IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Samstag 31.Dezember 2016. Heute mit Informationen von der Weltmeisterschaft 2017, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.
(IIHF) Nach der Vorstellung der weltweit überaus beliebten Comic-Figuren Asterix und Obelix als offizielle Maskottchen weckt das deutsch-französische Organisationskomitee mit einem weiteren spektakulären PR-Highlight Vorfreude auf die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, die vom 5. – 21. Mai 2017 in Köln und Paris stattfindet. Es scheint unglaublich, ist aber wahr: Auf dem Pariser Eiffelturm wird in den nächsten Wochen Eishockey gespielt. Bis zum 19. Februar können die Besucher der weltberühmten Sehenswürdigkeit den schnellsten Mannschaftssport der Welt hautnah kennenlernen und selbst erfahren. Dazu wurde eigens ein echter Eishockey-Ring mit einer Größe von rund 200 Quadratmetern errichtet, und zwar in luftiger Höhe von 57 Metern auf der ersten Aussichtsplattform des Eiffelturms.
Natürlich steht die außergewöhnliche Aktion ganz im Zeichen der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft. Touristen und Einheimische werden somit schon jetzt auf das Turnier eingestimmt, welches erstmals auf die gemeinsame Bewerbung zweier Nationen hin vergeben wurde. Auf dem Eiffelturm wird es aber nicht bei der WM-Optik des Eisrings belassen. Vielmehr werden Eishockey-Trainer im Einsatz sein, die allen Interessierten das Spiel näher bringen: Von der Schlittschuhtechnik, der Handhabung des Materials bis zu den Regeln. Das Schöne für die Besucher des Eiffelturms: Es entstehen keine Extrakosten. Wer einmal den Eintritt bezahlt hat, kann an den Eishockey-Aktivitäten gratis teilnehmen. Ausrüstung und Schlittschuhe, die es in den Größen 25 bis 47 gibt, stehen den Besuchern ebenfalls kostenlos zur Verfügung.
Die Eishockey-Sessions finden bis zum 2. Januar an vier Tagen in der Woche statt (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag, außer am 31.12.). Danach noch bis zum 19. Februar 2017 zweimal wöchentlich (Mittwoch, Samstag) – jeweils von 14 bis 16 Uhr. Geöffnet ist die Eisfläche täglich von 10.30 bis 22.30 Uhr.
Für die 64 Spiele der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Kölner LANXESS arena und der Pariser AccorHotels Arena gibt es bereits Eintrittskarten, und zwar:
- online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
- Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Freitag 10.00 – 19.00 Uhr und Samstag von 12.00 – 19.00 Uhr)
Düsseldorfer EG: Ein Punkt zum Jahresabschluss gegen Ingolstadt(DEL) Nach den zwei schweren Spielen in Mannheim und Wolfsburg, die leider nicht erfolgreich gestaltet werden konnten, sollte es vor eigenem Publikum beim Jahresendspiel gegen den ERC Ingolstadt endlich wieder klappen mit Punkten. Vor 7434 Zuschauern zeigte die DEG eine couragierte Leistung, konnte sich aber letztlich beim 1:2 nach Verlängerung (0:1; 0:0; 1:0; 0:1) nur einen Zähler gegen die bayerischen Gäste erkämpfen.
Adler Mannheim mit Verletzungssorgen(DEL) Hinter den Adlern liegt ein Spiel zum Vergessen. Nicht nur, weil sie den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg mit 1:5 unterlagen. Nein, sie verloren mit Mathieu Carle, Carlo Colaiacovo, Aaron Johnson und David Wolf gleich vier wichtige Stammkräfte, die allesamt nach Mannheim zurückgekehrt sind, um sich medizinischen Untersuchung zu unterziehen.
ie sich nun herausstellte, hatten die Adler Glück im Unglück. Verteidiger Carle erlitt nach einem harten Check eine leichte Oberkörperverletzung, wird aber bei optimalem Heilungsverlauf am kommenden Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkehren. Somit könnte der 29-Jährige pünktlich zum Winter Game am 07. Januar 2017 wieder fit sein.
Auch bei Colaiacovo und Wolf stehen die Chancen gut, dass sie beim Eishockey-Highlight der Saison dabei sein können. Der Italo-Kanadier zog sich eine leichte Unterkörperverletzung zu, Wolf plagt eine Oberkörperverletzung.
Ein paar Tage früher zurückkehren wird Johnson. Der 33-jährige Kanadier verletzte sich zwar in Nürnberg am Oberkörper, die Teamärzte gehen jedoch davon aus, dass er im ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen die Grizzlys Wolfsburg wieder einsatzfähig ist.
Verzichten müssen die Adler in Straubing weiterhin auf den angeschlagenen Dennis Endras. Für ihn steht erneut Youri Ziffzer im Tor.
Wahnsinns-Comeback in Straubing
Dank toller Moral haben die Adler trotz dreimaligen Rückstandes in Straubing gewonnen. Ohne sechs Stammspieler setzte sich das Team von Sean Simpson mit 5:4 gegen die Tigers durch. Garrett Festerling, zwei Mal Matthias Plachta, Denis Reul und Chad Kolarik trafen für Mannheim, Thomas Brandl, Mike Hedden und zwei Mal Jeremy Williams für die Gastgeber.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start, doch Youri Ziffzer vereitelte die erste gute Chance durch Jeremy Williams (4. Spielminute), Scott Timmins traf nur das Außennetz (6.). Thomas Brandl besorgte wenig später die Straubinger Führung (7.), die Mike Hedden hätte ausbauen können doch Ziffzer parierte den Penalty stark (11.). Im Powerplay zielte der Angreifer besser und besorgte das 2:0 (12.). Garrett Festerling verkürzte nach toller Übersicht von Brent Raedeke (14.).
Im Mittelabschnitt klappten beide Teams das Visier nach oben und nahmen die Tore unter Dauerbeschuss. Matthias Plachta glich erstmals für Mannheim aus (30.), Williams brachte Straubing erneut in Führung (32.). Der Jubel im Eisstadion am Pulverturm hielt aber nicht lange, Denis Reul zog von der blauen Linie ab und Tigers-Goalie Matt Climie sah die Scheibe nicht 3:3 (34.).
80 Sekunden vor der letzten Pause brachte Williams mit seinem zweiten Treffer die Tigers wieder in Führung, doch auch Matthias Plachta schnürte den Doppelpack: 23 Sekunden vor Drittelende legte Niki Goc clever quer und Plachta jagte die Scheibe zum 4:4-Ausgleich in die Maschen.
Eine Unterkörperverletzung zwang Ziffzer im Schlussdrittel in die Zuschauerrolle. Für ihn rückte Mirko Pantkowski zwischen die Pfosten. Bei seinem DEL-Debüt konnte sich der 18-Jährige sofort auszeichnen und reagierte stark gegen Derek Whitmore (42.). Nach einem scharfen Pass von Jamie Tardif verpasste Festerling die erstmalige Mannheimer Führung (51.). Die holte Chad Kolarik bei doppelter Überzahl nach und setzte somit den Schlusspunkt unter eine tolle Aufholjagd.
EHC München: Pinizzotto und Kahun fallen zwei Wochen aus(DEL) Der EHC Red Bull München muss weiter auf die beiden Topstürmer Steve Pinizzotto und Dominik Kahun verzichten. Pinizzotto verpasste bereits die letzten beiden Partien der Red Bulls und pausiert aufgrund einer Unterkörperverletzung noch mindestens zwei weitere Wochen. Kahun, der schon die vergangenen fünf Partien gefehlt hat, muss wegen einer Erkrankung ebenfalls noch mindestens 14 Tage auf einen Einsatz warten. Trainer Don Jackson kann auch weiterhin Frank Mauer und Joachim Ramoser nicht einsetzen.
Sowohl Pinizzotto als auch Kahun zählen zu den Leistungsträgern beim Deutschen Meister EHC Red Bull München. In den Playoffs der vergangenen Saison sammelten die beiden Profis zusammen 28 Scorerpunkte und hatten damit maßgeblichen Anteil am Titelgewinn. Der Deutschkanadier Pinizzotto, der mit dem AHL-Club Hershey Bears 2009 und 2010 den Calder Cup gewann, wechselte im Mai 2015 in die bayerische Landeshauptstadt, Kahun steht bereits seit April 2014 im Kader der Isarstädter.
HALLELUJA: Red Bulls besiegen Berlin / RBM – EBB 3:1 | Konrad Abeltshauser: „Haben unsere Chancen besser genutzt“
Der EHC Red Bull München hat den ersten Teil des Hockey HALLEluja für sich entschieden. Die Red Bulls gewannen gegen die Eisbären Berlin mit 3:1 (0:1|2:0|1:0). Vor 10.000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle erzielten Konrad Abeltshauser, Daryl Boyle und Keith Aucoin die Treffer für das Jackson-Team.
Die Roten Bullen erspielten sich in der Anfangsphase gute Chancen, Michael Wolf und Jason Jaffray scheiterten aber an Eisbären-Torhüter Petri Vehanen (2.). Berlin war da effektiver: Nicholas Petersen nutzte in Überzahl die zweite Chance der Gäste zur Führung. München wirkte kurz geschockt, fand dann aber wieder zurück in die Partie: Yannic Seidenberg traf per Schlagschuss den Pfosten (12.) und Jason Jaffray (16.) hatte ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger, beide scheiterten allerdings knapp. Auf der Gegenseite vergab Barry Tallackson bei einem Konter in Eisbären-Unterzahl (14.).
Auch im zweiten Abschnitt begannen die Isarstädter druckvoll – und dieses Mal trafen sie: Konrad Abeltshauser schloss einen Alleingang erfolgreich zum 1:1-Ausgleich ab (22.). Vier Minuten später brachte Daryl Boyle die Hausherren mit einem Schuss in den Winkel erstmals in Führung. Münchens Kapitän Michael Wolf hätte die Schwächephase der Gäste beinahe mit dem 3:1 bestraft, sein Schuss landete aber an der Unterkante der Latte (30.). Die Eisbären blieben bei Kontern gefährlich, Maximilian Adam (32.) und Florian Busch kurz vor der zweiten Sirene trafen jedoch nicht.
Im Schlussabschnitt hielt Petri Vehanen die Gäste mit einer Glanzparade gegen Derek Joslin im Spiel. Da München in der Folge in der Defensive sicher stand, blieb es bis in die Schlussminuten beim knappen 2:1-Vorsprung. In der vorletzten Minute setzte Eisbären-Trainer Uwe Krupp alles auf eine Karte: Sechs Berliner Feldspieler machten nun Druck, Münchens Torhüter Danny aus den Birken verhinderte aber mit starken Paraden den Ausgleich. 26 Sekunden vor dem Ende markierte Keith Aucoin mit einem Empty-Net-Treffer den 3:1-Endstand.
EHC Bayreuth: Auch für Ravensburg ist im Tigerkäfig nichts zu holen - Überzeugende Wagnerstädter sorgen für gelungenen Jahresabschluss(DEL2) Vor knapp 2000 Besuchern im Kühlschrank Tigerkäfig gelingt den Bayreuthern mit 3:1 (2-0;0-1;1-0) ein verdienter, perfekter Schlusspunkt unter ein überragendes Jahr 2016. Fröhlich, Kolozvary und Bartosch waren die Torschützen, bei einem Spiel mit vielen Unterbrechungen, weil bei Gästegoalie Langmann ständig das Tor aus der Verankerung rutschte, egal auf welcher Stadionseite er sich befand, während das bei Vosvrda nie passierte und es gleich zweimal Videobeweis zu Bayreuther Treffern gab.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet schon am Dienstag 03.01 wieder um 20 Uhr gegen Bad Nauheim statt.
