-Punktspiels am Mittwoch zu den Löwen Frankfurt. Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart muss auf die Langzeitverletzten Spieler Kevin Nastiuk und Ville Hämäläinen sowie Ludwig Wild (Oberkörperverletzung) verzichten. Zudem ist Martin Davidek aufgrund der dritten Spieldauerdisziplinarstrafe bzw. Disziplinarstrafe für die Partie in Frankfurt gesperrt.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir stecken mitten in der spannenden Spielphase zwischen den Jahren. Innerhalb weniger Tage können wir viele Punkte holen. Unsere Zielsetzung ist klar, gerade gegen einen Gegner wie Frankfurt. Leider müssen wir einige Ausfälle und die Sperre von Martin Davidek beklagen. Dennoch reisen wir positiv gestimmt nach Hessen.“
Das DEL2-Punktspiel der Dresdner Eislöwen am Mittwoch, 28. Dezember bei den Löwen Frankfurt beginnt um 19.30 Uhr und wird geleitet von HSR Sascha Westrich. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt das Spiel via SpradeTV live.
ESV Kaufbeuren: Heimderby gegen den SC Riessersee / Derby am Mittwoch um 19:30 Uhr in der Sparkassen Arena - danach drei Auswärtsspiele am Stück(DEL2) Der Spielplan der DEL2 sieht für den ESV Kaufbeuren ein hartes Programm in den Tagen nach Weihnachten und Neujahr vor. Nach dem die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann sich gestern in Bayreuth mit 2:5 durchsetzte, kommt es nur zwei Tage später am Berliner Platz zum Derby gegen einen starken SC Riessersee. Das erste Bully am Mittwochabend ist um 19:30 Uhr. Danach geht es für die Allgäuer erstmal wieder auf Reisen. Gleich drei Auswärtsspiele in Folge stehen dann auf dem Programm. Am 30. Dezember geht es zum EC Bad Nauheim, am 03. Januar nach Dresden sowie am 6. Januar zu den Ravensburg Towerstars.
Tickets für das Derby gegen den SC Riessersee können online unter tickets.esvk.de, in der Geschäftsstelle des ESV Kaufbeuren sowie in allen weiteren Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen vor dem Spiel erworben werden.
ESVK Trainer Andreas Brockmann muss in den kommenden Spielen weiter auf Matthias Bergmann und Jonas Wolter verzichten. Bei Max Schmidle müssen erst weitere Untersuchungen durchgeführt werden, so dass aktuell über einen Einsatz des erfahrenen Stürmers nur spekuliert werden kann. Vom Partnerclub ERC Ingolstadt stehen Simon Schütz und Christoph Kiefersauer wie gewohnt zur Verfügung.
Der SC Riessersee steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz der DEL2, so dass es am Mittwoch zum direkten Duell des Tabellenachten gegen den Tabellensiebten in der Sparkassen Arena kommt. Die Mannschaft von Trainer Tim Regen hatte die ganze Spielzeit über immer wieder mit vielen, teils auch langfristigen Ausfällen zu kämpfen, was bis dato wohl eine bessere Platzierung der Werdenfelser in der Tabelle verhindert hat.
Das Heimspiel des ESV Kaufbeuren gegen den SC Riessersee sowie die Auswärtsspiele in Bad Nauheim, Dresden und Ravensburg gibt es wie gewohnt auch im kostenpflichtigen Livestream bei SpradeTV zu sehen.
EV Lindau Islanders wollen Wiedergutmachung gegen Landshut(OLS) Schlag auf Schlag geht es in der Oberliga Süd in den Endspurt der Vorrunde und wenn der enge Spielplan etwas Gutes an sich hat, dann die Tatsache, dass man sehr schnell wieder die Chance bekommt, Wiedergutmachung für schwache Spiele zu leisten. Schon am Mittwoch (20 Uhr) empfangen die EV Lindau Islanders den EV Landshut und dabei haben sie im letzten Heimspiel des Jahres einiges zu korrigieren.
Nicht nur die Höhe der 1:7 (0:3, 1:0, 0:4) Niederlage steht hier zur Debatte, sondern auch das gerade auswärts in letzter Zeit aufgekommene teilweise lasche Auftreten der Islanders sorgt bei den Verantwortlichen gerade für Unmut, zumal vier der letzten sieben Spiele auf fremdem Eis anstehen.
Zwar konnten die Lindauer in dieser Saison manches zuhause wettmachen, allerdings kommt langsam etwas Druck auf, nicht nur gegen Teams auf Augenhöhe punkten zu müssen, sondern auch einmal gegen einen höher dotierten Gegner zu überraschen. Weil genau jenes dem direkten Konkurrenten Höchstadt zuletzt gegen Weiden gelang, stürzten die Islanders wieder vom achten Platz. Und nicht nur das. In Sachen Tordifferenz sind die Lindauer, die zudem mit Schlusslicht Schönheide zusammen die meisten Gegentreffer der Liga kassierten (106), inzwischen bei Minus 45 gelandet – womit sie schon 16 Treffer schlechter sind als Höchstadt und Sonthofen. Angesichts des engen Rennens um Platz acht eine schwere Hypothek. Gerade jetzt machen sich die Formschwächen des einen oder anderen (Defensiv)- Akteurs besonders bemerkbar, ebenso der krankheitsbedingte Ausfall von Stammtorwart Korbinian Sertl.
Dennoch sind die Islanders weit davon entfernt, auf den Panikknopf zu drücken. „Es ist schon so, dass gerade Dinge, die im November gut liefen, aktuell in die andere Richtung gehen“, sagt EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart. „Aber daran arbeiten wir gerade, in dem wir Kleinigkeiten verändern, die das Gesamtbild verbessern helfen.“ Gerade beim Überzahlspiel fehle derzeit komplett das Selbstvertrauen, wozu die beiden Gegentore in Landshut zum 0:2 und 0:3 natürlich erheblich beitrugen. Hier befinden sich die Islanders gerade in einem Teufelskreis von Unsicherheit und Ideenlosigkeit, der seit fünf Spielen anhält, in denen der EVL nun 25 Überzahlgelegenheiten in Folge ungenutzt ließ, seit Jeff Smith in Peiting traf.
Unter anderem deshalb ist es gut, dass gerade im zwei- Tage Rhythmus gespielt wird. Nicht groß darüber nachdenken oder gar ins Grübeln kommen, ist eines der Rezepte, um den Kreislauf zu durchbrechen. Die Dinge „Entkomplizieren“ und zum einfachen Spiel zurück zu finden, die Wichtigste Aufgabe für die Islanders – neben der richtigen Einstellung vom Startbully weg. Dass die Islanders dies drauf haben, haben sie in Höchstadt zuletzt gezeigt und zuhause gegen Sonthofen. Wenn diese Komponenten wieder zum Leben erweckt werden, steckt im letzten Heimspiel des Jahres gegen den EV Landshut mehr drin, als es das Ergebnis vom Montag vielleicht erhoffen lässt.
Mittwoch Duell der Tabellennachbarn - Mittwoch 28. Dezember 2016 ECC Preussen Berlin - Harzer Falken 19.30 Uhr Eissporthalle Charlottenburg(OLN) Die Hauptrunde in der Oberliga Nord geht in die finale Phase. Noch sind vier Spiele zu absolvieren und für die Charlottenburger geht es darum sich eine gute Ausgangsituation für die Qualifikationsrunde zu erarbeiten. Mit den Harzer Falken kommt ein Team an den Glockenturm welches seit 12 Spieltagen auf einen Sieg wartet. Dennoch liegen sie in der Tabelle als 13. nur 2 Punkte hinter den Preussen und haben am 03.01.2017 noch ein Nachholspiel in Erfurt zu absolvieren.
