IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 28.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.
DEG Karnevalsparty im Stahlwerk: Kostümwettbewerb, Puck-Orden und mehr!Kühnhauser kommt; Düsseldorfer EG verlost Platz im Elferrat!
(DEL) Am Freitag, 6. Januar 2017, steigt die erste DEG Karnevalsparty im Stahlwerk!
An diesem närrischen Fest wird – neben dem Prinzenpaar und vielen Bands des hiesi-
gen Brauchtums – auch das komplette Team der Düsseldorfer EG teilnehmen.
Zu einer echten Sitzung gehört natürlich auch ein Elferrat. Dieser ist (auch) besetzt
mit Größen der Vergangenheit und Gegenwart des Clubs. Mit dabei sind beispiels-
weise Geschäftsführer Stefan Adam, Teamarzt Dr. Ulf Blecker oder der ehemalige
Rekordspieler Niki Mondt. Die DEG freut sich besonders, dass auch der ehemalige
Publikumsliebling Bobo Kühnhauser aus Bayern dazu kommt! Weitere Namen wer-
den noch bekannt gegeben.
Originelle Bewerbung erwünscht:
Aber auch ein Fan kann Teil dieses außergewöhnlichen Gremiums werden. Denn die
DEG verlost gemeinsam mit dem Stahlwerk einen Platz im Elferrat! Und so kann
man mitmachen: Interessierte Fans schreiben eine kurze, originelle Begründung,
warum gerade sie im Elferrat dabei sein sollten. Die „Bewerbung“ (vielleicht sogar
mit Verkleidungs-Foto) bitte bis Montag, 2. Januar 2017, 15.00 Uhr, mailen an ge-
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird noch am sel-
ben Tag bekannt gegeben.
Auch alle anderen Fans können sich auf besondere Weise beteiligen. Bei einem Kos-
tümwettbewerb werden die besten oder schrägsten Verkleidungen prämiert. Und
auch der Orden des Tages ist etwas Besonderes: Er besteht aus einem verzierten
Puck!
Programm und Tickets:
18.30 Uhr: Einlass, 19.35 Uhr: Beginn. Anschließend: „De Rhingschiffer“, „De Fetzer“,
„Swinging Funfares“, „Alt Schuss“ und das Prinzenpaar! Karten für 19,35 € plus
VVK-Gebühr an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Stahlwerk und in den DEG-
Fanshops an der Brehmstraße und im ISS DOME (bei den Heimspielen, hier ohne
VVK-Gebühr).
EV Regensburg empfängt Schönheide zum direkten Rückspiel(OLS) Innerhalb von nur drei Tagen sehen sich der EV Regensburg und der EHV Schönheide erneut. Nach dem 5:1-Sieg der Oberpfälzer im Erzgebirge an Weihnachten steigt heute das Rückspiel in der Donau-Arena.
Doug Irwin musste auf einige Akteure am 2. Weihnachtsfeiertag verzichten. So waren Stefan Huber (krank), Xaver Tippmann (private Gründe) und Tim Brunnhuber (Fünf-Nationen-Turnier der U18-Nationalmannschaft in der Schweiz) neben den verletzten Daniel Stiefenhofer, Marco Habermann und Lukas Heger nicht mit dabei. Immerhin sollten Huber und Tippmann wieder mit dabei sein, sodass das Aufgebot insgesamt etwas breiter aufgestellt ist. Bei den Gästen aus Schönheide wird sich nichts ändern, nach den turbulenten Wochen ist die Personalsituation weiterhin angespannt.
Lange tat sich der EVR schwer am 2. Weihnachtsfeiertag, markierte aber immerhin im richtigen Moment die wichtigen Treffer, die zum Sieg geführt haben. Schönheide kämpfte wacker mit seinem Mini-Kader und warf alles in die Waagschale, um sich so teuer wie nur möglich zu verkaufen. Regensburg zog daraufhin auch das ein ums andere Mal unnötige Strafzeiten und brachte sich dadurch selbst in Bedrängnis. Waren die Sachsen mal am Drücker, wurde es vor EVR-Keeper Brenner durchaus gefährlich und die Regensburger Hintermannschaft hatte so ihre Probleme.
Am heutigen Mittwochabend soll das alles anders werden und der EV Regensburg will nach der 2:6-Schlappe im ersten Heimspiel gegen die Wölfe aus Schönheide Wiedergutmachung betreiben. Vor heimischer Kulisse sollten die Domstädter in der Lage sein, den Gästen ihren Stempel aufzudrücken und den standesgemäßen Sieg einfahren. Dass das allerdings kein Selbstläufer werden wird, sollte nach bereits drei absolvierten Partien gegen den EHV längst klar sein.
Anpfiff in der Donau-Arena ist um 20.00 Uhr. Die Abendkassen öffnen um 18.30 Uhr, der Einlass in das Stadion erfolgt ab 19.00 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.reservix.de. Alle Fans, die nicht mit dabei sein können, haben zwei Möglichkeiten, das Geschehen hautnah zu verfolgen: Kostenfrei im Ticker unter www.evr-liveticker.de sowie für nur 4,50 € in Bild und Ton im Livestream unter www.sprade.tv.
Harter Kampf und Einsatz bleibt ohne Lohn - nur 2 Punkte für die Saale Bulls Halle zu Weihnachten!(OLN) Nach dem letzten Aufwärtstrend der Saale Bulls machten sich einige Fans wohl etwas Hoffnung auch auf eine kleine Überraschung im Auswärtsspiel beim Tabellenführer Herne.
Und auch die drei Punkte aus dem Spiel gegen die Hannover Scorpions am zweiten Weihnachtsfeiertag waren wohl fest eingeplant.
Doch die fehlende Chancenverwertung machte den Bulls gleich zweimal einen Strich durch die Rechnung.
Hier der Rückblick auf`s Wochenende:
Am Freitag ging es für die Jungs von Trainer Georgi Kimstatsch also zunächst auswärts los. Und in Herne beim Tabellenführer zeigten die Hallenser, dass die Hoffnung ihrer Fans auf einen Überraschungssieg durchaus berechtigt war, denn die Saale Bulls lieferten ein grandioses Spiel, wurden aber für ihren Einsatz leider nicht belohnt. Nach 60 Minuten musste man sich dem Herner EV knapp mit 3:2 geschlagen geben.