Eispiraten Crimmitschau verlieren letztes Heimspiel des Jahres - Westsachsen unterliegen Heilbronn bei John Tripps Heimpremiere(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Heimspiel im Jahr 2016 verloren. Gegen die Heilbronner Falken unterlagen die Westsachsen vor heimischer Kulisse mit 2:5. Die Heimpremiere des neuen Cheftrainers John Tripp gegen die Baden-Württemberger war somit nicht von Erfolg gekrönt. Durch die Niederlage gegen die Falken rutschen die Eispiraten folglich auf den letzten Tabellenplatz ab und beginnen 2017 mit der "Roten Laterne". Bernhard Keil und Ivan Ciernik zeichneten sich für die Treffer der Pleißestädter verantwortlich.
Insgesamt 2.751 Zuschauer fanden im letzten Heimspiel des Jahres den Weg in den Sahnpark. Mit hohen Erwartungen fieberten die zahlreichen Anhänger der Heimpremiere des neuen Headcoachs John Tripp entgegen. Unter der Leitung des Deutsch-Kanadiers holten die Westsachsen im Auswärtsspiel beim Ligaprimus Bietigheim den ersten Auswärtssieg der Saison, verloren allerdings Offensivmann Mark Lee, welcher auch im Aufeinandertreffen mit den Falken verletzungsbedingt fehlte. Bis auf Lee und den Langzeitverletzten Daniel Bucheli konnte Tripp jedoch aus dem Vollen schöpfen.
Schon vom Start weg nahmen die Eispiraten dann auch das Heft in die Hand und sorgten mit schnellen Angriffen auf das Tor der Falken für viel Gefahr. Hochkarätige Möglichkeiten von Dominic Walsh und Patrick Pohl brachten zunächst aber keinen Ertrag. Die Crimmitschauer hatten bis dato nicht nur mehr Spielanteile, sondern schienen dem Führungstreffer auch näher als die Schützlinge von Fabian Dahlem. Nach einer verunglückten Abwehraktion von Patrick Pohl waren es dann aber die Baden-Württemberger, welche nach einem Beinschuss von Kevin Lavallée mit 1:0 in Führung gehen konnten. Die Gäste wurden nach ihrem Treffer zwar stärker, aber auch die Pleißestädter blieben durch die Chancen von Martin Bartek, Jason Pinizzotto und Jan Tramm immer wieder kreuzgefährlich. Fehlendes Scheibenglück und ein starker Falken-Goalie Andrew Hare verhinderten allerdings einen ersten Crimmitschauer Treffer.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Hausherren die Feldüberlegenheit, ließen aber wie schon im ersten Abschnitt zu viele Torchancen ungenutzt. Die Gäste aus Heilbronn spielten dagegen einfaches und schnörkelloses Eishockey und markierten in der 29. Spielminute den Treffer zum 2:0. Jordan Heywood ließ Ryan Nie bei seinem Schuss keine Chance zur Abwehr. Wiederum nur vier Minuten später waren dann aber die Westsachsen am Zug und durften endlich ein eigenes Tor bejubeln. Nach einer starken Vorarbeit von Patrick Pohl fälschte Bernhard Keil die Scheibe unhaltbar für Andrew Hare zum 1:2 ab. Im Anschluss hatten die Schützlinge von John Tripp weitere gute Gelegenheiten durch Ivan Ciernik und Jason Pinizzotto, welche allerdings nicht den Weg ins Gästetor fanden.
Für den Schlussabschnitt nahmen sich die Eispiraten viel vor, mussten jedoch nur 92 Sekunden nach Wiederbeginn den nächsten Rückschlag hinnehmen. Richard Gelke gelang der Treffer zum 1:4 und erhöhte die Führung seiner Farben auf 3:1. Kevin Lavallée ließ die mitgereisten Heilbronn-Anhänger dann in der 48. Minute erneut jubeln und sorgte mit seinem Treffer zum 1:4 nicht nur für eine beruhigende Führung, sondern auch für die Vorentscheidung. Zwar keimte mit dem 2:4-Anschlusstreffer von Ivan Ciernik noch einmal Hoffnung im weiten Rund des Crimmitschauer Sahnparks auf, Heilbronn machte zwei Minuten vor dem Ende mit dem Empty-Net-Treffer von Rylan Schwartz allerdings den Deckel drauf.
René Kramer neuer Eislöwen-Kapitän(DEL2) Mit dem heutigen Spiel gegen die Kassel Huskies übernimmt René Kramer bei den Dresdner Eislöwen das Amt des Kapitäns. An der Seite des 29-Jährigen agieren künftig Mirko Sacher und Brendan Cook als Assistenten.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir wollen mit dieser Entscheidung den bisher benannten Spielern die Möglichkeit geben, sich nur auf das Eishockeyspielen konzentrieren zu können und somit den Fokus wieder zu schärfen.“
Dresdner Eislöwen schlagen Kassel
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Kassel Huskies mit 5:3 (2:0; 2:3; 1:0) gewonnen. Vor 4224 Zuschauern brachte Alexander Höller den Gastgeber nach zwölf Spielminuten in Führung. Eric Valentin legte im Powerplay das 2:0 nach (19.). Im zweiten Abschnitt bauten Tomas Schmidt (21.) und René Kramer (23./PP) die Eislöwen-Führung aus, doch Phil Hungerecker (26./PP), Toni Ritter (29./PP) und Thomas Merl (38.) waren für den Gast erfolgreich. Im letzten Spielabschnitt traf Teemu Rinkinen zum spielentscheidenden 5:3 (54.).
Huskies-Coach Rico Rossi: „Es war ein verdienter Sieg für Dresden. Nach dem 0:4 war es aus unserer Sicht verdammt schwer. Trotzdem muss ich mein Team für die Art und Weise, wie es zurückgekommen ist, loben. Wir waren zwischenzeitlich näher am 4:4 als Dresden am fünften Tor. Trotzdem konnten wir den Treffer nicht mehr erzielen, weil wir schon den Dresdner Vorsprung einholen mussten. Trotzdem: Unser Kampfgeist hat mir gefallen, leider passt aber das Ergebnis nicht.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Bei einem Großteil der Niederlagen war das letzte Drittel ausschlaggebend. Wir brauchten eine andere Richtung. Dass es gerade gegen den Meister, der für sein hartes Spiel bekannt ist, geklappt hat, war wichtig. Das Unterzahlspiel im zweiten Drittel war aus meiner Sicht der Schlüssel zu unserem hart erarbeiteten Sieg. Dennoch war es nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 3. Januar um 19.30 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren.
ESV Kaufbeuren erkämpft sich in Bad Nauheim zwei Punkte / 2:3 Auswärtssieg nach Verlängerung zum Jahresabschluss - Branden Gracel mit Siegtreffer in der Overtime(DEL2) Auch das letzte Spiel des Jahres 2016 konnte der ESVK siegreich gestalten. Mit einem 2:3 Auswärtssieg nach Verlängerung kehrt die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann einen Tag vor Silvester in die Wertachstadt zurück. Die Joker mussten beim Tabellenelften vor 2351 Zuschauern dabei neben dem langzeitverletzten Matthias Bergmann auch weiterhin auf Jonas Wolter und Max Schmidle verzichten. Mindestens drei Wochen wird auch Allrounder Florin Ketterer nicht auflaufen können, dieser zog sich im Heimspiel gegen den SC Riessersee eine Oberkörperverletzung zu.
Das erste Drittel begannen die Allgäuer recht verhalten und die Hausherren hatten mehr Spielanteile, ohne dass sich die Nauheimer aber zwingende Torchancen erspielen konnten. In ihrem ersten Überzhalspiel trafen die Roten Teufel dann aber ins Schwarze. Diego Hofland wurde im Slot mustergültig von Juuso Rajala bedient und lies mit einem trockenen Schuss dem heute wieder überragenden Stefan Vajs im Tor des ESVK keine Abwehrchance. Die größte Möglichkeit für die Rotgelben vergab kurz nach dem 1:0 Führungstreffer der Heimmannschaft Joker Goldhelm Jere Laaksonen, der mit einem satten Handgelenkschuss am Pfosten scheiterte. Im zweiten Drittel übernahmen die Kaufbeurer dann mehr und mehr die Spielkontrolle und wurden nach dem schon zuvor viele gute Chancen auf den Ausgleichstreffer vergeben wurden in der 25. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Nach einem direkten Scheibengewinn überwand Branden Gracel Jan Guryca in Kasten der Nauheimer mit einem satten Schhlagschuss zum 1:1. Die Rotgeleb waren nach dem Ausgleichstreffer des Öfteren nahe am Führungstreffer, das nächste Tor machten aber 10 Minuten später dann die Hessen. Erneut waren die Teufel in Überzhal erfolgreich. Der schwedische Verteidiger Joel Johansson traf mit einem verdeckten Schlagschuss zum 2:1. Die Joker schlugen aber nur zwei Minuten später zurück und kamen durch Joona Karevaara zum verdienten 2:2 Ausgleich. Mit einem gerechten Unetschieden ging es dann auch in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt war die Mannschaft von Trainer Petri Kujala näher am Siegtreffer, die Hessen scheiterten jedoch mit ihren Torabschlüssen immer wieder am überragenden Stefan Vajs im Tor des ESVK. Auf der Gegenseite behielt auch Nauheims Torhüter Jan Guryca bei den Kaufbeurer Angriffen stehts den Überblick, so dass in der regulären Spielzeit kein Treffer mehr fallen sollte. Die Allgäuer mussten in der Verlängerung noch aufgrund einer Strafzeit aus der 60. Spielminute 70 Sekunden in Unterzhal überstehen. Mit dem ersten Angriff in der Overtime machten die Joker dann aber den entscheidenden Treffer durch Branden Gracel. Der agile Kanadier traf nach Vorlage von Sami Blomqvist aus dem Slot heraus zum Siegtreffer für seine Farben und sicherte seiner Mannschaft damit den Zusatzpunkt.
(OLS) Zum Jahresabschluss sicherten sich die Tölzer Löwen gegen den EV Lindau drei Punkte und schlossen damit einen äußerst erfolgreichen Dezember ab. Der Endstand: 4:2.
Die Bilanz ist erstaunlich: In jedem Spiel gepunktet, nur einmal nach Verlängerung verloren, die Top-Teams aus Regensburg und Selb geschlagen. Kein Wunder, dass Löwen-Trainer Axel Kammerer von einem „grandiosen Dezember“ spricht. Auch im letzten Spiel des Jahres am Freitagabend gegen Lindau gingen die Löwen als Sieger vom Eis. Und das, obwohl sie sich gegen den Bayernliga-Aufsteiger erneut schwer taten. Mit 1:2 lagen sie nach 40 Minuten zurück.
Im letzten Drittel aber sammelten sich die Löwen noch einmal – und binnen 24 Sekunden drehten Johannes Huß und Stefan Reiter das Spiel. Kurz darauf überstanden die „Buam“ noch eine doppelte Unterzahl schadlos. Gut fünf Minuten vor dem Ende der Partie sorgte Florian Strobl für die Entscheidung.
Die Tölzer Löwen bleiben damit punktgleich mit dem EV Regensburg auf dem dritten Tabellenplatz der Oberliga Süd. Es folgt eine kurze Verschnaufpause, ehe am Dienstag, 3. Januar, das Gastspiel in Landshut ansteht (Beginn: 19.30 Uhr). Am Freitag, 6. Januar, empfangen die Löwen den EHC Waldkraiburg in der Hacker-Pschorr Arena. Spielbeginn ist aufgrund des Feiertags bereits um 18 Uhr.
Deggendorfer SC verliert in letzter Sekunde(OLS) Was für eine bittere Pleite für den Deggendorfer SC. Gegen den
Tabellenzweiten aus Regensburg sah alles lange nach einer
Punkteteilung nach 60 Minuten aus, ehe die Regensburger 22 Sekunden
vor Schluss mit dem 3:4 dem DSC den Todesstoß versetzte.