Es gibt überhaupt keinen Grund die Gäste aus Braunlage zu unterschätzen. Die Preussencracks müssen ihr volles Leistungspotential abrufen, damit die Punkte in Berlin bleiben.
Die Preussenjungs sind bereit und werden wieder alles geben.
Man muss kein Prophet sein um einen packenden und spannenden Eishockeyabend zu versprechen.
Also Fans der Preussen erscheint am Mittwoch zahlreich, das Team von Lenny Soccio und Björn Leonhardt freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.
Nur gemeinsam sind wir stark!!!
Harzer Falken gehen ohne Punkte aus den Weihnachtsfeiertagen(OLN) Nicht ganz unerwartet kassierten die Harzer Falken zwei weitere Niederlagen gegen die Topteams der Hamburg Crocodiles und der Moskitos aus Essen. Fiel diese gegen Hamburg mit 8:2 (4:0; 1:1; 3:1) noch relativ deutlich aus, so verzeichnete man gegen Essen mit einer knappen 2:3 (0:0; 1:2; 1:1)-Niederlage erneut ein respektables Ergebnis.
Ohne den gesperrten Erik Pipp und den noch nicht vollständig genesenen Lukas Brückner trat man einen Tag vor Heiligabend die Reise nach Hamburg an. Und die Hamburger zeigten von Beginn an, dass sie nicht gewillt waren, vorzeitige Geschenke zu verteilen. Gleich das erste Überzahlspiel nutzte die Paradereihe der Hamburger in Person von Bradley McGowan auf Zuspiel seiner kongenialen Nebenmänner Josh Mitchell und André Gerartz zum 1:0. Und auch in der Folge ließen die Hanseaten keine Zweifel aufkommen, wer der Herr im Hause sein sollte. Bei einem Torschussverhältnis von 19:5 stand es nach dem 1. Drittel folgerichtig 4:0 und eigentlich war das Spiel somit für die Harzer bereits gelaufen. Denn auch wenn man ab dem 2. Drittel immer besser ins Spiel fand und sogar zeitweise mehr Spielanteile inne hatte, so hatten die Crocodiles immer wieder die passende Antwort parat. Der 4:1-Anschlusstreffer wurde umgehend nur eine Minute später mit dem 5:1 beantwortet und auch sonst waren die Hamburger dermaßen effektiv, dass trotz eines Schussverhältnisses im 2. und 3. Drittel von 16:22 zu Gunsten der Harzer am Ende ein deutliches 8:2 für die Hamburger auf der Anzeigetafel stand. Ein Ergebnis, dass die rund 150 mitgereisten Harzer Fans nicht davon abhielt, ihre Mannschaft zu feiern.
Und in Feierlaune sollte man nur drei Tage später gleich wieder kommen. Denn vor einer tollen Kulisse von rund 1.500 Zuschauern war es nicht der besondere Flair, den eine Auswärtsreise wie die nach Hamburg mit sich bringt. Vielmehr war es das Falkenteam, das mit vier kompletten Sturmreihen ein begeisterndes Spiel gegen den Favoriten aus Essen bot. Lediglich Torwart Fritz Hessel, der sich in Hamburg eine Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog, musste dem Treiben auf dem Eis zuschauen. Doch Jannis Ersel sollte an diesem Abend ein sicherer Rückhalt und starker Vertreter von Hessel werden. Und wäre das Glück den Harzern ein wenig gnädig gewesen, hätte sich das Moskito-Team inklusive Trainer Frank Gentges nicht so ausgelassen über drei Punkte freuen können, die für Essen die sichere Play-Off-Teilnahme bedeuten. Doch allein im 1. Drittel trafen Ryan McGrath und Tobias Schwab jeweils nur den Pfosten und zwei Minuten vor Schluss hämmerte Dylan Quaile die Falken nicht etwa in die Overtime, sondern wahrscheinlich eine weitere tiefe Kerbe in die Torlatte hinter dem Essener Goalie Sebastian Staudt, nachdem Ryan McGrath nur zwei Minuten zuvor bereits bei seinem Alleingang an Staudt gescheitert war.
Insgesamt war es ein sehr intensives und sehr schnelles Spiel, das hart aber jederzeit fair geführt wurde, wozu Schiedsrichter Seedo Janssen mit einer unaufgeregten und sehr souveränen Spielführung wesentlich beitrug. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, das noch torlos aber nicht minder aufregend endete, waren es die Moskitos, die das Mitteldrittel erfolgreich einläuteten. Es waren gerade 53 Sekunden gespielt, als Niklas Hildebrandt ein schönes Zuspiel von Andrej Bires mit einem platzierten Schuss auf die Stockhandseite zum 0:1-Führungstreffer veredelte. Ein Treffer, der dem Spiel zusätzlichen Anschub gab. Nach einem mustergültigen Zusammenspiel durch Erik Pipp und Lukas Brückner brauchte Semen Hildebrand den Puck nur noch zum 1:1-Ausgleich im Essener Tor unterbringen. Doch leider waren die Harzer dieses eine Mal in der 35. Minute in Weihnachtsstimmung. Nach einem ungenauen Zuspiel an die blauen Linie bedankte sich der an diesem Abend ganz starke Dennis Thielsch in Essener Unterzahl für das ihm dargebotene Geschenk und fuhr seinen Alleingang erfolgreich zur erneuten Führung zu Ende. Mit diesem zumindest für dieses Drittel leistungsgerechten 1:2 ging es dann auch in die zweite Pause, bzw. in das Schlussdrittel, in dem die Falken wieder deutlich mehr Spielanteile und dann auch einmal das Glück des Tüchtigen haben sollten. Denn in der 48. Minute fälschte Christian Schock einen Schuss von Dylan Quaile unhaltbar zum 2:2-Ausgleich ab. Doch auch der Ausgleich und die Harzer Überlegenheit, die sich nicht zuletzt durch ein Torschussverhältnis von 18:8 im Schlussdrittel widerspiegeln sollte, sollten am Ende nicht den erwünschten und auch verdienten Punktgewinn bringen. Denn in der 53. Minute war es Julian Lautenschlager, der ein Gewühl vorm Harzer Kasten zum 3:2 Endstand nutzte. Die Harzer versuchten zwar nochmal alles, mehr als der Lattenkracher von Dylan Quaile und eine weitere Parade von Staudt gegen McGrath kam jedoch nicht dabei heraus.
So konnte man einem sichtlich glücklichen Moskitotrainer, Frank Gentges, in der anschließenden Pressekonferenz auch deutlich die Erleichterung ansehen, dieses "intensive, enge Spiel" für sich entschieden zu haben. Trainer Norbert Pascha sah sich dann auch in seinen bisherigen Ausführungen nach den letzten Spielen bestätigt. Denn endlich konnte er mal mit der kompletten Mannschaft agieren. Und so sollte vor allem der Umstand, dass sich die Erholungspausen während des Spieles für jeden einzelnen Spieler etwas ausgiebiger gestalteten, dazu beitragen, dass man über die gesamten 60 Spielminuten ein sehr hohes Tempo gehen und den Gegner bis zum Schluss unter Druck setzen konnte. Auch wenn der Aufwand leider nicht belohnt wurde. (Hei)
ESC Essen: Zum Jahresende gegen Indianer und Trapper(OLN) Und zum Ende des Jahres geht es noch einmal Schlag auf Schlag, mit zwei Spielen, die es in sich haben beenden die Wohnbau Moskitos das Jahr 2016. Bereits morgen, Mittwoch, den 28.Dezember 2016 gastieren die Hannover Indians am Essener Westbahnhof (20:00 Uhr – Eissporthalle Essen –West) Nur zwei Tage später beschließen die Wohnbau Moskitos das Jahr dann mit einem Auswärtsspiel, ebenfalls um 20:00 Uhr gastiert das Team von Cheftrainer Frank Gentges dann in Holland, am Stappegoorweg bei den Destil Trappers in Tilburg.
