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Juni 26
                          
Fußball WM
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Dennis Miller ist der nächste Neuzugang beim HEC. Der 99-Jährige verfügt über reichlich Zweitliga-Erfahrung und spielte auch schon in der DEL. Die letzte Saison begann er in der Oberliga bei den Erding Gladiators und wechselte dann zum Saisonende in die zweite Liga zu den Blue Devils Weiden
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Verteidiger Ludwig Synowiec, der vor zwei jahren aus Timmendorf zurückkehrte, wird die Crocodiles verlassen. Der 34-Jährige wird in seine Heimat zurückkehren
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Nach fünf Jahren im Trikot der TecArt Black Dragons wird Verteidiger Niklas Jakob Erfurt verlassen. Man konnte sich nicht auf eine weitere Verlängerung einigen. Der 24-Jährige wird sich einem anderen Oberligisten anschliessen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Der erste Neuzugang beim ECW steht fest. Vom Adendorfer EC wechselt Dominik Chara zu den Jadehaien. Der 26-jährige Tscheche kam erst während der letzten Saison aus Haßfurt zu den Heidschnucken und konnte in 11 Regionalligaspielen 16 Scorerpunkte für sich verbuchen. Ausserdem hat der junge Slowene Martin Crepinsek verlängert. Der 21-jährige Stürmer kam letztes Jahr aus dem Rosenheimer Nachwuchs nach Sande
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Lennard Brunnert wird in sein sechstes Jahr an der Strobelallee gehen. Der 25-jährige Torhüter musste zuletzt verletzungsbedingt lange Zeit pausieren und will nun neu angreifen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Youngster Maximilian Berger wird dritter Goalie bei den Miners. Der 19-Jährige wechselt aus dem Tölzer Nachwuchs nach Peißenberg. Bei den Löwen stand er auch im erweiterten Oberliga-Aufgebot
  
Eagles Essen-West
(BZLW)  Nach den jüngsten Ereignissen und der Rückstufung in die Bezirksliga, sowie persönlichen Anfeindungen hat der Vorsitzende Thomas Böttcher seinen Rücktritt erklärt. Die weitere Vorstandschaft erklärte am Ziel das Essener Eishockey weitereintwickeln zu wollen festzuhalten. Unterdessen prüft der neu gegründete EHC Essen derzeit die Möglichkeiten eine Senioren-Mannschaft zum Spielbetrieb zu melden
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Dauerbrenner Sebastian Schmitz wird in seine bereits zehnte Saison im Trikot der Realstars gehen. Der 28-Jährige ist eine feste Größe in den Angriffsreihen des ESV
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Angreifer Xaver Magg kehrt zum ERSC zurück. Der 27-Jährige spielte zuletzt ein Jahr beim EV Moosburg und konnte dabei in 28 Partien 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Stefan Würmseer, der letztes Jahr von seinem Heimatverein EHC Klostersee kam, trägt weiter das Aibdogs-Trikot. In der vergangenen Saison brachte es der 23-Jährige in 29 Spielen auf 9 Tore und 7 Assists
  
Berlin Capitals
(LLB)  Youngster Yannis Gebhardt verstärkt in der neuen Saison die Offensive. Der 17-Jährige kehrt aus dem Wolfsburger Nachwuchs in seine Heimatstadt zurück
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Stürmer Tobias Hoferer wird in der nächsten Saison nicht für den SC auflaufen. Er wird zunächst eine Eishockeypause einlegen
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Verteidiger Louis Habel geht in seine dritte Saison an der Ostsee. Der 24-jährige hat sich zu einer wichtigen Stütze in der Defensive des CET entwickelt. Zuletzt brachte er es in 25 Spielen auf 17 Scorerpunkte
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Der ESV hat mit Igor Furda verlängert. Der 49-jährige Deutsch-Tscheche wird damit bereits in seinem viertem Jahr als Trainer an der Bande der Grizzlys stehen
  
Hamburger SV
(RLNO)  Die beiden Eigengewächse Luca De Cilia und Lasse Haffke werden auch in der neuen Regionalligasaison weiterhin die Defensive des HSV verstärken
  
Senden Crocodiles
(BBZL)  Stürmer Luca Knaus geht weiter für seinen Heimatverein auf Torejagd. Der 23-Jährige konnte in zuletzt 18 Spielen 2 Tore und 2 Assists für sich verbuchen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 29.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West.



duesseldorferegDüsseldorfer EG verliert in Wolfsburg 1:4

(DEL)  Nichts zu holen im letzten Auswärtsspiel des Jahres. Die DEG unterlag am Mittwochabend den Grizzlys Wolfsburg mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2). Nach früher Führung schlugen die favorisierten Hausherren zurück und fügten den Rot-Gelben die zweite Niederlage in Folge zu.



