Newsticker

    
Juni 26
                          
Juni Iserlohn Seilersee
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Luchse Lauterbach
(RLW)  Das Goalie-Duo der Luchse steht fest. Nach Benjamin Dirksen hat nun auch Benjamin Vavrena beim EC verlängert. Der 21-jährige Deutsch-Tscheche kam erst während der letzten Saison nach Lauterbach
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Routinier Jakub Revaj läuft weiter im EHC-Trikot auf. Der 30-Jährige kam letztes Jahr aus der zweithöchsten polnischen Liga zurück nach Deutschland und absolvierte für die Löwen 33 Partien (1 Assisst)
  
Kölner Haie
(DEL)  Torhüter Nico Wiens wechselt von den Selber Wölfen zum KEC. Ausserdem werden auch die beiden DNL-Cracks Tobin Brandt und Nikita Müller zum Aufgebot gehören. Zudem kehrt Meteu Späth in den Kade rzurück. Er sammelte zuletzt wertvolle Erfahrung in Nordamerika. Alle vier Spieler sollen auch mit Förderlizenzen ausgestattet werden
  
Beach Devils Timmendorf
(RLNO)  Das neue Goalie-Duo der Beach Devils steht fest. Aus der Bayernliga vom ESC Kempten wechselt der Oberliga-erfahrene Clemens Wiedemann an die Ostsee. Ausserdem wurde Veli-Matti Mäkinen verpflichtet. Der 30-jährige Finne spielte zuletzt in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes für Pyry Hockes
  
Harzer Falken 
(RLNO)  Verteidiger Luis Jäckle wechselt vom SC Riessersee nach Braunlage. Der 20-jährige gehörte in den vergangenen drei jahren zum Oberliga-Kader des SCR
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Eigengewächs Joe Kiss, der vor zwei Jahren von den Hannover Indians zu den Thüringern zurückkehrte, wird weiterhin im Trikot der TecArt Black Dragons auflaufen. Der 26-Jährige konnte zuletzt in 46 Partien 10 Tore und 16 Assists erzielen
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Angreifer Bastian Schirmacher wechselt vom Rivalen EC Harzer Falken zu den Heidschnucken. Im Braunalger Trikot konnte der 28-Jährige 21 Scorerpunkte in 29 Spielen beisteuern
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent Kilian Leicher bleibt beim EHC. Der 19-Jährige wechselte während der letzten Saison aus dem Rosenheimer Nachwuchs zu den Aibdogs und brachte es in 17 Partien auf 18 Scorerpunkte
  
Türkheim Celtis
(BLL)  Stürmer Lucas Lerchner wird nach 13 Jahren den ESV Türkheim verlassen und den Gang in die Landesliga nciht mehr mit antreten. Der 30-Jährige wird den Celtics aber weiterhin verbunden bleiben
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Edmund Junemann, der mit DEL2- und Oberliga-Erfahrung letztes Jahr zum EVD kam, hat seine weitere Zusage gegeben. Der 22-jährige Stürmer konnte in 18 Spielen 5 Tore und 5 Assists im Schlangen-Trikot erzielen
 
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Robin Poberitz wird in sein sechstes Jahr für die Eisadler gehen. Der 24-jährige Verteidiger kam 2021 aus dem Iserlohner Nachwuchs nach Dortmund und hat sich inzwischen zu einer festen Größe in der HIntermannschaft entwickelt
 
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Eigengewächs Maximilian Steiner geht weiter für den ESC aufs Eis. Der 24-jährige Allrouner gehört bereits seit 2019 zum Kader der 1.Mannschaft 
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Torhüter Dominic Held hat als erster Spieler seine Zusage beim Landesliga-Aufsteiger gegeben. Der 22-Jährige kam vor zwei Jahren aus dem Nachwuchs des HC Landsberg zum EVW
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der ERV Schweinfurt wird in der neuen Saison keine 1b-Mannschaft für den Spielbetrieb der Bezirksliga melden. Die Mighty Dogs versuchen für die Saison 27/28 wieder eine 1b melden zu können
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Verteidiger Felix Hiller in den kader der 1.Mannschaft auf. Der 27-Jährige wird damit erstmals höherklssig aktiv sein
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Dennis Miller ist der nächste Neuzugang beim HEC. Der 26-Jährige verfügt über reichlich Zweitliga-Erfahrung und spielte auch schon in der DEL. Die letzte Saison begann er in der Oberliga bei den Erding Gladiators und wechselte dann zum Saisonende in die zweite Liga zu den Blue Devils Weiden
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilunge, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 4.Januar 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga West.



duesseldorferegDüsseldorfer EG wacht gegen Schwenningen zu spät auf

(DEL)  Das erste DEL-Spiel im neuen Jahr war für die 5.394 Zuschauer im ISS DOME ein Wechselbad der Gefühle. Gegen die Schwenninger Wild Wings erwischte die Düsseldorfer EG einen passablen, aber torlosen Start, verlor im Mitteldrittel völlig den Faden und kämpfte sich nach einem frühen Rückschlag im Schlussabschnitt noch einmal heran. Beinahe hätte es gegen einen der direkten Konkurrenten im Kampf um Platz 10 noch für Punkte gereicht, doch die Gäste retteten das letztlich knappe 2:3 (0:0; 0:2; 2:1) aus DEG-Sicht über die Zeit.

Düsseldorfer EG vor Auswärts-Doppelpack
Die Intensität bleibt bei der DEG auch im neuen Jahr hoch. Zwei Tage nach der enttäuschenden 2:3-Niederlage gegen Schwenningen stehen die Rot-Gelben schon wieder am anderen Ende der Republik auf dem Eis: Donnerstags-Eishockey bei den Augsburger Panthern (19.30 Uhr). Wiederum nur drei Tage später geht es dann zum NRW-Duell nach Iserlohn (Sonntag, 16.30 Uhr).



mannheimeradlerAdler Mannheim: Lange Pause für Aaron Johnson

(DEL)  Die Adler müssen nun doch länger auf Aaron Johnson verzichten. Wie sich bei einer weiteren medizinischen Untersuchung herausstellte, erlitt der Verteidiger Ende Dezember in Nürnberg eine schwere Oberkörperverletzung. Die Ausfalldauer Johnsons beträgt bei einem komplikationslosen Heilungsverlauf vier bis sechs Wochen.
Über Hartford, Binghamton und Stockton landete der 33-jährige Kanadier im vergangenen Sommer bei den Adlern, für die er in 29 Partien drei Tore und zwölf Assists erzielte. Bereits Anfang Dezember musste Johnson aufgrund einer Adduktorenverletzung rund zehn Tage pausieren. 

Adler kämpfen Wolfsburg nieder
Mit einem Kraftakt und fantastischer Moral haben die Adler in der Overtime die Grizzlys Wolfsburg geschlagen. In der regulären Spielzeit trafen Brent Raedeke, Matthias Plachta und Chad Kolarik. Nach 16 Sekunden in der Overtime schoss Marcel Goc die Adler zum Extrapunkt. Für die Gäste waren Jeremy Dehner, Alexander Weiß und Mark Voakes erfolgreich.
Ohne sechs Verletzte, dafür mit Dennis Endras auf der Bank und Mirko Pantkowski im Tor, starteten die Adler in das erste DEL-Spiel 2017. Der 18-jährige Torhüter machte direkt dort weiter, wo er vor dem Jahreswechsel in Straubing aufgehört hatte: Alexander Weiß tauchte völlig frei vor ihm auf, doch Pantkowski blieb Sieger (2. Spielminute). Obwohl die Adler in sechs der ersten zwölf Minuten in Unterzahl ranmussten, wurde Wolfsburg dabei nur selten gefährlich.
Anders bei numerischer Gleichheit. Aus dem Gewühl heraus sprang die Scheibe auf den Schläger von Jeremy Dehner, der nur noch abstauben musste (9.). Während Andrew Joudrey in Unterzahl nur um Zentimeter am Ausgleich scheiterte (12.), machte es Brent Raedeke besser. Er fälschte einen Schuss von Kevin Maginot zum 1:1 ab (18.). Kurz vor der ersten Pause hätte Marcel Goc fast nachgelegt, doch Felix Brückmann im Kasten der Wolfsburger war zur Stelle (20.).
Im zweiten Drittel erwischten die Adler den perfekten Start. Matthias Plachta hielt seine Kelle in einen Schuss von Dominik Bittner – das 2:1 (22.). Danach verflachte die Partie ein wenig, beide Teams versuchten, über das kämpferische Element zum Erfolg zu kommen. Torchancen wie durch Philip Riefers (25.) und Marcus Kink (26.) blieben die Ausnahme.
Pantkowski reagierte gedankenschnell gegen Mark Voakes (34.) und wurde von den Adler-Fans mit Sprechchören gefeiert. Auch gegen Riefers blieb er Sieger (38.). Einen Pass von Chad Kolarik parierte Felix Brückmann mit dem Schoner vor dem heranrauschenden Marcel Goc (ebenfalls 38.). Kurz vor der Pause mussten die Adler aber doch noch den Ausgleich hinnehmen: Alexander Weiß reagierte nach einem Schuss von Sebastian Furchner schneller als der Rest (39.).
Der Schlussabschnitt begann aus Adler-Sicht mit der kalten Dusche, Mark Voakes brachte die Grizzlys erneut in Führung (43.). In Unterzahl erzielte Marcus Kink den Ausgleich (47.), das Schiedsrichtergespann verweigerte dem Treffer aus unerklärlichen Gründen aber die Anerkennung. In der Folge kamen auf Pantkowski und Brückmann jede Menge Arbeit zu. Mannheims Keeper reagierte glänzend gegen Jeff Likens (48.) und Armin Wurm (52.), Wolfsburgs Schlussmann gegen Luke Adam (49.) und bei einem abgefälschten Schuss von Sinan Akdag (53.).
Die Adler gaben sich nicht auf und wurden dafür belohnt. Einen scharfen Pass von Marcel Goc vor das Tor musste Chad Kolarik nur noch einschieben (59.), um die Partie in die Verlängerung zu schicken. Dort schlug Marcel Goc höchstpersönlich zu. Gerade einmal 16 Sekunden waren gespielt, da verwertete der Angreifer einen Querpass von Luke Adam und sicherte Mannheim den Extrapunkt.



ehcredbullmuenchenRed Bulls München verpassen Revanche gegen Haie / KEC – RBM 2:1 | Aus den Birken: „Haben fünf Minuten geschlafen, das hat Köln ausgenutzt“

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat die angestrebte Revanche gegen die Kölner Haie verpasst. Vor 12.517 Zuschauern setzte es in der Domstadt wie am Sonntag in der Olympiahalle eine Niederlage. Am Ende musste sich das Team von Trainer Don Jackson mit 1:2 (1:0|0:2|0:0) geschlagen geben. Das einzige Münchner Tor hatte Konrad Abeltshauser in Minute 16 zur zwischenzeitlichen Führung erzielt.
Beide Teams starteten zurückhaltend in die Partie. Die erste echte Torchance hatten die Kölner in der 6. Minute in Überzahl durch Kai Hospelt. Nach mehreren Münchner Halbchancen nahm sich Daryl Boyle ein Herz. Mit viel Tempo zog der Verteidiger ins Angriffsdrittel, sein Abschluss war dann aber zu ungenau (12.). Ein paar Minuten später machten es die Isarstädter besser. Gleich in der ersten Powerplay-Situation traf Konrad Abeltshauser per Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0 (16.).
Zu Beginn des zweiten Drittels standen die Special Teams im Mittelpunkt. Zuerst verteidigten die Münchner mit einem großartigen Unterzahlspiel die Führung, wenig später scheiterte Jason Jaffray in Überzahl am KEC-Goalie Gustaf Wesslau (25.). In der 31. Minute fiel dann der Ausgleich. Alexander Sulzer war per Schlenzer erfolgreich. Und nur 144 Sekunden später sorgte Ryan Jones sogar für die Haie-Führung, er fälschte einen Schuss unhaltbar zum 2:1 für die Hausherren ab (34.).
Im Schlussabschnitt waren die Landeshauptstädter die spielbestimmende Mannschaft, allein es fehlten die echten Torchancen. Die Kölner verteidigten clever und konzentrierten sich auf ihr Konterspiel. Zwei Minuten vor dem Ende brachte Don Jackson einen sechsten Feldspieler anstelle von Danny aus den Birken. Aber auch das half nichts mehr. So blieb es am Ende erneut beim 1:2 aus Sicht der Roten Bullen.