Dabei begann die Partie vielversprechend aus Hausherrensicht. In der
6. Spielminute setzte sich Travis Martell schön entlang der Bande
durch, spielte quer auf Kyle Gibbons und der Torjäger netzte zum
frühen 1:0 ein. Doch diese Führung sollte nicht lange halten. Nur
knapp zwei Minuten später vertändelte der DSC in eigener Überzahl den
Puck an der blauen Linie und Regensburgs Nikola Gajovsky vollendete
den dadurch entstandenen Unterzahlkonter zum 1:1. Danach übten die
Deggendorfer weiterhin Druck auf das von Cody Brenner gehütete EVR-Tor
aus, zunächst aber ohne Erfolg. Erfolg hatten in der 12. Spielminute
allerdings wieder die Gäste. Kevin Schmitt zog von aus neutralen Zone
einfach Mal ab und überraschte damit Sandro Agricola zum 1:2. Dadurch
ließen sich die Hausherren aber nicht aus der Ruhe bringen und kamen
im ersten Abschnitt noch zurück. Knapp eine Minute vor der
Pausensirene stand wieder einmal Jan-Ferdinand Stern vor dem Tor
goldrichtig und das Deggendorfer Eigengewächs bugsierte den Puck zum
viel umjubelten Ausgleich über die Linie. Stern war es auch, der zu
Beginn des zweiten Abschnitts im Blickpunkt stand. In der 22.
Spielminute sorgte der 20-Jährige nämlich für die erneute
Hausherrenführung. Stern wurde schön von Curtis Leinweber bedient und
schloss dann unhaltbar für Brenner zum 3:2 ab. Doch erneut ließ die
Antwort des EVR nicht lange auf sich warten. Zum zweiten Mal an diesem
Abend vertändelte die DSC-Abwehr den Puck an der blauen Linie und
wieder nutzte der EVR den Konter eiskalt aus. Somit stand es anfangs
des zweiten Abschnitts 3:3. Im weiteren Spielverlauf taten sich auf
beiden Seiten noch einige gute Chancen auf, bis zur letzten
Spielminute passierte dann allerdings nicht mehr. Dann versetzte, wie
bereits beschrieben, Svatopluk Merka dem DSC mit dem 3:4 22 Sekunden
vor Schluss den Todesstoß.
Für den DSC heißt es jetzt kurz Durchschnaufen nach dem
weihnachtlichen Marathon, ehe man bereits am 3. Januar auswärts auf
die Blue Devils aus Weiden trifft.
EV Lindau Islanders verlieren erst im Endspurt in Bad Tölz(OLS) Erneut hielten die EV Lindau Islanders gegen den Tabellendritten Tölzer Löwen lange mit, erneut scheiterten sie aber kurz vor dem Ziel und verpassten beim 2:4 (0:0, 2:1, 0:3) einen möglichen Punkt.
Lange Zeit zeigten die Islanders dabei ihren besten Auswärts- Auftritt bei einem Top- Team seit langer Zeit. Die Gastgeber starteten zwar druckvoll, konnten aber die umsichtige Lindauer Abwehr um den sicheren Torhüter Korbinian Sertl auch bei einer frühen Überzahl nicht in Schwierigkeiten bringen, die später auch mit zwei Mann weniger auf dem Eis ohne Gegentor blieben. Umgekehrt hatten Troy Bigam, Andreas Farny und Sascha Paul Powerplay- Chancen, aber das Pech in dieser Disziplin blieb dem EVL auch in dieser Partie treu.
Der zweite Abschnitt begann dann unglücklich für die Gäste, die in Unterzahl beginnen mussten. Schon nach 30 Sekunden war Beppo Frank mit einem verdeckten Flachschuss erfolgreich. Wieder einmal hatte das beste Powerplay der Oberliga zugeschlagen. Die Islanders ließen sich vor 1098 Zuschauern davon aber wenig beeindrucken, zogen ihr konsequentes Spiel weiter durch und glichen schon vier Minuten später durch einen kuriosen Treffer aus. Jiri Mikesz zog aus halbrechter Position einfach ab, die Scheibe sprang kurz vor Markus Janka auf und am Löwen- Keeper vorbei im Netz ein.
Das gab den Lindauern, die mit dem Favoriten auf Augenhöhe agierten, weiteren Auftrieb. Sertl musste zwar zweimal in Unterzahl mit Glanztaten den erneuten Rückstand verhindern, dann aber waren die Islanders dran. Unwiderstehlich zog Jeff Smith nach genauem Zuspiel von Tobias Fuchs davon, umkurvte das Tor von Janka und überwand diesen mit einem Bauerntrick zum 1:2 (30.).
„In der Phase hätten wir noch mehr rausholen können“, sagte EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart. „Leider haben wir das versäumt.“ Denn die Lindauer hatten gleich mehrfach das 1:3 auf dem Schläger. So verpasste unter anderem Jeff Smith nach Querpass von Farny das Tölzer Tor nur knapp, dann krachte bei einem weiteren Konter der Schuss von Johann Katjuschenko an die Latte.
Hierin lag dann der Unterschied zwischen den beiden Teams. Bad Tölz machte aus seinen Möglichkeiten im Schlussabschnitt Tore und hatte den Schlüsselmoment dazu in der 46. Minute. Zwei platzierte Schüsse von Johannes Huss und Stefan Reiter landeten im Netz und innerhalb von nur 24 Sekunden war das Spiel gedreht. „Da hat sich die individuelle Klasse der Tölzer gezeigt“, sagte Schwarzbart. Die war dann auch in Unterzahl noch einmal zu sehen, als sich die Islanders aufbäumten und elf Minuten vor dem Ende mit zwei Mann mehr den möglichen Ausgleich versäumten. Nach 55 Minuten war die Partie dann aber mit dem 4:2 von Florian Strobl entschieden, womit der Lindauer Aufwand erneut ohne Ertrag blieb.
Selber Wölfe mit Auswärtsdreier zum Jahresausklang(OLS) Mit einem 6:3 Auswärtserfolg bei den Höchstadt Alligators schließen unsere Wölfe das Jahr 2016 ab. Im vierten Vergleich mit dem Aufsteiger aus Mittelfranken braucht unsere Mannschaft eine ungewohnt lange Anlaufzeit um richtig ins Spiel zu kommen. Ein Doppelschlag im Mittelabschnitt dreht die Partie und stellt die Weichen letztendlich auf verdienten Auswärtserfolg. Das Spiel stand unter dem Motto „Tag der Premieren“.
Nachwuchstalent Silbermann feiert ein mehr als gelungenes Debüt bei seinem ersten Oberligaspieleinsatz, Neumann und Hendrikson erzielen beide ihre ersten Saisontreffer.
Personalsorgen vor dem Gastspiel an der Aisch. Schneider und Gare fehlen krankheitsbedingt, Umstellungen die Folge. Hördler rückt als Center für Gare in die zweite Angriffsformation, Kolb, bis dato zum Verteidiger umfunktioniert und diese Rolle bärenstark ausfüllend, muss als Stürmer ran. In der Verteidigung gibt es hingegen zwei „neue Gesichter“. Früher als erwartet kehrt Schadewaldt nach Verletzung wieder zurück, mit dem 16jährigen Mauriz Silbermann feiert ein Eigengewächs eine gelungene Pflichtspielpremiere.
Unsere Wölfe legen los wie die Feuerwehr. Nach nur 19 Sekunden Ondruschka mit der ersten nennenswerten Chance, weitere durch Dorr und Piwowarczyk folgen. Unsere Jungs haben danach aber scheinbar ihr Pulver verschossen. Trotz optischer Überlegenheit, schaffen wir es nicht, das Spiel an uns zu reißen, in Richtung Tor der Einheimischen gibt es nur wenig Zwingendes. Kein geordneter Spielfluss, Einzelaktionen anstatt Kombinationsspiel prägen das Bild. Irgendwie passt es ins Spiel, dass der mit hohem Tempo agierende Aufsteiger die Führung erzielt. Aus Selber Sicht vermeidbar, denn erst im zweiten Anlauf kann Rousek ungehindert Stefaniszin zum 1:0 überwinden. Mit diesem Spielstand geht es auch in die erste Pause. Grund dafür das an diesem Abend bis dato ineffiziente Selber Überzahlspiel. Drei Überzahlspiele, darunter zweimal hintereinander 5/3 – lassen unsere Cracks harmlos und ergebnislos verstreichen.
Mit viel Schwung starten unsere Mannen in den Mittelabschnitt. Aber der beste Sturm der Liga mit ungewohnter Abschlussschwäche. 20 Sekunden nach Wiederbeginn bedient Ondruschka den durchstartenden Mudryk mustergültig, der scheitert jedoch an Schnierstein, kurz darauf auch Geisberger und Piwowarczyk zweiter Sieger gegen Höchstadts Goalie. Letzterer ist aber später geschlagen. Geisberger bricht den Bann und erzielt den längst überfälligen Ausgleichstreffer. Ein Treffer, der beflügelt, unsere Wölfe geben nun richtig Gas und drehen die Partie mittels eines Doppelschlags innerhalb von nur 31 Sekunden. Neumann (sein erster Saisontreffer) und Moosberger (sein 25.Treffer) die Torschützen. Der Spitzenreiter hat wieder alles im Griff, der unnötige 2:3 Anschlusstreffer bedeutet nur kurzzeitiges Zittern. Unsere Wölfe mit der passenden Antwort 56 Sekunden vor der Pausensirene: Dorr aus dem Gewühl in Überzahl zum 4:2.
Zur Aufholjagd der Alligators kommt es nicht mehr, unsere Wölfe suchen ihrerseits die endgültige Entscheidung gegen einen Gastgeber, der kräftemäßig nichts mehr entgegenzusetzen hat. Nach guten Möglichkeiten ist es in der 46. Minute soweit. Hendrikson´s Hammer von der blauen Linie zum 5:2 – der erste Saisontreffer des 33jährigen Defender – sorgt für hängende Köpfe bei den Alligators. Daran ändert auch der dritte Treffer der Hausherren sowie deren Herausnahme des Goalies für einen weiteren Feldspieler in der Schlussphase nichts. Im Gegenteil. Piwowarczyk trifft per empty net zum 6:3 aus Selber Sicht.
Zum ersten Punktspiel in 2017 müssen unsere Wölfe am 04. Januar zum EV Regensburg reisen. Das Spiel beginnt um 20.00 Uhr.
Das nächste Heimspiel in der NETZSCH-Arena steigt am 06. Januar um 20.00 Uhr. Gegner ist der EHV Schönheide. Zu besagtem Heimspiel gegen die Erzgebirgler wird es aus organisatorischen/terminlichen Gründen keine EISZEITung (Stadionzeitung) geben.
Endlich belohnt sich FASS Berlin, 5:4-Sieg in Braunlage(OLN) Lange mussten alle auf diesen Moment warten, nun aber hat sich FASS Berlin endlich mal wieder für ein gutes Spiel belohnt. Bei den Harzer Falken wurde zum Jahresabschluss mit 5:4 (3:2/0:2/2:0) gewonnen. Besonders gefreut hat sich der kleine Paul. Sonst als Puckkind im Welli auf dem Eis, war er diesmal erstmals bei einem Auswärtsspiel dabei und durfte sich über einen Sieg freuen.
Im Vergleich zum letzten Spiel fehlten den Akademikern der gesperrte Dennis Merk sowie Christian Leers, im Tor begann diesmal Ole Swolensky. Und FASS begann sehr gut, das Team stand hinten sicher und kam auch zu einigen Chancen. Doch wieder kam früh der Rückschlag, Ryan McGrath traf nach acht Minuten nach einem Break zum 1:0. Doch FASS schlug schnell zurück, denn nur 18 Sekunden später traf Oliver Duris nach schöner Vorarbeit von Patrick Czajka zum 1:1. Es folgte die beste Phase von FASS und endlich wurden die Chancen auch genutzt. So revanchierte sich Oliver Duris bei Patrick Czajka, der dessen Pass zum 1:2 verwandelte (11.). Und beim ersten Powerplay dieses Spiels traf Joe Timm erstmals für FASS. Von der blauen Linie abgezogen landete der Puck nach 16 Minuten im Tor der Falken. Die waren zunächst geschockt, konnten dann aber nach 18 Minuten doch noch auf 2:3 verkürzen.