mannheimeradlerAdler Mannheim: Nichts zu holen in Nürnberg

(DEL)  Zwei Tage nach dem Kantersieg im Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG mussten die Adler Mannheim beim Spitzenspiel in Nürnberg eine 1:5-Niederlage einstecken. Dabei konnte die Mannschaft von Sean Simpson trotz eines starken zweiten Drittels den Rückstand aus dem ersten Drittel nicht mehr wettmachen, als sie durch drei zu leicht abgegebene Tore ins Hintertreffen geraten war. Nach dem 0:3-Rückstand (Tore: Syvret, Pföderl, Pfleger) keimte durch Chad Kolariks Anschlusstreffer zu Beginn des zweiten Drittels noch einmal Hoffnung auf. Doch erneut Pföderl und Segal machten für die Ice Tigers im letzten Drittel alles klar.
Die Adler mussten im Spitzenspiel in Nürnberg auf Torhüter Dennis Endras verzichten. Für den Nationalkeeper stand Youri Ziffzer zwischen den Pfosten, der 18-jährige Mirko Pantkowski saß als Backup zum ersten Mal bei einem DEL-Spiel auf der Bank. Für Ziffzer begann sein erster Einsatz von Beginn an seit mehr als zwei Monaten undankbar. Nach nicht einmal vier Minuten hatte er bei Danny Syvrets Schlenzer von der blauen Linie schlechte Sicht, fünf Minuten später war der letzte Verteidiger der Adler nicht konsequent genug an Nürnbergs Topscorer Leonhard Pföderl. Und schließlich durfte beim einzigen Mannheimer Unterzahlspiel in den ersten zwanzig Minuten Marco Pfleger, nachdem Ziffzer den ersten Versuch des Nürnberger Stürmers noch pariert hatte, noch ein zweites Mal ran - der Tabellenzweite führte nach 17 Minuten mit 3:0.
Die Adler haderten kurz mit ihrem Schicksal, als noch vor der ersten Pause der vermeintliche Anschlusstreffer von Jamie Tardif nicht gegeben wurde. Der Kanadier hatte die Scheibe nach David Wolfs Schuss, der von der Bande über das Nürnberger Tor zurückkam, zum ersten Mal über die Torlinie gebracht - leider verweigerte das Schiedsrichterduo dem Treffer nach Videobeweis die Anerkennung.
Nach dem optisch ausgeglichenen ersten Drittel entwickelte sich nach der Pause ein äußerst kampfbetontes und packendes Match. Der schnelle erste Treffer der Adler - Chad Kolarik fälschte Carlo Colaiacovos Schlenzer von der blauen Linie zum 1:3 ab (21. Minute) - gab den Quadratestädtern zusätzlich Auftrieb. Das Team von Trainer Sean Simpson dominierte das Match im Mittelabschnitt über weite Strecken und hatte auch gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Zwei Mal liefen zwei Mannheimer (Festerling/Tardif - 25. und Joudrey/Arendt - 29.) mit nur noch einem Verteidiger vor Augen auf das gegnerische Tor zu, beide Male kam der Querpass nicht perfekt genug an, um die Chance mit fast leerem Tor zu verwerten. Auf der anderen Seite entschied sich in ähnlicher Situation Yasin Ehliz für den direkten Abschluss und verpasste das Mannheimer Tor (40.). Doch das Schussverhältnis von 13:8 zugunsten der Adler im zweiten Drittel unterstrich die Kräfteverhältnisse auf dem Eis.
Im Schlussabschnitt wurde das Match wieder offener, es ging hin und her. Patrick Reimer wartete mit seinem Schuss in der 47. Minute lange, Youri Ziffzer behielt die Ruhe und parierte am Boden liegend gleich zwei Mal. Fast im direkten Gegenzug fälschte Marcel Goc einen Schuss von Danny Richmond gefährlich ab, doch Nürnbergs Goalie Andreas Jenike war ebenfalls auf der Hut. Die Adler versuchten alles, die Gastgeber suchten die Entscheidung im Kontern - und fanden diese auch. Leonhard Pföderl nutzte in der 54. Minute den langen Pass von Brandon Prust zum 4:1. Kurz vor Schluss besorgte Brandon Segal den 5:1-Endstand für die Franken.



ehcredbullmuenchenNeunter Heimsieg in Serie für die Red Bulls München / RBM – SWW 5:0 | Brooks Macek: „Gute Leistung der gesamten Mannschaft“

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat eine erfolgreiche Generalprobe für das Hockey HALLEluja abgeliefert. Die Münchner gewannen gegen die Schwenninger Wild Wings mit 5:0 (1:0|1:0|3:0). Vor 5.080 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schossen Doppelpacker Brooks Macek, Yannic Seidenberg, Jason Jaffray und Jerome Flaake die Bayern zu einem neuen Klubrekord: Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte gewannen die Red Bulls innerhalb einer Saison neun Heimspiele in Serie.
München erwischte den besseren Start und ging bereits in der dritten Minute in Führung: Yannic Seidenberg traf nach einem Querpass von Jon Matsumoto zum 1:0. In der Folge waren die Hausherren das dominierende Team, Schwenningen überstand diese Drangphase aber ohne weiteren Gegentreffer und gestaltete die Partie danach ausgeglichen – bis zur 16. Minute. Da kassierte Will Acton, der Topscorer der Wild Wings, eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks. Derek Joslin hatte im daraus resultierenden fünfminütigen Powerplay die beste Chance, der Verteidiger traf aber wenige Sekunden vor der Sirene nur den Außenpfosten.
Die Anfangsphase des zweiten Abschnitts ähnelte der des ersten Drittels: Die Roten Bullen vergaben gute Möglichkeiten und trafen dann wenige Sekunden nach Ablauf einer Schwenninger Strafe, weil Brooks Macek die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie arbeitete. In den folgenden Minuten durften sich beide Teams im Powerplay versuchen, Schwenningens Andreé Hult (27.) und Richie Regehr (29.) auf der Gegenseite scheiterten aber knapp. Bei 5-gegen-5 waren die Hausherren weiterhin das spielbestimmende Team. Keith Aucoin – nach einem Doppelpass mit Mads Christensen (33.) - und Maximilian Kastner (34.) verpassten es aber, trotz sehr guter Möglichkeiten den vorentscheidenden dritten Treffer zu erzielen.
Den markierte dann Jason Jaffray in der zweiten Minute des Schlussabschnitts, indem er einen Schlagschuss unhaltbar abfälschte. Der Widerstand der Gäste war nun gebrochen - und dies nutzte München zu zwei weiteren Toren: In der 46. Minute traf Brooks Macek in Überzahl ins kurze Eck, nur 19 Sekunden später erzielte Jerome Flaake nach einem Pass vor das Tor das 5:0. Danach konzentrierten sich die Red Bulls auf die Defensive, so dass Torhüter David Leggio seinen ersten Shutout in dieser Saison feiern konnte.



ecbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 3:5-Niederlage in Heilbronn bedeutet Rutsch aus den Top Ten - Spiel im letzten Drittel mit drei Gegentreffern in Unterzahl verloren

(DEL2)  Mit 3:5 (0:1, 2:1, 1:3) verlieren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim das so wichtige Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken, die ihre zuletzt gezeigten guten Leistungen vor eigenem Publikum heute wieder demonstrierten - auch wenn sie durch Strafzeiten der Hessen begünstigt wurden, die gleich vier Treffer in Unterzahl gegen das beste Powerplay der Liga (gemeinsam mit Tabellenführer Bietigheim) hinnehmen mussten.
Dabei begannen die Gäste sehr engagiert und kamen auch ohne ihren Topscorer Juuso Rajala (der Finne erhielt eine Pause, dafür also wieder mit Rämö und Johannson) gut in die Partie. Eine Strafzeit gegen Marcus Götz sorgte dann für eine Wende in diesem ersten Abschnitt, als Heilbronns Forster das 1:0 für die Käthchenstädter markierte. Bad Nauheim musste - wie so oft in dieser Saison - also wieder einem Rückstand trotz guten Beginns hinterher laufen, so dass sich die Falken bequem einrichten konnten. Das Bemühen war den Kurstädtern keineswegs abzusprechen, wie bereits im ganzen Dezember fehlt derzeit einfach das Selbstvertrauen sowie das Schussglück, auch wenn zumindest die taktische Diszipliniertheit stimmte.
Im MIttelabschnitt waren die Wetterauer dann auch das bessere Team und konnten verdient durch Johansson mit einem Blueliner in Überzahl ausgleichen. Die Freude währte aber wieder einmal nicht lange, Heilbronn kam etwas mehr als drei Minuten später zur erneuten Führung. Nachdem es im ersten Abschnitt Strafzeiten für die Hessen gab, mussten im zweiten Drittel vornehmlich die Baden-Württemberger in die Kühlbox, exakt zehn Sekunden vor der zweiten Sirene konnte somit Andreas Pauli den wichtigen 2:2-Ausgleich mit einem Mann mehr erzielen.
Die Partie blieb im letzten Drittel lange offen, beide Seiten lauerten auf Fehler des Gegners. Es folgten dann die Spielminuten 51 bis 53, in denen die Gäste gleich drei Mal auf die Strafbank mussten - und in allen drei Situationen wussten die Gastgeber dies zu nutzen. Innerhalb von nicht ganz zwei Spielminuten entschieden die Falken nach Powerplaytreffern von Kirsch, Heywood und Harty das Geschehen. Das 5:3 von Johansson in der 55. Minute kam da am Ende zu spät, so dass auch im vierten Spiel hintereinander der Gegner das Eis als Sieger verlässt.
Aufgrund dieser Niederlage sind die Roten Teufel nun aus dem Top Ten gerutscht und liegen nun mit einem Spiel mehr und einem Punkt weniger auf Platz elf hinter Bayreuth, das heute in Rosenheim mit 5:3 gewann. Am kommenden Freitag gastieren die Buron Joker aus Kaufbeuren zum Jahresausklang im Colonel-Knight-Stadion (Spielbeginn 19.30 Uhr).



bayreuthtigersTigers haben trotz ganz kurzem Kader den längeren Atem - Aufopferungsvoll kämpfender EHC Bayreuth biegt die Partie im Schlussdrittel

(DEL2)  Mit 5:3 (1-1,1-2,3-0) gewinnen die Tigers ihr Punktspiel im Endspurt beim Altmeister in Rosenheim. Vor 3159 Zuschauer waren die Torschützen für die Oberfranken Geigenmüller, Bartosch, Stas, Wohlberg und Heider. Trotz Minikader ohne 5 drehten die Bayreuther den zwischenzeitlichen 3-1 Rückstand mit einer Energieleistung der ganzen Mannschaft gegen die ebenfalls nicht kompletten Hausherren noch in einen verdienten und wichtigen Auswärtssieg.
Das nächste Heimspiel des EHC findet am Freitag um 20 Uhr im Tigerkäfig gegen Ravensburg statt.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau holen ersten Auswärtssieg der Saison - Gelungener Einstand von Trainer John Tripp

