IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 2.Januar 2017. Heute mit Informationen von der Weltmeisterschaft 2017, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest und Verbandsliga Nord.
(IIHF) Das Jahr der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft hat begonnen (5. – 21. Mai 2017 in Köln und Paris). Gleich am ersten Tag des Jahres wurde Deutschlands Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther zum ersten offiziellen Botschafter der von Deutschland und Frankreich gemeinsam ausgerichteten 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ernannt. Aus den Händen von Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und des WM-Organisationskomitees, erhielt er anlässlich des Neujahrsskispringens in Garmisch-Partenkirchen das Botschafter-Jersey der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, natürlich mit der Rückennummer 17. Die Überreichung des Jerseys wurde im Rahmen der TV-Übertragungen vom Neujahrsskispringen von der ARD für rund fünf Millionen Fernsehzuschauer live ausgestrahlt.
"Felix Neureuther ist ein herausragender Athlet und ein Sympathieträger ersten Ranges für den gesamten deutschen Sport. Wir sind sehr stolz, dass Felix die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft als offizieller Botschafter repräsentiert und als solcher die WM seiner riesigen Fangemeinde in Deutschland wie im Ausland näher bringen will", äußerte sich Franz Reindl zur Ernennung.
Und Felix Neureuther zu seiner neuen Rolle: "Ich war schon immer ein großer Eishockey-Fan. Das Live-Erlebnis bei einem Eishockey-Spiel ist nicht zu toppen. Die Eishockey-WM in Deutschland und Frankreich wird ein richtig cooles Erlebnis, auf das ich mich auch persönlich schon heute freue, zumal ich mit einigen Jungs der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gut befreundet bin. Sehr gerne werde ich daher als offizieller WM-Botschafter meine Möglichkeiten nutzen, die Begeisterung für die 2017 IIHF Eishockey-WM in Köln und Paris zu schüren."
Der 32-jährige Garmisch-Partenkirchner Felix Neureuther fährt seit 2003 im alpinen Ski-Weltcup. Seine Spezialdisziplin ist der Slalom. Mit derzeit 12 Weltcup-Siegen ist er der bislang erfolgreichste deutsche Skirennläufer bei den Herren. Bei Weltmeisterschaften konnte er mehrere Medaillen erringen.
Das Organisationskomitee der 2017 IIHF WM beabsichtigt, einen exklusiven Kreis von zehn offiziellen WM-Botschaftern aus Sport und Gesellschaft zu ernennen. Offizielle WM-Botschafter repräsentieren mit ihrem Namen, ihrem Bild und den von ihnen verkörperten Werten die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft nach außen. In ihrer Rolle nutzen sie ihre Popularität sowie ihre Netzwerke, um auf die 2017 IIHF Eishockey-WM aufmerksam zu machen. Felix Neureuther etwa kann alleine auf fast 580.000 Abonnenten seiner Facebook-Seite verweisen.
Für die 64 Spiele der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Kölner LANXESS arena und der Pariser AccorHotels Arena gibt es bereits Eintrittskarten, und zwar:
- online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
- telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Freitag 10.00 – 19.00 Uhr und Samstag von 12.00 – 19.00 Uhr)
Erstes Heimspiel der Eisbären Berliun im neuen Jahr: am Dienstag gegen die Augsburger Panther
(DEL) Die Eisbären Berlin starten am morgigen Dienstag (3.1.) mit einem Heimspiel gegen die Augsburger Panther ins Jahr 2017. Um 19:30 Uhr wird es das erste Bully in der Mercedes-Benz Arena geben.
„Die Sachen, die wir selbst kontrollieren können, müssen wir jetzt so gut wie möglich ausführen. Da geht
es vor allem um die Arbeitsmoral und wie viel du bereit bist zu investieren‘‘, sagte Eisbären-Chefcoach
Uwe Krupp nach dem Montagstraining. „Ich glaube, die Richtung, die wir diesbezüglich in den letzten
beiden Spielen vorgegeben haben, die stimmt, jetzt müssen wir uns auch das Selbstbewusstsein
zurückholen.‘‘
Der Einsatz von Verteidiger Alex Roach am Dienstagabend ist fraglich. Ansonsten müssen die Berliner
zudem weiterhin auf Marcel Noebels, Frank Hördler, Jonas Müller und Darin Olver verzichten. Wer von
den 18-jährigen Nachwuchsspielern gegen Augsburg zum Einsatz kommt, entscheidet sich erst am
Spieltag.
„Ich wünsche mir mal wieder einen Erfolg für die Mannschaft‘‘, sagte das heutige Geburtstagskind, der
inzwischen 32-jährige, Florian Busch. „Wir müssen einfach mal mehr als ein Tor schießen. Derzeit läuft
es vorne einfach nicht und wir können uns für manch gutes Spiel nicht belohnen.‘‘
Die Augsburger Panther rangieren derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey Liga
(DEL). In den bisherigen zwei Vergleichen beide Teams in der Saison 2016/17 gewann jeweils das
Heimteam (6:4 für die Eisbären, 2:1 für die Panther).
ERC Ingolstadt: John Laliberte an der Hand verletzt - Der Stürmer wird voraussichtlich vier Wochen ausfallen...(DEL) Schlechte Nachrichten zum Jahreswechsel für den ERC Ingolstadt. Der Tabellensiebte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) muss erneut auf Kapitän John Laliberte verzichten. Der Stürmer, der erst am 24. November sein Comeback nach mehrwöchiger Spielpause gegeben hatte und seitdem der beständigste Torschütze des ERC war, hat sich bei der Partie gegen Düsseldorf am 30. Dezember eine Handverletzung zugezogen und wird erneut etwa vier Wochen ausfallen.
"Das ist natürlich ärgerlich, denn ich war sehr gut in Form", sagt Laliberte, "aber die Ärzte sind guter Hoffnung, dass die Heilung schnell und problemlos verläuft".
John Laliberte wird sich sowohl neben als auch auf dem Eis fit halten, um sein Team schnellstmöglich wieder voll unterstützen zu können.
Krefeld Pinguine: Vor den Spielen gegen Ingolstadt und Straubing - Nick St-Pierre fällt zwei Wochen aus(DEL) Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, da müssen die Pinguine bereits auf den nächsten Spieler verzichten. Nick St-Pierre fällt mit einer Oberkörperverletzung für die nächsten zwei Wochen aus. Dies ergab eine heutige MRT-Untersuchung des 31-jährigen Kanadiers.