Am Sonntag empfingen die Saale Bulls zu Hause die Hannover Scorpions. Und nach der knappen Niederlage am Freitag wollten die Saale Bulls ihren Fans natürlich wenigstens diese drei Punkte noch unter den Weihnachtsbaum legen.
Doch wieder machten sie vorne zu wenig aus ihren unzähligen Chancen und konnten erst nach Penaltyschießen das Spiel mit 3:2 n.P. für sich entscheiden.
ESC Geretsried: Alles drin nach knappem Sieg gegen Moosburg(BYL) Für den ESC war es schon eine Art Endspiel, bei einer Niederlage wäre Platz 8 wohl nicht mehr zu erreichen gewesen. Umso besser dann das Endresultat, denn mit einem 5:4 Sieg blieben alle Punkte in Geretsried.
Zu Beginn des Spiel schien auch alles für die Rats zu laufen, Ondrej Horvath brachte die Hausherren bei ziemlich starkem Regen früh mit einem flachen Rückhandschuss in Führung (4.). Danach neutralisierten sich beiden Team weitestgehend, wobei Moosburg durchaus das ein oder andere Mal am Ausgleich geschnuppert hat. Stattdessen machte Kapitän Andreas Dornbach bei einem Solo in Unterzahl das 2:0 mit einem eher harmlosen Schuss in das kurze Eck (18.).
Auch der Start in den Mittelabschnitt glückte, bei nun wieder trockenem Wetter war der Torschütze erneut Dornbach. In Überzahl traf er mit einem platzierten Handgelenkschuss genau den Innenpfosten zum 3:0. Keine Chance für EVM-Torwart Cesak, dem die Sicht komplett verdeckt war (22.). Leider versäumten es die Rats noch das 4:0 nachzulegen, denn Chancen dafür waren durchaus vorhanden. Die Gäste wurden hingegen immer besser und kamen nicht unverdient zum 3:1 durch den unfassbar agilen Alexander Feistl. Fast jeder gefährliche Angriff lief über den starken Angreifer, der für die Hintermannschaft des ESC kaum zu fassen war. Er eroberte im Mitteldrittel die Scheibe, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und vollendete mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss auf die Stockhandseite. Als Matthias Jeske dann nach einem Sololauf durch die Beine von David Albanese zum 3:2 Anschluss traf (33.), witterten die Gäste wieder Morgenluft in dieser vorentscheidenden Partie. Kurz erwähnt sei an dieser Stelle eine Aktion von Ondrej Horvath: Beim Stand von 3:2 verhängte der Schiedsrichter eine Strafzeit gegen Moosburg, seiner Ansicht nach hatte ein Gästespieler Ondrej Horvath nach dem Pfiff noch das Bein gestellt. Horvath klärte die Sache jedoch auf, er war selbst im Eis verkantet. Folgerichtig keine Strafe gegen Moosburg aber eine tolle Geste unseres Kontingentspielers. Ganz wichtig war dann der Treffer von Luis Rizzo, der mit einem haltbaren Handgelenkschuss zum 4:2 erfolgreich war (38.) und die aufkommenden Gäste erstmal auf Abstand hielt.
Moosburg hatte sich aber mittlerweile komplett in dieses Spiel hineingebissen und gab nicht auf. In 5-4 Unterzahl bewegten sich die Rats-Spieler nicht gut in der eigenen Zone und wurden gnadenlos von den Gästestürmern ausgespielt. Am Ende der Kombination musste Birk nur noch seinen Schläger zum 4:3 hinhalten (42.). Doch der ESC hatte wieder die passende Antwort, Moritz Lauer umkurvte nach klasse Zuspiel durch Dominik Meierl EVM-Torwart Cesak und lupfte den Puck in das halbleere Tor zum 5:3 (41.). Wenn es hinten brannte war zu 99% EVM-Topscorer Feistl daran beteiligt, so auch beim erneuten Anschlusstreffer durch Schindlbeck. Feistl bindete zwei Gegenspiel und bediente den mitgelaufenen Schindlbeck mustergültig, der mit einem präzisen Schuss unter die Latte abschließen konnte (52.). Dann begann das Zittern beim ESC, Moosburg wollte mit aller Macht den Ausgleich erzielen. Die Rats verteidigten jedoch klug und konnten so viel Zeit von der Uhr nehmen. 20 Sekunden vor Schluss hätte Horvath mit einem Penalty sein zweites Tor an diesem Abend machen können, bei dem mittlerweile doch schlechten Eis versprang ihm die Scheibe jedoch und Cesak konnte problemlos entschärfen. Am Ende egal, denn der denkbar knappe Vorsprung reichte um den Sieg zu fixieren.
Fazit: Ein Leckerbissen war diese Begegnung nicht unbedingt, aber es stand dafür auch einfach zu viel auf dem Spiel. Die Rats hatten zur rechten Zeit die passende Antwort, Moosburg kam zwar immer wieder gefährlich zurück aber drehen konnten sie das Match nicht. Diese drei Zähler waren überlebenswichtig im Kampf um Platz 8, mit Moosburg kämpfen außerdem noch Passau und Pegnitz gemeinsam mit dem ESC um die Teilnahme an der Verzahnungsrunde. Da ist ein Sieg gegen Germering am kommenden Freitag schon fast Pflicht um hier noch mithalten zu können, herschenken werden die Wanderers die Punkte aber mit Sicherheit nicht. Bei aller Kritik den Unparteiischen gegenüber muss man an dieser Stelle auch mal ein Lob aussprechen, denn die Partie gegen Moosburg wurde bei aller Brisanz und Härte hervorragend durch das Gespann geleitet.
TEV Miesbach will Heimnimbus wahren!(BYL) Nach dem ESC Geretsried und den Black Hawks Passau haben es die Kreisstädter am Freitag, 20.00 Uhr, im Heimspiel gegen den EV Pegnitz zum dritten Mal in Folge mit einem Gegner zu tun, der noch um jeden Punkt kämpft, um die Teilnahme an der Zwischenrunde zu erreichen.