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten im 15. Auswärtsspiel der Saison ihren ersten Sieg feiern. Unter dem neuen Cheftrainer John Tripp konnte das Team einen 2 Tore Rückstand egalisieren und kämpfte sich durch ein 3:3 in die Verlängerung. In Overtime war es dann Vincent Schlenker, der den ersten Sieg der Westsachsen auf fremden Eis erzielen kann. Durch eine schöne Körpertäuschung kann er den Keeper der Hausherren überwinden und stellt somit den 3:4 Endstand her. Die Crimmitschauer nehmen daher erstmals 2 Punkte von einem Auswärtsspiel auf die Heimreise nach Westsachsen mit.
Die Partie beginnt mit dem gewohnten Druck der Hausherren, die in den ersten Minuten der Begegnung durch schnelle Angriffe immer wieder gefährlich vor dem Tor der Eispiraten auftauchen. Die Westsachsen hingegen sind zunächst auf Struktur in ihrem Spiel bedacht und kommen nur selten vor den Kasten der Steelers. Einer dieser schnell vorgetragenen Angriffe führt in der 9. Minute zum Führungstreffer für die Gastgeber. Angreifer Markus Sommerfeld zieht aus guter Position ab und überwindet damit Eispiraten Keeper Ryan Nie auf der Fanghandseite. Der Schlussmann ist zwar noch am Puck, kann das Spielgerät aber nicht mehr vor der Torlinie aufhalten. In der Folge muss Eispiraten Cheftrainer John Tripp den Ausfall seines Stürmers Mark Lee notieren. Der kanadische Angreifer verlässt in der 13. Minute die Mannschaftsbank in Richtung Kabine. Kurz vor der 1. Unterbrechung verschieben sich dann die Spielanteile. Zwei Überzahlsituationen eröffnen den Crimmitschauern die Chance auf den Ausgleich, der aber trotz guter Möglichkeiten nicht fällt.
Der Mittelabschnitt beginnt dann mit einem engagierten Auftreten der Eispiraten. Die Gäste aus Westsachsen investieren mehr in das Spiel und erspielen sich einige Chancen. Bis zur Hälfte des 2. Drittel hält diese Phase an. Erst dann kommen die bis dahin erstaunlich passiv agierenden Steelers wieder vermehrt in das Drittel der Crimmitschauer. Während Ivan Ciernik und auch André Schietzold ihre guten Chancen verpassen kann Headcoach John Tripp auf die Nervenstärke seines Keeper Ryan Nie vertrauen. Der Kanadier stoppt einen Alleingang der Bietigheimer und bewahrt sein Team somit vor einem höheren Rückstand kurz vor der 2. Pause.
Im Schlussabschnitt überschlagen sich dann die Ereignisse. Nachdem die Hausherren ihre Führung auf 2:0 ausbauen, können die Westsachsen diese wenig später wieder verkürzen. Das Tor durch Niklas Lucenius hält die Hoffnungen auf Auswärtspunkte am Leben, die aber wenig später durch ein weiteres Tor der Steelers wieder verhallen. Die Mannschaft von Eispiraten Trainer John Tripp gibt sich aber, entgehen der letzten Auswärtsauftritte, nicht auf und kämpft sich in die Partie zurück. Bis zur Schlusssirene können die Crimmitschauer durch Treffer von Jason Pinizzotto und Ivan Ciernik den Rückstand wieder egalisieren. Das 3:3 nach 60 Minuten bringt die Verlängerung, in der die Eispiraten dann jubeln dürfen. Nach einer Strafe gegen die Steelers ist es letztlich Vincent Schlenker, der mit einer tollen Täuschung den Keeper verlädt und den Siegtreffer zum 3:4 Endstand erzielt. Nach 14 punktlosen Auftritten in Folge gelingt es den Eispiraten somit im 1. Auswärtsspiel unter dem neuen Headcoach John Tripp einen Sieg und 2 Punkte in der Fremde einzufahren.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Niederlage in Frankfurt

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Löwen Frankfurt mit 2:5 (2:0; 0:2; 0:3) verloren. Vor 5144 Zuschauern legten die Blau-Weißen dabei einen Einstand nach Maß hin. Nach Möglichkeiten von Brendan Cook und Marius Garten markierte Arturs Kruminsch die Dresdner Führung (10.). Eric Valentin baute den Vorsprung der Gäste auf 2:0 aus (19.).
Eine Unterzahlsituation wurde im zweiten Abschnitt durch den Ex-Eislöwen Patrick Jarrett zum Anschlusstreffer genutzt (21.). In der 28. Minute war es CJ Stretch, der mit seinem Tor den Ausgleich markierte. Zu Beginn des letzten Drittels hatte Frankfurt durch Brett Breitkreuz die große Möglichkeit zur Führung, jedoch war Dresdens Goalie Hannibal Weitzmann zur Stelle. Nils Liesegang traf zum 3:2 (47.). Vier Minuten später schraubte Frankfurts Richie Mueller den Spielstand auf 4:2 in die Höhe (51.). Clarke Breitkreuz netzte zum 5:2-Endstand ins leere Tor ein (58.).
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Wir haben stark gespielt – aber eben nur 30 Minuten. Wenn man einem Top-Team wie Frankfurt dann den Raum bietet, entsteht solch ein Ergebnis. Es ist enttäuschend und ärgert mich sehr. Uns fehlt als Team noch die Reife, nicht nur gute Phasen zu zeigen, sondern über 60 Minuten zu überzeugen. An dieser Stelle müssen wir uns als Mannschaft hinterfragen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Freitag, 30. November um 19.30 Uhr. Zu Gast sind die Kassel Huskies.