Da sind so einige Ex-Moskitos im Anflug zurück an den Westbahnhof, wenn die Hannover Indians am morgigen Mittwoch ihre Visitenkarte in Essen abgeben. Mit Carsten Gosdeck, Branislav Bohanka, Robby Hein, Jörg Noack, Nicolas Turnwald, Leon Lilik und neuerdings auch wieder Nickolas Bovenschen kommen gleich sieben Spieler in Reihen der Indians, die alle auch schon für die Wohnbau Moskitos gespielt haben. Carsten Gosdeck und „Bano“ Pohanka sind dann zusammen mit dem Ex-Neuwieder Bären Brian Gibbons, sowie mit Robert Peleikis die besten Scorer im Team der Trainer Tobias Stolikowski und Frederick Carroll. Mühsam kämpften sich die Indianer über die Weihnachtstage wieder auf Platz Acht, das ist sicher weniger als man sich am Pferdeturm vorgestellt hatte. Und auch im Spiel am letzten Freitag gegen den Tabellenletzten, FASS Berlin mussten die Zuschauer am Pferdeturm lange bangen. Erst in der 52. Minute brachte Pohanka sein Team mit dem 1:0 auf die Siegesstraße. Bevor es zwischenzeitlich noch einmal eng wurde war es am Ende wieder Pohanka der das Spiel mit einem Empty Net entschied. Und auch am zweiten Weihnachtstag taten sich die Indians lange schwer gegen das andere Berliner Team, lagen gar 0:2 hinten. Um die Stärke Pohankas weiß Chefcoach Frank Gentges sicherlich, wenn es ihm und seinem Team gelingt auch die anderen Stürmer im Griff zu behalten könnte es etwas werden mit den Punkten.
Bei den Trappers ist eigentlich alles im grünen Bereich. Nach der, ein wenig unerwarteten Meisterschaft in der letzten Saison, sind die holländischen Gäste in der Oberliga Nord wieder oben dabei. Interessant dabei ist, dass die Wohnbau Moskitos durchaus auf Schlagdistanz zum Meister sind, daher dürfte die Begegnung in den Niederlanden durchaus eine interessante Angelegenheit werden. Gerade einmal ein einziges Pünktchen trennt das Team von Frank Gentges von Platz Zwei den die Trappers derzeit innehaben. Mit Justin Larson haben die Trappers den vierbesten Scorer der Liga in ihren Reihen, auf 20 Tore und 32 Beihilfen bringt es der Kanadier bereits in der abgelaufenen Saison. Doch auch der beste holländische Stürmer muss sich nicht verstecken. Mitch Bruijsten, der in seiner Jugend auch einige Zeit in Essen verbrachte, ist derzeit brandgefährlich. Und vergessen darf man natürlich auch Diederick Hagemeijer nicht, bei ihm stehen allerdings auch schon wieder 98 Strafminuten zu Buche. Es ist angerichtet, wenn am 30.12.2016 zum letzten Spiel des Jahres das Verfolgerduell startet.
Topspiel in Hamburg – Crocodiles gegen Tilburg Trappers / Niederländischer Meisterschaftsaspirant in ausverkaufter Halle erwartet(OLN) Vier Punkte aus den beiden Spielen rund um Weihnachten. Das war die Ausbeute für die Crocodiles Hamburg in der Oberliga Nord in den vergangenen Tagen. Vor allem die Derby-Niederlage beim EHC Timmendorfer Strand war für Spieler und Fans schmerzhaft. Doch lange Zeit zum Grübeln und Aufarbeiten bleibt nicht. Bereits am morgigen Mittwoch, stehen die Hamburger wieder in voller Montur auf dem Eis. Ab 19:30 Uhr weht internationales Flair durch das Eisland Farmsen, wenn die Tilburg Trappers aus den Niederlanden Ihre Visitenkarte an der Elbe angeben. Mit Sicherheit eine der interessantesten Herausforderungen für die Hausherren in der laufenden Saison. Die Niederländer verfügen über einen sehr tiefen Kader gespickt mit einer Vielzahl von Nationalspielern, ergänzt von sehr guten Kontingentspielern. So rangiert der Kanadier Justin Larson mit aktuell 54 Scorerpunkten auf Rang vier der Topscorer, eingerahmt von den Krokodilen Josh Mitchell (60 Punkte) und Christoph Schubert (52 Punkte). Keine Frage, dass die Trappers zu recht auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem Herner EV stehen. Mit bislang 126 Treffern strahlt man de gleiche Torgefahr aus wie die Gastgeber, die auf 129 Tore kommen. Gerade die Offensivabteilung der Hamburger wird es aber auch sein, die sich gegen die kompakten Gäste ordentlich strecken muss. Lediglich 58 Mal mussten die Trappers-Torhüter bislang den Puck aus dem eigenen Tor fischen – Ligabestwert. Kein Wunder, dass der niederländische Torwart Ian Meierdres mit einem Gegentorschnitt von 1,73 pro Spiel das Torhüterranking bislang anführt. Der Hamburger Kai Kristian kommt auf 2,81 Gegentore pro Begegnung, hat aber mit einer Fangquote von 91,7% ganz leicht die Nase vor seinem Kontrahenten aus Tilburg, der auf 90,9% kommt. Sportchef Sven Gösch zum anstehenden Topspiel: „Tilburg ist natürlich eine Vollprofi-Mannschaft, die unbedingt wieder den Titel gewinnen will. Da muss bei uns alles passen, aber man hat auch gesehen, dass die Trappers auswärts durchaus auch mal Federn lassen. Darauf hoffen wir natürlich.“ Eine Aussage, die sich statistisch untermauern lässt. Während die Niederländer zuhause noch ungeschlagen sind, haben sie auswärts bereits siebenmal den Kürzeren gezogen. Möglicherweise kann das gefährlichste Überzahlspiel der Oberliga (32,5%) wieder zuschlagen. Die Gäste sind mit 558 Strafminuten keine Kinder von Traurigkeit, überstehen aber über 90% ihrer Unterzahlspiele schadlos. Mit dem siebten Mann im Rücken ist für die Hamburger alles möglich – auch die Revanche für die Niederlage im Hinspiel. Das Spiel ist praktisch ausverkauft. Die Tore zum Eisland Farmsen öffnen um 18:30 Uhr.