ecbadnauheimEC Bad Nauheim kassiert schmerzhafte 1:4-Niederlage in Bayreuth - "Im zweiten Abschnitt ein einziges Rumgeeier ohne Zweikampfverhalten, was keine Punkte verdient"

(DEL2)  Mit 1:4 (0:0, 0:4, 1:0) unterlagen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend im so wichtige Spiel um Platz zehn bei den Bayreuth Tigers. Aufgrund dieses Resultats liegen die Oberfranken nun sechs Punkte vor den Hessen und haben sogar ein Spiel weniger absolviert. Zu spät erwachten die Roten Teufel, die das Match innerhalb von nur wenigen Minuten im zweiten Abschnitt verloren. "Ich versuche immer, das Positive in einem Spiel zu finden, aber heute habe ich 20 Mann in meinem Team gesehen, die versucht haben, Lücken zu finden, um sich zu verstecken. Bei allem Respekt vor Bayreuth, aber was wir heute im zweiten Drittel gezeigt haben, war ein einziges Rumgeeier. Wie wir da in die Zweikämpfe gegangen sind, hat in dieser Liga keine Punkte verdient", zeigte sich EC-Coach Petri Kujala richtig bedient nach dieser schmerzhaften Niederlage und fand deutliche Worte in Richtung seiner Mannschaft.
Bei den Gästen blieb heute Joel Johansson als fünfter Ausländer zuhause, für den Schweden war Marius Erk mit von der Partie und kam in der Defensive zu Eiszeiten. Somit stand Mikko Rämö wieder zwischen den Pfosten, der bereits nach wenigen Sekunden eine Großchance von EHC-Topscorer Wohlberg vom Eröffnungsbully hinweg vereiteln musste. Nach einer frühen Strafe gegen Dusan Frosch musste der Finne noch zwei Mal eingreifen, so dass er gleich auf Betriebstemperatur war. Kaum wieder komplett entwickelte sich ein interessantes und mit offenem Visier geführtes Spiel, in dem beide Seiten ihre Chancen bekamen. Die Goalies waren somit im Blickpunkt des Geschehens, allerdings waren hüben wie drüben nur wenige Hochkaräter dabei (Alanov verpasste mit der besten EC-Chance im ersten Abschnitt aus etwas zu spitzem Winkel gegen Vosvrda), was es den Torstehern entsprechend einfach machte. Ein Powerplay der Hessen Mitte des Abschnitts (eine aussichtsreiche Gelegenheit von Andreas Pauli) verpuffte dann ebenso wie die weiteren Angriffsbemühungen der Kontrahenten, denn mit zunehmender Spieldauer neutralisierte man sich mit zahlreichen (fair geführten) Zweikämpfen mehr oder minder. Mit einem leistungsgerechten 0:0 und einem ausgeglichenen Schussverhältnis von 12:12 ging es somit in die erste Pause.
Ein ähnliches Bild zu Beginn des Mittelabschnitts: zwei Halbchancen durch Bayreuths Bartosch sowie Bad Nauheims Hofland jeweils im Slot stehend hatten die Goalies sicher. Dann die 30. Spielminute, die den Öffner dieses Drittels - und am Ende auch des Spiels - darstellte: die Wetterauer bekamen die Scheibe hinter dem eigenen Tor nicht unter Kontrolle, Kolozvary schaltete am schnellsten und bediente Marsall, der mit einer Direktabnahme erfolgreich war. Bayreuth setzte nach und machten es den Hessen mit einer läuferisch starken Vorstellung und permanentem Forechecking mehr als schwer. Aufgrund dieses Drucks zwangen die Tiger die Roten Teufel zu unsauberen Pässen, was Haider in der 35. Minute mit einem schnellen Gegenangriff zum 2:0 nutzen konnte. Von den Kurstädter kam nur wenig Gegenwehr, was die Wagner-Städter durch zwei weitere Treffer von Bartosch zu nutzen wussten, so dass die Mannen von Petri Kujala auswärts erneut innerhalb von nur wenigen Minuten drei Gegentreffer zum 4:0-Pausenstand aus Sicht der Hausherren kassierten.
Mit Beginn des letzten Drittels wechselten die Hessen ihren Torhüter, so dass nun Jan Guryca zum Einsatz kam. Und dies vorweg: der nominelle Backup-Goalie absolvierte wie schon zuletzt gegen Kaufbeuren einen guten Abschnitt, denn er vernichtete gleich drei Großchancen der Oberfranken, die den Gegner sichtlich demontieren wollten. Dank Guryca gelang dies aber nicht, stattdessen kamen die Roten Teufel durch Alanov zum ersten eigenen Tor (49.), als er einen Schlagschuss von Kranjc unhaltbar abfälschen konnte. Nun waren die Roten Teufel plötzlich in der Partie und sie zeigten jetzt das Körperspiel, das es von Anfang an bedurft hätte. Bayreuth zollte womöglich auch dem hohen Tempo bis zum 4:0 Tribut, jedenfalls waren die Wetterauer nun drauf und dran, das Resultat weiter zu verkürzen. Allerdings kam dieses Aufbäumen am Ende zu spät - denn Bayreuth schaffte es immer wieder, das Hartgummi irgendwie heraus zu bringen, so dass sich die Gäste schlussendlich festliefen und es beim 4:1 für den Aufsteiger blieb.



bayreuthtigersEHC Bayreuth feiert perfekten Start ins neue Jahr - Furioses Mitteldrittel der Tigers mit 4 Treffern

(DEL2)  Mit 4:1 (0-0,4-0;0-1) schlägt der EHC Bayreuth vor 1901 Zuschauern den EC Bad Nauheim. Ab Minute 30 spielten sich die Tigers in dieser wichtigen Partie um den neuralgischen zehnten Platz in einen kleinen Rausch. Tore von Marsall, Heider und 2 mal Bartosch sorgten wieder für einen völlig verdienten Sieg der Oberfranken.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag 08.01 um 18.30 Uhr gegen den früheren deutschen Meister SC Rießersee statt.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau unterliegen in Kassel

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau kommen ohne Punkte aus Kassel zurück. Bei den Schlittenhunden erwischten die Westsachsen einen schlechten Start und lagen bereits nach 4 Minuten mit 2 Toren zurück. Das Team von Eispiraten Trainer John Tripp kämpfte sich aber zurück in die Partie und konnte das Defizit bis zur 2. Pause dank Toren von Ivan Ciernik und Niclas Lucenius wieder ausgleichen. Die Entscheidung in der Partie fiel im Schlussabschnitt, als die Kassel Huskies durch einen Alleingang die erneute Führung zum 3:2 erzielten. Zwei weitere Tore für die Nordhessen bis zum Ende der regulären Spielzeit waren letztlich eher von statistischer Natur.
Die Eispiraten starten eher schlecht in die Partie in Kassel. Die Hausherren gehen vom Bully weg engagiert zu werke und setzten die Westsachsen sofort gehörig unter Druck. Dieser führt bereits in der 3. Spielminute zum Führungstreffer für die Schlittenhunde, die durch einen Schuss durch die Matten von Eispiraten Keeper Ryan Nie erfolgreich sind. Nur 56 Sekunden später jubeln die Fans der Hausherren erneut. Wieder sieht der Crimmitschauer Schlussmann nicht glücklich aus, als er den Puck bei einem Pass hinter dem Tor nicht erreicht. Sein Gegenspieler Feodor Boiarchinov nutzt hingegen den vorhandenen Platz, um das Spielgerät mit einem Bauerntrick in das Tor zu befördern. In Folge der schnellen Gegentore sind die Eispiraten um Stabilität bemüht, die sich zur Mitte des ersten Abschnitts langsam einstellt. Durch bessere Pässe und schnelle Vorstöße ergeben sich erste Möglichkeiten für die Gäste, die in der 16. Minute dann den Vorsprung verkürzen können. Nach schönem Pass von Niclas Lucenius ist es Ivan Ciernik, der den Puck zum 2:1 in die Maschen befördert. Dieser Spielstand hält dann bis zur Pause, auch wenn beide Teams noch weitere Chancen bis zur Sirene herausspielen können.
Der 2. Abschnitt zeigt dann ein verändertes Bild. Die Eispiraten reißen das Zepter aufgrund von guter Laufbereitschaft mehr und mehr an sich und erspielen sich dadurch gute Torchancen. Vor allem die körperbetonte Spielweise, die Crimmitschaus Trainer John Tripp zum Kern seiner Philosophie zählt, sorgt nun bei den Huskies für zahlreiche Scheibenverluste. Einen nutzen die Eispiraten zum mehr als verdienten Ausgleichstreffer. In der 30. Spielminute kann André Schietzold den Puck im Angriffsdrittel behalten und das Spielgerät gefährlich vor das Tor passen. Dort steht Niclas Lucenius völlig frei und kann die Scheibe durch die Matten von Huskies-Goalie Markus Keller zum 2:2 über die Torlinie befördern. Bis zur 2. Pause sind es weiter die Eispiraten, die durch ihre engagierte Spielweise bis zur erneuten Unterbrechung mehr Spielanteile behalten.
Der Schlussabschnitt beginnt zunächst wenig verändert. Die Eispiraten investieren viel und haben die größeren Spielanteile. Die entscheidende Situation spielt sich dann aber in der 53. Minute ab. Im Rücken der Verteidiger stiehlt sich Thomas Merl davon und erhält den Puck durch einen langen Pass an die blaue Linie. Seinen Alleingang vollendet der Stürmer der Huskies mit dem Treffer zum 3:2. In der Folge sind es dann die Hessen, die durch einen weiteren Treffer im Powerplay den Vorsprung weiter ausbauen. Den Schlusspunkt in der Partie setzt dann ein Empty-Net-Goal der Schlittenhunde die damit nicht nur den Sieg festzurren, sondern auch den 5:2 Endstand erzielen.