Auch ein Einsatz von Daniel Pietta am kommenden Donnerstag gegen Ingolstadt ist fraglich. Der 30-Jährige leidet an einer Unterkörperverletzung. Christian Kretschmann wird diese Woche wieder ins Training einsteigen.
Red Bulls München verlieren gegen Köln / RBM – KEC 1:2 | Jerome Flaake: „Haben heute nicht zu unserem Spiel gefunden“(DEL) Hockey HALLEluja, Teil zwei: Der EHC Red Bull München hat eine spannende Partie gegen die Kölner Haie knapp mit 1:2 (0:1|0:0|1:1) verloren. Vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle erzielte Mads Christensen den einzigen Treffer der Red Bulls.
Zu Beginn mieden beide Teams das Risiko. Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase hatte Jason Jaffray, der mit einem abgefälschten Schuss Haie-Schlussmann Gustaf Wesslau prüfte. München agierte danach mutiger, den ersten Treffer des Spiels erzielten aber die Gäste: Patrick Hager setzte sich auf rechts durch, zog vor das Tor und bezwang David Leggio im Tor der Red Bulls (7.). In der Folge prägten die Defensivreihen beider Mannschaften das Spielgeschehen, Torchancen hatten deshalb Seltenheitswert.
Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Köln stand defensiv weiterhin kompakt und ließ keine gefährlichen Abschlüsse der Roten Bullen zu. Im Spiel nach vorne setzten die Gäste aus der Domstadt auf Konter. Johannes Salmonsson (25.) und T.J. Mulock (31.) vergaben die besten Möglichkeiten der Haie. Auf der Gegenseite verpasste Michael Wolf den Ausgleich knapp. Münchens Kapitän setzte sich gegen einen Kölner Verteidiger durch, traf dann aus halbrechter Position aber nur die Unterkante der Latte (32.).
Im Schlussdrittel scheiterten zunächst Kölns Nico Krämmer (42.) und dann Münchens Mads Christensen (44.) am Außenpfosten. Wenig später glichen die Red Bulls nach einem starken Spielzug aus: Richie Regehr umkurvte das Haie-Tor und legte quer auf Mads Christensen, der den 1:1-Ausgleich erzielte. In der 48. Minute nutzten die Gäste ein 4-gegen-3-Powerplay zur erneuten Führung. Den Treffer erzielte Corey Potter per Schlagschuss. Die Isarstädter reagierten mit wütenden Angriffen. Es gelang den Red Bulls nun, die Haie bei 5-gegen-5 in deren Drittel zu drängen. Gustaf Wesslau parierte in dieser Phase jedoch mehrfach stark und rettete den knappen Vorsprung der Gäste über die Zeit.
Dresdner Eislöwen: Jahresauftakt gegen den ESV Kaufbeuren(DEL2) Die Dresdner Eislöwen starten mit dem DEL2-Punktspiel gegen den ESV Kaufbeuren ins neue Jahr. Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart muss weiterhin auf den Einsatz von Kevin Nastiuk und Ville Hämäläinen, Ludwig Wild sowie Martin Davidek verzichten. Der Kölner Förderlizenzspieler Mick Köhler ergänzt den Kader.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir wollen so ins neue Jahr starten, wie wir das Alte beendet haben: Mit einem Erfolg und einer überzeugenden Leistung. Die Mentalität, die wir gegen Kassel gezeigt haben, hat mir gefallen. Wir haben deutlich gemacht, dass wir unser Ziel klar im Blick haben und uns nicht irritieren lassen. Daran müssen wir anknüpfen.“
Das DEL2-Punktspiel gegen den ESV Kaufbeuren beginnt am Dienstag, 3. Januar um 19.30 Uhr und wird geleitet von HSR Ulpi Sicorschi. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr. SpradeTV überträgt das Spiel live.
Freiburg vs. Frankfurt als Eishockey-Opener 2017(DEL2) Bereits am dritten Tag des Jahres gibt es wieder Eishockey in Freiburg: Das erste Match 2017 ist gleich ein Knüller, der EHC Freiburg empfängt am 3. Januar die Löwen Frankfurt.
Die Partie am Dienstagabend im Freiburger Eisstadion beginnt um 19.30 Uhr. Wie bei allen Spielen in den Weihnachtsferien ist mit einem erhöhten Andrang zu rechnen, weswegen wir dazu raten, den Vorverkauf auf tickets.ehcf.de in Anspruch zu nehmen. Bei der Begegnung gegen Bietigheim am 30. Dezember (4:2) wurde erstmals in dieser Saison die 3000-Zuschauer-Marke geknackt. Das zeigt: Das Freiburger Sportpublikum goutiert den unglaublich leidenschaftlichen Einsatz der EHC-Cracks und weiß, dass sie sich in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga DEL2 zu einer echten Marke und zu einem Gegner entwickelt haben, der auch Spitzenteams das Leben schwer machen kann.
Das wissen auch die in der Tabelle auf Platz 2 stehenden Frankfurter Löwen, deren Etat zwar weit über jenem der Breisgauer liegt und deren Kader mit Stars gespickt ist, die sich an den Wölfen aber schon mehrfach die Zähne ausgebissen haben. Auch im bisher einzigen Aufeinandertreffen der Saison hatten sich die Hessen lange schwer getan und am Ende mühsam mit 4:2 gewonnen.
4:2 ist auch ein Resultat, das aus südbadischer Sicht für schöne Erinnerungen sorgt, wenn von Frankfurt die Rede ist: So endete am 21. Spieltag der zurückliegenden Saison das Freiburger Heimspiel nach einem furiosen 4:0-Schlussdrittel. Und ein 4:2 stand auch am 30. März 2015 auf der Anzeigetafel der Franz-Siegel-Halle. Damals beendete der EHC eine 49 Spiele währende Erfolgsserie der Löwen.
Im Blickpunkt stehen werden am Dienstag unter anderem Marton Vas und Marc Wittfoth: Die beiden Ex-Frankfurter im Dress des EHC Freiburg befinden sich seit Wochen in einer vorzüglichen Verfassung. Gerade der Ungar Vas hat sich zu einem "Quarterback" in der EHC-Hintermannschaft entwickelt und ist - wie auch der tschechische Ex-Nationalspieler Radek Duda - aus der blau-weiß-roten Equipe nicht mehr wegzudenken.
Fehlen werden weiterhin die beiden Routiniers Milos Vavrusa und Tobias Bräuner. Ein Comeback von Jannik Herm ist möglich, aber noch nicht gewiss. Weitere Spielerr hatten beim Bietigheim-Derby mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, könnten nach drei Ruhetagen aber wieder zur Verfügung stehen. Wahrscheinlich ist also, dass sich die Personalsituation wieder etwas entspannt. Genaue Erkenntnisse wird es aber erst kurz vor Spielbeginn geben.