Nur zwei Tage später folgt das Jahresendspiel. Das Team von Trainer Andris Bartkevics reist von der Elbe an die Leine und trifft am Freitag um 20 Uhr auf den EC Hannover Indians. Die „Rothäute“ kämpfen mit aller Macht um den letzten Platz in der oberen Spitzenrunde. Ärgster Rivale um den achten Platz ist ausgerechnet der Lokalrivale von den Wedemark Scorpions. Die Indians werden versuchen sich über eine kompakte Verteidigung in das Spiel zu kämpfen. Zusätzlich werden die Hamburger gegen rund 3000 Hannoveraner Anhänger antreten. Keine leichte Aufgabe für die Crocodiles, die bereits einen Tag vor Silvester ein Feuerwerk abbrennen wollen und ein ereignisreiches Jahr abschließen werden. (mas)
Nur 1 Punkt im Nordderby. Crocodiles verlieren 4:3 nach Verlängerung (2:1/0:1/1:1/1:0)
Mit dem Ostsee-Klima kommen die Crocodiles offensichtlich nicht gut zurecht. Schon in Rostock wurden unnötig Punkte liegen gelassen, so auch in Timmendorf, wo die Crocodiles kurz vor Ende des letzten Drittels noch den Ausgleich hinnehmen mussten und dann in der Verlängerung in Unterzahl das Spiel verloren. Vor knapp 1.100 Zuschauern, davon gut 300 lautstarke Unterstützer aus Hamburg, konnten die Krokodile die guten Leistungen vor Weihnachten nicht konservieren und zeigten insgesamt eine sehr durchwachsene Leistung. Vielleicht waren die Hamburger mit den Köpfen schon beim nächsten Spiel am Mittwoch, wenn der amtierende Oberliga-Meister Tilburg im Eisland gastiert. Ohne die 2 Punkte aus Timmendorf, rutschte man nun auf den 5. Tabellenplatz ab. Trotzdem sind die bisher erreichten 54 aller Ehren wert und weit mehr als man erwarten durfte. Diese unnötige Niederlage zeigt aber auch, dass in der starken Oberliga Nord nur gewonnen wird, wenn ein Team 100% gibt. Das Spiel war über die gesamten drei Drittel zerfahren und geprägt von schnellen Puckverlusten auf beiden Seiten. Den Timmendorfer Führungstreffer von Spöttel (10:10) konnte Josh Mitchell nur 24 Sekunden später ausgleichen. Es gab allerdings einige Irritationen, ob nicht Croco-Youngster Richard Henze der Torschütze war. Schon in seinem ersten Oberliga-Spiel letzten Freitag wurde er erst als Torschütze genannt, dann wurde das Tor aber Zuravlev gegeben. Wir bleiben dann also bei der offiziellen Statistik und wünschen Richard, dass er bald in der offiziellen Tor-Statistik erscheint. Einen Puckverlust der Crocodiles nutze Saggau mit einem tollen Move zur 2:1 Drittelführung für Timmendorf.
Auch im zweiten Drittel kein anderes Bild, es ging hin und her, aber ohne spielerischen Esprit. Dieser blitzte nur einmal auf und führte auch sofort zum Erfolg. Tor McGowan zum 2:2 (5:17). Endlich wurde einmal schnell gespielt. In der Folgezeit immer wieder Strafzeiten für beide Teams. Das Überzahlspiel der Hamburger heute erneut nett anzusehen, aber ohne wirkliche Durchschlagskraft, es fehlten die Abschlüsse. Somit konnte dann auch kein Team einen Vorteil aus den Überzahlspielen ziehen und es blieb beim 2:2.
Ins letzte Drittel starteten die Crocodiles mit einer fast zweiminütigen Unterzahl, denn Hollmann musste Sekunden vor Ende des zweiten Drittels auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel klappte aber heute recht gut. Auch eine Strafzeit für Schubert konnte keine wirkliche Gefahr für das Croco-Gehäuse darstellen. Gerade auf das Eis zurück, schnappt sich Schubert den Puck und geht durch, will dann noch Goalie Buchholz umspielen, was leider nicht klappt, schade. Dann Kluvetasch auf der Strafbank – Unterzahl - souverän. Dann fasst sich plötzlich Marek ein Herz und hämmert den Puck von der blauen Linie ins Beach-Boy-Tor, 3:2 für die Crocodiles (14:07)! War es das? Leider nicht, ein Puck springt unglücklich von der Bande vor das Hamburger Tor zurück, und Tim May hat keine Mühe Kai Kristian zu überwinden, 3:3 (16:34).
Overtime, 3 gegen 3. Hier sollte sich die individuelle Klasse der Crocodiles eigentlich durchsetzen und so beginnen auch McGowan, Mitchell und Schubert, die dann schnell zur ersten Chancen kommen, aber den Puck nicht im Netz versenken können. Strafe Hamburg! Marek muss raus. In Overtime, bei 3 gegen 3 heißt das, dass Timmendorf einen zusätzlichen Feldspieler auf das Eis schicken darf, also 4 Beach Boys gegen 3 Krokodile. Und dieses eine Mal nutzen die Beach Boys die Überzahl. Ein Akimoto-Schuss von der blauen Linie findet den Weg ins Hamburger Tor, da Kai Kristian die Sicht verdeckt ist. Schluss. Zwei Punkte unnötig liegen gelassen.
Bereits diesen Mittwoch (28.12., 19:30 Uhr) treffen die Crocodiles im letzten Heimspiel 2016 auf den Oberliga-Meister Tilburg (Niederlande). Nach durchwachsenem Saison-Start haben sich die Trappers gefangen und rangieren aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz mit zwei Punkten mehr auf dem Konto als unsere Crocodiles. Die Holländer gelten als physisch und technisch starkes Team, sodass die Bartkevics-Männer eine Top-Leistung bringen müssen, um die Punkte in Hamburg zu behalten. Es wird also eine tolle Jahresabschluss-Party im Eisland. Es gibt noch wenige Restkarten in Claudias Vereinshaus.
(OLN) „Wir haben in dieser Saison einige enge Spitzenspiele knapp für uns entscheiden können. In Duisburg war es nun umgekehrt“ meinte Frank Petrozza nach dem 6:7 in der Overtime bei den Duisburger Füchsen. Viel Zeit auf diese Partie noch länger einzugehen bleibt dem Trainer des Herner EV nicht. Denn bis zum Jahresende stehen noch zwei Spiele auf dem Programm. Zuerst am Mittwoch ab 20 Uhr auf eigenem Eis gegen die Rostock Piranhas und dann am Freitagabend ebenfalls ab 20 Uhr bei den Black Dragons in Erfurt.
Der Zufall will es, dass das letzte Heimspiel des Jahres 2016 den gleichen Gegner sieht wie zu Jahresbeginn. Damals gewann der HEV die Begegnung der Vorsaison mit 5:3, hat aber in dieser Spielzeit keine guten Erfahrungen mit den Piranhas gemacht. Das Hinspiel Mitte Oktober gewannen die Rostocker nämlich nach Penaltyschießen mit 2:1, damals mit ihrem Interimstrainer Manfred Jurczyk. Mittlerweile heißt der Trainer an der Ostsee Kenneth Latta und der sorgte für weiteren Schwung bei den Piranhas. Zuletzt gab es fünf Siege in Folge, bevor es am 2. Weihnachtstag eine Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Wedemark Scorpions gab. Der HEV möchte sich natürlich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren und gleichzeitig im 24. Heimspiel des Jahres 2016 den 20. Sieg verbuchen.
Bedingt durch den ungewohnten Mittwochsspieltag entfallen die regulären Öffnungszeiten des Fanshops. Stattdessen öffnet bereits die Abendkasse am Spieltag um 18 Uhr für den Kartenverkauf. Der Fanshop ist dann ab 19 Uhr mit dem Einlassbeginn geöffnet.
Rostocker EC: „Weihnachtskrimi“ in der Schillingallee(OLN) Besinnlich soll es in der Weihnachtszeit sein. Besinnlich war es bei den Spielen der Piranhas in der Weihnachtszeit nicht. Am Freitag gastierten sie bei den Hannover Scorpions. Personell sah es nicht gut aus. Zu den Langzeitverletzten Florian Brink und Tobias John kamen weitere hinzu. Paul Stratmann musste wegen Rückenproblemen ( wegen derer er auch noch eine Weile ausfallen wird ) auf eine Spielteilnahme verzichten. Jannik Striepeke zog sich im Spiel gegen die Harzer Falken eine Knieverletzung zu und spielte ebenfalls nicht. Pascal Sternkopf wurde im Training am Ohr verletzt. Tomas Kurka und Michal Bezouska konnten aus Krankheitsgründen eine Woche nicht am Training teilnehmen und etliche Spieler litten an Erkältungen bzw. Magen – Darm – Infekten. Trotz dessen trat die Mannschaft entschlossen in Hannover an. Vor Spielbeginn gab es im Stadion eine Schweigeminute in Gedenken der Opfer des Attentates in Berlin.