Sehr unglücklich startete für die Akademiker der Mittelabschnitt. Nach 23 Minuten gab es Bully im Drittel von FASS und ein Schuss von Erik Pipp landet irgendwie im Tor. Die Gastgeber wurden nun wieder stärker und kamen ebenfalls zu ihrem ersten Überzahlspiel. Dabei traf Ryan McGrath nach 28 Minuten zur 4:3-Führung. Beide taten sich in den restlichen Minuten schwer, die Abwehrreihen räumten gut ab. Die besseren Chancen hatten die Falken und so führten sie nach dem 2. Drittel mit 4:3.
Mit Vorteilen für die Falken begann das letzte Drittel. Aber FASS überstand die Anfangsphase gut und nutzte nach 46 Minuten einen Fehler im Spielaufbau aus. Oliver Duris war Nutznießer und erzielte den 4:4-Ausgleich. Es war nun ein Kampf auf beiden Seiten, aber endlich einmal mit dem besseren Ende für FASS. Denn Charlie Jahnke traf drei Minuten vor dem Ende zum 4:5 und diesen Vorsprung brachten die Akademiker über die Zeit.
Trainer Oliver Miethke: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Kampfgeist bis in die letzte Minute, das Team hat nie aufgegeben und hat sich mit einem Sieg belohnt.“
Tom Fiedler: „Endlich haben wir uns für die harte Arbeit belohnt. In Hannover und Tilburg hat das leider nicht geklappt.“
Nun geht man mit neuem Selbstvertrauen ins neue Jahr und das beginnt am Freitag, dem 6. Januar mit einem Auswärtsspiel beim ESC Wohnbau Moskitos Essen. Am 8. Januar kommen zum 1. Heimspiel des neuen Jahres die Icefighters Leipzig ins Erika-Hess-Eisstadion. Spielbeginn ist um 13:30 Uhr.
Essen zieht Protest zurück – 3 Punkte verbleiben endgültig bei den Füchsen Duisburg(OLN) Die Moskitos Essen haben den beim Deutschen Eishockey-Bund eingelegten Protest gegen die Spielwertung der Wiederholungsbegegnung vom 29.11.2016 zwischen dem EVD und Essen mit heutigem Datum zurückgezogen. Trotz ihrer 2:6-Niederlage wollten die Moskitos die Begegnung am grünen Tisch gewinnen, da der Spielabbruch, der zu der Neuansetzung führte, nicht auf „höhere Gewalt“ zurückzuführen gewesen sei. Das DEB-Spielgericht folgte dieser Auffassung nicht und legte den Moskitos offiziell nahe, „dass zur Vermeidung erheblicher Kosten, die eine Verhandlung verursache, der Antragsteller eine Antragsrücknahme in Betracht ziehen solle“. Das haben die Essener verantwortlichen sodann gemacht. Die im sportlichen Wettbewerb gewonnen drei Punkte verbleiben somit endgültig an der Wedau.
ESC Essen: Verdiente Niederlage in Holland(OLN) „Wenn wir Tilburg schlagen wollen, bei denen zuhause, dann muss bei uns alles stimmen und wir müssen alle Spieler fit haben“, sagte Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz nach dem Spiel bei den Tilburg Trappers. Im letzten Spiel des Jahres 2016 kassierten die Wohnbau Moskitos eine durchaus verdiente 3:0 (2:0, 0:0, 1:0) Niederlage bei den Trappers. Das Team vom Westbahnhof musste ohne Drei auskommen, Hildebrand (Gehirnerschütterung), Bires (Grippe) und Niederberger (Knie) fehlten, dafür rückte Michal Velecky wieder in den Kader.
Die Trappers begannen druckvoll und den Moskitos blieb speziell im ersten Abschnitt oft das Nachsehen. Vor ausverkauftem Haus und unter den Augen von etwa 250 mitgereisten Essener Fans offenbarten sich dann doch so einige Defizite im Essener Spiel. Michal Velecky fand über die kompletten 60 Minuten nie so recht die Bindung zum Team, die zuletzt oft sehr gelobte Defensive war einige Male überrascht von der Geschwindigkeit, mit der die Trappers ihre Angriffe vortrugen. Und im Sturm fehlte vor allem durch Hildebrand und Bires das überraschende Moment um Ian Meierdres im Tor der Holländer zu überraschen. Bereits in der vierten Spielminute der Rückstand, als Ivy van der Heuvel von rechts recht unbedrängt ins Essener Drittel fahren kann, Kilian van Gorp ist links mutterseelenalleine und Sebastian Staudt mit einem trockenen Schuss zum ersten Mal überwunden. Die Trappers drückten weiter und erspielten sich ihre Chancen, neunte Spielminute, Julian Lautenschlager sitzt eine von zwei Essener Strafzeiten ab, und der Topscorer der Niederländer, Justin Larson trifft aus kurzer Distanz zum 2:0.
Frank Gentges wird sicherlich in der ersten Pause einige Worte gefunden haben und sein Team kam in den zweiten 20 Minuten auch besser ins Spiel. Die ganz großen Chancen waren es nicht, doch es hätte durchaus mal ein Puck ins Tor der Trappers rutschen dürfen, tat er aber nicht und so ging es mit dem gleichen Ergebnis in das letzte Drittel. Knapp fünf Minuten waren hier gespielt, da stellte Hauptschiedsrichter Schrader hinter dem Essener Tor ein Loch im Eis fest. Erste Versuche das Loch zu flicken scheiterten, es kam wohl auch ein Teil der Untereiswerbung hoch und so schickte Schrader beide Teams erst mal für 20 Minuten in die Kabine. Es dauerte am Ende etwa 45 Minuten bis es weitergehen konnte. Irgendwie hatten beide Teams aber nun die klare Linie verloren, der Rest des Spiels ging irgendwie so dahin. Tilburg erzielte noch das 3:0 durch Levi Houkes und Frank Gentges sagte in seinem Statement: „Um gegen Tilburg zu gewinnen, insbesondere in Tilburg vor ausverkauftem Haus, muss bei uns alles passen und Tilburg darf keinen guten Tag erwischen. Wir haben bis auf wenige Fehler gut gespielt, aber das Fehlen unserer beiden Topscorer Andrej Bires und Niklas Hildebrand war nicht zu kompensieren. Obendrein musste auch Leon Niederberger wegen Knieproblemen pausieren.“
Protest zurückgezogen
Bestätigen können die Wohnbau Moskitos das, was Nachbar Füchse Duisburg und andere bereits gestern gemeldet hatten. Die Wohnbau Moskitos haben den Protest gegen die Wertung des Spiels in Duisburg zurückgezogen. Das Spielgericht des DEB hatte den Wohnbau Moskitos über ihren Anwalt signalisiert, dass der Protest in der Verhandlung am 05.01. keine Aussicht auf Erfolg haben würde.
3:2 n.V. - Crocodiles Hamburg ringen Hannover Indians nieder(OLN) Was für eine Energieleistung der Crocodiles Hamburg im Auswärtsspiel bei den Hannover Indians. Im letzten Spiel des Jahres 2016 konnte man die Gastgeber mit 3:2 nach Verlängerung besiegen. Von Beginn an entwickelte sich vor über 4000 Fans am Pferdeturm ein hochklassiges Spiel, in dem sich zwei disziplinierte Teams auf Augenhöhe trafen. Im ersten Drittel begannen die Crocodiles schwungvoll und gingen in der vierten Spielminute durch Gino Blank mit 1:0 in Führung. Die Indianer hatten allerdings nur eine Minute später die passende Antwort parat und konnten zum 1:1 ausgleichen. Trotz der optischen Überlegenheit konnten die Hamburger kein weiteres Tor in den ersten 20 Minuten erzielen.
Das zweite Dritte verlief ausgeglichen. Dennoch konnten die Gäste in Führung gehen. Josh Mitchell konnte im gewohnt starken Überzahlspiel die Führung erzielen. Mit dem Spielstand ging es in den Schlussabschnitt, in dem Hannover schnell den Ausgleich erzielen konnte. Die Gastgeber im Anschluss mit mehr Torschüssen. Weitere Tore sollten im dritten Drittel aber nicht mehr fallen. Somit ging es in die Verlängerung. Dort war nach einer Minute und 33 Sekunden Thomas Zuravlev zur Stelle, der den Crocodiles den verdienten Zusatzpunkt sicherte.
Die Hamburger Eishockeycracks sind jetzt wieder am 06.01 gegen den ECC Preussen Berlin im Einsatz. (mas)
(OLN) Im 50. und letzten Spiel des Jahres 2016 war Schwerstarbeit für den Herner EV angesagt. Denn bei den Black Dragons in Erfurt konnte sich das Team von Frank Petrozza erst in der Overtime durchsetzen und mit einem 4:3-Erfolg die Heimreise aus Thüringen an den Gysenberg antreten. „Meine Mannschaft war im 1. Drittel überhaupt nicht im Spiel. Dadurch mussten wir einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher laufen. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:1-Spielstand dachte ich, dass wir die Partie frühzeitig drehen könnten. Aber mit dem Erfurter 3:1 wurde die Aufgabe noch schwieriger. Letztlich hat die Mannschaft aber erneut große Moral bewiesen und sich mit dem Overtime-Sieg belohnt“ meinte der HEV Coach nach der hart umkämpften Begegnung.
In der Tat war vom Herner EV in den ersten zwanzig Minuten wenig zu sehen. Das nutzten die Gastgeber, die bereits in der 4. Spielminute eine erste Überzahl-Chance durch Felix Schümann hatten. Die zweite Strafzeit gegen die Grün-Weiß-Roten nutzten dann die Black Dragons durch einen Treffer von Oliver Kämmerer in der 12. Minute. Zweieinhalb Minuten später erhöhten die Gastgeber durch Marcel Weise sogar auf 2:0. Erst mit Beginn des zweiten fand der HEV den Zugriff auf die Partie und kam bereits in der 23. Minute zum Anschlusstreffer. Brad Snetsinger konnte den Puck direkt vor der Torlinie stehend halbhoch treffen. Weitere gute Angriffe folgten, aber die Druckphase hielt nur bis zur 32. Minute. Bei angezeigter Strafe konnten die Erfurter nämlich wieder auf 3:1 erhöhen. Diese Führung hielt nur knapp fünf Minuten, dann konnte Dominik Luft in Überzahl wieder für den 3:2-Anschlusstreffer sorgen.
Im letzten Abschnitt erhöhte der HEV die Schlagzahl und holte sich mehrere gute Möglichkeiten heraus. Aber bis zur 50. Minute hielt der gute Erfurter Keeper Martin Otte die Führung fest. Dann war er machtlos, als Christian Nieberle den 3:3-Ausgleich markierte. Es folgten weitere gute Herner Möglichkeiten und eine hektische Schlussphase, in der beide Teams den Sieg wollten. Ganze 33 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit war Erfurts Mathias Vostarek frei durch, aber Michel Weidekamp im HEV Gehäuse hatte etwas gegen die Spielentscheidung zugunsten der Black Dragons. Die fiel dann nach gespielten 35 Sekunden der Overtime, als Brad Snetsinger beim Spiel drei gegen drei einmal mehr die Übersicht behielt und von hinter dem Tor kommend den Puck zum Endstand von 3:4 versenkte. Beim Herner EV fehlten Artem Klein und Lorenzo Maas, der von Leon Fern in der Verteidigung vertreten wurde. Der junge Förderlizenzspieler hatte schon am Mittwoch zuhause gegen Rostock seine ersten Kurzeinsätze.
Nun haben sich Mannschaft und Trainer über die Jahreswende ein paar Tage Ruhe verdient, bevor es dann im neuen Jahr weiter geht. Mit dem Auswärtsspiel am kommenden Freitag in Leipzig und dem Heimspiel am Sonntag, dem 8. Januar 2017 gegen die Essener Moskitos geht dann die Hauptrunde der Oberliga Nord zu Ende.