Die Oberfranken, die nach dem zwischenzeitlichen Ausscheiden des EHV Schönheide aus der Oberliga Süd schon darauf gehofft hatten, dass Platz neun für die Zwischenrunde reicht, müssen nun doch Rang acht ins Visier nehmen, nachdem in Schönheide der Spielbetrieb bis Saisonende gesichert ist. Als Tabellenzehnter sind die Ice Dogs zusammen mit den Riverrats Geretsried der ärgste Verfolger des EV Moosburg. Schließlich liegen die Oberfranken nur zwei bzw. einen Punkt hinter Moosburg und Geretsried zurück. Aus Sicht des EV Pegnitz allerdings besonders ärgerlich, dass man zuletzt in Schongau nur einen und nicht alle drei Punkte mitnehmen konnte, denn dann wäre die Ausgangsposition im Kampf um Platz acht ein gutes Stück besser.
Besonders aufpassen müssen die Miesbacher auf den lettischen Angreifer Aleksandrs Kercs Jr., der mit 34 Punkten teaminterne Topscorer ist. Nur einen Zähler dahinter liegt das 41jährige Pegnitzer Urgestein Markus Schwindl. Mit ihrer Punkteausbeute sind beide unter den Top 20 der Liga zu finden. Mit respektablem Abstand folgen dann Kapitän Sergej Hausauer (21 Pkte.) und Oleg Seibel (14 Pkte.).
Abwehrchef ist mit dem 39jährigen Florian Müller ein weiterer Oldie im Team. Dafür ist die Nummer eins im Tor der Ice Dogs vergleichsweise mit einem „Jungspund“ besetzt. Der 24jährige Maximilian Müller hat in der laufenden Saison aber schon so manchen Angreifer der gegnerischen Mannschaften zur Verzweiflung gebracht.
Im Hinspiel taten sich die Kreisstädter lange Zeit schwer gegen den vermeintlichen Underdog, der die Partie bis kurz vor Schluss offen hielt. Erst in den letzten Spielminuten konnten die Miesbacher damals den sprichwörtlichen „Sack endgültig zu machen“ und einen 3:6-Auswärtssieg einfahren.
Die TEVler haben es also erneut mit einem Gegner zu tun, der hochmotiviert an die Schlierach reisen und alles in die Waagschale werfen wird, um nicht in die Playdowns zu müssen. Wenn die Miesbacher aber weiterhin zuhause so souverän auftreten wie bisher, wird es für die Oberfranken schwer werden, am Nimbus beste Heimmannschaft der Liga zu rütteln. Die Vorzeichen auf Seiten der Hausherren stehen jedenfalls nicht schlecht, schließlich sind bis auf Markus Seiderer nach seinem Schlüsselbeinbruch und Thomas Amann, den TEV-Coach Simon Steiner aufgrund seiner Begegnungen mit der Bande wohl noch einmal pausieren lassen wird, alle Mann an Bord. Die TEVler sollten mit Blick auf die Tabelle jedenfalls nichts anbrennen lassen, damit es am 8. Januar 2017 zum erhofften Endspiel um Platz 1 kommt, wenn die Indians aus Memmingen in Miesbach zu Gast sind.
EC Pfaffenhofen sorgt für eine Weihnachtsüberraschung - IceHogs schlagen favorisierten HC Landsberg mit 3:2(BYL) Der Aufwärtstrend beim EC Pfaffenhofen setzt sich fort. Musste man sich in den letzten Spielen trotz guter Leistung am Ende doch immer knapp geschlagen geben, sorgten die Pfaffenhofener am 2. Weihnachtsfeiertag für eine faustdicke Überraschung. Gegen den als hoher Favorit angereisten HC Landsberg gewannen die IceHogs in einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie mit 3:2 (1:1; 1:1; 1:0) und feierten damit das erste Erfolgserlebnis unter dem neuen Trainer Michael Dippold.
Der war dann auch richtig erleichtert über den ersten Erfolg seiner Amtszeit ausgerechnet gegen den am stärksten eingeschätzten Gegner bis dahin. „Ganz besonders freut es mich für die Mannschaft, dass sie sich endlich selbst belohnt hat. Die Jungs halten zusammen und geben immer alles,“ lobte er seine junge Truppe, eigentlich eine verstärkte U 23-Mannschaft. 13 der aufgebotenen 18 Spieler wären dort noch spielberechtigt, kein einziger Spieler hat das 30. Lebensjahr erreicht. Und die boten den Gästen einen Kampf absolut auf Augenhöhe. Wenig erbaut von der Vorstellung seiner Mannschaft war dagegen Landsbergs Coach Andreas Zeck. Zwar betonte er, dass er einige Ausfälle zu beklagen hat, doch als Entschuldigung wollte er dies ohnehin nicht gelten lassen. Zumal ja auch die IceHogs praktisch seit Saisonbeginn vom Verletzungspech verfolgt sind und auch dieses Mal auf sechs Spieler verzichten mussten. Erfreulich jedoch das Comeback von Philipp Hähl nach neunwöchiger Verletzungspause, der als Back-Up von Patrick Weiner erstmals wieder auf der Bank saß. Vielleicht hatten die Landsberger die IceHogs nach dem deutlichen 11:1 im Hinspiel einfach unterschätzt. Jedenfalls sollten die drei Punkte beim Vorletzten laut Vorbericht im Landsberger Tagblatt eine sichere Beute werden. Davon war in der Anfangsphase allerdings überhaupt nichts zu spüren. Zwar war der HCL von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, sah sich aber gut organisierten Gastgebern gegenüber, die in den ersten 10 Minuten praktisch keinen Torschuss zuließen und auf der Gegenseite die Landsberger Abwehr mit schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder vor Probleme stellte. Nachdem die IceHogs bereits einige gute Möglichkeiten liegen gelassen hatten, fiel auf der Gegenseite die Führung der Gäste eigentlich aus dem Nichts. Ex-IceHog Dennis Sturm wurde nicht energisch genug attackiert und nutzte die erste echte Chance zum 0:1. Der ECP ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. In der 15. Minute setzte sich Junior Tim Lohrer auf der rechten Seite durch und mit einem herrlichen Rückhandschuss gelang ihm nicht nur der Ausgleich, sondern auch sein erster Treffer im Trikot der 1.Mannschaft. Auch nach der ersten Pause war kaum ein Unterschied zwischen beiden Teams auszumachen. Chancen gab es auf beiden Seiten, treffen sollten aber zunächst wieder die Gäste. Nachdem der erneut bärenstarke Patrick Weiner mit einer tollen Parade gegen einen allein vor ihm auftauchenden Landsberger Angreifer gerettet hatte, traf Martin Hoffmann in Überzahl zum 1:2 (36.). Die Freude darüber währte im Lager der Gäste allerdings keine zwei Minuten. Erst blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm, als der davonziehende Robert Neubauer von einem HCL-Verteidiger penaltyreif gefoult wurde, wenige Sekunden später entwischte der beste ECP-Torschütze dieser Saison erneut der Abwehr und überwand Maximilian Güßbacher zum 2:2. Auch im Schlussabschnitt war die Partie völlig offen. Landsberg rannte sich immer wieder in der starken ECP-Defensive fest und sah sich immer wieder überfallartigen Angriffen der IceHogs ausgesetzt. Und in der 55. Minute sollte einer dieser Vorstöße zum Erfolg führen. Matthias Hofbauer sah David Felsöci und der 20jährige brachte die Gastgeber erstmals in Führung, die sie mit enormen Einsatz auch bis zur Schlusssirene verteidigten und damit die verdiente, aber nie für möglich gehaltene Überraschung perfekt machten.