In den ersten fünf Minuten des ersten Drittels erarbeiteten sich die Piranha mindestens drei sehr gute Torchancen. Allein der erfolgreiche Abschluss gelang ihnen nicht. Vereinzelt gab es Konter der Scorpions, welche aber eher Einzelaktionen waren und von unserer Abwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Verdientermaßen gingen die Piranhas in der neunten Minute durch ein Tor von Arthur Lemmer ( Zuspiel Constantin Koopmann ) in Führung. In der 15. Minute musste Tomas Kurka zwei Minuten auf die Bank und die Gäste nutzten ihr Powerplay zum Ausgleich.
Emotionsgeladen ging es in das zweite Drittel. Bei den Gastgebern fielen positiv vor allem ihre Nachwuchsspieler auf. In der 29. Minute kam der gegnerische Spieler Sachar Blank relativ ungestört zum Schuss. Unhaltbar für Dustin Haloschan gingen die Gäste mit diesem Treffer in Führung. Nach einer kleinen Handgreiflichkeit vor dem gegnerischen Tor wurden je ein Spieler des Gastgebers und der Piranhas auf die Strafbank geschickt. Beide Mannschaften blieben aber torlos. Ein Powerplay ab der 38. Minute konnten die Piranhas trotz spielerischer Überlegenheit nicht nutzen.
Mit Spielstand 2:1 ging es in das letzte Drittel. Knapp drei Minuten nach dem Anpfiff erzielte Michal Bezouska ( Zuspiel Arthur Lemmer, Contantin Koopmann) den Ausgleichstreffer. Leider schuf ein eklatanter Abwehrfehler der Piranhas den Gastgebern die Möglichkeit zur erneuten Führung. Relativ unbehelligt netzte Sachar Blank zum 3:2 ein. Unbeirrt kämpften die Piranhas weiter und in der 53. Minute gelang Tomas Kurka ( Zuspiel Michal Bezouska) der Ausgleichstreffer. Beiden Teams war in der Folge der Wille anzumerken, das Spiel in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. Dies machte sich auch in der jetzt etwas ruppigeren Spielweise der Gastgeber bemerkbar. Nach einem üblen Check musste Arthur Lemmer erst einmal humpelnd vom Eis. In der 59. Minute nahm Trainer Ken Latta dann noch einmal eine Auszeit für die Piranhas. Trotz Anstürmens auf das gegnerische Tor in den letzten Sekunden des Drittels blieb es beim 3:3 und es ging in die Verlängerung. Hier war es Michal Bezouska, welcher eine Unachtsamkeit des Gegners blitzschnell ausnutzte und den Siegtreffer erzielte. In der anschließenden Pressekonferenz lobte Trainer Ken Latta die sehr gute Qualität dieses Spiels, die Fairness und die guten Leistungen der Schiedsrichter und den guten Lauf der Piranhas. Scorpions Trainer Martinec beurteilte das Spiel wie folgt : „ bei einem Spiel auf Augenhöhe entschieden heute Kleinigkeiten über den Sieg.“ Mit zwei Punkten im Gepäck traten die Piranhas die Heimreise in eine recht kurze Weihnachtspause an, denn schon am 25. Dezember stand das nächste Training auf dem Plan, denn schon am Montag standen die nächsten Scorpions auf dem Spielplan. Bei den Piranhas fiel jetzt auch noch Stürmer Ulib Gleb Beresovskyy aus Krankheitsgründen aus. Seinen Platz nahm Verteidiger Patrik Franz ein. Die Gäste aus der Wedemark konnten am Freitag im Heimspiel drei Punkte erzielen und damit standen sie punktgleich mit den Hannover Indians in der Tabelle. Sie reisten mit dem Ziel an, mit weiteren drei Punkten die Indians von Platz 8 der Tabelle zu verdrängen. Die Piranhas hatten aber trotz der personellen Probleme nicht vor, Trainer Ken Latta konnte nur auf 13 Feldspieler zählen, ihr heimisches Eis punktelos zu verlassen. Schon in der ersten Minute musste Tomas Kurka auf die Strafbank und die Gäste nutzten ihr Powerplay für den Führungstreffer. Der Gegner hob den Puck über den Schoner des knieenden Dustin Haloschan ins Tor. Die Piranhas hatten in der dritten Minute die erste sehr gute Torchance. Leider landete der Puck in der Fanghand des Scorpions Goalies. Auch weiterhin versuchten die Rostocker aus allen Positionen, sogar mit Schüssen von der blauen Linie den gegnerischen Torwart zu überwinden, welcher aber sehr gut hielt. Im Gegenzug spielten die Gäste unsere Abwehr gekonnt aus und erhöhten in der 13. Minute auf 0:2. Die letzten drei Minuten des ersten Drittels mussten die Piranhas noch ein Unterzahlspiel überstehen.
Das zweite Drittel wurde dann für die mehr als 1000 Zuschauer in der Halle sehr spannend und reich an Toren. In der 23. Minute erzielte Michal Bezouska ( Zuspiel Constantin Koopmann, Klemens Kohlstrunk) den Ausgleichstreffer. Moritz Schug ( Zuspiel Patrik Franz,Tomas Kurka) schaffte in der 27. Minute den Ausgleich. Nur Sekunden später traf der Wedemärker Adams, Anbully und Dennis Dörner ( Zuspiel Florian Ullmann, Tomas Kurka) erneut zum Ausgleich, Konter der Gäste und erneut Führung. Die Tore fielen so schnell, dass Stadionsprecher Ecco mit den Ansagen kaum hinterherkam. Stürmisch ging es weiter. Ein Powerplay für die Piranhas blieb ungenutzt. Gekonnt spielten die Wedemärker eine Torchance heraus und erhöhten in der 34. Minute auf 3:5. Die Piranhas reagierten prompt und Daniel Kunce ( Zuspiel Arthur Lemmer, Constantin Koopmann) verkürzt in der 37. Minute auf 4:5. Bei einer etwas unübersichtlichen Situation stürzten in der 39. Minute zwei Spieler auf den Goalie Dustin Haloschan, welcher danach verletzt vom Eis musste. Seinen Platz nahm daraufhin Niko Stark ein.
Das letzte Drittel begannen die Piranhas in Unterzahl ( Pascal Sternkopf hatte in der 39. Minute eine 2-Minuten-Strafe erhalten). In der 43. Minute erneut ein Unterzahlspiel, welches die Piranhas erfolgreich durchstanden. In der 46. Minute brandete der Jubel in der Halle, denn Michal Bezouska ( Zuspiel Tomas Kurka, Pascal Sternkopf) erzielte den Ausgleichstreffer. Ab der 51. Minute konnten die Rostocker ganze vier Minuten in Überzahl agieren. Heiß umkämpft wurde der Puck, um den Siegtreffer zu erzielen. Der eingewechselte Niko Stark brachte das Publikum mit spektakulären Saves zum Toben. Zwei Minuten vor Drittelende nahm Ken Latta noch einmal eine Auszeit. Und wieder mussten die Piranhas in die Overtime.
In der Overtime landete leider der einzige Torschuss der Piranhas in der Fanghand des Goalies. Aber auch die Gäste scheiterten uns so ging das Spiel mit dem Penaltyschießen weiter. Leider blieb den Piranhas hier ein Treffer versagt. Auf Seiten der Gäste konnte Michael Budd als erster Schütze erfolgreich einnetzen und dies brachte den Scorpions dann auch den Sieg. Die Rostocker erkämpften an diesem Spieltag mit einer sehr starken Teamleistung einen Punkt. Budd wurde zum besten Spieler des Abends bei den Gästen gewählt und auf Seiten der Piranhas Goalie Niko Stark.
Nachtrag zu Dustin Haloschan: Er erlitt eine Knieverletzung. Weitere Klärung ob der Schwere der Verletzung erst nach weiteren ärztlichen Untersuchungen.