ESV Buchloe gelingt mit vorzeitigen Klassenerhalt krönender Jahresabschluss - 4:2 Auswärtssieg in Pfaffenhofen ermöglicht sichere Teilnahme an der Verzahnungsrunde(BYL) Besser hätte das Jahr 2016 für die Buchloer Piraten nicht enden können! Denn durch einen 4:2 (1:0, 1:2, 2:0) Erfolg am Freitagabend in Pfaffenhofen ist den Freibeutern bereits drei Spieltage vor dem Ende der Bayernliga-Hauptrunde ein Platz unter den ersten acht Mannschaften in der Tabelle nicht mehr zu nehmen. Die Rot-Weißen sichern sich somit nicht nur frühzeitig den Ligaverbleib, sondern dürfen sich nun auch ab 20. Januar über die Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit den Oberligisten freuen. Dabei profitierten die Buchloer neben dem hart erkämpften Auswärtssieg im letzten Spiel des Jahres auch von den etwas überraschenden Ausrutschern der Verfolger. Der Achte Moosburg verlor nämlich sein Heimspiel gegen Schongau (3:4) ebenso wie die neuntplatzierten Geretsrieder, die dem Schlusslicht Germering nach einer 1:2 Niederlage somit die allerersten Punkte der Saison bescherten.
Schon nach dem Auftaktdrittel hatte es für die Piraten im abschließenden Duell gegen die Icehogs ganz gut ausgesehen. Zwar brauchten beide Teams bei eisigen Temperaturen zunächst ein paar Minuten um auf Betriebstemperatur zu kommen, doch nach nicht einmal fünf Minuten gelang dem ESV die schnelle Führung. Begünstigt durch eine doppelte Überzahl staubte Markus Vaitl nach einem Schuss von Mario Seifert zum frühen 1:0 ab. Auch im Anschluss blieben die Buchloer die weitaus gefährlichere und aktivere Mannschaft. Den einzigen Vorwurf, den man den Freibeutern machen konnte, war die all zu fahrlässige Chancenverwertung. So verpassten es Marc Weigant, Alexander Krafczyk und Markus Vaitl gleich mehrfach, den Vorsprung weiter auszubauen, was auch mitunter am bestens aufgelegten ECP-Goalie Patrick Weiner lag. ESV-Schlussmann Daniel Blankenburg erlebte bis zur ersten Drittelpause dagegen einen eher ruhigen Abend, da die Gastgeber nur einmal wirklich gefährlich vor sein Tor auftauchten. Einen Querpass traf Matthias Hofbauer aber nicht richtig, sodass die Scheibe am fast schon leeren Tor vorbeiging und es bei der knappen 1:0 Pausenführung für die Buchloer blieb.
Im Mitteldrittel schienen sich die Hausherren dann etwas besser auf die Spielweise der Piraten eingestellt zu haben, weshalb die Pfaffenhofener nun ihrerseits immer wieder mit gefährlichen Gegenstößen vor dem Kasten von Blankenburg kamen. Und eben so ein schneller Konter führte nach rund der Hälfte der Spielzeit auch zum Ausgleich durch Robert Neubauer (30.). Zuvor hatten Alexander Krafczyk und Marc Weigant erneut ihren Meister in Tormann Weiner gefunden. Es sollte allerdings noch schlimmer kommen, denn ausgerechnet bei Buchloer Überzahl schlug der Tabellenvorletzte erneut zu. Michael Pfab drehte das Spiel mit seinem Unterzahltreffer zum 1:2 aus ESV-Sicht (35.). Doch die Freibeuter bissen sich zurück und glichen noch vor dem zweiten Seitenwechsel durch Max Hofer aus. Er fälschte kurz vor der zweiten Pause im Powerplay einen Schuss von Kapitän Christopher Lerchner zum 2:2 in die Maschen ab (39.).
Auch im letzten Abschnitt konnten die Gennachstädter ihre Gelegenheiten zunächst nicht nutzen. David Vycichlo vergab ebenso wie der unermüdliche Alexander Krafczyk. Und obwohl es spielerisch weiterhin nicht immer ganz rund lief, kämpften die läuferisch starken Buchloer unbeirrt weiter. Dies galt auch für die jungen Nachwuchskräfte um Lucas Ruf, Erik Schönberger, Marco Göttle und Tim Ott, die von Trainer Topias Dollhofer allesamt reichlich Eiszeit bekamen und einen guten Job verrichteten und so das Fehlen von Mathias Strodel, Oliver Braun, Christoph Heckelsmüller, Christopher Götz, Max Dropmann Alexander Schönberger und dem Langzeitverletzten Tobias Kastenmeier absolut kompensierten. Für den neuerlichen Führungstreffer der Pirates war dann aber wieder ein erfahrener Mann verantwortlich. Mit einem schlitzohrigen und sehenswerten Sololauf in Unterzahl brachte Markus Vaitl die Rot-Weißen wieder in Front (50.). Die endgültige Entscheidung markierte abschließend Pavel Vit, der rund zwei Minuten vor dem Ende mit dem 4:2 den verdienten Erfolg für die Freibeuter klar machte.
Im Anschluss gab es auf der Spielerbank und beim mitgereisten Piraten-Anhang kein Halten mehr. Gemeinsam bejubelten Team und Fans nach dem letzten Spiel 2016 den vorzeitigen Klassenerhalt und gleichzeitig den krönenden Abschluss eines gelungenen Jahres. Mit nunmehr 42 Punkten und aktuell Rang sieben (punktgleich mit dem sechsten Landsberg, der zeitgleich das Duell in Memmingen mit 4:3 gewann) ist den Piraten ein Platz unter den ersten Acht nämlich nicht mehr zu nehmen.
Für den ESV endet somit ein erfolgreiches Jahr mit einem echten Höhepunkt! Im neuen Jahr treten die Piraten dann zunächst zweimal zu Hause an. Am Dreikönigstag kommt ab 17 Uhr der Aufsteiger Schongau in der Gennachstadt, ehe zwei Tage später am 8. Januar ebenfalls ab 17 Uhr der EV Moosburg in der Sparkassenarena zu Gast ist. Dazwischen wartet am Samstag, den 7. Januar mit der großen Sparkassen-Eisdisco (18-21.30 Uhr) noch ein weiteres Event zum Jahresauftakt in der Buchloer Eishalle
Doch davor wollen wir vom ESV, auch im Namen der Vorstandschaft, uns zunächst noch bei Ihnen allen für die unglaubliche Unterstützung in diesem Jahr bedanken! Ein großes Dankeschön an unsere Fans und Mitglieder, die Aktiven und Spieler, an die unzähligen freiwilligen Helfer, an unsere Eismeister, an alle Sponsoren und Gönner unseres Vereins und einfach an allen jene, die sich vor und hinter den Kulissen für den ESV engagieren und einsetzten! Wir wünschen Euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich gutes, erfolgreiches vor allem aber gesundes neues Jahr 2017, in dem Ihr uns hoffentlich weiter die Treue haltet!
Tolle Kulisse, knappe Niederlage: ECDC Memmingen unterliegt Landsberg im Derby(BYL) Die GEFRO-Indians verloren im Derby-Kracher gegen den HC Landsberg knapp mit 3:4. Rund 2400 Zuschauer sahen ein hartumkämpftes und temporeiches Spiel am Memminger Hühnerberg. Somit wurde man zwar vorerst wieder von der Tabellenspitze verdrängt, dennoch bleibt der Truppe von Coach Waldemar Dietrich die Chance nicht verwehrt, sich in den entscheidenden letzten Spielen der Hauptrunde, den Titel des diesjährigen Bayernliga-Meisters zu holen.
Es war alles angerichtet für das Spitzenspiel am Hühnerberg, der eine tolle Kulisse bot, zu welcher auch die Gäste beitrugen, die aus der Lechstadt mit circa 300 Fans im Rücken nach Memmingen kamen. Der Kader des ECDC bot zudem eine deutlich höhere Anzahl an Akteuren, als in den vergangenen Spielen, so konnte man unter anderem wieder auf Lukas Varecha zurückgreifen. Einzig Sven Schirrmacher und Michael Simon standen nicht im Aufgebot des Teams von Waldemar Dietrich.
Im ersten Drittel waren zunächst Chancen auf beiden Seiten zu sehen. So verfehlte Memmingens Kirsch in der 3.Minute nur knapp das Landsberger Tor. Auch Daniel Huhn und Jan Kouba hatten in den Anfangsminuten die Gelegenheit die erstmalige Führung zu erzielen. Aber auch die „Riverkings“ tauchten des Öfteren vor dem Tor der Indians auf. Besonders die Angriffsreihe um Daniel Menge und Top-Scorer Marcel Juhasz sorgten für brandgefährliche Torabschlüsse, die Joey Vollmer jedoch allesamt vereiteln konnte. Ein offener Schlagabtausch also, in welchem die Hausherren durch weitere Kombinationen, sich immer wieder Landsbergs Goalie Schedlbauer annäherten. So scheiterten Lukas Varecha und abermals Steffen Kirsch in der 15.Minute, eine Memminger Führung wäre mehr als verdient gewesen, die Indians waren aber nicht konsequent genug. Besser hingegen machten es die Gäste, die kurz vor der Pause durch den Treffer von Marcel Juhasz das 0:1 markierten.
Das zweite Drittel verlief zunächst alles andere als nach Plan, denn weitere Unterzahlsituation mussten von den Rot-Weißen bewältigt werden. In der 26.Minute erzielte der Kanadier Cody Freeman das 0:2 für die Gäste, nachdem er zuvor clever von Routinier Daniel Menge bedient worden war. Der Schock war den Indianern im ersten Moment anzumerken, die sich jedoch weiter in die Partie kämpften. In der 33.Minute war es Martin Jainz, der in Überzahl auf 1:2 verkürzte und wieder Hoffnung aufkeimen ließ. Zwei Minuten später dann abermals Powerplay zugunsten der Indians. Nach tollem Zuspiel von Kapitän Jan Benda, war es Lukas Varecha, der zum 2:2 Ausgleich traf. Das Knistern in der Luft war nun förmlich zu spüren, angetrieben von den Fans, war die Truppe von Waldemar Dietrich nun wieder am Drücker. Doch der Führungstreffer sollte vor der letzten Drittelpause, trotz weiterer guter Gelegenheiten, nicht mehr fallen.
Das letzte Drittel verlief anfangs ebenso wenig nach Maß. In der 42.Minute schob der altbekannte Markus Kerber zum 2:3 für die „Riverkings“ ein. Doch postwendend die Antwort auf Memminger Seite, denn keine Minute später konnte dann Tim Tenschert den abermaligen Ausgleich zum 3:3 wiederherstellen. An Spannung und Tempo fehlte es in diesem Spiel keineswegs, es war weiterhin ein abwechslungsreiches und schnelles Derby auf hohem Niveau, in welchem die Landsberger das bessere Ende fanden. Der Kapitän der Gäste, Andreas Geisberger, erzielte das 3:4 in der 53.Minute, nachdem er zuvor frei vor Joey Vollmer auftauchte. Weitere Angriffe der GEFRO-Indians, zum Schluss auch mit einem sechsten Feldspieler blieben erfolglos und so revanchierte sich der HC Landsberg am Memminger Hühnerberg für die erlittene Niederlage im Hinspiel.
Insgesamt gesehen eine starke Partie beider Teams vor einer tollen Kulisse. Zwar musste die Tabellenführung wieder an den TEV Miesbach abgetreten werden, doch weitere Gelegenheiten wieder an die Spitze der Liga zu klettern, bietet sich der Truppe von Coach Dietrich schon am nächsten Freitag, wenn dann der EV Moosburg am Hühnerberg gastiert. Das vorletzte Spiel der Hauptrunde könnte dann ein wahres Endspiel um den diesjährigen Bayernliga-Meistertitel werden, denn dann reist der ECDC zum momentanen Ligaprimus nach Miesbach.
TEV Miesbach geht als Tabellenführer ins neue Jahr(BYL) Nach einem verdienten 6:3-Erfolg gegen den EV Pegnitz bei gleichzeitiger Niederlage der Memmingen Indians gegen Landsberg ist der TEV Miesbach wieder alleiniger Tabellenführer der Eishockey Bayernliga. Der Abstand auf die zweitplatzierten Indians beträgt drei Punkte.