kasselhuskiesKassel Huskies verlieren gegen effiziente Lausitzer Füchse

(DEL2)  Dem 4:1 Heimsieg gegen die Starbulls Rosenheim folgte nur zwei Tage später das nächste Heimspiel für die Huskies. Am ungewohnten Mittwochabend mussten die Schlittenhunde gegen die Lausitzer Füchse antreten. Schon vor dem ersten Bully gab es auf Seiten der Nordhessen etwas zu feiern. Neben dem Geburtstagskind Braden Pimm wurde das Kasseler Eigengewächs Michi Christ geehrt, der sein 400. Spiel im Huskies-Trikot absolvierte.
Nach einem kurzen Abtasten beider Mannschaften waren es dann die Gäste aus Weißwasser, die
ihr erstes Power-Play nutzten. Nach Hereingabe von Palka hielt Götz die Kelle rein und traf in der
dritten Spielminute zum 0:1. Aber wie zwei Tage zuvor waren es die Huskies, die nach einem
Gegentreffer den Druck auf das gegnerische Gehäuse erhöhten. So kamen sie zu guten
Einschussmöglichkeiten durch Klinge per Lattentreffer sowie Marco Müller und Hanusch. In der 12.
Minute konnte Pimm bei einem Alleingang erst durch den Füchsegoali Maximilian Franzreb
gestoppt werden. Die größte Chance zum Ausgleich hatte in der 16. Spielminute frei vorm Tor
stehend Carter Proft, der von Meilleur angespielt wurde, jedoch an Franzreb scheiterte.
Die Füchse versteckten sich zwar offensiv nicht, eine wirkliche Chance ihre Führung auszubauen
ergab sich jedoch nicht.
In das zweite Drittel starteten die Huskies mit einer Überzahl, die sie zunächst nicht nutzten. Kaum
waren die Gäste jedoch wieder komplett, bekam Thomas Merl die Scheibe an der blauen Linie und
netzte zum verdienten 1:1 ein (22.).
In der Folge kamen beide Teams zu ihren Möglichkeiten. Bei den Hausherren hatten die besten
Chancen Braden Pimm auf Zuspiel von Hanusch (25.) und Phil Hungerecker bei einem Alleingang
(29.). Bei den Füchsen scheiterten Parkkonen bei vier gegen vier (25.) und zwei Mal Svoboda an
Markus Keller (29, 32.)
In der 35. Spielminute wurde es dann hitzig, nachdem Marco Müller den allein auf das Kasseler
Tor zueilenden Palka unter vollem Körpereinsatz stoppte und Braden Pimm eine Strafe wegen
Check gegen Kopf und Nacken erhielt. Im darauf folgenden Handgemenge, an dem Spieler beider Teams beteiligt waren, wurde Carter Proft mit zehn Minuten für unsportliches Verhalten auf die Strafbank geschickt. Die Gäste behielten nach der Phase kühlen Kopf und schlugen gegen Huskies, die zuvor optisch überlegen waren, zurück. Bei vier gegen vier traf Parkkonen aus kurzer Distanz zum 1:2.
Die Huskies kamen zum letzten Abschnitt mit viel Druck aus der Kabine und erspielten sich Möglichkeiten auf den Ausgleich. Das nächste Tor erzielten jedoch die Gäste aus der Lausitz in Person von Warttig in der 42. Minute, der nach einem geblockten Schuss allein auf Keller zueilte und diesem zum 1:3 keine Chance lies. Zwar durften die Schlittenhunde in der Folge nochmals in Überzahl ran, der starke Maximilian Franzreb im Tor vereitelte jedoch alle Großchancen.
Und bedurfte es noch einen Beweis der gnadenlosen Gäste-Effizienz, so folgte dieser gut zehn Minuten vor dem Ende. Mit dem dritten Torschuss in diesem Abschnitt netzten Weißwasser zum zweiten Mal ein. Erneut war es Parkkonen, der diesmal mit einem trockenen Schlagschuss traf und auf 1:4 stellte.
Nun war das Spiel endgültig entschieden. Nach einigen Nicklichkeiten sorgte Hayes nach sehenswerter Kombination in Überzahl noch für den 1:5-Endstand. Ein Ergebnis, dass aufgrund der guten Leistung der Schlittenhunde sicherlich zu hoch ausfiel, dennoch nahmen effiziente und defensivstarke Gäste verdient den Dreier mit in die Lausitz.



kaufbeurenESV Kaufbeuren gewinnt Derby vor ausverkauften Haus - 3:1 Sieg gegen den SC Riessersee vor 2600 begeisterten Zuschauern

(DEL2)  Vor 2600 Besuchern gewann der ESVK verdient sein letztes Heimspiel im Jahr 2016 gegen Garmisch. Zu Beginn musste Branden Gracel die Position als Mittelstürmer in den
starting six von Jere Laaksonen übernehmen, da dieser auf dem Weg zum Eis eine Kufe seines Schlittschuhs verlor, diese musste in der Kabine wieder fixiert werden und nach fünf Minuten war der Goldhelm der Joker dann mit von der Partie. Danach kam der ESVK gut ins Spiel und konnte die Gäste aus dem Oberland mit tiefem Forechecking oft beim Spielaufbau stören und sich selbst gute Chancen erarbeiten. In der neunten Spielminute konnten die Gastgeber ihr spielerisches Übergewicht in eine verdiente Führung ummünzen. Gleich im ersten Überzahlspiel gelang die Führung zum 1:0 in der neunten Minute. Nach einem feinen Querpass von Simon Schütz zog Branden Gracel direkt ab und verwandelte gegen die Bewegung von Torhüter Sharipov. Die Gastgeber hatten noch Gelegenheiten, um die Führung auszubauen und der SC Riessersee war seinerseits stets im Konter gefährlich, aber das Ergebnis hatte bis zum Drittelende Bestand.
In das zweite Drittel starteten die Werdenfelser besser und mit viel Schwung. Die Mannen von Trainer Andreas Brockmann bekamen die Partie aber nach wenigen Minuten wieder in den Griff. Die Spielminuten 33 und 34 verliefen dann für die Kaufbeurer in doppelter Hinsicht negativ. Zunächst verletzte sich Sami Blomqvist durch einen von Schiedsrichter ungeahndeten hohen Stock von Michael Rimbeck im Gesicht und fiel bis zum Ende des zweiten Spielabschnitts aus. Danach mussten die Wertachstädter in eigener Überzahl den Ausgleich durch Andreas Driendl hinnehmen. Vollmer eroberte die Scheibe und legte ab zu Driendl, der nicht konsequent genug angegangen wurde und mit einer schönen Einzelleistung den Ausgleich in der 43. Minute erzielen konnte. Bei dessen Schuss ins lange Eck war Torhüter Stefan Vajs machtlos. In der Folge kam der SC Riessersee besser ins Spiel und die Joker hatten weniger Zugriff auf die Gäste. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel brannte das Heimteam dann regelrecht ein spielerisches Feuerwerk ab. In der 42. Minute nahm Verteidiger Simon Schütz die Scheibe auf, lief mit Geschwindigkeit ins gegnerische Drittel und überwand Sharipov sehenswert mit einem Schuss in die lange Ecke. Das Stadion tobte. Unmittelbar danach hätten die Mannen um Kapitän Osterloh die Führung ausbauen können. Szwez und Gracel scheiterten freistehend nur knapp vor dem Torhüter der Gäste. In der 50. Minute konnte Jona Kaarevara den Abpraller nach einem Schuss von Ondrej Pozivil aufnehmen und im Tor der Gäste versenken. In den letzten Minuten gelang es den Gästen aus dem Oberland nicht mehr ins Spiel zurückzufinden. Souverän brachte der ESVK das Ergebnis über die Zeit. Reihenumstellungen und letztlich auch die Herausnahme des Torhüters brachten dem SC Riessersee nichts mehr ein und das Spiel endete mit einem verdienten 3:1 Erfolg für Kaufbeuren
In der anschließenden Pressekonferenz sah Gästetrainer Tim Regan einen verdienten Sieg für den ESVK, der bis auf einige Minten im zweiten Drittel spielbestimmend war und den Gästen wenig Raum zur Entfaltung ließ. Am Ende fehlte seinen Spielern die Kraft das Spiel zu drehen.
ESVK-Coach Andreas Brockmann bestätigte seinem Team, vor allem im letzten Drittel, einen super Job gemacht zu haben. Er zeigte sich stolz auf sein Team, das wenig zuließ und es dem Gegner schwer gemacht hat zur Entfaltung zu kommen.