(DEL2) Nach zwei Tagen kompletter Pause vom Eisstadion ging es heute Vormittag in die letzte heiße Phase des „Marathons“. Bereits morgen steht das Heimspiel gegen die Heilbronner Falken an. Tim Regan kann wird wohl mit dem gleichen Team wie in den vergangenen Spielen antreten, vielleicht kommt ein Stürmer aus München zum SCR. „Wir haben uns gut erholt, die Mannschaft weiß, dass sie in den vergangenen Spielen einige Fehler gemacht hat, doch nun beginnen wir im neuen Jahr bei null. Wir wissen, dass Heilbronn eine andere Mannschaft ist als im Herbst. Sie haben einige Veränderungen vorgenommen. Spieler haben nun einen deutschen Pass und sie haben den Luxus zwei ausländische Torhüter einsetzten zu können. Wir werden den Gegner sehr ernst nehmen und es gibt keinen Grund ihn zu unterschätzen,“ so Trainer Tim Regan.
Das Spiel gegen die Heilbronner Falken beginnt am Dienstag um 20 Uhr.
Die Begegnung gegen die Lausitzer Füchse beginnt am Freitag, 06.01. bereits um 18.30 Uhr und nicht wie fälschlicherweise berichtet um 20 Uhr. Wir bitten Sie dies zu beachten.
(OLS) Der EHC Waldkraiburg konnte am Freitagabend den vierten Sieg in Folge verbuchen. Das Derby beim EV Landshut gewann das Team von Trainer Rainer Zerwesz mit 2:1 und macht das Rennen um den letzten Playoff-Platz im Oberliga-Tableau damit wieder richtig spannend. Nur noch zwei Zähler trennen die Industriestädter von Rang 8, die Tore erzielten Fabian Zick und Max Kaltenhauser.
Je mehr Spieler ihm verletzt fehlen würden, desto mehr Partien würde seine Mannschaft offenbar gewinnen, hatte Löwen-Coach Rainer Zerwesz am Freitag nach dem Heimsieg über Sonthofen gescherzt- diese Aussage scheint sich zu bewahrheiten, denn auch die Partie in Landshut konnte sein Team gewinnen und es war bereits der vierte Sieg am Stück. Dennoch musste er wieder einmal umstellen, denn Daniel Hämmerle hat sich eine Bänderverletzung zugezogen und wird seinen Farben für die nächsten zwei bis drei Wochen nicht zur Verfügung stehen und gemeinsam mit Martin Führmann und Lukas Wagner für Überbelegung im Löwen-Lazarett sorgen.
In den ersten Minuten in Landshut nahmen die Hausherren gleich das Heft in die Hand, hatten Chancen mit Roman Tvrdon und Dominik Hammer, doch Keeper Björn Linda stand in gewohnter Weise parat. Jakub Marek hatte die einzige nennenswerte Chance für den EHC, doch war auch EVL-Schlussmann Max Englbrecht für auf Betriebstemperatur. Ihre erste Unterzahl brachten die Löwen dann auch über die Zeit, in der 12. Minute musste Linda gegen Hammer an seine Grenzen gehen und das torlose Remis festhalten.
Nach diesem ersten Drittel, in dem eigentlich nur die Gastgeber die Partie bestimmten, kamen die Löwen im zweiten Durchgang besser ins Spiel und Michael Trox (22. Minute), Tomas Vrba (26.) und Fabian Zick (29.) prüften Englbrecht. Doch die Führung konnte Landshuts Keeper ebenso verhindern wie Björn Linda, der gegen Tvrdon (22.) und Peter Abstreiter (33.) sein ganzes Können aufbieten musste und in der 36. Minute sogar einen Penalty gegen Philipp Michl zu parieren hatte.
Nach einem kapitalen Fehlpass des EHC kam die Scheibe direkt zu Peter Abstreiter, dieser zog an die Bande und ließ von dort einen Schuss ab, der sich sehen lassen konnte- und den Linda nicht parieren konnte (43:11). Anschließend testeten Max Hofbauer, Tvrdon und Marco Sedlar abermals Lindas Können, doch er hielt den knappen Rückstand fest. Und wie das im Sport immer so ist, rächt es sich manchmal, wenn man seine Chancen vorne nicht nutzt und die Löwen konnten zurückschlagen. Im Gewühl vor dem Tor des EV Landshut war Fabian Zick wieder mal am schnellsten und sorgte zunächst für den 1:1-Ausgleich (52:57). Als viele dann schon mit der Verlängerung rechneten, bissen die Löwen nochmals zu: Tomas Vrba zog über den rechten Flügel ins Landshuter Drittel, spielte einen starken Querpass auf Max Kaltenhauser und der Kapitän des EHC jagte die Scheibe in den Winkel zum 2:1 (58:10). Landshut nahm in der Folge zwar noch seine Auszeit und drängte auf den Ausgleich, doch die Löwen hielten stand und feierten den dritten Derbysieg im vierten Spiel mit dem Altmeister aus Niederbayern.
ENGLISCHE WOCHEN FÜR DEN EHC
Straff und sportlich ist das Programm der Löwen zu Beginn des neuen Jahres 2017: Am Dienstag zuhause gegen Peiting (19:45 Uhr) und am Freitag in Bad Tölz (18:00 Uhr), die dann ihrerseits am Sonntag in der Industriestadt gastieren (17:15 Uhr)! Drei Spielen in fünf Tagen- wo mancher Fußballfunktionär aus der Landeshauptstadt wegen Belastung auf die Barrikaden gehen und zum Hungerstreik ausrufen würde, sagen sich die Löwen aber: Packen wir es an! Keine Verletzungen mehr und das Beste geben, schließlich ist der Kampf um die Playoffs so eng wie nie!