Richtungsweisende Spiele für die Eispiraten / Auswärtsspiel in Rosenheim – Heimspiel gegen Frankfurt
Nachdem die Eispiraten Crimmitschau im gestrigen Kräftemessen gegen die Kassel Huskies leer ausgingen, stehen am kommenden Wochenende schon die nächsten beiden Punktspiele an. Am Freitag (06.01.2017 – 19:30 Uhr) gastiert die Mannschaft von Cheftrainer John Tripp beim Tabellendreizehnten, den Starbulls Rosenheim. Vorfreude herrscht bei den Westsachsen schon auf das erste Heimspiel im noch jungen Jahr 2017. Am Sonntag (08.01.2016 – 17:00 Uhr) empfangen die Eispiraten dann die Löwen Frankfurt im Sahnpark.
Beim ersten Punktspiel im neuen Jahr hatten sich die Eispiraten einen anderen Ausgang gewünscht. Trotz einer guten Performance unterlagen die Westsachsen den Kassel Huskies mit 2:5. So blieb dem neuen Eispiraten-Trainer John Tripp, welcher sein Team in der vergangenen Woche zum ersten Auswärtssieg der Saison geführt hat, ein weiterer Erfolg auf fremden Eis zunächst verwehrt.
Im Emilo-Stadion soll es aber am Freitagabend besser laufen. Aus dem Schlagabtausch mit den Starbulls Rosenheim, den man gut und gerne als „Kellerduell“ betiteln könnte, wollen die Eispiraten unbedingt etwas Zählbares mitnehmen. Dabei sind Punkte für beide Mannschaften extrem wichtig. Während die Eispiraten mit 30 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz rangieren, stehen die Starbulls mit 31 Punkten aktuell auf Platz 13. Aus den bisherigen beiden Begegnungen mussten die Westsachsen zunächst eine 0:6-Auswärtsniederlage einstecken, im letzten Aufeinandertreffen setzten sich die Pleißestädter aber mit 4:3 in der Verlängerung durch. Bei einem Blick auf die Personalien, stechen in dieser Saison allen voran Tyler Scofield und Tyler McNeely heraus. Scofield avancierte mit 16 Treffern zum Top-Torschützen der Oberbayern, McNeely ist mit 34 Punkten bester Scorer und kann zudem die beste +/- Statistik seiner Farben aufweisen. Der beste deutsche Scorer ist Verteidiger Michael Rohner, der neben 3 Treffern bislang auch 13 Vorlagen beisteuern konnte. Im Tor der Starbulls kommt es zu einem ständigen Wechselspiel zwischen den beiden deutschen Torhütern Timo Herden und Lukas Steinhauer, die bei einem Gegentorschnitt von 3,75 ebenso wie ihre Vorderleute nicht immer souverän agieren. Die Offensivreihen von John Tripp müssen deshalb für viel Druck im gegnerischen Drittel sorgen und ihre Chancen effizient verwerten. Nicht zuletzt Niclas Lucenius und Ivan Ciernik, welche unter Tripp in den vergangenen Partien zu einer starken Form fanden, sollen den Abwehrverbund der Rosenheimer knacken und dafür sorgen, dass die Westsachsen die ersten Punkte im neuen Kalenderjahr einfahren.
Am Sonntag steht für die Eispiraten dann das erste Heimspiel im Jahr 2017 an. Zu Gast im Crimmitschauer Kunsteisstadion sind dann die Löwen Frankfurt, welche nach zuletzt vier Siegen in Folge mit einer breiten Brust in den Sahnpark kommen dürften. Erst am gestrigen Dienstagabend setzten sich die Mainstädter mit 5:4 gegen die Wölfe aus Freiburg durch. Erstmals in die Torschützenliste konnte sich dabei auch Christoph Gawlik eintragen, welcher von den Löwen erst kürzlich aus der DEL von der Düsseldorfer EG verpflichtet wurde. Eine weitere Verstärkung für die brandgefährlichen Offensivreihen der Frankfurter, zu welchen unter anderem auch Richard Mueller zählt. Er kam zuletzt immer besser in Fahrt und ist mit 17 Treffern der beste Torschütze seines Teams. Aufpassen muss die Hintermannschaft allerdings auch auf Matt Pistilli, mit 38 Punkten Topscorer der Mainstädter, und Nils Liesegang, welcher bereits 23 Torvorlagen verbuchen konnte. Dagegen wackelt die anfällige Defensive der Löwen in dieser Spielzeit, weshalb die Mannschaft von Paul Gardner und Rich Chernomaz das Topteam mit den meisten Gegentoren (102) ist. Sicherlich eine Chance für die Westsachsen, die ebenso wie im ersten Aufeinandertreffen in Crimmitschau als Sieger vom Eis gehen wollen. Allen voran Brett Jaeger gilt es dabei zu überwinden. Der ehemalige Eislöwen-Keeper hütet seit dieser Runde das Tor der Frankfurter und weist einen Gegentorschnitt von 3,06 auf. Zusätzlich hofft das Team der Eispiraten auf die Unterstützung der eigenen Fans, welche den Sahnpark einmal mehr in einen Hexenkessel verwandeln sollen und die Spieler auf dem Eis sicherlich einen weiteren Motivationsschub geben werden.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen schlagen Kaufbeuren mit 5:1

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 5:1 (0:0; 2:1; 3:0) gewonnen. Vor 1861 Zuschauern war Dresdens Goalie Hannibal Weitzmann das erste Mal nach zwei Minuten gefragt, doch Sami Blomqvist konnte den Schlussmann im Powerplay nicht bezwingen. Daniel Oppolzer traf die Latte, Arturs Kruminsch auf der Gegenseite ebenfalls nur das Gestänge. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das Chancenplus verzeichneten allerdings die Gäste. Weitzmann erwies sich jedoch als starker Rückhalt, entschärfte weitere Möglichkeiten von Blomqvist und Sebastian Osterloh. Alexander Höller scheiterte für die Eislöwen an ESVK-Goalie Marco Eisenhut. Auch Marius Garten konnte seine Gelegenheit nicht nutzen. In der 17. Minute jubelten die Gäste aus Kaufbeuren, doch der Hauptschiedsrichter entschied auf Schlittschuhtor und wertete den Treffer entsprechend nicht.
Dresden kam mit viel Druck aus der Kabine und versuchte den ersten Treffer des Abends zu erzielen, doch René Kramer und Teemu Rinkinen vergaben ihre Chancen. In der 25. Minute war es Steven Rupprich, der den Puck nach einer kleinen defensiven Unachtsamkeit zur Dresdner Führung über die Linie stocherte. Nach Möglichkeiten von Marcel Rodman und Petr Macholda erzielte Michael Fröhlich im Powerplay den Ausgleich (30.), doch erneut war es Rupprich, der den Puck Richtung Tor beförderte. Arturs Kruminsch fälschte das Spielgerät zum 2:1 für die Eislöwen ab (31.). Vor dem Drittelende kamen Rodman, Kramer und Mirko Sacher mit einem Schuss von der blauen Linie in Überzahl zu weiteren Gelegenheiten.
Im Schlussdrittel machte Dresden erneut das Spiel – und Dominik Grafenthin in der 42. und 44. Minute die Tore. Kaufbeuren versuchte noch einmal alles, doch entweder kamen die Angriffe zu ungenau oder Goalie Weitzmann war zur Stelle. In doppelter Überzahl markierte Sacher den 5:1-Endstand (53.).
ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Betrachtet man die gesamten 60. Minuten, geht der Dresdner Sieg absolut in Ordnung. Wir haben im ersten Drittel gut begonnen, waren dann aber zu harmlos. Im letzten Drittel hat uns die Kraft gefehlt. Die Eislöwen sind eine laufstarke, clevere Mannschaft, welche die Chancen am Ende eiskalt genutzt hat.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Im ersten Drittel war Kaufbeuren die bessere Mannschaft. Hannibal Weitzmann hat einen super Job gemacht und uns in den ersten 20 Minuten im Spiel gehalten. In den verbleibenden 40 Minuten haben wir besser agiert, hatten aber auch etwas Glück. Wir müssen uns direkt auf das Spiel am Freitag fokussieren. Ich halte es für realistisch, dass Kevin Nastiuk gegen Freiburg sein Comeback feiert.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Freitag, 6. Januar um 19.30 Uhr. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena ist der EHC Freiburg.



kasselhuskiesKassel Huskies versenken Eispiraten durch späte Tore

(DEL2)  Im ersten Heimspiel des Jahres 2017 empfingen die Huskies am Dienstag die Eispiraten aus Crimmitschau mit ihrem neuen Trainer John Tripp. Auf Seiten des ECK fehlten weiterhin Dorian Saeftel, Manuel Klinge und Michi Christ verletzt, sowie Kevin Maginot der in der DEL für die Adler Mannheim auflief. Dafür war pünktlich zu Jahresbeginn Jack Downing wieder mit dabei.
Die Huskies starteten schwungvoll in die Begegnung und setzen das Tor der Sachsen von der
ersten Sekunde an unter Druck. So kamen die Hausherren in der 2. Minute zu einer ersten
Chance durch Schlager, bevor Toni Ritter unter gütiger Mithilfe des ETC-Torhüters Ryan Nie nach
Zuspiel von Boiarchinov das erste Tor des Abends erzielte (3.). Eine Minute später nutzte Feo
Boiarchinov einen weiteren Fehler des Crimmitschauer Schlussmanns, der hinter dem Tor über
den Puck schlug, und erzielte mühelos das 2:0 (4.)
In der 7. Spielminute kamen die Gäste zu ihrer ersten nennenswerten Möglichkeit durch
Schlenker. Diese konnte Keller aber ebenso abwehren wie zwei Minuten später die Gelegenheit
von Walsh. Die Gäste kamen fortan immer besser ins Spiel. Zwar ließen sie zunächst eine
Überzahlphase ungenutzt, in der 16. Minute war es aber Ivan Ciernik, der nach einem
verunglückten Schuss von Olleff an die Scheibe kam und Markus Keller zum 2:1 Anschlusstreffer
überwand. In der 18. Minute stürmte Pimm allein auf Nie zu, wurde aber von Ciernik behindert, so
dass er die Scheibe nur an den Pfosten setzte. Die folgende Überzahl blieb ungenutzt, so dass es
mit einer 2:1 Führung für Kassel in die Pause ging.
Das zweite Drittel brauchte lange, bis es an Fahrt aufnahm. So dauerte es bis zur 27. Minute, bis
die Eispiraten zu einer ersten guten Gelegenheit durch Keil kamen, der mit dem Rücken zum Tor
an Keller scheiterte. Auf der anderen Seite war es Merl, der ein Zuspiel von Toni Ritter in der 29.
Minute nicht verwerten konnte.
Nach dreißig gespielten Minuten konnte Lucenius die leichte Überlegenheit der Gäste dann in
Zählbares umwandeln, als er nach dem Pass von Schietzold vollkommen frei vor Keller auftauchte
und keine Mühe hatte, den Kasseler Schlussmann zum 2:2-Ausgleich zu überwinden. Den
Schlittenhunden war die Verunsicherung nun anzumerken, mit einem Remis ging es in den
Schlussabschnitt.
Dort belauerten sich beide Teams zunächst, es war offensichtlich, dass keiner den
entscheidenden Fehler begehen wollte. In der 53 Minute brachte ein Geniestreich von Drew
MacKenzie die Vorentscheidung. Nach dessen sehenswertem langen Pass lief Thomas Merl allein
auf das Crimmitschauer Tor zu und schloss mit der Rückhand zum 3:2 ab.
Im Powerplay legten die Huskies kurz darauf nach. Pimm legte vor dem Tor quer ab auf Jack
Downing, der direkt zum 4:2 einnetzte. In der 60. Minute sorgte dann Jens Meilleur für den 5:2
Endstand, nachdem Eispiraten-Trainer Tripp kurz zuvor Torhüter Ryan Nie zu Gunsten eines
sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte.



kaufbeurenESV Kaufbeuren: Niederlage bei den Eislöwen - 5:1 Niederlage beim Tabellenfünften in Dresden

Das Jahr 2017 begann für den ESV Kaufbeuren mit einem Punktspiel in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Trotz einer zum Großteil guten Partie, musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann schlussendlich vor 1861 Zuschauern mit 5:1 geschlagen geben. Aus Ingolstadt waren die Förderlizenzspieler Marco Eisenhut, Simon Schütz, Christoph Kiefersauer und erstmal nach seiner langen Verletzungspause auch Marc Schmidpeter mit von der Partie. Verzichten mussten die Joker weiterhin auf die Verletzten Matthias Bergmann, Jonas Wolter, Max Schmidle und Florin Ketterer.
Der ESV Kaufbeuren war im ersten Drittel die überlegende Mannschaft, verpasste es aber, vor allem in vier Überzahl einen Treffer zu erzielen. Die Joker scheiterten entweder an der eigenen Abschlussschwäche oder am stark haltenden Hannibal Weitzmann im Gehäuse der Heimmannschaft. Im Tor des ESVK wurde Marco Eisenhut von den Eislöwen kaum geprüft, was auf den Kasten kam, war sichere Beute des jungen Schlussmannes. Im zweiten Drittel gingen die Dresdner mit ihrer ersten guten Chance gleich in Führung. In der 25. Spielminute traf Steven Rupprich etwas glücklich zur 1:0 Führung. Die Allgäuer konnten dann aber in der 30. Minuten den Ausgleichstreffer erzielen. In Überzahl war Michi Fröhlich im Nachschuss für seine Mannschaft erfolgreich. Doch nur 41 Sekunden später konnten die Sachsen wieder in Führung gehen. Arturs Kruminsch war frei vor Marco Eisenhut zur Stelle und lies diesem keine Abwehrchance. Die Rotgelben konnten trotz wiederum auch guter Tormöglichkeiten keinen weiteren Treffer erzielen.
Im Schlussabschnitt entschied Eislöwe Dominik Grafenthin mit einem Doppelschlag die Partie zu Gunsten der Dresdner. In der 42. und 43. Minute nutzte dieser jeweils einen Fehler in der Kaufbeurer Hintermannschaft eiskalt aus und brachte seine Farben mit 4:1 in Führung. Der ESVK zeigte sich trotz des schnellen drei Torerückstandes von seiner kämpferischen Seite  und hatte auch in der Offensive weiter gute Aktionen. Dabei hatten die Joker jedoch auch weiterhin kein Glück im Torabschluss. Die Eislöwen konnten dagegen bei einer 5:3 Überzhal noch einen Treffer nachlegen. Verteidiger Mirko Sacher traf mit einem satten Direktschuss zwischen Torpfosten und dem Schoner von Marco Eisenhut zum 5:1 Endstand. 