evregensburgEV Regensburg gibt sich auch im Rückspiel gegen Schönheide keine Blöße

(OLS)  Vor 2.043 Zuschauern fährt der EV Regensburg im letzten Heimspiel in 2016 einen deutlichen 6:1-Erfolg gegen den EHV Schönheide ein. Es war das zweite Duell innerhalb von nur drei Tagen gegen die Sachsen.
Doug Irwin konnte zumindest vor dem Spiel auf dem Personalsektor etwas durchschnaufen. Xaver Tippmann und Stefan Huber kehrten zurück ins Aufgebot, sodass “nur“ noch Lukas Heger, Daniel Stiefenhofer, Marco Habermann und Tim Brunnhuber fehlten. Allerdings schieden unter der Partie Peter Flache mit einer Spieldauerstrafe und Sebastian Wolsch aufgrund einer Kopfverletzung aus. Flache ist somit am Freitag in Deggendorf gesperrt, wie der Stand der Dinge bei Wolsch ist, werden weitere Untersuchungen zeigen. Schönheide hatte im Vergleich zum Spiel am 2. Weihnachtsfeiertag nochmal drei Feldspieler weniger, dafür aber immerhin mit Kevin Kopp einen zweiten Torhüter, der erst 16 Jahre alt ist.
Ähnlich wie vor zwei Tagen tat sich der EVR schwer und war nicht so dominant, wie vielleicht erwartet. Schönheide agierte clever und versuchte alles, um mit dem Mini-Kader so lange wie nur möglich schadlos zu bleiben. Im Kasten der Hausherren stand Daniel Fießinger, der mit ansehen konnte, wie seine Teamkollegen zunächst ihre Angriffsbemühungen nicht in Tore ummünzen konnten. Spielminute zwölf brach dann den Bann, als Svatopluk Merka, der am Mittwochabend seinen 26. Geburtstag feierte, Billy Trew fand. Der EVR-Kapitän hatte keine große Mühe und traf trocken und aus Nahdistanz zum 1:0. Das war allerdings auch schon die einzige nennenswerte Aktion in einem eher ereignisarmen ersten Abschnitt.
Besser wurde es dann für die Zuschauer und auch EVR-Trainer im zweiten Drittel. Schon in der 24. Spielminute traf Youngster Yannick Drews zum 2:0, als er in Überzahl einen Schuss von Gulda perfekt zum 2:0 abfälschte. Wenige Augenblicke später und zwar in der 29. Minute musste Peter Flache vorzeitig unter die Dusche, als er wegen eines unkorrekten Körperangriffs mit fünf Minuten plus Spieldauer bestraft wurde. Die Aktion war zwar etwas unglücklich, da der Akteur aus Schönheide schon im fallen war, als der Check von Flache kam, jedoch ist die Strafe vertretbar gewesen. Die Gäste schlugen aus der fünfminütigen Überzahl kein Kapital, sondern kassierten sogar einen Gegentreffer. Nikola Gajovsky schnappte sich nämlich die Scheibe und zockte Neumann im EHV-Tor unglaublich stark aus und erhöhte damit zum umjubelten 3:0 (31.). 
Im letzten Drittel waren somit die Weichen schon deutlich auf Sieg für den EVR gestellt und DNL-Akteur untermauerte dies nochmal deutlich. Nach tollem Zuspiel von Yannick Drews erzielte der Nachwuchsakteur in der 43. Spielminute bereits seinen zweiten Treffer in der Oberliga. Nur 24 Sekunden später legte Barry Noe in Überzahl das 5:0 nach, nachdem er im Powerplay die Scheibe in Richtung Tor beförderte und diese noch von einem Gäste-Verteidiger unhaltbar abgefälscht wurde. Viele Zuschauer fragten sich, ob Daniel Fießinger denn seinen dritten Shoutout einfahren könnte. Lange sah es danach aus, doch eine von der Bande unglücklich abprallende Scheibe macht dem jungen Keeper einen Strich durch die Rechnung. Daraufhin war das Tor nämlich leer und der Ex-Regensburger Alexander Seifert bedankte sich mit dem EHV-Ehrentreffer in der 44. Minute. Den Schlusspunkt besorgte erneut Yannick Drews, der in der 52. Spielminute den dritten Überzahltreffer der Hausherren markieren konnte.
Der 6:1-Erfolg bringt dem EV Regensburg weitere drei wichtige Punkte im Kampf um die Spitze in der Oberliga Süd. Aufgrund der leichten Patzer der Konkurrenz - Selb unterlag in Overtime zuhause dem Deggendorfer SC und Bad Tölz ließ in Peiting einen Punkt liegen - konnten die Oberpfälzer wieder etwas Boden gutmachen, bzw. die Tölzer Löwen, die allerdings noch ein Nachholspiel gegen Schönheide zu absolvieren haben, überholen. Als Tabellenzweiter reisen die Domstädter nun am Freitag zum Derby nach Deggendorf. Anpfiff ist um 20.00 Uhr.