Der Höchstadter EC hat 31 Punkte auf dem Konto und liegt auf dem letzten, zur Teilnahme an Zwischenrunde und Playoffs berechtigenden Tabellenplatz 8. Dank ihrer Siegesserie mit vier Erfolgen am Stück haben sich die Löwen von Rang 11 auf den zehnten Platz vorgeschoben mit 29 Punkten, dazwischen liegt Sonthofen mit 30 Zählern. Auf dem elften Platz lauert der EV Lindau mit 28 Punkten- fünf Spiele stehen noch aus, maximal 15 Punkte sind zu holen; selbst mancher Fußballfunktionär weiß da, dass noch alles drin ist. Doch Spaß beiseite: Für den EHC Waldkraiburg ist der Kampf um die Playoffs und somit auch den direkten Klassenerhalt so spannend wie nie zuvor. Gleichzeitig warten mit dem Heimspiel am Mittwochabend gegen Peiting um 19:45 Uhr und den zwei Spielen gegen Bad Tölz am Wochenende gewaltige Brocken auf die Löwen und das dezimierte Team von Trainer Rainer Zerwesz, der auch an diesem Wochenende ohne Daniel Hämmerle und die Langzeitverletzten Martin Führmann und Lukas Wagner auskommen muss. „Es sind richtig harte Wochen und die Jungs müssen an ihre Grenze gehen“ hatte Zerwesz schon im alten Jahr erklärt. Diesen Drahtseilakt mit voller Belastung in den Spielen und der maximalen Punkte-Ausbeute auf der einen Seite, sowie zu Beachten, keine weiteren Verletzungen zu kassieren auf der anderen Seite, gilt es nun zu bestehen.
Nach 15 Siegen und 12 Niederlagen bisher liegt der EC Peiting mit 47 Punkten auf dem 4.Tabellenplatz. Der Deutsch-Kanadier Ty Morris ist mit 10 Toren und 34 Vorlagen in 27 Spielen Top-Scorer des Teams von Trainer Sebastian Buchwieser, gefolgt von Verteidiger Brad Miller aus den USA. Dieser hat aktuell 41 Scorerpunkte auf dem Konto (11 Tore) und auch der vom EHV Schönheide vor wenigen Wochen verpflichtete Milan Kostourek hat sich mit fünf Toren und sieben Vorlagen in sechs Spielen ganz offensichtlich schon gut eingelebt.
Die Tölzer Löwen, zu denen die aus Waldkraiburg am Freitag müssen und die dann ihrerseits am Sonntag ihr Gastspiel in der Industriestadt haben, stehen sogar noch besser da. Auf Platz 3 liegt das Team von Coach Axel Kammerer mit 59 Zählern und damit punktgleich mit dem Tabellenzweiten Regensburg. Sechs Spiele in Folge haben die Tölzer nicht mehr verloren, gewannen dabei zweimal gegen Peiting, gegen Regensburg und auch mit 4:1 gegen die Löwen aus Waldkraiburg Mitte Dezember.
Tickets für die Partie am Mittwoch gegen Peiting gibt es am Spieltag an der Abendkasse ab 18:15 Uhr, Karten für das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Bad Tölz gibt es Online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn und auf der Geschäftsstelle in der Raiffeisen Arena am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Außerdem werden am Sonntag auch wie gewohnt an der Abendkasse ab 15:45 Uhr noch Karten erhältlich sein.
Rostock Piranhas zeigen Kampfgeist(OLN) Mit einem Zuschauerrekord von mehr als 1300 Zuschauern verabschiedet sich der Rostocker Eishockeyclub aus dem alten Jahr. Auch etliche Fans aus Leipzig wollten sich das letzte Spiel des Jahres nicht entgehen lassen und hatten dann auch allen Grund zum Jubeln. Besorgter sahen da schon die Gesichter der Rostocker Verantwortlichen aus. Ganze 10 Spieler und ein Goalie der ersten Mannschaft traten auf dem Eis an. Unterstützend liefen Phil Bergemann ( derzeit Bundeswehrsoldat), Florian Stockel ( Jugendspieler) und Christian Ciupka ( Freibeuter) auf. In Gedanken waren die Spieler auch bei Mannschaftskamerad Tomas Kurka, der nach seiner Verletzung ( Beinbruch) beim Auswärtsspiel am vergangenen Mittwoch und mittlerweile mehreren OP’s immer noch im Krankenhaus in Herne liegt.
Das erste Drittel zeigte etwas überlegene Gäste aus Leipzig. Doch immer wieder konnten die Gastgeber den Spielaufbau der Icefighter stören und gute Konter zeigen. Die Gäste scheiterten ihrerseits am sehr gut agierenden Niko Stark im Rostocker Tor. 13 Sekunden vor der Drittelpause gelang den Gästen dann der Führungstreffer.
Emotionsgeladen ging es auf und abseits des Eises im zweiten Drittel weiter. In der 24. Minute lupfte ein gegnerischer Stürmer den Puck über Niko Stark’s Schoner zum 0:2. In der 27. Minute übernahm Michal Bezouska den Puck von Ulib Gleb Beresovskyy, kämpfte sich durch die gegnerischen Reihen und erzielte den Anschlusstreffer. Die Piranhas kamen jetzt etwas besser in das Spiel und brachten die gegnerische Verteidigung immer wieder in Bedrängnis. Einen gegnerischen Konter schloss Hoferberg mit einem Weitschuss ab und traf zum 1:3.
In den ersten 10 Minuten des letzten Drittels erwehrten sich die Piranhas erfolgreich gegen den Ansturm der Gäste. In der 50. Minute gelang diesen dann doch der vierte Treffer. Nach einem Timeout der Piranhas in der 51. Minute konnten die Gäste in der 53. Minute auf 1:5 erhöhen. Die Piranhas zeigten trotz dessen Kampfgeist, allein in den letzten beiden Minuten gab es noch vier Bullies vor dem gegnerischen Tor. Allerdings war auch offensichtlich, dass die vielen Eiszeiten ihren Tribut forderten und man merkte den Spielern dies an. Die Partie endete 1:5.
Die jetzt kommenden vier freien Tage sind für die Spieler auch dringend notwendig, um wieder Kraft zu tanken und erlittene Blessuren zu kurieren.
ESC Wedemark erobert in Halle Platz 8 - Freitag 06. Januar ESC Wedemark vs. Hannover Scorpions(OLN) Die Vorrunde in der Eishockey-Oberliga-Nord geht am Wochenende zu Ende. Die Wedemärker spielen am Freitag 20 Uhr im Mellendorfer Eisstadion (Hockeyzentrale-Ice House) gegen die Hannover Scorpions. Klappt der Zusammenschluss beider Teams zur nächsten Saison ist dieses Spiel das letzte Nachbarschaftsderby zwischen den beiden Scorpions Teams.
Der ESC Wedemark geht als Tabellenachter in diese Freitagsbegegnung, da die Wedemärker mit ihrem starken 5:4 Sieg in Halle (nach Penaltyschießen) die Hannover Indians wieder von Platz 8 verdrängt haben.