EV Moosburg geht beim Sechs-Punkte-Spiel in Geretsried leer aus(BYL) Der EVM hat die große Chance verpasst, für klare Verhältnisse im Kampf um die Verzahnungsrunde zu sorgen: Zwar gaben die Konkurrenten Passau und Pegnitz Punkte ab, parallel dazu verloren die Dreirosenstädter jedoch das Duell beim dritten Widersacher ESC Geretsried mit 4:5 (0:2, 2:2, 2:1). Moosburg bleibt damit vier Spieltage vor Ende der Zwischenrunde BEL-Achter, der Vorsprung ist aber wieder auf einen Zähler zusammengeschmolzen.
Der Dauerregen im offenen Geretsrieder Stadion bereitetete beiden Mannschaften speziell im ersten Abschnitt Schwierigkeiten. So war weder von der erwarteten technischen Überlegenheit der Gäste noch vom gewohnten Power-Eishockey der Riverrats viel zu sehen. „Und dann hat man natürlich auch gemerkt, dass es für beide Seiten ein sehr wichtige Spiel war“, sagte ESC-Coach Florian Funk. „Das war alles nicht so schön anzuschauen.“
Schon früh deutete sich an: Wer heute die größeren Fehler macht, hat ein Problem. Und das bekamen die Moosburger bereits in der vierten Minute, als niemand die Scheibe hinter dem Tor wegbrachte und Geretsried diese Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Führungstreffer bestrafte. Die Startschew-Schützlinge hatten in der Folgezeit zwar ein leichtes optisches Übergewicht, sie blieben vor dem Tor aber zu harmlos. Und gerade als man sich Ende des ersten Abschnitts per Powerplay im Gästedrittel eingenistet hatte, leitete ein Abspielfehler einen Konter ein – 0:2.
Für das zweite Drittel nahmen sich die Gäste viel vor, wollten die Fehlerquellen abstellen. Aber die noch laufende Unterzahlsituation zu Beginn des Abschnitts bescherte den cleveren Gastgebern das dritte Tor. Jetzt wurde es richtig schwer. Doch der EVM gab sich nicht auf. Weil es spielerisch nicht so lief wie gewünscht, probierte man es vermehrt über Einzelaktionen – mit Erfolg: In der 24. Minute fing Alexander Feistl einen Querpass ab, setzte sich durch und verkürzte auf 1:3. Keine zehn Minuten später eine ähnliche Situation: Diesmal fand Abwehrmann Mathias Jeske keine Anspielstation. So setzte auch er auf seine Technik, tanzte die Abwehr aus und besorgte den zweiten Treffer. Doch weil EVM-Goalie Severin Cesak in Minute 38 ein Distanzschuss durch die Schoner rutschte, setzten sich die Riverrats wieder ab.
Kurz zuvor eine bemerkenswerte Szene: Da hatten die Moosburger Glück, dass Tobias Hanöffner nicht mit einer (großen) Strafe vom Eis musste. Seinen Zweikampf mit Geretsrieds Ondrej Horvath hatte der Hauptschiedsrichter nämlich als Foul gewertet. Dann allerdings teilte Horvath dem Referee mit, dass er verkantet und seinen spektakulären Sturz selber verursacht hatte. Fair-Play, wie man es im Eishockey nicht häufig erlebt.
Vielleicht hatte Horvath aber auch nur eine Vorahnung, dass ohnehin nicht mehr allzu viel anbrennen würde: Den Moosburgern gelang kurz nach Wiederbeginn zwar im Powerplay durch Christian Birk der 3:4-Anschluss, sechs Minuten später waren jedoch wieder die Hausherren dran: Der nächste Abwehrpatzer, 3:5. Doch die mitgereisten Fans durften weiter hoffen, als der an allen Gäste-Treffern beteiligte Feistl auf Dominik Schindlbeck passte und der das vierte EVM-Tor markierte (52.). Aber in der Schlussphase schwanden die Kräfte – weshalb es bis auf einen Pfostentreffer von den Offensivbemühungen der Grün-Gelben nicht mehr viel zu berichten gab. Anders der ESC: Der scheiterte in der Schlussminute aber mit seinem Penalty an Cesak.
(BYL) Bereits 5 Stunden vor seinem 60.Geburtstag bekam Eishackler-Coach Randy Neal von seiner Mannschaft ein tolles Geschenk in Form von einem 7:2 Sieg und 3 Punkten gegen den TSV Erding.
Voll verdaut hatten die Eishackler wohl nicht nur die Weihnachtsgans sondern auch die knappe Niederlage im schwachen Spiel gegen Moosburg. Sie dominierten hoch motiviert vor rund 700 Zuschauern von Anfang an das Spiel am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die Gladiators aus Erding.
In der 3.Minute ging’s los. „Hiasl“ Müller macht das sehenswerte 1:0 nach schöner Vorarbeit von Daniel Lenz, der vor dem Spiel von Eishacklerboss Norbert Ortner für seine 350 absolvierten Punktspiele für die Eishackler geehrt wurde. Das 2:0 in der 12.Minute konnte der Spieler des Abends, Manfred „Magic“ Eichberger in der 12. Minute erzielen. Nachdem er sich die Scheibe im Erdinger Drittel erkämpft hatte lies er die eher statische Gladiator-Abwehr schlecht aussehen und platzierte die Scheibe mit einem harten Handgelenkschuss im Erdinger Tor.
Die Eishackler dominierten das Geschehen auf dem Eis doch im zweiten Drittel mussten sie nach einem Foul von Manuel Singer der eine „Fünf plus Spieldauerstrafe“ kassierte, fünf Minuten in Unterzahl überbrücken. Diese fünf Minuten in denen fünf Erdinger gegen vier Eishackler spielten, nutzten nicht wie eigentlich anzunehmen wäre die Gladiators, sondern die Neal-Boys für 2 Tore. Wieder war es Manfred Eichberger der mit zwei Toren (27., 30.) in Zusammenarbeit mit Tyler Wiseman und „Valli“ Hörndl seine starke Leistung im Spiel krönte und einen Dreierpack schnürte. Es stand 4:0 und der Anschlusstreffer (36.) in Überzahl, von Erdings David Michel war nur Kosmetik denn die Peißenberger hatten das Spiel im Griff. Es dauerte nur knapp eineinhalb Minuten als Valli Hörndl mit einem Schuss von der blauen Linie wieder den alten Abstand herstellte. Die Eishackler machten weiter Druck mit aggressivem Forechecking und damit kamen die Erdinger überhaupt nicht zurecht. Es dauert 30 Sekunden bis es wieder im Kasten der Gladiatoren klingelte. Max Malzatzki schraubte den Spielstand kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts gar auf 6:1 hoch. Das 6:2 durch Erding viel dann noch kurz vor Ende des Spieldrittels bei dem Felix Barth, der wieder eine sehr starke Leistung ablieferte, vom eigenen in Spieler behindert wurde und Simon Pfeiffer das 6:2 machte.
Im letzten Drittel drehten die Eishackler nochmal auf und man sah teilweise sehr schöne Spielzüge wobei nur noch ein Tor, wiederrum durch Matthias Müller, drei Sekunden vor Spielende zum 7:2 Endstand viel. Ein starkes Spiel der Eishackler sahen die zahlreichen Zuschauer und das nächste Spiel der am Freitag den 30.12.2016 um 20 Uhr in Dorfen wird bestimmt eine Hausnummer schwerer werden.
350 Punktspiele für die Eishackler
Stolze 350 Punktspiele kann Daniel Lenz für Eishackler auf seinem Konto buchen. Vor dem Heimspiel gegen Erding wurde der 36-jährige Verteidiger von Eishacklerboss Norbert Ortner und Schatzmeisterin Monika Lenttner dafür geehrt. In seiner Spielzeit für Peißenberg erzielte er insgesamt 226 Scorerpunkte.