Ein munteres Spielchen bekamen die gut 300 Zuschauer zum Jahresabschluss in der Miesbacher Eissporthalle zu sehen. Das lag auch daran, dass sich die Gäste aus Oberfranken nicht versteckten. Kein Wunder aus Sicht des EV Pegnitz, wurden sie doch von Anfang an von rund 50 mitgereisten Fans lautstark angefeuert. Trotz aller Offensivbemühungen vernachlässigten beide Teams aber in keiner Phase der ersten 20 Minuten die Defensive. So war es auch nicht verwunderlich, dass hochkarätige Chancen zunächst ausblieben. Es dauerte beinahe bis zur Mitte des Drittels ehe es für die Ice Dogs erstmalig brenzlig wurde, die Scheibe aber kurz vor der Torlinie noch von einem Abwehrspieler der Gäste weggeschlagen werden konnte. Kurz darauf ging der Puck dann noch einmal knapp am Tor von Maximilian Müller vorbei. Die beste Chance für den TEV hatte wenig später Nico Fissekis, doch sein Alleingang wurde im letzten Moment gestoppt. In der Folgezeit hatte der EV Pegnitz zwei Überzahlmöglichkeiten. Die Gäste spielten in der Phase auch gefällig, die Schüsse die auf das Miesbacher Tor kamen waren aber sichere Beute von Franziska Albl. Kurz vor der ersten Pause hatten dann beide Mannschaften noch je eine sehr gute Möglichkeit, Zählbares kam dabei aber nicht heraus.
Im Mitteldrittel fielen die Tore dann wie reife Früchte. Allein in den ersten 60 Sekunden hatten die TEVler gleich zwei sehr gute Möglichkeiten in Unterzahl in Führung zu gehen. Zunächst war es Jan Trojan, der nach einem Alleingang scheiterte, Sekunden später Christian Heller mit einem Schlagschuss aus dem Slot. Kurz darauf war es dann aber soweit. Thomas Amann versenkte im Fallen mit der Rückhand einen Pass von Matthias Stumböck zum 1:0 für die Hausherren (23.). Die Gäste ließen sich davon aber nicht beirren und erzielten postwendend nach einem Konter durch Markus Schwindel, der Franziska Albl umkurvte, das 1:1 (24.). Kurz darauf scheiterte zunächst Miesbachs René Müller nach einem Solo an seinem Namensvetter im Pegnitzer Tor und mehr oder weniger im Gegenzug Markus Schwindel aus halblinker Position an Franziska Albl. Mitte des Drittels hatte Florian Gaschke in Überzahl gleich zweimal hintereinander mit Direktschüssen aus dem Slot im Gästekeeper seinen Meister gefunden. Gleich mit der ersten Überzahlgelegenheit erhöhte der TEV auf 2:1. Stefan Mechel war es, der mit einem satten Schlagschuss die Hartgummischeibe von der blauen Linie aus im gegnerischen Tor (32.) versenkte. Gleich nach dem Bully beinahe wieder der Ausgleich, aber diesmal ging die Scheibe knapp am Miesbacher Tor vorbei. Jan Trojan verfehlte nur wenig später völlig freistehend das Tor. Mit dem nächsten Schlagschuss dann das dritte Tor für den TEV. René Müller hatte einen Pass von Matthias Stumböck ins Kreuzeck gehämmert (34.). Nur zwei Minuten später durften die Miesbacher Zuschauer erneut jubeln. Sebastian Deml erhöhte auf Zuspiel von Andreas Baumer mit dem dritten Hammer in Folge auf 4:1 (36.). Danach gab es noch je eine Gelegenheit für beide Mannschaften. Letztendlich blieb es aber bis zur zweiten Pause beim 4:1.
Im letzten Spielabschnitt zielte zunächst Andreas Baumer aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Wenig später machte er es aber besser als er in Unterzahl einen Querpass von René Müller zum 5:1 verwandelte (45.). Doch wer jetzt glaubte, dass sich die Gäste geschlagen gaben, hatte sich getäuscht. Noch nicht einmal eine Minute später war Stephan Schmidt zur Stelle und verkürzte auf 5:2 (46.). Kurz darauf hatte Benjamin Frank die Möglichkeit den alten Abstand wiederherzustellen. Er scheiterte aber mit einem gezogenen Schuss am Gästegoalie. Den nächsten Treffer erzielten erneut die Oberfranken. Stefan Hagen hatte einen Schuss von Oleg Seibel zum 5:3 abgefälscht (52.). Den Schlusspunkt setzte gleich nach dem Bully Nico Fissekis, der einen Querpass von Andreas Baumer zum Endstand von 6:3 verwandelte (53.).
In der anschließenden Pressekonferenz war Miesbachs Coach Simon Steiner zwar mit dem Sieg zufrieden, nicht aber mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. Drei Gegentore waren ihm in dieser Partie einfach zu viel. Der Gästecoach Marco Zimmer war mit der Leistung seiner Mannschaft ebenfalls zufrieden, nicht aber mit der Chancenverwertung. Am verdienten Miesbacher Sieg hatte er aber keine Zweifel. Auf die Frage von Pressevertreter Thomas Spiesl, ob sich der TEV für die Zwischenrunde mit einem zweiten Kontingentspieler verstärken wolle, antwortete der sportliche Leiter des TEV, Stefan Moser, diplomatisch. Ein zweiter Kontingentspieler allein könne den Unterschied zu den Oberligisten nicht wettmachen. Der bisherige sportliche Erfolg sei durch die mannschaftliche Geschlossenheit erzielt worden und solle auch in der Zwischenrunde den Ausschlag für die Miesbacher geben, mit oder ohne zweiten Kontingentspieler.
EA Schongau beschließt das Jahr 2016 mit einem Auswärtssieg !(BYL) Die EA Schongau hält die Liga spannend – 7 der 8 Plätze in der Verzahnungsrunde vergeben - theoretisch ist sogar die EAS wieder im Rennen!
Für den EV Moosburg wären diese 3 Punkte enorm wichtig gewesen („Egal wie, wir brauchen die 3 Punkte“), doch die defensiv hart arbeitenden EAS holte sich den Sieg beim Tabellenachten und machte das Rennen um den begehrten 8. Rang weiter spannend.
Trotz dieser Niederlage konnte der EVM (31 Punkte) sogar den Platz halten, denn auch die Konkurrenz patzte. Insbesondere der ESC Geretsried (30 Punkte) konnte den von der EAS zuspielten Matchball nicht verwerten und schenkte den Wanderers aus Germering den ersten Saisonsieg ( 1 : 2). Und auch die Konkurrenz auf den Plätzen, der EV Pegnitz ( 29 Punkte - 6 : 3 Niederlage in Miesbach) und der EHF Passau (26 Punkte - 0 : 4 Heimniederlage gegen Erding) konnten kein Kapital aus der Schongauer Schützenhilfe schlagen.
Dass die EA Schongau nun selbst mit 25 Punkte wieder im Rennen ist, bleibt angesichts des schweren Restprogramms (06. 01. In Buchloe; 08.01. Derby zuhause gegen Peißenberg und am 15.01. in Erding) allerdings reine Theorie – denn im Restprogramm stehen sich Konkurrenten um Rang 8 wie Pegnitz und Geretsried (06.01.) direkt gegenüber – und einer wird wohl punkten!
Klar, sollte die Konkurrenz patzen, muss man bereit sein – realistisch ist jedoch, die restlichen Spiele als Einstimmung auf die schwere Abstiegsrunde zu sehen und weiter zu unterstreichen, dass man zu Recht in der Bayernliga spielt.
Und das gelang der EA Schongau am letzten Spieltag des Jahres 2016 erneut – beim Sieg in Moosburg.
In der 7. Minute die erste Überzahl der EAS und langsam scheinen die Mammuts ihre Schwachpunkte auszumerzen. Zumindest in Moosburg klappte es – erste Überzahl - 0 : 1. In der 8. Minute war es Marius Klein, der die Vorarbeit von Florian Imminger und Mathias Schuster erfolgreich abschloss. Doch die Freude währte nur 2 Minuten, denn auch Moosburg verstand es eine Überzahl zu nutzen – der 1 : 1 Ausgleich durch Verteidiger Kevin Steiger in der 10. Minute.
Und während die EAS eine weitere Unterzahl schadlos überstand, nutzten sie auch die zweite Überzahl zu einem Tor. Johannes Schierghofer traf mit Ablauf der Strafzeit gegen Moosburgs Alexander Feistl zum 1 : 2. Aber auch jetzt kam die Antwort der Gastgeber, die dieses Spiel um jeden Preis gewinnen mussten, zu schnell.
Nur 21 Sekunden später der erneute Ausgleich durch EVM-Topscorer Daniel Möhle - 2 : 2.
Mit dem Remis ging es in den zweiten Abschnitt – und diesmal legten die Hausherren vor. In der 33. Minute war es EVM-Verteidiger Mathias Jeske der zum 3 : 2 traf. Und weil die EAS kurz darauf in Unterzahl geriet, hatte der EVM die Chance entscheidend vorzulegen. Doch In Unterzahl konnte Milan Kopecky nur durch ein Foul am Break gehindert werden. Den zugesprochenen Penalty verwandelte Schongaus Kontingentspieler zum wichtigen 3 : 3 (35.).
In der Folge wurde es ruppiger – der EVM musste ja gewinnen. Schongaus Marius Klein und Moosburgs Alexander Feistl gerieten aneinander – und jeder der beiden für je 6 Minuten auf die Strafbank.
Die Entscheidung wurde auf das Schlussdrittel vertragt. Auch das wurde sehr intensiv geführt. Strafen auf beiden Seiten und in der 51. Minute dann die erneute Führung der Mammuts. Friedrich Weinfurtner war nach Vorarbeit von Florian Imminger und Marius Klein der Torschütze des 4. Schongauer Tores.
Diesen knappen aber nicht unverdienten Vorsprung verteidigte die EAS um Goalie Niklas Marschall auch über die letzte Unterzahl (55:25 bis 57:25). Daran änderte auch die Auszeit des Moosburger Trainer Startchev und die Herausnahem seines Goalies für einen weiteren Feldspieler nichts mehr, die Mammuts hatten sich die 3 Punkte sicher verpackt …. und so bleibt die Spannung für die letzten 3 Spieltage der Vorrunde erhalten!
(BLL) Es hätte am vergangenen Freitag so schön werden können, doch das nötige Glück fehlte beim Auftritt in Kempten, um den ersten Sieg und damit die ersten drei Punkte mitnehmen zu können. Die Mannen um Trainer Seppi Bachmeier unterlagen mit 5:4 (1:3, 1:0, 2:1, 1:0) im Penaltyschießen und verbuchen somit zumindest den ersten Punkt auf der Habenseite.
Die nach ihrer Heimniederlage verunsicherten Gastgeber begannen das Spiel zwar offensiv, doch man merkte ihnen ihre Unsicherheit an. Forst startete den ersten konzentrierten Konter durch Manuel Weninger, der den mitgelaufenen Bastian Grundner bediente. Dieser versenkte die Scheibe in der 3. Spielminute zur überraschenden 0:1-Führung. Knapp zwei Minuten später, die Sharks mit einem Mann weniger auf dem Eis, war es wiederum Dreifachtorschütze Bastian Grundner, der ein Zuspiel von Manuel Weninger und Martin Burger in der 5. Spielminute auf 0:2 erhöhte. Diese schnelle Führung verunsicherte die Heimmannschaft noch mehr, die Angriffe wirkten überhastet. Erst eine Überzahl für die Sharks mußte herhalten, um in der 14. Minute auf 1:2 durch Tobias Epp zu verkürzen. Forst ließ sich jedoch nicht beeindrucken und legte in der 19. Spielminute nach. Wieder war es Bastian Grundner, der durch das Zuspiel von Daniel Ebentheuer auf 1:3 erhöhen konnte.