Der Tabellenfüher gastiert am Berliner Platz / Am Sonnntag um 17:00 Uhr Heimpsiel in der Sparkassen Arena - Freitag in Ravensburg
Zwei Tage nach dem Auswärtsspiel in Dresden geht es für den ESV Kaufbeuren am Freitagabend mit dem dritten Auswärtsspiel in Folge in Ravensburg weiter. Spielbeginn in Oberschwaben ist um 18:30 Uhr. Das nächste Heimspiel der "Buron Joker" findet am Sonntag um 17:00 Uhr in der Sparkassen Arena statt. Zu Gast am Berliner Platz ist dann der Tabellenführer der DEL2, die Bietigheim Steelers.
Tickets für das Heimpsiel gegen den Spitzenreiter aus Bietigheim können online unter tickets.esvk.de, in der Geschäftsstelle des ESV Kaufbeuren sowie in allen weiteren Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen vor dem Spiel erworben werden.
In den nächsten Spielen muss ESVK Trainer Andi Brockmann neben dem langzeitverletzten auf Matthias Bergmann auch weiterhin auf Jonas Wolter und Florin Ketterer verzichten. Der Einsatz von Stürmer Max Schmidle ist im Bereich des Möglichen. Vom Partnerclub ERC Ingolstadt werden Simon Schütz, Christoph Kiefersauer und nach einer langen Verletzungspause auch wieder Marc Schmidpeter für die Joker auflaufen.
Die Towerstars belegen aktuell mit 53 Punkten den sechsten Tabellenplatz der DEL2. Die Oberschwaben haben in den letzten Wochen noch einmal kräftig auf dem Transfermarkt zu geschlagen. Aus der DEL wurden mit Jonas Schlenker (Schwenningen) und Norman Hauner (Krefeld) zwei deutsche Stürmer verpflichet. Auch auf einer Kontingentstelle haben die Ravensburger nochmals nachgebessert. Für den aussortierten Kanadier Zach O´Brien wurde der Slowake Adam Lapsansky unter Vertrag genommen. Bietigheim rangiert derzeit mit 68 Punkten an der Tabellenspitze der DEL2, wobei der Vorsprung auf den zweitplatzierten aus Frankfurt nur noch drei Punkte beträgt. Trainer Kevin Gaudet musste im bisherigen kompletten Saisonverlauf aber immer wieder auf wichtige Spieler verzichten, wodurch die beeindruckende Leistung der Steelers gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.



towerstarsravensburgSpäter Siegtreffer für die Ravensburg Towerstars

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben nach einem oftmals zähem Spielverlauf gegen Rosenheim doch noch einen Sieg gefeiert. In numerischer Unterzahl zeigte sich Vincenz Mayer mit einem Sololauf ab der Mittellinie für den entscheidenden Treffer verantwortlich.
Die Towerstars hatten sich gegen den 13. der DEL2 schon von Beginn an hohes Tempo und viel Zug auf das gegnerische Tor vorgenommen und Gäste-Torhüter Lukas Steinhauer wurde schon in den ersten Spielzügen ordentlich warm geschossen. Nach knapp zwei Minuten musste er auch die glückliche Hilfe des rechten Torpfostens in Anspruch nehmen, als Adriano Carciola aus der Drehung abzog. Eine gute Möglichkeit hatten dann auch Max Brandl und Iva Rachunek eine Minute später, doch auch hier fehlten die berühmten Zentimeter.
Rosenheim sollte zu den ersten hochkarätigen Möglichkeiten ab der 8. Minute kommen, hier musste Towerstars Kapitän Alexander Dück auf die Strafbank und im folgenden Überzahlspiel ließen die Starbulls die Scheibe gut laufen. Ein Treffer gelang aber erst, nachdem sich die Strafbanktür gerade wieder geöffnet hatte. Manuel Edfelder setzte einen Schlagschuss kurz vor dem rechten Bullypunkt exakt zum 0:1 ins rechte Eck. Dass dieser Treffer förmlich Gift war für das Ravensburger Spiel, zeigte sich nur 35 Sekunden später. Ein völlig missratener Aufbaupass prallte zwei noch vor dem Tor postierten Rosenheimern vor die Füße, im nachfolgenden abgezockten „Katz und Maus“ mit Towerstars Keeper Jimmy Hertel gab es auch nichts zu halten und die Gäste lagen mit 2:0 in Front.
Mit diesem derben Rückstand vor Augen lief bei den Towerstars auch überhaupt nichts mehr zusammen. Fehlpässe am laufenden Band schon beim Aufbau zeugten genauso wenig von Selbstvertrauen, wie die zu durchsichtigen und dazu noch ungenauen Pässe in der gegnerischen Zone. Einen Teil der Probleme ließen die Towerstars zum zweiten Spielabschnitt aber in der Kabine und nach zweieinhalb Minuten konnte Ivan Rachunek nach schönem Rückpass in den Slot aus vollem Lauf abziehen. Doch Steinhauer stand richtig und parierte.
Der Druck der Oberschwaben wurde danach immer größer, Rosenheim wackelte und Adriano Carciola sollte in der 27. Minute den erlösenden Anschlusstreffer markieren. Eine sich ergebende Überzahlsituation lupfte der Ravensburger Stürmer eiskalt zum 1:2 unter die Latte. Auch in den Folgeminuten waren die Towerstars vor fast 3000 Zuschauern drückend überlegen, versäumten es aber bei besten Möglichkeiten, den Ausgleich nachzulegen. In den Schlussminuten der zweiten Abschnitts stellte sich dann auch prompt wieder der Schlendrian ein, erneut auffällig waren zahlreiche Stockfehler und Konzentrationsprobleme. Hiervon blieb auch keine Defensiv- oder Sturmformation verschont.
Dann der Schlussabschnitt, der von den Oberschwaben bei diesem Spielstand natürlich noch mehr Engagement einforderte und die Cracks von Trainer Toni Krinner dies auch umsetzten. Wieder war die zweite Sturmreihe auf dem Eis, ein scharfer Pass von Adriano Carciola in den Slot nahm Bruder Fabio direkt ab. Ob der Puck wie vom Hauptschiedsrichter Sascha Westrich beobachtet von Matthieu Tousignant noch abgefälscht war oder nicht, war unerheblich. Entscheidend war, dass die Towerstars nach zuvor äußerst zähem Spielverlauf endlich ausgeglichen hatten. Interessanterweise schienen die Gäste aus Rosenheim besser auf diesen Treffer zu reagieren, als die Towerstars. Sofort nahmen die Starbulls das Ravensburger Tor wieder mächtig unter Beschuss und Jimmy Hertel konnte sich wieder einmal auszeichnen.
Auf der Gegenseite verpasste acht Minuten vor Schluss Kilian Keller, als er mit viel Übersicht den sich ergebenden Raum erkannte, seinen Sololauf allerdings nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Die Uhr tickte dann weiter herunter, nicht wenige Zuschauer stellten sich schon auf eine Verlängerung ein. Doch dann der Schock: Die Towerstars leisteten sich einen eindeutig zu schlampigen fliegenden Wechsel, standen mit sechs Mann auf dem Eis und kassierten eineinhalb Minuten vor Schluss beim Stand von 2:2 eine Strafzeit. Für Gäste-Trainer Franz Steer natürlich gleich ein Anlass, seine Überzahlformation möglichst optimal auf die anstehenden Szenen einzustellen, er nahm eine Auszeit.
Dann das Bully vor dem Ravensburger Tor, das Brian Roloff aber gewann und zurück auf Kilian Keller legte. Der drosch die Scheibe die Rundung entlang und mit einem für den Rosenheimer Verteidiger nicht kalkulierbaren Bandenpraller war der Weg urplötzlich frei für Vinzenz Mayer. Den Handgelenkschuss des Ravensburger Stürmers konnte Steinhauer zwar abblocken, dennoch rutschte der Puck am linken Pfosten über die Linie, 3:2. Diesen glücklich entstandenen Vorsprung ließen sich die Towerstars letztlich auch nicht mehr nehmen.
„Wir haben im ersten Drittel die Gegentore viel zu billig abgegeben, das mussten wir in der ersten Pause auch knallhart ansprechen. Letztlich haben wir aber den Weg  gefunden, das Spiel zu gewinnen. Gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aus Rosenheim war das wahrlich nicht einfach“, sagte Towerstars Coach Toni Krinner nach dem Spiel. 



scriesserseeSC Riessersee: Befreiungsschlag gegen Heilbronn gelungen - 4:0 Heimsieg durch starke Teamleistung

(DEL2)  Nach zuletzt drei Niederlagen gelang dem SC Riessersee ein am Ende deutlicher 4:0 Sieg gegen die Heilbronner Falken. Wieder mit einem dezimierten Kader angetreten bestimmten die Werdenfelser von Beginn an die Begegnung. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie keine Fehler machen wollten. Riessersee spielte geduldig und hatte auch die besseren Chancen, denn Heilbronn hielt sich in der Offensive doch sehr zurück. Mitte des zweiten Drittels nutzte Jared Gomes eine Überzahl zur verdienten Führung. Ärgerlich war, dass Andreas Driendl nach dem ersten Drittel noch verletzungsbedingt ausgefallen ist, so dass Trainer Regan nur noch sieben gelernte Stürmer zur Verfügung hatte. Der SCR konnte sich immer auf Matthias Nemec verlassen, der von Beginn an einen sehr sicheren Eindruck hinterließ. Im Schlussdrittel wurden die Weiß-Blauen für ihre Geduld belohnt. Michi Rimbeck, Roope Ranta und nochmals Jared Gomes sorgen mit ihren Toren für gute Stimmung im Stadion und einen am Ende deutlichen und hochverdienten 4:0 Heimsieg.
Am Freitag gastieren die Lausitzer Füchse um 18.30 Uhr beim SC Riessersee.



toelzerloewenSerie ausgebaut: Tölzer Löwen schlagen Landshut mit 4:2

(OLS)  13 Spiele in Folge gepunktet und der zweite Tabellenplatz: Die Tölzer Löwen bauen ihre starke Serie aus und gewinnen auch ihr erstes Spiel im Jahr 2017.
Mit 4:2 (1:0, 0:2, 3:0) entschieden die „Buam“ das Spiel in Landshut für sich – und das trotz eines Rückstandes nach 40 Minuten. Es war erneut ein knappes Spiel, aber auch im dritten Aufeinandertreffen gingen die Löwen als Sieger vom Eis. Das erste Drittel gestaltete sich größtenteils ausgeglichen. Beide Teams hatten Chancen vorzuweisen, doch nur die Löwen nutzten eine ihrer Möglichkeiten. In Überzahl marschierte Michael Endraß durch die Defensive der Gastgeber und netzte über die Schulter des Landshuter Torhüters Patrick Berger zum 1:0 ein. Im zweiten Abschnitt sollte sich das Blatt aber schnell wenden. Der EVL gab alles, um das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten, und es gelang ihm bereits nach zwei Minuten. Nach einem Schussblock von Horschel gegen Fischhaber war Jackson Kuhn am gedankenschnellsten und traf zum verdienten 1:1-Ausgleich. Der Treffer war wie eine Initialzündung für das Team von Interimstrainer Alexander Serikow, das in der Folge immer wieder zu guten Chancen kam. Nach einem Lattentreffer von Max Forster bekam der Stürmer nur kurze Zeit später eine zweite Chance und nutzte diese. Mit einem platzierten Schlenzer traf er über den Kopf von Markus Janka hinweg zur Landshuter Führung. Trotz einer doppelten Überzahl und allein drei Möglichkeiten für Jordan Baker gelang es den Löwen zunächst nicht den Ausgleichstreffer zu erzielen.
So mussten sich die rund 50 mitgereisten Löwenfans bis zum letzten Drittel gedulden, um den zweiten Treffer ihrer Mannschaft zu bejubeln. Nur drei Minuten waren gespielt, die Löwen hatten gerade ein Unterzahl überstanden, als Klaus Kathan wenige Meter zentral vor dem Tor frei zum Schuss kam. Der 39-Jährige ließ sich nicht zweimal bitten und platzierte das Spielgerät zentimetergenau im linken oberen Winkel – der Ausgleich. Die Löwen nutzten den Schwung des Ausgleichstreffers und machten weiter Druck auf das Tor von Patrick Berger. Nur vier Minuten dauerte es bis Stefan Reiter nach einem Konter das 3:2 besorgte, und als Julian Kornelli dreieinhalb Minuten vor dem Ende zum 4:2 einschob, schien die Partie zugunsten der Löwen entschieden. Dank eines starken Markus Janka blieb es auch beim Vorsprung der „Buam“, die damit erneut mit drei Punkten aus Landshut zurückreisen.
Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine engagierte Landshuter Mannschaft. Im Endeffekt hat die Mannschaft mit der besseren Chancenverwertung und dem stärken Torhüter gewonnen. Die 1603 Zuschauer dürften ihr Kommen aber definitiv nicht bereut haben, es war ein Oberligaspiel auf hohem Niveau. Bereits am Freitag geht es für die Tölzer Löwen weiter: Ab 18 Uhr steht das Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg an.