Die Begegnung in Halle war an Spannung nicht zu übertreffen. Mehr als ein Tor Vorsprung gab es für beide Teams während des gesamten Spiels nie. Nach der 1:0 Führung durch Björn Bombis, glichen die Hallenser noch im ersten Drittel zum 1:1 aus. Im zweiten Drittel gingen die Gastgeber zweimal in Führung, die jeweils durch den ESC wieder egalisiert wurde (Björn Bombis und Charlie Adams). Nachdem das Team aus Halle im Schlussdrittel auf 4:3 erhöhte, war es Thomas Pape der sechs Minuten vor Spielende zum 4:4 Ausgleich traf.
Auch die fünfminutige Verlängerung sah keinen Sieger, so dass es ins Penaltyschießen ging.
Insgesamt neun Penaltys schossen beide Teams ehe die Wedemärker als Sieger vom Eis gingen.
Andreas Morczinietz versenkte als vierter Penaltyschütze der Wedemärker seinen Schuss zum 1:1 Ausgleich im Netz, ehe Maximilian Bauer im 9ten Anlauf der Wedemärker das erlösende Tor schoss.
Ein wichtiger Sieg der allerdings recht teuer erkämpft wurde. Dem Doppeltorschützen Björn Bombis wurde kurz vor Ende der regulären Spielzeit von einem gegnerischen Schläger im Gesicht getroffen und verlor drei Schneidezähne. Trotz dieser Verletzung trat der „Bomber“ dann zu einem Penalty an und versuchte auch in dieser schwierigen Situation seinem Team zu helfen.
Freitag 06. Januar um 20 Uhr zu Hause und Sonntag 16 Uhr in der Bundeshauptstadt beim ECC Preußen Berlin sind die beiden letzten Begegnungen die darüber entscheiden ob die Wedemärker die Zwischenrunde in der oberen oder unteren Gruppe spielen werden. Sollten sie den Platz 8 behaupten und in der oberen Gruppe spielen, hätten sie automatisch die Pre-Play-offs erreicht.
3:4 gegen Schongau - EV Moosburg vergibt den nächsten Matchball(BYL) Mit einem ernüchternden Auftritt hat sich der EVM am Freitag vom Jahr 2016 verabschiedet: Bei der 3:4 (2:2, 1:1, 0:1)-Pleite gegen Schongau merkte man den Dreirosenstädtern kaum die Bedeutung dieser Begegnung an. Weil die Konkurrenz wieder mal kollektiv patzte wurde ein weiterer Matchball im Kampf um Platz acht vergeben.
„Es hilft alles nichts: Das Leben geht weiter, die Liga geht weiter und wir müssen weiter hart arbeiten“, versuchte sich Moosburgs Coach Dimitri Startschew in Durchhalteparolen. Auch er war alles andere erfreut nach teils frustrierenden 60 Minuten, in denen der EVM viel zu selten Mittel fand, die Defensive der EA Schongau ins Wanken zu bringen. Mammuts-Coach Reiner Lohr war entsprechend zufrieden: „Wir haben heute das gespielt, was wir können.“
Wie schon am Zweiten Weihnachtsfeiertag beim ersten vergebenen Matchball in Geretsried mussten die Moosburger zunächst Rückständen hinterherlaufen: Per Powerplay gingen die Gäste nach siebeneinhalb Minuten in Führung. Doch als sich dem EVM kurz darauf selber eine Überzahlchance bot, fackelte Kevin Steiger nicht lange: 1:1 (10.). Noch prompter fiel die Antwort nach Schongaus 1:2, abermals bei einem Mann mehr auf dem Eis, aus: Quasi im sofortigen Gegenzug besorgte Daniel Möhle den erneuten Ausgleich.
Im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber langsam besser ins Spiel – und jetzt klappte es sogar mal mit einer eigenen Führung: Mathias Jeske, aktuell nach Scorerpunkten zweitbester Verteidiger der Liga, markierte nach gut einer halben Stunde das 3:2. Kurz darauf hatte Moosburg wieder eine Powerplay-Chance – die Vorentscheidung? Im Gegenteil: Der Puck wurde hergeschenkt, Schongau konterte, und der Tscheche Milan Kopecky konnte nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Beim folgenden Penalty ließ er Keeper Bernhard Eggerdinger-Hölzl keine Chance.
Als zehn der letzten 20 Minuten absolviert waren, roch es schon nach Verlängerung. Große Chancen gab es auf beiden Seiten kaum, um so mehr ging es körperlich zur Sache. Doch dann konnten die Gäste zum Entsetzen der heimischen Fans die Moosburger Abwehr noch einmal überrumpeln (51.). Und Trainer Lohr („Ich hab’s in der letzten Pause gesagt: Wer das nächste Tor schießt, wird gewinnen“) sollte Recht behalten. Die Brechstange, die der EVM in der Endphase der Partie herausholte – Eggerdinger-Hölzl wurde bereits zweieinhalb Minuten vor Schluss durch einen sechsten Feldspieler ersetzt – brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg.
EC Pfaffenhofen unterliegt in einer spannenden Partie Buchloe mit 2:4 - Letztes Spiel von Sebastian Weicht im Bayernligateam(BYL) Der EC Pfaffenhofen hat die zweite Überraschung nach dem Sieg gegen Landsberg am 2. Weihnachtsfeiertag knapp verpasst. In einer wiederum sehr engen Partie hatten dieses Mal die Gäste vom ESV Buchloe das bessere Ende für sich und sicherten sich mit dem 4:2 (1:0; 1:2; 2:0) Erfolg endgültig die Teilnahme an der Zwischenrunde. Für den EC Pfaffenhofen bleibt indessen die Erkenntnis, dass die Mannschaft trotz der Niederlage ihren Aufwärtstrend weiter bestätigen konnte.