(BLL) Am Freitag, den 30.12. um 19:30 steigt Spiel zwei der Abstiegsrunde, der Gegner dieses Mal ist der SC Forst, der die Vorrunde auf dem letzten Platz abschloss.
Bereits zum dritten Mal treffen die beiden Mannschaften in der laufenden Saison aufeinander, die beiden ersten Partien gingen mit 5:2 und 5:1 jeweils an die Spieler vom ESC Kempten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Oberallgäuer die Partie Nummer drei auch gewinnen wollen, schließlich will man obendrein den Fehlstart gegen Trostberg wettmachen. Auch Forst kam nicht richtig aus den Startlöchern, im Klartext gingen sie am Montag gegen den VfE Ulm mit 11:2 Baden und setzten ihre Niederlagenserie damit fort. Noch keinen einzigen Punkt konnten die Nature Boys bisher ergattern und suchen immer noch nach einem Rezept für den ersten Erfolg. Zuletzt in Ulm gelang ihnen ein gutes Startdrittel und im Anschluss brachen die Forster aus unerklärlichen Gründen komplett ein. Auch in der regulären Saison gab es mitunter deftige Klatschen (16:0 gegen Königsbrunn) aber auch achtbare Resultate wie zuletzt nur ein 0:3 gegen Pfronten. Nun kann man Sportweisheiten ohne Ende bemühen, vom angeschlagenen Boxer bis zur Serie die einmal reißen wird, Fakt ist, dass man Forst schlagen muss um im Kampf um Platz eins oder zwei mitmischen zu können. Und hierfür gilt es die Konzentration auch gegen die vermeintlich schwächeren Gegner hoch zu halten, zumal man nicht in der Position ist auf irgendeinen Gegner herab zu schauen, egal wie die Vorrunde gelaufen ist. Seit Montag läuft die Abstiegsrunde mit neuen Vorzeichen und hier wird mit harten Bandagen gekämpft, schon im Spiel gegen Trostberg war zu erkennen, dass man sich weder auf einer Führung noch auf dem Spielverlauf ausruhen kann, denn in den sechzig Minuten Spielzeit kann eine ganze Menge unerwartetes passieren.
Gut gearbeitet wurde schon im Training die Woche, der eine oder andere Spieler ist zwar noch angeschlagen aber bis auf Alex von Sigriz und den gesperrten Philipp Birk sollte Andreas Becherer aus dem Vollen schöpfen können. Zuletzt scheiterten die Sharks wieder mal an mangelhafter Chancenauswertung und ihrem Überzahlspiel. Hier lag dann auch der Focus in den Einheiten zwischen den Jahren um effektiver zuschlagen zu können. So bekommen die Zuschauer sicher eine spannende Partie zu sehen bevor bis zum 15.01 Heimspielpause ist und die Haie drei Spiele auf fremden Eis bestreiten müssen. Coaches und Team sind auf jeden Fall hochmotiviert, die Punkte in Kempten zu behalten und ihre Bemühungen auch zu belohnen.
Sieg als Weihnachtsgeschenk für die Schweinfurt Mighty Dogs(BLL) Mit ihrem 9:5 Sieg gegen den TSV Farchant im ersten Spiel der Zwischenrunde beschenken sich die Mighty Dogs selbst am 2. Weihnachtsfeiertag.
Zu Spielbeginn tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab, bevor sich Dion Campbell in der 4. Spielminute bei einem Konter die Scheibe schnappte und sie dem mitgelaufenen Jona Schneider auflegte, der aus spitzen Winkel nur das Außennetz traf. 2 Minuten später durchquerte Benedikt Stenzel mit dem Puck ungehindert fast das gesamte Spielfeld, bevor Benjamin Dirksen seinen Schuss blockte. In Überzahl zog dann Fritz Geuder in der 8. Spielminute von der blauen Linie ab, doch Dennis Schlickenrieder konnte mit dem Schoner die Scheibe abwehren. Jedoch in doppelter Überzahl war es dann in der 13. Minute soweit: Auf Zuspiel von Mathias Kohl passte Zdenek Vanc quer zu Jonas Manger, der den Puck unter den Schoner des Torwarts zum 1:0 hindurchschob. Keine weitere Minute war gespielt, da waren die Hausherren erneut in Überzahl und nach einem Zuspiel von Jonas Manger und Pascal Schäfer spielte Mathias Kohl die Farchanter Abwehr aus und versenkte die Scheibe zum 2:0 in den Maschen. In der 15. Minute kam Kristan Weber vor dem Schweinfurter Tor zum Abschluss, jedoch konnte Benjamin Dirksen klären. Im Gegenzug eroberte Jona Schneider im Farchanter Drittel die Scheibe und schoss nur knapp am linken Pfosten vorbei. Sebastian Kastner spielte in der 17. Minute die Scheibe vor das Schweinfurter Tor, allerdings kam Anton Rauh nicht rechtzeitig an den Puck. 2 Minuten vor der ersten Drittelpause fuhr Jona Schneider in Unterzahl einen Konter, jedoch ging sein Abschluss knapp am rechten Pfosten vorbei, so dass es bei der 2:0 Führung der Mighty Dogs blieb.
Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay der Hausherren. Zuerst konnte Dennis Schlickeriedder einen Schlagschuss von Pascal Schäfer klären, bevor Felix Watz ungehindert einen Alleingang fuhr und in Unterzahl die Scheibe in der linken oberen Torecke zum 2:1 versenkte. Dieser Treffer rüttelte die Mighty Dogs anscheinend wach, denn gerade einmal anderthalb Minuten später passte Zdenek Vanc von hinter dem Tor den Puck zu Stephen Heckenberger, der zum 3:1 traf. 40 Sekunden später eroberte sich Pascal Schäfer im Farchanter Drittel die Scheibe und fuhr alleine auf das Farchanter Tor zu, doch Dennis Schlickenrieder war zur Stelle. Auf der Gegenseite zog Robert Altenhofer in der 29. Spielminute von der blauen Linie ab, den darauf folgenden Abpraller konnte Dennis Spanke nicht verwerten. Eine Minute später wurde Maximilian Rabs noch am Abschluss gehindert, jedoch spielte er im daraus resultierenden Strafschuss Dennis Schlickenrieder aus und erhöhte auf 4:1. In doppelter Überzahl verkürzte in der 32. Minute dann Felix Watz auf Zuspiel von Sebastian Kastner und Maximilian Reindl auf 4:2. In der 34. Spielminute zog zuerst Dion Campbell ab, doch der Farchanter Schlussmann fing sicher und wehrte auch Zdenek Vanc‘s Versuch ihm durch die Hosenträger zu spielen ab. Zwei Minuten später bekamen die Gäste einen Strafstoß zugesprochen, jedoch war Benjamin Dirksen zur Stelle und wehrte den Schuss von Felix Watz mit dem Schoner ab. In der 37. Minute zog Dion Campbell auf Höhe des Bullypunktes ab und Mathias Kohl fälschte die Scheibe zum 5:3 ab. Allerdings ließ die Antwort der Gäste nicht lange auf sich warten, denn im Gegenzugtraf Sascha Velten zum 5:3. Kurz vor der Pausensirene passte Pascal Schäfer von der eigenen blauen Linie den Puck zu Dion Campbell, der eine Sekunde vor Drittelende noch zum 6:3 Pausenstand einnetzte.
Zurück auf dem Eis waren die Gäste zunächst am Drücker. In der 41. Spielminute legte Alexander Müller quer auf Florian Reindl, doch Benjamin Dirksen war zur Stelle. 3 Minuten später verkürzte dann Robert Altenhofen ungehindert auf 6:4. In Überzahl scheiterten in der 46. Minute zuerst Pascal Schäfer von der blauen Linie und dann noch Maximilian Schneider vor dem Tor am Farchanter Schlussmann. Aber in der 49. Spielminute waren die Hausherren erneut in Überzahl und auf Vorlage von Fritz Geuder und Jonas Knaup traf Maximilian Schneider zum 7:4. Gerade einmal 3 Minuten später spielte Dion Campbell in Überzahl von hinter dem Tor den Puck auf Andreas Kleider, dessen Schuss Dennis Schlickenrieder noch abwehren konnte, allerdings versenkte Maximilian Rabs den Abpraller zum 8:4 im Tor. In der 57. Minute bekam der Farchanter Schlussmann einen Schuss von Maximilian Rabs nicht richtig zu fassen, bevor Mathias Kohl die Scheibe im Tor versenkte. In der letzten Spielminute erzielte dann noch Thomas Wasl das 5. Tor für den TSV Farchant. Somit siegten die Mighty Dogs mit 9:5 gegen laufstarke Gäste und auch die anschließende Versteigerung der Weihnachtstrikots war ein voller Erfolg. Dabei erhielten die Trikots von Dion Campbell, Benjamin Dirksen und Kevin Marquardt die höchsten Gebote.
Am Freitag, den 30.12.2016 geht es kurz vor Jahresende noch um 20 Uhr gegen den ERSC Amberg. Auch wenn im ersten Spiel der Zwischenrunde die Offensive der Mighty Dogs gut gearbeitet hatte, muss Thomas Berndaner bis zum Freitag noch an der Defensive nachjustieren, da es die Gäste vom TSV Farchant es bei ihren Treffern oftmals zu einfach hatten. Am Freitag wird dann auch wieder Michele Amrhein nach seiner Sperre zur Verfügung stehen und der Trainer somit wieder mit 3 Mittelstürmern agieren können.
ESV Bad Bayersoien: Derby gegen Apfeldorf zum Jahreswechsel(BBZL) Das nächste Derby für den ESV Bad Bayersoien steht an. Am 30.12. ist man zu Gast beim SV Apfeldorf. Anpfiff ist um 19:30 in Peiting und somit fast ein Heimspiel.
So richtig angekommen sind die Apfeldorfer noch nicht in der Liga. Krebsen noch im Tabellenkeller rum, konnten aber zuletzt einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten Germering einfahren und haben jetzt nach 10 Spielen 8 Punkte auf der Habenseiten. Eigentlich sollte das für die Soier kein größeres Problem darstellen aber genau das ist. Gerade im Derby wird Apfeldorf alles geben um die Soier zu ärgern. Wenn da die Einstellung nicht stimmt kann das Spiel schnell zum Desaster werden. Warnung genug sollte das Abschneiden gegen Schongau gewesen sein. Das Mittenwaldspiel letzten Montag bewies aber auch, dass es die Soier können. Den Schwung muss man unbedingt mitnehmen. Dass die Burschen wollen zeigte sich am Dienstag, eigentlich sollte Trainingsfrei sein aber alle nutzten die Möglichkeit und absolvierten die Einheit. Schmaußer wird wohl fast komplett auflaufen können, nur der verletzte Thomas Prielmeier und Jakob Saal werden fehlen. Bei Florian Ferkau ist es noch nicht sicher. Je nachdem wie er aus der Arbeit kommt. Mit Sicherheit ein spannendes letztes Spiel 2016.
Lechbruck Flößer rücken zur Spitze auf - Mit 5:2 Sieg in Oberstdorf jetzt auf Platz zwei(BBZL) Auch am zweiten Weihnachtsfeiertag holte sich der ERC Lechbruck drei weitere Punkte: mit einem klaren 5:2 (1:2; 1:0; 3:0) Sieg bei der SG Oberstdorf/Sonthofen belegen die Flößer nun den Tabellenplatz zwei in der Bezirksliga und überholen somit die Spielgemeinschaft Maustadt/Memmingen.