Die Abteilung Eishockey des TSV Peißenberg ist Daniel Lenz wegen seiner Verdienste für den Peißenberger Eishockeysport zu großem Dank verpflichtet.
(BLL) Es hätte so schön werden können, das Spiel der Nature Boyz bei den Donau Devils in Ulm am vergangenen Montag. Mit einer 11:2 (3:2, 5:0, 3:0)-Packung wurden die Forster Eishockeyspieler nach Hause geschickt.
Die Gäste aus Forst, schon im Vorfeld als Abstiegskandidat Nummer 1 bezeichnet, begannen die sehr faire Partie recht flott und hielten überraschend gut mit. Die Defensive stand gut und ließ fast keine Chancen zu. Die Stürmer mit dem Neuzugang Stefan Neumeier erarbeiteten sich gute Chancen, waren aber zunächst erfolglos. Wie es geht, zeigten die Gastgeber in der 9. und 10. Spielminute, als die mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung gingen. Die Torschützen waren Manuel Vacca und Joschua Eckmann. Die von Franz Brückl betreute Mannschaft gab nicht auf und konnte eine Überzahl in der 12. Minute zum 2:1-Anschlußtreffer nutzen. Die Hereingabe von Thomas Ptok und Ron Zinner verwandelte Michael Krönauer. Forst spielte zu diesem Zeitpunkt, wie es normalerweise von der Heimmannschaft erwartet worden wäre. Die spielerische Überlegenheit konnte genutzt werden, als wieder in Überzahl Thomas Ptok auf Pass von Manfred Guggemos in der 17. Minute den 2:2-Ausgleich erzielte. Knapp eine Minute später waren die Gastgeber in Überzahl zur Stelle, als Louis Delsor zur 3:2-Führung traf. Diesem Treffer ging ein vermeintlich hoher Stock voraus, der jedoch nicht geahndet wurde. Pech hatte auch Bastian Grundner, der nur den Pfosten traf. Ulm hätte sich über einen Rückstand nicht beschweren dürfen, ihnen war auch das Schußglück nicht hold.
Im zweiten Spielabschnitt erzielte Benedikt Stempfel in der 25. Spielminute die 4:2-Führung, welche sich zunächst nicht sonderlich auf die Nature Boyz auswirkte. Was aber dann ab der 32. Minute ereignete, kann nicht in Worte gefasst werden. Innerhalb von nur knapp 5 Minuten wurde das Spiel aus der Hand gegeben. In diesen 5 Minuten kassierten die Gäste 4 weitere Treffer, einen sogar bei eigener Überzahl. Es klappte nichts mehr, kein Pass kam vernünftig an, Einige verzettelten sich in Einzelaktionen. Das Aufbauspiel wurde sehr oft durch einfache Scheibenverluste unterbrochen. Nachdem dieses Drittel mit einem 8:2-Zwischenstand beendet wurde war es nur noch eine Frage der Zeit, wie hoch das Spiel für die Devils enden wird.
Die zu Beginn des Spieles nervösen Hausherren gewannen wegen dieses Zwischenstandes an Selbstvertrauen und spulten ihr Programm souverän ab. In der 44. 49. und 54. Minute erhöhten sie durch Kyle Armstrong, Martin Lamich und Fabio Valenti auf 11:2, das auch gleichzeitig den Endstand bedeutete. Die 200 Zuschauer sahen im ersten Drittel Eishockey vom Feinsten, anschließend brachen die Gäste aus unerklärlichen Gründen komplett ein. Schöne Geste des Forster Fanclubs, die ihre Mannschaft trotz der hohen Niederlage auch nach dem Spiel anfeuerten!
VfE Ulm/Neu-Ulm: Kantersieg zu Beginn der Abstiegsrunde (BLL) Die Donau Devils sind hervorragend in die Abstiegsrunde gestartet. Am Montag Abend gewannen sie im Donau-Ice-Dome gegen den SC Forst mit 11:2 (3:2/5:0/3:0).
Im ersten Drittel hatten die Hausherren aber ihre liebe Mühe mit dem Gegner. Schon nach sieben Minuten hatten die Gäste bei einem Pfostenschuss Pech. Zwei Zeigerumdrehungen später gelang der Ulmer Führungstreffer durch Manuel Vacca. Als dann eine Minute später Joschua Eckmann auf 2:0 stellte, schien das Spiel vor 300 Zuschauern für die Gäste gelaufen zu sein. Durch zwei Treffer in Überzahl gelang den Nature Boyz aber der Ausgleich (12., 17.). Immerhin schaffte Louis Delsor vor der Pause mit seinem Schlagschuß von der blauen Linie ebenfalls in Überzahl noch die 3:2-Führung (18.).
Im zweiten Drittel machten die Gastgeber ernst und ließen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Mit einem super Kontertor, über Benedikt Stempfel, der mit Kyle Armstrong Doppelpass spielte und dann erfolgreich auf 4:2 stellte, begann der Torreigen (25.). Durch einen Doppelschlag innerhalb von dreißig Sekunden erhöhten die Ulmer durch Sascha Lang, der einen Patzer des Torhüters ausnutzte, und erneut Stempfel auf 6:2 (33.). In der 35. Minute scheiterte zunächst Armstrong mit seinem Konter in Unterzahl am Pfosten. Ronny Zientek machte es nach tollen Zuspiel von Armstrong besser und traf zum 7:2 (36.). Nur eine Zeigerumdrehungen später erhöhte Nicklas Dschida.
Im letzten Drittel ließen es die Ulmer etwas geruhsamer angehen. Armstrong traf zum 9:2 (46.), Martin Lamich machte es nur eine Minute später nach einem groben Schnitzer des Goalies zweistellig. Dem Junior des Trainers Fabio Valenti war es dann vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen (54.).
Trainer Martin Valenti war nach der Partie zufrieden: "Im ersten Drittel haben wir noch vogelwild gespielt, im zweiten und dritten haben wir dann die Systeme gespielt und schließlich verdient gewonnen."
Am Freitag, den 30.06.16 findet das Heimspiel gegen Reichersbeuern in Burgau statt, da der Donau-Ice-Dome bereits belegt ist. Hierzu gibt es einen Fanbus. Anmeldungen direkt an Marcus Pscheidl per Mail (info @pscheidl-service.de) oder Handy (0179/2191372).
Ein fast perfektes Weihnachtswochenende für die Dinslaken Kobras(RLW) Nach dem Sieg im Penaltyschießen am Freitag gegen die Hammer Eisbären waren die Kobras auch am zweiten Weihnachtstag erfolgreich. Mit dem 7:2 Erfolg gegen die Zweitvertretung der RT Bad Nauheim holen die Giftschlangen wichtige Punkte im Kampf um Platz sechs.
Von Beginn an behielten die Hausherren die Oberhand und setzten die Nauheimer Verteidigung immer wieder unter Druck. Die beste Möglichkeit der Anfangsphase hatten die Kobras mit einem Pfostentreffer in Überzahl in der 5. Minute. Besser lief es bei eigener Unterzahl in der 10. Minute. Michal Plichta, von Tom Giesen und Daniel Pleger auf die Reise geschickt, ließ Sebastian Becker im Nauheimer Tor keine Chance und erzielte die Dinslakener 1:0 Führung. In der 16. Minute bewiesen die Kobras, dass sie auch in Überzahl erfolgreich sein können. Benedikt Hüsken war diesmal der Torschütze zum 2:0 für die Kobras. Noch in derselben Spielminute nutzten die Roten Teufel eine Unaufmerksamkeit der Dinslakener Hintermannschaft und verkürzten auf 2:1. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später markierte Dominick Spazier Schlangenbiss Nummer drei und stellte den alten Abstand wieder her, der bis zur Pause bestand hatte.