„Wir haben die Gegentorquote inzwischen deutlich gesenkt und in fast jedem Spiel eine echte Siegchance,“ stellte Michael Dippold fest, auch wenn er anerkennen musste, dass der Sieg von Buchloe letztendlich nicht unverdient war. „Die haben unsere individuellen Fehler einfach stark ausgenutzt,“ so der Coach weiter. Wie Markus Vaitl beim vorentscheidenden 3:2 zehn Minuten vor dem Ende. Da fing er einen Fehlpass der in Überzahl spielenden IceHogs ab, düpierte erst ECP-Verteidiger Quirin Oexler und anschließend auch noch Torhüter Patrick Weiner. „Das war überragend,“ kommentierten beide dann auch anerkennend. Nach einigen Minuten des Abtastens übernahmen die Gäste die Initiative, begünstigt auch durch zwei kurz aufeinanderfolgende Strafen für die Hausherren. Mit zwei Mann mehr ging Buchloe in der 5. Minute durch Markus Vaitl in Führung und hatte auch danach die mehreren Möglichkeiten. „Wir hatten uns vorgenommen, Buchloe durch aggressives Forechecking unter Druck zu setzen, das ist uns aber nicht gelungen,.“ sagte Michael Dippold. So war es dem erneut überragenden Patrick Weiner zu verdanken, dass es bis zur ersten Pause beim 0:1 blieb, auch wenn die IceHogs wenige Sekunden vor der Pausensirene bei einem Konter in Unterzahl die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich hatten. Im Mittelabschnitt bekamen die Gastgeber mehr Zugriff auf das Spiel. Mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen tauchten sie nun immer häufiger gefährlich vor dem Kasten von ESV-Keeper Blankenburg auf. In der 30. Minute war es dann soweit. Michael Welter bediente mit einem langen Pass Thomas Bauer, der aus vollem Lauf abzog und Blankenburg zum Ausgleich überwand. „Da hatte Pfaffenhofen seine stärkste Phase,“ sagte Topias Dollhofer und der letztjährige ECP- und jetzige ESV-Coach musste danach sogar mitansehen, wies sein Team kurz darauf sogar in Rückstand geriet. Bei einem schnellen Konter in Unterzahl fand Luis Seibert mit einem herrlich getimten Querpass Michael Pfab, der Blankenburg keine Chance ließ. Allerdings gelang den Gästen noch vor der zweiten Pause, wiederum in Überzahl, der Ausgleich durch Maximilian Hofer, der einen Schuss von Christopher Lerchner unhaltbar für Patrick Weiner abfälschte. Was dann aber endgültig Michael Dippold auf den Plan rief. „In einem absolut fairen Spiel bekommen wir die ersten beiden Drittel fünf Strafzeiten, Buchloe keine einzige und wir bekommen beide Gegentore in Unterzahl. Wenn ich schon so kleinlich pfeife, dann muss ich das auf beiden Seiten gleich machen,“ kritisierte er das Schiedsrichtergespann, das in vielen Situationen fürwahr keine gute Figur abgab. So blieb die Partie im Schlussdrittel völlig offen, bis Markus Vaitl mit seiner Einzelaktion die Gäste auf die Siegesstraße brachte. Die endgültige Entscheidung besorgte dann zwei Minuten vor dem Ende Pavel Vit, der einen weiteren individuellen Fehler der IceHogs mit dem 2:4 bestrafte. Nach dem Spiel gab Michael Dippold bekannt, dass Sebastian Weicht gegen Buchloe vorerst sein letztes Spiel für die Bayernligamannschaft der IceHogs absolviert hat. Der Stürmer muss aus beruflichen Gründen passen, nachdem er schon bis Ende November aus diesem Grund nicht zur Verfügung gestanden war.
Neuer Schatzmeister für den Eissportverein Füssen(BLL) Nach dem Rücktritt von Barbara Schulte wird der ehemalige Spieler Johannes Böck ab sofort den zuletzt vakanten Posten übernehmen. Der 34-Jährige war im Nachwuchs sowie sechs Spielzeiten in der Oberliga für den EVF aktiv, und kennt Verein und Umfeld bestens.
„Ich bin mal mit dem Vorstand Max Jentsch ins Gespräch gekommen und habe angeboten zu helfen, wenn es benötigt wird. Nach dem Rüktritt kam der Verein dann auf mich zu“, erklärt Böck, wie es zu seinem Engagement gekommen ist. Schon zu aktiven Zeiten hat sich der gelernte Verteidiger seinem Studium gewidmet, und war danach beruflich im Regensburger Raum tätig. Nun ist er ebenfalls aus beruflichen Gründen ins Allgäu zurück gekehrt, und wird sich im Sommer bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zur Wahl als Schatzmeister stellen, bis dahin übt er die Funktion kommissarisch aus.
In der nächsten Zeit wird sich Johannes Böck intensiv mit der neuen Materie beschäftigen: „Ich versuche, mich schnellstmöglich einzuarbeiten. Dafür werden einige Gespräche anstehen, um mir auch die nötigen Einblicke zu verschaffen. Ich bin aber zuversichtlich, dass das alles schaffbar ist“. Angetan ist er auf jeden Fall beim neuen Eissportverein von der Aufgabenverteilung auf viele Schultern, und wird nun ebenfalls seinen Teil zum weiteren Werdegang des Vereins beitragen.
Schweinfurt Mighty Dogs verlieren unglücklich ihr erstes Spiel in dieser Saison(BLL) Kurz vor dem Jahresende verlieren die Mighty Dogs ihr erstes Spiel in dieser Saison mit 4:5 nach Penaltyschießen, obwohl sie das Spiel gegen den ERSC Amberg über 60 Minuten dominiert hatten.
Die Hausherren starteten gut in die Partie. Gerade einmal 78 Sekunden waren vorüber, da spielte Dion Campbell nach Vorlage von Pascal Schäfer die Scheibe vor das Amberger Tor, so dass Mathias Kohl nur noch den Puck ins Tor schieben musste. Kurz darauf bauten die Schweinfurter Druck auf, als zuerst Dion Campbell im Powerplay die Scheibe Michele Amrhein von hinter dem Tor auflegte, der allerdings die Scheibe nicht richtig kontrollieren konnte. Immer noch in Überzahl spielte Zdenek Vanc in der 5. Minute den Puck quer zu Mathias Kohl, doch Oliver Engmann war rechtzeitig am Pfosten. In der 8. Minute kamen die Gäste zum ersten Mal durch Florian Wrobel zum Abschluss, aber Benjamin Dirksen war zur Stelle. Auf der Gegenseite spielte sich Dion Campbell in der 14. Spielminute durch die Amberger Abwehr, scheiterte jedoch an deren Schlussmann. Nachdem die Mighty Dogs viele Chancen ungenützt haben liegen lassen, nutzten die Gäste ihre Überzahl in der 17. Minute bei einer angezeigter Strafe zum 1:1 Ausgleich durch Florian Bartels. In der 19. Minute waren die Amberger in Überzahl, aber die beste Torchance hatte Maximilian Rabs, der in Unterzahl einen Alleingang fuhr und dessen Abschluss Oliver Engmann gerade noch mit dem Schoner entschärfen konnte. Somit endete das erste Drittel mit 1:1, da die überlegeneren Hausherren ihre zahlreichen Chancen nicht genutzt hatten.
Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Hausherren in Unterzahl und Andreas Hampl versuchte es in der 26. Minute mit einem Schlagschuss, den Benjamin Dirksen aber sicher abfing. Erneut in Unterzahl fuhr dann Dion Campbell in der 29. Minute einen Alleingang und versenkte in Penalty-Manier den Puck im Tornetz zum 2:1 für die Mighty Dogs. 4 Minuten später spielte Michele Amrhein in Überzahl die Scheibe vors Tor, die Maximilian Schneider abfälschte, doch Oliver Engmann war zur Stelle. Eine weitere Minute war vergangen, da scheiterte zuerst Dion Campbell daran, den Puck am Pfosten stehend ins Tor hineinzustochern, bevor Sekunden später sein Schlagschuss von der blauen Linie das Tor verfehlte. In der 36. Minute waren die Mighty Dogs in doppelter Unterzahl, doch die Abwehr stand gut und bei Torschüssen war Benjamin Dirksen da. Eine riesige Torchance hatte allerdings Dion Campbell bei einem Alleingang in der 37. Minute in doppelter Unterzahl, doch diesmal scheiterte er am Goalie und es blieb beim 2:1 Pausenstand.
Das letzte Drittel begannen die Mighty Dogs mit einem Powerplay, während dem zuerst Andreas Kleider mit einem Schlagschuss sein Glück versuchte, bevor Michele Amrhein den Abpraller nicht verwerten konnte. In der 49. Minute kam Florian Wrobel auf Bullyhöhe zum Abschluss, doch seinen Schuss wehrte Benjamin Dirksen mit dem Schoner ab. Jedoch drei Minuten später musste der Schweinfurter Schlussmann sich bei 4 gegen 4 nach einem Schuss von Florian Bartels dem 2:2 Ausgleich geschlagen geben. 40 Sekunden später waren die Gäste nach einer erneuten Strafzeit in Überzahl und Florian Wrobel legte auf Zuspiel von Andreas Hampl den 2:3 Führungstreffer nach. Doch die Hausherren ließen nicht nach. Nachdem die Amberger in Unterzahl die freie Scheibe nicht aus ihrem Drittel herausbekommen hatten, nagelte Andreas Kleider den Puck in der 56. Minute mittels eines Schlagschusses von der blauen Linie zum 3:3 Ausgleich in die Maschen. Eine Minute später hielt dann Oliver Engmann einen Schuss von Pascal Schäfer. Anstelle das Spiel ruhig zu gestalten, gab Benjamin Dirksen in der 58. Minute die Scheibe frei, die sich David Rybka hinter dem Tor schnappte und auf Florian Bartels vorlegte, der den Puck im Tor versenkte. Doch wer dachte, dass das Spiel mit dem erneuten Führungstreffer des ERSC Amberg gelaufen war, der irrte sich, denn 51 Sekunden vor Spielende spielte Dion Campbell die Scheibe vor das Tor zu Michele Amrhein, der zum 4:4 ausglich.
Somit ging die Partie ins Penaltyschießen, das die Gäste mit David Rybka begannen, der seinen Penalty verwandelte. Im Gegenzug nagelte dann Fritz Geuder die Scheibe unter die Latte, bevor auch der Amberger Andreas Hampl traf. Allerdings vergab dann Dion Campbell seinen Penalty, so dass Christoph Schönberger den Siegtreffer erzielte. Bei der anschließenden Pressekonferenz waren sich sowohl der Amberger Vorstand Mustafa Sugle als auch Thomas Berndaner einig, dass Amberg einen glücklichen Sieg gegen dominierende Mighty Dogs errungen hatte. Außerdem ärgerte sich der Schweinfurter Trainer über unnötig genommene Strafen und darüber, dass man Amberg durch Fehler wieder ins Spiel hat kommen lassen.
Weiter geht es am Freitag, den 06.01.2017, um 19:30 Uhr auswärts gegen den EHC Bad Aibling. Für das Auswärtsspiel in Bad Aibling bieten die Supporters Schweinfurt noch einen Bus an. Anmeldungen sind möglich im Forum der Supporters, über Facebook und unter der 015151116397. Das nächste Heimspiel findet am Freitag, den 13.01.2017, um 20 Uhr gegen den EV Dinglofing statt. Davor wünschen aber die Mighty Dogs und der ERV einen guten Beschluss und einen guten Start in das neue Jahr!
Perfekter Jahresabschluss für den ESV Bad Bayersoien!(BBZL) Im letzten Spiel des Jahres gab es nicht nur den erwarteten Sieg im Derby gegen Apfeldorf sondern auch eine wichtige Personalie meldete sich zurück.
Lange musste der ESV auf seinem Topstürmer verzichten aber zum Jahreswechsel war Klaus Müller endlich wieder mit von der Partie und es sah so aus als wäre er nie weggewesen. Vier der 8 Tore gingen auf sein Konto.
Aber von Anfang an.
Wie erwartet ging der SV Apfeldorf voll motiviert und kämpferisch in die Partie. Bayersoien hatte damit gerechnet und hielt dagegen, erspielte sich zahlreiche Chancen aber das erste Tor war den Gastgebern vorbehalten. In doppelter Überzahl wurde die Scheibe zum 1:0 abgefälscht. Keine Chance für den wieder überragenden Andreas Mayr im Kasten der Soier. Es dauerte bis zur 10. Spielminute ehe Klaus Müller mit einer schönen Kombination mit Thomas Maier den Ausgleich erzielte. Dann ging es aber fast Schlag auf Schlag. Stefan Schäller schoß in der 14. Minute den ESV in Führung. Danach war zweimal Müller erfolgreich. Sekunden später spielte Youngster Sebastian Sutter die Apfeldorfer Defensive schwindlig und netzte zum 1:5 Pausenstand ein. Ein komfortables Polster. Im zweiten Drittel machte auch wieder der ESV das Spiel. Apfeldorf stand aber nun etwas sicherer und ließ nicht mehr so viele Chancen zu. Klaus Müller und Thomas Maier kombinierten mit einem Mann weniger und erhöhten auf 1:6. Die nächste Überzahlsituation der Gastgeber wurde dann allerdings von ihnen selbst genutzt. Max Wurm war der Torschütze zum 2:6.
Das letzte Drittel sah ähnlich aus wie das zweite. Feldüberlegenheit auf Seiten der Soier, Apfeldorf bemüht nichts zuzulassen. Das gelang ihnen auch ziemlich gut. In der 54. Spielminute der siebte Treffer für den ESV. Verteidiger Florian Deibler fand keine Anspielstation. Tankte sich auf der linken Seite durch und fand auch noch die Lücke. In der letzten Spielminute setzte Tobias Maier, in Überzahl, den Schlusspunkt. Sein „Blueliner“ war unhaltbar für Mathias Zink im Apfeldorfer Tor.