Der zweite Spielabschnitt begann mit stärker agierenden Hausherren, die sich in der 24. Spielminute mit der 2:3-Ergebnisverbesserung durch Christian Engler belohnten. Insgesamt war das Spiel durch einige Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt. Unschöner Höhepunkt war eine übermotivierte Aktion durch Andreas Krönauer, der einen Gegenspieler von hinten checkte und dafür eine berechtigte 5 Min. + Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte. Die fünfminütige Überzahlsituation konnten die Sharks nicht zu ihren Gunsten nutzen. Ergaben sich vereinzelt Chancen, waren diese eine sichere Beute des starken Max Bergmann. Beim Stand von 2:3 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.
Die Marschroute für den letzten Spielabschnitt war für die Nature Boyz klar, die Devensive stärken und auf Konter lauern. Diese Taktik ging auf und wurde auch in der 48. Spielminute belohnt. Wieder in Überzahl, markierte Daniel Stöberl die 2:4-Führung, nachdem ihn Ron Zinner und Thomas Ptok freispielten. Kempten versuchte nun verstärkt, sich gegen die drohende Niederlage zu wehren. Es dauerte bis zur 58. Minute, ehe sie Max Bergmann zum 3:4 überwinden konnte. Andreas Ziegler war der Torschütze. Nun nahm das Unglück seinen Lauf, denn die bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut leitenden Schiedsrichter griffen durch zwei Fehlentscheidungen in den Spielverlauf ein. Ein klares Foul an Manuel Weninger wurde nicht geahndet, die verständliche Reklamation des Forster Trainers wurde mit einer 2-Minuten Bankstrafe gemaßregelt. Statt mit Überzahl für die Gäste ging es also mit Unterzahl weiter. Die sechs Feldspieler hatten dann das nötige Glück, als in der 59. Spielminute Martin Zahora die Scheibe zum 4:4-Ausgleich über die Linie beförderte. Das Penaltyschießen ist wie immer Glücksache, das die Sharks dann für sich entschieden.
(BLL) Es war der Abend der gerissenen Serien, der Gegner aus Forst konnte seinen ersten Punkt der Saison ergattern und Kempten das erste Penaltyschießen in ihrer bald 10-jährigen Geschichte gewinnen. Doch der Reihe nach.
Die Hausherren waren von der Vorwoche noch etwas angestachelt, die unnötige Niederlage gegen Trostberg steckte in den Köpfen und so taten sich die Sharks sichtlich schwer gegen den SC Forst. Diese hatten sich kurz vor der Partie von Trainer Robert Balzarek getrennt und präsentierten sich unter Leitung von Josef Bachmeier sehr motiviert. So war es durchaus überraschend, dass sie nach einem Konter in der dritten Minute in Führung gingen. Wie ernst es ihnen war untermauerten sie nur zwei Minuten später als ein weiterer Konter die Sharks immer noch kalt erwischte und es stand 0:2 für Forst nach nicht mal fünf gespielten Minuten. Den Hausherren gelang es nicht so recht sich zu sammeln und dennoch schafften sie es nach 14 Minuten den Anschlusstreffer durch Tobi Epp zu erzielen. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn Gästestürmer Grundner sorgte noch vor der Pause für die 1:3 Führung für seine Mannschaft.
Bezeichnend für die ganze Partie war dann der zweite Abschnitt. Die beiden Mannschaften boten Abstiegskrampf vom feinsten, allerdings im negativen Sinn. Zumindest bemühten sich die Sharks noch um Offensivaktionen, während Forst ihre Offensive komplett vernachlässigte. Im Nachschuss war in Minute 24 Christian Engler erfolgreich und konnte für seine Farben auf 2:3 verkürzen. Zwar hatten die Gastgeber noch einige vielversprechende Chancen, ein Treffer mochte ihnen aber auch hier nicht wirklich gelingen. Negativer Höhepunkt war ein unnötiger Check gegen Kemptens Tobi Epp, der eine Spieldauerstrafe nach sich zog und Kemptens Stürmer für den Rest der Partie außer Gefecht setzte. Die fünfminutige Überzahlsituation ließen seine Teamkollegen allerdings ebenso ungenutzt verstreichen wie auch weitere Chancen in diesem Spieldrittel.
Unwesentlich mehr bot dann der Schlussabschnitt. Kempten bemühte sich zwar nach Kräften, fand aber über weite Strecken keinen Zugriff auf das Forster Tor, und wenn fanden die Stürmer in Max Bergmann ihren Meister. Und zu allem Überfluss wurde die einzige Strafzeit gegen Kempten von Forst postwendend mit dem 2:4 bestraft. Möglicherweise als Anreiz für die Becherer-Truppe jetzt doch noch einen Gang zuzulegen, denn sie begannen etwas energischer auf das Forster Tor anzurennen. Zunächst noch erfolglos aber eine Auszeit vier Minuten vor Schluss trug dann endlich Früchte. Verteidiger Scheffer passte über das halbe Feld zu Martin Zahora, dieser sah den mitgelaufenen Andreas Ziegler und der versenkte den Puck endlich im Forster Kasten. Kurz danach gab es vor der Forster Bank einen strittigen Zweikampf, der aber ungeahndet blieb. Da sich die Gäste hierüber aber beim Unparteiischen Luft machten entschied dieser auf Strafzeit gegen Forst. Glück für Kempten in dem Fall, allerdings gelang ihnen hier mit einem zusätzlichen Feldspieler für Torhüter Russler mit viel Willen der Ausgleich zum 4:4, insofern war hier Fortuna auf Seiten der aktiveren Mannschaft. Nun musste das Penaltyschießen über einen weiteren Punkt entscheiden und da auf beiden Seiten drei Schützen vergaben, ging sogar dieses in die Verlängerung. Hier war es schließlich Christian Engler, der die Fans erlöste und der auf ein schwaches Spiel den versöhnlichen Schlusspunkt setzen konnte.
Dinslaken Kobras jetzt auf Schützenhilfe angewiesen(RLW) Vor der wichtigen Partie der Kobras am gestrigen Abend bei den Herforder Dragons hatten es die Dinslakener Kobras noch in eigener Hand, die Meisterrunde der Regionalliga zu erreichen. Dies sieht nach der 2:5 (0:1; 0:3; 2:1) – Niederlage nun anders aus.
Die Dinslakener begannen das erste Drittel druckvoll, hatten mehr Spielanteile und kreierten immer wieder gute Möglichkeiten. Leider scheiterten sie immer wieder vor dem Tor entweder an HEV-Goalie Lars Morawitz oder ihrer eigenen, fehlenden Kaltschnäuzigkeit.
Die Hausherren hingegen nutzten die erste große Möglichkeit, die sich ihnen bot, zur 1:0-Führung in Spielminute 14, als ihnen die 2-Minuten-Strafe eines Dinslakeners ein Powerplay bescherte. Die Gäste selbst ließen zwei weitere Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. So endete das Eröffnungsdrittel mit einer knappen 1:0-Führung für die Hausherren.
Mit dieser Führung im Rücken und sicherlich den richtigen Worten des HEV-Coaches Jeff Job nahmen die Hausherren das Spiel nun mehr und mehr in ihre eigenen Hände und die Verteilung der Spielanteile wechselte die Seite. Zwar mischten auch die Giftschlangen noch kräftig mit, doch vor dem Tor waren die Dragons einfach zwingender und zogen im Mittelabschnitt durch Treffer von Sven Johannhardt, Zach McQueen und Philipp Brinkmann auf 4:0 davon.
Im Schlussabschnitt versuchte Kobra-Trainer Sikorski durch einige Umstellungen noch einmal das Ruder herumzureißen, doch die Belohnungen kamen dafür einfach zu spät. Dominick Spazier in der 54. Minute und Moritz Hofschen mit seinem ersten Treffer für die Giftschlangen in der 59.Minute brachten die Gäste auf 2:4 heran, doch den Schlusspunkt setzten die Hausherren mit dem 5:2 nur 1 Minute später. Dennis Schmunk hatte Felix Zerbe das fünfte Mal überwunden. Die Aufholjagd wurde auch durch eine Verletzung von Alex Brinkmann gebremst, der nach einem Zusammenprall mit einem Herforder Spieler nicht mehr weitermachen konnte. Dem Dinslakener Spiel merkte man übrigens deutlich das Fehlen diverser Schlüsselspieler an. Die „Jungen Wilden“ spielten sehr engagiert, doch insbesondere vor dem gegnerischen Gehäuse fehlt ihnen einfach noch die Cleverness, um die sich bietenden Chancen noch häufiger in Tore umwandeln zu können.
Somit blieben die drei Punkte völlig verdient in Herford. Mit einem Sieg gegen die Dragons hätten die Giftschlangen einen großen Schritt Richtung Meisterrunde machen können, zumal ihnen der Landesverband zwischenzeitlich 3 weitere Punkte am grünen Tisch zugesprochen hat.
Denn das Spiel der Kobras in Bad Nauheim fällt aus. Lange Zeit war es unklar, ob das Spiel der Kobras bei der Zweitvertretung der Roten Teufel aus Bad Nauheim wird stattfinden können, denn den Hessen steht die Eisfläche zu dem Termin, den der Verband vor der Saison einvernehmlich mit den Kurstädtern abgesprochen hat, inzwischen nicht mehr zur Verfügung. Die Vereine bemühten sich um einen Ersatztermin, kamen aber zu keinem für beide Seiten akzeptablen Konsens. Daher wird die für den 6.1.2017, um 20:45 Uhr angesetzte Begegnung nun definitiv ausfallen. Der Verband hat daraufhin die Partie mit 3:0 Punkten und 5:0 Toren für die Dinslakener Kobras gewertet.
Damit kommt es für die Kobras zum Showdown am kommenden Sonntag in Lauterbach. Allerdings sind die Kontrahenten der Niederrheiner nun nicht mehr die Luchse, sondern die Teams aus Neuwied, Diez-Limburg und Dortmund. Die Kobras selbst müssen zum Erreichen der Meisterrunde nicht nur bei den Hessen gewinnen, sondern sind nun auch auf einen Sieg der Eisadler Dortmund in Diez-Limburg angewiesen. Die Rechenspiele können beginnen.
Die Kobras wünschen ihren Freunden, Sponsoren und Fans auf diesem Wege einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ice Dragons Herford beenden das Jahr mit Sieg in ausverkaufter Halle! (RLW) Während draußen die Temperaturen wieder frostiger wurden, ging es in der Eishalle „Im kleinen Felde“ heiß her. Frieren musste definitiv niemand, denn die Ansage „Ausverkauft!“ vom Stadionsprecher hatten die anwesenden Fans schon vermutet, zu eng, warm und kuschelig ging es auf den Rängen zu. Über 1.000 Zuschauer, darunter auch gut 50 Dinslakener Schlachtenbummler, machten das Spiel zu einem echten Erlebnis. Auf dem Eis war zwar etwas mehr Platz, aber die Ice Dragons liefen vor allem im zweiten Drittel richtig heiß und brachten dadurch auch die Gäste aus Dinslaken mächtig ins Schwitzen. Am Ende konnten dann Fans und Team einen verdienten 5:2 Heimsieg zum Jahresausklang bejubeln, mit dem die Ice Dragons nach Punkten zu Dinslaken und Dortmund in der Tabelle aufschließen konnten.
Ohne Aric Schinke, Timo Becker, Lucas Klein (alle verletzt) und Kris Gehring (verhindert) sahen sich die Ice Dragons am Anfang einem Gästeteam gegenüber, dem man anmerkte, dass es die drei Punkte im Kampf um Platz 6 dringend benötigte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, diverse Male konnten Lars Morawitz auf Herforder und Felix Zerbe auf Dinslakener Seite nur mit Glanzparaden ein Gegentor verhindern, wobei die Gäste durchaus eine leichte Feldüberlegenheit entwickelten. Ein Geniestreich von Routinier Sven Johannhardt ließ dann in der 14. Minute das Pendel in Richtung der Ice Dragons ausschlagen. In Überzahl kam die Scheibe über Dennis Schmunk und Kevin Rempel zu Johannhardt, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und aus zentraler Position mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel die Herforder Fans erstmals jubeln ließ. In der Folge verdienten sich die Ice Dragons die Führung nachträglich, mit 2 Forecheckern setzten sie die nun in Zugzwang geratenen Gäste mehr und mehr unter Druck und erarbeiteten sich ihrerseits nun leichte Vorteile, ein weiteres Tor wollte bis zur Pause jedoch nicht mehr fallen.