Die Gastgeber erwischten zwar den besseren Start und konnten bis kurz vor Ende des ersten Drittels
sogar eine 2:0 Führung halten. Doch noch kurz vor Abpfiff verkürzte Patrick Völk im Alleingang zum
1:2. Auch der mittlere Spielabschnitt verlief zunächst ausgeglichen, jedoch mit klarer Überlegenheit
der Ostallgäuer. Es dauerte jedoch bis zur 33. Minute, bis Fabian Bacz auf Zuspiel von Jonas Seitz und
Michael Mößmer den Ausgleichstreffer setzte. Mit diesen 2:2 Remis ging es dann in den letzten
Spielabschnitt. In der 43. Minute verwandelte Christoph Hack einen genauen Pass von Matthias Köpf
zur Führungsübernahme der Flößer. Das 4:2 fiel in der 47. Minute, wiederum war der Torschütze
Fabian Bacz. Kurz vor Spielende setzte Oberstdorf nochmal alles auf eine Karte, nahm den Torhüter
vom Eis und ersetzte ihn durch einen sechsten Feldspieler. Einen Fehler in der Oberstdorfer Abwehr
konnten die Flößer dabei nutzen und Christoph Hack die Scheibe zuspielen, der die Situation zum
Schuss auf´s leere Tor für den 5:2 Siegestreffer nutzte. „Der Start war zäh, aber am Sieg haben wir zu
keiner Zeit gezweifelt!“ bestätigten die ERC Trainer Michael Köpf und Sebastian Ego hinterher – mit
Augenzwinkern! (fis)
Jetzt gilt’s – HCM/ECDC 1b in Lindenberg unter Zugzwang(BBZL) Nach zuletzt zwei Partien ohne Sieg muß die SG HC Maustadt/ECDC 1b ihre nächsten Aufgaben erfolgreich gestalten, soll das Ziel, das Erreichen der Play-Offs realisiert werden. Am Freitag (20 Uhr) geht’s zum Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau, zum nun schon traditionellen „Winterclassic".
Für die Maustädter zählt im Westallgäu nur ein Sieg mit drei Punkten, ansonsten dürfte der Zug in Richtung Play-Offs ohne die Grün-Gelben abfahren. Die Voraussetzungen für einen „Dreier“, also ein Sieg nach 60 Minuten, schienen aber ungünstig zu sein. Spielertrainer Ingo Nieder hadert mit dem Verletzungspech, neben Jimmy Nagle, der länger ausfallen wird, sind auch weitere Akteure zumindest angeschlagen.
Aber er erkannte trotz der unglücklichen Niederlage in Lechbruck auch Lichtblicke: „Wir haben zum großen Teil diszipliniert gespielt und viel Moral bewiesen“, was ihn durchaus optimistisch ins Spiel gehen lässt. Wie schon vor der Partie in Lechbruck fordert er, dass seien Jungs ihre spielerische Stärke und viel Charakter in die Waagschale werfen. „Dann können wir’s packen“, so Nieder.
Mit einem Sieg wäre der HCM/ECDC 1b wieder „im Geschäft“, muß dann aber auch das Rückspiel gegen Lindenberg am 8. Januar gewinnen.
Eisbären Würzburg gewinnen Xmas-Derby gegen Schweinfurt (BBZL) Die Vorzeichen waren an sich gut, denn kaltes aber trockenes Wetter sollten ein schönes Derby zwischen den Eisbären Würzburg und dem ERV Schweinfurt 1B unter freiem Himmel pünktlich am Vorweihnachtsabend ermöglichen. Zudem hatten die Eisbären neben einigen Specials auch wieder mit einer flammenden Einlaufshow die an diesem Abend deutlich zahlreicheren Zuschauer, es wurden 140 Besucher gezählt, begeistert. Doch zunächst streikte die Tür an der Bank der Gäste und so verzögerte sich der erste Bully ein wenig. Gute Gelegenheit für beide Fanlager, auch Schweinfurt war mit den Supporters angereist, schon mal für Stimmung im Eisbärengehege zu sorgen.
1. Drittel – Würzburg macht das Spiel, belohnt sich jedoch nur einmal:
Als es dann endlich losging, merkte man beiden Mannschaften an, dass sie hier heute die Punkte als
vorzeitiges Weihnachtsgeschenk einstreichen wollten. Würzburg, der nicht auf Grund der letzten
Erfolge selbsternannte Favorit, machte zunächst das Spiel, doch auch die 2. Mannschaft der Mighty
Dogs konnte sich immer wieder durch Entlastungsangriffe Luft verschaffen. In der neunten Minute
aber, war der Bann gebrochen. Ein Schuss von Pavel Savchenko vom rechten Flügel, prallte vom
Schweinfurter Keeper direkt vor den perfekt positionierten Dominik Reiß, der folglich im Nachsetzen
per Rückhand flach ins Eck zwischen Pfosten und Schienen des Goalies einschieben konnte. Die
verdiente Führung, die jedoch noch kein Grund war, sich zurückzulehnen. Immer wieder kamen die
Eisbären vor das Schweinfurter Tor, aber scheiterten hier ein ums andere mal am eigenen Abschluss,
oder aber am gegnerischen Goalie.
2. Drittel – Beide Mannschaften egalisieren sich und so bleibt der Abschnitt torlos:
Das Mitteldrittel war von einigen guten Möglichkeiten auf beiden Seiten geprägt, die jedoch allesamt
ungenutzt blieben. Selbst eine 3 gegen 5 Situation konnten die Gäste nicht nutzen, aber auch den
Eisbären gelang bei personeller Überzahl kein Treffer. Wenn es dann doch mal eng vor dem Kasten der
Gastgeber wurde, war Michael Dresel zur Stelle, der gerne das Kunststück des Hinspiels, das mit
einem Shutout für ihn endete, wiederholen wollte. Der zweite Abschnitt bliebt für beide Seiten ohne
Treffer und so ging es mit der knappen 1:0 Führung der Eisbären in die letzten 20 Minuten.
3. Drittel – Unbedingter Siegeswillen wird am Ende belohnt:
Zum Ende der Partie, wurde es nochmal ruppiger, denn bis kurz vor Schluss war für beide
Mannschaften alles drin. Die Folge waren Strafzeiten auf beiden Seiten, die gerade die Schweinfurter
bei der zweiten Gelegenheit des Abends, in doppelter Überzahl zu punkten, bitter verstreichen ließen.
Aber auch die Hausherren konnten kein Kapital aus den sich ihnen bietenden Chancen schlagen.