deggendorferscDeggendorfer SC siegt erneut in Weiden -
Am Freitag in Höchstadt


(OLS)  Was für ein wichtiger Sieg für den Deggendorfer SC. Im Verfolgerduell 
mit den Blue Devils Weiden lieferte der DSC auswärts eine starke 
Leistung ab und bezwang die Oberpfälzer mit 3:4.
Zu Beginn kamen die Blue Devils allerdings besser in die Partie. Nach 
etwa fünf gespielten Minuten gerieten die Deggendorfer erstmals in 
eine Unterzahlsituation und die Weidener nutzten dies eiskalt aus. Vor 
dem Tor wurde Marko Babic mustergültig bedient und dieser hatte keine 
Mühe mehr, Sandro Agricola im Deggendorfer Tor zu überwinden. Die 
Freude über das Führungstor sollte bei den Hausherren allerdings nicht 
lange währen, denn sofort schaltete der DSC auf Angriff und das auch 
mit Erfolg. Nach zehn gespielten Minuten zog Curtis Leinweber 
freistehend ab, traf den Pfosten und für den Abpraller stand Kyle 
Gibbons völlig richtig und bezwang Devils-Keeper Lehr zum Ausgleich. 
Besonders bemerkenswert dabei ist, dass das 1:1 in Weiden Gibbons' 
dreißigster Saisontreffer war. Nach diesem Treffer nahmen die 
Deggendorfer das Heft in die Hand, ein weiterer Treffer wollte im 
ersten Abschnitt allerdings nicht mehr fallen. Im zweiten Drittel 
legten die Deggendorfer dann erneut los wie die Feuerwehr und wurden 
dafür auch belohnt. Nach einem Bullygewinn im Weidener Drittel legte 
Marius Wiederer quer für Kapitän Andreas Gawlik und dieser packte den 
Hammer aus und traf zum 1:2 und damit zur erstmaligen Führung. In den 
darauffolgenden zehn Minuten erspielten sich die Deggendorfer einige 
hochkarätige Chancen, konnten allerdings die Überlegenheit lange Zeit 
nicht in Tore ummünzen. Die Mühen der DSC-Cracks wurden aber dann doch 
noch belohnt und das in eigener Unterzahl. Sylvester Radlsbeck 
schnappte sich auf der rechten Seite die Scheibe und bediente den 
mitgelaufenen Sergej Janzen, der Philipp Lehr im Devils-Gehäuse zum 
1:3 überwand. Nun schienen den Weidenern die Felle davonzuschwimmen, 
doch sie konnten im zweiten Drittel noch einmal zurückschlagen. Im 
Powerplay gelang Philipp Siller 21 Sekunden vor der Pausensirene der 
Anschlusstreffer. Im Schlussabschnitt versäumten es die Deggendorfer 
erneut die Führung weiter auszubauen und so kam es wie es kommen 
musste. Etwa fünf Minuten vor Ende der Partie bot sich den Blue Devils 
eine weitere Möglichkeit in Überzahl und diese nutzten sie zum 3:3 
Ausgleich. Nun deutete alles auf eine Verlängerung hin, doch darauf 
hatte einer überhaupt keine Lust. Knapp zwei Minuten vor Ende der 
Partie fasste sich Kyle Gibbons ein Herz und arbeitete regelrecht 
einen Abpraller zur 3:4 Führung über die Linie. Großer Jubel natürlich 
bei den mitgereisten Deggendorfer Fans, die nun siegessicher ihre 
Mannschaft weiter nach vorne peitschten. In den letzten zwei Minuten 
verteidigten die Deggendorfer souverän die Führung und konnten damit 
auch wie bereits im ersten Aufeinandertreffen die Punkte aus Weiden 
mitnehmen.
Weiter geht es am kommenden Freitag. Dann trifft der DSC auswärts auf 
die Höchstadt Alligators.
Für die Franken geht es aktuell um sehr viel. Aktuell stehen sie auf 
dem achten Tabellenplatz, der gleichbedeutend mit der Qualifikation 
für die Meisterrunde wäre. Auch, dass die Höchstädter zuhause ein 
unangenehmer Gegner sein können, mussten die Deggendorfer bereits in 
dieser Saison erfahren. Mit 7:5 unterlag die Mannschaft von Trainer 
John Sicinski bei den Alligators. Auch dieses Mal kann man damit 
rechnen, dass die Höchstädter hochmotiviert aus der Kabine kommen 
werden, um dem Einzug in die Meisterrunde wieder einen Schritt näher 
zu kommen. Um diesen Einzug muss sich der DSC keine Sorgen mehr 
machen. Die Deggendorfer sind bereits qualifiziert und stehen mit 48 
Punkten auf dem fünften Tabellenplatz in der Oberliga Süd, nur zwei 
Punkte hinter dem viertplatzierten EC Peiting. Ob dem DSC Verteidiger 
Lukas Stettmer in Höchstadt wieder zur Verfügung steht, wird sich 
kurzfristig entscheiden. Fehlen wird an diesem Wochenende allerdings 
weiterhin Stefan Ortolf. Spielbeginn am Freitag in Höchstadt ist um 20 
Uhr.



EV LindauEV Lindau Islanders plötzlich wieder im Geschäft

(OLS)  So schnell kann es gehen – eine eigene konzentrierte und ordentliche Leistung im Derby, dazu Ausrutscher der Konkurrenz und schon sind die EV Lindau Islanders wieder im Geschäft im Kampf um Platz Acht der Oberliga Süd.
Während die Höchstadt Alligators vollkommen überraschend bei Schlusslicht Schönheide mit 1:3 unterlagen und Waldkraiburg dem EC Peiting mit 0:3 unterlag, holten sich die Islanders mit 4:1 (3:0, 1:1, 0:0) im dritten Allgäu-Bodensee Derby beim ERC Sonthofen den dritten Sieg und überholten dadurch den Nachbarn.
Vor 738 Zuschauern regierte zunächst einmal die Vorsicht. Beiden Mannschaften war der Respekt voreinander anzumerken und auch die Personalien, die sich erst am Spieltag klärten. EVL- Coach Dustin Whitecotton konnte erst nach einem Härtetest beim Aufwärmen sicher sein, dass die angeschlagenen Lubos Sekula und Michal Mlynek auflaufen können, die Bulls hatten sich gleich mit fünf Förderlizenzspielern ihrer Partnervereine „eingedeckt“ um ihre Verletzungssorgen auszugleichen. Dem Spielfluss tat dies alles nicht wirklich gut, nennenswerte Chancen gab es in den ersten zehn Minuten keine, das Spielniveau war eher überschaubar, denn ein heißes Derby.
Den strukturierteren Eindruck machten allerdings die Lindauer, die aus einer gut stehenden Defensive immer häufiger vor das Tor der Allgäuer kamen und dabei nach 12 Minuten erstmals erfolgreich waren. Mittels Körpertäuschung ließ EVL- Kapitän Tobi Fuchs zwei Gegenspieler aussteigen, zog aus halblinker Position ab und überwand Marc- Michael Henne im ERC- Tor zum 0:1. Nur 76 Sekunden später konnten die zahlreichen Lindauer Fans, die stimmgewaltig das Derby ebenfalls für sich entschieden, erneut jubeln. Mit einem Pass von Sebastian Koberger ging Mlynek rechts durch, legte kurz auf Zdenek Cech ab, der frei auf Henne zulaufen konnte und eiskalt durch dessen Beine auf 0:2 erhöhte.
Spätestens jetzt dominierten und kontrollierten die taktisch gut eingestellten und diszipliniert spielenden Islanders die Partie. Selbst bei der ihrer ersten Unterzahl ließen sie keine Torchance des Gegners zu. Auf der anderen Seite hatte Mlynek bei einem Break die große Chance weiter zu erhöhen, Henne hielt aber Schuss und Nachschuss des Stürmers. 51 Sekunden vor der Pause wurde der dritte EVL- Treffer dann aber doch Realität, als Andreas Farny eine schöne Kombination über Petr Heider und Jeff Smith mit dem 0:3 abschloss.
„Das war eine gute Reaktion auf die letzten knapp verlorenen Spiele“, sagte Trainer Dustin Whitecotton über die Partie. „Wir haben unsere Chancen genutzt und unser Spiel über die gesamten 60 Minuten durchgezogen.
Unter Druck gerieten die Lindauer nur zu Beginn zweiten Drittels, als Mlynek schon nach 15 Sekunden bei einem unglücklich geführten Zweikampf seinen Gegenspieler von hinten checkte und vom sicher leitenden langjährigen DEL- Schiedsrichter Willi Schimm mit einer Spieldauer- Disziplinarstrafe vom Eis geschickt wurde.
Die Bulls witterten nun die Chance, ins Spiel zurück zu kommen, aber die Islanders hielten mit einer ganz starken Leistung in Unterzahl dagegen. Bis vier Sekunden vor Ablauf der Strafe blieben die Lindauer ohne Gegentor, ehe Maximilian Hadraschek genau in den Winkel traf und auf 1:3 verkürzte (26.). Danach drückten die Bulls auf den Anschlusstreffer, aber EVL- Keeper Korbinian Sertl blieb gegen seinen Ex- Verein fehlerfrei. Seine größte Tat vollbrachte er, als er nach einer halben Stunde gegen den freistehenden Michael Neal glänzend reagierte. Nur wenig später schlugen die Lindauer aber eiskalt zurück. Sascha Paul behauptete in der Ecke unter Druck die Scheibe und passte vor das Tor der Gastgeber, wo Troy Bigam aus der Drehung heraus schnell abzog und zum 1:4 traf.
Dieser Treffer stellte nicht nur den alten Abstand, sondern auch die vorherigen Kräfteverhältnisse wieder her. Sonthofen mühte sich zwar, fand aber bis zum Schluss kein Mittel gegen die sichere Gästeabwehr. Den Islanders genügte eine solide Leistung in einem fairen bis harmlosen Derby um den Vorsprung zu verwalten und den hochverdienten Sieg einzufahren.
Mit den drei Punkten im Rücken geht es für die Lindauer nun in das Doppelwochenende gegen den EC Peiting gegen den es bisher mit 2:5 und 5:8 zwei deutliche Niederlagen setzte. Am Dreikönigstag (19:30 Uhr) treten die Islanders auswärts an, am Sonntag (17:30 Uhr) kommt Ex- Trainer Sebastian Buchwieser mit seiner Mannschaft an den Bodensee.