Im zweiten Drittel wussten die Ice Dragons genau, dass die Gäste nun stürmisch aus der Kabine kommen würden, versuchten den Angriffen der Kobras die Wucht zu nehmen und hatten dabei auch ein wenig das Glück des Tüchtigen. Denn die Kobras erspielten sich trotzdem ihre Chancen, scheiterten aber an Morawitz oder schlugen in aussichtsreicher Position über die Scheibe. Besser machten es die Ice Dragons, wieder in Person von Sven Johannhardt. Von Linnenbrügger steil geschickt drang der in der 28. Minute über links ins gegnerische Drittel ein und zog in Höhe des Bullypunkts ab, die Scheibe schlug unhaltbar für Zerbe oben rechts im Winkel ein. Dieser Treffer schien die Ice Dragons zu beflügeln, sie nahmen das Heft des Handelns wieder in die Hand, machten Druck. Das Ergebnis: Nur drei Minuten später stand Zack MacQueen nach Pass von Johannhardt und Linnenbrügger goldrichtig, bekam die Scheibe am linken Pfosten, machte eine schnelle Körpertäuschung und schob dann durch die Beine von Zerbe zum 3:0 ein. Dieser Treffer setzte jedoch auf Seiten der Gäste nochmal Kräfte frei, nun stand plötzlich wieder Morawitz im Mittelpunkt, doch der Herforder Schlussmann ließ sich nicht bezwingen, hielt seinen Kasten weiterhin sauber. Die Ice Dragons hingegen benötigten wieder ein Powerplay, um zurück ins Spiel zu finden, das klappte dann aber auch hervorragend: In numerischer Überlegenheit war es Philipp Brinkmann, der in der 39. Minute von Zack MacQueen und Killian Hutt freigespielt wurde und einfach mal zum 4:0 Pausenstand abzog.
Im letzten Drittel kontrollierten die Ice Dragons Scheibe und Gegner, ließen hinten wenig zu, setzten dafür ihrerseits auf schnelle Konter, wobei ihnen nun aber ein wenig die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. Wenige Unterbrechungen sorgten dafür, dass die ersten 13 Minuten des letzten Drittels schnell vorüber gingen. Im Gefühl der klaren Führung schlichen sich jedoch Flüchtigkeitsfehler im Spiel der Ice Dragons ein, was die Gäste in der 54. Minute in Überzahl zum 4:1 Anschlusstreffer durch Dominick Spazier nutzen konnten. Als die Kobras dann 100 Sekunden vor Schluss durch Moritz Hofschen sogar auf 4:2 verkürzen konnten, wurde es noch einmal eng für das Team von Jeff Job, denn nun warfen die Gäste alles nach vorne. Doch es gelang den Ice Dragons, den „Hebel“ noch einmal umzulegen, sich mit Kampfgeist und viel Laufarbeit der Schlussoffensive der Kobras zu erwehren und ihrerseits wieder gefährlich vor Felix Zerbe aufzutauchen. So auch 33 Sekunden vor Schluss, als MacQueen und Hutt sich gefällig durch die Dinslakener Abwehr kombinierten und Dennis Schmunk an der blauen Linie frei spielten. Die Nummer 80 der Ice Dragons nahm daraufhin noch einmal genau Maß und die Scheibe zappelte zum 5:2 Endstand im Netz!
(LLW) Am Freitag ging es im Icedom am Rotter See in einem Lokalderby gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach.
Um den Anschluss an das Spitzenduo in der Tabelle (Solingen und Wiehl) nicht zu verlieren, war ein Sieg gegen die Gäste aus Bergisch Gladbach Pflicht.
Mit dem Tempo und Druck, mit dem Troisdorf das Spiel begann war klar, wer hier als Sieger vom Eis gehen will.
Nach nur 3:32 Minuten konnte Lucas Kürten auf Zuspiel von Tobias Schäfer die Dynamites in Führung schießen.
Diese Führung hielt jedoch nur bis zur 8. Spielminute. Durch ein Foul von Kevin Stöhr musste sich Troisdorf mit einem Spieler weniger gegen Bergisch Gladbach wehren.
Durch einen gezielten Schuss von der blauen Linie wurde der Troisdorfer Keeper Lukas Haack bezwungen.
Troisdorf hat sich in Folge des Gegentreffers mehr dem Tempo der Gäste angepasst und war aus diesem Grund nicht mehr so dominierend.
Es wurden zwar noch mehrere Chancen heraus gespielt, die aber zu leichtfertig vergeben wurden.
Mit dem Zwischenstand von 1:1 ging es in die erste Drittelpause.
Nach der klaren Ansage des Trainers André Koslowski, fand Troisdorf zum alten Tempo zurück und setzte Bergisch Gladbach immer mehr unter Druck.
Nur 1:28 nach dem Wiederanpfiff konnte erneut Lucas Kürten auf Zuspiel von Thorsten Metzen auf 2:1 erhöhen.
In der 24. Spielminute waren es zwei Verteidiger, die den Vorsprung weiter ausbauten. Auf Zuspiel von Victor Zimmermann erzielte den Treffer zum 3:1 Thorsten Metzen.
In der 26. Spielminute konnte Bergisch Gladbach etwas mehr Druck aufbauen, weil man mit doppelter Überzahl spielte. Lucas Kürten und Kevin Stöhr saßen für Troisdorf auf der "Sünderbank".
Bergisch Gladbach nutze diese 5:3 Überzahlsituation zum Anschlusstreffer zum 3:2.
Die Dynamites ließen sich aber durch diesen Treffer und der vorangegangenen, nicht kritiklosen Entscheidungen des Schiedsrichter nicht aus dem Rhythmus bringen und liefen einen Angriff nach dem anderen.
In der 29. Spielminute war es wieder ein Verteidiger, Thorsten Metzen, der auf Zuspiel von Daniel Fegus den alten zwei Tore-Vorsprung wieder herstellte.
Der Treffer zum 5:2 war diesmal ohne abschließende Beteiligung eines Verteidigers. Lucas Hubert erzielte den 5. Treffer für Troisdorf auf Zuspiel von Dominik Patt und Kevin Stöhr.
Durch eine Unachtsamkeit in der 33. Spielminute ließ sich Troisdorf überlisten und Bergisch Gladbach konnte auf 5:3 verkürzen.
Bevor es in die 2. Drittelpause ging war es erneut Lucas Hubert, der auf Zuspiel von Dominik Klein auf 6:3 erhöhte.
Mit dem Tempo und der Ausdauer, die Troisdorf im letzten Spielabschnitt permanent aufs Eis brachte kam Bergisch Gladbach immer weniger zurecht.
Das letzte Drittel war mehr ein Spiel auf ein Tor.
In der 52 Spielminuten konnte Dominik Patt den Treffer zum 7:3 auf Zuspiel von Dominik Klein und Kevin Stöhr erzielen.
Seinen dritten Treffer in diesem Spiel erzielte Lucas Kürten in der 53. Spielminute auf Zuspiel von Oscar Zimmermann und Tobias Schäfer zum Stand von 8:3.
Den letzten Treffer für die Dynamites in 2016 schoss Lucas Hubert auf Vorlage von Victor Zimmermann und Dominik Klein.
Statement des Trainers André Koslowski zu dem Spiel:"Das Spiel war ein gelungener Abschluss 2016 und eine gute Vorbereitung auf das Spitzenspiel am kommenden Freitag gegen Solingen. Besonders positiv zu werten ist die Tatsache, dass sich heute insbesondere die Verteidiger am Torerfolg beteiligen konnten". Aktuell ist Solingen mit 30 Punkten aus 11 Spielen auf Platz 1, der TUS Wiehl mit 28 Punkten aus 12 Spielen auf Platz 2, gefolgt von Troisdorf mit 27 Punkten aus 11 Spielen. Der Vorsprung zum 4. Tabellenplatz ist jetzt schon auf 19 Punkte angewachsen.
Am Freitag den 06.01.2017 kommt das Team aus Solingen (Tabellenführer) nach Troisdorf, wo dann um 20:00 Uhr wieder spannendes und torreiches Eishockey geboten wird. Durch eine Sieg gegen die "Raptors" aus Solingen kann Troisdorf punktgleich zum Tabellen-Ersten aufschließen und Wiehl vom 2. Platz verdrängen. Troisdorf hofft auf eine massive Unterstützung seiner Fans..
Bei dem Spiel gegen Bergisch Gladbach fehlten verletzungsbedingt bzw. wegen Krankheit oder aus beruflichen / privaten / disziplinarischen Gründen Justyn Tursas, Sven Walterscheid, Tim Walterscheid, Daniel Scheck, Jan Welsch, Daniel Lellmann, Mario Wonde und Dano Janßen.
(RLN) Die Regionalligamannschaft des Hamburger SV beendet mit einem Sieg das ereignisreiche Jahr 2016: gegen den REV Bremerhaven gab es am Freitagabend ein verdientes 8:5 (3:2,2:1,3:2). Der Arbeitssieg gegen das Schlußlicht der Liga wäre vermutlich unspektakulär abzuhaken, wäre die Begegnung gegen Ende nicht völlig aus den Fugen geraten.
Beiden Mannschaften stand urlaubs- und verletzungsbedingt nur ein überschaubarer Kader zur Verfügung, der HSV tat sich mit den Ausfällen zunächst schwerer und konnte sich nicht richtig absetzen. Bremerhaven gelang es, mit körperbetonter, teils nickeliger Spielweise das Spiel des HSV nicht richtig zur Entfaltung kommen zu lassen. So dauerte es bis ins letzte Drittel hinein, bis mit zwei schnellen Treffern zum zwischenzeitlichen 7:3 so etwas wie Sicherheit aufkam. Bremerhaven stellte die Spielweise danach auf komplett unsportlich um, der schon zuvor unsicher wirkende Schiedsrichter Ritter reagierte mit Tatenlosigkeit – vermerkte dafür beim vierten Bremerhavener Treffer Alexander Galwas als Vorlagengeber, der bereits von ihm im ersten Drittel mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt worden war. So schaukelte sich die Atmosphäre weiter hoch, Bremerhaven kassierte eine weitere Spieldauerstrafe und schließlich entlud sich die aufgestaute Spannung in einer zünftigen Massenschlägerei mit der Schlußsirene. Ausgerechnet jetzt versuchte sich der überforderte Referee in Konsequenz und verhängte sechs weitere Spieldauerstrafen, anstatt das Ganze mit 2+2-Minuten-Strafen entspannt abzuhaken. So kann man auch von seinen eigenen Defiziten ablenken.
Fazit: die drei „Pflichtpunkte“ sind für den HSV eingefahren – bei mittlerweile 12 Punkten Vorsprung auf den Nicht-Meisterrunden-Platz 5 kann der Jahreswechsel entspannt angegangen werden. Manche Offizielle sollten allerdings überlegen, ob Eishockey wirklich die richtige Sportart für sie ist.
(DEB) Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr erstes Vorbereitungsspiel mit 4:0 (2:0/2:0/0:0) gegen Österreich gewonnen.
Die deutschen U18-Frauen gingen im ersten Drittel bereits in der vierten Spielminute durch Katharina Ott mit 1:0 in Führung. Kurz vor Ende des ersten Drittels erzielte Lea Welcke mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie den 2:0 Pausenstand. Fünf Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, da fälschte Naemi Bär einen Schuss zur 3:0 Führung ins österreichische Tor ab. Vier Minuten später schloss Franziska Feldmeier einen Alleingang zur 4:0 Führung erfolgreich ab. Das letzte Drittel verlief torlos und so endete das Spiel mit 4:0 für das deutsche Team.
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