selberwoelfeDeggendorf dreht den Spieß um / Selber Wölfe vs. Deggendorfer SC 6:7 n.V. (3:1; 3:3; 0:2; 0:1)

(OLS)  Am 2. Weihnachtsfeiertag kreuzten beide Mannschaften noch in Deggendorf die Schläger, unsere Wölfe drehten kurz vor Ende noch das Spiel und verließen nach Verlängerung als Sieger das Eis. Zwei Tage später in der Netzsch-Arena wiederholten sich die Ereignisse – nur mit einem anderen Sieger. Auch wenn der Spielausgang für uns unglücklich war, bekamen die knapp 2.500 Zuschauer an diesem Abend viel geboten.
Bemerkenswert: Die Gäste-Sturmreihe um Leinweber, Gibbons und Stern zeichnet sich an diesem Abend für alle sieben Treffer des Deggendorfer SC verantwortlich.
Unsere Wölfe übten von Beginn an mächtigen Druck auf das von Agricola gehütete Gästetor aus. Gerade die Reihe um Mudryk, Piwowarczyk und Geisberger – von den Fans „The Big Three“ genannt – erstickte jeden Versuch eines geordneten Spielaufbaus für Deggendorf im Keime. Folgerichtig hatten wir auch ein Chancenplus. Als Monteith für die Gäste auf der Strafbank „brummte“, hatten unsere Anhänger mehrmals den Torschrei auf den Lippen, aber Ondruschka und Piwowarczyk scheiterten je zweimal an Agricola. Besser machte es kurz nach Ablauf der Strafe Herbert Geisberger, der ein schönes Zuspiel von Mudryk verwerten konnte, nachdem Letztgenannter zusammen mit Hendrikson sich vorher unwiderstehlich die Scheibe hinter dem Tor erarbeitet hatte. Deggendorf konnte den Spielstand in Überzahl durch Leinweber zwischenzeitlich nochmal ausgleichen, aber unsere Wölfe bissen im ersten Spielabschnitt noch zweimal zu. Zunächst hielt Neumann mit unermüdlichem Einsatz die Scheibe im Angriffsdrittel und brachte diese zu Mudryk, der sowohl Verteidiger als auch Torhüter aussteigen ließ und einnetzte. Anschließend ließ sich Piwowarczyk in Überzahl nach einem Abpraller nicht lange Bitten und erhöhte auf einen 2-Tore-Vorsprung.
Deggendorf lässt nicht lockerWas passiert, wenn man die Mannen um Leinweber, Gibbons, Stern, Monteith und Martell etwas Platz gibt, zeigten die Deggendorfer beim Anschlusstreffer in der 22. Spielminute. Gerade Leinweber und Gibbons kommen mit so viel Geschwindigkeit zum Tor, dass dies kaum zu verteidigen ist. Geburtstagskind Dorr sorgte jedoch mit seinen Treffern zum 4:2 und 5:2 wieder für Beruhigung bei unserem Anhang. Aber die Gäste aus Niederbayern waren an diesem Abend nicht klein zu kriegen. Zunächst Gibbons und anschließend Stern in Unterzahl brachten ihre Farben wieder bis auf ein Tor heran. Zehn Sekunden vor Drittelende schaffte Piwowarczyk zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt bei doppelter Überzahl den Vorsprung unserer Mannschaft wieder zu erhöhen.
Für Spannung im letzten Spielabschnitt war dennoch gesorgt, denn Deggendorf wollte das Spiel partout noch nicht abhaken. Zu allem Überfluss wollte der Schiedsrichter dem Spiel auch noch seinen persönlichen Stempel aufdrücken, was immer wieder für Unmut auf beiden Seiten sorgte. Als Leinweber, der an sechs der sieben Treffer seiner Mannschaft beteiligt war, Mitte des Schlussdrittels in Überzahl auf 6:5 verkürzte, konnte man die Spannung in der Netzsch-Arena förmlich knistern hören. Deggendorf jetzt die agilere Mannschaft, die sich letztlich für ihren Einsatz durch den Ausgleich zwei Minuten vor Schluss belohnte. So ging das Spiel in die Verlängerung – eigentlich die Paradedisziplin unserer Wölfe. Aber an diesem Abend hatten die Deggendorfer das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und machten durch einen Kontertreffer in eigener Unterzahl den Auswärtssieg perfekt.



hernerev2007Herner EV – Rostock Piranhas 3:1 (0:1,2:0,1:0)