ehvwoelfeschoenheide09Wölfe Schönheide starten mit erstem Heimsieg ins neue Jahr

(OLS)  Neues Jahr, neues Glück und endlich ist auch der Bann gebrochen. Der EHV Schönheide 09 hat am Dienstagabend im 14. Anlauf seinen ersten Heimsieg in dieser Saison eingefahren. Ein aufopferungsvoll kämpfendes Dutzend Wölfe mit einem starken Goalie Florian Neumann besiegte die Höchstadt Alligators verdient mit 3:1 (3:0, 0:1, 0:0).
Dabei sah es vor dem Spiel beim EHV 09 personell mal wieder gar nicht gut aus, mussten mit
Robert Horst, Silas Abert, Richard Zerbst und Adrian Sanwald gleich vier Spieler
verletzungsbedingt passen. Zudem meldete sich auch der abwanderungswillige Marco Pronath
erneut krank. Angemerkt sei dazu, dass der EHV Schönheide 09 in der derzeit angespannten
personellen Situation keinem Spieler die Freigabe für einen Vereinswechsel geben wird. Zum
Glück hat es mit den Spielgenehmigungen der beiden Neuzugänge Petr Kukla und Julius Michel
noch kurzfristig geklappt, so dass die Wölfe wenigstens zwölf einsatzfähige Feldspieler aufs Eis
schicken konnten.
Und diese Zwölf wollten es an diesem Abend wissen, kämpften von der ersten Minute an und
überzeugten vor allem im ersten Drittel auch spielerisch. War die Partie in den ersten zehn
Minuten noch relativ ausgeglichen, erhöhten die Wölfe danach aber deutlich die Schlagzahl und
gingen in der 14. Minute folgerichtig durch Petr Gulda mit 1:0 in Führung. Keine drei Minuten
später klingelte es erneut im Höchstadter Kasten, als Petr Kukla in Überzahl auf 2:0 (17.)
erhöhte. Wieder nur 101 Sekunden später der wohl schönste Treffer des Abends, als Dennis
Gulda im doppelten Doppelpass mit Miroslav Jenka zum 3:0 einnetzte.
Aufgrund der deutlichen Führung und da die Wölfe auch mit ihren Kräften haushalten mussten,
konzentrierte sich der EHV 09 ab dem Mittelabschnitt aufs Verteidigen und Kontern, wonach
die Gäste aus Höchstadt besser ins Spiel fanden. In der 29. Minute gelang den Alligators dann
auch das 3:1, als Daniel Sikorskis Schuss von der blauen Linie gleich zweimal abgefälscht den
Weg vorbei am starken EHV-Goalie Florian Neumann fand. Kurze Zeit später lag den Gästen
sogar der Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch rettete der Außenpfosten den Zwei-Tore-
Vorsprung. Viel mehr ließen die Wölfe bis zur zweiten Pause dann auch nicht anbrennen.
Ähnlicher Spielverlauf auch im Schlussdrittel. Der EHV 09 verteidigte mit viel Einsatz und
Kampf sein Gehäuse und wenn doch ein Schuss durchkam, war Wölfekeeper Florian Neumann
zur Stelle. Selbst in den Schlussminuten, bei doppelter Überzahl, EHV-Verteidiger Kilian Glück
erhielt in der 59. Minute eine völlig überzogene Fünf-Plus-Spieldauerstrafe wegen Stockschlag,
und der Herausnahme ihres Torhüters bissen sich die Alligatoren beim Sechs gegen Drei die
Zähne am EHV-Bollwerk aus, wonach sich die Wölfe am Ende diesen ersten Heimsieg der
Saison auch redlich verdient hatten.



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg: Peiting stoppt EHC-Siegesserie

(OLS)  Nach vier Erfolgen am Stück mussten sich die Löwen am Dienstagabend dem EC Peiting geschlagen geben. In der Raiffeisen-Arena unterlag die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz dem ECP mit 0:3, wie schon in den Vergleichen zuvor punkteten die Gäste mit Erfahrung, Routine und eiskalter Effizienz. Im Kampf um den letzten Playoff-Platz läuft den Löwen aber jetzt langsam die Zeit davon, weil die Konkurrenz nicht schläft.
Die schönste Geschichte des Abends- aus neutraler, sportlicher Sicht- gab es beim EC Peiting: Denn Simon Maier stand nach 10 Monaten Pause wieder im Kader der Gäste- im nächsten Spie wird er allerdings wieder nur zusehen dürfen. Bei den Löwen konnte Trainer Rainer Zerwesz bedingt durch die vielen Verletzten gerade mal drei Reihen zusammenkratzen und im Spiel gegen Peiting sollte sich die hohe Belastung, kombiniert mit dem dünnen Kader , richtig bemerkbar machen- so wirklich komplett kamen die Löwen nämlich nie ins Spiel. Auch wenn man nach dem ersten Drittel gute Ansätze zeigte.
Nach gerade mal vier Minuten musste Björn Linda hinter sich greifen und Anton Saal bejubelte die Gäste-Führung (03:36). EHC-Kapitän Max Kaltenhauser und sein Torhüter protestierten zwar heftig, doch wurde der Treffer gegeben. Andreas Paderhuber von der blauen Linie (12.Minute) und Nico Vogl aus dem Slot (13.) hatten noch die nennenswertesten Chancen des EHC, doch wirklich gefährlich wurden sie nicht. Die Peitinger waren klar am Drücker und spielten mit einer unglaublichen Cleverness- nahezu jeder Angriff der Löwen wurde schon im Ansatz und spätestens in der neutralen Zone unterbunden. Die Konterstärke der Industriestädter hatte sich bis zu ECP-Trainer Sebastian Buchwieser rumgesprochen.
Ab dem zweiten Drittel kamen die Löwen zumindest etwas besser ins Spiel, aber gegen die routinierten Gäste, die ganz nebenher auch „etwas“ Qualität auf dem Eis stehen haben, sollte dennoch nichts zählbares rausspringen. Tomas Vrba scheiterte zweimal an Gäste-Keeper Hechenrieder (24. & 28.), ebenso wie Kaltenhauser (30.) und Nico Vogl (31.). Ty Morris dagegen prüfte Linda im Löwen-Tor, doch torlos sollte es zum zweiten Pausentee in die Kabinen gehen.
In Unterzahl sorgte Peiting dann im Schlussabschnitt schnell für eine Vorentscheidung: Milan Kostourek, vor wenigen Wochen noch Teamkollege von Waldkraiburgs Tomas Vrba war, checkte vor, klaute sich den Puck in der Ecke von der dösenden Defensive des EHC, zog vor Linda und konnte ohne Gegenwehr einschieben (40:33). Und weil es in der Oberliga eben doch etwas anders läuft, als in den tieferen Ligen, legte Peiting wenig später nach: Nach toller Kombination hieß es in der 46. Minute 3:0 für die Gäste und Florian Stauder durfte sich feiern lassen (45:34). Kurz zuvor rollte die Scheibe nach einem abgefälschten Schuss von Paderhuber noch am Tor der Gäste vorbei- es wäre wohl die letzte Chance zum Aufbäumen gewesen, nach diesem Spielverlauf, denn in der Folge scheiterte Vrba noch mit einem Alleingang (49.) und am Pfosten (55.). Doch hätte, wenn und aber- alles nur Gelaber und dass der Konjunktiv die Sprache der Verlierer ist, hat sich auch bereits rumgesprochen. Zu besprechen gab es wenige Minuten vor Ende dann auch noch einiges: Fabian Weyrich kassierte eine Check von Michael Trox und der Löwen-Stürmer musste samt Spieldauerstrafe zum Duschen. Peitings Simon Maier folgte wenig später, nachdem er Fabian Kanzelsberger mit dem Schläger im Gesicht getroffen hatte. Für Peiting, das im dritten Vergleich mit den Löwen ohne Gegentor und Punktverlust blieb, aufgrund der Kadertiefe sicher eher verkraftbar als für die Löwen, die Trox am Freitag in Bad Tölz schmerzlich vermissen werden.



ECC Preussen Juniors BerlinPreussen Berlin als Zünglein an der Waage?

(OLN)  Für das erste Heimspiel 2017 haben sich die Preussen die Dienste eines besonderen Sponsors gesichert.
Tach  gesagt und Glück gewünscht ist der Slogan von Schornsteinfegermeister  Christian Liebermann.
Als Tagessponsor stellt er unter anderem auch die Präsente für das Gewinnspiel sowie die Pokale für die beiden besten Spieler dieser Begegnung zur Verfügung.
ECC Preussen – Wedemark Scorpions Sonntag, 08. Januar 2017 16.00 Uhr Eissporthalle Charlottenburg
Glück kann man immer gebrauchen, aber am Sonntag sind andere Tugenden gefragt. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sowie der Mut zum Risiko beim Abschluss sind der Schlüssel für einen Dreier.
Trainer Lenny Soccio  schätzt Spieler die alles abrufen und verzeiht väterlich  auch Fehler. Er ist ein Freund der Spieler und schützt das Kollektiv wie kein Zweiter. Bei so mancher Pressekonferenz hat der Zuhörer sich verwundert die Hörmuschel gerieben wie er sein Team in Schutz genommen hat.
Das wird auch am Sonntag nicht anders sein. Die Jungs sind heiß wie ne Plättschnur und wollen unbedingt  das Punktepolster für die Qualifikationsrunde aufpolieren. Traut euch was zu, wird das Trainergespann Lenny Soccio & Björn Leonhardt dem Team mit auf den Weg geben.
Kämpfen bis der Papst kommt und schon ist auch die Kulisse da.
Der Spielansetzer Oliver Seeliger hat  zum Abschluss der  Hauptrunde im Kampf um Platz 8 aber mal richtig in den Topf gegriffen.
Fr. 06.01.2017   20:00     ESC Wedemark Scorpions - Hannover Scorpions
So. 08.01.2017 16:00     ECC Preussen Berlin - ESC Wedemark Scorpions
So. 08.01.2017 18:30     Hannover Scorpions - EC Hannover Indians
Im  Zweikampf zwischen Wedemark und Indians  kann den Charlottenburgern eine entscheidende  Rolle zu teil werden. Ist nach den Freitagsspielen noch keine Entscheidung gefallen, wird die Vergabe des achten Platzes in Charlottenburg geklärt.
Und dann schlägt die Stunde der Fans.
Während die sportliche Leitung bei Preussen  gemäß ihrer sportlichen Vita es eher mit den Scorpionen hält, sympathisieren viele Anhänger der Preussen mit den Indians.
Die Fangemeinschaft „ DER SCHWARZE BLOCK“ bittet deshalb alle Indian Fans, welche keine Karte in Langenhagen ergattern konnten, sich auf den Weg in die Hauptstadt zu machen und im Fanblock gemeinsam mit den Preussenfans die Peripherie-Niedersachsen frisch versohlt auf die Heimreise zu schicken.
Das wird ein Spaß, versprochen!!!
Also Fans der Indians und Preussen erscheint am Sonntag  zahlreich, das Team von Lenny Soccio und Björn Leonhardt freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.
Nur gemeinsam sind wir stark!!!
Wie immer lautet das Motto: Auf geht`s Preussen - Kämpfen und Siegen
Entgegen sonstigen Gepflogenheiten ist es dem Presseteam der Preussen ein besonderes Bedürfnis ein Statement los zu werden.
Wir sind ein so toller Verein, mit einem aufopferungsvoll arbeitendem Vorstand, ein Trainergespann was seinesgleichen sucht,  dem besten Eis der Liga, ein Stadionsprecher der auf dem gesamten Globus keinen Vergleich scheuen braucht und Fans mit Herzblut.
Preussenherz was willst du mehr???



moskitosessenESC Essen: Hauptrunde endet mit einem Knaller

(OLN)  Das Kontrastprogramm bei den Wohnbau Moskitos könnte am kommenden Wochenende nicht größer sein. Zunächst gastiert im letzten Heimspiel der Hauptrunde der Tabellenletzte am Essener Westbahnhof. Am Freitag, 06. Januar um 20:00 Uhr kommen die Akademiker von FASS Berlin nach Essen, ein Spiel bei dem ein Sieg eigentlich zur Pflicht wird. Ungleich schwerer wird es für die Truppe von Frank Gentges dann am Sonntag. Letztes Spiel der Hauptrunde, beim Tabellenersten der Runde. Um 18:30 Uhr dürfen Barta, Staudt und Co. dann versuchen im prestigeträchtigen Derby am Herner Gysenberg den Meister der Hauptrunde zu ärgern.
Das Ziel der Akademiker wurde mit dem Klassenerhalt über den 14. Tabellenplatz ausgegeben, nach der Vorrunde ist das Team aus Berlin Wedding mit sieben Punkten hinter den Hannover Scorpions ziemlich abgeschlagen Tabellenletzter. Dieser Umstand hat die Verantwortlichen im Laufe der letzten Woche zum Handeln veranlasst. Oliver Miethke, seit 2015 als Headcoach bei den Berlinern aktiv tritt von der Bande zurück, neuer Cheftrainer bei FASS Berlin ist Doug Kacharvich. Miethke bleibt allerdings bei den Akademikern und wird den neuen Trainer als General Manager unterstützen. Schaut man sich die Scorerliste der Berliner an, fällt auf, dass für die großen Sprünge in der Tabelle auch die Spieler fehlen. Bester Torjäger im Kader ist mit immerhin 14 Treffern derzeit immer noch Tom Fiedler.
Ungleich schwerer dürfte die Aufgabe am kommenden Sonntag werden. Derbys gegen den Herner EV sind in den letzten Jahren oft ein wenig wie eine Wundertüte gewesen, mal hatte das eine Team die Nase am Ende vorne, mal das andere Team. In dieser Saison haben sich die Gysenberger aber bisher souverän an der Tabellenspitze der Hauptrunde behauptet, führen aktuell die Tabelle mit komfortablen 10 Punkten Vorsprung vor Tilburg an. Das Hinspiel am Essener Westbahnhof ging äußerst knapp aus, am Ende nutzten die Gäste zwei Strafzeiten um die Führung der Wohnbau Moskitos im letzten Drittel noch in einen Auswärtssieg umzuwandeln. Alleine schon aus dieser Tatsache haben die Wohnbau Moskitos noch eine Rechnung mit dem ewigen Rivalen offen. Brad Snetsinger, Aaron McLeod, Sam Verelst, das sind kurz zusammengefasst die gefährlichsten Akteure im Kader von Coach Frank Petrozza, gelingt es den Wohnbau Moskitos diese drei weitgehend zu neutralisieren, könnte auch am Gysenberg etwas möglich sein.
Leider hat es das Team von Cheftrainer Frank Gentges auch gesundheitlich erwischt. Im Team grassiert derzeit ein Virus, erst hatte es Andrej Bires erwischt, dann Hagen Kaisler und Dominik Patocka. Nico Ehmann ist auch betroffen und es steht zu befürchten, dass es noch mehr Spieler erwischen könnte. Nicht genug damit, auch Kooperationspartner Bad Nauheim hat aktuell so einige kranke und verletzte Spieler, so dass die Moskitos wohl auch noch auf Förderlizenzspieler verzichten müssen. Bei einer Stärke von 16 Spielern im Kader wiegen die Ausfälle also vor dem letzten Hauptrundenwochenende doppelt schwer.