Große Möglichkeiten wurden unter anderem vom aufopferungsvoll kämpfenden Korbinian
Niedermüller und dem pfeilschnellen Pavel Savchenko vergeben und so blieb es bis kurz vor Schluss
beim Vorsprung von nur einem Tor. Die Gäste waren schon drauf und dran ihren Goalie zu Gunsten
eines weiteren Feldspielers zu tauschen, brachten den Puck jedoch in der gegnerischen Hälfte nicht
unter Kontrolle und so blieb diese Chance aus. Eine unübersichtliche Situation vor dem Schweinfurter
Tor, nutzte letztlich Charles Müller eine halbe Minute vor der Schlusssirene zum, für den ESV Würzburg
erlösenden, 2:0 Siegtreffer. In Folge des Tors und der schließenden Diskussion mit den Unparteiischen
bekam der Schweinfurter Kapitän Marcel Bendel noch eine Disziplinarstrafe zugesprochen und
musste daher vorzeitig unter die Dusche. Das Spiel war entschieden und die Eisbären behielten ihre
weiße Weste gegen die Konkurrenz aus Schweinfurt, indem man zum zweiten Mal ohne Gegentor
blieb.
Fazit – Pflichtsieg im Derby als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk:
„Wir hätten das Spiel viel früher klar machen müssen, haben aber große Chancen liegen lassen und dann macht man den Gegner natürlich stark. So wurde es zum Ende hin nochmal richtig spannend,“
so der zweite Mann an der Bande, Michael Saller, der Head-Coach Oliver Lang wieder unterstützend zur Seite stand, nach dem Spiel. Und weiter mit einem Augenzwinkern:
„Vielleicht wollten die Jungs das Spiel auch für die Zuschauer spannend machen, aber: Ende gut, alles gut!“
Dem kann man sich nur anschließen, denn was zum Schluss bleibt, sind wichtige drei Punkte und die erste kleine Serie von zwei Heimsiegen in Folge, die es im neuen Jahr fortzusetzen gilt. Danke an dieser Stelle an die fairen Fans der Schweinfurt Supporters, die durch die Unterstützung ihrer Mannschaft, für tolle Stimmung im Eisbärengehege gesorgt haben.
Weiter geht es für die Eisbären Würzburg mit einem Doppelspieltag auswärts. Gegner sind erneut die beiden Mannschaften, gegen die man zuletzt die Erfolge einfahren konnte. Am Freitag, 6. Januar, trifft man in Pfaffenhofen auf die 1B des ECP. Diese ist punktgleich Tabellennachbar und mit einem Sieg
könnte man auf den 5. Tabellenplatz vorrücken. Am 8. Januar geht es dann bereits zum nächsten
Derby, dieses mal wieder in Schweinfurt. Natürlich wünscht man sich beim ESV Würzburg, dass das
neue Jahr so erfolgreich beginnt, wie das alte beendet wurde!
Ice Dragons Herford versuchen sich zum Jahresausklang als Schlangenbeschwörer! (RLW) Das Giftschlangen gefährlich sind, steht außer Frage. Wie gefährlich, konnten die Ice Dragons bereits am eigenen Leib erfahren. Anfang November waren die Ice Dragons zu Gast in der Schlangengrube in Dinslaken, die Kobras bissen gleich 6 mal zu und konnten das Spiel deutlich mit 6:2 für sich entscheiden. Jetzt wollen Jeff Jobs Mannen diese Scharte auswetzen, leicht wird es jedoch sicherlich nicht.
Denn die Kobras befinden sich ebenso wie die Ice Dragons derzeit in einer guten Form, haben noch reelle Chancen, den sechsten Platz und damit die direkte Playoff Qualifikation zu erreichen, für die Kobras zählt also jeder Punkt. Aus dem Grund wird das Team vom Niederrhein wahrscheinlich noch motivierter in die Partie gehen und den Ice Dragons alles abverlangen. Dabei müssen die heimischen Kufencracks vor allem den tschechischen Goalgetter Michal Plichta und den 20jährigen Philipp Heffler (Sohn des Ex-Herforders Zsolt Heffler) im Auge behalten, die gemeinsam für 26 der bisher 69 Dinslakener Tore verantwortlich zeichnen.
Doch das Team um Kapitän Fabian Staudt will das Jahr 2016 zu Hause mit einem Sieg beenden, schließlich hat das Team gerade zum Jahresausklang einen Ruf zu verteidigen. Denn die Spiele an und kurz vor Silvester sind traditionell nicht nur sehr gut besucht und stimmungsvoll, sondern seit jeher eine Domäne der Herforder Eishockey-Teams, die sich gerade zum Jahresausklang als besonders heimstark präsentieren. Ein spannendes und tolles Eishockeyspiel ist also garantiert!
Angepfiffen wird die Partie am Freitagabend wie gewohnt um 20:30 Uhr, die Leitung übernehmen die unparteiischen Eugen Schmidt, Alexander Keller und Alexandra Klaffki.
WICHTIG:
Auch zu diesem Spiel empfehlen die Ice Dragons allen Fans, sich Ihre Karten vorab an den bekannten Vorverkaufsstellen (Esso-Station Stemmer, Area51 und Macron Store) zu sichern, um die Wartezeiten beim Einlass zu
Luchse Lauterbach siegen in Ratingen und legen sich drei „wichtige Punkte“ unter den Weihnachtsbaum(RLW) Nach der Niederlage gegen den Neusser EV ist den Luchsen des EC Lauterbach am Tag vor Heilig Abend ein echtes Husarenstück gelungen.
Nach 60 Minuten Am Sandbach in Ratingen, gingen die Luchse mit einem 5:3 Sieg vom Eis.
Sieben Anläufe waren dazu nötig, doch möglicherweise kam dieser Sieg zum besten Zeitpunkt.
Nach dem Sieg nach Penaltyschiessen in Bad Nauheim mussten die Luchse die Niederlage gegen den Neusser EV erst mal verdauen. Doch in Ratingen bewiesen die Luchse dass sie den Kampf um den sechsten Platz nicht aufgeben.
In einem guten und schnellen Spiel gingen die Hausherrn zunächst durch Neuzugang Tim Brazda in Führung. In der 8. Minute konnte Kenny Matheson in eigener Überzahl ausgleichen und das Spiel war wieder offen.
Im 2. Drittel waren dann zunächst die Luchse am Drücker und Julian Grund konnte die Luchse mit seinem ersten von zwei Treffern in Führung bringen.