Das letzte Heimspiel des Jahres konnte der Herner EV vor knapp 1500 Zuschauern mit 3:1 für sich entscheiden. Saisonübergreifend war es der 20. Sieg im 24. Spiel im Jahr 2016 am Gysenberg und der musste hart erkämpft werden. Denn die Rostocker Piranhas boten sehr lange erbitterte Gegenwehr. Immerhin hatten sie von den letzten zehn Begegnungen acht gewinnen können. Bis zur 35. Minute lag das Team von der Ostsee sogar mit 1:0 in Führung, dann konnte der HEV mit einem Doppelschlag innerhalb von gut drei Minuten aber doch das Ergebnis auf 2:1 drehen. Bis zum Herner Sieg war aber noch ein hartes Stück Arbeit nötig, denn erst nach dem 3:1 in der 53. Minute hatten die Gäste, die krankheits- und verletzungsbedingt nur mit 14 Spielern die Reise in den Westen antreten konnten, nichts mehr zuzusetzen. Damit sicherte sich der Herner EV drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde bereits vorzeitig den ersten Tabellenplatz, denn bei 11 Punkten Vorsprung ganz oben auf dem Platz an der Sonne vor Duisburg und Tilburg kann nichts mehr dazwischen kommen.
Die erste Strafzeit dieser Partie ging auf das Konto der Piranhas, aber statt einer möglichen frühen Führung der Gysenberger nutzten die Gäste einen Scheibenverlust des HEV beim Powerplay und schlossen das Break eiskalt zum 0:1 ab. Die Gastgeber brauchten eine gewisse Zeit um ins Spiel zu kommen. Das gelang dann ab der Mitte des ersten Abschnitts. Zuerst hatte Michel Ackers eine gute Einschussmöglichkeit, dann häuften sich die Chancen. Aber egal, wer den Puck zum Tor brachte, ein Rostocker Spieler war immer dazwischen oder Niko Stark im Gehäuse der Gäste machte seinem Namen alle Ehre.
Das setzte sich auch im zweiten Drittel fort. Selbst frei stehend vor dem Rostocker Tor wurde der Puck nicht ins Netz gebracht. Allein in den ersten vierzig Minuten wurde ein Schussverhältnis von 43:11 offiziell notiert, aber der Knoten platzte erst in der 36. Minute als Sam Verelst ein Zuspiel von Aaron McLeod zum erlösenden ersten Herner Torjubel nutzen konnte. Rostocks Trainer Ken Latta nahm daraufhin eine frühe Auszeit, aber auch damit ließ sich der zweite Herner Treffer nicht verhindern. Erneut war es Sam Verelst, der nach seinen fünf Treffern am 2. Weihnachtstag in Duisburg weiter auf Torejagd gehen konnte. Wieder war Aaron McLeod der Vorbereiter und der 25-jährige HEV-Stürmer lenkte den Puck in Überzahl zu seinem 20. Saisontreffer ins Rostocker Tor. Im Schlussabschnitt zeigten sich die Piranhas wieder etwas offensiver und hatten durchaus einige Möglichkeiten zum Ausgleich, aber Brad Snetsinger besiegelte in der 53. Minute ihr Schicksal. Sehr humorlos schlenzte er den Puck in die untere linke Ecke des Rostocker Tores.
Am Freitag gibt es für den Herner EV die 26. und letzte Auswärtsfahrt des Jahres. Dann steht ab 20 Uhr die Partie im Erfurter Eissportzentrum bei den dortigen Black Dragons auf dem Programm.



dinslakenerkobrasDinslakener EC: Drachenzähmen leicht gemacht?

(RLW)  Getreu des Titels eines bekannten Trickfilmes bekommen es die Kobras kurz vor dem Jahreswechsel mit den Dragons des Herforder EV zu tun. Kurz vor der Ziellinie brauchen die Giftschlangen gegen die Drachen einen Sieg, um in Schlagweite zu Lauterbach auf dem sechsten Platz zu bleiben. Den können die wiedererstarkten Dragons trotz einer Aufholjagd nicht mehr erreichen. Zwar könnten sie theoretisch nach Punkten mit Lauterbach gleichziehen, aber die Luchse sind im direkten Vergleich besser und bleiben vor Herford. Somit stehen die Dragons als viertes Team neben Grefrath, Soest und Bad Nauheim für die Relegationsrunde fest und können in den letzten beiden Spielen am Feinschliff arbeiten. Darin liegt auch die Gefahr für die Kobras, denn gerade in ihrem letzten Heimspiel werden die Herforder noch mal alles für ihre zahlreichen Fans in die Waagschale legen und sich mit einem Sieg verabschieden wollen. Das ihnen Teams aus den höheren Tabellenregionen liegen, haben die Dragons zuletzt mit Siegen gegen Hamm und Diez-Limburg bewiesen. Pünktlich zum Ende der Hauptrunde ist Herfords Topscorer der Vorsaison, Killian Hutt, wieder fit und meldete sich gegen die Rockets eindrucksvoll zurück. Er wird dem Herforder Spiel noch mehr Torgefährlichkeit verleihen und zusammen mit den anderen Herforder Offensivleuten der Dinslakener Abwehr einiges abverlangen. Doch die Kobras wollen sich dieser Aufgabe stellen und selbst für den nötigen Druck auf das Herforder Tor sorgen, um möglichst viele Punkte im Kampf um Platz Sechs einzufahren. Da würde natürlich auch die lautstarke Unterstützung der mitreisenden Dinslakener Fans bei diesem Unterfangen helfen. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr und es empfiehlt sich eine rechtzeitige Anreise, da die Herforder Eishalle zum letzten Heimspiel gut besucht sein wird.
Zum letzten Hauptrundenspiel der Kobras am 08.01. in Lauterbach bietet sich wieder die Gelegenheit für die Dinslakener Fans ihr Team mit dem Bus zu begleiten. Abfahrt ist um 12.30 Uhr und der Unkostenbeitrag beträgt 15,00€ pro Person. Verbindliche Anmeldungen für den Bus erfolgen per Mail an info @dec-kobras.deoder telefonisch beim zweiten Vorsitzenden Bernd Remke unter 0170-4176007.



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Donnerstag 29.Dezember 2016
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