crocodileshamburgCrocodiles Hamburg wollen Favoritenschreck Preussen Berlin besiegen  - Letztes Heimspiel der Hauptrunde wieder vor ausverkauftem Haus

(OLN)  Die erste Phase der Oberligasaison 2016/2017 ist fast beendet. Nur noch zweimal müssen die Crocodiles Hamburg in der Hauptrunde ihre Schlittschuhe schnüren. Zuerst wird das Team um Kapitän Christoph Schubert am Freitag um 20 Uhr das Eis im heimischen Eisland Farmsen betreten, um sich mit dem ECC Preussen Berlin zu messen. Natürlich wollen die favorisierten Krokodile ihre gute Ausgangslage für die folgende Zwischenrunde festigen und in das neue Jahr mit einem Sieg starten. Den Tabellenzwölften aus der Hauptstadt wird man jedoch keineswegs unterschätzen dürfen. Die Preussen haben sich als ein Team aus der unteren Tabellenhälfte zu einem Favoritenschreck gemausert. Duisburg, Essen, Halle und Leipzig mussten sich den Berlinern bereits geschlagen geben. Auch die Crocodiles taten sich im Hinspiel an der Glockenturmstraße schwer und mühten sich am Ende zu einem 4:1-Erfolg. Immer wieder schafft es der ECC mit seinem starken Torwart Olafr Schmidt aus einer kompakten Defensive heraus die Spiele offen zu halten. Die defensiven Qualitäten spiegeln sich auch im Unterzahlspiel wieder. Mit einer Erfolgsquote von 81,2% rangieren die Gäste in dieser Statistik auf Platz vier der Liga, deutlich vor den Hamburgern. Eine noch bessere Platzierung der Berliner Gäste verhindert die Flaute im Sturm. In den bisherigen 28 Partien konnte man erst 67 Tore erzielen. Kein anderes Oberligateam hat weniger Torerfolge feiern können. Zuletzt wurden auch noch die Stürmer Veit Holzmann (23 Scorerpunkte) und Michael Raynee (15 Scorerpunkte) von Trainer Len Soccio suspendiert. Bleibt zu hoffen, dass der Angriff um den verbliebenen Topscorer Julian van Lijden (25 Scorerpunkte) nicht ausgerechnet in Hamburg den Schlüssel zum Erfolg findet. Crocodiles-Sportchef Sven Gösch sieht in diesem Spiel auch eine gute Vorbereitung für die Zwischenrunde: "Die Preussen können mit ihrer guten Verteidigung auch Spiele gewinnen, in denen sie nur drei oder vier Tore schießen. Da wir in der Zwischenrunde auf viele defensiv starke Gegner treffen werden, ist das Preussen-Spiel noch einmal ein guter Gradmesser für uns." Das Spiel ist praktisch ausverkauft. Ganz wenige Restkarten werden an der Abendkasse verkauft. Damit wird das Eisland bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ausverkauft sein. Der Sponsor "Dat Backhus" spendiert den Fans 1000 Berliner.
Am Sonntag kommt es im letzten Duell der Hauptrunde zu einem "Sechs-Punkte-Spiel". Die Panzerechsen aus der Hansestadt reisen um direkten Verfolger Saale Bulls Halle. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt hat vor der Saison durchaus mit einem Aufstieg in die DEL 2 geliebäugelt und auch die Spielzeit entsprechend stark begonnen. Zwischenzeitlich war man sogar Tabellenerster. Vor allem nach der 2:7-Niederlage im Wiederholungsspiel in Hamburg lief es für die Bullen aber nicht mehr ganz rund. Tolle Spiele wechselten sich mit unerwarteten Punktverlusten hab. In den vergangenen vier Partien musste man sogar dreimal als Verlierer das Eis verlassen. Das Team von der Saale wird alles dafür tun den Trend zu stoppen und den Anschluss an die Top 5 der Liga wieder herzustellen. Dabei wird man mit Sicherheit wieder auf Torwart Sebastian Albrecht und seine Vorderleute bauen, die bislang erst 67 Gegentore kassiert haben. So stellt man auch in Unterzahl mit fast 87% den zweitbesten Wert der Liga. Das Duell der Torhüter Albrecht gegen Kristian wird vermutlich ein Schlüssel zum Sieg sein. Während der Bulls-Torwart mit einer Fangquote von 93,6% auf Platz eins der Liga steht, folgt ihm Kai Kristian mit ähnlich starken 92,1% auf Rang vier. Beide werden alle Hände voll zu tun bekommen. Sven Gösch erwartet einen heißen Tanz: "Halle will die Punkte auf uns unbedingt aufholen und den Abstand zu Leipzig ausbauen. Da werden wir von Anfang an hellwach und diszipliniert agieren müssen." Das Spiel im Sparkassen Eisdom beginnt um 18:15 Uhr.
In beiden Partien des Wochenendes wird Stürmer Semjon Bär fehlen. Er war vor dem Spiel gegen die Hannover Indians umgeknickt. Moritz Israel trainiert nach seiner Schulter-Verletzung wieder mit der Mannschaft. Ein Einsatz bei den kommenden Spielen kommt aber wohl noch zu früh. 
Am Ende des 30. Spieltags stehen alle Crocodiles-Gegner der Zwischenrunde fest. Für das Team von Andris Bartkevics folgen ab dem darauf folgenden Wochenende 14 Topspiele in Folge. (mas)  



geretsriedESC Geretsried: Ladehemmung zum absolut falschen Zeitpunkt

(BYL)  Was für eine ärgerliche Niederlage gegen die bis dato noch punktelosen Wanderers! Nach einem Festival der vergebenen Torchancen unterliegen die Rats Zuhause mit 1:2 gegen Germering und müssen im Kampf um Platz 8 einen herben Rückschlag einstecken.
Dabei sah es zu Beginn noch gar nicht mal so schlecht aus, die Rats übten sofort viel Druck auf Germering aus. Die Gäste wurden in den ersten Minuten regelrecht in das eigene Drittel eingeschnürt und überstanden diese Phase nur mit viel Mühe ohne Gegentor. Die beste Möglichkeit vergab Mäx Hüsken, der mit einem Alleingang an Gäste-Torwart Dürr scheiterte. Nach anfänglicher Unsicherheit wurden die Wanderers etwas mutiger. Von der Seite musste David Albanese in höchster Not klären und im anschließenden Unterzahlspiel musste er ebenfalls beherzt eingreifen. Ein Doppelchance konnte dann die erste Verteidigungsreihe verbuchen, aber sowohl Tauber per Sololauf wie auch Dornbach mit einem Fernschuss scheiterten an Dürr. Beide Teams drängten auf den Führungstreffer, aber Wischnewskys Versuch landete an der Latte. Trotz Chancenplus und größeren Spielanteilen für die Rats, ging es torlos in die Pause. Germering hielt wie erwartet voll dagegen und machte dem ESC das Leben schwer, wobei man mit der mangelnden Chancenverwertung auch selbst dafür sorgte. Dominik Meierl brach den Fluch dann schnell im zweiten Drittel und erzielte das 1:0 für den ESC (22.). Die nächste Großchance ließ nicht lange auf sich warten, Lauer verzieht in Überzahl aber völlig freistehend vor dem Gästetor. Eiskalt schlugen die Wanderers zurück, der ESC immer noch in Überzahl lässt Zvonik an der eigenen blauen Linie sträflich unbewacht und bekommt prompt mit dem 1:1 die Quittung (27.). Nico Wischnewsky hätte per Direktschuss die erneute Führung herstellen können, aber Dürr parierte stark mit der Fanghand. Selbst bei doppelter Überzahl wollte die Scheibe nicht rein, der Wanderers-Schlussmann zeigte eine bärenstarke Vorstellung. Die Liste der vergebenen Chancen ist lang, zu lang um sie an dieser Stelle aufzuzählen. Germering kam mittlerweile nur noch gelegentlich zur Kontermöglichkeiten, blieb damit aber gefährlich. Vor Beginn des letzten Drittels war klar: Will sich der ESC die Chance auf die Aufstiegsrunde bewahren, müssen hier alle drei Punkte herausspringen. Germering musste dann zum dritten Mal wegen sechs Mann auf die Strafbank, sowas hat man auch noch nicht so oft gesehen. Nachdem auch hier wieder kein Tor erzielt werden konnte, kam es wie es kommen musste: Die Gäste erzielten den Treffer zum 1:2 (44.). Es war ein kurioses Tor, denn den Querpass von Becker beförderte ein Rats-Spieler am Boden rutschend ins eigene Gehäuse. Der ESC war nun sichtlich angeschlagen, großartige Offensivaktionen waren erstmal nicht zu sehen. Gegen Ende des Spiels rappelte man sich nochmal etwas auf, aber die Gäste verteidigten mit Mann und Maus ihre knappe Führung. Die riesen Möglichkeit auf den Ausgleich hatte Jorde auf dem Schläger, aber nach herrlichem Zuspiel von Meierl verfehlte er das Gehäuse von Dürr. Mit sechs Mann auf dem Eis scheiterte man dann auch noch am Pfosten, die Heimpleite wurde Realität und Germering feierte tatsächlich den ersten Saisonsieg. Riesenjubel auf der Gästebank und ebenso geknickte Gesichter auf Seiten des ESC.
Fazit: Glückwunsch nach Germering, mit etwas Glück aber viel Einsatz und Leidenschaft haben sich die Gäste ihre ersten Punkte hier hart erkämpft. Richtig schlecht war der Auftritt der Rats nicht, eigentlich hatte man die Wanderers über lange Zeit des Spiels gut im Griff und konnte sich offensiv oft genug in Szene setzen. Wenn man jedoch die Scheibe nicht hinter die Torlinie bringt hilft das beste Spiel nichts, Dürr war an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß für den ESC. Tatsächlich haben aber auch alle Konkurrenten um Platz 8 gepatzt, so dass der Traum von der Aufstiegsrunde noch nicht vollends gestorben ist. Klar ist, dass die Rats am Freitag in Pegnitz gewinnen MÜSSEN, damit der Traum auch noch etwas länger am Leben bleibt.



ecdcmemmingenEndspurt im Titelkampf: ECDC Memmingen empfängt am Freitagabend den EV Moosburg