Eine gute Vorstellung was die ca. 120 Zuschauer im Peitinger Eisstadion sahen. Übrigens wurden die Soier von einem Teil des Peitinger Fanclubs unterstützt was auch noch die nötige Stimmung für so ein Derby brachte.
Enttäuschung und Ende der Meisterträume: HCM/ECDC 1b unterliegt 3:7 in Lindenberg(BBZL) Der Meisterschafts- und Aufstiegszug in der Eishockey-Bezirksliga wird wohl ohne die SG HC Maustadt/ECDC 1b abfahren. Beim Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau 1b setzte es für die Maustädter eine 3:7 (0:1/1:1/2:5) Niederlage, damit ist einer der beiden ersten Plätze in der Bezirksliga, Gruppe 4 nicht mehr aus eigener Kraft zu schaffen.
„Damit sind wir vorerst mal aus dem Rennen“, bringt es ein enttäuschter Spielertrainer Ingo Nieder auf den Punkt. Dabei waren seine Jungs drauf und dran, den Tabellenführer „zu knacken“. Die Gastgeber hatten zwar leichte spielerische Vorteile, dennoch hatten die Grün-Gelben genügend Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Nach dem 0:2 Rückstand konnte Fabian Nieder auf 1:2 verkürzen und brachte seine Farben wieder ins Spiel. „Da hätten wir dem Spiel eine Wende geben können, da war Lindenberg recht nervös und produzierte viele Strafzeiten. Aber wir haben es selbst verpasst, das Spiel zu drehen“, haderte der Coach mit der Chancenverwertung. Besser machten es die Westallgäuer, die Anfang des Schlußabschnittes die Partie entschieden. Die beiden Treffer von Andi Börner waren nur noch Ergebniskosmetik.
Ingo Nieder zieht das Positive raus, weil „wir uns jetzt völlig darauf konzentrieren, die jungen Spieler noch mehr zu integrieren und in die Verantwortung zu nehmen, um weiter als Mannschaft zusammenwachsen zu können.“
Am Sonntag (18.30 Uhr) empfängt der HCM/ECDC 1b die SG Lindenberg zum Rückspiel am Hühnerberg. Dann soll den Westallgäuern die erste Saisonniederlage beigebracht und das Mini-Fünkchen Hoffnung auf einen der beiden ersten Plätze in der Bezirksliga, Gruppe 4, aufrecht erhalten werden.
EHC Heilbronn: Hartes Doppelspiel-Wochenende zum Jahresbeginn (RLSW) Nach 3 Wochen Weihnachtspause stehen für die Eisbären Heilbronn gleich zwei schwere Auswärtsspiele innerhalb 24 Stunden an: Erst geht es am Samstag, den 07.01.17 um 19:00 zu den Stuttgart Rebels, bevor es dann am Sonntag, den 08.01.17 um 19:00 Uhr bei den Hornets aus Zweibrücken zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten aus Heilbronn und dem derzeit Zweitplatzierten kommt.
Die Rebels haben ein starkes erstes Saisondrittel gespielt, sind aber in den letzen Partien eingebrochen. Jetzt heißt es für die Hauptstädter noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um bei der Vergabe der Playoff-Plätze noch ein Wörtchen mitreden zu können und nicht vorzeitig das anvisierte Ziel der Playoff-Teilnahme begraben zu müssen.
Die Hornets aus Zweibrücken sind als Meisterjäger Nummer Eins ihren Saisonansprüchen bisher voll gerecht geworden und werden sicherlich auch am Sonntag den Eisbären alles abverlangen. Mit jedem Aufeinandertreffen werden die Erinnerungen an das letztjährige Playoff-Finale wieder wach!
Bei den Heilbronner Eisbären ist die unnötige Niederlage gegen Hügelsheim abgehakt. Sie war zwar ärgerlich, kam aber zum richtigen Zeitpunkt um den Focus wieder zu 100% auf die kommenden Spiele und das finale Saisonziel zu richten. Der Ehrgeiz der Eisbären ist zweifelsohne ungebrochen und die Kufencracks aus Heilbronn haben die spielfreie Zeit mit ihren Coaches Sascha Bernhard und Manuel Pfenning genutzt, um an möglichen Schwachpunkten, vor allem aber weiter an ihren Stärken zu arbeiten.
Das Ziel für die beiden Spiele dürfte klar definiert sein: ein 6-Punkte-Wochenende soll her!
Drei Punkte zum Jahresende - Nordhorn gewinnt 3:5 gegen Hamburg (VLN) Im Jahresabschlussspiel gegen die Crocodiles Hamburg macht es sich die erste Mannschaft des Eishockey Club Nordhorn e.V. unnötig schwer – gegen die 1b-Vertretung der Elbstädter war lediglich ein knapper 3:5-Sieg (2:4; 1:0; 0:1) zu holen. Damit beendet der EC Nordhorn das Jahr 2016 als ungeschlagener Tabellenführer.
Das erste Drittel geht mit 2:4 klar an die Gäste aus Nordhorn. Durch ein frühes Tor von Mikhail
Berezhnoi in der zweiten Minute holt der ECN die Führung, Felix Dettmer und Rene Wegner drängen auf Seiten der Crocodiles auf Ausgleich – Hoffnungen auf einen Überraschungserfolg werden jedoch durch drei Tore von Anton Gluchich (7.), Berezhnoi (8.) und Sami Chehade (12.) zunichte gemacht.
Im Mittelabschnitt läuft es alles andere als rund: In der 26. Minute versenkt Niklas Bethke zum
Anschlusstreffer für die Crocodiles. Zehn Minuten später hagelt es Zeitstrafen; Patrick Kaminski erhält 10 + 2 Minuten, Anton Gluchich kurz darauf ebenfalls zehn Minuten. Und zum Drittelende muss Adrian Matula für zwei Minuten auf die Bank. Auch der letzte Durchgang verläuft nicht wie geplant. Zwar wird die Führung gehalten und sogar durch einen Treffer in der letzten Minute aufs leere Tor von Anton Gluchich auf 3:5 ausgebaut. So richtig zufrieden ist Trainer Heiko Niere jedoch nicht mit der Leistung: Es gibt auch hier unnötige Strafen, die Chancenverwertung hätte deutlich besser ausfallen müssen.
Zum letzten Spiel des Jahres 2016 gibt es also eine starke Leistung der Crocodiles, viele Zeitstrafen und immerhin drei Punkte für Nordhorn – damit ist die Führung mit 24 Punkten aus acht Spielen gesichert. Die nächste Partie ist erst am 15. Januar, dann reist der EC Nordhorn auswärts zu den Celle Oilers.
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