Doch Ratingen hatte prompt die Antwort parat und der zweite Neuzugang der Ratinger, Tobias Brazda glich in der 37. Minute aus.
56 Sekunden vor Ende des 2. Drittels war es dann Pierre Wex, der die Luchse wieder in Führung brachte.
Im 3. Drittel waren die Spielanteile gleichmäßig verteilt und beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen, doch beide Torhüter zeigten dass sie ihr Fach beherrschen.
In der 53. Minute war es dann Dustin Schuhmacher der Tim Stenger überwinden konnte und für Ratingen ausglich.
Als beide Mannschaften schon mehr und mehr auf Sicherung des Punktes bedacht waren nutzte Julian Grund eine Nachschusssituation um mit seinem 2. Treffer die Luchse auf die Siegerstraße zu führen.
Als Ratingen dann den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers ersetzte war es wiederum Pierre Wex der sich die Scheibe erkämpfte und den Sieg der Luchse endgültig besiegelte.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung, viel Kampf und Leidenschaft wurden somit optimal belohnt.
Es entfachte sich grenzenloser Jubel bei Fans und Mannschaft. Damit legten sich die Luchse 3 wertvolle Punkte unter den Weihnachtsbaum, die im Kampf um Platz 6 eine entscheidende Rolle spielen können.
Die kurze Weihnachtspause nutzen alle Spieler für Besuche bei Freunden und Familie bevor es dann am 30.12. um 20:00 Uhr zum Rückspiel der Luchse gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim kommt.
Klar ist, dass die Luchse zuhause den nächsten Dreier einfahren wollen um die Distanz auf die Konkurrenz zu behalten und es selbst in der Hand heben um Patz 6 weiter mitzuspielen.
In Bad Nauheim scheiterten die Luchse zumeist an Torwart Kiian Aaltonen, aber auch ein wenig an sich selbst.
Dies wollen die Luchse im Heimspiel korrigieren. Entschlossen, selbstbewusst und konzentriert will an die Partie angehen.
Anpfiff ist am 30.12.2016 um 20:00 im Luchsbau
(DEB) Die U16-Nationalmannschaft gewinnt das erste Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Finnland mit 3:1 (1:0; 0:1; 2:0) gegen die Slowakei. Die nächste Partie für die Mannschaft um Trainer Uli Liebsch steht morgen um 15.30 Uhr gegen die Schweiz an.
Liebsch: „Wir haben heute im ersten und im letzten Drittel wirklich gut gespeilt. Im Mittelabschnitt hingegen haben wir zu viele Strafen genommen, das müssen wir in den kommenden Spielen abstellen.“
U16-Nationalmannschaft bezwingt Schweiz
Die U16-Nationalmannschaft gewinnt im zweiten Spiel des 4-Nationen-Turniers in Finnland mit 4:1 (1:0; 3:1; 0:0) gegen die Schweiz. Die dritte und letzte Partie steht morgen um 16.30 Uhr gegen Finnland an.
Thomas Schädler: „Hohe Laufbereitschaft, eine stabile Defensive und mannschaftliche Geschlossenheit waren der Schlüssel, lediglich in der Offensive hätten wir noch effizienter sein können. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Finnland.“
U18 unterliegt Tschechischer Republik
Die U18-Nationalmannschaft unterliegt der Tschechischen Republik mit 2:5 (1:4, 0:1; 1:0). Die nächste Partie steht am 29.12.16 um 15.30 Uhr gegen die Slowakei an.
André Dietzsch, Team-Manager: „Wir sind heute im ersten Drittel schwer rausgekommen und lagen dann auf Grund individueller Fehler schnell mit drei Zählern zurück. Die Mannschaft hat in der Folge aber gut wieder ins Spiel gefunden, die Räume eng gemacht und den Tschechen so kaum Platz gelassen. Dadurch konnten wir das Spiel offener gestalten. Am Ende muss man aber sagen, dass die Tschechen heute einfach die bessere Mannschaft waren und der Sieg für sie somit in Ordnung geht.“
U15-Frauen holen Punkt gegen Weißwasser
Die U15 Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Weißwasser im ersten Spiel des SKODA-Cups in Dresden mit 0:3, holt aber trotzdem einen Punkt.
Teammanager Jörg Reimann nach dem Spiel: „Nach einem durchwachsenen Start unserer Mädels konnten die drangvollen Lausitzer noch im ersten Abschnitt mit drei Zählern in Front gehen. In der zweiten Hälfte des Spiels steigerten sich die DEB-Mädels zwar, spielten in der Offensive aber einfach zu umständlich. Da bei diesem Turnier beide Hälften getrennt gewertet werden, reichte es somit zum ersten Punkt für uns.“
U15-Mädchen: Platz 2 nach der Vorrunde
Die U15-Mädchen konnten heute Vormittag beim SKODA-Cup in Dresden gegen die Bayrische Auswahl (3:1) sowie heute Nachmittag gegen die Hannover Indians (4:0) gewinnen und sich damit den zweiten Gruppenplatz sichern.
Früh aufstehen hieß es für die DEB U15 Frauen am zweiten Turniertag beim Skoda-Cup in Dresden. Bereits um 8:15 Uhr begann das Spiel gegen die bayerische U13 Auswahl. Die Bayern konnten gestern souverän mit 4:0 und 8:0 gegen die Hannover Indians gewinnen und waren somit leicht favorisiert. Doch die Mädchen waren munterer und konnten in Hälfte 1 durch zwei Tore von Annabella Sterzik und einen Treffer von Alina Levringhaus mit 3:0 in Führung. Bayern gelang nur noch der Anschlusstreffer und somit gingen die zwei Punkte auf das Konto der DEB-Auswahl. Die zweiten 17 Minuten effektive Spielzeit waren hart umkämpft. Bayern zwar optisch leicht überlegen, doch die besseren Chancen auf Seite der Mädchen. Beide Goalies konnten ihr Tor aber sauber halten, was letztlich eine gerechte Punkteteilung bedeutete.
Im letzten Vorrundenspiel gegen die Hannover Indians haben die DEB U15-Frauen beide Hälften mit jeweils 2:0 gewonnen und belegen hinter Bayern Platz 2 in der Gruppe B.
Die Tore in Hälfte 1 erzielten Annabella Sterzik und Ronja Hark, nach der Pause trafen wiederum Annabella Sterzik und Jennifer Miller.
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