(BYL)  Zum ersten Heimspiel im Jahr 2017 gastiert am Freitag (20 Uhr) der EV Moosburg am Hühnerberg. Die GEFRO-Indians wollen nach der unglücklichen Niederlage im letzten Heimspiel vor dem Jahreswechsel gegen Landsberg zurück in die Spur finden und am liebsten wieder die Tabellenführung übernehmen. Drei Punkte beträgt der Rückstand auf den TEV Miesbach, der zeitgleich zum schweren Auswärtsspiel in Landsberg antreten muss, bevor es am Sonntag zum direkten Showdown der beiden Topteams kommt. Zuerst gilt es für die Rot-Weißen aber, wichtige drei Punkte am Hühnerberg zu behalten, eine Aufgabe, die es durchaus in sich hat.
Um sehr viel geht es nämlich auch für die Gäste aus Oberbayern, sie sind aktuell Tabellenachter und voll im Kampf um die Verzahnungsrunde involviert. Noch hat man einen, bzw. zwei Punkte Vorsprung auf die Verfolger aus Geretsried und Pegnitz. Will man am Ende unter den Top-Acht sein zählt jetzt jeder Punkt. Die Dreirosenstädter sind ein unbequemer Gegner, der immer wieder mit positiven Überraschungen aufhorchen lässt. Dies mussten im Hinspiel auch die Memminger erfahren, als man durch eine 4:6 Niederlage die damalige Siegesserie reißen ließ. Etwas überraschend hat man vor wenigen Wochen einen Trainerwechsel vollzogen. Coach Petr Kankovsky wechselte zurück in den Nachwuchsbereich des Vereins und wurde durch den bisherigen Nachwuchstrainer Dimitri Startschew ersetzt.
Auf der Torhüterposition stehen dem EVM drei Schlussmänner zur Verfügung. Die meisten Spiele absolviert Severin Cesak, der auch schon für Dorfen in der Bayernliga gefangen hat. Anfällig ist man bisher etwas überraschend in der Defensive, mit 122 Gegentreffern hat man den drittschwächsten Wert aller Vereine. Überraschend vor allem deshalb, da man eigentlich starke und auch routinierte Verteidiger in den eigenen Reihen hat. Die Leader sind hier sicherlich die beiden Oberligaerfahrenen Rudolf Lorenz und Matthias Jeske.
Im Angriff konnte man im Sommer die Rückkehr von Alexander Feistl verkünden. Der Ex-Landshuter ist ein brandgefährlicher Spieler und ist mit 31 Punkten aktuell auch Top-Scorer im Team der Gäste. Weitere starke Angreifer sind Daniel Möhle und der 37-jährige Routinier Patrice Dlugos. Die Kontingentstelle besetzt der erst 19-jährige Tscheche Josef Kankovsky, dem ebenfalls schon eine Schlüsselrolle im Angriff zukommt. 
Die Fans dürfen sich also auf ein kleines Endspiel freuen, dementsprechend motiviert dürften beide Teams auch auftreten. Drei Spiele sind noch zu absolvieren, bevor der Bayernligameister feststeht. Die Indians können diesen Meistertitel noch aus eigener Kraft erreichen, die Rechnung ist einfach: Drei Spiele, drei Siege und der Titel würde nach Memmingen gehen.
ECDC-Trainer Waldemar Dietrich hofft, auf seinen gesamten Kader zurückgreifen zu können, um entsprechenden Handlungsspielraum zu haben, auch wenn sich einige Akteure noh mit Krankheiten und kleineren Blessuren herumschlagen.
Die Verantwortlichen rechnen erneut mit einem gut besuchten Hühnerberg und empfehlen, wie immer, den Kartenvorverkauf zu nutzen (Subway Memmingen, Memminger Zeitung, Dietzel’s Hockeyshop, Agip-Tankstelle Berkheim). Ausreichend Eintrittskarten gibt es aber selbstverständlich auch noch an den Abendkassen der Eissporthalle zu erwerben.



forstnatureboyzForst Nature Boyz am Wochenende zweimal im Einsatz - Leistungssteigerung konservieren

(BLL)  Die Mannschaft des SC Forst muss am kommenden Wochenende zweimal ran. Am Freitag, dem 06.01. geht die Reise in den Nachbarlandkreis, zum SC Reichersbeuern. Das Spiel in Bad Tölz beginnt etwas ungewohnt, um 21:00 Uhr.  Am Sonntag gastiert dann die VfE Ulm/Neu-Ulm zum Rückspiel im Peißenberger Eisstadion. Das Eröffnungsbully wird um 16:30 Uhr durchgeführt.
Der SC Reichersbeuern ist für die Mannen um Trainer Seppi Bachmeier kein Unbekannter, die Wege kreuzen sich immer wieder einmal. Bis vor zwei Jahren waren beide Mannschaften in den gleichen Gruppen zu finden. In der vergangenen Saison trennten sich die Wege in der Vorrunde, da Reichersbeuern in die Gruppe zwei, Forst in die Gruppe 3  eingeteilt wurden. Eines haben beide Konkurrenten gemeinsam, sie wurden in ihren Gruppen jeweils Tabellenletzte. Reichersbeuern konnte jedoch 3 Siege verzeichnen, Forst dagegen keinen. Bei beiden Mannschaften lief es in der letzten Saison sportlich wesentlich besser. In der letztjährigen Abstiegsrunde belegten die Gastgeber Platz 1, während sich die Nature Boyz mit Rang 4 begnügen mußten. Das Hinspiel gestalteten die Reichersbeurer im Peißenberger Eisstadion mit einem knappen 3:4-Auswärtssieg erfolgreich. Über die Auswärtspleite mit 14:4 Toren braucht nicht mehr viel geschrieben werden, denn dieses Spiel mußte mit 2 verletzten Torleuten bestritten werden. Trainer Bachmeier wird die Zeit genutzt haben, um den Spielern noch mehr Selbstvertrauen einzuflößen. Dass sie es können, haben sie bei ihrer unglücklichen Niederlage in Kempten bewiesen. Nicht mitwirken darf nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe Andreas Krönauer. Kann sich die Mannschaft stabilisieren, ist ein Punktgewinn am Dreikönigstag drin, zumal sich die Gastgeber nach ihrer 6:3-Auswärtsniederlage in Ulm in Zugzwang befinden.
Am Sonntag bekommen die Nature Boyz die Gelegenheit, sich für die 11:2-Klatsche gegen die Donau Devils zu revanchieren. Bei den Gästen verlief die Saison auch nicht erwartungsgemäß, wollten sie doch die Aufstiegsrunde erreichen. Diese wurde jedoch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Bad Wörishofen nicht erreicht. Die Ulmer Fans bescheinigen ihrer Mannschaft trotz der beiden Siege keine gute Leistung. Die Nature Boyz waren im Hinspiel, speziell im ersten Drittel, die bessere Mannschaft und hätte leicht in Führung gehen können. Ob die Nerven der Devils dann gehalten hätten, ist zweifelhaft. Bringen die Spieler ihre Leistung aus dem 1. Drittel des Hinspieles auf das Eis, und zwar über das ganze Spiel, sind auch hier Punkte durchaus möglich. Die Fans dürfen also gespannt sein, ob die Leistungssteigerung in den beiden Spielen bestätigt werden kann.



schwenningerfirewingsSchwenninger Fire Wings empfangen Zweibrücken


(RLSW)  Das neue Kalenderjahr ist noch keine Woche alt, da geht es für die Schwenninger Fire Wings direkt mit einem Heimspiel in der Regionalliga-Südwest weiter. Am Freitag empfangen die Neckarstädter den aktuellen Tabellenzweiten aus Zweibrücken.
Die Schwenninger starten dabei als Tabellenvorletzter in das neue Jahr. Ungern erinnert man sich im Lager der Fire Wings an das Hinspiel am 06.11.2016 in Zweibrücken als man mit 2:18 den Kürzeren zog. Jedoch hatte man dabei auch gehöriges Verletzungspech auf der Torhüterposition, als sich beide mitgereisten Goalies verletzten und ab dem 2. Drittel ein Feldspiel das Tür hüten musste. Bei den Neckarstädtern lautet daher die Devise: Neues Jahr – Neues Glück. Mit dem bisherigen Abschneiden können und wollen die Verantwortliche so nicht zufrieden sein. Dennoch gilt es sich in den letzten Spielen so teuer wie möglich zu verkaufen und noch den Einen oder Anderen Sieg einzufahren.
„Wir haben diese Saison etwas Pech, wenn man so will. Unser Kader ist nicht ganz so tief aufgestellt als letzte Saison. Auch haben wir extrem mit Verletzungen zu kämpfen, was die gegenwärtige Situation nicht einfacher macht. Dennoch soll dies keine Ausrede für die bisher ernüchternde Punkteausbeute sein. Wir wissen, dass wir Eishockey spielen können, dass haben wir in dieser Saison auch schon bewiesen.“, so Schwenningens Trainer Johannes Stöhr, welcher den Posten vom bisherigen Trainer Kevin Apelt bis zum Ende dieser Saison übernommen hat.
Zum Freitagsgegner gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Seit gut 4 Saisons spielen die Rheinland – Pfälzer auf konstant hohem Niveau und sind seitdem immer unter den Top-4 Mannschaften zu finden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich mit Ryan McDonald (18 Tore, 19 Assits) und Tom Tracy (15 Tore, 19 Assists) gleich zwei Spieler der Hornets auf den ersten beiden Plätzen der Top-Scorer-Liste wiederfinden.
Dennoch wollen die Schwenninger am kommenden Freitag das neue Kalenderjahr mit einem Sieg beginnen. „Wir gehen ohne großen Druck in diese Partie, wissen aber, dass wir punkten müssen, um den Anschluss an Tabellenplatz 4 nicht aus den Augen zu verlieren. Eine mannschaftliche Geschlossenheit und Vermeidung von Leichtsinnsfehlern in der Defensive wird ein Schlüssel zum Erfolg sein.“, so Schwenningens Kapitän Christopher Kohn. 



diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg: Rockets wollen sich die Play-offs krallen

(RLW)  Entschlossen wie selten zuvor geht die EG Diez-Limburg das letzte Spiel der Hauptrunde in der Regionalliga West an. Eine Partie, in der es zum Showdown kommt zwischen den Rockets und den Eisadlern aus Dortmund um die direkte Play-off-Qualifikation. In der heimischen Diezer Eissporthalle gibt es für die Mannschaft von Trainer Anton Weißgerber nur eine Option: Heimsieg! Die Partie beginnt um 19.30 Uhr.
„Ganz ehrlich, eigentlich hätten wir die Qualifikation für die Play-offs doch schon längst in der Tasche haben müssen“, sagt Kapitän Marco Herbel vor dem vermeintlichen Endspiel, zu dem es nicht hätte kommen müssen. Doch dann ließen die Rockets im Dezember personell arg gebeutelt auswärts Federn und brachten die Konkurrenz in Schlagdistanz. „Wenn wir abrufen was wir können, und das werden wir, dann werden wir dieses Spiel auch gewinnen.“ 
Die Konstellation in der Tabelle ermöglicht derzeit noch acht Teams, sich einen Platz unter den ersten Sechs der Regionalliga zu sichern. Dieser berechtigt zur Teilnahme an der Meisterrunde, in der die Plätze 1 bis 6 in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel die Startplatzierung für die Play-offs ausspielen. Die Ränge 7 bis 12 spielen eine Relegationsrunde (ebenfalls als Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel), an deren Ende die beiden Bestplatzierten sich als siebtes und achtes Team für die Play-offs qualifizieren. Diesen „Umweg“ wollen sich die Rockets ersparen und am Sonntag die direkte Qualifikation eintüten. „Da oben lebt es sich entspannter“, ist sich Weißgerber sicher. 
Die EGDL liegt derzeit mit 37 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Der direkte Verfolger aus Herford (32 Punkte) hat keine Chance mehr auf die Meisterrunde, weil er wie die Rockets nur noch ein Spiel austragen kann. Anders steht es um die Teams aus Dortmund (8., 32 Punkte) und Dinslaken (9., 32 Punkte). Beide Mannschaften könnten mit zwei Siegen noch an Diez-Limburg vorbeiziehen. Dortmund empfängt am Freitag Herford und reist am Sonntag nach Diez. Dinslaken ist zwei Mal auswärts gefordert - in Bad Nauheim (11.) und in Lauterbach (4.). Die Rockets haben am Freitag spielfrei.  
„Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Kapitän Herbel mit Blick auf die Eisadler. „In Dortmund haben wir mit 4:5 verloren, aber da haben wir auch nicht gezeigt, was wir können.“ Dieser Heimsieg der Westfalen war einer von vier Siegen in Serie. Zuletzt verlor man zwar das Spiel in Hamm mit 2:5, lag aber lange in Führung und gab die Partie erst mit zehn schwachen Schlussminuten aus der Hand. Mit den Eisadlern wird zu rechnen sein.
„Wir werden uns sehr akribisch auf dieses Spiel vorbereiten“, sagt Trainer Weißgerber. „Dortmund genießt ab sofort unsere volle Konzentration. Wir werden nicht den Fehler wie im Hinspiel machen und wie bekloppt nach vorne rennen. Gegen die Eisadler werden wir Geduld brauchen und auf unsere Chancen warten müssen. Wir haben es in der Hand, uns mit einem Sieg zu belohnen. Und nur das darf das Ziel sein.“ 



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Mittwoch 4.Januar 2017
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