Im Mittelabschnitt hatten die Kobras das Spiel weitestgehend im Griff. Chance um Chance erarbeiteten sich die Dinslakener Stürmer, doch ein weiterer Treffer blieb den Giftschlangen in diesem Drittel verwehrt. Effektiver waren da die Roten Teufel, die mit einem ihrer wenigen Konter auf 3:2 verkürzten und nochmal für Spannung in den verbleibenden Minuten sorgten.
Diese löste sich gleich zu Beginn des Schlussdrittels, als Dominick Spazier in der 43. Minute erneut zuschlug und die Dinslakener Führung auf 4:2 ausbaute. Nun war der Bann gebrochen und die mangelnde Chancenverwertung aus dem Mittelabschnitt vergessen. In der 49. Minute sorgte Michal Plichta mit seinem zweiten Tor zum 5:2 für die Vorentscheidung. In der 51. Minute markierte Philipp Heffler den sechsten Schlangenbiss, nachdem ihm kurz zuvor noch der Jubel verwehrt blieb, weil das Schiedsrichtergespann sein Tor nicht anerkannte. Den Schlusspunkt setzte Daniel Pleger, der von Tom Giesen und Michal Plichta in Szene gesetzt wurde, mit seinem Tor zum 7:2 Endstand.
Im Endspurt um Platz Sechs müssen die Kobras nun dreimal auswärts ran. Dabei wartet mit den Spielen in Herford, Bad Nauheim und Lauterbach ein schweres Restprogramm auf die Kobras mit weiten Fahrten. Gerade das letzte Spiel gegen die Luchse könnte ein kleines Finale um Platz Sechs werden, denn die Luchse liegen mit drei Punkten Vorsprung bei einem Spiel mehr auf diesem heiß begehrten Platz direkt vor den Kobras. Aber auch der nächste Gegner Herford will mit einem Sieg seine theoretischen Chancen auf die Platzierungsrunde wahren. Für Spannung ist in den nächsten Spielen auf jeden Fall gesorgt.
Hammer Eisbären klettern mit Sieg gegen Neuwied auf Platz drei der Regionalliga(RLW) Mit einem klaren 9:4-Heimsieg sind die Hammer Eisbären auf Platz drei der Regionalliga West geklettert und beschenkten sich zu Weihnachten selbst mit drei wichtigen Punkten im Kampf um die Play-Off-Qualifikation.
Die Eisbären gingen motiviert in die Partie vor der guten Kulisse von 603 Besuchern in der HeliNet-Eissportarena. Neuwied musste früh eine doppelte Unterzahl hinnehmen und Kevin Thau nutzte dies zur umjubelten Führung und die Fans gaben sich ausgiebig dem Teddy-Bear-Toss hin (5.). Thau war in Topform und sorgte mit einem Abpraller (7.) und nach einem Alleingang (9.) mit einem lupenreinen Hattrick für eine beruhigende Führung. Auch die Eisbären mussten danach in die Kühlbox, zunächst traf es Köchling mit zwei Strafen und nur kurz nach Ablauf der Strafen musste Kuchnia vom Eis. Die dritte Strafe nutzte Neuwied zum Anschluss durch Orr (14.). Doch die Eisbären schlugen zurück. Ihrerseits in Überzahl stellte Michel Maaßen gegen seinen Ex-Verein mit einem Schlagschuss aus der Halbposition den alten Abstand wieder her (18.). So ging es auch in die erste Pause.
Die Partie wurde nun zunehmend hektischer und Schiedsrichter Naust bekam viel zu tun, aber der Reihe nach. Gästetrainer Hergt brachte zu Drittelbeginn Köllejan für den glücklosen Güßbacher im Tor der Bären. Doch auch er musste früh einen Gegentreffer hinnehmen. Die Gäste waren nach einer Strafzeit gerade wieder komplett, da landete die Scheibe bei Oliver Kraft, der sich Köllejan ausguckte und die Scheibe im Tor unterbrachte. Die Gäste monierten, dass das Tor verschoben war zu diesem Zeitpunkt, aber Schiedsrichter Naust, der eine gute Sicht auf die Aktion hatte, gab den Treffer. Darüber erzürnt erhielt Köllejan als Folge eine 10 Minuten Disziplinarstrafe. Während sich die Eisbären aufs Eishockey konzentrierten, wurde die Gangart der Gäste nun deutlich ruppiger. Fröhlich und Sting mussten in die Kühlbox, nach Ablauf der Strafe für Fröhlich rieben sich Dennis Schlicht und Michel Maaßen vor dem Tor der Gäste auf. Maaßen wehrte sich gegen die ständigen Sticheleien des Neuwieder Verteidigers und als Thau auch noch seinen vierten Treffer erzielte (27.) brachen bei den Gästen die Dämme. Dennis Schlicht beschwerte sich lautstark bei Schiedsrichter Naust und kassierte eine Disziplinarstrafe. Das hinderte ihn nicht daran weiter zu diskutieren und es folgte die zweite Disziplinarstrafe, gleichbedeutend mit einer Spieldauerstrafe, hinterher. Von der Neuwieder Bank flogen nun Wasserflaschen aufs Eis und es wurde lautstark lamentiert. Naust ahndete das Verhalten mit einer kleinen Bankstrafe und einer Spieldauerstrafe gegen den Teamoffiziellen. Die Stimmung war nun endgültig aufgeladen. Die folgende Überzahl ließen die Eisbären liegen. Neuwied traf hingegen in Überzahl erneut durch Orr, der nicht aggressiv angegriffen wurde und viel Platz hatte um seinen Schuss platziert im Hammer Gehäuse unterzubringen (36.). Doch nur eine gute Minute später nutzen die Eisbären ein Patzer der Gäste um den alten Abstand wieder herzustellen (38.). Ein Fehlpass landete bei Kevin Trapp, der die Scheibe zurück auf den einlaufenden Marvin Cohut spielte, der sich die Chance nicht nehmen ließ. Eine Minute vor Ende des Drittels vollendete Fröhlich dann noch einen Alleingang zum 7:3-Zwischenstand nach dem hektischen zweiten Drittel. Die insgesamt verhängten 104 Strafminuten teilten sich mit 20 Minuten auf Seiten der Eisbären und 84 Minuten auf Seiten der Gäste auf den ersten Blick ungerecht auf. Lässt man die 60 Disziplinarstrafminuten außen vor, haben beide Mannschaften nahezu ein ausgeglichenes Strafzeitenverhältnis gehabt, welches die etwas kleinliche, aber auf beiden Seiten konsequent ausgelegte Linie der Schiedsrichter wiederspiegelt.
Das letzte Drittel wurde dann wieder etwas ruhiger geführt. Zunächst fanden sich die Eisbären allerdings in Unterzahl wieder. Als die Hammer dann auch noch in doppelter Unterzahl waren, nahm Gästetrainer Hergt eine Auszeit. Die Eisbären hielten dem Druck aber Stand und als sie wieder zu viert waren setzte Michel Maaßen zu einem Solo an und machte in Unterzahl seinen zweiten Treffer an diesem Abend (47.). Weissleder in Überzahl (52.) und Köbele auf Seiten der Gäste (57.) stellten dann das Endergebnis her. Ein am Ende verdienter Sieg der Eisbären wie auch Trainer Hoja befand: „Wir haben offensiv überzeugt und 9 Tore gegen eine starke Abwehr erzielt. Auch haben wir uns nicht von der Spielweise des Gegners anstecken lassen und uns auf unser Spiel konzentriert. Trotzdem haben wir auch häufig auf der Strafbank gesessen und drei Tore bei eigener Unterzahl bekommen was heute zum Glück nicht ausschlaggebend war. Wir gehen nun mit deutlich weniger Druck in die letzten beiden Spiele gegen Dortmund und in Soest. Das waren drei ganz wichtige Punkte für uns.“
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